Aufgabe 12.1b: Mobilfunknetzwerke

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1 Aufgabe 12.1b: Mobilfunknetzwerke b) Welche Konsequenzen ergeben sich aus der Wahl einer bestimmten Zellgröße? für eine bestimmte Technologie ist die Anzahl der verfügbaren Kanäle pro Funkzelle begrenzt in GSM z.b. 8 Kanäle pro Funkzelle (FDM und TDM) D R 3k je größer die Zelle, desto weniger Kanäle pro Fläche verfügbar deshalb in Ballungsräumen kleine Zellen, in ländlichen Gebieten größere Zellen Interferenzzone R Kanäle je größer die Zelle, desto größer ist die benötigte Sendeleistung und die Interferenzzone damit wird auch ein größeres Cluster mit höherer Anzahl Unterfrequenzen benötigt Kanäle Kanäle damit sinkt Bandbreite pro Zelle

2 Aufgabe 12.1c: Mobilfunknetzwerke für D 6 R und D R 3k 3k 6 3k 36 k 12 gilt,,

3 Aufgabe 12.2b: DHCP Die IP Adresse wird zeitlich begrenzt zugewiesen und als Lease bezeichnet Lease ist für bestimmte Zeit T gültig Vom Server werden zwei Zeiten für das Auffrischen des Leases durch den Client festgelegt T1 50 % der Lease-Zeit T2 87,5 % der Lease-Zeit Nach T1 versucht Client den Lease aufzufrischen Client sendet DHCP REQUEST zum bisher angesprochenen DHCP Server Antwortet dieser mit DHCP ACK, wurde Lease erneuert -> Lease-Zeit beginnt neu Wenn nach T2 keine positive Antwort auf DHCP REQUEST Clients sendet DHCP DISCOVER als broadcast an alle DHCP Server um Lease aufzufrischen

4 Aufgabe 12.3a: Mobile IP a) Welche beiden Modi unterstützt Mobile IP? Care-of-Address (COA) ist temporäre Adresse für Mobile Host aus aktuellem Subnetz zwei Modi für Care-of-Address (COA): Foreign-Agent-Care-of-Address: foreign agent empfängt IP Pakete für MH und leitet diese weiter mehrere Mobile Hosts können gleiche Foreign-Agent COA verwenden zusätzliche Infrastrukturkomponente notwendig Co-located-Care-of-Address Adresse wird Mobile Host im Fremdnetz direkt über DHCP zugewiesen kein Foreign Agent benutzt, COAs müssen eindeutig sein Mobile Host muss selbst Tunnel aufbauen und verwalten

5 Aufgabe 12.3c: Mobile IP Tunneling: bezeichnet das Einkapseln eines IP Paketes als Nutzdaten in ein zweites IP Paket Zwei Endpunkte bilden Tunnel Das Paket kann damit zu einem Tunnelende umgeleitet und anschließend entpackt und dem eigentlichen Empfänger zugestellt werden Ziel: Ziel: Nutzdaten

6 Aufgabe 12.4: VPN Ein virtuelles privates Netz verbindet Niederlassungen, Partnerfirmen, Außendienstmitarbeiter und andere externe Mitarbeiter mit dem firmeneigenen Netzwerk. Die Verbindung erfolgt über das Internet, wobei kostengünstige Anbindungen (etwa DSL, ISDN, etc.) über beliebige Internet-Provider zum Einsatz kommen. Praktische Aufgabe: Um die praktische Nutzung eines VPN zu verstehen, laden Sie den VPN Client von der ZIH-Seite herunter und initialisieren bzw. konfigurieren Sie die Software! Bauen Sie eine VPN-Verbindung mit dem Netz der TU Dresden auf! a) Welche IP-Adresse hat ihr Gerät vor und nach der VPN-Verbindung bekommen? b) Welche Vorteile bietet Ihnen der VPN Client? URL beim ZIH: datennetz_dienste/vpn/ 14

7 Schritt 1: Keine VPN-Verbindung aufgebaut Einziger aktiver Ethernet-Adapter ist die Hardware-LAN-Karte. Der PC kennt als eigene IPv4-Adresse nur die lokale Adresse

8 Der PC hat als äußere IPv4-Adresse (das heißt, die von außerhalb des Heimnetzes sichtbare Adresse) die dem Border-Gateway zugewiesene IPv4-Adresse

9 Schritt 2: VPN-Verbindung aufgebaut Als neuer aktiver Ethernet-Adapter ist die LAN-Verbindung 3 (VPN- Adapter) hinzugekommen. Der PC kennt als eigene IPv4-Adresse nun auch die Adresse

10 Von außen ist der PC nun über die Standardports (z. B. Port 80 für HTTP) nur noch unter der TUD-IPv4-Adresse sichtbar.

11 Aufgabe 12.4b: VPN Vorteile: Zugriff auf das eigene Firmennetzwerk im fremden Netz man ist physisch nicht im eigenen Netz virtuell ist man mit allen lokalen Rechten vor Ort / zu Hause VPN-Verbindungen sind in der Regel verschlüsselt selbst, wenn man keine Dienste im eigenen Firmennetzwerk verwenden muss, kann die Kommunikation vor Mithörern im Fremdnetz abgesichert werden (bspw. auf Dienstreise) bietet der Fremdnetzzugang keine oder schlechte Verschlüsselung (bspw. WEP-verschlüsseltes WLAN), kann mit einem VPN-Kanal die Verschlüsselung nachgerüstet werden Konkretes Beispiel: Netzwerk VPN/WEB ist im Gegensatz zu eduroam nicht ausreichend verschlüsselt. Aufbau eines VPN- Kanal innerhalb VPN/WEB zum ZIH erlaubt verschlüsselte WLAN- Nutzung.

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