Nearline Storage / Business Intelligence bei tegut

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1 Nearline Storage / Business Intelligence bei

2 Agenda Vorstellung Projektablauf und -Ziele technische Umgebung nach Einführung NLS SAP Business Warehouse bei Datenmodell und Volumen, Vor- und Nachteile

3 Unternehmen Gründung 1947, durch Theo Gutberlet heute geführt durch die 3. Generation Thomas und Johannes Gutberlet Lebensmittelhändler in Hessen, Bayern, Thüringen, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen mit ca Artikeln im Sortiment, davon 20% Bio ca Mitarbeiter/innen darunter ca Auszubildende Umsatz von 1,1 Mrd. im Jahre 2010 davon 50 % Umsatz von bekannten Kunden mit der GutenKarte (über Karten)

4 Unternehmen tegut... Märkte tegut... Produktion tegut... Logistik tegut... Logistikzentrum Fulda tegut... Logistikzentrum Seebergen tegut... Service

5 Systemlandschaft vor Projektbeginn BW Produktiv: 1 DB-Server und 3 Application-Server Release 7.01 (7.0 EHP1), Patch BW SAPKW70105 Patch Basis SAPKB70105 Datenbank Oracle mit 4,5 TB Gesamt; 3,6 TB belegt (+ gespiegelt und Backup -> gesamt ca. 14 TB ) Excel: 2002 SP3

6 Projekt Ziel warum NLS? Performanceverbesserungen in den DB-Abfragen Senkung der Betriebskosten (TCO) im BI Umfeld bezogen auf die technische Ausprägung Vermeidung von Anschaffungskosten durch Datenbankwachstum ( Neue Projekte mit neuen Datenschnittstellen/ SAN Erweiterungen) verbesserte Administration in BW

7 Projekt - Ablauf Realisierungsprojekt: - Workshop 1 Tag mit PBS - neue installieren - neues Datenmodell umsetzen - Daten archivieren nach NLS - Gesamtaufwand 80 PT verteilt auf 7 Monate - Gesamtinvestition 120T Prüfung und Freigabe Konzeptionsprojekt: -Vorstellung Produkte durch Firma Sand und PBS - ROI Berechnung - Produktauswahl - Testinstallation mit Testdaten, Performancetests - Realisierungskonzept - Gesamtaufwand 40 PT verteilt auf 3 Monate Beteiligte: PBS-Mitarbeiter, 2 BW-Administratoren, 1 Person BW-Frontend und 4 Personen aus der Basis bzw.

8

9 Systemlandschaft Releasestand BW: HP ProLiant BL870C Bladeserver Itanium2 mit 8 GHz 52GB RAM Windows Server 2003 SP2 Release 7.01 (7.0 EHP1), Patch BW SAPKW70105 Patch Basis SAPKB70105 Datenbank Oracle Excel: 2002 SP3 Nearline Storage: HP ProLiant BL460C/G7 Bladeserver 2x Quadcore 2,4GHz 32 GB RAM Windows Server 2008 R2 SP2 Release PBS RIQ-Server Datenbank Sybase IQ 15.2

10 BI Datenmodell / Allgemeines Provider mit kurzer Haltedauer und/oder geringem Volumen bleiben in BW, alle anderen werden an NLS angebunden. Durch NLS konnte einige Aggregationsstufen gelöscht werden (18 Provider, 120 GB, 4 Schnittstellen) Belege der WaWi stehen in DSO zur Verfügung, ältere Daten gehen in ein ADK-Archiv Es werden Daten max. 5 Tage in der PSA gehalten ca. 500 aktive User im System Es wird versucht, dass Provider nicht mehr als 40 Mio. Sätze beinhalten für bessere Reorganisation (Sicherheit) und Performance -> daher rollierendes Konzept

11 BI Datenmodell/ rollierendes Konzept DataSource (Retail, F&R, SQL-DB oder PDM) Befüllung erfolgt nur bei passendem Monat Provider 1, enthält: Monat 1 bzw. Monat 4 Provider 2, enthält: Monat 2 bzw. Monat 5 Provider 3, enthält: Monat 3 bzw. Monat 6 Beschreibung: Im Monat 1 (Januar) wird die DataSource aktiviert am Provider 1, die Daten für Januar werde gespeichert. Provider 2 und 3 werden nicht befüllt und enthalten Daten aus Vormonaten. Im Monat 2 (Februar) wird die Befüllung von Provider 1 auf Provider 2 umgestellt. Provider 1 und 3 werden nicht befüllt. (Provider 1 enthält Januar, Provider 3 Dezember) usw.. Kommt es wieder zu einer Befüllung von Provider 1, jetzt in diesem Beispiel mit April, dann werden vorher manuell die Daten aus dem Provider gelöscht, Beschreibung und DB-Einstellungen angepasst und die Anbindung für das neue Befüllen aktiviert. Ab dann kann der April geladen werden und Provider 2 (Februar) und 3 (März) werden wieder nicht befüllt. usw.. Rollierende Provider haben wir nach NLS-Einführung nur noch für Monat und Jahr, abhängig vom Datenvolumen und Haltedauer.

12 BI Datenmodell / Allgemeines Vor NLS DB-Speicher TB 4,5 2,3 -> belegt 3,6 1,3 NLS-Speicher TB 0 1 Anz. Basis- Provider + DSO Nach NLS (+70 VP) Aggregate 84 2 (+6 Altdaten) Ladevolumen Sätze p.tag Haltedauer der Daten Ø 220 Mio. 2 Monate 5 Jahre Ø 180 Mio. 2 Wochen 15 Jahre

13 BI Datenmodel Volumenbeispiele

14 Konzept <-> Umsetzung DSO in unserem Fall können nicht durch die Anbindung an NLS klein gehalten werden, da Auswertungen über InfoSets ausgeführt werden, die keine VirtualProvider zulassen PSA-Archivierung an sich nicht schlecht, aber da jeder Request einzeln archiviert wird, sprengt dies auf Dauer die Ansicht. Außerdem ist Zurückladen laufzeitintensiver als selektives Auslesen über VP. Vorteil durch Zurückladen ins PSA und nutzen bestehender Schnittstellen bei erneuter Verbuchung ist dann nicht gegeben. Da Löschen der NLS-Daten nur über Löschen DAP möglich ist, bleibt rollierendes Konzept der Provider bestehen und daher sind nicht viel weniger Provider im System als vorher Einarbeiten in das neue System, Verständnis für die Arbeitsweise und den Umgang in der Administration (ADK, NLS, Index, Aggregate, Speicherbedarf, Automatismus, Parallelität usw.) kostet erst einmal Aufwand

15 Projektziele erreicht? Performanceverbesserungen in den DB-Abfragen -> Berichtsabfragen wurden im Schnitt 50 % schneller Senkung der Betriebskosten (TCO) im BI Umfeld bezogen auf die technische Ausprägung -> Betriebskosten für 5 TB gespart Vermeidung von Anschaffungskosten durch Datenbankwachstum ( Neue Projekte mit neuen Datenschnittstellen/ SAN Erweiterungen) -> teilweise erreicht, da für NLS erst mal Platten benötigt wurden, auf lange Sicht wurde deutlich gespart verbesserte Administration in BW -> Datenmodell übersichtlicher, weniger Provider in der Administration, monatlicher Aufwand von 3 auf 1 Tage vermindert, aber nicht am Anfang, es dauert bis alles umgesetzt ist und rund läuft

16 Einführung NLS Vor- und Nachteile Vorteile: Kleinere BW-DB liefert schnellere Queryergebnisse Zum Teil weniger Provider pro Datenart erleichtert die Administration Attributsänderungsläufe schneller, keine Aggregate mehr Archivierte Produktivdaten stehen im Testsystem zur Verfügung Nachteile: Kommen veraltete Daten, können diese nicht gebucht werden, wenn der Zeitraum schon archiviert wurde 2 DB von der Basis her zu warten, mehr Hardware- Komponenten Weitere Lizensierungen APD s wegen hoher Parallelität nicht möglich Großer Aufwand bei der Umsetzung des Projektes

17 PBS und Am Anfang gab es einige Fehler/Probleme wie : Generieren VP an PSA Transportfehler Performance Lesen aus NLS-PSA-Daten Es werden nicht alle Daten gelesen bei Massenabfrage Daten selektieren über Hierarchien Speichereinstellung auf NLS-Server Optimale Konfiguration Stammdatenaktivierung und NLS-Abfrage Produktivdaten auch in Entwicklungssystem Schnelle Reaktion auf Anfragen seitens PBS, egal ob Fehler, Probleme im Handling oder sonstige Unsicherheiten Verbesserungen werden umgesetzt wie Löschen PSA auf NLS analog DAP-Löschen Lesen PSA nicht requestweise aus NLS

18 Danke für Ihre Aufmerksamkeit Haben Sie noch Fragen? Kontakt: Stefanie Strauß Informationstechnologie (Anwendungsservice Stammdaten, Abrechnungs- und Berichtswesen) Telefon 0661 / , Fax 0661/ tegut... Gutberlet Stiftung & Co. Gerloser Weg 72, Fulda

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