Wie gleich kann Gesundheit sein? Ethische und gerechtigkeitstheoretische Aspekte gesundheitlicher

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Wie gleich kann Gesundheit sein? Ethische und gerechtigkeitstheoretische Aspekte gesundheitlicher"

Transkript

1 48 Originalarbeit Wie gleich kann Gesundheit sein? Ethische und gerechtigkeitstheoretische Aspekte gesundheitlicher Ungleichheiten Equity in Health? Health Inequalities, Ethics, and Theories of Distributive Justice Autor Institut A. M. Buyx Academic Scholar, The Harvard Program in Ethics and Health, Harvard Medical School, Boston, USA Schl ü sselw ö rter Ethik Publik Health gesundheitliche Ungleichheiten Gerechtigkeitstheorie Key words ethics public health health inequalities health inequities distributive justice Bibliografie DOI /s Online-Publikation: Gesundheitswesen 2010; 72: Georg Thieme Verlag KG Stuttgart New York ISSN Korrespondenzadresse Dr. med. A. M. Buyx, MA Academic Scholar The Harvard Program in Ethics and Health Harvard Medical School 651 Huntington Ave. FXB 6 th floor MA Boston Zusammenfassung Dass Gesundheit entlang des sozio- ö konomischen Gradienten stratifiziert ist, wird von kaum jemandem mehr bestritten. In allen entwickelten L ä ndern so auch in Deutschland gibt es Unterschiede im Gesundheitszustand, die eng mit sozio-ökonomischen Klassen oder Schichten korreliert sind. W ä hrend die empirische Datenlage zunehmend detailliert erforscht und interpretiert wird, erfolgt noch verh ä ltnism ä ß ig wenig Auseinandersetzung mit den normativen Fragen, die sich aus den sozial-korrelierten gesundheitlichen Ungleichheiten ergeben. Der vorliegende Beitrag wendet sich einigen dieser Fragen zu. Nach einer knappen Ü bersicht ü ber die empirischen Daten aus Sozialmedizin und Epidemiologie und verwandte Disziplinen im Folgenden vereinfachend als Public Health bezeichnet werden einige zentrale ethische Probleme und Fragestellungen beschrieben. Daran anschlie ß end werden erste gerechtigkeitstheoretische Antworten und L ö sungsans ä tze einer kritischen Analyse unterzogen. Im Ausblick finden sich Desiderate f ü r die zuk ü nftige Forschung in der noch jungen Disziplin Public Health-Ethik. Gesundheitliche Ungleichheiten die empirische Situation Je h ö her der sozio- ö konomische Status eines Menschen, desto besser seine Gesundheit. Mit diesem erstaunlich einfachen Credo l ä sst sich, im Gro ß en und Ganzen und f ü r unsere Zwecke ausreichend, die jahrzehntelange Forschung zusammenfassen, die sich mit den sozialen Determinanten von Gesundheit besch ä ftigt. (Aus der unü bersichtlichen Menge empirischer Arbeiten seien als Referenzen f ü r diesen Abschnitt nur einige genannt: international [1 11] ; einen guten Überblick über die deutsche Forschung bieten Abstract It is well-documented that the socio-economic status has an important influence on health. In all developed countries, health is closely correlated with income, education, and type of employment, as well as with several other social determinants. While data on this socio-economic health gradient have been available for decades, the moral questions surrounding social health inequalities have only recently been addressed within the field of public health ethics. The present article offers a brief overview of relevant data on social health inequalities and on some explanatory models from epidemiology, social medicine and related disciplines. The main part explores three influential normative accounts addressing the issue of health inequalities. Finally, an agenda for future work in the field of public health ethics and health inequalities is sketched, with particular attention to the German context. [12 15].) Von einigen wenigen Ausnahmen wie Asthma oder Erkrankungen des allergischen Formenkreises abgesehen, sind Menschen umso kr ä nker, je weniger Einkommen sie haben, je geringer ihre Bildung und je schlechter ihr beruflicher Status ist. (Einkommen, Bildung und berufliche Stellung werden oft im Konzept der Schicht, im englischsprachigen Raum auch Klasse, vereint [1, 16] ). Dieser Zusammenhang zeigt sich nicht, wie man annehmen k ö nnte, nur bei den unteren Schichten, sondern bis in die höchsten Stufen der sozio-ökonomischen Leiter. Auch in den h ö heren Sph ä ren ist jeder Schritt abw ä rts mit schlechterer Gesundheit verbunden.

2 Originalarbeit 49 Die schichtspezifische Stratifikation gilt zudem nicht nur f ü r die Lebenserwartung, sondern auch f ü r die meisten wichtigen anderen Indikatoren individueller und populationsbasierter Gesundheit: Ungleichheiten finden sich in der Morbidit ä t der weit ü berwiegenden Anzahl h ä ufiger akuter wie chronischer Erkrankungen (Krebs, kardio-vaskul ä re Krankheiten, Diabetes, Unf ä lle, psychiatrische Erkrankungen, Erkrankungen des Bewegungsapparates usw.), sowie in Bezug auf das Lebensalter, in dem chronische Erkrankungen eintreten, und hinsichtlich vielf ä ltiger Aspekte gesundheitsbezogener Lebensqualität (z. B. gesundheitsbezogene Einschr ä nkungen im Alltag). Zusammenfassend: Je weniger affluent ein Mensch ist, desto fr ü her stirbt er im Durchschnitt, desto h ä ufiger und fr ü her wird er (chronisch) krank und desto schlechter f ü hlt er sich. Gesundheitliche Ungleichheiten Erkl ä rungsans ä tze Wie lassen sich diese Ungleichheiten im Gesundheitszustand erkl ä ren? Was bedeutet es, dass Gesundheit (auch) sozial determiniert ist bzw. dass wir es mit sozial-bedingten gesundheitlichen Ungleichheiten zu tun haben? In den letzten Jahrzehnten haben vier Erkl ä rungsans ä tze zu den kausalen Ursachen gesundheitlicher Ungleichheiten im Folgenden sehr grob zusammengefasst das Feld dominiert ( [1, 9], Beiträge in [14] ): (1) Materielle Deprivation Diesem Ansatz zufolge erkl ä rt sich die schlechtere Gesundheit ä rmerer Menschen aus insgesamt schlechteren Lebensverh ä ltnissen und konkreten materiellen Entbehrungen wie Hunger, krankmachenden Wohnsituationen usw. ( weil Du arm bist, musst Du fr ü her sterben ). (2) Selektions- /Drift-Hypothese Hier werden a) soziale Krankheitsdetermination mit b) natürlichen gesundheitlichen Ungleichheiten erklärend verbunden: Wer aufgrund seiner genetischen Ausstattung eine h ö here Wahrscheinlichkeit hat, krank zu sein bzw. h ä ufig / chronisch krank ist, gleitet in der sozio- ö konomischen Stufenleiter nach unten. Es ergibt sich ein downward-drift bzw. eine negative Selektion nach Krankheit und Krankheitsrisiken kr änkere Menschen finden sich demzufolge h ä ufiger in den niedrigeren Schichten. In der Reihenfolge der Kausalit ä t folgt also der soziale Abstieg auf die Krankheit. (3) Verhalten / Kultur / Lebensstil Dieser Ansatz stellt besonders auf die Tatsache ab, dass sich auf den unteren Stufen der sozio- ö konomischen Leiter ungesundes Verhalten h ä uft, wie z. B. Rauchen, zu viel und zu schlechte Ern ä hrung, zu wenig Bewegung usw. Ein gesundheitssch ä dlicher Lebensstil der im Rahmen einer schichtspezifischen Verhaltens- Kultur die Lebenswelt von Individuen stark pr ä gen kann f ü hrt dazu, dass schlechter gestellte Menschen im Durchschnitt kr ä nker sind. Entsprechend wird in diesem Ansatz die Kausalit ä t von Verhalten f ü r den Gesundheitszustand betont. (4) Schicht /Klasse /Milieu In diesem Erkl ä rungsmodell wird vornehmlich auf die sozialen Strukturen hingewiesen, in denen Gesundheit und Krankheit entstehen bzw. existieren. Soziale Faktoren wie das Bildungsniveau oder der Grad an Kontrolle ü ber die eigene Lebensumwelt, die sich je nach Schicht / Milieu unterscheiden, werden als (weitgehend direkt) kausal krankheitsverursachend oder zumindest krankheits-beeinflussend angesehen. Materielle Entbehrungen spielen dabei eine weit geringere Rolle als die gesundheitlichen Effekte der sozialen Situation und Stellung im Vergleich zu anderen Klassen / Schichten (relative Deprivation). In der heutigen Debatte besteht weitgehend Einigkeit dar ü ber, dass die materielle Deprivation (1) und die Drift-Hypothese (2) als Erkl ä rung sozialer Determinanten der Gesundheit nicht ausreichen. Erstens ist das Ausma ß echter materieller Entbehrung in westlichen Wohlfahrtsstaaten insgesamt als gering einzusch ä tzen; und zweitens kann dieser Ansatz nicht erl ä utern, warum der Gesundheitsgradient auch im oberen Spektrum der sozio- ö konomischen Verteilung eine wichtige Rolle spielt, wo von materieller Deprivation nun ü berhaupt keine Rede sein kann. Hinsichtlich der Drift- / Selektionshypothese wiederum gilt, dass diese Mechanismen zwar unbestritten vorkommen, quantitativ aber viel zu wenig ins Gewicht fallen, um als Erkl ä rung des sozio- ö konomischen Gesundheitsgradienten zu dienen. Hinzu kommt, dass offenbar jene, die die Stufenleiter aufgrund von Krankheit herunter-driften, dennoch im Vergleich zu jenen, auf deren Stufe sie schlie ß lich landen, auf lange Sicht insgesamt gesundheitlich besser gestellt sind, weshalb einige Autoren der Drift-Hypothese jede Relevanz absprechen [9]. Den beiden verbleibenden Erkl ä rungsans ä tzen ist in der Entwicklung der Debatte jeweils Einseitigkeit vorgeworfen worden: Das Gesundheitsverhalten bzw. der Lebensstil von Menschen k ö nne nicht unabh ä ngig von ihrer Lebenswelt und den verschiedenen strukturellen, sozio- ö konomischen und schichtspezifischen Faktoren betrachtet werden; umgekehrt ignoriere eine rein auf der Ebene von Milieu oder Schicht als direkt kausal gesundheits-determinierenden Faktoren verbleibende Erkl ä - rung die Bedeutung des sozial stratifizierten Gesundheitsverhaltens. Aus dieser gegenseitigen Kritik hat sich die gegenw ä rtig vorherrschende Ansicht ergeben, dass sowohl Verhalten als auch Verh ä ltnisse die Gesundheit bedingen, und zwar in einem komplexen gegenseitigen Wechselspiel. Aktuelle Erkl ä rungsans ä tze nehmen daher sowohl Verhalten / Kultur /Lebenstil, als auch die schicht- / milieu-spezifischen Faktoren wie z. B. Einkommen oder Bildung als miteinander verwobene, kausal wirksame Einflussfaktoren / Determinanten des Gesundheitszustandes an (gesundheitsrelevante Mediatoren). Wie genau dabei welche Faktoren zu gewichten sind, ist nach wie vor Gegenstand der wissenschaftlichen Forschung und Auseinandersetzung und kann hier nicht weiter untersucht werden (vgl. aber [9, 17 21] ). Fehlender Zwischenschritt? Schon auf der Ebene der Erkl ä rungsans ä tze des Gesundheitsgradienten ergeben sich viele ethische Fragestellungen. So hat etwa die Gewichtung der Rolle des Gesundheitsverhaltens, die auch innerhalb der beschriebenen umfassenden Ans ä tze differieren kann, Auswirkungen darauf, wem bzw. welchen Gegebenheiten die Verantwortung f ü r bestimmte Gesundheitszust ä nde am ehesten zugewiesen wird. Noch deutlicher augenf ä llig und f ü r unser Interesse entscheidender wird die ethische Dimension, wenn die Ebene der Erkl ä rung verlassen wird, und sich der n ä chste Schritt in der Pub lic Health-Diskussion anschlie ß t, n ämlich die Erarbeitung von Vorschl ä gen zum Ausgleich gesundheitlicher Ungleichheiten.

3 50 Originalarbeit In den meisten einschl ä gigen Publikationen zu gesundheitlichen Ungleichheiten findet sich ein Dreischritt, wie er auch, zumindest in den beiden ersten Aspekten, in diesem Artikel vorgef ü hrt wurde. Stellvertretend f ü r viele sei ein Zitat aus der Einleitung eines Bandes von A. Mielck betrachtet: Im Mittelpunkt des vorliegenden Buches stehen drei Fragen: 1. Wie gro ß sind die Unterschiede im Gesundheitszustand zwischen den sozialen Statusgruppen [ ]? 2. Wie lassen sich diese,gesundheitlichen Ungleichheiten erklären? 3. Wie k ö nnen die gesundheitlichen Ungleichheiten verringert werden? [13] : 11, Hervorhebungen der Verf. Diese Struktur empirischer Nachweis sozial-determinierter gesundheitlicher Ungleichheiten; Erkl ä rung dieser Ungleichheiten; Ans ä tze zur Verringerung / Vermeidung der Ungleichheiten findet sich ubiquit ä r in der Public Health-Literatur zum sozio- ö konomischen Gesundheitsgradienten. In ethischer Sicht ist dies bemerkenswert, scheint hier doch ein wichtiger Zwischenschritt zu fehlen: Aus der deskriptiven Tatsache eines empirisch nachweisbaren Befundes, der sich, wiederum auf der deskriptiven Ebene, erkl ä ren l ä sst, ergibt sich nicht automatisch das normative Gebot, die entsprechende Situation zu ver ä ndern. Daf ü r ist eine Begr ü ndung vonn ö ten, bzw. eine argumentative Analyse, die den normativen Schluss erlaubt, dass und warum die empirische Sachlage behoben werden sollte. Dass dieser Schritt der Begr ü ndung meist ausbleibt, erkl ä rt sich am ehesten disziplin ä r wie zunehmend bem ä ngelt wird, haben sich die normativen Wissenschaften mit den empirischen Daten aus der Public Health-Forschung und deren ethischer Relevanz bisher zu wenig auseinandergesetzt [22, 23]. Jedenfalls gilt: auch wenn die argumentative L ü cke nachvollziehbar ist, bleibt, nicht nur angesichts der (gesundheits-)politischen Relevanz der Thematik das Desiderat der Begr ü ndung bestehen. Im Einzelnen: begr ü ndet werden sollten 1. der Ausgleich gesundheitlicher Ungleichheiten / die Herstellung von Gesundheitsgleichheit, 2. der Grad der angestrebten Gleichheit und 3. die inhaltlichen Aspekte der angestrebten Gleichheit. Die Fachdisziplin, die sich mit solchen Fragestellungen am meisten besch ä ftigt hat, ist die philosophische Gerechtigkeitstheorie. Im Folgenden wird dementsprechend gerechtigkeitstheoretisches Handwerkszeug eingesetzt, um drei Begr ü ndungsans ä tze f ü r den Ausgleich gesundheitlicher Ungleichheiten von Whitehead, Whitehead / Dahlgren und Daniels kritisch zu analysieren und verbleibende Fragen herauszuarbeiten (ohne jeden Anspruch auf Vollst ä ndigkeit). In Anlehnung an eine ber ü hmte Debatte der Gerechtigkeitstheorie werden dabei die drei Aspekte der notwendigen Begr ü ndung in zwei zentralen Fragen zusammen gefasst: 1. Why (health) equality? Warum sollten gesundheitliche Ungleichheiten ausgeglichen werden? 2. Equality of what? In welcher Hinsicht und wie stark soll Gleichheit der Gesundheit angestrebt werden? Welche gesundheitlichen Ungleichheiten sollen ausgeglichen werden? Gerechtigkeitstheoretische Ü berlegungen zum sozio- ö konomischen Gesundheitsgradienten drei Vorschl ä ge Gl ü cksegalitarismus: Margaret Whitehead (1991) Einer der ersten wirkmächtigen Beiträge argumentativer Begr ü ndung f ü r den Ausgleich von sozial determinierten gesundheitlichen Ungleichheiten stammt von Margaret Whitehead, die im Auftrag der WHO und im Rahmen der Health-for-All-Kampagne 1991 ein White Paper mit dem Titel The Concepts and Principles of Equity in Health verfasst hat [2]. Darin verzichtet sie weitgehend darauf, die erste Frage zu beantworten. Ihre Antwort auf die Abschnitts ü berschrift Why is equity in health so important? besteht in einer Aufz ä hlung /Beschreibung herrschender sozial determinierter gesundheitlicher Ungleichheiten und ist damit zirkul ä r: Gesundheitsgleichheit ist wichtig, weil es so viele Ungleichheiten gibt. Eine unabh ä ngige Begr ü ndung f ü r Gesundheitsgleichheit bleibt sie schuldig. Heuristisch wohlwollend kann rekonstruktiv allerdings wohl angenommen werden, dass als Begr ü ndung f ü r Gesundheitsgleichheit die Annahme der WHO im Hintergrund steht, nach der Gesundheit ein universales Menschenrecht darstellt und idealiter alle Menschen Anspruch auf Gesundheit haben (siehe zu dieser Begr ü ndung die Diskussion zu Whitehead / Dahlgren im folgenden Abschnitt). In Bezug auf die zweite Frage also wie weitgehend Gesundheitsgleichheit hergestellt und welche Ungleichheiten ausgeglichen werden sollen entwickelt Whitehead eine intuitiv zun ä chst sehr plausible Antwort: gesundheitliche Ungleichheiten, so ihr Vorschlag, sind immer dann ungerecht und m ü ssen ausgeglichen werden, wenn sie vermeidbar sind (also nicht von z. B. genetischen Unterschieden herr ü hren) und nicht selbst gew ä hlt sind (also nicht auf frei gew ä hltem Verhalten beruhen). Alle systematischen, sozial- und nicht verhaltensbedingten Ungleichheiten sollten daher durch staatliche Anstrengungen gemildert werden. Dieser Vorschlag entstammt, gerechtigkeitstheoretisch betrachtet, sogenanntem gl ü cks-egalitaristischem Denken. Der Gl ü cksegalitarismus, prominent von Autoren wie Richard Arneson, Gerald Cohen und, eingeschr ä nkt bzw. in abweichender Variante, Ronald Dworkin vertreten, ist eine egalitaristische (gleichheitsorientierte) Position, die weitgehende Anforderungen an den Ausgleich von Ungleichheiten stellt. Ausgenommen sind dabei eben solche Zust ä nde, die kausal auf frei gew ähltes Verhalten zur ü ckzuf ü hren sind und in die Verantwortlichkeit des Einzelnen fallen ( option luck ); sich also nicht Umst ä nden verdanken, auf die Individuen keinen Einfluss haben ( brute luck ). Ein wichtiger Kritikpunkt am Gl ü cksegalitarismus trifft auch auf Whiteheads (implizit bleibende) Ü bertragung auf den Kontext gesundheitlicher Ungleichheiten zu: Es ist ausgesprochen schwierig, frei gewähltes Verhalten von solchem Verhalten zu unterscheiden, welches in signifikanter Weise durch nicht der Kontrolle des Individuums unterliegende Umst ä nde determiniert ist ein Problem, das in der Debatte um Eigenverantwortung von Patienten eine entscheidende Rolle spielt [24]. Gerade solche Ungleichheiten, auf die sich Whiteheads Vorschlag bezieht sozial korrelierte gesundheitliche Ungleichheiten sind, wie die Beschreibung schon aussagt, sozial zumindest mit-determiniert. Hier klare Grenzen zwischen frei gew ä hlten und

4 Originalarbeit 51 sozial-determinierten Zust ä nden zu ziehen setzt sich dem Vorwurf der Willk ü rlichkeit aus, wenn nicht zus ä tzliche Kriterien f ü r die Bestimmung der Freiheit von Verhalten entwickelt werden. Dies bleibt jedoch in Whiteheads Ansatz weitgehend aus. Ähnliches gilt für die Annahme, dass sich vermeidbare von unvermeidlichen gesundheitlichen Ungleichheiten abgrenzen lie ß en und dass systematische sozial-korrelierte Ungleichheiten in letztere Kategorie fallen. Was die Kausalit ä t der Zust ä nde anbelangt (also Vermeidbarkeit im pr ä ventiven Sinne ), so lässt die komplexe multifaktorielle Genese vieler Erkrankungen kein klares Urteil zu: Unvermeidliche genetische Faktoren wie z. B. bestimmte genetische Dispositionen interagieren mit vermeidbarem Verhalten oder mit vermeidbaren Umgebungsfaktoren und resultieren in Erkrankungszust ä nden. Wann und ob resultierende Ungleichheiten hinsichtlich ihrer Entstehung vermeidbar sind oder nicht, bedarf daher genauerer Analyse. Aber auch die Vermeidbarkeit im therapeutischen Sinn ist schwierig klar abzugrenzen: viele nat ü rliche Zust ä nde und resultierende Ungleichheiten sind heutzutage mit entsprechendem Aufwand zu behandeln / zu verbessern; die Allokation von Ressourcen im Gesundheitswesen oder in der biomedizinischen Forschung kann diese (Un-)Vermeidbarkeit dementsprechend verschieben. Vermeidbarkeit in diesem Sinne ist also alles andere als gegeben, sondern unterliegt bereits politischen Entscheidungen. Zusammenfassend hat Whiteheads Anleihe beim Gl ücksegalitarismus zwar viel intuitiven Appeal, teilt mit dieser Theorie jedoch wichtige Probleme und m ü sste hinsichtlich der zwei wesentlichen Kriterien (Verhalten und Vermeidbarkeit), die einen Ausgleich von Ungleichheiten begr ü nden sollen, pr ä zisiert werden. Rechtsbasierter Egalitarismus: Margaret Whitehead /Göran Dahlgren (2006) Whitehead hat ihren Ansatz weiter entwickelt und im Jahr 2006 gemeinsam mit ihrem Kollegen G ö ren Dahlgren wieder im Rahmen der WHO ein Konzept f ü r den Ausgleich sozialer gesundheitlicher Ungleichheiten vorgelegt [25]. In diesem Ansatz findet sich eine umfangreichere Begr ü ndung f ü r Gesundheitsgleichheit (Frage 1). Unter Bezugnahme auf die menschenrechtsbasierte Verfassung der WHO nehmen Whitehead und Dahlgren ein Recht auf ein H ö chstma ß an Gesundheit an (nach der weiten Gesundheitsdefinition der WHO: Gesundheit ist ein Zustand vollkommenen k ö rperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht die blo ß e Abwesenheit von Krankheit oder Gebrechen. ) [26]. Dieses komme als fundamentales Menschenrecht allen B ü rgern gleicherma ß en zu; deshalb m ü sse Gesundheitsgleichheit ein vorrangiges staatliches Ziel sein. Entsprechend fordern Whitehead und Dahlgren hinsichtlich Grad und Inhalt dieser Gleichheit (Frage 2) den Ausgleich aller systematischen, sozial entstandenen Ungleichheiten. Dabei werden, im Unterschied von Whiteheads fr ü herem Ansatz, alle Verhaltensbedingten Ungleichheiten generell zu den sozial bedingten Ungleichheiten gez ä hlt. Eine Differenzierung nach fairen und unfairen Ungleichheiten halten Whitehead und Dahlgren f ü r ü berfl ü ssig alle sozialen Ungleichheiten seien unfair (S. 4). Ob tats ä chlich ein Recht auf Gesundheit besteht und nicht nur eines auf Gesundheits versorgung oder Gesundheits schutz ist seit langem sehr umstritten. Diese vorwiegend juristische Fachdebatte kann hier nicht dargestellt werden. Es sei nur soviel gesagt: Sowohl der verfassungsrechtliche Anspruch auf Gesundheit im deutschen Recht, als auch der menschenrechtsbasierte Anspruch bei der WHO, im Sozialpakt der UN oder in der Europ ä ischen Sozialcharta werden immer relativ zum individuellen Gesundheitspotenzial formuliert. Ferner sind die Anspr üche vorwiegend nicht ergebnis-orientiert, sondern beziehen sich meist auf den Zugang zu Gesundheitsversorgung; die WHO unterstreicht explizit The right to health does not mean the right to be healthy ( [27] : 1). Somit scheint aus den rechtsbasierten Ans ä tzen eher das Gebot ableitbar, m ö glichst sicher zu stellen, dass alle Menschen so gesund wie m ö glich sind bzw. ein bestimmtes ausreichendes Ma ß an Gesundheit haben, nicht aber, dass alle die gleiche Gesundheit haben bzw. dass es keine gesundheitlichen Ungleichheiten geben darf. Ü ber Rechte lassen sich Anspr ü che an den gleichen Zugang zu medizinischen Leistungen oder an die gleiche Qualit ä t der Behandlung gut begr ü nden. Inhaltlich bestimmte Gesundheitsgleichheit hingegen ist daraus weitaus schwieriger abzuleiten, insbesondere wenn sie sich auf einen so weiten und expansiven Gesundheitsbegriff wie den der WHO bezieht. Hier besteht noch Forschungsbedarf. Mit ihrer breiten inhaltlichen Bestimmung zu kompensierender Ungleichheiten umgehen Whitehead und Dahlgren das Problem der Differenzierung nach dem Verhalten gel ö st ist es damit nat ü rlich nicht. Au ß erdem ergeben sich aus dem Vorschlag Konsequenzen, die nicht ausgef ü hrt oder diskutiert werden, die aber dennoch kritisches Augenmerk verdienen. Zum einen werden wiederum nat ü rliche Ungleichheiten als unvermeidbar angesehen. Diese Annahme ist, wie oben erw ä hnt, undifferenziert. Sie k ö nnte zudem zu einer Benachteilung von nat ü rlichen Ungleichheiten und entsprechend zu geringeren Anspr ü chen Betroffener f ü hren (etwa Menschen mit genetischen Erkrankungen, welche, ggf. mit Forschungsanstrengungen, zumindest auf der therapeutischen Ebene auf Dauer vermeidbar werden k ö nnten). Ferner wird nicht konsequent ausbuchstabiert, wie dem weitgehenden Anspruch an Gesundheitsgleichheit auf der praktischen Ebene entsprochen werden k ö nnte. Die Vorschl ä ge hier bleiben,symptomatisch und programmatisch: insbesondere wird ein bed ü rfnis-orientierter, barriere-freier Zugang zu medizinischen Leistungen gefordert, sowie levelling up, also besondere Priorit ä t f ü r die Schlechtestgestellten. Es wird nicht ausreichend ausgef ü hrt, dass, wenn soziale Gesundheitsgleichheit das Ziel ist, ein kausales Vorgehen notwendig wäre nämlich der Ausgleich des sozio- ö konomischen Gradienten und eine massive Beeinflussung auf der Verhaltensebene. Wie oben dargestellt, sind diese Faktoren weit wichtiger f ü r relative Gesundheitszustände als medizinische Leistungen. Faire Chancengleichheit: Norman Daniels (2008) Einer der am besten ausgearbeiteten Ans ä tze zu sozialen Ungleichheiten in der Gesundheit stammt von Norman Daniels, der insbesondere in seinem Buch Just Health einen älteren gerechtigkeitstheoretischen Entwurf weiter entwickelt [28]. In seinem fr ü heren Ansatz [29] hatte Daniels unter Berufung auf das Rawlsianische Prinzip der fairen Chancengleichheit [30] den Anspruch aller Individuen einer Gesellschaft begr ü ndet, ü ber eine normale Bandbreite an Chancen / M ö glichkeiten (und damit Lebenspl ä nen) zu verf ü gen. In Kombination mit einem funktionsorientierten Krankheitsbegriff begr ü ndet sich daraus der Anspruch aller B ü rger auf Institutionen der Gesundheitsversorgung in einer Gesellschaft denn die normale Bandbreite an Lebenspl ä nen steht nur Individuen offen, deren Funktionsf ä higkeit nicht durch Krankheit oder Behinderung eingeschr ä nkt ist. Um Chancengleichheit zu sichern, m ü ssen also allen Individuen Institutionen der Gesundheitsversorgung zur Verf ü gung stehen. Diese sorgen daf ü r, dass eine durch Krankheit eingeschr ä nkte Funktionsf ä higkeit so behoben bzw. kompensiert wird, dass die

5 52 Originalarbeit Betreffenden wieder eine vern ü nftige Menge an Lebenspl ä nen umsetzen k ö nnen. Neuerdings hat Daniels dieses Konzept um die sozialen Determinanten von Krankheit erweitert. Die Argumentation lautet wie folgt: Sozio- ö konomische Ungleichheiten haben direkten kausalen Einfluss auf die Gesundheit von Menschen. Auch jene, die keinerlei armutsbedingten, krankheitsf ö r- dernden Faktoren ausgesetzt sind, erleiden dennoch, intrapsychisch, durch den direkten Vergleich mit den jeweils Bessergestellten und die im Vergleich schw ä chere Kontrolle ü ber Lebensund Arbeitsbedingungen Sch ä den an ihrem Selbstbewusstsein und ihrer Stressverarbeitung. Ü ber intermedi ä re Faktoren (psychosoziale und psychosomatische Mechanismen wie etwa humorale Stresseffekte, schlechteres Gesundheitsverhalten usw.) f ü hrt dies zu Ungleichheiten in der Gesundheit ein Vorgang, der relative Deprivation genannt wird ( [28, 9] s. auch Abschnitt 2). Diese Determinanten der Gesundheit aber k ö nnen nicht durch den Zugang zu Institutionen der Gesundheitsversorgung behoben werden, sondern m ü ssen auf der Ebene der zugrunde liegenden, sozio- ö konomischen Ungleichheiten angegangen werden. Gesundheitliche Ungleichheiten sind Daniels zufolge ein Indikator einer ungerechten Gesellschaft; umgekehrt führt eine egalit ä re Gesellschaft aufgrund der geringeren relativen Deprivation zu ausgeglichener Gesundheit ( In short, social justice is good for our health ( [28] : 18)). Wenn wir also in einer Gesellschaft leben m ö chten, die ihren Mitgliedern Chancengleichheit bietet, dann m ü ssen wir daf ü r sorgen, dass Gesundheitsgleichheit herrscht, und zwar durch einen Ausgleich der zugrunde liegenden sozio- ö konomischen Ungleichheiten. In einer eleganten Kombination der Antworten auf unsere Fragen 1 und 2 schl ä gt Daniels daher die Abflachung des sozio-ökonomischen Gradienten vor, wodurch sich zugleich der entsprechende Gesundheitsgradient verringert im Gegensatz zu Whitehead und Dahlgren ein konsequentes,,kausales Vorgehen. Wer die Idee der Chancengleichheit als gerechtigkeitstheoretisches Grundprinzip einer modernen Gesellschaft einleuchtend findet, wird sich schwer tun, Daniels Ansatz zu kritisieren, zumindest auf der Ebene der Begr ü ndung eines Ausgleichs von sozialen Ungleichheiten. Anders als unter- bzw. unbestimmte Rechtskonstrukte bietet die Theorie ein gut ausgearbeitetes argumentatives Fundament und genug Spezifizierung auf den Kontext der Gesundheit und Gesundheitsversorgung. Auf der Umsetzungsebene hingegen ergeben sich durchaus Anl ä sse f ü r Kritik: Daniels Vorschlag zu folgen hie ß e eine signifikante Umverteilung von Ressourcen vorzunehmen, die zugleich erhebliche Umstrukturierungen in unserer Gesellschaft erfordern würde. Eine Abflachung des sozio- ö konomischen Gradienten w ü rde z. B. etablierte Verteilungskriterien in der Gesellschaft wie Verdienst oder Erbschaft au ß er Kraft setzen (zugleich nat ü r- lich aber auch viele ungerechte Verteilungseffekte ausgleichen). Dies erfordert zus ätzliche Begründungsarbeit. Angesichts begrenzter Ressourcen in modernen Gesellschaften w ü rden vermutlich zudem Konkurrenzsituationen zwischen verschiedenen Verteilungsebenen (sozial- vs. individual-perspektivisch), sozialpolitischen Bereichen und auch innerhalb des Gesundheitswesens entstehen: Mehr Ressourcen f ü r eine Abflachung sozioö konomischer Unterschiede k ö nnte z. B. weniger Geld f ü r High- Tech-Medizin bedeuten, um nur einen m ö glichen Priorit ä tenkonflikt zu nennen. Und in der Tat gibt es bereits erste, an Daniels angelehnte Vorschl ä ge, angesichts der empirischen Erkenntnisse der Public Health-Forschung doch auf ein staatliches Medizinsystem zu verzichten und die Ressourcen lieber in soziale Ma ß - nahmen und allgemeine Gesundheitsvorsorge zu investieren [31]. Dadurch aber w ü rde die Sicherungs- und Rettungsfunktion unseres Medizinsystems verloren gehen, die einen wichtigen Beitrag zur sozialen Stabilit ä t darstellt; zudem ignoriert dieser Vorschlag jegliche individuelle Bed ü rfnisse an medizinische Versorgung. Auch wenn Daniels Begr ü ndung f ü r den Ausgleich von sozialen gesundheitlichen Ungleichheiten konsistent ist, so sind auf der Ebene der praktischen Umsetzungen enorme Herausforderungen und ggf. betr ä chtliche Opportunit ätskosten anzunehmen, denen zuk ü nftig begegnet werden muss. Ausblick Es war das Ziel dieses Beitrages, die gerechtigkeitstheoretische Dimension der modernen Public-Health-Forschung und -Ergebnisse aufzuzeigen. Bei aller Kritik an den vorgestellten Ans ä tzen es zeigt sich, dass es verschiedene interessante gerechtigkeitstheoretische Wege gibt, den Ausgleich von gesundheitlichen Ungleichheiten begr ü ndet zu fordern. Diese gilt es weiter zu entwickeln und anzuwenden. Im Folgenden werden kurz einige offene Fragen und Forschungsdesiderata aufgef ü hrt, die in Zukunft weitere Aufmerksamkeit erfordern, wenn der sozio- ö konomische Gesundheitsgradient wohlbegr ü ndet angegangen werden soll. Daniels Anwendung der fairen Chancengleichheit ist hinsichtlich der Begr ü ndung von Gesundheitsgleichheit besonders konsistent und in den westlichen Sozialstaaten sicher anschlussf ä hig. Es w ä re dennoch von einigem Interesse, zu untersuchen, wie ein solches Modell mit rechtsbasierten Ans ä tzen verbunden werden k ö nnte (Daniels selbst entwickelt einige Ü berlegungen zur Kombination mit Menschenrechtsans ä tzen ( [28], Kap. 12). Ferner ist weitere Arbeit zur Interdependenz von Gesundheits- Verhalten und sozialen Strukturen und der jeweiligen Bedeutung beider Elemente vonn ö ten dieser Aspekt kommt in Daniels Modell zu kurz. Als weiterer fundamentaler Punkt w ä re zu ü berlegen, ob die gegenw ä rtig vorherrschende relative Betrachtungsweise nicht zun ä chst um ein Schwellenkonzept erg ä nzt werden sollte; also ob es nicht zun ä chst sinnvoll w ä re, einen bestimmten absoluten Standard der Gesundheit f ü r alle anzustreben, und relative Unterschiede erst dann verst ä rkt anzugehen, wenn alle Menschen diesen Standard erreicht haben. Diese (alles andere als neue) Fragestellung k ö nnte von einem R ü ckgriff auf die Egalitarismus /Non-Egalitarismus-Debatte profitieren (überblicksartig: [32, 33] ). Hinsichtlich des Grades und der inhaltlichen Bestimmung von Gesundheitsgleichheit ist noch viel Arbeit in der Auswahl / Bestimmung der jeweiligen Gruppen / Populationen oder Gesundheits-Indizes zu leisten, die jeweils miteinander verglichen werden [34]. Dazu geh ö ren auch Ü berlegungen, wie mit unvermeidbaren (genetischen, geschlechtsbasierten, lokalen usw.) Ungleichheiten in Relation zu sozial-determinierten Ungleichheiten gerecht umgegangen werden soll etwa mit solchen Gruppen, die von einem Ausgleich des sozio- ö konomischen Gesundheitsgradienten nicht sonderlich profitieren, sondern eher befürchten müssten, dass ihrer Versorgung Ressourcen entzogen w ü rden. Nicht nur an dieser Stelle ergeben sich m ö gliche Konkurrenzsituationen um knappe Ressourcen, die die Priorit ä tensetzung im Gesundheitswesen erschweren und eine sorgf ältige Betrachtung verlangen [35]. Die Frage, wie viele Ressourcen f ü r die Vermeidung von Ungleichheiten eingesetzt werden sollen, die dann z. B. in der Akutmedizin fehlen k ö nnten, geh ö rt sicher

6 Originalarbeit 53 zu den komplexesten Herausforderungen, denen sich modernen Gesundheitssysteme ausgesetzt sehen. Dabei spielt nicht nur die Abwägung Rettung statistischer vs. individueller Leben eine Rolle; auch Effizienz ü berlegungen m ü ssen ber ü cksichtigt und der jeweilig gew ä hlte zeitliche Horizont sollte begr ündet werden. Hinweis Die Arbeit an diesem Artikel erfolgte im Rahmen eines DF6- Stipendiums (BU 2450/1-1) und eines Stipendiums durch Innovative Medizinische Forschung (IMF BU ). Literatur 1 Black D, Morris JN, Smith C et al. Inequalities in Health: The Black Report; The Health Divide. London: Penguin Group ; Whitehead M. The Concepts and Principles of Equity and Health. WHO Regional Office for Europe, Copenhagen ; Pappas G, Queen S, Hadden W et al. The increasing disparity in mortality between socioeconomic groups in the United States, 1960, NEJM 1993 ; 329 : Davey-Smith G, Shipley MJ, Rose G. Magnitude and causes of socioeconomic differentials in mortality. Further evidence from the Whitehall Study. J Epid Comm Health 1990 ; 44 : Mackenbach J, Bakker M. Reducing Inequalities in Health. A European perspective. Routledge, London ; Marmot MG et al. Employment Grade and Coronary Heart Disease in British Civil Servants. J Epid Comm Health 1978 ; 32 : Marmot MG, Shipley MJ, Rose G. Inequalities in death specific explanations of a general pattern. Lancet 1984 ; 350 : Marmot MG et al. Health Inequalities Among British Civil Servants: The Whitehall II Study. Lancet 1991 ; 337 : Marmot M. The Status Syndrome. Owl Books, New York ; Siegrist J, Marmot M. Social Inequalities in Health. New Evidence and policy implications. Oxford: Oxford University Press ; Marmot MG, Wilkinson RG. Social Determinants of Health. Oxford: Oxford University Press ; Mielck A. Soziale Ungleichheit und Gesundheit. Empirische Ergebnisse, Erkl ä rungsans ä tze. Interventionsm ö glichkeiten. Huber, Bern ; Mielck A. Soziale Ungleichheit und Gesundheit. Einf ü hrung in die aktuelle Diskussion. Huber, Bern ; Richter M, Hurrelmann K. Gesundheitliche Ungleichheit: Grundlagen, Probleme, Perspektiven. VS Verlag f ü r Sozialwissenschaften. Wiesbaden ; Robert Koch Institut/Statistisches Bundesamt. Gesundheitsberichterstattung des Bundes: Gesundheit in Deutschland. Robert Koch Institut, Berlin ; Hradil S. Was prägt das Krankheitsrisiko: Schicht, Lage, Lebensstil?. In: Richter M, Hurrelmann K Gesundheitliche Ungleichheit: Grundlagen, Probleme, Perspektiven. VS Verlag f ü r Sozialwissenschaften. Wiesbaden ; 2006 ; Mackenbach JP. Health inequalities: Europe in profile. An independent expert report commissioned by the UK presidency of the EU. London: Department of Health ; Elkeles T, Mielck A. Soziale und gesundheitliche Ungleichheit Theoretische Ans ä tze zur Erkl ärung von sozioökonomischen Unterschieden in Morbidit ä t und Mortalit ä t. Berlin: WZB Papers ; Geyer S. Macht Ungl ü ck krank? Die Konsequenzen belastender Lebensereignisse Juventa. Weinheim, M ünchen ; Siegrist J. Soziale Krisen und Gesundheit. Eine Theorie zur Gesundheitsf ö rderung am Beispiel von Herz-Kreislauf-Risiken im Erwerbsleben. Hogrefe, G öttingen ; Steinkamp G. Soziale Ungleichheit., Erkrankungsrisiko und Lebenserwartung: Kritik der sozialepidemiologischen Ungleichheitsforschung. Sozial- und Präventivmedizin 1993 ; 38 : Daniels N. Equity and Population Health. Toward a broader bioethics agenda. Hast Cent Rep 2006 ; 36 : Brock DW, Wikler D. Population-Level Bioethics: Mapping a New Agenda. In: Dawson A, Verweij M Ethics, Prevention and Public Health. Oxford: Oxford University Press ; 2007 ; Buyx A. Personal responsibility for Health why we don t like it and why maybe we should. Journal of Medical Ethics 2008 ; 34 : Whitehead M, Dahlgren G. Concepts and principles for tackling social inequities in health: Levelling up. Studies on social and economic determinants of population health, No. 2. WHO ; WHO. Preamble to the Constitution of the World Health Organization as adopted by the International Health Conference, New York, June, 1946; signed on 22 July 1946 by the representatives of 61 States (Official Records of the World Health Organization, no. 2, p. 100) and entered into force on 7 April WHO o. J. Right to Health Facts Sheet 28 Daniels N. Just Health. A population view. Cambridge: Cambridge University Press ; Daniels N. Just Health Care. Cambridge University Press ; Rawls J. A theory of justice. Cambridge: Harvard University Press ; Sreenivasan G. Health Care and Equal Opportunity. Hast Cent Rep 2007 ; 37 (2) : Krebs A. Gleichheit oder Gerechtigkeit. Texte der neuen Egalitarismuskritik. Suhrkamp, Franfurt am Main ; Rauprich O, Marckmann G, Vollmann J. Gleichheit und Gerechtigkeit in der modernen Medizin. Mentis Verlag, Paderborn ; Rauprich O. Gleiche Gesundheit und soziale Gerechtigkeit. In: Sch öne- Seifert B, Buyx A, Ach J Gerecht behandelt? Rationierung und Priorisierung im Gesundheitswesen. Paderborn, Mentis ; 2006 ; Huster S. Posteriorisierung der Gesundheitspolitik? Opportunit ä tskosten in der Rechtsdogmatik des Sozialstaats. In: Festschrift f ü r F. E. Schnapp. Berlin: Duncker Humblot ; 2008 ;

Migration: gesundheitsfördernd oder krank machend? Erklärungsmodelle zum Zusammenhang zwischen Migration und Gesundheit

Migration: gesundheitsfördernd oder krank machend? Erklärungsmodelle zum Zusammenhang zwischen Migration und Gesundheit Universität Bielefeld Fakultät für Gesundheitswissenschaften Abt. Epidemiologie & International Public Health Migration: gesundheitsfördernd oder krank machend? Erklärungsmodelle zum Zusammenhang zwischen

Mehr

Gerechte Leistungsbeschränkungen? Zur Ethik

Gerechte Leistungsbeschränkungen? Zur Ethik www.unifr.ch/theo/ www.lichtenbergkolleg.uni goettingen.de Gerechte Leistungsbeschränkungen? Zur Ethik der Kosten Nutzenbewertung in der Medizin Vortrag am NEK/ZEK Symposium Medizin für alle? Ethische

Mehr

Priorisierung und Rationierung am Krankenbett. Ergebnisse empirischer Studien

Priorisierung und Rationierung am Krankenbett. Ergebnisse empirischer Studien Priorisierung und Rationierung am Krankenbett. Ergebnisse empirischer Studien Prof. Dr. med. Dr. phil. Daniel Strech Juniorprofessor für Medizinethik Institut für Geschichte, Ethik & Philosophie der Medizin

Mehr

Klinische Forschung. Klinische Forschung. Effectiveness Gap. Versorgungsforschung und evidenzbasierte Medizin. Conclusion

Klinische Forschung. Klinische Forschung. Effectiveness Gap. Versorgungsforschung und evidenzbasierte Medizin. Conclusion Versorgungsforschung und evidenzbasierte Medizin Klinische Forschung 00qm\univkli\klifo2a.cdr DFG Denkschrift 1999 Aktuelles Konzept 2006 Workshop der PaulMartiniStiftung Methoden der Versorgungsforschung

Mehr

Befähigungsgerechtigkeit als ethisches Benchmark für Public Health Genomics

Befähigungsgerechtigkeit als ethisches Benchmark für Public Health Genomics Befähigungsgerechtigkeit als ethisches Benchmark für Public Health Genomics Eröffnungsfeier des DZPHG Bielefeld 24.11.2006 Peter Dabrock Juniorprofessor für Sozialethik (Bioethik) Fachbereich Evangelische

Mehr

Inequality Utilitarian and Capabilities Perspectives (and what they may imply for public health)

Inequality Utilitarian and Capabilities Perspectives (and what they may imply for public health) Inequality Utilitarian and Capabilities Perspectives (and what they may imply for public health) 1 Utilitarian Perspectives on Inequality 2 Inequalities matter most in terms of their impact onthelivesthatpeopleseektoliveandthethings,

Mehr

Sozialmedizin - Public Health

Sozialmedizin - Public Health David Klemperer Sozialmedizin - Public Health Lehrbuch für Gesundheits- und Sozialberufe Unter Mitarbeit von Bernard Braun Mit Unterstützung der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention

Mehr

Einstellungen zu Gesundheitssystemen und Ungleichheiten in der Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen im internationalen Vergleich

Einstellungen zu Gesundheitssystemen und Ungleichheiten in der Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen im internationalen Vergleich Monika Mischke, Claus Wendt Einstellungen zu Gesundheitssystemen und Ungleichheiten in der Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen im internationalen Vergleich Literatur / Quellen: Reibling, Nadine und

Mehr

Alleinerziehende arm und krank? Prof. Dr. Angela Gosch & Prof. Dr. Christian Janßen, Hochschule München 9. Juli 2013, München

Alleinerziehende arm und krank? Prof. Dr. Angela Gosch & Prof. Dr. Christian Janßen, Hochschule München 9. Juli 2013, München Alleinerziehende arm und krank? Prof. Dr. Angela Gosch & Prof. Dr. Christian Janßen, Hochschule München 9. Juli 2013, München Gliederung 1. Alleinerziehende und ihre soziale Lage 2. Gesundheitliche Situation

Mehr

Facetten von Designforschung Einblicke in den Stand der Dinge

Facetten von Designforschung Einblicke in den Stand der Dinge Hans Kaspar Hugentobler Designforschung: Vielfalt, Relevanz, Ideologie Facetten von Designforschung Einblicke in den Stand der Dinge Hans Kaspar Hugentobler Master of Design Diplom-Kommunikationswirt Bremen

Mehr

Gender Mainstreaming in der Gesundheitsberichterstattung des Bundes

Gender Mainstreaming in der Gesundheitsberichterstattung des Bundes Gender Mainstreaming in der Gesundheitsberichterstattung des Bundes Cornelia Lange Robert Koch-Institut 10. November 2005 Berlin, 12. November 2002 Cornelia Lange Gliederung Was bedeutet GM in der Gesundheitsberichterstattung

Mehr

HIER: SEMINAR 1. WOCHE

HIER: SEMINAR 1. WOCHE Psychologische und soziologische Grundlagen der MSE_P_201 ische Psychologie (Leitung PD Dr. Karin Lange) ische Soziologie (Leitung Prof. Dr. Siegfried Geyer) Haus E (links neben der Kinderklinik) Sekretariat:

Mehr

Health in All Policies

Health in All Policies Health in All Policies Die gesundheitspolitische Strategie Health in All Policies (Gesundheit in allen Politikfeldern) zielt darauf ab, Gesundheit und Lebensqualität der Bevölkerung auf einer breiten Basis

Mehr

Therapeutischer Nutzen, Kosten-Nutzen Verhältnis, EbM als Priorisierungskriterien? Ergebnisse aus der Äztinnenbefragung

Therapeutischer Nutzen, Kosten-Nutzen Verhältnis, EbM als Priorisierungskriterien? Ergebnisse aus der Äztinnenbefragung Therapeutischer Nutzen, Kosten-Nutzen Verhältnis, EbM als Priorisierungskriterien? Ergebnisse aus der Äztinnenbefragung Adele Diederich Jacobs University Bremen 34. Kongress des Deutschen Ärztinnenbundes

Mehr

Kostenreduktion durch Prävention?

Kostenreduktion durch Prävention? Gesundheitsökonomische Aspekte der Prävention: Kostenreduktion durch Prävention? Nadja Chernyak, Andrea Icks Jahrestagung DGSMP September 2012 Agenda Spart Prävention Kosten? Ist Prävention ökonomisch

Mehr

Was darf die gute Psychiatrie?

Was darf die gute Psychiatrie? Was darf die gute Psychiatrie? Paul Hoff Fortbildungszyklus 2016 «Die optimierte Gesellschaft und die gute Psychiatrie» Psychiatrische Klinik Zugersee 21. Januar 2016 Agenda Fakten Interpersonalität Werte

Mehr

Gibt es einen Mickey Mantle Effekt?

Gibt es einen Mickey Mantle Effekt? Gibt es einen Mickey Mantle Effekt? Hanming Fang, Yale Universität Mike Keane, Techinsiche Universität Sidney Ahmed Khwaja, Duke Universität Martin Salm, MEA, Universität Mannheim Daniel Silverman, Universität

Mehr

Arbeit und Gesundheit Teil 1: Hintergrund und Erklärungsmodelle

Arbeit und Gesundheit Teil 1: Hintergrund und Erklärungsmodelle Arbeit und Teil 1: Hintergrund und Erklärungsmodelle Dr. sc. ETH Rebecca Brauchli Vorlesung Psychologie der Arbeit eine Einführung (HS 2014) 9. Oktober 2014 1 Überblick Was ist? Einführung Arbeit und aus

Mehr

Gesundheitsökonomische Evaluationen in der Versorgungsforschung. Dr. Klaus Kaier 8. März 2013

Gesundheitsökonomische Evaluationen in der Versorgungsforschung. Dr. Klaus Kaier 8. März 2013 Gesundheitsökonomische Evaluationen in der Versorgungsforschung Dr. Klaus Kaier 8. März 2013 Das Leben ist das höchste Gut und lässt sich nicht in Geld aufwiegen 2 8. März 2013 Gesundheitsökonomische Evaluationen

Mehr

Werner Schüßler, Attac Deutschland, BundesAG: Soziale Sicherungssysteme schuessler.werner@web.de

Werner Schüßler, Attac Deutschland, BundesAG: Soziale Sicherungssysteme schuessler.werner@web.de Werner Schüßler, Attac Deutschland, BundesAG: Soziale Sicherungssysteme schuessler.werner@web.de Richard Wilkinson und Kate Pickett Britische Sozialepidemologen Untersuchung über den Zusammenhang zwischen

Mehr

Arzt und Patient im Spannungsfeld zwischen Medizin, Ethik, Ökonomie und Politik

Arzt und Patient im Spannungsfeld zwischen Medizin, Ethik, Ökonomie und Politik Arzt und Patient im Spannungsfeld zwischen Medizin, Ethik, Ökonomie und Politik Prim. Univ.-Prof. Dr. Ch. Menzel Vorstand der Brustzentrum Salzburg Situation ist eine Katastrophe, allerdings: Eine Erhöhung

Mehr

Ist es illusorisch, in der ambulanten Medizin von Qualität zu sprechen?

Ist es illusorisch, in der ambulanten Medizin von Qualität zu sprechen? Nationale Qualitätsprinzipien: Ist es illusorisch, in der ambulanten Medizin von Qualität zu sprechen? von Urs Stoffel, Zentralvorstand FMH Dienstag, 29. Januar 2013, Hotel Bellevue, Bern FMH_U.Stoffel

Mehr

Partizipation und Klimawandel

Partizipation und Klimawandel A. Knierim, S. Baasch, M. Gottschick (Hrsg.) Partizipation und Klimawandel Ansprüche, Konzepte und Umsetzung Klimawandel in Regionen zukunftsfähig gestalten / Band 1 18 Partizipation und Klimawandel Zur

Mehr

Phrasensammlung für wissenschaftliches Arbeiten

Phrasensammlung für wissenschaftliches Arbeiten Phrasensammlung für wissenschaftliches Arbeiten Einleitung In diesem Aufsatz/dieser Abhandlung/dieser Arbeit werde ich... untersuchen/ermitteln/bewerten/analysieren... Um diese Frage zu beantworten, beginnen

Mehr

Statistische und soziale Zusammenhänge

Statistische und soziale Zusammenhänge Armut und Gesundheit Bern 2009 Armut und Gesundheit Statistische und soziale Zusammenhänge sek - feps Diakoniekonferenz 10.11.2009 Prof. Dr. Dr. Thomas Abel Institut für Sozial & Präventivmedizin Universität

Mehr

Krankenstand und Präsentismus im Kontext von Unternehmenskultur in Österreich

Krankenstand und Präsentismus im Kontext von Unternehmenskultur in Österreich Krankenstand und Präsentismus im Kontext von Unternehmenskultur in Österreich Thomas Leoni JKU Linz 14.3.2014 Inhalte der Präsentation 1. Begriffsdefinitionen und theoretischer Hintergrund Unternehmenskultur

Mehr

Ungleichheit der Einkommen und Vermögen in der Schweiz. Oliver Hümbelin, Robert Fluder

Ungleichheit der Einkommen und Vermögen in der Schweiz. Oliver Hümbelin, Robert Fluder Ungleichheit der Einkommen und Vermögen in der Schweiz Oliver Hümbelin, Robert Fluder Berner Forschungskolloquium Fachhochschule Soziale Fachbereich Arbeit Soziale Arbeit BFH 04.Februar 2015 Ablauf Forschungskolloquium

Mehr

Gesundheitsökonomie. Karl W. Lauterbach Stephanie Stock Helmut Brunner. Lehrbuch für Mediziner und andere Gesundheitsberufe.

Gesundheitsökonomie. Karl W. Lauterbach Stephanie Stock Helmut Brunner. Lehrbuch für Mediziner und andere Gesundheitsberufe. Karl W. Lauterbach Stephanie Stock Helmut Brunner Herausgeber Gesundheitsökonomie Lehrbuch für Mediziner und andere Gesundheitsberufe Verlag Hans Huber 5 Inhalt Vorwort 9 Teil 1: Ethik und Ökonomie in

Mehr

Faktenblatt Psychische Gesundheit

Faktenblatt Psychische Gesundheit Faktenblatt Psychische Gesundheit Hintergrund Der Themenkreis psychische Gesundheit und psychische Störungen stellt eine der gravierendsten Herausforderungen für die Gesundheitspolitik in der Europäischen

Mehr

Erfolgreich publizieren: Peer-Reviewed Articles

Erfolgreich publizieren: Peer-Reviewed Articles 1 Erfolgreich publizieren: Peer-Reviewed Articles Prof. Dr. Oliver Treib Diskussionsveranstaltung für DoktorandInnen, Graduate School of Politics, Universität Münster, 24.01.2012 Struktur der Veranstaltung

Mehr

www.stiftungvital.it www.fondazionevital.it

www.stiftungvital.it www.fondazionevital.it Gesundheitsförderung für Berufskraftfahrer Manfred Andergassen Bereichsleiter für betriebliche Gesundheitsförderung der Stiftung Vital Was ist für Sie Gesundheit? Körperlich Beschaffenheit und Funktion

Mehr

Notice: All mentioned inventors have to sign the Report of Invention (see page 3)!!!

Notice: All mentioned inventors have to sign the Report of Invention (see page 3)!!! REPORT OF INVENTION Please send a copy to An die Abteilung Technologietransfer der Universität/Hochschule An die Technologie-Lizenz-Büro (TLB) der Baden-Württembergischen Hochschulen GmbH Ettlinger Straße

Mehr

Filme und Vielfalt. Atelier im Rahmen der Tagung Biodiversit t Vielfalt im Fokus von BNE. Donnerstag 9. September 2010 13.45 15.

Filme und Vielfalt. Atelier im Rahmen der Tagung Biodiversit t Vielfalt im Fokus von BNE. Donnerstag 9. September 2010 13.45 15. Filme und Vielfalt Atelier im Rahmen der Tagung Biodiversit t Vielfalt im Fokus von BNE Donnerstag 9. September 2010 13.45 15.15 Uhr Atelier im Rahmen der Tagung Lebensversicherung Biodiversit t Filme

Mehr

Seelische Störungen Kernproblem betrieblichen Gesundheitsmanagements

Seelische Störungen Kernproblem betrieblichen Gesundheitsmanagements Seelische Störungen Kernproblem betrieblichen Gesundheitsmanagements Dipl. Psych. Gabriela Coester, IFD-Oberhausen Landschaftsverband Rheinland Psychische Erkrankungen Herausforderung für f r Prävention

Mehr

Best Execution Policy

Best Execution Policy Anhang 16 g Best Execution Policy Best Execution Policy Stand: M rz 2016 Seite 1 von 6 Inhaltsverzeichnis 1. Zielsetzung... 3 2. Anwendungsbereich... 3 3. Sicherstellung von bestm glicher Auftragsausf

Mehr

Osteoporose. Ein echtes Volksleiden. Schon jetzt zählen die Osteoporose und die damit verbundene erhöhte Brüchigkeit der Knochen

Osteoporose. Ein echtes Volksleiden. Schon jetzt zählen die Osteoporose und die damit verbundene erhöhte Brüchigkeit der Knochen Osteoporose Osteoporose 9 Osteoporose Ein echtes Volksleiden Schon jetzt zählen die Osteoporose und die damit verbundene erhöhte Brüchigkeit der Knochen in den entwickelten Ländern zu den häufigsten Erkrankungen

Mehr

Ökonomie des Sozialstaats

Ökonomie des Sozialstaats Friedrich Breyer Wolfgang Buchholz Ökonomie des Sozialstaats Mit 59 Abbildungen und 13 Tabellen Springer Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung 1 1.1 Soziale Sicherang als Teil der Staatsaufgaben: Versuch einer

Mehr

Personalisierte Medizin

Personalisierte Medizin www.risicare.ch Personalisierte Medizin Ein neues Verständnis von Medizin? Personalisierte Medizin Medizin für die Person? 2 Personalisierte Medizin: Was ist das? Erhebung von personenbezogenen Gesundheitsdaten

Mehr

The burden of chronic disease Kostentreiber, Lebensqualität, e-health, Prävention?

The burden of chronic disease Kostentreiber, Lebensqualität, e-health, Prävention? The burden of chronic disease Kostentreiber, Lebensqualität, e-health, Prävention? Jürg Th. Gasser, PhD Swiss Health Insurance Days 2014 24. / 25. April 2014, Interlaken MEDISERVICE, EIN UNTERNEHMEN DER

Mehr

Der Umgang mit sterbenden Menschen aus der Sicht von Auszubildenden in Pflegeberufen

Der Umgang mit sterbenden Menschen aus der Sicht von Auszubildenden in Pflegeberufen Der Umgang mit sterbenden Menschen aus der Sicht von Auszubildenden in Pflegeberufen Claudia Ohlrogge Gesundheits- und Krankenpflegerin Praxisanleiterin Fachweiterbildung Palliative Care M. A. Pflegewissenschaft

Mehr

Einsatz einer Dokumentenverwaltungslösung zur Optimierung der unternehmensübergreifenden Kommunikation

Einsatz einer Dokumentenverwaltungslösung zur Optimierung der unternehmensübergreifenden Kommunikation Einsatz einer Dokumentenverwaltungslösung zur Optimierung der unternehmensübergreifenden Kommunikation Eine Betrachtung im Kontext der Ausgliederung von Chrysler Daniel Rheinbay Abstract Betriebliche Informationssysteme

Mehr

Anforderungen an Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Politik

Anforderungen an Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Politik Das Konzept der Planetary Boundaries Anforderungen an Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Politik Moritz Remig Institute for Advanced Sustainability Studies e.v. IASS Potsdam Institute for Advanced Sustainability

Mehr

Arbeitskreis Versorgungsforschung beim Wissenschaftlichen Beirat. Definition und Abgrenzung der Versorgungsforschung

Arbeitskreis Versorgungsforschung beim Wissenschaftlichen Beirat. Definition und Abgrenzung der Versorgungsforschung beim Wissenschaftlichen Beirat Dieses Papier wurde am 08.09.2004 unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Schwartz vom Arbeitskreis Versorgungsforschung beim Wissenschaftlichen Beirat der Bundesärztekammer verabschiedet.

Mehr

Wagner: Vorlesung Sozialpsychologie II

Wagner: Vorlesung Sozialpsychologie II Wagner: Vorlesung Sozialpsychologie II Gegenstandsbereich Allport, F.H. (1924). Social psychology. New York: Houghton Mifflin. Cartwright, D. & Zander, A. (1968). Group dynamics. New York: Harper & Row.

Mehr

Listening Comprehension: Talking about language learning

Listening Comprehension: Talking about language learning Talking about language learning Two Swiss teenagers, Ralf and Bettina, are both studying English at a language school in Bristo and are talking about language learning. Remember that Swiss German is quite

Mehr

«Willkommen zu Hause» - Neue Versorgungsmodelle in Langzeitpflegeinstitutionen

«Willkommen zu Hause» - Neue Versorgungsmodelle in Langzeitpflegeinstitutionen «Willkommen zu Hause» - Neue Versorgungsmodelle in Langzeitpflegeinstitutionen Jubiläumstagung 10 Jahre Stiftung Pflegewissenschaft Schweiz Bern, 16.10.2015 Dr. Dietmar Ausserhofer Universität Basel, Department

Mehr

INTERKULTURALITÄT VS. TRANSKULTURALITÄT. ein Versuch der Standortbestimmung

INTERKULTURALITÄT VS. TRANSKULTURALITÄT. ein Versuch der Standortbestimmung INTERKULTURALITÄT VS. TRANSKULTURALITÄT ein Versuch der Standortbestimmung Programm Interkulturalität o Was ist Interkulturalität? o Der Kulturbegriff im Paradigma der Interkulturalität Transkulturalität

Mehr

Empowerment durch technische Infrastruktur? Perspektiven der Begleitforschung der Gesundheitsregion Rhein Neckar

Empowerment durch technische Infrastruktur? Perspektiven der Begleitforschung der Gesundheitsregion Rhein Neckar Empowerment durch technische Infrastruktur? Perspektiven der Begleitforschung der Gesundheitsregion Rhein Neckar Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) Gesundheit der Zukunft : Uwe Bittlingmayer, Eva-Maria

Mehr

Kommunale Gesundheitspolitik und Präferenzen der Bürgerinnen und Bürger im internationalen Vergleich

Kommunale Gesundheitspolitik und Präferenzen der Bürgerinnen und Bürger im internationalen Vergleich Kommunale Gesundheitspolitik und Präferenzen der Bürgerinnen und Bürger im internationalen Vergleich Prof. Dr. Claus Wendt Lehrstuhl für Soziologie der Gesundheit und des Gesundheitssystems wendt@soziologie.uni-siegen.de

Mehr

Online Guide. Inhaltsverzeichnis

Online Guide. Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis 1. Der Einstieg in unser System 2 1.1. Die Homepage 2 1.2. Der Anmeldevorgang 2 2. Hilfe 3 3. smstan 3 4. Transaktions-Passwort 3 6. Kontoinformation 4 7. Positions bersicht 5 7.1. Auftragserteilung

Mehr

Einführung. Lehren und Lernen mit Medien II. Professur E-Learning und Neue Medien. Institut für Medienforschung Philosophische Fakultät

Einführung. Lehren und Lernen mit Medien II. Professur E-Learning und Neue Medien. Institut für Medienforschung Philosophische Fakultät Professur E-Learning und Neue Medien Institut für Medienforschung Philosophische Fakultät Lehren und Lernen mit Medien II Einführung Zu meiner Person Guenter-Daniel.Rey@Phil.TU-Chemnitz.de Rawema-Haus,

Mehr

Ist das WHO Konzept der Health System Responsiveness geeignet um die Versorgung chronisch Kranker zu evaluieren?

Ist das WHO Konzept der Health System Responsiveness geeignet um die Versorgung chronisch Kranker zu evaluieren? Ist das WHO Konzept der Health System Responsiveness geeignet um die Versorgung chronisch Kranker zu evaluieren? Julia Röttger M.Sc., Dipl. Soz. Miriam Blümel, Sabine Fuchs M.Sc., Prof. Dr. med. Reinhard

Mehr

EXPERT SURVEY OF THE NEWS MEDIA

EXPERT SURVEY OF THE NEWS MEDIA EXPERT SURVEY OF THE NEWS MEDIA THE SHORENSTEIN CENTER ON THE PRESS, POLITICS & PUBLIC POLICY JOHN F. KENNEDY SCHOOL OF GOVERNMENT, HARVARD UNIVERSITY, CAMBRIDGE, MA 0238 PIPPA_NORRIS@HARVARD.EDU. FAX:

Mehr

Public Health Ausbildung. Gesundheitliche Ungleichheit. Kontakt: 9. Wissenschaftliche Tagung der OEPH, 29.09.2006

Public Health Ausbildung. Gesundheitliche Ungleichheit. Kontakt: 9. Wissenschaftliche Tagung der OEPH, 29.09.2006 Public Health Ausbildung Gesundheitliche Ungleichheit Kontakt: Dr.med. Martin Sprenger, MPH Medizinische Universität Graz Universitätsplatz 4/3 8010 Graz Tel: ++43-(0)316-380-7772 Fax: ++43-(0)316-380-9668

Mehr

Medical Peace Work. Ein neuer Fachbereich in Gesundheitsarbeit, Gewaltprävention und Friedensförderung. und sieben interaktive Online-Kurse

Medical Peace Work. Ein neuer Fachbereich in Gesundheitsarbeit, Gewaltprävention und Friedensförderung. und sieben interaktive Online-Kurse Medical Peace Work Ein neuer Fachbereich in Gesundheitsarbeit, Gewaltprävention und Friedensförderung und sieben interaktive Online-Kurse Gesundheitspersonal als Friedensstifter Die Rolle von Ärztinnen

Mehr

Field Librarianship in den USA

Field Librarianship in den USA Field Librarianship in den USA Bestandsaufnahme und Zukunftsperspektiven Vorschau subject librarians field librarians in den USA embedded librarians das amerikanische Hochschulwesen Zukunftsperspektiven

Mehr

Green IT und Open Source

Green IT und Open Source Welchen Beitrag kann leisten, damit eine nachhaltige Entwicklung unterstützt? Seminararbeit im Studiengang B. Sc. Wirtschaftsinformatik, Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Betriebliche Kommunikationssysteme,

Mehr

Politische Mediation. Ein Überblick

Politische Mediation. Ein Überblick Politische Mediation Ein Überblick Schriftliche Ausarbeitung des Referates für das Seminar Grundzüge der Mediation für Juristen und Psychologen Universität Konstanz SS 2012 Von Claudia König & Nele Kröger

Mehr

Diabetes mellitus The silent killer. Peter Diem Universitätspoliklinik für Endokrinologie, Diabetologie und Klinische Ernährung Inselspital - Bern

Diabetes mellitus The silent killer. Peter Diem Universitätspoliklinik für Endokrinologie, Diabetologie und Klinische Ernährung Inselspital - Bern Diabetes mellitus The silent killer Peter Diem Universitätspoliklinik für Endokrinologie, Diabetologie und Klinische Ernährung Inselspital - Bern Diabetes mellitus und KHK Diabetiker leiden häufig an KHK

Mehr

2013 Dr. Dietmar Bayer bayer@burnout-zentrum.at 1

2013 Dr. Dietmar Bayer bayer@burnout-zentrum.at 1 bayer@burnout-zentrum.at 1 4 bayer@burnout-zentrum.at 2 Datenmaterial im Gesundheitswesen Kein einheitliches Datenmaterial in den Krankenanstalten, Kassen, der PVA etc. etc. Prävalenz von BO in der Normalpopulation

Mehr

Extract of the Annotations used for Econ 5080 at the University of Utah, with study questions, akmk.pdf.

Extract of the Annotations used for Econ 5080 at the University of Utah, with study questions, akmk.pdf. 1 The zip archives available at http://www.econ.utah.edu/ ~ ehrbar/l2co.zip or http: //marx.econ.utah.edu/das-kapital/ec5080.zip compiled August 26, 2010 have the following content. (they differ in their

Mehr

Technische Aspekte von Privatsphäre in der digitalen Lebenswelt

Technische Aspekte von Privatsphäre in der digitalen Lebenswelt Technische Aspekte von Privatsphäre in der digitalen Lebenswelt Herausforderungen und Lösungen Prof. Dr. Stefan Katzenbeisser Security Engineering Group Technische Universität Darmstadt & European Center

Mehr

Otto-von-Guericke-Universit tmagdeburg Institutf rtechnischeundbetrieblicheinformationssysteme Fakult tf rinformatik Diplomarbeit VergleichendeAnalysevonAnfragesprachenin Multimedia-Datenbanken MarcoPaskamp

Mehr

Der Marshall-Plan und das Handlungsmotiv der USA

Der Marshall-Plan und das Handlungsmotiv der USA Geschichte Verena König Der Marshall-Plan und das Handlungsmotiv der USA Studienarbeit Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung 2 2. Forschungsansätze 3 3. Containment-Politik 4 3.1. Wirtschaftspolitisches Interesse

Mehr

Berufsbild dipl. Homöopath/in hfnh staatlich anerkannt vom Kanton Zug

Berufsbild dipl. Homöopath/in hfnh staatlich anerkannt vom Kanton Zug Volkswirtschaftsdirektion Amt für Berufsbildung Berufsbild dipl. Homöopath/in hfnh staatlich anerkannt vom Kanton Zug Die Berufs-, Funktions- und Personenbezeichnungen gelten sinngemäss immer für beide

Mehr

Wie schreibt man eine Ausarbeitung?

Wie schreibt man eine Ausarbeitung? Wie schreibt man eine Ausarbeitung? Holger Karl Holger.karl@upb.de Computer Networks Group Universität Paderborn Übersicht Ziel einer Ausarbeitung Struktur Sprache Korrektes Zitieren Weitere Informationen

Mehr

Widmung Meiner Frau Heike, meinen Kindern Maren und Jan für ihre Unterstützung, Geduld und Nachsicht

Widmung Meiner Frau Heike, meinen Kindern Maren und Jan für ihre Unterstützung, Geduld und Nachsicht Aachener Dissertationen zur Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin Schriftenreihe des Instituts für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin der RWTH Aachen herausgegeben von Prof. Dr. Dr. Dr. Dominik

Mehr

Das Krankenversicherungswesen der Schweiz Entwicklung, Herausforderungen und Lösungsansätze

Das Krankenversicherungswesen der Schweiz Entwicklung, Herausforderungen und Lösungsansätze Institut für Banking & Finance Prof. Dr. Alexander F. Wagner Das Krankenversicherungswesen der Schweiz Entwicklung, Herausforderungen und Lösungsansätze Bachelorarbeit Erstellt von: Rafael Amrein Matrikelnummer:

Mehr

Kritische Lebensereignisse und Gesundheit im Alter

Kritische Lebensereignisse und Gesundheit im Alter Christian Deindl, Universität zu Köln Kritische Lebensereignisse und Gesundheit im Alter DGS Trier, Oktober 2014 Hintergrund Die Geburt eines Kindes Arbeitslosigkeit Auszug aus dem Elternhaus Haben Auswirkungen

Mehr

Direktlinks zum Vorlesungsskript Gesundheitssysteme und Internationales Management SoSe 2015

Direktlinks zum Vorlesungsskript Gesundheitssysteme und Internationales Management SoSe 2015 Direktlinks zum Vorlesungsskript Gesundheitssysteme und Internationales Management SoSe 2015 Homepage des Lehrstuhls http://www.hem.bwl.uni-muenchen.de Pkt: Literaturhinweise: Systembeschreibungen nach

Mehr

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei einer um am sind noch wie einem über einen so zum war haben nur oder

Mehr

PartizipativeAnsätze und Methoden in der Gesundheitsförderung

PartizipativeAnsätze und Methoden in der Gesundheitsförderung PartizipativeAnsätze und Methoden in der Gesundheitsförderung Dr. PH Petra Wihofszky Institut für Gesundheits-, Ernährungs- und Sportwissenschaften, Universität Flensburg 1 2 Aufbau des Vortrags Theoretische

Mehr

Systembeschreibungen nach Standards der World Health Organization (WHO):

Systembeschreibungen nach Standards der World Health Organization (WHO): Direktlinks zum Vorlesungsskript Gesundheitssysteme und Internationales Management SoSe 2014 Homepage des Lehrstuhls http://www.hem.bwl.uni-muenchen.de Pkt: Literaturhinweise: Systembeschreibungen nach

Mehr

Grenzüberschreitungen aus medizinischen Gründen Demografische Aspekte

Grenzüberschreitungen aus medizinischen Gründen Demografische Aspekte Grenzüberschreitungen aus medizinischen Gründen Demografische Aspekte Unionsbürgerschaft, Patientenfreizügigkeit und Begrenzung der Ausgaben für Gesundheit Tagung Max-Planck-Institut Universität Rennes

Mehr

Wird den Kantonen eine breite Impfpflicht auferlegt? 10.107 n Epidemiengesetz. Revision Anhörung der SGK-N vom 23. Juni 2011

Wird den Kantonen eine breite Impfpflicht auferlegt? 10.107 n Epidemiengesetz. Revision Anhörung der SGK-N vom 23. Juni 2011 Wird den Kantonen eine breite Impfpflicht auferlegt? 10.107 n Epidemiengesetz. Revision Anhörung der SGK-N vom 23. Juni 2011 Dr. med. Hansueli Albonico FMH Allgemeine Medizin Ärzte-Arbeitsgruppe für differenzierte

Mehr

Cluster Health Care Economy has been established in 2008 Regional approach to develop health care industries Head of the cluster is Ms.

Cluster Health Care Economy has been established in 2008 Regional approach to develop health care industries Head of the cluster is Ms. How to develop health regions as driving forces for quality of life, growth and innovation? The experience of North Rhine-Westphalia Dr. rer. soc. Karin Scharfenorth WHO Collaborating Centre for Regional

Mehr

Statement Prof. Dr. Elisabeth Märker-Hermann

Statement Prof. Dr. Elisabeth Märker-Hermann Statement Prof. Dr. Elisabeth Märker-Hermann Pressekonferenz zur Buchvorstellung Starke Frauen, voll im Leben Leben mit rheumatoider Arthritis am 29. Juni 2006 in Berlin - Es gilt das gesprochene Wort

Mehr

Leistungsfähigkeit und Effizienz von Gesundheitssystemen: Prof. Dr. Gebhard Kirchgässner Berit Gerritzen, M.A.

Leistungsfähigkeit und Effizienz von Gesundheitssystemen: Prof. Dr. Gebhard Kirchgässner Berit Gerritzen, M.A. Leistungsfähigkeit und Effizienz von Gesundheitssystemen: Die Schweiz im internationalen Vergleich Prof. Dr. Gebhard Kirchgässner Berit Gerritzen, M.A. Universität ität St. Gallen, Schweizerisches Institut

Mehr

Projekt zur Entwicklung, Umsetzung und Evaluation von Leitlinien zum adaptiven Management von Datenqualität in Kohortenstudien und Registern

Projekt zur Entwicklung, Umsetzung und Evaluation von Leitlinien zum adaptiven Management von Datenqualität in Kohortenstudien und Registern Projekt zur Entwicklung, Umsetzung und Evaluation von Leitlinien zum adaptiven Management von Datenqualität in Kohortenstudien und Registern gefördert durch die Indikatoren von Datenqualität Michael Nonnemacher

Mehr

Cheng ying 0320304 Zhou guanpei 0222288

Cheng ying 0320304 Zhou guanpei 0222288 Cheng ying 0320304 Zhou guanpei 0222288 Was ist Support /assurance? Wofü r braucht Man Support /assurance? Unterstü tzung bei Projectleiter und projectteam Sicherung der Projekt-Lenkungsgruppe fü r die

Mehr

How does the Institute for quality and efficiency in health care work?

How does the Institute for quality and efficiency in health care work? Health Care for all Creating Effective and Dynamic Structures How does the Institute for quality and efficiency in health care work? Peter T. Sawicki; Institute for Quality and Efficiency in Health Care.

Mehr

Die Bewertung der sozio-kulturellen Aspekte in HTA-Berichten

Die Bewertung der sozio-kulturellen Aspekte in HTA-Berichten Die Bewertung der sozio-kulturellen Aspekte in HTA-Berichten Warum findet sie nicht statt? Ansgar Gerhardus 1, Marcial Velasco-Garrido 2 1 Universität Bielefeld, Abteilung Epidemiologie & International

Mehr

Rio+20 Jugendliche ziehen Bilanz

Rio+20 Jugendliche ziehen Bilanz Rio+20 Jugendliche ziehen Bilanz Untersuchung der Verankerung von Nachhaltigkeit am Management Center Innsbruck, insbesondere im Department für Nonprofit-, Sozial- & Gesundheitsmanagement Eva Golas Einhornweg

Mehr

Personalisierte Medizin Ende der Solidarität? Heiner Raspe Seniorprofessur für Bevölkerungsmedizin

Personalisierte Medizin Ende der Solidarität? Heiner Raspe Seniorprofessur für Bevölkerungsmedizin Personalisierte Medizin Ende der Solidarität? Heiner Raspe Seniorprofessur für Bevölkerungsmedizin Berlin - Deutscher Ethikrat 24.Mai 2012 Kritische Anmerkungen zur PersoMed Unter falscher Flagge Kritische

Mehr

Rehabilitationspflege findet überall statt

Rehabilitationspflege findet überall statt Rehabilitationspflege findet überall statt Rehabilitationspflege mehr als Wiederherstellung 25. März 2015, KKL Luzern Susanne Suter-Riederer MScN, RN, Cilly Valär, RN, Prof. Dr. Lorenz Imhof, RN, PhD 2

Mehr

IFRIC Draft Interpretation D3 Determing whether an Arrangement contains a Lease

IFRIC Draft Interpretation D3 Determing whether an Arrangement contains a Lease IFRIC Draft Interpretation D3 Determing whether an Arrangement contains a Lease Liesel Knorr Düsseldorf, 16. März 2004-1- DRSC e.v/öffentliche Diskussion/16.03.2004 Überblick 1. Hintergrund des Interpretationsentwurfs

Mehr

BEZIRKLICHE GESUNDHEITSKONFERENZ 2015. Gesundheitliche Chancengleichheit für Alle. 9. Juni 2015

BEZIRKLICHE GESUNDHEITSKONFERENZ 2015. Gesundheitliche Chancengleichheit für Alle. 9. Juni 2015 BEZIRKLICHE GESUNDHEITSKONFERENZ 2015 Gesundheitliche Chancengleichheit für Alle 9. Juni 2015 Übersicht über den Veranstaltungsablauf 15:30 Uhr Begrüßung durch den Harburger Bezirksamtsleiter Thomas Völsch

Mehr

Charta Palliative Care. Grundsätze der palliativen Behandlung und Betreuung im Kanton Schwyz

Charta Palliative Care. Grundsätze der palliativen Behandlung und Betreuung im Kanton Schwyz Charta Palliative Care Grundsätze der palliativen Behandlung und Betreuung im Kanton Schwyz «palliare mit einem Mantel bedecken» Was ist Palliative Care? Palliative Care ist die internationale Bezeichnung

Mehr

DWG-Lunch-Workshop. 10. Dezember 2015. Prof. Dr. Katharina Janus

DWG-Lunch-Workshop. 10. Dezember 2015. Prof. Dr. Katharina Janus DWG-Lunch-Workshop 10. Dezember 2015 Prof. Dr. Katharina Janus Direktor, Center for Healthcare Management, Deutschland, und Columbia University New York 1 Agenda Ziel: Wie sieht das optimale multimodale,

Mehr

Kurortmedizin: eine Public Health Strategie? Prof. Dr. Alarcos Cieza

Kurortmedizin: eine Public Health Strategie? Prof. Dr. Alarcos Cieza Kurortmedizin: eine Public Health Strategie? Prof. Dr. Alarcos Cieza Wie würden Sie in einem Wort den Grundgedanken der Kurortmedizin beschreiben? Gesundheit Ziele Welche sind die Berührungspunkte zwischen

Mehr

WP2. Communication and Dissemination. Wirtschafts- und Wissenschaftsförderung im Freistaat Thüringen

WP2. Communication and Dissemination. Wirtschafts- und Wissenschaftsförderung im Freistaat Thüringen WP2 Communication and Dissemination Europa Programm Center Im Freistaat Thüringen In Trägerschaft des TIAW e. V. 1 GOALS for WP2: Knowledge information about CHAMPIONS and its content Direct communication

Mehr

1. Einführung: Zum allgemeinen Verhältnis von Medizin und Selbsttötung

1. Einführung: Zum allgemeinen Verhältnis von Medizin und Selbsttötung Michael Nagenborg Medizin in der Antike Struktur 1. Einführung: Zum allgemeinen Verhältnis von Medizin und Selbsttötung 2. Die antike Medizin 2.1 Allgemein 2.2 Psychiatrische Erkrankungen 3. Schluss und

Mehr

TK-News. Informationen für die Presse. Psychotherapeuten gründen Online-Netzwerk

TK-News. Informationen für die Presse. Psychotherapeuten gründen Online-Netzwerk Psychotherapeuten gründen Online-Netzwerk München, 15. Februar 2008. Bis zu sechs Monate müssen Patienten auf einen Termin bei einem Psychotherapeuten warten; dabei ist es gerade bei Krankheiten wie Depressionen

Mehr

WHITEPAPER ZUR STUDIE. Future Trends Zukunft der digitalen Gesundheitsversorgung

WHITEPAPER ZUR STUDIE. Future Trends Zukunft der digitalen Gesundheitsversorgung WHITEPAPER ZUR STUDIE Future Trends Zukunft der digitalen Gesundheitsversorgung Abstract Die Studie Future Trends - Zukunft der digitalen Gesundheitsversorgung untersucht die generelle Bereitschaft, digitale

Mehr

Übersicht. Normung von Software in der Medizin. Vorstellung der DKE. Vorstellung der Normungsgremien. Normen im Bereich Software.

Übersicht. Normung von Software in der Medizin. Vorstellung der DKE. Vorstellung der Normungsgremien. Normen im Bereich Software. Normung von Software in der Medizin Übersicht Vorstellung der DKE Vorstellung der Normungsgremien Normen im Bereich Software Zukunftstrends 20.09.2013/1 Vorstellung der DKE Gemeinnütziger Verband ohne

Mehr

Sind Führungskräfte mit dem Thema BGM überfordert? Deutsche Bahn AG Dr. Christian Gravert Health on Top Petersberg, 26. März 2015

Sind Führungskräfte mit dem Thema BGM überfordert? Deutsche Bahn AG Dr. Christian Gravert Health on Top Petersberg, 26. März 2015 Sind Führungskräfte mit dem Thema BGM überfordert? Deutsche Bahn AG Dr. Christian Gravert Health on Top Petersberg, 26. März 2015 Die Führungskraft als Gesundheitsmanager auch das noch! 2 Auditierung:

Mehr

Themen für Seminararbeiten WS 15/16

Themen für Seminararbeiten WS 15/16 Themen für Seminararbeiten WS 15/16 Institut für nachhaltige Unternehmensführung Themenblock A: 1) Carsharing worldwide - An international Comparison 2) The influence of Carsharing towards other mobility

Mehr

Die Gesundheitsdirektoren wollen die Kinderprämien abschaffen und damit die Generationensolidarität verbessern

Die Gesundheitsdirektoren wollen die Kinderprämien abschaffen und damit die Generationensolidarität verbessern Die Gesundheitsdirektoren wollen die Kinderprämien abschaffen und damit die Generationensolidarität verbessern Ein Diskussionsbeitrag von Regierungsrat Dr. Markus Dürr, Luzern, Präsident der Schweizerischen

Mehr

Volkswirtschaftliche Effekte der Alkoholkrankheit Teil 1: Kosten für das Gesundheitswesen

Volkswirtschaftliche Effekte der Alkoholkrankheit Teil 1: Kosten für das Gesundheitswesen Presseinformation 18.04.2013 Volkswirtschaftliche Effekte der Alkoholkrankheit Teil 1: Kosten für das Gesundheitswesen T. Czypionka, M. Pock, G. Röhrling, C. Sigl Institut für Höhere Studien (IHS), Wien

Mehr

The Cochrane Library

The Cochrane Library The Cochrane Library Was ist die Cochrane Library? Die Cochrane Library bietet hochwertige, evidenzbasierte medizinische Fachinformation zur fundierten Unterstützung bei Diagnose und Behandlung. http://www.cochranelibrary.com/

Mehr