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1 LEY & PARTNER «Schlussspurt für die Steuerplanung 2009» Im Fokus: Basel-Stadt 4. Quartal

2 «Steuern spart man nicht zum Zeitpunkt der Erstellung der Steuererklärung, sondern mit einer kontinuierlichen und nachhaltigen Steuerplanung.» «Beginnen Sie bereits heute mit der Steuerplanung für das Jahr Sie können Ihre Steuern spürbar senken!» «Schlussspurt für die Steuerplanung 2009» Mit einer gezielten, kontinuierlichen und nachhaltigen Steuerplanung können Sie Ihre Steuern spürbar senken. Die Steuerplanung beginnt jedoch nicht mit dem Ausfüllen der Steuererklärung und endet mit deren Abgabe, sondern ist laufend zu planen und zu vollziehen. Im Hinblick auf das sich zu Ende neigende Jahr, stellt Ihnen Ley & Partner GmbH verschiedene Steueroptimierungsmöglichkeiten vor, mit denen Sie noch vor Jahresende aktiv Einfluss auf Ihre Steuern für das Jahr 2009 nehmen können. Sollten Sie keine Möglichkeit mehr haben von den Optimierungsmassnahmen Gebrauch zu machen, so sollen die nachfolgenden Ausführungen zumindest ein Anstoss sein, heute mit Ihrer Steuerplanung für das Jahr 2010 zu beginnen. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen unseres Newsletters und wünschen Ihnen alles Gute für das neue Jahr. Remo Ley 2 4. Quartal 2009

3 1. Steuern sparen mit einer Säule 3a Mit einer «Säule 3a» bauen Sie, neben der AHV und der beruflichen Vorsorge (Pensions- kasse), eine zusätzliche Altersvorsorge auf. Das Vermögen in einer Säule 3a wirft üblicherweise höhere Zinssätze als ein Sparkonto ab, ist aber ausschliesslich für die Altersvorsorge bestimmt, so dass ein Bezug des Vermögens vor Erreichen des Rentenalters nicht möglich ist. Eine Säule 3a kann grundsätzlich jede erwerbstätige Person errichten; jedoch sind die jährlichen Einzahlungen in die Säule 3a begrenzt. Sofern Sie Beiträge an eine berufliche Vorsorgeeinrichtung leisten (Ihrem Bruttolohn werden beispielsweise neben den AHV-Beiträgen auch Beiträge für das BVG bzw. für die PK abgezogen), können Sie dieses Jahr bis maximal CHF in die Säule 3a einbezahlen. Sind Sie keiner beruflichen Vorsorge angeschlossen, z.b. weil Sie selbständig Erwerbstätig sind, können Sie bis zu 20% Ihres im Jahr 2009 erzielten AHV-pflichtigen Einkommens, maximal jedoch CHF , einzahlen. «Beiträge für die BVG oder PK können vom Einkommen abgezogen werden. In Basel-Stadt zahlen Sie somit bis zu CHF weniger Steuern!» Die jährlichen Einzahlungen können vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden. In Basel-Stadt (mit einem Steuersatz von 23.5% und einem eingezahlten Beitrag von CHF an die Säule 3a) zahlen Sie somit CHF weniger Kantonssteuern! Sofern Sie eine Säule 3a errichten möchten, empfehlen wir Ihnen, sich von einer Fachperson unverbindlich beraten zu lassen. Beachten Sie, dass Banken und Versicherungen verschiedene Angebote führen. 4. Quartal

4 2. Haben Sie offene Rechnungen am ? Ein einfaches Instrument um Steuern zu sparen, kann die Aufstellung der offenen Rechnungen per sein. Legen Sie einfach Kopien der Rechnungen an, welche Ihnen im Jahr 2009 zugesandt wurden und die Sie bis zum noch nicht beglichen haben. Um Ihnen und der Steuerverwaltung den Überblick zu erleichtern, fassen Sie die Rechnungen in einer Liste (mit Rechnungsdatum, Aussteller der Rechnung und Rechnungsbetrag) zusammen. Das Total sämtlicher Rechnungen können Sie dann bei der Deklaration der Steuererklärung im Schuldenverzeichnis unter Privatschulden eintragen. Unter «Bezeichnung» füllen Sie dann «gemäss separter Aufstellung» ein. Die Liste und die Kopien der Rechnungen senden Sie dann zusammen mit der Steuererklärung ein. Auf diese Weise haben Sie Ihr steuerbares Vermögen um die offenen Rechnungsschulden vermindert. «Sofern Sie am Ende des Jahres offene Rechnungen von über CHF haben, lohnt es sich, diese im Schuldenverzeichnis aufzuführen» Bitte beachten Sie aber, dass sich aufgrund der niedrigen Kapitalsteuersätze der Aufwand zur Erstellung einer Liste mit den Kopien erst bei höheren Beträgen lohnt. Bei offenen Rechnungen von beispielsweise CHF liegt die gesparte Steuer bei ca. CHF Quartal 2009

5 3. Lücken in der beruflichen Vorsorge (BVG/PK)? Als Arbeitnehmer, und gegebenenfalls auch als selbständig erwerbstätige Person, sind Sie einer beruflichen Vorsorge (PK) angeschlossen. Von Ihrem Lohn werden jeweils die Beiträge an die PK von Ihrem Arbeitgeber einbehalten und an die Vorsorgeeinrichtung überwiesen. Aufgrund fehlender Einzahlungen, welche zum Beispiel während der Studienzeit, bei Auslandsaufenthalten usw. entstanden, bildeten sich bei der beruflichen Vorsorge Beitragslücken. Diese Beitragslücken schmälern Ihre Vorsorgeleistungen, wie z.b. Ihre zukünftige Altersrente. Ob und in welcher Höhe bei Ihnen Beitragslücken bestehen, sagt Ihnen gerne Ihre Vorsorgeeinrichtung. «Zur Brechung der Progression werden zusätzliche Beitragszahlungen in die PK in dem Jahr geleistet, in dem ein aussergewöhnlich hohes Einkommen erzielt wird.» Sofern die finanziellen Mittel gegeben sind, können Sie Beitragslücken durch Nachzahlung(en) beseitigen. Diese Nachzahlungen sind, wie die Einzahlungen in eine Säule 3a (siehe Seite 3), vom steuerbaren Einkommen abziehbar. Aus steuerlicher Sicht werden Einzahlungen zur Deckung von Beitragslücken in der beruflichen Vorsorge am Besten in den Jahren getätigt, in denen ein hohes Einkommen zufliesst. 4. Quartal

6 «Es lebt sich einfacher mit bezahlten Steuern als mit Steuerschulden.» 4. Steuern vorauszahlen Grundsätzlich empfehlen wir Ihnen, dass Sie Ihre Steuern fortlaufend einzahlen bzw. auf einem separaten Konto auf die Seite legen. Scheuen Sie sich nicht, sich für Ihre Finanzplanung von einen Fachberater unterstützen zu lassen. Glauben Sie uns, es lebt sich viel einfacher mit bezahlten Steuern als mit Steuerschulden! Sofern Sie ein separates Konto für Ihre Steuern haben bzw. das Geld auf die Seite legen, empfehlen wir Ihnen, die Steuern vor ihrer Fälligkeit der Steuerverwaltung zu überweisen. 5. Unser Partner Netzwerk Spezielle Aufgaben erfordern Spezialisten mit Erfahrung und Kompetenz. Darum arbeiten wir mit Partnerfirmen und freiberuflichen Mitarbeitern zusammen. Eine Auswahl unserer Partner, passend zum Newsletterthema, finden Sie hier: «Kontaktperson ARGUSCH AG: ARGUSCH AG ist ein unabhängiger Versicherungsbroker und verfügt über jahrelange Erfahrungen in der Vorsorgeberatung (Säule 3a / BVG). «Kontaktperson AXA Winterthur: AXA Winterthur ist ein international tätiger Schweizer Versicherer für Risiko- und Vorsorgelösungen (Säule 3a / BVG). «Kontaktperson Nationale Suisse: Nationale Suisse ist ein international tätiger Schweizer Versicherer für Risiko- und Vorsorgelösungen (Säule 3a / BVG) Quartal 2009

7 Konkret zum Kanton Basel-Stadt 6. Kanton BS unter den Augen des Steuerberaters Steuertarif (Kanton- & Gemeindesteuer, exkl. Bund und Kirchensteuer): 23.5% auf den Teil des steuerbaren Einkommens bis CHF % auf den Teil des steuerbaren Einkommens über CHF (Bei Verheirateten und Einelternfamilien liegt die Grenze bei CHF ). Steuerfreibetrag Vermögen: Für Verheiratete (in ungetrennter Ehe) und Einelternfamilien: CHF Für alle übrigen Steuerpflichtigen: CHF Fälligkeit und Zinsen: Fälligkeit der Steuern 2009: 31. Mai 2010 Verzugszins: 4.5% Vergütungszins: 2.0% Spezielles: Hohe Sozialabzüge beim Einkommen: CHF für Ehegatten, CHF für Einzelpersonen. 7. Allgemeines zum Newsletter Der Newsletter ist ein Kommunikationsmittel der Firma Ley & Partner GmbH und erscheint vierteljährlich. Der Newsletter informiert allgemein und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit. Bei Fragen stehen wir Ihnen sehr gerne zur Verfügung. Sprechen Sie uns einfach an. Sofern Sie keinen Newsletter mehr von uns erhalten möchten, teilen Sie uns dies bitte einfach per Mail, Post oder Telefon mit. Wir werden Sie dann unverzüglich aus der Verteilerliste streichen. «Der nächste Newsletter wird Anfang März 2010 mit Informationen rund um das Ausfüllen der Steuererklärung erscheinen. Im Fokus der nächsten Ausgabe ist der Kanton Aargau.» 4. Quartal

8 Ihr starker Partner in Steuer- und Rechtsfragen lic. iur. Remo Ley Steuerberatung lic. iur. Andras Bedoe Juristische Beratung Natürliche Personen Steuererklärung, inkl. Behördenadministration Steuerausscheidungen Grundstücksgewinnsteuer Erbschafts- und Schenkungssteuern Juristische Personen Steuererklärung, inkl. Behördenadministration Quellensteuer und Sozialabgaben (AHV, IV, EO, PK) Mehrwertsteuer (MWST) Gutachten Verrechnungssteuer, Emissionsabgaben Treuhand, Buchhaltung Spez. Steuerstatus (Domizil-, Holding- und gemischte Gesellschaften) Steuererklärung für Expatriates (Spezialisten aus dem Ausland) Rechtsverfahren mit Steuerbehörden Gesellschaftsrecht Gründungen Fusionen und Spaltungen Arbeitsrecht Marken- und Urheberrecht IT-Beratung Ehe- und Erbrechtsberatung LEY & PARTNER 8 4. Quartal 2009 Ley & Partner GmbH Nauenstrasse 67 Telefon +41 (0) CH Basel Telefax +41 (0)

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