ZEITUNG DER MITTELSTANDSBANK. Editorial An Asien führt kein Weg vorbei

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1 Werbung VKI15000 ZEITUNG DER MITTELSTANDSBANK 4/2014 Oktober Dezember Editorial An Asien führt kein Weg vorbei Augenmaß und Verlässlichkeit Nach immer wieder in der Presse geäußerten Befürchtungen über eine vermeintliche harte Landung der chinesischen Wirtschaft nach vielen Jahren mit zweistelligen Zuwachsraten ist die Gewissheit nun wieder zurückgekehrt: Das Reich der Mitte befindet sich auf einem moderaten, aber stabilen Kurs mit jährlichen Steigerungsraten über 7 %. Darüber hinaus öffnet die Volksrepublik ihren Markt und ihre Währung immer mehr. Ein deutliches Signal setzte zuletzt die Einrichtung des ersten und Ihr persönliches Exemplar Überdurchschnittliches Wachstum und noch viel bisher ungenutztes Potenzial: Umfassende Unterstützung bei der Erschließung der Märkte im Fernen Osten einzigen Renminbi-Clearings im Euro-Raum in Frankfurt am Main (vgl. Seite 2). Freihandelszone bringt zusätzliche Dynamik Doch es lohnt sich nicht nur der Blick auf China: Die im kommenden Jahr anstehende Vollendung des ASEAN China Free Trade Agreements schafft die gemessen an der Bevölkerungszahl größte Freihandelszone der Welt. Beste Voraussetzungen also für eine zusätzliche Dynamik in Volkswirtschaften wie Indonesien, Malaysia oder Vietnam, die Warehouse Finance Atmende Fazilität stärkt Familienunternehmen 6 Devisenhandel Klicken statt faxen: Schnelle Online- Bestätigung 8 Wertschöpfungskette Optimierung kennt keine Unternehmensgrenzen 9 jetzt schon mit einem jährlichen Wirtschaftswachstum im Bereich der 5 %-Marke kräftig expandieren. Wie viel Potenzial dort noch vorhanden ist, verdeutlicht ein Blick auf den deutschen Außenhandel: Vietnam beispielsweise belegt bei den deutschen Einfuhren Platz 30, bei den Ausfuhren dagegen nur Platz 54. Die zunehmende Attraktivität Asiens zeigt sich ebenso daran, dass viele dieser Länder beim Global Competitiveness Index des Weltwirtschaftsforums zuletzt einen sehr deutlichen Sprung nach vorn gemacht haben, vor allem Indonesien In dieser Ausgabe 6 10 Branchen-Know-how Agrar: Im Spannungsfeld von Effizienz und Nachhaltigkeit 10 Länderporträt Japan: Konnichiwa Eine Verbeugung vor dem deutschen Mittelstand 11 Drei Fragen an Holger Werner, Bereichsvorstand der Mittelstandsbank 12 (+12), aber auch die Philippinen (+6) und Vietnam (+5). Beim Ranking Ease of Doing Business der Weltbank- Gruppe, die untersucht, wie sich das regulatorische Umfeld in 189 Ländern auf unternehmerische Initiativen auswirkt, liegen Singapur, Malaysia, Südkorea und Thailand sogar noch vor Deutschland. Kompetente Begleitung China allerdings belegt dabei nur Platz 96 ein deutlicher Hinweis darauf, dass Geschäfte mit und in der größten asiatischen Volkswirtschaft Nebenwährungen werden wichtiger! Die fortschreitende Globalisierung der Märkte spiegelt sich in den durchschnittlichen Tagesumsätzen der weltweiten Devisenmärkte: Sie stiegen seit 2004 um 176 %. Der Löwenanteil entfällt nach wie vor auf den US-Dollar, doch mit rückläufiger Tendenz. Dagegen gewinnen Nebenwährungen an Boden. Russischer Rubel und Türkische Lira etwa verzehnfachten ihren Anteil. Bei grenzüberschreitenden Geschäften wird deshalb ihre Absicherung immer wichtiger. Mehr dazu auf Seite 8 keine Selbstläufer sind. Hier ist fundierte Beratung und kompetente Unterstützung in Deutschland ebenso wie vor Ort erfolgsentscheidend. Die aktuelle Ausgabe von company.news stellt deshalb das umfassende Leistungsspektrum der Commerzbank als Partner des Mittelstands in Asien vor vom Zahlungsverkehr in Renminbi über Währungsabsicherung und Finanzierung bis zur Vor-Ort-Präsenz in Peking, Hongkong, Shanghai, Tianjin, Singapur und Tokio. Mehr zu diesem Schwerpunktthema auf den folgenden Seiten Mittelstand sucht nach Rendite Die anhaltende Niedrigzinsphase lässt Unternehmen ihre Anlagerichtlinien überdenken. Wie die soeben erschienene 5. Studie zum Finanzanlageverhalten und Finanzanlagebedürfnis mittelständischer Unternehmer der Fachhochschule des Mittelstands in Bielefeld zeigt, dominieren zwar noch Sichteinlagen, Tagesgelder und Termingelder, doch ihr Stellenwert sinkt. CFOs und Finanzverantwortliche greifen verstärkt zu länger laufenden Fondslösungen. Ebenso rücken alternative Anlagen sowie Nachhaltigkeitsaspekte als Ausdruck der unternehmerischen Verantwortung in den Fokus der Überlegungen. Dabei ist das Research von Banken immer stärker gefragt. Mehr dazu auf Seite 10 Angesichts unseres Titelthemas wird sich so mancher Leser vielleicht fragen, ob denn Asien überhaupt noch als attraktiver Markt für den deutschen Mittelstand gelten kann. Ist es nicht so, dass die Dynamik des Wachstums in China längst nicht mehr so hoch ist? Richtig ist, dass die Zeiten zweistelliger jährlicher Zuwachsraten im Reich der Mitte der Vergangenheit angehören. Aber wo sonst findet man auf Sicht der nächsten Jahre ein solides Wachstum zwischen sieben und acht Prozent? Selbst die weniger im Blickpunkt stehenden Länder wie Indonesien und Vietnam vermelden Raten von fünf Prozent und mehr pro Jahr. Auch das sucht man derzeit im Euroraum vergeblich. Natürlich zählt nicht allein die Entwicklung der Wachstumsraten, und auch die zukünftigen Herausforderungen in Asien müssen berücksichtigt werden. Gefragt sind Augenmaß, eine verlässliche Orientierung und ein realistischer Blick auf die Gegebenheiten vor Ort. Dazu kann die Mittelstandsbank mit rund Mitarbeitern an über 70 Standorten in mehr als 50 Ländern maßgeblich beitragen. Die persönliche Kenntnis der einzelnen Märkte und ihrer Besonderheiten ist ein wichtiger Mehrwert, der in unsere Unterstützung des deutschen Mittelstands einfließt. Gerade jetzt, wo mit dem Renminbi-Clearing in Frankfurt am Main eine neue Ära bei der Öffnung Chinas begonnen hat, gehört Asien auf die Agenda jedes international denkenden Unternehmens. Und unsere Firmenkundenbetreuer stehen dafür als strategischer Partner zur Seite, in welchen Märkten auch immer. Ihr Markus Beumer, Mitglied des Vorstands der Commerzbank AG

2 2 Asien Asien aus erster Hand Commerzbank begleitet Unternehmen mit einem grenzüberschreitenden Betreuungsmodell in die Region Durch ihre über 50-jährige Präsenz mit inzwischen sechs Filialen und den Repräsentanzen u. a. in Bangkok (Thailand), Ho-Chi-Minh- Stadt (Vietnam), Jakarta (Indo ne sien), Kuala Lumpur (Malaysia), Seoul (Südkorea) und Taipeh (Taiwan) kennt die Commerzbank die asiatischen Märkte, ihre Besonderheiten und Regularien genau. Dieses Know-how fließt direkt in eine exakt auf die Anforderungen des deutschen Mittelstands zugeschnittene Beratung ein. Das vertraute Betreuungsmodell der Mittelstandsbank begleitet Unternehmen dabei mit Deutsch sprechenden Relationship Managern nach Asien. Edith Weymayr, Regionalvorstand der Commerzbank für Asien: Die Herausforderungen dieser Märkte sind komplex genug. Gut, wenn einem dann die Bank vor Ort vertraut ist. Noch besser, wenn sie auch die Sprache ihrer Kunden spricht. Deutsch sprechende Relationship Manager Tianjin: Die nordchinesische Millionenmetropole gehört zu den wichtigsten Wirtschaftszentren des Landes und ist Standort einer Commerzbank-Filiale Sechs Filialen der Commerzbank in Asien Deshalb stehen bei den German Desks aller asiatischen Filialen der Commerzbank grundsätzlich Deutsch sprechende Relationship Manager zur Verfügung. Die Firmenkundenbetreuer in Deutschland halten einen engen Kontakt mit diesen Relationship Managern, koordinieren die Zusammenarbeit im Kundenbetreuungsteam und ziehen bei Bedarf weitere dort ansässige Spezialisten hinzu. Dadurch gibt es keine Informations- oder Reibungsverluste bei der Internationalisierung. Als Ergebnis dieses ganzheitlichen Beratungsansatzes können Unternehmen in Asien das volle Leistungsspektrum nutzen, das sie aus Deutschland kennen. Edith Weymayr: Wir sind mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut und Peking: In der chinesischen Hauptstadt ist die Commerzbank seit 1997 mit einer Filiale vor Ort Shanghai: Schon seit zwei Jahrzehnten unterstützt die Commerzbank- Filiale Shanghai den deutschen Mittelstand bei seinen Aktivitäten in China Singapur: Aus der 1970 gegründeten Repräsentanz in Singapur entstand im Jahr 1990 eine Filiale Hongkong: Die Stadt an der Südküste Chinas spielt eine entscheidende Rolle bei der Liberalisierung des Renminbi. Die Commerzbank ist mit einer Filiale vor Ort seit genau 35 Jahren verstehen beide Seiten die Wünsche der Unternehmen, die wir bereits aus Deutschland kennen, und die regulatorischen Anforderungen vor Ort, die für unsere Kunden relevant sind. Gerade in Asien ist es nicht immer leicht, die richtigen Behörden anzusprechen, die richtigen Genehmigungen einzuholen und die richtigen Unterlagen vorzulegen. Mit dem Wissen um diese Anforderungen schaffen wir es, passgenaue und umsetzungsreife Lösungen anzubieten. Mit diesem Betreuungsmodell ist die Commerzbank erste Wahl für Unternehmen, die eine enge Zusammenarbeit ihrer Betreuer in Deutschland und Asien zu Tokio: Die Commerzbank war die erste deutsche Bank, die eine Repräsentanz in Tokio eröffnete wurde daraus eine Filiale schätzen wissen. Die Vorteile zeigen sich schon bei der Eröffnung eines Kontos in Asien: Unternehmen können das bei ihrem Firmenkundenbetreuer in ihrer heimischen Commerzbank- Filiale veranlassen. Er leitet alles Notwendige in die Wege, sodass die Umsetzung im jeweiligen Land reibungslos erfolgt. Diese länderübergreifende Zusammenarbeit, wie sie nur einer internationalen Bank möglich ist, macht die Kontoeröffnung besonders effizient. Nach Unterzeichnung der Vertragsunterlagen besitzen Unternehmen in der Regel innerhalb einer Woche ein operatives Konto bei der ge wünschten Commerzbank- Filiale in Asien und können mittels Electronic Banking darüber verfügen. Asienexperte bietet zusätzliche Unterstützung Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal liegt in der engen Zusammenarbeit der Mittelstandsbank mit Corporates & Markets, der Investmentbank der Commerzbank. Deren Spezialisten besitzen umfangreiche Erfahrungen aus der Begleitung vieler großer Renminbi-Transaktionen sowohl in Asien als auch in Europa. So können Unternehmen vor Ort auf die ganze Vielfalt an Lösungen und Leistungen zugreifen beim Zahlungsverkehr genauso wie bei maßgeschneiderten Anlagen, zuverlässiger Währungsabsicherung und der Finanzierung über Kredite oder Anleihen. Der Relationship Manager im German Desk der asiatischen Filiale stellt dabei sicher, dass jede Kundenanfrage den richtigen Adressaten in der Bank findet. Verstärkt wird diese Unterstützung noch durch die Etablierung eines Asienexperten in Frankfurt am Main. Er arbeitet mit den Spezialisten aus dem Währungs-, Cash- und Liquiditätsmanagement zusammen, um Fragen der Kunden zu klären und Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Diese Aufgabe hat vor Kurzem Michael Rugilo übernommen, der zuvor drei Jahre lang in Singapur arbeitete und die asiatischen Märkte aus erster Hand kennt. Er misst dem Standort Frankfurt dabei besondere Bedeutung bei: Hier unterscheiden wir uns deutlich von unseren Wettbewerbern, die diese Funktion im asiatischen Raum ansiedeln. Für unsere Kunden in Deutschland und den europäischen Nachbarländern ist es aber wesentlich sinnvoller, sie von Europa aus in der gleichen Zeitzone und durch ihre bekannten Ansprechpartner bei ihren asiengerichteten Aktivitäten zu unterstützen. Renminbi auf dem Weg zur Weltwährung Etablierung der Clearingbank in Frankfurt bringt spürbare Erleichterungen für den Mittelstand Die wachsenden Handelsbeziehungen zwischen China und Deutschland sind seit Jahren eine wesentliche Stütze der deutschen Konjunktur. Dabei werden allerdings über 90 % der Handelsströme entweder in US-Dollar oder Euro abgewickelt was den chinesischen Partnern das Währungsrisiko aufbürdet und damit die Verhandlungsposition der deut - schen Unterneh men verschlechtert. Mit der Etablierung einer Clearingbank für die chinesische Währung in Frankfurt haben sich nun die Rahmenbedingungen verbessert, um solche Geschäfte verstärkt in Renminbi abzuwickeln. Frank-Oliver Wolf, Global Head of Cash Management & International Business der Mittelstandsbank, sieht die Vorteile für den Mittelstand insbesondere in der deutlich vereinfachten Abwicklung, günstigeren Abgabefristen für taggleiche Transaktionen, höherer Liquidität und damit auch kompetitiveren Preisen. China geht damit den Weg einer schrittweisen Öffnung seiner Währung konsequent weiter. Es ist absehbar, dass sich der Renminbi zu einer der Top-5-Weltwährungen, wenn nicht sogar der Top-3-Währungen, entwickelt. Spätestens zu diesem Zeitpunkt wird kein Treasurer mehr darauf verzichten können, diese Währung auch vor Ort zu managen. Inter nationale Großkonzerne haben die Fakturierung ihres Geschäfts größtenteils schon auf Renminbi umgestellt, immer mehr Mittelständler folgen jetzt. Ein einziges Konto für alle Anforderungen Die Mittelstandsbank hat deshalb umfangreiche Vorbereitungen für einen verstärkt gehandelten Renminbi getroffen. Zu den Eckdaten gehören die vereinfachte Führung eines Renminbi- Kontos, niedrigere Transaktionskosten, zusätzliche Anlageformen und umfassende Absicherungsmöglichkeiten. Dabei steht das in Renminbi (Offshore-RMB) geführte Kontokorrentkonto der Commerzbank im Mittelpunkt: Damit können Unternehmen alle Transaktionen zur Abwicklung ihrer China-Geschäfte vornehmen, beispielsweise Zahlungen aus Ex- und Importgeschäften sowie aus dem Dokumentengeschäft. Das RMB-Kontokorrentkonto ist zudem Ausgangsbasis für den Einsatz vielfältiger Währungsinstrumente, denn nach übereinstimmender Einschätzung der Experten dürfte die chinesische Währung im Zuge der weiteren Öffnung deutlich volatiler werden. Neben dem klassischen Termingeschäft bietet die Commerzbank weitere Lösungen im Rahmen ihres Aktiven Währungsmanagements. So begrenzt der Kauf einer Devisenoption Wechselkursrisiken, ohne den Optionskäufer zu einem Währungstausch zu verpflichten. Das Optionsrecht bietet Schutz vor finanziellen Nachteilen bei gleichzeitiger Partizipationsmöglichkeit an einer günstigen RMB- Kursentwicklung. Die passende Ab sicherung kann aber auch ein chancenorientiertes Termingeschäft mit garantiertem Umtauschkurs bei gleichzeitig individuell gestaltbarer Chancen-Komponente sein. Im Anlagebereich stehen Termingelder für Offshore- Renminbi zur Verfügung, die für Mindestanlagebeträge von Euro Gegenwert mit Laufzeiten zwischen sieben Tagen und zwei Jahren angeboten werden. Kunden der Commerzbank können außerdem Geschäfte in Offshore- Renminbi-Anleihen tätigen. Die Commerzbank fungierte Nicht nur Mao: Die chinesische Banknote im Wert von 5 Jiao (0,5 Yuan) zeigt das Profil einer jungen Frau sogar als Bookrunner für die erste 1-Mrd.-Renminbi-Anleihe der Kreditanstalt für Wiederaufbau, die an der Frankfurter Börse platziert wurde.

3 Asien 3 Hongkong: Mehr Effizienz, weniger Kosten Clearing-Anschluss erweitert die Produktpalette der Filiale im Zahlungsverkehr Aufgrund ihrer hervorragenden lokalen Vernetzung sowie einer engen länderübergreifenden Zusammenarbeit innerhalb der Mittelstandsbank verzeichnete die Commerzbank-Filiale Hongkong im vergangenen Jahr ein um 40 % gestiegenes Transaktionsvolumen. Der Anschluss an das lokale Clearingsystem für den Massenzahlungsverkehr hat jetzt die infrastrukturellen Voraussetzungen für eine weitere Optimierung der Zahlungsverkehrsabwicklung geschaffen. Durch den neuen Clearing- Anschluss wickeln Unternehmen ihren Zahlungsverkehr in Hongkong-Dollar und Renminbi innerhalb Hongkongs seit Ende August 2014 noch effizienter und vor allem kostengünstiger ab als Für unsere Kunden beginnt mit der Realisierung dieses Projektes eine neue Ära des Zahlungsverkehrs. Frank-Oliver Wolf, Global Head of Cash Management & International Business, Commerzbank AG bisher und das nicht nur vor Ort, sondern mit elektronischen Medien und Zugangswegen wie Global Payment Plus auch aus dem Ausland heraus. Lokale Lohn- und Massenzahlungen können nun genauso verarbeitet werden, wie es Unternehmen bereits aus Deutschland kennen. Die Umsetzung dieser Clearing-Anbindung in Hongkong ist Teil einer strategischen Initiative der Commerzbank zur Ausweitung der Produktpalette im asiatischen Raum, der auf absehbare Zeit einer der attraktivsten Wachstumsmärkte für den deutschen Mittelstand bleiben dürfte. Die Investitionen zielen dabei vorrangig auf den weiteren Ausbau der Zahlungsverkehrsinfrastruktur der Bank. Auf Augenhöhe mit lokal ansässigen Instituten Damit agiert die Mittelstandsbank in puncto Leistungsfähigkeit auf Augenhöhe mit den lokal ansässigen Instituten. Neben dem einheitlichen grenzüberschreitenden Betreuungsmodell und den Deutsch sprechenden Relationship Managern und Produktspezialisten in allen weltweiten Commerzbank-Filialen gibt es somit einen weiteren Grund für deutsche Unternehmen, bei ihrer Internationalisierung auf die Begleitung durch ihre vertraute Mittelstandsbank zu setzen. Mit der Anbindung an das lokale Clearingsystem für den Massenzahlungsverkehr können wir unsere Leistungsfähigkeit entscheidend steigern. Und davon profitieren unsere Kunden! Eberhard Brodhage, General Manager, Filiale Hongkong, Commerzbank AG Weltweite Märkte im Sturm erobern Flexible und professionelle Währungsabsicherungen für führenden Ventilatorenproduzenten China, USA, Singapur, Korea die Piller Blowers & Compressors GmbH ist als weltweit führender Hersteller von Hochleistungsgebläsen und Turbokompressoren für die Prozessindustrie auf beinahe jedem Kontinent zu Hause. Wer aber wie Piller seinen Umsatz überwiegend durch Export erzielt, für den können Wechselkursschwankungen das Geschäftsergebnis maßgeblich beeinflussen. Mit den Lösungen der Commerzbank im internationalen Zahlungsverkehr nahm man diesen Sorgen den Wind aus den Segeln. In der Welt zu Hause Das über 100-jährige Unternehmen mit Sitz in Moringen/ Niedersachsen bietet ein breites Spektrum an Sonderventilatoren für unterschiedlichste Anwendungen sowie Systemlösungen rund um den Industrieventilator an. Nils Englund, Geschäftsführender Gesellschafter, hat Piller im Jahr 2001 übernommen und die weltweite Positionierung der Firma vorangetrieben. Mittlerweile fertigen die mehr als 300 Mitarbeiter circa 700 Industrieventilatoren im Jahr. Kunden kommen aus der ganzen Welt die GmbH liefert mehr als 85 % ihrer Produktion ins Ausland. Die Hauptabsatzmärkte liegen in den USA und Südostasien, insbesondere im Wachstumsmarkt China. Im Zuge der Internationalisierung wurden deshalb sowohl in Singapur, in den USA als auch in China und Korea Vertriebs- und Servicestandorte eröffnet. Gefragt: Die Piller Blowers & Compressors GmbH produziert individuell gefertigte Industrieventilatoren Herausforderung Renminbi Im Währungsmanagement bedeutet die Internationalisierung allerdings eine große Herausforderung für die Piller GmbH. Und das gilt ganz besonders Durch die hohe Lösungskompetenz der Commerzbank können wir in allen Bereichen so flexibel reagieren, wie wir es auch im Grundgeschäft tun! Nils Englund, Geschäftsführender Gesellschafter, Piller Blowers & Compressors GmbH für den chinesischen Markt. Denn die Währung des Landes der Renminbi (CNY) ist nicht frei konvertierbar. Das heißt, Zahlungen von und nach Festlandchina sind in dieser Landeswährung nicht möglich. Viele Unternehmen wickeln ihre Geschäfte deshalb in Euro oder US-Dollar ab. Das wird von den chinesischen Geschäftspartnern jedoch nur ungern gesehen, da es ihnen das Währungsrisiko aufbürdet. Gleichzeitig verschlechtert dies auch die Vertragsposition von Unternehmen wie Piller. Unser Anspruch war es daher, Währungsrisiken selbst zu steuern, um unsere Geschäftsergebnisse zu stabilisieren sowie über eine größere Kalkulationssicherheit zu verfügen, so Englund. Eine anspruchsvolle Aufgabe, mit der der Unternehmer die Commerzbank beauftragte. Nach intensiver Beratung durch die Spezialisten der Mittelstandsbank wurden zunächst die Währungsrisiken analysiert und bewertet. Dafür konnten sowohl das Researchangebot als auch Währungsprognosen genutzt werden. Das Ergebnis war ein Kurswechsel im wahrsten Sinne des Wortes. Attraktive Konditionen und minimaler Aufwand Gemeinsam mit dem Unternehmen wurde ein Renminbi- Konto in CNH, dem sogenannten Offshore-Renminbi, eröffnet. Diese Währung ist das Ergebnis einer Liberalisierung des Renminbi durch die chinesische Regierung. Sie erklärte Hongkong zum ersten Offshore-Renminbi- Center und ermöglichte so die Verwendung der Währung bei Auslands- und Kapitalmarktgeschäften. Der CNH ist frei konvertierbar und entwickelt sich durch entsprechende Engagements der People s Bank of China weitgehend synchron zum CNY, dem Onshore-Renminbi. Mit einem CNH-Konto bei der Commerzbank sind also problemlos Überweisungen auf ein CNY-Konto möglich und umgekehrt. Durch dieses RMB- Konto (mehr Informationen dazu auf der linken Seite) profitiert Piller vor allem von einer wesentlichen Vereinfachung der Währungsabsicherung. Auf diese Weise wurde gemeinsam ein Aktives Währungsmanagement aufgebaut, das eine zuverlässige Planung trotz schwankender Wechselkurse ermöglicht. Dabei kann das Unternehmen für seine CNH-Geschäfte neben klassischen Devisentermingeschäften, Devisenswaps sowie Plain-Vanilla-Optionen auch strukturierte Devisentermingeschäfte zur Verbesserung der Kalkulationskurse nutzen. Know-how überzeugt Nils Englund zeigt sich mit der Entwicklung mehr als zufrieden: Das umfangreiche Knowhow sowie die gute Zusammenarbeit mit der Commerzbank haben uns so sehr überzeugt, dass wir mittlerweile auch mit unserer Zweitfirma PillAerator GmbH bei ihr heimisch geworden sind. Auch für dieses Unternehmen hat die Mittelstandsbank ein CNH- sowie ein Euro-Konto eröffnet, darüber hinaus wickelt sie ihr gesamtes dokumentäres Auslandsgeschäft ab.

4 4 Asien Die Finanzierung in Shanghai stand in nur acht Tagen! Schnelle Krediteinräumung in China ohne großen Aufwand für das Unternehmen Anfang der 1980er- Jahre lernten sich Oliver Winzenried und Marcellus Buchheit beim Studium der Informatik und Elektrotechnik an der Universität Karlsruhe kennen. Beide engagierten sich bei der Amateurfunkgruppe der Universität, freundeten sich an und kamen schließlich auf die Idee, ein Kopierschutzsystem für Software zu entwickeln der Beginn einer weltweiten Erfolgsgeschichte. Aus den Anfangsbuchstaben ihrer Nachnamen bildeten sie 1989 den Namen ihrer eigenen Firma: Wibu-Systems. Das inzwischen in eine AG umgewandelte Unternehmen hat sich heute als Schutzexperte unter den Top-3-Anbietern auf dem Weltmarkt etabliert. Ausgangspunkt war die technische Entwicklung eines praxistauglichen Software- Kopierschutzes, damit Hersteller den um sich greifenden Raubkopien einen Riegel vorschieben können. Da Software in ganz unterschiedlichen Bereichen zum Einsatz kommt, gehören Anbieter aus allen Branchen zum Wibu-Kundenkreis: beispielsweise Hersteller von Geld- und Spielautomaten, der Diagnose-Software in Autowerkstätten oder der Software in der Zahnmedizin, mit deren Hilfe Fräsmaschinen Keramikinlays herstellen. Es geht dabei aber nicht nur um den Schutz vor Kopien, sondern auch um flexible Funktionsfreischaltungen der Software und natürlich um die Verhinderung von Manipulationen und Cyber-Angriffen. Wibu-Systems wächst seit der Gründung 1989 profitabel und hat seitdem jedes Jahr mit Gewinn abgeschlossen. Das Unternehmen beschäftigt inzwischen 100 Mitarbeiter, davon 70 am Hauptsitz, der sich nach wie vor in Karlsruhe befindet. Niederlassungen bestehen darüber hinaus in Seattle (USA) sowie in Peking und Shanghai (China). Außerdem gibt es eigene Vertriebseinheiten in Belgien, Großbritannien, den Niederlanden, Portugal und Spanien. Wibu-Systems erzielt rund die Hälfte seines Umsatzes in Deutschland, weitere 20% im restlichen Europa und je 15% in Nordamerika und Asien. Internationales Geschäft Angesichts dieser weltweiten Produktions- und Absatzmärkte sowie der damit verbundenen Herausforderungen nutzt Wibu-Systems seit vielen Jahren die Kompetenz der Commerzbank im grenzüberschreitenden Geschäft. Eine große Rolle spielen dabei die Währungsabsicherung des US-Dollars sowie Anlagen liquider Mittel in Euro und zur Risikostreuung in Fremdwährungsanleihen. Schutztechnologie-Lösungen der Wibu-Systems arbeiten unbemerkt im Hintergrund ob bei Spielauto maten (links) oder bei der Kfz-Diagnosesoftware (rechts) Übertragung der Kreditlinien Ein ganz anderes Anliegen hatte Wibu-Systems-Vorstand Oliver Winzenried, als er sich kürzlich an die Commerzbank in Karlsruhe wandte: Die chinesische Tochtergesellschaft Wibu-Systems (Shanghai) Co. Ltd. benötigte kurzfristig einen Kredit für umfangreiche Materialeinkäufe. Sofort glühten die Drähte zwischen den Commerzbank-Filialen in Karlsruhe und Shanghai. Schnell wurde die passende Lösung gefunden: ein Cross Border Sublimit (CBS) nach China. Dahinter verbirgt sich die Übertragung von Kreditlinien der deutschen Muttergesellschaft Wibu-Systems AG an die chinesische Tochtergesellschaft. Dazu bereitete der Firmenkundenbetreuer in Deutschland einen entsprechenden Kreditantrag vor und holte eine Garantieerklärung der deutschen Muttergesellschaft ein. Auf dieser Basis erfolgte die Commerzbank-interne Übertragung des Cross Border Sublimits nach Shanghai. Die dortige Commerzbank-Filiale erstellte den Kreditvertrag und zahlte den Kredit aus. Attraktive Konditionen und minimaler Aufwand Insgesamt ermöglichte diese reibungslose Zusammenarbeit mit den bankinternen Für die enge internationale Zusammenarbeit der Commerzbank-Filialen in Karlsruhe und Shanghai gibt es nur ein Wort: hervorragend! Oliver Winzenried, Vorstand, Wibu-Systems AG Kreditgremien und der Filiale Shanghai eine schnelle und unkomplizierte Krediteinräumung. Oliver Winzenried: Die Finanzierung in Shanghai stand in nur acht Tagen und dabei war der Aufwand für uns minimal! Einer der Gründe: Weil der Kredit die Bonität der Mutter nutzt, ist keine zeitraubende zusätzliche Bonitätsprüfung der chinesischen Tochtergesellschaft erforderlich. Die Ratingübertragung von der deutschen auf die chinesische Gesellschaft bietet außerdem den Vorteil, dass der Tochtergesellschaft die attraktiven Konditionen ihrer deutschen Mutter zugutekommen. Von Dim Sum über Pandas zu Goethe Erweiterte Möglichkeiten für Renminbi-Anleihen Schnelle und einfache Liquidität für internationale Tochtergesellschaften Unternehmen, die sich am Kapitalmarkt in Renminbi finanzieren wollten, stand bisher vor allem der Offshore-Markt in Hongkong mit seinen Dim-Sum- Bonds zur Verfügung. Die Commerzbank zählt hier zu den aktivsten Marktteilnehmern. Inzwischen hat sich das Spektrum deutlich erweitert durch Onshore-An - leihen in Festlandchina und vor allem durch die sogenannten Goethe-Bonds im Rahmen des Frankfurter Renminbi-Clearings. Im vergangenen Dezember öffnete China den sogenannten Panda-Markt für internationale Unternehmen. Dabei können Onshore-Renminbi- Anleihen in Festlandchina begeben werden. Für einen solchen Onshore-Renminbi-Bond sind allerdings im Vergleich zu einem Dim-Sum-Bond (Offshore-Renminbi-Anleihe) wesentlich aufwendigere regulatorische Genehmigungsprozesse erforderlich. Im Gegenzug sprechen sie eine breitere Investorenbasis an, die keinen Zugang zu Dim-Sum- Anleihen hat. Mit dem Renminbi-Clearing in Frankfurt steht Unternehmen nun eine weitere und vergleichsweise einfache Finanzierungsmöglichkeit in Renminbi offen. Entsprechende Anleihen, die als Goethe-Bonds bezeichnet werden, zielen dabei im Unterschied zu den Dim-Sum-Bonds auf den europäischen Kapitalmarkt. Alles vor Ort in Frankfurt Emittenten haben damit die Möglichkeit, sowohl das Settlement über Clear Stream Banking Frankfurt wie auch das Listing am regulierten Markt in Frankfurt jeweils direkt vor Ort zu veranlassen. Die Commerzbank war eine der ersten federführenden Banken bei RMB-Anleihen mit Listing und Settlement in Frankfurt. Mit ihrem Cross Border Sublimit (CBS) hat die Mittelstandsbank eine schlanke Möglichkeit für internationale Tochtergesellschaften von deutschen Unternehmen geschaffen, sich vor Ort zu finanzieren. Dabei beauftragt die Muttergesellschaft eines Unternehmens (vgl. das Praxisbeispiel oben) eine deutsche Filiale der Commerzbank, der Tochtergesellschaft in einem ihrer weltweiten Märkte über die dortige Commerzbank-Filiale einen Kredit zur Verfügung zu stellen. Sie gibt dazu eine Haftungserklärung zugunsten der Tochtergesellschaft ab Commerzbank-Filiale in Deutschland und überträgt ihre Bonität auf die Tochter im Zielland, was zu verbesserten Kreditkonditionen führt. Diese Vorgehensweise eig net sich für Gelddarlehen aller Art sowie Avale und Akkreditive ohne Laufzeitbeschränkungen und schon bei Finanzierungsvolumen ab Euro. Damit öffnet sich für internationale Tochtergesellschaften ein effizienter und kostengünstiger Weg zu eigenen Kreditlinien. Schematische Darstellung Cross Border Sublimit (CBS) Muttergesellschaft in Deutschland Kundenauftrag Haftungserklärung Kreditvertrag CBS- Vereinbarung Internationale Tochtergesellschaft im Ausland Internationale Commerzbank-Filiale

5 Asien 5 Fuß fassen leicht gemacht Der Außenhandel Südostasiens wächst die Mittelstandsbank begleitet diesen Prozess und hilft ihren Kunden bei der Finanzierung Startup Factory bietet deutschen Mittelständlern perfekte Einstiegshilfe beim Markteintritt in China Mit einem neuen Konzept erleichtert die Startup Factory China deutschen Mittelständlern den Aufbau einer eigenen Produktions- oder Serviceeinheit in China. In Kunshan, eine Autostunde westlich von Shanghai, stellt sie Halleneinheiten zwischen 200 und 800 m 2 zur Verfügung inklusive Infrastruktur, Büros und Meetingräumen. Dort haben Unternehmen die Möglichkeit, sich ganz auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren: Zum Leistungsangebot gehört u. a. die Übernahme von Management- und Overheadfunktionen wie Personalabteilung, Administration und Finanzbuchhaltung. Derzeit haben sich bereits 24 deutsche Mittelständler mit 210 Mitarbeitern beteiligt. Ausgelegt ist das Angebot insgesamt auf 40 bis 50 Firmen. Die Idee zu dieser Startup Factory stammt von Bernd Reitmeier, der die Gegebenheiten vor Ort bestens kennt: Er arbeitete über ein Jahrzehnt bei der Auslandshandelskammer (AHK) Shanghai und gehört seit April 2014 dem Vorstand der Deutschen Handelskammer in Shanghai an. Aus dieser Tätigkeit weiß er um die Herausforderungen vieler Mittelständler: Sie sind oft Zulieferer großer Konzerne, die ihre Märkte in Asien auch aus Asien heraus bedienen und Gleiches von ihren Lieferanten erwarten. Wollen sie wettbewerbsfähig bleiben, müssen sie sich ebenfalls hier niederlassen, denn nur so sind die geforderten kurzen Reaktionszeiten zu gewährleisten. Limitierte Ressourcen Doch während bei großen Konzernen ganze Stäbe an solchen Projekten arbeiten, verfügen kleinere Zulieferer nur über limitierte personelle und finanzielle Ressourcen. In der Regel sind sie in ihren neuen Märkten noch nicht vernetzt und kennen die dortigen regulatorischen Besonderheiten nicht. Auch können sie nicht gleich auf der grünen Wiese ein eigenes Werk bauen, sondern brauchen für den Start zunächst einmal kleinere Produktionseinheiten, die aber schwer zu finden sind. Als Ausweg bleibt dann oft nur ein Joint Venture mit chinesischen Partnern, selbst wenn unterschiedliche Unternehmenskulturen aufeinanderprallen. So werden gerade die ersten Jahre schnell zu einem Kraftakt, der schon manches Unternehmen überfordert hat. Perfekter Einstieg Vor diesem Hintergrund ist das Plug-and-Play -Konzept der Startup Factory China eine perfekte Einstiegshilfe. Bernd Reitmeier und seine 20 Mitarbeiter nehmen den Unternehmen viele Aufgaben rund um Zoll, Steuern oder kaufmännische Belange ab. Sie unterstützen zudem bei der Rekrutierung und Einstellung von Mitarbeitern denn auch in China werden qualifizierte Fachkräfte immer seltener, nicht zuletzt als Folge der Einkind-Familienpolitik. Sofort loslegen Das Konzept der Startup Factory bietet einen kostenoptimierten Standort mit zentralisierten Overheadfunktionen, sodass viele Synergien genutzt werden können. Ein ERP-System und detailliertes Reporting schaffen Transparenz für alle Beteiligten. Das deutsche Management um Bernd Reitmeier verfügt außerdem über rund 25 Jahre Markt- und Produktionserfahrung sowie ein engmaschiges Partnernetzwerk. Für deutsche Mittelständler reduzieren sich durch fertige Hallen und Werkstattkonzepte die Investitionskosten deutlich, das Risiko sinkt. Ein weiterer, oft sogar entscheidender Vorteil ist die Schnelligkeit: Unternehmen können sofort starten. Gelingt der Start am neuen Standort und wird das Unternehmen groß genug, um sich abzukoppeln, kann es von der Startup Factory gleich in größere Standorte in der unmittelbar benachbarten Sonderwirtschaftszone Deutscher In dustriepark (GIP) umziehen und loslegen. Konkretes Beispiel für Markt- und Branchenkenntnis Günter Tallner, Bereichsvorstand Großkunden in der Mittelstandsbank der Commerzbank, und Ludwig Fella, Head of Corporate Banking der Filiale Shanghai, erhielten vor Kurzem einen Einblick in die Startup Factory China aus erster Hand. Sie sprachen anschließend von einem sehr interessanten Konzept, das deutschen Mittelständlern hilft, hier in China effizient Fuß zu fassen. Diese gewonnenen Informationen fließen direkt in die Beratung aller Unternehmen ein, die mit Unterstützung der Commerzbank den Sprung ins Reich der Mitte planen. Derzeit nutzen 24 deutsche Mittelständler mit 210 Mitarbeitern die Startup Factory China in Kunshan Commerzbank verstärkt ihre Unterstützung für Südostasien-Exporte Finanzierungsangebote steigern die Chancen deutscher Unternehmen in den attraktiven Wachstumsmärkten Ein Blick auf die Exportstatistik des deutschen Maschinenbaus genügt, um die wachsende Bedeutung Südostasiens für den deutschen Mittelstand zu erkennen: Die Region zeigte im ersten Halbjahr 2014 neben den OPEC-Staaten weltweit die größten Zuwächse gegenüber dem Vorjahr. Das gilt natürlich nicht in gleicher Weise für ganz Südostasien. Insbesondere die Länder mit einem Bruttoinlandsprodukt im dreistelligen Milliarden-Dollar-Bereich (Indonesien, Malaysia, die Philippinen, Singapur, Thailand und Vietnam) rücken mehr und mehr in den Blickpunkt der deutschen Unternehmen. Diese haben es dort allerdings nicht ganz leicht, denn die Handelsbeziehungen der südostasiatischen Wirtschaft sind traditionell eher nach China, Japan und Korea ausgerichtet. Außerdem ist der Bankenmarkt vor allem in Indonesien und Vietnam oft nicht in der Lage, Importeuren benötigte Handelsfinanzierungen zur Verfügung zu stellen. Dabei gibt es gerade in Indonesien viel Potenzial für deutsche Unternehmen aus verschiedensten Branchen wie Energie/Infrastruktur, Textil, Automotive und der Landwirtschaft. Hinzu kommt die Erwartung, dass Indonesien nach dem Wahlsieg des neuen Präsidenten Joko Widodo im Juli diesen Jahres verstärkt Fahrt aufnimmt. Auch Vietnam steht im regionalen Vergleich hervorragend da. Das prognostizierte Wachstum beim Bruttoinlandsprodukt liegt für 2014 mit 5,6% bis 5,8% klar über dem Durchschnitt der Region. Verstärkte Präsenz vor Ort Damit Geschäfte des deutschen Mittelstands nicht an fehlenden Finanzierungen der Importeure scheitern, baut die Mittelstandsbank ihren Service bei Exportfinanzierungen in Südostasien weiter aus. Grundlage dafür ist zunächst ihre Präsenz im Lande mit der Filiale in Singapur sowie Repräsentanzen in Jakarta (Indonesien), Kuala Lumpur (Malaysia), Bangkok (Thailand) und Ho-Chi-Minh-Stadt (Vietnam). Dadurch kennt die Commerzbank die Gegebenheiten in den einzelnen Ländern genau beispielsweise die neuen Vorschriften der indonesischen Zentralbank bei der Auszahlung von Exportfinanzierungen. Zusätzlich steht demnächst ein Experte der Filiale Singapur speziell den Importeuren in den südostasiatischen Ländern vor Ort zur Verfügung, um gemeinsam mit ihnen Lösungen für die Finanzierung des Geschäfts zu entwickeln. Die Commerzbank bietet dazu zahlreiche Möglichkeiten: vom Ankauf der Forderungen des deutschen Exporteurs bis hin zum Bestellerkredit, der mit der Bank des Importeurs oder unmittelbar mit dem Importeur abgeschlossen und direkt dem deutschen Exporteur zur Verfügung gestellt wird. Enge Zusammenarbeit mit Exportkreditversicherern Grundlage solcher Finanzierungen ist in der Regel die Deckung durch eine Export Credit Agency (ECA) wie Euler Hermes für deutsche, Schweizerische Exportrisikoversicherung (SERV) für Schweizer oder OeKB Versicherung (OeKB) für österreichische Unternehmen. Hier besteht aus der jahrzehntelangen Zusammenarbeit der Mittelstandsbank mit vielen ECAs weltweit ein enges Vertrauensverhältnis. Die Commerzbank ist mit der Deckungspraxis, evtl. Deckungseinschränkungen und notwendigen Sicherheiten vertraut, sodass sie diese Aspekte bereits im Vorfeld mit den beteiligten Unternehmen klären kann. Auch für Sublieferanten und Konsortien darstellbar Neben der Finanzierung direkter Exporte begleitet die Mittelstandsbank auch indirekte Exporte mit einer Finanzierung. Beispiel: Ein deutsches Unternehmen führt seine Produkte als Sublieferant an einen japanischen oder koreanischen Generalunternehmer aus, der dann seinerseits eine innerasiatische Exportfinanzierung benötigt. Mit dem weltumspannenden Netz von Spezialisten, z. B. direkt vor Ort in Tokio, begleitet die Commerzbank diese Geschäfte mit K-Sure- (Korea) oder JBIC/ NEXI- (Japan) gedeckten Transaktionen. Ein weiteres Angebot sind Multisource-Modelle aus einer Hand. Dabei treten beispielsweise ein Exporteur aus Deutschland und ein Exporteur aus Japan bei einer Ausschreibung in einem offenen Konsortium auf. Hier ist es für alle Projektbeteiligten von Vorteil, die Anzahl der finanzierenden Banken möglichst klein zu halten, um die Komplexität dieser ohnehin anspruchsvollen Geschäfte zu verringern die Commerzbank bietet die passgenaue Lösung.

6 6 Warehouse Finance Intelligente Handelsfinanzierung stärkt Familienunternehmen Warehouse Finance in Form eines Konsortialkredits bietet atmende Fazilität für den Baumwollhändler Paul Reinhart AG Nicht zuletzt wegen ihrer angenehmen Trageeigenschaften ist Baumwolle die mit Abstand am häufigsten eingesetzte Naturfaser für Bekleidungstextilien. Auch darüber hinaus findet sie in vielen weiteren Bereichen Verwendung: u.a. in der Kosmetik, bei Fischnetzen, Banknoten und sogar als Verstärkungsfaser bei duroplastischen Verbundwerkstoffen. Die Bezugsquelle vieler Baumwolle-Verarbeiter ist die Schweizer Paul Reinhart AG aus Winterthur, die sich seit mehr als zweihundert Jahren als Handelsunternehmen auf dem weltweiten Baumwollmarkt behauptet. Das Unternehmen erwirbt die Rohware in den wichtigsten Baumwollproduktionsländern und verkauft sie an internationale Abnehmer und das, eine absolute Ausnahme im Baumwollhandel, als Familienunternehmen. Heute wird es in siebter Generation von Thomas Paul Reinhart und Paul Jürg Reinhart geführt. Erfolgreich auf dem eigenen Weg Nach einem massiven Konzentrationsprozess in der Branche dominieren inzwischen Kapitalgesellschaften den Baumwollhandel. Sie sind oft durch Übernahmen groß geworden, haben ihr Handelsportfolio auf viele verschiedene Rohstoffe erweitert und die vertikale Integration vorangetrieben, also eigene Verarbeitungskapazitäten aufgebaut. Die Paul Reinhart AG ist diesem Trend nicht gefolgt und blieb über ihre ganze Firmengeschichte hinweg nicht nur der Familienstruktur treu, sondern fokussiert sich ganz bewusst auf den reinen Baumwollhandel. Eine Strategie, die sich auszahlte: Reinhart ist heute einer der weltweit größten Baumwollhändler. Da bei kommt das Unternehmen auch seiner sozialen Verantwortung nach und engagiert sich stark für den Kauf und Verkauf von nachhaltig produzierter Baumwolle. Commerzbank im exklusiven Bankenkreis Der Wettbewerb mit anderen, finanziell bestens ausgestatteten Kapitalgesellschaften stellte Reinhart allerdings vor besondere Anforderungen bei der Finanzierung seiner Handelsgeschäfte. So erreichte die Kreditlinie 50 % des Jahresumsatzes und 150 % der Eigenmittel. Weiteres Wachstum war vor diesem Hintergrund nur durch eine Finanzierung möglich, die nicht primär auf die Bonität des Kunden abstellt, sondern vor allem auf die gehandelte Ware Borrowing Base. Umgesetzt wurde dies durch eine strukturierte Handelsfinanzierung in Form eines internationalen Konsortialkredits. Beteiligt waren dabei nur anerkannt Rohstoff-erfahrene Banken mit einem entsprechend hohen Level an Know-how und Erfahrung. Die Commerzbank gehörte als einzige deutsche Bank zu diesem Kreis. Atmender Finanzrahmen dank starker Sicherheiten Als Sicherheiten für die Finanzierung von Einkauf, Lagerung und Verkauf der Baumwolle dienen der Warenfluss und die Besicherung der von den Banken finanzierten Waren in diversen Produktionsländern wie China, Ägypten, den USA oder Brasilien. Zusätzlich vereinbarte Reinhart mit den Konsortialteilnehmern eine Abtretung beziehungsweise Verpfändung der kommerziellen Verträge und der aus dem Warenkauf resultierenden Forderungen gegen bonitätsstarke Abnehmer. Hinzu kommen Auszahlungsansprüche aus Exportakkreditiven und Dokumenteninkassi sowie Rechte und Zahlungsansprüche aus den an der Börse getätigten Preisabsicherungen. Dass wir als Familienunternehmen im Baumwollhandel erfolgreich mit Kapital gesellschaften konkurrieren können, haben wir zu einem großen Teil dem exzellenten Finanzierungskonzept zu verdanken, an dem die Mittelstandsbank maßgeblich beteiligt war. Rolf Stahel, CFO Reinhart AG Ausnutzbarkeit passt sich an Warenumschlag an Besonders wichtig für Reinhart war eine atmende Fazilität, die mit der Borrowing-Base- Struktur optimal gewährleistet ist: Im Unterschied zu üblichen Betriebsmittelfinanzierungen mit Fix-Beträgen passt sich die maximale Ausnutzbarkeit der Kreditlinie an die Höhe der gestellten Sicherheiten an. Bei großen Handelsgeschäften wächst der Rahmen, weil mehr Sicherheiten zur Verfügung stehen, bei geringeren Transaktionen geht er entsprechend zurück. Das gibt dem Unternehmen die nötige Flexibilität, um schnell auf Marktopportunitäten zu reagieren. Hinzu kommt, dass die gerade bei Baumwolle besonders hohen Volatilitäten damit aufgefangen werden. Sie resultieren u.a. aus Schwankungen bei Qualität und Menge der jährlichen Ernte. Auch die Intervention von Hedgefonds oder staatlichen Stellen, wie zum Beispiel die Regulierungsbestände und Subventionen in den USA, Indien und China, machen den Baumwollmarkt anfällig. Damit Reinhart nicht nur bei der Finanzierung seiner Handelsgeschäfte auf der sicheren Seite ist, sondern dabei mit verlässlichen Preisen kalkulieren kann, wurde in die Borrowing-Base-Finanzierung eine Finanzierung der in härenten Rohstoffpreissicherung integriert. Reinhart stellt den Konsortial banken vierzehntägig ein Reporting zur Verfügung, das Bestandsmeldungen für Waren, Forderungen, Guthaben und Zahlungsansprüchen gegenüber Brokern enthält. Regelmäßiges Reporting Dieses Repor ting bildet die Grundlage, um die Finanzierungsmittel je nach Marktlage auszuweiten oder zu reduzieren, ohne dass es dazu erst weiterer Verhandlungen mit den Banken bedarf oder eine Erhöhung der Eigen mittel zur Finanzierungsbeschaffung nötig wird. Im Rahmen dieser selbstliquidierenden Borrowing- Base-Finanzierungslösung führt das Unter nehmen die jeweilige Finanzierungslinie direkt aus der Abwicklung und Bezahlung der finanzierten Ware an die Konsortialteilnehmer zurück, wenn das jeweilige Geschäft beendet ist. Fit für den Wettbewerb, bereit für die Zukunft Die von den Konsortialbanken bereitgestellte passgenaue Finanzierungslösung erlaubt es dem traditionsreichen Familienunternehmen auch weiterhin, im Baumwollhandel erfolgreich mit Kapitalgesellschaften zu konkurrieren und selbstständig handeln zu können. Alles ist bereit für die nächsten Generationen. Baumwolle, fair gehandelt und aus vielen Produkten nicht mehr wegzudenken

7 Anzeige Weil Sie schon heute Zugang zur Weltwährung von morgen brauchen. Verschaffen wir Ihnen entscheidende Vorteile beim Einsatz des Renminbis. Jacqueline Zhu Corporate Sales, Singapur Der chinesische Renminbi etabliert sich als Weltwährung neben dem US-Dollar und dem Euro. Wir sind darauf vorbereitet. Sowohl in Asien Der chinesische als auch Europa Renminbi haben etabliert unsere internationalen sich als Weltwährung Spezialisten neben viele wichtige dem US-Dollar Renminbi-Transaktionen und dem Euro. begleitet. Wir sind Kenntnisse, darauf von denen vorbereitet. Sie bei Sowohl Ihrem Chinageschäft Asien als profitieren: auch in mit Europa maßgeschneiderten haben unsere Anlagelösungen internationalen und zuverlässiger Spezialisten Währungsabsicherung viele wichtige sowie Renminbi-Transaktionen beim Zahlungsverkehr begleitet. und der Finanzierung Kenntnisse, über von Anleihen denen Sie oder bei Kredite. Ihrem Wir Chinageschäft sind nicht nur profitieren: Hausbank, mit sondern maß- auch Renminbi-Experten. geschneiderten Anlagelösungen und zuverlässiger Währungsabsicherung sowie beim Zahlungsverkehr und der Finanzierung über Anleihen oder Kredite. Wir sind nicht nur Hausbank, sondern auch Renminbi-Experten.

8 8 Währungsmanagement FATCA Aktives Währungsmanagement auch Nebenwährungen können effektiv abgesichert werden! Commerzbank bietet passende Lösungen selbst für Exoten Grenzüberschreitende Geschäfte in Euro, US-Dollar oder Britischem Pfund sind für deutsche Mittelständler längst business as usual. Doch ein signifikanter Teil des deutschen Außenhandels entfällt heute bereits auf Länder wie Polen, Russland, Tschechien, Ungarn, die Türkei und natürlich China. Gerade weniger liquide Währungen können starken Schwankungen unterliegen. Sollte man also Verträge mit Geschäftspartnern in solchen Währungsgebieten ausschließlich in Euro abschließen? Dies schützt zwar vor unerwarteten nachteiligen Wechselkursveränderungen, verschlechtert aber die Wettbewerbsposition des deutschen Unter nehmens. Das Währungsrisiko wird auf den ausländischen Geschäftspartner verlagert, der sich dies bezahlen lässt oder einem Wettbewerber den Zuschlag gibt, der ihm dieses Risiko abnimmt. Gute Verhandlungsposition durch Übernahme des Risikos Deshalb empfiehlt die Mittelstandsbank, mit einer effektiven Absicherung in der Währung des Handelspartners zu fakturieren und sich so eine bessere Verhandlungsposition zu verschaffen. Weil der Partner dadurch kein Währungsrisiko mehr eingeht, ist er oft zu Preiszugeständnissen bereit. Indirektes Risiko beachten Neben dem direkten Risiko bei Fremdwährungsgeschäften besteht aber sogar bei Eurobasierten Vereinbarungen ein indirektes Währungsrisiko, wie folgendes Beispiel zeigt: Ein Zulieferer für Landmaschinen fakturiert seine Waren in Euro. Wie viel der von ihm belieferte Landmaschinenhersteller in seinem Heimatmarkt verkaufen kann, hängt nicht zuletzt vom betreffenden Wechselkurs ab: Bei einem starken Euro steigt der Preis der Maschinen, die Absatzzahlen gehen zurück, es werden weniger Teile beim Zulieferer geordert. Um sich dagegen abzusichern, kauft der Zulieferer eine Euro-Call- Option / Put-Option auf die Währung des ausländischen Abnehmers. Steigt der Euro- Kurs, übt der Zulieferer die Option am Fälligkeitstag aus und erhält dadurch einen finanziellen Vorteil. Fällt er hingegen, sinken die Einkaufskosten für die Zulieferteile, was die Nachfrage nach den Landmaschinen, sprich den Waren des Zulieferers, begünstigt. Eine Optionsausübung findet in diesem Fall nicht statt. Umfassendes Risikomanagement für Währungen, Zinsen und Rohstoffpreise Als professioneller Partner im Aktiven Währungsmanagement bietet die Commerzbank für Haupt- und Nebenwährungen die passenden Produkte zur Ab - sicherung von Risiken. Über entsprechen de Finanz instrumente partizipieren Unternehmen zusätzlich an bestimmten Kurs entwicklungen. Denn die Finanzmittel ströme entlang der gesamten Wert schöpfungs kette können optimiert und Kosten reduziert werden. Dazu gehört ebenso die Absicherung von Zinsen und Rohstoffpreisen, denn auch sie sind wie das Aktive Währungsmanagement integraler Bestandteil des umfassenden Risikomanagements der Commerzbank. Klicken statt faxen! Schnelle Online-Bestätigung von Devisenhandelsgeschäften Mit Commerzbank Live Confirm bietet die Mittelstandsbank in ihrem Firmenkundenportal (www. commerzbank.de/mittelstandsbank) eine leistungsstarke Online-Anwendung zur bankübergreifenden Bestätigung und Gegenbestätigung von Devisenhandelsgeschäften. Damit stehen schon kurz nach dem Abschluss alle Geschäftsparameter in elektronischer Form zur Verfügung. Reaktions- und Bearbeitungszeiten werden verkürzt, Abwicklungsprozesse vereinfacht und Fehlerquellen durch weitgehende Automatisierung ausgeschaltet. Das neue Angebot ist multibankfähig und ermöglicht die Bestätigung von Geschäften nicht nur mit der Commerzbank, sondern via SWIFT MT300 auch mit anderen Banken. Insbesondere für Unternehmen, die regelmäßig Devisenhandelsgeschäfte abschließen, bietet die Plattform eine schnellere und einfache Online-Alternative zum herkömmlichen Fax-Versand. Alles auf einen Blick Treasurer und Finanzverantwortliche sehen auf einen Blick alle telefonisch oder online abgeschlossenen Devisenhandelsgeschäfte mit ihren Banken übersichtlich aufgelistet und das bereits kurz nach Abschluss! Zudem können sie diese Daten mit einer Downloadfunktion bequem in Excel übertragen. EMIR setzt kurze Fristen Im Rahmen der europäischen Marktinfrastruktur-Verordnung EMIR betragen die Fristen für rechtzeitige Vertragsbestätigungen seit September 2014 nur noch ein bis zwei Tage. Auch die Meldepflicht unter EMIR erfordert insbesondere für Kunden, die ihre Geschäfte selbst an Transaktionsregister melden, einen elektronischen Austausch von wichtigen Handelsparametern wie zum Beispiel Legal Entity Identifier oder Unique Trade Identifier. Das setzt effizientere Prozesse als den bisher üblichen Post- oder Fax-Weg voraus. Bei Commerzbank Live Confirm genügen ein paar Klicks, um die Bestätigung aufzurufen, zu prüfen und zurückzusenden. Der Aufwand reduziert sich so auf ein Minimum. Bewährte Verschlüsselungsverfahren Die Daten sind bei jeder Übertragung durch bewährte SSL- Verschlüsselungsverfahren gesichert. Über Username und individuelles Passwort können darauf ausschließlich vom Anwender autorisierte Nutzer zugreifen. Eine userdefinierte Zugriffsrechtevergabe komplettiert das Sicherheitsangebot. Fakten zu FATCA: US-Steuerpflichtige im Visier Mit erweiterten Meldepflichten für Finanzdienstleister sagen die USA der Steuerhinterziehung den Kampf an Die Abkürzung FATCA ist seit einiger Zeit auch in deutschen Medien zu finden. Dahinter verbirgt sich der Foreign Account Tax Compliance Act, Teil eines USamerikanischen Gesetzes. Mit FATCA soll die Steuerehrlichkeit US-amerikanischer Steuerzahler gefördert werden. Deutsche Unternehmen sind nur dann betroffen, wenn sie US-amerikanische Inhaber oder Anteilseigner haben. Dabei profitieren sie jedoch von weitreichenden Erleichterungsregeln. Mit FATCA soll das weltweite Einkommen US-steuerpflichtiger Personen auch auf Konten bei ausländischen Finanzinstituten transparent gemacht werden. Dies geschieht vor allem durch eine Ausweitung der Meldepflichten in die USA. An Art und Höhe einer vorhandenen US-Steuerpflicht ändert sich durch FATCA nichts. Umfangreiche Dokumentations- und Meldepflichten für Finanzdienstleister Deutschland und die USA haben im Mai 2013 ein Abkommen (Intergovernmental Agreement IGA) unterzeichnet. Auf dieser Grundlage wurde FATCA in deutsches Recht überführt. Mit FATCA sind umfangreiche Dokumentations- und Meldepflichten für Finanzinstitute außerhalb der USA verbunden. Dies betrifft nicht nur Kreditinstitute, sondern auch weitere Finanzdienstleister wie Fondsgesellschaften und bestimmte Versicherungen. Sie alle sind seit dem 1. Juli 2014 verpflichtet, Angaben zum möglichen US-Steuerstatus ihrer Kunden abzufragen und deren FATCA-Relevanz zu bestimmen. Im Fokus stehen dabei sowohl US-steuerpflichtige Unternehmen und Privatpersonen als auch Unternehmen, an denen USsteuerpflichtige Personen beteiligt sind oder Stimmrechte halten. Für deutsche Unternehmen gelten umfangreiche Ausnahmetatbestände daher ist FATCA nur für einen sehr geringen Teil der Kunden der Mittelstandsbank relevant. Nur in diesen wenigen Fällen wird die Commerzbank ihre Kunden entsprechend darüber informieren. Steuerliche Detailfragen von Privatpersonen und Unternehmen können jedoch nur von dem jeweiligen Steuerberater beantwortet werden. Ab 2015 werden dann jährlich stufenweise die melderelevanten Kunden- und Kontodaten sowie Salden, Erträge und Erlöse von melderelevanten Personen bzw. Firmen (inkl. US-Anteilseigner) erhoben und in Deutschland an das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) gemeldet. Das wiederum übermittelt die Daten anschließend an die US-amerikanische Steuerbehörde. Common Reporting Standard erweitert zukünftigen Meldeumfang Derzeit beabsichtigen mehr als 60 Staaten, untereinander steuerrelevante Kundendaten auszutauschen. Dabei handelt es sich um eine Initiative, die als Common Repor ting Standard (CRS) bezeich net wird, und als Erweiterung von FATCA zu verstehen ist. Die ersten 44 Länder, zu denen auch die Bundesrepublik gehört, wollen entsprechende Abkommen noch in diesem Jahr unter - zeich nen.

9 Wertschöpfungskette 9 Optimierung kennt keine Unternehmensgrenzen Financial Supply Chain Management: Potenziale über die gesamte Lieferkette heben D as zunehmende Wachstum des grenzüberschreitenden Handels führt nicht nur zu einem sich verschärfenden Wettbewerb, sondern insbesondere auch zu komplexeren Lieferketten. Damit wachsen die gegenseitigen Abhängigkeiten unter den Beteiligten. Daher stehen nicht allein die Unternehmen im Wettbewerb, sondern die Lieferketten in ihrer Gesamtheit. Unternehmerische Überlegungen dürfen deshalb nicht am eigenen Fabriktor Halt machen. Sie sollten vielmehr die Verknüpfungen innerhalb der Lieferkette einbeziehen und Potenziale unternehmensübergreifend ausschöpfen. company.news gibt mithilfe eines Beispielfalls einen Überblick, welche Schritte dafür nötig sind und wie sie sich in der Praxis umsetzen lassen. Zu kurz gesprungen Viele Treasurer und Finanzverantwortliche konzentrieren sich darauf, Elemente ihrer Order-to-Cash- oder Purchase-to-pay-Prozesse zu automatisieren oder zu verbessern häufig in Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen wie Einkauf oder Rechnungswesen. Dieser Aufwand trägt ohne Zweifel zur Wertschöpfung bei. Doch allein damit lassen sich heute keine entscheidenden Wettbewerbsvorteile mehr erzielen. Hinzukommen muss der Blick auf die komplette Lieferkette inklusive der vorgelagerten Lieferanten und nachgelagerten Abnehmer im In- und Ausland. Dabei muss zunächst zwischen den Begriffen Financial Supply Chain Management (FSCM) und Working Capital Management unterschieden werden. Das Working Capital Management beschäftigt sich mit Prozessen innerhalb des Unternehmens (u.a. Rechnungswesen und Zahlungsverkehr). In diesem Zusammenhang gilt der vielfach verfolgte Grundsatz Pay slow collect fast. Doch ist er im Hinblick auf den Wettbewerb der Lieferketten die sinnvollste Lösung? Beispielhaft: Die Mittelstand GmbH (MS) ist ein deutscher mittelständischer Zulieferer. Das Unterneh men hat die üblichen Potenziale in seinem Working Capital Management ausgeschöpft inklusive harter Preisverhandlungen mit seinen Lieferanten. Nun steht ein neuer Großauftrag an. Den entscheidenden Schritt weiter Das FSCM geht den entscheidenden Schritt weiter: Ziel ist es dabei, die ansonsten konkurrierenden Unternehmen ganzheitlich aufeinander abzustimmen und so für alle spürbare Effizienzgewinne bei Liquidität, Rentabili tät und Risikoreduzierung zu generieren. Als Einstieg in das FSCM ist eine ganzheitliche Betrachtung des Unternehmens erforderlich, bei der u. a. die Lieferanten- und Abnehmerstrukturen sowie die Finanzierungsstrukturen der Geschäftspartner unter die Lupe genommen werden. Welchen Anteil haben ausländische Endkunden am Umsatz und in welcher Währung werden diese Geschäfte kontrahiert? In welchem Umfang werden Wechselkursrisiken am Umsatz abgesichert? Durch die Beantwortung dieser und weiterer Fragen können Abhängigkeiten von einzelnen Lieferanten, Risiken bei Rohstoffpreisen und Währungen sowie unterschiedliche Finanzierungskosten in der Lieferkette identifiziert werden. Beispielhaft: Die umfassende Analyse im ersten Gespräch mit den Experten der Hausbank der MS liefert zahlreiche aufschlussreiche Erkenntnisse und Ansatzpunkte. Dazu gehört auch die Vorfinanzierung für den anstehenden Großauftrag. Doch der Schweizer Lieferant der MS sucht ebenfalls nach Lösungen, denn er ohnehin schon margenschwach durch den Preisdruck steht vor ähnlichen Fragestellungen. Für seine Zulieferung benötigt er größere Mengen Kupfer, die er aus Chile bezieht. Den Einkauf seiner Rohstoffe wickelt er über den US-Dollar ab. Sowohl das Rohstoffpreis- als auch das Wechselkursänderungsrisiko führen zu Unsicherheiten auf der Beschaffungsseite und Volatilitäten in der Gewinn- und Verlustrechnung. Sollten Preissteigerungen auf der Absatzseite nicht vollständig und zeitgleich weitergegeben werden können, kann dies das Ergebnis spürbar belasten. Risiken begrenzen Macht es Sinn, dass der Schwächste in der Lieferkette, also der Schweizer Lieferant, die Risiken trägt? Wenn die MS nur ihre eigene Situation betrachtet, bleiben Potenziale ungenutzt. Außerdem geht sie das große Risiko ein, dass Wenn Unternehmen den Wert unseres integrierten Ansatzes erkannt und erlebt haben, wie alle in der Lieferkette davon profitieren, arbeiten sie proaktiver mit internen und externen Partnern zusammen, um gemeinsam Wege zur Stärkung der Verbindungen und Wertschöpfungsmöglichkeiten zu finden. Frank-Oliver Wolf, Global Head of Cash Management & International Business, Commerzbank AG beispielsweise der Schweizer Lieferant als schwächstes Glied der Kette seine Lieferverpflichtungen nicht erfüllen kann, der Kupferpreis explodiert oder der Chilenische Peso bzw. der Schweizer Franken stark schwankt. Die unternehmensübergreifende Betrachtung der gesamten Lieferkette identifiziert die Risiken im Rohstoff- und Währungsbereich. Entsprechende Absicherungen durch ein gezieltes Risikomanagement geben Planungs- und Preissicherheit. Das heißt: Wenn Unternehmen wissen, wie sich Probleme auf den internationalen Märkten für sie auswirken, können sie sich dagegen absichern. Die Risiken sinken und der Fortbestand der Lieferkette ist gewährleistet. Rentabilität steigern Neben der Reduzierung der Risiken bietet ein umfassendes Financial Supply Chain Management auch die Chance, die Rentabilität spürbar zu verbessern. So können unternehmensübergreifende Finanzierungsmöglichkeiten durch Einbindung von Lieferanten und Abnehmern die unterschiedlichen Zinsniveaus der involvierten Länder berücksichtigen und dadurch die individuellen Finanzierungskosten aller Beteiligten der Lieferkette senken. Beispielhaft: Als weiteres Handlungsfeld wurde im Beratungsgespräch die Zielsetzung der MS identifiziert, ihre Abhängigkeit von wenigen Großabnehmern durch den Einstieg in neue Märkte zu verringern. Hierfür kann sie auf die umfangreichen Absicherungsmöglichkeiten ihrer Hausbank im Akkreditivgeschäft oder auch auf Deckungen einer Export Credit Agency (ECA) wie Euler Hermes für deutsche, SERV für Schweizer oder OeKB für österreichische Unternehmen zurückgreifen. Neben der Risikoabsicherung eröffnen sich Möglichkeiten zur Liquiditätsverbesserung durch einen (ECA gedeckten) Bestellerkredit und den Ankauf der Akkreditivforderungen oder der versicherten Forderungen durch die Bank. Die MS kann diese Finanzierungsmöglichkeiten aktiv in ihre Verkaufsverhandlungen einbinden, denn durch das vermutlich höhere Zinsniveau im Ausland gibt es hier eine preiswertere Finanzierungsalternative für die Abnehmer, die sich nun nicht mehr lokal teuer refinanzieren müssen. Das ist auch ein Thema für neue Preisverhandlungen, die letztlich die Rentabilität verbessern können. Wer seinen Lieferanten hilft, ihren Kapitalaufwand zu reduzieren, erreicht, dass deren Kosten sinken. Durch entsprechende Verhandlungen können dann Preisnachlässe durchgesetzt werden, wodurch entweder die Rentabilität steigt oder die Ware am Ende der Lieferkette günstiger angeboten werden kann. Anzeige Liquidität erhöhen Die FSCM-Beratung der MS erstreckt sich auch auf betriebsinterne Vorgänge und Routinen, in denen sich häufig Optimierungspotenzial verbirgt. Beispielhaft: Aufgrund der Sensibilität der Abnehmer der MS verfolgt das Unternehmen in Mahnprozessen einen defensiven Ansatz. D. h. der tägliche Mahnlauf startet erst nach Zuordnung aller offenen Eingänge. Dies wiederum führt häufig dazu, dass der Versand der Mahnungen erst am nächsten Werktag erfolgt. Die sich daraus ergebende Working-Capital-Belastung gilt es zu beheben. Neben der Verbesserung des Informationsstandes durch untertägige Finanzinformationen kann hier der Lösungsansatz in der Verwendung virtueller Konten liegen. Diese abnehmerspezifischen Kontonummern ergeben eine optimale Datenqualität, die eine nahezu vollständige maschinelle Postenzuordnung ermöglicht. Der so beschleunigte Mahnlauf entlastet durch den schnelleren Liquiditätszufluss das Working Capital. IHR PARTNER FÜR PROFESSIONELLE IMMOBILIEN- BEWERTUNG Schnell. Kompetent. Zuverlässig. KONTAKT Berlin Düsseldorf Frankfurt Hamburg Leipzig München Stuttgart Kenstone ist ein Unternehmen der Fazit: Wer seine Prozesse durch technische Lösungen der Bank optimiert, verringert seine Liquiditätskosten und damit den Preis des Endprodukts. Weltweites FSCM Mehr Liquidität und Rendite sowie weniger Risiken: Unternehmen wie MS profitieren in jeder Hinsicht vom umfassenden Service der Mittelstandsbank. Basis dieses Erfolgs ist, dass sich Firmen angesichts des globalen Charakters der Lieferketten auf eine zuverlässige Beratung und Lösungen weltweit verlassen können. Die Spezialisten-Teams der Commerzbank sind deshalb an allen Standorten der Mittelstandsbank tätig von Europa bis Asien und Nordamerika und das mit einem gemeinsamen Ansatz und einer gemeinsamen Unternehmenskultur. Dabei arbeiten die Betreuer eng mit den Kunden und Produktmanagern zusammen, um umfassende Lösungen zu schaffen, die grenzüberschreitend unter Berücksichtigung lokaler Bestimmungen und Gepflogenheiten werden können. angewandt 0112_01_KENSTONE_COBA_108x171_BLACK_ISO39.indd :37

10 10 Anlage Agrar Mittelstand stellt sein Anlageverhalten um Neue Studie identifiziert aktuelle Trends: zusätzliche Assetklassen, längere Laufzeiten, Online-Abwicklung Die anhaltende Niedrigzinsphase veranlasst immer mehr Unternehmen, die Anlage ihrer Liquidität umzustellen. Zwar dominieren immer noch Sichteinlagen, Festgelder und Termineinlagen, doch ihr Stellenwert ist deutlich gesunken. Wie die 5. Studie zum Finanzanlageverhalten und Finanzanlagebedürfnis mittelständischer Unternehmer der Fachhochschule des Mittelstands in Bielefeld zeigt, entscheiden sich die CFOs und Finanzverantwortlichen verstärkt für Rentenfonds und gemischte Fonds. Alternative Anlagen rücken ebenso stärker in den Fokus wie Nachhaltigkeitsaspekte als Ausdruck der unternehmerischen Verantwortung. Selbst bisher kaum berücksichtigte Immobilienfonds und Garantiefonds stoßen auf wachsendes Interesse (vgl. Abbildung rechts). Dagegen haben Fremdwährungsanleihen ihre Attraktivität verloren. Sie dienen allenfalls als Parkplatz für Liquidität, um damit die nächsten Rohstoffeinkäufe zu bezahlen. Prof. Dr. Volker Wittberg, wissenschaftlicher Leiter der in Zusammenarbeit mit der Commerzbank erstellten Studie, sieht in diesen Verschie- Welche Geschäfte werden aktuell auf elektronischem Weg/ über Onlinebanking abgewickelt? 80 6 Zahlungsverkehr Anlage von Tagesgeldern Anlage von Termingeldern aktuell vorstellbar gar nicht (weder aktuell noch vorstellbar) Kauf/Verkauf von Direkteinlagen Mehrfachnennungen möglich Unternehmen absolut n = Kauf/Verkauf von Fondslösungen bungen notwendige Reaktionen auf das anhaltende Niedrigzinsniveau: Allein mit den traditionell bevorzugten geldmarktnahen Anlageformen lassen sich die Zinserwartungen der Unternehmen nicht erreichen und diese Erwartungen liegen derzeit immerhin bei 2,83 % und damit um einen Prozentpunkt höher als im vergangenen Jahr. Längerfristiges Denken Um diesen höheren Anlagezielen bei gleichzeitig unverändert niedrigen Zinsen möglichst nahe zu kommen, nehmen Mittelständler inzwischen auch die höher verzinsten längeren Laufzeiten in Kauf. Während im Vorjahr rund ein Drittel der Unternehmen liquide Mittel für drei Monate anlegte, trifft dies aktuell nur noch für ein Viertel zu. Demgegenüber haben jetzt 40 % (2013: 23 %) einen Anlagebedarf von länger als einem Jahr, beispielsweise zur Ausfinanzierung von Zusagen ihrer betrieblichen Altersversorgung. Kostenbewusstsein wächst Je niedriger die Zinsen, desto größer die Auswirkungen der Kosten auf die erzielbare Rendite. Vor diesem Hintergrund wickelt inzwischen die Hälfte Anlageinstrumente, in denen Mittelständler gegenwärtig investiert sind Sichteinlagen/laufende Konten Festgeld/Termineinlagen Rentenfonds Gemischte Fonds Aktienfonds Geldmarktfonds Währungsanlagen Immobilienfonds Nachhaltige Anlagen Alternative Anlagen Garantiefonds der Befragten ihre Anlagegeschäfte online zu meist günstigeren Konditionen ab. Das gilt allerdings nur für einfache Produkte wie Tages- oder Termingelder (vgl. Abbildung links). Research der Banken sehr gefragt Direktinvestments oder Fondslösungen dagegen bleiben eine Domäne der persönlichen Beratung durch die Betreuer und Spezialisten der Bank. Bei ihnen schätzen Unternehmen vor allem die hohe Kompetenz, das oft über Jahre gewachsene Vertrauensverhältnis und die Servicequalität. Außerdem spielt hier das Research der Institute eine herausragende Rolle: Zwei Drittel aller Anleger nutzen es neben Tageszeitungen und Zeitschriften als wichtigste Informationsquelle für ihre Dispositionen. Portale im Internet sowie die einschlägigen TV-Formate wie ntv und N-24 kommen nur auf die Hälfte dieses Werts. Martin Keller, Geschäftsbereichsleiter für das Anlage-, Zins- und Währungsmanagement bei der Mittelstandsbank, sieht darin eine Bestätigung für den Mehrwert, den die Commerzbank mit ihrem mehrfach ausgezeichneten Research bietet: Wir spüren das Mehrfachnennungen möglich Unternehmen in % 2014 n = 91 auch bei den vielen Kundenveranstaltungen, beispielsweise mit unserem Chefvolkswirt Dr. Jörg Krämer oder unseren Branchen- und Marktanalysten: Die Säle sind immer voll. Geschätzte Netzwerke Über 50 % der Befragten informiert sich zudem bei Freunden und Geschäftspartnern. Martin Keller kennt dieses Phänomen: Es zeigt sich immer wieder, dass sich mittelständische Unternehmen typischerweise über ihre Netzwerke informieren, sich dort Anregungen holen und nach Erfahrungen fragen. Agrarwirtschaft: Eine Branche mit Dynamik und viel Potenzial Landwirtschaftliche Betriebe im Spannungsfeld von Effizienz und Nachhaltigkeit Die Kenntnis von Branchen und Märkten ihrer Kunden ist elementare Voraussetzung für die Beratungsqualität der Mittelstandsbank. Kontinuierlich analysieren deren Branchenexperten die Märkte, prognostizieren Trends und fassen die Ergebnisse in regelmäßig aktualisierten Branchenberichten zusammen insgesamt liegen davon derzeit 18 verschiedene vor. Dazu gehört auch der Bericht Agrar. Er zeigt auf, dass der seit Jahren stattfindende Strukturwandel zu einem System aus effizienten Großbetrieben und spezialisierten kleineren Landwirtschaften führt. Durch das Wachstum der Weltbevölkerung steigt die globale Nachfrage nach Agrarprodukten. Gleichzeitig vergrößert sich die Kaufkraft der Konsumenten in den Emerging Markets ebenso wie der Einsatz von landwirtschaftlichen Erzeugnissen zur Kraftstoff- und Energiegewinnung. Für eine nachhaltige Bedarfsdeckung gibt es ausreichende Reserven, die durch Intensivierung der Landwirtschaft im Wandel der Zeiten Flächenbewirtschaftung, den Einsatz von Technik und Agrarchemie sowie optimierten Pflanzen und Tieren mobilisiert werden können. Wesentliche Bedingung dafür ist die generelle Einführung von Methoden, um das ökologische Gleichgewicht für Mensch und Tier zu bewahren. Ein Blick auf die deutsche Agrarwirtschaft Die natürlichen Voraussetzungen, also Böden, Klima und Wasserversorgung, sind in vielen Regionen Deutschlands gemessen am internationalen Vergleich sehr gut. Der Stand von Wissenschaft und Technik allgemein hoch. Doch von den 2013 bundesweit knapp landwirtschaftlichen Betrieben sind viele noch zu klein. Die Führenden unter ihnen können international mithalten, während die Mehrzahl auf Subventionen angewiesen ist ca. 50 % betreiben ihre Wirtschaft ausschließlich im Nebenerwerb. Paradigmenwechsel der Landwirtschaftspolitik und seine Folgen Doch bei der staatlichen Unterstützung hat sich einiges geändert: Die früher übliche Mengen- und Preissteu- erung wurde weitestgehend durch eine flächenbezogene Subvention der Betriebe ersetzt. Der überwiegende Teil der Landwirte nicht nur in Deutschland, sondern auch in der EU ist damit den internationalen Schwankungen von Angebot und Nachfrage sowie den daraus resultierenden volatilen Agrarpreisen ausgesetzt. Der Wandel der Agrarwirtschaft ist in den neuen Bundesländern bereits nahezu abgeschlossen, da man zu Zeiten der ehemaligen DDR die Kollektivierung der Landwirtschaft weit vorangetrieben und diese Strukturen nach dem Mauerfall beibehalten hat. Ebenso gibt es in Schleswig-Holstein und Niedersachsen große Fortschritte, während in Süddeutschland vor allem Kleinbetriebe überwiegen. Aber auch hier ist der Konsolidierungsprozess im Gang. An seinem Ende werden in einigen Jahrzehnten nur noch wenige zehntausend unternehmerisch geführte Betriebe ohne Subventionsbedarf oder staatlich geförderte Landwirte übrig bleiben. Kleine Familienbetriebe können nur mit einer Speziali sierung auf staatlich geförderte Landschaftsschutzprogramme oder Nischenprodukten überleben.

11 Länderporträt 11 Japan: Konnichiwa Eine Verbeugung vor dem deutschen Mittelstand Strukturreformen der japanischen Regierung bieten Unternehmen umfassende Investitionsmöglichkeiten Das Land der aufgehenden Sonne befindet sich nach Jahren der wirtschaftlichen Stagnation zunehmend auf dem Weg zu neuer Stärke. Und dieser Aufschwung hat einen Grund: Japans Premierminister Shinzō Abe. Seit seiner Wahl im Dezember 2012 hat er umfangreiche Reformen vorangetrieben, um der Wirtschaft neuen Schwung zu verleihen. Die Reformen Abes, die sogenannten Abenomics, beruhen auf drei Pfeilern : steuerliche Anreize, finanzielle Erleichterungen und strukturelle Veränderungen. Werkzeuge dafür sind umfassende Konjunkturprogramme, eine enorme Ausweitung der Geldmenge durch die Japanische Notenbank, die Deregulierung insbesondere im Finanzsektor sowie eine Abwertung des Yen, um den Export Japans zu fördern alles mit dem Ziel, die langjährige Deflation des Landes zu stoppen. Weitere Maßnahmen der Regierung sollen die Investitionsbereitschaft zusätzlich fördern. Am konkretesten sind die Pläne, spezielle Wirtschaftszonen mit unternehmensfreundlichen Bedingungen zu schaffen. Gedacht wird an eine deutlich reduzierte Körperschaftsteuer und eine Befreiung von der Besteuerung des Anlagevermögens. Hierdurch soll Japan vor allem für ausländische Firmen attraktiver werden. Mit Erfolg, denn japanische Unternehmen fangen wieder an zu expandieren und zu investieren. Deutsches Know-how ist gefragt Als drittgrößte Volkswirtschaft der Welt nach den USA und China ist Japan einer der größten und wichtigsten asiatischen Märkte für die Bundesrepublik. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im Fiskaljahr 2013 ( bis ) real um 2,3%. Auch von der Inlandsnachfrage, insbesondere den öffentlichen Investitionen, dem privaten Verbrauch und dem Haus- und Wohnungsbau, gingen im vergangenen Jahr viele Impulse aus wird das BIP voraussichtlich weiter zulegen, allerdings wegen spürbarer Steuererhöhungen deutlich geringer. Die Prognosen der Regierung und der privaten Institute wie des Daiwa Institute of Research liegen für das Fiskaljahr 2014 im Bereich von etwa 1%. Dabei profitiert die Wirtschaft nicht zuletzt von der sich wandelnden Nachfrage der immer älter werdenden Gesellschaft neue Bedürfnisse schaffen neue Märkte, beispielsweise in den Bereichen Health Care, Mobilität, Telekommunikation und Logistik. Ähnliche demografische Strukturen gibt es in Deutschland, sodass sich vielfältige Kooperationsmöglichkeiten zwischen beiden Ländern ergeben. Ein weiterer Pluspunkt für die Zwischen Tradition und Moderne: Genauso facettenreich wie Japans Kultur sind auch die Möglichkeiten, die das Land internationalen Investoren bietet deutsch-japanischen Wirtschaftsbeziehungen: Japaner schätzen Qualität. Nicht verwunderlich also, dass deutsche Produkte vor Ort eine hohe Wertschätzung genießen. Darüber hinaus treffen deutsche Unternehmen in Nippon auf ein funktionierendes Rechtssystem, exzellente Möglichkeiten für Forschung und Entwicklung sowie eine hohe Transparenz in allen Prozessen. Trend Erneuerbare Energien Die Katastrophe von Fukushima sorgt dafür, dass es auch im Bereich Erneuerbare Energien großes Interesse an der deutschen Expertise gibt. Nach dem Reaktorunfall wurden zwischenzeitlich alle 48 Nuklearkraftwerke abgeschaltet. Jedoch verfügt das Land über keinerlei eigene Bodenschätze bzw. Möglichkeiten, fossile Energien zu nutzen. Zwar plant die Regierung, nach und nach die Reaktoren wieder einzuschalten, dennoch wurde 2012 ein Gesetz für Erneuerbare Energien in Kraft gesetzt. Besonders im Bereich Solarenergie führte das zu einem regelrechten Boom hier bieten sich interessante Ansatzpunkte. Von Vorteil ist dabei sicherlich, dass sich in den Jahren der Zusammenarbeit mittlerweile Gemeinschaftsunternehmen zwischen japanischen und deutschen Firmen etabliert haben, die sowohl im nationalen als auch internationalen Markt erfolgreich sind. Selbstverständlich gibt es ebenso eine Deutsche Außenhandelskammer in Tokio, in der auch die Commerzbank Mitglied ist. Und nicht zuletzt findet sich ein umfangreiches Netzwerk von deutschen Rechtsanwaltskanzleien sowie Wirtschafts- und Beratungsgesellschaften. Unterschiede in Handel und in Kultur Wirtschaftlich ist das Land also gut aufgestellt und bietet Unternehmen aus dem Ausland viele Perspektiven. Unabdingbar bleibt es aber, den Gang nach Japan sehr gründlich vorzubereiten. Beispielsweise treffen Betriebe oft auf Vertriebsstrukturen mit vielen Zwischenhändlern, die nicht alle der englischen Sprache mächtig sind. Ferner haben japanische Abnehmer einen hohen Anspruch, sodass Produkte häufig für den dortigen Markt optimiert werden müssen. Beachtet werden sollte auch, dass Japan eine der bestentwickelten Servicekulturen der Welt ist. Die Kunden sind einen extrem hohen Level an individuellem Service gewohnt. Bemerkenswert sind aber vor allem die kulturellen Unterschiede zwischen Japan und der Bundesrepublik. In Japan gelten Zurückhaltung im Auftreten, die strenge Beachtung hierarchischer Strukturen und eine grundlegende Konsensorientierung als angemessen. Konkret bedeutet das: Was zählt, ist die Gruppe, nicht das Individuum. Eigene Profilierung wird nicht gerne gesehen, ein hohes Maß an Teamfähigkeit hingegen besonders honoriert. In Wertschätzung und Bedeutung steht darüber hinaus die Firma vor der Familie, Eigenschaften wie Durchhaltevermögen und besonders Loyalität werden daher groß geschrieben. Diese kleinen und großen Feinheiten zu sehen und zu berücksichtigen, ist für den Geschäftserfolg in Japan von entscheidender Bedeutung. Deutschsprachige Partner vor Ort Neben dem Wissen um die kulturellen Unterschiede gibt es jedoch noch einen weiteren Faktor, der berücksichtigt werden sollte. Die Finanzierung eines Auslandsgeschäfts ist generell komplexer als ein vergleichbares Vorhaben in Deutschland: Tochtergesellschaften gelingt es beispielsweise selten, sich in Japan auf Basis ihrer eigenen Bonität zu finanzieren. Auf einen kompetenten Finanzpartner mit internationaler Expertise sollte daher auf keinen Fall verzichtet werden. Als erste deutsche Bank ist die Commerzbank seit 1961 ununterbrochen in Japan vor Ort. Durch diese jahrzehntelange Präsenz kennt sie den japanischen Markt, seine Besonderheiten und Regularien. Ihr Schwerpunkt liegt dabei auf der Betreuung deutscher Unternehmen in Japan und japanischer Firmen mit Aktivitäten in Deutschland. Hier ist die Commerzbank sehr gut aufgestellt, wie Thomas Müldner, General Manager der Commerzbank in Tokio, bestätigt: Die Mittelstandsbank kann Unternehmen eine sehr breite Produkt- und Leistungspalette des Corporate Banking anbieten. Darüber hinaus sind wir auch Mitgliedsbank im Tokyo Foreign Exchange und verfügen somit über eine hochmoderne und attraktive Währungs plattform. Die Commerzbank in Japan bietet folgendes Leistungsspektrum an: Finanzierung: Betriebsmittelund Investitionsfinanzierung, Syndizierte Kredite Cash Management & International Business: Firmenkonto, Informationsmanagement, Zahlungsverkehr, Cash Pooling Anlage: Sicht- und Termineinlage, Strukturierte Termineinlagen, Devisen- und Geldhandel Risikomanagement: Zins- und Währungsderivate Auslandsgeschäft: Dokumentengeschäft, Strukturierte Export- & Handelsfinanzierung Ansprechpartner in Japan Thomas Müldner General Manager Sprachen: Deutsch, Englisch Telefon: + 81 (0) Bernd Hänze Senior Relationship Manager Sprachen: Deutsch, Englisch, Japanisch Telefon: + 81 (0) commerzbank.com Benita Barten Relationship Manager Sprachen: Deutsch, Englisch Telefon: + 81 (0) commerzbank.com

12 12 Drei Fragen an Bereichsvorstand Holger Werner zu den aktuellen Megatrends im Corporate Banking Service company.news online Lesen Sie company.news online, auch auf Ihrem Smartphone: Digitalisierung und Globalisierung verändern immer stärker den Unternehmensalltag und führen zu neuen Anforderungen an die Zusammenarbeit mit dem Bankpartner Das Online- und Mobile-Banking hat die einst papiergebundene Abwicklung des Zahlungsverkehrs längst verdrängt. Wie sehen die Megatrends von heute aus? Welche Auswirkungen werden sie auf die Zusammenarbeit von Unternehmen und Banken haben? company.news sprach darüber mit Holger Werner, dem Bereichsvorstand Corporate Banking der Mittelstandsbank. In dieser Funktion steuert er Produktund Serviceangebote für Firmenkunden weltweit. Außerdem ist er verantwortlich für die strategische Ausrichtung der Mittelstandsbank. 1 Herr Werner, welche aktuellen Megatrends beobachten Sie im Corporate Banking und wie geht die Mittelstandsbank mit ihrer Strategie darauf ein? Holger Werner: Ich bin immer etwas vorsichtig, wenn jede Fortschreibung von Handlungsroutinen oder Abwicklungsprozessen gleich zu einem Megatrend hochstilisiert wird. Wirkliche Megatrends revolutionieren ganze Geschäftsmodelle. Sie prägen unser Umfeld neu, indem sie die gesellschaftlichen und ökonomischen Systeme in ihren Rahmenbedingungen ändern. Im Corporate Banking sind dies aus meiner Sicht vor allem das Multikanalbanking und die Globalisierung. Bleiben wir zunächst beim Multikanalbanking: Die CFOs in den Unternehmen haben heute zunehmend andere Bedürfnisse und wollen andere Angebote. Bei einer Studie zur Digitalisierung im Mittelstand, die Deloitte 2013 durchgeführt hat, gaben 73% der Entscheider an, dass sie in der Digitalisierung der Unternehmensprozesse höchste strategische Relevanz sehen. Deshalb ist für mich klar, dass wir als führende Mittelstandsbank nicht zögern dürfen, wenn wir in der digitalen Welt bestehen wollen. Wir haben den Veränderungswillen und auch die -bereitschaft. Unser Ziel ist es, unsere Kunden mit digitalen Lösungen, modernen Services und einem über dem Markt liegenden Know-how zu überzeugen. Anfangen werden wir mit einem innovativen und vor allem zeitgemäßen Online-Auftritt der Mittelstandsbank, der unseren Kunden ein vollkommen neues Online-Erlebnis ermöglicht. Daneben wird auch die Vertriebsausstattung moderner und effizienter. Und wir entwickeln unser bereits bestehendes Kanalangebot über das Firmenkundenportal hinaus zu einem integrierten Multikanalangebot. Kurz noch zum zweiten Megatrend, der Globalisierung. Denn grenzüberschreitendes Geschäft ist auch im kleineren Mittelstand längst von der Ausnahme zur Regel geworden. Damit ergeben sich zahlreiche attraktive Chancen. Aber: Die Herausforderungen wachsen im gleichen Tempo mit. Hier erwarten unsere Kunden kompetente Beratung und überzeugende Lösungen nicht nur in Deutschland bei der Unterstützung im Außenhandel, sondern auch vor Ort in ihren internationalen Märkten. Deshalb wollen wir neben Deutschland, Österreich, Polen, Tschechien, Ungarn und der Schweiz weitere Kernmärkte aufbauen, um für unsere Kunden die Mittelstandsbank im Herzen Europas zu sein und ihnen weiterhin bei ihrer weltweiten Expansion ins Ausland zur Seite zu stehen. Im Mittelpunkt finden sich dabei Märkte, die mittelständisch geprägte Strukturen aufweisen, wie wir sie bei uns in Deutschland kennen. Dazu gehören beispielsweise Belgien und die Niederlande. Außerhalb Europas konzentrieren wir uns auf die Märkte, die für unsere Kunden wichtig sind. Ein aktuelles Beispiel ist Brasilien, wo wir 2015 eine Filiale eröffnen wollen. 2 Nochmal zurück zum Multikanalbanking: Wie sieht das in der Praxis aus? Erlebt der mittelständische Unternehmer eines Tages keine persönliche Betreuung mehr? Holger Werner: Multikanalbanking wird die persönliche Betreuung nie ersetzen, aber ergänzen, bereichern und entscheidend verbessern. Immer mehr Firmenkunden erwarten das einfach von uns. Viele Unternehmensleiter von heute sind bereits Digital Natives, die in der Computerwelt aufwuchsen. Technikaffine CEOs und CFOs nehmen Trends schneller auf und adaptieren Strebt für die Mittelstandsbank die Qualitätsführerschaft im Multikanalbanking an: Bereichsvorstand Holger Werner diese in ihren Geschäftsalltag. Hinzu kommt, dass Unternehmen ihre Mitarbeiter zunehmend mit mobilfähigen Arbeitsmedien ausstatten, sodass sie nicht nur am Büro- PC, sondern wie selbstverständlich über verschiedene Kanäle kommunizieren und das wollen sie auch mit ihrem Finanzpartner. Als moderne Firmenkundenbank möchten wir uns an die Spitze dieses Trends setzen und den veränderten Kundenbedürfnissen anpassen. Ob persönlich, digital oder mobil wir stellen unser breites Produktangebot auf allen Wegen und mit nahtlosen Prozessen zur Verfügung. Bereits in der ersten Hälfte des nächsten Jahres können unsere Kunden hier weitreichend sichtbare Verbesserungen erkennen und neue Angebote nutzen. Sie werden mehr Informations- und Entscheidungsmöglichkeiten haben als je zuvor. Und diese Plattform ist unsere künftige Basis für weitere zusätzliche Funktionalitäten. Dazu gehört beispielsweise der Einsatz von Tablet-PCs im Beratungsgespräch, um Spezialisten-Knowhow einzubeziehen. Hier ergänzen sich also reale und virtuelle Welt. Im Mittelpunkt steht aber immer der persönliche Kontakt durch unsere Betreuer, ergänzt je - doch um digitale Angebote. 3 Reicht es denn aus, auf Trends immer nur zu reagieren statt selbst welche zu setzen? Holger Werner: Natürlich nicht. Der hohe Wettbewerbsdruck, veränderte regulatorische Rahmenbedingungen und vor allem die sich wandelnden Kundenbedürfnisse zwingen Banken heute dazu, ihre Geschäftsmodelle grundlegend zu überdenken und wo nötig zu erneuern. Ich bin überzeugt, dass Innovationen der Schlüssel für diesen Transformationsprozess sind. Eine enge Zusammenarbeit von Banken mit Startups und Entrepreneuren bietet dafür eine optimale Basis. Deshalb haben wir in diesem Frühjahr die Main Incubator GmbH in Frankfurt am Main gegründet, den ersten Inkubator für Finanztechnik-Startups mit der Commerzbank als Anker-Investor. Sie ist ein flexibler und innovativer Think Tank für die Mittelstandsbank und ihre Kunden. Unser hundertprozentiges Tochterunternehmen fördert und investiert in Startups mit innovativen Lösungen und dem Schwerpunkt auf dem Firmenkundengeschäft. Dabei geht es um alle Bereiche des Bankgeschäftes: von Mobile Payments und Banking, Peer-to-Peer-Financing und Crowdsourcing, neuen Kommunikationsinstrumenten und -wegen, Kundenbindungs- und Anwenderprogrammen, Prozessinnovationen auf Kunden- und Bankseite bis hin zu Informationsgewinnung und -verarbeitung. Ausgewählte Unternehmen werden bereits aktiv ab ihrer Gründung unterstützt und bis zur Marktreife ihrer Neuentwicklungen begleitet. Dabei stellt die Commerzbank auch ihr Netzwerk zu Experten und Kunden sowie ihre Kompetenzen zur Verfügung. Interessenten finden erste Investitionen des Main Incubators unter: und Vielen Dank für das Gespräch, Herr Werner. company.news für Sie Hier geht s zur Anmeldung und zum Online-Archiv von company.news : Commerzbank vor Ort Besuchen Sie unseren Messe kalender im Internet unter: Die nächste Ausgabe der Zeitung der Mittelstandsbank erscheint im Dezember Wir senden sie Ihnen gerne kostenlos zu sowie auf Wunsch zusätzlich als PDF und Anwendung für Ihr Smart phone. Sie brauchen dazu nur im Internet unter companynews das Kontaktformular auszufüllen und abzusenden. Zeitung der Mittelstandsbank Ausgabe: 4/2014 Oktober Dezember Herausgeber : Commerzbank AG, Mittelstandsbank, Frankfurt am Main Verantwortlich für den Inhalt : Kerstin Richter, Mittelstandsbank Adressänderungen, Archiv, Bestellungen : Redaktion und Gestaltung : FLEISCHER'S Agentur für Kommunikation GmbH, Schlangen bad Erscheinungstermine und Anzeigenschluss : company.news erscheint jeweils zu Quartals beginn. Anzeigenschluss ist der erste Werktag des Vorquartals. Auflage : Impressum Disclaimer : Die in company.news veröffentlichten Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Nachdruck auch auszugsweise nur mit schriftlicher Genehmigung des Herausgebers. Nicht namentlich gezeichnete Beiträge stammen aus der Redaktion. Diese behält sich vor, Autorenbeiträge zu bearbeiten. Dieser Ausarbeitung liegen Informationen zugrunde, die wir für verlässlich halten. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit können wir allerdings nicht übernehmen. company.news ersetzt nicht die im individuellen Fall gegebenenfalls notwendige Beratung durch die Hausbank. Berichte oder Analysen in company.news sind nicht als Empfehlung zum Kauf oder Verkauf der jeweiligen Wertpapiere zu verstehen. Commerzbank AG, Frankfurt am Main Bei Briefen an die Redaktion wird das Recht zur auch auszugsweisen Veröffentlichung vorausgesetzt. Bildnachweise : Seite 1: alexey boldin/ thinkstock, exopixel/fotolia, apops/fotolia, javarman/ canstockphoto, masterfile, xavierarnau/istock, PhotoSG/fotolia, Ralf Gosch/ shutterstock ; Seite 2: Loonger/catchlights-sg/zorazhuang/istock, Christian Schwier/fugu24/fotolia, Lisa Kyle Young/ Gettyimages; Seite 3: Piller Blowers & Compressors GmbH; Seite 4: Elaine Davis, Kurhan/fotolia, Wibu-Systems AG; Seite 5: Chungking/fotolia; Seite 6: PhotoSG/fotolia, Radius Images/ Corbis, Reinhart AG; Seite 8: Oleksiy Mark/Benshot/Hugh O Neill/muratcan karagoz/gina Sanders/Yougen/mkos83/ fotolia, avarooa/fotolia; Seite 10: Ralf Gosch/shutterstock, Seite11: nicothein/ fotolia, Sean Pavone/shutterstock, alle übrigen Bilder: Commerzbank AG

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