Gesundheitsförderung gegendert? GUT DRAUF als geschlechtersensibler Ansatz

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2 Gesundheitsförderung gegendert? GUT DRAUF als geschlechtersensibler Ansatz

3 Was man über Geschlechterunterschiede wissen sollte

4 Geschlechterstereotype Programmierung des Mannes! Ich muss mit anderen konkurrieren, um zu überleben. Prioritäten: 1. Arbeit 2. Frauen 3. physische Kraft und Sport 4. Söhne haben Programmierung der Frau:! Ich muss Bindungen zu anderen eingehen, um zu überleben. Prioritäten 1. Kinder 2. Partner/ Ehemann 3. gutes Aussehen 4. Arbeit

5 Geschlechterstereotype

6 Geschlechterstereotype

7 Biologisches und soziales Geschlecht SEX = biologisches Geschlecht u.a. gekennzeichnet durch: Chromosomen Hormonhaushalt Anatomie, Körperbau physische Kraft, Belastbarkeit etc. geringes Veränderungsund Gestaltungspotenzial GENDER = soziales Geschlecht u.a. gekennzeichnet durch: Bedürfnis und Interessenlagen Werte, Normen gesellschaftliche Rollen und Rollenzuweisungen Positionen Zugang zu Ressourcen Rechte und Pflichten etc. wesentlich für die Bestimmung des Geschlechts, hohes Veränderungsund Gestaltungspotenzial

8 Gesundheitszustand - Ausgangssituation - Geschlechterdifferenzen

9 Generelle gesundheitsbezogene Lebensqualität von Jungen und Mädchen

10 Übergewicht (einschl. Adipositas) bei Jungen und Mädchen

11 Adipositas nach Sozialstatus bei Jungen und Mädchen

12 Ernährung

13 Kinder und Jugendliche mit Hinweisen auf Essstörungen

14 Kinder und Jugendliche mit Hinweisen auf Essstörungen

15

16 Ernährung Mädchen essen mehr Obst und Gemüse als Jungen

17 Ernährung Jungen essen deutlich mehr Fleisch und Wurst als Mädchen, dennoch überschreiten auch viele Mädchen die empfohlenen Mengen

18 Ernährung Jungen überschreiten die maximale Menge an geduldeten Lebensmitteln häufiger als Mädchen

19 Handlungsempfehlungen " Stärkung der Elternkompetenz in Ernährungsfragen " spielerische Ernährungserziehung unter Berücksichtigung der Ernährungsgewohnheiten von Jungen und Mädchen " gesundheitsfördernde Maßnahmen im Kampf gegen Essstörungen bei Jungen und Mädchen (Adipositas, Magersucht, Bulimie)

20 Bewegung

21 Anteil der Jungen und Mädchen, die regelmäßig Sport in oder außerhalb eines Verein treiben

22 Geschlechtsspezifischen Unterschiede in der körperlich-sportlichen Aktivität 7,8 Stunden 4,5 Stunden Im Durchschnitt verwenden die 11- bis 17-jährigen Jungen 7,8 Stunden pro Woche auf körperlichsportliche Aktivitäten, die gleichaltrigen Mädchen hingegen nur 4,5 Stunden. Mädchen Jungen

23 Die wichtigsten Freizeitaktivitäten

24 Handlungsempfehlungen " Entwicklung geschlechtsspezifischer Maßnahmen " Maßnahmen zur Verbesserung des Bewegungsverhaltens in allen Altersgruppen " Bewegungsförderung muss zu einem frühen Zeitpunkt beginnen und durch gesundheitliche Aufklärung und Angebote der Eltern unterstützt werden, " Umfeld der Kinder und Jugendlichen in Kindergarten, Schule und Freizeit sollte so gestaltet werden, dass körperlich-sportliche Aktivität ermöglicht wird

25 Stressbewältigung/ Entspannung

26

27 Jungen und Mädchen unterscheiden sich weniger im Erleben des Stresses, sondern in den Anforderungen und Bewältigungsstrategien

28 Ursachen für Stress! Leistungsdruck in der Schule! hohe Erwartungen zu Hause! voller Terminkalender! psychische Belastungen! Reizüberflutung

29 Geschlechtsunterschiede bei Stress! Mädchen schätzen sich in stereotypisch maskulinen Fächern schlechter ein und in femininen positiver! Einschätzung des globalen Selbstwertes: negativer bei Mädchen! Mädchen machen sich in Grundschuljahren mehr Gedanken über Leistung in der Schule! Mädchen sind generell ängstlicher als Jungs! Mädchen sind anfälliger für Depressionen! Stress taucht bei Mädchen auf, wenn sie vor einer neuen Herausforderung stehen (z.b. Schulwechsel oder neue Aufgaben)

30 Geschlechtsunterschiede bei Stress Gründe -! Mädchen bemühen sich eher als Jungs, es den Erwachsenen recht zu machen,! kann die Motivation steigern, gute Leistungen zu erzielen Kann aber auch zu Stress und Gedanken an Misserfolg führen! Jungs haben diese zwingende Motivation nicht! Mädchen sehen eine Leistungssituation eher als Chance an, Informationen über ihr Leistungsniveau zu erhalten! Jungs sehen eine solche Situation eher als Wettbewerb

31 Jungs als Problemgruppe

32 Psychische Auffälligkeiten bei Jungen und Mädchen

33 Gewalterfahrungen

34 Spezifische Gleichstellungsmaßnahmen Gender Mainstreaming zum Ausgleich geschlechtsspezifischer Ungleichheiten (Frauen/Mädchen,Männer/Jungen Fördermaßnahmen)! reaktiv! spezifische Akteurinnen u. Akteure! bestimmte Zielgruppen Spezifische, direkte, unmittelbare Wirkungen integrative, strukturorientierte Gleichstellungsstrategie! pro-aktiv, steuernd! alle Akteurinnen u. Akteure! in allen Bereichen Integrative, komplexe, nachhaltige Wirkungen Doppelstrategie der Gleichstellungspolitik

35 Gender Mainstreaming-Prozess

36

37 Vielen Dank für die Aufmerksamkeit

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