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1 Gefahrgutrecht Änderungsschwerpunkte Team: /Gefahrgutüberwachung Kurt-Schumacher-Straße 45, Frankfurt am Main, 069/ , oder 42311, 069/ Copyright: Straßenverkehrsamt Gefahrgutüberwachung- Die Foliensammlung wurde mit Unterstützung von Jörg Holzhäuser, Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur in Mainz erstellt

2 Rückblick ADR 2011 Unterweisungsverpflichtung KLARGESTELLT, ERGÄNZT, GEÄNDERT Kapitel 1.3 und 1.10: Klarstellung, dass die nach Kapitel 1.3 vorgeschriebene Unterweisung vor der Übernahme der Aufgaben/Verantwortlichkeiten erfolgen muss oder nur unter der direkten Überwachung unterwiesener Personen Aufgaben wahrgenommen werden dürfen Ergänzung der Unterweisung durch Auffrischungskurse um den Vorschriftenänderungen Rechnung zu tragen nach den Unterabschnitten und Die Dokumentation über durchgeführte Unterweisungen ist vom Arbeitgeber für den von der zuständigen Behörde festgelegten Zeitraum aufzubewahren und dem Arbeitnehmer oder der zuständigen Behörde auf Verlangen zur Verfügung zustellen (Abschnitt und Unterabschnitt Im IMDG-Code: Kapitel 1.3 und 1.4 Copyright: 2010 by Frank Möller 2

3 Rückblick ADR 2011 Verantwortlichkeiten: KLARGESTELLT, ERGÄNZT, GEÄNDERT, NEU Neue Pflichten des Entladers nach Unterabschnitt : Prüfen, dass die richtigen Güter ausgeladen werden durch den Vergleich von Beförderungspapier und Umschließung Fracht auf Beschädigungen prüfen, wegen einer Gefahr beim Entladevorgang Entfernung gefährlicher Rückstände unmittelbar nach der Entladung Sicherstellung, dass vorgeschrieben Reinigungen oder Entgiftungen vorgenommen werden Ggf. dafür sorgen, dass für die Entfernung der orangefarbenen Warntafeln, Großzettel und Gefahrenkennzeichnungen gesorgt wird Bei der Inanspruchnahme der Dienste anderer Beteiligter (Reiniger, Entgiftungsstelle) muss der Entlader geeignete Maßnahmen zur Gewährleistung der Erfüllung der vorgenannten Sicherungspflichten ergreifen Copyright: 2010 by Frank Möller 3

4 Rückblick ADR 2011 Zuordnungskriterien von Gütern der Klasse Einstufung von Stoffen auf Basis von Kriterien Grundlage für die Zuordnung eines Stoffes, einer Lösung oder eines Gemisches zu der Eigenschaft umweltgefährdend (aquatische Umwelt) sind die Kriterien: akute Toxizität für Fische, akute Toxizität für Daphnien, Hemmung des Algenwachstums, biologische Abbaubarkeit und Bioakkumulationspotenzial. Aus dem GHS wurden die Klassifizierungskriterien für die Kategorien: Akut Kategorie 1 Chronisch Kategorie 1 Chronisch Kategorie 2 ins Gefahrgutrecht übernommen. Wenn eine oder mehrere dieser Kriterien erfüllt werden, so ist die Verpackungsgruppe III für die Umweltgefahr zuzuordnen. Wenn bereits eine Einstufung in die Klasse 1 9 erfolgt und dort einer anderen Packgruppe zugeordnet ist, so ist diese Packgruppe zu verwenden. Das heißt, die bestehende Gefahrguteinstufung wird nicht verändert, sondern durch die Nebengefahr umweltgefährdend ergänzt Copyright: 2010 by Frank Möller 4

5 Rückblick ADR 2011 VERALTET MÖGLICHKEIT Änderungen im Kapitel 3.4: Spalte 7 NEUE KENNZEICHNUNG Spalten (7a) und (7b) gemeinsame Spaltenüberschrift: Spalte 7 Begrenzte und freigestellte Mengen Abschnitt begrenzte Mengen Spalte 7a Abschnitt freigestellte Mengen Spalte 7b 5 Copyright: 2010 by Frank Möller

6 Rückblick ADR 2011 Änderungen im Kapitel 3.4: Spalte 7: Y ÄNDERUNG in der Spalte 7 a: KLARSTELLUNG Übergangsregelung bis Angaben in kg oder Liter. Weiterhin enthält diese Spalte die Höchstmenge des Stoffes je Innenverpackung oder Gegenstand für die Beförderung gefährlicher Güter in begrenzten Mengen in Übereinstimmung mit Kapitel 3.4. Hinweis: STREICHUNG des alphanumerischen Codes LQ an allen Stellen. Copyright: 2010 by Frank Möller LTD QTY Gefahrgüter müssen nur in Innenverpackungen verpackt sein, die in geeignete Außenverpackungen eingesetzt sind. Zwischenverpackungen dürfen verwendet werden. Beförderung von Gegenständen, wie Druckgaspackungen oder «Gefäße, klein, mit Gas», ist die Verwendung von Innenverpackungen jedoch nicht erforderlich 6

7 Rückblick ADR 2011 Änderungen im Kapitel 3.4: Übergangsregelung bis KONKRETISIERUNG für Trays in Dehn- oder Schrumpffolie: zulässig als wenn , und bis erfüllt: Außenverpackungen für Gegenstände Innenverpackungen mit gefährlichen Gütern Innenverpackungen, die bruchanfällig sind oder leicht durchstoßen werden können, wie Gefäße aus Glas, Porzellan, Steinzeug oder gewissen Kunststoffen, müssen in geeignete Zwischenverpackungen eingesetzt werden Voraussetzung: , und bis und sind erfüllt Flüssige Stoffe der Klasse 8 Verpackungsgruppe II in Innenverpackungen aus Glas, Porzellan oder Steinzeug müssen in einer verträglichen und starren Zwischenverpackung eingeschlossen sein Copyright: 2010 by Frank Möller 7

8 Rückblick ADR 2011 Änderungen im Kapitel 3.4: Übergangsregelung bis Kennzeichnung muss leicht erkennbar und lesbar sein Witterungseinflüsse standhalten Mittlere Bereich muss weiß oder ein geeigneter kontrastierender Hintergrund sein Mindestabmessungen 100 mm 100 mm Mindestbreite der Begrenzungslinie der Raute 2 mm Verkleinerung wenn es Größe des Versandstücks erfordert auf 50 mm 50 mm Kennzeichnung muss deutlich sichtbar bleiben Vor- und Nachlauf Luftverkehr reicht Zeichen Luftverkehr aus ADR/RID/ADN (IMDG-Code) Y ICAO-TI 8 Copyright: 2010 by Frank Möller

9 Rückblick ADR 2011 Änderungen im Kapitel 3.4: Übergangsregelung bis KLARSTELLUNG : Für Versandstücke in begrenzten Mengen in Umverpackung gilt a) (ii) und gelten nur, wenn andere gefährliche Güter enthalten sind, die nicht in begrenzten Mengen verpackt sind, und nur in Bezug auf diese anderen gefährlichen Güter KONKRETISIERUNGK bei Umverpackungen Zusammenpackung erlaubt mit anderen gefährlichen Gütern Umverpackung Umverpackung Umverpackung Umverpackung UN 1263 Copyright: 2010 by Frank Möller 9

10 Rückblick ADR 2011 Änderungen im Kapitel 3.4: Übergangsregelung bis ÜBERARBEITET (alt 3.4.9) Absender von in begrenzten Mengen verpackter gefährlicher Güter müssen den Beförderer vor der Beförderung in nachweisbarer Form über die Bruttomasse der so zu versendenden Güter informieren Bemerkung NEU Wenn eine Kennzeichnung gemäß Abschnitt (RID) auf dem Wagen oder Großcontainer / (ADR) auf der Beförderungseinheit oder dem Container/ (ADN) auf der Beförderungseinheit, dem Wagen oder Container angebracht ist, ist eine Information über die gesamte Bruttomasse nicht erforderlich Copyright: 2010 by Frank Möller 10

11 Rückblick ADR 2011 Änderungen im Kapitel 3.4: Übergangsregelung bis Ausnahme: Kennzeichnung mit orangefarbenen Tafeln nach X 250 mm 11 Copyright: 2010 by Frank Möller

12 Rückblick ADR 2011 Änderungen im Kapitel 3.4: Übergangsregelung bis Auch noch gültig! Auch noch gültig! Ausnahme: Kennzeichnung mit orangefarbenen Tafeln nach LTD QTY LTD QTY Kennzeichnung LTD QTY vorne und hinten 12 Copyright: 2010 by Frank Möller

13 Rückblick ADR 2011 Änderungen im Kapitel 3.5: Einführung 2010 Kennzeichen für freigestellte Mengen Schraffierung und Symbol in derselben Farbe, schwarz oder rot, auf weißem oder geeignetem kontrastreichem Grund Berichtigung 2009 Änderung 2011 ADR BGBl Berichtigung BGBl Hinweis: rechteckig ist möglich 13 Copyright: 2010 by Frank Möller

14 Rückblick ADR 2011 KLARSTELLUNG der Befreiung von der Kennzeichnung bei umweltgefährdenden Stoffen ALT Absatz (UN): Versandstücke mit umweltgefährdenden Stoffen, die den Kriterien des Absatzes entsprechen, müssen dauerhaft mit dem in Absatz abgebildeten Kennzeichen für umweltgefährdende Stoffe gekennzeichnet sein, ausgenommen Einzelverpackungen und zusammengesetzte Verpackungen, sofern diese Einzelverpackungen oder die Innenverpackungen dieser zusammengesetzten Verpackungen für flüssige Stoffe eine Menge von höchstens 5 l haben oder für feste Stoffe eine Nettomasse von 5 kg haben NEU 14 Copyright: 2010 by Frank Möller

15 Rückblick ADR 2011 Kapitel 5.4 Anwendung elektronischer Verfahren bei der Mitgabe von Beförderungspapieren Unterabschnitt (Bisher Bemerkung 2) Arbeitsverfahren mit elektronischer Datenverarbeitung (EDV) oder elektronischem Datenaustausch (EDI) zur Unterstützung... Unterabschnitt Informationensübermittlung dem Beförderer durch (EDV) oder (EDI) Absender muss in der Lage sein, dem Beförderer die Informationen als Papierdokument zu übergeben Abschnitt 5.4,4 NEU Aufbewahrung von Informationen über die Beförderung gefährlicher Güter Unterabschnitt NEU Der Absender und der Beförderer müssen eine Kopie des Beförderungspapiers für gefährliche Güter und der festgelegten zusätzlichen Informationen und Dokumentation für einen Mindestzeitraum von drei Monaten aufbewahren. Unterabschnitt NEU Bei elektronischer Speicherung oder Speicherung in der EDV-Anlage müssen Absender und Beförderer einen Ausdruck erstellen können Copyright: 2010 by Frank Möller 15

16 Rückblick ADR 2011 Angabe des Begriffes Abfall NEU geregelt Unterabschnitt ABFÄLLE im ersten Satz "der UN-Nummer streichen Folge: RID UN 1230 ABFALL METHANOL, 3 (6.1), II ADR UN 1230 ABFALL METHANOL, 3 (6.1), II, (D/E) Anpassung in SV 650 e) Alt: ADR ABFALL, UN 1230 METHANOL, 3 (6.1), II, (D/E) Copyright: 2010 by Frank Möller 16

17 Rückblick ADR 2011 KLARSTELLUNG der Einträge bei ungereinigten leeren Umschließungen KLARSTELLUNG Absatz / ADR: Für ungereinigte leere Umschließungsmittel, die Rückstände gefährlicher Güter anderer Klassen als der Klasse 7 enthalten, muss vor oder nach der gemäß Absatz b) vorgeschriebenen offiziellen Benennung für die Beförderung vor oder nach der gemäß Absatz a) bis d) und k) festgelegten Beschreibung der gefährlichen Güter. der Ausdruck «LEER, UNGEREINIGT» oder «RÜCKSTÄNDE DES ZULETZT ENTHALTENEN STOFFES» angegeben werden. Darüber hinaus findet der Absatz f) keine Anwendung Beispiel: LEER, UNGEREINIGT, UN 1230 METHANOL, 3 (6.1), II, D/E oder UN 1230 METHANOL, 3 (6.1), II, D/E, RÜCKSTÄNDE DES ZULETZT ENTHALTENEN STOFFES Copyright: 2010 by Frank Möller 17

18 Rückblick ADR 2011 Angabe des Begriffes UMWELTGEFÄHRDEND im Beförderungspapier Absatz NEU : Sondervorschriften für die Beförderung umweltgefährdender Stoffe (aquatische Umwelt) Wenn ein Stoff der Klassen 1 bis 9 den Klassifizierungskriterien entspricht, muss im Beförderungspapier der zusätzliche Ausdruck «UMWELTGEFÄHRDEND» angegeben sein. Dies gilt nicht für: UN-Nummern 3077 und 3082 und Ausnahmen in Beförderungen in einer Transportkette, die eine Seebeförderung einschließt: Angabe «MEERESSCHADSTOFF» (gemäß Absatz des IMDG-Codes) ist zugelassen Copyright: 2010 by Frank Möller 18

19 Rückblick ADR 2011 Zusätzliche Vorgaben für Feuerwerkskörper Absatz g) GEÄNDERT Bei der Beförderung von Feuerwerkskörpern der UN-Nummern 0333, 0334, 0335, 0336, und 0337 ist im Beförderungspapier zu vermerken: KLASSIFIZIERUNG VON FEUERWERKSKÖRPERN DURCH DIE ZUSTÄNDIGE BEHÖRDE VON XX MIT DER REFERENZ FÜR FEUERWERKSKÖRPER XX/YYZZZZ BESTÄTIGT Die Klassifizierungsbestätigung muss während der Beförderung nicht mitgeführt werden, ist jedoch vom Absender dem Beförderer oder den zuständigen Behörden bei Kontrollen zugänglich zu machen. Die Klassifizierungsbestätigung oder eine Kopie muss in einer amtlichen Sprache des Versandlandes abgefasst sein und, wenn diese nicht Deutsch, Englisch oder Französisch ist, außerdem in Deutsch, Englisch oder Französisch 19 Copyright: 2010 by Frank Möller

20 Rückblick ADR Schriftliche Weisungen (Unfallmerkblätter) ADR: Bestehende Schriftliche Weisungen werden erneut inhaltlich überarbeitet Anmerkung: Durch WP.15 herausgestellt, dass Weisungen - In farbiger Ausfertigung mitgeführt werden müssen, - Keine Zusatzinformation enthalten dürfen (ggf. nur auf Zusatzblatt!) - Kleiner als A4 sein dürfen, soweit gut lesbar. RID: Analoges Merkblatt (gleiche Form) vorgesehen; Triebwagenführer ist primärer Adressat Änderungen u.a.: Copyright: 2010 by Frank Möller 20

21 Rückblick ADR 2011 Wesentlichen Inhalte für die ÄNDERUNGEN der Schulung des Fahrzeugführers Anstelle der neuen Schulungsbescheinigung nach dürfen weiterhin Schulungsbescheinigungen bis zum ausgestellt werden, die dem bis gültigen Muster nach (ADR 2009) entsprechen. Diese Bescheinigungen dürfen bis zum Ablauf ihrer Gültigkeit verwendet werden ADR-Schulungsbescheinigung für Fahrzeugführer 1.Bescheinigungsnummer 2.Nachname 3.Vorname(n) 4.Geburtsdatum 5.Nationalität 6.Unterschrift des Fahrzeugführers 7.Ausstellende Behörde 8.Gültig bis: Gültig für Klasse(n) oder UN-Nummern Tanks Ausgenommen Tanks 9. (Klasse oder UN- 10. (Klasse oder UN- Nummer(n) Nummer(n) 21 Copyright: 2010 by Frank Möller

22 GGVSEB 2012 GGVSEB, neugefasst durch Bek. v BGBl. I 2733 Erste Verordnung zur Änderung der Gefahrgutverordnung Straße, Eisenbahn und Binnenschifffahrt (1. GGVSEBÄndV) Inkraftsetzung der 21. ADR-ÄnderungsVO, 16. RID-ÄnderungsVO, 2. ADN-ÄnderungsVO. Durchgängige Streichung des ADNR Umsetzung der Binnenland-Richtlinie 2008/68/EG Viele redaktionelle (sprachliche) Änderungen (z.b. Anerkennung ersetzt Genehmigung ; seit ersetzt ab ; Einschränkungen ersetzt Abweichungen ) 22

23 GGVSEB 2012 GGVSEB, neugefasst durch Bek. v BGBl. I 2733 Aufhebung des sog. Vertrauensgrundsatzes mit der Begründung, dass 130 OWiG immer gilt Definiert die Pflichten der Aufbewahrung von Informationen und Dokumentation für mindestens drei Monate ab Ende der Beförderung (UA ADR/RID/ADN) Verlader muss prüfen, dass an der Außenseite der Verpackungen keine Anhaftungen gefährlicher Rückstände vorhanden sind Verladerdefinition wird ergänzt (in oder auf ein Fahrzeug/Schiff verlädt) Die neu eingeführten Pflichten des Entladers werden in die GGVSEB übernommen 23

24 GGVSEB 2012 GGVSEB, (Schulungsregelungen) 27 Pflichten mehrerer Beteiligter) 3) Die an der Beförderung gefährlicher Güter im Straßen- und Eisenbahnverkehr sowie in der Binnenschifffahrt Beteiligten haben entsprechend ihren Verantwortlichkeiten 2. dafür zu sorgen, dass a) die Unterweisung im Bereich der Sicherung nach Unterabschnitt erfolgt und b) die Aufzeichnungen über die Unterweisung des Arbeitnehmers nach Unterabschnitt ADR/RID/ADN fünf Jahre ab ihrer Fertigung aufbewahrt werden. 5) Die Beteiligten im Straßen- und Eisenbahnverkehr sowie in der Binnenschifffahrt haben dafür zu sorgen, dass 1. die Unterweisung von Personen, die an der Beförderung gefährlicher Güter beteiligt sind, nach Kapitel 1.3 erfolgt und 2. die Aufzeichnungen über die Unterweisung des Arbeitnehmers nach Abschnitt ADR/RID/ADN fünf Jahre ab ihrer Fertigung aufbewahrt werden. 6) Die Beteiligten im Straßen- und Eisenbahnverkehr sowie in der Binnenschifffahrt haben dafür zu sorgen, dass die mit der Handhabung von begasten Güterbeförderungseinheiten befassten Personen nach Unterabschnitt ADR/RID/ADN unterwiesen sind. 24

25 GbV 2012 GbV, vom in Kraft getreten Gefahrgutbeauftragter für den Verkehrsträger Luftverkehr ist entfallen Der bisherige 6 GbV ist ersatzlos entfallen, damit sind die Begriffe der Beauftragten Personen und sonstigen verantwortlichen Personen sowie die Pflicht zur Schulung aus der neugefassten GbV verschwunden. Natürlich bleiben diese Rechtsfiguren faktisch erhalten, da es in der GGVSEB und GGVSee weiterhin Unternehmer- und Fahrzeugführerpflichten gibt. Auch ohne sie in der GbV ausdrücklich zu nennen, gibt es künftig beauftragte Personen (Regelung über OWiG). Aufgaben des Gefahrgutbeauftragten nach Unterabschnitt ADR/RID/ADN. Jahresbericht: künftig auch Mengenerfassung für Eingangsmengen? Der Unternehmer hat auf Verlangen der zuständigen Überwachungsbehörde den Namen des Gefahrgutbeauftragten bekannt zu geben. Neue OWi-Tatbestände, nun auch für Schulungsveranstalter. 25

26 RSEB 2012 RSEB, vom Absender und 19 Beförderer Aufbewahrungszeitraum von drei Monaten ab Ende der Beförderung: 2012 Fristbeginn: Nach Abschluss der sonstigen gefahrgutrechtlichen Pflichten im Rahmen einer aktuellen Beförderung. 26

27 RSEB 2012 RSEB, vom : Im Beförderungspapier muss der zusätzliche Ausdruck UMWELTGEFÄHRDEND angegeben sein : Angaben nach ausschließlich in englischer Sprache sind nicht zu beanstanden : Wenn Verspannungen wie Bänder oder Gurte verwendet werden, dürfen diese nicht überspannt werden, so dass es zu einer Beschädigung oder Verformung des Versandstücks kommt. Bei der Ladungssicherung sog. weicher Verpackungen (z.b. Säcke, Fässer aus Kunststoff) sind Verformungen zu akzeptieren, die für die jeweilige Verpackung unschädlich sind und zu keinem Gefahrgutaustritt führen. 27

28 ADR 2013 Ein Blick in Richtung 2013 ST/SG/AC.10/38/Add. 2 vom 8. März überarbeitete Ausgabe der UN-Empfehlungen für die Beförderung gefährlicher Güter, Handbuch Prüfungen und Kriterien Amendments to the fifth revised edition of the Recommendations on the Transport of Dangerous Goods, Manual of Tests and Criteria (ST/SG/AC.10/11/Rev.5) ST/SG/AC.10/38/Add. 1 vom 25. Februar 2011 und -38/Corr.1 vom 15. April 2011 für den Transport gefährlicher Güter Amendments to the sixteenth revised edition of the Recommendations on the Transport of Dangerous Goods, Model Regulations (ST/SG/AC.10/1/Rev.16) ST/SG/AC.10/38/Add. 3 vom 21. Februar 2011 beinhaltet die mit Dokument ST/SG/AC.10/30/ Rev.4 veröffentlichte vierte überarbeitete Ausgabe des Global harmonisierten Systems zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien GHS (Globally Harmonized System of Classification and Labelling of Chemicals): List of amendments to the third revised edition of the Globally Harmonized System of Classification and Labelling of Chemicals (GHS) (ST/SG/AC.10/30/Rev.3) 28

29 ADR 2013 Ein Blick in Richtung 2013 Grundlagen und Beratungen: ECE/TRANS/WP.15/AC.1/HAR/2011/1 vom 27. April 2011 ECE/TRANS/WP.15/AC.1/HAR/2011/2 vom 10. Mai 2011 ECE/TRANS/WP.15/AC.1/HAR/2011/3 vom 10. Mai 2011 OTIF/RID/RC/2011/30 Add. 1 und ECE/TRANS/WP.15/AC.1/2011/30 /Add.1 vom 29. Juni 2011 Beratungen GT II/2011, WP15 November 2011, RID-Fachausschuss November 2011 und ADN-Sicherheitsausschuss Januar

30 ADR 2013 Ein Blick in Richtung 2013 Grundlagen aus den drei Verkehrsträgern: ADR: ECE/TRANS/WP.15/213 vom 5. März 2012 RID: OTIF/RID/CE/2011/9 vom und OTIF/RID/CE/2011-A vom ADN: CCNR-ZKR/ADN/WP.15/AC.2/20/INF14 vom 1. Dezember 2011 CCNR-ZKR/ADN/WP.15/AC.2/20/INF13 vom 30. November 2011 ECE/TRANS/WP.15/AC.2/42 vom Gemeinsame Tagung März 2012 OTIF/RID/RC/2012 A Änderungen sind möglich: WP15 und RID-Fachausschuss Mai

31 ADR 2013 Ein Blick in Richtung 2013 IAEO- Empfehlungen UN- Modellvorschriften ICAO IMO OTIF GT ECE ICAO TI Luftverkehr IMDG Code Seeverkehr RID Eisenbahnverkehr ADR Straßenverkehr ADN Binnenschiffs -verkehr Copyright: 2010 by Frank Möller 31

32 ADR 2013 Ein Blick in Richtung 2013 Zeitlicher Ablauf ADR/ADN/RID 2013 UN Modellvorschriften 17. Ausgabe IMDG-Code36. Arndt. ICAO-TI 2013 ADR/ADN/RID 2015 UN Modellvorschriften 18. Ausgabe IMDG-Code37. Arndt. ICAO-TI 2015 Copyright: 2010 by Frank Möller 32

33 ADR 2013 / TEIL 1 ÄNDERUNG Absatz (Chemikalien unter Druck): 33 Copyright: 2010 by Frank Möller

34 ADR 2013 / TEIL 1 ÄNDERUNG Kapitel 1.2 Begriffsbestimmungen: Netto-Explosivstoffmasse (NEM): (UN) Die Gesamtmasse der explosiven Stoffe ohne Verpackungen, Gehäuse usw. = Netto-Explosivstoffmenge, Netto-Explosivstoffinhalt, Netto-Explosivstoffgewicht oder Nettomasse des explosiven Inhalts Bergungsdruckgefäß: (UN) Druckgefäß (ausgeliterter Fassungsraum < 1000 Liter) für beschädigte, defekte, undichte oder nicht den Vorschriften entsprechende Druckgefäße z.b. zur Wiederverwertung oder Entsorgung Flüssiggas (LPG): (ADR/RID/ADN) Unter geringem Druck verflüssigtes Gas, das aus einem oder mehreren leichten Kohlenwasserstoffen besteht, die nur der UN-Nummer 1011, 1075, 1965 oder 1978 zugeordnet sind und die hauptsächlich aus Propan, Propen, Butan, Butan- Isomeren und Buten mit Spuren anderer Kohlenwasserstoffgasen bestehen. Copyright: 2010 by Frank Möller 34

35 ADR 2013 / TEIL 1 Kapitel 1.3 Unterweisung BEMERKUNGEN 1. Wegen der Ausbildung des Sicherheitsberaters siehe anstelle dieses Abschnitts Abschnitt Wegen der Ausbildung der Fahrzeugbesatzung siehe anstelle dieses Abschnitt Kapitel 8.2 /nur ADR. 3. Klarstellung: dass wenn Aufgaben wahrgenommen werden, die nicht den jeweiligen originären Aufgaben zum.beispiel. als Fahrzeugführer entsprechen, eine Unterweisung natürlich stattfinden muss. Zum.Beispiel, der Fahrzeugführer als Verpacker! Copyright: 2010 by Frank Möller 35

36 ADR 2013 / TEIL 1 Der Absender Kapitel 1.4 Verantwortlichkeiten: KLARGESTELLT, ERGÄNZT, GEÄNDERT Klarstellung in Absatz dass, der Absender gefährlicher Güter verpflichtet ist, eine den Vorschriften des ADR/RID/ADN entsprechende Sendung zur Beförderung übergeben. b) dem Beförderer in nachweisbarer Form die erforderlichen Angaben und Informationen und gegebenenfalls die erforderlichen Beförderungspapiere und Begleitpapiere ( ) unter Berücksichtigung insbesondere der Vorschriften des Kapitels 5.4 und der Tabelle A des Kapitels 3.2 zu liefern Copyright: 2010 by Frank Möller 36

37 ADR 2013 / TEIL 1 Kapitel 1.4 Verantwortlichkeiten: GEÄNDERT der Befüller hat nach Unterabschnitt ADR/RID/ADN. Der Befüller f) hat nach dem Befüllen des Tanks sicherzustellen, dass alle Verschlüsse in geschlossener Stellung sind und keine Undichtheit auftritt. Bemerkung: Absatz: Verschlüsse bestehen a) aus einer äußeren Absperreinrichtung und einer Verschlusseinrichtung oder b) aus einer inneren Absperreinrichtung, einer äußeren Absperreinrichtung und einer Verschlusseinrichtung. Ziel: Verhinderung von Tropfleckagen!!! Copyright: 2010 by Frank Möller 37

38 ADR 2013 / TEIL 1 Kapitel 1.4 Verantwortlichkeiten: GEÄNDERT der Befüller hat nach Unterabschnitt ADR/RID/ADN. Der Befüller h) hat, hat, wenn er die gefährlichen Güter zur Beförderung vorbereitet, dafür zu sorgen, dass die vorgeschriebene orangefarbene Kennzeichnung und die vorgeschriebenen Gefahrzettel oder Großzettel (Placards) sowie die vorgeschriebenen Kennzeichen für erwärmte und für umweltgefährdende Stoffe vorschriftsgemäß an den Tanks, an den Fahrzeugen und an den Groß- und Kleincontainern für die Beförderung in loser Schüttung angebracht sind Copyright: 2010 by Frank Möller 38

39 ADR 2013 / TEIL 1 Kapitel 1.6 Übergangsregelungen auf einen Blick: Enfällt Neu bis Geändert 39 Copyright: 2010 by Frank Möller

40 ADR 2013 / TEIL 1 Kapitel Aufgaben des Gefahrgutbeauftragten: ERGÄNZT ausreichende Schulung der betreffenden Arbeitnehmer des Unternehmens einschließlich der regelmäßigen Änderung der Vorschriften, und Vermerk über diese Schulung in der Personalakte; 40 Copyright: 2010 by Frank Möller

41 2013 ADR 2013 / TEIL 1 Kapitel Festgelegter Zeitrahmen für einen Bericht bei einem schwerem Unfall: ERGÄNZT Ereignet sich beim Beladen, beim Befüllen, bei der Beförderung oder beim Entladen gefährlicher Güter auf dem Gebiet einer Vertragspartei ein schwerer Unfall oder Zwischenfall, so hat der Verlader, Befüller, Beförderer oder Empfänger sicherzustellen, dass der zuständigen Behörde der betreffenden Vertragspartei spätestens ein Monat nach dem Ereignis ein Bericht gemäß dem in Unterabschnitt vorgeschriebenen Muster vorgelegt wird. Hinweis: Man will eine Verbesserung der Meldungen und der damit verbundenen Auswertung erreichen! Im ADN war bereits eine Sechsmonatsfrist vorhanden!!! 41 Copyright: 2010 by Frank Möller

42 ADR 2013 / TEIL 1 Anpassungen im Kapitel 1.9: GEÄNDERT Tunnelkategeorie E Absatz E Tunnelkategorie Tunnelkategorie E Änderungen Beschränkungen für alle gefährlichen Güter mit Ausnahme der UN-Nummern 2919, 3291, 3331, 3359 und 3373 und für alle gefährlichen Güter, die nach Kapitel 3.4 befördert werden, wenn die Bruttogesamtmasse der beförderten Versandstücke 8 Tonnen je Beförderungseinheit nicht überschreitet. Folgeänderungen in , , Copyright: 2010 by Frank Möller

43 ADR 2013 / TEIL 1 Änderungen im Kapitel 1.10: Definition gefährlicher Güter mit hohem Gefahrenpotenzial Absatz NEU Gefährliche Güter mit hohem Gefahrenpotenzial sind solche, bei denen die Möglichkeit eines Missbrauchs zu terroristischen Zwecken und damit die Gefahr schwerwiegender Folgen, wie Verlust zahlreicher Menschenleben, massive Zerstörungen oder insbesondere im Fall der Klasse 7 tiefgreifende sozioökonomische Veränderungen, besteht. Copyright: 2010 by Frank Möller 43

44 ADR 2013 / TEIL 1 Änderungen im Kapitel 1.10: Absatz NEU Bei gefährlichen Gütern der Klasse 7 sind radioaktive Stoffe mit hohem Gefahrenpotenzial solche mit einer Aktivität, die je Versandstück mindestens so groß ist wie der Grenzwert für die Beförderungssicherung von 3000 A2 (siehe auch Absatz ), ausgenommen jedoch folgende Radionuklide, für die der Grenzwert für die Beförderungssicherung in nachstehender Tabelle angegeben ist. Copyright: 2010 by Frank Möller 44

45 ADR 2013 / TEIL Vorschriften für die Sicherheit Wenn radioaktive Stoffe Nebengefahren anderer Klassen aufweisen, müssen die Kriterien der Tabelle ebenfalls berücksichtigt werden (siehe auch Abschnitt 1.7.5). Weitere Änderungen siehe unter , , und

46 ADR 2013 / TEIL 2 Absatz Gefahrenvorrang KLARGESTELLT Harmonisierung mit UN und Klarstellung, dass es keine Zuordnung zur Klasse 3 mit inhalationstoxischen Eigenschaften geben kann. 46

47 ADR 2013 / TEIL 2 Absatz Abfall nicht genauer Zusammensetzung Dritter Unterabsatz: Wenn jedoch auf der Grundlage der Kenntnisse über die Zusammensetzung des Abfalls und der physikalischen und chemischen Eigenschaften der festgestellten Bestandteile der Nachweis möglich ist, dass die Eigenschaften des Abfalls nicht den Eigenschaften der Verpackungsgruppe I entsprechen, darf der Abfall standardmäßig der am besten geeigneten n.a.g.-eintragung der Verpackungsgruppe II zugeordnet werden. Wenn jedoch bekannt ist, dass der Abfall nur umweltgefährdende Eigenschaften besitzt, darf er der Verpackungsgruppe III der UN-Nummer 3077 oder 3082 zugeordnet werden. 47

48 ADR 2013 / TEIL Wasserverunreinigende Stoffe Stoffe der Klassen 1 bis 6.2, 8 und 9 mit Ausnahme von Stoffen der UN-Nummern 3077 (Umweltgefährdender Stoff, fest, N.A.G.) und 3082 (Umweltgefährdender Stoff, flüssig, N.A.G.), die den Kriterien des Absatzes (Umweltgefährdende Stoffe (aquatische Umwelt)) entsprechen, gelten zusätzlich zu ihren Gefahren der Klassen 1 bis 6.2, 8 und 9 als umweltgefährdende Stoffe. Andere Stoffe, die den Kriterien keiner anderen Klasse, aber den Kriterien des Absatzes entsprechen, sind je nach Fall der UN- Nummer 3077 oder der UN-Nummer 3082 zuzuordnen. Was fehlt? Die Klasse 7! 48

49 ADR 2013 / TEIL Ausschluss von der Klasse 1 - Explosive Stoffe und Gegenstände mit Explosivstoff Stoff oder Gegenstand darf auf der Grundlage von Prüfergebnissen und der Begriffsbestimmung der Klasse 1 mit Genehmigung der zuständigen Behörde eines Vertragsstaates aus der Klasse 1 ausgeschlossen werden. Anerkennung von Genehmigung von Nicht-Vertragsstaaten ist möglich Festlegung der Prüfkriterien in

50 ADR 2013 / TEIL 2 Klasse 2 Gase Abschnitt M231 Ergänzung: 8. Chemikalien unter Druck: flüssige, pastöse oder pulverförmige Stoffe, die mit einem Treibmittel unter Druck gesetzt werden, das der Begriffsbestimmung für verdichtetes oder verflüssigtes Gas entspricht und Gemische dieser Stoffe Folgeänderungen: Festlegung von Einstufungskriterien in und Eintrag in Tabelle neue UN Einträge in Tabelle A und alphabetisches Verzeichnis Änderungen in 4.1.6, 4.2.2, T ,

51 ADR 2013 / TEIL NEU (UN) Chemikalien unter Druck F entzündbar Chemikalien unter Druck (UN-Nummern 3500 bis 3505) werden ihren gefährlichen Eigenschaften entsprechend einer der folgenden Gruppen zugeordnet: A erstickend TF giftig, entzündbar Zuordnungsgruppe FC entzündbar, ätzend T giftig C ätzend Die Klassifizierung ist abhängig von den Gefahreneigenschaften der Bestandteile in den verschiedenen Aggregatzuständen: das Treibmittel der flüssige Stoff oder der feste Stoff 51

52 ADR 2013 / TEIL NEU (UN) Chemikalien unter Druck Vier Bemerkungen zur Klarstellung der Zuordnungen: Einstufungskriterien nach Buchstaben a) bis e) a) Zuordnung zur Gruppe A gemäß den Absätzen b) bis e) entspricht. b) Zuordnung zur Gruppe F c) Zuordnung zur Gruppe T d) Zuordnung zur Gruppe C e) Zuordnung zur Gruppe FC bzw. TF, wenn die Kriterien zweier Gruppen der Gruppen F, T und C erfüllt werden 52

53 ADR 2013 / TEIL Verzeichnis der Sammeleintragungen Am Ende der folgenden Tabelle wird hinzugefügt: 53

54 ADR 2013 / TEIL 2 Klasse Zugeordnete Güter Möglichkeit der Freistellung auf alle entzündbaren flüssigen Stoffe wird erweitert (Anpassung an die UN-Modellvorschriften.) 54

55 ADR 2013 / TEIL (UN) Unterteilung nach Eigenschaften Alte Formulierung Entzündbare flüssige Stoffe ohne Nebengefahr Neue Formulierung Entzündbare flüssige Stoffe ohne Nebengefahr und Gegenstände, die solche Stoffe enthalten NEU : F3 Gegenstände, die entzündbare flüssige Stoffe ohne Nebengefahr enthalten 55

56 ADR 2013 / TEIL 2 Klasse 6.1 Giftige Stoffe Wegen der inhaltlichen Gleichheit bezogen auf die Hauptgefahr zwischen 3488 und 3489 werden die UN 3492 und 3493 gestrichen. 56

57 ADR 2013 / TEIL 2 Klasse 6.2 Ansteckungsgefährliche Stoffe (ADR/RID/ADN) + (UN) Neu: Bem. Medizinische Geräte, denen freie Flüssigkeit entzogen wurde, gelten als den Vorschriften dieses Absatzes entsprechend und unterliegen nicht den Vorschriften des ADR/ RID/ADN M 232 Wofür gilt diese Erleichterung nicht: a) medizinischer Abfall (UN 3291), b) medizinische Instrumente oder Geräte, die mit ansteckungsgefährlichen Stoffen der Kategorie A (UN 2814 oder UN 2900) kontaminiert sind oder solche Stoffe enthalten, und c) medizinische Instrumenten oder Geräte, die mit gefährlichen Gütern, welche unter die Definition einer anderen Gefahrenklasse fallen, kontaminiert sind oder solche Güter enthalten 57

58 ADR 2013 / TEIL 2 Erleichterung gibt es für: medizinische Instrumente oder Geräte, die möglicherweise mit ansteckungsgefährlichen Stoffen kontaminiert sind oder solche Stoffen enthalten und die zur Desinfektion, Reinigung, Sterilisation, Reparatur oder zur Beurteilung der Geräte befördert werden Voraussetzungen: Verwendung von Verpackungen die nicht unter normalen Beförderungsbedingungen zu Bruch gehen, durchstoßen werden oder ihren Inhalt freisetzen können Verpackungen entsprechen den Bauvorschriften des Abschnitts oder Verpackungen müssen den allgemeinen Verpackungsvorschriften und entsprechen Verpackungen müssen in der Lage sein, nach einem Fall aus einer Höhe von 1,20 m die medizinischen Instrumente und Geräte zurückzuhalten Verpackungen müssen mit GEBRAUCHTES MEDIZINISCHES INSTRUMENT oder GEBRAUCHTES MEDIZINISCHES GERÄT gekennzeichnet sein. Gleiches gilt bei Verwendung von Umverpackungen 58

59 ADR 2013 / TEIL 2 Klasse 8 Ätzende Stoffe C1 C10 Ätzende Stoffe ohne Nebengefahr ÄNDERN C1 C11 Ätzende Stoffe ohne Nebengefahr und Gegenstände, die solche Stoffe enthalten. CT Ätzende giftige Stoffe und Gegenstände, die solche Stoffe enthalten NEU CT3 Gegenstände Folgeänderung UN Tabelle für die Zusammenfassung der Kriterien in Absatz

60 ADR 2013 / TEIL Lithiumbatterien Alt: Der Ausdruck «Lithiumbatterien» schließt alle Zellen und Batterien ein, die Lithium in irgendeiner Form enthalten. Sie dürfen der Klasse 9 zugeordnet werden, wenn sie den Anforderungen des Kapitels 3.3 Sondervorschrift 230 entsprechen. Sie unterliegen den Vorschriften des ADR nicht, wenn sie den Anforderungen des Kapitels 3.3 Sondervorschrift 188 entsprechen. Sie sind in Übereinstimmung mit den Verfahren des Abschnitts 38.3 des Handbuchs Prüfungen und Kriterien zuzuordnen. Änderung : Zellen und Batterien, Zellen und Batterien in Ausrüstungen oder Zellen und Batterien mit Ausrüstungen verpackt, die Lithium in irgendeiner Form enthalten, müssen Text SV 230 Buchstaben a) bis d) 60

61 ADR 2013 / TEIL 2 ÄNDERUNGEN : e) Zellen und Batterien müssen unter einem Qualitätssicherungsprogramm hergestellt werden, das Folgendes beinhaltet: KLARSTELLUNG : Bem.: UN 3171 Batteriebetriebenes Fahrzeug oder UN 3171 Batteriebetriebenes Gerät gilt nur fürfahrzeuge, die durch Nassbatterien, Natriumbatterien, Lithium- Metall-Batterien oder Lithium-Ionen-Batterien, und für Geräte, die durch Nassbatterien oder Natriumbatterien angetrieben und mit diesen Batterien im eingebauten Zustand befördert werden. 61

62 ADR 2013 / TEIL 2 KLARSTELLUNG : Geräte wie Rasenmäher, Reinigungsmaschinen mit eingebauten Lithiumbatterien UN 3091 oder UN 3481 Fahrzeuge als selbstfahrende Geräte für die Beförderung Personen oder Gütern wie PKW, Motorräder,.. UN 3171 Elektrische Hybridfahrzeuge UN

63 ADR 2013 / TEIL 3 Änderungen in der Tabelle A GESTRICHEN : UN 1169, 1197, 1286, 1287 VG I GEÄNDERT in der Tabelle A: UN 1792 IODMONOCHLORID UN 2381 DIMETHYLDISULFID UN 2308 QUECKSILBER 63

64 ADR 2013 / TEIL 3 (1) (2) (3a) (3b) (4) (5) (6) 3497 KRILLMEHL 4.2 S2 II KRILLMEHL 4.2 S2 III IODMONOCHLORID, FLÜSSIG 8 C1 II KONDENSATOR, elektrische Doppelschicht (mit einer Energiespeicherkapazität von mehr als 0,3 Wh) 9 M CHEMIKALIE UNTER DRUCK, N.A.G. 2 8A CHEMIKALIE UNTER DRUCK, ENTZÜNDBAR, N.A.G. 2 8F

65 ADR 2013 / TEIL 3 (1) (2) (3a) (3b) (4) (5) (6) 3502 CHEMIKALIE UNTER DRUCK, GIFTIG, N.A.G. 2 8T CHEMIKALIE UNTER DRUCK, ÄTZEND, N.A.G. 2 8C CHEMIKALIE UNTER DRUCK, ENTZÜNDBAR, N.A.G. 2 8TF CHEMIKALIE UNTER DRUCK, ENTZÜNDBAR, ÄTZEND, N.A.G. 2 8FC QUECKSILBER IN HERGESTELLTEN GEGENSTÄNDEN 8 CT3 III

66 ADR 2013 / TEIL 3 ÄNDERUNG bei Sondervorschriften (SV) SV 188 ÄNDERUNG b) Eine Batterie mit Lithiummetall oder Lithiumlegierung enthält ausgenommen vor dem 1. Januar 2009 hergestellte Batterien. c) Jede Zelle oder Batterie entspricht den Vorschriften der Absätze a) und e). e) (bisheriger Text) Diese Vorschrift gilt nicht für Einrichtungen, die während der Beförderung absichtlich aktiv sind (Sender für die Identifizierung mit Hilfe elektromagnetischer Wellen (RFID), Uhren, Sensoren usw.) und die nicht in der Lage sind, eine gefährliche Hitzeentwicklung zu erzeugen. STREICHUNG SV

67 ADR 2013 / TEIL 3 SV 328 Diese Eintragung gilt für Brennstoffzellen-Kartuschen, einschließlich Brennstoffzellen-Kartuschen in Ausrüstungen oder mit Ausrüstungen verpackt. ERGÄNZUNG : Wenn Lithium-Metall- oder Lithium-Ionen-Batterien im Brennstoffzellen- System enthalten sind, muss die Sendung unter dieser Eintragung und unter der jeweils geeigneten Eintragung UN 3091 LITHIUMMETALL- BATTERIEN IN AUSRÜSTUNGEN oder UN 3481 LITHIUM-IONEN- BATTERIEN IN AUSRÜSTUNGEN versandt werden. 67

68 ADR 2013 / TEIL 3 SV 593 (UN 3158, 3136, 2591, 2187, 1977, 1970, 1963, 1951, 1913 Dieses Gas, das für die Kühlung von z.b. medizinischen oder biologischen Proben verwendet wird, unterliegt mit Ausnahme des Abschnitts nicht den Vorschriften des ADR, wenn es in doppelwandigen Gefäßen, die den Vorschriften des Unterabschnitts Verpackungsanweisung P 203 Vorschriften für offene Kryo- Behälter Absatz (6)entsprechen, enthalten ist. 68

69 ADR 2013 / TEIL 3 SV 636 b) Bei der Beförderung bis zur Zwischenverarbeitungsstelle unterliegen gebrauchte Lithiumzellen und -batterien mit einer Bruttomasse von jeweils höchstens 500 g, die lose oder in Ausrüstungen enthalten zur Entsorgung gesammelt und zur Beförderung aufgegeben werden, auch zusammen mit anderen gebrauchten Zellen oder Batterien, die kein Lithium enthalten, nicht den übrigen Vorschriften des RID/ADR/ADN, wenn folgende Bedingungen erfüllt werden: 69

70 ADR 2013 / TEIL 3 SV

71 ADR 2013 / TEIL 3 ERNEUERUNG : SV 358 (UN) Nitroglycerin, Lösung in Alkohol mit mehr als 1 %, aber höchstens 5 % Nitroglycerin darf der Klasse 3 und der UN-Nummer 3064 zugeordnet werden, vorausgesetzt, alle Vorschriften der Verpackungsanweisung P300 des Unterabschnitts (ADN: des ADR) werden erfüllt. KLARGESTELLT : Einstufung von UN 0144 nach UN 3064 möglich. ERNEUERUNG : SV 359 (UN) Nitroglycerin, Lösung in Alkohol mit mehr als 1 %, aber höchstens 5 % Nitroglycerin muss der Klasse 1 und der UN-Nummer 0144 zugeordnet werden, wenn nicht alle Vorschriften der Verpackungsanweisung P300 des Unterabschnitts (ADN: des ADR) erfüllt werden. 71

72 ADR 2013 / TEIL 3 SV 360 (UN) UN 3091, 3481 Fahrzeuge, die nur durch Lithium-Metall- oder Lithium-Ionen-Batterien angetrieben werden, müssen unter der UN-Nummer 3171 Batteriebetriebenes Fahrzeug zur Beförderung aufgegeben werden. Spezielle Regelung für Fahrzeuge, die nicht unter Bem. befördert werden 72

73 ADR 2013 / TEIL 3 SV 363 (UN) (UN 1202, 1203, 1223, 1268, 1863 und 3475) Diese Eintragung gilt auch für flüssige Brennstoffe, ausgenommen solche, die gemäß Unterabschnitt a) oder b) befreit sind, in größeren als den in Kapitel 3.2 Tabelle A Spalte (7a) angegebenen Mengen, die Bestandteil von Geräten oder Maschinen (z.b. Generatoren, Kompressoren, Heizvorrichtungen usw.) als Teil ihres ursprünglichen Baumusters sind, vorausgesetzt sie erfüllen folgende Vorschriften: 73

74 ADR 2013 / TEIL 3 SV 363 (UN) (UN 1202, 1203, 1223, 1268, 1863 und 3475) Bauvorschriften für Umschließungsmittel Verschluss aller Ventile oder Öffnungen (z.b. Lüftungseinrichtungen) Maschine oder Ausrüstung ist gegen unbeabsichtigtes Freiwerden gefährlicher Güter zu schützen Kennzeichnung Fassungsraum > 60 Liter, 450 Liter Bezettelung nach Fassungsraum > 450 Liter, 1500 Litern Bezettelung nach an allen vier Außenseiten Fassungsraum > 1500 Litern Großzettel an allen vier Außenseiten nach Beförderungspapier nach und «BEFÖRDERUNG NACH SONDERVORSCHRIFT 363». 74

75 ADR 2013 / TEIL 3 SV 660 M 228 Bei der Beförderung von Gasspeichersystemen, die für den Einsatz in Kraftfahrzeugen ausgelegt sind und dieses Gas enthalten, müssen die Vorschriften des Unterabschnitts sowie der Kapitel 5.2, 5.4 und 6.2 des ADR/RID nicht angewendet werden, vorausgesetzt, die folgenden Vorschriften werden erfüllt: Gasspeichersystem nach ECE Gasspeichersystem dicht und unbeschädigt Ventilsystem müssen dicht sein Gasspeichersysteme Sicherung beim Transport Vorgaben a), b), c), d) oder e) entsprechen Kennzeichnungs- und Bezettelungsvorschriften beachten Dokumentation UN 1971 ERDGAS, VERDICHTET, 2.1, 1 GASSPEICHERSYSTEM MIT INSGESAMT 50 L, 200 BAR. UN 1965 KOHLENWASSERSTOFFGAS, GEMISCH, VERFLÜSSIGT, N.A.G., 2.1, 3 GASSPEICHERSYSTEME MIT EINER NETTOMASSE DES GASES VON JEWEILS 15 KG. 75

76 ADR 2013 / TEIL 3 SV 661 UN 3090, 3091, 3480, 3482 Beförderung beschädigter Lithiumbatterien (keine Beförderungsmöglichkeit nach SV 636) Zulässig unter den von einer Behörde festgelegten Bedingungen Festlegung Verpackungsmethoden Festlegungsmöglichkeit Beförderungskategorie, Tunnelkatogerie Mitführpflicht der Genehmigung Unterrichtung von Sekretariat UN oder OTIF FOLGEÄNDERUNG in Tabelle A 76

77 ADR 2013 / TEIL 3 SV 661 Zu beschädigten Lithiumbatterien zählen insbesondere Batterien, bei denen der Hersteller Defekte festgestellt hat, die die Sicherheit beeinträchtigen, Batterien mit beschädigten oder in erheblichem Maße verformten Gehäusen, auslaufende Batterien oder Batterien mit Gasaustritt oder Batterien mit Mängeln, die vor der Beförderung zum Ort der Analyse nicht diagnostiziert werden können. 77

78 ADR 2013 / TEIL 3 Kapitel 3.4 In begrenzten Mengen verpackte gefährliche Güter In derartigen begrenzten Mengen verpackte gefährliche Güter, die den Vorschriften dieses Kapitels entsprechen, unterliegen keinen anderen Vorschriften des ADR mit Ausnahme der entsprechenden Vorschriften von: g) Teil 7 Kapitel 7.1 sowie Abschnitte 7.2.1, 7.2.2, (mit Ausnahme von Unterabschnitt ), Unterabschnitt , 7.5.7, und 7.5.9, h) Unterabschnitt und

79 ADR 2013 / TEIL Verwendung von Innenverpackungen Gefährliche Güter müssen nur in Innenverpackungen verpackt sein, die in geeignete Außenverpackungen eingesetzt sind. Zwischenverpackungen dürfen verwendet werden. Darüber hinaus müssen für Gegenstände der Unterklasse 1.4 Verträglichkeitsgruppe S die Vorschriften des Abschnitts vollständig erfüllt sein Trays in Dehn- oder Schrumpffolie Mit Ausnahme von Gegenständen der Unterklasse 1.4 Verträglichkeitsgruppe S sind Trays in Dehn- oder Schrumpffolie, die den Vorschriften der Unterabschnitte , und bis entsprechen, als zulässig. 79

80 ADR 2013 / TEIL Kennzeichnung von Beförderungseinheiten 80

81 ADR 2013 / TEIL 3 oder oder und 81

82 ADR 2013 / TEIL Kennzeichnung von Beförderungseinheiten 82

83 ADR 2013 / TEIL 3 oder oder und 83

84 ADR 2013 / TEIL NEU Eine Kleinstmenge bei kleinsten Mengen Freigestellte Mengen gefährlicher Güter, die den Codes E 1, E 2, E 4 und E 5 zugeordnet sind, mit einer höchsten Nettomenge gefährlicher Güter, die für flüssige Stoffe und Gase auf 1 ml und für feste Stoffe auf 1 g je Innenverpackung begrenzt ist, und einer höchsten Nettomenge gefährlicher Güter je Außenverpackung, die bei festen Stoffen nicht größer als 100 g und bei flüssigen Stoffen und Gasen nicht größer als 100 ml ist, unterliegen nur: a )den Vorschriften des Abschnitts 3.5.2, mit der Ausnahme, dass eine Zwischenverpackung nicht erforderlich ist, wenn die Innenverpackungen mit Polstermaterial so in einer Außenverpackung verpackt sind, dass sie unter normalen Beförderungsbedingungen nicht zu Bruch gehen oder durchstoßen werden können oder ihr Inhalt austreten kann, und wenn bei flüssigen gefährlichen Stoffen die Außenverpackung genügend saugfähiges Material enthält, um den gesamten Inhalt der Innenverpackungen aufzunehmen, und b) den Vorschriften des Abschnitts

85 ADR 2013 / TEIL NEU Verwendung von Bergungsdruckgefäßen für beschädigte, defekte, undichte oder nicht den Vorschriften entsprechende Druckgefäße Verwendung als Umverpackung möglich Druckgefäße in geeigneter Größe Mehrere Druckgefäße möglich (keine gefährlichen Reaktionen) Bewegungen innerhalb Bergungsdruckgefäß verhindern Bergungsdruckgefäß muss entsprechen Kopie Zulassungsbescheinigung muss vorliegen Kein gefährlicher Kontakt mit den gefährlichen Gütern Druck und Volumen des Ladegut im Druckgefäßes muss angepasst zum Bergungsdruckgefäß sein Kennzeichnung UN Nummer, offizielle Benennung, Gefahrzettel Nach Verwendung Reinigung, Entgasung, Sichtprüfung alle fünf Jahre ( ) wiederkehrende Prüfung 85

86 ADR 2013 / TEIL NEU Verwendung von Bergungsdruckgefäßen für beschädigte, defekte, undichte oder nicht den Vorschriften entsprechende Druckgefäße Verwendung als Umverpackung möglich Druckgefäße in geeigneter Größe Mehrere Druckgefäße möglich (keine gefährlichen Reaktionen) Bewegungen innerhalb Bergungsdruckgefäß verhindern Bergungsdruckgefäß muss entsprechen Kopie Zulassungsbescheinigung muss vorliegen Kein gefährlicher Kontakt mit den gefährlichen Gütern Druck und Volumen des Ladegut im Druckgefäßes muss angepasst zum Bergungsdruckgefäß sein Kennzeichnung UN Nummer, offizielle Benennung, Gefahrzettel Nach Verwendung Reinigung, Entgasung, Sichtprüfung alle fünf Jahre ( ) wiederkehrende Prüfung 86

87 ADR 2013 / TEIL GEÄNDERT Anweisungen für die Verwendung von Verpackungen Generelle Änderungen in den Verpackungsanweisungen P110b (nur ADR), P111, P112a, P112b, P112c, P113, P114a, P114b, P115, P116, P130, P131, P132a, P132b, P133, P134, P135, P136, P137, P138, P139, P140, P141, P142, P143 und P144 87

88 ADR 2013 / TEIL GEÄNDERT Anweisungen für die Verwendung von Verpackungen Generelle Änderungen in den Verpackungsanweisungen P110b (nur ADR), P111, P112a, P112b, P112c, P113, P114a, P114b, P115, P116, P130, P131, P132a, P132b, P133, P134,P135, P136, P137, P138, P139, P140, P141, P142, P143 und P144 88

89 ADR 2013 / TEIL 4 Verpackungsanweisungen P001, P002, P010, P111 bis P144, P400, P403, P410, P502, P503, P800 Fässer aus Stahl (1A1, 1A2) aus Aluminium (1B1, 1B2) aus einem anderen Metall als Stahl oder Aluminium (1N1, 1N2) aus Kunststoff (1H1, 1H2) aus Sperrholz (1D) aus Pappe (1G) 89

90 ADR 2013 / TEIL 4 Verpackungsanweisungen P001, P002, P010, P111 bis P144, P400, P403, P410, P502, P503, P800 aus einem anderen Metall (4N) 400 kg 90

91 ADR 2013 / TEIL 4 Verpackungsanweisungen P111, 112a, 112c, 114a, 114b, 115, 132b, 137, 140, 143, 144 Eintrag: Behälter aus Holz Bei P 114 b zusätzlich Eintrag Unterteilung aus Holz 91

92 ADR 2013 / TEIL 4 Generelle ÄNDERUNG in den Verpackungsanweisungen Konkretisierung der allgemeinen Vorschriften P 004, 201, 302, 401, 402, 407, 408, 411, 500, 621, 901, 902, 903 P 411 NEU 92

93 ADR 2013 / TEIL 4 Generelle ÄNDERUNG in den Verpackungsanweisungen Konkretisierung der allgemeinen Vorschriften P 004, 201, 302, 401, 402, 407, 408, 411, 500, 621, 901, 902, 903 Diese Anweisung gilt für die UN-Nummer Außenverpackungen: Fässer (1A1, 1A2, 1B1, 1B2, 1N1, 1N2, 1H1, 1H2, 1D, 1G), Kisten (4A, 4B, 4N, 4C1, 4C2, 4D, 4F, 4G, 4H1, 4H2), Kanister (3A1, 3A2, 3B1, 3B2, 3H1, 3H2). 93

94 ADR 2013 / TEIL 4 P 003 STREICHUNG bei UN 1950 STREICHUNG PP 87 NEU bei UN 3499 und 3506 Streichung UN 1950 bei PP 17 und RR 6 94

95 ADR 2013 / TEIL 4 P 111 Sondervorschrift für die Verpackung PP 43 Für die UN-Nummer 0159 sind keine Innenverpackungen erforderlich, wenn Fässer aus Metall (1A1, 1A2, 1B1, 1B2, 1N1 oder 1N2) oder aus Kunststoff (1H1 oder 1H2) als Außenverpackungen verwendet werden. PP 43 Für die UN-Nummer 0159 sind keine Innenverpackungen erforderlich, wenn Fässer aus Metall (1A2 oder 182) oder aus Kunststoff(1H2) als Außenverpackung verwendet werden. 95

96 ADR 2013 / TEIL 4 P 201 (2): Außenverpackungen: Fässer (1A1, 1A2, 1B1, 1B2, 1N1, 1N2, 1H1, 1H2, 1D, 1G); Kisten (4A, 4B, 4N, 4C1, 4C2, 4D, 4F, 4G, 4H1, 4H2); Kanister (3A1, 3A2, 3B1, 3B2, 3H1, 3H2). 96

97 ADR 2013 / TEIL 4 NEU : P

98 ADR 2013 / TEIL 4 Neu : P 207 dafür GESTRICHEN P

99 ADR 2013 / TEIL 4 Der Begriffsteil behälter(s) wird durch gefäß(es) ERSETZT 99

100 ADR 2013 / TEIL 4 P 903 UN 3090, 3091, 3480 und 3481 Zellen und Batterien Allgemeine Vorschriften bis 4.13 Fässer (1A2, 1B2, 1N2, 1H2, 1D, 1G) Kisten (4A, 4B, 4N, 4C1, 4C2, 4D, 4F, 4G, 4H1, 4H2) Kanister (3A2, 3B2, 3H2) Schutz vor Beschädigung durch ggf. entstehenden Bewegung innerhalb der Verpackung Prüfanforderungen für die Verpackungsgruppe II entsprechen 100

101 ADR 2013 / TEIL 4 P 903 UN 3090, 3091, 3480 und 3481 Zellen und Batterien Zusätzlich für Zellen oder Batterien mit einer Bruttomasse von mindestens 12 kg mit einem widerstandsfähigen, stoßfesten Gehäuse sowie für Zusammenstellungen solcher Zellen oder Batterien: a) widerstandsfähige Außenverpackungen in Schutzumschließungen b) Paletten oder andere Handhabungseinrichtungen. Sicherung gegen unbeabsichtigte Bewegung Keine Belastung der Pole mit Gewicht darüber gestapelter Elemente Verpackungen müssen (Bauartkonformität) nicht entsprechen 101

102 ADR 2013 / TEIL 4 P 903 UN 3090, 3091, 3480 und 3481 Zellen und Batterien mit Ausrüstungen 1. Vorgaben nach Absatz 1 beachten und in eine Außenverpackung einsetzen 2. Verpackungen, welche Zellen oder Batterien vollständig umschließen und anschließend mit der Ausrüstung in eine Verpackung nach Absatz 1 einsetzen Schutz der Ausrüstung gegen Bewegungen KLARGESTELLT : Ausrüstung = Gerät, für dessen Betrieb die mit ihm verpackten Lithium-Metall- oder Lithium-Ionen-Zellen oder -Batterien erforderlich sind. 102

103 ADR 2013 / TEIL 4 P 903 UN 3090, 3091, 3480 und 3481 Zellen und Batterien in Ausrüstungen Widerstandsfähige Außenverpackungen (geeigneter Werkstoff, ausreichender Stärke und Auslegung) Verhinderung unbeabsichtigter Inbetriebsetzung Verpackung muss nicht entsprechen Große Ausrüstungen dürfen unverpackt oder auf Paletten zur Beförderung aufgegeben werden Gleichwertiger Schutz durch die Ausrüstung Aktive Einrichtungen (wie Sender (RFID), Uhren, Messgeräte) ohne Entwicklung gefährlicher Hitze dürfen in widerstandsfähigen Außenverpackungen befördert werden 103

104 ADR 2013 / TEIL 4 Kapitel 4.2 ortsbewegliche Tanks Allgemeine Vorschriften für die Verwendung ortsbeweglicher Tanks zur Beförderung nicht tiefgekühlt verflüssigter Gase und Chemikalien unter Druck. T 50 Anweisung für ortsbewegliche Tanks Diese Anweisung für ortsbewegliche Tanks gilt für nicht tiefgekühlt verflüssigte Gase und für Chemikalien unter Druck (UN-Nummern: 3500, 3501, 3502, 3503, 3504 und 3505). Die allgemeinen Vorschriften des Abschnitt und die Vorschriften des Abschnitts sind einzuhalten. 104

105 ADR 2013 / TEIL 4 Kapitel 4.3 Verwendung von festverbundenen Tanks ( ) Füllungsgrad Lüftungseinrichtungen ERSETZT DURCH Über- und Unterdruckbelüftungseinrichtungen Tankcodierung (ADR/RID/ADN) Lüftungseinrichtungen ERSETZT DURCH Über- und Unterdruckbelüftungseinrichtungen Flammendurchschlagsicherung ERSETZT DURCH Einrichtung zur Verhinderung einer Flammenausbreitung Änderung Lüftungseinrichtung auch in , , , Kapitel

106 ADR 2013 / TEIL 4 Kapitel 4.3 Verwendung von festverbundenen Tanks ( ) Tankcodierung (ADR/RID/ADN) Die Tanks, Batterie-Fahrzeuge und MEGC müssen nach dem Befüllen auf Dichtheit der Verschlusseinrichtungen vom Befüller geprüft werden. Dies gilt insbesondere für die Abschlusseinrichtungen oben am Steigrohr von Tanks. GEÄNDERT IN Nach dem Befüllen muss der Befüller sicherstellen, dass alle Verschlüsse der Tanks, Batterie-Fahrzeuge und MEGC in geschlossener Stellung sind und keine Undichtheit auftritt. Dies gilt auch für die Abschlusseinrichtungen oben am Steigrohr des Tanks. 106

107 ADR 2013 / TEIL 4 Kapitel 4.3 Verwendung von festverbundenen Tanks ( ) Betrieb (ADR/RID/ADN) NEU Neue Vorschrift für geeignete Maßnahmen bei Tanks nach Entleerung zur Verhinderung eines Unterdrucks insbesondere bei niedrigen Temperaturen. z.b. durch Befüllen mit Stickstoff oder einem anderen inerten Gas zur Aufrechterhaltung eines ausreichenden Drucks im Tank 107

108 ADR 2013 / TEIL 5 KLARSTELLUNG : a): Aufnahme des Zeichens umweltgefährdend bei Kennzeichnung von Umverpackungen wie bei Versandstücken Festlegung Zeichenhöhe (UN-Nummer und die Buchstaben «UN») mindestens 12 mm Verpackungen < 30 Liter oder 30 kg mindestens 6 mm Verpackungen< 5 Liter oder 5 kg angemessene Größe Bem.: Bezettelungsvorschriften von gelten zusätzlich zu den möglicherweise anwendbaren Vorschriften für das Anbringen des Kennzeichens für umweltgefährdende Stoffe an Versandstücken. Anwendung wie 108

109 ADR 2013 / TEIL Ausrichtungspfeile Ausnahme GEANDERT Einheitliche Anwendung der Begriffsbestimmung Außenverpackung 109

110 ADR 2013 / TEIL (ADR/RID/ADN) Flaschen für Gase der Klasse 2 dürfen, soweit dies wegen ihrer Form, ihrer Ausrichtung und ihres Befestigungssystems für die Beförderung erforderlich ist, mit Gefahrzetteln, die den in diesem Abschnitt beschriebenen Gefahrzetteln gleichartig sind, und gegebenenfalls mit dem Kennzeichen für umweltgefährdende Stoffe versehen sein,... Firma 110

111 ADR 2013 / TEIL Tanks < 3² / Kleincontainer Für Tanks mit einem Fassungsraum von höchstens 3 m³ und Kleincontainer dürfen die Großzettel (Placards) durch Gefahrzettel nach Unterabschnitt ersetzt werden. ERGÄNZUNG : Wenn diese Gefahrzettel außerhalb des Trägerfahrzeuges nicht sichtbar sind, müssen Großzettel (Placards) nach Absatz auch an beiden Längsseiten und hinten am Fahrzeug angebracht werden. 111

112 ADR 2013 / TEIL 5 ERGÄNZUNGEN : Grundsatz: ERGÄNZUNG : Wenn ein Anhänger mit gefährlichen Gütern vom Motorfahrzeug während der Beförderung getrennt wird, muss die orangefarbene Tafel am Heck des Anhängers angebracht bleiben Sondervorschriften für Bergungsverpackungen und Bergungsdruckgefäße: ERGÄNZUNG : Beförderungspapier nach Beschreibung der Güter: «BERGUNGSVERPACKUNG» oder «BERGUNGSDRUCKGEFÄSS» 112

113 ADR 2013 / TEIL Sondervorschriften für die Beförderung umweltgefährdender Stoffe (aquatische Umwelt) Wenn ein Stoff der Klassen 1 bis 9 den Klassifizierungskriterien des Absatzes entspricht, muss im Beförderungspapier der zusätzliche Ausdruck «UMWELTGEFÄHRDEND» oder «MEERESSCHADSTOFF/UMWELTGEFÄHRDEND»" angegeben sein. Diese zusätzliche Vorschrift gilt nicht für die UN-Nummern 3077 (fester Stoff) und 3082 (flüssiger Stoff) und für die in Absatz aufgeführten Ausnahmen. 113

114 ADR 2013 / TEIL Sondervorschriften für Versandstücke, Wagen und Container/Fahrzeuge und Container/Fahrzeuge, Wagen und Container mit Stoffen, die bei der Verwendung für KühloderKonditionierungszwecke eine Erstickungsgefahr darstellen können (wie Trockeneis (UN 1845), Stickstoff, tiefgekühlt, flüssig (UN 1977) oder Argon, tiefgekühlt, flüssig (UN 1951)) Dieser Abschnitt ist nicht anwendbar für zu Kühl- oder Konditionierungszwecken einsetzbare Stoffe, wenn sie als Sendung gefährlicher Güter befördert werden. Gilt nicht für Gase in Kühlkreisläufen Gefährliche Güter, die während der Beförderung zur Kühlung oder Konditionierung von Tanks oder MEGC verwendet werden, unterliegen nicht den Vorschriften dieses Abschnitts. 114

115 ADR 2013 / TEIL Sondervorschriften für Versandstücke, Wagen und Container/Fahrzeuge und Container/Fahrzeuge, Wagen und Container mit Stoffen, die bei der Verwendung für Kühl- oder Konditionierungszwecke eine Erstickungsgefahr darstellen können (wie Trockeneis (UN 1845), Stickstoff, tiefgekühlt, flüssig (UN 1977) oder Argon, tiefgekühlt, flüssig (UN 1951)) Anwendbar für Fahrzeuge, Wagen und Container mit Stoffen, die zu Kühloder Konditionierungszwecken (ausgenommen zur Begasung) während der Beförderung verwendet werden. Unterweisung der befassten Personen 115

116 ADR 2013 / TEIL 5 Versandstücke, die ein Kühl- oder Konditionierungsmittel enthalten Anforderung nach P 203, P 620, P 650, P 800, P 901 oder P 904 erfüllen Verpackte gefährliche Gütern (Kühlung oder Konditionierung erforderlich) nach anderen Verpackungsanweisungen müssen zusätzliche Anforderungen erfüllen. Versandstücke (enthalten Kühl- oder Konditionierungsmittel) Beförderung in gut belüfteten Fahrzeugen, Wagen und Containern 116

117 ADR 2013 / TEIL 5 Kennzeichnung von Versandstücken, die ein Kühl- oder Konditionsmittel enthalten Benennung der gefährlichen Güter für Kühlung oder Konditionierung als «KÜHLMITTEL» bzw. als «KONDITIONIERUNGSMITTEL» + + Dauerhaft und lesbar Angemessene Größe zur Größe Versandstück Leicht sichtbar ACHTUNG: Sprachregelung beachten! 117

118 ADR 2013 / TEIL 5 Fahrzeuge, Wagen und Container, die unverpacktes Trockeneis enthalten Voraussetzungen: Kein direkter Kontakt mit dem Metallaufbau des Fahrzeugs, Wagens oder Containers Ausreichende Isolierung zwischen dem Trockeneis und dem Fahrzeug, Wagen oder Container Mindestabstand 30 mm durch Werkstoffe mit geringer Wärmeleitfähigkeit Verwendung Trockeneis um Versandstücke Maßnahmen die sicherstellen, dass nach der Auflösung des Trockeneises die Versandstücke während der Beförderung in ihrer ursprünglichen Lage verbleiben. 118

119 ADR 2013 / TEIL 5 Kennzeichnung der Fahrzeuge, Wagen und Container Wo: An jedem Zugang für Personen Wann: Wenn Kühlung oder Konditionierung enthalten sind Entfernen: Ausreichende Belüftung und gekühlte oder konditionierte Güter wurden entladen Kennzeichnung Größe: Mindestens 150 mm breit und mindestens 250 mm Wie: Warnkennzeichen an leicht einsehbaren Stellen + Angabe Benennung des Gefahrgutes und «ALS KÜHLMITTEL» bzw. «ALS KONDITIONIE- RUNGSMITTEL», (Buchstabenhöhe mindestens 25 mm) 119

120 ADR 2013 / TEIL 5 ACHTUNG Sprachregelung beachten! CARBON DIOXIDE, SOLID, AS COOLANT KOHLENDIOXID, FEST, ALS KÜHLMITTEL 120

121 ADR 2013 / TEIL 6 GEÄNDERT : a) (i), , , , , , c) (i), , , Der Text der Fußnote erhält folgenden Wortlaut: x) Dieses Symbol wird auch zum Zweck der Bestätigung verwendet, dass die für andere Verkehrsträger zugelassenen flexiblen Schüttgut-Container den Vorschriften des Kapitels 6.8 (Bau, Prüfung: Tanks/Umschließungen) der UN-Modellvorschriften entsprechen." 121

122 ADR 2013 / TEIL Aufnahme der Vorschriften für Bergungsdruckgefäße Sichere Handhabung und Entsorgung erfordert Ausrüstung wie flache Gefäßböden, Schnellöffnungseinrichtungen und Öffnungen im zylindrischen Teil Vorlage von Anweisungen für die sichere Handhabung und Verwendung Nachweis Werkstoffverträglichkeit über möglichen Kontakt mit gefährlichen Gütern Kopie Zulassungsbescheinigung vom Hersteller an Eigentümer Kennzeichnung ist nach in Verbindung mit festzulegen 122

123 ADR 2013 / TEIL Piktogramm Stapellast GEÄNDERT alt neu M in d e s ta b m e s s u n g m m... kg max M in d e s ta b m e s s u n g m m Mindestabmessung 100 mm Mindestabmessung 100 mm 123

124 ADR 2013 / TEIL 6 Kapitel 6.6 Großverpackungen Grundkennzeichnung GEÄNDERT Grundkennzeichnung: Jede Großverpackung, die für eine Verwendung gemäß den Vorschriften des ADR gebaut und bestimmt ist, muss mit einer dauerhaften, lesbaren und an einer gut sichtbaren Stelle angebrachten Kennzeichnung versehen sein. Die Kennzeichnung mit Buchstaben, Ziffern und Symbolen mit einer Zeichenhöhe von mindestens 12 mm muss folgende Angaben umfassen: UN

125 ADR 2013 / TEIL Piktogramm NEU Mindestabmessung 100 mm... kg max Mindestabmessung 100 mm Mindestabmessung 100 mm Mindestabmessung 100 mm Großverpackung, die gestapelt werden kann Großverpackung, die NICHT gestapelt werden kann Übergangsregelung in

126 ADR 2013 / TEIL Vakuumventile GEÄNDERT

127 ADR 2013 / TEIL Tanktafel (siehe auch: ) 127

128 ADR 2013 / TEIL Tanktafel Folgende Angaben müssen auf dem Aufsetztank (auf dem Tank selbst oder auf Tafeln) angegeben sein: Name des Eigentümers oder Betreibers; Angabe «Aufsetztank»; Eigenmasse des Tanks; höchstzulässige Bruttomasse des Tanks; für Stoffe gemäß Absatz die offizielle Benennung für die Beförderung des (der) zur Beförderung zugelassenen Stoffes (Stoffe); Tankcodierung gemäß Absatz und für andere als die in Absatz genannten Stoffe die alphanumerischen Codes aller Sondervorschriften TC und TE, die in Kapitel 3.2 Tabelle A Spalte 13 für die im Tank zu befördernden Stoffe aufgeführt sind. Wegfall der Regelung in GGVSEB zur Prüfbescheinigung bei Beförderer, Fahrzeugführer 128

129 ADR 2013 / TEIL NEU Die Zusammenladung von in begrenzten Mengen verpackten gefährlichen Gütern mit allen Arten von explosiven Stoffen und Gegenständen mit Explosivstoff, ausgenommen solcher der Unterklasse 1.4 und der UN-Nummer 0161 und 0499, ist verboten. + verboten Auch GEÄNDERT in ADR/RID 129

130 ADR 2013 / TEIL ERGÄNZUNG Ladungssicherung und Versandstücke Die Vorschriften dieses Unterabschnitts gelten als erfüllt, wenn die Ladung gemäß der Norm EN :2010 gesichert ist. 1) Fußnote - Vorschlag «Recommendations on the stowage of dangerous goods can be found in the European Best Practice Guidelines on Cargo Securing for Road Transport published by the European Commission, in ЕN :2010 Standard and in other guidelines which may be also available from competent authorities and industry bodies.» 130

131 ADR 2013 / TEIL ERGÄNZUNG Ladungssicherung von Containern auf Fahrzeugen Die Vorschriften gelten auch für das Beladen und Verstauen von Containern, Tankcontainern, ortsbeweglichen Tanks und MEGCs auf Fahrzeugensowie für das Entladen von Containern, Tankcontainern, ortsbeweglichen Tanks und MEGCs von Fahrzeugen. 131

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