INFORMATION: o Eine bessere Information und endlich eine direktere Sensibilisierungskampagne zum Thema Begegnungzone durch RSM und Polizei.

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1 PRESSEMITTEILUNG Mit Erstaunen nehmen die Einzelhändler der Stadt Eupen den stillosen Schnellschuss zu einer erzieherischen Maßnahme des BSK zur Schließung der Kirchstrasse und der Hufengasse zur Kenntnis. Es war niemals während der gemeinsamen Treffen die Rede davon, dass Teile der Innenstadt autofrei werden, weder unter der alten noch neuen Mehrheit. Sicherlich ist bei einigen der Wunsch Vater des Gedanken. Während der diesjährigen Treffen der städtischen Kommission Mobilität versuchten die Teilnehmer zu einem Konsens zu gelangen. Die fragwürdige Zusammensetzung dieser Kommission, die selbstverständlich neben den Parteivertretern und selbstverständlich den Vertretern des Einzelhandels auch willkürlich eingeladene Privatpersonen und die stark vertretene Lobby der Fahrradfahrer (Gruppe Radschlag) umfasst, ist deshalb zu einer repräsentativen Aussage unfähig. Der Proporz stimmt nicht. Die grüne Wiese mit ihren Groß Kaufhäusern nimmt auch dank der angebotenen Parkplätze vor der Eingangstüre dem Einzelhandel der Innenstadt, die ohne genügend Parkplätze in den Straßen auskommen muss, die Kundschaft ab. Wir benötigen sie und vor allen Dingen den freien Zugang zu unseren Geschäften. Der reine Durchgangsverkehr muss durch verkehrstechnische Maßnahmen aus der Stadt noch stärker verbannt werden. Die angedachten Sperrungen des Zugangs zu den Geschäften werden die Anzahl Fahrzeuge auf dem Außenring, siehe Verkehrszählung vom , um 30 % erhöhen. Der Stau ist vorprogrammiert. Lange Wartezeiten, Lärm und Gestank nehmen zu Autos = 18 Fahrzeuge je Minute = alle 3 Sekunden ein Fahrzeug durchschnittlich

2 während 14 Stunden. Alle 6 Sekunden während 24 Stunden. Durchschnittswerte grob gerechnet. Auch keine umweltfreundliche Maßnahme. Autofahrer und Anwohner würden sich freuen. Drei Jahre Umbau zur Begegnungszone mit Verlängerung um ein halbes Jahr, mit allen Unannehmlichkeiten beweisen durch Umsatzrückgang bereits jetzt, wie Sperrungen das Kaufverhalten und die Gewohnheiten der Menschen verändern. Sicherlich spielen auch allgemeine Wirtschaftslage, die Konkurrenz der Internetanbieter vom Fabrikanten bis hin zum Großverteiler eine wesentliche Rolle. Ein Umbau von einer lebendigen Innenstadt zu einer toten Schlafstadt ist eine Fehlinvestition. Wer Ruhe haben will, muss auf s Land ziehen. Die Innenstadt: Zugang ja. Durchgang nein. Wir, der Einzelhandel und der Mittelstand schlagen vor: - Die geplante Begegnungszone nach den Plänen der alten Mehrheit drei Jahre nach Beendigung der Bauphase ohne jede Veränderung durchzuführen und dann gemeinsam die Lage zu analysieren und im Konsens mit allen Einwohnern Verbesserungen vorzunehmen. Leben und leben lassen muss die Devise heißen. - Die Übergangsphase muss genutzt werden um flankierenden Maßnahmen zu einer Belebung der Stadt Eupen durchzuführen. Grundlage ist die Stellungnahme des Rates für Stadtmarketing, in der auch der Einzelhandel und der Mittelstand tatkräftig für das Vorwärtskommen unserer Stadt aktiv sind. Diese Vorschläge haben ein Ziel: Eupen lebenswert zu gestalten für die Bürger und für den Handel.

3 INFORMATION: o Eine bessere Information und endlich eine direktere Sensibilisierungskampagne zum Thema Begegnungzone durch RSM und Polizei. Was ist eine Begegnungszone? o Kampagne Gassennutzung: Wer zu Fuß geht ist schneller am Ziel, ist stressfrei und bequemer unterwegs. o Kampagne Fahrradwege: Wer Fahrrad fährt noch schneller BEGEGNUNGZONE: o Erweiterung der Zone auf die Gospertstrasse. o Klare Kennzeichnung der Zone im Eingangsbereich durch Bodenmarkierung oder Fahrhindernisse. o In den Straßen weitere Straßen Querungen und Geschwindigkeitsbremser anlegen. Ziel: Durchfahren dauert länger als umfahren des Zentrums o Gestaltung von Fahrradwegen und Fußwegen (Beleuchtung, Instandsetzung) PARKEN: o Instandsetzung sämtlicher Großraum Parkplätze o Erhöhung der Straßen Parkplätze für die Laufkundschaft der Bäcker, Metzger, Apotheker, Zeitschriftenhändler. (siehe Karte) o Verbesserung des Parkleitsystems. Klare Auszeichnung. o Abschaffung der blauen Zonen im Straßen Bereich und Einführung der 15 Minuten Parkregelung. Ziel: Rotation fördern.

4 o Verpflichtung für alle (Privat, Firmen, Verwaltung) bei Neubau Parkplätze anzulegen oder Parkflächen anzumieten. KONTROLLEN: o Rigorose Kontrollen der Geschwindigkeit, des Verkehrsverhalten und der Parkplätze durch Ordnungshüter. o Regelmäßige Verkehrszählungen an üblichen Tagen ohne und mit innerstädtischen Umleitungen (z.b.kirmes) um den Einfluss der Maßnahmen auf das Verkehrsaufkommen festzustellen. AUSSENRING: o Verbesserung des Verkehrsfluss auf dem Ring Lascheterweg-Vervierserstr.-Aachenerstr.-Hook- Kaperberg : Ampelanlagen, Anlegung weiterer Kreisverkehre. o Anfahrten und Parken zu Schulbeginn und -ende durch PKW und Busse im Schulenbereich prüfen und verbessern. Herbesthaler Straße o In das Konzept der Verkehrsführung gehört das wichtigste Eingangstor zur Stadt. Ein Stau schreckt die Kundschaft ab. Die Instandsetzung des letzten Drittels muss schnellstens in Angriff genommen werden. o Prüfung der eine Stichstraße von der Herbesthalerstrasse UNTER dem Park Klinkeshöfchen bis zum Rotenberg. Busverkehr o In der Begegnungszone nur Einsatz von kleinen Citybussen.

5 o Monopol der uneinsichtigen TEC aufheben. o Streckenführung und Haltebereiche der Schulbusse prüfen und ändern. o Mehr Buslinien in die Randgebiete für Schüler einrichten. o Sammelplätze für Schüler am Ring einrichten. Wie der RSM in seiner Stellungnahme festhält, müssen weitere Parallelmassnahmen ausgeführt werden. o Weiterführung der Bewerbung der Stadt. o Leerstandmanagement o Events gemeinsam durchführen Einige neue Konzepte : Parkgebührrückerstattung durch Einzelhandel. Günstige Kredite oder Miethilfen der Stadt Eupen in Zusammenarbeit mit einer Bank oder mehrerer Banken für Ansiedlung neuer Geschäfte anbieten. Einführung einer Jahresgebühr, zahlbar durch jeden Gewerbetreibenden (Einzelhandel, Freiberufler, Kaufhaus) auf Basis der Anzahl Mitarbeiter und genutzten Quadratmeter, für die Bewerbung der Stadt. Dieses Konzept liegt seit drei Jahren auf dem Tisch. All dies zum Wohle aller Bewohner und Gewerbetreibender der Innenstadt. Nur eine attraktive und wohnfreundliche Innenstadt zieht Menschen an. Leben und leben lassen richtet sich an alle in der Innenstadt und darüber hinaus.

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