Aus dem Leben eines Beraters Als Mathematiker bei d-fine. Berufspraktisches Kolloquium Mathematisches Institut der Universität Bonn 18.

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1 Aus dem Leben eines Beraters Als Mathematiker bei d-fine Berufspraktisches Kolloquium Mathematisches Institut der Universität Bonn 18. Januar 2012

2 Agenda Wer sind wir? Wen suchen wir? Aus dem Arbeitsalltag eines Beraters Finanzmanagement in einer Konzern-Treasury Bewertung von Zinsderivaten Was bieten wir? 2

3 Wer sind wir? 3

4 Kurzvorstellung d-fine d-fine ist eines der führenden europäischen Beratungsunternehmen im Bereich Risiko und Finanzen mit über 300 Beratern verteilt auf die Standorte Frankfurt am Main, München, Zürich, London und Hong Kong d-fine zählt zu den 25 größten Management-Beratungsunternehmen in Deutschland* d-fine berät Banken, Versicherungen, Asset Manager und Industrieunternehmen beim Aufbau ihrer Handels-, Kreditund Risikomanagementsysteme sowie der zugehörigen IT-Architekturen Beratung von A bis Z, von der ersten strategischen Überlegung bis zur technischen Implementierung vom finanzmathematischen Modell bis zur real-time Schnittstelle von der Geschäftsstrategie bis zur Produkteinführung von der Fachkonzeption bis zum Projektmanagement *gemäß Lünendonk Liste siehe z. B. Manager Magazin 4

5 Unser Dienstleistungsspektrum Bewertung / Modelle Konzeption und Validierung von Modellen für die Bewertung und das Hedging von derivativen Produkten Rating-Methodiken Kalkulation und Profit-Test von Versicherungstarifen Risikomanagement Entwicklung von Risikomodellen und Steuerungsverfahren Umsetzung regulatorischer Anforderungen wie Solvency II, Basel II/III oder EMIR und REMIT Mathematische und regulatorische Audits Fachliche Konzeption Prozess- und Organisationsberatung IFRS-Umsetzung Verfahren zur wertorientierten Steuerung von Unternehmen Unternehmensbewertung Post Merger Integration Systemintegration Auswahl und Implementierung von Standardsoftware Entwicklung von Individualsoftware Konzeption von Architekturen Audit vorhandener Systeme Von der Strategie über Konzeption bis zur Integration in Prozesse und IT 5

6 Unser Team Wir haben über 300 fest angestellte Berater 70% mit Abschluss in Physik 20% mit Abschluss in Mathematik 10% mit Abschluss in VWL, Informatik oder BWL ca. 70% unserer Mitarbeiter sind promoviert mit Wohnorten überall in Deutschland Wir legen Wert auf permanente Weiterbildung MSc in Mathematical Finance MBA oder Aktuarsausbildung (DAV) und regelmäßige Teilnahme an internen und externen Fachseminaren und Konferenzen 6

7 Unsere Kunden Banken, Versicherungen, Asset Manager und Industrieunternehmen in Europa und Asien: vom Spezialinstitut bis zum internationalen Konzern Ein Auszug aus unserer Kundenliste: Allianz DG Hyp apobank DVB ampegagerling DWS ARAG DZ BANK AXA European Commodity Barclays Capital Clearing BayernLB E.ON BMW Erste Bank Commerzbank Bundesrepublik CQS Management Deutschland CLS Finanzagentur Deka Hannover Rück Daimler Helaba DBS Singapore HSH Nordbank Deutsche Bank HSBC Trinkaus Deutsche Bundesbank KfW Deutsche Hyp Landesbank Berlin LBBW MEAG NRW.BANK Nord/LB R+V RZB, RBI Raiffeisen-LB RWE Scottish Widows IP Sparkasse KölnBonn Talanx Toyota Kreditbank UBS Union Investment VW Financial Services WestLB Zürcher Kantonalbank 7

8 Wen suchen wir? 8

9 Wir suchen exzellente Bewerber Herausragende quantitativen und analytischen Fähigkeiten, z. B sehr guter Studienabschluss (Master, Diplom) bzw. Promotion in Physik Mathematik (Wirtschafts-)informatik Wirtschaftsingenieurwesen BWL, VWL, Sehr gute IT-Kenntnisse Hohe soziale Kompetenz Sehr gute Englisch- und Deutschkenntnisse Interesse an Finanzmärkten Auslandserfahrung, Praktika, Stipendien, etc. 9

10 Aus dem Arbeitsalltag des Beraters 10

11 Die Rolle des Mathematikers... Ein Mathematiker ist eine Maschine, die Kaffee in Theoreme umwandelt. --Paul Erdös 11

12 ... in der Beratung Software- Hersteller IT- Support Fachbereich Handel Berater Fachbereich Controlling Projekt- Team 12

13 Was bedeutet eigentlich Projektarbeit? Projekt (komplexes) Spezialthema begrenzter Zeitraum begrenztes Budget (weitestgehend) unabhängig vom Tagesgeschäft dediziertes Team Projektarbeit Rollen Projektleitung Projektmitarbeiter Interne Ansprechpartner (aus den Fachbereichen) Projektmanagement Projektplanung, Scope, Pflichtenheft Meilensteine, Quality Gates Priorisierung Statusberichte, regelmäßige Besprechungen Jahr Inhalt Monat Oktober November Dezember Januar Februar April Aufgabe 1 Bereich Aufgabe 2 Aufgabe 3 = Aufgabe = Meilenstein 13

14 Projektbeispiel Finanzmanagement-System einer Konzerntreasury 14

15 Finanzplanung und Cash Management Wo ist unser Cash? $ $ Treasury Vertrieb Finanzplanung, Forecasts, Avise, Finanzcashflows Kontoauszüge, Bewegungsinformationen 8 Konto-Sweep 9 Pooling-Transaktion Banken $ $ Banken $ Werk $ Globale Cash- und Finanz- Position Banken 3 $ $ Treasury IHB 7 Banken $ Vertrieb $ $ Treasury Werk 3 4 Statusinformationen und Saldensteuerung Überweisungen zur Saldensteuerung 5 Inlandszahlungen 6 Cross-Border-Payments 7 Konzerninterne Zahlungen $ 15

16 Projektbeispiel Bewertung von Zinsderivaten 16

17 Warenstrom vs Finanzstrom - Wie groß ist unser Währungsrisiko? ZAR 2% AUD 4% CAD 4% CHF 4%DKK 2% USD 48% GBP 21% 1,7 THB 0% SGD 1% SEK 2% EUR in USD JPY 6% PLN 2% KRW 2% NOK 1% HKD 1% Absatzmarkt Produktionsstätten 1,5 1,3 1,1 0,9 0,7 0,5 Unternehmenssitz Produktionsstätten Heimatmarkt 17

18 Sicherungsgeschäfte in Unternehmen Hedging gegen FX Risiko mit FX Derivaten Operatives Geschäft Zins Risiko Hedging gegen Zinsrisiko mit Zins-Swaps Produktion & Einkauf FX Risiko Finanzierung Hedging gegen Preisrisiko mit Rohstoff-Forwards Rohstoff Risiko Sicherung durch Finanzgeschäfte Alternative durch natürliche Hedges 18

19 Tauschpartner gesucht Was sind Zins-Swaps? Investor Floating Rate: LIBOR bps Unternehmen A Floating Rate: LIBOR bps Fixed Rate: 4.8% Swap-Partner (Bank) Floating Rate Bond Synth. Fixed Rate Bond Swap Floating Synth Bond Fixed Floating 19

20 Was ist 1 in einem Jahr heute wert? Bewertung von Zinsderivaten mit der Barwertmethode Barwert 6M 12M 18M 24M Zinssätze / Zinskurven zum schätzen zukünftiger Cashflows diskontieren auf heutigen Barwert 20

21 Zinssatz Bootstrapping von Zinskurven Risikolos? 3 2,5 2 1,5 1 0,5 0 3M 6M 9M 12M 2Y 3Y 4Y 5Y 10Y 12Y Laufzeit Cashflow- Stripping Vorwärts- Substitution Marktdaten Instrument Deposit Deposit Deposit Deposit Swap Swap Swap Swap Swap Swap Laufzeit 3M 6M 9M 12M 2Y 3Y 4Y 5Y 10Y 12Y Rate

22 Tenor Basis Spreads [bp] Basis Risiko erst seit der Finanzkrise? EUR3E6E3nY=ICAP Basis Risiko Rollierend anlegen für 3 Monate oder anlegen für 6 Monate Risikoloser Tausch? 1Y 3Y 7Y 15Y 30Y Vernachlässigung des Basis Risikos Möglicher Verlust durch Handeln falsch bewerteter Produkte Streitigkeiten bei Margin Calls Risiko durch unbemerkte Änderung des Portfoliowertes Risiko ungünstiger Refinanzierung durch falsch eingeschätzte Refinanzierungskosten 22

23 Konstruktion von Zinskurven: Ein Beispiel Overnight Index Swaps (z.b. EONIA) Leg Disc. Curve Forward Curve Fixed Leg EONIA Disk. Kurve Forward - Kurve Float Fixed EONIA EONIA 6M-EURIBOR - Float EONIA EONIA EONIA Kurve 6M LIBOR Swaps Leg Disk. Kurve Forward Kurve Fixed EONIA - Float EONIA 6M-LIBOR 6M LIBOR Forward Kurve 3M vs 6M LIBOR Basis Swaps Leg Disk. Kurve Forward Kurve Pay EONIA 3M-LIBOR Rec EONIA 6M-LIBOR 3M LIBOR Forward Kurve 23

24 Weitere Projekte 24

25 probability Market Risk Diversified Market Risk Capital Benefit Diversified Credit Risk Credit Risk Expected Shortfall Allocation probability Capital Benefit Herausfordernde Projekte Beispiel risikoartübergreifende Gesamtbanksteuerung bei einer Großbank Credit Risk Process Group portfolio Business unit 1 Business unit 2 Business unit 3 Market Risk Process Credit Risk Economic Capital Copula Model loss Market Risk Economic Capital loss Diversified Group EC Capital Benefit Credit Risk EC Business unit 1 Business unit 2 Business unit 3 Market Risk EC Business unit 1 Business unit 2 Business unit 3 25

26 Herausfordernde Projekte Beispiel Cash Flow Rating Verfahren für Schiffsfinanzierungen Cash Flow Rating Modell Charter rate 120% Rückgang der Charterraten in der Finanzkrise Container (Harpex) 100% Baltic Clean Tanker Index Baltic Dry Index 80% 60% forecast 40% 20% 0% Apr-08 Jun-08 Jul-08 Sep-08 Oct-08 Dec-08 Feb-09 Mar-09 May-09 Jul-09 Discounting No. of lease contract per diems Lessee default Date of current market data Time horizon vacancy vacancy after lessee default 26

27 31106, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,257 Herausfordernde Projekte Beispiel Cashflow at Risk-Modellierung bei einem Versorger Metric Specification Exposure Mapping Scenario Generation Valuation Risk Computation 1 Exposure mapping links together the individual components of the cash flows and the basic risk factors. revenue stream 1 volume 1 price 1 FX CCY1 / CCY2 revenue stream 2 volume 2 price 2 volume 3 CFt revenue streams t price 3 FX CCY1/ CCY2 interest cost volume 1 volume 2 volume 3 function ( price 1) function ( price 1) function ( price 1) t 1 t t 2 t t 3 t price 1t 1 function ( volume 1t, volume 2t, price 1t ) price 2 function ( volume ) t 1 2t price 3t 1 function ( volume 3t, interest cost, price 3t ) 2 Scenarios will be generated based on risk factor evolution models adapted to the specific market conditions and the particular long term observation horizons. 3 Risk is calculated by aggregating valuation results according to specified metric. t=1 t=6 t=12 160,00 140,00 120,00 100,00 80,00 60,00 40,00 20,00 0,00 160,00 140,00 120,00 100,00 80,00 60,00 40,00 20,00 0, Forecast horizon in monthly periods * 27

28 Was bieten wir? 28

29 Anspruchsvolle Aus- und Weiterbildung Umfangreiches Trainingsprogramm für Finanzmathematik MSc in Mathematical Finance an der University of Oxford (UK) MSc in Quantitative Finance an der Frankfurt School of Finance & Management Executive MBA-Programme an folgenden Universitäten: Hautes Etudes Commerciales de l'université (HEC) de Lausanne (CH) Mannheim Business School European Business School (Rheingau) Durham Business School (UK) CFA (Chartered Financial Analyst) Aktuar (DAV) Corporate Finance Blockseminar - von Dozenten der University of Warwick Zahlreiche weitere interne und externe Kurse, u.a. Basis-Finanztraining, Soft Skill Trainings, Softwareschulungen Teilnahme an internationalen Konferenzen und Symposien 29

30 Ein hervorragendes Gesamtpaket Leistungen Kompetitives Grundgehalt plus leistungsbezogener Bonus Unfallversicherung und Pensionskasse Firmenwagenprogamm Work-Life-Balance Freie Wohnortwahl in ganz Deutschland Reisekosten und Spesen werden ab dem gewählten Wohnort komplett übernommen Möglichkeit eines Local Contract Geographisch begrenztes Einsatzgebiet z.zt. ab Senior Consultant für das Rhein/Main Gebiet und den Großraum München Verschiedene Teilzeitmodelle Extra Programm Childcare Unterstützung bei der Suche nach geeigneter Kinderbetreuung sowie Notfallbetreuung in vielen großen deutschen Städten 30

31 number of consultants und erstklassige Karriereperspektiven. Klare Karriereleiter in einem wachsenden Unternehmen Partner Student Praktikum Consultant Projektarbeit vor Ort frühe Verantwortung Intensives Training on-/ off-the-job Senior- Consultant Anspruchsvolle fachliche Arbeit Projektleitung vor Ort Spezialistentätigkeit Manager Kundenbetreuung Projektacquise Projektkoordination Projektverantwortung Kundenbetreuung Projektakquise Strategieentwicklung Unternehmensführung office in London office in Zurich spin off (MBO) from Arthur Andersen office in Hong Kong 2-3 Jahre 5-6 Jahre Jahre Berufserfahrung

32 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! 32

33 Ihre Ansprechpartner Nadine Gottschalk Partnerin Tel Mobil Dr. Martin Engel Tel Mobil d-fine Frankfurt München London Zürich Hong Kong Zentrale d-fine GmbH Opernplatz Frankfurt am Main Deutschland T F:

34

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