FINANZ WEITERBILDUNG. September 2012

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1 September 2012 FINANZ WEITERBILDUNG 04 Interview mit Prof. Suzanne Ziegler: «Banken suchen Beratungskompetenz» 06 Ethik in Beruf und Ausbildung mit gutem Beispiel voran 08 So können Banken Vertrauen zurückgewinnen 10 Jefferies-Studienpreis 2012: die besten Bachelor- und Master-Arbeiten 11 Wie Zeitdruck und Wettbewerb der Bildungsqualität schaden

2 <wm>10cexkkw6ambafwbo1efvpsmulfnugghacgub-igsdgde9r8n4tg092hyeuk0cc_cqlrm6rjhllwugejgirzjlguqt_p2moe3aapyg_fz3czx2l69daaaa</wm> <wm>10casnsjy0mdqx0tu2mlowsaaai5kvuw8aaaa=</wm> ABBLtd, Affolternstrasse 44, 8050 Zürich, Tel ,Fax ,Hauptsitz:Zürich,Gründungsjahr: 1988 als Fusion von Asea AB und BBC ABB R ABB Namen SPI angeglichen (Preisindex SPIX) Val.-Nr.: Na Symbol: ABBN 1 je Namenaktie (adj./in Fr.) Cashflow Ø-Wachstum (3 Jahre) in % 48,5 18,9-15,3-6,0 1,8 Eigenkapital Währungsumrechnung zu Jahresmittel- bzw. Jahresendkursen (Eigenkapital) 2 FuW-Schätzung; Gewinnschätzung 2013: 1.62 Tief Schlusskurs KGV Hoch Tief Dividende Total Return in % 50,4-50,8 31,1 7,0-12,2-8, Kontinuierliche Ausschüttung seit Nennwertrückzahlung 4 Steuerfreie Ausschüttung aus Kapitaleinlagereserven 5 FuW-Schätzung Bewertung/Rendite Na. Kurs in Fr KGV KGV Dividendenrendite in % 4,2 Aktienkapital 2 384,2 Mio. Fr Na. à1.03 Fr. nom. Bedingtes Kapital Na. Genehmigtes Kapital Na. Eigene Aktien Na. (per ) AktienfürMitarbeiteroptionen Na. (per ) Anleihen Mio. $(per ) Risikokennzahlen Na. Beta-Faktor 1.58 Volatilität in % 29 7/2009 um 1 114,9Mio. Fr. Nennwertrückzahlung von 0.48 Fr. je Na um 10,1 Mio. Fr. 6,5 Mio. Na. für Mitarbeiterbeteiligung 7/2010 um 1 211,7 Mio. Fr. Nennwertrückzahlung von 0,51 Fr. je Na., Elimination 22,7 Mio. Na. aus Aktienrückkauf 2010 um 2,2 Mio. Fr. 2,1 Mio. Na. für Mitarbeiterbeteiligung 2011 um 6,1 Mio. Fr. 6Mio. Na. für Mitarbeiterbeteiligung Investor Relations: Johanna Henttonen AB B R JUL AUG SEP OCT NOV DEC JAN FEB MAR APR MAY JUN ABB Namen SPI angeglichen (Preisindex SPIX) Investor AB (7,7%), BlackRock (3%) VR/Management: 0,11% (per ) Anzahl Aktionäre: ca (per ) Dispo-Bestand: keine Angaben Öffentliches Kaufangebot: ab 33,3% (Börsengesetz) VR-Präsident: Hubertus Von Grünberg (seit ) Vorsitz Konzernleitung: Joseph Hogan (seit ) Finanzchef: Michel Demaré (seit ) Anzahl VR- und KL-Mitglieder 2011:8/11 Entschädigung an VR und KL 2011: 41,3 Mio. Fr. Höchste Einzelentschädigung KL: 9,4 Mio. Fr. Mitarbeiterbeteiligung: Optionen (inmio. Fr., per ) in%des Umsatzes 104 in%des Eigenkapitals 232 in%des SPI 3,57 Streubesitz in % 100 SIX, Stockholm, NewYork (Nyse: ABB), Eurex Tagesvolumen SIX2011/12 Na. Anzahl Titel in Fr KeineEintragungs- und Stimmrechtsbeschränkung Am nachhaltigen Ertrag orientiert GV: , Zürich Jahresabschlusszahlen: Mitte Februar Zwischenabschluss: vierteljährlich ABB E ndlich ein Studium, das sich auszahlt. BASEL BERN CHUR GENF LAUSANNE LUGANO LUZERN ST. GALLEN ZÜRICH AKAD Höhere Fachschule Banking und Finance AG Effizient. Sicher. Individuell. Kennzahlen Betriebsergebnis Ebit Gewinn Titelstatistik je Namenaktie in Fr Kurse (adj.) Hoch Bewertung (per ) Kapitalstruktur Kapitalveränderung FuW-Rating B + Wachstum A Investor Relations B + Transparenz Aktionariat VR/Management Börsenwert Kotierung Vinkulierungsbestimmungen Dividendenpolitik Termine Accounting & Finance Infoabend: Mi, 5. Dezember 2012, Uhr Controlling Infoabend: Mi, 5. Dezember 2012, Uhr Banking & Finance Infoabend: Mi, 24. Oktober 2012, Uhr Karrierebegleitend studieren: fh-hwz.ch Informationsanlass in Zürich Dienstag, 13. November 2012, 18:30 Uhr Anmeldung unter +41 (0) , oder auf Executive MBA Universität Zürich: Innovativ. Praxisbezogen. Ganzheitlich. Informationsanlässe November 2012 Höhere Fachschule Bank und Finanz HFBF Der perfekte Titel für Ihr Portfolio Als dipl. Bankwirtschafter/-in HF verbessern Sie Ihre Qualifikationen und damit Ihre Berufsaussichten markant. Dank der konsequenten Ausrichtung auf die Branchenpraxis und des aktualitätsbezogenen Transfers in den Berufsalltag rüsten Sie sich an der HFBF für eine anspruchsvolle Tätigkeit in der Bank- und Finanzwelt. Interessiert? Wir beantworten gerne Ihre Fragen: Telefon Detaillierte Informationen fi nden Sie zudem auf nance In Deutsch, Französisch und Englisch lieferbar. Preis 55 Fr. inkl. 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3 3 Finanz und Wirtschaft Finanz-Weiterbildung Inhalt, Editorial RENDITE AUF SICHER «Nachfrage nach Ausbildung im Banking ist ungebrochen» Prof. Suzanne Ziegler, Leiterin Banking, Finance, Insurance der ZHAW Winterthur, im Interview... 4 Ethik und Finanzbranche Widersprüche erkennen Prof. Manuel Bachmann, Studienleiter, Universität Luzern Verantwortungsvoll heisst, mit gutem Beispiel voranzugehen John Rogers, Präsident und CEO, CFA Institute... 6 Wie junge Leute den Bankberuf erleben Lukas Stucky, Leiter Julius Bär Academy... 7 So kann die Bankbranche das Vertrauen zurückgewinnen Hans-Peter Portmann, Präsidiumsmitglied Zürcher Bankenverband...8 Fachhochschulen möchten mehr forschen Prof. Christoph Lengwiler, Leiter des IFZ der Hochschule Luzern... 9 Jefferies-Studienpreis 2012 Die Gewinner und ihre Bachelor- und Master-Arbeiten Vorsicht, Verwässerung Beat Affolter, Benjamin Wilding, Finance Weiterbildung, Uni Zürich Asien lockt auch in der Aus- und Weiterbildung Ernst Herb, Hongkong Prof. Wissenswertes aus Kapitalanlage, Banking und Finance Studien und Fachbücher zum Weiterempfehlen Zweitausbildung was und wo studieren Hanspeter Frey...13 Suzanne Ziegler, ZHAW Jubiläum: zehn Jahre Jefferies-Studienpreis BILD MARKUS FORTE BILD howard brundrett Staaten, Wirtschaft, Banken wer spürt heute nicht den wachsenden Druck von Schuldenbergen, Überkapazitäten, Margendruck, fehlenden finanziellen und teils auch ideellen Mitteln. Die Reaktion darauf? Effizienz steigern und Kosten sparen, sagen die (Finanz-)Manager. Mit Innovation, lautet die Antwort derjenigen, die auf der Zeitachse weiter blicken als bis zum nächsten oder übernächsten Abschlusstermin. Mit strukturellen Reformen, fordern Politiker, von denen viele das wichtige Wie übersehen oder aus Angst vor der Wählerreaktion für sich behalten. Und weil ohne Wille auch kein Weg ist, stimmt selbst der Mentaltrainer in den Reigen der sanft bis dynamisch klingenden Abbau- oder Revitalisierungsprogramme ein: den Kopf hoch halten und an der Herausforderung wachsen. Jeder hat im Grunde recht, und trotzdem oder wohl gerade deshalb bleiben tragfeste Lösungen aus. Der Umgang mit der Finanz- und Bankenkrise, die zur Staatsschuldenkrise wurde, in eine Vertrauenskrise mündete und erneut die Wirtschaft bedroht, ist Beispiel dafür. Um in einer zunehmend verunsicherten, komplexen und rauen Umgebung zu bestehen, geschweige denn Erfolg zu haben, braucht es Flexibilität, Neugier, Wissen, Geschick und Zuversicht. Denn im digitalisierten und globalisierten Zeitalter gilt je länger, je mehr, dass Stillstand Rückschritt ist. Zum Glück sind uns diese Eigenschaften und Fähigkeiten nicht fremd, sondern sind je nach Persönlichkeit von schlummernd bis ausgeprägt in unterschiedlicher Stärke vorhanden. Und noch wichtiger: Egal, welche Ziele man anstrebt, ob sie handwerklicher oder akademischer Natur sind, sie verfügen über enorme Reserven. Aus- und Weiterbildung setzt sie frei. Bildung ist Stütze und Antrieb, Vermittler und Forscher, Leitfaden und Türöffner. Die Bildungsinstitutionen müssen sich selbst weiterentwickeln, für den harten Berufsalltag beispielsweise neben Fachwissen auch Sozialkompetenz vermitteln. Dann ist erreicht, worin sich vom Manager bis zum Mentaltrainer alle einig sind: Investitionen in die Aus- und Weiterbildung zahlen sich garantiert aus. Das Gegenteil hat bisher noch niemand bewiesen. BILDTHEMA IM COMPUTERLICHT Notebook statt Schreibheft, Tablet statt Lehrbuch und E-Learning statt Frontalunterricht. Bildung ist ohne neue Technologie undenkbar und der Nutzen riesig, es muss ja nicht gleich das Smartphone als Spickzettel sein. Auch als Dekor eignen sich die ständigen elektronischen Begleiter ausgezeichnet, wie unsere Fotografin iris C. Ritter in dieser Beilage beweist. Nur ein Licht aufgehen muss uns immer noch selbst. Hanspeter Frey, Leiter Beilagen IMPRESSUM Beilage zur Ausgabe Nr. 73 der «Finanz und Wirtschaft» vom 15. September 2012 Verlag Finanz und Wirtschaft AG Hallwylstrasse 71, Postfach, 8021 Zürich Telefon , Fax titelbild und bildthema iris c. ritter Verleger Pietro Supino Geschäftsführer Martin Coninx Chefredaktor Mark Dittli Redaktionelle Leitung Hanspeter Frey Art Direction Andrea Brändli, Caroline Grimm Layout Regina Gloor, Sandra Meier Bildredaktion Iris C. Ritter Korrektorat Malgorzata Gajda Anzeigenverkauf Sabrina Wägli (Leiterin Werbemarkt), Jonas Schneider (Finanzprodukte), Yves Golaz (Westschweiz) Technische Herstellung Tamedia AG, Druckzentrum, Werdstrasse 21, 8021 Zürich

4 4 Finanz und Wirtschaft Finanz-Weiterbildung «BERATUNG FEIERT COMEB SUZANNE ZIEGLER Die Leiterin Banking, Finance und Insurance der Fach hochschule Winterthur sieht ihre grösste Aufgabe darin, Absolventen berufsbefähigt zu machen. Banken wollen wieder mehr Beratungskompetenz. Frau Ziegler, wie wirkt sich die angespannte Entwicklung im Bankensektor Reputationsschaden, Stellenabbau, Margendruck auf das Interesse an Aus- und Weiterbildung in der Finanzwirtschaft aus, nimmt es zu oder ab? Wir stellen eine starke Zunahme fest, und zwar nicht erst seit Ausbruch der Finanzkrise. Das Wachstum begann schon im Jahr 2002 und hält unvermindert an auch von berufsbegleitend Studierenden, wo man vielleicht meinen könnte, dass Arbeitgeber wegen der angespannten Wirtschaftslage und des Kostendrucks sagen: Macht zuerst die Aus- oder Weiterbildung, und dann schauen wir, welche Möglichkeiten es für die Absolventen im Unternehmen gibt. Worauf führen Sie die ungebrochene Nachfrage zurück? Ist es allein die Zuspitzung am Arbeitsmarkt? Es gibt einen allgemeinen Trend zu mehr Ausbildung, Akademisierung und zusätzlichen offiziellen Berufstiteln. Das hilft für den Einstieg und das Weiterkommen in einem Finanzunternehmen, auch wenn damit noch nicht garantiert ist, dass der Berufswunsch in Erfüllung geht. Es war zu lesen, dass sich Studierende vermehrt für eine Tätigkeit im Versicherungssektor statt bei einer Bank interessieren. Können Sie das bestätigen? Nein, zumindest bei uns stelle ich das nicht fest. Wir bieten eine Vertiefungsrichtung im Versicherungssektor an: Risk and Insurance. Sie umfasst stabil eine Klasse. Anders im Banking, wo wir aktuell im Teilzeitbereich fünf und im Vollzeitbereich vier Klassen pro Jahrgang führen, verglichen mit zwei Vollzeitklassen vor zehn Jahren. Teilzeit bieten wir erst seit 2004 an. Oder ein anderes Beispiel: Mit dem IFZ der Hochschule Luzern haben wir einen konsekutiven Master in Banking and Finance lanciert. Dafür mussten wir bereits eine zweite Klasse einführen.

5 5 BildER MARKUS FORTE ACK» Werden Teilzeitstudierende von ihren Arbeitgebern unterstützt, und falls ja, wie, mit Zeit oder Geld? Sie bieten vor allem flexible Arbeitszeitmodelle, viele Teilzeitstudierende haben ein Arbeitspensum von 80 oder 70%. Es gibt auch Arbeitgeber, die sich finanziell beteiligen, wobei die Studiengebühren bei staatlich anerkannten und unterstützten Bildungs instituten gering sind, den Grossteil finanziert der Steuerzahler. Bei Weiterbildungen ist das anders. Unsere Programmen werden vollumfänglich über die Studiengebühren finanziert. Da stellen wir in den letzten Jahren eine restriktivere Unterstützungshaltung der Banken fest, bei Zeit und bei Geld. Es gibt jedoch viele Studierende, die die Aus- oder Weiterbildung selbst berappen, weil sie nach dem Abschluss unabhängig sein und den Arbeitsplatz frei wählen wollen. Wie kommen Sie mit der rasch wachsenden Nachfrage im Banking zurecht? Ich will nicht klagen, aber unsere Abteilung arbeitet konstant am Anschlag. Wir beschäftigen heute mehr als fünfzig Personen, vor zehn Jahren waren es fünf. Die stark steigenden Studentenzahlen nehmen die Kapazitätserweiterung gleich wieder voll in Beschlag. Welche Richtung im Bereich Banking and Finance zieht am meisten Absolventen an? Von Banken bekomme ich zu hören, dass unsere Absolventen besonders im Kundenberatungsgeschäft sehr geschätzt werden. Da besteht weiterhin Wachstum. Vor allem die grossen Banken suchen Beraterkompetenz. Unter den Studentinnen und Studenten stelle ich keine bestimmte Vorliebe fest, sie verteilen sich auf alle Bereiche. Man kann höchstens sagen, dass sie nicht schwerpunktmässig ins Investment Banking gehen. Was glauben Sie, welche Rolle spielt die Entlohnung für die Richtungswahl? Da ist gerade das Investment Banking doch besonders reizvoll. Das kann ich nicht beurteilen. Aber ganz allgemein ist der Anreiz, im Bankensektor zu arbeiten und da gut zu verdienen, bestimmt vorhanden und auch legitim, solange die Banken Gewinn erwirtschaften. Bei den Teilzeitklassen haben wir Dozierende teils Studenten vor uns, von denen wir wissen, dass sie mit einem 80%-Pensum schon in der Ausbildung klar mehr verdienen als wir staatlich besoldete Angestellte. Aber die Dozentensuche ist einfacher geworden? So ist es, seit rund drei Jahren finden wir eher Lehrkräfte für Banking- und Finance-Themen, gerade aus den Banken. In diesem Punkt stellen wir seit Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise eine Veränderung fest. Die Lösung der Finanzkrise liegt in einer Kombination von modellbasierter Risikobewertung und gesundem Menschenverstand. Für ihre Anlagemodelle und neuen Finanzprodukte stellten die Banken eine grosse Zahl Naturwissenschaftler vorab Mathematiker und Physiker ein. Jetzt heisst die Losung «näher zum Kunden». Welche Fähigkeiten sind da gefragt? Bei einer Untersuchung im Jahr 2006 zeigte sich, dass Banken eher Natur- als Wirtschaftswissenschaftler suchten. Das war noch die Zeit, als die Entwicklung komplexer mathematischer Modelle im Produktbereich im Vordergrund stand. Das hat sich verändert. Um ein Abbild zu erhalten, was der Finanzsektor heute verlangt, haben wir eine Studie durchgeführt (Finanzdienstleistungsbranche Schweiz Herausforderungen für Unternehmen, Mitarbeitende und Bildungsinstitutionen, vgl. Seite 12, Anm. der Red.). Als wichtig haben sich neben dem Fachwissen Themen wie Methodenkompetenz, Projektleitung, Sozialkompetenz mit Flexibilität und Einfühlungsvermögen und Selbstkompetenz wie zum Beispiel Belastbarkeit und Zeitmanagement herausgestellt. Dieser Herausforderung wollen wir uns noch verstärkt stellen, denn es sind besonders Fachhochschulabsolventen, die sich für die Kundenberatung entscheiden, weil sie bereits Praxiserfahrung haben. Wie spiegelt sich das im Lehrplan? Mit zusätzlichen Schwerpunkten, neben dem Fachwissen mit Themen wie Praxis- und Handlungskompetenzen, Analyse und Problemlösung, Reflexions- und Urteilskompetenzen, methodisches Vorgehen bei der Teambildung, wo wir die Gruppeneinteilung vorgeben und Studierende zwingen, auch mit Nicht-Kollegen zusammenzuarbeiten, um so zum bestmöglichen Resultat zu kommen. Bildungsauftrag und -verantwortung verlagern sich immer mehr zu den Bildungsinstituten. Wie nehmen Sie das wahr? Das hat sich sicher teilweise verlagert, aber in der Finanzwirtschaft gibt es eine grosse Einschränkung: Die Banken betreiben nach wie vor einen erheblichen Aufwand für die interne Aus- und Weiterbildung. Das betrifft vor allem die Grossbanken, die indirekt über Stellenwechsel die gesamte Branche unseres Landes beliefern. Wir stellen fest, dass unsere Absolventen nach dem Studium häufig bei Grossbanken einsteigen, dort weitere Aus- und Weiterbildungen geniessen und dann als Spezialisten zu kleineren Unternehmen in der Finanzindustrie wechseln. Gleiches gilt für die Versicherungen. Überhaupt sollte man nicht einen Keil zwischen Wirtschaft und Bildungsinstitute treiben, denn beide profitieren voneinander. Wir versuchen, und nicht nur wir, so viel wie möglich mit Unternehmen jeglicher Grösse und Herkunft zusammenzuarbeiten. So können unsere Absolventen, wie auch die der Universitäten, bei der UBS mit deren Fachleuten ein Managementgame absolvieren. Die UBS hat uns durch all die Krisenjahre unterstützt, was ihr hoch anzurechnen ist und keine Schlagzeilen macht. Wie würden Sie den Unterschied zwischen Fachhochschule und Universität beschreiben, wer ist durch das neue Umfeld stärker gefordert? Universitäten und Fachhochschulen machen unterschiedliche Ausbildungen. Die Universitäten sind eher im Modellbereich gefordert, während wir uns auf die Anwendung konzentrieren. Ich kann nur für uns sprechen: Wir sehen unsere Aufgabe darin, berufsbefähigte Leute auszubilden. Wenn wir im Managementgame besser abschneiden, ist das für uns ein gutes Signal. Aber man darf nicht einen Fachhochschulabgänger gleich ein grosses Projekt leiten lassen, wo es sehr viel um komplexe und mathematische Modelle und Methodik geht, dafür sind unsere Leute nicht ausgebildet. Es sind einfach unterschiedliche Profile. Da und dort wird der Vorwurf erhoben, die Finanzausbildung in der Schweiz hinke der Entwicklung hinterher, nachdem unser Land früher selbst Trendsetter war. Da darf man sich nicht täuschen lassen. Die schweizerische Mentalität ist es eben, nicht immer gleich allem nachzurennen. Man will zuerst sehen, ob und wie ein neues Thema funktioniert oder ob es nur ein kurzlebiger Verkaufsgag ist. Diese Strategie hat sich bewährt. Unser Bankensystem war in den letzten Jahrzehnten eines der erfolgreichsten weltweit. Wer setzt heute die Trends in der Finance? Die USA. Die Schweiz hat gar nicht die Möglichkeiten dazu. Aber wir müssen uns nicht verstecken. Zurzeit laufen Anstrengungen, lanciert von den Banken und der Bankiervereinigung, für neue Ausbildungen im Cross Border Wealth Management. Die Weissgeldstrategie soll in der Ausbildung umgesetzt werden. Die Projektgruppe der Banken hat Hearings gemacht, an denen wir uns beteiligten. Für Deutschland, Frankreich, Grossbritannien und Österreich haben wir den Zuschlag für die -Ausbildung erhalten. Diese Ausbildung bieten wir in Kooperation mit dem Swiss Finance Institute an. Die Kurzversion der Ausbildung läuft über das SFI, die längere, fundierte, die mit einem Zertifikat abschliesst, macht dann die ZHAW. Plötzlich kommen neue Bedürfnisse auf ausländisches Steuerrecht zum Beispiel. Dafür arbeiten wir mit ausländischen Partnerschulen zusammen. Die Finanzausbildung ist agiler, als man vielleicht meint, und das ist auch zwingend so. Wie stark fliesst Ethik in die Aus- und Weiterbildung ein? Wir versuchen sie stets wieder einzubauen, stellen aber fest, dass es nicht sonderlich gut ankommt. Viele Studierende sagen, Ethik sei eine politische Diskussion, man solle doch beim Fachausbildungsbereich bleiben. Wir behalten die Themen aber bei, weil wir von der Wichtigkeit für eine umfassende Ausbildung überzeugt sind. Wie denken Sie darüber? Lassen wir mal das Wort Ethik beiseite und sprechen von Verantwortung Verantwortung dem Kunden, den Stakeholders gegenüber. Mein Eindruck ist, dass sich bei den Banken noch nicht viel geändert hat. Der Libor-Skandal hat mich zutiefst erschreckt. Er zeigt, dass man aus der Krise nichts gelernt hat, dass Leute, auch wenn es nur eine sehr kleine Minderheit ist, nicht sensibilisiert sind für Fehlverhalten. Bei der UBS konnte man im Jahr 2007 sagen, es war ein strategischer Fehler, sich so stark in Subprime-Papiere zu engagieren, zumal sie ein AAA-Rating hatten. Aber die Libor-Manipulation ist ein systematischer Betrug, der Marktmechanismus wurde ausgehebelt. Das ist sehr bedenklich. Wird die Finanzbranche ihre frühere Reputation je wiedererlangen? Wenn ich das wüsste, könnte ich es in Forschungs- und Projektaufträge ummünzen. Aber niemand weiss es. Aber hoffen darf man? Vorerst gibt es wohl noch eine Zäsur. Bisher verzeichnen das Gastgewerbe und der Detailhandel mehr Arbeitslose als Folge der Krise als die Bankbranche, unter anderem weil weniger ausländische Bankkunden nach Zürich kommen. Da fällt auch Umsatz in anderen Bereichen als bei den Banken weg. Besonders unter den Auslandbanken wird es noch schmerzhafte Einschnitte geben. Eine Konsolidierung ist wahrscheinlich. Zurzeit laufen Anstrengungen im Cross Border Management, die Weiss geldstrategie in der Ausbildung umzusetzen. Und die Finanzkrise? Ist ihr Ende absehbar? Die Lösung der Finanzkrise liegt in einer Kombination von modellbasierter Risikobewertung und dem gesunden Menschenverstand. Wenn das gelingt, sind wir einen grossen Schritt weiter. Gibt es Anzeichen dafür? Nicht viele. Auf eine Krise folgt immer eine Verschärfung der Regulierung. In den vergangenen zwanzig Jahren liess jede zusätzliche Regulierung ein neues Ventil entstehen, was dann wieder in eine neue Krise mündete. Wenn wir weiterhin diesen Weg gehen, wird der Spielraum für den gesunden Menschenverstand immer kleiner. Der US-Finanzwissenschaftler Gary Gordon sagte einst, der schlimmste Punkt in der Finanzkrise sei dann, wenn an sich sichere Anlagen unsicher würden. Da stecken wir jetzt drin. Im Umkehrschluss kann man sagen, die Krise ist vorbei, wenn es wieder sichere Anlagen gibt. Doch noch ist das Finanzsystem ziemlich labil. Auch das Bildungsangebot ist unüber sichtlich geworden. Wie findet man sich darin am besten zurecht? Das ist auch für uns ein grosses Problem. Wir sehen uns als seriösen Anbieter und grenzen uns durch strenge Aufnahmekriterien ab. Doch wer es zum Beispiel nicht in unsere Weiterbildungs- Master-Programme schafft, wird morgen bestimmt bei einem anderen Anbieter zugelassen. Wenn Sie einen Wunsch guthätten, für Ihren Beruf, das Bildungswesen, die Finanz branche allgemein, was wäre das? Ich wünsche mir, dass die Finanzbranche wieder einen guten Ruf bekommt den Ruf, den sie verdient. Denn der Finanzsektor ist wichtiger für unsere Wirtschaft und das Wohlergehen in diesem Land, als viele Leute meinen. Wenn es der Finanzbranche gut geht, geht es der Schweiz gut, den Bildungsinstitutionen, die Forschungsaufträge erhalten, und so ist allen geholfen. n INTERVIEW HANSPETER FREY ZUR PERSON Prof. Suzanne Ziegler leitet seit Mai 2011 die Abteilung Banking, Finance, Insurance der School of Management and Law und gehört zu deren Geschäfts leitung. Die Schule ist Teil der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissen schaften (ZHAW) in Winterthur, an der Suzanne Ziegler seit dem Jahr 2002 als Dozentin wirkt. Nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität St. Gallen nahm sie ihre Tätigkeit bei der Schweizerischen Nationalbank im Ressort Systemstabilität auf. Als Dozentin, Projektleiterin, Verfasserin und Herausgeberin zahlreicher Publikationen hat sie sich in Wissenschaft und Bankpraxis rasch Respekt verschafft. Sie hält die Titel Hochschuldidaktik und Leadership. Suzanne Ziegler ist verheiratet und Mutter von zwei Kindern.

6 6 Finanz und Wirtschaft Finanz-Weiterbildung MANUEL BACHMANN ÜBER ETHIK IN DER FINANZBRANCHE KEIN REICH DES BÖSEN MIT GUTEM BEISPIEL VORAN SCHADENBEKÄMPFUNG Um das Vertrauen in die Finanzbranche wiederherzustellen, muss jedes Branchenmitglied mitwirken und proaktiv integres und loyales Kundenverhalten vorleben. JOHN ROGERS Was ist Ethik? Die Finanzbranche braucht nicht mehr Ethik, sie besitzt bereits ihre eigene. Allerdings muss sie deren Widersprüche lösen. Der weitherum und oftmals lautstark erhobene Vorwurf an die Finanzbranche, es mangle ihr an Ethik, ist «Bullshit» weder falsch noch wahr. Vielmehr ist er scheinheilig, populistisch und Ausdruck eines Ressentiments. Er verkennt, was Ethik ist, dass sie sich gerade im Finanz system widersprüchlich geltend macht und dass das System so gestaltet werden muss, dass der Einzelne nicht überfordert wird. Ethik ist die Beschreibung der Welt, nicht, wie sie ist, sondern wie sie sein soll. Eine Ethik des Finanzsystems ist also eine Beschreibung dieses Systems, wie es sein soll, wie es besser wäre, als es ist. Aus ihr geht die Idee der Professionalität hervor. Professionalität bedeutet, über eine Soll-Beschreibung zu verfügen und ihr nachzueifern. Wir nennen dies das Berufsethos. Das Berufsethos impliziert Vorstellungen über die mögliche, aber noch unerreichte Best Practice, manifestiert sich im Optimierungsdenken und in hohen Anforderungen an die «Tauglichkeit» der Professionals. In diesem Sinne war Ethik auch im Finanzsektor immer schon da vielleicht sogar ausgeprägter als in anderen Sektoren. Grundsätzlich muss man klarstellen: Über Ethik verfügt jeder Mensch, nämlich in Gestalt eines Wertbewusstseins, das denjenigen, der es entwickelt, dazu drängt, Werte zu respektieren, sich nach ihnen auszurichten und sie zu verwirklichen. Ein solches Wertbewusstsein mag individuell unterschiedlich sein, aber die gelegentlich suggerierte Vorstellung, im Finanzsystem herrschten «Gier» und «Skrupellosigkeit», ist absurd, weil sie die Welt in ein Reich des Bösen und ein Reich des Guten teilt. Statt zwischen einem Reich des Bösen und des Guten müssen wir unterscheiden zwischen dem System und der einzelnen Person, WIDERSPRÜCHE IM SYSTEM ERKENNEN Die Universität Luzern bietet ein einzigartiges Executive-Programm an: den Philosophie + Management. Dieses berufsbegleitende Master-Programm offeriert gerade auch Entscheidungsträgern aus der Finanzbranche Konzepte und Methoden, um Widersprüche im System zu erkennen, implizite und explizite Ethik zu konfrontieren und das eigene professionelle Selbstverständnis zu überprüfen. Ziel des Programms ist es, die Gestaltungs- und Entscheidungsfähigkeit der Teilnehmer im oftmals widersprüchlichen Praxiskontext zu stärken und zu steigern. Der nächste Studiengang beginnt Eine frühzeitige Anmeldung ist erforderlich. Informationen auf die im System agiert. Das System ist immer mächtiger als der darin agie rende Einzelne, so sehr er auf das System auch immer einzuwirken vermag. Das bedeutet: Das System zwingt den Einzelnen zur Anpassung, sonst wird er scheitern. Das führt zu einem Dilemma zwischen erforderlicher Statt zwischen Gut und Böse müssen wir unterscheiden zwischen dem System und dem Einzelnen, der darin agiert. Systemkompatibilität und individuellem Wertbewusstsein. Dieses Dilemma wurde sichtbar, als die Finanzkrise auch bei den Insidern zu Selbstzweifeln und schlaflosen Nächten führte. Eine Ethik des Finanzsektors muss den Umgang mit diesem Dilemma lehren, wird es aber nie restlos auflösen können. Deshalb müssen wir zwischen impliziter und expliziter Ethik unterscheiden. Wer im Finanzsektor erfolgreich sein will, folgt einer unausgesprochenen Ethik, die sich in den ökonomischen Zielen ausdrückt und dem System eigen ist sozusagen in dieses eingewickelt. Explizite Ethik in Form von Appellen an die Selbstverantwortung, von Ethikkodizes und Ethiktrainings nimmt oft wenig Rücksicht auf die implizite Ethik. Das ist besonders fatal, wenn sich implizite und explizite Ethik widersprechen, beispielsweise das Ziel der Renditemaximierung dem Ideal, Innovation in der Realwirtschaft zu fördern. Eine Ethik des Finanzsektors muss solche Widersprüche identi fizieren und auch hier klären, wie wir mit ihnen leben können. Daraus sind die richtigen Schlüsse zu ziehen. Der angesichts der Krise erschallte Ruf nach «mehr Ethik» kann in die Irre führen. Er birgt eine Gefahr: den Einzelnen angesichts systemischer Widersprüche zu überfordern und nicht nur eine denkbare Revision des Berufsethos, sondern auch dessen tägliche Praxis scheitern zu lassen. Der Finanzsektor muss seine Systeme so gestalten, dass implizite und explizite Ethik übereinstimmen. Das wird ihn von innen heraus wieder stärken. n Manuel Bachmann, Dr. phil., MBA HSG, Studienleiter des Executive-Programms Philosophie + Management, Universität Luzern. PROAKTIV Die Finanzindustrie ist unter Beschuss. Sie hat es jahrelang vernachlässigt, das Vertrauen von Kunden, Regulatoren und der Öffentlichkeit aufrechtzuerhalten. Es ist Zeit, dass die Angestellten im Finanzbereich selbst Verantwortung übernehmen und integres Verhalten in ihrem Umfeld vorleben. Es reicht nicht mehr, nur eine solide Anlageperformance auszuweisen. Wie schlecht es um das Vertrauen der Öffentlichkeit gegenüber den Finanzdienstleistern steht, zeigt unter anderem das aus den Vereinigten Staaten bekannte Edelmann-Trust-Barometer für öffentliches Vertrauen des gleichnamigen Public-Relations Konzerns. Demnach traut weniger als die Hälfte der Befragten den Banken und den Finanzdienstleistern noch über den Weg, oder umgekehrt: Mehr als die Hälfte bekundet Misstrauen. Damit sind die beiden Branchen das Schlusslicht des Barometers. In einer Umfrage des TV-Netzwerks CNN wurden vor geraumer Zeit Banker und Finanzdienstleister von drei Vierteln der Befragten als gierig und überbezahlt und von zwei Dritteln als unehrenhaft bezeichnet (vgl. dazu Kommentar links). Die Umfrage dürfte heute noch schlechter ausfallen, sind doch weitere Bankenskandale ans Licht gekommen. Weltweit sorgten die Libor-Mauscheleien für Schlagzeilen. In der Schweiz überraschten jüngste Enthüllungen zum Korruptionsskandal bei der BVK- Personalvorsorge des Kantons Zürich. So soll eine Bank der BVK Börsengeschäfte falsch verrechnet haben, zum Schaden der Versicherten und zum Vorteil von Exponenten der Kasse und ihres Umfelds. SCHWARZE SCHAFE Sogar die Branchenmitglieder selbst müssen einräumen, dass ihr Ruf ramponiert ist: In der diesjährigen Umfrage des globalen Berufsverbands CFA Institute bestätigten 90% der Mitglieder, dass das Vertrauen in die Finanzindustrie in den vergangenen Jahren gelitten hat. Das ist umso frustrierender, als sich die meisten von ihnen tadellos verhalten und den CFA-Verhaltenskodex (vgl. Box) befolgen. Wir müssen den Anlageberuf wieder mit den öffent lichen Interessen verbinden. Um das Vertrauen der Kunden in die Finanzindustrie wiederherzustellen, würden gemäss der Umfrage auch die verschärften Regulierungen nicht helfen. Sie wurden geschaffen, um die schwarzen Schafe der Finanzindustrie zu bekämpfen, funktionieren aber nicht wie gewollt. In diesem Umfeld ist es sehr schwierig, Kunden zu beraten und Produkte zu vermitteln, zumal die Zeiten satter Renditen an den Finanzmärkten schon länger vorbei sind. Was ist die Kernursache für diese Probleme? Die Selbstkontrolle scheint versagt zu haben. Die Industrie verliert an Glaubwürdigkeit, und die Berufsmitglieder gehen in ihren selbst geschaffenen Problemen unter. Sie müssen nun selbst anpacken und persönliche Verantwortung übernehmen, egal, in welcher Organisation und in welcher Position sie arbeiten (vgl. Seite 8). Sie müssen ihr Verständnis von Verantwortung und ethischem Verhalten dem Kunden gegenüber explizit kommunizieren und in ihrem Umfeld proaktiv durchsetzen. CFA-STANDESREGELN ALS INDUSTRIESTANDARD Das CFA Institute ist der globale Berufsverband für Anlagespezialisten und verleiht den begehrten Abschlusstitel Chartered Financial Analyst (CFA). Der Verband setzt die Verhaltensstandards für seine Mitglieder. Diese müssen jährlich eine Erklärung unterzeichnen, in der sie sich zur Einhaltung des Code of Ethics und der Standards of Professional Conduct verpflichten. Wer die Standesregeln missachtet, muss mit dem Verlust seines CFA-Titels und entsprechenden Reputationsschäden rechnen. Kernpunkte des Verhaltenskodex sind die Einhaltung von Insidernormen, die Loyalität gegenüber Kunden und Angestellten sowie die Offenlegung von möglichen Interessenkonflikten. So ist es CFA-Mitgliedern und -Kandidaten nicht erlaubt, nicht öffentliche Informationen für sich oder andere zu nutzen, die den Wert eines Investments beeinflussen könnten. Die Mitglieder müssen mit der gebotenen Sorgfalt und gesundem Menschen verstand zum Vorteil ihrer Kunden handeln und die eigenen Interessen sowie die Interessen des Unternehmens hintanstellen. Die CFA-Standesregeln gelten inzwischen als Industriestandard und werden oft auch von anderen Institutionen angewendet. DREI FORDERUNGEN Die Zurückgewinnung des Vertrauens in die Finanz industrie baut auf drei Pfeilern auf. Erstens: Fokus auf Ethik. Plädieren Sie für ethisches Verhalten im Unternehmen. Unterbinden Sie den Verkauf oder den Einsatz von Produkten oder Geschäftspraktiken, die nicht im Interesse des Kunden sind. Die Unternehmensfriedhöfe sind voll mit Reputations- und Finanzdesastern, die auf schlechtem ethischem Verhalten gründen. Mangelnde Ethik kostet Geld und Jobs. Dabei sind alle Beteiligten Verlierer. Zweitens: Setzen Sie auf Finanz aktivitäten, die wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt ermöglichen, und nicht auf Finanzaktivitäten zum Selbstzweck. Das Anlagegeschäft existiert dank einem gesellschaftlichen Vertrag, der professionelle Dienstleistungen fordert. In der heutigen Zeit des Misstrauens müssen wir den Anlageberuf wieder mit den öffentlichen Interessen verbinden. Unternehmen sind erfolgreich, wenn Angebot und Leistung tatsächlich dem Kunden dienen. Daraus ergeben sich auf Vertrauen basierende Geschäftsmodelle, die langfristig für alle Beteiligten gewinnbringend sind. Nur so kann die Industrie ihre Reputation wieder aufbauen und ihren Wert, den sie letztlich für die Gesellschaft erbringt, aufzeigen. Standesorganisationen wie das CFA Institute bieten entsprechende Verhaltenskodizes an (vgl. Textkasten). Drittens: Die Kompetenz sowie das Einschätzungsvermögen aller Finanzprofis müssen erweitert werden, nicht nur in den einzelnen Fachgebieten, sondern auch auf ethischer Ebene. Erhöhte Investitionen in die Aus- und Weiterbildung sind gefordert. Es braucht die Auseinandersetzung mit Mitstreitern, mit Regulatoren, Kunden und weiteren Marktteilnehmern. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über alle Funktionen und Hierarchiestufen hinweg sind dazu aufgefordert, diese Werte zu verfolgen. FEIND IN EIGENEN REIHEN Um es noch einmal deutlich zu machen: Der Feind ist in uns. Selbstkontrolle und Selbstverantwortung müssen wieder aufgebaut werden. Versuchen Sie doch folgendes Experiment: Überlegen Sie sich eine einfache Idee, die zur Schaffung von Vertrauen in den Finanzsektor beiträgt, und versuchen Sie sie im nächsten Jahr im Unternehmen umzusetzen. Erwartungen und Anforderungen in der Branche müssen hinsichtlich Professionalität, Verhalten und ethische Grundgesinnung verschärft werden, und auf ihre Einhaltung ist zu achten. Nicht nur die Gesellschaft, auch der Sektor selbst und seine Berufsmitglieder werden davon profitieren. Wie Mahatma Gandhi einmal bemerkte: «Wenn du die Welt ändern willst, musst du bei dir selbst beginnen. Du musst so werden, wie du die Welt sehen willst.» n John Rogers, Präsident und CEO, CFA Institute, Charlottesville (USA).

7 7 BESSER ALS SEIN RUF BANKBERUF Die Zahl junger Leute, die als Lehrling oder nach einer höheren Schulbildung zur Bank stossen, ist seit 2007 gewachsen. Was lockt am Bankberuf, dessen Image leidet? Vier Erfahrungsberichte. LUKAS STUCKY EINSTEIGER BERICHTEN Trotz Finanzkrise hat die jährliche «Universum»-Umfrage auch in diesem Jahr ergeben, dass Studenten der Wirtschaftsfächer zwanzig Banken unter ihren Top-hundert-Wunscharbeitgebern angeben. Die Zahl junger Menschen, die eine Banklehre oder den Berufseinstieg nach der Mittelschule in der Bank machen, ist seit der Finanzkrise 2007 gewachsen (vgl. Grafik). Vier junge Hochschulabgänger und Bankeinsteiger berichten aus ihrem Berufsalltag. Philipp, Ting, Jetmir und Raphael sind kurz nach ihrem Hochschulabschluss in die Bank Julius Bär eingetreten und behaupten sich seither in einem anspruchsvollen Umfeld. Auf die Frage, ob die Berufswahl als Banker auch die richtige war, hören sich die Antworten nachdenklich bis kämpferisch an: «Es ist manchmal wirklich nicht einfach, Kunden zu erklären, warum ihre Anlagen nicht besser performen», sagt einer. «Ich war vor meinem Stellenantritt bei Julius Bär in einem Sommer- Internship bei einer Grossbank und erlebte ein aggressives Kostensenkungsprogramm mit vielen Kündigungen», ein anderer. ANZIEHUNGSKRAFT INTAKT Anzahl Personen neue KV-Lernende im Bankensektor Berufseinsteiger nach Mittelschule NEUE GENERATION «Meine Kolleginnen und Kollegen ausserhalb der Bank sind oft erstaunt, dass ich nicht mehr verdiene. Ihre Vorstellung ist von den Medien geprägt: Banker spekulieren ein bisschen und kassieren dafür einen Riesenlohn!» Und der vierte meint: «Es gibt mir zu denken, dass Bankmitarbeiter bei Behörden verschiedener Länder gemeldet sind und unter Generalverdacht stehen.» Doch vor die Wahl gestellt, würden sich alle vier wieder für die Bank als Arbeitgeberin entscheiden. Ein Schwerpunkt für die neue Bankergeneration liegt im echten Interesse an den Märkten, den wirtschaftlichen Zusammenhängen, den Kunden und den Produkten: «Nach meinem Studium in Politologie und Volkswirtschaft hätte es mich auch in ein Forschungsinstitut verschlagen können», lässt Philipp seinen Entscheid Revue passieren, «heute arbeite ich im Aktienresearch der Bank: Ich analysiere auch die poli tischen Ereignisse, zum Beispiel im Nahen Osten, nur leite ich dann zusätzlich ab, was das für den Ölpreis und den Geschäftsgang der Ölunternehmen bedeutet. Dass meine Analysen gelesen und für Anlageentscheide beigezogen werden, motiviert mich.» «Wer wie ich mit Privatkunden arbeitet», fasst der junge Kundenberater Jetmir zusammen, «erlebt jeden Tag, wie die globalen Märkte, in denen sich das Weltgeschehen spiegelt, funktionieren und tendieren. Und das nicht nur theoretisch, sondern praktisch.» Als Kundenberater sei man gefordert, wenn die Kunden emotional auf dieses Geschehen reagierten, «wenn Gier oder Angst vorherrschen. Da braucht es viel Fingerspitzengefühl, um darauf zu reagieren und vernünftige Relationen aufzuzeigen.» Auch für Raphael ist die Arbeit mit Private-Banking-Kunden gerade deswegen spannend, weil sie Freiheit gibt, die Arbeit zu gestalten: «Die Kunden sind unser Chef.» Das verlange, sich auf sehr unterschiedliche Menschen, Kulturen und Bedürfnisse einlassen zu können. BANKER AUS ÜBERZEUGUNG Wem es dabei um leicht verdientes Geld oder hohes Sozialprestige geht, dem würden die jungen Banker nicht zu einer Banklaufbahn raten. «Die Passion für dieses Geschäft ist zwingend», meint Raphael. «Kein Zweifel, unsere Branche hat an Vertrauen verloren, und wir müssen neue Geschäftsmodelle erst erproben», findet Jetmir, «doch das sind Chancen für die, die nicht einfach am Überkommenen festhalten wollen.» In diesen Zeiten kämen Leute mit neuen Ideen und dem Willen, sich einzusetzen, viel schneller voran. Dazu kommt die persönliche Entwicklung in der Begegnung mit Menschen, bei der es um mehr als bloss ums Prestige geht. So Philipp: «Das Team, in dem ich arbeite, ist super, fachlich und menschlich. Dazu kommt, dass ich Gelegenheit habe, für meine Analysen die COO oder CEO grosser Unternehmen zu treffen. Das ist eine grosse Herausforderung für einen jungen Menschen, aber ich lerne von diesen Begegnungen viel.» NICHT SORGENFREI Die Sorge um die Zukunft des Bankenplatzes Schweiz und auch das Gefühl, in unfairer Art und Weise angegriffen zu werden, bewegen die neue Bankergeneration. Es kann frustrierend sein, dass es auch in privaten Diskussionen nicht immer gelingt, zu einem differenzierten Bild unter den Gesprächs Sabine Bernhard (25) Die FuW-Teilzeitredaktorin hat eben den Master of Business Administration an der Uni Bern abgeschlossen. Ihr Berufsziel definiert sie insofern, als es eine Laufbahn «bei einer Bank oder einer Vermögensverwaltung sein soll». Weiterbildung in Finance und Banking Master of Advanced Studies (Nachdiplomstudium) Corporate Finance Start 21. Lehrgang: 22. November 2012 Pensionskassen Management Start 3. Lehrgang: 4. März 2013 Bank Management Start 16. Lehrgang: 11. März 2013 Asset Management Start Lehrgang: 11. März 2013 partnern zu kommen. Wie sieht es angesichts des gelegentlich garstigen Umfelds mit den persönlichen Berufsaussichten und -wünschen aus? Ting im Handel mit strukturierten Produkten tätig empfiehlt, Banken als potenzielle Arbeitgeber erst einmal wie eine Investition zu analysieren. «Für mich deckt sich meine persönliche Präferenz mit der Strategie der Bank: Ich möchte längerfristig im Geschäft mit dem chinesischen Markt arbeiten, und die Bank Julius Bär will sich stärker in den Wachstumsmärkten engagieren», betont er. Ting stammt ursprünglich aus Schanghai und kann sich gut vorstellen, dereinst in Asien tätig zu sein (vgl. Seite 12). Dass er für die Bank schon nach einem Jahr eine Zeit lang in Singapur und Hongkong arbeiten konnte, war für ihn entscheidend. «Aber ebenso sehr habe ich Wert auf eine Bank mit guter Reputation, einer soliden Bilanz und stabiler Führung gelegt.» Er würde lügen, wenn er als Vater von bald zwei Kindern behauptete, Jobsicherheit spiele keine Rolle, bekennt Philip. Auswandern in die «heissen» Märkte stehe für ihn jedoch nicht im Vordergrund, hält er fest. Auch Raphael hofft, dass es der Schweiz gelingt, sich im politischen Gegenwind zu behaupten und die Qualitäten ihres Bankenplatzes auszuspielen. Am Engagement und an Überzeugung für ihren Beruf fehlt es der neuen Bankergeneration jedenfalls nicht. n Lukas Stucky, Leiter Julius Bär Academy, Zürich. Private Banking & Wealth Management Start 7. Lehrgang: 11. März 2013 Studieren in Zug Lernen Sie unser gesamtes Weiterbildungsangebot kennen: IFZ Abend der Weiterbildung, 7. November 2012, Uhr -weiterbildung Anzeige Quelle SBVg / Grafik Finanz und Wirtschaft

8 8 Finanz und Wirtschaft Finanz-Weiterbildung SO KEHRT VERTRAUEN ZURÜCK BANKENARBEITSMARKT Von bis zu Kündigungen war am Bankenplatz die Rede, effektiv wurden es klar weniger. Dass die Stimmung am Boden ist, hat andere Gründe. Jetzt heisst es energisch handeln. HANS-PETER PORTMANN ZÄSUR Am Bankenplatz Schweiz wurden nach Ausbruch der Finanzkrise mit anschliessender Schuldenkrise Arbeitsplätze gestrichen, Abgänge nicht ersetzt und Stellen zusammengelegt. Schaut man sich aber die Nettoentwicklung an, sind in den letzten drei Jahren nicht wie angenommen , sondern knapp 5000 Stellen verloren gegangen. Währenddessen hat sich die Bruttowertschöpfung, die zuerst rund 10% gesunken war, auf dem tieferen Niveau stabilisiert. Der Stellenabbau hat alle Stufen und Bereiche getroffen. Dabei wurden die Qualitätsund Ertragsanforderungen nach oben gesetzt, womit die Ausscheidungskriterien in den Linien gleich feststanden. Einer der Gründe, warum der Stellenabbau geringer war als erwartet, liegt in den zunehmenden Regulierungen und Rechtsstreitigkeiten, die zum Beispiel in den Legal Departments zu einer Personalaufstockung geführt haben. Bereits gibt es auch in anderen Bereichen wieder Engpässe. So wurde erkannt, dass in der IT mit den heutigen Ressourcen die grossen Herausforderungen nicht zu bewältigen sind. Auf der Kundenseite ist man über eine drohende A b nahme der Betreuungsqualität alarmiert, was dazu führt, dass im Hintergrund nach bestqualifizierten und integeren Persönlichkeiten als Kundenbetreuer gesucht wird. Michèle Grogg (24) VERUNGLIMPFUNGEN Der weitere Verlauf hängt aber auch von der noch ungewissen Zukunft der Steuerabkommen mit dem Ausland und dem damit verbundenen Kapitalabfluss ab. Gleichzeitig steigt mit der stetig wachsenden Regulierung der Arbeitsaufwand. Jede neue Regelung verursacht immense Kosten, was trotz Mehrbelastung für die Mitarbeitenden zu erneutem Personalabbau führen könnte. Die Angriffe auf den Finanzplatz, das Banken- Bashing, die Verunglimpfung von Bankangestellten im eigenen Land sowie die faktische Kriminalisierung von Schweizer Bankangestellten im Ausland gehen nicht spurlos an den Betroffenen vorbei. In verschiedensten Bankbereichen ist die Stimmung auf einem Tief und die Motivation vieler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mehr als angeschlagen. Die Arbeitslast, der Erfolgsdruck und die immer komplexeren rechtlichen Anforderungen, für deren Einhaltung unter Androhung von Sanktionen zu einem grossen Teil die einzelnen Berater verantwortlich gemacht werden, sind für viele Bankangestellte zur psychischen Belastung geworden. STELLENABBAU IM BANKENSEKTOR Anzahl Stellen davon in 2011 / 2012 weltweit der Schweiz HSBC UBS 4400 mind Credit Suisse 3500 mind. 500 Union Bancaire Privée EFG Interntational 250 unbekannt Julius Bär 150 unbekannt SIX Group 150 unbekannt Laufender Abbau in kleinen Schritten: Vontobel, Deutsche Bank (Schweiz) u.a. Bisher kein Abbau: Lombard Odier, Pictet, Raiffeisen, ZKB Offen: Sarasin, Übernahme durch Bank Safra Quelle FuW, Unternehmen Ein weiterer Grund für die schleichende Demotivation ist die Tatsache, dass die Banken unter anderem auf Kosten der Personalvergütungen gezwungenermassen die durchschnittliche Cost- Income Ratio von 82,4% im Jahr 2008 bis Ende 2011 auf 68,3% reduziert haben. Die Reallöhne der Mitarbeitenden haben in den letzten Jahren trotz Mehrbelastung erheblich abgenommen. Entgegen der von linkspolitischen Kreisen manipulierten Volksmeinung bewegen sich die meisten Saläre im Vergleich zu gleichwertigen Arbeitsplätzen längst nicht mehr im Spitzenfeld. Eine tiefe Wunde hat die Herausgabe von Mitarbeiterdaten ans Ausland hinterlassen. Da von den Mitarbeitenden stets uneingeschränkte Loyalität gegenüber Arbeitgeber und Kunden verlangt wurde, fühlen sich heute die vom Datentransfer betroffenen Angestellten umso mehr verraten. Unter ständigem Erfolgsdruck mussten immer höhere Ziele erreicht werden. Wer sich an die internen Vorschriften hielt, die selbstverständlich den damaligen gesetzlichen Regelungen entsprechen mussten, durfte in Treu und Glauben davon ausgehen, dass er im Interesse des Arbeitgebers handelt und von ihm auch getragen wird. DIE AGENDA Zu wenig bekannt ist, welche Anstrengungen die Banken in den vergangenen Jahren zum Schutz ihrer Mitarbeitenden und zum Erhalt von Arbeitsplätzen unternommen haben. Die Branche ist sich der Probleme und der Negativentwicklung im Personalbereich bewusst. Sie setzt alles daran, mit geeigneten Massnahmen vor allem auch bei den Faktoren der Wertschätzung die Attraktivität des Bankberufs wieder zu steigern. Sie absolviert berufsbegleitend das siebte von acht Semestern des Bachelor Finance & Banking des IFZ Zug der Hochschule Luzern und arbeitet bei der Ersparniskasse in Rüeggisberg (BE). Sie erhofft sich vom Studium breiten Zugang zu neuen Berufsfeldern im Banking. Im Bereich Bildung und Forschung braucht es ein universitäres Zentrum mit internationaler Ausstrahlung für die Bankund Finanz wissenschaft. Will die Schweiz ihren Bankenplatz als volkswirtschaftlich treibende Kraft und soliden Wert für nachhaltige Arbeitsplätze erhalten, ist ein politisch proaktives Handeln längst fällig. Als Erstes darf sie sich international nicht länger als Sündenbock für eine früher weltweit salonfähige Praxis der Vermögensanlage missbrauchen lassen. Weiter muss sie auf die Anerkennung ihrer Bemühungen zur Bekämpfung von Geldwäscherei und Steuervergehen pochen sowie gleichzeitig die Einführung einer gleichwertigen Umsetzung dieser internationalen Normen vom Ausland einfordern. Dazu sollte die Schweiz einen neuen Steuerartikel bei der OECD einbringen, der verlangt, dass weltweit bewegliche Vermögen an der Quelle besteuert werden und der Steuerertrag ins jeweilige Domizilland des Steuerpflichtigen abgeführt wird. Bei internationalen Organisationen, in zwischenstaatlichen und bilateralen Abkommen darf die Schweiz keine weiteren Zugeständnisse machen und neuen Regelungen zustimmen, die unsere Souveränität untergraben und unsere Volkswirtschaft benachteiligen. Von der Regierung darf erwartet werden, dass sie sich gegen jeglichen ungerechtfertigten Druck oder allfällige Repressionen wehrt und im Ernstfall gegen vertragsbrüchige Länder Schutzmassnahmen ergreift. Bankgeheimnisverletzung, Datendiebstahl, Spionage, Hehlerei und eine damit verbundene Beihilfe zu Geldwäscherei und Steuerhinterziehung sind strafrechtlich mit allen nationalen und internationalen Rechtsmitteln zu verfolgen. AN SICH GLAUBEN Im Inland müssen rasch möglichst neue Rahmenbedingungen geschaffen werden, damit die Finanzbranche ihre Geschäftsfelder ausweiten kann und Tätigkeiten, die heute weitgehend auf andere Finanzplätze ausweichen, bei uns angesiedelt werden können. Dabei geht es vor allem um die Abschaffung der Stempelabgabe, die Einführung einer schweizerischen Trust-Gesetzgebung, eine konkurrenzfähige Besteuerung von Anlagegesellschaften und Anlagekonstrukten und eine vereinfachte Zulassung von modernen Investitionsinstrumenten. Für all das müssen wir unseren hohen Qualitätsstandard sicherstellen und dazu die bestausgebildeten Bankfachleute gewinnen können. Im Bereich Bildung und Forschung ist ein universitäres Zentrum mit internationaler Ausstrahlung für die Finanz- und Bankwissenschaft anzugehen. Hier könnte mit einer verstärkten Partnerschaft von Finanzplatz und Wissenschaft ein grosser Mehrwert geschaffen werden. Wenn uns eine Renaissance des Schweizer Banking gelingt, wovon ich überzeugt bin, wird auch in der Gesellschaft die Attraktivität einer Banklaufbahn wieder deutlich wachsen. n Hans-Peter Portmann, Zürcher Kantonsrat (FDP), Präsidiumsmitglied Zürcher Bankenverband und Managing Director LGT (Schweiz).

9 9 FORSCHUNG FÖRDERN FACHHOCHSCHULEN Die Fachhochschulen haben sich in den letzten Jahren beeindruckend entwickelt. Zu den Herausforderungen und Chancen der Zukunft gehört die Forschung. Praxis und Forschung sind kein Widerspruch. CHRISTOPH LENGWILER GRUNDLEGENDER WANDEL Das Institut für Finanzdienstleistungen Zug IFZ entstand 1997 als Abteilung der jetzigen Hochschule Luzern Wirtschaft. Seither waren rund 3000 Studierende in Weiterbildungslehrgängen eingeschrieben und weitere 9000 an Seminaren und Tagungen. Doch im Rückblick sind nicht nur die Zahlen beeindruckend. In den letzten fünfzehn Jahren hat sich die Hochschullandschaft grundlegend gewandelt trat das Fachhochschulgesetz in Kraft. Die Höheren Fachschulen wurden in Fachhochschulen umfunktioniert, erste -studiengänge starteten. Im Herbst 2005 wurden im Zuge der Bologna- Reform die Bachelor-Studiengänge und ab 2008 die konsekutiven Master-Studiengänge eingeführt. Nach einigen Reorganisationen entstanden die heute acht Fachhochschulen der Schweiz. Sie haben ihr Studienangebot erweitert, neue Weiterbildungsangebote lanciert und anwendungsorientierte Forschung aufgebaut. Der nächste Schritt kommt mit dem neuen Hochschulförderungsund Koordinationsgesetz (HFKG). Da der Kostendruck wegen der angespannten Staatsfinanzen anhalten wird, sind einige neue hochschulpolitische «Baustellen» zu erwarten. KONTINUITÄT ERWÜNSCHT Aus Sicht der Fachhochschulen wäre mehr Kontinuität und Nachhaltigkeit erwünscht. Denn der Wandel hat auch ein paar negative Seiten: Die An der Schnittstelle zur Praxis Themen auf greifen, die Banken helfen. Schulen haben teils mehrmals den Namen gewechselt, das Profil konnte zu wenig geschärft werden, und den Kunden fällt es schwer, im Dschungel der sich ständig ändernden Angebote den Überblick zu behalten. Eine positive Entwicklung der letzten Jahre ist die bessere Durchlässigkeit. Heute stehen bildungswilligen jungen Erwachsenen in der tertiären AUS- UND WEITERBILDUNGEN AN DEN HOCHSCHULEN Ausbildung Bildung viele Wege (und Passerellen) offen: Absolventen der gymnasialen Maturität machen Praktika, um dann an einer Fachhochschule zu studieren; Bachelor-Absolventen der Fachhochschulen schreiben sich für universitäre Master-Lehrgänge ein (und umgekehrt); erste Master-Absolventen der Fachhochschulen konnten ein Doktorandenstudium an einer Universität aufnehmen. Bei den Passerellen stellt sich die Frage, welche Auflagen mit dem eingeschlagenen Weg verbunden sind. Die Auflagen der Universitäten für den Zugang zum Master- oder zum Doktorandenstudium erscheinen teils prohibitiv, und sie werten die Lehrgänge der Fachhochschulen ab. Faire Passerellen und pragmatische Aufnahmeverfahren geben ambitionierten jungen Erwachsenen, die mit vernünftigem Aufwand eine gute Ausbildung anstreben, bessere Chancen. WECKRUF AN BANKEN Die Fachhochschulen haben Forschungskapazitäten aufgebaut und in gemeinsamen Projekten mit der Wirtschaft viel Mehrwert geschaffen. Am Beispiel der Forschung im Bereich Banking und Finance zeigen sich aber auch Grenzen: Während die Finanzbranche zweistellige Millionenbeträge in die Förderung der Spitzenforschung der Universitäten (z. B. Swiss Finance Institute) investiert hat, hat sie die Fachhochschulen praktisch sich selbst überlassen. Dabei könnten gerade die Fachhochschulen für die Schweizer Finanzinstitute mit gezielten Forschungsprogrammen praktischen Nutzen stiften und die Lücken zwischen Finanztheorie und Praxis schliessen helfen. Der Beitrag einzelner Banken oder der Branche an die Basisfinanzierung der Fachhochschulen würde es erlauben, Forschungskapazitäten aufzubauen und an der Schnittstelle zur Praxis Themen aufzugreifen, die der Finanzindustrie weiterhelfen. Eine grosse Stärke der Fachhochschulen soll auch in Zukunft die Praxisnähe sein. Die Geschichte des IFZ der Hochschule Luzern zeigt, wie eine enge Vernetzung der Schule mit der Praxis Synergien und wechselseitigen Nutzen schafft. Die Hochschule kann der Praxis bei der Problemlösung Unterstützung bieten. Gleichzeitig kann sie die Erkenntnisse aus Praxiskontakten und -projekten in die Ausund Weiterbildung transferieren. Weiterbildung Bei aller Praxisnähe müssen die Fachhochschulen darauf achten, neben Praktikern auch qualifizierte und methodisch «sattelfeste» Forscher anzustellen. Es geht dabei nicht darum, den Universitäten nachzueifern, sondern in der anwendungsorientierten Forschung die nötige Wissenschaftlichkeit sicherzustellen. Die schweizerischen Universitäten sind zunehmend international aufgestellt und haben gerade im Finanzbereich international einen guten Ruf (vgl. Seite 11). Die Fachhochschulen sind hingegen stärker inlandorientiert, zumal das Ziel der Ausbildung die Praxisbefähigung und weniger die Ausbildung von Wissenschaftlern ist. Wenn sie nun die Internationalisierung propagieren, stellt Neu: Swisscanto SmartCore Indexieren Sie intelligent. Geld macht glücklich, wenn man sich über einfache und kostengünstige Anlagemöglichkeiten freuen kann. Die neue und innovative Produktfamilie Swisscanto SmartCore ermöglicht institutionellen und privaten Anlegern, jetzt intelligent in passive Fonds zu investieren. sich die Frage, welchen Zielen dies dienen soll. Sollen die Lerninhalte auf die Bedürfnisse internationaler Unternehmen zugeschnitten werden? Sollen die Studierenden Austauschsemester im Ausland absolvieren können? Sollen die Fachhochschulen möglichst viele ausländische Studierende anziehen? Sollen eigentliche Partnerschaften mit ausländischen Hochschulen eingegangen werden? Das Thema der Internationalisierung ist für die Fachhochschulen zurzeit eine grosse Herausforderung, die wohl mit einigem Pragmatismus angegangen werden muss. n Christoph Lengwiler, Professor und Leiter IFZ der Hochschule Luzern Wirtschaft. 15 JAHRE IFZ WÜNSCHE FÜR DIE ZUKUNFT Das im Herbst 1997 gegründete Institut für Finanzdienstleistungen Zug IFZ der Hochschule Luzern hat durch innovative Angebote Akzente in der Finanzweiterbildung gesetzt (vgl. Literatur Seite 12). Christoph Lengwiler, seit fünfzehn Jahren Leiter des Instituts, hat zum Jubiläum Wünsche offen: > Faire Passerellen zwischen Hochschultypen > Mehr Unterstützung in der Forschung > Kontinuität und weniger Baustellen > Mit der Praxis für die Praxis > Pragmatische Internationalisierung Anzeige Doktorat Dr. / PhD Höhere akademische und wissenschaftliche Qualifikation Master of Advanced Studies mindestens 60 ECTS Credits, Dauer 1 bis 2 Jahre Informieren Sie sich unter oder beim Kundenberater Ihrer Bank. Master of Science / Arts MA / MSc weiter gehende Berufsqualifikation angewandt-wissenschaftliche Ausrichtung 90 bis120 ECTS Credits 1,5 bis 2 Jahre konsekutiv anschliessend Bachelor of Science / Arts BSc / BA Berufsqualifizierung / -befähigung Praxis- und Anwendungsorientierung 180 ECTS Credits 3 Jahre Vollzeit / 4 bis 5 Jahre berufsbegl. Berufspraxis / Berufstätigkeit Diploma of Advanced Studies DAS mindestens 30 ECTS Credits, Dauer bis 1 Jahr Certificate of Advanced Studies mindestens 10 ECTS Credits, Dauer über 1 Jahr Dreistufiges Weiterbildungssystem: berufsbegleitend und spezialisierend, angewandt-praxisorientiert, erfahrungsund reflexionsorientiert Seminare, Kurse, Tagungen Anlage und Vorsorge. Die Angaben sind keine Offerte. Sie dienen lediglich zu Informationszwecken. Dies ist ein Fonds Luxemburger Rechts. Verkaufsprospekt und wesentliche Anlegerinformationen können bei den Vertriebsträgern, der Swisscanto Asset Management AG, Nordring 4, Postfach 730, 3000 Bern 25, bei der Vertreterin und Zahlstelle Basler Kantonalbank, Spiegelgasse 2,4002 Basel oder unter kostenlos bezogen werden. Quelle Institut für Finanzdienstleistungen Zug IFZ / Grafik Finanz und Wirtschaft

10 <wm>10cexkmq6aiawf0bpr_jycxy6ie3fq4wmms_eftfwc3vbg8et4tl4efxmgq4aibfy8sqjq6ilnqlidluxamnfmpliu_u_q5radc3bc6lnufx0uibbdaaaa</wm> <wm>10casnsjy0mdqx0tu2mlowmacaso8qww8aaaa=</wm> 10 Finanz und Wirtschaft Finanz-Weiterbildung JEFFERIES EHRT TOP-LEISTUNG STUDIENPREIS 2012 Eine Dame und drei Herren gewinnen den Jefferies- Studienpreis für die besten Fachhochschul-Bachelor- und -Master-Arbeiten. HANSPETER FREY Anzeige PREISVERLEIHUNG Gespannte Gesichter an der Vergabe des Jefferies- Studienpreises 2012 im Hotel Savoy in Zürich: Wem fällt dieses Jahr die Ehre der besten Arbeiten zu einem Finanzthema zu? Die Jury lüftet das Geheimnis erst am Anlass selbst. Es ist der einzige Preis für Absolventinnen und Absolventen von Fachhochschulen in der Schweiz. Und auch die Preissumme von Fr., wovon ein kleinerer Teil an die jeweiligen Schulen für ihre Unterstützung der Preisträger geht, lässt aufhorchen. Doch das Pekuniäre dürfte zweitrangig sein. Im Vordergrund steht für die Kandidatinnen und Kandidaten der Stolz, zur Preisvergabe des US-Anlageberaters und -Vermögensverwalters überhaupt zugelassen zu sein. Die Schulen reichen die Arbeiten ein, und pro Institut dürfen es höchstens drei sein. Gianluca Biggi, Chef Asset Management und Geschäftsleitungsmitglied von Jefferies (Schweiz), sprach allen Beteiligten ein grosses Kompliment aus. Er strich hervor, dass diesmal alle Preise verliehen würden für den Bachelor und den Master also auch die Anerkennungspreise. Das war in der zehnjährigen Geschichte des Studienpreises nicht immer so. Der Abschlussjahrgang 2012 scheint damit ein besonders aufgeweckter und vielversprechender zu sein. Dann liessen die Juroren die Katze aus dem Sack. Sandra Stöckli, Cornel Brunner, Adrian Hodel und Patrick Jung wurden als Gewinner ausgerufen und durften das begehrte Präsent in Empfang nehmen. Auch Medienpartner «Finanz und Wirtschaft» gratuliert und stellt die Arbeiten in Kürzestform vor. Auf die Frage, wie es ihr beim Recherchieren, Analysieren und wohl auch Grübeln ergangen sei, meint Sandra Stöckli zur FuW, weniger der zeitliche Aufwand von rund vier Monaten habe sie überrascht, sondern die Komplexität des von ihr gewählten Immobilienthemas. «Doch wenn ich etwas anpacke, will ich es auch perfekt machen. Umso mehr freue ich mich jetzt über die Auszeichnung», verrät sie mit strahlendem Gesicht. Patrick Jung hat 500 bis 700 Stunden in die Analyse der Aktionärsstruktur von Schweizer Unternehmen investiert. «Die Begeisterung fürs Thema war mein Antrieb», hält er fest. Irritiert sei er manchmal gewesen, wenn sich herausstellte, dass die Wirklichkeit anders ist als die Theorie. «Aber dann hat mir das Wie und Warum neuen Schwung verliehen.» Die Preisträger hoffen wie alle Diplomierten, dass ihre Arbeit auch in der Praxis ein Echo findet. n bilder howard brundrett Eidgenössisch anerkannte Höhere Fachschule Nächste Infoanlässe Bern: , 18:30 Uhr Zürich: , 18:30 Uhr Detaillierte Informationen unter oder HFVESA Höhere Fachschule Versicherung Ecole supérieure assurance Höhere Fachschule Versicherung HFV Ihre Karrierevorsorge jetzt informieren, im Herbst starten! Weiter kommen mit Bildung. Und das Gelernte direkt in der Praxis anwenden. Die Höhere Fachschule Versicherung (HFV) bietet dazu genau den richtigen Rahmen. Der berufsbegleitende Lehrgang vermittelt in drei respektive in 1,5 (Höhereintritt) Jahren profundes versicherungsspezifisches Fachwissen und Management-Know-how. Der vernetzte und branchenübergreifende Ansatz und der hohe Praxisbezug der Ausbildung ist Basis für die Entwicklung eigener Lösungsansätze. HFV ESA Eine Kooperation zwischen dem VBV und AKAD Business Adrian Hodel, B&F HSLU Studienpreis Kategorie Master An Adrian Hodels Arbeit «Ownership Structure and Corporate Performance: Evidence from publicly traded Swiss Corporations» interessiert Praktiker vor allem, ob wie an der Börse kolportiert von Familien kontrollierte Unternehmen besser abschneiden als Gesellschaften mit atomisiertem Aktionariat. Hodels Analyse kotierter Schweizer Unternehmen 1994 bis 2009, für die er sich u. a. auf den «Aktienführer» der FuW stützt, belegt, dass Kursperformance und kommerzielles Abschneiden tatsächlich überlegen sind, und zwar signifikant. Anders bei Gesellschaften mit starker Managementbeteiligung. Da fällt das Urteil weniger schmeichelhaft aus. Patrick Jung, B&F HWZ Studienpreis Kategorie Bachelor Institutionelle Investoren scheuen in der Regel das Risiko, auch nur temporär schlechter zu sein als der Index. Passiv anlegen mag bei Aktien noch angehen, bei Obligationen bedeutet es paradoxerweise: Man leiht demjenigen am meisten, der die höchsten Schulden hat. Patrick Jung hat deshalb einen alternativen Obligationenindex unter besonderer Berücksichtigung der Staatsschuldenquote konstruiert. Die 23 Länder im Citigroup Govt. Bond Index gewichtete er nach Schuldenquote, Aussenhandel, BIP- und Bevölkerungswachstum. Nicht nur die Performance ist so gewichtet besser, sondern auch das Rendite-Risiko-Profil. Sandra Stöckli, BA HW Anerkennungspreis Kat. Master Sandra Stöckli bringt Licht in den «Nachweis des Gamma-Effekts an der Portfoliorendite von Immobiliendirektanlagen institutioneller Investoren». Das Gamma wird für Immobilien anders verwendet als bei Optionen, und erst noch unterschiedlich. Die Autorin legt es als objektbezogene Bewirtschaftung fest. Mit einer Befragung die Forschung ist hier lückenhaft nahm sie eine Renditeattributionsanalyse vor, die ergab, dass der grösste Renditefaktor die operative Verwaltung ist. Sandra Stöckli empfiehlt, der Bewirtschaftung der einzelnen Objekte zur besserer Vergleichbarkeit und Mobilisierung von ungenutztem Potenzial mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Cornel Brunner, FHS St. Gallen Anerkennungspreis Kat. Bachelor Cornel Brunner analysierte zu «Tracking Error Wie aussagekräftig ist diese Masszahl in Bezug auf die Abbildungsgenauigkeit verschiedener ETF?» eine Fülle von ETF unterschiedlicher Benchmarks und Replikationen. Die Abweichungen vom Referenzwert ermittelte er anhand verschiedener Berechnungsmethoden und ging möglichen Ursachen für einen hohen Tracking Error nach, wo man als durchschnittlich versierter Anleger doch meinen würde, ein ETF laufe punktgenau mit dem Index. Brunner legt dar, dass der Tracking Error ein nützliches Kriterium für die Produktwahl ist, aber nicht das alleinige sein darf. 10 JAHRE JEFFERIES- STUDIENPREIS Das «Zehnjährige» des Jefferies- Studienpreises veranlasste Gianluca Biggi, Leiter Asset Management und GL-Mitglied von Jefferies (Schweiz), zu einem kurzen Rückblick. 13 Schulen haben 183 Arbeiten eingereicht, 117 in der Kategorie Bachelor und 66 im Master. Einschliesslich Gruppenarbeiten bewarben sich mehr als 200 Studierende um die begehrten Auszeichnungen. Die Themen sind entsprechend vielfältig und reichen von der Weinwirtschaft über Fatca bis zu Behavioural Finance. Die Verleihung ist zum fixen Termin geworden, im Jubiläumsjahr 2012 noch aufgewertet durch die Einladung an alle früheren Preisträger. MITGLIEDER DER JURY > Philippe Béguelin, Leiter Ressort Märkte, «Finanz und Wirtschaft» > Gianluca Biggi, CEFA, Executive Vice President, Head Asset Mgmt., Member of the Managing Board, Jefferies (Schweiz) > Peter Kuster, Leiter Redaktion und Lektorat, Schweizerische Nationalbank > Christoph Lengwiler, Leiter Institut für Finanzdienstleistungen Zug IFZ, Hochschule Luzern > Hansruedi Scherer, Gründungspartner der PPCmetrics, Dozent an der Fachschule für Personalvorsorge an der Universität Bern und am KGP-Seminar

11 11 OPTIMIERUNG NÖTIG BANKING UND FINANCE Was sind die Ansprüche an die Aus- und Weiterbildung, und wie sieht die Wirklichkeit aus? Zeitdruck und Budgetknappheit stehen der notwendigen Ausbildungstiefe im Weg. BEAT AFFOLTER und BENJAMIN WILDING LAUFEN LERNEN Ein Ingenieur- Professor sagte einmal, dass ein Ingenieur auf gerade noch 2% des im Studium erworbenen Fachwissens zurückgreifen könne. 98% bestünden aus im Studium vermittelten Kompetenzen, um Probleme zu analysieren, die es in der Studienzeit noch gar nicht gegeben hat. Die zentrale Aufgabe des Ingenieurs sei es daher, bestehende Konzepte an neue Situationen anzupassen und Zusammenhänge zu verstehen. In gewissem Sinn gilt dies auch für die Aus- und Weiterbildung in Banking und Finance. Ein Blick auf die finanzielle Führung von Unternehmen (Corporate Finance) und den Finanzsektor (besonders in Krisen) zeigt, dass es Verantwortungsträger vermehrt mit komplexen und sich ständig verändernden Fragen zu tun haben. Konkrete Lösungen können in einem Studium nicht abschliessend vermittelt werden, nur schon wegen der sich laufend ändernden Rahmenbedingungen zum Beispiel durch Regulator und Politik. Deshalb muss es, wie beim Ingenieur, der Anspruch an die Aus- und Weiterbildung im Bereich Banking und Finance sein, den zukünftigen Verantwortungs- und Entscheidungsträgern das Rüstzeug zu geben, mit dem sie diese Herausforderung bewältigen können. KONZESSIONEN Daraus folgt, dass Studierende nicht nur lernen, die Modelle und Konzepte im Finanzbereich anzuwenden. Sie müssen sie auch hinterfragen können und ihre Grenzen kennen. Nur so sind sie in der Lage, Modelle zu adaptieren und verantwortungsbewusst zu entscheiden. Mangelhafte Tiefe führt häufig zu Halbwissen, was gepaart mit Selbstüberschätzung und grosser Entscheidungstragweite mitunter sogar gefährlich werden kann. Wird die Aus- und Weiterbildung in der Schweiz diesem Anspruch gerecht? Die Frage ist vielschichtig und nicht einfach zu beantworten. Dennoch können verschiedene Tendenzen festgestellt werden. Ein erster Aspekt ist der zunehmende Wettbewerb unter den Anbietern. Das ist grundsätzlich positiv, denn er führt zu einem breiteren Angebot an Lehrgängen. Er kann jedoch auch dazu führen, dass die Tiefe der Kenntnisse leidet. Dies deshalb, weil die finanziellen Anreize von Bildungsanbietern, zumindest kurzfristig, nicht in erster Linie auf bildungspolitische Ziele welcher Stoff muss aus Expertensicht vermittelt werden? ausgerichtet sind, sondern auf die Bedürfnisse der Kursteilnehmenden. Im Idealfall stimmen sie überein; in der Aus- und Weiterbildung im Bereich Banking und Finance ist dies aus verschiedenen Gründen anzuzweifeln. Die Kundenbedürfnisse stehen oft im Widerspruch dazu, dass die Auseinandersetzung mit einer komplexen Materie Zeit, Geduld und Energie erfordert. Energie erfordert. Die Bereitschaft zur vertieften, nicht immer praxisnahen Auseinandersetzung mit den Modellen, ihrer Entstehung und ihren Grenzen scheint aber zu schwinden. Es kommt zum Zielkonflikt zwischen den Nachfragebedürfnissen und der von Experten geforderten Tiefe in der Aus- und Weiterbildung. Oberflächliche und von Halbwissen geprägte Denkmuster sind beispielsweise in der öffentlichen Diskussion über die Kapitalstruktur bei Banken häufig zu beobachten. Thematisiert wird nur der Effekt von zusätzlichem Eigenkapital auf die Eigenkapitalrendite. Die aus Modellsicht unerlässliche Verknüpfung zwischen Risiko und Rendite fällt dahin, was Aussagen wie «Eigenkapital ist teuer» oder «mehr Eigenkapital ist schlecht, weil die Rendite sinkt» belegen. Zusätzliches Eigenkapital senkt nämlich sowohl die Rendite als auch das Risiko der Aktionäre. Letzteres führt wiederum zu tieferen Renditeforderungen und somit zu tieferen Eigenkapitalkosten. An diesem Beispiel wird deutlich, welche Implikationen Halbwissen haben kann. Es ist daher zentral, dass Theorien und Modelle in notwendiger Tiefe und Vernetzung gelehrt und gelernt werden (dazu ist kein mathematisches Studium notwendig). Eine fundierte Ausbildung umfasst selbstredend auch die praxisnahe Anwendung, dann aber mit dem Wissen um Stärken und Schwächen der Modelle. Gefordert sind sowohl Bildungsinstitutionen wie Nachfrager und Arbeitgeber. Auf lange Frist werden Arbeitnehmer mit theoretisch fundierter Aus- oder Weiterbildung mehr Wert für ein Unternehmen generieren. INNOVATIVES E-LEARNING-KONZEPT Das Institut für Banking und Finance der Universität Zürich prägt die Aus- und Weiterbildung im Finanzbereich entscheidend mit, wobei sich das Angebot durch eine innovative Methodik auszeichnet. Dieses Blended-Learning- oder E-Learning- Konzept kombiniert die Vorteile klassischer Präsenzlehre mit Vorteilen neuer Lernmedien. Die Teilnehmenden profitieren dadurch von einer grossen zeitlichen und örtlichen Flexibilität ohne Qualitätsverlust und von optimaler Betreuung. Das Blended-Learning-Konzept besteht aus vier Bausteinen: > Vorlesung: Die auf Video aufgezeichnete Vorlesung kann auf mobilen Geräten wie Smartphone oder Tablet abgespielt werden, was zeitliche und örtliche Unabhängigkeit schafft. > Selbststudium: Über eine Online-Plattform werden Lernmaterialien wie Flash- Animationen, Excel-Übungen, Leseaufträge, Lernkontrollfragen und kleinere Fallstudien unabhängig von Zeit und Ort zur Verfügung gestellt. Der strukturierte Lernpfad führt Schritt für Schritt durch den Inhalt. > Online-Coaching: Während des Lernprozesses findet die Betreuung in internetbasierten Diskussionsforen statt. Die Teilnehmenden können jederzeit Fragen stellen. Diese werden innerhalb von 24 Stunden beantwortet. > Fallstudienbearbeitung: Mit praxisorientierten Fallstudien werden die im Selbststudium erarbeiteten Theorien in einen anwendungsorientierten Kontext gestellt. GESAMTSCHAU NÖTIG Neben dem Wettbewerbsdruck hat die Bologna-Reform das Umfeld verändert. Es wurde einerseits mit den ECTS-Punkten und standardisierten Abschlüssen eine vermeintliche Vergleichbarkeit der Studienleistungen verschiedener Institutionen geschaffen. Dies ist jedoch ein Trugschluss, zumal ein ECTS- Punkt nichts über die inhaltliche Tiefe oder über die Qualität des Kurses aussagt, sondern lediglich über den damit verbundenen Zeitaufwand. Andererseits hat die Bologna-Reform zu einer (gewünschten) Modularisierung der Studiengänge geführt. Neben vielen Vorteilen geht sie aber leider zulasten der Fähigkeit der Absolventen, die unterschiedlichen Themengebiete zu vernetzen. So finden heute die Leistungsüberprüfungen im Rahmen der einzelnen, fokussierten Module statt, was der Vernetzung über den gesamten Lehrgang abträglich ist. Gerade in der Ökonomie ist es unerlässlich, das Wissen in eine Gesamtschau zu integrieren und vernetztes, kritisches Denken zu fördern. Hier wären die Wiedereinführung fächerübergreifender Abschlussprüfungen oder die Forcierung von themenübergreifenden Seminaren eine mögliche Verbesserung. n Dr. Beat Affolter und Dr. Benjamin Wilding, Geschäftsführer Finance Weiterbildung, Universität Zürich. RISKANTES HALBWISSEN Die potenziellen Kunden stehen unter grossem Zeit- und Weiterbildungsdruck. Sie wollen wenig Zeit aufwenden und direkt Anwendbares lernen, um einen sofortigen Nutzen für ihre Arbeit daraus zu ziehen. Zudem soll Weiterbildung nicht trocken sein, sondern einen gewissen Unterhaltungswert aufweisen. Diese Aspekte stehen oft im Widerspruch dazu, dass die Auseinandersetzung mit einer komplexen Materie Zeit, Geduld und Rebekka Pfyffer (24) Sie absolviert den gleichen berufsbegleitenden Bachelor Finance & Banking wie Michèle Grogg. Beim Stanser Vermögens- und Finanzberater Weibel Hess & Partner hat es ihr das Anlagegeschäft angetan. «In der Vermögensverwaltung will ich mich weiterentwickeln», nennt sie ihr Berufsziel.

12 12 Finanz und Wirtschaft Finanz-Weiterbildung LITERATUR HOCHSCHULE LUZERN WIRTSChAFT MANAGEMENT IN DER FINANZ BRANCHE FINANZMANAGEMENT IM UNTERNEHMEN Thomas Schatzmann (24) Den Bachelor in Banking & Finance an der Universität Zürich unmittelbar vor Augen, peilt er anschliessend den Master an. Sein Berufsziel ist die Immobilienberatung. Zurzeit arbeitet er neben dem Studium in der Datenredaktion der FuW. «Der Blick in den Rückspiegel macht wenig Sinn, wenn nicht gleichzeitig die Zukunft ins Visier genommen wird.» Mit diesem Leitsatz feiert das Institut für Finanzdienstleistungen Zug IFZ der Hochschule Luzern sein fünfzehnjähriges Bestehen. Zu diesem Anlass ist unter dem gleichen Motto ein Sammelband mit 29 Fachbeiträgen von Dozenten und wissenschaftlichen Mitarbeitern entstanden. Beiträge wie «Bankenkapitalisierung im Wandel der Zeit», «Unbeirrt weiblich und erfolgreich», «Ratingsysteme und Overrides» und «Finanzierung mittelgrosser Gemeinden» spiegeln das vielfältige und aktualitätsbezogene Schaffen des Instituts. Das Buch liefert nicht nur Fachleuten spannende Erkenntnisse. Chr. Lengwiler, Linard Nadig, Maurice Peder gnana: «Management in der Finanzbranche Finanz management im Unternehmen», Eigenverlag IFZ 2012, 87 Fr. plus Versandkosten, Bezug unter oder Tel MAX LÜSCHER-MARTY THEORIE UND PRAXIS DER GELDANLAGE, BAND 1 BIS 3 Max Lüscher-Marty zeigt einen Weg durch das Labyrinth der Finanzprodukte, nicht immer bequem, aber mit dem klaren Ziel, ein fundiertes Verständnis der Finanzwissenschaften zu schaffen. Er ordnet, beschreibt, rechnet nach, stellt Praxisbezüge her und zeigt Entwicklungen auf. Selbst wer sich mit Finanzmathematik oder -statistik schwertut, bekommt Unterstützung in Form einer durchgehend klaren Sprache und vieler Grafiken und Charts. Der Autor war in der Bankenausbildung tätig, leitete die HWV Chur und gründete 2002 ein eigenes Institut für Banken und Finanzplanung. Das dreibändige Werk reicht von den Grundregeln der Geldanlage übers moderne Portfoliomanagement bis zu Derivaten und Alternativinvestments. Max Lüscher-Marty: «Traditionelle Investments und Fundamentalanalyse» (Band 1), 98 Fr.; «Portfoliomanagement, technische Analyse und Behavioral Finance» (Band 2), 88 Fr.; «Derivatprodukte und alternative Investments» (Band 3), 98 Fr.; alle drei 240 Fr.; NZZ Libro 2012 ZHAW SCHOOL OF MGT. AND LAW FINANZDIENSTLEISTUNGSBRANCHE SCHWEIZ VOM SOLL ZUM HABEN Die Finanzbranche steckt in einer tiefen Krise, in der Schweiz noch verschärft durch den Steuerstreit mit dem Ausland. Detailliert und umfassend gibt die Abteilung Banking, Finance, Insurance der ZHAW Winterthur in einer Studie Auskunft über die wirtschaftliche Bedeutung der Branche, über Veränderungen und ihre Auswirkungen auf die Unternehmen, die einzelnen Jobfamilien und nicht zuletzt die Bildungsinstitute. Diese wollen wissen, welche Kompetenzen in Zukunft gefragt sein werden. Um die Herausforderungen zu meistern, braucht es frühzeitiges und gezieltes Handeln. Die Studie leistet dazu einen wertvollen Beitrag. Prof. Suzanne Ziegler, Matthias Erny, Stefan Loeber, Jérome Zaugg: «Finanzdienstleistungsbranche Schweiz Herausforderungen für Unternehmen, Mitarbeitende und Bildungsinstitutionen»; zu beziehen unter elektronisch und physisch solange Vorrat. MAGNET ASIEN BILDUNGSSTANDORT Asien ist auch da begehrt. Das Swiss Finance Institute bietet in Singapur einen MBA in Wealth Management an. ERNST HERB, Hongkong PRAGMATISMUS ZÄHLT «Gras ist zäher als der kräftigste Baum», lehrte der klassische chinesische Militärstratege Sun Tze. Mit seinen elastischen Blättern und tief ins Erdreich gehenden Wurzeln trotzt Gras einem Sturm besser als eine ausgewachsene Eiche. Diese über 2000-jährige Weisheit sollten sich die einem rasanten Wandel ausgesetzten Manager und Investoren zu Herzen nehmen. Das trifft besonders im wirtschaftlich aufstrebenden Asien zu, wo Pragmatismus der Schlüssel zum Erfolg ist. Für Jonathan Story, emeritierter Professor der renommierten französischen Insead Business School, die auch einen Campus in Singapur betreibt, ist Praxisnähe daher gerade in der Ausbildung von Führungskräften wichtiger als trockene Theorie. Das gilt vor allem für die Finanzindustrie. Relevante MBA-Programme in Asien folgen ähnlich wie in Europa zwar rein formal den Vorbildern berühmter amerikanischer Businessschulen wie Harvard, Wharton und Yale. Doch Praxisnähe steht in Asien stärker noch als anderswo im Vordergrund. Das ergibt sich zum Beispiel aus der grösseren Risikofreude asiatischer Investoren. Sie sind für neue Finanzprodukte vielfach aufgeschlossener, als das etwa in Europa der Fall ist. Das allein steigert trotz der sich abkühlenden Konjunktur die Nachfrage nach gut qualifizierten Arbeitskräften in der Region. Das nehmen sich auch Schweizer Finanzinstitute zu Herzen, die kräftig expandieren. Die Bank Julius Bär etwa will die Region in den nächsten Jahren zum zweiten globalen Standbein neben der Schweiz machen. Die UBS beschäftigt in Fernost bereits heute 7500 Angestellte und will die Zahl der Kundenberater im Wealth Management nach eigenen Angaben von 950 kontinuierlich auf 1200 erhöhen. BERUFSBEGLEITEND Die Anziehungskraft des asiatischen Arbeitsmarktes hat nach dem Ausbruch der globalen Finanzkrise noch zugenommen. Die Zahl der Ausländer, die an der Hongkonger University of Science and Technology (HKUST) das MBA- Programm durchlaufen, hat sich in den vergangenen fünf Jahren verdoppelt. Von den Studierenden kommen 23% mittlerweile aus Nordamerika und 20% aus Europa. Der Entscheid, an der HKUST zu studieren, hängt meist mit dem Wunsch zusammen, später auch in der Region zu arbeiten. Vor allem das berufsbegleitende Executive-MBA-Programm, das in Zusammenarbeit mit der amerikanischen Kellogg School of Management durchgeführt wird, ist stark auf die Bedürfnisse der Finanzindustrie ausgerichtet. Auffallend ist dabei, dass zunehmend nicht nur jüngere Hochschulabsolventen ein MBA-Studium absolvieren, sondern vor allem auch Ausländer, die bereits langjährige einschlägige Berufserfahrung besitzen, wollen ihr Glück in Asien versuchen. SCHWEIZER VOR ORT Ähnlich sind die Verhältnisse an der Singapore Management University (SMU). An dieser Hochschule kann in Zusammenarbeit mit der Yale University und dem von Schweizer Banken getragenen Swiss Finance Institute ein spezieller MBA in Wealth Management absolviert werden. Das ist kein Zufall, steigt die Zahl der Millionäre in Asien doch schneller als anderswo. Allein im vergangenen Jahr sind die Vermögen in Asien 17% gewachsen. Dank der Vermögensverwaltung für wohlhabende Privatkunden ist es dem Stadtstaat in wenigen Jahren gelungen, zur «Schweiz von Asien» aufzusteigen. Sowohl die HKUST wie auch die SMU zeichnen sich durch einen ausgesprochen international zusammengesetzten Lehrkörper aus. Gerade auch deswegen landen beide Institute immer wieder am oberen Ende der von «Financial Times» jährlich erstellten Rangliste der weltweit besten Lehranstalten. Auch ausländische Universitäten und Banken verlegen die Ausbildung ihrer Studenten und ihres Personals vermehrt nach Asien. Das lässt sich etwa an der Schweiz ablesen. So hat zum Beispiel die stark auf die Bedürfnisse der Wirtschaft ausgerichtete Universität St. Gallen Anfang dieses Jahres einen eigenen Campus in Singapur eröffnet. Hier und an lokalen Partnerunis können sich aus St. Gallen angereiste Studierende mit dem Wirtschaftsleben Asiens vertraut machen. Die UBS wiederum betreibt bereits seit 2007 in Singapur und seit dem Vorjahr auch in Hongkong die für die Aus- und Weiterbildung des eigenen Personals bestimmte UBS Business University Asia Pacific. n ASIEN-JOB IM KOPF Noch nicht lange ist es her, da kam für viele Bankmitarbeitende eine Versetzung nach Asien einem Karrierebruch gleich. Von Hardship Posting (Strafversetzung) war die Rede. Bestqualifizierte konnten oft nur mit grossem finanziellen Anreiz dazu bewogen werden. Heute investieren manche Banker viel eigenes Geld, um einen Job in der Wachstumsregion zu bekommen. Der Abschluss einer asiatischen Bildungsinstitution erhöht die Chancen dafür. Eine wachsende Zahl öffentlicher und privater Bildungseinrichtungen bietet einschlägige Lehrgänge an (ausgiebige Liste unter: Sie sind meist sehr teuer. Wer etwa an der Singapore Management University, einer der führenden asiatischen Businessschulen, einen MBA in Wealth Management absolvieren will, muss für den einjährigen Lehrgang über Fr. bezahlen. Trotzdem ist die Nachfrage gross. Das überrascht nicht. Eine Umfrage des britischen Headhunters Astbury Marsden unter 450 führenden Finanzfachleuten zeigt, dass zwei Drittel der Befragten glauben, bereits in zehn Jahren sei eine asiatische Stadt das führende globale Finanzzentrum. Nach Asien zu gehen, kommt keiner Straffversetzung mehr gleich.

13 13 VIELE WEGE FÜHREN ZUM ZIEL WEITERBILDUNGS-ANGEBOTE AN FACHHOCHSCHULEN Sekundarstufe Tertiärstufe FACHHOCHSCHULEN MIT ANGEBOTEN IN BANKING UND FINANCE Hochschule Luzern Hochschule Luzern Wirtschaft Institut für Finanzdienstleistungen Zug IFZ Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW ZHAW School of Management and Law (Winterthur) Institut für Banking & Finance IBF Quelle IFZ Doktorat PhD Universitäre Hochschule Master (MSc, MA) Universitäre Hochschule Bachelor (BSc, BA) Gymnasiale Maturität Quelle Institut für Finanzdienstleistungen Zug IFZ / Grafik Finanz und Wirtschaft Telefon Internet HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW Hochschule für Wirtschaft Institut für Finanzmanagement IFF, Basel Fachhochschule Ostschweiz FHO FHS St. Gallen Management-Weiterbildungszentrum LERNEN UND WEITERBILDEN ORIENTIERUNGSHILFE Neben Universitäten und Fachhochschulen offerieren zahlreiche private Anbieter und Verbände Weiterbildungen und Zertifikatslehrgänge im Finanz- und Bankbereich. Weder die Finanzkrise noch der Imageverlust der Finanzhäuser haben dem Interesse an Aus- und Weiterbildung zugesetzt, im Gegenteil. Entsprechend schwierig ist es für bildungsinteressierte Personen wie für die Schulen, sich am Markt zurechtzufinden respektive zu positionieren. Quantität ist auch am Bildungsmarkt nicht gleich Qualität. Diese Seite konzentriert sich UNIVERSITÄTEN Abschlüsse 2011 / Total (alle Fakultäten) ,1% 0,9% 7,5% 11,8% 32,2% Bachelor Master Doktorate Lizenziate/Diplome Weiterbildung Aufbau-/Vertiefungsstudium Quelle Bundesamt für Statistik / Grafik FuW Berner Fachhochschulen BFH Haute École Spécialisée de Suisse Occidentale HES-SO HE de gestion de Fribourg HEG-FR HE de gestion de Genève HEG-GE HE arc Neuchâtel Berne Jura Scuola Universitaria Professionale della Svizzera Italiana SUPSI SUPSI Fernfachhochschule Schweiz Kalaidos Fachhochschule Schweiz Departement Wirtschaft SIF Schweizerisches Institut für Finanzausbildung Berufseinstieg für Mittelschulabsolventen 42,5% Fachhochschule Master (MSc) Handelsmittelschule Weiterbildungen von Fachhochschulen und Universitäten Weiterbildungsmaster ( Master of Advanced Studies) Diplomkurse (DAS Diploma of Advanced Studies) Zertifikatskurse ( Certificate of Advanced Studies) Fachhochschule Bachelor in Business Administration (BSc) FACHHOCHSCHULEN /sif 2 bis 5 Jahre Berufserfahrung Kaufmännische Grundausbildung Bank mit Berufsmaturität Abschlüsse 2011 / Total (alle Studiengänge) ,5% 14,1% 15,3% Bachelor Weiterbildung Master Diplome Quelle Bundesamt für Statistik / Grafik FuW auf das Angebot von Fachhochschulen, ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Zur besseren Qualität, Effizienz und Transparenz soll die auf Bundesebene laufende Verwaltungsreform beitragen. Auf den 1. Januar 2013 werden Wirtschaft, Bildung und Forschung unter einem Dach vereint. Die Verantwortlichkeit für Bildung und Forschung, heute im Departement des Innern, wechselt ins Volkswirtschaftsdepartement. Das EVD unter Bundesrat Johann Schneider-Ammann wird neu Eidg. Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) heissen. n 65,1% FACHHOCHSCHUL-INSTITUTE Institut für Finanzdienstleistungen Zug IFZ an der Hochschule Luzern / Wirtschaft 67 Mitarbeitende Weiterbildung: 1 MSc, 7, 4 DAS, 6 Financial Services Management Financial Markets and Investments Corporate Finance Controlling & Accounting Real Estate/Immobilien Abteilung Banking, Finance, Insurance an der School of Management and Law der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaft ZHAW 54 Mitarbeitende Weiterbildung: 1 MSc, 1, 5 Banking & Finance Alternative Investments & Risk Management Risk & Insurance Accounting & Controlling Institut für Finanzmanagement IFF an der Fachhochschule Nordwestschweiz 15 Mitarbeitende Weiterbildung: 3, 1 DAS, 2 SIF Schweizerisches Institut für Finanzausbildung der Kalaidos Fachhochschule Schweiz 6 Mitarbeitende /sif Weiterbildung: 1 /DAS inkl. 4 Quelle IFZ TITEL UND WAS SIE HEISSEN DAS EMBA MSc Quelle IFZ Höhere Fachprüfungen Fachausweise Kaufmännische Berufsmaturität Kaufmännische Grundausbildung Certificate of Advanced Studies (Zertifikatskurs) Diploma of Advanced Studies (Diplomkurs) Executive Master of Business Administration Master of Advanced Studies (Weiterbildungsmaster) Master of Science (konsekutiver Master) Bezeichnung Titel Anbieter/Ort Internet-Adresse Banking allgemein Bank Management Banking & Finance (CFA Track) Banking & Finance Banking & Finance Fundamentals in Banking Führungskompetenz für Finanzfachleute Bankmanagement KB Compliance Management Compliance Management Compliance Management /DAS/ IFF-FHNW / Zürich Kalaidos FH / Zürich HWZ / Zürich Kalaidos FH / Zürich wwwfh-hwz.ch DAS HES-SO / Genf Financial Consulting / Private Banking and Wealth Management / Asset Management Financial Consulting Private Banking & Wealth Management Asset Management Anlageberatung Cross Border Wealth Management /DAS /DAS ABF-ZHAW / Winterthur Kalaidos FH / Zürich ABF-ZHAW / Winterthur Cross Border Wealth Mgmt. Germany HWZ / Zürich Controlling und Rechnungswesen / Treuhand Accounting & Finance /DAS International Accounting & Reporting / International Financial Accounting Controlling Controlling Controlling Controlling & Consulting EMBA/ Treuhand und Unternehmensberatung / Finance & Controlling Finanzen und Controlling DAS/ Controlling DAS Kostenmanagement und Controlling für Führungskräfte Finanz- und Rechnungswesen für Juristen Finanz-Know-how für Juristen HWZ / Zürich Kalaidos FH / Zürich HES-SO / Neuenburg HWZ / Zürich Kalaidos FH / Zürich BFH + FHNW / Bern-Olten Kalaidos FH / Zürich FHNW / Basel FHS / St. Gallen FHNW / Basel HWZ / Zürich Corporate Finance / Unternehmensfinanzierung / Treasury Corporate Finance Corporate Finance CFO Swiss Certified Treasury SCT Leasing IFF-FHNW / Zürich IFF-FHNW / Zürich Wirtschaftskriminalität Economic Crime Investigation Lutte contre la criminalité économique Forensics Investigation Numérique Financial Investigation Investigation Financiere CyberCop / Versicherungsmanagement und Risk Management Pensionskassen Management /DAS Social Insurance Management Risk Management Integrated Risk Management /DAS/ Risk Management Gestion des Risques d Entreprise DAS Financial Risk Management Regulierung und Risikomanagement der Versicherungswirtschaft Insurance Broking IWI-HSLU / Luzern HES-SO / Neuenburg IWI-HSLU / Luzern HES-SO / Neuenburg IWI-HSLU / Luzern HES-SO / Neuenburg IWI-HSLU / Luzern IBR-HSLU / Luzern IBR-HSLU / Luzern ZHAW / Winterthur ABF-ZHAW / Winterthur HES-SO / Genf ABF-ZHAW / Winterthur ABF-ZHAW / Winterthur ABF-ZHAW / Winterthur Immobilienmanagement und Real Estate Management Immobilienmanagement Real Estate Management Real Estate Management Real Estate Valuation Immobilienbewertung / /DAS/ IFZ-HSLU / Luzern FHS / St. Gallen HWZ / Zürich SUPSI SIREA / div. Standorte Steuerrecht und Tax Management Tax Law / Steuerrecht Taxation Mehrwertsteuer / VAT SUPSI / Lugano /DAS/ Kalaidos FH / Zürich /DAS Kalaidos FH / Zürich IFZ-HSLU = Institut für Finanzdienstleistungen Zug der Hochschule Luzern Wirtschaft IBR-HSLU = Institut für Betriebs- und Regionalökonomie der Hochschule Luzern Wirtschaft IWI-HSLU = Institut für Wirtschaftsinformatik der Hochschule Luzern Wirtschaft IFF-FHNW = Institut für Finanzmanagement der Fachhochschule Nordwestschweiz ABF-ZHAW = Abteilung Banking, Finance, Insurance der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften HWZ = Hochschule für Wirtschaft Zürich BFH = Berner Fachhochschule SUPSI = Scuola Universitaria Professionale della Svizzera Italiana FHS = Hochschule für Wirtschaft St. Gallen HES-SO = Haute Ecole Spécialisée de Suisse Occidentale Kalaidos FH = Kalaidos Fachhochschule Schweiz SIREA = Schweizerisches Institut für Immobilienbewertung Quelle IFZ BERUFS- UND VERBANDSAUSBILDUNGEN Was Certified International Investment Analyst CIIA Certified International Wealth Manager CIWM Certified Rating Analyst CRA Chartered Financial Analyst CFA Chartered Alternative Investment Analyst CAIA Financial Risk Manager FRM Certified Management Accountant CMA Swiss Advanced Certificate in Trust Management SACTM Certified Financial Planner CFP FX- und MM-Händlerausbildung (ACI Diploma) Treuhandexperte Wirtschaftsprüfer Steuerexperte Versicherungsweiterbildungen Bildungssystem Bank Höhere Fachschule für Banking & Finance HFBF Schweizerische Treuhänderschule Controller-Akademie Finanzweiterbildung kaufmännische Berufsschulen Quelle IFZ Internet-Adresse / / / / / / / / /

14 Publireportage PERSONALENTWICKLuNG «Wer sich selbst kennt, kann sehr bald alle anderen Menschen kennenlernen, es ist alles Zurückstrahlung.» Georg Christoph Lichtenberg, , aus: Vermischte Schriften, Band 1 Wir alle haben regelmässig Kontakt zu anderen Menschen, beruflich oder privat, auf eigenen Wunsch und gewollt oder notgedrungen und unfreiwillig. Diese Begegnungen gestalten sich durchaus unterschiedlich: Beim Gespräch mit dem Chef will ich mit meiner Kompetenz und Erfahrung punkten, in der Auseinandersetzung mit einem Mitarbeiter setze ich auf Konfliktlösung durch Autorität und beim privaten Rendezvous möchte ich mit Charme und Witz brillieren. Ich bin überzeugt, dass ich kompetent und erfahren, charmant und witzig bin und über eine natürliche Autorität verfüge. Tatsachen und Sachverhalte. Selbst- und Fremdeinschätzung stimmen hier überein. Im Bereich 2 des «Blinden Flecks» befinden sich Anteile, die mir selbst nicht bewusst sind, wohl aber meiner Umgebung. Dazu gehören unbewusste Gewohnheiten, aber auch Vorurteile, Vorlieben und Abneigungen. Je kleiner der «Blinde Fleck» ist, desto reibungsloser verläuft die Kommunikation. Ein regelmässiges Feedback kann den «Blinden Fleck» verkleinern. VOn BURKHARD BEHR* Was aber, wenn der Chef im Gespräch den Eindruck gewinnt, ich sei wenig innovativ und würde nur bereits bekannte Sachverhalte nachplappern? Was aber, wenn der Mitarbeiter in der Auseinandersetzung seine Sicht der Dinge nicht respektiert sieht und statt Autorität Arroganz in meiner Haltung empfindet? Was aber, wenn die Charme-Offensive beim Rendezvous als platte Anmache verstanden wird und grandios scheitert? Dann habe ich ein Problem. Das Bild, das ich von mir habe, stimmt nicht mit dem von anderen Menschen empfundenen Bild überein. Bilder bieten Chancen Wir alle machen uns, wenn wir es mit anderen Menschen zu tun haben, spontan ein Bild: welche Eigenschaften sie besitzen, welche Bedeutung sie für uns haben. Jeder Freund, Bekannte, nachbar, aber auch Fremde, die uns auf der Strasse begegnen, werden in irgendeiner Form von uns beurteilt. Wir möchten wissen, welche Absichten und Motive stecken in diesem Menschen, welche Interessen verfolgt er. Zu wissen, was andere, mit denen wir umgehen, an Absichten verfolgen, ist für uns wichtig. Zu wissen, was andere an Interessen haben, hilft uns, uns adäquat zu verhalten, uns darauf einzustellen, ihr Verhalten zu verstehen, es womöglich vorauszusehen, uns vor Überraschungen zu schützen. DAS JOHARI-FENSTER: Anderen bekannt: Anderen nicht bekannt: Mir selbst bekannt: 1 Bereich der freien Aktivität 3 Bereich des Vermeidens oder Verbergens Mir selbst nicht bekannt: 2 Bereich des blinden Flecks 4 Bereich der unbekannten Aktivität Im Bereich 3 verberge ich sehr bewusst Dinge vor den anderen. Es ist der Bereich der privaten Person. Hier sind intime Wünsche und Ängste, Einstellungen und Gefühle zu verorten. Dieser Bereich dient dem Schutz des eigenen Ichs. Je grösser das Vertrauen zu anderen ist, desto kleiner ist dieser Bereich. Der Bereich 4 ist verborgenen Talenten und ungenutzten Begabungen vorbehalten und wird häufig unterschätzt. Unsere Möglichkeiten sind grösser, als wir meinen! Der Bereich 4 ist zunächst weder mir selbst, noch meinem Umfeld bekannt. Je mehr ich aber gefordert und gefördert wird, desto bewusster wird mir mein Potenzial. Die Arbeit mit dem Modell des Johari-Fensters ist sowohl für Einzelpersonen als auch für Gruppen hilfreich. Für ein Feedback relevant sind vor allem die Bereiche 2 und 4. Durch den Vergleich von Selbstbild und Fremdbild kann sich der «unbewusste» Bereich verkleinern. Gleichzeitig wird der «Bereich der freien Aktivität» vergrössert. Das Was aber, wenn die Charme-Offensive beim Rendezvous als platte Anmache verstanden wird und grandios scheitert? Auch unser eigenesverhaltenwird unterschiedlich und durchaus subjektiv von anderen wahrgenommen und es wird aus dieser subjektiven Wahrnehmung und persönlichen Erfahrung auch unterschiedlich interpretiert. Es gibt also unterschiedliche Fremdbilder, die mal mehr, mal weniger dem eigenen Selbstbild entsprechen. Das Bild, das wir von uns selbst haben, ist meist wenig objektiv, häufig ist es verschwommen. Es ist überdies beeinflusst einerseits von unseren Wünschen, wie wir sein möchten und andererseits von den in unserem Leben gesammelten Erfahrungen über die Vorstellungen anderer, wie wir zu sein hätten. In der Erkenntnis, dass es eine Diskrepanz zwischen Selbst- und Fremdbild gibt, liegen gute Chancen: Ein persönlicher Prozess kann in Gang gebracht werden. Die innere Bereitschaft, Veränderungen einzuleiten, führt zur Reflexion und sorgfältigen Betrachtung des Selbstbildes und des Fremdbildes. Ich lerne, genau hinzuschauen, meine Selbstwahrnehmung zu schulen und die Facetten der eigenen Persönlichkeit genauer kennenzulernen. Daher zieht sich auch das Thema «Selbstbild/ Fremdbild» wie ein roter Faden durch das Weiterbildungsangebot der 4A ACADEMY. Im Einzel- Coaching, aber auch in der Gruppe werden die Selbstwahrnehmung und die Wahrnehmung der anderen immer wieder reflektiert. In der Überprüfung der unterschiedlichen Fremdbilder auf Übereinstimmungen liegt die Chance, zu einer objektivierten Sicht auf das eigene Ich zu kommen. Wichtige Fragen, die sich hier stellen, sind z.b. Welchen ersten Eindruck vermittle ich? Wie sehen mich Menschen, denen ich zum ersten Mal begegne? Wie wirke ich in Gruppen? Wie wirke ich im Einzelgespräch? Selbsterkenntnis trägt also in erheblichem Masse zur Persönlichkeitsentwicklung bei und: Eine realistische Selbsteinschätzung ist eine wichtige Voraussetzung für erfolgreiches Handeln. Das Selbstbild ist weder angeboren noch unveränderbar. Der Mensch ist nicht statisch und Persönlichkeitsbildung ist ein kontinuierlicher Prozess, der nie abgeschlossen ist. Obwohl auch das Fremdbild durch subjektive Sichtweisen und Eindrücke, Einstellungen, Vorurteile, Motive, Erwartungen, Erfahrungen der Anderen geprägt ist und von daher auch keine absolut objektive Einschätzung unserer Persönlichkeit bietet, ist es trotzdem hilfreich, die diversen Fremdbilder zu beachten. Gerade auch im Berufsleben und in der Kommunikation mit anderen, ist es wichtig, die wirkliche Einschätzung durch Andere zu kennen und wenn erforderlich an seiner Wirkung auf andere Menschen zu arbeiten. Die Fragen, die sich daraus ergeben: Wie wirke ich auf Kunden, Mitarbeiter und Vorgesetzte? In welchem Masse stimmt mein Selbst- und Fremdbild überein? Wie helfe ich anderen, zur Selbsterkenntnis zu kommen? Welche Feedback-Regeln sind dabei zu beachten? Wie kommt der Unterschied zu Stande? Woraus besteht oder worin befindet sich der Unterschied? Was geschieht in mir und mit mir, wenn ich den Unterschied in mir wirken lasse? Johari-Fenster In der Weiterbildung der 4A ACADEMY werden bei der Beobachtung des Selbst- und Fremdbildes Variationen des Modells des Johari Fensters hinzugezogen, benannt nach den amerikanischen Sozialpsychologen Joseph Luft und Harry Ingham. Sie gliedern das Fenster in vier Teile Bereich 1 ist mir selbst und meiner Umgebung bekannt. Hier zeigen sich meine öffentlichen Anteile im Bereich des sichtbaren Handelns, der führt zu einer positiven Veränderung in der Kommunikation mit anderen, da die Wirkung, d.h. das Fremdbild, vermehrt den Absichten, d.h. dem Selbstbild, entspricht. Schauen wir genau hin, lernen wir uns selbst kennen und verbessern wir so unsere Beziehungen zu anderen Menschen. *Burkhard Behr ist Leiter der 4A ACADEMY Gern informieren wir Sie ausführlich in einem persönlichen Gespräch. Vereinbaren Sie gleich jetzt einen Termin! 4A ACADEMY Weiterbildung in Organisations- und Personalentwicklung Sandmattstrasse 30 CH-4532 Feldbrunnen T F Ihre Möglichkeiten bilden Sie.

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