SoVD-Zeitung Ausgabe Berlin / Brandenburg. SoVD setzt Forderungen durch RENDE

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1 SoVD Sozialverband Deutschland Soziales im Blick Nr. 2 SoVD-Zeitung Ausgabe Berlin / Brandenburg Februar 2014 Politik plant Verbesserungen für Mütter und bei Erwerbsminderung SoVD setzt Forderungen durch Ein Gesetzentwurf der Bundesregierung sieht zahlreiche Leistungsverbesserungen im Bereich Rente vor. So sollen unter anderem Erziehungszeiten für vor 1992 geborene Kinder stärker angerechnet werden und künftig höhere Renten wegen Erwerbsminderung gezahlt werden. Der SoVD begrüßt ausdrücklich, dass damit seit Jahren erhobene Forderungen des Verbandes von der Politik aufgegriffen und umgesetzt werden. Um die zunehmende Altersarmut in den Griff zu bekommen, können die geplanten Maßnahmen nur ein erster Schritt sein. Es ist jedoch sehr zu begrüßen, dass dieser Schritt nun endlich getan wird. Der SoVD hat der Bundesregierung daher auch weiterhin eine konstruktive Zusammenarbeit angeboten. Anzeige Vorsorge für den Trauerfall. Als Mitglied im Sozialverband Deutschland e.v. können Sie besonders günstigen und speziellen Schutz genießen Vor allem ein Detail des geplanten Reformpaketes fand in den letzten Wochen große Beachtung die Rente mit 63. Demnach sollen langjährige Arbeitnehmer, die 45 Jahre lang Beiträge in die Rentenversicherung gezahlt haben, bereits mit 63 Jahren ohne Abschläge in den Ruhestand gehen können. Dies soll zunächst nur für Versicherte gelten, die vor 1953 geboren sind. Für spätere Jahrgänge steigt die Altersgrenze schrittweise auf ein Renteneintrittsalter von 65 Jahren. Allerdings dürften viele Versicherte, etwa aufgrund von Arbeitslosigkeit oder Kindererziehung, gar nicht erst auf eine entsprechend langjährige Versicherungszeit kommen. Unter dem Strich dürfte daher nur eine kleine Gruppe von den geplanten Erleichterungen profitieren. Bei aller durchaus gerechtfertigten Kritik an der Rente mit 63 sollten jedoch nicht die Blickpunkt in anderen Bereichen ebenfalls geplanten Verbesserungen außer Acht gelassen werden. Sie sind gerade deshalb beachtlich, weil sie erstmals wieder die Leistungsberechtigten in den Mittelpunkt stellen, während bisher vor allem über die Höhe des Beitragssatzes diskutiert wurde. Gleich mehrere dieser Maßnahmen gehen zurück auf langjährige Forderungen des SoVD. Eine dieser Forderungen bezieht sich auf den Abbau der T RENDE Foto: S. Kobold, peshkova / fotolia; Montage: SoVD Ein Gesetzentwurf sieht Verbesserungen in der Rentenversicherung vor. Hiervon profitieren auch jüngere Beitragszahler, die entsprechende Leistungen später selbst in Anspruch nehmen. Ungleichbehandlung im Bereich der Kindererziehungszeiten. So wurden Frauen, die vor 1992 Kinder bekommen haben, bei der Berechnung ihrer Rente bisher schlechter gestellt. Das soll sich nun ändern. Nach den Plänen von Arbeits- und Sozialministerin Andrea Nahles (SPD) erhalten Betroffene durch die sogenannte Mütterrente künftig einen zusätzlichen Rentenpunkt und somit auch eine Fortsetzung auf Seite 2 Gläserner Patient oder Transparenz? Elektronische Gesundheitskarte wirft Fragen auf Seite 3 Kernforderungen des SoVD berücksichtigt Ausführliche Bewertung der Koalitionsvereinbarung Seite Vorsicht: Trickdiebe in der Wohnung! Serie: Die Tricks der Gauner und Ganoven Seite 7 Versorgungsmängel führen zu Teilhabeverlust Empfehlungen für Menschen mit Beinamputation Seite 8 Sterbegeld-Vorsorge Plus Aufnahme von 18 bis 80 Jahre Sterbegeld von bis EUR Keine Gesundheitsfragen Keine Wartezeit, lediglich Staffelung der Versicherungssumme im 1. Versicherungsjahr Assistance-Leistungen im Trauerfall Interesse? Dann melden Sie sich! ERGO Lebensversicherung AG Organisation für Verbandsgruppenversicherungen Überseering 45, Hamburg Tel (gebührenfrei) Rund 2,8 Millionen Kinder und Jugendliche sind in Deutschland von Armut bedroht. Das geht aus aktuellen Studien des Kinderhilfswerkes (DKHW) und der Hans-Böckler-Stiftung hervor. Dabei meint Armut in einem wohlhabenden Land wie unserem nicht das Leben in Elendsvierteln. Armut heißt, dass Kinder in Elternhäusern aufwachsen, die weniger als 60 Prozent des Durchschnitt- Nettoeinkommens zur Verfügung haben. Für die Kinder bedeutet dies: weniger Spielzeug und Freizeitvergnügen, schlechtere Kleidung, ungesündere Ernährung und auch öfters krank sein. Zudem hängen die schulischen Leistungen in hohem Maße vom sozialen Status ab. Doch obwohl fast jedes fünfte Kind betroffen ist, kommt das Wort Kinderarmut in 185 Seiten Koalitionsvertrag nicht ein einziges Mal vor! Dabei liegt es auf der Hand, dass in Kindergärten und Schulen dringend investiert werden müsste. Eine kostenlose Ganztagsbetreuung etwa würde nicht zuletzt Alleinerziehenden helfen. Als Bekenntnis zu einer solidarischen Gesellschaft fordert der SoVD eine gerechtere Steuerlastverteilung. Geringe Einkommen müssen ent-, obere Einkommen belastet werden, um solche Maßnahmen zu finanzieren. Nur so kann allen Kindern eine annähernd gleiche Startchance in ein erfolgreiches Leben ermöglicht werden! Gerhard Renner SoVD-Vizepräsident Schweinereien beim Essen Folgen der industriellen Lebensmittelproduktion Seite 15

2 Seite 2 SOZIALPOLITIK Politik plant Verbesserungen für Mütter und bei Erwerbsminderung SoVD setzt Forderungen durch Fortsetzung von Seite 1 höhere Rente. Da die Rentenversicherung das Geld als Zuschlag zahlen will, wird keine Neuberechnung bereits laufender Renten erforderlich, es sollte also weitestgehend unbürokratisch ablaufen. Interview Mütterrente als Aufgabe für die ganze Gesellschaft Unabhängig von etwaigen Verzögerungen bei der Auszahlung, soll die Mütterrente zum 1. Juli diesen Jahres gelten vorausgesetzt natürlich, das Reformpaket wird im Mai wie geplant durch den Bundestag beschlossen. Bei der Finanzierung der Leistungsverbesserung sind nach Meinung des SoVD allerdings Korrekturen zu berücksichtigen. Da es sich bei der Anerkennung der Kindererziehungszeiten um eine geamtgesellschaftliche Aufgabe handelt, sollte diese aus Steuermitteln erstattet und eben nicht aus Beitragsmitteln bezahlt werden. Verbesserungen bei Rente wegen Erwerbsminderung Ebenfalls geplant ist, die Empfänger von Erwerbsminderungsrenten und Hinterbliebenenrenten künftig besserzustellen. So werden ihre Zurechnungszeiten sowohl verlängert als auch besser bewertet (mehr zu den Details finden Sie im Kasten unten rechts). Auch diesen Plänen steht der SoVD grundsätzlich positiv gegenüber. Ein entscheidendes Manko liegt jedoch darin begründet, dass die Maßnahmen nur für künftige Rentner gelten sollen. Wer schon jetzt entsprechende Leistungen erhält, geht leider leer aus. Gerade im Hinblick auf das hohe Armutsrisiko bei Erwerbsminderung wäre eine Korrektur an dieser Stelle dringend geboten. Mütterrente sachgerecht finanzieren Gegen weitere Absenkung des Rentenniveaus Der SoVD unterstützt die Bundesregierung dabei, Leistungsverbesserung im Bereich der gesetzlichen Rentenversicherung umzusetzen. Versuche, in Fragen der Finanzierung Alt und Jung gegeneinander auszuspielen, sind nicht zielführend. Gerade jüngere Beitragszahler werden selbst einmal von den besseren Leistungen profitieren. Die generelle Absenkung des Rentenniveaus muss jedoch gestoppt werden, um einem Kaufkraftverlust bei den Renten und einer Armut im Alter entgegenzuwirken. job Beruflich hat sich Klaus Michaelis jahrelang mit dem Thema Rente beschäftigt. Bis 2005 saß der Jurist in der Geschäftsführung der Deutschen Rentenversicherung Bund. Seither engagiert sich Michaelis ehrenamtlich als Vorsitzender des Sozialpolitischen Ausschusses beim SoVD-Bundesverband. Mit der SoVD-Zeitung sprach der ausgewiesene Rentenexperte über die Reformvorschläge von Arbeits- und Sozialministerin Andrea Nahles (SPD). Wie beurteilen Sie die aktuellen Rentenpläne? Der SoVD begrüßt in hohem Maße die angekündigten Leistungsverbesserungen. Besonders anerkennenswert ist, dass die neue Arbeitsministerin den Gesetzentwurf sofort in Angriff genommen hat und die Verbesserungen damit schnellstmöglich eingeführt werden können. Ist das Rentenpaket überhaupt bezahlbar? Natürlich kosten Leistungsverbesserungen viel Geld, wenn sie die Renten spürbar erhöhen sollen. Dabei ist darauf zu achten, dass gesamtgesellschaftliche Aufgaben nicht aus Beitragsmitteln, sondern aus Steuermitteln finanziert werden. Das gilt insbesondere für die Kosten der sogenannten Mütterrente. Es heißt, jüngere Menschen würden durch die Reform benachteiligt stimmt das? Ganz im Gegenteil: Die Leistungsverbesserungen sind ein wichtiger Beitrag zu mehr Generationengerechtigkeit. Nachdem es jahrelang in der Rentenpolitik nur um eine Entlastung der Beitragszahler ging, wird jetzt die Leistungsorientierung in der Rentenversicherung gestärkt. Das kommt langfristig auch den jüngeren Menschen zugute, die ja auch einmal ins Rentenalter kommen. Was halten Sie von den Vorschlägen zur Rente mit 63? Klaus Michaelis Es ist richtig, dass etwas gegen die Rente mit 67, also gegen die langfristige Anhebung der Altersgrenze, getan wird. Den Vorschlag einer abschlagsfreien Rente mit 63 Jahren für besonders langjährig Versicherte halte ich jedoch nicht für zielführend, weil nur ein relativ kleiner Personenkreis die Anspruchsvoraussetzung von 45 Beitragsjahren erfüllen kann. Denken Sie denn, dass die schwarz-rote Koalition zu Korrekturen an der Rente mit 67 bereit sein könnte? Das ist schwer einzuschätzen. Ich denke, man sollte den Bereich der Rente mit 67 noch einmal grundsätzlich angehen. Hierzu müsste die Anhebung der Altersgrenze zunächst insgesamt ausgesetzt werden. Das wäre wichtig für Versicherte, die eben nicht über 45 Jahre hinweg Beiträge gezahlt haben. Neben Frauen und Arbeitslosen wären hiervon insbesondere Menschen mit Behinderung betroffen. Reichen denn die geplanten Maßnahmen bei der Erwerbsminderungsrente aus? Hier wird zumindest in Teilen endlich das umgesetzt, was der SoVD seit Jahren fordert. Das sind deutliche Verbesserungen für sehr viele Rentnerinnen und Rentner. Allerdings sollen die Neuregelungen nur für künftige Erwerbsminderungsrentner gelten. Für Menschen, die schon jetzt eine Erwerbsminderungsrente beziehen, ändert sich nichts. Auch deshalb wird sich der SoVD weiterhin für eine generelle Abschaffung der Rentenabschläge einsetzen. Kann die Rentenreform denn etwas an der weiterhin hohen Altersarmut ändern? Bezogen auf die Mindestsicherung im Alter plant die Regierung ja eine solidarische Lebensleistungsrente. Diese ist laut Koalitionsvertrag jedoch erst für 2017 vorgesehen das ist aus meiner Sicht viel zu spät. Auf der anderen Seite muss man anerkennen, dass die Verbesserungen bei der Erwerbsminderungsrente und durch die Anrechnung von zusätzlichen Kindererziehungszeiten zugleich auch wesentliche Schritte zur Bekämpfung der Altersarmut sind. Bleibt abzuwarten, ob es mit der Verabschiedung der Rentenpläne auch klappt... Der SoVD hat nunmehr die Aufgabe, die gesetzgeberische Umsetzung konstruktiv zu begleiten; dabei wollen wir uns vor allem für eine sachgerechte Finanzierung der sogenannten Mütterrente einsetzen. Darüber hinaus werden wir uns weiterhin für Leistungsverbesserungen engagieren, die in diesem Gesetzentwurf noch nicht enthalten sind, z.b. für eine verbesserte Mindestsicherung im Alter, eine beschleunigte Angleichung der Rentenwerte in Ost und West und eine generelle Anhebung des Rentenniveaus. job Info Die Forderungen und Vorschläge des SoVD Für eine lebensstandardsichernde gesetzliche Rente finden Sie in der gleichnamigen Broschüre. Besuchen Sie hierfür einfach die Homepage und klicken Sie im Menü auf den Eintrag Rente! Foto: Achim Melde/Lichtblick/Bundestag Übt sie sich bereits an der Merkel-Raute? Arbeits- und Sozialministerin Andrea Nahles (SPD) plant weitreichende Veränderungen bei der Rente. Was ist geplant? Das sieht der Gesetzentwurf über Leistungsverbesserungen in der gesetzlichen Rentenversicherung vom 15. Januar vor: Rente mit 63 Wer vor dem 1. Januar 1953 geboren ist und 45 Jahre lang Beiträge gezahlt hat, kann nach dem 1. Juli 2014 ohne Abschläge mit 63 Jahren in den Ruhestand gehen. Für Jüngere steigt die Altersgrenze schrittweise (pro Jahrgang um zwei Monate) auf 65 Jahre. Mütterrente Mütter, deren Kinder vor 1992 geboren sind, erhalten einen Rentenpunkt mehr. Das bedeutet eine monatliche Erhöhung um 28 Euro (West) bzw. 26 Euro (Ost). Erwerbsminderung Erwerbsminderungsrenten sollen künftig so berechnet werden, als wären bis zum 62. Lebensjahr Beiträge gezahlt worden (bisher 60). Das bringt monatlich netto rund 40 Euro mehr, gilt jedoch nicht für Bestandsrentner. Höheres Reha-Budget Entsprechend einer Forderung des SoVD wird das für den Bereich Rehabilitation bereitgestellte Geld bedarfsgerecht angehoben. Geringverdiener Die Renten von Geringverdienern sollen ab 2017 erhöht werden. Wer insgesamt 40 Jahre lang eingezahlt hat, wird auf bis zu 30 Rentenpunkte aufgestockt.

3 SOZIALPOLITIK Seite 3 Die elektronische Gesundheitskarte wirft nach wie vor viele Fragen auf Gläserner Patient oder hilfreiche Transparenz? Seitdem 2003 gesetzlich festgelegt wurde, dass die elektronische Gesundheitskarte (egk) kommt, wird viel über sie diskutiert, Vor- und Nachteile abgewogen. Viele Krankenversicherte haben die Sorge, dass hochsensible Patientendaten nicht geschützt sind und dass die egk auf geradem Weg zum gläsernen Patienten führt. Gerade die jüngsten Datenskandale haben diese Angst noch verstärkt. Dabei tritt häufig in den Hintergrund, welche Chancen die egk mit sich bringt. Unklarheiten bestehen auch darüber, was überhaupt mit dem Begriff egk gemeint ist. Eine gesetzliche Regelung bestimmt den Pflichtinhalt der egk, genauer gesagt: Der Paragraph 291a SGB V sagt aus, welche Daten und Funktionen die egk beinhalten muss. Dieses sind entgegen anderer Annahmen lediglich die Adress- und Verwaltungsdaten, die auch auf der bisherigen Krankenversicherungskarte gespeichert waren. Foto auf der egk soll eine Fremdnutzung ausschließen Neu ist, dass jetzt auch ein Foto der Versicherten auf der Karte vorgegeben ist. Dies soll eine Benutzung der Karte durch Fremde ausschließen. Weitere Daten gehören hingegen nicht zum Pflichtbestandteil der egk. Das heißt, dass hochsensible Behandlungsdaten derzeit nicht auf der egk gespeichert sind und auch keine Verpflichtung dazu besteht, diese Daten künftig auf der Karte speichern lassen zu müssen. Allerdings soll die egk in absehbarer Zeit dazu in der Lage sein. Bei bislang angedachten weiteren Funktionen gilt dabei immer der Grundsatz: Alle Angaben sind freiwillig! Möchten Patientinnen und Patienten ihre Daten nicht speichern lassen, sind sie dazu in keiner Weise verpflichtet. Und wenn sie sich für eine Speicherung von Daten entscheiden, ist es allein ihre Entscheidung, wer auf diese Informationen Zugriff hat. Um Zugriffsrechte zu klären, wird es künftig eine PIN (ähnlich bei der EC-Karte) geben. Wann die künftigen Funktionen eingesetzt werden können, ist derzeit noch offen. Die entsprechenden technischen und datenschutzrechtlichen Verfahren werden gerade entwickelt. Foto: Naeblys / fotolia Gläserner Patient oder hilfreicher Informationsaustausch zum Wohle des Behandelten? Die elektronische Gesundheitskarte erhitzt die Gemüter. Dabei führt auch Unkenntnis zu Ängsten. Notfalldaten und Infos über Arzneimittel als Funktionen Zu den Funktionen, die konkret geplant sind, gehören das Notfalldatenmanagement sowie Arzneimitteldokumentationen. Beim Notfalldatenmanagement geht es darum, dass in Notfällen überlebenswichtige Daten (wie Allergien und Grunderkrankungen) sofort abgerufen werden können und eine adäquate Behandlung sichergestellt wird. Bei der Arzneimitteldokumentation sollen die bis dahin verordneten Arzneimittel vermerkt werden. Dadurch kann sichergestellt werden, dass Unverträglichkeiten und Nebenwirkungen bei der Arzneimitteltherapie unmittelbar erkannt und vermieden werden, etwa durch die Verordnung eines anderen Medikamentes. Eng verknüpft mit der egk ist die sogenannte Telematik infrastruktur (TI). Mit der TI wird derzeit ein sicherer Weg aufgebaut, um Daten zwischen den verschiedenen Leistungserbringern (Ärztinnen und Ärzte, Krankenhäusern, Therapeutinnen und Therapeuten usw.) auszutauschen. Informationsaustausch erleichtert Diagnose Der Informationsaustausch entlastet die Leistungserbringer, da sie bei einer Diagnosestellung und Behandlungsentscheidung sofortigen Zugriff zum Beispiel auf bereits angefertigte Röntgenbilder haben. Zudem können Behandelnde auch selbst entsprechende Berichte versenden. Ein weiterer Vorteil von TI ist, dass sie mehr Datensicherheit bietet als der derzeitige Datenaustausch zum Beispiel über s. Gesicherte Datenautobahn für Informationsaustausch Die TI, die wie eine gesicherte Datenautobahn für den Informationsaustausch definiert werden kann, ist die Grundlage für die weiteren Funktionen der egk. Denn ohne eine sichere Datenverbindung wird jeglicher Datenaustausch nicht möglich sein. Die Datensicherheit von ge- Foto: Lumu Mit der egk können künftig im Notfall überlebenswichtige Daten (wie Allergien und Grunderkrankungen) sofort abgerufen werden und eine adäquate Behandlung sicherstellen. sundheitlichen Angaben hat obere Priorität. Deshalb ist im Gesetz verankert, dass der Zugriff auf diese Daten nur dann erfolgen kann, wenn sowohl die Patienten (mit ihrer PIN) als auch die Leistungserbringer mit ihrem bzw. seinem Heilberufeausweis den Zugriff freischalten. Ansonsten bleiben alle Daten verschlüsselt. Die TI ist zudem hoch gesichert, um Hackerangriffe möglichst effektiv abzuwehren. Mit diesen Sicherheitsvorkehrungen stellen egk und TI sicher, dass ohne die Zustimmung der Patienten (außer bei den Notfalldaten) keine Daten aufgespielt oder ausgelesen werden können. Damit ist auch, im Gegensatz zu der Nutzung von Bankdaten, klar, wofür die Daten genutzt werden. Jeder Zugriff auf Daten von Patienten wird protokolliert Darüber hinaus werden bei der Benutzung die letzten Zugriffe protokolliert, so dass stets nachvollziehbar ist, wer wann auf die Daten zugegriffen hat. Schließlich steht es jedem Versicherten frei, sich gegen zusätzliche Funktionen zu entscheiden. In diesem Fall bleibt es dabei, dass nur die Versichertenstammdaten (Adresse, Geschlecht, Geburtsdatum usw.) auf der egk zu sehen sind. SoVD zur elektronischen Gesundheitskarte Der SoVD hat konstant hilfreiche Voraussetzungen für eine positive Bewertung der egk öffentlich gemacht: So sollen die Patientinnen und Patienten auch nach Auffassung des Verbandes selbst bestimmen können, wer und wann Zugriff auf die gesundheitlichen Daten erhalten soll. Nach dem vorliegenden Konzept des SoVD sind diese Anforderungen durch die Freiwilligkeit der Speicherung von Daten gewährleistet, zumal Patientinnen und Patienten entscheiden können, welche ihrer Daten für die jeweiligen Behandler sichtbar sind. Der Verband begrüßt zudem, dass hohe und umfassende Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden, um den Datentransfer zu schützen. Der SoVD wird das Projekt weiter begleiten und nimmt hierzu regelmäßig am Dialogprozess mit dem Bundesgesundheitsministerium und der Gematik, der Gesellschaft, die das Projekt betreut, teil. Info Bei Einzelfragen wenden Sie sich an Ihre SoVD-Beratungsstelle. In Kürze wird auch ein Sozial-Info zur elektronischen Gesundheitskarte erscheinen, dass dann zum Download bereit gestellt werden wird. Die Anschriften der SoVD- Landes- und Kreisverbände erfahren Sie auch auf der Internetseite des Sozialverband Deutschland unter Foto: Alexander Raths / fotolia Der Informationsaustausch kann bei der Diagnosestellung unterstützen. Welche Daten auf der egk sichtbar sind, entscheiden dabei Patientinnen und Patienten.

4 Seite 4 SOZIALPOLITIK SOZIALPOLITIK Seite 5 SoVD bewertet Koalitionsvereinbarungen in einer Stellungnahme Etliche Kernforderungen des Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hat die schwarz-rote Koalitionsvereinbarung in einer öffentlichen Stellungnahme bewertet. Der Verband sieht darin einige seiner während des Wahlkampfes thematisierten Kernforderungen berücksichtigt. Vor einem knappen Jahr hatten wir diese in der Anerkennung aber auch Sorge wegen Finanzierungsvorbehalten SoVD berücksichtigt SoVD-Zeitung abgedruckt. Zahlreiche Verbesserungsvorhaben verdienen aus Sicht des SoVD große Anerkennung, insbesondere die Vereinbarungen in den Bereichen Alterssicherung und Arbeitsmarkt. Mit Sorge sieht der Verband hingegen die Finanzierungsvorbehalte vieler geplanter Verbesserungen. Konkret bewertet der Bundesvorstand des Sozialverband Deutschland (SoVD) die Vorhaben in den Bereichen Arbeitsmarkt- und Rentenpolitik, Soziales Entschädigungsrecht und Selbstverwaltung, Gesundheits-, Pflege- und Frauenpolitik, Politik für Menschen mit Behinderung und Europapolitik. Auszugsweise lesen Sie nachfolgend die SoVD-Positionen sowie Zusammenfassungen aus der Stellungnahme. In unveränderter und ungekürzter Fassung finden Sie diese unter: koalitionsvertrag-2013-stellungnahme. Gute Ansätze in der Arbeitsmarktpolitik Der SoVD begrüßt die Pläne einer Erhöhung des Eingliederungstitels um 1,4 Mrd. Euro zur Finanzierung arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen ausdrücklich. Die Höhe hält der Verband jedoch insbesondere vor dem Hintergrund der enormen Leistungskürzungen im Haushalt der Bundesagentur für Arbeit der letzten Jahre für unzureichend. Ausdrücklich begrüßt der Verband die Entscheidung, die Eingliederung von geringqualifizierten und langzeitarbeitslosen Menschen in den Arbeitsmarkt zu verbessern. Er bedauert, dass der Vertrag weitere notwendige Maßnahmen nicht vorsieht. Hinsichtlich der Vorhaben, mit der flächendeckenden Einrichtung von Jugendberufsagenturen die Betreuung junger Menschen unter 25 Jahren zu verbessern, hält der SoVD es für unbedingt erforderlich, dabei in besonderem Maß auf die Belange von Jugendlichen mit Behinderung einzugehen. Als positiv bewertet der Verband die Pläne, im Falle einer Wirtschaftskrise das Instrument der erleichterten Kurzarbeit zu reaktivieren. Dabei muss eine ausreichende Finanzierung sichergestellt sein. Enttäuschend sind hingegen aus SoVD-Sicht die Vorhaben zur Grundsicherung für Arbeitsuchende. Es werden weder Aussagen zur Regelsatzhöhe zu der Verfahren beim Bundesverfassungsgericht anhängig sind, noch zur Zumutbarkeit von Arbeitsangeboten, zu den Sanktionsregelungen und zur Organisation von Jobcentern getroffen. Der SoVD plädiert eindringlich dafür, die beitragsfinanzierte Arbeitslosenversicherung wieder zum Sicherungsinstrument bei Arbeitslosigkeit werden zu lassen. Das von vielen Betroffenen als menschenunwürdig empfundene Hartz-IV-System ist umzugestalten in ein Fürsorgesystem, das Menschen wirksam unterstützt, der Armutsfalle von Hartz IV zu entkommen. Die geplante Einführung des flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohns von 8,50 Euro je Stunde spätestens zum 1. Januar 2015 stößt beim Verband (bis auf die geltenden Ausnahmen sowie das geplante Einfrieren des Mindestlohns bis 2018) auf Zustimmung. Während für den Bereich der Leiharbeit Verbesserungen vorgesehen sind, trifft der Koalitionsvertrag leider keinerlei Aussage dazu, wie künftig mit der ausufernden Zahl der befristeten Arbeitsverhältnisse und Praktika umzugehen ist. Keine Abkehr von Senkung des Rentenniveaus Mit den im Koalitionsvertrag vereinbarten Leistungsverbesserungen in der Rente wird der richtige Weg eingeschlagen. Zu bedauern ist aus Sicht des SoVD, dass sich die Koalitionsparteien nicht auf eine Abkehr vom langfristigen Abbau des Rentenniveaus verständigen konnten. Wie der SoVD sich zu den aktuellen Rentenplänen positioniert, lesen Sie bitte im Titel dieser Ausgabe (siehe Seiten 1 und 2). Soziales Entschädigungsrecht und Selbstverwaltung Der SoVD befürwortet die Ausweitung des Opferentschädigungsrechts auf Opfer psychischer Gewalt. Der Verband wird jedoch bei der konkreten gesetzgeberischen Umsetzung dieser Zielstellung darauf achten, dass die Zusage eingehalten wird, dass damit keine Leistungsverschlechterungen einhergehen werden. Zur Stärkung der Selbstverwaltung haben sich die Koalitionsparteien auf eine Modernisierung der Sozialwahlen und die Einführung von Online- Wahlen verständigt. Der SoVD hält diese Vorschläge für zielführend, aber nicht für ausreichend. So sollte z. B. die Festsetzung des Beitragssatzes in der gesetzlichen Krankenversicherung und des Reha-Budgets in der Rentenversicherung auf die Selbstverwaltung übertragen werden. Gesundheitspolitik: Absage an Finanzierungspläne Die Ausführungen im Koalitionsvertrag zur Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) stoßen auf eine klare Ablehnung des SoVD. Zwar begrüßt der SoVD grundsätzlich, dass die Koalitionsparteien die Kopfpauschalen abschaffen wollen. Dennoch bleibt es dabei, dass überproportionale Ausgabensteigerungen weiterhin allein von den Versicherten gezahlt werden. Die Festlegung des paritätischen Beitragssatzes auf 14,6 Prozent ist eine einseitige Belastung der Versicherten, stellte SoVD-Präsident Adolf Bauer in einer Presseerklärung dazu fest. Selbst die Abschaffung des Sonderbeitrages von 0,9 Prozentpunkten sei keine Entlastung, da dieser Beitrag in die Zusatzbeiträge fließen wird. Der SoVD hat in seinen Anforderungen an eine Bürgerversicherung Maßnahmen beschrieben, die eine verlässliche und gerechte Finanzierung sicherstellen. Dagegen begrüßt der SoVD grundsätzlich, dass die Sicherstellung der flächendeckenden Versorgung auch in strukturschwachen Regionen in den Fokus rückt. Der SoVD befürwortet ebenso das klare Bekenntnis zur Geburtshilfe und zum Beruf der Hebammen. Er begrüßt zudem, dass seine Forderung, Korruption im Gesundheitswesen unter Strafe zu stellen, aufgegriffen wird. Dass in der kommenden Legislaturperiode im Bereich der stationären Versorgung vor allem die Qualität der Versorgung in den Mittelpunkt der Gesetzgebung rücken soll, ist seit langem eine Forderung des SoVD. Die geplante Reform der Vergütung (DRGs) kann dazu beitragen, die Situation der Pflegeberufe zu verbessern. Die Partner des Koalitionsvertrages beabsichtigen, die Rabatte für Arzneimittelpreise weiterzuführen und die Nutzenbewertung des Bestandsmarktes bei Arzneimitteln auszusetzen. Zwar ist es aus SoVD-Sicht richtig, die Rabatte fortzuführen, dem darf aber nicht die Nutzenbewertung zum Opfer fallen. Der SoVD begrüßt, dass das lebensweltorientierte Präventionsgesetz verabschiedet werden soll. Es ist dabei wichtig, weitere Akteure, wie Kommunen und die Private Krankenversicherung, einzubeziehen. Zudem muss eine klare Prozessbeschreibung erfolgen, wie Präventionsziele unter Beteiligung der betroffenen Personengruppen festgelegt werden. Der SoVD befürwortet die Maßnahmen, die die Patientenzentrierung fördern, wie z. B. die geschlechtsspezifische Versorgung und die Verankerung des Rechts auf Zweitmeinung. Eine umfassende Verbesserung der Position der Patientinnen und Patienten kann allerdings nur durch den Ausbau des Patientenrechtegesetzes erfolgen. Pflegepolitik: Wenig konkrete Maßnahmen Da die Vereinbarkeit von Pflege und Berufstätigkeit maßgeblich zur Stärkung der häuslichen Pflege beiträgt, begrüßt der SoVD die Pläne zur Zusammenführung von Pflegezeit und Familienpflegezeit unter einem Dach mit Rechtsanspruch sehr. Mit der Schaffung einer Lohnersatzleistung nach dem Vorbild des Kinderkrankengeldes kämen die Koalitionspartner einer Forderung des SoVD nach. Bedauerlich ist, dass für die bis zu sechsmonatige Pflegezeit keine Lohnersatzleistung vorgesehen ist, denn diese würde Pflege und Berufstätigkeit oft erst vereinbar machen. Zur Finanzierung der dringend notwendigen Weiterentwicklung der Pflegeversicherung und Verbesserung ihrer Leistungen ist eine moderate Anhebung des Beitragssatzes notwendig. Die geplante Anhebung der Pflegeversicherungsbeiträge in zwei Stufen um insgesamt 0,5 Prozentpunkte ist insofern ein Schritt in die richtige Richtung, aber allein nicht ausreichend, bestehende Ungerechtigkeiten und Probleme in Organisation und Finanzierung zu überwinden. Kritisch sieht der SoVD die Einführung eines Pflegevorsorgefonds bei der Bundesbank. In seinen Kernforderungen zur Bundestagswahl hat der SoVD Anforderungen an eine Pflegeversicherung formuliert, die würdevolle Pflege für alle Menschen mit Pflegebedarf sicherstellen kann. Dabei waren die Reform des Pflegebedürftigkeitsbegriffs, die umfassende Stärkung der häuslichen Pflege sowie die Einführung einer Pflege-Bürgerversicherung besondere Schwerpunkte. Vor diesem Hintergrund bewertet der SoVD eine Reihe von Ausführungen der Koalitionspartner zur Pflege im Grundsatz positiv. Weil in vielen Bereichen nur Prüfaufträge formuliert werden und Aussagen zu konkreten Maßnahmen fehlen, kann eine Bewertung der pflegepolitischen Vorhaben der neuen Bundesregierung nur eingeschränkt erfolgen. Es steht aus SoVD-Sicht insgesamt zu befürchten, dass eine Umsetzung vieler pflegepolitischer Vorhaben an der auch nach der vorgesehenen geringfügigen Beitragssatzanhebung unzureichenden Finanzierung der Pflegeversicherung scheitert. Familienpolitik: Positive Ansätze Im Bereich der Familienpolitik enthält der Koalitionsvertrag eine Reihe positiver Ansätze. So ist die im Koalitionsvertrag zum Ausdruck kommende Zielsetzung, die Qualität in der Kindertagesbetreuung weiter voranzutreiben, zu begrüßen. Kritisch anzumerken ist jedoch, dass das Betreuungsgeld unverändert erhalten bleibt. Der SoVD begrüßt weiterhin, dass die Vereinbarung von Familie und Beruf für Mütter und Väter weiter verbessert werden soll. Dafür werden Elternzeit und Elterngeld flexibler gestaltet, das ElterngeldPlus für teilzeitbeschäftigte Eltern wird eingeführt. Der SoVD bedauert, dass die Themen Anhebung der Kinderfreibeträge und des Kindergeldes nicht die erforderliche Berücksichtigung im Vertrag finden, so wie es im 9. Existenzminimumbericht der Bundesregierung gefordert wird. Frauenpolitik: Gute Ansätze Der SoVD begrüßt den Durchbruch für eine gesetzliche Frauenquote von 30 Prozent in den Aufsichtsräten der börsennotierten Unternehmen. Skeptisch sieht der SoVD jedoch die vorgesehene Flexiquote für die Vorstände in börsennotierten Unternehmen. Der SoVD weist darauf hin, dass durch Selbstverpflichtung eine angemessene Beteiligung Jahrzehnte dauern kann. Der SoVD bewertet es als positiv, dass die Koalition der Forderung des SoVD nach Entgeltgleichheit nachkommen und die bestehenden Lohndifferenzen zwischen Männern und Frauen abbauen will. Der SoVD tritt seit Jahren für gleichen Lohn für gleiche Arbeit ein. Positiv nimmt der SoVD zur Kenntnis, dass die Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen im Koalitionsvertrag als Zielsetzung benannt wird. Dennoch hält der SoVD weitergehende Maßnahmen in diesem Bereich für unerlässlich. Die beabsichtigten Regelungen bezüglich der Minijobs sind enttäuschend. Nach Ansicht des SoVD reicht es nicht, Minijobberinnen und Minijobber über ihre Rechte zu informieren, wenn ihnen diese in der Praxis vorenthalten werden. Darüber hinaus kritisiert der SoVD nachdrücklich, dass sich im Koalitionsvertrag keine Änderung der Gesetzeslage findet. Die Zahl der Minijobs beträgt mittlerweile weit über sieben Millionen. Mehr als zwei Drittel davon sind Frauen. Der SoVD bewertet es positiv, dass der Arbeitgeber verpflichtet werden soll, in Teilzeit Beschäftigte über das Rückkehrrecht auf die frühere Arbeitszeit zu informieren. Politik für Menschen mit Behinderung Der SoVD begrüßt, dass der Koalitionsvertrag die Behindertenpolitik in vielen Feldern mitdenkt. Insoweit bietet der Vertrag eine gute Grundlage für vielfältige politische Initiativen, die nun zu konkretisieren und umzusetzen sind. Der SoVD bedauert sehr, dass die inklusive Bildungspolitik für Menschen mit und ohne Behinderung weitgehend ausgeklammert wird. Mit großer Sorge sieht der SoVD die im Koalitionsvertrag mehrfach angesprochene Reform der Eingliederungshilfe. Der SoVD unterstützt die Wertung, eine aktive Arbeitsmarktpolitik sei zentrales Instrument der sozialen Inklusion von Menschen mit Behinderung. Leider werden die arbeitgeberseitigen Pflichten zur Beschäftigung schwerbehinderter Menschen nur vage angesprochen. Der SoVD unterstützt den erleichterten Übergang von Werkstattbeschäftigten in den allgemeinen Arbeitsmarkt. Dass die Koalition auch das Rückkehrrecht für Werkstattbeschäftigte garantieren möchte, wird befürwortet. Der SoVD begrüßt sehr, dass Barrierefreiheit im Koalitionsvertrag mehrfach behandelt wird, u.a. beim Bahn- und Busverkehr, beim Tourismus, im Internet und beim Wohnungsbau. Inklusion wird auch in der Sportförderung verankert. Leider wird der zentrale Bereich der barrierefreien Gesundheitsversorgung ausgeklammert, obgleich hier große rechtliche Gestaltungsmöglichkeiten lägen. Ganz ausdrücklich unterstützt der SoVD die Auflage eines KfW-Förderprogramms zum barrierefreien Wohnen, das neben Darlehen auch (wieder) Investitionszuschüsse vorsehen soll. Denn dies ermöglicht gerade Menschen mit kleinen Einkommen, ihre Wohnung barrierefrei umzubauen. Mit dem Bekenntnis der Koalition zur Umsetzung der UN- Behindertenrechtskonvention verbindet der SoVD die Erwartung, dass der Nationale Aktionsplan nun endlich nachgebessert wird. Die Koalition möchte Schnittstellen verschiedener Sozialgesetzbücher systematisch aufarbeiten und besser miteinander verzahnen. Das beabsichtigte Ziel ist richtig, muss jedoch nach Auffassung des Verbandes für einzelne Fallgestaltungen konkretisiert werden. Europapolitik: Schwerpunkte wenig geändert Der SoVD begrüßt, dass sich die Regierungsparteien im Koalitionsvertrag an vielen Stellen eindeutig zu Europa bekennen. Änderungen an den bisherigen Schwerpunkten der Europapolitik sind jedoch noch nicht konkret benannt. Nach Ansicht des SoVD hat der einseitige Fokus auf Wirtschaftswachstum und Wettbewerb dazu geführt, dass sich nicht nur die Finanz- und Wirtschaftskrisen stärker zulasten der Bürgerinnen und Bürger ausgewirkt haben und ihre Folgen schlechter zu bewältigen sind, sondern auch das Vertrauen in die EU beschädigt ist. Der SoVD begrüßt ausdrücklich, dass sich die Koalition klar dazu bekennt, dass sie die demokratische Legitimierung von Vorhaben auf EU-Ebene für zwingend erforderlich hält. Der Anspruch auf eine eigenständige Sozialpolitik darf nicht aufgegeben werden. Besonders kritisch sind aus Sicht des SoVD deshalb Vorschläge zu bewerten, die die Vergemeinschaftung von Sozialleistungen (europäische Arbeitslosenversicherung) oder die Vereinheitlichung von Anspruchsvoraussetzungen wie z. B. die Anhebung der Altersgrenzen in den Alterssicherungssystemen, betreffen. Die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit in Europa ist einer der Punkte, bei dem die Vertragsparteien konkrete Einzelmaßnahmen formuliert haben. Der SoVD unterstützt diese Schwerpunktsetzung ausdrücklich und erwartet weitere Konkretisierungen. Aber nicht nur der Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit, sondern auch gegen Armut und Ausgrenzung, der Ausbau sozialer Sicherungssysteme, eine gerechte Bildungs- und Teilhabepolitik und die Erhöhung der Lebensstandards und Mindestlöhne werden Bereiche sein, in denen die Regierungsparteien auch europapolitisch aktiv werden müssen. Foto: draghicich / fotolia

5 Seite 6 SOZIALPOLITIK Frauenbeitrag Familie und Beruf miteinander vereinen Wir Frauen im SoVD sind der Meinung, dass Deutschland eine familienfreundliche Arbeitswelt braucht. Die Entscheidung für Familie und Kinder ist immer individuell und privat. Niemand darf diese Entscheidung vorschreiben. Aber es müssen die Bedingungen da sein, die dazu beitragen, dass Frauen und Männer ihre Familienwünsche realisieren können, ohne in den Zwiespalt zu geraten, sich für Familie oder Beruf entscheiden zu müssen. Wenn es um die Zeit für die Familie geht, sind auch die Unternehmen gefordert. Nötig ist eine Arbeitswelt, die die Interessen und Bedürfnisse der Frauen und Männer berücksichtigt und eine familienbewusste Personalpolitik zum Managementthema macht. Viele Unternehmen bekennen sich zwar bereits zu Familienfreundlichkeit, aber wir Frauen im SoVD fordern, dass es mehr werden müssen. Nicht nur die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer profitieren von diesen Veränderungen: Familienfreundliche Unternehmen sichern sich langfristig mit guten Vereinbarkeitsbedingungen das für die eigene Zukunftsfähigkeit notwendige qualifizierte Personal. Eine betriebliche Familienfreundlichkeit hat viele Facetten. Zu ihnen zählen Betriebskindergärten oder Kooperationsmodelle mit bestehenden Einrichtungen. Auch die Möglichkeit, in Teilzeit zu arbeiten oder die Arbeitszeiten nach der Elternzeit gezielt umzustellen, sind weitere Faktoren, Beruf und Familie miteinander in Einklang zu bringen. Wir Frauen im SoVD begrüßen, dass Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen die Bundeswehr zu einem familienfreundlichen Unternehmen umbauen will. Als eine der ersten Maßnahmen plant sie den Ausbau der Kinderbetreuung in den Kasernen. Eine frauenpolitische Forderung, die wir teilen. Dass sich auch Väter in Deutschland mehr Zeit für Kinder wünschen, geht aus einer Forsa-Studie im Auftrag der Zeitschrift Eltern hervor. Die Studie zeigt, dass beide sowohl Mütter als auch Väter Zeit haben wollen für Kinder. Deshalb ist es wichtig, dass wir darüber in Deutschland diskutieren und Maßnahmen ergreifen, wie Mütter und Väter mehr Zeit für die Familie haben können. Personalien Achim Seiler feiert am 26. Februar seinen 50. Geburtstag. Seiler ist seit Mai 2011 erster Vorsitzender des SoVD-Landesverbandes Bayern. Dem Sozialverband Deutschland ist er 1987 als Mitglied beigetreten. Seit der Bundesverbandstagung im November 2011 gehört Achim Seiler außerdem dem Bundesvorstand an. Dr. Simone Real Frauenreferentin im SoVD-Bundesverband Verena Bentele wurde zur neuen Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen bestellt. Die 31-Jährige ist von Geburt an blind und war als Biathletin und Skilangläuferin überaus erfolgreich. Der SoVD gratuliert Verena Bentele und wünscht ihr viel Erfolg für ihre neue Aufgabe. Europäische Union verschiebt Fristen bei SEPA-Umstellung Kontonummern länger nutzbar Eigentlich sollten ab Februar diesen Jahres nur noch IBAN und BIC gelten (wir berichteten mehrfach über SEPA in früheren Ausgaben). Unerwarteter Weise wird jedoch die EU-Kommission die Übergangszeit für die Einführung des neuen europäischen Zahlungssystems SEPA um sechs Monate verlängern. Ursache für die Fristverlängerung sind bankeninterne Verzögerungen bei der Umstellung. So bleibt es nun zwar offiziell dabei, dass die Frist für die alten Kontonummern und Bankleitzahlen am 1. Februar endet. In der Praxis allerdings sollen die bisherigen Überweisungswege noch sechs Monate länger funktionieren. Bankkunden sind dennoch gut damit beraten, für ihre Kontoangelegenheiten schon jetzt die neue, 22-stellige IBAN- Nummer zu nutzen. Zur Erinnerung: SEPA ist der aus 33 Staaten bestehende einheitliche Euro-Zahlungsverkehrsraum. Dazu gehören die 28 EU-Staaten sowie Island, Liechtenstein, Norwegen, die Schweiz und Monaco. Ziel der Umstellung ist es, neben Kosteneinsparungen, den grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr zu vereinfachen. Die bisherigen Kontonummern und Bankleitzahlen werden durch neue internationale Kontonummern ersetzt, die IBAN (englisch: International Bank Account Numbers). Für deutsche Bankkunden beginnt die IBAN mit DE, es folgen zwei neue Ziffern dann die altbekannte Bankleitzahl und Kontonummer. Sie finden die IBAN auf Ihren Kontoauszügen. Für Auslandsüberweisungen sollen die bisherigen Nummern noch bis 2016 weiter gelten. Foto: Deutsche Bundesbank So setzt sich künftig bei Überweisungen die IBAN zusammen. Neue alarmierende Studien zum Thema Kinderarmut Problem wird verdrängt Lernen mit knurrendem Magen Einmal mehr machen Ergebnisse aktueller Studien auf ein alarmierendes Problem aufmerksam: das Thema Kinderarmut. Nach einer Umfrage des Deutschen Kinderhilfswerks (DKHW) sind 2,8 Millionen Kinder in Deutschland davon bedroht. Wie sehr das Thema in einer der reichsten Industrienationen verdrängt wird, zeigt der Umstand, dass es im Koalitionsvertrag nicht vorkommt. Armut meint in einem wohlhabenden Land wie unserem nicht das Leben in Elendsvierteln oder auf der Straße. Als arm wird definiert, wenn Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren in Elternhäusern aufwachsen, die weniger als 60 Prozent des Durchschnitt- Nettoeinkommens zum Leben zur Verfügung haben. Schulische Leistungen hängen auch vom Status ab Für die Kinder bedeutet dies: weniger Spielzeug und weniger Freizeitvergnügen, weil zum Beispiel das Geld für einen Freibadbesuch fehlt. Es bedeutet aber auch: schlechtere und z.b. im Winter unzureichende Kleidung, ungesündere Ernährung und schwächere Abwehrkräfte. Denn nachweislich sind ärmere Kinder viel häufiger krank als Kinder, die in Elternhäusern aufwachsen, die über höhere Einkommen verfügen können. Ein Urlaub fällt für 70 Prozent der betroffenen Kinder und Jugendlichen flach. Kinder, die mit knurrendem Magen in die Schule gehen. Viert- oder Fünftklässler, die kaum lesen und schreiben können das Leben am Existenzminimum hat viele Gesichter. Besonders fatal: Nachweislich hängen auch die schulischen Leistungen in hohem Maße vom sozialen Status ab und damit die Chancen für einen erfolgreichen Lebensweg. Laut der Umfrage des Deutschen Kinderhilfswerks (DKHW) sehen fast zwei Drittel der befragten Bürgerinnen und Bürger Kinderarmut als Problem. Seit Jahren wird auch öffentlich darüber diskutiert, doch eine nachhaltige Strategie hat die Politik noch nicht gefunden. Aus Sicht von Experten wird das Problem Kinderarmut verdrängt. Dass auch der Wohnort eine Rolle spielt, hat das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) jetzt festgestellt. Demnach ist der Anteil armutsgefährdeter Kinder in Bremen und Mecklenburg-Vorpommern mit mehr als 33 Prozent am höchsten. Am niedrigsten ist nach Medienberichten der Prozentsatz mit knapp zehn Prozent in der Oberpfalz gefolgt von weiteren Gebieten in Bayern und in Baden-Württemberg. Der Bundesschnitt lag 2012 bei 18,9 Prozent. Dabei ist Kinderarmut im Osten (26,3 Prozent) häufiger als im Westen Deutschlands (17,4 Prozent). Foto: dalaprod / fotolia Studien belegen, dass Kinder, die in Armut leben, häufiger krank sind, als Kinder, deren Eltern über höhere Einkommen verfügen.

6 SERIE IN DER SOVD-ZEITUNG Seite 7 Die Tricks der Gauner und Ganoven Vorsicht: Trickdiebe in der Wohnung! Als Polizist hatte Lothar Schirmer sein Leben lang mit Kriminalität zu tun. In der SoVD-Zeitung und in Beiträgen auf SoVD-TV warnt der Kriminalrat a. D. nun vor den Tricks der Gauner und Ganoven. Vor allem ältere Menschen will er auf diese Weise vor Schaden bewahren. Fall Nr.1: Die diebische Änderungsschneiderin Mit zwei Einkaufsbeuteln schwer bepackt, kam Frau Gerstner vom Einkauf zurück. Als sie vor der Tür ihres fünfgeschossigen Wohnhauses stehen blieb, um den Haustürschlüssel zu suchen, trat eine junge Frau neben sie, grüßte freundlich und drückte augenscheinlich auf einen Klingelknopf der obersten Etage. Da der Summer nicht betätigt wurde, sagte sie, dass sie für eine Mieterin eine Änderungsschneiderei abgeben müsse und bot sich an, die Einkaufsbeutel zu tragen. Froh über die unerwartete Hilfe, stieg Frau Gerstner mit ihrer Begleiterin bis zu ihrer Wohnung in der vierten Etage. Dort schloss sie die Tür auf, bedankte sich und wollte die Beutel entgegennehmen. Dazu kam sie aber nicht. Die fremde Frau sagte: Ach, die kann ich Ihnen doch gleich rein tragen, drängelte die Dame sanft vor sich her, durch den Flur bis in die Küche. Dort angekommen, bat sie um einen Zettel, auf dem sie der Mieterin eine Nachricht wegen der Änderungsschneiderei hinterlassen könne. Während des Schreibens redete die junge Frau ständig auf Frau Gerstner ein, so dass diese nicht bemerkte, wie eine zweite Frau durch die nur angelehnte Wohnungstür herein kam und im Schlafzimmer alle Schränke durchsuchte. Nach zwei, drei Minuten stand diese Frau plötzlich in der weit Lothar Schirmer geöffneten Tür zum Flur und rief: Wo bleibst du denn? Ich habe keine Zeit länger auf dich zu warten! Die vermeintliche Maßschneiderin nahm ihren Zettel, bedankte sich brav und beide Frauen verschwanden. Vom Auftauchen der zweiten Frau misstrauisch geworden, schaute die Seniorin in ihr Schlafzimmer. Dort standen alle Schränke auf und aus dem Wäschefach fehlte ihr gesamtes gespartes Geld. Und nun sollten sie genau lesen; stolze Euro! Fall Nr. 2: Blumen von der Stadtverwaltung Sie haben richtig investiert, die Trickdiebinnen, die sich als Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung ausgaben. Von der Tankstelle holten sie mehrere Blumensträuße und fuhren dann mit ihrem PKW in die verschiedensten Seniorenheime der Region. Dort angekommen warfen sie einen Blick auf den Belegungsplan, der meistens im Flur hing und klopften Der falsche Polizist Vor den Tricks der Ganoven warnt Kriminalrat a. D. Lothar Schirmer auch in dem Film Der falsche Polizist. Besuchen Sie hierfür einfach die Internetseite de. Alle Beiträge auf SoVD-TV sind leicht verständlich umgesetzt und können wahlweise mit Untertiteln abgespielt werden. Wenn Sie Lob und Kritik oder auch Anregungen haben, wenden Sie sich per an: wahllos an die eine und andere Zimmertür. War eine Seniorin allein im Zimmer, überbrachten sie, mit dem freundlichsten Lächeln herzliche Grüße von der Stadtverwaltung, erkundigten sich nach dem Wohlbefinden, fragten nach Mängeln in der Betreuung und ganz privaten Sorgen, für deren Beseitigung sie sich als Helfer anboten. Na ja, das war Balsam für alte, alleingelassene und oft vergessene Seelen. Mit dieser gespielten Fürsorglichkeit erhaschten sich die Betrügerinnen das Vertrauen der Heimbewohner, lenkten sie gebührend ab und stahlen aus Schränken und Schubladen Portemonnaies, EC-Karten und Schmuck. Als der Verlust von den Senioren später bemerkt wurde, erinnerte man sich an das Fahrzeug, mit dem die Unglücksengel gekommen waren und, man sollte es kaum glauben, einer hatte sich das Kennzeichen notiert, und die Polizei konnte das Diebespaar schnappen. Trickdiebe in der Wohnung Wer denkt, Trickdiebe begegnen einem nur im dichten Gedränge auf Straßen, in Verkehrsmitteln oder dort, wo sich viele Touristen tummeln, der irrt. Sie scheuen sich nicht einmal vor Hausbesuchen, klopfen einfach an Ihre Tür, lenken Sie ab und stehlen, was sie in die Finger bekommen. Foto: Lothar Schirmer Bieten Ihnen fremde Menschen Hilfe an, etwa beim Tragen der Einkaufstaschen, geschieht dies nicht immer uneigennützig. Was sich da abspielt, ist oft bühnenreif. Befragt man die Opfer, hört man häufig Erklärungen wie: Der war so nett und freundlich oder: So eine gut aussehende junge Frau und wie die reden konnte Aber genau das ist das Prinzip der Trickdiebe. Sie treten freundlich auf, zeigen sich hilfsbereit und haben immer eine perfekte, glaubwürdige Legende parat. Das öffnet ihnen die Tür. In unserem ersten Fall war es die Legende von der Änderungsschneiderin. Am selben Tag tauchten die beiden Frauen bei einem Rentner auf und baten, seine Wohnung besichtigen zu dürfen, weil sie in eine artgleiche zwei Stockwerke darüber einziehen wollen und der Mieter gerade nicht zu hause sei. Das Ergebnis: Nach der Besichtigung fehlten dem Rentner mehrere tausend Euro und Schmuck. In solchen Fällen hilft nur, grundsätzlich keine fremden Personen in die Wohnung zu lassen. Klingelt jemand an Ihrer Tür, dann schauen Sie durch den Türspion wer es ist, legen Sie die Sperrkette vor und öffnen Sie nur einen Spalt, während Sie nach dem Anliegen fragen. Ist es erforderlich ein Gespräch in Ihrer Wohnung zu führen, dann bitten Sie Nachbarn oder Verwandte hinzu. Wenn sie bewusst Misstrauen zeigen und konsequent sind, geben Trickdiebe auf und suchen sich andere Opfer. Im Fall der Rentnerin im Seniorenheim, haben die Trickdiebinnen einfach den Umstand ausgenutzt, dass vom meist überforderten Personal des Heimes kaum überprüft wird, wer die Senioren besucht und diese dann skrupellos bestohlen. Da hilft nur, Bargeld und Wertsachen in einem Tresor im Zimmer oder zentral bei der Heimverwaltung zu lagern. Oft gibt es in Pflegeheimen die Möglichkeit ein Treuhandkonto zu errichten. Von dem kann das Personal dann für den Heimbewohner einkaufen, bis das Budget erschöpft ist und erneuert wird. Trifft man fremde Personen in den Gängen des Heimes an, sollte man diese ansprechen und fragen, ob man helfen kann. Trickdiebe fühlen sich so ertappt und verunsichert und verschwinden lieber, bevor sie enttarnt werden. Das sollten Sie wissen Lassen Sie grundsätzlich keine Fremden in die Wohnung. Klingelt jemand an Ihrer Tür, dann schauen Sie durch den Türspion, bevor Sie bei vorgelegter Kette die Tür öffnen und das Anliegen erfragen. Bitten Sie Nachbarn oder Verwandte an einem möglichen Gespräch mit dem Besucher teilzunehmen. Bittet man Sie etwas herauszugeben (Zettel, Bleistift, etc.), dann schließen Sie die Tür wieder, bevor sie dies dem Fremden übergeben. Zeigt man Misstrauen und Konsequenz, geben Trickdiebe auf und suchen sich andere Opfer. Sind Sie Bewohner eines Seniorenheimes, dann bewahren Sie Wertsachen und Bargeld in einem Tresor auf. Nutzen Sie die Möglichkeit, Ihre Einkäufe über ein Treuhandkonto des Heimes zu bezahlen. Verständigen Sie beim Auftauchen fremder Personen das Personal. ls

7 Seite 8 MENSCHEN MIT BEHINDERUNG Deutsche Vereinigung für Rehabilitation veröffentlicht Empfehlungen zur besseren Teilhabe Beinamputierter Versorgungsmängel führen zu Teilhabeverlust Die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) hat Empfehlungen zur Verbesserung der teilhabeorientierten Versorgungsprozesse für Menschen mit Beinamputation beschlossen. Die Empfehlungen richten sich vor allem an die für Versorgungsprozesse und -strukturen Verantwortlichen im Gesundheitswesen und in der Rehabilitation. Der SoVD befürwortet die Empfehlungen, die auch für viele SoVD-Mitglieder von Bedeutung sind, wenn es um mehr und gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung geht. Jährlich finden in Deutschland etwa Beinamputationen statt. Eine Amputation ist für den betroffenen Menschen ein äußerst belastender Eingriff, der das Leben in allen Bereichen grundlegend verändert. Versorgungsmängel führen besonders häufig zu Pflegebedarf und Teilhabeverlust. Medizinische und therapeutische Defizite Laut DVfR bestehen sowohl in der medizinischen als auch in der therapeutischen Versorgung und technischen Betreuung, und zwar im stationären und ambulanten Bereich, Defizite. Die fachmedizinische Behandlung und Stumpfnachsorge sowie die Hilfsmittelversorgung einschließlich Anwendungstraining, wie zum Beispiel einer Gangschulung, ist nicht überall gewährleistet. Es mangelt an fachspezifischem Wissen in der chirurgischen und konservativen Behandlung sowie an Kenntnissen über Möglichkeiten der Hilfsmittelversorgung. Im therapeutischen Bereich fehlen auf diese Problematik geschulte Therapeuten, um flächendeckend eine bedarfsgerechte Versorgung zu gewährleisten. Infolgedessen werden Hilfsmittel nicht, zu wenig oder falsch genutzt. Die betroffenen Menschen sind dann in Mobilität und Selbstversorgung stark beeinträchtigt und in höherem Maße von Pflegeleistungen abhängig. Die Folgen inadäquater Versorgung können später kaum kompensiert werden. Diese führt zu hohen Kosten für weitere medizinische Maßnahmen und Unterstützungsleistungen. Die DVfR möchte mit ihren Empfehlungen die Optimierung der medizinischen und rehabilitativen Behandlung anregen. Besondere Berücksichtigung erfährt dabei die Prothesenversorgung. Auch die Forderung nach einer koordinierten Zusammenarbeit aller Akteure auf der Grundlage der relevanten Sozialgesetzbücher V (Gesundheitsversorgung) und IX (Rehabilitation und Teilhabe) spielt bei den Empfehlungen eine große Rolle. Die Empfehlungen sind unter: veröffentlicht. Aktionen zum Protesttag behinderter Menschen Jedes Jahr am 5. Mai findet der Europäische Protesttag der Menschen mit Behinderung statt. Er soll auf die Situation behinderter Menschen in Deutschland aufmerksam machen und ein Zeichen setzen: Alle Menschen sollen gleichberechtigt an der Gesellschaft teilhaben. Hierfür veranstalten Behindertenverbände Demonstrationen, Podiumsdiskussionen, Informationsgespräche und andere Aktionen. Durch vielfältige Aktionen vor Ort kann auch der SoVD die Belange behinderter Menschen rund um den 5. Mai zum Thema machen. Hierzu möchten wir ermutigen. Die Aktion Mensch fördert die vielfältigen Aktionen. Unter dem Motto Schon viel erreicht noch viel mehr vor ruft sie auch im Jahr 2014 zu öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen zwischen dem 26. April und 11. Mai auf. Unterstützt werden Aktivitäten vor Ort durch Materialien zur Presseund Öffentlichkeitsarbeit. Außerdem kann auch ein finanzieller Zuschuss von bis zu 4000 Euro bei der Aktion Mensch beantragt werden. In diesem Jahr, dem 50. Jubiläumsjahr der Aktion Mensch, startet eine neue Förderaktion, die am 1. April 2014 beginnt. Ein Förderantrag kann deshalb erst ab dem 1. April gestellt werden. Zur Beantragung der Fördergelder sind erste Informationen bei der Aktion Mensch abrufbar unter: aktion-mensch.de/inklusion/aktionstag/5-mai-2014.php. Foto: kolotype / fotolia Eine Amputation ist für den betroffenen Menschen ein äußerst belastender Eingriff. Interview Die Koordination verbessern Die DVfR hat aktuelle Emfehlungen für die Optimierung der medizinischen und rehabilitativen Behandlung von Menschen mit Amputation ausgesprochen. Wir sprachen mit Dr. Bärbel Reinsberg (Stellvertretende Geschäftsführerin der DVfR). Wo liegen die Defizite bei der Hilfsmittelversorgung? Es mangelt vor allem an der koordinierten Zusammenarbeit zwischen der Akutklinik, Rehabilitationsklinik, ambulanten Versorgung und Pflege. Antrags- und Genehmigungsverfahren dauern zu lange, und die persönliche Situation des Betroffenen wird häufig zu wenig beachtet. Auf diese und andere Probleme macht die DVfR aufmerksam, und sie gibt allen am Versorgungsprozess Beteiligten Hinweise, wie bestehende Probleme überwunden werden können. Zum Beispiel sollten immer dann, wenn es sich um einen planbaren Eingriff handelt, Ärzte, Psychologen und weitere Fachleute wie Gefäßspezialisten, Sozialarbeiter und Orthopädietechniker vor der Amputation ein aufklärendes Gespräch mit dem Betroffenen und seinen Angehörigen führen. Dies schafft Klarheit über realistische Mobilitätsziele nach der Operation. Entsprechend können notwendige medizinische und rehabilitative Maßnahmen, die Hilfsmittelversorgung und weitere soziale Hilfen geplant und koordiniert werden. Dr. Bärbel Reinsberg Welches sind die größten Lücken in der koordinierten Zusammenarbeit der Akteure? Für betroffene Menschen ist es unzumutbar, wenn die Rehabilitation nicht so früh wie möglich nach der Operation beginnen kann, weil beispielsweise eine Interimsprothese nicht rechtzeitig genehmigt und angepasst wird. Sie sind dann zu lange bettlägerig, und dies vermindert das Rehabilitationspotential. Die Beantragung und Genehmigung der Rehabilitation dauert häufig zu lange oder eine Verlängerung der Rehabilitationsdauer über die 3 bis 5 Wochen-Standard-Reha hinaus wird nicht genehmigt, obwohl dies für den nachhaltigen Reha-Erfolg erforderlich wäre. Auch die Tatsache, dass Menschen nach Amputation oft mehrere Hilfsmittel benötigen, führt immer wieder zu Unklarheiten und Auseinandersetzungen mit dem Sozialleistungsträger. Übergänge von der Akutklinik in die Rehabilitation und nach Hause müssen so organisiert werden, dass die Versorgung stets nahtlos und bedarfsgerecht sichergestellt ist. Dies mindert insbesondere für ältere Menschen die Gefahr, nach einer Beinamputation zum Pflegefall zu werden. Ein großes Manko ist zudem, dass ambulante oder auch (aufsuchende) mobile Rehabilitationsangebote nicht flächendeckend vorhanden sind. Welches ist Ihre Hauptforderung an die Politik? Die Politik ist für die Gestaltung der Rahmenbedingungen verantwortlich und muss dafür Sorge tragen, dass bestehende Gesetze umgesetzt und wenn nötig weiterentwickelt werden. Dringlich ist, dass die gesamte Versorgungskette für Menschen mit Amputation auf die (Wieder-)Erlangung der Mobilität und Teilhabe der Betroffenen ausgerichtet wird und Leistungen nicht aus fiskalischen oder organisatorischen Gründen beschnitten werden. Das bedeutet: Medizinische Maßnahmen für Menschen mit schweren Behinderungen müssen immer auch mit bedarfsdeckenden Rehabilitationsmaßnahmen und anderen Teilhabeleistungen ergänzt werden. Systembedingte Schnittstellen sind für die Betroffenen Hürden beim Zugang zu Leistungen und müssen durch die Leistungsträger und Leistungserbringer beseitigt werden. Interview: veo

8 AUS DEN LANDESVERBÄNDEN / SERVICE Seite 9 Schleswig-Holstein Gemeinsam für eine menschenwürdige Pflege Gemeinsam für eine menschenwürdige Pflege! Unter diesem Motto stand das 47. Neujahrsgespräch des SoVD Schleswig-Holstein, zu dem rund 120 Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft in ein Kieler Hotel kamen. In seiner Begrüßungsrede sagte der SoVD-Landesvorsitzende Sven Picker: Wir müssen erreichen, dass allen Pflegebedürftigen unabhängig von der Art ihrer Einschränkung ein Höchstmaß an qualitativer Pflege zukommt. In diesem Zusammenhang forderte er eine verbesserte Personalausstattung der Pflegeeinrichtungen sowie eine deutlich verbesserte Entlohnung der Pflegekräfte. Um die Finanzierung des Pflegesystems langfristig zu sichern und zu stärken, schlug Picker die Weiterentwicklung der Pflegeversicherung zu einer solidarischen Bürgerversicherung vor. Staatssekretärin Anette Langner fordert die Umsetzung der Koalitionsbeschlüsse. Sven Picker spricht für ein Höchstmaß an qualitativer Pflege für alle Pflegebedürftigen. Selbstbestimmung als zentraler Faktor in der Pflege Anette Langner, Staatssekretärin im Kieler Sozialministerium und Festrednerin des Abends, freute sich über die Verbesserungen in der Pflegepolitik, die im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung festgelegt wurden, und kündigte an, dass Schleswig-Holstein mit Nachdruck die Umsetzung der Beschlüsse fordern werde. Die Gäste des Neujahrsgespräches hörten den Rednern konzentriert zu. Weiter forderte sie, die Selbstbestimmung jedes Einzelnen zum zentralen Faktor der Pflegepolitik zu machen. Dafür gelte es jedoch, die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen. In Schleswig-Holstein seien mit dem Pflegenottelefon und den Pflegestützpunkten bereits erste Grundlagen vorhanden, so Langner. Absolute Priorität räumte die Staatssekretärin der Entwicklung neuer innovativer Wohnformen sowie einer deutlichen Verbesserung in der Ausbildung und Bezahlung der Pflegefachkräfte ein. Studien zeigen: weniger Sport in Paarbeziehung Sport im Alter hält gesund Auch im Alter mit Sport starten Zwei aktuelle Langzeitstudien geben Aufschluss über die Sportbegeisterung in mittleren Jahren und im Alter. Dabei kamen Forscher vor allem zu zwei Ergebnissen: Wer in einer Paarbeziehung lebt, treibt weniger Sport. Und: Es lohnt auch im Alter noch, damit zu beginnen. Denn auch sportliche Spätstarter bleiben länger gesund. Wer in einer Paarbeziehung lebt oder verheiratet ist, treibt weniger Sport als Alleinlebende. Das hat zunächst die Studie des Deutschen Institutes für Wirtschaft (DIW) ergeben. Die Untersuchung, deren Ergebnisse im Januar in Berlin vorgestellt wurden, stützt sich auf Daten des SOEP, des Sozioökonomischen Paneels. SOEP befragt jedes Jahr mehrere Tausend Männer und Frauen zu verschiedenen Themen. Den Befragungsergebnissen zufolge ließ der sportliche Ehrgeiz vor allem bei Ehepaaren nach. Die Soziologen interpretieren diese Tatsache mit der sogenannten Heiratsmarkt- Hypothese : Je stabiler die Verbindung, desto geringer die sportliche Aktivität. Ab einem Alter von 50 Jahren zeigten verheiratete Männer hingegen wieder mehr Interesse am Sport wie die Forscher vermuten, weil sie von ihren Foto: Christian Schwier / fotolia Auch, wer erst im Alter beginnt, Sport zu treiben, verdreifacht einer Langzeitstudie nach seine Aussicht, gesund zu bleiben. Frauen der Gesundheit zuliebe dazu angetrieben werden. Dass es nie zu spät ist, mit dem Sport zu beginnen, zeigt eine andere Studie aus England, die vor Kurzem veröffentlicht wurde. Dabei wurden rund 3500 Menschen untersucht, die zu Beginn der Untersuchung im Schnitt 64 Jahre alt waren. Nach einem Zeitraum von acht Jahren wurde deutlich: Auch wer erst im Alter damit beginnt, regelmäßig Sport zu treiben, verdreifacht seine Aussicht, gesund zu bleiben. Wer bereits zuvor maßvoll oder ausdauernd Sport getrieben hat, kann seine Aussichten auf Gesundheit im Alter versiebenfachen. Als Älter werden bei guter Gesundheit definierten die englischen Wissenschaftler ein Leben ohne chronische Krankheiten, ohne größere körperliche Einschränkungen, mit einer guten seelischen Gesundheit und der Fähigkeit zu sozialen Kontakten. Bei der Studie wurden auch Einflüsse wie Alkoholkonsum, Nikotingenuss und der finanzielle Status berücksichtigt. Foto: kmiragaya / fotolia Wenn die Knochendichte nachlässt, können Knochenbrüche zunehmen. Eine Knochendichtemessung schafft Klarheit. Knochendichtemessung endlich als Kassenleistung Ziffer für Abrechnung Seit Beginn diesen Jahres ist es endlich problemlos möglich, in medizinisch indizierten Fällen eine Knochendichtemessung zu erhalten, die direkt mit der gesetzlichen Krankenkasse abgerechnet wird. Dies konnte vor Kurzem die Patientenvertretung im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA), der auch der SoVD angehört, nun erreichen. Bereits im Februar 2013 hatte der G-BA erwirken können, dass bei Verdacht auf Osteoporose die Voraussetzungen für eine Knochendichtemessung als Leistung der Gesetzlichen Krankenkasse (GKV) gelockert wurden. Bei der Umsetzung hatte sich jedoch leider wenig geändert. Nun ist jedoch endlich eine entsprechende Abrechnungsziffer geschaffen worden, die eine Messung und direkte Abrechnung mit der GKV auch ohne vorherige Brüche usw. ermöglicht. Osteoporose ist eine Skeletterkrankung, die vor allem bei Frauen nach der Menopause auftritt. Wird eine Gefährdung diagnostiziert, können Medikamente, eine Ernährungsumstellung und körperliches Training gut Hilfe leisten.

9 Seite 10 AUS DEN LANDESVERBÄNDEN Niedersachsen Imagefilm: So hilft der SoVD im Pflegefall Wenn Angehörige zum Pflegefall werden, ist das oft ein Schock. Dann kommt es darauf an, starke Partner an seiner Seite zu haben, die versuchen, alle Probleme zu lösen. Der SoVD in Niedersachsen hilft seinen Mitgliedern bei Rente, Hartz IV, Gesundheit, Behinderung und neuerdings auch bei Fragen zur Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht. In seinen 60 Beratungszentren überall in Niedersachsen und im Pflegeservicebüro in Westerstede ist er auch im Bereich Pflege gut aufgestellt. Der neue Imagefilm, den der SoVD-Landesverband Niedersachsen e.v. unter anderem für Web-TV des SoVD produziert hat, zeigt das sehr konkret. Darin wird deutlich gemacht, wie Niedersachsens größter Sozialverband Ratsuchenden zur Seite steht. Außerdem berichtet SoVD-Mitglied Ursula Lange aus Osterode von ihren Erfahrungen. Die 64-Jährige, die seit neun Jahren dem Verband angehört, pflegt seit sechs Jahren ihre demente Mutter zu Hause. Der SoVD hat ihr schließlich bei der Beantragung und Durchsetzung der Pflegestufe geholfen und sie auch an anderen Stellen unterstützt. Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, dass nicht nur den Pflegebedürftigen, sondern auch den Angehörigen, die sich um sie kümmern, geholfen wird, sagt der SoVD-Landesvorsitzende Adolf Bauer. Und Edda Schliepack (2. Landesvorsitzende) macht im Imagefilm deutlich, Foto: Matthias Büschking SoVD-Mitglied Ursula Lange bei den Dreharbeiten zum neuen Imagefilm. Darin erzählt sie, was es bedeutet, ihre demente Mutter zu pflegen und wie der Verband ihr dabei geholfen hat. dass das Pflegegeld, das pflegende Angehörige erhalten, viel zu niedrig sei und kritisiert, dass die Arbeit der Betroffenen nicht mehr honoriert und anerkannt werde. Der neue Imagefilm ist im Internet auf der Seite des SoVD-Landesverbandes Niedersachsen unter oder unter abrufbar. sj Niedersachsen Niedersachsen Der SoVD trauert um Lothar Schuldt Der Bundes- und Landesvorstand, die Geschäftsführungen sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des SoVD trauern um Lothar Schuldt. Er verstarb am 12. Januar 2014 im Alter von 88 Jahren. Er war im Bundesvorstand, in zahlreichen Ausschüssen und Kommissionen sowie in Niedersachsen als Landesgeschäftsführer und 2. Landesvorsitzender tätig. Lothar Schuldt blickt damit auf ein erfülltes Leben zurück, das ganz im Zeichen des damaligen Reichsbundes und Foto: Stefanie Jäkel Lothar Schuldt heutigen SoVD stand trat er dem Verband bei und nahm zwei Jahre später seine Tätigkeit als Kreisgeschäftsführer im Kreisverband Stade auf. Seit 1954 arbeitete er als Rechtsschutzsekretär, leitete die Abteilungen Organisation und Sozialpolitik wurde er Landesgeschäftsführer des Reichsbundes in Niedersachsen. Lothar Schuldt wirkte auch ehrenamtlich im Verband und setzte sich für die Belange seiner Mitmenschen ein: Bereits 1978 war er 2. Vorsitzender des Kreisverbandes Hannover-Land und leitete 43 Jahre die Geschicke des Ortsverbandes Langenhagen. Außerdem war er unter anderem als ehrenamtlicher Richter sowie im Rat der Stadt Langenhagen aktiv. Für dieses außerordentliche Engagement erhielt er das Verdienstkreuz am Bande, das Verdienstkreuz 1. Klasse sowie die Ehrenbürgerschaft der Stadt Langenhagen. Mit Lothar Schuldt verlieren wir nicht nur ein SoVD-Urgestein, das den Verband geprägt hat, sondern auch einen langjährigen Freund und Weggefährten. Wir sind sehr traurig, sagt Adolf Bauer, Vorsitzender des SoVD-Bundesund Landesverbandes Niedersachsen. Das Hotel in Bad Sachsa bietet pure Erholung im Harz. Neuer Gesellschafter für Hotel Seit dem 1. Januar 2014 hat das Best Western Premier Vital Hotel in Bad Sachsa einen neuen Besitzer. Die meravis Hotelbetriebsgesellschaft wurde von den Göbel Hotels übernommen. Im Jahr 2008 hatte die meravis das ehemalige SoVD-Erholungszentrum in ein Vier-Sterne-Wellnesshotel umgebaut und seitdem betrieben. Da die Hotelbetriebsgesellschaft nicht zu den Kernbereichen der meravis zählt, sind wir sehr dankbar, nun einen Gesellschafter gefunden zu haben, der unser Unternehmen als professioneller Hotelier leiten und nachhaltig weiterführen wird, freut sich meravis Geschäftsführer Matthias Herter. Die Göbel-Hotelgruppe mit Firmensitz im nordhessischen Willingen ist ein engagiertes Familienunternehmen unter der Leitung von Gert Göbel und betreibt 13 Hotels und zwei Gästehäuser in Hessen, Nordrhein-Westfalen und Thüringen. Da die Häuser überwiegend in der Vier- Sterne-Kategorie angesiedelt und auf Wellness und Tagungen spezialisiert sind, passt das Best Western Premier Vital Hotel bestens in das Portfolio. Die Göbel-Hotelgruppe freut sich über die immer noch enge Verbundenheit des Vital Hotels zum SoVD. Gern möchte sie die Mitglieder weiterhin willkommen heißen und ihnen spezielle Angebote präsentieren. Die genauen Details hierzu standen bei Redaktionsschluss noch Foto: meravis nicht fest. Sobald dies der Fall ist, erfahren Sie in der SoVD- Zeitung mehr dazu. Weitere Informationen finden Sie auch im Internet unter oder telefonisch unter 05523/94380 Die meravis Immobiliengruppe ist mit ihren Geschäftsfeldern Bestandsmanagement, Immobilienverwaltung sowie Entwicklung und Verkauf ein im norddeutschen Raum tätiger Dienstleister rund um die Immobilie. Gesellschafter des 1949 gegründeten Unternehmens ist der SoVD. sr

10 VERBRAUCHER / SERVICE Seite 15 Industrielle Lebensmittelproduktion mit negativen Folgen Schweinereien beim Essen Immer wieder verderben uns Lebensmittelskandale den Appetit. Dabei versprechen uns Handel und Industrie eine gesunde Ernährung zum kleinen Preis. Zehn Eier aus Bodenhaltung etwa gibt es schon für 99 Cent. Unter welchen Bedingungen unser Essen entstanden sind wollen wir da gar nicht so genau wissen. Dabei hängt die Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt stark zusammen. Vor genau einem Jahr wurde in Fertiggerichten Pferdefleisch gefunden. Nachdem klar war, dass keine akute Gesundheitsgefährdung besteht, machte man sich schnell darüber lustig, sprach etwa von Pferdichgerichten. Sehr treffend titelte die Hamburger Morgenpost damals: Geiz isst Gaul!. Treffend deshalb, weil längst nicht mehr nur bei Gebrauchsgütern, sondern eben auch bei Lebensmitteln in erster Linie der Preis entscheidet. Ob im Discounter oder im klassischen Supermarkt: Der Verbraucher verlangt einwandfreie Ware. Das ist sein gutes Recht. Aber geht das, immer mehr immer billiger produzieren? Hohe Nitratwerte in unserem Grundwasser In der Landwirtschaft wie auch in der Tierhaltung hat Foto: The Photos / fotolia Durch übermäßiges Düngen in der Landwirtschaft gelangt das Nitrat auch in unser Grundwasser. Info Weitere Informationen zu den Folgen der Lebensmittelproduktion finden Sie auf den Internetseiten der Verbraucherzentrale Bundesverband unter sowie über das Umweltbundesamt unter Korrektur: Wasser- und Wärmezähler In der letzten Ausgabe berichteten wir in dem Artikel Was sich in diesem Jahr alles ändert auch über Wasser- und Wärmezähler. Dort hieß es, dass in bestimmten Fällen auch alte Heizkörper ersetzt werden müssten. Das ist falsch. Ausgetauscht werden müssen allenfalls die dort befestigten Messgeräte, nicht jedoch der komplette Heizkörper. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen. Ich wollt ich wär (k)ein Huhn In Deutschland werden insgesamt rund 100 Millionen Hühner gehalten. Masthühner werden nicht selten mit Artgenossen zusammengepfercht. Heute legen speziell gezüchtete Legehennen pro Jahr 300 Eier. Nach rund 15 Monaten sind diese Tiere völlig ausgelaugt. Neun von zehn Hühnern werden routinemäßig mit Antibiotika behandelt. eine industrielle Produktion Einzug gehalten. Riesige Konzerne beherrschen den Markt, kleine Betriebe können kaum noch mithalten. Um die Erträge bei der Ernte zu steigern, wird auf den Feldern gedüngt, was das Zeug hält mit Folgen. Das Umweltbundesamt warnt davor, dass schon jetzt ein Viertel des gesamten Grundwasservorkommens in Deutschland zu hohe Nitratwerte aufweist. Eine für Verbraucher und Umwelt gute Alternative wäre der ökologische Landbau. Hier wird auf synthetische Pflanzenschutzmittel verzichtet und insgesamt deutlich weniger Energie verschwendet. Dadurch fallen allerdings die Erträge geringer und der Verkaufspreis höher aus. Bei einem Marktanteil von sechs Prozent kann sich der Öko-Landbau so trotz starker Nachfrage kaum durchsetzen. Wir Deutschen essen immer mehr Fleisch Die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) legte Zahlen vor, nach denen der Für die Eierproduktion untaugliche männliche Küken werden aussortiert und getötet. In künstlich beleuchteten Hallen drängen sich 26 Hühner auf einem Quadratmeter Boden. Foto: mediagram / fotolia; Quelle: t-online.de Foto: mediagram / fotolia In vielen Mastanlagen geht es nur im übertragenen Sinne zu wie im Saustall. Die riesigen Betriebe erinnern eher an eine Fabrik. Folgen intensiver Tierhaltung Durch den Konsum von Fleisch fallen Konsum von Fleisch in unserem Land stark gestiegen ist lag der Fleischverzehr pro Person noch bei rund 26 Kilogramm im Jahr; 2012 dagegen hat jeder Deutsch schon fast 60 Kilogramm verschlungen. Weil deutsches Fleisch auch international gefragt ist, wird zudem immer mehr auch für den Export produziert. hohe Mengen an Treibhausgasen an, die das Klima belasten. Auch die als Dünger verwendete Gülle schadet durch den Überschuss an Stickstoff der Umwelt. Vor allem aber spielen angesichts der Massentierhaltung ethische Gründe für Verbraucher eine Klasse statt Masse? immer stärkere Rolle. So wird etwa jedes zehnte Schwein geschlachtet, ohne zuvor ausreichend betäubt worden zu sein. Von artgerechter Haltung ganz zu schweigen. Foto: Ivonne Wierink / fotolia Jedes Jahr werden in Deutschland elf Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen. Das sind Kilogramm. Lebensmittel landen im Müll Diese Zahl stimmt nachdenklich: Bei uns landen jedes Jahr elf Millionen Tonnen Lebensmittel in der Abfalltonne. Hieran etwas zu ändern ist die Aufgabe aller Beteiligten. So sollten wir Verbraucher beispielsweise unsere Konsumgewohnheiten überdenken. Aber vor allem ist die Politik gefordert. Sie muss für klare Vorgaben sorgen, die Umwelt, Tier und Mensch gleichermaßen schützen. job Frage des Monats Unsere Frage zur Hygiene in Gaststätten fiel eindeutig aus: 93 Prozent sprachen sich für eine Veröffentlichung der Ergebnisse von Kontrollen aus. Sieben Prozent wollten dagegen lieber nicht wissen, wie sauber es in dem konkreten Lokal wirklich ist. In diesem Monat geht es schon wieder ums Essen, genauer gesagt um den Lebensweg der Tiere, die uns zur Nahrung dienen. Wir möchten von Ihnen Folgendes wissen: In riesigen Betrieben werden immer mehr Tiere industriell produziert. Hühner oder auch Schweine erleiden dabei häufig große Qualen. Sollte diese Form der Massentierhaltung gesetzlich stärker eingeschränkt werden? An der Umfrage können Sie sich am einfachsten im Internet unter beteiligen. Dort haben Sie auch die Möglichkeit, einen Kommentar abzugeben. Auf dem Postweg erreichen Sie uns unter: SoVD, Redaktion / Frage des Monats, Stralauer Straße 63, Berlin.

11 Seite 16 UNTERHALTUNG / KINDER Tipp für Kinder Wunder des Waldes Wunder des Waldes ist ein Film für die ganze Familie über die Geheimnisse des finnischen Waldes. Hauptdarsteller sind die vielfältigen Bewohner wie etwa Bären, Elche, Ameisen und Schlangen. Aber auch fliegende Eichhörnchen und uralte Vogelarten wie den sibirischen Häher oder die Lappland-Eule lernen wir kennen. Die Atmosphäre im Wald ist bestimmt von rauschenden Bächen und dem saftigen Grün der Blätter und Wiesen. Über eine Drehzeit von acht Jahren hinweg zeigt dieser Dokumentarfilm faszinierende Nah- und Zeitlupenaufnahmen aus allen vier Jahreszeiten. Wunder des Waldes (1 DVD). Tiberius Film, 73 Minuten, ohne Altersbeschränkung, wahlweise mit deutschen Untertiteln, 14,99 Euro. Erscheinungstermin: 6. Februar. Rolands Rätselecke Ich glaub, ich steh im Wald! Wie gut kennt ihr euch mit Mutter Natur aus? Die Buchstaben hinter der jeweils richtigen Antwort ergeben hintereinander das Lösungswort. Das schickt ihr dann per oder per Post an die SoVD-Zeitung. Mit ein wenig Glück gewinnt ihr eine DVD viel Vergnügen! Hört ihr bei einem Waldspaziergang lautes Klopfen auf Holz, dann ist das sicher ein Biber (D) Waldarbeiter (F) Buntspecht (H) Nach einer Redensart sieht man den Wald nicht vor lauter Spaziergängern (S) Bäumen (I) Nebel (C) Welchen dieser Pilze kann man ohne Sorge essen? Fliegenpilz (H) Steinpilz (R) Schimmelpilz (D) Will ein Hirsch die Aufmerksamkeit eines weiblichen Tieres erlangen, beginnt er zu röhren (S) zu röcheln (S) zu erröten (B) Damit junge Bäume wachsen können und dabei nicht zu Schaden kommen stehen sie in einer Schonung (H) einer Baumschule (E) Gewächshäusern (A) Wollt ihr eine der vorgestellten DVDs gewinnen? Dann löst das nebenstehende Wald-Rätsel! Schickt die Lösung (Stichwort Wunder des Waldes ) per an: oder per Post an: SoVD, Redaktion, Stralauer Straße 63, Berlin. Einsendeschluss ist der 15. Februar. Foto: Kesu / fotolia Giftpilze warnen schon durch ihre rote Farbe: Finger weg! Am Ende einer Jagd rufen die Beteiligten Helau! (M) Halali! (C) Halligalli! (N) Foto: Bill Ebbesen Was tut ein verliebter Hirsch: röcheln, röhren oder erröten? Voll durchgeblickt Fast 1000 Tage Winterschlaf im Weltall Seit fast zehn Jahren bewegt sich die Sonde Rosetta durch das Weltall. Diese lange Zeit ist nötig, damit die Sonde genug Tempo aufnehmen kann: In einer Sekunde legt sie dabei über 30 Kilometer zurück. Rosetta soll dabei helfen herauszufinden, wie die Planeten entstanden sind. In den letzten 957 Tagen jedoch befand sich die Sonde in einer Art Winterschlaf. Foto: J. Huart / ESA Die Sonde Rosetta (oben) fliegt seit zehn Jahren durchs All. Sie soll erstmals ein Landegerät auf einem Kometen absetzen. Mit einer Rakete wurde die Sonde Rosetta 2004 ins All geschossen. Mit an Bord hat Rosetta ein Landegerät, welches sie im November diesen Jahres auf einem Kometen absetzen soll. Es wäre das erste Mal, dass eine von Menschen gebaute Maschine auf einem derartigen Himmelskörper landet. Der Komet selbst besteht aus Eis, gefrorenem Gas und Staub. Von den Untersuchungen durch das Landegerät wollen die Wissenschaftler etwas über die Entstehung des Sonnensystems vor rund 4,6 Milliarden Jahren erfahren. Auf einem Geburtstagskuchen wären das übrigens so viele Kerzen: Stück. Rosetta fliegt mit Sonnenernergie. Allerdings hat sich die Sonde in den letzten zweieinhalb Jahren sehr weit von der Sonne entfernt bewegt. Damit der Strom trotzdem reicht, fielen die Geräte an Bord in einen vorher programmierten Energiesparmodus. Aus diesem Winterschlaf musste die Sonde nun selbstständig wieder erwachen. Und genau darauf warteten die Wissenschaftler der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) vor wenigen Wochen. Und tatsächlich meldete sich Rosetta wie geplant mit einem Funksignal: Die Sonde war aus dem Winterschlaf erwacht. Insgesamt 810 Millionen Kilometer von der Erde entfernt nimmt sie nun Kurs auf den Kometen 67P/ Tschurjumov-Gerasimenko. Zeichnung: Matthias Herrndorff / SoVD

12 UNTERHALTUNG Seite 17 Zeitmaschine Todesschüsse im Jahr der Wende Woran erinnern wir uns, was verdrängen wir? Als am 9. November 1989 die Berliner Mauer fällt, herrscht Jubel: Menschen umarmen sich, die deutsch-deutsche Grenze ist endlich offen. Dabei wurde noch im Februar des selben Jahres an der Mauer auf Menschen geschossen. Vor 25 Jahren stirbt dabei der 20-jährige Chris Gueffroy. Er wollte in den Westen. Wer heute durch Berlin läuft, muss genau hinschauen, um den Verlauf der innerdeutschen Grenze noch zu erkennen. Mauer und Grenzanlagen sind aus dem Stadtbild weitestgehend verschwunden. Erinnerung findet in Museen sowie an Gedenkstätten und Mahnmalen statt. Eines dieser Mahnmale erinnert an Chris Gueffroy. Chris wächst in der DDR auf. Schon als Kind begeistert er sich fürs Turnen. Doch in der stark reglementierten Jugendsportschule fühlt er sich eingeengt. Als Jugendlicher weigert er sich, eine Laufbahn in der Nationalen Volksarmee einzuschlagen. In der Folge wird er nicht zum Abitur zugelassen und absolviert notgedrungen eine Lehre als Kellner. Sein Wunsch nach Freiheit wächst. Chris möchte selbst über sein Leben bestimmen können. Als er erfährt, dass der Schießbefehl an der Mauer aufgehoben sein soll, entschließt er sich gemeinsam mit einem Freund zur Flucht. Nahe der Kleingartenkolonie Sorgenfrei wagen sie den Grenzübertritt. Doch sie werden entdeckt, mehrere Grenzsoldaten eröffnen das Feuer. Eine der Kugeln trifft den 20-jährigen Gibt s doch gar nicht, oder? Hier wird extrem gebügelt! Dem Fabrikarbeiter Philip Shaw war die eintönige Hausarbeit verhasst. Kurzerhand packte der Engländer daher Bügelbrett und Bügeleisen ein und zog hinaus in die schöne Natur. So verrückt die Idee anfangs schien, fanden sich doch immer mehr Anhänger, die ihre Kleidung an den ungewöhnlichsten Orten plätteten. Bald schon wurde die erste Weltmeisterschaft organisiert, als Sponsoren traten die Hersteller von Waschmitteln und Bügeleisen auf. Dabei sollte das Ganze jedoch nicht als reiner Spaß abgetan werden. Die Sportler nehmen ihr Engagement nämlich sehr ernst. Die hohen Anforderungen an die Foto: DoD An der Berliner Mauer erinnern symbolische Grabkreuze an die Menschen, die bei ihrer Flucht in den Westen ums Leben kamen. Typisch Mann: Hausarbeit wird erst dann interessant, wenn man sich darin sportlich messen kann. So gibt es seit 2002 die offizielle Weltmeisterschaft im Extrembügeln. Ziel ist es dabei, unter widrigsten Umständen etwa auf Bergen oder gar unter Wasser Wäsche zu bügeln. Ein bisheriger Höhepunkt war die Erstbebügelung des Kilimandscharo im Jahr Athleten belegen dabei auch die bisherigen Leistungen. Hier einige Beispiele: Zwei britische Extremsportler bügelten am Basislager Foto: Theredrocket at en.wikipedia Frische Luft bei der Hausarbeit: Extrembügeln auf den Rivelin Rocks in Großbritannien. Chris Gueffroy ins Herz, er ist sofort tot. In den Folgemonaten wächst der Druck auf die DDR-Führung. Der Schießbefehl wird niemals wieder befolgt. Am 5. Februar vor 25 Jahren fallen die letzten Todesschüsse an der Berliner Mauer. des Mount Everest in 5400 Meter Höhe und trugen die Wäsche schließlich auf den Gipfel. Bei der Rowenta Trophy bügelte ein Südafrikaner angeseilt über einer 300 Meter tiefen Schlucht. Den Rekord im Unterwasserbügeln hält Louise Dive Girl Trewavas, die in einer Tiefe von über 100 Metern zum Eisen griff. Für das Bügeln unter Wasser wird eine chemische Reaktion zur Wärmeerzeugung genutzt. Generell muss übrigens jeder Sportler Brett und Eisen am Körper mit sich führen. In Form einer Spezialkonstruktion tat dies auch Matthew Hearne lief der Brite den London-Marathon, dabei eine größere Menge Wäsche bügelnd. Buchtipp Vatter baut ab In Vatters Kopf gibt es nur noch das Zimmer, das Panoramafenster und vereinzelte Erinnerungen. Dass ich in eine andere, von Leben erfüllte Welt gehen könnte, kann er nicht mehr denken. Die Stille beginnt hinter seiner Tür. Und manchmal geht diese Tür auf. In seiner dokumentarischen Erzählung schildert Bernd Eichmann liebevoll und heiter die letzten zweieinhalb Jahre seines an Alzheimer erkrankten Vaters. Er beschreibt, was es bedeutet, einen demenzerkrankten Angehörigen zu pflegen und ihn bis zu seinem Tode zu begleiten. Eichmann erzählt eine Geschichte von Demenz und Liebe. Und er zeigt, dass Pflege keine Zumutung sein muss. Für ihn persönlich eine wertvolle Erfahrung: Näher könne man dem Leben nicht mehr kommen! Bernd Eichmann: Vatter baut ab. Eine Geschichte von Demenz und Liebe. Gütersloher Verlagshaus, 192 Seiten, ISBN: , 17,99 Euro. Wenn Sie eines der vorgestellten Bücher gewinnen wollen, dann schreiben Sie einfach eine (Betreff: Vatter baut ab ) an: oder eine Postkarte mit dem gleichen Stichwort an: SoVD, Redaktion, Stralauer Straße 63, Berlin. Einsendeschluss ist der 15. Februar. Denksport Welches Tier versteckt sich hier? 1 Fotos: contrastwerkstatt, snaptitude / fotolia Fotos: jogyx, Olaf Wandruschka / fotolia Dieses Mal sind grundlegende Kenntnisse in Biologie gefragt: Anhand der Abbildungen gilt es insgesamt vier einheimische Tiere zu erraten! Wie immer sollten Sie die Sache auch dieses mal allerdings nicht allzu ernst nehmen viel Spaß! Die Lösungen finden Sie auf Seite Fotos: Ljupco Smokovski, rdnzl / fotolia Fotos: Inga Nielsen, lucato / fotolia

13 Seite 18 UNTERHALTUNG Nullzeit Buchtipp Das musste mal gesagt werden Zeit ist Geld! Eigentlich ist die Schauspielerin Jola mit ihrem Lebensgefährten Theo auf die Insel gekommen, um sich auf die nächste Rolle vorzubereiten. Als sie Sven kennenlernt, entwickelt sich aus einem harmlosen Flirt eine fatale Dreiecksbeziehung, die alle bisherigen Regeln außer Kraft setzt. Wahrheit und Lüge, Täter und Opfer tauschen die Plätze. Sven hat Deutschland verlassen und sich auf der Insel eine Existenz als Tauchlehrer aufgebaut. Keine Einmischung in fremde Probleme das ist sein Lebensmotto. Jetzt muss Sven erleben, wie er vom Zeugen zum Mitschuldigen wird. Bis er endlich begreift, dass er nur Teil eines mörderischen Spiels ist, in dem er von Anfang an keine Chance hatte. Juli Zeh: Nullzeit. Btb Verlag, Taschenbuch, 256 Seiten, ISBN: , 9,99 Euro. Bestimmen wirtschaftliche Überlegungen erst in den letzten Jahrzehnten unser Leben? Kaum, denn die Devise Zeit ist Geld! stammt bereits aus dem frühen 18. Jahrhundert. Benjamin Franklin war einer der Gründerväter der Vereinigten Staaten. Beruflich sah sich der Politiker und Erfinder Franklin jedoch seiner Druckerei verpflichtet. Diese hatte er im Alter von 22 Jahren selbst aufgebaut. Für seinen wirtschaftlichen Erfolg erachtete er Tatkraft und Gottvertrauen als maßgeblich. Dies kulminierte schließlich in der prägnanten Losung Zeit ist Geld!. Damit gab Benjamin Franklin dem bereits bekannten Motto carpe diem ( nutze den Tag ) erstmals auch eine wirtschaftliche Ausrichtung. Vor allem deshalb sahen seine Kritiker in ihm ein Produkt des Kapitalismus, allein interessiert an der Steigerung seines finanziellen Wohlstandes. Dabei förderte Franklin durchaus das Gemeinwesen, indem er etwa Freiwillige Feuerwehren und Leihbibliotheken gründete. Dass Zeit auch in anderer Hinsicht eine Rolle spielt, hatte bereits der junge Benjamin erkannt. Schon zu Lebzeiten verfasste er folgende Inschrift für sein Grab: Der Leib Benjamin Franklins, Druckers, gleich dem Einband eines alten Buches, sein Inhalt heraus- Benjamin Franklin ( ) auf einem Gemälde von David Martin. gerissen und des Titels wie der Vergoldung beraubt, liegt hier, Speise für Würmer; doch soll das Werk nicht verloren sein, sondern es wird, wie er glaubte, noch einmal in einer neuen, schöneren Ausgabe erscheinen, berichtigt und ergänzt von seinem Schöpfer. Wollen Sie eines der vorgestellten Bücher von Juli Zeh gewinnen? Dann schicken Sie uns einfach eine (Betreff: Nullzeit ) an: oder aber eine Postkarte mit dem gleichen Stichwort an: SoVD, Redaktion, Stralauer Straße 63, Berlin. Einsendeschluss ist der 15. Februar. Redensarten hinterfragt Was geht der Kuh auf die Haut? Vermutlich recht wenig. So legt es zumindest eine Redewendung nahe, die etwa angesichts einer großen Frechheit Anwendung findet. Dann sagt man schon einmal das gehe ja auf keine Kuhhaut. Doch woher stammt diese merkwürdige Formulierung? Als man noch kein Papier zur Verfügung hatte, schrieb man auf Pergament. Dieses wurde aus Tierhäuten gewonnen. Meistens hielten hierfür Schafe oder Ziegen her, die nach dem Schlachten hierfür selbst keine Verwendung mehr hatten. Im Mittelalter nun hatten die Menschen große Angst vor dem Teufel. Man war überzeugt, dieser würde eine Liste aller von einem Menschen Foto: Све ана Ва ая / fotolia Diese Kuhhaut dient eher der Verkleidung und ist quasi für die Katz. begangenen Sünden führen, um so nach dessen Tod an seine Seele zu gelangen. Fraglos würde der Höllenfürst hierfür ebenfalls Pergament verwenden. Hatte jemand so sehr über die Strenge geschlagen, dass seine Sünden nicht einmal mehr auf die größtmögliche Schreibunterlage passten, so musste er es schon arg getrieben haben. Dann ging das tatsächlich auf keine Kuhhaut. Gewinner des Monats Um einen Buchpreis zu gewinnen, senden Sie eine Postkarte mit den gesuchten, eingekreisten Zahlen (in der Reihenfolge von oben nach unten) an: SoVD, Abteilung Redaktion, Sudoku, Stralauer Straße 63, Berlin. Oder schicken Sie eine an: Bitte geben Sie Ihre Adresse an! Einsendeschluss ist der 15. Februar. Des Rätsels Lösung Welches Tier versteckt sich hier? Und, erfolgreich um die Ecke gedacht? Wie dem auch sei, hier sind jedenfalls die gesuchten Tiere: 1. Blindschleiche (verdeckte Augen + auf Zehenspitzen schleichender Mann) 2. Kuckuck (Kuh + gucken) 3. Nacktschnecke (fast unbekleideter Mann + Rosinenschnecke) 4. Waldmaus (Bäume + PC-Maus).

14 UNTERHALTUNG Seite 19 Mit spitzer Feder Ironie in der Arztpraxis Filmtipp Borgen (3. Staffel) Der Titel Borgen ( Burg ) bezieht sich auf Schloss Christiansborg, dem Sitz des dänischen Parlaments. Und so wirft die preisgekrönte Serie dann auch einen fesselnden Blick hinter die Kulissen der Politik. Neben Intrigen und Machtspielen geht es dabei immer auch um persönliche Schicksale. Die ehemalige Premierministerin Birgitte Nyborg etwa hatte ihr Privatleben dem Erfolg geopfert. Nach ihrer Wahlniederlage allerdings zog sie sich aus der Politik zurück. Doch nun drängt ihre ehemalige Partei immer stärker in eine konservative Richtung. Das kann und will Birgitte Nyborg nicht hinnehmen: Sie trifft eine Entscheidung, die alles verändern wird. Borgen Gefährliche Seilschaften (3. Staffel). Entertainment One / WVG, 4 DVDs, deutsche Untertitel für Hörgeschädigte, 23,99 Euro. Wollen Sie eine der DVD-Boxen gewinnen? Dann schicken Sie eine (Betreff: Borgen ) an: oder eine Postkarte mit dem gleichen Stichwort an: SoVD, Redaktion, Stralauer Straße 63, Berlin. Einsendeschluss ist der 15. Februar. Impressum Das Lösungswort zum Gewinnen eines Buchpreises bitte bis zum 15. Februar einsenden an: SoVD, Redaktion, Stichwort: Kreuzworträtsel, Stralauer Straße 63, Berlin, oder per Bitte vergessen Sie nicht, Ihre Adresse anzugeben! SoVD Soziales im Blick erscheint jeweils zum Monatsanfang (11 Ausgaben pro Jahr, Doppelausgabe für Juli / August). Herausgeber ist der Sozialverband Deutschland e. V., Stralauer Straße 63, Berlin, Tel.: 030 / , Fax: 030 / , Redaktion: Veronica Sina (veo/ verantwortlich), Joachim Baars (job), Brigitte Grahl (bg), Steffi Rose (Bildbearbeitung), Roswitha Moldenhauer (Redaktionsassistenz). Für Anzeigen oder Werbebeilagen ist diese Zeitung lediglich Werbeträger; eine Empfehlung des SoVD für vorgestellte Produkte ist damit nicht verbunden. Veröffentlichte Artikel stellen nicht unbedingt die Meinung der Redaktion dar. Unverlangt eingesandte Manuskripte werden nicht zurückgesandt. Der Bezugspreis wird im Rahmen des Verbandsbeitrages erhoben. Anzeigenverwaltung: Dialog Welt GmbH, Lugwaldstraße 10, Mühlacker, Tel.: / 95070, Fax: / Verlag: Publikom Z Verlagsgesellschaft mbh, Frankfurter Straße 168, Kassel. Druck und Vertrieb: Zeitungsdruck Dierichs GmbH & Co. KG, Wilhelmine-Reichard-Straße 1, Kassel. Auflage: Die verbreitete Auflage betrug nach IVW im 4. Quartal 2013 insgesamt Exemplare.

15 SERVICE / ANZEIGEN Seite 20 Toilettenfrau verklagt Arbeitgeber An- und Verkaufsanzeigen Keine Reiseanzeigen Keine gewerblichen Anzeigen Anzeigenverwaltung des Sozialverband Deutschland Dialog Welt GmbH, Postfach 1345, Mühlacker Die nachstehende Anzeige veröffentlichen Sie bitte unter Anund Verkaufsanzeigen (keine Reise-Gewerblichen Anzeigen ), pro Zeile 8,30 incl. 19% Mwst. Anzeigenannahmeschluss: Am 3. des Vormonats. Vor- und Zuname Straße, Nr. PLZ Wohnort Telefon Ich ermächtige die Anzeigenverwaltung (Dialog Welt GmbH) des Sozialverband Deutschland, die Insertionskosten von meinem Konto abbuchen zu lassen. Die Bezahlung Ihrer Anzeige kann nur durch Abbuchung oder Vorkasse erfolgen. Bank in IBAN BIC Datum Unterschrift Der Text meiner Anzeige: Ausgabe Pro Zeile 8,30 Mindestgröße 2 Zeilen = 16,60 3 Zeilen = 24,90 4 Zeilen = 33,20 5 Zeilen = 41,50 Je weitere Zeile = 8,30 Chiffregebühr 6,95 (Preise incl. 19% MwSt.) Wem gehört das Trinkgeld? Kaum einem Benutzer öffentlicher Toiletten ist bewusst, dass das Geld, das man der Toilettenfrau auf den Sammelteller legt, beim Arbeitgeber abgeliefert werden muss. Gegen die in der Branche übliche Praxis klagte jetzt eine Toilettenfrau. Wem gehört das Kleingeld, das Besucher öffentlicher Toiletten auf den Sammelteller legen? Die Klägerin war als Sitzerin bei einem Reinigungsunternehmen angestellt. Deren Aufgabe ist es, die Toilettenanlagen zu kontrollieren und, bekleidet mit einem Kittel, das Trinkgeld der Toilettenbesucher dankend entgegenzunehmen, abzuräumen und abends der Firma zukommen zu lasssen. Für ihre Tätigkeit, die keine Reinigungstätigkeit beinhaltete, bekam sie 5,20 Euro brutto bezahlt. Die Reinigungsfirma argumentierte, dass das Trinkgeld ein freiwilliges Nutzungsgeld der Besucher sei und der Firma zustehe, was auch auf einem Hinweisschild vermerkt sei. Mit dem Geld werde u. a. der Arbeitslohn finanziert. Die Klägerin hielt dagegen, dass den Besuchern suggeriert werde, dass ihr Trinkgeld der Person im Kittel bzw. den Reinigungskräften zugute kom- Foto: M. Schuppich / fotolia Die meisten Toilettenbeucher geben einen Obulus in dem Glauben, dass die Klofrau es als Trinkgeld behalten darf. me. Niemand würde sich beim Toilettenbesuch das unauffällig platzierte Hinweisschild durchlesen oder wolle sein Geld der Firma spenden. Das Arbeitsgericht Gelsenkirchen sah das ähnlich und wies das Unternehmen an, zunächst die Höhe der Trinkgelder offenzulegen (ArG Gel- senkirchen, 1 Ca 1603/13), um in einem nachfolgenden Prozess das anteilige Trinkgeld für die Klägerin zu errechnen. Die Klägerin, die im Einkaufszentrum Centro Oberhausen arbeitete, hatte angegeben, dass im Schnitt 300 Euro auf den Sammeltellern landen, vor Weihnachten bis zu 8000 Euro. Anzeige Kleinanzeigen in Fließsatzausführung, 1 spaltig in 3 mm Grundschrift. Bis zu 3 Wörter am Anfang fett, sonst keine Hervorhebung oder Umrandung. 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17 Solo Seite 22 ANZEIGEN / SERVICE Foto: sovd Buchempfehlung für alle, die mit der Steuererklärung hadern: Die gut verständlichen Ratgeber der Stiftung Warentest. Ratgeber der Stiftung Warentest Steuererklärung einfach Die Stiftung Warentest hat neue Ausgaben ihres Ratgebers zur Steuererklärung für 2013 / 14 herausgebracht. Selbstständige und Existenzgründer, Arbeitnehmer und Beamte, Rentner und Pensionäre erhalten Hilfe und aktuelle Tipps. Die Steuererklärung auszufüllen gehört zu den ungeliebtesten Aufgaben des Jahres. Viele verzichten sogar ganz darauf und verschenken damit bares Geld 886 Euro gibt es im Schnitt zurück. Die Stiftung Warentest hat zur Steuererklärung einen hilfreichen Ratgeber herausgegeben, zugeschnitten auf die jeweils steuerpflichtigen Gruppen. Übersichtlich und klar gegliedert werden im ersten Teil des Buches grundsätzliche Fragen geklärt, dann folgt eine Schrittfür-Schritt-Anleitung zum Ausfüllen der Formulare, Tipps zum Sparen und ein Serviceteil mit Tabellen und Musterformularen. Steuerfachbegriffe werden verständlich erklärt, und fiktive Fallbeispiele veranschaulichen die z. T. komplizierten Berechnungen. 16,90 bzw. 14,90 Euro kostet ein Band. Das mag auf den ersten Blick nicht billig erscheinen, aber wenn man die guten Tipps umsetzt, zahlt sich die Ausgabe spätestens bei der nächsten Steuererklärung aus. Hans W. Fröhlich: Steuererklärung 2013 / 2014, Verlag Stiftung Warentest. Selbstständige, Existenzgründer, 272 S., ISBN , 16,90 Euro; Arbeitnehmer, Beamte, 272 S., ISBN , 16,90 Euro; Rentner, Krakau Pensionäre, 208 S., ISBN , 14,90 Euro. Anzeige Fußpfl egebehandlung Kleine Rückenmassage mit Heißluft 45 Schlesien Oder und Weichsel Aktuelle Urteile zum Erbrecht Erben ohne Zusatzkosten Bevor es ans Erben geht, müssen einige Formalitäten geklärt und bürokratische Hürden genommen werden. Die Gerichte haben zum Erbrecht einige hilfreiche Urteile gefällt, die den Aufwand und die Kosten für die Erben reduzieren. Erbschein ist keine Pflicht Ein Erbe, dem ein Bankguthaben hinterlassen wurde, kann nicht verpflichtet werden, dem Geldinstitut einen (kostenpflichtigen) Erbschein vorzulegen. Der Bundesgerichtshof hält das im Bankverkehr mit Privatkunden nicht für erforderlich, weil Erben das Recht haben, ihre Ansprüche auch auf andere Weise geltend zu machen. So würde es ausreichen, wenn der Erbe einen Erbvertrag oder ein beglaubigtes Testament vorlege. Im konkreten Fall hatte die Erbin eines verstorbenen Sparkassen-Kunden einen beglaubigten Erbvertrag vorgelegt. Dem Geldhaus genügte das nicht, und es ließ sich von einer Verbraucherschutzorganisation durch alle drei Instanzen verklagen. (BGH, XI ZR 401/12) Überschuldetes Erbe Das Oberlandesgericht Hamm hat entschieden, dass in klaren Fällen Bürgern, die nur über geringe Einkünfte verfügen, ein Rechtsanwalt auf Staatskosten nicht beigeordnet werden muss. So wurde im Fall der Überschuldung eines Erbes entschieden, das die Mutter für ihren achtjährigen Sohn ausschlagen wollte. Die dafür erforderliche Genehmigung durch das Familiengericht wollte sie nicht ohne die Unterstützung eines Anwalts ntspannung pur für Körper und Seele im SoVD-Erholungszentrum Büsum Mit schöner Lage direkt am Wasser, gemütlichem Ambiente, behaglichen Zimmern / Appartements, sowie der guten und reichhaltigen Küche lädt das Erholungszentrum zu einen unvergesslichen Urlaub an der Nordsee ein. erhalten. Die dafür neben den reinen Verfahrenskosten aufzuwendenden Gebühren hat ihr das Gericht aber nicht zugebilligt, weil es sich nicht um eine schwierige Rechtsfrage gehandelt habe. Etwaige Probleme hätte sie direkt mit dem Gericht klären können. (OLG Hamm, 2 WF 274/11) Letzter Ort entscheidend Das Oberlandesgericht Karlsruhe hatte einen Streit zwischen zwei Gerichten zu schlichten, die sich beide für unzuständig erklärten, einen Erbschein auszustellen. In dem Fall ging es um einen Deutschen, der zuletzt längere Zeit in der Schweiz gelebt hatte. Davor lebte er mit seiner Lebensgefährtin in Deutschland. Preise pro Person, Übernachtung und Vollpension: Hauptsaison ( ): Nebensaison ( / ): für SoVD-Mitglieder: 47 Euro für SoVD-Mitglieder: 39,50 Euro für Nicht-Mitglieder: 56 Euro für Nicht-Mitglieder: 46 Euro SoVD-Erholungszentrum, Möwenweg 14, Büsum, Tel.: (04834) 95250, Foto: Jeanette Dietl / fotolia Lassen Sie sich nicht einschüchtern, wenn der Bankangestellte einen Erbschein verlangt dazu sind Sie nicht verpflichtet. Am letzten Tag vor seinem Tod hielt er sich in einem Hospiz an einem anderen Ort in Deutschland auf. Das Oberlandesgericht Karlsruhe erklärte das Nachlassgericht dieses letzten Ortes für zuständig. (OLG Karlsruhe, 9 AR 11/13) Rückforderung vererbt Fordert eine Mutter von ihrem Sohn, dem sie ein Grundstück übertragen hatte, das Areal innerhalb der Zehn-Jahresfrist zurück, stirbt sie aber vor Abschluss des Verfahrens, so kann einer ihrer Erben den Prozess fortführen (hier gegen den eigenen Bruder, der bereits bis zum Bundesgerichtshof vorgedrungen war). Weitere Erben können sich anschließen. (BGH, X ZR 94/11) wb Ihr Anzeigenvermarkter der SoVD Zeitung! Onlinemarketing Mediaplanung Kooperationsmarketing Ansprechpartner: Dialog Welt GmbH Aniko Brand Lugwaldstraße Mühlacker Telefon: / Wir freuen uns auf Ihre Buchungen! Franken Naturpark Spessart Polen Rhein / Mosel Bei Bambg. Menüwahl, eig. Metzge., Lift, 75 Betten, 5 Tg. HP ab 155, /241 SENIORENGERECHTES Reiseziel Spessart Hallenbad-Lift-Sauna-Kegelbahn-Livemusik-barrierefrei Staatl. anerk. Erholungsort. Alle Zi. Du/WC/TV/Fön/Wlan, Lift, HP 39.50, EZZ 8, ink. Kurtaxe, Freipl., Livemusik, Reisel., Grillbüffet u. m. Beste Ausflugsmöglichkeiten. Tel , Fax Landhotel Spessartruh, Wiesenerstr.129, Frammersbach, (K)urlaub: Usedom, Kolberg, 14xÜ, HP 30 Anwnd. ab 298 zzgl. Hausabholung / jawa-reisen.de Kur in Kolberg in Polen-14 Tage ab 429,-! Hausabholung inkl.! Hotelprospekte und DVD-Film gratis! / Urlaub direkt an der Mosel Schwimmbad & Panorama-Sauna Lift Fam. gef. 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19 Seite 24 VERMISCHTES Facebook startete vor zehn Jahren Der digitale Freund Kaum zu glauben, dass es erst zehn Jahre her ist, dass Facebook an den Start ging. Am 4. Februar 2004 ließ Computerfreak Mark Zuckerberg sein Netzwerkprogramm registrieren, auf dem Menschen miteinander digital kommunizieren können. Facebook wurde 2004 gegründet und expandierte rasend schnell. Erst eroberte das soziale Netzwerk die amerikanischen Universitäten, dann die USA und den Rest der Welt. Im Oktober letzten Jahres erreichte es eine Milliarde Nutzer. Erfinder Mark Zuckerberg ist inzwischen Milliardär und noch nicht mal dreißig. In Deutschland gerät Facebook immer wieder in die Schlagzeilen wegen mangelnden Datenschutzes. Trotzdem erfreut es sich großer Beliebtheit und ist für junge Leute ein unverzichtbarer Bestandteil ihres Alltags geworden. Foto: Brian Solis / wikicommons Mark Zuckerberg hat gut lachen: Mit Facebook wurde er zum Milliardär. Ex-Nationaltorhüter Sepp Maier hat Geburtstag Die Katze von Anzing wird 70 Als der Niederbayer am 28. Februar 1944 in Metten das Licht der Welt erblickte, ahnte noch niemand, dass er einmal zu einer Fußballlegende werden würde. Als Torhüter des FC Bayern München und der Nationalmannschaft sahnte Sepp Mayer alle Preise ab, die es im Fußball gibt. Als Junge wollte Sepp Maier im Fußballverein stürmen, aber sein Trainer setzte ihn lieber im Tor ein. Dort war er so gut, dass ihn der FC BayernMünchen in die Jugendmannschaft holte. Von da an ging es nur bergauf: 1962 wurde er Profi-Fußballer, seit 1965 / 66 war er Torwart in der ersten Liga des FC Bayern. Während seiner Zeit als Torhüter wurde die Mannschaft viermal Deutscher Meister und holte viermal den DFB- Pokal, dreimal den Europapokal der Landesmeister und einmal den Europapokal der Pokalsieger. Gemeinsam mit seinen Vereinskollegen Franz Beckenbauer und Gerd Müller wurde Sepp Maier in der Nationalmannschaft 1972 Europameister und 1974 Weltmeister. Mit 473 Bundesligaspielen, von denen er 442 in Serie gespielt hat, ist Sepp Maier bis heute ungeschlagener Rekordhalter. Dreimal erhielt er die Auszeichnung Torhüter des Jahres und wurde sogar zu Deutschlands Torhüter des Jahrhunderts gewählt. Was seine Qualitäten als Torwart ausmachte, waren Schnelligkeit und Beweglichkeit. Dafür erhielt er den Spitznamen Die Katze von Anzing. Er rannte auch schon mal auf das Spielfeld, bevor der Ball ins Tor geschossen wurde. Auch Sepp Maiers Humor ist legendär. So jagte er einer Ente auf dem Spielfeld hinterher, stopfte sich Bälle unters Trikot oder veräppelte Journalisten beendete ein schwerer Autounfall seine aktive Karriere. Als Torwarttrainer des FC Bayern und der Nationalmannschaft heimste Sepp Maier aber weiter Erfolge ein, bis er sich 2008 endgültig aus dem Fußball zurückzog und sich privat mit Golfen beschäftigt. Wer bin ich? Ich war schon als Kind ein Star, galt als die schönste Frau der Welt und als eine der letzten Diven. Mein Leben war geprägt von Filmerfolgen und privaten Skandalen. Ich war maßlos im Leben mal dünn, mal dick, mal verheiratet (insgesamt acht mal), mal geschieden. Die Männer waren verrückt nach mir, ich war verrückt nach einem, der ebenso maßlos wie ich war. Wir küssten und schlugen uns und drehten zusammen elf Filme. Im Alter habe ich mich dem Kampf gegen Aids gewidmet. Die Auflösung finden Sie unten rechts auf dieser Seite. Pierre Brice feiert den 85. Geburtstag Rothaut mit Akzent Der beliebteste Indianer Deutschlands sprach mit französischem Akzent. Schauspieler Pierre Brice begeisterte in den 60ern das deutsche Kinopublikum als Winnetou in elf Filmen. Pierre Brice war als edle Rothaut, die für Völkerverständigung, Freundschaft und das Gute kämpft, in Deutschland immens beliebt, gerade bei den Jüngeren. War die Rolle des Apachenhäuptlings Fluch oder Segen für den Schauspieler? Es folgten keine anderen, anspruchsvolleren Rollen. Nach den Winnetou Filmen verkörperte Pierre Brice den Indianer jahrelang auf Karl-May-Festspielen in Elspe und später Bad Segeberg mit eigener Stimme und französischem Akzent empörte sein Filmtod noch die Nation und er wurde für weitere Filme bis 1968 flugs wiederbelebt erregte seine Wiederauferstehung in dem TV-Zweiteiler Winnetous Rückkehr nur noch Kritik wegen der schlechten Qualität. Die erfolgreiche Parodie Der Schuh des Manitou, an der er nicht mitgewirkt hatte, kritisierte er als respektlos. Der Schauspieler feiert am 6. Februar seinen 85. Geburtstag. Die ewigen Jagdgründe lässt er noch warten. Foto: picture allliance / kpa Der bedeutungsschwere Blick war eines der Markenzeichen von Pierre Brice als Winnetou. Foto: Karl Schnörrer / dpa Torhüter Sepp Maier hechtete jedem Ball hinterher manchmal schon weit vor der Torlinie. Am 18. Februar wird John Travolta 60 Jahre alt Der Erreger des Discofiebers John Travolta kann auf eine wechselhafte Karriere zurückblicken wurde er mit dem Tanzfilm Saturday Night Fever weltberühmt. Erst in den 90ern gelang ihm ein Comeback als Schauspieler. Privat erlitt er einige Schicksalsschläge und suchte Halt bei der Scientology-Sekte. Gesehen haben wollte ihn keiner und doch kannte ihn jeder: Der Film Saturday Night Fever war 1977 ein Riesenerfolg im Kino und löste weltweit das Discofieber aus. Hauptdarsteller John Travolta wurde für den Oscar vorgeschlagen. Mit seinem Tanzstil und dem weißen Anzug wurde er zur Ikone der 70er. Der Amerikaner italienischirischer Abstammung drehte danach noch drei weitere Tanzfilme, bevor er mehr oder weniger in der Versenkung verschwand. Viele hatten ihn schon abgeschrieben, als er 1994 mit Pulp Fiction ein triumphales Comeback feierte. Als cooler Auftragskiller konnte er beweisen, dass er mehr als nur tanzen kann und erhielt eine weitere Oscarnominierung. Seitdem verläuft John Travoltas Karriere wechselhaft, er hat in Kassenschlagern, aber auch in Flops mitgespielt. Privat hatte er mehrere Foto: picture-alliance / Mary Evans Picture Library Seit Elvis hatte keiner mehr so mit den Hüften gewackelt wie John Travolta im Film Saturday Night Fever. Schicksalsschläge, u. a. den Tod seines Sohnes, zu verkraften und sucht seit den 70ern bei Scientology Halt. Seine große Leidenschaft ist das Fliegen: Schon mit 19 Jahren machte er seinen Pilotenschein, inzwischen besitzt er mehrere Fluglizenzen und mehrere Flugzeuge, darunter eine Boeing 707. Die Gesuchte ist der Filmstar Elizabeth Taylor.

20 Landesverband Schleswig-Holstein Landesgeschäftsstelle: Muhliusstraße Kiel Tel. (04 31) Fax (04 31) Internet: Auskünfte: montags bis donnerstags von 7.30 bis Uhr, freitags von 7.30 bis Uhr Seite 11 Für den 8. Januar hatte der Landesverband wieder zu seinem traditionellen Neujahrsempfang eingeladen Angeregter Austausch zum Jahresauftakt Zu dem traditionellen Neujahrsgespräch des SoVD Schleswig-Holstein trafen sich am 8. Januar rund 120 Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft im Hotel Steigenberger Conti Hansa. Die Landesgeschäftsführerin des SoVD, Ilona Villwock (re.), konnte auch den ehemaligen Landtagspräsidenten Torsten Geerdts (CDU) begrüßen. Seit bereits 47 Jahren lädt der SoVD im Land zwischen den Meeren zum Jahresbeginn Gäste ein, um alte Kontakte zu beleben und neue zu knüpfen. Auch 2014 standen wieder anregende Gespräche und interessante Diskussionen in entspannter Atmosphäre im Mittelpunkt der Veranstaltung. Ergänzend zum Bericht im Bundesteil dieser Ausgabe hier einige Eindrücke in Bildern. Besuch aus der Hauptstadt: Die SoVD-Bundesgeschäftsführerin Martina Gehrmann und auch der Bundestagsabgeordnete Franz Thönnes (SPD) kamen aus Berlin zum SoVD nach Kiel. Sind seit Jahren Stammgäste beim SoVD-Neujahrsgespräch: Hans-Michael Biallowons, stellvertretender Bürgerbeauftragter a. D., und Birgit Wille, Bürgerbeauftragte für soziale Angelegenheiten des Landes Schleswig-Holstein. SoVD Schleswig-Holstein intern: Landesfrauensprecherin Jutta Kühl und der Leiter des Rechtsschutzes, Torsten Mehrings. Günter Ernst-Basten, hauptamtlicher Vorstand des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, und Angelika Köster-Krohn vom Landesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte nutzten den Abend für intensive Gespräche. Eine fröhliche Männerrunde, v. li.: Dr. Andreas Tietze, Landtagsabgeordneter der Grünen, Dr. Ulf Kämpfer, Staatssekretär im Umweltministerium und Kandidat für die Kieler Oberbürgermeisterwahl, Ralph Müller-Beck, Staatssekretär im Arbeitsministerium, Volker Gebel, Landesvorsitzender des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, und Klaus Michaelis, Vorsitzender des SoVD-Sozialausschusses auf Bundesebene. Arbeiten ebenfalls beruflich eng zusammen: Der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung, Prof. Ulrich Hase (re.), und der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Hauptschwerbehindertenvertretungen beim Land Schleswig-Holstein, Mario Eggers.

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