Inhalt. Vorwort 1. Grundsätze des Beamtentums 2. Beamte auf Widerruf 2. Beamte auf Probe 2. Beamte auf Lebenszeit 2.

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2 Inhalt Vorwort 1 Grundsätze des Beamtentums 2 Beamte auf Widerruf 2 Beamte auf Probe 2 Beamte auf Lebenszeit 2 Beamte auf Zeit 2 Gehalt per Gesetz 3 Grundgehalt 3 Familienzuschlag 4 Zulagen 4 Leistungsstufen 4 rechtsneuordnungsgesetz 4 Der Staat sorgt vor 5 Voraussetzungen 5 Ruhegehaltfähige bezüge 5 Ruhegehaltfähige zeiten 5/6 Berechnung des Ruhegehalts 6 Mindestversorgung 7 Versorgungsabschlag 7 Unfallruhegehalt 7 Teildienstfähigkeit 8 Ausgleich bei besonderen Altersgrenzen 8 Hinzuverdienst 8 Ruhegehalt und Renten 8 Hinterbliebenenversorgung 8 unfähig und was dann? 9 Beispiel Ruhegehalt bei unfähigkeit 9 Beispiel Ruhegehalt im Alter 10 Altersvorsorge mit der Riester-Rente 10 Gute Gründe vorzusorgen 11 NÜRNBERGER im Rating 12

3 Der Beamte Besoldung und Versorgung Umfassend informiert überzeugt handeln. Als Beamte verkörpern Sie den Öffentlichen in Deutschland wie sonst keine andere Personengruppe. Zusammen mit 1,7 Millionen Frauen und Männern arbeiten Sie in diesem besonderen - und Treueverhältnis zu Ihrem herrn, dem Bund, den Ländern und den Kommunen. Schwerpunkt Versorgung Das Beamtenverhältnis ist grundsätzlich auf Lebenszeit angelegt. Besoldung, Versorgung, Laufbahn- und Statusrecht werden per Gesetz geregelt. Das heißt, im Beamtenrecht gibt es weder Tarifautonomie noch Streikrecht. Lesen Sie das Wichtigste zu diesen Themen kurz und präzise zusammengefasst in dieser Broschüre. Im Mittelpunkt steht dabei Ihre Versorgung. Die Beamtenversorgung sichert Sie finanziell ab. Sofern die Voraussetzungen erfüllt sind, wird eine Pension bei vorzeitiger unfähigkeit, im Alter und im Todesfall für die Hinterbliebenen bezahlt. Durch eine Reihe von Reformen, z. B. Versorgungsreformgesetz 1998, Versorgungsänderungsgesetz 2001, rechtsneuordnungsgesetz 2009, sind diese Leistungen in den letzten Jahren deutlich gesunken. Die Versorgung weist inzwischen erhebliche Lücken auf, die Sie nur durch zusätzliche private Vorsorge schließen können. Unser Service für Sie Doch kennen Sie Ihre persönlichen Versorgungsansprüche und die Voraussetzungen zur Leistung? Diese Broschüre verschafft Ihnen einen Überblick. Nur so können Sie für sich die optimale Lösung finden. Dabei steht Ihnen ein starker Partner zur Seite: Die NÜRNBERGER Beamten Versicherungen sind seit über 100 Jahren dem Öffentlichen verbunden. Die langjährige Erfahrung und der intensive Dialog mit den großen Berufsverbänden machen uns zu dem Finanzdienstleister für Ihren Berufsstand. Alle Personen- und Funktionsbezeichnungen stehen für beide Geschlechter gleichermaßen. 1

4 verhältnis Grundsätze des Beamtentums. Als Beamter sind Sie durch einen einseitigen staatlichen Hoheitsakt, die Aushändigung der Ernennungsurkunde, in Ihr Amt eingeführt worden. Ihr verhältnis ist wesentlich von den hergebrachten Grundsätzen des Beamtentums geprägt. Das sind unter anderem Treuepflicht, Gehorsamspflicht und leistungspflicht. Dazu gehört aber auch die Alimentationspflicht des herrn, also die amtsangemessene Besoldung und Versorgung des Beamten und seiner Familie. Das verhältnis wird per Gesetz geregelt. Es ist sehr vielschichtig und kann nach verschiedenen Kriterien eingeteilt werden. Die wichtigsten haben wir für Sie in der folgenden Übersicht dargestellt: herr Unmittelbare Bundesbeamte Mittelbare Bundesbeamte Landesbeamte Kommunalbeamte Laufbahn Beamte im einfachen Beamte im mittleren Beamte im gehobenen Beamte im höheren Status Beamte auf Widerruf Beamte auf Probe Beamte auf Lebenszeit Beamte auf Zeit Der Beamte auf Widerruf leistet in der Regel seinen Vorbereitungsdienst für die jeweilige oben genannte Laufbahn. Seine bezeichnung lautet Anwärter oder im höheren Referendar. Beamte auf Widerruf Beamte auf Probe haben den Vorbereitungsdienst erfolgreich abgeschlossen. Ihre Probezeit dauert zwischen 6 Monaten und 5 Jahren. Das Kürzel z. A. (zur Anstellung) ergänzt nun die bezeichnung. Im höheren wird auch die Bezeichnung Assessor verwendet. Wer für ein Amt in leitender Position vorgesehen ist und bisher noch nicht Beamter war, beginnt ebenfalls als Beamter auf Probe. Beamte auf Probe Bei Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung kann der Beamte nach seiner Probezeit zum Beamten auf Lebenszeit ernannt werden. Die Mindestprobezeit variiert je nach Landesrecht. Beamte auf Lebenszeit Beamte auf Zeit übernehmen nur für eine bestimmte Dauer die Aufgaben eines Beamten. Das ist z. B. bei Landräten oder hauptamtlichen Bürgermeistern der Fall. Beamte auf Zeit 2

5 Besoldung Gehalt per Gesetz. Ihre Bezahlung wird nicht durch einen Tarifvertrag geregelt. Wie viel Sie bekommen, ist gesetzlich festgelegt. Ihr Geld erhalten Sie im Voraus am Monatsanfang. Seit der Föderalismusreform 2006 gibt es eigene Besoldungen für die Beamten des Bundes und der Länder. Sie sind im Bundesbesoldungsgesetz bzw. den Landesbesoldungsgesetzen verankert. Grundgehalt Das Grundgehalt ist in Besoldungsordnungen und Besoldungsgruppen eingeteilt. Besoldungsordnung A Regelt die Ämter A2 A16. Die Besoldung steigt durch Leistungsstufen an. Stufe 1 5: Stufe 6 9: Stufe 10 12: Alle 2 Jahre Alle 3 Jahre Alle 4 Jahre Besoldungsordnung B Regelt die Ämter B1 B11. Die Gehälter dieser Führungskräfte sind Festgehälter. Besoldungsordnung W und C Regelt die Besoldung der Professoren und wissenschaftlichen Mitarbeiter. W1 W3 sind leistungsbezogene Gehälter, die Besoldungsgruppen C1 C4 steigen durch Leistungsstufen an. Besoldungsordnung R Regelt die Ämter R1 R10 von Richtern und Staatsanwälten. R1 und R2 sind aufsteigend (alle 2 Jahre), R3 R10 sind Festgehälter. Besoldungsdienstalter Der Aufstieg in den Leistungsstufen wird durch das persönliche Besoldungsdienstalter (BDA) bestimmt. Das Regel-BDA beginnt mit dem Ersten des Monats, in dem das 21. Lebensjahr vollendet wurde. Einfacher Mittlerer Gehobener Höherer Besoldungsgruppe A2 A3 A4 A5 A6 A7 A8 A9 A10 A11 A12 A13 A14 A15 A16 Amtsbezeichnung, z. B. Wachtmeister, Oberamtsgehilfe Oberschaffner, Oberaufseher Hauptaufseher, Betriebsmeister Oberamtsmeister, Polizeiwachtmeister Lokomotivführer, Justizvollstreckungssekretär Kriminalmeister, Kranken pfleger Zoll-Hauptsekretär, Oberbrandmeister Polizeikommissar, Inspektor Polizeioberkommissar, Oberinspektor Polizeihauptkommissar, Amtmann Amtsrat, Konrektor Studienrat, Major Oberrat, Oberstudienrat Studiendirektor, Realschuldirektor Ministerialrat, Oberstudiendirektor 3

6 Besoldung Der Familienzuschlag richtet sich nach dem Familienstand sowie der Anzahl der kindergeldberechtigten Kinder. Familienzuschlag Stufe 1: Verheiratet, verwitwet, geschieden (unterhaltspflichtig). Beide Ehegatten sind Beamte, der Betrag der Stufe 1 wird geteilt. Der kinderbezogene Anteil wird nur 1-mal gewährt. Stufe 2: Verheiratete mit Kind. Für jedes weitere Kind erhöht sich der Familienzuschlag um eine Stufe. Alleinerziehende werden wie Verheiratete mit Kind eingestuft. Der Familienzuschlag ist in 2 Kategorien eingeteilt: A2 A8 und die übrigen Besoldungsgruppen. Ein weiterer Bestandteil der Besoldung sind die Zulagen. Es gibt Stellen- und Amtszulagen, wobei die letzteren unwiderruflich und ruhegehaltfähig sind. Stellenzulagen werden nur für die Dauer der Wahrnehmung der herausgehobenen Funktion bezahlt und entfallen z. B. mit dem Eintritt in den Ruhestand. Zulagen Zulagen werden bezahlt für zu ungünstigen Zeiten (an Wochenenden und von 20 bis 6 Uhr) sowie für besondere Erschwernisse. Außerdem gibt es eine Ministerialzulage und eine Polizei- und Feuerwehrzulage. Die allgemeine Stellenzulage, die auch ruhegehaltfähig ist, bekommen alle Beamten. Entsprechend dem rechtsneuordnungsgesetz wird sie in Zukunft in die Besoldungstabellen eingebaut. Der Anstieg des Grundgehalts im 2-, 3- oder 4-Jahres-Rhythmus ist nicht mehr selbstverständlich. Durch die Einführung der Leistungsstufen ist ein schnelleres oder auch langsameres Vorrücken in die jeweils nächste Stufe möglich. Leistungsstufen Am 1. Juli 2009 trat das rechtsneuordnungsgesetz in Kraft und brachte deutliche Änderungen. Die wichtigsten sind: rechtsneuordnungsgesetz Einbau der jährlichen Sonderzahlung in die Grundgehaltstabelle Erhöhung des Familienzuschlags ab dem 3. Kind um jeweils 50 EUR Wegfall des Besoldungsdienstalters (BDA) und Ausrichtung an den tatsächlich geleisteten zeiten Einführung einer 1-jährigen Einstiegsstufe für Berufsanfänger Neugestaltung der Besoldungstabellen der Richter des Bundes Welche Änderungen die jeweiligen Bundesländer im Besoldungsrecht vornehmen werden, steht noch nicht fest. Die Hoheit der Gesetzgebung liegt bei den Landesregierungen. 4

7 Versorgung Der Staat sorgt vor. Die Beamtenversorgung ist ein eigenständiges, beitragsfreies System, das per Gesetz von Bund und Ländern individuell geregelt wird. Die Höhe Ihrer Pension richtet sich nach Ihren ruhegehaltfähigen bezügen und ruhegehaltfähigen zeiten. Aus diesen wird der Ruhegehaltssatz in Prozent berechnet. Voraussetzungen Ein Anspruch auf Ruhegehalt oder Hinterbliebenenversorgung besteht nur dann, wenn eine Wartezeit von 5 jahren erfüllt und der Status Beamter auf Lebenszeit erreicht ist. Bei einem unfall gilt die Wartezeit als erfüllt. Liegen die erforderlichen Voraussetzungen für ein Ruhegehalt nicht vor, wird der Beamte entlassen und in der Gesetzlichen Rentenversicherung nachversichert. Ruhegehaltfähige bezüge Bestandteile der ruhegehaltfähigen bezüge sind: Grundgehalt Familienzuschlag Stufe 1 (siehe Seite 4) bei Verheirateten Zulagen, die ruhegehaltfähig sind, wie z. B. die allgemeine Stellenzulage und Amtszulagen Jährliche Sonderzahlungen, Stellenzulagen und andere Zulagen sind nicht ruhegehaltfähig. Der kinderbezogene Anteil des Familienzuschlags wird neben dem Ruhegehalt voll bezahlt. bezüge aus einer Beförderung sind nur dann ruhegehaltfähig, wenn sie seit mindestens 2 Jahren bezogen werden. Ist das nicht der Fall, werden die Bezüge aus dem vorherigen Amt berücksichtigt. Ruhegehaltfähige zeiten Ruhegehaltfähige zeiten sind Zeiten, die nach dem 17. Lebensjahr in einem Beamtenverhältnis verbracht worden sind. Im Wesentlichen setzen sie sich zusammen aus: Zeiten als Beamter seit der ersten Berufung Zeiten als Berufs- und Zeitsoldat Zeiten des nicht berufsmäßigen Wehr- oder Zivildienstes Zeiten der Fachhochschul- oder Hochschulausbildung (maximal 855 Tage) Zeiten einer praktischen Ausbildung und Tätigkeit in der Privatwirtschaft, wenn sie für die Ausübung des Amtes förderlich sind (maximal 5 Jahre) 5

8 Versorgung Zeiten als Tarifbeschäftigter im Öffentlichen, wenn die Tätigkeit in der Regel von Beamten ausgeführt wird oder für die Laufbahn förderlich ist Zurechnungszeit bei unfähigkeit: ² ³ der Zeit vom Eintritt der unfähigkeit bis zum 60. Lebensjahr Zeiten einer Teilzeitbeschäftigung werden entsprechend dem Verhältnis der ermäßigten zur vollen Arbeitszeit als ruhegehaltfähig anerkannt. Sie werden mit 30 Jahren nach einem Unfall dienstunfähig. Bis zum Erreichen des Pensionsalters haben Sie noch 30 Jahre. Davon sind ² ³, also 20 Jahre, voll ruhegehaltfähig. Ein Beispiel Für jedes ruhegehaltfähige jahr erwerben Beamte einen Versorgungsanspruch in Höhe von 1,875 % ihrer ruhegehaltfähigen bezüge. Nach 40 Jahren können sie somit maximal 75 % erreichen. Berechnung des Ruhegehalts Durch das Versorgungsänderungsgesetz 2001 wird dieser Ruhegehaltssatz von maximal 75 % auf maximal 71,75 % abgesenkt. Der jährliche Steigerungssatz beträgt 1,79375 %. Berechnet wird das Ruhegehalt wie bisher, es vermindert sich jedoch durch Anpassungsfaktoren in 8 Stufen. Faktor Steigerungssatz Höchstruhegehaltssatz 1. Anpassung 0, , ,59 2. Anpassung 0, , ,19 3. Anpassung 0, , ,78 4. Anpassung 0, , ,38 5. Anpassung 0, , ,97 6. Anpassung 0, , ,56 7. Anpassung 0, , ,16 8. Anpassung 1, ,75 Auch Beamte, die bereits Pension beziehen, sind von diesen Kürzungen betroffen. 6

9 Versorgung Mindestversorgung Das Alimentationsprinzip ist Grundlage für die Mindestversorgung. Es ist zu unterscheiden zwischen der amtsabhängigen und der amtsunabhängigen Mindestversorgung. Die amtsabhängige Mindestversorgung beträgt 35 % der ruhegehaltfähigen bezüge. Wenn es für den Beamten günstiger ist, greift die amtsunabhängige Mindestversorgung. Diese beträgt 65 % der ruhegehaltfähigen bezüge aus der Endstufe der Besoldungsgruppe A4 zuzüglich 30,68 EUR. Ein lediger Bundesbeamter erhält 1.274,10 EUR, ein verheirateter 1.344,99 EUR. Bleibt ein Beamter allein wegen Teilzeit oder Beurlaubung hinter der Mindestversorgung zurück, wird nur noch das erdiente Ruhegehalt bezahlt. Das gilt jedoch nicht bei unfähigkeit. Die amtsunabhängige Mindestversorgung Abhängig vom Familienstand Als fester Betrag vorgegeben: 1.274,10 EUR (ledig) bzw ,99 EUR (verheiratet) (Stand: BW) Ein lediger Beamter überschreitet die Mindestversorgung voraussichtlich in folgendem Alter: Besoldungsgruppe Alter A3 55 A4 54 A5 49 A6 44 A7 39 A8 35 Besoldungsgruppe Alter A9 34 A10 32 A11 30 A12 30 A13 31 A14 31 Versorgungsabschlag Der Beamte kann vor Erreichen der individuellen Altersgrenze seine Versetzung in den Ruhestand beantragen. Dies führt aber zu einem Versorgungsabschlag. Beamte, die vor dem 63. Lebensjahr dienstunfähig werden, müssen ebenfalls einen Abschlag hinnehmen. Für jedes Jahr vorzeitigen Ruhestands wird das Ruhegehalt um 3,6 %, maximal jedoch um 10,8 % gekürzt, was lebenslang gilt. Unfallruhegehalt Wurde ein Beamter infolge eines unfalls dienstunfähig und in den Ruhestand versetzt, erhöht sich sein bis dahin erdienter Ruhegehaltssatz um 20 %. Er beträgt dann mindestens ² ³, höchstens aber 75 % der ruhegehaltfähigen bezüge. 7

10 Versorgung Kann ein Beamter sein bisheriges Amt nur noch mindestens zur Hälfte der regelmäßigen Arbeitszeit ausüben, ist er teildienstfähig. Die Besoldung wird in gleichem Maß wie die Arbeitszeit reduziert. Sie muss aber mindestens so hoch sein wie die Bezüge im Fall einer dauernden unfähigkeit. Teildienstfähigkeit Für Polizei, Feuerwehr und Justizvollzug gelten besondere Altersgrenzen. Die dadurch entstehenden finanziellen Nachteile werden durch eine Einmalzahlung in Höhe des 5-Fachen der letzten bezüge, jedoch maximal EUR ausgeglichen. Ausgleich bei besonderen Altersgrenzen Für Empfänger von Versorgungsbezügen (Ruhestandsbeamte, Witwen/Witwer) gelten beim Hinzuverdienst Einkommenshöchstgrenzen, wie z. B. die ruhegehaltfähigen bezüge aus der eigenen Besoldungsgruppe. Für Waisen gelten 40 % dieses Betrags. Hinzuverdienst Erhält ein Beamter eine zusätzliche Rente, so werden Versorgungsbezüge nur bis zu einer bestimmten Höchstgrenze bezahlt. Als Renten gelten Ruhegehalt und Renten Renten aus der Gesetzlichen Rentenversicherung Renten aus einer Zusatzversorgung des Öffentlichen es Renten aus der Gesetzlichen Unfallversicherung Leistungen aus einer berufsständischen Versorgungseinrichtung oder einer befreienden Lebensversicherung, zu der der Arbeitgeber mindestens die Hälfte der Beiträge geleistet hat Hinterbliebene eines Beamten erhalten Leistungen aus der Beamtenversorgung. Gezahlt wird an Witwen und Witwer, Halb- und Vollwaisen. Die Versorgung besteht aus: Hinterbliebenenversorgung Bezügen für den Sterbemonat Sterbegeld in 2-facher Höhe der bezüge bzw. des Ruhegehalts Witwen- und Witwergeld in Höhe von 55 % des Ruhegehalts bzw. 60 %, wenn ein Ehepartner vor dem 2. Januar 1962 geboren ist und die Ehe vor dem 1. Januar 2002 geschlossen wurde. Die Ehe muss mindestens ein Jahr gedauert haben. Mindestwitwen/-witwerversorgung in Höhe von 60 % der Mindestversorgung Halbwaisengeld (12 %) bzw. Vollwaisengeld (20 %) bis zum 18. Lebensjahr bzw. bis zum 27. Lebensjahr, wenn ein Kindergeldanspruch besteht 8

11 Versorgungssituation von Beamten unfähig und was dann? Trotz des Alimentationsprinzips in der Beamtenversorgung sind Sie heute nicht mehr so abgesichert, dass Sie Ihren gewohnten Lebensstandard bei unfähigkeit oder im Alter halten können. Die Reformen der letzten Jahre haben die staatlichen Versorgungsleistungen deutlich geschmälert. Wenn Sie auch im Versorgungsfall keine finanziellen Probleme haben möchten, müssen Sie privat vorsorgen. herren und Gewerkschaften des Öffentlichen es sehen das ebenso: Zum einen dürfen auch Beamte die staatlich geförderte Riester-Rente nutzen. Zum anderen haben Gewerkschaften und Verbände für ihre Mitglieder Einrichtungen geschaffen, die den Abschluss von Vorsorgeverträgen zu vergünstigten Konditionen bieten. Beamte stehen daher selbst in der Verantwortung, für den Fall einer unfähigkeit oder für das Alter ausreichend vorzusorgen. Beispiel Ruhegehalt bei unfähigkeit Beamtin, dienstunfähig mit 36; aktuelle ruhegehaltfähige bezüge EUR Nach 28 ruhegehaltfähigen jahren einschließlich Zurechnungszeit beträgt ihr Versorgungssatz 51,08 % (28 x 1,82422 %). Pensionsanspruch: EUR x 51,08 % = 1.481,32 EUR abzüglich 10,8 % Versorgungsabschlag = 159,98 EUR = 1.321,34 EUR Bruttolücke bei unfähigkeit: 1.578,66 EUR Einkommensteuer, Beihilfebeitrag und ggf. die Kirchensteuer sind abzuziehen. 9

12 Versorgungssituation von Beamten Beamter, Besoldung von EUR Nach 35 jahren beträgt sein Versorgungssatz 62,78 % (35 x 1,79375 %). Beispiel Ruhegehalt im Alter Pensionsanspruch: EUR x 62,78 % Bruttolücke im Alter: = 2.197,30 EUR 1.302,70 EUR Einkommensteuer, Beihilfebeitrag und ggf. die Kirchensteuer sind abzuziehen. Als teilweiser Ausgleich für die Kürzungen in der Versorgung sind Beamte seit 1. Januar 2002 in die staatliche Förderung nach dem Altersvermögensgesetz (AVmG) einbezogen. Altersvorsorge mit der Riester-Rente Der staatlich geförderte, maximale Vorsorgebeitrag liegt bei EUR, wobei der Gesamtaufwand mindestens 4 % des Vorjahreseinkommens entsprechen muss. Die Höhe der Grundzulage pro Person beträgt maximal 154 EUR. Ehepartnern, die gemeinsam steuerlich veranlagt werden, steht die Zulage 2-mal zu, sofern beide einen Vertrag haben. Die Kinderzulage beträgt pro Kind maximal 185 EUR, für ab dem 1. Januar 2008 geborene Kinder 300 EUR. Generell erhalten auch nicht förderungsberechtigte Personen die Zulage, wenn für ihren Ehepartner ein förderfähiger Vertrag abgeschlossen wird. Die Aufwendungen für die zusätzliche Privatrente werden als Sonderausgaben steuerlich anerkannt und reduzieren damit das zu versteuernde Einkommen. Ist die Steuerersparnis durch den Sonderausgabenabzug höher als die gezahlte Zulage, wird die Differenz dem Steuerpflichtigen gutgeschrieben und mit der Einkommensteuer- Rückzahlung erstattet. 10

13 Problem unfähigkeit Gute Gründe vorzusorgen. Ihre Arbeitskraft ist Ihr größtes Kapital. Damit erfüllen Sie sich Ihre Wünsche und erreichen Ziele, halten oder verbessern Ihren Lebensstandard. Derzeit scheidet ein erheblicher Teil der Beamten aus Krankheitsgründen vorzeitig aus dem aktiven Berufsleben. Sehen Sie selbst. Weil es jeden treffen kann Wenn Sie Ihre Arbeitskraft verlieren, drohen finanzielle Schwierigkeiten auch für Sie als Beamte (vgl. S. 9). Die NÜRNBERGER bietet Ihnen den passenden Schutz für den Fall der - oder Berufsunfähigkeit. Denn wie ein Blick auf die Ursachen zeigt, kann es jeden treffen. Ursachen für Berufs-/ Erwerbsunfähigkeit 31,5 % Wirbelsäule/Gelenke, Rheuma 2,1 % Magen/Darm 14,5 % Unfallverletzungen 1,9 % Lunge 13,1 % Nervenleiden 1,7 % Sinnes-/Sprachorgane 12,7 % Krebs 1,6 % Haut/Allergien 12,3 % Herz/Kreislauf 1,1 % Blutgefäße 4,3 % Schlaganfall 0,3 % Suchterkrankungen 2,7 % Leber, Galle, Nieren, Diabetes 0,2 % HIV/Aids ( Quelle: Gesamtbestand NÜRNBERGER Lebensversicherung AG und NÜRNBERGER Beamten Lebensversicherung AG; Stand: ) Erfahrung, die sich für Sie auszahlt Profitieren Sie von einem leistungsstarken Angebot, das bedarfsgerecht auf Ihren Berufsstand zugeschnitten ist. Lassen Sie sich unverbindlich beraten. Speziell ausgebildete und mit Fragen des Öffentlichen es vertraute Fachleute stehen Ihnen kompetent zur Seite. 11

14 im Rating Keine Versicherung ist wie die andere. Die NÜRNBERGER liefert immer wieder den Beweis für Kompetenz. Nationale und internationale Ratingagenturen bescheinigen sowohl dem Unternehmen als auch den Produkten mehrfach Erstklassigkeit. Franke & Bornberg hat die NÜRNBERGER und ihre Berufsunfähigkeitstarife mit der Bestnote FFFplus (hervorragend) ausgezeichnet. Die NÜRNBERGER erhält die Höchstbewertung und ist derzeit das einzige Unter nehmen, das im BU-Unternehmens rating 6-mal in Folge die Bestnote FFF erzielt hat. (www.franke-bornberg.de; Stand: und ) Morgen & Morgen bewertet die Berufsunfähigkeits-Versicherung (Comfort-Variante) der NÜRNBERGER mit ausgezeichnet. (www.morgenundmorgen.de; Stand: ) Fitch Ratings hat für die NÜRNBERGER ein A (stark) und das Finanzstärke-Siegel vergeben. (www.fitchratings.com; Stand: ) Standard & Poor s stuft die NÜRNBERGER Lebensversicherung AG mit A- (stark) ein. (www.standardandpoors.com; Stand: ) Stiftung Warentest benotet die NÜRNBERGER Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung Comfort im Finanztest-Heft mit sehr gut. (www.test.de; Stand: ) NÜRNBERGER BUZ-C (GN253114_082008) SEHR GUT (1,4) Im Test: 82 Berufsunfähigkeits- Zusatzversicherungen Ausgabe 07/

15 VERSICHERUNGSGRUPPE Schutz und Sicherheit speziell für den Öffentlichen. Gemeinsam mit rund 4,5 Millionen Menschen engagieren Sie sich Tag für Tag für Deutschland. Dafür brauchen Sie einen starken Partner an Ihrer Seite. Viele Beschäftigte im Öffentlichen vertrauen hier bereits der NÜRNBERGER. Wir versichern Sie ganz individuell nach Ihrem Bedarf: mit maßgeschneiderten Produkten, besonders günstigen Beiträgen und einem herausragenden Service. Überzeugen Sie sich selbst. Wir nehmen uns gern Zeit für Sie. Vermittelt durch: NÜRNBERGER Beamten Lebensversicherung AG Ostendstraße 100, Nürnberg Telefon , Fax NL054_201005

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