Lebensbilder 01/2013. Servicetelefon

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1 Lebensbilder 01/2013 Servicetelefon

2 Ab 2008 wird die Zeitschrift Lebensbilder der Volkssolidarität Dresden e. V. in unserem Unternehmen hergestellt. Wir sind eine in Dresden alteingesessene Druckerei, die seit einigen Jahren auch erfolgreich als Verlag tätig ist. ZULETZT ERSCHIENEN: Erika Schmidt Das alte Giebelhaus Die gaben Eisen eine Seele Oertel Schmidt Tischler Kunstschmiede Fünf Generationen hinter dem Amboss prägten Schönheiten in Metall 82 Seiten 21,0 cm x 21,0 cm Broschur ISBN ,80 b NEUERSCHEINUNGEN: Ingo Kolboom und Vivian Fischer Ma France Dresdner Studenten schreiben über Frankreich Eine Veröffentlichung der Sächsisch-Bretonischen Gesellschaft e. V. anlässlich des 50. Jubiläums des Élysée-Vertrags 230 Seiten 13,5 cm x 21,0 cm Broschur ISBN ,00 b Heidemarie und Heinz Glodschei Speis und Trank und Herbergen Dresdens Gastronomie in vier Jahrhunderten Eine Reminiszenz auf historischen Ansichten A bis Z 600 Seiten 21,0 cm x 29,7 cm Broschur 75,00 b Boderitzer Straße 21 e Dresden Tel. (03 51) Fax (03 51)

3 INHALTSVERZEICHNIS Auch 2013 steht Europa im Fokus Die Interessen hör- und sichtbar machen Dresdens Partnerstädte Wo? Was? Wann? Mit Mut, Respekt und Toleranz. 11 Good morning im fidelio Lieferung frei Haus Volkssolidarität Dresden engagiert sich international Mit frischem Schwung ins neue Jahr Post an uns Die Einrichtungen der Volkssolidarität Liebe Leserinnen und Leser, sind 20 Jahre, historisch gesehen, viel oder wenig? In welcher Form beeinflussen 20 Jahre das Leben eines Menschen, welche Rolle spielen 20 Jahre in der Gesellschaft eines Landes, wie ändern sich in dieser Zeitspanne die Beziehungen der Nachbarstaaten? Das sind die Fragen, die mich seit dem Anfang des Jahres 2012 begleiteten und auf die ich eine Antwort finden möchte. Warum ich an der zwanzigjährigen Periode so interessiert bin, versteht sich von selbst. Es sind genau zwanzig Jahre her, präzise am 5. Dezember 1992, als die Ministerpräsidenten der Tschechischen Republik und des Freistaates Sachsen eine gemeinsame Erklärung über die Zusammenarbeit unterzeichneten. Nur die Namen der beiden Ministerpräsidenten, die Väter der Erklärung sind und die zugleich zu den Pragmatikern der europäischen Politik gehören, bieten den Beweis dafür, dass es sich um keine spontane Tat handelte, dass es seitens dieser Persönlichkeiten um eine Übernahme der Verantwortung für eine Bestätigung der Absicht, intensiv zu der vielfältigen Entwicklung der tschechisch-sächsischen Kontakte beizutragen, ging. Kurt Biedenkopf und Václav Klaus hatten eine klare Vision, in welche Gebiete man die spezielle Aufmerksamkeit richten muss und wo die notwendigen Schritte am dringendsten zu unternehmen sind. In diesem Jahr sollen wir die Bilanz ziehen: was schon erfolgreich getan wurde, wo sich die Erwartungen noch nicht erfüllt haben, in welchen Bereichen müssen wir noch intensiver arbeiten? Beide Seiten, die Tschechische Republik, als auch der Freistaat Sachsen, haben sich vehement bemüht, um die in der Erklärung offiziell deklarierte Zusammenarbeit in das Alltagsleben beider Länder einzuführen. Die gemischte Arbeitsgruppe arbeitet tatsächlich schon seit zwanzig Jahren, sie trifft sich abwechselnd in Tschechien und in Sachsen und das Abschlussprotokoll jeder Sitzung wird zum Fahrplan für die Lösung der Probleme. Im Jahr 2012 fand die Jubiläumssitzung der Arbeitsgruppe in Prag im Sitz des tschechischen Außenministeriums statt. Die institutionelle Vertretung erreichte ein hohes Niveau. In Dresden wurde am 2. Dezember 1996 (vier Jahre nach der Unterzeichnung der Erklärung) das Generalkonsulat der Tschechischen Republik feierlich eröffnet, das in seiner Kompetenz nicht nur Sachsen, sondern auch Sachsen-Anhalt und Thüringen betreut. Trotz aller Turbulenzen, die auch unser Generalkonsulat betroffen haben, erfüllt es ehrenhaft alle Aufgaben auf dem politischen, wirtschaftlichen, kulturellen oder rein konsularischen Gebiet. Nach zwanzig Jahren bekam auch der Freistaat Sachsen in Prag seine Vertretung. Am 18. Juli 2012 kam es zur Eröffnung des Sächsischen Kontaktbüros. Diese Vertretung genießt zwar keinen diplomatischen Status, aber sie ist trotzdem schon zu einem ehrenwürdigen Botschafter des Landes Sachsen in Tschechien geworden und pflegt intensiv die unmittelbareren Kontakte zwischen beiden Nachbarstaaten. Auf der politischen Ebene haben sich zwischen Tschechien und Sachsen die überdurchschnittliche Beziehungen entwickelt, was die Anzahl der Kontakte auf der höchsten Ebene beweist. Kein anderes Bundesland kann sich mit Sachsen vergleichen. Zur Unterstützung des Generalkonsulats wurde 1997 ei- 1

4 ne weitere tschechische Institution in Sachsen etabliert: das Tschechische Zentrum. Es verband mit seinen Aktivitäten alle Kunstarten, unterstützte Kinder und Erwachsene beim Erlernen der tschechischen Sprache, half Handelsbeziehungen zu knüpfen und bildete so eine Grundlage für Kommunikation und Verständnis. Von Anfang an war der Höhepunkt jedes Jahres das Festival Tage der tschechischen Kultur, das sich inzwischen zum Tschechischdeutschen Kulturtag entwickelt hat. Trotz der lobenswerten Aktivitäten des Tschechischen Zentrums konnte die Tätigkeit nicht aufrecht erhalten werden und sie endete im Jahr Unser Generalkonsulat übernahm einige von den Aufgaben des Tschechischen Zentrums, aber die Wunde ist unheilbar. Dem Text der gemeinsamen Erklärung folgend, ist es klar, dass im Vordergrund das Interesse beider Seiten die Wirtschaft und Energetik stehen sollte. Was könnte besser die Fortschritte auf diesem Feld dokumentieren, als die Sprache offizieller Statistiken? Sie alle wissen sehr gut, wie wichtig die wachsenden wirtschaftlichen tschechisch-sächsischen Beziehungen sind und welches Potenzial es für die Zukunft noch gibt, aber ohne Menschen, die sich dafür engagieren, die die ähnlichen Wirtschaftsstrukturen ausgenutzt haben, wäre es nicht möglich. Eine wichtige Rolle spielt die Wirtschafts- und Industriekammer, und viele Generationen der kleinen und mittleren Unternehmen an beiden Seiten der Grenze sind dankbar für solche Unterstützung und Hilfe. Die Energetik hat im Laufe der Jahre an Bedeutung gewonnen. Deswegen fand im Oktober 2011 in Dresden die 1. tschechisch-sächsische Energiekonferenz statt, die unter der Teilnahme beider Ministerpräsidenten die Grundrisse weiterer Zusammenarbeit zeichnete. Beide Länder respektieren gegenseitig ihre unterschiedlichen Energiekonzepte. Die grenzüberschreitende regionale Zusammenarbeit und ihre Entwicklung lag den Vätern der Erklärung besonders am Herzen. Im Laufe der zwanzig Jahre haben sich die Euroregionen etabliert, und alle wurden zum Motor einer Nachbarschaft mit Sonne und Schatten, was sich besonders in den Krisen beweist. Solche Nachbarschaft funktionierte ohne Einwand bei den Fluten, die unsere Länder seit 2002 immer wieder heimsuchen. Ohne gegenseitige Zusammenarbeit würden die Schäden sicher noch größer. Nach 20 Jahren kann man mit dem Kopf nicken, aber nicht die Hände in den Schoß legen. Wir haben noch viel zu entwickeln, zu verbessern und zu erledigen. Das Leben stellt an uns immer neue Herausforderungen. Und ich bin fest überzeugt, dass diese Herausforderungen von den Menschen gemeistert werden, die nicht im Scheinwerferlicht stehen möchten, aber die ihre Heimat, ihr Vaterland und ihre Nachbarn mit allen Vor- und Nachteilen lieben. Dr. Jarmila Krejčíková Generalkonsulin Auch 2013 steht Europa im Fokus Kaum ist das Jahr 2012, das ein Europäisches Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen war, zu Ende, schon wartet das nächste auf uns: das Europäische Jahr der Bürgerinnen und Bürger. Dabei geht es um die mit der EU-Bürgerschaft verbundenen Rechte. Das ganze Jahr über werden EU-weit Veranstaltungen und Konferenzen zu diesem Thema stattfinden, die den Dialog zwischen allen Regierungsebenen, der Zivilgesellschaft und den Unternehmen fördern und eine Vision dessen liefern sollen, wie die EU im Jahr 2020 aussehen sollte. Doch wie viel wissen wir über unsere Rechte und die Europäische Union? EU-Bürgerrechte Der Europäischen Union ist es wichtig, dass die EU-Bürger über ihre Rechte Bescheid wissen, denn nur so haben sie in ihrem Alltag wirklich etwas davon. Mit ihrem Bericht 2

5 über die Unionsbürgerschaft trägt die EU zur Aufklärung bei. Festgelegt sind die EU-Bürgerrechte im zweiten Teil des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union sowie in Kapitel V der Charta der Grundrechte der EU. Recht auf Freizügigkeit und freie Wahl des Wohnortes innerhalb der EU sowie Recht auf Nichtdiskriminierung aufgrund Ihrer Staatsangehörigkeit: Als EU-Bürger haben Sie das Recht, in der EU ungehindert zu reisen und Ihren Wohnort frei zu wählen. Dieses Recht unterliegt allerdings gewissen Bedingungen. So müssen Sie sich beispielsweise bei der Einreise in ein anderes EU-Land gegebenenfalls ausweisen oder wenn Sie für mehr als drei Monate in einem anderen EU-Land leben bestimmte Bedingungen erfüllen, je nachdem, ob Sie dort arbeiten oder studieren. Aktives und passives Wahlrecht: Wenn Sie in einem anderen EU-Land als Ihrem Herkunftsland leben, dürfen Sie in diesem Land unter denselben Bedingungen wie Staatsangehörige dieses Landes für die Kommunalwahlen und Wahlen zum Europäischen Parlament kandidieren. Petitionsrecht: Bei Anliegen oder Beschwerden haben Sie das Recht, Petitionen an das Europäische Parlament zu richten. Dabei kann es sich um ein persönliches Bedürfnis, eine persönliche Beschwerde oder um ein Thema von öffentlichem Interesse handeln. Die Angelegenheit muss in den Tätigkeitsbereich der EU fallen und Sie unmittelbar betreffen. Beschwerderecht: Beim europäischen Bürgerbeauftragten können Sie sich über Missstände bei der Tätigkeit der Organe oder Einrichtungen der EU beschweren. Sie können sich auch direkt an die Organe und beratenden Einrichtungen der EU wenden und haben das Recht, eine Antwort in einer der 23 EU-Amtssprachen zu erhalten. Recht auf konsularischen Schutz: Wenn Sie sich in einem Land außerhalb der EU aufhalten und Hilfe benötigen, genießen Sie als EU-Bürger den konsularischen und diplomatischen Schutz eines jeden EU-Landes, und zwar unter denselben Bedingungen, wie die Einwohner des betreffenden Landes. Das bedeutet, dass Sie in Situationen wie Todesfall, Unfall, Krankheit, Festnahme, Inhaftierung, Gewaltverbrechen oder Rückführung in das Heimatland auf Hilfe zählen können. Europäische Bürgerinitiative: Im Rahmen der Europäischen Bürgerinitiative können Sie die Europäische Kommission auffordern, einen Vorschlag für einen Rechtsakt zu unterbreiten. Die Initiative muss von mindestens einer Million Bürger aus mindestens einem Viertel der EU- Länder unterzeichnet werden. Grundrechte Die EU stützt sich auf die Werte der Würde des Menschen, der Freiheit, der Demokratie, der Gleichheit, der Rechtsstaatlichkeit sowie der Wahrung der Menschenrechte. Dies schließt auch die Rechte von Menschen ein, die Minderheiten angehören. Andere grenzüberschreitende Rechte Zugang zur Sozialversicherung: Wenn Sie innerhalb der EU umziehen, zahlen Sie nur in jeweils einem Land Sozialversicherungsbeiträge, auch wenn Sie in mehreren Ländern arbeiten. Im Allgemeinen erhalten Sie auch Ihre Sozialversicherungsleistungen ausschließlich von diesem Land. Gesundheitsversorgung im Ausland: Nach dem EU-Recht können Sie sich in einem anderen EU-Land einer medizinischen Behandlung unterziehen und haben eventuell Anspruch auf Kostenrückerstattung durch Ihre Krankenkasse im Heimatland. Studium im Ausland: Als EU-Bürger haben Sie das Recht, in jedem EU-Land unter denselben Bedingungen zu studieren wie Staatsangehörige dieses Landes. Einkaufen im Internet: Das EU-Recht schützt Sie, wenn Sie in Europa online einkaufen. Passagierrechte, Fluggastrechte, Rechte von Bahnreisenden: Wenn Sie Probleme mit internationalen Bahnreisen oder mit Flügen aus der EU oder in die EU mit einem Luftfahrtunternehmen der EU haben, haben Sie eventuell Anrecht auf Rückerstattung und möglicherweise sogar auf Entschädigung. Günstigere Mobiltelefontarife: Wenn Sie Ihr Handy im EU-Ausland benutzen, kann Ihr Betreiber Ihnen nicht beliebig viel dafür berechnen. Sichere und bezahlbare Energie: Dank der EU sind Sie als Verbraucher jetzt besser geschützt und haben das Recht, Ihren Strom- und Gaslieferanten selbst zu wählen. Freistaat Sachsen bewegt und pflegt gute Beziehungen zu den Nachbarn Der Freistaat Sachsen bewegt Europa mit über den Bundesrat, den Ausschuss der Regionen oder auch über vielfältige Kontakte mit den EU-Mitgliedsstaaten. Zudem werden gute Beziehungen zu den Nachbarn und Partnerregionen in ganz Europa gepflegt. Die Sächsische Staatsregierung setzt sich dafür ein, dass die sächsischen Interessen nach der Erweiterung und bei der Vertiefung der EU gewahrt werden. Staatsminister Dr. Jürgen Martens ist in Sachsen zugleich für Justiz- und Europaangelegenheiten zuständig. Deshalb obliegt dem Referat für Europapolitik, EU- Angelegenheiten und Europarecht des Sächsischen Staatsministeriums der Justiz und für Europa die Abstimmung und Umsetzung der sächsischen EU-Politik. Außerdem bearbeitet es Querschnittsfragen der Europapolitik wie die Umsetzung des Verfassungsvertrages, Struktur- und Wettbewerbspolitik, Daseinsvorsorge und die EU-Erweiterung. 3

6 Vorweihnachtszeit im Erzgebirge Das ist für viele Dresdner Einstimmung auf das schönste Fest im Jahr. Deshalb nahmen 47 Interessierte das Angebot von Kura am 13. Dezember gerne an und freuten sich auf einen erlebnisreichen Nachmittag und eine Weihnachtsfahrt nach Oberbärenburg. Reiseleiterin Renate Berger vom Kultur- und Reiseaktiv stimmte als Weihnachtswichtel mit einer kleinen süßen Überraschung zünftig ein. Als wir aus dem Elbtal die ersten Höhen erreichten, begann eine wunderschöne sonnenbestrahlte Winterlandschaft. Dick verschneite Bäume beugten sich unter der Last des Schnees märchenhaft schön. Wir dachten dabei nicht an Schneebruch und den Schaden, den es in den Wäldern geben wird. Für uns war die glitzernde Pracht einfach nur schön anzusehen. Wir haben die Fahrt genossen. In Oberbärenburg wurden wir vom Hotelpersonal herzlich empfangen und bei Kaffee, Stollen und selbstgebackenen Plätzchen lauschten wir dem Zither-Duo Zweiklang aus Freiberg. Lustige Geschichten aus dem Erzgebirge, erzählt in erzgebirgischer Mundart, brachten uns in die richtige Hutzenstuben-Laune. Alle konnten fröhlich mitsingen, denn es gab den Text der Lieder zum Nachlesen an jedem Tisch. Froh gelaunt und mit der erwarteten Vorweihnachtsstimmung im Gepäck ging es heimwärts. Es war eine gelungene Ausfahrt. Christine Friedrich Mitgliedergruppe 884 Kultur- und Reiseaktiv 2. Frühlingskonzert Die Chöre musica 74, LeubenTreff und Friedrich Wolf gestalten gemeinsam das 2. Frühlingskonzert der Volkssolidarität Dresden im Festsaal des Landhauses am Mittwoch, dem 27. März. Beginn: 14 Uhr, Einlass ab 13:30 Uhr, Preis: 9,50 Euro/Person inkl. Garderobengebühr Bimmelnd zum Mückentürmchen Kura nimmt am Mittwoch, dem 17. April 2013 mit der Altenberger Bimmelbahn Fahrt zum Mückentürmchen, einem der höchsten Berge im Osterzgebirge, auf. Bei einem gemeinsamen Kaffeetrinken mit süßem Palatschinken können Sie die herrliche Aussicht ins Erzgebirge und die Böhmische Schweiz genießen. Kartenbestellungen bzw. Anmeldungen sind über das Kultur- und Reiseaktiv, oder per Telefon unter 03 51/ möglich. 4

7 Die Interessen hör- und sichtbar machen Sebastian Vogel, Vorsitzender des Ausländerrates Dresden e. V.: Wir führen eine gesellschaftliche Debatte Jung, dynamisch, aufgeschlossen und konkret: Sebastian Vogel ist seit fünf Jahren engagierter Vorsitzender des Ausländerrates Dresden e. V. Wir haben 50 Mitglieder und sehen uns als Dachverband für Vereine, die sich wie wir um Ausländer kümmern, erklärt der 33- jährige Historiker und Politikwissenschaftler. Der gebürtige Dresdner ist Absolvent der TU Dresden und nennt unter anderem den Deutsch- Chinesischen Kulturverein und Afropa, der sich den Interessen der Afrikaner in Dresden verpflichtet fühlt. Vogel, seit 2010 auch Landesgeschäftsführer der SPD, lässt keinen Zweifel daran: Wir führen als Ausländerrat eine gesellschaftliche Debatte gegen die zunehmende Ökonomisierung der Menschen, die nicht selten nur nach Nützlichkeit eingestuft werden. Für uns steht die Integration der Asylbewerber und der Mitbürger mit Migrationshintergrund im Mittelpunkt unserer Arbeit. Sebastian Vogel stehen im Ausländerrat sechs Vorstandsmitglieder zur Seite. Seine Stellvertreterin ist die Elektro-Ingenieurin In Am Sayad Mahmood, eine Irakerin und Dolmetscherin für Arabisch und Persisch, die als Referentin für interreligiösen Dialog fungiert. Hinzu kommen je ein Deutscher, Türke, Ungar, Russe und Mocambiquaner. Der Verein ist laut Satzung selbstlos tätig und nicht in erster Linie zu eigenwirtschaftlichen Zwecken, finanziert sich aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Fördermitteln aus Europa, Land und Stadt. Im Vereinszentrum in der Heinrich-Zille-Straße 6 im Stadtteil Strehlen zu DDR-Zeiten Sitz der Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft pulsiert das Vereinsleben. Sechs kompetente hauptamtliche Mitarbeiter sorgen sich an der Basis um die Beratungsarbeit, begleiten Ausländer auf Behördengängen, zum Arbeitsamt und in Bildungseinrichtungen. Die Jugend- und Kulturarbeit findet im Jugendkeller statt, erklärt Vogel und betont, dass erfahrene Pädagogen zur Verfügung stehen. Sport- und Trommelkurse stehen auf dem Programm. Zur Familienarbeit gehört der Interkulturelle Frauentreff in Johannstadt, der Möglichkeiten des Gedankenaustausches, zur Weiterbildung und Freizeit bietet. Im Fokus der Vereinsarbeit steht die politische Bildung. Seit zwei Jahren organisieren wir Fahrten in den Bundestag und Besuche in den Landtag und den Stadtrat, sagt Sebastian Vogel, der den Ausländerrat als hör- und sichtbaren Interessenvertreter seiner Klientel sieht. Wir streiten für ein weltoffenes und tolerantes Dresden, betont der Vereinsvorsitzende und erwartet in der Stadt einen vorurteilsfreien Umgang mit Menschen einer anderen religiösen Herkunft und Kultur. Die Migranten wollen sich gesellschaftlich einbringen und brauchen Verständnis und Hilfe. Mit Stolz und Nachdruck verweist Vogel darauf, dass die diskriminierende Versorgung der Asylbewerber mit Verpflegungspaketen und Gutscheinen durch die finanzielle Unterstützung nach dem gesetzlichen Existenzminimum ersetzt werden konnte. Zweifelsfrei ein großer Erfolg der in Sachsen ältesten und personell stärksten Migrantenselbsthilfeorganisation. In Dresden leben derzeit etwa neun Prozent der Bevölkerung mit Migrationshintergrund. Diese Zahl verändert sich immer dann, relativiert Sebastian Vogel, wenn kriegerische Auseinandersetzungen wie im Irak, in Afghanistan oder Nordafrika die Menschen in die Flucht treiben. In seinem Arbeitszimmer in der Dresdner SPD-Zentrale hängt eine Traditionsfahne der Sozialdemokraten. Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit 23. Mai 1863 Ferdinand Lassalle Einigkeit macht stark ist zu lesen. Dieses Motto des Begründers des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins ist bis heute auch Richtschnur für Sebastian Vogel. Peter Salzmann 5

8 Dresdens Partnerstädte: Von Coventry bis Hangzhou Stadträtin Anita Köhler setzt Bürgeridee durch und griff Idee von Dorothea Bast auf Von den Stadträten beschlossen: Nach Ende der Baumaßnahmen werden am Rathaus auf einer Stele die Namen der Dresdner Partnerstädte für jedermann sichtbar zu lesen sein. Die Abgeordneten folgen damit einem Antrag von Stadträtin Anita Köhler. Die Sozialarbeiterin in der Schwerpunktbegegnungsstätte Laubegast ist seit 2004 im Auftrag der Volkssolidarität Abgeordnete der Fraktion Bürgerbündnis/Freie Bürger. Frau Köhler griff die Idee von Dorothea Bast auf, die Dresdner Partnerschaften in den Blickpunkt zu rücken. Mit seinen 13 Partnerstädten pflegt Dresden regen Austausch auf den unterschiedlichsten Gebieten: Schüler- und Jugendbegegnungen liegen der Landeshauptstadt dabei besonders am Herzen. Aber auch die Zusammenarbeit in Wirtschafts- und Umweltfragen rückt immer stärker in den Blickpunkt. Sehr eng sind auch die Beziehungen auf kulturellem Gebiet. Die Partnerschaft zum englischen Coventry ist international zu einem Symbol für Versöhnung und Frieden geworden. Der Vertrag beider im Zweiten Weltkrieg stark zerstörten Städte besteht seit Coventry hat Einwohner, ist mittelenglischer Verkehrsknotenpunkt und wichtiger Industriestandort (Autos, Textilien, Hightech, Uhren). Russlands Fenster zur Ostsee hieß Leningrad, als die Städtepartnerschaft 1961 begann. Trotz veränderter politischer Verhältnisse ist die Freundschaft geblieben. St. Petersburg, das Venedig des Nordens an der Newa, hat Einwohner und gilt als kulturelles und wirtschaftliches Zentrum im Norden Russlands mit Überseehafen, Akademien und Universität. Schiffsbau, Textil- und Autoindustrie geben dem bedeutenden Verkehrsknoten das Gepräge. Die niederschlesische Stadt Wroclaw an der Oder ist Dresdens drittälteste Partnerstadt, die nur 270 Kilometer entfernt liegt. Die polnische Großstadt hat Einwohner. Der Kultur- und Jugendaustausch prägt die Beziehung beider Städte deutlich. Wroclaw gilt als führendes Zentrum geistigen, religiösen und kulturellen Lebens in Polen, ist Erzbistum, Theaterhochburg, Wissenschafts- und Industriestandort (Maschinen- und Waggonbau, Elektronik- und Chemiewerke). Wroclaw hat einen wichtigen Binnenhafen mit Werft. Skopje, die Hauptstadt Mazedoniens, ist seit 1967 mit Dresden partnerschaftlich verbunden. Nach einer Zeit der Isolation durch den Krieg in Jugoslawien sind die Beziehungen beider Städte wieder enger geworden. Skopje hat Einwohner, liegt am Fluss Vardar im Norden von Mazedonien. Die bedeutende Kulturmetropole gilt als Schmelztiegel islamischer und christlicher Religionen, ist Sitz eines orthodoxen Metropoliten und katholischen Bischofs. Universität, Institute, Eisen- und Stahlindustrie, dazu elektronische und pharmazeutische Betriebe geben Skopje das Profil. Die tschechische Stadt Ostrava zwischen Altvatergebirge und Beskiden ist seit 1971 mit Dresden verbunden. Die oberschlesische Metropole zählt über Einwohner, ist eine typische Bergbaustadt mit Kokereien und Stahlwerken, dazu Chemie-, Baustoff-, Papierindustrie sowie einer berühmten Bergbauakademie. Brazzaville, die Hauptstadt der Republik Kongo in Zentralafrika, ist seit 1975 eine Partnerstadt Dresdens, die Einwohner hat. Die Metropole ist Sitz der kongolesischen Verwaltung, gilt als politisches, kulturelles und wirtschaftliches Zentrum der Republik mit Universität und großem Hafen. Die mittelitalienische Stadt Florenz, im Arno-Tal gelegen, pflegt mit Dresden seit 1978 Partnerschaftsbeziehungen. Mit Einwohnern besticht das Mekka für Kunstliebhaber auch als Touristenhochburg und als Schaufenster des traditionellen Handwerks (Lederwaren, Schmuck, Stoffe, Modeartikel). Florenz hat auch als Standort für Hightech sowie als Bank- und Handelszentrum einen Namen. 6

9 Die Elbe verbindet Dresden und Hamburg. Die Hansestadt pflegt umfangreiche Beziehungen zu Dresden seit Seither haben sich weit über 50 Hamburger Firmen in Dresden ansässig gemacht. Hamburg hat Einwohner und liegt am Unterlauf der Elbe in der fruchtbaren norddeutschen Tiefebene etwa 100 Kilometer von der Nordsee entfernt. Die Wirtschaftsmetropole ist mit 96 Ländervertretungen größter Konsularort der Welt, Handels-, Dienstleistungsund Medienzentrum, Messe-, Kongress- und Kulturmagnet. Der Hamburger Hafen ist weltberühmt. Die niederländische Handels- und Hafenstadt Rotterdam hat über Einwohner und ist seit 1988 mit Dresden durch Partnerschaftsvertrag verbunden. Rotterdam liegt am nördlichen Hauptarm der Nieuwe Maas direkt an der Nordsee-Rheinmündung. Die bedeutende Hafenstadt gilt als industrielles Herz der Niederlande, ist Umschlagplatz für Salz, Erdöl, Erz und Getreide. Die Zusammenarbeit von Straßburg und Dresden begann Schüler-, Jugend-, Kunst- und Kulturaustausche prägen die Städtepartnerschaft. Die ostfranzösische Metropole hat Einwohner und ist Hauptstadt des Elsass, Sitz des Europäischen Parlaments und des Europarates. Straßburg wird von Universitäten, Handels- und Dienstleistungseinrichtungen, der Lebens- und Genussmittelindustrie, von Banken und vom Exporthafen geprägt. Hinzu kommt die Chemie-, Metall- und Bauindustrie. Die Mozartstadt Salzburg stellt ihre kulturellen Traditionen seit 1991 in den Dienst der Partnerschaft mit Dresden. Die österreichische Stadt unweit der Grenze zum Freistaat Bayern zählt Einwohner, hat Universität, Hochschulen, ein Internationales Forschungszentrum für Wissenschaftsgrundlagen und ist Sitz eines Erzbischofs. Seit 1920 sind die Salzburger Festspiele ein Event von Weltbedeutung. Columbus, die Stadt im mittleren Westen der USA, ist die Hauptstadt des Bundesstaates Ohio. Die Partnerschaft mit Dresden beinhaltet vor allem Wissenschafts- und Schüleraustausch, aber auch das Breitensport-Fest Challange Day und gemeinsame kulturelle Höhepunkte Einwohner sind in der Stadt der Handels-, Dienstleistungszentren, des Hightech und einer Universität zuhause. Die 13. Partnerstadt Dresdens ist die chinesische Metropole Hangzhou mit 4,14 Millionen Einwohnern. Sie ist die Hauptstadt der Quadratkilometer großen Provinz Zhejiang. Maschinenbau, Teeverarbeitung, Stahlwerk, Chemiekombinat und Seidenproduktion prägen das Profil einer Stadt, die am Ostchinesischen Meer liegt. Peter Salzmann Wirtschaftlicher Zusammenschluss Die Europäische Union war nicht von Anfang an so groß wie heute. Die ersten europäischen Länder, die sich 1951 zur wirtschaftlichen Zusammenarbeit entschlossen, waren Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und die Niederlande. Im Laufe der Zeit entschieden sich immer mehr Länder für den Beitritt. Mit Bulgarien und Rumänien, die am 1. Januar 2007 der EU beigetreten sind, gehören der EU 27 Mitglieder an. EU-Mitgliedsstaaten und ihr Beitrittsjahr Belgien (Gründungsmitglied 1952), Bulgarien (2007), Dänemark (1973), Deutschland (Gründungsmitglied 1952), Estland (2004), Finnland (1995), Frankreich (Gründungsmitglied 1952), Griechenland (1981), Irland (1973), Italien (1952), Lettland (2004), Litauen (2004), Luxemburg (1952), Malta (2004), Niederlande (Gründungsmitglied 1952), Österreich (1995), Polen (2004), Portugal (1986), Rumänien (2007), Schweden (1995), Slowakei (2004), Slowenien (2004), Spanien (1986), Tschechien (2004), Ungarn (2004), Vereinigtes Königreich Großbritannien (1973), Zypern (2004) 7

10 Volkshochschule und Volkssolidarität mit gemeinsamen Kursangeboten RückenFit - Kraft und Entspannung für die Wirbelsäule Kursbeginn Donnerstag, 21. März 2013, 10:45 bis 11:45 Uhr und 11:45 bis 12:45 Uhr, im Seniorenzentrum Amadeus, Striesener Straße 2, Dresden, Telefon 03 51/ Kursbeginn Freitag, 22. März 2013, 17 bis 18 Uhr und 18 bis 19 Uhr, im LeubenTreff, Reisstraße 7, Dresden, Telefon 03 51/ Kursbeginn Montag, 25. März 2013, bis 17:15 Uhr, in der Begegnungsstätte Trachenberge, Trachenberger Straße 6, Dresden, Telefon 03 51/ Pilates Kursbeginn Montag, 25. März 2013, 13 bis 14 Uhr und 14 bis 15 Uhr, in der Begegnungsstätte Trachenberge, Trachenberger Straße 6, Dresden, Telefon 03 51/ Qi Gong Kursbeginn am Montag, 25. März 2013, 15:15 bis 16:15 Uhr, in der Begegnungsstätte Trachenberge, Trachenberger Straße 6, Dresden, Telefon 03 51/ Hatha-Yoga (Grundkurs) Kursbeginn Freitag, 25. März 2013, 10 bis 11 und 11 bis 12 Uhr, im LeubenTreff, Reisstraße 7, Dresden, Telefon 03 51/ Gymnastik wirkt wie ein Jungbrunnen. Seit Jahren ist eine steigende Tendenz der Nachfrage nach Sportangeboten auch in Seniorenbegegnungsstätten zu verzeichnen. Sportliche Betätigung hilft gerade älteren Menschen, länger beschwerdefrei, beweglich und unabhängig mobil zu bleiben. Dazu kommt der Anspruch, dabei auch fachliche Anleitung zu erhalten. Die prophylaktischen Gesundheitskurse der Dresdner Volkshochschule sind sehr gute und erschwingliche Angebote auch für Senioren, nur ist der Weg für diese mitunter schlicht zu weit, um daran teilnehmen zu können. fasst Astrid Hupka, Gruppenleiterin Begegnungsstätten der Volkssolidarität Dresden, die Situation zusammen. Die Dresdner Volkssolidarität betreibt stadtweit 13 Angebote der Seniorenbegegnung. Da lag es nahe, gemeinsam mit Dr. Marion Lehnert, Leiterin des Fachbereiches Gesundheit der Volkshochschule, nach Möglichkeiten zu suchen, die Kurse zu den Senioren zu bringen. Geeignete Orte fanden sich schnell in den stadtteilnahen Begegnungsstätten. Die professionellen Übungsleiter bietet die Volkshochschule. Wir haben nun ein Angebot zusammengestellt, das zum einen garantiert, dass Trainingsgruppen nicht zu groß werden und zum anderen den Anreiz gibt, sich regelmäßig zu betätigen. Denn das ist immer sehr wichtig, wenn man sich entscheidet, etwas für die eigene Gesundheit und Fitness zu tun. so Dr. Marion Lehnert. 8

11 Wo? Was? Wann? Mit Kura auf Reisen Meisterwerke in Holz sind auf der Fahrt in das Daetz- Centrum in Lichtenstein am Mittwoch, dem 20. März 2013, zu sehen. Sie erleben eine einzigartige Ausstellung mit über 550 Meisterwerken in Holz eine aufregende Entdeckungsreise durch Afrika, Europa, Amerika, Asien und den polynesischen Archipel. Kura nimmt am Mittwoch, dem 17. April 2013 mit der Altenberger Bimmelbahn Fahrt zum Mückentürmchen, einem der höchsten Berge im Osterzgebirge, auf. Bei einem gemeinsamen Kaffeetrinken mit süßem Palatschinken können Sie die herrliche Aussicht ins Erzgebirge und die Böhmische Schweiz genießen. Kura auf internationalen Pfaden unterwegs In Böhmen spielt die Musik die sechstätige Busreise zum traditionellen Frühlingstreffen der Volkssolidarität führt vom 18. bis 23. April 2013 nach Westböhmen und Plzen. Plzen, das Zentrum Westböhmens, wurde bereits im Jahr 1295 urkundlich erwähnt. Auf Geheiß des böhmischen Königs Wenzel II. entstand an einer Kreuzung von Handelswegen diese Stadt. Nirgendwo sonst finden sich so gut erhaltene und vielfältige Stilrichtungen. Plzen konnte sich inmitten einer wundervollen, ungezähmten Landschaft seit Jahrhunderten multikulturell entwickeln. Von den vielen Burgen, Schlössern, Klöstern und anderen Sehenswürdigkeiten in und um Plzen wird ein kleiner Teil zu erleben sein. Das Naturparadies Ostfriesland ist Ziel des Herbsttreffens 2013 der Volkssolidarität. Kleine verträumte Fischerorte, eine frische Brise vom Meer, herrliche Küstenlandschaften voller Tradition und alte Hansestädte mir viel Charme sind vom 8. bis 13. September 2013 zu erleben. Haben Sie richtig geraten? Mit der Ausgabe 4/2012 haben wir begonnen, eine Wissens- und Rätselecke einzurichten (Seite 9). Für all diejenigen, die nicht jede Antwort auf die Fragen von Dorothea Bast wussten, folgen hier die Antworten: 1. Das Dresdner Stadtwappen aus dem Jahr 1309 ist ein gespaltenes Schild und auf goldenem Grund mit einem schwarzen Meißner Löwen und zwei schwarzen Landsberger Pfählen. Der Löwe steht für Mut, Tapferkeit und Macht, die Pfähle sind nicht beschrieben fiel Landsberg von den Askaniern durch Erbschaft an Braunschweig und dann wiederum an die Wettiner. Pfähle wurden wahrscheinlich gegen mögliches Hochwasser eingesetzt, wie in Venedig. Landsberg liegt am rechten Nebenfluss der Saale, Landsberg im Saalekreis, NW von Halle a. d. Saale. 2. Die längste Straße im Stadtgebiet Dresdens, in die 43 Nebenstraßen münden, ist die Leipziger Straße. Sie begann nach Abbruch des alten Leipziger Tores (Weiße Tor.) 1817 genau hinter der Antonstraße und endet an der Stadtgrenze Radebeul, vorher: Neue Meißner Postund Landstraße. 3. Über 209 Kilometer misst das Gleisnetz der Dresdner Verkehrsbetriebe im Jahr 2012, auf dem zwölf Straßenbahnlinien fahren. Schon gewusst? Rund um die Semperoper Dresden lautet das Motto der nächsten Wissensfragen, die sich Dorothea Bast für die Leser der Lebensbilder ausgedacht hat. 1. Was wollte Semper zum Ausdruck bringen, als er bei der zweiten Oper an der Eingangsseite Dichter aus Griechenland, England, Frankreich und Deutschland gut sichtbar für die Gäste anbringen ließ? 2. Ein Sohn von Gottfried Semper beteiligte sich intensiv am bildhauerischen Wiederaufbau der zweiten Semperoper. Er erwarb sogar den Titel Professor. Wie ist sein Vorname? 3. König Johann, der übrigens neun Sprachen beherrschte, schaut hoch zu Ross nicht zur Semperoper. Welches große Werk übersetzte er ins Deutsche? Wo ist es am Denkmal zu erkennen? Die Auflösung finden Sie in der Ausgabe 2/2013 der Lebensbilder und zur nächsten Exkursion mit Dorothea Bast, wenn es wieder heißt: Mit Kura erleben. Sprechzeiten Kura Weitere Informationen zu den Angeboten des Kultur- und Reiseaktivs sowie dem Jahresprogramm 2013 erhalten Sie zu den Sprechzeiten dienstags und donnerstags von 10 bis 12 Uhr und 13 bis 15 Uhr im Vereinszentrum der Volkssolidarität Dresden e. V., Alfred-Althus-Straße 2, Dresden, Tel.: (03 51) , Fax: (03 51)

12 Vita GRANDE lädt zum offenen Dialog und bietet kurzweiligen Messebesuch Die Sächsische 50Plus Aktiv-Messe lädt am 6. April 2013 erneut die Dresdner Senioren zum Informieren, Flanieren und Ausprobieren in das Kongresszentrum Dresden ein. Über 60 Aussteller und 30 verschiedene Vorträge und Workshops aus den Bereichen Finanzen, Recht, Wohnen, Gesundheit, Reisen, Kultur und Bildung garantieren auch in diesem Jahr einen informativen und kurzweiligen Messebesuch. Auch die Volkssolidarität Dresden informiert neben Ausstellern wie der Landeshauptstadt, der Sparkasse oder der Staatsoperette am eigenen Stand über Angebote und Leistungen des Vereins. Kostenfreie Stadtführungen, eine Kulturecke (mit Werken von Dresdner Künstlern), die Ausstellung Geschichte zum Anfassen (präsentiert vom DDR-Museum Radebeul) und ein regionaler Marktplatz runden das Angebot ab. Unter dem Motto Alt und jung geblieben - Dresden, eine Stadt wie ihre Bürger findet 16 Uhr ein Bürgerdialog u. a. mit Sozialbürgermeister Martin Seidel statt. Alle Dresdner Bürger sind aufgefordert, in den offenen Dialog mit den Vertretern ihrer Stadt zu treten. Weitere Informationen zum Bürgerdialog sowie das komplette Vortragsprogramm der VitaGRANDE finden Sie auf der Homepage oder telefonisch unter Mitglieder der Volkssolidarität Dresden zahlen bei Vorlage des Mitgliedsausweises nur drei statt fünf Euro Eintritt. Sprachkurse und Vorträge in den Begegnungsstätten Seniorenzentrum Amadeus interessante Lichtbildervorträge in beeindruckenden Bildern mit Dr. Volkmar Liebich (Beginn jeweils 14 Uhr). 22. Mai: Nordmexiko, Mexiko-Stadt mit Anthropolog. Museum und Umland; 12. Juni: Von Mexiko-Stadt bis zur Halbinsel Yucatan; 11. Juli: Sehenswertes auf Yucatan; 8. August: Neuseeland 1, Nordinsel; 22. August: Neuseeland 2, Südinsel; 30. Oktober: Singapur Englischkurs für Fortgeschrittene mit Johanna Koch montags 16 Uhr Englischkurs für Anfänger mit Juliane Mildner freitags 12 Uhr Begegnungsstätte Am Nürnberger Ei Englischkurs mit Frau Dr. Eckardt montags, 10 Uhr Begegnungsstätte fidelio Englisch-Kurs mit Angela Knobloch mittwochs, 8:45 Uhr Französisch-Kurs mit Angela Knobloch mittwochs, 10:30 Uhr Begegnungsstätte Gorbitz Maria Sibylla Merian Dr. Volker Liebich hält auch im Jahr 2013 interessante Vorträge rund um die Welt. Beginn jeweils 14 Uhr mit Kaffeetrinken, Vortrag ab 14:30 Uhr: 5. März: Neuseeland 2 Südinseln; 2. April: Australien 1, Westen; 14. Mai: Australien 2, Rotes Zentrum, 11. Juni: Australien 3, Norden; 2. Juli: Australien 4, Queensland; 6. August: Australien 5, New South Wales (Sydney); 10. September: Thailand 1, Von Bangkok zum Norden; 1. Oktober: Thailand 2, Reize der Mitte; 5. November: Thailand 3, Vielseitiger Süden; 3. Dezember: Winterkaleidoskop Begegnungsstätte Klotzsche Englisch III dienstags, 18:15 Uhr Englisch I mittwochs, 8:30 Uhr Begegnungsstätte Laubegast Englisch mit Hannelore Regel mittwochs, 9 Uhr; freitags, 9 Uhr und 10:45 Uhr Begegnungsstätte Trachenberge Unterhaltung in Französisch mit Flaurita Maffokang für alle die, die ihre Französischkenntnisse auffrischen oder Neues lernen wollen montags, 9 Uhr Begegnungsstätte Zschertnitz Michelangelo Englisch für Anfänger geleitet von Roland Winkelhöfer dienstags, 9 Uhr 10

13 Mit Mut, Respekt und Toleranz Volkssolidarität Dresden reihte sich in die Menschenkette am 13. Februar 2013 ein Die Volkssolidarität Dresden hat ihre Mitglieder und alle Dresdnerinnen und Dresdner aufgerufen, sich am 13. Februar 2013 in die Menschenkette einzureihen und ein Zeichen zu setzen gegen Rechtsextremismus und Menschenverachtung. Gerade am 13. Februar, dem Tag der Zerstörung Dresdens und im Gedenken an die vielen Toten in der Bombennacht am 13. und 14. Februar 1945, wollen die Mitglieder der Volkssolidarität ein Zeichen setzen für Menschwürde und Respekt, erklärte Vorsitzende Dr. Eva-Maria Stange. Viele Mitglieder haben den Krieg und die Zerstörung Dresdens selbst miterlebt und sagen Nie wieder Krieg und nie wieder Faschismus!. Sie wollen keinen Aufmarsch der Neonazis in unserer Stadt, sondern reihen sich entschlossen ein in die Menschenkette und den friedlichen Widerstand. Menschenwürde und Respekt sind für die Volkssolidarität Dresden an jedem Tag aufs Neue zu verteidigen. Gerade am Tag der Zerstörung Dresdens, die hat ihre Ursachen in den unmenschlichen und rassistischen Auswüchsen des Nationalsozialismus hat, und dem Gedenken an die vielen Toten in Folge der Bombennacht am 13./14. Februar 1945 wollen die Dresdner Frieden. Deshalb riefen wir die Mitglieder der Volkssolidarität Dresden auf, gemeinsam mit den Bürgern der Stadt Widerstand gegen Rechtsextremismus und Menschenverachtung am 13. Februar 2013 zu zeigen. so Vorsitzende Dr. Stange. Miteinander Füreinander ist das Leitmotiv der Volkssolidarität. So war es auch am 13. Februar 2013, als 17 Uhr sich die Menschenkette vor dem Dresdner Rathaus formierte und 18 Uhr die Altstadt Dresdens und die Neustädter Seite umschloss. Mit Umsicht für ein abwechslungsreiches Gruppenleben Herbert Sand versteht es mit seiner umsichtigen und akkuraten Art immer wieder, auf die Bedürfnisse der Mitglieder einzugehen und daraus ein abwechslungsreiches Gruppenleben zu gestalten hat er die Mitgliedergruppe 384 Seidnitz als Vorsitzender übernommen. Er leitete die Helfer und Kassierer regelmäßig an und versetzte sie so in die Lage, auch ihre Mitglieder über aktuelle Ereignisse in der Volkssolidarität zu informieren. Dieses Miteinander förderte das Zusammengehörigkeitsgefühl in der Mitgliedergruppe besonders stark. Im Vordergrund seines freiwilligen Wirkens stand stets die gelebte Volkssolidarität, auch bei seinem langjährigen Engagement für den Reiseklub der Volkssolidarität. Als kompetenter und zuverlässiger Ansprechpartner und Reisebetreuer ermöglichte er vielen tausend Menschen schöne Erlebnisse im In- und Ausland. Für sein langjähriges Engagement als Vorsitzender und Reisebetreuer im Reiseklub wurde Herbert Sand mit der Goldenen Solidaritätsnadel der Volkssolidarität im Rahmen der Weihnachtsfeier der Mitgliedergruppe 905 Gruna am 28. November in der Begegnungsstätte fidelio gewürdigt. Und auch in Zukunft wird Herbert Sand der Volkssolidarität die Treue halten. Er hat sich bereiterklärt, als Helfer und Kassierer in seiner neuen Mitgliedergruppe 905 in Gruna aktiv zu bleiben. Vorsitzende Dr. Eva-Maria Stange gratuliert Herbert Sand zur Verleihung der Goldenen Solidaritätsnadel. 11

14 Flaurita Maffokang: Wir sind eine große Familie Hallo! Ich bin Flaurita Maffokang, 22 Jahre alt und komme aus Kamerun. Vor ein paar Monaten habe ich mich nach einem Aupair-Jahr in Dresden entschieden, ein soziales Jahr zu leisten, um meine Sprachkenntnisse zu verbessern und die deutsche Kultur besser kennenzulernen. Ich erhielt zu meinem großen Glück bei der Volkssolidarität einen Vertrag. Ich fing mit allen anderen FSJ-lern am 3. September mit einem Einführungstag an. Am nächsten Tag ging ich in die Begegnungsstätte Trachenberge mit gemischten Gefühlen trotz aller uns gegebenen Sicherheitsgefühlen zum ersten Seminarstag. Was erwartet mich dort? Wie ist es, acht Stunden am Tag zu arbeiten? Wie werden die Senioren auf mich reagieren? Was ist, wenn sie meine Hautfarbe nicht akzeptieren? Werden meine Kollegen nett sein? Wird die Arbeit mir Spaß machen? War es eine gute Entscheidung, ein Volontär-Jahr zu machen? Ich war ziemlich unsicher, verängstigt und verloren, als ich in der Trachenberger Straße 6 ankam. Mittlerweile sind fünf Monate vergangen und meine Sorgen und Verunsicherungen mit. Ich muss zugeben, dass der Anfang nicht leicht war, weil ich noch nie zuvor acht Stunden am Tag gearbeitet habe. Aber ich wurde sehr gut von den Senioren aufgenommen, und wir sind jetzt ein tolles Team. Jeden Tag werden die Interessen an meiner Heimat und Person geweckt. Es vergeht kein Tag, ohne dass ich ihre Neugier zu befriedigen habe. Neulich haben wir mit einem Französisch-Unterhaltungskurs angefangen, da einige sehr großes Interesse zeigten, indem ich für sie immer wieder Worte übersetzen oder erklären musste. Mit unseren Besuchern, die schon mal in Frankreich gelebt hatten oder die, die noch etwas Neues lernen wollten, entschlossen wir uns, die Gruppe zu bilden. Wir treffen uns einmal pro Woche und haben viel Spaß miteinander. Vor einigen Tagen war mein Geburtstag, und mir sind fast die Tränen gelaufen nach der Überraschung, die sie für mich geplant hatten. Wir sind wirklich eine große Familie, obwohl jeder von uns besonders ist. Mit Hilfe meinen Kollegen veranstalten wir hoffentlich bald einen Kamerunischen Tag, an dem ich meine Heimat vorstellen möchte. Dazu soll kamerunisch gegessen und ein Tanz vorgeführt werden. Gemeinsam haben wir noch viele Projekte geplant, die wir mit Sicherheit schaffen werden. Dank meiner Arbeit mit den Senioren lerne ich jeden Tag eine neue Seite von den Deutschen kennen: diese freundlichen, solidarischen und lockeren Eigenschaften. Auf das, was mich in Zukunft in der Begegnungsstätte erwartet, bin ich gespannt, ungeduldig und freue mich schon darauf. Eine Sache ist sicher: Ein soziales Jahr zu machen, war, ist und wird immer eine der besten Entscheidungen sein, die ich jemals getroffen habe. Flaurita Maffokang Ausbildungsplatz sucht junge Leute Sie kennen junge Leute, die sich gern für andere engagieren und mit ihrer beruflichen Tätigkeit Generationen verbinden wollen? Älter werden und jung bleiben ist der Leitsatz, den wir mit unserer Ausbildung zum Altenpfleger vermitteln. Bewerbungen nimmt die Personalabteilung gern entgegen. Kontakt: Volkssolidarität Dresden ggmbh, Personalabteilung, Altgorbitzer Ring 58, Dresden Telefon: 03 51/

15 KarriereStart lockte viele Interessierte an Gemeinsam haben sich die Volkssolidarität Elbtalkreis- Meißen e. V. und die Volkssolidarität Dresden ggmbh auf der Messe KarriereStart vom 18. bis 21. Januar 2013 präsentiert. Viele Jugendliche haben sich die Chance nicht entgehen lassen und uns ihre Fragen zur Ausbildung zum Altenpfleger und Erzieher gestellt. Auch der 2. Vizepräsident des Sächsischen Landtages, Horst Wehner (rechts im Bild), ließ es sich nicht nehmen, sich über die Volkssolidarität zu informieren. Positive Resonanz gab es ebenso von Besuchern am Stand, wie uns Valerie Cohen und Olga Schmer vom Projekt Kopilot der Kompetenzagentur Verbund Dresden- Ost schrieben: Sehr geehrte Frau Berek, im Namen des ganzen Teams der Beratungsstellen der Jugendberufshilfe bedanken wir uns ganz herzlich bei Ihnen für Ihre Teilnahme an unseren Rundgängen bei der Messe Karriere- Start Die Jugendlichen haben sich an Ihrem Stand wohl und willkommen gefühlt. Wir wünschen Ihnen und Ihren Organisationen weiterhin viel Erfolg. Regen Zuspruch fand die Gewinnspielaktion mit der Frage Wann wurde die Volkssolidarität gegründet? 1944, 1945 oder 1946 standen zur Auswahl. Wissen Sie die richtige Antwort? 1945 wurde die Volkssolidarität in Dresden gegründet. Über 80 Gewinnspielkarten fanden den Weg in den Lostopf. Ein Gewinner war bei der Verlosung direkt dabei und konnte von Frank Stritzke, Geschäftsführer der Volkssolidarität Elbtalkreis-Meißen e. V., seinen Gewinn ein kleines Startkapital für seine Ausbildung entgegennehmen. Seit dem Jahr 2003 bildet die Volkssolidarität Dresden Altenpfleger aus. Die Volkssolidarität Elbtalkreis-Meißen e. V. betreibt seit 1992 Kindertagesstätten und konnte im vergangenen Jahr das Kind in einer Kindertagesstätte begrüßen. Blickwechsel beeindruckt Sehr geehrte Frau Bochert, wir möchten uns bei Ihnen herzlichst für die Zusammenarbeit im Rahmen des Projektes Blickwechsel Soziales Lernen in fremden Lebenswelten bedanken. Auch in diesem Jahr war es eine Bereicherung, mit einer so großen Zahl an Kooperationspartnern zusammenzuarbeiten. Alle beteiligten Schüler waren begeistert. Besonders prägend war die Möglichkeit, in die Praxis schnuppern zu können. Deswegen ist es uns wichtig, Ihnen für Ihren Einsatz unseren Dank entgegenzubringen. Einige Schüler haben ihre Eindrücke wie folgt geschildert: Danke für die Möglichkeit, dass ich auch mal den Alltag von Senioren sehen konnte. Es war wirklich sehr interessant und hat auch viel Spaß gemacht. Falco Ich habe heute eine sehr angenehme Erfahrung gemacht, viel von den Senioren erfahren und mich mit den Mitarbeitern gut ausgetauscht. Das Projekt finde ich sehr gut, man kann Einblicke gewinnen, die man sonst nie angeboten bekommen hätte. Nina dass man mit Vorurteilen fast nie Recht hat und dass es immer Gründe gibt, warum etwas/jemand so ist. Robin Obwohl das Projekt nun zum zweiten Mal organisiert wurde, gehen wir davon aus, dass mit über 20 Kooperationspartnern nicht alles reibungslos verläuft. Aus diesem Grund wird das Projekt zurzeit gründlich evaluiert, da wir im nächsten Jahr eine Wiederholung anstreben. Wir würden uns freuen, wenn es im Seniorenzentrum Amadeus der Volkssolidarität Dresden weiterhin möglich wäre, uns zu unterstützen und Schüler aufzunehmen. Wir wünschen Ihnen alles Gute. Jan Goldammer Jens Reichel Projektleiter Stadtjugendpfarramt Dresden Schulleiter Gymnasium Bürgerwiese 13

16 Suche nach Orientierung für den weiteren Weg Zu einer Klausurtagung traf sich der Bundesvorstand der Volkssolidarität am 11. und 12. Januar 2013 in Berlin. Eingeladen waren dazu die Vorsitzenden der Landesverbände, die Landesgeschäftsführer, Leiter von Arbeitsgruppen, Kompetenzzentren und Arbeitskreisen sowie die Referenten der Bundesgeschäftsstelle. Sie beschäftigten sich mit den Rahmenbedingungen für die Arbeit des Verbandes und mit dessen weiterer Entwicklung. Zu den Themen gehörten neben der Situation von sozialen Organisationen auch die aktuellen rentenpolitische Entwicklung sowie die Zusammenarbeit der Organisation für Verbandsgruppenversicherungen (OVG) der Ergo und die weitere Zukunftsdebatte der Volkssolidarität. Das Profil der Volkssolidarität mit den drei Säulen Mitgliederverband, soziale Dienstleistungen und sozialpolitische Interessenvertretung sichert die Unabhängigkeit und die Stärken des Verbandes. Das machte Dr. Eckhard Priller vom Wissenschaftszentrum Berlin (WZB) auf der Klausurtagung deutlich. Der Wissenschaftler sprach über die veränderten Anforderungen an Organisationen der Wohlfahrtspflege und wertete dabei aktuelle WZB- Untersuchungen aus. WZB-Wissenschaftler Priller sieht ein Drei-Säulen-Modell wie das der Volkssolidarität als Vorteil. So habe der Verband mehrere Standbeine, und zugleich unterscheide er sich damit von anderen Organisationen sowie von rein marktorientierten Unternehmen. Er riet dazu, diesen Vorteil nicht aufzugeben. Zuvor gab der Wissenschaftler einen Überblick, wie soziale Organisationen mit veränderten Rahmenbedingungen wie der zunehmenden Ökonomisierung umgehen. Die sogenannten Nonprofit-Organisationen seien einem steigenden Wettbewerbsdruck ausgesetzt. Sie hätten ebenso mit sinkender öffentlicher finanzieller Unterstützung zu tun, was allein durch Spenden und Sponsoring nicht ausgeglichen werden könne. Die Organisationen würden oftmals ihre Tätigkeitsfelder ausweiten, aber dabei das Veränderungspotenzial der Strukturen nicht nutzen und diese nicht umbauen. Priller bezeichnete es als ein Problem, dass den Untersuchungen zufolge das Gemeinschaftsgefühl in den Verbänden, Stiftungen, Genossenschaften und gemeinnützigen GmbH nachlasse. Es gebe aber weiterhin eine starke Orientierung auf das Gemeinwohl. Der auch politisch gewollten zunehmenden Marktorientierung aufmerksam und vorsichtig gegenüber zu stehen, dazu riet der WZB-Wissenschaftler. Die Folgen politischer Entscheidungen für die soziale Entwicklung machte zuvor schon Dr. Johannes Steffen, Experte für Alterssicherung- und Rentenfragen aus Bremen, deutlich. Er sprach über aktuelle rentenpolitische Entwicklungen und was gegen die wachsende Altersarmut getan werden könnte. Aus seiner Sicht geht es zentral darum, die politische gewollte weitere Senkung des Rentenniveaus zu stoppen. Vorrangiges Ziel muss es sein, den Lebensstandard zu sichern, betonte der Wissenschaftler. Nur so könne auf Dauer Altersarmut vermieden werden. Er zeigte, dass die verschiedenen Mindestlohn-Modelle von Parteien und Gewerkschaften das Problem ebenso wenig allein lösen können wie Vorschläge für eine Zuschussrente, eine Solidarrente oder eine solidarische Mindestrente. Die Gesetzliche Rentenversicherung (GRV) müsse wieder auf ein lebensstandardsicherndes Niveau orientiert werden. Nur verbunden damit würden Mindestlöhne und die Rente nach Mindestentgeltpunkten den Menschen ein Alterseinkommen über dem Existenzminimum gewährleisten. Er riet der Volkssolidarität, sich weiter dafür einzusetzen. Zur Debatte standen auch die Positionen der Volkssolidarität zu diesem Thema. Dr. Jens Oldenburg, Direktionsbeauftragter der ER- GO, zog Bilanz der Kooperation des Verbandes mit der Versicherung bei Angeboten für die Mitglieder. Diese Erfolgsgeschichte könne und müsse fortgeschrieben werden, auch wenn die Rahmenbedingungen dafür schwieriger geworden seien. Er forderte die Verbandsfunktionäre auf, sich aktiv und konstruktiv dafür einzusetzen, dass die Vielfalt der Produkte den Mitglieder und Mitarbeitern weiterhin bekannt gemacht werden und bot dabei jegliche Unterstützung des Unternehmens an. Zahlen und Fakten In Dresden leben Ausländer. Das entspricht einem Anteil von 4,2 Prozent. Für Ausländer, Asylbewerber, Flüchtlinge und Aussiedler stehen sechs Übergangswohnheime und drei Beratungsstellen zur Verfügung. Etwa zehn Millionen Besucher zählt Dresden im Jahr. 17,8 Prozent sind ausländische Gäste, die meisten aus den USA, der Schweiz, Österreich, Großbritannien und Japan. 14

17 Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit Leitbild Der Vorstand der Volkssolidarität Dresden hat sich in den letzen zwei Jahren immer wieder die Frage gestellt: Wohin soll sich die Volkssolidarität Dresden in den kommenden Jahren entwickeln? Ein Ausdruck dieser Vision und des Bildes von einer zukünftigen Volkssolidarität soll im Leitbild seinen Niederschlag finden. Nach einer ersten Diskussionsrunde mit den Vorsitzenden der Mitgliedergruppen wurden viele Anregungen aufgenommen, die nun in einer Arbeitsgruppe aus Vertretern des Vorstandes sowie des Ehren- und Hauptamtes diskutiert und zu einem Beschlussvorschlag für die 14. Delegiertenversammlung, die am 21. Juni 2013 stattfindet, zusammengeführt werden sollen. Der Arbeitsgruppe gehören an: Dr. Eva-Maria Stange (Vorsitzende), Carmen Wanke (Vorstand), Ingrid Heine (Vorstand), Dr. Rainer Kempe (Vorstand), Clemens Burschyk (Geschäftsführer), Elke Keiner (Geschäftsführerin, Moderation), Dietmar Skeide (Mitgliedergruppe Reißiger Straße), Anita Köhler (Bereich Begegnungsstätten), Julia Berger (Bereich ambulante Pflege), Bianca Schwartpaul (Bereich stationäre Pflege) Ergänzungswahl für die Revision In der 14. Delegiertenversammlung, die am 21. Juni 2013 stattfindet, können laut Satzung zwei weitere Revisoren für die Volkssolidarität Dresden e.v. gewählt werden. Gemäß 4 Abs. 1 der Wahlordnung übernimmt für Ergänzungswahlen der Vorstand die Aufgabe des Wahlausschusses. Bis zum 7. Juni können Bewerbungen im Vereinszentrum eingereicht werden. Die Bewerbungen für die Wahlvorschläge müssen enthalten: Name, Vorname Geburtsdatum Anschrift Beruf oder Stand (ggf. Angabe d. zuletzt ausgeübten Berufstätigkeit) Eintrittsjahr und ggf. Auszeichnungen in der Volkssolidarität ehrenamtliche Funktion/en in der Volkssolidarität und ggf. in anderen Gremien schriftliche Erklärung, dass im Falle der Wahl diese angenommen wird Foto (möglichst digital) Persönliche Beweggründe für die Bewerbung können angegeben und unterstützende Erklärungen von Mitgliedergruppen oder Mitgliedern beigefügt werden. Ab dem 14. Juni 2013 können die zugelassenen Wahlvorschläge im Vereinszentrum, Alfred-Althus-Straße 2, Dresden, eingesehen werden. Die Delegierten erhalten am Tag der Delegiertenversammlung eine Übersicht der Bewerber. Aktuell informiert und diskutiert Die traditionelle Frühjahrsberatung des Vorstandes mit den Vorsitzenden der Mitgliedergruppen wird am 21. März 2013 stattfinden. Einladungen erfolgen rechtzeitig. Der Frühjahrsberatung wird sich ein Diskussionsforum zum barrierefreien Wohnen und Leben in Dresden anschließen. Beitragszahlung per Lastschrift Immer mehr Mitglieder nutzen den einfachen Weg des Lastschriftverfahrens für die Beitragszahlung. Bitte achten Sie darauf, dass das Formular Einzugsermächtigung für Mitgliedsbeiträge vollständig ausgefüllt wird. Besonders wichtig sind die Angabe der BIC- und IBAN- Nummern. Diese sind notwendig im Zuge der Umstellung auf das SEPA-Lastschriftverfahren. Beide Angaben finden Sie auf Ihrem Kontoauszug. Haben Sie Fragen dazu, beantwortet Ihnen diese Frau Schwab unter Telefon 03 51/ Aufnahmeantrag Hiermit beantrage ich meine Aufnahme als Mitglied der Volkssolidarität ab: Name: Vorname: Geb.-Datum: Straße: Nr: PLZ: Ort: Telefon: Ich bin bereit, entsprechend der Beitragsordnung einen monatlichen Beitrag in Höhe von zu entrichten. Ich ermächtige die Volkssolidarität, diese Daten zu speichern. Die Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes bleiben unberührt. Datum: Unterschrift: Einwilligung Die Volkssolidarität hat für ihre Mitglieder einen Gruppenversicherungsvertrag abgeschlossen. Um die Vergünstigungen aus diesem Gruppenversicherungsvertrag zu erhalten, willige ich ein, dass hierfür mein Name, meine Anschrift und mein Geburtsjahr an die ERGO Versicherungs AG weiter gegeben werden. ja nein Datum: Unterschrift:

18 Good morning im fidelio Vor Ort: Senioren treffen sich mittwochs zum Englisch- und Französisch-Kurs Weil ich die grauen Zellen beschäftigen will, begründet Eva Roßberg, warum sie pünktlich zum Englisch-Kurs kommt. Die 78-Jährige ist in Striesen zuhause und freut sich auf den Mittwoch, auch der Gespräche wegen. Brigitte Lange aus Seidnitz lernt Englisch, weil meine Tochter mit ihrer Familie in den USA lebt. Mit dem Gebrauchsenglisch könne sie sich am Flughafen und anderswo ganz gut verständigen, unterstreicht die 68-Jährige. Good morning, how are you today guten Morgen, wie geht es Ihnen? begrüßt Angela Knobloch die Senioren, die sich mittwochs von 9 bis 10:15 Uhr in der Grunaer Begegnungsstätte fidelio unter Obhut der Volkssolidarität einfinden, um Englisch zu lernen. Die 46-jährige Sprachmittlerin und Buchhändlerin erteilt seit 2006 bei der Volkssolidarität in den Begegnungsstätten Friedrichstadt, Trachenberge und derzeit in Gruna Unterricht. Nahezu 25 Senioren hat sie bisher mit den Grundlagen der beiden Fremdsprachen vertraut gemacht. Vorwiegend Frauen verschiedener Berufe meist aus Akademikerkreisen sind es, die aus unterschiedlichen Motiven kommen, erzählt Frau Knobloch. Sie nennt Urlaubsziele in Australien, England und Schottland, aber auch familiäre Gründe oder den Wunsch nach sinnvoller Freizeit. Basisgrammatik und Vokabeln stehen im Mittelpunkt. Grundlage sei, so Angela Knobloch, das Senioren-Englisch-Lehrbuch Sterling Silver 2 Coursbook with Home Practica, das eigens für die ältere Generation herausgegeben worden ist. Leider gibt es ein derartiges Grundlagenbuch für Französisch nicht, sagt sie, die dennoch den Französisch-Unterricht bestens meistert. Ich gebe sogar Hausaufgaben mit, die allerdings auf freiwilliger Grundlage erledigt werden sollen, denn wir sind hier nicht in der Schule. Ein Kurs sollte nicht über zehn Teilnehmer haben, weil sonst die Konversation leidet, meint die erfahrene Sprachmittlerin aus Dresden-Trachau. Deshalb sind im Englisch-Kurs nur sieben, im Französisch-Kurs mittwochs 10:30 bis 11:30 Uhr nur zehn Senioren dabei. Selbstverständlich breche ich nicht abrupt ab, wenn die Zeit abgelaufen ist, denn oft ergeben sich Fragen, die einer Antwort bedürfen, versichert Angela Knobloch, die auch Schülerhilfe anbietet. Kontakt: Peter Salzmann Aus dem Tolkewitzer Mitgliederleben Eleganz kennt keine Größe war das Motto am 7. Februar 2013 im Wohngebietstreff mit Buchausleihe Marie Bei einer Modenschau präsentierten die Mitglieder des Chores und weitere engagierte Freundinnen des Bürgertreffs Modelle der Boutique Mode Blickfang vor. Unsere Besucher im Alter von 60 bis 86 Jahren waren begeistert. Von der Auswahl der Modelle über die Präsentation bis hin zur Moderation können wir die Veranstaltung als gelungen einschätzen. Wir bedanken uns bei denen, die dies ermöglichten. Besonderer Dank gilt der Organisatorin Alevtina Hinz und der Inhaber der Boutique Mode Blickfang für die kostenlose Bereitstellung der Kollektion. Einen Tag vorher nutzten wir Mitglieder die Mitgliedergruppen 357, 358 und 359 aus Tolkewitz/Seidnitz die Möglichkeit, den in unserem Wohngebiet neu errichteten Kindergarten Sonnenkäfer in der Liebenauer Straße zu besuchen. Für uns alle war es interessant, einmal eine Kindereinrichtung, die nach neuesten Standards errichtet ist, zu besichtigen. Auch das Konzept der Einrichtung und die Gestaltung war für uns Omas und Opas etwas Neues, von dem wir bisher nur hörten, es nun aber in der Umsetzung sehen konnten. Die Bereitschaft von uns, der Kindereinrichtung hilfreich Unterstützung zu geben, wurde gern gehört und angenommen. Roland Laube Mitgliedergruppe 358 Tolkewitz III 16

19 Lieferung frei Haus Bücherhausdienst der Städtischen Bibliotheken Dresden in neuem Gewand Die soziale Bibliotheksarbeit und mit ihr auch das Angebot des Bücherhausdienstes als Bestandteil des Serviceangebots der Städtischen Bibliotheken Dresden können auf eine lange Tradition zurückblicken. Schon vor fast 40 Jahren wurde das Sachgebiet Gesellschaftliche Bibliotheksarbeit gegründet die Wurzeln des heutigen Sachgebietes Soziale Bibliotheksarbeit. Die Einrichtung des Bücherhausdienstes erfolgte 1996 mit dem Ziel, sich um die Menschen zu kümmern, die den Weg in die Öffentlichen Bibliotheken aus verschiedenen Gründen nicht selbst bewältigen können. Zurzeit nehmen etwa 75 Kunden der Städtischen Bibliotheken dieses Angebot wahr. Die älteste Nutzerin ist stolze 96 Jahre alt. Jedoch auch Jüngere, die schwer krank oder gehandicapt sind, freuen sich über diese Möglichkeit der Medienbeschaffung. Die Leser des Bücherhausdienstes werden in einem regelmäßigen Abstand von vier Wochen zuhause besucht und ganz nach ihren Wünschen mit Medien versorgt von Brecht bis Pilcher, von Tokio Hotel bis Wagner und von der Geo bis Schöner Wohnen. Abgestimmt auf die Zielgruppe gibt es außerdem ein reiches Angebot an Großdruck- und Hörbüchern sowie Bildbänden. Aktuell ist Alt werden ist nichts für Feiglinge von Joachim Fuchsberger besonders beliebt. Dauerfavorit vieler Leser ist und bleibt jedoch Literatur rund um Dresden Romane ebenso wie Sachliteratur. Im vergangenen Jahr musste aufgrund personeller Umstrukturierungen für diesen Service eine neue Grundlage geschaffen werden. Nach gründlicher Vorbereitung übernehmen seit Anfang Oktober 2012 ehrenamtliche Bücherboten diese anspruchsvolle Aufgabe der persönlichen Leserbetreuung. Finanzielle und ideelle Unterstützung erhalten die Städtischen Bibliotheken für die Umorganisation des Bücherhausdienstes neben der Volkssolidarität Dresden von einer ganzen Reihe von Partnern: im Rahmen des Projektes Lernen vor Ort vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, von der Barmer GEK Dresden, vom Deutschen Roten Kreuz Dresden, von der Bürgerstiftung Dresden und vom Lions Club Dresden Käthe Kollwitz. Auch das Interesse seitens der Dresdner Bevölkerung ist groß. Etwa 60 Bücherboten sind bereits im Einsatz oder warten auf ihren ersten Besuch. Außerdem fanden im Januar erneut Gespräche zwischen den Projektkoordinatorinnen des Bücherhausdienstes und Menschen statt, die sich für dieses Ehrenamt begeistern. Die Projektkoordinatorinnen, weiterhin beheimatet im Sachgebiet Soziale Bibliotheksarbeit, sind dauerhafte Ansprechpartner und Wegbegleiter der Bücherboten. Beispielsweise wird der erste Besuch des Ehrenamtlichen bei seinem Leser gemeinsam vorgenommen, so dass eine Vertrauensbasis geschaffen und alle Fragen beider Parteien möglichst direkt geklärt werden können, bevor der Bücherbote die Besuche, inklusive der Vor- und Nachbereitung (Zusammenstellung der Medien, Ausleihe und Rückgabe), selbstständig fortführt. Als kleines Dankeschön wird den Bücherboten die Jahresgebühr für die Nutzung der Städtischen Bibliotheken erlassen. Das Highlight des vergangenen Jahres war sicherlich die Weihnachtsfeier. Bei Glühwein und Stollen konnten die Bücherboten Gleichgesinnte kennenlernen und sich von der Märchenerzählerin Katharina Randel verzaubern lassen. Außerdem bestand die Möglichkeit, mit Roman Rabe, Bibliothekarischer Fachdirektor, Julie Steinert, Leiterin des Sachgebietes Soziale Bibliotheksarbeit, und den beiden Projektkoordinatorinnen ins Gespräch zu kommen. Für 2013 ist unter anderem die Einrichtung eines regelmäßigen Bücherboten-Stammtisches geplant. Wenn Sie selbst Bücherbote werden möchte oder jemanden kennen, der von diesem Angebot profitieren würde, dann zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Lena Schulz Projektkoordination Bücherhausdienst Kontakt: Städtische Bibliotheken Dresden Projektkoordination Bücherhausdienst Lena Schulz, Susanne Aschmann Freiberger Straße 33, Dresden Telefon (03 51)

20 Volkssolidarität Dresden engagiert sich international Seit 18 Jahren freundschaftliche Kontakte zum Nachbarn Seit nunmehr 18 Jahren pflegt unsere Mitgliedergruppe enge freundschaftliche Kontakte zu einem Seniorenclub in Most (Tschechien). Seine Mitglieder sind zum größten Teil Gewerkschafter aus ehemaligen Großbetrieben und werden genauso wie unsere Begegnungsstätte Friedrichstadt von ihrer Stadt finanziell gefördert. Sehr schnell stellten wir fest, dass wir viele Gemeinsamkeiten haben, dass uns ähnliche Sorgen und Probleme beschäftigten. Auch die Verständigung bereitet keine Schwierigkeiten. Unsere tschechischen Freunde haben immer eine Dolmetscherin dabei, und auch einige andere verfügen noch über deutsche Sprachkenntnisse. Das war manchmal etwas beschämend, weil niemand von uns Tschechisch beherrscht, aber es tat der Freundschaft keinen Abbruch. Allmählich bildete sich eine Tradition heraus: Die Vorstände beider Seniorengruppen kamen jedes Jahr einmal in Most und einmal in Dresden zusammen und beschlossen gemeinsam, wohin der jährliche Busausflug der tschechischen und deutschen Freunde gehen sollte. So lernten wir im Laufe der Jahre nicht nur Most, sondern auch viele Schlösser und Burgen im Umfeld kennen. Umgekehrt zeigten wir den Moster Senioren unsere Heimatstadt Dresden und ihre schöne Umgebung. Auch zu Festveranstaltungen, Seniorentagen und Jubiläen erfolgten Einladungen. Sogar gemeinsame Urlaubswochen wurden organisiert. Das alles führte dazu, dass wir uns immer besser kennenlernten und auch viele persönliche Freundschaften entstanden. Gewürdigt wurde diese internationale Arbeit vom Bundesvorstand der Volkssolidarität durch die Verleihung der Silbernen Solidaritätsnadel an Ortwin Muth 1998 und Walther Mühmel Und im Jahre 2006 wurde Rǔzena Zmrzla als erste Ausländerin mit der Ehrenplakette der Volkssolidarität ausgezeichnet. So vergingen die Jahre wie im Fluge, alle wurden älter und die finanziellen Probleme größer. Das führte auf beiden Seiten schweren Herzens zu der Überlegung, ob wir diese Beziehungen noch weiter aufrecht erhalten können. Unter diesem Aspekt luden wir für den 29. September 2012 im Rahmen der Interkulturellen Tage den Vorstand der Moster Senioren nach Dresden in die Begegnungsstätte Friedrichstadt ein. Hinter vorgehaltener Hand war schon die Rede von einer Abschiedsparty. Nachdem sich unsere Freunde mit einem zweiten Frühstück gestärkt hatten und beide Seiten Gastgeschenke ausgetauscht hatten, ging es auf eine von Herrn Muth und Dr. Büttner geführte Stadtrundfahrt. Beide zeigten ihnen, was sich alles in den letzten Jahren in Dresden verändert hat. Nach dem gemeinsamen Mittagessen begann um 14 Uhr eine kulturelle Veranstaltung, zu der alle Mitglieder der Mitgliedergruppe 900 eingeladen waren. Im Anschluss an die Begrüßung durch die Vorsitzende erfreute uns zunächst der Chor Silberklang der Russlanddeutschen mit seinen Liedern. Ihm folgten die Sängerinnen des jüdischen Chores Freylax. Beide Chöre erhielten herzlichen Beifall für ihre Darbietungen. Mit einem Glas Wein wurde auf die zurückliegenden 18 Jahre unserer Freundschaft angestoßen, nachdem Herr Muth die wichtigsten Ereignisse dieser Zeit hatte Revue passieren lassen. Nach einem gemeinsamen Kaffeetrinken ging es ans Abschiednehmen, allerdings nicht für immer. Wir konnten unseren Freunden aus Most versichern, dass es trotz aller Probleme mindestens bis zu unserem 20-Jährigen im Jahr 2014 weitergehen kann, weil uns der Stadtvorstand der Volkssolidarität Dresden seine Unterstützung zugesichert hat. Im Januar 2013 haben wir uns mit Herrn Müller, verantwortlich für internationale Arbeit im Stadtvorstand, und allen anderen Beteiligten und Interessierten zusammengesetzt und darüber beraten, wie wir das organisatorisch und finanziell in den Griff bekommen können. Marlies Strauß Vorsitzende MG 900 Friedrichstadt 18

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