F Nr. 9 September XX_RZB 9/13 Rheinisches Zahnärzteblatt 9/2013 1

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1 F 5892 Nr. 9 September 2013 XX_RZB 9/13 Rheinisches Zahnärzteblatt 9/2013 1

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3 Editorial Geschlossen gegen das Einheitsgrau(en) Der Jugendliche in der gelb leuchtenden Jacke auf der Titelseite unserer Septemberausgabe steht ganz allein vor der grauen Siedlung. Ähnlich Grau in Grau stelle ich mir den Arbeitsalltag in unseren Zahnarztpraxen vor, würde hierzulande tatsächlich eine Bürgerversicherung eingeführt. Gleich mehrere Parteien, zum Beispiel SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke, haben in ihren Programmen angekündigt, das bestehende, historisch gewachsene und erfolgreiche Nebeneinander von Gesetzlicher und Privater Krankenversicherung durch eine Einheitsversicherung zu ersetzen. Mit dem ebenfalls angekündigten oder besser gesagt angedrohten einheitlichen Leistungskatalog auf BEMA-Basis fiele das breite Spektrum von anerkannten Therapien weg, welches der zahnmedizinischen Versorgung der Menschen hierzulande im europäischen, ja weltweiten Vergleich einen Spitzenplatz sichert. In den letzten Monaten hat sich der Widerstand gegen das graue Einerlei der Bürgerversicherung formiert: KZVen und Kammern, Zahnärzteverbände und -vereine haben auf der Bundesebene und in den Ländern in Beschlüssen, Resolutionen und Pressemitteilungen ihre klare Ablehnung formuliert. Auch unsere ärztlichen Kollegen haben trotz der geschickt lancierten Beruhigungspille dem Versprechen, sie würden keine Honorarverluste erleiden deutlich erklärt, dass sie die Pläne aus dem linken politischen Spektrum ablehnen. Der Präsident der Bundesärztekammer Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery hat die Folgen der Einführung einer Bürgerversicherung treffend beschrieben: Wieso sollte die zweite Klasse besser werden dadurch, dass man die erste Klasse abschafft? Bestätigt wird unsere Ablehnung der Einheits-Bürgerversicherung zudem von namhaften Ökonomen und Gesundheitswissenschaftlern, die darin keine Lösung der Probleme sehen, welche die demografische Entwicklung und der medizinische Fortschritt mit sich bringen. Sie erwarten nach dem Wegfall der PKV übrigens auch keinerlei Verbesserung der heute in Deutschland einmalig guten Versorgung der GKV-Patienten. Ich teile die Meinung der Fachleute, dass die Bürgerversicherung nicht mehr Gleichheit bedeutet, sondern im Gegenteil der Grundstein für eine echte Zweiklassenmedizin gelegt würde. Schließlich gibt es gerade in Ländern mit einem Einheitssystem Hochleistungsmedizin nur noch für wenige Wohlhabende, die in Privatpraxen und Privatkrankenhäusern alles selbst und damit doppelt bezahlen. Spitzenvertreter großer gesetzlicher Krankenkassen und Krankenkassenverbände distanzieren sich ebenfalls von der Bürgerversicherung, weil sie finanziell nichts von ihr erwarten und ein unabsehbares Chaos im Gesundheitssystem befürchten. Rheinisches Zahnärzteblatt 9/

4 Editorial Das oberste versorgungspolitische Ziel unseres Berufsstandes ist die Verbesserung der Mundgesundheit der Bevölkerung und die Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen, flächendeckenden, wohnortnahen Versorgung. In einer staatlich kontrollierten und mit Staatszuschüssen unterstützten Einheitsversicherung würde spätestens bei der ersten Finanzkrise das Niveau der medizinischen Versorgung ganz im Gegenteil drastisch sinken. Welcher Politiker könnte schon der Versuchung widerstehen, den medizinischen Leistungskatalog nach Kassenlage zu beschneiden oder gar ganze Leistungsbereiche zu streichen. Auch dafür gibt es in Europa genügend warnende Beispiele. Zugleich wäre die Bürgerversicherung der Anfang vom Ende der Therapiefreiheit und der freien Arztwahl. Liebe Kolleginnen und Kollegen, in unseren Praxen würde die Abschaffung der Privatgebührenordnung nicht nur die Privatpatienten, sondern auch und ebenso hart die gesetzlich krankenversicherten Patienten treffen. Ein Wegfall der Privatleistungen wäre das Ende unserer befundbezogenen Versorgung auf dem Boden moderner Zahnheilkunde, die den Wünschen und Ansprüchen unserer Patienten folgt. Mit den Festzuschüssen bzw. Mehrkostenregelungen würden die (neben den Altersrückstellungen der PKV) wichtigsten Instrumente zerstört, mit denen sich steigende Kosten auffangen lassen, welche die alternde Gesellschaft und immer bessere Therapiemöglichkeiten mit sich bringen. Insofern ist es nachvollziehbar, wenn verschiedene Zahnärzte- und Ärzteverbände versuchen, allen Menschen hierzulande zu verdeutlichen, was sich hinter dem schönen Label Bürgerversicherung verbirgt. Damit setzen sie sich für alle Beteiligten, für unsere Patienten, uns (Zahn-)Ärzte und unsere Mitarbeiter ein. Ich bin durchaus guter Dinge, dass es weder heute noch in absehbarer Zukunft zu einem grundlegenden Systemwechsel in der deutschen Krankenversicherung kommen wird, wenn aber auch nur wenn es uns gelingt, den Menschen klar vor Augen zu führen, was Bürgerversicherung tatsächlich bedeutet. Mit freundlichen kollegialen Grüßen Ihr Martin Hendges Stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der KZV Nordrhein 410 Rheinisches Zahnärzteblatt 9/2013

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6 Inhalt Kassenzahnärztliche Vereinigung 2:1 für die guten Nachrichten 414 Klarstellung zu Presseberichten über Vergütungsverhandlungen mit Ersatzkassen 416 Bedarfsplan vertragszahnärztliche Versorgung Wirtschaftlichkeitsprüfung: 2. Änderungsvereinbarung 424 Sommerfest In Köln informierten die KZV-Vorstände Ralf Wagner und Martin Hendges am 26. Juni 2013 fast 1100 Zahnärzte und Mitarbeiterinnen über die Gefahren der Bürgerversicherung, die von den Nordrheinern genutzte Chance, die Lücke zwischen Leistungsumfang und Budget zu schließen, sowie neue Möglichkeiten, alte und behinderte Menschen besser und besser honoriert zahnmedizinisch zu betreuen. Seite 414 Für Irritationen sorgten Anfang Juli 2013 Pressemitteilungen, die den Eindruck vermittelten, den Ersatzkassen sei eine Vergütungsabsenkung gelungen bzw. sie hätten besondere Vergütungsregelungen mit der KZV Nordrhein getroffen. Lesen Sie die Klarstellung von Ralf Wagner, Martin Hendges und Hermann Rubbert. Seite 416 Zulassungen von April bis Juni Zulassungsausschuss: Sitzungstermine Zahnärztekammer 9. Kammerversammlung Damoklesschwert Bürgerversicherung 430 Resolution und angenommene Anträge 436 Entschädigungsregelung der ZÄK Nordrhein 438 Mitgliederinformation: ZahnersatzCard bei Tchibo 435 Smarter Aufkleber zum Notdienst jähriges Jubiläum Grußworte 440 Einladung zum Tag der offenen Tür 445 Gutachtertagung: Dokumentationspflicht und Aufklärungsrüge 444 Projekt Starthelfer Ausbildungsmanagement 470 Neuer Aufkleber für Ausbildungspraxen 472 GOZ 2012: Berechnungsfähige Materialien 473 Doppelqualifikation für ZFA 476 VZN Umstellung auf Sepa 447 VZN vor Ort 448 Geschäftsbericht für das 56. Geschäftsjahr 449 Gesundheitpolitik AG Zukunft des Gesundheitswesens 452 Am 29. Juni 2013 fand in Düsseldorf die 9. Kammerversammlung der ZÄK Nordrhein statt. Im Verlauf der Aussprache zum Bericht des Präsidenten stand mit den verschiedenen Statements zur Bürgerversicherung ein Thema von zentraler Bedeutung für die anstehende Bundestagswahl am 22. September 2013 im Fokus. Seite 430 Fachtagung Gesund älter werden 454 Im Fokus: Cave Bürgerversicherung! 457 BZÄK Neues aus der Bundeszahnärztekammer Rheinisches Zahnärzteblatt 9/2013

7 Inhalt Berufsverbände/Aus Nordrhein SDZ: Mitgliederversammlung SDZ: Infostand auf Fest von Fortuna Düsseldorf 462 DZV: Symposium Unternehmen Zahnarztpraxis Düsseldorfer Symposium Zahnmedizin 466 Treffen neu niedergelassener Zahnärzte in Bonn 467 Kreisvereinigungsversammlung in Bonn 468 Fortbildung Oralchirurgie Symposium 2013 (Programm) 477 Fortbildungsprogramm des Karl-Häupl-Instituts 478 Nach der Praxis/Historisches Dr. U. W. Röpke, figürliche Malerei Geburtstag von Romy Schneider 490 Hilfsorganisationen Uni Witten/Herdecke fördert Hilfsprojekt 486 Aktion Z : Scheck für Myanmar-Hilfe 488 Rubriken Bekanntgaben 422, 476 Editorial 409 Freizeittipp: Emscherkunst Gesundheitspolitik stand Anfang Juli bei zwei Düsseldorfer Veranstaltungen auf der Tagesordnung: In der apobank fand das jährliche Symposium der AG Zukunft des Gesundheitswesens statt. Es referierten u. a. Prof. Dr. Eberhard Wille, Erwin Rüddel und Staatssekretärin a. D. Gudrun Schaich-Walch. Bei der Fachtagung des Landeszentrums Gesundheit NRW Gesund älter werden: Ressourcen stärken Potenziale nutzen stand die Herausforderung im Mittelpunkt, eine immer ältere Bevölkerung besser zu versorgen. Auf welch großes Interesse das Thema hierzulande bei der Politik stößt, zeigte sich darin, dass auch Ministerin Barbara Steffens gekommen war. ab Seite 452 BürgerVersicherung? nein DanKe! Linke, Grüne und SPD haben beschlossen, sofort nach der Bundestagswahl eine Einheitsoder Bürgerversicherung einzuführen; CDU und FDP sind dagegen und möchten das gut funktionierende, bewährte System beibehalten. Aus guten Gründen, denn: Einheits- und Bürgerversicherungen sind Rückschritt statt Fortschritt! Erteilen Sie der Einheits- bzw. Bürgerversicherung am mit dem Kreuz an der richtigen Stelle eine klare Absage. Denn es geht um Ihre Gesundheit, Ihre medizinische Versorgung und die Zukunft Ihrer Kinder. Ihre Zahnärzte Eine Aktion von: DZV e.v., FVDZ e.v. Nordrhein, ZAeG Das richtige Kreuz für ihre gesundheit! Seit Mai 2013 konnten Sie sich im Rheinischen Zahnärzteblatt in einer Fortsetzungsserie detailliert über die Konsequenzen der von SPD, BÜND- NIS 90/DIE GRÜNEN und DIE LINKE geplanten Einführung der sogenannten Bürgerversicherung informieren. Die letzte Folge steht unter der Headline Cave Bürgerversicherung! Am 22. September ist Bundestagswahl: Was sollten unsere Patienten wissen? Am ist Wahl stimmen Sie gegen die Bürgerversicherung! Eine information der zahnärzteschaft, die sich für ihre gesundheit und ihre medizinische Versorgung starkmacht. Seite 457 Humor 495 Impressum 439 Personalien 484 Zahnärzte-Stammtische 425 Sonderbeilage ZFA-Lossprechungsfeiern 2013 Titel: Dr. Uwe Neddermeyer The Settlement von Hans Op de Beeck (im Rahmen der Emscherkunst.2013) Beilagen: Deutscher Zahnärztetag 2013 MPS DENTAL, Köln Seit Mitte April 2013 beteiligt sich die ZÄK Nordrhein an dem landesweiten Projekt Starthelfer Ausbildungsmanagement Schwerpunkt Migration, das Betrieben Unterstützung bei nicht aus eigener Kraft zu besetzenden Ausbildungsstellen bietet. Seite 470 Rheinisches Zahnärzteblatt 9/

8 Kassenzahnärztliche Vereinigung 2:1 für die guten Nachrichten Großveranstaltung der KZV in Köln Im Kölner Sartory-Saal informierten die KZV-Vorstände Ralf Wagner und Martin Hendges am 26. Juni 2013 fast 1100 Zahnärzte und Mitarbeiterinnen aus ganz Nordrhein über Aktuelle Entwicklungen in den Bereichen Gesundheits-, Vertrags- und Vergütungspolitik. Gesundheits-, Vertrags- und Vergütungspolitik hinter diesen drei Schlagworten im Titel der Veranstaltung der KZV Nordrhein in Köln verbargen sich die nach der Bundestagswahl 2014 drohende Bürgerversicherung, die von den Nordrheinern genutzte Chance, die immer weiter auseinanderklaffende Lücke zwischen Leistungsumfang und Budget zu schließen, sowie neue Möglichkeiten, alte und behinderte Menschen ( AuB ) besser und besser honoriert zahnmedizinisch zu betreuen. Am Beginn standen deshalb viele gute Nachrichten über erfolgreiche Vergütungsverhandlungen der KZV Nordrhein mit allen Krankenkassen. KZV-Chef Ralf Wagner machte es bei diesem Thema als gebürtigem Kölner doppelt Spaß, in einem Saal zu sprechen, in dem er schon bei der einen oder anderen Karnevalssitzung kräftig mitgefeiert hat entsprechende Augenzeugenberichte sind durchaus glaubwürdig. In einem kurzen Rückblick auf die Entwicklung der Budgetierung seit der Ära Seehofer konnte der Vorstandsvorsitzende auf einige Verhandlungserfolge verweisen. So konnten hierzulande schmerzhafte Einschnitte durch den HVM zumindest begrenzt und 2012 sogar ganz Gesundheits-, Vertrags- und Vergütungspolitik: Die KZV-Vorstände Ralf Wagner und Martin Hendges informierten fast 1100 Zahnärzte und Mitarbeiter aus ganz Nordrhein über aktuelle Entwicklungen. vermieden werden. Dennoch ist es als ein noch größerer Erfolg anzusehen, wenn die Lücke zwischen zahnmedizinischer Sachleistung und Gesamtvergütung durch den sogenannten Reset als Basis für 2013 vollständig geschlossen wurde. Mehr noch, das GKV-Versorgungsstrukturgesetz (GKV-VStG) hat die Vertreter der nordrheinischen Zahnärzte um Wagner und Hauptgeschäftsführer Hermann Rubbert vom Prokrustesbett der strikten Anbindung an die Grundlohnsummenentwicklung befreit. Dazu Wagner: Die schwarz-gelbe Regierung hat die Budgetgrenzen zwar nicht völlig aufgehoben, aber deutlich relativiert. Ich kann mich zuvor an keine Zeit erinnern, in der sich etwas für uns Zahnärzte verbessert hat sieht man einmal von der Einführung der Festzuschüsse ab. Wagner berichtete, dass es mit großem Einsatz und nach zum Teil schwierigen Gesprächen dann doch vergleichsweise rasch möglich war, die Verhandlungen mit allen Krankenkassen zu einem guten Ende zu führen und zu erreichen, dass der Reset vollständig gelungen ist. Unser Ziel war und ist, 2013 mit dem Geld hinzukommen. Bislang habe ich in diesem Punkt auch ein gutes Gefühl. Wenn es so weitergehen würde, dann wäre es mit dem Schrecken des Budgets vorbei. Das waren schon Ergebnisse in diesem Jahr, die sehr, sehr ungewöhnlich sind. Ich hätte nie gedacht, dass mir das einmal vergönnt sein würde. Das GKV-VStG hat es erstmals auch möglich gemacht, bei der Festlegung der neuen Obergrenze und der Fotos: Neddermeyer

9 Kassenzahnärztliche Vereinigung Steigerung des Punktwerts für 2013 die Kostenentwicklung sowie morbiditäts- und strukturbedingte Veränderungen zu berücksichtigen. Wagner sprach dem Vorsitzenden der AOK Rheinland/Hamburg Günter Wältermann großen Respekt dafür aus, dass er schlussendlich einem Gesamtpaket zugestimmt hat, das auch und gerade für die AOK hohe finanzielle Belastungen bedeutet. Wo Licht ist... Neben so viel Licht musste es auch Schatten geben er wurde nicht zum ersten Mal von der großen Politik geworfen. Wagner erklärte, der Verlauf der Diskussion über die Bürgerversicherung mache ihm große Sorgen, weil nur wenige Menschen darüber informiert sind, dass sich hinter dem schönen Begriff ein Konzept mit äußerst negativen Konsequenzen für Zahnärzte und Patienten versteckt. Er erläuterte zunächst die Bandbreite der Modelle von SPD, Grünen und Linken und erklärte verwundert: Zwar hat niemand auch nur behauptet, dass die Versorgung der Patienten durch die Einführung der Bürgerversicherung besser wird. Dennoch soll die Neuregelung nach Ankündigung der aktuellen Opposition schon 2014 kommen. Ich stimme dem Präsidenten der Bundesärztekammer Prof. Montgomery zu: Die zweite Klasse wird nicht besser, wenn man die erste abschafft! In einer Gesellschaft, die demografisch altert, macht es keinen Sinn, alle in ein System einzubeziehen, das keine Rücklagen hat, und die PKV aufzugeben, die mittlerweile über 170 Milliarden Altersrücklagen verfügt! Neue Perspektiven bei AuB Anschließend übernahm Martin Hendges das Rednerpult. Der stellvertretende KZV- Vorsitzende informierte die fast Zahnärzte und Mitarbeiterinnen ausführlich über Änderungen und Zukunftsperspektiven der zahnmedizinischen Betreuung alter und behinderter Menschen (AuB-Konzept). Die Versorgung von pflegebedürftigen Patienten und Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz (ein genau festgelegter Kreis) in stationärer und häuslicher Umge- Immer gut beraten: Mitarbeiter aus den Abteilungen Register/Zulassung, Abrechnung, EDV, Vertragswesen, Öffentlichkeitsarbeit und der Verwaltungsstelle Köln standen Zahnärzten und Praxismitarbeitern auch nach den Vorträgen noch zur Verfügung. bung kann bereits ab April 2013 unter deutlich besseren Bedingungen stattfinden, unter anderem dank einer Erweiterung des Leistungskatalogs der Gesetzlichen Krankenversicherung. Jetzt, das betonte Hendges besonders, sei es wichtig, dass der Berufsstand diese Chance auch nutzt und sich die Versorgung der Betroffenen erkennbar verbessert. Anschließend gab er zahlreiche praxisnahe Hinweise, wie mit den verschiedenen infrage kommenden Positionen umzugehen ist und in welchen Fällen sie Anwendung finden. Er ist überzeugt davon, dass sich die Konditionen der Betreuung und die Betreuung der wachsenden Gruppe alter und behinderter Menschen etwa durch die Möglichkeit, mit Pflegeeinrichtungen Verträge abzuschließen, in Zukunft weiter Merkblatt zu BEMA-Nr. 171 Zur Unterstützung der Zahnärzte, welche die entsprechenden Positionen abrechnen, stellt die KZV Nordrhein den nordrheinischen Praxen das Merkblatt zu BEMA-Nr. 171 unter verbessern werden. Dieser Aufgabenbereich bleibt aber eine Herausforderung für die Zahnmediziner. Es gilt, auf regionaler Ebene im Sinne von Patienten und Zahnärzten gute Regelungen zu finden. In der Gesamtschau überwogen bei der Kölner Fortbildung der KZV somit trotz recht besorgniserregender gesundheitspolitischer Aussichten die positiven Nachrichten übersetzt ins Sportdeutsch mit 2:1. Nach dem lautstarken Schlussapplaus war der Arbeitstag für die Referenten und die Mitarbeiter an den Beratungsständen aber noch nicht zu Ende, weil mancher Teilnehmer die Gelegenheit nutzte, die Vertreter der KZV mit Fragen geradezu zu löchern. Dr. Uwe Neddermeyer zur Verfügung: Merkblatt für die Betreuung von Pflegebedürftigen, Menschen mit Behinderung oder eingeschränkter Alltagskompetenz nach BEMA-Nr. 171 a/b). Rheinisches Zahnärzteblatt 9/

10 Kassenzahnärztliche Vereinigung Klarstellung zu Presseberichten über Vergütungs verhandlungen mit Ersatzkassen Foto: Fotolia Für Irritationen haben Pressemitteilungen der Ersatzkassen von Anfang Juli 2013 gesorgt. Je nach Lesart konnte dabei entweder der Eindruck entstehen, als wäre den Ersatzkassen eine Vergütungsabsenkung gelungen oder die Ersatzkassen hätten besondere Vergütungsregelungen mit der KZV Nordrhein getroffen. Beide Interpretationen wären falsch. Ge gen über der überregionalen Presse konnten wir einige Dinge klarstellen, siehe hierzu die nebenstehend abgedruckten Berichte aus der Rheinischen Post sowie der NRZ vom 2. Juli Auch hier werden nur begrenzte Teilaspekte des gesamten Verhandlungsgeschehens wiedergegeben. Deshalb möchten wir zur Klarstellung noch einmal die schon im Februar 2013 mit den Primärkassen und im April 2013 mit den Ersatzkassen getroffenen Honorarvereinbarungen erläutern. Zunächst einmal musste als Folge des Versorgungsstrukturgesetzes eine Angleichung der Punktwerte erfolgen. Dies hatten die Ersatzkassen im Gesetzgebungsverfahren durchgesetzt, weil die Krankenkassen nach Einführung des Gesundheitsfonds einheitliche Zuweisungen erhalten und die Ersatzkassen sich deshalb den traditionell höheren Punktwert nach eigenen Angaben nicht mehr leisten konnten. Öffentlich bekannt ist die angespannte Finanzsituation bei der DAK, die zeitweise einen Zusatzbeitrag erheben musste. Die Punktwertangleichung ist für die Kassenzahnärztliche Vereinigung Nordrhein finanzneutral. Was die Ersatzkassen absenken konnten, musste von den Primärkassen zugelegt werden. So entstand der einheitliche Punktwert nach dem Stand vom 31. Dezember 2012 in Höhe von 0,9145 Euro für KCH, PAR, KB/KG (KFO 0,7603 Euro, IP/FU 1,0236 Euro) bei Primär- und Ersatzkassen. Die Anhebung bei den Primärkassen betrug im Schnitt 4,02 Prozent, die Absenkung bei den Ersatzkassen durchschnittlich 4,72 Prozent. Selbstverständlich wurden im gleichen Umfang die früheren Vergütungsobergrenzen verändert, was die Primärkassen mit mehr als 19 Millionen Euro be- und die Ersatzkassen in gleicher Höhe entlastet hat. Es bleibt also festzuhalten, dass die Punktwertnivellierung im Rheinland absolut vergütungsneutral vereinbart werden konnte. Damit stand indes lediglich die Ausgangssituation für die Vergütungsverhandlungen für das Kalenderjahr 2013 fest. Die Vergütungsverhandlung für das Kalenderjahr 2013 stand voll und ganz unter den positiven Vorzeichen des Versorgungsstrukturgesetzes, zu dessen Zustandekommen die KZV Nordrhein durch Kooperation mit der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung in nennenswertem Umfang beigetragen hat. Zunächst einmal hat die KZV Nordrhein Wert darauf gelegt, dass der Begriff der bisherigen Vergütungsobergrenzen (bzw. synonym: Budgets ) nicht mehr verwendet wird. Den Vergütungsobergrenzen bzw. Budgets war immanent, dass die zu Beginn eines Jahres ausgehandelte Grenze für das Kalenderjahr verbindlich war. Wenn es dennoch im Nachhinein zu Verbesserungen gekommen war, so waren diese juristisch eng gesehen contra legem, wurden aber von der Aufsicht stillschweigend geduldet, wenn hinreichende Gründe dargelegt werden konnten. Nunmehr ermöglicht das Gesetz nach unserer Lesart grundsätzlich Nachbesserungen der zu Beginn eines Jahres ausgehandelten vereinbarten Ausgabenvolumen zum Jahresabschluss und sogar schon im Laufe eines Kalenderjahres bei drohenden Fehlentwicklungen infolge Morbiditäts- oder Strukturveränderungen. Dies konnten wir mit einzelnen Krankenkassen auch expressis verbis vereinbaren, so mit der Techniker Krankenkasse und den anderen Ersatzkassen, weiterhin auch mit den Betriebskrankenkassen. Mit der AOK und der Knappschaft waren solche ausdrücklichen Regelungen für 2013 nicht machbar und wir haben unseren Rechtsstandpunkt deshalb in einer Protokollnotiz fixiert. Man kann nicht alles im ersten Anlauf den eigenen Wünschen entsprechend verändern; anlässlich der Verhandlungen für das Kalenderjahr 2014 werden wir im Verhältnis zur AOK und 416 Rheinisches Zahnärzteblatt 9/2013

11 Kassenzahnärztliche Vereinigung zur Knappschaft darauf zurückkommen. Vertragspolitik ist häufig auch das Bohren dicker Bretter. Ein weiterer wesentlicher Schwerpunkt der Vergütungsverhandlungen war der im Fachjargon sogenannte Reset. Dahinter verbirgt sich, dass durch die rund 20-jährige Budgetierung in der zahnmedizinischen Versorgung erhebliche Fehlentwicklungen eingetreten waren, die in der Vergangenheit zu Budgetüberschreitungen in zweistelliger Millionenhöhe per annum geführt und die Anwendung von begrenzenden Honorarverteilungsmaßstäben erfordert haben. Das Gesetz gab uns nunmehr die Gelegenheit, diese Fehlentwicklungen einmalig zu beseitigen und die Vergütung dem tatsächlichen Leistungsbedarf anzupassen. Dies ist uns in vollem Umfang gelungen, was die Primärkassen mehr als 15 Millionen Euro gekostet hat. Bei den Primärkassen ist dies durchaus auch finanzwirksam, weil in diesem Maß die bisherigen Budgetüberschreitungen bzw. Honorarkürzungen eliminiert wurden. Sie konnten dies bereits im Kalenderjahr 2012 als Folge von nachträglichen Verhandlungen feststellen. Der Honorarverteilungsmaßstab der KZV Nordrhein musste erstmalig seit Langem für keine Krankenkassenart mehr angewendet werden. Bei den Ersatzkassen hingegen war im erheblichen Umfang eine Unterschreitung der bisherigen Vergütungsobergrenzen zu verzeichnen. Hier haben wir diese Luft (also nicht abgerufenes Behandlungsvolumen) um 50 Prozent bzw. rund 3,7 Millionen Euro abgesenkt, wobei allerdings zu verzeichnen ist, dass bei den Ersatzkassen immer noch in erheblichem Umfang Luft in den vereinbarten Ausgabenvolumen enthalten blieb, und zwar mit steigender Tendenz. Für das Kalenderjahr 2013 könnte nach dem Ergebnis der Abrechnungsergebnisse des I. Quartals 2013 sogar mit einer Unterschreitung des vereinbarten Ausgabenvolumens in Höhe von bis zu zehn Millionen Euro zu rechnen sein. Das Versorgungsstrukturgesetz gibt die Möglichkeit, erwartete Morbiditätsentwicklungen künftig bereits zu Beginn eines Jahres einzupreisen und die vereinbarten Ausgabenvolumen entsprechend prospektiv zu erhöhen. Auch diese Möglichkeit haben wir genutzt, was bei der AOK zu einer weiteren Erhöhung der vereinbarten Ausgabenvolumen von rund 2,2 Millionen Euro und bei der Knappschaft von rund 0,3 Millionen Euro geführt hat. Von besonderer Wichtigkeit ist natürlich in jedem Jahr auch die Verhandlung über die Erhöhung der Punktwerte, lax hier einmal Tariferhöhung genannt. Bisher war die jährlich zulässige Vergütungserhöhung stets nach oben begrenzt durch die sogenannte Grundlohnsummenentwicklung, also eine rein statistische Größe, die häufig zu unseren Ungunsten verfärbt die Lohn- und Gehaltsentwicklung der Versicherten wiedergab. In früheren Jahren waren hier Werte um ein Prozent zu verzeichnen, der für das Kalenderjahr 2013 prognostizierte Wert lag mit 2,03 Prozent also deutlich über dem arithmetischen Mittel der vergangenen Jahre. Allerdings hat das Versorgungsstrukturgesetz auch hier eine Verbesserung für die zahnmedizinische Versorgung gebracht: Die Grundlohnsummenentwicklung ist nicht mehr der alleinige, absolut dominierende Faktor für die Veränderung der Gesamtvergütung. Vielmehr ist die Veränderung der Praxiskostenentwicklung mit einzubeziehen so wie dies auch schon in früheren Jahren für den Bereich der Individualprophylaxe/Früherkennung galt, für den die KZV Nordrhein daher stets deutlich höhere Vergütungssteigerungen vereinbaren konnte. Nunmehr gilt diese Regelung analog zu IP auch für die übrigen Leistungsbereiche, sodass die KZV Nordrhein nun auch hier Raum für echte Verhandlungen hatte und auch einen deutlich höheren Wert als den der Grundlohnsummenentwicklung erzielen konnte. Der Punktwert wurde nämlich für IP für das Kalenderjahr 2013 um 2,9 Prozent erhöht, für KCH, PAR, KB/KG und Rheinisches Zahnärzteblatt 9/

12 Kassenzahnärztliche Vereinigung KFO um 2,7 Prozent. Dabei ist allerdings zu beachten, dass die Ausgangsbasis für das Kalenderjahr 2013 für KCH, PAR, KB/KG ebenfalls um 2,9 Prozent erhöht wird, sodass wir bereits im Jahr 2013 faktisch einen um 2,9 Prozent erhöhten Nominalwert aushandeln konnten, der jedoch bis zum 31. Dezember 2013 lediglich in Höhe von 2,7 Prozent zur Auszahlung kommt. Die Vergütungsverhandlungen für das Kalenderjahr 2014 werden hingegen auf dem um 2,9 Prozent erhöhten Betrag aufsetzen. Dass wir im Verhältnis zur Presse die AOK Rheinland/Hamburg in besonderer Weise positiv herausgehoben haben, hat einen nachvollziehbaren Grund, und der Vorsitzende der KZV Nordrhein ZA Ralf Wagner hat dies in der Vertreterversammlung am 15. Juni 2013 auch deutlich betont. Die gesamten Vergütungsveränderungen für das Kalenderjahr 2013 belasten die Primärkassen mit 51,2 Millionen Euro, wobei aber bei einigen Betriebskrankenkassen wegen langjähriger Nichtausschöpfung der alten Budgets insgesamt 2,8 Millionen Euro abgesetzt wurden. Netto ist also bei Primärkassen vergütungsrelevant ein Betrag von 48,432 Millionen Euro angehoben worden, davon alleine von der AOK Rheinland/Hamburg 31,537 Millionen Euro (+13,81 Prozent der Vergütung des Kalenderjahres 2012). Für die Primärkassen insgesamt betrug die Vergütungssteigerung + 10,07 Prozent. Dieses für die Primärkassen und insbesondere für die AOK Rheinland/Hamburg finanziell sehr belastende Verhandlungsergebnis wurde dennoch im besten vertragspartnerschaftlichen Einvernehmen erzielt! Bei den Ersatzkassen hingegen wurde nach Punktwertnivellierung trotz der Vergütungsanhebung um 2,7 bzw. 2,9 Prozent unter dem Strich eine Reduzierung der Vergütung um etwa 2,0 Prozent vereinbart wir betonen an dieser Stelle noch einmal: letztlich weit überkompensiert durch die besonders hohen Belastungen der Primärkassen. Trotz der für die Ersatzkassen isoliert betrachtet unter dem Strich vereinbarten Absenkung der Vergütung ist es dennoch zu einem Abbruch der Verhandlungen und zu Schiedsverfahren gekommen, weil selbst die Punktwerterhöhung um 2,7 bzw. 2,9 Prozent für einzelne Ersatzkassen angeblich aus finanziellen Gründen nicht machbar war, wobei wir anmerken möchten, dass Techniker Krankenkasse und Barmer im Verhältnis zu uns sehr partnerschaftlich und verständigungsorientiert sind. Das Verhalten anderer Ersatzkassen hingegen hatte uns dermaßen verärgert, dass wir die Zahnärzte zu einer Plakataktion aufgefordert hatten, die allerdings nur wenige Tage andauerte, weil die beiden betroffenen Ersatzkassen dann doch sehr schnell eingelenkt haben. An dieser Stelle noch einmal sehr herzlichen Dank dafür, dass Sie sich an dieser Aktion beteiligt haben. Die KZV Nordrhein führt die Honorarverhandlungen fair und partnerschaftlich, natürlich mit dem Interesse eines für Sie möglichst optimalen Verhandlungsergebnisses. Wenn allerdings als Folge einer besonderen Missachtung der Bedeutung der zahnmedizinischen Versorgung und der Interessen der Vertragszahnärzte Kampfmaßnahmen unausweichlich sind, schreckt der Vorstand der KZV Nordrhein letztlich auch davor nicht zurück. Ralf Wagner Vorsitzender des Vorstandes der KZV Nordrhein Martin Hendges Stellv. Vorsitzender des Vorstandes der KZV Nordrhein Hermann Rubbert Hauptgeschäftsführer der KZV Nordrhein Bitte -Adresse übermitteln! Leider fehlt der KZV Nordrhein noch von einigen nordrheinischen Praxen die -Adresse. Um demnächst einen noch größeren Kreis von Zahnärzten per über wichtige kurz fristige Entwicklungen informieren zu können, bitten wir diese nochmals, der KZV Nordrhein ihre -Adresse (Praxis) unter Angabe ihrer Abrechnungsnummer zu übermitteln. Bitte vergessen Sie auch nicht, die KZV über Änderungen Ihrer -Adresse in Kenntnis zu setzen. Ansprechpartner ist die Abteilung Register, bitte nur per an 418 Rheinisches Zahnärzteblatt 9/2013

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14 Kassenzahnärztliche Vereinigung Bedarfsplan für die vertragszahnärztliche Versorgung 2012 auch von großem Nutzen für die Niederlassungsberatung In dieser Ausgabe des Rheinischen Zahnärzteblattes ist der Bedarfsplan für das Jahr 2012 Stand unterteilt nach vertragszahnärztlicher und kieferorthopädischer Versorgung veröffentlicht. Die KZV Nordrhein führt damit aus, was das Gesetz ihr als zwingende Aufgabe vorgibt, nämlich die Aufstellung von Bedarfsplänen für die Sicherstellung der vertragszahnärztlichen Versorgung ( 99 ff. SGB V). Die Pläne werden dabei auf der Grundlage der vom Gemeinsamen Bundesausschuss erlassenen Richtlinie aufgestellt. Ziel der Bedarfsplanung ist eine möglichst gleichmäßige und ausreichende vertragszahnärztliche Versorgung. Die Zahnärzte, die eine Neuniederlassung anstreben, befinden sich bekanntermaßen in der Situation, dass Zulassungssperren aufgrund von Überversorgung entfallen sind. Die Bedarfsplanung als Erfassung von tatsächlich vorhandener Über- und Unterversorgung wird indessen unter anderem vor dem Hintergrund des Sicherstellungsauftrages fortgeführt. Für die Neugründung einer Zahnarztpraxis ist es für den Zahnarzt selber, aber auch für einen eventuellen Kreditgeber wichtig, Daten zum aktuellen Stand der Versorgungssituation an dem Standort des Niederlassungsvorhabens zu erhalten, um die Wirtschaftlichkeit des Vorhabens einschätzen zu können. In diesem Zusammenhang bietet Hans-Günter Rees in seiner Funktion als Abteilungsleiter der Abteilung Register/Zulassung gern an, ein beratendes Gespräch zu führen. Der Bereich der KZV Nordrhein untergliedert sich zunächst in 27 Planungsbereiche. Insgesamt verfügen wir allerdings über detaillierte Informationen zu statistischen Bezirken. Das bedeutet für Sie, dass wir Sie in gleich ausführlichem Maße im Rahmen eines Niederlassungsvorhabens beraten können, unabhängig davon, ob Sie dieses Vorhaben in einer noch so kleinen Kommune im Bezirk der KZV Nordrhein planen. Der vorliegende Bedarfsplan ist wie im SGB V und in der Zahnärzte ZV vorgesehen im Einvernehmen mit den Landesverbänden der Krankenkassen und den Verbänden der Ersatzkassen aufgestellt und nach Vorlage beim Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW als zuständigem Ministerium nicht beanstandet worden. Er wurde vom Landesausschuss der Zahnärzte und Krankenkassen im Bereich der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Nordrhein verabschiedet und zur Veröffentlichung freigegeben. Gemäß der Bedarfsplanungs-Richtlinie Zahnärzte ist davon auszugehen, dass in den Städten Düsseldorf, Krefeld, Remscheid, Solingen, Wuppertal, Aachen, Bonn, Köln und Leverkusen auf Einwohner ein Zahnarzt beziehungsweise in Kreisen und den übrigen kreisfreien Städten auf Einwohner ein Zahnarzt und in sämtlichen Städten und Gemeinden auf Einwohner (0 bis 18 Jahre) ein Kieferorthopäde entfallen soll. Da man dem Bedarfsplan 2012 zum Teil nur noch statistischen Wert zumessen kann, haben wir diese geraffte Form der Veröffentlichung gewählt. Das Zahlenmaterial kann für eine zukünftige Bedarfsbeurteilung nur noch bedingt verwendet werden, da sich in der Zwischenzeit Veränderungen ergeben haben. Auf Anfrage stellen wir niederlassungsinteressierten Zahnärzten gerne zeitnah individuelles Zahlenmaterial zur Verfügung. Hierzu und bei weiteren diesbezüglichen Fragen stehen Ihnen gern unsere Mitarbeiterin Beate Birmele Abteilung Register/Zulassung unter Tel / sowie unser Mitarbeiter Bastian Peltzer Abteilung Register/Zulassung unter Tel / zur Verfügung. Bedarfsplan für die vertragszahnärztliche Versorgung im Bereich der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Nordrhein 2012 (Stand ) Der Ist-Stand weist die Anzahl der an der vertragszahnärztlichen Versorgung teilnehmenden Vertragszahnärzte einschließlich angestellte Zahnärzte ( 32 b Zahnärzte ZV) aus. Kieferorthopädisch tätige Zahnärzte wurden anteilig berücksichtigt. Der Soll-Stand errechnet sich aufgrund der Verhältniszahlen (Bedarfsplanungs-Richtlinie Zahnärzte), die sich wie folgt unterscheiden: für die Anlage 6 Bedarfsplanungs-Richtlinie Zahnärzte aufgeführte Gebiete* EW-Zahl für die übrigen Gebiete EW-Zahl *(Düsseldorf, Krefeld, Remscheid, Solingen, Wuppertal, Aachen, Bonn, Köln und Leverkusen) Regierungsbezirk Düsseldorf Kreisfreie Städte Einwohner Soll Ist Düsseldorf ,8 515,50 Duisburg ,5 254,50 Essen ,4 365, Rheinisches Zahnärzteblatt 9/2013

15 Kassenzahnärztliche Vereinigung Krefeld ,1 156,25 Mönchengladbach ,1 181,00 Mülheim/Ruhr ,5 115,00 Oberhausen ,5 108,50 Remscheid ,6 67,50 Solingen ,8 84,75 Wuppertal ,0 200,75 Kreis Kleve Bedburg-Hau/Emmerich/Geldern/Goch/Issum/Kalkar/Kerken/Kevelaer/Kleve/Kranenburg/Rees/Rheurdt/Straelen/ Uedem/Wachtendonk/Weeze Einwohner Soll 183,4 Ist 153,25 Kreis Mettmann Erkrath/Haan/Heiligenhaus/Hilden/Langenfeld/Mettmann/ Monheim/Ratingen/Velbert/Wülfrath Einwohner Soll 294,3 Ist 285,50 Rhein-Kreis Neuss Dormagen/Grevenbroich/Jüchen/Kaarst/Korschenbroich/ Meerbusch/Neuss/Rommerskirchen Einwohner Soll 264,2 Ist 267,75 Kreis Viersen Brüggen/Grefrath/Kempen/Nettetal/Niederkrüchten/ Schwalmtal/Tönisvorst/Viersen/Willich Einwohner Soll 178,5 Ist 166,75 Kreis Wesel Alpen/Dinslaken/Hamminkeln/Hünxe/Kamp-Lintfort/Moers/ Neukirchen-Vluyn/Rheinberg/Schermbeck/Sonsbeck/Voerde/ Wesel/Xanten Einwohner Soll 278,1 Ist 253,25 Regierungsbezirk Köln Kreisfreie Städte Einwohner Soll Ist Aachen ,5 206,50 Bonn ,2 278,25 Köln ,7 822,25 Leverkusen ,9 103,50 Gebiet des ehemaligen Kreises Aachen Alsdorf/Baesweiler/Eschweiler/Herzogenrath/Monschau/Roetgen/Simmerath/Stolberg/Würselen Einwohner Soll 182,4 Ist 159,75 Kreis Düren Aldenhoven/Düren/Heimbach/Hürtgenwald/Inden/Jülich/ Kreuzau/Langerwehe/Linnich/Merzenich/Nideggen/Niederzier/Nörvenich/Titz/Vettweiß Einwohner Soll 159,0 Ist 128,25 Rhein-Erftkreis Bedburg/Bergheim/Brühl/Elsdorf/Erftstadt/Frechen/Hürth/ Kerpen/Pulheim/Wesseling Einwohner Soll 277,1 Ist 263,50 Kreis Euskirchen Bad Münstereifel/Blankenheim/Dahlem/Euskirchen/Hellenthal/ Kall/Mechernich/Nettersheim/Schleiden/Weilerswist/Zülpich Einwohner Soll 113,4 Ist 87,00 Kreis Heinsberg Erkelenz/Gangelt/Geilenkirchen/Heinsberg/Hückelhoven/Selfkant/Übach-Palenberg/Waldfeucht/Wassenberg/Wegberg Einwohner Soll 151,7 Ist 111,50 Oberbergischer Kreis Bergneustadt/Engelskirchen/Gummersbach/Hückeswagen/ Lindlar/Marienheide/Morsbach/Nümbrecht/Radevormwald/ Reichshof/Waldbröl/Wiehl/Wipperfürth Einwohner Soll 166,4 Ist 146,50 Rheinisch-Bergischer Kreis Bergisch Gladbach/Burscheid/Kürten/Leichlingen/Odenthal/ Overath/Rösrath/Wermelskirchen Einwohner Soll 164,4 Ist 185,25 Rhein-Sieg-Kreis Alfter/Bad Honnef/Bornheim/Eitorf/Hennef/Königswinter/ Lohmar/Meckenheim/Much/Neunkirchen-Seelscheid/Niederkassel/Rheinbach/Ruppichteroth/Sankt Augustin/Siegburg/ Swisttal/Troisdorf/Wachtberg/Windeck Einwohner Soll 357,4 Ist 349,25 Rheinisches Zahnärzteblatt 9/

16 Kassenzahnärztliche Vereinigung Bedarfsplan für die kieferorthopädische Versorgung im Bereich der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Nordrhein 2012 (Stand ) Der Ist-Stand weist die Anzahl der an der kieferorthopädischen Versorgung teilnehmenden zugelassenen und ermächtigten Kieferorthopäden einschließlich angestellte Zahnärzte ( 32 b Zahnärzte ZV) aus. Kieferorthopädisch tätige Zahnärzte wurden anteilig berücksichtigt. Der Soll-Stand errechnet sich aufgrund der Verhältniszahl (Bedarfsplanungs-Richtlinie Zahnärzte), nach der auf Einwohner (0 bis 18 Jahre) ein Kieferorthopäde entfallen soll. Einwohner Soll Ist Düsseldorf ,3 31,00 Duisburg ,1 16,00 Essen ,8 30,50 Krefeld ,3 12,00 Mönchengladbach ,7 13,00 Mülheim/Ruhr ,4 7,00 Oberhausen ,5 7,00 Remscheid ,7 4,00 Solingen ,7 9,00 Wuppertal ,1 10,00 Kreis Kleve ,5 13,75 Kreis Mettmann ,1 26,50 Rhein-Kreis Neuss ,0 16,00 Kreis Viersen ,9 18,50 Kreis Wesel ,9 22,00 Aachen ,8 13,75 Bonn ,4 17,50 Köln ,8 42,75 Leverkusen ,7 7,00 Gebiet des ehem. Kreises Aachen ,5 17,00 Kreis Düren ,4 9,00 Rhein-Erftkreis ,8 22,75 Kreis Euskirchen ,4 6,00 Kreis Heinsberg ,3 10,00 Oberbergischer Kreis ,7 10,75 Rheinisch-Berg. Kreis ,2 13,75 Rhein-Sieg-Kreis ,9 29,75 Zahnärztekammer Nordrhein Die 10. Sitzung der Kammerversammlung der Zahnärztekammer Nordrhein Legislaturperiode 2010 bis 2014 findet statt am Tagungsort: Samstag, 23. November Lindner Congress Hotel Lütticher Straße Düsseldorf Tel. 0211/ Fax 0211/ Beginn: 9.00 Uhr c. t. Gemäß Paragraf 1 (1) der Geschäftsordnung werden die Mitglieder der Kammerversammlung über die Einberufung durch einfachen Brief verständigt. Die Sitzung der Kammerversammlung ist für Kammerangehörige öffentlich. Dr. Johannes Szafraniak, Präsident Kassenzahnärztliche Vereinigung Nordrhein Die 7. Vertreterversammlung der Amtsperiode 2011 bis 2016 findet statt am Samstag, 7. Dezember Tagungsort: Van der Valk Airporthotel Düsseldorf Am Hülserhof Düsseldorf Tel. 0211/ Fax 0211/ Beginn: 9.00 Uhr c. t. Anträge zur Vertreterversammlung sind gemäß 4 der Geschäftsordnung spätestens vier Wochen vor dem Sitzungstermin beim Vorsitzenden der Vertreterversammlung in Düsseldorf, Lindemannstraße 34 42, einzureichen. Antragsberechtigt sind die Mitglieder der Vertreterversammlung und der Vorstand der Vereinigung. Fragen zur Fragestunde sind ebenfalls spätestens vier Wochen vor dem Sitzungstermin beim Vorsitzenden der Vertreterversammlung einzureichen. Dr. Ludwig Schorr, Vorsitzender der Vertreterversammlung 422 Rheinisches Zahnärzteblatt 9/2013

17 KaVo QUATTROcare CLEAN Eine saubere Investition in die Zukunft und in Ihre Instrumente. NEU KaVo QUATTROcare CLEAN KaVo QUATTROcare CLEAN ist die sichere und ökologische Lösung zur perfekten Reinigung und werterhaltenden Pflege für Ihre Instrumente und Turbinen Maximale Sicherheit dank validierter Innen-Reinigung (RKI-konform) kombiniert mit perfekter, werterhaltender Pflege und permanenter Prozess-Überwachung Höchste Effizienz dank einfacher, komfortabler Handhabung und schnellem, programmgesteuerten Prozessablauf Geringe Kosten für Verbrauchsmaterial durch umweltfreundliche Innen-Reinigung mit Wasserdampf ÖKOLOGISCH UND RKI KONFORM KaVo Dental GmbH D Biberach/Riß Telefon Fax

18 Kassenzahnärztliche Vereinigung Wirtschaftlichkeitsprüfung 2. Änderungsvereinbarung der zum abgestimmten Verfahrensordnung Im Rheinischen Zahnärzteblatt März 2013 hatten wir Sie darüber informiert, dass die in der Vergangenheit übliche Vergleichsgruppe der Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen für die Sichtung der Quartale I bis IV/2010 in der Auffälligkeitsprüfung durch Änderungsvereinbarung der Vertragspartner vom durch die Vergleichsgruppe der chirurgischen Leistungserbringer ersetzt wurde. Hiermit geben wir Ihnen bekannt, dass die 2. Änderungsvereinbarung vom zur Vereinbarung über das Verfahren zur Überwachung und Prüfung der Wirtschaftlichkeit der vertragszahnärztlichen Versorgung in Nordrhein (Verfahrensordnung) vom eine entsprechende Regelung für die Verfahren der Auffälligkeitsprüfung der Quartale I bis IV/2011 vorsieht. In die Gruppe der chirurgischen Leistungserbringer werden Praxen aufgenommen, deren Anteil chirurgischer Leistungen an der KCH-Abrechnung eines Quartals einen Anteil von 35 Prozent übersteigt. 2. Änderungsvereinbarung Die AOK Rheinland/Hamburg Die Gesundheitskasse, Düsseldorf der BKK-Landesverband NORDWEST, Essen die IKK classic, Dresden die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) als landwirtschaftliche Krankenkasse, Münster die Knappschaft, Bochum die Ersatzkassen: Barmer GEK Techniker Krankenkasse (TK) DAK-Gesundheit KKH Allianz (Ersatzkasse HEK Hanseatische Krankenkasse hkk gemeinsamer Bevollmächtigter mit Abschlussbefugnis: Verband der Ersatzkassen e.v. (vdek), vertreten durch den Leiter der vdek- Landesvertretung NRW, Düsseldorf (nachstehend Verbände) und die Kassenzahnärztliche Vereinigung Nordrhein, Düsseldorf (nachstehend KZV) schließen mit Bezug auf die zum abgestimmte Vereinbarung über das Verfahren zur Überwachung und Prüfung der Wirtschaftlichkeit der vertragszahnärztlichen Versorgung in Nordrhein (Verfahrensordnung) die folgende 2. Änderungsvereinbarung. Die Verfahrensordnung vom enthält in 21 (statistische Unterlagen) die Regelung, dass die KZV NR der Sichtungsstelle als potentielles Aufgreifkriterium zur Auswahl zu prüfender Zahnärzte nach 16 Abs. 1 b) 100-Fall-Statistiken bezogen auf die Vergleichsgruppen der Vertragszahnärzte und der Mund-Kiefer- Gesichtschirurgen liefert. Diese Regelung wurde durch Änderungsvereinbarung vom insoweit geändert, als die Vergleichsgruppe der Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen durch die Gruppe der chirurgischen Leistungserbringer ersetzt wurde. Die Vereinbarung war zunächst beschränkt auf die Sichtung der Quartale I bis IV/2010. Die Änderung soll nun mehr auch für die Sichtung der Quartale I bis IV/2011 Wirkung entfalten. Als chirurgische Leistungserbringer gelten Zahnärzte, deren KCH-Abrechnung(en) chirurgische Leistungspositionen zu einem Anteil von 35 % oder mehr enthalten. Die maßgeblichen chirurgischen Leistungspositionen, die für die Ermittlung des prozentualen Anteils heranzuziehen sind, können der Anlage entnommen werden. Anlage: Auflistung der chirurgischen Positionen Ä161, 43, 44, 45, 47a, 47b, 48, 51a, 51b, 53, 54a, 54b, 54c, 55, 56a, 56b, 56c, 56d, 57, 58, 59, 60, 61, 62, , 1 467, 1 468, 1 479, 1 485, 1 519, 2 009, 2 010, 2 250, 2 253, 2 254, 2255, 2 380, 2 381, 2 382, 2 386, 2 401, 2 402, 2 430, 2 583, 2 584, 2 650, Ihre Ansprechpartner bei der KZV Nordrhein 424 Rheinisches Zahnärzteblatt 9/2013

19 Zahnärzte-Stammtische Nicht für alle Stammtische gibt es regelmäßige Termine, bitte beim jeweiligen Ansprechpartner nachfragen! neuer Termin Bezirks-/Verwaltungsstelle Aachen Düren: Fortbildungsstammtisch, / (Dr. Zywzok) Jülich: erster Montag im Monat, Uhr, Hotel am Hexenturm, Große Rurstr. 94, / (ZA Schmitz) Bezirks-/Verwaltungsstelle Düsseldorf Düsseldorf: DZT-Düsseldorfer Zahnärzte-Treff Donnerstag, , Uhr Programm: Die Rente ist sicher (?), ZA Dirk Smolka, Ist Heiligabend ein Feiertag, Arbeitstag, Urlaubstag, Brückentag oder Werktag? (Informationen und Argumentationshilfen rund um den Urlaub), RAin Sarah Gersch Gaststätte S-Manufaktur (ehemals Freie Schwimmer ), Flinger Broich 91, 0211/ (Dr. Blazejak), / (Dr. Dr. Snel) Düsseldorf: Oberkassel, zweiter Dienstag im ungeraden Monat, Veranstaltungsort bitte erfragen unter / (Dr. Fleiter) Erkrath, Haan, Mettmann, Wülfrath: ZaN Zahnärzte am Neandertal e. V. zweiter Dienstag im geraden Monat, Uhr, Restaurant Stadtwaldhaus, Böttinger Weg 10, Mettmann, / , (Dr. Schminke) Bezirks-/Verwaltungsstelle Duisburg Duisburg: ZID-Stammtisch, zweiter Montag im Quartal, Duisburger Yachtclub DMYC, Strohweg 4 Mülheim: zweiter Montag im Monat, Uhr, Im Wasserbahnhof in Mülheim an der Ruhr Oberhausen: erster Donnerstag im Monat, Uhr, Haus Union, Schenkendorfstr. 13 (gegenüber Arbeitsamt) Bezirks-/Verwaltungsstelle Essen Essen-Bredeney: erster Dienstag im Monat, Uhr, Restaurant Islacker, Rüttenscheider Str. 286, 02 01/ (ZÄ Heker-Stenkhoff) Bezirks-/Verwaltungsstelle Köln Bonn: Godesberger Stammtisch, 02 28/ (Dr. Engels) Beueler Stammtisch, 02 28/ (Dr. Bodens) Bonner Südstadt-Stammtisch, 02 28/ (ZA Klausmann) Euskirchen: Zahnärzteverein Euskirchen e. V., Treffpunkt Bad Münstereifel / (ZA Hadjian) Köln: Stammtisch Höhenberg, nach Absprache dienstags, Uhr, Gut Wistorfs, Olpener Str. 845, Köln, / (Dr. Dr. May) Zahnärztliche Initiative Köln-Nord, 02 21/ (Dr. Langhans) ZIKÖ Zahnärztl. Initiative Köln (rechtsrheinisch), / , (Dr. Hafels) Zahnärztliche Initiative Köln West, 02 21/ , (ZA Danne-Rasche) Oberbergischer Kreis Gummersbach: letzter Donnerstag im Monat, Uhr, Holsteiner Fährhaus, Hohensteinstr. 7, / (Dr. Sievers) Pulheim: ZIP Zahnärztliche Initiative Pulheim, /22 40, (Dr. Röllinger) Rheinisch-Bergischer Kreis Leverkusen: Schlebuscher Zahnärzte-Treff, 02 14/ (Dr. Wengel) Quettinger Stammtisch, / (ZA Kröning) Bensberg und Refrath: / (Dr. Holzer) Bergisch-Gladbach: / (Dr. Pfeiffer) AG Zahnheilkunde Bergisch-Gladbach, / (ZA Schmitz) Overath und Rösrath: /63 65 (Dr. Reimann) Rhein-Sieg-Kreis Treff für Kollegen aus Lohmar, Seelscheid, Much, Hennef, Neunkirchen, /17 29 (Dr. Schnickmann) Kollegentreff Niederkassel, / (Dr. Mauer) Bad Honnef: Stammtisch Siebengebirge, erster Dienstag im Monat, Uhr, Hotel- u. Schulungs zentrum Seminaris, Alexander-von-Humboldt-Str. 20, / (Dr. Hilger-Rometsch) Bezirks-/Verwaltungsstelle Krefeld Viersen, Schwalmtal, Niederkrüchten, Brüggen und Nettetal (ZIKV): zweiter Montag jedes zweiten Monats (i.d.r. ungerade Monate), Uhr Restaurant La Tavola, Eligiusplatz 10, 02163/80305 (Dr. Fink) Bezirks-/Verwaltungsstelle Bergisch-Land Remscheid: erster Donnerstag im Monat, Uhr, Restaurant Schützenhaus, Schützenplatz 1, abweichende Regelung an Feiertagen oder in den Schulferien, 02191/ (Dr. Kremer) neuer Veranstaltungsort Aktuelle Termine der nordrheinischen Regional initiativen und Stammtische mit ggf. zusätzlichen Informationen sowie Hinweise auf weitere Veranstaltungen finden Sie unter

20 Kassenzahnärztliche Vereinigung Herzige Partylaune beim 30-jährigen Jubiläum der BSG Spiel, Spaß und kulinarische Genüsse satt auf dem Sommerfest der KZV Wer braucht schon eitel Sonnenschein, wenn für eine Bombenstimmung, ein köstliches Buffet, fetzige Musik sowie Spiel, Spaß und Unterhaltung vom Allerfeinsten bestens gesorgt ist? Das Party-Hoch auf dem diesjährigen Sommerfest im schönen Garten der KZV Nordrhein ließ dem Wetter-Tief am 28. Juni jedenfalls nicht die geringste Chance. In einem liebevoll dekorierten Festzelt schön anzuschauen die mit selbstgemalten Bildern und lustigen Sprüchen verzierten Lebkuchenherzen aus Pappe und die vielen bunten Luftballons und Wimpel wurde Ende Juni das traditionelle Sommerfest der KZV Nordrhein seit längerer Zeit wieder einmal im Garten an der Lindemannstraße und zudem im Rahmen eines besonderen Jubiläums, zur Feier des 30-jährigen Bestehens der Betriebssportgemeinschaft (BSG) begangen. Dem Sommerfest ging auch in diesem Jahr die gesetzlich vorgeschriebene Personalversammlung voraus. In ihren Ansprachen im Festzelt fanden sowohl der Vizevorsitzende des Personalrats Markus Brose als auch der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der KZV Martin Hendges lobende Worte für das bewährte konstruktive Zusammenspiel zwischen Vorstand, Personalrat und Belegschaft. ZA Hendges hob besonders die nicht geringe Zahl an Neueinstellungen im letzten Jahr und die jahrzehntelange Treue vieler Mitarbeiter zur KZV hervor und sorgte zudem für einen gelungenen Einstieg in das Sommerfest, als er kurzerhand den Sitz der Landesgeschäftsstelle wegen der unhaltbaren einheimischen Witterungsverhältnisse per Vorstandsbeschluss nach Teneriffa verlegte. Wenn es auch letztlich mit Teneriffa nichts wurde, versetzte dieser launige Einfall das ganze Zelt jedoch im Handumdrehen in die schönste Feierlaune. Dem Sommerfest ging auch in diesem Jahr die gesetzlich vorgeschriebene Personalversammlung voraus. In ihren Ansprachen fanden sowohl der Vizevorsitzende des Personalrats Markus Brose als auch der stellvertretende KZV-Vorstandsvorsitzende Martin Hendges lobende Worte für das bewährte konstruktive Zusammenspiel zwischen Vorstand, Personalrat und Belegschaft. Als erster Festakt war sodann die leibliche Stärkung der KZVler als Grundlage für einen ganzen Nachmittag und Abend voller Spiel, Spaß und Unterhaltung angesagt. Hervorzuheben ist hier natürlich der unermüdliche Einsatz des Casinoteams, das sich an diesem Tag selbst übertraf und ein köstliches Schlemmerbuffet für die Kollegen zauberte. Unschlagbar war auch das Angebot an leckeren Blechkuchen sowie Kaffee und Tee, das am späteren Nachmittag die kulinarischen Genüsse vom Mittag abrundete. Ein besonderes Highlight war das in einem eigens im Garten der KZV aufgestellten schmiedeeisernen Backofen von Klaus Ohoven und Freunden (den Ketzerbacks ) gebackene und herrlich schmeckende Brot. Nach der Schlacht am Buffet stand für die Belegschaft der KZV eine breite Palette an Spiel- und Unterhaltungsstationen bereit, an denen man sich vergnügen und seinen Mut erproben konnte. Beim Rodeoreiten bildete sich schnell eine große Menschentraube, die die Mutigen und Tapferen, die sich auf den Bullen trauten, laut bejubelte und beklatschte so wagten etwa auch Martin Hendges und Fotos: Krieger, Labes, Neddermeyer Hermann Rubbert den wilden Ritt. Auf volle Unterstützung durch das begeisterte Publikum konnten auch die starken Sumoringer zählen. Prall wie Ballons mit Luft gefüllte Anzüge und Handschuhe machten aus jedem Kandidaten im Nu einen gewichtigen Ringer, und nicht nur das lustige Aufeinanderhüpfen und Voneinanderabprallen der Wettkämpfer, sondern alleine schon das An- und Auskleiden sorgten für einen Riesenspaß. Gleich nebenan beim Hau den Lukas war pure Kraftmeierei gefragt. So manche/r ließ hier unter lauten Anfeuerungsrufen der Kollegen den Hammer schwingen und den Anzeigenpegel nach oben schnellen. Vom Rennfahrerfieber erfasst wurden schließlich etliche Kolleginnen und Kollegen angesichts der schönen und großen Carrerabahn von Oliver Bendel, die mit ihren vielen Kurven und bunten Autos Erinnerungen an Kindheitstage wachwerden ließ. Zu den Klängen der später am Nachmittag aufspielenden Band Peter Weisheit and the Dixie Tramps ging dann endgültig die Post ab, denn zu den flotten Rhythmen der Combo und der anschließend von Peter Weisheit als DJ aufgelegten Hits und Evergreens schwangen viele KZVler bis in den Abend hinein beschwingt das Tanzbein. So konnten sich die Organisatoren dieses Tages ( liches Dankeschön!) ebenso wie die Gäste über ein rundum gelungenes Sommerfest freuen, das allen noch lange in schönster Erinnerung bleiben wird. Susanne Krieger 426 Rheinisches Zahnärzteblatt 9/2013

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