Ärzteblatt. Baden-Württemberg.

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1 Ärzteblatt Baden-Württemberg Amts- und Mitteilungsblatt der ärztlichen Körperschaften ISSN E Jahrgang Gentner Verlag Foto: F. Hoffmann-La Roche AG, alle Rechte vorbehalten.

2 Arbeitsmedizin Sozialmedizin Umweltmedizin Zeitschrift für medizinische Prävention Kongress PROGRAMM DONNERSTAG, 21. MAI 2015 Betriebliches Gesundheitsmanagement Referenten Eröffnungsrede Genial digital katastrophal? Humane Arbeitswelt in der Wirtschaft 4.0 Prof. Dr. phil. Dr. med. Michael Kastner Präventionskultur heute Präventionskultur ein neuer Zielbegriff für den Arbeitsschutz Arbeitswelt 4.0 Chancen und Risiken Prof. Dr. phil. Gabriele Elke Dr.-Ing. Martin Braun ASU-Ideentreff Moderierte Diskussion an drei Themenstationen, unterstützt durch Graphic Recording Gesundes Führen im Unternehmen Dr. med. Manfred Albrod Social Media im Arbeitsschutz Nina Sawodny, M.A. Resilienz Neue Arbeitsbedingungen erfordern neue Fähigkeiten Sigrid Thiem, M.A. Ab 18 Uhr: Gesellschaftsabend im Echterdinger Brauhaus (separate Anmeldung erforderlich) FREITAG, 22. MAI 2015 Prävention in der Praxis Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen Berater kompetenz an der Schnittstelle Belastung/Beanspruchung Gesicherte Erkenntnisse zur Softwareergonomie Haftung und Verantwortung im Arbeitsschutz TTIP Eine Gefahr für Arbeitsschutz und soziale Sicherheit? Kultur Referenten Prof. Dr. phil. Rüdiger Trimpop Dipl.-Ing. Christian Richter Ass. jur. Michael Behrens Dr.-Ing. Dirk Watermann Prävention Forumsdiskussion Vorsorge Eignung Tauglichkeit Schweigepflicht: Nutzen oder Schaden für die Prävention? Leitung: Dr. med. Hanns Wildgans Freizeit unter Palmen Fettnäpfchen vor dem Werkstor bei Auslandsaufenthalten Dr. med. Burkhard Rieke Problem nano : Der Stand im Arbeitsschutz Prof. Dr. rer. nat. Thomas Gebel Problem nano : Der Stand der Medizin Univ.-Prof. em. Dr. med. Dr. rer. nat. Hermann M. Bolt 1. ASU-Präventionskongress 2015 Prävention in der Arbeitswelt Interdisziplinäre Fortbildungstagung für Fachleute aus Arbeitsmedizin, Arbeitssicherheit, Arbeitspsychologie und Personalverantwortliche. Am 21. Mai und 22. Mai 2015 in der Filderhalle in Stuttgart / Leinfelden-Echterdingen. Alle Kongressinformationen haben wir Ihnen unter bereitgestellt. Sie haben Fragen rund um die Buchung: Tel / Hier direkt informieren.

3 Anzeige Ärzteblatt Baden-Württemberg Amts- und Mitteilungsblatt der ärztlichen Körperschaften Fluoreszenzmikroskopische Darstellung einer Osteosarkomzelle in Zellkultur Die Fluoreszenzmikroskopie basiert auf der Anregung fluoreszierender Farbstoffe durch Lichteinstrahlung mit einer Wellenlänge und einer darauf folgenden Abstrahlung eines Lichts anderer Wellenlänge, welches durch spezielle Filter beobachtbar gemacht wird. Zur selektiven Betrachtung bestimmter Strukturen kann im Vorfeld eine Markierung durch spezifische Antikörper, an die Fluoreszenzfarbstoffe gekoppelt sind, erfolgen. Dadurch kann eine kontrastreiche Darstellung dieser Strukturen erzielt werden. Mithilfe dieser Methodik ist es möglich Zellstrukturen und Veränderungen dieser sichtbar zu machen, wie das osteogene Sarkom in unserem Beispiel. Dieser vor allem bei Jugendlichen am häufigsten vorkommende, bösartige Knochentumor weist ein besonders aggressives Wachstum auf. Im Verlauf der Erkrankung kommt es zu einer Zerstörung der umliegenden Knochen und Gelenke und frühzeitigen Bildung von Metastasen. Die Baden-Württembergische Bank (BW- Bank) ermöglicht auf der Titelseite faszinierende Einblicke in die Labor-Diagnostik. Die Bank verdeutlicht damit ihre enge Beziehung zur Ärzteschaft in Baden-Württemberg, nicht zuletzt, weil ihre Beratungsspezialisten für Heilberufe seit vielen Jahren kompetente Unterstützung und Beratung in allen wirtschaftlichen Fragen von Medizinern bieten. Die BW-Bank ist mit 29 Heilberufe Centern und knapp 200 Filialen im Land vor Ort. Mehr Informationen zum umfangreichen Leistungsangebot für Heilberufler sowie zu den Kontaktdaten der BW Heilberufe Center in Ihrer Nähe erhalten Sie unter per an oder telefonisch unter / Editorial 260 Doc Webmeeting oder Real Life? Kammern und KV 261 Baden-Württemberg bekommt Zuwachs 261 Die im Überblick 262 Auch in Baden-Württemberg: Wahlergebnisse 263 Ausschüsse der Landesärztekammer Arzt und Recht aktuell 264 Der privat krankenversicherte Patient 266 Neues aus der Finanzwelt 267 Neuer Lehrstuhl für Allgemeinmedizin 267 DonauDocs: Fit für die Praxis 268 Datenschutz leicht gemacht (1) 269 Dienstjubiläum von Winrich Kuhberg 269 Facharztvertrag Orthopädie Wirtschaft Vermischtes Veranstaltungsübersicht Bekanntmachungen Impressum ÄBW

4 Editorial Treffen in Ärztlichen Kreisvereinen dienen allen und helfen, die Versorgung zu verbessern Doc Webmeeting oder Real Life? Verbleib im Sektor oder Begegnung im Kreis Dr. Paula Hezler-Rusch Kreisverein, das klingt beinahe altertümlich und gestrig, ebenso wie sich zum Arzt berufen fühlen. Den zeitgeschichtlichen Wandel zu betrachten, dem der Arztberuf in seinem Selbstverständnis als freier Beruf unterliegt, wäre ein weites Feld. Ganz zu schweigen von den vielfältigen Regularien, denen wir uns ausgesetzt sehen. Qualifizierte Aus- und Weiterbildung sowie ordentliche Arbeitsbedingungen dürften für jeden von uns große Bedeutung haben. Unsere Berufsordnung regelt neben der Weiterbildung auch die Aufgaben, Rechte und Pflichten von Ärztinnen und Ärzten sowie den Umgang von Kolleginnen und Kollegen untereinander wie auch mit unseren Patienten. Erlassen und überwacht wird die Berufsordnung von der verfassten Ärzteschaft also von der Ärztekammer, in der jeder approbierte Arzt Mitglied ist. Die Basis eben jener verfassten Ärzteschaft sind die ärztlichen Kreisvereine, Kreisärzteschaften und Ärzteschaften. Sie wurden in einer Zeit gegründet, in der unser Land daniederlag, in der es kaum Telefone, kein Fernsehen, noch eine Idee von Internet oder Smartphone, dergleichen noch nicht einmal im Bereich von Science-Fiction gab. Bedarf es dieser Kreisvereine im digitalen Zeitalter noch? Sind reale Begegnungen der Ärzte überhaupt noch zeitgemäß? Im Zeitalter von Webmeetings, Chats oder Blended- Learning ist da ein festgelegter Abend im Monat, der der Fortbildung dienen soll, altmodisch, ein zu großes Zeitopfer, eine zu große Fixierung, ein Raub in der Work-Life-Balance? Ist ein Abend, an dem man nicht nur seinen Praxisnachbarn und den unvermeidlichen Konkurrenten (der einen im Zweifelsfall auch einmal vertritt) trifft, sondern auch die Kollegen aus den anderen Fachgruppen, der Nachbarklinik, der Nachbarabteilung, ist ein solcher Abend Zeitverschwendung? Ist eine solche Möglichkeit sowohl für die jungen wie auch die älteren Ärzte, die Angestellten und die Niedergelassenen, die Hausärzte und die anderen Fachärzte nicht ein unschätzbares Forum und Unterstützung einer guten vernetzten Arbeit vor Ort? Satzungsgemäße Aufgaben der Kreisvereine sind die Organisation der Fortbildung, die Durchführung des Notfalldienstes, die Pflege und Förderung des Gemeinsinns. Die Durchführung des Notfalldienstes ist aktuell in der Organisation der Kassenärztlichen Vereinigung eingebunden. Die großen Ärztebälle haben sich überlebt. Jedoch beinhaltet die Pflege des Gemeinsinns auch das Ziel, dass man sich kennt, dass man sich auch einmal in einem geselligeren Ambiente in der Region begegnet. Organisation der Fortbildung heißt nicht nur, dass man fachlich up to date ist, sondern dass man weiß, wo die Kompetenzen in Reichweite sind, dass man weiß, wen man anrufen kann, dass man sich einmal gesehen hat und dass man weiß, wie und durch wen die Patienten präund poststationär und ganz langfristig versorgt sind. Der Rahmen der Kreisärzteschaften oder ärztlichen Kreisvereine beinhaltet ein weiteres und noch besser als bisher nutzbares Potenzial für die Begegnung von Ärztinnen und Ärzten in unserer sektorisierten und zunehmend stark von Berufsverbandspolitik geprägten Versorgung. Die angestellten Ärzte, insbesondere die Ärzte in Weiterbildung, scheinen nahezu gänzlich von ihren Kliniken verschluckt zu sein. Dies dürfte zum einen Ausdruck der hohen Arbeitsbelastung und zum anderen aber auch einem strukturell bedingten, den eigenen Versorgungssektor wenig übergreifenden Gesichtsfeld geschuldet sein. Im niedergelassenen Bereich trifft man sich und besucht Fortbildungen (wenn mittlerweile nicht online), vorwiegend über die Angebote der eigenen Berufsverbände und Fachgesellschaften. Dessen bedarf es auch, denn die Translationsproblematik besteht, und die Notwendigkeit der Identitätsvergewisserung der Fachdisziplinen ebenso. Doch für die regionale Versorgung bedarf es der Kenntnis voneinander. Kennt man sich allenfalls zufällig vom Tennis- oder Ruderclub, oder weil die Kinder in dieselbe Klasse gehen? Die Kreisärzteschaften sind und wären die von Klinikmarketing und Verbandsinteressen freien regionalen Begegnungsräume. Darüber hinaus: Ist nicht die zunehmende Hinzuziehung der Vorsitzenden der Kreisvereine oder anderer aufgrund ihres Engagements in der Regionalpolitik bekannter ärztlicher Kollegen bei regionalen versorgungsrelevanten Fragestellungen ganz in unserem Sinn, nämlich, dass in diesen Fragen ärztlicher Sachverstand gehört wird? Kollegen sind vielfältig über ihre Praxis oder Klinikstelle hinaus aktiv, so in der Suchthilfe, der Laienfortbildung, in Sportvereinen, in Vorträgen in der Volkshochschule und in regionalen Gremien, unter anderem in den seitens der grün-roten Landesregierung neu eingerichteten Gesundheitskonferenzen, in denen die regionale Versorgung weiterentwickelt werden soll und die mancherorts sehr produktiv sind. All dieses Engagement erfolgt ehrenamtlich. Der Einsatz der Kollegen dient uns allen, den Patienten und auch uns Ärzten, indem er die Versorgung verbessern hilft. Digitale Angebote und Kompetenz sowie reale Begegnungen (und zwar über Sektoren- und Verbandsgrenzen hinweg) sind zwei vielleicht etwas ungleiche, aber doch Geschwister unserer Zeit. Nehmen Sie ihren freien Beruf ernst. Beteiligen Sie sich bei den Wahlen zu den ärztlichen Kreisvereinen, wo sie in den nächsten Monaten noch stattfinden. Unterstützen Sie die Kollegen, die sich engagieren, und engagieren Sie sich auch selbst. Dr. Paula Hezler-Rusch Vizepräsidentin der Bezirksärztekammer Südbaden 260 ÄBW

5 KVBW bietet Ärztinnen und Ärzten unbürokratische Anstellung Baden-Württemberg bekommt Zuwachs Die im Überblick Für Teilnehmer eigene EFN als eindimensionalen und zweidimensionalen Barcode darstellen, zum immer Dabei haben im Smartphone Suchmöglichkeit innerhalb aller von deutschen Ärztekammern zertifizierten Veranstaltungen Detailauskunft zu ausgewählten Fortbildungsveran staltungen. Für Veranstalter schnelles Erfassen von Veranstaltungsteilnehmern Teilnehmerübermittlung an den EIV via Smartphone Rund Flüchtlinge sollen in Baden-Württemberg eine Heimat finden. Das sind auch potenziell neue Patienten für die niedergelassenen Haus- und Fachärzte. Sprach- und Kulturbarrieren, Kriegstraumata und gesundheitliche Kriegsfolgen erfordern eine differenzierte und aufwendigere Form der medizinischen Versorgung und eine enge Kooperation mit den Trägern der Gemeinschaftsunterkünfte. Das wird nicht ohne personelle Verstärkung zu leisten sein. Über das Modell Sicherstellungsassistent/Sicherstellungsassistentin für die ambulante medizinische Versorgung von Asylsuchenden bietet die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) interessierten Ärztinnen und Ärzten eine unbürokratische Anstellungsform. Als Angestellter eines Vertragsarztes kümmert sich der Sicherstellungsassistent vor Ort um die Gesundheit der Asylsuchenden. Die Infrastruktur wird gestellt. Der zeitliche Umfang ist individuell vereinbar. Das Anstellungsmodell ist ideal für Ärzte, die schon im Ruhestand sind oder aus dem Erziehungsurlaub familienfreundlich den Kontakt zum Patienten halten wollen. Gemäß Asylbewerberleistungsgesetz haben Flüchtlinge im Vergleich zu gesetzlich Krankenversicherten einen eingeschränkten Anspruch auf medizinische Versorgung. Flüchtlinge erhalten bei Krankheit von der Asylstelle einen Behandlungsschein, der die Behandlung durch die niedergelassenen Kassenärzte ermöglicht. Notfälle werden ohne Behandlungsschein behandelt. Abgerechnet wird über Praxis des anstellenden Arztes bei der Kassenärztlichen Vereinigung. Allerdings kommen für die Behandlungskosten nicht die Gesetzlichen Krankenkassen, sondern die sogenannten sonstigen Kostenträger auf, das sind der Staat oder die Sozialämter. Dementsprechend werden die Leistungen auch außerhalb der morbiditätsorientierten Gesamtvergütung unbudgetiert erstattet, ohne das Regelleistungsvolumen des Vertragsarztes auszuweiten oder zu belasten. Fühlen Sie sich angesprochen? Dann senden Sie eine an Allgemeine Hinweise nur Veranstalter können (via sogenannter Veran staltungs nummer) Teilnahmen an den EIV senden Übermittlung der Referentenpunkte wird aktuell vom EIV nicht unterstützt management akademie der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg Veranstaltungshinweis Die Management Akademie der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (MAK) lädt gemeinsam mit der Deutschen Apotheker- und Ärztebank zu einer Fortbildungsveranstaltung für Mediziner ein. Veranstaltungstitel: Die erfolgreiche Praxisabgabe Ziele: Sie denken kurz- oder mittelfristig an eine Übergabe Ihrer Praxis? Dann sollten die Weichen für eine reibungslose Praxisnachfolge jetzt richtig gestellt werden. Vom optimalen Abgabezeitpunkt über die Wahl des Nachfolgers bis hin zur Gestaltung der Praxisübertragung gibt es viel zu regeln. In diesem Seminar verdeutlichen wir, wie zukünftige Praxisabgeber ihre berechtigten Interessen als Unternehmer wahren können. Wir zeigen auf, was Sie beachten müssen, damit eine reibungslose Praxisübergabe zulassungs- und privatrechtlich gelingen kann. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie im Internet unter Referenten: Heike Müller-Henkel, Diplom-Sozialpädagogin (FH), KV Baden-Württemberg Andreas Steinhilber, Diplom-Verwaltungswirt (FH), KV Baden-Württemberg Termin und Veranstaltungsort: 27. Juni 2015 (10.00 Uhr bis ca Uhr) KVBW Reutlingen, Haldenhaustraße 11, Reutlingen Information und Anmeldung: Management Akademie der KV Baden-Württemberg, Telefon (07 11) , Fax (07 11) , oder Online-Anmeldung unter Teilnahmegebühr: 45, Euro (inklusive Unterlagen, Verpflegung, Getränke) Anzeige Anzeige Veranstaltungshinweis Die Baden-Württembergische Bank (BW-Bank) veranstaltet an verschiedenen Standorten im Land ein Fachseminar für niederlassungswillige Mediziner. Seminartitel: Existenzgründer-Seminar für Heilberufler. Seminarinhalte: Neugründung oder Übernahme Kooperationsformen Praxiswertermittlung Investitions- und Kostenplanung Finanzierungsmöglichkeiten Öffentliche Fördermittel Termine und Veranstaltungsorte: 20. Mai 2015 (19.00 Uhr) in Biberach 01. Juli 2015 (18.00 Uhr) in Tübingen 15. Juli 2015 (18.00 Uhr) in Esslingen Information und Anmeldung: Biberach: Bernhard Bock, Telefon (07 31) , Tübingen: Melanie Spörl, Telefon ( ) , Esslingen: Sabine Sautter, Telefon (07 11) , Teilnahmegebühr: kostenfrei

6 Kammern und KV Bundesweit einheitliche Nummer für den ärztlichen Bereitschaftsdienst Auch in Baden-Württemberg: Sie Sind krank und ihre praxis hat zu? Die bundesweit einheitliche Nummer für den ärztlichen Bereitschaftsdienst wird Ende Mai nun auch für Baden-Württemberg freigeschaltet. Ab dem 27. Mai 2015 ist der ärztliche Bereitschaftsdienst auch für baden-württemberger Patienten kostenlos unter der erreichbar. Die Kosten für den Vermittlungsservice tragen die Kassenärztlichen Vereinigungen. Mit Baden-Württemberg geht das letzte Bundesland an die Umsetzung der 2012 eingeführten Rufnummer. Voraussetzung für die Einführung war die grundlegende Reform des ärztlichen Bereitschaftsdienstes, berichtet Dr. Johannes Fechner, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW). Hete rogene Netze mussten aufgelöst und in einheitliche Strukturen überführt werden, auch um die Kosten für die vermittelnden Leitstellen vertretbar zu halten. Die bisherigen regionalen Rufnummern für den ärztlichen Bereitschaftsdienst entfallen damit. Wer zukünftig die anruft, erhält über eine automatische geografische Zuordnung per Bandansage einen Hinweis auf die nächstgelegene Notfallpraxis. Patienten, die nicht mobil sind, werden gebeten in der Leitung zu bleiben. Sie werden anschließend an die zuständige Rettungsleitstelle weitergeleitet, welche das Beschwerdebild aufnimmt und die Hausbesuchsanforderung telefonisch an den diensthabenden Arzt im Fahrdienst vermittelt. Die Rufnummern der jeweiligen Ärzte im Bereitschaftsdienst sind im Dienstplanungsprogramm BD- Online hinterlegt. Infomaterialien zur werden den Praxen der Niedergelassenen von der KVBW zur Verfügung gestellt: Es gibt Plakate für die Praxis sowie Visitenkarten zur Weitergabe an die Patienten. Dr. Fechner ist zuversichtlich: Bald wird die so selbstverständlich sein für den Ruf des ärztlichen Bereitschaftsdienstes, wie es heute schon die 112 für den Notarzt ist. Für die wachsende Smartphone-Gemeinschaft ist zudem eine Bereitschaftsdienst-App geplant. Anzeige Wovon Mediziner träumen: Einfach Arzt sein. Flüchtlinge aus Kriegsgebieten, überwiegend junge Familien und gut ausgebildete Fachleute, machen Baden-Württemberg zur Wahlheimat und wollen auch medizinisch versorgt sein. Wir suchen: Ärztinnen und Ärzte als Sicherstellungsassistent/Sicherstellungsassistentin für die ambulante medizinische Versorgung von Asylsuchenden Hauptsächlich suchen wir Allgemeinmediziner und Internisten, aber auch Ärzte der Fachrichtungen Gynäkologie und Kinder- und Jugendheilkunde sind willkommen. Als Angestellter eines Vertragsarztes kümmern Sie sich um das gesundheitliche Wohl von Flüchtlingen. Alles Andere überlassen Sie uns. Bei Interesse senden Sie eine an Stichwort: Sicherstellungsassistent / Flüchtlinge

7 Wahlergebnisse Ausschüsse der LÄK BW 16. Wahlperiode Die Vertreterversammlung der Landesärztekammer Baden-Württemberg hat am 28. Februar 2015 zunächst folgende Ausschüsse gewählt: Anz_49MW_92x260_EABW_mit Coupon_SW :20 Seite 1 Anzeige Zertifizierte medizinische Fortbildung 40 beantragt CME Vorsitz: Dr. Michael Schulze Mitglieder: Dr. Klaus Baier Dr. Nicola Buhlinger-Göpfarth Dr. Jürgen de Laporte Dr. Matthias Fabian Dr. Walter Imrich Prof. Wolfgang Linhart Vorsitz: Dr. Ulrich Clever Mitglieder: Dr. Klaus Baier Dr. Herbert Zeuner Dr. Ulrich Voshaar Vorsitz: Dr. Klaus Baier Mitglieder: Dr. Kurt Amann Dr. Hans-Joachim Eberhard Ulrich Geiger Mathias Körner Ausschuss Ärztliche Weiterbildung Ausschuss Berufsordnung Dr. Michael Schulze Dr. Matthias Fabian Prof. Wolfgang Linhart Dr. Wolfgang Miller Dr. Frank J. Reuther Dr. Christoph von Ascheraden Ausschuss Fortbildung Ethik-Kommission Die Ethik-Kommission bei der Landesärztekammer Baden-Württemberg setzt sich wie folgt zusammen: Dr. Wolfgang Miller Carsten Mohrhardt PD Dr. Eva Neeser Prof. Wilhelm Niebling Dr. Bernd Prieshof Dr. Peter Tränkle Prof. Christian von Schnakenburg Dr. Josef Ungemach Dr. Ingolf Lenz Dr. Wolfgang Miller Dr. Doris Reinhardt Dr. Michael Schulze Dr. Regine Trostel Prof. Kathrin Yen Ausschuss Nichtärztliche Medizinische Fachberufe Vorsitz: Dr. Jürgen Kußmann Dr. Klaus Baier Dr. Ingolf Lenz Mitglieder: Dr. Robin Maitra, MPH Dr. Beate Bürger Dr. Wolfgang Miller Dr. Dipl. Phys. Manfred Eissler Dr. Stephan Roder Dr. Paula Hezler-Rusch Dr. Hans-Joachim Rühle Dr. Ingrid Krombholz-Nolinski Vorsitz: Prof. Gerlinde Egerer, Internistin, Onkologin, Hämatologin, Heidelberg Mitglieder: Dr. Georg Hook, niedergelassener Pädiater, Stuttgart (stellvertretender Vorsitzender) Prof. Gerd Mikus, Klinischer Pharmakologe, Physiker, Heidelberg (stellvertretender Vorsitzender) PD Dr. Hans-Jörg Ehni, Philosoph, Forschungsethiker, Tübingen Prof. Bernd Fromm, Orthopäde, Bad Schönborn Dr. Petra Krauss, Zahnärztin, Villingen-Schwenningen Prof. Dieter Luft, Internist, Diabetologe, Tübingen Prof. Eibe Riedel, Jurist, Mannheim Prof. Heiner Weber, Zahnarzt, Tübingen Europas größter Ärztekongress für Komplementärmedizin 49. Medizinische Woche Baden-Baden 28. Oktober bis 1. November 2015 Sie suchen eine Ergänzung zur klassischen Therapie? Ihre Patienten wünschen sich komplementäre Behandlungsmethoden? Neue Perspektiven bieten Ihnen: Weiterbildungskurse zum Erwerb der Zusatz bezeichnung Naturheilverfahren, Akupunktur, Homöopathie Praxisnahe Vortragstagungen zu Themen wie Autoimmunität, Paläo oder vegan?, Phytotherapie aktuell, Update Impfungen. Jetzt Programm anfordern & anmelden auf Ja, bitte senden Sie mir kostenlos das Programmheft der 49. Medizinischen Woche (erscheint ca. Juni 2015) zu. Einfach Coupon abtrennen und faxen an: +49 (0)711/ Oder Programm anfordern unter Anschrift: privat dienstlich Name, Vorname: Straße, Nr. PLZ, Ort Beruf, Fachgebiet Ja, ich möchte über neue Produkte und interessante Angebote aus der Thieme-Verlagsgruppe informiert werden: per per Post Datum, Unterschrift Wenn ich künftig Informationen und Angebote der Thieme Verlagsgruppe nicht mehr erhalten möchte, kann ich der Verwendung meiner Daten für Werbezwecke jederzeit widersprechen. Karl F. Haug Verlag in MVS Medizinverlage Stuttgart GmbH & Co. KG Stichwort Medwoche Oswald-Hesse-Straße 50 D Stuttgart Ärztegesellschaft für Erfahrungsheilkunde e.v. Ärztliche Vereinigung für Komplementärmedizin ÄBW

8 Arzt und Recht aktuell Versicherungsrecht Der privat krankenversicherte Patient Heiko Schönsiegel Fachanwalt für Versicherungsrecht und IT-Recht Der Autor ist bei der Depré RECHTSANWALTS AG in Mannheim als Rechtsanwälte tätig. Die Rubrik Arzt und Recht aktuell befasst sich in regelmäßigen Abständen mit aktuellen Rechtsfragen, wichtigen Urteilen, Gesetzesänderungen und Nachrichten, die für die Ärzteschaft von Bedeutung sind. Im Blickpunkt steht dieses Mal das Thema Versicherungsrecht. Der Patient ist privat krankenversichert so ein Glück?! Leider wurde und wird auch in der Krankheitskostenversicherung von vielen Versicherern der Rotstift angesetzt, mit der Folge, dass nicht (mehr) alles erstattet wird, was der Patient/Versicherungsnehmer gerne erstattet bekäme. Doch auch unabhängig von aktuellen und wechselnden Kürzungen in unterschiedlichen Bereichen: Gerade in der versicherungsrechtlichen Praxis dreht sich eine Vielzahl von Fällen und gerichtlichen Auseinandersetzungen um die Frage der Erstattungsfähigkeit von Heilbehandlungsmaßnahmen. Es ist daher auch für Ärztinnen und Ärzte wichtig, hier grobe Grundzüge zu kennen. Dies aus zweierlei Gründen. Erstens zeigt die Erfahrung, dass es nicht selten zu einem (Vertrauens-) Bruch im Arzt-Patienten-Verhältnis kommt, wenn ein Krankenversicherer die verordneten Heilbehandlungsmaßnahmen nicht erstattet und der Patient nun plötzlich selbst für diese Kosten aufgekommen muss. Hier sind klare Worte des Arztes bereits im Vorfeld wichtig; der Patient sollte wissen, dass er Kosten unter Umständen selbst tragen muss. Zweitens: Es besteht, vor allem bei Dokumentationsmängeln hinsichtlich der medizinischen Notwendigkeit für Ärzte die Gefahr, von Patienten auf Schadensersatz in Anspruch genommen zu werden. Sehr umfangreiche Rechtsprechung Frage des Einzelfalles Worum geht es? Zur Verdeutlichung ein in der gerichtlichen Praxis gängiger Fall: Sind die vom Hausarzt verordneten krankengymnastischen Anwendungen oder die verordnete Massage bei chronischen Rückenbeschwerden des Patienten zu erstatten? Wenn ja, in welchem Umfang? Oder ist der Versicherer hier von einer Leistung frei? Ausgangspunkt ist immer der (konkrete) Versicherungsvertrag nebst Versicherungsbedingungen und vereinbartem Tarif. Die wichtigste Voraussetzung für die Annahme eines Versicherungsfalles in der privaten Krankenversicherung und den dortigen Versicherungsbedingungen ( MB/KK ) die medizinische Notwendigkeit der Heilbehandlung. Die Rechtsprechung hat sich bereits sehr umfangreich mit dieser Frage auseinandergesetzt und tut dies notgedrungen fortlaufend. Die medizinische Notwendigkeit ist zu bejahen, wenn es nach objektiven medizinischen Befunden und wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Zeitpunkt der Behandlung vertretbar war, sie als medizinisch notwendig anzusehen. Vertretbar ist die medizinische Notwendigkeit einer Heilbehandlung, wenn sie sowohl in begründeter und nachvollziehbarer wie fundierter Vorgehensweise das zugrunde liegende Leiden diagnostisch hinreichend erfasst und, so die gängige Formulierung weiter, eine adäquate, geeignete Therapie anwendet (BGH, Urteil vom , Az. IV ZR 278/01). Gerichte prüfen diese Frage in einem mehr oder minder umfangreichen Prüfungsprozess anhand der Kriterien Eignung (für einen angestrebten Behandlungserfolg) und Erforderlichkeit der Maßnahme. Letztere bedeutet, dass überhaupt eine wissenschaftlich anerkannte Behandlungsmethode zur Verfügung steht. Medizinisch notwendig kann eine Behandlung nach der Rechtsprechung auch dann sein, wenn ihr Erfolg nicht sicher vorhersehbar ist. Es genügt insoweit, wenn die medizinischen Befunde und Erkenntnisse es im Zeitpunkt der Behandlung vertretbar erscheinen lassen, die Behandlung als notwendig anzusehen. Ob dies der Fall ist, kann nach der Rechtsprechung des BGH nur anhand der im Einzelfall maßgeblichen objektiven Gesichtspunkte mit Rücksicht auf die Besonderheiten der jeweiligen Erkrankung und der auf sie bezogenen Heilbehandlung bestimmt werden. Hier spielen auch Wahrscheinlichkeitsaspekte eine Rolle, beispielsweise bei der In-vitro- Fertilisation (IVF). Die medizinische Notwendigkeit kann jedenfalls nicht deshalb verneint werden, weil sich im Nachhinein wegen des nicht eingetretenen Behandlungserfolges andere Maßnahmen als besser herausstellen. Andererseits ist der Arzt nach der Rechtsprechung gehalten, die notwendigen Befunde zu erheben, zu berücksichtigen und seine Maßnahmen nach den anerkannten Behandlungsgrundsätzen auszurichten. Doch was sind anerkannte Behandlungsgrundsätze? Ein Anhaltspunkt für die medizinische Notwendigkeit der durchgeführten Maßnahme kann die Orientierung an den Leitlinien der sogenannten evidenzbasierten Medizin sein. Dies meint jede Form der medizinischen Behandlung, bei der patientenorientierte Entscheidungen ausdrücklich auf Basis von bewiesener Wirksamkeit getroffen werden. Nach ständiger Rechtsprechung ist deshalb entscheidend, ob es objektiv vertretbar war, die Maßnahme als erforderlich anzusehen. Gerade im gebildeten Beispielsfall der chronischen Rückenbeschwerden kommt es, je nach Standpunkt des gerichtlichen Sachverständigen, zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen. Der eine Sachverständige hält Massagen und Krankengymnastik für fortlaufend indiziert, der andere kommt zum aus Patientensicht unschönen Ergebnis, dass solche Patienten Rückenübungen nach einer gewissen Zeit selbst durchführen müssen und deshalb die erhoffte Massage medizinisch nicht notwendig sei. Besonderheiten bei schweren Erkrankungen und alternativen Behandlungsmethoden Dabei ist hinsichtlich der Frage der medizinischen Notwendigkeit nicht allein darauf abzustellen, ob es nach wissenschaftlichen Erkenntnissen also solchen, die in Lehre und medizinischer Forschung anerkannt sind vertretbar war, die Behandlung 264 ÄBW

9 Arzt und Recht aktuell als notwendig anzusehen. Vielmehr können auch solche medizinischen Erkenntnisse berücksichtigt werden, die dem Bereich der sogenannten alternativen Medizin entstammen (BGH, Urteil vom , Az. IV ZR 133/95). Die medizinische Notwendigkeit einer Heilbehandlung kann jedenfalls bei schweren Krankheiten nicht schon dann verneint werden, wenn nicht nachgewiesen werden kann, dass sie zu einem Erfolg (Heilung, Besserung, Linderung einer Krankheit) führt. Vielmehr ist auch eine solche Behandlung als notwendig anzusehen, die zwar unter Umständen Versuchscharakter hat, die aber medizinisch begründbar Aussicht auf Heilung, Linderung oder Verhinderung der Verschlimmerung der Krankheit erwarten lässt. Kann aber auf anerkannte schulmedizinische Therapien zurückgegriffen werden, sind die Kosten für eine alternative Behandlungsmethode allenfalls dann als medizinisch notwendig erstattungsfähig, wenn sie bessere oder zumindest gleichwertige Behandlungserfolge erwarten lassen. Liegt eine unheilbare Krankheit vor, für die es keine allgemein anerkannte Therapie gibt, reicht es aus, wenn die Behandlung mit nicht nur ganz geringer Erfolgsaussicht die Erreichung des Behandlungsziels als möglich erscheinen lässt. Kostengesichtspunkte spielen nach der Rechtsprechung des BGH für die Frage der medizinischen Notwendigkeit keine Rolle. Anspruchsdurchsetzung vor Gericht Die Beweislast im Prozess ist zunächst eindeutig: Der Patient/Versicherungsnehmer trägt die Beweislast dafür, dass eine medizinisch notwendige Heilbehandlung vorliegt. Kann er diesen Beweis führen, bleibt für den Versicherer in eher seltenen Fällen noch der Einwand, dass es sich um eine Übermaßbehandlung handelt, was Auswirkungen auf die Höhe der Leistungen des Versicherers hat. Ein wichtiger Gesichtspunkt, den man auch seinem Patienten verdeutlichen sollte: Das Zeugnis des Behandlers ist kein geeignetes Beweismittel. Dass dem Arzt eine von ihm verordnete Therapie sinnvoll oder nützlich erscheint, genügt vor Gericht also nicht. Der Patient kann den Beweis für die medizinische Notwendigkeit letztlich nur durch ein gerichtliches Sachverständigengutachten eines neutralen Sachverständigen führen. Diesem sind die Krankenunterlagen, in denen die seinerzeitigen objektiven Befunde enthalten sind, zugrunde zu legen. An dieser Stelle kann daher nur dazu geraten werden, die Befunde gut zu dokumentieren, da im Zweifelsfall ein gerichtlicher Sachverständiger für die Erstellung des Gutachtens allein anhand dieser Dokumentation die medizinische Notwendigkeit prüfen muss. Dies gilt vor allem in solchen Fällen, in denen der Patient zwischenzeitlich verstorben ist. Schadensersatzanspruch des Patienten Der Arzt ist verpflichtet, dem privat versicherten Patienten alle Informationen zur Verfügung zu stellen, die dieser benötigt, um Kostenerstattung von seinem Versicherer zu erhalten. Nach der Rechtsprechung handelt es sich um eine selbstständige Nebenpflicht des Behandlungsvertrages zwischen Arzt und Patient. Denn nur der Arzt ist in der Lage, die vom Versicherer zur Prüfung der Eintrittspflicht benötigten Informationen zu erteilen. Nach der Rechtsprechung besteht an Krankenunterlagen auch kein Zurückbehaltungsrecht des Arztes. Wie ausgeführt, trägt der privat krankenversicherte Patient gegenüber seinem Versicherer im Prozess die Beweislast dafür, dass der Versicherungsfall eingetreten ist. Die mangelnde Dokumentation des Arztes muss sich der Patient im Prozess zu seinen Lasten zurechnen lassen. Die möglichen Folgen für den Arzt liegen auf der Hand und können mitunter finanziell gravierend sein. Denn eine unsaubere oder unvollständige Dokumentation und sich hieraus für den Patienten ergebende Beweisschwierigkeiten bei der Frage der medizinischen Notwendigkeit einer Behandlung können Grundlage eines Schadensersatzanspruches des Patienten gegen seinen Arzt sein (LG Düsseldorf, Urteil vom , Az. 23 S 65/98). Das Gericht stellt in seiner Entscheidung fest, dass der Umstand, dass ein Sachverständiger anhand der Rechnungen und vorgelegten Behandlungsunterlagen die Notwendigkeit der Heilbehandlungsmaßnahmen nicht feststellen kann, sich zum Nachteil des Versicherungsnehmers auswirkt. Eine Vernehmung des behandelnden Arztes, so das Gericht, sei zur Substantiierung des Vorbringens nicht geboten. Auch das KG Berlin (Urteil vom , Az. 6 U 261/98) hat einem Patienten nach Verletzung der ärztlichen Dokumentationspflicht einen Schadenersatzanspruch gegen seinen Arzt zugesprochen, mit dem Ergebnis, dass der ärztliche Honoraranspruch nicht durchsetzbar war. Anzeige Für alle, die online satt haben: Machen Sie doch mal einen HAUS BESUCH bei uns! Vielfalt, Qualität und Sicherheit im Ultraschall SONOTHEK: Leinfelden-Echterdingen Meisenweg 37 Tel. (0711) Fax (0711) Mehr Infos unter dormed-stuttgart.de

10 Wirtschaft Informationen der Baden-Württembergischen Bank Neues aus der Finanzwelt Anzeige Thorsten Proettel Landesbank Baden-Württemberg Edelmetallanalyst Commodity Research heilberufev Veranstaltungshinweis Gold als Anlagealternative nicht aus dem Blick verlieren Die gegenwärtige Situation ist für Kapitalanleger bekanntlich wenig vorteilhaft: Die Renditen von sicheren Sparbriefen, Bundesanleihen und Ähnlichem sind kaum nennenswert oder sogar negativ. Und am Aktienmarkt, wo die Liquiditätsflut der Notenbanken in den kommenden Monaten noch für neue Rekordhochs sorgen dürfte, stehen die meisten Privatanleger aus Furcht vor Verlusten an der Seitenlinie. Selbst der einstige Anlegerliebling Gold ist trotz der Überhitzungserscheinungen auf den anderen Vermögensmärkten derzeit kaum gefragt. Für die bisherige Zurückhaltung gibt es allerdings verständliche Gründe. Die Baden-Württembergische Bank (BW-Bank) lädt im Rahmen ihrer Reihe BW Forum Medicum zu regionalen Informationsveranstaltungen für Ärztinnen und Ärzte ein. Veranstaltung 1: Innovative Versorgungsgestaltung in der Gesundheitsregion Karlsruhe/Pforzheim Veranstaltung 2: Innovative Versorgungsgestaltung in der Gesundheitsregion Tübingen Veranstaltungsinhalte: Vorstellung der Studie Gesundheitsregionen 2020 mit detaillierten Informationen zur aktuellen Versorgungsstruktur in den o. g. Regionen Podiumsdiskussion mit namhaften Experten über die Möglichkeiten der innovativen Versorgungsgestaltung in den o. g. Regionen Termine und Veranstaltungsorte: Veranstaltung 1: (18.30 Uhr) in der Villa Hammerschmiede, Pfinztal-Söllingen Veranstaltung 2: (18.00 Uhr) im Casino am Neckar, Tübingen Information und Anmeldung: Pfinztal-Söllingen: Carina Seelisch, Telefon ( ) , Tübingen: Melanie Spörl, Telefon ( ) , Teilnahmebedingungen: Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenfrei. Die Teilnehmerzahl ist jeweils begrenzt. Angesichts der Aussicht auf höhere Leitzinsen in den USA war Gold für viele Marktteilnehmer auf der anderen Seite des Atlantiks in den letzten Monaten wenig attraktiv. Schließlich wirft das Edelmetall weder Zinsen noch Dividenden ab; ein Nachteil, der bei steigenden Zinsen besonders schwer wiegt. Vor allem Großanleger haben sich von ihren Goldengagements getrennt, seit im Frühjahr 2013 die Diskussion über eine Normalisierung der US-amerikanischen Geldpolitik begonnen hatte. Zweitens ist der zuletzt recht starke US-Dollar ein Hemmschuh für die Entwicklung der Goldnotierungen. Das Edelmetall wird an den internationalen Börsen oftmals als eine Art Gegenwährung zum US- Dollar betrachtet. Sinkt der Außenwert der amerikanischen Währung, dann steigt der Goldpreis und umgekehrt. Dieser Zusammenhang war in den letzten Monaten stark ausgeprägt. Da wir für die kommenden Monate jedoch einen per saldo kaum veränderten Wechselkurs des US- Dollars zum Euro erwarten, dürfte zumindest von dieser Seite kein weiterer Abwärtsdruck auf dem Gold lasten. Drittens machten die raschen Kursgewinne von Aktien und Anleihen Goldanlagen unattraktiv. Wozu das Krisenmetall kaufen, wenn sich mit Dividendentiteln seit Jahresanfang mühelos 20 Prozent Gewinn einstreichen ließen? Der Anstieg der Aktien- und Anleihenkurse in schwindelerregende Höhe offenbart gleichzeitig, warum es sinnvoll ist, Gold nicht aus dem Blickfeld zu verlieren. Geht die Entwicklung bei DAX & Co. ungehemmt weiter, dann drohen früher oder später Rückschläge, woraus eine erneute Flucht der Anleger in einen sicheren Hafen resultieren könnte. Gold bietet sich allein schon deshalb an, weil sich der Preis für das gelbe Edelmetall ein Drittel unterhalb des Höchststandes im Jahr 2011 bewegt. Sofern es eine Blase auf dem Goldmarkt gegeben hat, dann ist diese bereits geplatzt. Schon seit Sommer 2013 stagniert der Preis je Feinunze im Bereich von 1200 US-Dollar. Unabhängig hiervon ist auch mit Blick auf die fundamentale Lage des Goldmarkts ein anziehender Preis in den kommenden Quartalen wahrscheinlich. Derzeit arbeiten weltweit ungefähr 15 Prozent der Minen nicht kostendeckend. Die Fördergesellschaften versuchen mit Sparmaßnahmen ihr Überleben zu sichern und kürzen in erster Linie an den Investitionsausgaben. Dies hat zur Folge, dass früher oder später neue Abbaustätten fehlen werden, wenn die bestehenden Minen ausgebeutet sind. Mittel- bis langfristig dürfte das Goldangebot deshalb sinken. Aber auch auf der Nachfrageseite des Markts sind Veränderungen registrierbar. Die indische Regierung lockerte in den letzten Monaten schrittweise die 2013 eingeführten Importrestriktionen, mit denen die Goldeinfuhr zur Schonung der Handelsbilanz eingeschränkt wurde. Die verbesserten Konjunkturaussichten sowie der deutliche Rückgang des Ölpreises eröffneten hierfür entsprechende Spielräume. Und auch China als zweitwichtigstes Goldkäuferland dürfte in diesem Jahr mehr Edelmetall importieren, nachdem 2014 eine regelrechte Delle zu beobachten war. Viele Händler im Reich der Mitte hatten sich nach dem Preisrückgang im Jahr 2013 umfangreich mit Vorräten eingedeckt und waren in der Folgezeit mit neuen Orders sehr zurückhaltend. Unverändert hoch ist dagegen die Goldnachfrage der Notenbanken. Vor allem die Währungshüter in den Schwellenländern suchen händeringend Alternativen zum US-Dollar und zum Euro. Nach Käufen in Höhe von 407 Tonnen 2013 erwarben sie im vergangenen Jahr sogar 477 Tonnen des Edelmetalls. Der Anteil der Notenbanken an der Gesamtnachfrage des Marktes beträgt gut zehn Prozent. In der Summe spricht damit einiges für ein Comeback von Gold. Außerdem ist die Streuung des Vermögens über verschiedene Anlageklassen heutzutage so wichtig wie selten zuvor. 266 ÄBW

11 Vermischtes Uniklinikum Tübingen beruft Professorin Joos in neues Institut Neuer Lehrstuhl für Allgemeinmedizin DonauDocs bieten Orientierung vor Ort Fit für die Praxis Seit Januar 2015 leitet Prof. Stefanie Joos (Foto) als Ärztliche Direktorin das Institut für Allgemeinmedizin und Interprofessionelle Versorgung und hat den neu geschaffenen Lehrstuhl inne. Mitte April stellten Klinikumsvorstands-Vorsitzender Prof. Michael Bamberg und Dekan Prof. Ingo Autenrieth die neue Institutsleiterin der Presse vor. Prof. Joos studierte an der Universität Heidelberg Medizin und promovierte 1998 zum Thema Immunmodulierende Effekte von Akupunktur als ergänzende Therapie bei Asthma bronchiale habilitierte sie sich im Fach Allgemeinmedizin zum Thema Stellenwert von Komplementärmedizin in der Primärversorgung Evaluation von Nutzen, Patientensichtweisen und ärztlicher Expertise wurde sie von der Universität Heidelberg zur außerplanmäßigen Professorin ernannt. Neben ihrer wissenschaftlichen Arbeit war sie nebenbei auch in einer hausärztlichen Praxis in Karlsruhe tätig. Die neue Lehrstuhlinhaberin möchte sich in Tübingen besonders für die Nachwuchsgewinnung engagieren und dabei auch das Image der Allgemeinmedizin unter den Medizinstudenten aufpolieren. Im Gespräch mit dem Ärzteblatt Baden- Württemberg nannte sie als weitere Ziele den Aufbau von Versorgungsforschung sowie die Schaffung eines eigenen Weiterbildungsverbundes am Uniklinikum. Aber die 46-Jährige will den jährlich rund 320 Tübinger Medizinstudenten künftig auch nichtmedizinische Kenntnisse vermitteln, beispielsweise wie man einen Businessplan erstellt oder Personal- und Praxisführung. Nach den Worten von Prof. Bamberg wird der neue Lehrstuhl zudem wichtiges Bindeglied zwischen den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten einerseits und dem Universitätsklinikum andererseits sein: Nicht alle Patienten und Krankheiten sollen das Uniklinikum gewissermaßen überschwemmen; wir brauchen die Niedergelassenen als verlässliche Partner. Vor allem in Zeiten des Ärztemangels komme dem neuen Institut in der Aus- und Weiterbildung von hausärztlichem Nachwuchs entscheidende Bedeutung zu. Bereits zum dritten Mal finden am 2. und 3. Juli 2015 im Rathaus Tuttlingen die DonauDoc-Tage statt. Das Live-Event geht auf eine Initiative von Ärztinnen und Ärzten zurück, um dem Ärztemangel vor Ort entgegenzuwirken. Im Weltzentrum der Medizintechnik lassen sich hochqualitative Medizin, Wirtschaftlichkeit und Lebensfreude als niedergelassener Arzt im ländlichen Raum wunderbar vereinbaren, so die Initiatoren, die gemeinsam mit der Stadt Tuttlingen ortsfremde Kolleginnen und Kollegen sowie deren Familien von der Region überzeugen wollen. Innerhalb von zwei Tagen bekommen die Interessenten Einblicke in den Alltag als Niedergelassene, hospitieren in verschiedenen Praxen ihrer Wahl, lassen sich die Rahmenbedingungen von ambulanter ärztlicher Tätigkeit durch fachkundige Redner (unter anderem die Spitzen von Landesärztekammer und Kassenärztlicher Vereinigung) erläutern und hören Erfahrungsberichte von Neu-Niedergelassenen und Weiterbildungsassistenten. Das Rahmenprogramm stellt zudem die reizvolle Region zwischen Bodensee, Schwarzwald und der Schwäbischen Alb vor. Die Stadt und der Landkreis Tuttlingen übernehmen die Kosten für die Aktion inklusive Übernachtung sowie Kinderbetreuung. Weitere Infos: C Die grün-rote Landesregierung hatte in ihrem Regierungsprogramm die Schaffung von Lehrstühlen an allen medizinischen Fakultäten zugesagt. Nach den Worten von Prof. Autenrieth habe man in Tübingen aber schon wesentlich länger an diesem Ziel gearbeitet. Er wies ferner auf die lange Tradition des dortigen allgemeinmedizinischen Lehrbereichs hin und dass es nicht ganz einfach gewesen sei, die richtige Person für den neu geschaffenen Lehrstuhl zu finden. Prof. Joos kommt aus gutem Stall, lobte er, denn die Heidelberger Allgemeinmedizin sei in Baden-Württemberg führend. Mit Blick auf die neue Institutsleiterin ergänzte Prof. Bamberg trocken: noch! Ihr Partner. Für alle Fälle. Kompetent und zuverlässig Unsere 9 Anwälte sind mit 12 unterschiedlichen Fachanwaltschaften ressortübergreifend für Sie da. Rechtsanwalt Martin Wittke, LL.M. ist unser Fachanwalt für Medizinrecht und Sozialrecht. Ihr erfahrener Spezialist für alle Fälle im Gesundheitsrecht. Hauptsitz Bühl: Bühlertalstr Bühl Tel / Büro Baden-Baden: Pariser Ring Baden-Baden Tel / Büro Offenburg: Wilhelmstr Offenburg Tel / ÄBW Martin Wittke LL.M. Fachanwalt für Medizinrecht Fachanwalt für Sozialrecht Arztrecht Arzthaftungsrecht Arztstrafrecht Chefarztrecht Honorararztrecht Kassenarztrecht Krankenhausrecht Plausiprüfung Praxiserwerb Praxisgründung Wirtschaftlichkeitsprüfung Anzeige 15020_RASS_Anz_Aerzteblatt_140x215_RZ.indd :49

12 Vermischtes Anzeige Edmund Hilt Veranstaltungshinweis Hand aufs Herz: Datenschutzvorschriften erscheinen vielen Ärztinnen und Ärzten langwierig, kompliziert und aufwendig. Dabei kann bereits mit einfachen Grundsätzen und dem Beherzigen weniger Regeln der Datenschutz in der Arztpraxis gravierend verbessert werden, beispielsweise im Anmelde- und Wartebereich. Hierzu folgen acht Tipps: 1. Abstand, bitte! Wenn es um sensible Daten und intime Befunde geht, sind Mithörer unerwünscht. Nutzen Sie in Ihrer Arztpraxis daher einfache Hilfsmittel, die Geldinstitute bereits seit vielen Jahren sinnvoll einsetzen. Stellen Sie ein Schild auf: Diskretion Bitte Abstand halten. Alternativ können Sie eine Trennlinie auf dem Boden anbringen. Befreien Sie den Empfangsbereich von Wartestühlen; Patienten, die noch nicht an der Reihe sind, sollten nachdrücklich darum gebeten werden, im Wartezimmer Platz zu nehmen. Achten Sie darauf, Die Baden-Württembergische Bank (BW-Bank) in Freiburg und net4docs laden niedergelassene Ärztinnen und Ärzte zu einem Fachseminar ein. Seminartitel: Praxisabgabe-Seminar für Heilberufler. Seminarinhalte: Grundlagen und Planung der Praxisabgabe Rechtsfragen bei Abgabe einer Praxis Mögliche Kooperationsformen Praxiswertermittlung Steuerliche Behandlung der Praxisveräußerung Versicherungsfragen im Hinblick auf die Praxisabgabe Referenten: Dr. Nicolas von Götz, Rechtsanwalt Dirk Nayda, Steuerberater Ralf Fischer, Versicherungsmakler für Heilberufe Claudia Wolf, VermögensManagerin Heilberufe Termin und Veranstaltungsort: Mittwoch, um Uhr BW-Bank Freiburg, Am Münsterplatz 3, Freiburg Information und Anmeldung: BW-Bank Freiburg, Claudia Wolf, Telefon (07 61) , Teilnahmebedingungen: Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Die Teilnehmerzahl ist auf max. 40 Personen begrenzt. Acht Tipps für den Anmelde- und Wartebereich Datenschutz leicht gemacht (1) dass die Tür des Wartezimmers geschlossen wird. Auch hier hilft ein Schild: Tür bitte schließen. 2. Schallschlucker Überprüfen Sie kritisch, wie hellhörig Ihre Praxisräume sind. Schalldämmung lässt sich nachrüsten. Der Fachhandel bietet vielseitige Schallabsorber und Akustikelemente, die nahezu jedem Raum und jeder Inneneinrichtung gerecht werden. 3. Aufnahmefragebogen Viele intime und indiskrete Fragen lassen sich an der Anmeldung vermeiden, wenn die Patienten stattdessen einen Aufnahmefragebogen ausfüllen. Durch diese einfache Maßnahme wird ausgeschlossen, dass andere Wartende sensible Informationen mitbekommen. Ihre Arzthelferinnen sollten die Patienten bitten, den Fragebogen im Warteraum auszufüllen. Eine abgeschirmte Ecke schützt vor neugierigen Blicken. 4. Ablage-Prozesse Sensibilisieren Sie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dafür, keine Unterlagen herumliegen zu lassen, die von Unbefugten an der Anmeldung eingesehen werden könnten. Überprüfen Sie Ihre Prozesse, und bringen Sie Ihre Akten zügig wieder unter Verschluss. Alle in der Praxis Beschäftigten müssen darauf achten, dass Karteikarten, Rezepte, Überweisungen und Befundberichte nicht offen einzusehen sind. Arbeiten Sie beispielsweise mit Zwischenordnern oder mit Unterschriftenmappen, um die sensiblen Unterlagen vor neugierigen Blicken zu schützen. 5. Bildschirmschoner Stellen Sie die Bildschirme in Ihrer Praxis so auf, dass Patienten und Besucher keinen Blick darauf haben. Wählen Sie die Einstellung des Bildschirmschoners so, dass er sich nach 30 Sekunden automatisch einschaltet. Darüber hinaus gibt es Blickschutzfolien für Monitore, sogenannte Privacy Filter, die für einen zusätzlichen Sichtund Datenschutz sorgen. In der Praxis muss es in der Regel schnell gehen. Doch bedenken Sie: Selbst ein kurzes Passwort bietet einen besseren Schutz als gar keins. 6. PC-Fax Das Faxgerät sollte in einem abgetrennten Büroraum aufgestellt und der Eingang in regelmäßigen Abständen kontrolliert werden. Auf der sicheren Seite sind Sie, wenn Sie Faxe mit dem PC-Fax empfangen. Diese Post kann nicht so leicht entwendet werden. 7. Erst schreddern, dann wegwerfen Immer wieder geraten Kliniken und Arztpraxen in die Schlagzeilen, weil sie Datenmüll fahrlässig entsorgen. Sensibilisieren Sie Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dafür, welcher Papiermüll im Papierkorb landen darf und welche Unterlagen vorher geschreddert werden müssen. Im Zweifelsfall gilt: lieber einmal zu oft geschreddert als einmal zu wenig. Für die alltägliche Aktenvernichtung benötigen Sie einen Schredder der Sicherheitsstufe 4 (DIN-Norm 32757). 8. Sensibilisierung von Patienten In U-Bahnen, an Bushaltestellen und sogar beim Anstehen an der Kasse kommen wir nicht umhin, die Handy-Telefonate anderer Menschen und somit ihre Liebes-, Leidens- und Krankheitsgeschichten mit anzuhören. In den Praxisräumen machen Sie die Spielregeln. Sprechen Sie ein Handyverbot aus, um alle Patienten vor fehlender Diskretion zu schützen. Beginnen Sie mit den Tipps, die Sie für sich leicht und einfach umsetzen können und wo Sie mit wenig Aufwand große Wirkung erzeugen können. In vielen Fällen gibt es zur richtigen Lösung verschiedene Alternativen. Im nächsten Beitrag erfahren Sie, was es mit der Auftragsdatenverarbeitung auf sich hat und wie Sie Ihre externen Dienstleister zum Datenschutz verpflichten. Edmund Hilt Freiberuflicher Datenschutzbeauftragter

13 Vermischtes 30 Jahre im Einsatz für die Altersversorgung von Ärzten, Zahnärzten und Tierärzten Dienstjubiläum von Winrich Kuhberg Am 1. April beging Winrich Kuhberg, Direktor der Baden- Württembergischen Versorgungsanstalt für Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte, sein 30-jähriges Dienstjubiläum. Im Rahmen einer Feierstunde überreichte ihm Präsidentin Dr. Eva Hemberger eine Urkunde als Dank für seinen außerordentlichen Einsatz und die erfolgreich geleistete Arbeit für die Altersversorgung der drei an der Versorgungsanstalt beteiligten Berufsgruppen. Herr Kuhberg war 1985 als Leiter der Rechtsabteilung in die Versorgungsanstalt eingetreten wurde er zum stellvertretenden Geschäftsführer und 1999 zum Geschäftsführer der Anstalt ernannt. Schon früh bewies er ein sicheres Gespür für die Belange der Ärzteschaft in sozial- und gesellschaftspolitischen Auseinandersetzungen. Für ihn entscheidend war hierbei stets der vom Gesetzgeber begründete Auftrag der materiellen Absicherung, der Versorgung der baden-württembergischen Ärzte und ihrer Angehörigen. Seine beispielhafte Arbeit als Verwaltungsdirektor des zweitgrößten Versorgungswerkes der freien Berufe in der Bundesrepublik und die damit verbundene hohe fachliche Kompetenz fanden auch außerhalb der Landesgrenzen Beachtung. So wurde er 1989 in den Rechtsausschuss der Arbeitsgemeinschaft berufsständischer Versorgungseinrichtungen gewählt und ist seit 2000 Vorsitzender dieses Gremiums, das für die soziale Sicherung der freien Berufe in ganz Deutschland von zentraler Bedeutung ist wurde Herr Kuhberg von Justizministerin Zypries in eine Sonderkommission berufen, die das damalige Gesetzgebungsverfahren zur Neuordnung des Versorgungsausgleichs vorbereitete verlieh die Bundesärztekammer Herrn Kuhberg für seine Verdienste das Ehrenzeichen der Deutschen Ärzteschaft. Feierstunde für W. Kuhberg (Mitte) Anzeige Über 500 teilnehmende Ärzte und mehr als Patienten Facharztvertrag Orthopädie Rund ein Jahr nach Vertragsstart nehmen im Südwesten bereits über 500 niedergelassene Orthopäden, Unfallchirurgen und Chirurgen am Facharztvertrag Orthopädie nach 73c SGB V teil. Damit liegt die Teilnehmerzahl weit mehr als doppelt so hoch als das vertraglich geforderte Minimum von 200 Teilnehmern. Auch die Versicherten nehmen das Angebot an: Über Patientinnen und Patienten von AOK Baden-Württemberg und Bosch BKK wurden 2014 behandelt. Gleichzeitig stieg die Zahl der im Facharztprogramm beider Kassen eingeschriebenen Patientinnen und Patienten in diesem Zeitraum von auf gegenwärtig über (AOK BW) und von 2500 auf heute 8000 (Bosch BKK). Mit ihrem Vertrag haben die Partner AOK BW, Bosch BKK und MEDI in Baden-Württemberg, der Berufsverband der Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) sowie der Berufsverband der niedergelassenen Chirurgen nach eigenem Bekunden einen Paradigmenwechsel in der Versorgung eingeleitet: Mehr Zeit für eine umfassende Beratung, weniger unnötige apparative Diagnostik und Therapie, Förderung der Eigeninitiative der Patienten, angemessenes Honorar sowie eine bessere Koordination mit den Ärzten im Hausarztprogramm sind wesentliche Vertragselemente. Der durchschnittliche Fallwert für ausschließlich konservativ tätige Ärzte betrug im vierten Quartal vergangenen Jahres 86,00 Euro und für operativ tätige Ärzte 111,00 Euro (exklusive Sachkosten). Verglichen mit dem durchschnittlichen KV-Fallwert entspricht dies einem Honorarplus von mehr als 40 Prozent. Nach Überzeugung des BVOU sei die Regelversorgung seit Jahren ein Hamsterrad der Einmal-Kontakt-Medizin, was auch viele Patienten zu Recht beklagten. Durch die höheren Fallwerte ermögliche der Vertrag den Ärzten eine ganz andere Behandlungsintensität und -qualität. Die Versorgung werde wesentlich nachhaltiger, denn die Ärztinnen und Ärzte könnten sich deutlich mehr Zeit für die Patienten nehmen unter anderem für ausführlichere Anamnesen und körperliche Untersuchungen sowie eingehendere Beratungen. NATUR PUR So geht Holzbau heute HOLZHAUSBAU Richtig gut gebaute Häuser werden schlüsselfertig errichtet! Sonnleitner ist Spezialist im ökologischen Holzhausbau. Bauherren werden nach einem ganzheitlichen Konzept begleitet: baubiologisch, individuell, umfassend und in kurzer Zeit. Jedes Sonnleitnerhaus ist ein Unikat, das mit hohem Massivholzanteil gefertigt wird. Einen Großteil der energieeffi zienten Holzhäuser übergibt Sonnleitner mehr als schlüsselfertig - inklusive maßgefertigtem Mobiliar aus eigener Meisterwerkstätte. richtig gut bauen - seit über 45 Jahren Sonnleitner Holzbauwerke GmbH & Co. KG Niederlassung Baden-Württemberg Dipl.-Betriebswirt Andreas Maier, Tel ÄBW

14 Anzeige Fortbildung, Seminare & Kongresse TERMIN THEMA ORT VERANSTALTER 22. / / / / / / Psychosomatik Komplettkurse incl. Balint Für Facharztprüfung u. EBM-Ziff.: Akupunktur, Schmerzstörung, Psychosomatik 40 h Kurs = 2 x Fr.-nachm. / Sa. 80 h Kurs = 4 x Fr.-nachm. / Sa. Pforzheim / Ispringen Kontakt: Fr. Schleucher Tel. (01 76) Web: AfPP Akademie für Psychotherapie Dr. med. W. Polster Schubertstr Engelsbrand-Salmbach Fax ( ) Freiburger Balintstudientagung Anmeldung über die Deutsche Balintgesellschaft Sexualmedizin Basiskurs Modul 1 Grundkurs, kann separat besucht werden Sexualmedizin Expertenkurs Modul 3 Aufbaukurs, kann separat besucht werden In treatment aus dem Fernsehen als Therapeut lernen Seminar mit Dr. Dr. Dornberg Der Erstantrag im Rahmen der Zusatzweiterbildung Psychotherapie fachgebunden Seminar mit Dr. D. Noelle Intensivkurs Psychosomatische Grundversorgung 50 Std. (20 Std. Theorie, 30 Std. verb. Intervention) Fortlaufende Balintgruppe parallel zur Psychosomatischen Grundversorgung (30 Std.) Balint Kurs 4: Mittwoch, Uhr 12. / (III. Vertiefung) (je 16 Std.; Kosten: 250, Euro, Fortbildungspunkte: 20) (Tagesseminar, 8 Std.; Kosten: 125, Euro, Fortbildungspunkte: 10) Psychosomatische Grundversorgung Balint-Gruppe, Progressive Muskelentspannung Seminare mit KV- und ÄK-Anerkennung Vortrags-Veranstaltung Reizdarm, unspezifische Bauchschmerzen, Nahrungsmittelallergie Medizinische Hypnose (I III) Moderne Hypnose-Interventionen zur Kontrolle akuter und chronischer Schmerzen, Symptomreduktion bei psychosomatischen Störungen, Angst- und Schlafstörungen. Als Zweitverfahren im Rahmen der Weiterbildung Psychotherapie (Entspannungsverfahren) anerkannt. Advanced Mind-Tools Lösungsorientierte Kurz-Interventionen für Profis Eine starke und kompakte Auswahl an therapeutischen Formaten aus lösungsorientierter Kurzzeittherapie, moderner Hypnose und Health-NLP für Ärzte und Psychotherapeuten zur Behandlung psychosomatischer Störungen. Freiburg i. Brsg. Freiburg i. Brsg. Kursgebühr: 900, Euro Freiburg i. Brsg. Kursgebühr: 1100, Euro Freiburg i. Brsg. Kursgebühr: 120, Euro Freiburg i. Brsg. Kursgebühr: 120, Euro Freiburg i. Brsg. Kursgebühr: 750, Euro Freiburg i. Brsg. Kursgebühr: 470, Euro AK PSM e. V. und Deutsche Balintgesellschaft AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg Tel. (07 61) AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg Tel. (07 61) AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg Tel. (07 61) AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg Tel. (07 61) AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg Tel. (07 61) AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg Tel. (07 61) Heidelberg Dr. Olschewski-Hattenhauer und Dr. Oberweis-Nienburg Tel. ( ) Universitätsklinikum Tübingen, Kliniken Berg Konferenzzentrum (Geb. 520, Raum 1) Otfried-Müller-Str Tübingen Freiburg Praxis PD Dr. Ross Luisenstr. 6 Auskunft / Anmeldung: Tel. (07 61) Fax (07 61) Freiburg Praxis PD Dr. Ross Luisenstr. 6 Auskunft / Anmeldung: Tel. (07 61) Fax (07 61) Prof. Dr. Nisar Malek Prof. Dr. Martin Götz Medizinische Universitätsklinik Tübingen Abteilung Innere Medizin I Anmeldung per Praxis PD Dr. Ross Luisenstr Freiburg Web: Praxis PD Dr. Ross Luisenstr Freiburg Web:

15 Anzeige Fortbildung, Seminare & Kongresse TERMIN THEMA ORT VERANSTALTER Uhr Krebstherapie aktuell Höhepunkte des Amerikanischen Krebskongresses / ADBW Jahrestagung Organisation: Prof. Dr. Jochen Seufert Tageskarte: Mitglied: 20, Euro Nichtmitglied: 30, Euro Basler Symposium für Kinderorthopädie Das verunfallte Kind. Notfallabklärung, Prävention, Erkennung und Behandlung der wichtigsten Bruchmuster, der schweren Mehrfachverletzungen und der psychologischen Auswirkungen von Traumata im Wachstumsalter th HEIDELBERG CASTLE LIVE SURGERY MEETING This top of the notch course on joint replacement and arthroscopy of the hip and knee is considered one of the most worthwhile and instructive meetings in Europe. Top leading experts will present you the State of the Art in modern hip- and knee surgery. Freitag: , jeweils Uhr Samstag: , , , , jeweils Uhr Mittwoch: , , jeweils Uhr Curriculum Psychosomatische Grundversorgung in Heidelberg ab Unkostenbeitrag: 950, Euro (80 Std. Psychosomatische Grundversorgung inkl. Balintgruppe) 500, Euro (50 Std. Psychosomatik im Rahmen der Facharztweiterbildung inkl. Balintgruppe) 80 Fortbildungspunkte für das komplette Curriculum, die Teilnahme berechtigt niedergelassene Fachärzte zur Abrechnung von Leistungen gemäß Ziffern 35100/35110 EBM Tübingen Cronakliniken auf dem Schnarrenberg, Großer Hörsaal Hoppe-Seyler-Str. 3 Katholische Akademie der Erzdiözese Freiburg, Wintererstr Freiburg Programm / Anmeldung / Anfahrt: Universitäts-Kinderspital beider Basel UKBB Zentrum für Lehre und Forschung (ZLF) Hebelstr. 20 CH-4056 Basel Heidelberg Castle Heidelberg / Germany Programm und Anmeldung: Bergheimerstr Heidelberg Südwestdeutsches Tumorzentrum CCC Tübingen Auskunft / Anmeldung: Tel. ( ) ADBW e. V. (Arbeitsgemeinschaft Diabetologie Baden-Württemberg e. V.) Kinderorthopädische Universitätsklinik, Kongress- und Messebüro Lentzsch Gartenstr. 29, Bad Homburg Prof. R. Siebold, Prof. H. Thermann, Prof. F. Thorey HKF Zentrum für Hüft-, Knie- und Fußchirurgie ATOS Klinik Heidelberg Kongress- und Messebüro Lentzsch GmbH, Bad Homburg Heidelberger Institut für Tiefenpsychologie (HIT) e. V. Alte Bergheimer Str Heidelberg Tel. ( ) Organisation: Dr. med. Dipl.-Psych. Michael Schwab, Med. Uniklinik Heidelberg, Tel. ( ) oder Informationen und Anmeldung auf der Homepage des HIT: psychomatische-grundversorgung/ Anzeigenschluss für Heft 6/2015 ist der 29. Mai 2015

16 Zum Gedenken Wir trauern um unsere Kolleginnen und Kollegen MUDr./Univ. Prag Olga Capek, Leinfelden-Echterdingen * Dr. med. Hannelore Katz, Biberach * Dr. med. Eduard Kanwischer, Esslingen * Dr. med. Werner Trinks, Bischofswiesen * Dr. med. Heinz-Günter Overrath, Friedrichshafen * Dr. med. Marion Becker, Plochingen * Dr. med. Elisabeth van de Berg, Sigmaringen * Dr. med. Ingeborg Grossmann, Affalterbach * Dr. med. Ursula Staritz, Heidelberg * Dr. med. Peter Fischer, Baden-Baden * Dr. med. Cilly Schneider, Schwäbisch Gmünd * Prof. Dr. med. Djalil Djawari, Heilbronn * Dr. med. Dieter Mast, Heilbronn * Dr. med. Edgar Wolter, Bad Mergentheim * Dr. med. Burkhard Messer, Heidelberg * Dr. med. Vladimir Krejci, Stuttgart * Dr./Univ. Tours Assad Abourjeily, Mutlangen * Dr. med. Thomas Hartmann, Rheinstetten * Dr. med. Peter Krambeck, Heidelberg * Dr. med. Irmgard Bischof, Bad Saulgau * Dr. med. Renate Brändl, Nehren * Dr. med. Christa Flemming, Überlingen * Dr. med. Willy Duttenhöfer, Renchen * Dr. med. Karl-Rudolf Bissinger, Hilzingen * Dr. med. Albin Eckardt, Wilhelmsfeld * Dr. med. Leah Rappold, Heidelberg * Dr. med. Eberhard Söllner, Bitz * Prof. Dr. med. Ingolf Vogt-Moykopf, Heidelberg * Dr. med. Erich Kratschmer, Tuttlingen * Dr. med. Eberhard Müller, Aalen * Dr. med. Renate Heym, Mannheim * Dr. med. Hertha Müller, Bad Krozingen * Dr. med. Berta Calame, Kehl * Dr. med. Inge Umbach, Tamm * Dr. med. Manfred Bender, Stuttgart * Dr. med. Karlmann Maier, Backnang * Dr. med. Eberhard Possegga, Biberach * Dr. med. Boye Hoops, Gaggenau * Hans-Michael Horn, Offenburg * Barbara Trittelvitz, Tübingen * Dr. med. Josef Waller, Rielasingen-Worblingen * Dr. med. Peter Nerz, Bad Dürrheim * Geschäftsstelle: Jahnstraße Stuttgart (Degerloch) Telefon (07 11) Fax (07 11) Bezirksärztekammer Nordwürttemberg Baustein Psychotherapie (tiefenpsychologisch fundiert) Kurs II Erweitern Sie Ihre Kenntnisse für unbewusste, seelische Vorgänge und finden Sie dadurch effizienter Zugang zur inneren Situation des Patienten und zur Dynamik des psychotherapeutischen Dialogs. Nach den Richtlinien der Landesärztekammer Baden- Württemberg sind theoretische und praktische Bausteine für die Weiterbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie zur Erlangung der Zusatzbezeichnung Psychotherapie erforderlich. Hierfür bietet die Bezirksärztekammer Nordwürttemberg 2015 den Kurs II von drei Blockkursen an. Kurs III wird 2016 am identischen Ort angeboten. Stuttgarter Ärzteorchester Sommerkonzerte 2015 Diese spannenden Themenbereiche erwarten Sie unter anderem: Behandlung psychosomatischer Patienten Psychosenbehandlung Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik (OPD) Akutbehandlung und Krisenintervention Gruppentherapie Essstörungen Spezifika der ambulanten Behandlung und der Behandlung von Kindern und Jugendlichen Durchführung mit Fallsupervision, Technik sowie Theorieseminaren mit praktischem Charakter Oktober 2015 ganztags, Sonntag bis Freitag Zielgruppe: Ärzte in Weiterbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie in Zusatzweiterbildung Psychotherapie Anmeldung: Fachbereich Fortbildung, Telefon (07 11) , Veranstaltungsort: Waldhotel Zollernblick, Am Zollernblick 1, Freudenstadt-Lauterbad Teilnehmerbeitrag: 600, Euro inkl. Seminarunterlagen, zzgl. Verpflegung und Übernachtung (falls gewünscht) Fortbildungspunkte: 55 Punkte Freitag, 26. Juni 2015, Uhr Ort: Kassenärztliche Vereinigung, Baden-Württemberg, Albstadtweg 11, Stuttgart-Möhringen Samstag, 27. Juni 2015, Uhr Ort: Liederhalle Stuttgart, Mozartsaal Nina Karmon, Violine Dr. Arnold Waßner, Dirigentt Programm: Édouard Lalo: Symphonie espagnole d-moll für Violine und Orchester op. 21 Robert Schumann: Sinfonie Nr. 4 d-moll op. 120 Eintritt: 15 Euro/5 Euro Karten für beide Konzerte bei SKS Russ, Telefon (07 11) und an der Abendkasse.

17 Bekanntmachungen Fit für den Notfall Grundlagen der Notfallversorgung Reagieren Sie in Notfallsituationen kompetent und sicher wir zeigen Ihnen wie. Im Seminar Grundlagen der Notfallversorgung frischen Sie Ihre Notfallkenntnisse auf. Neben der Reanimation in Theorie und Praxis üben Sie auch andere lebensrettende Sofortmaßnahmen. Stärken Sie Ihre Sicherheit durch eine einfache und strukturierte Vorgehensweise. Mit den im Seminar erlernten neuesten Kenntnissen und Empfehlungen versorgen Sie vitalbedrohte Patienten. Sie lernen neue Geräte kennen und testen den Umgang damit. Nutzen Sie die Gelegenheit zu einer Diskussion mit anderen Interessierten und tauschen Sie sich mit Kollegen aus. Unsere Trainer beantworten gerne Ihre Fragen zur Notfallmedizin und zur Notfallausstattung. Wichtig! Dieses Seminar ist Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar Praktisches Notfalltraining mit simulierten Notfallsituationen. Mittwoch, 17. Juni Uhr Mittwoch, 23. September Uhr Samstag, 14. November Uhr Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, Stuttgart Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Teilnehmerbeitrag: 45, Euro Fortbildungspunkte: 7 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten. Anmeldung: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Fachbereich Arbeitsschutz & Notfallmedizin, Telefon (07 11) , Fax (07 11) , Fit für den Notfall Praktisches Notfalltraining mit simulierten Notfallsituationen Nutzen Sie die Gelegenheit und vertiefen Sie Ihre Kenntnisse, die Sie im Seminar Grundlagen der Notfallversorgung erworben haben. Im Seminar Praktisches Notfalltraining mit simulierten Notfallsituationen behandeln Sie echte Notfälle, nachgestellt von Darstellern und Phantomen direkt vor Ort in Kleingruppen. Dies können Notfälle von Atemnot über Knochenbrüche bis hin zur Reanimation sein. Sie stellen die richtige Diagnose und treffen die notwendigen Maßnahmen. Sie erlangen Sicherheit im Umgang mit Notfallpatienten. Nach den Übungen haben Sie die Möglichkeit für einen gegenseitigen Austausch von Eindrücken und Erfahrungen. Hierdurch erhalten Sie Anregungen für Ihr eigenes Vorgehen in Notfallsituationen und können von Ihren eigenen Erlebnissen berichten. Nutzen Sie die Gelegenheit für einen angeregten Erfahrungsaustausch mit Kollegen. Gerne beantworten wir Ihre Fragen zum Umgang mit Notfallpatienten. Wichtig! Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Seminar ist der Besuch des Seminars Grundlagen der Notfallversorgung. Mittwoch, 1. Juli Uhr Mittwoch, 7. Oktober Uhr Samstag, 14. November Uhr Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, Stuttgart Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Teilnehmerbeitrag: 45, Euro Fortbildungspunkte: 7 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten. Anmeldung: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Fachbereich Arbeitsschutz & Notfallmedizin, Telefon (07 11) , Fax (07 11) , Geriatrische Grundversorgung 2015 Wir leben in einer immer älter werdenden Gesellschaft. Wie viele ältere Patienten behandeln Sie im Jahr? Sie beantworten diese Frage sicherlich mit: eine Vielzahl. Durch den demografischen Wandel wird die Zahl an geriatrischen Patienten im Praxisalltag immer größer. Geriatrische Krankheitsbilder gewinnen stärker an Bedeutung. Deshalb ist es wichtig, dass Sie die Besonderheiten des alten Patienten kennen, sich in den Patienten hinein versetzen und geeignete Behandlungsmethoden anwenden können. In unserem 60-stündigen Kurs, beruhend auf dem gleichnamigen Fortbildungscurriculum der Bundesärztekammer, können Sie Ihr Wissen auffrischen, aktualisieren und vertiefen. Neben Fachkenntnissen erwartet Sie viel Praxis in Form von Fallbesprechungen, Demonstrationen und Übungen, zu der auch die Selbsterfahrung im Altwerden (instant aging) gehört. Der Kurs endet mit einer Lernerfolgskontrolle. Experten für Plausibilitäts - prüfungen Insbesondere Beratung für Ihre Spezialisten für alle Rechtsfragen im Gesundheitswesen! Juli 2015 und September 2015 jeweils Freitag, Uhr, Samstag, Uhr und Sonntag, Uhr Themenschwerpunkte: Syndrome und Altersspezifika ausgewählter Erkrankungen Geriatrisches Basis-Assessment Rechtliche und ethische Grundlagen Pharmakologie Andere Einrichtungen geriatrischer Versorgung Anschauungsunterricht Katheter und Sonden Depressionen, Schlafstörungen und Sucht Sie erhalten einen fächerübergreifenden Überblick über den aktuellen Stand der Geriatrie. Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, Stuttgart Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Teilnehmerbeitrag: 540, Euro, inkl. Schulungsunterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 60 Punkte Anmeldung: Fachbereich Fortbildung, Telefon (07 11) , Fax (07 11) , Kurs kann nur als Gesamtveranstaltung gebucht werden! Änderungen bleiben vorbehalten. - Ärzte Zahnärzte - Apotheken - Krankenhausträger - Berufsverbände - Sonstige Unternehmen im Gesundheitswesen Vom Arbeitsrecht bis zur Zulassung unsere Kanzlei steht für persönliche, individuelle und zielgerichtete Rechtsberatung und Vertretung. Erfahren Sie mehr über unser umfassendes Leistungsportfolio unter Praxisrecht.de oder vereinbaren Sie einen persönlichen Termin. Rechtsanwälte & Fachanwälte für Medizinrecht Steuerrecht Arbeitsrecht ÄBW Kanzlei Heidelberg Berliner Straße Heidelberg fon +49 (0) Anzeige

18 Bekanntmachungen Fit für den Notfall Der Kindernotfall Wissen Sie, wie man ein Kind im Notfall richtig behandelt? Notfälle mit Kindern stellen immer eine besondere Herausforderung dar und führen zu Unsicherheiten. Wie beurteile ich die Vitalparameter des Kindes? Welches sind die häufigsten Kindernotfälle? Wie muss ich Sauerstoff verabreichen? Welche ist die richtige Dosierung der Notfallmedikamente? All diese Fragen beantworten wir Ihnen gerne in unserem Seminar Der Kindernotfall. Nach einem theoretischen Teil steigen Sie direkt in die Praxis ein und können das Erlernte an Übungsphantomen in verschiedenen Altersklassen anwenden. Unser Referent ist ein erfahrener Kinder-Notarzt und gibt Ihnen gerne auch praktische Tipps rund um das Thema Kindernotfälle. 15. Juli Oktober 2015 jeweils Mittwoch, Uhr Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, Stuttgart Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Teilnehmerbeitrag: 45, Euro Die Teilnehmerzahl ist begrenzt auf 25 Teilnehmer. Fortbildungspunkte: 7 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten. Anmeldung: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Fachbereich Arbeitsschutz & Notfallmedizin, Telefon (07 11) , Fax (07 11) , Psychosomatischer Tag Vermehrt können Sie keine körperliche Ursache der Beschwerden Ihres Patienten feststellen? Sie vermuten, dass hinter der somatischen Krankheit ein psychisches Leiden steckt? Deshalb ist eine kontinuierliche Auffrischung und Erweiterung Ihrer Kenntnisse im Fachgebiet der Psychosomatik sehr wichtig. Bereits während der Weiterbildung kristallisiert sich die Bedeutung fundierter psychosomatischer Kenntnisse heraus. Hierfür bieten wir Ihnen neben dem Curriculum Psychosomatische Grundversorgung bereits seit mehr als 20 Jahren den Psychosomatischen Tag an. Freuen Sie sich auf aktuelle und spannende Themen der Psychosomatik und steigern Sie Ihre Kenntnisse über das Wechselspiel zwischen Körper und Psyche. Der Psychosomatische Tag wird stets einem Tagesthema gewidmet. Dieses geben wir vorab bekannt. Samstag, 10. Oktober Uhr Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, Stuttgart Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Teilnehmerbeitrag: 61, Euro (inklusive Tagesverpflegung) Fortbildungspunkte: 7 Punkte Anmeldung: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Fachbereich Fortbildung, Telefon (07 11) , Fax (07 11) , Die Teilnahme am Psychosomatischen Tag kann auf die Weiterbildung Psychosomatische Grundversorgung angerechnet werden. Geschäftsstelle: Keßlerstraße Karlsruhe Telefon (07 21) Fax (07 21) Bezirksärztekammer Nordbaden Fortbildungsreihe Notfall Ziel dieser Fortbildungsreihe für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte ist die Vermittlung von Orientierungshilfen für die mitunter herausfordernden Begebenheiten eines Notfalls sowie die Darstellung adäquater Vorgehens- und Behandlungsweisen. Die inhaltliche Konzeption orientiert sich an häufig auftretenden Krankheitssymptomen, welche zu Themenkomplexen und Leitsymptomen summiert wurden. Es soll sowohl auf Notfälle in der eigenen Praxis vorbereitet werden, als auch den im Bereitschaftsdienst tätigen Ärztinnen und Ärzten als Auffrischung dienen. In 2015 werden in zwei Blöcken insgesamt acht inhaltliche Schwerpunkte aufgegriffen. Die Themen des ersten Veranstaltungsblockes finden Sie weiter unten. Im Herbst folgt der zweite Block der Fortbildungsreihe. Alle Veranstaltungstermine sind einzeln buchbar. Für die Vortragsreihe konnten fachlich hoch qualifizierte Referenten gewonnen werden. Das Referententeam besteht jeweils aus einem Krankenhausarzt und einem niedergelassenen Arzt, sodass die Möglichkeiten und Grenzen ambulanter Versorgung ausgelotet werden können. Termine Block 1: jeweils ca Uhr Dienstag, 19. Mai 2015 Pädiatrische Notfälle Referenten: Dr. med. Paul Vöhringer, FA für Kinder- und Jugendmedizin; Dr. med. Manfred Reichert, FA für Kinder- und Jugendmedizin Donnerstag, 25. Juni 2015 Neurologische Notfälle Referenten: Prof. Dr. med. Georg Gahn, FA für Neurologie; Dr. med. Klaus-Matthias Hasert, FA für Neurologie Donnerstag, 16. Juli 2015 Psychiatrische Notfälle Referenten: Dr. med. Christian Harter, FA für Psychiatrie und Psychotherapie; Dr. med. Andrea Groß, FA für Psychiatrie Veranstaltungsort: Ärztehaus Karlsruhe, Keßlerstraße 1, Karlsruhe, Karl-Wilhelm-Maurer-Saal (1. OG) Wissenschaftliche Leitung: Frau Marianne Difflipp-Eppele (1. Vorsitzende der Ärzteschaft Karlsruhe) Gebühr: 20, Euro/Veranstaltung Teilnahmebedingungen: Bis zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn ist eine Stornierung kostenfrei möglich. Sie hat in schriftlicher Form per Post, Telefax oder zu erfolgen. Nach Ablauf der Stornierungsfrist ist auch bei unverschuldeter Nichtteilnahme die volle Gebühr fällig. Die Akademie behält sich vor, die Veranstaltung bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl spätestens 14 Tage vor Kursbeginn abzusagen. Fortbildungspunkte: 3 Punkte/Veranstaltung Ansprechpartner und Anmeldung: Bezirksärztekammer Nordbaden, Akademie für Ärztliche Fortbildung, Frau Doll/Frau Zink, Keßlerstraße 1, Karlsruhe, Telefon (07 21) , Fax: , baek-nb.de Weitere Informationen: oder 274 ÄBW

19 Bekanntmachungen EKG in Praxis und Klinik die Fortbildung zum Kompetenzerhalt Der zweitägige Kurs frischt die EKG-Befundung auf und vermittelt den aktuellsten Wissensstand. Klinische Alltagssituationen werden besprochen, wie etwa das Problem unklarer Thoraxschmerzen, Dyspnoe oder Herzrhythmusstörungen. Lernziel des Kurses ist das Beherrschen der selbstständigen EKG-Beurteilung und die Fähigkeit, daraus die neuesten therapeutischen oder diagnostischen Maßnahmen abzuleiten. Kurs 1: ausgebucht Kurs 2: Mittwoch, 23. September Uhr und Mittwoch, 30. September Uhr Ort: Ärztehaus Karlsruhe, Keßlerstr. 1, Karlsruhe Wissenschaftliche Leitung und Referent: PD Dr. Felix Gramley, FA für Innere Medizin, Schwerpunkt Kardiologie, Heidelberg Gebühr: 95, Euro Teilnahmebedingungen: Bis zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn ist eine Stornierung kostenfrei möglich. Sie hat in schriftlicher Form per Post, Telefax oder zu erfolgen. Nach Ablauf der Stornierungsfrist ist auch bei unverschuldeter Nichtteilnahme die volle Gebühr fällig. Die Akademie behält sich vor, die Veranstaltung bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl spätestens 14 Tage vor Kursbeginn abzusagen. Fortbildungspunkte: 11 Punkte Ansprechpartner und Anmeldung: Bezirksärztekammer Nordbaden, Akademie für Ärztliche Fortbildung, Frau Doll/Frau Zink, Keßlerstraße 1, Karlsruhe, Telefon (07 21) , Fax: , baek-nb.de Weitere Informationen: oder Fortbildung: Kardiopulmonale Reanimation für Ärztinnen Theorie und praktische Übungen Die Akademie für Ärztliche Fortbildung bietet in Kooperation mit dem Ausschuss Ärztinnen der Bezirksärztekammer Nordbaden einen kardiopulmonalen Reanimationskurs speziell für Ärztinnen an. Neben der Vermittlung ausführlicher theoretischer Grundlagen zur Reanimation besteht im Rahmen kleiner Gruppen aus reichend Zeit für praktisches Training nach den aktuellen Leitlinien des European Resuscitation Council. Aufgrund der begrenzten Plätze ist die Teilnahme nur mit Anmeldung möglich. Samstag, 16. Mai 2015 Kurs 1: Uhr Kurs 2: ausgebucht Veranstaltungsort: Rettungs- und Ausbildungszentrum, DRK Ortsverein Leimen, Tinqueuxallee 1a, Leimen Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Christiane Serf, Chefärztin der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin im Krankenhaus Sinsheim Referenten: Matthias Otto und Florian Rehberger, Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin im Krankenhaus Sinsheim Gebühr: 65, Euro Teilnahmebedingungen: Bis zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn ist eine Stornierung kostenfrei möglich. Sie hat in schriftlicher Form per Post, Telefax oder zu erfolgen. Nach Ablauf der Stornierungsfrist ist auch bei unverschuldeter Nichtteilnahme die volle Gebühr fällig. Die Akademie behält sich vor, die Veranstaltung bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl spätestens 14 Tage vor Kursbeginn abzusagen. Fortbildungspunkte: 6 Punkte Ansprechpartner und Anmeldung: Bezirksärztekammer Nordbaden, Akademie für Ärztliche Fortbildung, Frau Doll/Frau Zink, Keßlerstraße 1, Karlsruhe, Telefon (07 21) , Fax: , baek-nb.de Weitere Informationen: oder Geschäftsstelle: Sundgauallee Freiburg/Br. Telefon (07 61) Fax (07 61) Bezirksärztekammer Südbaden Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung Südbaden Ausführliche Informationen/ Anmeldeformulare finden Sie auf unserer Homepage Alle Veranstaltungen sind von der Landesärztekammer Baden-Württemberg anerkannt und auf das Fortbildungszertifikat anrechenbar. Achtsamkeitsbasierte Stressbewältigung für Ärztinnen und Ärzte Tagesworkshop Leitung: Dr. med. Hendrikje Posch, Baar, CH, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, MBSR/ MBCT-Lehrerin; Dipl.-Ing. (BA) Anke Wunderlich, Freiburg, Bewegungs- und Ausdruckstherapeutin, MBSR/MBCT-Lehrerin Berufstätige im Gesundheitswesen stehen heute vor besonderen Herausforderungen: zunehmende Beschleunigung in den Arbeitsabläufen, Zeitdruck und emotionale Belastungen. Um Überforderung nachhaltig vorzubeugen und auch in stressigen Zeiten innere Ruhe und Stabilität zu bewahren, ist es sinnvoll, Achtsamkeit zu praktizieren. Achtsamkeit bedeutet, die erlebten Erfahrungen im gegenwärtigen Augenblick bewusst und nicht wertend wahrzunehmen. Wir lernen innezuhalten, unbewusste oder automatische Verhaltensweisen zu erkennen und gelassener und kreativer mit dem Berufsalltag umzugehen. Methoden sind: Achtsamkeitsmeditationen im Liegen, Sitzen, Stehen und Gehen sanfte Yogaübungen Impulsreferate und Reflexionen Achtsamkeitsübungen für den Berufsalltag Achtsamkeit unterstützt Sie dabei: Konstruktiv Stress zu bewältigen, Burn-out vorzubeugen, den Blick für das Wesentliche zu öffnen und Prioritäten zu klären, Selbstfürsorge und Selbstakzeptanz im beruflichen Alltag zu leben. Freitag, 16. Oktober 2015 Zeit: s.t Uhr Entgelt: 100, Euro Hygienebeauftragter Arzt Refresher-Kurs Alle zum Hygienebeauftragten Arzt qualifizierten Ärzte sind angehalten, sich regelmäßig fortzubilden, um über die neuen Entwicklungen in der Hygiene und Infektionsprävention in Kenntnis gesetzt zu werden bzw. bestehendes Wissen zu vertiefen. Wir bieten gemeinsam mit dem Deutschen Beratungszentrum für Hygiene Freiburg zu diesem Zweck im Jahr 2015 vier Nachmittage an, bei denen das jeweilige Tätigkeitsfeld des Hygienebeauftragten Arztes besonders berücksichtigt wird. So findet eine Nachmittagsveranstaltung speziell für Hygienebeauftragte Ärzte in Krankenhäusern im Haus der Ärzte statt. Mittwoch, 17. Juni 2015 für Krankenhausärzte Zeit: s.t Uhr Entgelt: 90, Euro Die folgenden Termine finden in den Räumen des Deutschen Beratungszentrums für Hygiene, Schnewlinstraße 10, Freiburg statt. 20. Mai 2015 Auffrischungskurs zur Antibiotikatherapie 22. Juli 2015 Auffrischungskurs für Hygienebeauftragte in Rehabilitationskliniken 21. Oktober 2015 Auffrischungskurs für Hygienebeauftragte in Ambulanten OP-Zentren ÄBW

20 Bekanntmachungen Weitere Informationen unter Telefon (07 61) oder Fortbildung Impfen Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola, Freiburg Die Impfprophylaxe zählt zu den wichtigsten Errungenschaften der modernen Medizin, und ohne Zweifel gibt es nationale und internationale Impferfolge die Ausrottung der Pocken und die Rückdrängung der Kinderlähmung in ganz Europa sind die beiden prominentesten Beispiele. Es gibt in Deutschland aber auch Impfdefizite! Unzureichende Impfraten und in deren Folge Masern- Epidemien sowie jedes Jahr aufs Neue vermeidbare Todesfälle durch Influenza. International kann Deutschland beim Impfen kaum mithalten. So sind beispielsweise Nord- und Südamerika, aber auch einige Staaten in Afrika masernfrei. Demgegenüber ist wissenschaftlich gut dokumentiert, dass die Deutschen Weltmeister im Export von Masern sind. Auch im europäischen Vergleich steht Deutschland weit hinten, was die Impfvorsorge betrifft. Die Gründe sind vielfältig. Wesentlich ist sicherlich auch ein defizitärer Wissensstand der Ärzteschaft, wie Statistiken belegen. Trotz des schon bestehenden Fortbildungsangebots finden wir in Hausarztpraxen Impflücken zwischen 35 und 55 Prozent, bei den Frauenärzten mögen sich die Zahlen in einem ähnlichen Rahmen bewegen. Selbst bei Pädiatern gibt es mancherorts Impflücken zwischen 5 und 20 Prozent. In der Mehrzahl Routineleistungen, die einfach nur vergessen werden und das, obwohl Impfleistungen budgetneutral sind. Inhalt des Seminars: Grundlagen des Impfens, Epidemiologie-Impfstofftypen Impfsystem in Deutschland Impfpräventable Erkrankungen Risiken, Nebenwirkungen Impfen von Risikopatienten Vorgehen in der Praxis Diskussion von Fallbeispielen Samstag, 27. Juni 2015 Zeit: 9.00 s.t. ca Uhr Verwaltungskostenpauschale: 30, Euro Langzeitbetreuung von Tumorpatienten Vom Krebspatienten zum Krebslangzeitüberlebenden worauf muss ich als Hausarzt achten? Dank multimodaler, interdisziplinärer Therapiekonzepte und Innovationen in der medikamentösen Tumortherapie ergeben sich für eine zunehmende Zahl an Krebspatienten kurative Behandlungsoptionen bzw. eine Chronifizierung ihrer Erkrankung. Das 5-Jahres-Überleben über alle Entitäten hinweg beträgt derzeit bei beiden Geschlechtern circa 60 Prozent. Aber diese ehemaligen Patienten müssen sich auf ihrem Weg zurück ins Leben mit einer Reihe von körperlichen und psychosozialen Langzeit- und Spätfolgen auseinandersetzen und benötigen dabei eine kontinuierliche Betreuung, um nicht sprichwörtlich verloren zu gehen. Ein Fokus unseres Gesundheitswesens muss in der Zukunft daher auf diese immer größer werdende Gruppe von Patienten gerichtet werden. Samstag, 11. Juli 2015 Zeit: 9.00 s.t Uhr Entgelt: 90, Euro Weitere Informationen unter tumorbio.uni-freiburg.de Medizinische Hypnose für Ärzte Leitung: PD Dr. Uwe H. Ross, Freiburg Einführungskurs In diesem einführenden Workshop werden auf der Basis aktueller neurophysiologischer Erkenntnisse wirkungsvolle Ad-hoc-Interventionen der modernen Hypnose bei akuten und chronischen Schmerzen, somatoformen Störungen, Schlafstörungen, Spannungszuständen, nichtorganischen Schwindelbeschwerden und Tinnitus praktisch erfahrbar vermittelt. In der täglichen Praxis angewendet, können die Beschwerden für den Patienten durch Hypnose-Techniken unmittelbar erlebbar reduziert werden. Wesentlicher Vorteil hypnotherapeutischer Ansätze in der Behandlung dieser Störungen ist zudem, dass sie konsequent ressourcen- und lösungsorientiert eingesetzt vermehrt die unwillkürliche, unbewusste Erlebnisebene des Patienten einbeziehen und unter anderem bei Schmerz objektivierbare psychobiologische Wirkungen entfalten. Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwerben methodische Fertigkeiten in der Anwendung spezieller Hypnose-Techniken zur Beschwerdeminderung und zur Aktivierung innerer Ressourcen bei psychosomatischen Störungen sowie bei Spannungszuständen, zum Beispiel vor medizinischen Eingriffen. 20. Juni Juli 2015 Zeit: jeweils Samstag, 9.00 s.t Uhr Entgelt: jeweils 100, Euro Notarztseminar zum Erwerb der Zusatzbezeichnung Notfallmedizin gem. Curriculum der Bundesärztekammer Leitung: Dr. med. Frank Koberne, St. Josefskrankenhaus Freiburg Die Teilnehmer erhalten eine qualitativ hochwertige Ausbildung im Bereich der Notfallmedizin auf Grundlage aktueller internationaler Richtlinien wie ERC und ATLS Algorithmen. Sichergestellt wird ein hoher Anteil an praktischen Übungen und Simulationen in Kleingruppen. Einbezogen werden zudem alle an der Notfallversorgung beteiligten Organisationen wie Feuerwehr und Polizei. 23. November 1. Dezember 2015 (ohne Sonntag) Zeit: 8.00 s.t. ca Uhr Entgelt: 850, Euro Notfalltraining für Ärzte Leitung: Dr. med. Stefan Leisinger, Maulburg Grundkurs Der plötzliche Herztod ist eine der häufigsten Todesursachen in der Bundesrepublik Deutschland. Die sofortige effiziente und gut strukturierte erweiterte Reanimation mithilfe eines guten Atemwegsmanagements unterstützt durch Defibrillation und Notfallmedikation, ist dann der Überlebensfaktor Nr. 1 für diese Patienten. Neben einer Einführung in die medizinischen Grundlagen erhalten Sie in diesem Seminar auch die Möglichkeit eines Intensivtrainings zur erweiterten cardiopulmonalen Reanimation gemäß den gültigen Standards des European Resuscitation Council und der Bundesärztekammer. Programm: Medizinische Grundlagen Basistherapie CPR Venenzugänge Beatmung Elektrotherapie 30. Mai September 2015 Zeit: jeweils Samstag, 9.00 s.t Uhr Entgelt: jeweils 100, Euro Traumatologische Notfälle Erleiden Personen akute Gewalteinwirkungen, zum Beispiel aufgrund von Verkehrsunfällen oder im Rahmen einer Schlägerei, werden häufig Verletzungsmuster zu spät erkannt. Es verstreicht wertvolle Zeit, in welcher der Patient nicht die benötigte Behandlung erhält. Dieses Seminar soll teilnehmende Ärztinnen und Ärzte in die Lage versetzen, akute Lebensgefahr bei durch Trauma verletzten Notfallpatienten abzuwenden sowie die Vitalfunktionen zu sichern. Durch rasches Erfassen der traumatischen Gesamtbelastung und geeignete therapeutische Maßnahmen ist es möglich, den Patienten zu stabilisieren. 276 ÄBW

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