Ihnen und Ihren Familien wünsche ich schöne und erholsame Ostertage!

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1 editorial Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, vor wenigen Tagen hatte ich eine außerordentlich angenehme Aufgabe als Kammerpräsident zu erfüllen. Ich durfte Herrn Ernst Kropf, dem Vorsitzenden der Gutachterkommission für Fragen ärztlicher Haftpflicht, das von der Bundesärztekammer verliehene Ehrenzeichen der deutschen Ärzteschaft überreichen. Gleichzeitig konnte ich vier verdiente Kollegen im Auftrag unseres Kammervorstandes mit der Carl-Erich-Alken-Medaille ehren, und zwar Prof. Dr. med. Hermann Liebermeister, Neunkirchen, Dr. med. Max Lindemann, St. Ingbert, Dr. med. Hans- Peter Linnig, Saarlouis, und Dr. med. Lothar Müller, Dudweiler. Diese Kollegen hatten sich über viele Jahre neben ihrer Tätigkeit für den Patienten in Klinik und Praxis auch in den verschiedensten Gremien der Ärztekammer engagiert. In meinen Augen haben sie neben ihrem persönlichen Verdienst diese Ehrung auch stellvertretend für die zahlreichen Kolleginnen und Kollegen in Empfang genommen, die sich oftmals bescheiden und lautlos in den Dienst der ärztlichen Selbstverwaltung stellen. Gerade jetzt bekomme ich oft die Frage zu hören, wozu die Kammer denn überhaupt da sei. Hier ist es vielleicht doch sinnvoll, einmal an die Ursprünge und Hintergründe zu erinnern. Der Gesetzgeber hielt es für sinnvoll und wichtig, dass die beruflichen Belange der Ärzteschaft von diesen selbst geregelt werden sollten. So wurde die Ärztekammer mit demokratisch gewählten Vertretern eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und u. a. mit den Fragen der Berufsordnung, der Fort- und Weiterbildung und der Regelung von Qualifikationen betraut. Die Einzelheiten sind im Heilberufekammergesetz des Saarlandes einzusehen (z. B. über die Internetseite der Ärztekammer). Ich bin jedenfalls dankbar dafür, dass wir wichtige Fragen unserer Berufsausübung selbst diskutieren und regeln können. Und ich danke auch an dieser Stelle all denjenigen, die sich ebenso wie unsere jetzt geehrten Kollegen in dieser Selbstverwaltung engagieren und nicht selten ihre privaten Interessen zugunsten der Allgemeinheit zurückstellen. Heftig diskutiert wird in diesen Tagen auch über Fragen der Kooperation, insbesondere zwischen Klinik und Praxis. Nach meiner Überzeugung führt an sinnvollen Kooperationen überhaupt kein Weg vorbei. Die aktuellen und sich zukünftig noch verschärfenden Probleme erfordern kreative und sinnvolle Lösungen. Selbstverständlich können diese nicht in Regelungen wie im aktuellen 116 b bestehen. Hier dürfen die Selbstverwaltungsorgane zwar Kommentare abgeben, haben aber keinerlei Mitsprache- bzw. Entscheidungsrecht. Auch diese Situation sollte uns ermahnen, engagiert unsere eigenen Gremien und die Institutionen Ärztekammer und Kassenärztliche Vereinigung zu unterstützen. Ein erfreuliches Beispiel für eine gute Kooperation auf medizinischem Gebiet ist das neu gegründete Netzwerk MRSA (vgl. Hier arbeiten Körperschaften, Krankenhäuser, Praxen, Altenheime, Kostenträger und Behörden zusammen, um die Problematik multiresistenter Keime erfolgreich in den Griff zu bekommen. Ich bin Herrn Professor Herrmann vom Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene der Universitätskliniken Homburg für sein Engagement sehr dankbar. Die entsprechende klinische Fortbildung am (sh. Seite 22) kann ich nur dringend empfehlen. So gibt es auch in schwierigen und teilweise turbulenten Zeiten Positives zu berichten. Lassen wir uns davon zu eigenem Engagement ermutigen. Ihnen und Ihren Familien wünsche ich schöne und erholsame Ostertage! Mit den besten Grüßen Dr. med. Josef Mischo Präsident 3

2 inhalt 4 Editorial... 3 Aus der Ärztekammer Projekt Evaluation der Weiterbildung: Ergebnisse im Saarland liegen im Bundesdurchschnitt... 5 Update: Baumaßnahmen im Haus der Ärzte... 5 Gedenkstein für Dr. Max Haymann... 6 Pharmapaket mit Risiken und Nebenwirkungen... 7 Beitragserstattung Vertreterversammlung im April Zur Neuauflage der Beurteilungskriterien für die Fahreignung bei Alkohol- und Drogenkonsumenten Möglichkeiten und Grenzen der Traumatherapie Bestellung von Formularen für die Durchführung der Leichenschau Fortbildungsveranstaltung zum Thema Impfen Veranstaltungskalender Kursweiterbildung Palliativmedizin Klinisches Wochenende zu MRSA am Kurs zum Erwerb der Zusatzbezeichnung Notfallmedizin...25 Aus der Kassenärztlichen Vereinigung 50 Jahre Kassenärztliche Vereinigung Saarland...28 Rückblick: Psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten Ein neuer akademischer Heilberuf wird Mitglied der KV...28 Die Bereitschaftsdienstpraxen der KV Saarland Aus der KBV und Gesundheitswesen: Qualitätskatalog für Arztbewertungsportale veröffentlicht Richtgrößenvereinbarung für das Jahr Ausschreibung von Vertragsarztsitzen...35 Aus dem Ärzteverband Veranstaltungen des Ärzteverbandes...36 Verschiedenes Mitgliederversammlung Saarländisches Facharztforum...35 Kooperation statt Konfrontation Bericht über den 4. Saarländischen Fachärztetag Chronik Prof. Dr. Langenbucher, Professur für Experimentelle Ophthalmologie Univ.-Prof. Dr. Kurt Weinges 85 Jahre Lucie-Bolte-Preis an Prof. Dr. G. Strohmeyer Wir gratulieren Wir betrauern Rubrikanzeigen Offizielles Mitteilungsblatt der Ärztekammer des Saarlandes, Abtei lung Ärzte und Zahnärzte, der Kassenärztlichen Vereinigung Saarland, des Ärzteverbandes des Saarlandes und der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Saarland. Herausgeber: Redaktion: Ärztekammer des Saarlandes Faktoreistraße 4, Saarbrücken Andreas Kondziela Faktoreistraße 4, Saarbrücken Postfach , Saarbrücken telefon telefax e Mail: internet: Zuschriften redaktioneller Art bitten wir nur an diese Anschriften zu richten. Für die Richtigkeit der Darstellung der auf den vorstehenden Seiten ver öffentlichten Zuschriften wissenschaftlicher und standespolitischer Art kann die Redaktion keine Verantwortung übernehmen. Die darin geäußerten Ansichten decken sich nicht immer mit denen der Her ausgeber der Zeitschrift. Sie dienen dem freien Meinungsaustausch unter der Ärzteschaft und ihr nahestehender Kreise. Diese Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes bedarf der Zustimmung der Schrift leitung. Verlag: Geschäftsführer: leipziger Verlagsanstalt GmbH, Paul-Gruner-Straße 62, Leipzig telefon telefax internet: e Mail: Dr. Rainer Stumpe Anzeigendisposition: Silke El Gendy-Johne, Melanie Bölsdorff Druck: Messedruck Leipzig GmbH An der Hebemärchte 6, Leipzig Zurzeit ist die Anzeigenpreisliste 2010 gültig. Erscheinungsweise und Bezug: Das Saarländische Ärzteblatt er scheint jeweils zum 1. eines Monats. Die Zeitschrift wird von allen Ärz ten und Zahnärzten des Saarlandes im Rahmen ihrer Mitgliedschaft zur Ärztekammer bezogen. Der Be zugs preis ist mit dem Mitgliedsbeitrag abgegolten. Nichtmitglieder können das Saarländische Ärzteblatt beim Verlag abonnieren. Der Jahres be zugs preis (12 Ausgaben) beträgt im Inland _ 103,50 (einschließlich Ver sand), innerhalb der EU _ 103,50 zzgl. Versandkosten. Die Kün digung des Abonnements ist nur schriftlich mit einer Frist von 2 Monaten zum Ablauf möglich. Einzelheft preis: _ 9,85 zzgl. _ 2,50 Versandkosten. Redaktionsschluss: 6. April 2010 ISSN: X

3 aus der ÄRztekammer Projekt Evaluation der Weiterbildung: Ergebnisse im Saarland liegen im Bundesdurchschnitt ärztekammer Einen ausführlichen Bericht zum Thema und den saarländischen Ergebnissen wird es in der nächsten Ausgabe des Saarländischen Ärzteblattes geben. Zuvor werden sich der Weiterbildungsausschuss und die Vertreterversammlung im April mit der Studie befassen. Die überwiegende Mehrheit der jungen Ärztinnen und Ärzte im Saarland ist grundsätzlich mit den Möglichkeiten und Angeboten ihrer Facharzt-Weiterbildung zufrieden. Wie im übrigen Bundesgebiet wird aber kritisch gesehen, dass Arbeitsbelastung, Bürokratie und Überstunden den Berufsalltag prägen. Dies könnte man als Zwischenbilanz des bundesweiten Projekts Evaluation der Weiterbildung ziehen, das im Saarland insgesamt 449 Teilnehmer verzeichnen konnte. Die Bundesärztekammer hatte am 12.Juni 2009 gemeinsam mit 16 Landesärztekammern (außer Sachsen) mit einer Online- Befragung von Weiterbildungsbefugten und Weiterbildungsassistenten zur Zufriedenheit der Weiterbildungssituation die erste bundesweite Evaluation der Weiterbildung gestartet. Die Befragungsphase der Weiterbildungsbefugten und Weiter bildungsassistenten wurde am 20. September 2009 mit Schließung des Web-Portals beendet. Mit der methodischen Beurteilung der erhobenen Daten wurde die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETHZ) beauftragt, die seit rund 15 Jahren eine entsprechende Umfrage der Schweizer Ärztekammer begleitet. Die Ergebnisse dieser Umfrage wurden Fachgruppen bezogen in Form von Mittelwerten auf Bundes- und Landesebene dargestellt. Von den Weiterbildungsassistenten waren 100 Fragen zu acht verschiedenen Fragenkomplexen zu beantworten. Der Fragebogen für die Weiterbildungsbefugten beinhaltete 39 Fragen. Die Bewertung der einzelnen Fragen wurde überwiegend nach dem Schulnotenkonzept von 1 (trifft voll zu) bis 6 (trifft überhaupt nicht zu) vorgenommen. Die Globalbeurteilung der Weiterbildungssituation im Saarland fällt mit 2,42 (Bundesdurchschnitt 2,54) im Mittel gut aus. Mit Gut (1,91; Bundesdurchschnitt 2,13) bewerten die Assistenzärzte auch die Betriebskultur. Grundsätzlich zufrieden sind sie offensichtlich auch mit der Vermittlung von Fachkompetenz (2,35; Bundesdurchschnitt 2,52), mit der Entscheidungskultur (2,03; Bundesdurchschnitt 2,21), mit der Führungskultur (2,25; Bundes durchschnitt 2,45) und mit der Lernkultur (2,20; Bundesdurchschnitt 2,39) an den Weiterbildungsstätten. Dabei weichen die Einschätzungen beim Vergleich der unterschiedlichen Fachrichtungsgruppen im stationären Bereich kaum voneinander ab, überraschend ist indes das sehr gute Abschneiden in der Allgemeinmedizin (1,39; Bundesdurchschnitt 1,68) Ein Großteil aller Weiterbildungsassistenten (88,7 %) gibt zudem an, Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen regelmäßig zu besuchen. Mehr Informationen zur Evaluation gibt es im Internet: Update: Baumaßnahmen im Haus der Ärzte Im Zuge der notwendigen Brandschutz Sofortmaßnahmen wurden im vergangenen Jahr technische Einrichtungen in den Untergeschossen bzw. in der Tiefgarage brandschutztechnisch modernisiert (Brandschutzklappen, Lüftung, Sprinkleranlage). Bei den derzeit laufenden Arbeiten wird das Treppenhaus zu einem Sicherheitstreppenhaus umgebaut und neue Fluchtwege ( notwendige Flure ) innerhalb der Mietbereiche geschaffen. Im Zuge dessen müssen im Installationsschacht gegenüber den Aufzügen mittlerweile überflüssige Installationen demontiert werden. Dies ist einerseits notwendig, um ihn vor unnötiger Brandlast zu befreien. Andererseits wird der Schacht auf einer Seite im Verlauf der weiteren Arbeiten verkleinert, wozu die dortige Installation verlegt werden muss. Um die Arbeiten bequem ausführen zu können, wurden große Öffnungen in die Wand gestemmt, die später wieder verschlossen werden; dafür wird mittig eine Revisionstür eingebaut. Weiterhin wurden die Decken in den Aufzugsvorräumen demontiert und die dortigen Haustechnikinstallationen gebündelt. Die Decke wird später Oben noch ohne: Bei den angelaufenen Arbeiten zur Verbesserung des Brandschutzes werden wie hier im Eingangsbereich der Kammergeschäftsstelle u.a. die Decken nach Feuerwider stands klasse F30 verkleidet. Bei einem möglichen Kabelbrand werden die neuen Deckenteile mindestens 30 Minuten Schutz gegen Feuer bieten. 5

4 Ärztekammer Aus der ärztekammer nach Einbau der neuen Türen zu den Mietbereichen wieder nach den Brandschutzvorgaben (Feuerwiderstandsklasse F30) geschlossen. Ende Februar wurde mit den Arbeiten zur Herstellung des so genannten notwendigen Flures, der in den Etagen drei bis neun gebaut werden muss, begonnen. Der Beginn und die Fortsetzung der Arbeiten haben sich immer wieder verzögert, nachdem im Dämmmaterial der Wände und Decken nach entsprechenden Analysen eine Belastung mit künstlichen Mineralfasern festgestellt wurde, so dass bei den Arbeiten besondere Schutz maßnahmen zu berücksichtigen sind. Die Arbeiten werden von einem entsprechenden Institut gutachterlich begleitet. Seit 13. März 2010 laufen die entsprechenden Arbeiten in der 8. Etage. Im Wochenrhythmus werden die Arbeiten in den weiteren Etagen (zunächst 6., 7., 10. und 3. OG) fortgesetzt. Voraussichtlich an den Wochenenden 27./28. März und 10./11. April werden Arbeiten im Treppenhaus durchgeführt. Gedenkstein für Dr. Max Haymann Erinnern Gedenken Aufklären, unter diesem Motto arbeitet die Ärztekammer des Saarlandes die Geschichte der Ärzteschaft an der Saar in der Zeit des Nationalsozialismus auf. Ein Schwerpunkt bildet hier, mehr über das Schicksal der jüdischen Ärztinnen und Ärzte zu erfahren und zu berichten. In diesem Zusammenhang ist es für die Kammer eine Selbstverständlichkeit gewesen, sich an der Aktion Stolpersteine des Kölner Bildhauers Gunter Demnig zu beteiligen, die unter der Federführung der Synagogengemeinde Saar in Saarbrücken stattfand. Unter den 28 Gedenksteinen, die in der Landeshauptstadt am 10. März 2010 verlegt wurden, ist auch einer, der an Dr. Max Haymann erinnern soll. Der Vorsitzende der Synagogengemeinde Saar, Richard Bermann, skizzierte an diesem die Lebens- und Leidensstationen des jüdischen Kollegen, wie sie auch in der letzten November-Ausgabe unseres Ärzteblattes dargestellt worden ist: Geboren wurde Max Haymann am in Saarburg. Ab 1920 wohnte er in Saarbrücken. Zuerst in de Sulzbachstraße 18; fünf Jahre später mit der Niederlassung als praktischer Arzt zog er in die Karcherstraße heiratete er Gertrud Kahn. Das Paar hatte zwei Kinder: Tochter Carla, geb. am in Saarbrücken und Sohn Siegmund, geb. am in Saarbrücken, die die Schoah überlebten. Am 13. Januar 1936, knapp 10 Monate nach der Wiedervereinigung des Saargebietes an das Dritte Reich, emigrierte die Familie nach Neuf Chateau in Frankreich. Die Praxiseinrichtung und die Möbel wurden von Saarbrücken mit einem Möbeltransport in ein Möbeldepot Seit dem 11. März 2010 erinnert dieser Gedenkstein in der Saarbrücker Karcherstraße an das tragische Schicksal von Dr. Max Haymann, dem es nicht gelungen war, trotz seiner frühzeitigen Flucht aus dem Saarland dem langen Arm der NS-Verfolgung zu entkommen. nach Nancy gebracht. Danach belegte der Mediziner Sprachkurse an der Universität Nancy erlangte er das Diplom für medizinische Massagen. Am wurde Max Haymann von der Gestapo aus seiner Wohnung in Riberac, 27 Rue de l Hopital im Departement Dordogne entführt und in den deutsch besetzen Teil von Frankreich verschleppt. Vom Pariser Gefängnis La Santé aus wurde er im April 1942 nach Auschwitz deportiert und dort ermordet. 6

5 aus der ÄRztekammer Pharmapaket mit Risiken und Nebenwirkungen Im Sommer will das EU-Parlament über Richtlinienänderungen zu Arzneimitteln entscheiden Es ist schon etwas Besonderes, wenn sich Leistungserbringer und Kostenträger im Gesundheitswesen einig sind. Dies war Ende Januar in Brüssel der Fall. Ärzte, Apotheker und Krankenkassen hatten sich erstmals geschlossen an das EU-Parlament gewandt und sich zur Umsetzung des geplanten Pharmapakets positioniert. Vertreter der Bundesärztekammer (BÄK), der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände und der gesetzlichen Krankenkassen hatten EU-Abgeordnete zu einer Diskussionsrunde geladen, um sie davon zu überzeugen, das laufende Gesetzgebungsverfahren zur Information der Öffentlichkeit über verschreibungspflichtige Arzneimittel im Rahmen des Pharmapakets zu stoppen. ärztekammer Ein Paket wird geschnürt Dezember 2008 Veröffentlichung der Kommissionsvorschläge für ein sog. Pharmapaket Übermittlung der Richtlinienentwürfe an das EU-Parlament (EP) und den Gesundheitsministerrat März 2009 Der Deutsche Bundesrat lehnt die Richtlinienvorschläge ab Juni 2009 Der Gesundheitsministerrat und die EP-Ausschüsse beginnen mit ihren Debatten. Die Diskussionen dauern an. September 2009 Erste Aussprache mit dem zu diesem Zeitpunkt noch zuständigen Kommissar für Unternehmen und Industrie, Günter Verheugen, vor dem EP-Gesundheitsausschuss Dezember 2009 Der Präsident der Europäischen Kommission, José Manuel Barroso, überträgt das Arzneimittelrecht dem Gesundheitskommissar. Ein wesentlicher Kritikpunkt der Leistungserbringer war, dass der Entwurf zu industriefreundlich sei und das derzeit bestehende Werbeverbot für verschreibungspflichtige Arzneimittel aushöhle. Es gefährde die Patientensicherheit, wenn sich Arzneimittelhersteller mit Informationen direkt an die Patienten wenden dürften. Eine transparente, objektive und von werblichen Einflüssen freie Information könne nur von Ärzten und Apothekern gewährleistet werden. Auch Krankenkassen, Zu - lassungsbehörden und Institutionen wie das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen könnten einen wichtigen Beitrag zur Patientenaufklärung leisten. Als Verbesserungsmaßnahme schlugen die Organisationen vor, den Beipackzettel um eine so genannte Drug Facts Box zu erweitern, um Patienten gezielt über erwünschte und unerwünschte Arzneimittelwirkungen aufzuklären. Die Daten sollten darüber hinaus in einer EU-weiten, öffentlich zugänglichen Datenbank Anzeige Möglicher weiterer Fahrplan April 2010 Das EU-Parlament stimmt über die beiden unumstritte - nen Richtlinienvorschläge zu Arzneimittelfälschungen und Pharma kovigilanz ab. Juni 2010 Die Parlamentarier stimmen über den bislang sehr umstrittenen Richtlinienvorschlag zur Patienteninformation ab. 7

6 Ärztekammer 8 Aus der ärztekammer für Beipackzettel verfügbar gemacht werden. Dr. Frank Ulrich Montgomery, Vizepräsident der Bundesärztekammer, erklärte, dass eine umfassende und objektive Arzneimittelinformation nur durch staatliche Regulierung auf nationaler oder europäischer Ebene garantiert werden könne. Werbung müsse in diesem Zusammenhang jedoch immer abgelehnt werden. Bei verschreibungspflichtigen Medikamenten kann es keine Nachfrage und keine Kunden geben, sagte Montgomery. Das so genannte Pharmapaket wurde im Jahr 2008 von Günter Verheugen, dem damaligen Kommissar für Unternehmens- und Industriepolitik, auf den Weg gebracht. Seitdem ist es eine der umstrittensten Gesetzesinitiativen auf EU-Ebene. Verheugen wollte nach eigenem Bekunden erreichen, dass EU-Bürgern sichere, innovative und erschwingliche Arzneimittel zur Verfügung stehen und die Menschen optimal über das Therapieangebot informiert werden. Das Pharmapaket beinhaltet drei Schwerpunkte: die Information über Arzneimittel, die Bekämpfung von Arzneimittelfälschungen und die Verbesserung der Pharmakovigilanz. Verheugens Vorschläge lösten unterschiedliche Reaktionen aus: kontroverse Diskussionen gibt es vor allem zum Punkt Arzneimittelinformation. Die Passagen zu gefälschten Medikamenten und Pharmakovigilanz hingegen sind weniger umstritten. So wurden die Vorschläge zur Bekämpfung von Arzneimittelfälschungen von den meisten politischen Akteuren begrüßt. Sie stimmen darin überein, dass Qualität und Echtheit von Wirkstoffen nur dann sichergestellt werden können, wenn die Einfuhr gefälschter Arzneimittel verhindert wird. Dafür sollten produktbezogene Vorschriften geändert, neue Regeln für den Vertrieb und die Einfuhr von Arzneimitteln und Wirkstoffen sowie für deren Herstellungsqualität und Echtheit entworfen werden. Völlig unkritisch werden diese Vorschläge jedoch nicht betrachtet. EU-Parlamentarier bemängeln unter anderem, dass zentrale Begriffe wie gefälschtes Arzneimittel oder Arznei mittel wirkstoff nicht ausreichend definiert sind. Auch sollten Generika in die Gesetzesinitiative mit einbezogen werden. Die deutsche Ärzteschaft unterstützt die Bekämpfung von Arznei mittel fälschungen nachdrücklich. Ebenfalls auf Zustimmung stießen die Entwürfe zur Verbesserung der Pharmakovigilanz auf europäischer Ebene. So soll es künftig einen zentralen Ausschuss für die Meldung unerwünschter Arzneimittelwirkungen bei der europäischen Arzneimittelagentur (EMEA) geben, wobei die Mitgliedstaaten ein Recht auf die Teilnahme an diesem Ausschuss haben sollen. Die für den Kommissionsvorschlag verantwortlichen Berichterstatter kritisierten, dass nicht alle Mitgliedstaaten im Ausschuss für Pharmakovigilanz vertreten seien. Heftiger umstritten sind die geplanten Regelungen zu Arz neimittelinformationen. Der Entwurf sieht vor, die Anforderungen für Patienteninformationen über verschreibungspflichtige Arzneimittel gemeinschaftsweit zu harmonisieren und der europäischen Bevölkerung qualitätsgesicherte Informationen über verschreibungspflichtige Arzneimittel zur Verfügung zu stellen. Hierfür sollen sich Pharmahersteller mit Daten zu verschreibungspflichtigen Medikamenten künftig direkt an die Patienten wenden dürfen. Daten über Preise, Anwendungsgebiete, Wirkungen und Nebenwirkungen sollen sowohl in Printmedien als auch im Internet veröffentlicht werden können. Die Angaben müssten lediglich europaweit einheitlich ausgerichtet und in der jeweiligen Landessprache formuliert sein. Eine Verbreitung über Radio und Fernsehen bliebe weiterhin verboten, um die EU-Bürger nicht ungewollt Informationen auszusetzen, wie es heißt. Problematisch dabei ist, dass eine Definition der Grenze zwischen Werbung und Information bislang fehlt. Viele Mitgliedstaaten befürchten, dass die Richtlinienvorschläge das Werbeverbot für verschreibungspflichtige Arzneimittel aushöhlen könnten. Darauf hat auch die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) hingewiesen. Sie betonte, dass eine Differenzierung zwischen Werbung und Information nicht möglich sei. Der Richtlinienentwurf wird nicht verhindern können, dass die pharmazeutischen Hersteller mit direkter Patienteninformation auch eigennützige Ziele verfolgen, hieß es aus der AkdÄ. Dies gefährde sowohl eine rationale Pharmakotherapie, als auch die Arzneimitteltherapiesicherheit. Um die Patienten-Arzt-Beziehung nicht negativ zu beeinflussen, müssten nach wie vor Gesundheitsberufe erste Ansprechpartner in Medikamentenfragen bleiben. AkdÄ bietet vielfältige Informationsangebote Zuletzt stellte die AkdÄ im Rahmen des 34. Interdisziplinären Forums Quellen für unabhängige und seriöse Arzneimittelinformationen vor. In deutscher Sprache gehören dazu das unabhängige Informationsblatt Der Arzneimittelbrief, das arznei-telegramm sowie die Arzneiverordnungen in der Praxis und WIRKSTOFF aktuell. Die AkdÄ gibt darüber hinaus evidenzbasierte Therapieleitlinien zu verschiedenen Indikationen heraus. Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) hingegen befürwortet den Vorstoß. Arzneimittelhersteller würden über wichtige Informationen zu ihren Arzneimitteln verfügen, für die sich zunehmend auch Patienten interessierten, sagte die stellvertretende Hauptgeschäftsführerin des BPI, Prof. Dr. Barbara Sickmüller. Auch der Verband der forschenden Arzneimittelhersteller (vfa) begrüßte das Pharmapaket. Es weise insgesamt in die richtige Richtung, erklärte Cornelia Yzer, Hauptgeschäftsführerin des vfa. Ein freier Zugang zu Informationen seien die Eckpfeiler eines gesunden Leistungswettbewerbs im Gesundheitswesen. Bei der gemeinsamen Aktion von BÄK, KBV, Apotheken und Kassen in Brüssel verdeutlichte der Geschäftsführer des Bundesverbandes der Betriebskrankenkassen, Heinz Kaltenbach, dass es neben einer Gefährdung der Patienten auch finanzielle Konsequenzen für Krankenkassen und Versicherte geben könnte. Kaltenbach verwies in diesem Zusammenhang auf die Aufhebung des Werbeverbots in den USA im Jahr Die Kosten für Werbung seien dort seitdem von 1,1 Milliarden Dollar auf 4,2 Milliarden Dollar im Jahr 2005 gestiegen. Diese Mehrausgaben seien zum größten Teil als Preiserhöhungen bei

7 Arzneimitteln weitergegeben worden. In den USA führte dies zu einer zusätzlichen finanziellen Belastung von Kassen und Versicherten. Für Europa sei eine ähnliche Entwicklung zu erwarten, sollte es zu einer Lockerung des Werbeverbots kommen, warnte Kaltenbach. Darüber hinaus würden die Kontrollmechanismen, die bei einer Zulassung von Werbung für rezeptpflichtige Arzneimittel erforderlich würden, zu einem erheblichen Anstieg von Ausgaben und Bürokratie führen. Die Parlamentarier indes äußerten sich differenziert zu den Richtlinienvorschlägen. Einige stimmten den Kassen-, Apotheken-, und Ärztevertretern zu darunter auch Dr. Peter Liese, gesundheitspolitischer Sprecher der christdemokratischen Fraktion im Europäischen Parlament. Er erklärte, dass eine klare Trennung von Arzneimittelwerbung und Arzneimittelinformation nicht möglich sei. Der Kommissions vorschlag in seiner derzeitigen Form könne keine objektive Patienteninformation gewährleisten. Zudem befürchtet er, dass durch eine Informationsfreigabe der Druck auf Ärzte wächst, neue und teure Medikamente zu verschreiben. Der liberale Abgeordnete Jorgo Chatzimarkakis bewertete die Neuregelungen als einen wichtigen Schritt hin zum mündigen Patienten. Allerdings betonte auch er, dass er sich für ein Verbot der Informationsweitergabe in Printmedien einsetzen würde, wenn eine Vorabkontrolle der Daten nicht möglich sei. aus der ÄRztekammer Die Vorschläge von Ärzten, Apothekern und Krankenkassen zur Überarbeitung des Pharmapakets fanden sich in Ände rungsanträgen der Mitglieder des EU-Gesundheitsausschusses wieder. Konkret fordern die Abgeordneten, dass Nutzen und potentieller Schaden eines Arzneimittels sowie weitere Hinweise zu einer sicheren und wirksamen Anwendung leicht erkennbar in der Packungsbeilage zusammengefasst werden. Außerdem sollen die Etikettierung, die Packungsbeilage sowie die Zusammenfassung der Arzneimittelmerkmale der Öffentlichkeit unabhängig und in unveränderter Fassung sowie ohne zusätzliche Absatz fördernde Aspekte zur Verfügung gestellt werden. In der Begründung heißt es hierzu, dass die von den Zulassungs behörden genehmigten Unterlagen wichtige Informationen über das Arzneimittel enthielten. Es solle klargestellt werden, dass die Veröffentlichung dieser Unterlagen nicht als Werbung anzusehen ist, solange damit keine Absatzförderung wie zum Beispiel durch eine anpreisende Präsentation verbunden ist. Über die bereits eingereichten Anträge wird in den kommenden Monaten im Gesundheitsausschuss abgestimmt. Der neue Gesundheitskommissar, John Dalli, hat unterdessen angekündigt, das Pharmapaket in der derzeitigen Version auf den Prüfstand zu stellen. Bei einer Anhörung im EU-Parlament betonte er, dass der Patient im Mittelpunkt stehen sollte. Er wolle die Souveränität der Patientengruppen stärken und trete für eine unabhängige Information über Arzneimittel ein. ärztekammer Quelle: BÄK intern (Februar 2010) Beitragserstattung 2008 Nach 8 Abs. 3 der Beitragsordnung erhalten im Jahr 2008 beitragspflichtige Kammermitglieder als Beitragserstattung für das Jahr 2008 auf den Beitrag des Jahres 2010 eine Ermäßigung von 10 % des im Jahr 2008 festgesetzten Beitrags. Kammermitglieder, deren Beitragspflicht auch im Jahr 2010 besteht, erhalten die Beitragserstattung ohne Antragstellung im Zusammenhang mit der Beitragserhebung für das Jahr 2010, d. h. der Beitrag für das Jahr 2010 wird entsprechend reduziert. Kammermitglieder, deren Beitragspflicht im Jahr 2010 nicht mehr besteht (z. B. Ärzte, die nicht mehr im Saarland tätig sind), haben nach 8 Abs. 4 der Beitragsordnung die Möglichkeit, einen Antrag auf Beitragserstattung in Höhe von 10 % des für das Jahr 2008 festgesetzten Beitrags zu stellen. Der Antrag muss bis spätestens gestellt werden. Vertreterversammlung tagt am 21. April Die nächste Sitzung der Vertreterversammlung der Ärztekammer des Saarlandes findet am Mittwoch, 21. April 2010, ab Uhr im Haus der Ärzte in Saarbrücken statt. Themen der Sitzung werden u.a. die Vorbereitung auf den Deutschen Ärztetag in Dresden, die Erarbeitung eines Leitbildes und die Erstellung eines Online-Portals für die Kammer sein. 9

8 Anzeige Die Basisrente: Rentenlücken clever schließen und gleichzeitig Steuern sparen Altersvorsorge: Ein Thema, das jeder gerne verdrängt. Vor allem in jungen Jahren. Die eigene Altersvorsorge wird deshalb meist recht stiefmütterlich behandelt. Zwar geben die Deutschen bei Befragungen stets an, dass sie von der Notwendigkeit überzeugt sind, private Maßnahmen zur eigenen Altersvorsorge in Angriff nehmen zu wollen. Doch bei diesen Absichtserklärungen bleibt es meistens dann auch. Konkrete Maßnahmen leiten nur Wenige ein. Dabei wird leider oft übersehen, dass es bereits zwei harte Faktoren gibt, die das bislang vermutete Einkommen im Alter deutlich schmälern werden. Zum einen ist dies die längere Arbeitszeit bis zum 67. Lebensjahr. Denn wer wie bisher gewohnt mit 60 oder 65 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand gehen möchte, muss nun mit Kürzungen rechnen, weil ja noch einige Jahre bis zum neuen gesetzlichen Renteneintrittsalter fehlen. Und zum anderen ist es die Besteuerung der Rente, die erhebliche Rentenkürzung mit sich bringt. Gedanken an das Alter werden trotzdem gerne erst einmal beiseite geschoben. Und das, obwohl der Staat mit Steuervergünstigen und Zuschüssen hilft, aktiv die eigene Altersvorsorge in die Hand zu nehmen. Private Vorsorge ist wichtiger denn je. Selbst Vater Staat wirbt immer wieder dafür, bei der Altersvorsorge selber aktiv zu werden. In diesen Zusammenhang passt auch die Meldung des Deutschen Instituts für Altersvorsorge. Das Institut hat in einer Studie herausgefunden, dass für gesetzlich Rentenversicherte verglichen mit den eingezahlten Beiträgen immer weniger Ertrag abfällt. Dieser Expertise zufolge haben sich seit 1970 für normale Rentner aller Jahrgänge die Renditeerwartungen um fünf bis sechs Prozentpunkte verschlechtert. Laut Institut sind die größten Risiken der gesetzlichen Rentenversicherung neben der Altersstruktur der Bundesbürger die von der Politik verhängten Kürzungen. Die Kritik des Instituts lässt sich auf folgenden Punkt bringen: Die Beitragssätze wurden kontinuierlich erhöht, das Rentenniveau gesenkt, das Renteneintrittsalter heraufgesetzt und die Anrechnung von Ausbildungszeiten verringert. Alles Fakten dafür, dass das Renditerisiko der gesetzlichen Rentenversicherung in den vergangenen 30 Jahren sogar höher war als das am Kapitalmarkt. Wer den finanziellen Kraftakt der Privaten Altersvorsorge nicht allein bewältigen möchte, sollte die seit 2005 staatlich subventionierte Basisrente (Rürup-Rente) nutzen, um später finanziellen Engpässen vorbeugen zu können. Die Rürup-Basisrente basiert auf einem Rentenversicherungsvertrag und deckt in etwa die Leistungskriterien der gesetzlichen Altersversorgung ab. Der Ökonom Bert Rürup wollte mit der Einführung dieses Modells insbesondere Selbständigen und Freiberuflern helfen, die nicht in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt haben. Also das, was die Riester-Rente für Angestellte ist, ist die Rürup-Rente für Selbständige und Freiberufler. Für Selbständige ist die Rürup-Rente momentan die einzige staatlich geförderte Form der Altersvorsorge. Die Basisrente ist eine kapitalgedeckte Rentenversicherung und ist im Gegensatz zur umlagenfinanzierten gesetzlichen Rente staatlich gefördert. Wie funktioniert diese Basisrente? Der Rürup-Sparer kann so flexibel einzahlen, wie es ihm seine finanziellen Verhältnisse erlauben. Es kommen feste monatliche Beträge oder eine Einmalzahlung am Jahresende in Betracht. Die Beiträge zur Rürup-Rente können steuerlich abgesetzt werden. Durch die steuerliche Absetzbarkeit der Beiträge steigt die Rendite deutlich. Allerdings hat die Basisrente auch ein paar Nachteile. Denn das angesammelte Kapital ist nicht als Gesamtsumme auszahlbar und kann auch nicht beliehen werden. Zudem können die Erben nur dann über das angesammelte Geld verfügen, wenn sie als Hinterbliebene in den Vertrag eingeschlossen werden. Klassische Fondssparpläne sind in der Vergangenheit lange eine interessante Alternative gewesen. Denn durch den fehlenden Risikoschutz im Todesfall und in Ermangelung einer Rentengarantie erzielten Fondssparpläne häufig bessere Renditen als die klassischen Versicherungsprodukte. Doch die Zeiten haben sich geändert: Neben der Abgeltungssteuer hat auch die Wirtschaftskrise die Anlage in Fonds oder Aktien in Verruf gebracht. Kurzum: Die Basisrente bietet für Viele eine gute Möglichkeit, Rentenlücken clever zu schließen. Und: Mit geringen Prämien und langen Renten werden hohe Renditen erzielt. Interessiert? Dann senden Sie uns einfach den beigefügten Antwortcoupon zurück oder rufen Sie uns unter an. Sie erhalten umgehend ein individuelles Angebot. Gerne analysieren wir auch alle anderen Versicherungssparten für Sie. 5, rue C. M. Spoo L-2546 Luxembourg Besuchen Sie uns auch auf unserer Homepage

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10 Ärztekammer 12 Aus der ärztekammer Zur Neuauflage der Beurteilungskriterien für die Fahreignung bei Alkohol- und Drogenkonsumenten Wenn Teilnehmer am Straßenverkehr unter Alkohol- oder Rauschmitteleinfluss auffällig wurden, dann werden häufig Ärzte mit entsprechender verkehrsmedizinischer Zusatz qualifikation um Abstinenznachweise in Form von Labor untersuchungen, Drogenscreenings oder einer Dokumentation der Änderung des Trinkverhaltens oder des vorangegangenen Drogenkonsums gebeten. Um als Untersuchungsergebnisse bei einer Begutachtungsstelle für Fahreignung (BfF) für medizinisch-psychologische Untersuchungen (MPU) berücksichtigt werden zu können, müssen diese Stellungnahmen definierten Ansprüchen zur Ausführung genügen. Mit der Einführung verbindlicher Qualitätskriterien wird die Nachvollziehbarkeit der Beurteilungskriterien verbessert. Während einerseits die Alkoholauffälligkeiten nach Mitteilung der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) leicht rückgängig sind, stiegen andererseits im gleichen Zeitraum die Auffälligkeiten wegen Drogenund Medikamentenmissbrauchs im Straßenverkehr. Somit stellt die Beurteilung des Konsums berauschender Substanzen in Verbindung mit der Teilnahme am Straßenverkehr weiterhin die zentrale Aufgabe bei Fragestellungen an die MPU dar. Die Vorbereitung der Patienten auf diese Untersuchung erfordert ärztliche Kenntnisse, deren Inhalte zusammenfassend vorgestellt werden. Die Literatur dazu entstammt hauptsächlich den Begutachtungs-Leitlinien zur Kraftfahrereignung und der erweiterten und überarbeiteten 2. Auflage der Beurteilungskriterien sowie der Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) in der aktuell gültigen Fassung. Der Konsum psycho-aktiv wirkender Substanzen im Straßenverkehr ist als anhaltend bestehendes Gefährdungspotential sowohl für den Betroffenen als auch für die übrigen Verkehrsteilnehmer zu sehen. Am häufigsten führen Alkoholauf fälligkeiten im Straßenverkehr zum Entzug der Fahrerlaubnis und werden bei der MPU zur Wiedererlangung der Fahreignung vornehmlich thematisiert. Seit 2005 gelten für die Beurteilung der geschilderten Auffälligkeiten bundesweit einheitliche Beur teilungskriterien (W. Schubert u. R. Mattern (Hrsg.). Urteilsbildung in der medizinisch-psychologischen Untersuchung (2005). Bonn: Kirschbaum-Verlag). Sie wurden durch die Fach ge sellschaften Deutsche Gesellschaft für Verkehrsmedizin e. V. (DGVM) und Deutsche Gesellschaft für Verkehrspsychologie e. V. (DGVP) erarbeitet und werden von diesen herausgegeben. In der 2. überarbeiteten und erweiterten Auflage (W. Schubert u. R. Mattern (Hrsg.). Urteilsbildung in der medizinisch-psychologischen Untersuchung. 2. Auflage (2009). Bonn: Kirschbaum- Verlag) wurden neue wissenschaftliche Standards eingefügt. So sind seit verbindliche Richtlinien zur chemisch-toxikologischen Untersuchung in Kraft getreten, die es im Bereich der Begutachtung und begleitenden Vorbereitung des Betroffenen zu berücksichtigen gilt. Spezielle Fragestellungen, etwa für die der Einordnung von Opioid-Substitutions be hand lungen und Fahreignung, werden nunmehr detailliert aufgeführt. Die Zahl der Auffälligkeiten wegen Drogen- und Medikamentenmissbrauchs im Straßenverkehr steigt. Die Beurteilungskriterien in der Begutachtung von Fahr tüchtigkeit und Fahreignung haben mit der Veröffentlichung durch die DGVM und DGVP für verkehrsmedizinisch tätige Ärzte nunmehr einen transparenten, aber auch bindenden Charakter erhalten. Es ist nun möglich geworden, in der Bewertung der Fahreignung zu einer hohen Einheitlichkeit in verschiedenen Begutachtungsstellen zu gelangen und die Vorbereitungszeit auf die MPU mit verbindlichen Anforderungen bezüglich der Abstinenz-Überprüfungen auszustatten. Mit der Einrichtung eines ständigen Arbeitskreises Beurteilungskriterien (StAB) durch die beiden Fachgesellschaften DGVP und DGVM wurde auf die sich wandelnden Situationen, bedingt durch neuere Erkenntnisse im Bereich der Verkehrsmedizin und -psychologie reagiert. Somit können sowohl die rechtlichen Vorgaben als auch die sich weiter entwickelnden klinischen Behandlungsmethoden berücksichtigt werden. Die Ergänzungen und Änderungen, die in Übereinstimmung mit der 2. Auflage der Beurteilungskriterien nunmehr in der Vorbereitung zur Wiedererlangung der Fahrerlaubnis berücksichtigt werden müssen, sollen deshalb im Weiteren dargestellt werden. Mindestens drei Untersuchungsbereiche Innerhalb der Fahreignungsbegutachtung sind weiterhin mindestens drei große Untersuchungsbereiche zu berücksichtigen. Diese werden auch von den neuen Beurteilungskriterien abgebildet. Es sind dies die medizinische Untersuchung, die psychologische Exploration sowie die Überprüfung der psychophysischen Leistungsfähigkeit. Allen Bereichen liegen verbindliche Kriterien zugrunde, um ein hohes Maß an Nachvollziehbarkeit der Beurteilung zu erreichen. Dem verkehrsmedizinisch tätigen Arzt sind die Begutachtungs-Leitlinien zur Kraftfahrereignung sowie die Beurteilungskriterien durch den Erwerb der Fachkunde bekannt. Sie bilden die Grundlage der von ihm geforder-

11 ten Überlegungen hinsichtlich der Beratung und Begleitung von Patienten zur Erstellung eines verkehrsmedizinischen Gutachtens oder zur MPU. Sind es vor allem Passagen aus der Veröffentlichung der BASt zu Krankheit und Kraftverkehr (Begutachtungs-Leitlinien zur Kraftfahrereignung (2000). Bergisch-Gladbach: Berichte der Bundesanstalt für Straßenwesen, Heft M115), die ursprünglich die Basis der Beurteilung darstellten, so sind jetzt zusätzlich die Änderungen in den Beurteilungskriterien zu berücksichtigen, die sich vor allem mit Einstufungen der Alkoholproblematik, Abstinenzzeiträumen und Drogennachweisverfahren beschäftigen. Insgesamt wurde dabei auf eine Übereinstimmung der Fragestellungen an die MPU mit den Veränderungen im Bereich der Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) geachtet. Dabei ist hervorzuheben, dass die in den Indikatoren aufgenommenen Regelungen hinsichtlich konkreter Zeiträume und Bestimmungsgrenzen für die Begutachtungsstellen Verbindlichkeit haben und keine Beispiele darstellen. Bei Betroffenen mit Alkoholauffälligkeiten in der Anamnese wurde die Beurteilung des Trinkverhaltens nach Alkoholhypothesen neu strukturiert. So werden die diagnostischen Merkmale für Abhängigkeit aus der ICD-10 und dem DSM-IV zusammengeführt und in sechs Bereiche gegliedert. Dabei wird unter anderem ein problematisches Trinkverhalten, das grundsätzlich noch ein kontrolliertes Trinken in der Zukunft als möglich erscheinen lässt (H3) von jenen Missbrauchsmustern unterschieden, die einen völligen Alkoholverzicht nach sich ziehen (H2). Damit besteht für den Gutachter, den Berater oder Therapeuten eine bessere Möglichkeit, Abstinenz- oder Alkoholverzichtsbelege einzufordern. Neuer Begriff Alkoholgefährdung Der Begriff der Alkoholgefährdung wird neu eingeführt, diese ist durch eine gesteigerte Alkoholgewöhnung, unkontrollierte Trinkepisoden oder ausgeprägtes Entlastungstrinken gekennzeichnet. Die Beibringung und die Parameter der Abstinenzbelege selbst wurden modifiziert, sodass sie zukünftig regelmäßig über das Alkoholstoffwechselprodukts Ethylglucoronid (EtG) im Urin oder Haar (aus dem Haar ist ein Nachweis nur über einen Zeitraum von drei Monaten möglich) bestimmt werden. Die Parameter GGT, GOT, GPT sowie evtl. CDT oder MCV im Blut werden nicht mehr als ausreichend spezifisch angesehen, behalten ihren Stellenwert bei der Dokumentation der Reduktion/Beendigung des Trinkverhaltens aber auch weiterhin. Dies gilt vor allem für Labor-Alkoholmarker, für die erhöhte Befundwerte aus einer Trinkphase vorliegen und die sich als Beleg für individuelle Sensitivität normalisiert oder deutlich gebessert haben. Für die verpflichtende Umsetzung der veränderten Alkoholverzichtsnachweise wird noch bis 2011 eine Übergangsfrist Berücksichtigung finden, um therapeutisch tätigen Ärzten, Gesundheitsämtern etc. eine intensive Auseinandersetzung mit den Beurteilungskriterien zu ermöglichen. aus der ÄRztekammer Die Nachweise über Abstinenzzeiträume wurden ebenfalls neu gegliedert. Somit wurde jetzt die Situation berücksichtigt, dass vermehrt ambulante Entwöhnungsmaßnahmen durchgeführt werden, bei denen neben der eigentlichen Entwöhnung auch eine Integration und Stabilisierung angestrebt wird. Dabei ist der Alkohol und/oder Drogenverzicht als Grundvoraussetzung zu sehen. Er wird in den allgemeinen Lebenskontext integriert, wobei Zeiträume von wesentlich mehr als einem halben Jahr nach Abschluss der Therapie ausgefüllt und mit Verzichtsbelegen dokumentiert werden müssen. Es wird gefordert, dass nach Beginn der Therapie ein Zeitraum von zwölf Monaten liegen soll und die Alkohol und/oder Drogenabstinenz nennenswert mehr als ein Jahr betragen soll und nachgewiesen werden kann. In den Begutachtungs-Leitlinien zur Kraftfahrereignung wird in der Regel eine Frist von einem Jahr nach Abschluss einer Entwöhnungstherapie gefordert. Abweichungen von den geforderten Fristen mussten nachvollziehbar begründet werden. Individuelle Einzelfallentscheidungen bei besonders gelagerten Fällen sind auch weiterhin bei Berücksichtigung der überarbeiteten Beurteilungskriterien sinnvoll und möglich. Nach den Begutachtungs-Leitlinien zur Kraftfahrereignung wird jeder heroinabhängige Patient, der mit zugelassenen Substitutionsmitteln wie Methadon-Hcl, L-Polamidon oder Buprenorphin behandelt wird, in Hinblick auf eine hinreichend beständige Anpassungs- und Leistungsfähigkeit als in der Regel nicht geeignet eingestuft, ein Kraftfahrzeug sicher führen zu können. Derzeit erfolgt eine positive Beurteilung eher in Ausnahmefällen, wenn besonders seltene Umstände dies rechtfertigen. Grundvoraussetzungen für eine positive MPU-Beurteilung Zu den Grundvoraussetzungen für eine positive MPU-Beurteilung gehören eine mehr als einjährige Substitution, eine stabile soziale Integration, die nachgewiesene Freiheit von Konsum anderer Drogen und von Alkohol oder der nicht ärztlich verordneten Einnahme von Medikamenten sowie der Nachweis der Eigenverantwortlichkeit und der Therapie-Compliance und des Ausschlusses schwerwiegender psychiatrischer Erkrankungen, etwa von Psychosen. Für den Drogenverzichtsnachweis über den Zeitraum von mindestens einem Jahr können die üblicherweise durchgeführten Drogenschnelltests nicht herangezogen werden! Als Bedingung zur Verwertbarkeit von Urinscreenings bzw. Haaranalysen für Haaranalysen ist keine kurzfristige Einbestellung nötig gelten: kurzfristige, maximal 24 Stunden im Vorfeld erfolgende, unvorhersehbare Einbestellung des Substitutionspatienten zur Urinabgabe, die Befragung nach möglichen Medikamenteneinnahmen oder ethanolhaltigen Lebensmitteln, Hanf- oder Mohnprodukten, die Urinabgabe unter Sicht, die Kontrolle der Temperatur, die Bestimmung des Kreatininwertes und eventuell ärztekammer 13

12 Ärztekammer Aus der ärztekammer ergänzend des ph-wertes, die Identitätskontrolle und verwechslungsfreie Kennzeichnung des Urins sowie eine forensisch gesicherte Laboranalytik durch ein nach DIN ISO EN für forensische Zwecke akkreditiertes Labor. Dabei muss eine polytoxikologische Untersuchung über das gesamte Drogenspektrum inklusive möglicher Ausweichmedikamente wie Tilidin oder Tramadol erfolgen. Bei Verdacht auf Umgang mit psychoaktiven Medikamenten können weitere Medikamentengruppen (z. B. Antidepressiva, Barbiturate, moderne Hypnotika wie Zolpidem oder Zopiclon oder Neuroleptika) von Relevanz sein. Für die Haaranalyse ist eine Sicherung von mindestens zwei Haarbündeln in Bleistiftdicke mit geeigneter Dokumentation notwendig. Aufgrund der Haaralterung und der Veränderungen von Haarstrukturen sind Haarproben von bis zu 6 cm zu entnehmen, was bedingt, dass für zwölfmonatige Abstinenznachweise zwei Haaranalysen notwendig sind. Allerdings gibt es aktuell noch eine kontrovers geführte Diskussion, die dazu geführt hat, dass zur Zeit auch noch Haaranalysen von mehr als 6 cm Haarlänge Berücksichtigung finden. Bei chemisch behandeltem Haar, etwa durch Blondierung oder Dauerwelle, ist aufgrund der veränderten Haarstruktur und des damit verbundenen Auswascheffektes die Analyse unmöglich. Um zu einer aussagefähigen Beurteilung kommen zu können, müssen zuverlässige Asservierung und Versand des Untersuchungsmaterials gewährleistet sein. Auch die toxikologische Befundübermittlung muss der übersandten Probe und damit dem Untersuchten eindeutig zuzuordnen sein. Der Befundbericht muss Angaben zu den eingesetzten Analyseverfahren und den Nachweisgrenzen enthalten. Der Befundbericht muss sämtliche untersuchten Stoffgruppen sowie die Ergebnisse der immunologischen Testverfahren und ggf. die Ergebnisse der chromatographischen Bestätigungsanalysen aufweisen. Insgesamt ist es nunmehr notwendig, dass sich verkehrsmedizinisch tätige Ärztinnen und Ärzte innerhalb ihrer Tätigkeit über die hier beschriebenen Vorgehensweisen detaillierte Kenntnisse verschaffen, um ihren Patienten eine kompetente Beurteilung ihrer Situation nach dem Auffälligwerden im Straßenverkehr zu bieten. Die vom Gesetzgeber nunmehr geforderten freien Beratungsstellen, also Einrichtungen oder verkehrsmedizinisch-psychologische Praxen ohne Anbindung an den TÜV, sind aufgefordert, die für eine positive Fahreignungsprognose nötigen Voraussetzungen individuell auf der Grundlage der beschriebenen Beurteilungskriterien zu benennen. Neben dem Wissen um diese Grundlagen ist auch die Kenntnis von akkreditierten Labors, den Möglichkeiten der zielführenden Untersuchungen und der Interpretation einschlägig erhobener Laborbefunde und die dem wissenschaftlichen Stand entsprechende persönliche Fortbildung in diesen Bereichen für den Arzt/die Ärztin immer notwendig. von Dr. Thomas Poehlke, Münster, und Dr. Christiane Weimann-Schmitz, verkehrsmedizinische Gutachterin für den TÜV Rheinland Nachdruck mit freundlicher Genehmigung aus Westfälisches Ärzteblatt 2/2010, Seiten Möglichkeiten und Grenzen der Traumatherapie Expositionstherapie stellt wirksamste Behandlungsform dar 14 Zur Entstehung und Behandlung von Traumafolgestörungen wurden in den vergangenen zwanzig Jahren zahlreiche Studien durchgeführt. Neue Erkenntnisse in der funktionellen Bildgebung, der Neurobiologie und der Psychotherapieforschung lassen uns die Psychopathologie von Traumafolgestörungen besser verstehen. Inzwischen stehen Behandlungsmöglichkeiten mit hoher Wirksamkeit zur Verfügung. Es gibt jedoch auch Kehrseiten: Der Begriff Trauma wird zunehmend inflationär verwendet. Außerhalb der wissenschaftlich fundierten Psychotherapie drängen selbst ernannte Trauma therapeuten mit fragwürdigen Methoden auf den Markt. Ziel des diesjährigen Therapieschulen-übergreifenden Symposiums, das die Fachklinik für Psychosomatische Medizin, Mediclin Bliestal Kliniken, Blieskastel, und das Saarländische Institut für tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (SITP) gemeinsam organisierten, war es daher, den aktuellen Forschungsstand zur Traumatherapie darzustellen und neue Impulse für die psychotherapeutische Praxis anzubieten. Hierzu gelang es Dipl.-Psych. U. Linke-Stillger und Prof. Dr. V. Köllner international renommierte Experten ins Saarland zu holen. Nahezu 200 ärztliche und psychologische Psychotherapeutinnen und -therapeuten kamen am 19. und 20. Februar 2010 nach Blieskastel. Prof. Dr. Dr. med. Andreas Maercker, Professor für Psychopathologie und klinische Intervention an der Universität Zürich, eröffnete die Tagung mit einem State of the Art Vortrag. In den westeuropäischen Ländern sind ca. 2 3 % der Bevölkerung von einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) betroffen, Frauen etwa doppelt so häufig wie Männer. Hinzu kommt eine nicht unerhebliche Dunkelziffer, da ein Teil der Betroffenen aus Scham, Schuldgefühlen oder Unkenntnis keine professionelle Hilfe aufsucht. Typische Symptome der PTBS sind: Intrusionen, d. h. unwillkürlich auftretende Erinnerungsbilder an das Trauma, die von heftigen, nicht kontrollierbaren Emotionen wie Todesangst ( als ob es gerade wieder passiert ) begleitet sind.

13 aus der ÄRztekammer Abbau des Vermeidungsverhaltens und problematischer Bewältigungsversuche Erarbeitung eines vollständigen Traumagedächtnisses, mit dem die Ereignisse in ihren Kontext eingeordnet werden können. ärztekammer V. l. n. r.: Priv.-Doz. Dr. Martin Sack, München; Prof Dr. med. Volker Köllner (Homburg/Blieskastel); Dipl.-Psych. Bernhard Morsch, Saarbrücken; Dipl.-Psych Ulrike Linke-Stillger, Saarbrücken, Prof. Dr. Dr. Andreas Maercker, Zürich; Prof. Dr. Tanja Michael, Saarbrücken, Prof. Mervin Smucker, Wisconsin. Vermeidungsverhalten bezüglich Situationen, die an das Trauma erinnern oder Intrusionen auslösen könnten. Manche Patienten bleiben z. B. ständig in Aktivität, da in Ruhe Erinnerungsbilder auftauchen könnten. Symptome der Übererregung, wie Tachykardien, art. Hypertonie, Muskelverspannungen oder Schlafstörungen. Häufig sind auch körperliche Symptome, berufliche Probleme oder eine Alkohol- oder Medikamentenabhängigkeit. Bei einer PTBS als Folge lang anhaltender Traumatisierung in Kindheit und Jugend kommen Symptome wie Störungen der Affekt- und Impulsregulation, Somatisierungsstörungen, dissoziative Symptome und interpersonelle Veränderungen hinzu. Maercker schlug hierfür den Begriff einer komplexen PTBS oder Entwicklungstrauma-Störung vor. Auf die besondere Bedeutung organmedizinisch nicht erklärbarer Körpersymptome wies auch PD Dr. M. Sack (München) in seinem Vortrag hin. Trotz der Schwere des Krankheitsbildes lässt es sich gut behandeln. Effektivste Behandlungsmöglichkeit ist die verhaltenstherapeutische Konfrontationsbehandlung, mit der Heilungsraten von etwas 70 % erreicht werden können und die auch der pharmakologischen Behandlung überlegen ist. Ähnlich gut schneidet Eye Movement Desensitization and Reprocessing (EMDR), eine der Traumakonfrontation verwandte Methode, mit Heilungs raten von ca. 65 % ab. Prof. Maercker wies ausdrücklich darauf hin, dass diese hohen Erfolgsraten nicht für Psychotherapie allgemein gelten: So konnte für supportive Gespräche nur eine Heilungsrate von unter 40 % nachgewiesen werden. Gerade in Deutschland gibt es noch Vorbehalte gegen die Anwendung konfrontativer Verfahren, die aus der Befürchtung resultieren, Patienten hierdurch zu retraumatisieren. Hierfür gibt es jedoch keine Belege. Die neue S3-Leitlinie der AWMF zur Therapie der PTBS fordert daher: Die Bearbeitung traumatisch fixierter Erinnerungen und sensorischer Fragmente ist ein zentraler Bestandteil der Behandlung. Ziele der Trauma konfrontation sind: Erfahrung des Aushaltenkönnens negativer Erinnerungen Erfahrung von Sicherheit Die emotionale Intensität der Expositionstherapie kann jedoch variiert werden. Während diese bei der verhaltenstherapeutischen Traumakonfrontation für Patient und Therapeut sehr hoch ist, stehen mit der narrativen Expositionstherapie oder der internetbasierten Schreibtherapie schonendere Verfahren zur Verfügung, die auch bei älteren Patienten angewandt werden können. Prof. M. Smucker (Wisconsin) stellte mit der Imagery Rescripting und Reprocessing Therapie (IRRT) ein auf Konfrontation basierendes Psychotherapieverfahren vor, das auch Patienten helfen kann, bei denen konventionelle Konfrontation versagt. Therapeutisch wirksam ist hier vor allem die Entwicklung von Stärke und Selbstkontrolle vermittelnden Imaginationsbildern. Smucker zeigte die Wirksamkeit seiner Methode an einer Studie zur Behandlung von Industriearbeitern nach einem Arbeitsunfall. Zahlreiche Besucher waren der Einladung gefolgt. Für die Medizin relevant sind die Zusammenhänge zwischen körperlicher Erkrankung und PTBS. Prof. Dr. med. Volker Köllner (Blieskastel/Homburg) wies darauf hin, dass eine komorbide PTBS den Verlauf körperlicher Erkrankungen wie z. B. einer KHK verschlechtern kann. Für Patienten mit AICD oder nach Herztransplantation wurde eine deutlich erhöhte Mortalität für Patienten mit einer PTBS nachgewiesen. Traumatisch wirkt dabei weniger der medizinische Eingriff (z. B. die Herztransplantation), sondern dramatische Episoden im Verlauf der Grunderkrankung (z. B. Episode mit extremer Dyspnoe und Todesangst während der Wartezeit auf ein Spenderherz). Da nur wenige Patienten ihrem Arzt von sich aus über die Symptome einer PTBS berichten, sollte nach als bedrohlich erlebten Krankheitsepisoden oder Unfällen systematisch nachgefragt werden, um ggf. eine weitere diagnostische Abklärung und Therapie einleiten zu können. Die Folien zu den Vorträgen und Informationen zum Symposium 2011 finden sich auf der Homepage des Saarländischen Instituts für tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie: 15

14 Ärztekammer Aus der ärztekammer Bestellung von Formularen für die Durchführung der Leichenschau Wir wurden in der Vergangenheit von unseren Mitgliedern mehrfach darauf hingewiesen, dass es bei der einzigen im Saarland mit dem Druck von Formularen für die Leichenschau befassten Druckerei nicht unerhebliche Mindestabnahmemengen für die Bestellung gibt. Da nunmehr es auch dem am hausärztlichen Notfalldienst teilnehmenden Arzt gestattet ist, eine vorläufige Leichenschau durchzuführen, ist darüber hinaus die Bestellung zusätzlicher Formulare erforderlich. Für die Kolleginnen und Kollegen, welche nur eine geringe Anzahl von Leichenschauen durchführen, bieten wir daher an, sich in eine Liste bei der Ärztekammer eintragen zu lassen, damit wir ihren Namen an ebenfalls interessierte Kollegen weitergeben können, um sich zu einer Sammelbestellung zusammenzutun. Sofern Sie hieran interessiert sind, schicken Sie bitte ein kurzes Fax an die Rufnummer (06 81) Für Rückfragen steht Ihnen der Justitiar der Ärztekammer, Herr M. Partzsch, unter der Rufnummer (06 81) telefonisch zur Verfügung. Fortbildungsveranstaltung: Aktuelles zum Thema Impfen 14. April ca Uhr Haus der Ärzte, Faktoreistr. 4, Saarbrücken Erfolgreiches Impfmanagement als Erfolgsfaktor Dr. med. M. Frank, Karlsruhe Fragen der Abrechnung Dr. med. Zipp Zu diesem Fragenkomplex referieren zwei kompetente Praktiker. Wir laden Sie ein, von deren Wissen und Erfahrung zu profitieren. Dr. med. Gunter Hauptmann Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Saarland Dr. med. Josef Mischo Präsident der Ärztekammer des Saarlandes Auskunft: Vorstandssekretariat der Kassenärztlichen Vereinigung Saarland Tel. (06 81) und Hinweis: Die Veranstaltung ist mit 3 P zertifiziert! 16

15 chronik Professur für Experimentelle Ophthalmologie Seit dem 1. September 2009 ist Prof. Dr. hum.-biol. Achim Langenbucher, Diplom-Ingenieur im Fach Elektrotechnik, Lehrstuhlinhaber der Professur für Experimentelle Ophthal mologie an der Universität des Saarlandes. Dieser in Jahre langem zähen Ringen mit Universität und Medizinischer Fakultät als Stiftungsprofessur etablierte Bereich ist eng verzahnt mit der Klinik für Augenheilkunde am Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg. Prof. Langenbucher leitet u. a. das Wissenschaftsmanagement der Augenklinik. Prof. Dr. hum.-biol. Achim Langenbucher, Lehrstuhl für Experimentelle Ophthalmologie Nach dem Studium der Elektrotechnik begann Prof. Langenbucher seine wissenschaftliche Laufbahn an der Augen klinik der Universität Erlangen-Nürnberg. Bereits in seiner Promotions- und Habilitationsschrift beschäftigte er sich mit dem Einsatz von Laserverfahren in der Augenheilkunde. Von 1992 bis 2005 hat Prof. Langenbucher in Erlangen mit dem heutigen Klinikdirektor der Klinik für Augenheilkunde im UKS, Prof. Dr. Berthold Seitz, gut und effektiv zusammen gearbeitet (vgl. Medline). Gemeinsames Ziel ist der Aufbau einer interdisziplinären Forschergruppe an der Augenklinik der Universität des Saarlandes sowie die Förderung von Synergien zwischen den unterschiedlichen Fachdisziplinen, die sich mit Medizin, Physik, biomedizinischer Technik und Optik befassen. Seine Forschungsschwerpunkte sind unter anderem: Ent wicklung und Optimierung von Kunstlinsen und Schutzbrillen, der Einsatz von Lasern in der Ophthalmologie, Laserbasierte Chirurgie der Hornhaut sowie die generalisierte Modellierung optischer Eigenschaften des Auges. Zusammen mit Prof. Seitz konzentriert sich derzeit die Arbeit von Prof. Langenbucher auf die Forschung und Entwicklung modernster Laserverfahren, durch deren Einsatz die Behandlungen für den Patienten schonender und effektiver werden. Die Mitarbeiter im Lehrstuhl für Experimentelle Ophthalmo - lo gie sind von Anfang an Dr. Timo Eppig, Melanie Gillner (Doktorandin) und ab Dr. Edgar Janunts als weite - rer Post-Doc. Nach Umbau und Renovierung der Augenklinik (4 Mio. ) wird der Lehrstuhl für Experimentelle Ophthalmologie im 4. Stock der Augenklinik im Gebäude 22 und damit in unmittelbarer Nähe zur Direktion der Augenklinik angesiedelt sein. Die enge räumliche und zwischenmenschliche Verzahnung war und ist Voraussetzung und Garant für eine produktive Zusammenarbeit auf gleicher Augenhöhe zwischen Kliniker und Grund lagenforscher. Prof. Dr. Berthold Seitz Direktor der Klinik für Augenheilkunde Dr. jur. Christian Färber Fachanwalt für Medizinrecht Frank Schmidt Fachanwalt für Medizinrecht Elisabeth Honecker Arzthaftungsrecht, Strafrecht, Arbeitsrecht Wir beraten und vertreten Sie u.a. in folgenden Bereichen: Niederlassungsberatung Praxiskaufverträge Gemeinschaftspraxisverträge MVZ-, Kooperationsverträge Zulassungsverfahren Scheidungen, Trennungen rechtsanwälte Honorarrecht Berufsrecht, Disziplinarrecht Chefarzt-, Arbeitsverträge Wir arbeiten mit Ihrem Steuerberater und Ihrer Bank zusammen. An der Christ-König-Kirche 8, Saarbrücken Tel.: Fax: Anzeige Arzthaftungs- und -strafrecht Krankenhausrecht Kündigungsschutz 17

16 veranstaltungskalender Veranstaltungskalender Meldeschluss für Veranstaltungen Saarländisches Ärzteblatt 2010 Heft Abgabetermin Erscheinungstag Mai Juni Juli April P Offene viszeralmedizinische, pneumologische und gynäkologische Tumorkonferenz im SHG Klinikum Merzig in Kooperation mit niedergelassenen Kollegen Das SHG Klinikum Merzig bietet eine interdisziplinäre Tumorkonferenz als Serviceleistung an. Die Tumorkonferenz findet in 14-tägigen Abständen jeweils donnerstags um Uhr statt. Veranstaltungsort: SHG Klinikum Merzig, Trierer Str. 148, 66663, Merzig, Konferenzraum PDL, Haus B1, 2. Etage Niedergelassene Kollegen, Hausärzte, Internisten, Pneumologen, Gynäkologen und Gastroenterologen sind herzlich eingeladen ihre Fälle in der Konferenz vorzustellen. Anmeldung: Nicole Kirschweng Tel. ( ) Weitere Termine: 15.4., 29.4., 12.5., 27.5., 10.6., 24.6., 1.7., 15.7., 29.7., 12.8., 26.8., 9.9., 23.9., 7.10., , 4.11., , 2.12., und April P Offene, interdisziplinäre klinische Schmerzkonferenzen der Caritasklinik St. Theresia, Saarbrücken wöchentlich dienstags Uhr Caritasklinik St. Theresia, Haupthaus, 4. OG, Konferenzraum 1, Rheinstr. 2, Saarbrücken Auskunft und Information: Dr. med. Ludwig Distler, Chefarzt der Schmerzklinik, Caritasklinik St. Theresia, Saarbrücken Tel. (06 81) Fax Weitere Termine: 13.4., und April P Morbiditäts- und Mortalitätskonferenz Brust am Brustzentrum der Frauenklinik und Poliklinik, Universitätsklinikum des Saarlandes Prof. Dr. E.-F. Solomayer, Prof. Dr. A. Bücker, Prof. Dr. R. Bohle und Mitarbeiter Uhr Brustzentrum Homburg/Saar, Universitäts- Frauenklinik, Gebäude 9, Kleiner Hörsaal, 1. OG Auskunft: Frau J. Klein Tel. ( ) und Fax ( ) Niedergelassene Fachkollegen, insbesondere für Gynäkologie und Radiodiagnostik, sind herzlich eingeladen. Hinweis: Die Veranstaltung ist von der KV als DMP-Fortbildung anerkannt. 7. April P Interdisziplinäre Thoraxkonferenz der SHG-Kliniken Völklingen, Lungenzentrum Saar Uhr SHG-Kliniken, Völklingen, Besprechungszimmer Herz-Thorax-Chirurgie, Richardstr. 5 9, Völklingen Leitung: Prof. Dr. H. Schäfer und Dr. H. Isringhaus In der Thoraxkonferenz der SHG-Kliniken Völklingen werden im Rahmen eines interdisziplinären Tumorboards Patienten mit thorakalen Tumorerkrankungen besprochen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit für externe Teilnehmer Patienten mit pulmonalen Erkrankungen aus der eigenen Praxis oder Klinik zur Falldiskussion vorzustellen. Die Thoraxkonferenz findet wöchentlich mittwochs jeweils um Uhr statt. Zur Fallvorstellung bitte Kontaktaufnahme mit Frau S. Bier Tel. ( ) Fax: ( ) oder (Anmeldeformular als Download) Weitere Termine: 14.4., 21.4, 28.4., 5.5., 12.5., 19.5., 26.5., 2.6., 9.6., 16.6., 23.6., 30.6., 7.7., 14.7., 21.7., 28.7., 4.8., 11.8., 18.8., 25.8., 1.9., 8.9., 15.9., 22.9., 29.9., 6.10., , , , 3.11., , , , 1.12., 8.12., und April 2010 Zertifizierung beantragt! 338. Nervenärztliches Kolloquium Thema: Schweigepflicht und Datenschutz in der Psychiatrie Prof. Dr. med. Jürgen Fritze, Gesundheitspolitischer Sprecher der DGPPN Uhr Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg Auskunft: Prof. Dr. med. M. Riemenschneider, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg Tel. ( ) Fax ( ) April P Interdisziplinäres Tumorboard im Krankenhaus Saarlouis vom DRK Das DRK Krankenhaus Saarlouis bietet allen interessierten Kolleginnen und Kollegen ein interdisziplinäres Tumorboard als Serviceleistung an. Im Rahmen dieses Tumorboards werden Patienten mit Tumorerkrankungen interdisziplinär im Rahmen einer Fallbesprechung vorgestellt. Die Tumorboards finden in 14-tägigen Abständen montags jeweils um Uhr statt. Weitere Termine für das 1. Halbjahr: 26.4., 10.5., 31.5., und Wenn Sie Interesse haben, Patienten aus Ihrer Praxis vorzustellen, wird um Kontaktaufnahme mit Frau E. Schmitt gebeten:

17 veranstaltungskalender Tel. ( ) , Fax: ( ) April P (ÄKS und PTKS) Supervision Klinische Hypnose für die TeilnehmerInnen des Fortbildungscurriculums Klinische Hypnose der Milton Erickson Gesellschaft Uhr Veranstaltungsort: MEI Saarbrücken, Altes Forsthaus Pfaffenkopf, Saarbrücken Anmeldung unter: Tel./Fax ( ) April P Pneumologisch-radiologischpathologische Konferenz Institut für Allgemeine und Spezielle Pathologie, Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg Uhr Hörsaal des Instituts für Allgemeine und Spezielle Pathologie, Universitätsklinikum des Saarlandes, Campus Homburg, Geb. 26, Homburg Auskunft und Information: Prof. Dr. R. M. Bohle Tel. ( ) Fax ( ) Niedergelassene Fachkollegen, insbesondere Pneumologen, Herz-Thorax-Chirurgen, Arbeitsmediziner und Radiologen sind herzlich eingeladen. Weitere Termine: 10.5., 14.6., 12.7., 9.8., 13.9., , und April P beantragt! Offene interdisziplinäre Schmerzkonferenz des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) Saarbrücken St. Johann GmbH Uhr Medizinisches Versorgungszentrum Saarbrücken St. Johann GmbH, Großherzog-Friedrich-Str. 46, Saarbrücken Niedergelassene Ärzte und Ärzte aus Kliniken haben die Möglichkeit der Anmeldung zur Fallvorstellung über das Sekretariat des Schmerzzentrums, Frau Metternich Telefon (06 81) Eine Anmeldung zur Fallvorstellung sollte spätestens 10 Tage vor der entsprechenden Schmerzkonferenz stattfinden und muss unter Angaben des Krankheitsbildes erfolgen. Auskunft und Information: Frau Metternich, Sekretariat M. V. Z. Saarbrücken St. Johann GmbH Tel. (06 81) Fax (06 81) Internet: Weitere Termine: 3.5., 7.6., 5.7., 2.8., 6.9., 4.10., und April 2010 Zertifizierung beantragt! Homburger Anästhesie-Kolloquien 2010 Thema: Soziale Dimension der Notfallmedizin Prof. Dr. med. Christian Madler anschließend Aussprache Uhr Hörsaal Frauen- und Kinderklinik, Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg Auskunft: Frau K. Rupp, Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie, Universitätsklinikum des Saarlandes Tel. ( ) Fax ( ) Weitere Termine: und April P 271. Schmerzkonferenz (SSK) des Arbeitskreises Schmerztherapie Uhr Ort: Haus der Ärzte, Saarbrücken, Faktoreistr. 4, 10. OG, Großer Saal Telefon während der Veranstaltung: (06 81) Tagesordnung: 1. Begrüßung 2. Thema: Medikamentöse und physikalische Therapie von rheumatischen Erkrankungen aktueller Stand Referent: Dr. Ulrich Prothman, Chefarzt der Klinik für Rheumatologie des Knappschaftskrankenhauses, Püttlingen 3. Diskussion Moderation: Dr. Ludwig Distler 13. April P Fortbildungsreihe Neue Entwicklungen in der psychosomatischen Medizin und Psychotherapie 2009/2010 Thema: Sie haben ein Burnout-Syndrom Selbstverständlich, aber was ist das eigentlich? Priv.-Doz. Dr. med. Dr. phil. A. Hillert s. t Uhr AHG Klinik Berus, Europädisches Zentrum für Psychosomatik und Verhaltensmedizin, Orannastr. 55, Überherrn-Berus Kostenbeitrag inkl. Buffet: je Veranstaltung 7,-- Während der Veranstaltung sind Sie in der AHG Klinik Berus unter der Tel.-Nr. ( ) erreichbar. Auskunft: Dr. med. Dipl.-Psych. W. Carls Tel. ( ) Fax Internet: Weitere Termine: 4.5., 1.6. und April P Fortbildungsveranstaltung der Klinik und Tagesklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, SHG Klinikum Merzig ggmbh Thema: MAO-Hemmer, die vergessene Option? Dr. med. Reuter Uhr Tagesklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Trierer Str. 148, Merzig Auskunft und Information: Ltd. Oberarzt Dr. med. U. Frey, M. A. Tel. ( ) Fax April P Gipskurs der Marienhausklinik St. Josef, Losheim am See Uhr Gipsraum der orthopädischen Notfallambulanz, Marienhausklinik St. Josef, Losheim am See Programm: Erlernen und Vertiefen von Gipstechniken im Rahmen der Behandlung orthopädisch traumatologischer Patienten Verschiedene Gipstechniken obere und untere Extremitäten Referent: Klaus Helfen, Anwendungsberater/ Wundexperte ICW, Firma Lohmann und Rauscher 14. April P Fortbildungsnachmittag der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Universitätsklinikum des Saarlandes, Wintersemester 2009/2010 Diaklinik: Diagnosen und Differenzialdiagnosen 19

18 veranstaltungskalender 20 dermatologischer Erkrankungen zur Diskussion Ärztliches Kollegium der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie s. t Uhr Universitätsklinikum des Saarlandes, Hörsaal der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Campus Homburg, Gebäude 35 Auskunft: Prof. Dr. med. J. Reichrath, Leitender Oberarzt Tel. ( ) und (Sekretariat) Fax ( ) April P Aktuelles zum Thema Impfen Gemeinsame Fortbildungsveranstaltung der Kassenärztlichen Vereinigung Saarland und der Ärztekammer des Saarlandes ca Uhr Haus der Ärzte, Faktoreistr. 4, 10. OG, Großer Saal, Saarbrücken Vorträge: Erfolgreiches Impfmanagement als Erfolgsfaktor Dr. med. M. Frank, Karlsruhe Fragen der Abrechnung Dr. med. Zipp Dem Thema Impfen kommt seit Jahrzehnten eine große Bedeutung zu, verhindert doch ein korrekter Impfstatus schwere Erkrankungen und deren Folgeschäden. Heute wird aber die Impfpraxis nicht selten zu einem Problem. Wie lässt sich eine solide Impfpraxis unter den heutigen wirtschaftlichen Bedingungen gewährleisten? Was kann und darf abgerechnet werden? Welche Aufgaben dürfen delegiert werden? Auskunft: Vorstandssekretariat der KVS Tel. (06 81) und April 2010 Zertifizierung beantragt! Dialog über den Dächern Saarbrückens Medizinische Fortbildungsveranstaltung Thema: Endoskopische Operationen in der Viszeralchirurgie Status quo und Trends Uhr Evangelisches Stadtkrankenhaus Saarbrücken (EVK), Panorama-Café, 6. OG, Großherzog-Friedrich-Str. 44, Saarbrücken Programm: Uhr Begrüßung Dr. med. Hans-Jürgen Ott, Chefarzt der Chirurgischen Abteilung am EVK Uhr Leistenhernien Routineoperation? Dr. Nihad Sardoschau, Leiter der Endoskopischen Viszeralchirurgie am EVK Uhr Endoskopische Gallenoperationen Geht es noch minimal-invasiver? Dr. Nihad Sardoschau Uhr Von der Mukosaresektion bis zu NOTESOperationen Priv. Doz. Dr. med. Georg Kähler, Leiter der Abteilung Chirurgische Endoskopie am Universitätsklinikum Mannheim Uhr Diskussion Uhr Workshop TriPort - Virtuelles Operieren alle Uhr Zusammenfassung und Ausblick Dr. med. Hans-Jürgen Ott Ende gegen Uhr anschließend gemeinsamer Imbiss Veranstalter: Saarland Kliniken kreuznacher diakonie Anmeldung erbeten bis Tel. ( ) Fax ( ) April P Akupunktur Heilberufe übergreifender Qualitätszirkel Uhr Dr. med. Uwe Trinks, Waldstr. 46 A, Saarbrücken Telefonische Anmeldung erbeten unter Tel. (06 81) Weitere Termine: 27.5., 8.7., 19.8., 30.9., und April P Kreisverein Merzig-Wadern im Ärzteverband des Saarlandes Thema: Verordnung unter Budgetdruck, am Beispiel von Byetta Aktuelle Situation im Saarland Dr. Liane Fickler, Health Care Relations, Lilly Deutschland GmbH, Bad Homburg Uhr Restaurant Maison au Lac, Losheim am See Anmeldung erbeten per Fax ( ) Bitte Barcode-Aufkleber mitbringen! 15. April 2010 Gründung Einkaufsgemeinschaft für PDE-TOP Nachfolgeprogramm Uhr Haus der Ärzte, Faktoreistr. 4, 6. OG, Raum 618, Saarbrücken Tagesordnung: 1. Vorstellung der Vertragsentwürfe der Systeme Albis, MCSisynet, Turbomed. 2. Diskussion und Abstimmung 3. Verschiedenes Herzlich eingeladen sind alle Interessenten, sich im Rahmen der notwendigen Softwareumstellung an einer gemeinsamen Lösung zu beteiligen. Gleichzeitig bieten wir allen Kolleginnen und Kollegen, die Hardware benötigen (egal für welches System), die Gelegenheit, sich uns anzuschließen, um interessante Rabatte zu nutzen. Auskunft und Information: Dr. Jutta Dick, Dr. Dirk Jesinghaus, Dr. med. Elisabeth Maihoff Tel. ( ) Fax ( ) entfällt! 17. April 2010 Klinisches Wochenende der Ärztekammer des Saarlandes Thema: Neue Therapiekonzepte in der KJPP 17. April P Internationales Symposium der Neurologie, Neurochirurgie und Neuroradiologie, Universitätsklinikum des Saarlandes Thema: Syringomyelie und cervicale spondylotische Myelopathie (CSM) bringt uns die Liquorflussmessung einen Schritt weiter?! Uhr Schlossberg-Hotel, Schlossberg-Höhenstraße, Homburg/Saar Tel. ( ) 66 60, Fax ( ) Veranstalter: Prof. Dr. K. Faßbender, Direktor der Neurologischen Klinik, Prof. Dr. Dr. h.c. A. Haaß, Leitender Oberarzt der Neurologischen Klinik, Prof. Dr. W.-I. Steudel, Direktor der Klinik für Neurochirurgie, und Prof. Dr. W. Reith, Direktor der Klinik für Diagnostische und Interventionellen Radiologie Programm: Vorsitz: K. Faßbender, W. Reith, Ch. Belau Uhr Entwicklung der Neurochirurgischen Therapie der CSM W.-I. Steudel, Homburg

19 veranstaltungskalender Uhr Rekonstruktion von Spinalkanal, Liquorweg und sagittalem Profil der HWS zur Therapie der Myelopathie T. Pitzen, Gera Uhr Therapie der CSM durch Nukleotomie und Bandscheibenprothesen A. Nabhan, Homburg Uhr Entwicklung der Neuroradiologischen Diagnostik bei Syringomyelie P. Papanagiotou, Homburg Uhr 1.) Liquorfluss durch das Myelon und entsprechende myelopathische Symptome der CSM 2.) Liquorflussmessung bei verschiedenen Syringomyliearten u. vor u. nach Operation A. Haaß, M. Backens, M. Lesmeister, Homburg Uhr Beitrag der Liquorpulsationsdarstellung zur Diagnostik des Hydrocephalus U. Kunz, Ulm Uhr Pause mit Imbiss Vorsitz: W.-I. Steudel, Homburg, E. I. Gusev, Moskau, K. Schimrigk, Homburg Uhr The natural history and clinical course of syringomyelia and hydromyelia E.I. Bogdanov, Kazan, Tatarstan (Russland) Uhr Lebensqualität der Patienten mit Syringomyelie und medikamentöse symptomatische Therapie F. Roser, Tübingen Uhr Aktuelle operative Strategien bei der Chiari-Malformation E. R. Eymann, Homburg Uhr Evaluation der neurochirurgischen Therapien der Syringomyelie bei Chiari-Malformation J. Klekamp, Quakenbrück Uhr Genetic Analysis of Chiari I Malformation in Tatarian Families J. D. Heiss, Bethesda (USA) Uhr Finding the gene for Syringomyelia, The Canine Syringomyelia Project C. Rusbridge, London Uhr 3. Teil der Abschiedsvorlesung: Pan und Syrinx A. Haaß, Homburg Gemeinsamer Brunch und Fortsetzung des Gedankenaustausches Organisation: Prof. Dr. med. K. Fassbender, Prof. Dr. med. Dr. h. c. A. Haaß Neurologische Universitätsklinik, Homburg/Saar Frau Schmidt Tel. ( ) oder Fax ( ) April 2010 Zertifizierung beantragt (9 P) Umgang mit traumatisierten Patienten in der ärztlichen Praxis Fortbildungscurriculum für somatisch und gutachterlich tätige Kolleginnen und Kollegen (Block 1) Die Fortbildung besteht aus drei Teilen: Definition der einzelnen posttraumatischen Störungsbilder. Neurophysiologie dissoziativer Störungen, Diagnostik, Akuttrauma Die chronische und komplexe Traumatisierung, verstehbar am Modell der strukturellen Dissoziation, Symptomatik psychoformer und somatoformer Dissoziation Differenzialdiagnose der somatoformen Dissoziation (Abgrenzung gegenüber anderen psychosomatischen Erkrankungen), Behandlungsprinzipien und einzelne Behandlungsstrategien (auch praktische Übungen), Prognose posttraumatischer Erkrankungen Uhr Praxis Im Oberdorf 42, Marpingen-Berschweiler Teilnehmerzahl: Kosten pro Teilnehmer: 110,-- EURO/Block telefonische Anmeldung erbeten. Ansprechpartner: Dr. med. M. Hensel Tel. ( ) , Fax ( ) Termine Block 2: 25.9., und April 2010 Zertifizierung beantragt! Neuer Weiterbildungszyklus zur Zusatzbezeichnung Akupunktur Kurs 1 (20 UE) Theoretische Grundlagen der Chinesischen Medizin und wissenschaftliche Grundlagen, Indikationen und Praxis der Akupunkturbehandlung jeweils Uhr LIA Gesundheitsforum, Richard-Wagner-Str. 15, Spiesen-Elversberg Leitung: Dr. med. Bernadette Schmitt Gebühr: 300,-- (inkl. Imbiss und Pausengetränke) zahlbar vor Kursbeginn in bar oder per Scheck Auskunft und Information: Dr. med. Bernadette Schmitt Tel. (06 81) oder Weitere Termine: : Kurs 2, Systematik des 1. Umlaufs, Funktionskreise Lunge/ Dickdarm und Milz/Magen; : Kurs 3, Systematik des 2. Umlaufs, Funktionskreise Herz/Dünndarm und Niere/Blase; Terminänderung! Kursweiterbildung Palliativmedizin der Ärztekammer des Saarlandes Interaktives Seminar mit Gruppenarbeit und Diskussion an praktischen Beispielen Neue Kurstermine /24. April /26. Juni 2010* Seminarkurs über 40 Stunden, 3 Blöcke à 14 (bzw. 12) Stunden Freitag, Uhr Samstag, Uhr Caritasklinik St. Theresia, Saarbrücken und St. Elisabeth-Klinik, Saarlouis (im Wechsel) Medizinische Leitung: Dr. M. Blatt-Bodewig, Dr. D. Wördehoff Inhalte: Definition und Grundlagen Symptomkontrolle Fachspezifische Aspekte Ganzheitliche Aspekte Ethik und Recht Fallbeispiele Nähere Auskünfte und Anmeldung: Sekretariat der Ärztekammer, Frau Görlinger-Beyer Tel. (0681) Fax (0681) * Aus gegebener Veranlassung mussten die ursprünglichen Termine 5./ und 2./ auf 19./ und 25./ verlegt werden. 21

20 veranstaltungskalender : Kurs 4, Systematik des 3. Umlaufs, Funktionskreise Pericard/Trikalorium und Leber/Gallenblase; : Kurs 5, Einführung in Mikrosysteme der Akupunktur Ohrakupunktur 21. April Perinatalkonferenz der Kinderklinik Kohlhof Uhr Romantik-Hotel Fasanerie, Zweibrücken-Niederauerbach Programm: Uhr Persönliche Begrüßung, Kaffee und Kuchen Uhr Einführung durch Prof. Dr. med. O. Schofer Risikogeburtshilfe im Perinatalzentrum ab der 29. SSW Dr. med. J. Stunneck Brustkrebs, Fertilität und Schwangerschaft Dr. med. G. P. Breitbach, Chefarzt der Frauenklinik, Städt. Klinikum Neunkirchen Neugeborenenstatistik 2009 Oberärztin E. Jung Fallvorstellungen ca Uhr Abendessen (Anmeldung erwünscht) Anmeldung und Auskunft: Chr. Raeder, Sekretariat Prof. Dr. med. O. Schofer, Ärztlicher Direktor der Kinderklinik Kohlhof, Neunkirchen Tel. ( ) Fax ( ) April 2010 Vertreterversammlung der Ärztekammer des Saarlandes Uhr Haus der Ärzte, Faktoreistr. 4, 10. OG, Großer Saal, Saarbrücken 21. April 2010 Zertifizierung beantragt! Fortbildungsveranstaltung der Abteilung für Anästhesie und operative Intensivmedizin, SHG Klinikum Merzig ggmbh Thema: Relaxation am Schweideweg verändert Sugammadex die Anästhesie? Dr. med. Oliver Kunitz, Trier Uhr SHG Klinikum Merzig, Trierer Str. 148, Merzig Auskunft und Information: Dr. Arnd Schifferdecker, Chefarzt der Abteilung für Anästhesie und operative Intensivmedizin Tel. ( ) Fax ( ) April 2010 Qualitätszirkel Jugendmedizin Uhr Haus der Ärzte, Faktoreistr. 4, Saarbrücken, 6. Etage, Saal 618 Moderation: Dr. med. K. Kühn Tel. (06 81) Weitere Termine: 1.7. und April P (PTKS und ÄKS) C-Aufbaukurs im Rahmen der Fortbildung Klinische Hypnose 2010 der Milton Erickson Gesellschaft für klinische Hypnose e. V. (MEG) Thema: Philosophie, Psychotherapie und Hypnotherapie Kursleiter: Dipl.-Psych. Marko Bartholomäus, M. A. Phil. Kursgebühr: 250,-- EURO (230,-- EURO für MEG-Mitglieder) Seminarzeiten: Freitag: bis Uhr Samstag: 9.00 bis Uhr Veranstaltungsort: MEI Saarbrücken, Altes Forsthaus Pfaffenkopf, Saarbrücken, Anmeldung unter Tel./Fax ( ) Anmeldeformular unter April 2010 Tinnitus-Symposium der MediClin- Bosenberg Kliniken, St. Wendel Information und Anmeldung: Rita Berwanger, Chefarzt-Sekretariat Dr. Seidler, HNO Tinnitus Hörschädigung Cochlea- Implant, MediClin Bosenberg Kliniken, St. Wendel Tel. ( ) Fax ( ) Nächster Termin: April 2010 Zertifizierung beantragt! Eifersucht und Neid im Beziehungserleben. Psychodynamik und therapeutische Perspektiven. Prof. Dr. Leon Wurmser, Towson, USA Dr. Heidrun Jarass, Regensburg Uhr Seminarraum im Domicil Leidinger, Mainzer Str. 10, Saarbrücken Gebühren für Gäste: EURO 50, (Bezahlung bar vor Ort) Anmeldung erforderlich: Saarländisches Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie, Bleichstr. 14, Saarbrücken Tel. (06 81) Fax (06 81) April P Klinisches Wochenende der Ärztekammer des Saarlandes Thema: Umgang mit Patienten mit multiresistenten Erregern Erregern in Klinik Klinik und Praxis und Praxis 9.00 ca Uhr multiresis Veranstaltungsort: Handwerkskammer des Saarlandes, Hohenzollernstraße 47 49, Saarbrücken, Ausstellungsraum GE.02. Moderator: Prof. Dr. med. Mathias Herrmann, Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene, Universität des Saarlandes, Homburg Programm: Uhr Ambulante Medizin und Pflege Dr. Folker Musial, Morbach MRSA in der Hausarztpraxis Probleme?! Sigrid Ruffing, KH Püttlingen Multiresistente Erreger in der Klinik aus pflege pflegerischer Sicht Sicht Helmut Schug, Stiftung Langwied, Saarbrücken MRSA-Betroffene in stationären Pflegeeinrichtungen Anforderungen an Betreuung und Pflege Uhr Erregerdiagnostik und Klinik Dr. Udo Geipel, Med. Mikrobiologie Homburg Fallstricke in der Diagnostik Dr. Andreas Meiser, Anaesthesie und Intensivmedizin, UKS Homburg Isoliermaßnahmen wie und warum? Dr. Monika Berg, Medizin-Controlling, UKS Homburg Multiresistente Erreger im Fokus ökonomischer Aspekte Uhr Netzwerkbildung PD Dr. Mardjan Arvand, Dillenburg Schwer verlaufende Clostridium difficile Infektionen: Aktuelle Ergebnisse und Erfahrungen aus aus Hessen

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