Donnerstag, 19. bis Samstag, 21. Mai 2011 im City-Hostel Düsseldorf

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1 Heinrich-Freese-Seminar 2011 in Düsseldorf Hochschulübergreifendes Forschungs- und Praxisseminar der Fachhochschulen Dortmund, Kiel, Niederrhein und Zürich und des Instituts Mensch, Arbeit, Unternehmen (i mau) Zürich Donnerstag, 19. bis Samstag, 21. Mai 2011 im City-Hostel Düsseldorf Unter Mitwirkung von: Dipl.-Inform. (FH) Jörg Broer, FH Dortmund Prof. Harald Ewig, Hochschule Niederrhein Prof. Dr. Eckhard Flohr, FH Dortmund, PF&P Rechtsanwälte, Gasteig Dipl. Betriebswirtin (FH) Kathleen Hegner, FH Dortmund Dr. rer. pol., Dipl.-Bw. Thomas Heiland, Rosier, Menden Lic. oec. HSG Martin Hoch, Dozent und Unternehmensberater, Zürich RA Thorsten Klepper, Fachanwalt für Insolvenzrecht, Dortmund Dr. Reinhold Mauer, FH Dortmund, Hümmerich legal, Bonn Prof. Dr. Petra Oesterwinter, FH Dortmund (nur am Freitag) Prof. Dr. Helmut Pasch, Hochschule Niederrhein Dr. jur. Elke Platzhoff, Rechtsanwältin, Kliemt und Vollstädt, Düsseldorf Dr. Amelie Pohl, PF&P Rechtsanwälte, Gasteig Prof. Dr. Carl Schütte, FH Kiel Prof. Dr. Holger Senne, FH Dortmund Prof. Dr. Petra Senne, FH Dortmund Prof. Dr. Thomas Weiss, Fachanwalt für Arbeitsrecht i mau institut mensch, arbeit, unternehmen Geschäftsstelle Martin Hoch lic. oec. HSG Schifflände 10 Postfach 513 CH-8024 Zürich Fon Mob Mai 2011 Profile siehe

2 2 Einführung zum Heinrich-Freese-Seminar 2011 in Düsseldorf Heinrich Böll hat einmal ausgeführt: Ein Bereich der Ästhetik, den wir noch nicht entdeckt haben, ist die Schönheit des Rechts. Über die Schönheit der Künste, eines Menschen, der Natur können wir uns halbwegs einigen. Aber Recht und Gerechtigkeit sind auch schön, wenn sie vollzogen werden. Seit mehr als 2600 Jahren machen sich kluge Menschen darüber Gedanken, was Recht, Gerechtigkeit und richtiges Handeln ausmachen. Eine abschliessende Antwort ist bisher nicht gefunden. Es begann im antiken Griechenland. Bei Heraklit findet sich erstmals der für alle späteren Naturrechtslehren typische Gedanke, dass sich der Natur gewisse allgemeine Normen des Handelns entnehmen lassen. Die Sophisten (5. Jahrhundert v. Chr.), u. a. Protagoras, waren der Auffassung, das Recht beruhe auf mehr oder weniger willkürlicher Satzung oder Übereinkunft und diene bestimmten Zwecken und Interessen. Plato ( v. Chr.) anerkannte ein in Ideen gegründetes Naturrecht, das unabhängig von der positiven Gesetzgebung besteht. Aristoteles ( v. Chr.) unterschied zwischen Normen, die kein Gesetzgeber hätte anders ordnen können, und solchen, die nur auf positiver Bestimmung beruhen. Epikur ( v. Chr.) erkannte eine vertraglich festgelegte Rechtsordnung. Das Ideal der Stoa (ca. 200 v. Chr. 200 n. Chr.) war ein Weltstaat, die Anerkennung des Naturrechtsbegriffs. Menschen des Mittelalters (beispielsweise Augustin, ) und später in der Neuzeit (beispielsweise John Locke, ; der Begründer des demokratischen Rechtsstaats) haben diese Geistesarbeit fortgesetzt. Sie hält bis zum heutigen Tag an. Mit dem Blick auf die anwendungsorientierte Wissenschaft wollen wir diesen Fragen weiter nachgehen, dieses in dem Bewusstsein: Recht und Gerechtigkeit sind schön, wenn sie vollzogen werden! Holger Senne

3 3 Gast-TeilnehmerInnen willkommen Interessierte aus Wirtschaft und Verwaltung sind herzlich willkommen, am Heinrich-Freese-Seminar Düsseldorf teilzunehmen. Von ihnen erwarten wir, dass Sie sich an den Reflexionen beteiligen und aus ihrer Praxiserfahrung Feedback geben. Von ihnen erwarten wir auch einen finanziellen Beitrag, der mithelfen soll, die Kosten des hochschulübergreifenden Seminars zu tragen. Der Kostenbeitrag soll der Grösse und Bedeutung des Unternehmens adäquat sein. Für eine Teilnahme bitte Kontakt aufnehmen mit: i mau, Institut Mensch, Arbeit, Unternehmen Geschäftsstelle: Martin Hoch, lic. oec. HSG Schifflände 10, Postfach 513, CH-8024 Zürich Fon , Mobile PriceWaterhouseCoopers, die ehemalige Firma von Harald Ewig, hat unser Seminar in ihre Exzellenten-Förderung aufgenommen und mit einem namhaften Betrag gefördert, worüber wir uns sehr freuen und bereits jetzt dafür danken. Die Verantwortliche für die Hochschulkontakte von PWC, Dr. Eva Broer, wird am Seminar teilnehmen.

4 4 Hochschul- und länderübergreifende Zusammenarbeit in Vorbereitung und Durchführung des Seminars Träger der Initiative hochschul- und länderübergreifender Zusammenarbeit ist das in Zürich angesiedelte Institut Mensch, Arbeit, Unternehmen i mau. Das Institut bezweckt die Zusammenarbeit über Landesgrenzen, Hochschulen und Nationalitäten hinweg, indem es hochschulübergreifende Gemeinschaften bildet, die sich einzelnen spezifischen Themen widmen, diese gemeinsam bearbeiten, an Seminaren und Tagungen vorstellen und anschliessend publizieren. Bereits durch die Gestaltung des Seminars wollen wir dies praktizieren, indem Studentinnen und Studenten der FH Dortmund und Kiel und der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften hochschulübergreifende Teams bilden, die sich den einzelnen Themen zuwenden und diese gemeinsam bearbeiten und am Seminar vorstellen. Die StudentInnen organisieren ihre vorbereitenden Kontakte, was Dank dem Internet kein Problem sein sollte. Ob es bei einer virtuellen Kooperation bleibt oder ob es zu vorbereitenden bi- oder multilateralen Treffen kommt, entscheiden die Teampartnerinnen und -partner. Der Leistungsnachweis der studentischen Teams beinhaltet ein 30- minütiges Referat am Seminar selbst, an dem alle Teammitglieder aktiv mitwirken, sowohl an der Vorbereitung, wie an der Durchführung und der anschliessenden Reflexion. Die Teams entscheiden, welche Medien sie für die Präsentation einsetzen wollen. Selbstverständlich stehen Hellraumprojektor, Flipchart und Beamer zur Verfügung. Zum Leistungsnachweis gehört weiter eine 15-seitige Seminararbeit, an der sich die Teammitglieder äquivalent beteiligen. Die betreuenden Dozierenden begutachten und benoten zusammen mit dem Professor der eigenen Fachhochschule die studentischen Beiträge als Gesamtleistung. Die StudentInnen erhalten nach dem erfolgreichen Besuch des Seminars ein Zertifikat ihrer Hochschule.

5 5 Referatsthemen Prof. Dr. Holger Senne, der Initiant der Heinrich-Freese-Seminare, hat sich über viele Jahre mit unterschiedlichsten Facetten des Arbeitsrechts aus verschiedenen Perspektiven befasst, immer das überdachende Ziel im Auge, menschendienliche industrielle Beziehungen zu gestalten, in denen die Interessen aller Stakeholder angemessen berücksichtigt werden. Für das Heinrich-Freese-Seminar Düsseldorf haben wir bis jetzt folgende Themengebiete herausgegriffen, die von Studierenden-Teams bearbeitet, während des Seminars vorgestellt und anschliessend reflektiert werden: 1. Wenn Kunden den Preis bestimmen Modelle der Leistungsbestimmung durch den Schuldner 2. Die Lehren aus dem Fall Emmely Die Dogmatik der Bagatellkündigungen unter besonderer Berücksichtigung der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts 3. Die Wirkung von HR-Systemen auf das Verhalten der Mitarbeitenden in Organisationen am Beispiel von Compensation- und Performance- Management 4. Zur arbeitsrechtlichen Auswirkung von Compliance-Verstössen des Vorgesetzten gegenüber einem Arbeitnehmer (Das Thema musste von der Agenda des Seminars genommen werden, weil sich die Mehrheit der ausgeklinkt hat. Sven Kreuger wird als Gast am Seminar teilnehmen und das Thema an einem der nächsten Seminare vorstellen.) 5. Der Ankauf von CDs mit steuerstrafrechtlich relevanten Informationen von privaten Personen, legal und/oder legitim? 6. Die Unabhängigkeit des Abschlussprüfers mehr als nur eine moralische Verpflichtung! 7. Die christlichen Gewerkschaften und die Zeitarbeit 8. Der Open Space als Mittel zur Demokratisierung der Unternehmen Beiträge von Dozierenden und Praxisexperten: Fachvortrag von Prof. Dr. Eckhard Flohr: Ethische Fragen bei Netzwerken

6 6 1. Seminartag Donnerstag, 19. Mai Uhr Mitgliederversammlung I MAU im Hanseat Hotel Thema 1 Wenn Kunden den Preis bestimmen Modelle der Leistungsbestimmung durch den Schuldner Dr. rer. pol., Dipl.-Bw. Thomas Heiland Prof. Dr. Holger Senne Bearbeiter Falko Esser, FH Dortmund Regina German, FH Dortmund Benedikt Rautenberg, FH Dortmund Fachvortrag Prof. Dr. Eckhard Flohr Ethische Fragen bei Netzwerken Im Rahmen dieses Vortrags wird sich der Referent mit den einzelnen Netzwerken, sei es Verbundgruppen, sei es Vertragshändler-, Handelsvertreter- oder Franchise-Systeme, auseinandersetzen und erläutern, in welcher Weise die einzelnen Partner untereinander verpflichtet sind, nach ethischen Grundsätzen zusammen zu arbeiten und mit der Schlussfolgerung zu enden, dass ohne die Beachtung ethischer Grundsätze auch die Zusammenarbeit in einem Netzwerk nicht funktionieren kann, sich also ethische Grundsätze als die besondere Ausformung der Grundsätze von Treu und Glauben sowie der bei Vertriebssystemen bestehenden gesteigerten gegenseitigen Fürsorge- und Treuepflichten verstehen lassen Uhr Gemeinsames Abendessen Im traditionellsten Düsseldorfer Altlokal Brauhaus UERIGE an der Berger Strasse 1 (Telefon )

7 7 2. Seminartag Freitag, 20. Mai Uhr Thema 5 Der Ankauf von CDs mit steuerstrafrechtlich relevanten Informationen von privaten Personen, legal und/oder legitim? Prof. Dr. Helmut Pasch Markus Freitag, FH Niederrhein Thema 6 Die Unabhängigkeit des Abschlussprüfers mehr als nur eine moralische Verpflichtung! Prof. Harald Ewig Eugenija Mihajlova, Ruhr-Universität Bochum Majlinda Zekolli, Hochschule Niederrhein, Mönchengladbach Oxana Cholodov, Hochschule Niederrhein Zehra Cal, Hochschule Niederrhein Mittagspause

8 8 2. Seminartag Freitag, 20. Mai Uhr Thema 7 Die christlichen Gewerkschaften und die Zeitarbeit Prof. Dr. Udo Beer, FH Kiel Prof. Dr. Carl Schütte, FH Kiel Judith Klaus, FH Kiel Manuela Vetter, FH Kiel Inga Martiensen, FH Kiel Thema 2 Die Lehren aus dem Fall Emmely Die Dogmatik der Bagatellkündigungen unter besonderer Berücksichtigung der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts Prof. Dr. Holger Senne Sabrina Dornik, FH Dortmund Inna Savcenko, FH Dortmund Jasemin Kökcü, FH Dortmund Justina Strezik, FH Dortmund Eda Celebi, FH Dortmund Die StudentInnen haben den Abend zur freien Verfügung (Das Düsseldorfer Angebot ist riesig). DozentInnen, GastprofessorInnen und wissenschaftliche MitarbeiterInnen und deren mitreisende PartherInnen sind ab Uhr Gäste von Christiane und Harald Ewig an der Rheinallee 160 (5 Minuten von der Jugendherberge entfernt).

9 9 3. Seminartag Samstag, 21. Mai Uhr Thema 8 Der Open Space als Mittel zur Demokratisierung der Unternehmen Prof. Dr. Udo Beer, FH Kiel Prof. Dr. Carl Schütte, FH Kiel Ina Behrends, FH Kiel Mirja Skomrock, FH Kiel Samir Abbasov, FH Kiel Thema 3 Die Wirkung von HR-Systemen auf das Verhalten der Mitarbeitenden in Organisationen am Beispiel von Compensation- und Performance- Management Martin Hoch, lic. oec. HSG Daniel Erlemann, FH Dortmund Steffi Arens, FH Dortmund Jennifer Wienkötter, FH Dortmund Moritz Stützle, FH Kiel Abreise nach einem gemeinsamem Mittagessen in der Jugendherberge

10 10 Unterbringung und Tagungsort: City-Hostel Düsseldorf Die Jugendherberge liegt direkt am Rhein und bietet einen herrlichen Blick auf die Altstadt und den Medienhafen am gegenüberliegenden Ufer. Alle Sehenswürdigkeiten der Stadt sind von hier aus bequem und schnell auch zu Fuß zu erreichen. Messegelände und Flughafen können mit einem Umstieg am Hauptbahnhof auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln optimal erreicht werden. Anreise: Jugendherberge Düsseldorf City-Hostel Düsseldorfer Str Düsseldorf Telefon: Fax:

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