An alle Vertragsärzte und Vertragspsychotherapeuten. Es geht um Ihre Zukunft bitte sagen Sie uns Ihre Meinung

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1 Kassenärztliche Bundesvereinigung Vorstand Postfach Berlin An alle Vertragsärzte und Vertragspsychotherapeuten Vorstand Dr. Andreas Köhler Dipl.-Med. Regina Feldmann Herbert-Lewin-Platz 2, Berlin Postfach , Berlin 7. November 2012 Es geht um Ihre Zukunft bitte sagen Sie uns Ihre Meinung Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, Sie erhalten heute mit diesem Brief einen Fragebogen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV). Thema der Umfrage ist der Sicherstellungsauftrag und damit die Frage, ob und unter welchen Bedingungen Sie als Vertragsarzt bzw. Vertragspsychotherapeut die ambulante medizinische Versorgung in unserem Land in Zukunft sichern wollen. Warum führen wir diese Diskussion und brauchen dafür Ihre Meinung? Entscheidende Voraussetzungen, um die ambulante Versorgung deutschlandweit sicherzustellen, sind derzeit nicht mehr gegeben. Aus der Gleichstellung von Ärzten bzw. Psychotherapeuten und Krankenkassen ist mehr und mehr ein Ungleichgewicht geworden. Die Entscheidung, welche Richtung wir zukünftig einschlagen, ist so wichtig und grundsätzlich, dass wir sie nicht alleine treffen können. Deshalb hat die Vertreterversammlung der KBV am 28. September 2012 beschlossen, dass alle Vertragsärzte und Vertragspsychotherapeuten befragt werden sollen. Es geht dabei nicht um Ihre Zulassung als Vertragsarzt bzw. Vertragspsychotherapeut, sondern darum, wer künftig die ambulante Versorgung sicherstellt und unter welchen Bedingungen. Wie schätzen Sie die Situation ein? Welche Veränderungen sind notwendig, welche Forderungen stellen wir an Krankenkassen und Politik? Bitte nehmen Sie an der bundesweiten Befragung, die wir gemeinsam mit infas durchführen, teil. Es geht um die Zukunft der ambulanten Medizin. Umfangreiche Informationen zur Umfrage finden Sie auch online unter Wir möchten uns bereits an dieser Stelle für Ihre Unterstützung bedanken und verbleiben mit freundlichen Grüßen Dr. Andreas Köhler Vorsitzender des Vorstandes Dipl.-Med. Regina Feldmann Vorstand

2 infas, Postfach , Bonn Postfach Bonn Befragung zur Zukunft des Kassenärztlichen Versorgungssystems Bonn, November 2012 im Auftrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung führt infas eine Befragung bei allen kassenärztlich tätigen Ärzten und Psychotherapeuten durch. Sie können auf zwei Wegen an der Befragung teilnehmen: Entweder füllen Sie den beigefügten Fragebogen aus und senden diesen in dem ebenfalls beigefügten Umschlag für Sie kostenfrei an uns zurück. Oder Sie beantworten die Fragen ganz einfach online. Dazu haben wir Ihnen einen persönlichen Zugangscode mitgeschickt. Gehen Sie bitte über den Link: und geben dann Ihren persönlichen Zugangscode ein. Wenn Sie ein Smartphone oder beispielsweise ein ipad nutzen, können Sie auch den rechts unten eingedruckten QR-Code einlesen und dann ebenfalls Ihren persönlichen Zugangscode eingeben. Die Teilnahme ist selbstverständlich freiwillig. Aber natürlich würden wir uns freuen, wenn Sie dabei sind! Jede einzelne Rückmeldung verbessert die Zuverlässigkeit des Ergebnisses. Ihre Angaben werden dabei streng vertraulich behandelt. Nähere Angaben dazu finden Sie im beigefügten Datenschutzblatt. Mit herzlichem Dank und freundlichen Grüßen Menno Smid Geschäftsführender Gesellschafter ppa. Robert Follmer Bereichsleiter Anlage Anschreiben KBV Fragebogen Datenschutzblatt 5004/A/2012

3 Befragung zum Sicherstellungsauftrag In Deutschland hat die ärztliche Selbstverwaltung über den Sicherstellungsauftrag die Garantie für eine angemessene ambulante ärztliche Versorgung übernommen. Ein wesentlicher Bestandteil dieser seit vielen Jahrzehnten bestehenden Regelung ist, dass die Kassenärztlichen Vereinigungen für alle Ärzte und Psychotherapeuten mit allen gesetzlichen Krankenkassen Verträge abschließen und die Abrechnung übernehmen. In diesem Rahmen haben sich die Krankenkassen verpflichtet, den Ärzten eine angemessene Vergütung zu zahlen. 1. Zur Beibehaltung dieses Sicherstellungsauftrags und der dafür erforderlichen Rahmenbedingungen hat die KBV-Vertreterversammlung folgende Kernpunkte formuliert. Dazu interessiert uns auch Ihre Einschätzung. Bitte machen Sie in jeder Zeile nur ein Kreuz. stimme stimme kann gar nicht voll und ich nicht zu ganz zu sagen Die diagnostische und therapeutische Freiheit bei kassenärztlichen Leistungen sollte allein in der Verantwortung der ärztlichen Selbstverwaltung liegen... Feste und kostendeckende Preise für ärztliche Leistungen sind eine wichtige Voraussetzung für das Fortbestehen des gegenwärtigen Versorgungssystems... Eine Mengensteuerung ärztlicher Leistungen darf nicht zu einer Absenkung der Einzelvergütungen führen... Es muss der ärztlichen Selbstverwaltung und nicht den Krankenkassen überlassen bleiben, Form und Inhalt der ärztlichen Fortbildung festzulegen... Regresse für einzelne Ärzte bei Verschreibungen von Medikamenten oder Heilmitteln sollten ausgeschlossen sein... Ambulante Leistungen sollten so weit wie möglich von zugelassenen Vertragsärzten und Psychotherapeuten und nicht von stationären Systemen erbracht werden Vielleicht sind Ihnen einige der Aussagen besonders wichtig und andere weniger. Kreuzen Sie bitte die Bedingungen an, die Sie für unverzichtbar halten, wenn das bisherige selbstverwaltete Versorgungssystem im Rahmen des Sicherstellungsauftrags erhalten bleiben soll. diagnostische und therapeutische Freiheit allein in der Verantwortung der ärztlichen Selbstverwaltung... Gewährleistung von festen und kostendeckenden Preisen für ärztliche Leistungen... Mengensteuerung ärztlicher Leistungen nur ohne eine Absenkung der Einzelvergütungen... Form und Inhalt der ärztlichen Fortbildung in Verantwortung der ärztlichen Selbstverwaltung und nicht der Krankenkassen... keine Regresse für einzelne Ärzte bei Verschreibungen von Medikamenten... ambulante Leistungen so gut wie ausschließlich in der Hand von zugelassenen Vertragsärzten und Psychotherapeuten außerhalb des stationären Systems... 1 gar keine davon /2012

4 Seite 2 3. Alles in allem: Wie ist Ihre Meinung zum Sicherstellungsauftrag der ärztlichen Selbstverwaltung? Bitte kreuzen Sie die eine Möglichkeit an, die am besten auf Sie zutrifft. Es gibt keine Alternative. Der Sicherstellungsauftrag kann unverändert beibehalten werden... 1 Es muss sich etwas verändern. Der Sicherstellungsauftrag kann nur beibehalten werden, wenn die von mir oben genannten Bedingungen erfüllt werden... 2 Wir brauchen ein anderes System. Der Sicherstellungsauftrag sollte in Hände außerhalb der ärztlichen Selbstverwaltung gelegt werden... 3 Ich habe das abgewogen, aber noch keine abschließende Meinung... 4 Mir ist der Sicherstellungsauftrag nicht klar, daher kann ich das gar nicht sagen Wie sehr stimmen Sie den folgenden Aussagen zu Ihrer aktuellen beruflichen Tätigkeit zu? Bitte machen Sie in jeder Zeile nur ein Kreuz. stimme stimme kann gar nicht voll und ich nicht zu ganz zu sagen Meine Arbeit macht mir Spaß... Am Ende eines Arbeitstages bin ich völlig erledigt... Meine Arbeit ist nützlich und sinnvoll... Meine Tätigkeit stimmt mit den Wünschen und Erwartungen überein, die ich hatte, als ich mit dem Studium angefangen habe... Für die Behandlung meiner Patienten steht mir ausreichend Zeit zur Verfügung... Die wirtschaftliche Situation meiner Praxis ist gut... Mein persönliches Einkommen entspricht meinen Vorstellungen Bitte geben Sie noch an, wie alt Sie sind: Alter in Jahren 6. Sind Sie... männlich... 1 weiblich Sind Sie... hausärztlich tätig... 1 fachärztlich tätig... 2 als psychologische/r Psychotherapeut/in tätig Sind Sie derzeit selbständig oder angestellt tätig? selbständig tätig... 1 angestellt tätig Haben Sie weitere Anmerkungen? Diese können Sie hier gerne notieren: Vielen Dank für Ihre Teilnahme!

5 Erklärung zum Datenschutz und zur absoluten Vertraulichkeit Ihrer Angaben Die Befragung Zukunft des Kassenärztlichen Versorgungssystems führt das Sozialwissenschaft im Auftrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) durch. infas arbeitet nach den gesetzlichen Bestimmungen des Datenschutzes. Postfach Bonn Die Adressen wurden infas von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) zur Durchführung dieses Projektes zu rein wissenschaftlichen Zwecken zur Verfügung gestellt. Die Ergebnisse der Befragung werden ausschließlich in anonymisierter Form d.h. ohne Namen und Praxisanschrift dargestellt. Das bedeutet: Niemand kann aus den Ergebnissen erkennen, von welcher Person diese Angaben gemacht worden sind. Es gibt keine Weitergabe von Daten an Dritte, die Ihre Person erkennen lassen. Für die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen sind verantwortlich: Dipl.-Soz. Menno Smid Geschäftsführer Dr. Jacob Steinwede Datenschutzbeauftragter Auf der Rückseite dieser Erklärung zeigen wir Ihnen den Weg Ihrer Daten vom Interview bis zur völlig anonymen Ergebnistabelle. 5004/2012

6 Was geschieht mit Ihren Angaben? 1 Ihre Antworten werden im Computer durch die Eingabe der zutreffenden Angabe (Ziffer) erfasst. Beispiel 2 In der Ergebnisdatei sind nur das Interview und eine zugehörige Codeziffer gespeichert, nicht Ihr Name und Ihre Praxisadresse! 3 Grundsätzlich werden Ihre Angaben also ohne Ihren Namen und ohne Ihre Praxisadresse (also in anonymisierter Form) gespeichert. 4 Die Namen und Praxisadressen verbleiben - strikt getrennt von den Interviews nur zur Versandabwicklung bis zum Abschluss der Untersuchung bei infas und werden anschließend unwiderruflich gelöscht. 5 Alle Fragebögen werden ohne Namen und Praxisadresse ausgewertet. Der Computer zählt z.b. alle Antworten zur Erwerbssituation und errechnet daraus die Prozentergebnisse. 6 Das Gesamtergebnis und die Ergebnisse für Teilgruppen (z.b. Männer, Frauen) werden in Tabellenform ausgedruckt. Angaben einzelner Personen sind nicht erkennbar. Männer Frauen Gesamt Erwerbstätig 60,9% 50,8% 55,5% Arbeitslos 3,4% 2,8% 3,1% Ausbildung 3,5% 2,5% 3,0% Hausfrau/Hausmann 0,4% 11,2% 6,2% Ruhestand 29,1% 30,0% 29,5% Sonstiges 2,7% 2,7% 2,7% Gesamt 100% 100% 100% In jedem Fall gilt: Ihre Teilnahme ist freiwillig. Bei Nichtteilnahme entstehen Ihnen keine Nachteile. Es ist selbstverständlich, dass alle gesetzlichen Bestimmungen des Datenschutzes eingehalten werden. Sie können absolut sicher sein, dass wir...: Ihren Namen und Ihre Praxisanschrift nicht mit Ihren Interviewdaten zusammenführen, so dass niemand erfährt, welche Antworten Sie persönlich gegeben haben; Ihren Namen und Ihre Anschrift nicht an Dritte weitergeben; keine Einzeldaten, die einen Rückschluss auf Ihre Person zulassen, an Dritte weitergeben; die Daten ausschließlich zu Forschungszwecken nutzen werden. Wir danken für Ihre Mitwirkung und für Ihr Vertrauen in unsere Arbeit!

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