Objektwesen Luzern: Lösungsvarianten für ein gesamtheitliches Objektwesen

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1 PROJEKTBERICHT UND GROBKONZEPT Objektwesen Luzern: Lösungsvarianten für ein gesamtheitliches Objektwesen Luzern, 4. Juli 2013 Objektwesen Luzern: Lösungsvarianten für ein gesamtheitliches Objektwesen 4. Juli 2013 Seite 1 von 55

2 Änderungsverzeichnis Version Datum Kommentar Status Endversion verabschiedet durch Endversion Projektteam Impressum Verfasser: Dorothea Burkhardt-Suter, Judith Lipp Erstellungsdatum: 4. Juli 2013 Status: verabschiedet durch Projektteam Verteiler Steuerung E-Government Luzern Fachstelle E-Government Luzern Projektteam Objektwesen Objektwesen Luzern: Lösungsvarianten für ein gesamtheitliches Objektwesen Seite 2 von 55

3 Inhaltsverzeichnis Abbildungsverzeichnis 5 1 Zusammenfassung 6 2 Zweck und Aufbau dieses Dokuments 7 3 Projektauftrag Ausgangslage Ziele Projektorganisation 8 4 Projektvorgehen Überblick Phase 1: Initialisierung Phase 2: Domänen dokumentieren Phase 3: Prozesse dokumentieren Phase 4: Anforderungen erfassen Phase 5: Lösungsvarianten 11 5 Zusammenstellung Ergebnisse Phasen Beschreibung der Lösungsvarianten Überblick Variante 0: Ist Variante 1: Ist Variante 2: Bus Variante 3: Datenmarkt Variante 4: Universal (Bus und Datenmarkt) Variante 5: objektwesen.exe 23 7 Vor- und Nachteile der Lösungsvarianten Variante 0: Ist Variante 1: Ist Variante 2: Bus Variante 3: Datenmarkt Variante 4: Universal (Datenmarkt und Bus) Variante 5: objektwesen.exe 29 8 Bewertung der Lösungsvarianten Vorgehensweise Nutzwertanalyse: Bewertungskriterien Nutzwertanalyse: Gewichtung der Kriterien Überblick Resultate Nutzwertanalyse 32 Objektwesen Luzern: Lösungsvarianten für ein gesamtheitliches Objektwesen Seite 3 von 55

4 8.5 Beurteilung der einzelnen Varianten Einschätzung DIIN Einschätzung Datenschutzbeauftragter 34 9 Rechtliches Ausblick Schlussfolgerung / Empfehlung Projektteam Übersicht Erfüllung Projektziele Antrag 37 Anhang 38 Anhang 1 Rahmenbedingungen Projektauftrag 39 Anhang 2 Projektorganisation 40 Anhang 3 Detailinformationen zu Lösungen in Interviewkantonen 42 Anhang 4 Bewertung der Lösungsvarianten 50 Anhang 5 Glossar 53 Anhang 6 Dokumentenverzeichnis 55 Objektwesen Luzern: Lösungsvarianten für ein gesamtheitliches Objektwesen Seite 4 von 55

5 Abbildungsverzeichnis Abbildung 1: Überblick Lösungsvarianten 13 Abbildung 2: Graphischer Überblick Variante Ist+ 16 Abbildung 3: Graphischer Überblick Variante Bus 18 Abbildung 4: Graphischer Überblick Variante Datenmarkt 20 Abbildung 5: Graphischer Überblick Variante Universal 22 Abbildung 6: Graphischer Überblick Variante objektwesen.exe 24 Objektwesen Luzern: Lösungsvarianten für ein gesamtheitliches Objektwesen Seite 5 von 55

6 1 Zusammenfassung Der vorliegende Bericht zeigt die Ergebnisse des Projektes "Ausarbeiten von Lösungsvarianten für ein gesamtheitliches Objektwesen" auf. Das gesamtheitliche Objektwesen Luzern will den Umgang mit den Objektdaten vereinfachen, Redundanzen vermeiden und die Zuverlässigkeit der Objektdaten verbessern. In den ersten Projektphasen führte das Projektteam eine vertiefte Ist-Analyse der Datenhaltung und -bewirtschaftung durch und dokumentierte die Prozesse des Datenaustausches. Anforderungen an ein gesamtheitliches Objektwesen wurden in verschiedenen Workshops erarbeitet und konsolidiert. Nach einer schriftlichen Umfrage in den Schweizer Kantonen zum Stand ihres Objektwesens wurden in ausgewählten Kantonen vertiefende Interviews durchgeführt. Basierend auf den Erkenntnissen der ersten Projektphasen und den Interviewresultaten erarbeitete das Projektteam folgende sechs Lösungsvarianten: Variante 0: Variante 1: Variante 2: Variante 3: Variante 4: Variante 5: Ist Ist+ Bus Datenmarkt Universal (Bus und Datenmarkt) objektwesen.exe Zu jeder der Varianten liegt ein Kurzbeschrieb vor, der Aussagen zur Bewirtschaftung der Daten, zum Datenaustausch, zur Datenansicht sowie zur organisatorischen Regelung beinhaltet. Die Bewertung der Lösungsvarianten in Form einer Nutzwertanalyse berücksichtigt die Erfüllung der Ziele des Objektwesens Luzern, die Erfüllung der erarbeiteten fachlichen Anforderungen sowie weitere Kriterien. Das Projektteam kommt nach der Besprechung und Bewertung der Lösungsvarianten im Konsens zum Schluss, dass für die weiteren Arbeiten ein zweistufiges Vorgehen sinnvoll ist. Der Steuerung E-Government Luzern wird beantragt, in einer ersten Phase ein Detailkonzept zur Umsetzung der Variante 2 (Bus) zu erarbeiten. In einer zweiten Phase soll eine allfällige Weiterentwicklung in Richtung Variante 4 (Universal) geprüft werden. Objektwesen Luzern: Lösungsvarianten für ein gesamtheitliches Objektwesen Seite 6 von 55

7 2 Zweck und Aufbau dieses Dokuments Mit dem vorliegenden Dokument soll folgender Zweck erfüllt werden: Die Steuerung E-Government Luzern ist über die im Projekt geleisteten Arbeiten informiert. Die ausgearbeiteten Lösungsvarianten sind der Steuerung E-Government Luzern bekannt. Sie verfügt über die nötigen Grundlagen, um über das weitere Vorgehen entscheiden zu können. Das Dokument ist in drei Teile gegliedert: In Teil 1 (Kapitel 3-5) werden die wichtigsten Punkte des Projektauftrages nochmals aufgenommen und das Projektvorgehen beschrieben. Darin enthalten ist auch ein Überblick über die bereits an die Steuerung E-Government Luzern abgegebenen Ergebnisse. Der Hauptteil, Teil 2 (Kapitel 6-8) umfasst die Beschreibung, Diskussion und Bewertung der erarbeiteten Lösungsvarianten. Dabei berücksichtigt sind Rückmeldungen seitens DIIN und Datenschutzbeauftragtem. Im dritten Teil (Kapitel 9-13) erfolgen ein Ausblick, das Fazit des Projektteams und der Antrag an die Steuerung E-Government Luzern zum weiteren Vorgehen. 3 Projektauftrag 3.1 Ausgangslage Die Daten und Informationen des Objektwesens bilden neben den Einwohner- und Finanzdaten eine weitere wichtige Informationsquelle für die Abwicklung von Amtsgeschäften. Die Datenhaltung unter den kommunalen und kantonalen Stellen ist wenig koordiniert und stark auf deren individuellen Anforderungen und Aufträge ausgelegt. Gestützt auf die Ergebnisse einer Vorstudie aus dem Jahr 2011 und auf Antrag der Fachstelle E- Government Luzern hat die Steuerung E-Government Luzern am 21. November 2011 den Projektauftrag: "Objektwesen Luzern, Ausarbeiten von Lösungsvarianten für ein gesamtheitliches Objektwesen" verabschiedet Ziele Das Objektwesen Luzern (übergeordnet) verfolgt folgende drei Ziele: Der Umgang mit den Objektdaten wird vereinfacht. Die Redundanz von Daten wird vermieden. Die Zuverlässigkeit der Objektdaten wird verbessert. 1 Weitere Details zu den Rahmenbedingungen sowie zu den gesetzlichen Grundlagen sind dem Anhang 1 zu entnehmen sowie dem Projektauftrag vom 21. November Objektwesen Luzern: Lösungsvarianten für ein gesamtheitliches Objektwesen Seite 7 von 55

8 Die Projektziele gemäss Projektauftrag vom 21. November 2011 gestalten sich wie folgt: Eine vertiefte IST-Analyse der Datenhaltung in kommunalen und kantonalen Verwaltungsstellen ist nach den Domänen (ech-0129 Objektwesen) unter Einbezug aller Beteiligten erstellt. Die heutigen Prozesse der an der Bearbeitung des Objektwesens Beteiligten sind dokumentiert. Ein Konzept für die gesamtheitliche Bewirtschaftung der Objektdaten für die beteiligten Verwaltungsstellen liegt vor. Für die Realisierung ist das weitere Vorgehen bestimmt. Im Laufe des Projektes zeigte sich, dass im Projektauftrag vom 21. November 2011 die Vorgaben für das Erarbeiten des schriftlichen Konzepts und insbesondere der Detaillierungsgrad der Lösungsvarianten zu wenig präzise formuliert waren. Mit Projektauftrag vom 20. November 2012 wurden die Ziele für die Phase 5 wie folgt präzisiert: Ein Grobkonzept wird erstellt, das Lösungsvarianten eines gesamtheitlichen Objektwesens aufzeigt, diese vergleicht und beurteilt. Dem Projekt wird beim Auftraggeber, der Führung auf Departementsebene, den Gerichten, den beteiligten selbständigen Anstalten und auf Stufe Gemeinden die notwendige Beachtung geschenkt. Als erwartete Ergebnisse aus der Phase 5 ergaben sich ein Grobkonzept mit bewerteten Lösungsvarianten sowie eine Entscheidungsgrundlage und Empfehlung zuhanden der Steuerung E-Government Luzern. Der Antrag der Projektleitung in der Konferenz der Departementssekretäre (KDS) zur Initialisierung einer Führungs-Begleitgruppe wurde im Herbst 2012 abgelehnt. Damit konnte das zweite Ziel der Phase 5 nicht im gewünschten Ausmass erfüllt werden. 3.3 Projektorganisation Die Projektorganisation setzte sich aus den Vertretungen der verschiedenen Themenbereiche gemäss ech-0129 Objektwesen zusammen. Zusätzlich vertreten waren im Projekt auch Gemeindevertreter sowie die Themen Geoinformation, Statistik und Recht. Im Laufe der Projektarbeiten der Phasen 1-4 zeigte sich, dass die Erarbeitung der Lösungsvarianten in einem kleineren Kernteam sinnvoller ist. Die Projektorganisation wurde daher für die Phase 5 angepasst, die Details sind dem Anhang 2 zu entnehmen. Objektwesen Luzern: Lösungsvarianten für ein gesamtheitliches Objektwesen Seite 8 von 55

9 4 Projektvorgehen 4.1 Überblick Das Projekt wurde in fünf Phasen unterteilt: Phase 1: Initialisierung Phase 2: Domänen (Themen) dokumentieren = Ist-Analyse Phase 3: Prozesse dokumentieren Phase 4: Anforderungen erfassen Phase 5: Lösungsvarianten erarbeiten In den folgenden Kapiteln wird in einer Kurzfassung der Inhalt der jeweiligen Phase und das konkrete Vorgehen des Projektteams erläutert sowie ein Überblick zu den erarbeiteten Dokumenten gegeben. 4.2 Phase 1: Initialisierung Inhalt Projektvertreter rekrutieren, Ausgangslage und Rahmenbedingungen klären, Ziele verifizieren, Grundlagen beschaffen Vorgehen Konstituierung des Projektteams in der Kick-Off Sitzung Konstituierung des erweiterten Projektteams durch separate Startsitzungen der einzelnen Themen Sitzungen Kick-Off Sitzung Projektteam Startsitzungen der einzelnen Themen Erarbeitete Dokumente Statusbericht vom 1. Februar 2012: Die Zielerreichung ist qualitativ und zeitlich gut erfüllt. 4.3 Phase 2: Domänen dokumentieren Inhalt Ist-Analyse der Datenhaltung und -bewirtschaftung vornehmen; aktuelle Meldegründe festhalten, auswerten und dokumentieren. Vorgehen Erfassen laufender und geplanter (IT-) Umsetzungsprojekte in Fachthemen. Erfassen des Datenaustauschs (Meldungen) nach einheitlich vorgegebenem Raster. Sitzungen 2 Projektteamsitzungen Erarbeitete Dokumente Datenblätter zu den IT- Umsetzungsprozessen im Bereich Objektwesen pro Thema Auflistung der kantonalen und kommunalen Systeme mit Bezug zum Objektwesen Datenblätter zum Datenaustausch (Meldungen) pro Thema Objektwesen Luzern: Lösungsvarianten für ein gesamtheitliches Objektwesen Seite 9 von 55

10 4.4 Phase 3: Prozesse dokumentieren Inhalt Prozesse und Arbeitsabläufe erfassen, Aufwand für die Abwicklung der Prozesse dokumentieren. Vorgehen Grafisches Erfassen der wichtigsten organisationsübergreifenden Datenflüsse pro Thema. Sitzungen 1 Projektteamsitzung Erarbeitete Dokumente Grafische Prozessabbildungen der organisationsübergreifenden Datenflüsse pro Thema Statusbericht vom 30. April 2012: Die Zielerreichung ist qualitativ gut erfüllt, zeitlich auf Kurs, aber zu beobachten. Meilenstein Ist-Dokumentation vom 16. Mai 2012 zuhanden der Steuerung E-Government Luzern (Bericht sowie Anhang mit Dokumentationen der Umsetzungsprojekte, der Systeme, des Datenaustausches sowie der Prozesse). 4.5 Phase 4: Anforderungen erfassen Inhalt Organisatorische, rechtliche und technische Anforderungen an gesamtheitliches Objektwesen erarbeiten und gewichten. Vorgehen Anforderungen im erweiterten Projektteam sammeln in Form eines Brainstormings anhand Fragestellungen der übergeordneten Ziele. Anforderungen in Kategorien gliedern (organisatorisch / rechtlich / technisch / inhaltlich). Konsolidieren der Anforderungen und Erstellen Präferenzmatrix. Sitzungen 1 Workshop mit erweitertem Projektteam 4 Projektteamsitzungen Erarbeitete Dokumente Statusbericht vom 10. Juli 2012: Die Zielerreichung ist qualitativ gut erreicht. Zeitlich hingegen musste aufgrund der intensiven Diskussionen in der Erfassung der Anforderungen eine Verzögerung in Kauf genommen werden. Statusbericht vom 23. August 2012: Die Zielerreichung ist qualitativ gut erreicht. Zeitlich ist die Zielerreichung nach Verlängerung des Terminplans wieder auf Kurs, die Einhaltung des Terminplanes stellt aber nach wie vor eine grosse Herausforderung dar. Anforderungskatalog vom 23. August 2012 Meilenstein Anforderungskatalog vom 23. August 2012 zuhanden der Steuerung E-Government Luzern. Objektwesen Luzern: Lösungsvarianten für ein gesamtheitliches Objektwesen Seite 10 von 55

11 4.6 Phase 5: Lösungsvarianten Inhalt Ein Grobkonzept wird erstellt, das Lösungsvarianten eines gesamtheitlichen Objektwesens aufzeigt, diese vergleicht und beurteilt. Die Basis für dieses Grobkonzept bilden Umfrageergebnisse aus anderen Kantonen. Dem Projekt wird beim Auftraggeber, der Führung auf Departementsebene, den Gerichten, den beteiligten selbständigen Anstalten und auf Stufe Gemeinden die notwendige Beachtung geschenkt. Vorgehen In einem ersten Schritt wurde bei allen Kantonen über die E-Government-Stellen eine schriftliche Umfrage gemacht zur technischen und organisatorischen Ausgestaltung ihres Objektwesens. Es erfolgten Rückmeldungen von 11 Kantonen. Aufgrund dieser neutral zusammengestellten Angaben wurden bei den Kantonen Zürich, Aargau, Ob-/Nidwalden und Basel-Stadt durch das Kernteam der Phase 5 vertiefte Interviews anhand eines Interviewleitfadens durchgeführt. Aus den Interviewergebnissen leitete das Kernteam der Phase 5 technische und organisatorische Elemente für Lösungen im Objektwesen ab und bildete aus diesen mögliche Lösungsvarianten. Zu diesen Lösungsvarianten wurden im Projektteam jeweils die Vor- und Nachteile erarbeitet. Zusätzlich wurden sie der Dienststelle Informatik sowie dem Datenschutzbeauftragen für eine erste Grobeinschätzung unterbreitet. Danach führte das Projektteam auf diesen Grundlagen eine Nutzwertanalyse der Lösungsvarianten durch. Nebst den allgemeinen Projektzielen und verschiedenen Rahmenkriterien (Kosten, zeitliche und technische Umsetzbarkeit, Akzeptanz), wurden dabei die im Anforderungskatalog erarbeiteten Kriterien als Bewertungskriterien herangezogen. Abschliessend erarbeitete das Projektteam den vorliegenden Projektbericht / das Grobkonzept mit dem Antrag für die Steuerung E-Government Luzern. Sitzungen 8 Projektteamsitzungen 7 Sitzungen Kernteam Phase 5 4 dreistündige Interviews in Kantonen ZH, OW/NW, AG, BS durch Kernteam Phase 5 6 Workshops zu Auswertung Interviews und Erarbeitung der Lösungsvarianten durch Kernteam Phase 5 Erarbeitete Dokumente schriftlicher Antrag der Projektleitung in der Konferenz der Departementssekretäre zur Initialisierung einer Führungs-Begleitgruppe (Dieser Antrag wurde abgelehnt. Deshalb konnte das zweite Ziel der Projektphase 5 nicht im gewünschten Ausmass umgesetzt werden.) Statusbericht vom 12. November 2012: Die Zielerreichung ist qualitativ gut erfüllt, zeitlich auf Kurs, aber zu beobachten. schriftliches Umfrageergebnis zu Objektwesen bei anderen Kantonen beantworteter Interviewleitfaden der besuchten Interviewkantone Statusbericht vom 18. Februar 2013: Die Zielerreichung ist qualitativ und zeitlich gut erfüllt. Statusbericht vom 19. April 2013: Die Zielerreichung ist qualitativ und zeitlich gut erfüllt. Statusbericht vom 20. Juni 2013: Die Zielerreichung ist qualitativ und zeitlich gut erfüllt. konsolidierte Bewertung aller Lösungsvarianten (Nutzwertanalyse) vorliegender Projektbericht und Grobkonzept Objektwesen Luzern: Lösungsvarianten für ein gesamtheitliches Objektwesen Seite 11 von 55

12 5 Zusammenstellung Ergebnisse Phasen 1-5 Aus den Phasen 1-5 liegen folgende Ergebnisse hinsichtlich der Projektziele vor: erstellte Dokumentation der Ist-Analyse (s. Dokumentation vom 16. Mai 2012) dokumentierte Prozesse (s. Dokumentation vom 16. Mai 2012) Anforderungskatalog (s. Dokumentation vom 23. August 2012) schriftliches Grobkonzept für gesamtheitliches Objektwesen (vorliegendes Dokument) Antrag zum weiteren Vorgehen (vorliegendes Dokument) Wesentliche Erkenntnisse aus Interviews mit anderen Kantonen Aus den Interviews mit den Kantonen Zürich, Aargau, Ob-/Nidwalden und Basel Stadt (Nennung in Reihenfolge der Gesprächsführung) ergaben sich einige Grunderkenntnisse. Der Begriff Objektwesen wird in allen besuchten Kantonen verschieden definiert. Durch diese unterschiedliche Ausgestaltung des Themas und die unterschiedlichen Interpretationsmöglichkeiten lassen sich die Aussagen aus den einzelnen Kantonen nur bedingt miteinander vergleichen. Alle Kantone sind bei der Realisierung ihrer individuellen Objektwesen-Lösung in kleinen Schritten vorgegangen, überall wurde von Evolution statt Revolution gesprochen. Eine Gesamtlösung bestehend aus einer einzigen Fachapplikation für sämtlichen Themenbereiche des Objektwesens ist bei keinem Kanton im Einsatz. Entsprechende Projektversuche waren nicht erfolgreich. Besonders hervorgehoben wurde in allen Gesprächen, dass das Bekenntnis der Führung zur gewählten Lösung unabdingbar sei. Die Unterstützung durch die Linien in allen Bereichen des Objektwesens müsse gegeben sein, um ein Projekt zum Thema Objektwesen zum Erfolg zu bringen. Diese Erkenntnis führte bereits vor den Interviews im Kanton Luzern dazu, für die Projektphase 5 die Einsetzung einer Führungs-Begleitgruppe vorzusehen. Ein entsprechender Antrag wurde aber im Herbst 2012 von der Konferenz der Departementssekretäre verworfen. Weitere Details zur Handhabung des Objektwesens in den beschriebenen Kantonen sind dem Anhang 3 zu entnehmen. Objektwesen Luzern: Lösungsvarianten für ein gesamtheitliches Objektwesen Seite 12 von 55

13 6 Beschreibung der Lösungsvarianten 6.1 Überblick Die unterschiedliche Ausgestaltung und die Kombination der diversen Elemente ergaben nach eingehenden Diskussionen insgesamt sechs verschiedene Lösungsvarianten zur weiteren Abklärung. Die Varianten laufen unter folgenden Arbeitstiteln 2 : Variante 0: Ist Variante 1: Ist+ Variante 2: Bus Variante 3: Datenmarkt Variante 4: Universal (Bus und Datenmarkt) Variante 5: objektwesen.exe Im Folgenden wird jede dieser Varianten in Textform kurz vorgestellt und mit einer grafischen Übersicht ergänzt. Soweit möglich wird auf eine Interpretation und Bewertung der Varianten verzichtet, sondern ausschliesslich auf beschreibende Elemente abgestützt. Die Vor- und Nachteile der einzelnen Varianten sind im Kapitel 7 dargestellt, die Bewertung der Varianten wird in Kapitel 8 vorgenommen. Die nachfolgende Abbildung 1 zeigt schematisch die Elemente der einzelnen Varianten auf, Abbildung 1: Überblick Lösungsvarianten 2 Die Formulierung der Arbeitstitel sowie die Reihenfolge der Lösungsvarianten widerspiegeln keine Gewichtung. Objektwesen Luzern: Lösungsvarianten für ein gesamtheitliches Objektwesen Seite 13 von 55

14 6.2 Variante 0: Ist Kurzbeschrieb Die heutige Situation bleibt bestehen. Es werden keine Änderungen vorgenommen. Für die detaillierte Darstellung der Ist-Situation wird auf die Dokumentation vom 16. Mai 2012 verwiesen. Bewirtschaftung Daten Die Daten werden durch die Bearbeitungsstelle selber erfasst. Die Bewirtschaftung der Daten wird pro Bearbeitungsstelle autonom vorgenommen. Die Daten verbleiben in der originären Fachapplikation. Eine inhaltliche und zeitliche Abstimmung der internen Bearbeitungsprozesse ist nicht vorgesehen. Austausch Daten Der Datenaustausch zwischen den Bearbeitungsstellen erfolgt im bilateralen Austausch zwischen den einzelnen Fachapplikationen. Dazu werden verschiedene Austauscharten genutzt (Enterprise Service Bus, Web-Services, per Datenträger (CD)). Der Austausch erfolgt in der Hälfte der Fälle immer noch in Papierform. Es sind keine Regeln oder Standards aus übergeordneter Sicht eines gesamtheitlichen Objektwesens vorgegeben. Automatisierte Schnittstellen werden je nach aktuellem Bedarf und Art der Zusammenarbeit zwischen den Bearbeitungsstellen erstellt. Ansicht Daten Ein umfassendes Portal für sämtliche Daten mit Bezug zum Objektwesen ist nicht vorhanden. Über das kantonale Geoportal sind sämtliche Daten mit Raumbezug des Kantons Luzern zugänglich, und über weitere Portale sind webbasierte Zugänge auf die Daten einzelner Fachbereiche möglich. Organisatorische Regelung Die Zusammenarbeit zwischen Fachstellen, welche Objektdaten benötigen, erfolgt nach Bedarf. Eine gesamtheitliche Koordination oder Zusammenarbeit besteht nicht. Grafischer Überblick Für detaillierte Darstellungen wird auf die Dokumentation zur Ist-Situation vom 16. Mai 2012 verwiesen. Objektwesen Luzern: Lösungsvarianten für ein gesamtheitliches Objektwesen Seite 14 von 55

15 6.3 Variante 1: Ist+ Kurzbeschrieb Die Variante Ist+ ergänzt die heutige Ist-Situation dadurch, dass dem Benutzer ein Portal als Einstiegsplattform zur Verfügung steht (vgl. Untertitel "Ansicht Daten"). Über das Portal erhält er Lesezugriff auf die verschiedenen Themen des Objektwesens. Bewirtschaftung Daten Die Variante Ist+ unterscheidet sich in Bezug auf die Bewirtschaftung der Daten (originäre Daten und Fremddaten) nicht von der Ist-Situation. Die Daten werden durch die Bearbeitungsstelle selber erfasst. Die Bewirtschaftung der Daten wird pro Bearbeitungsstelle autonom vorgenommen. Die Daten verbleiben in der originären Fachapplikation. Eine inhaltliche und zeitliche Abstimmung der internen Bearbeitungsprozesse ist nicht vorgesehen. Austausch Daten Der Datenaustausch zwischen den Bearbeitungsstellen erfolgt wie in der Ist-Situation im bilateralen Austausch über die bekannten Kanäle. Es werden keine Regeln oder Standards aus übergeordneter Sicht eines gesamtheitlichen Objektwesens vorgegeben. Automatisierte Schnittstellen werden je nach aktuellem Bedarf und Art der Zusammenarbeit zwischen den Bearbeitungsstellen erstellt. Ansicht Daten Ein Portal dient für den Benutzer (intern oder extern) als Einstiegsplattform zu allen Objektdaten. Er meldet sich mittels "single sign on" an. Einerseits kann der berechtigte Benutzer nach dem Einstieg direkt auf die ihm zugänglichen Fachapplikationen zugreifen. Andererseits können mittels einer Suchfunktion Abfragen in den Fachapplikationen erfolgen. Die Resultate der Suche (Text / Tabellen / Grafik inkl. Karten) werden dem Benutzer in einer Ergebnisliste gegliedert nach Herkunft der Daten aufgelistet. Die Daten werden nicht in einem neuen System gespeichert und angezeigt, sondern verbleiben in der originären Fachapplikation. Verlässt der Betrachter die Ansicht, wird diese wieder aufgelöst, die Daten sind also flüchtig. Eine Bearbeitung und / oder weitere Verwendung der angezeigten Daten ist nicht vorgesehen / möglich. Organisatorische Regelung Die inhaltliche Abstimmung der Daten wird in einer Koordinationsgruppe 3 vorgenommen. Diese ist zuständig für die Bereitstellung und den Betrieb des Portals, sowie dessen laufende Weiterentwicklung. Die Koordinationsgruppe setzt sich zusammen aus einer DIIN-Vertretung und den Datenlieferanten der einzelnen Fachapplikationen. Der Vorsitz kann bei der Fachstelle E- Government Luzern liegen. 3 Die Ausgestaltung der Aufgaben, der Verantwortung und der Kompetenzen dieser Koordinationsgruppe ist im Folgeprojekt vorzunehmen. Objektwesen Luzern: Lösungsvarianten für ein gesamtheitliches Objektwesen Seite 15 von 55

16 Fachapplikation 1 Fachapplikation 2 Fachapplikation 3 Fachapplikation 4 Fachapplikation n Graphischer Überblick Var. 1: Ist+ Zugriff je nach Berechtigung Einstiegsportal Resultate Suchfunktion in Form von Ergebnisliste Ansicht Daten in Fachapplikation Viewer Viewer Viewer Viewer Viewer Datenaustausch bilateral Abbildung 2: Graphischer Überblick Variante Ist+ Erläuterungen Zeichnung: blaue Linien Ansicht der Daten rote Linien Austausch der Daten Objektwesen Luzern: Lösungsvarianten für ein gesamtheitliches Objektwesen Seite 16 von 55

17 6.4 Variante 2: Bus Kurzbeschrieb In der Variante Bus erfolgt die Bewirtschaftung der Daten wie bisher dezentral bei den für die einzelnen Themen verantwortlichen Bearbeitungsstellen. Der Austausch der Daten erfolgt zwingend über einen Enterprise Service Bus (ESB) nach definierten Regeln und Standards eines übergeordneten Objektwesens. In der Datenansicht ergänzt die Variante die heutige Ist-Situation dadurch, dass dem Benutzer ein Portal als Einstiegsplattform zur Verfügung steht (vgl. Untertitel "Ansicht Daten"). Über das Portal erhält er Lesezugriff auf die verschiedenen Themen des Objektwesens. Bewirtschaftung Daten Die Variante Bus unterscheidet sich in Bezug auf die Bewirtschaftung der Daten (originäre Daten und Fremddaten) nicht von der Ist-Situation. Die Daten werden durch die Bearbeitungsstelle selber erfasst. Die Bewirtschaftung der Daten wird pro Bearbeitungsstelle autonom vorgenommen. Die Daten verbleiben in der originären Fachapplikation. Entsprechend gibt es auch keine Verknüpfungen zwischen den verschiedenen Datenbanken. Eine inhaltliche und zeitliche Abstimmung der internen Bearbeitungsprozesse ist nicht vorgesehen. Austausch Daten Der Austausch von Meldungen zu Objektdaten erfolgt über einen Enterprise Service Bus (ESB). Der Bus wird sowohl für ereignisorientierte Meldungen wie auch für bedarfsorientierte Meldungen benutzt. Die Bearbeitungsstellen sind verpflichtet, den Datenaustausch über den Enterprise Service Bus zu vollziehen. Eine über den Bus ausgetauschte Meldung kann gleichzeitig an mehrere am Bus angeschlossene Einheiten adressiert werden.der kantonalen Verwaltung steht dafür für einzelne Bereiche bereits ein Bus im Einsatz. Für die Meldungen sind nebst der Berücksichtigung von bundesrechtlichen Vorgaben - wo bereits definiert - konsequent die ech-standards zu verwenden. Wo es diese (noch) nicht gibt, ist auf andere breit anerkannte Standards zurückzugreifen. Es ist davon abzusehen, Standards für den Kanton Luzern selber zu entwickeln. Ansicht Daten Ein Portal dient für den Benutzer (intern oder extern) als Einstiegsplattform zu allen Objektdaten. Er meldet sich mittels "single sign on" an. Einerseits kann der berechtigte Benutzer nach dem Einstieg direkt auf die ihm zugänglichen Fachapplikationen zugreifen. Andererseits können mittels einer Suchfunktion Abfragen in den Fachapplikationen erfolgen. Die Resultate der Suche (Text / Tabellen / Grafik inkl. Karten) werden dem Benutzer in einer Ergebnisliste gegliedert nach Herkunft der Daten aufgelistet. Die Daten werden nicht in einem neuen System gespeichert und angezeigt, sondern verbleiben in der originären Fachapplikation. Verlässt der Betrachter die Ansicht, wird diese wieder aufgelöst, die Daten sind also flüchtig. Eine Bearbeitung und / oder weitere Verwendung der angezeigten Daten ist nicht vorgesehen / möglich. Objektwesen Luzern: Lösungsvarianten für ein gesamtheitliches Objektwesen Seite 17 von 55

18 Organisatorische Regelung Die inhaltliche Abstimmung der Daten wird in einer Koordinationsgruppe 4 vorgenommen. Diese ist zuständig für die Bereitstellung und den Betrieb des Portals, sowie dessen laufende Weiterentwicklung. Die Koordinationsgruppe setzt sich zusammen aus einer DIIN-Vertretung und den Datenlieferanten der einzelnen Fachapplikationen. Der Vorsitz kann bei der Fachstelle E- Government Luzern liegen. Der Betrieb des Bus wird von der DIIN wahrgenommen. Graphischer Überblick Abbildung 3: Graphischer Überblick Variante Bus Erläuterungen Zeichnung: blaue Linien Ansicht der Daten rote Linien Austausch der Daten 4 Die Ausgestaltung der Aufgaben, der Verantwortung und der Kompetenzen dieser Koordinationsgruppe ist im Folgeprojekt vorzunehmen. Objektwesen Luzern: Lösungsvarianten für ein gesamtheitliches Objektwesen Seite 18 von 55

19 6.5 Variante 3: Datenmarkt Kurzbeschrieb In der Variante Datenmarkt erfolgt die Bewirtschaftung der originären Daten bei den für die einzelnen Themen verantwortlichen Bearbeitungsstellen. Die Daten werden durch die Bearbeitungsstelle selber erfasst. Die Bewirtschaftung der originären Daten wird pro Bearbeitungsstelle autonom vorgenommen. Alle Daten werden in einem Replikat auf einem Datenmarkt gehalten, die Bearbeitungsstellen sind rechtlich zur periodischen Lieferung an den Datenmarkt verpflichtet. Bei Bedarf holen die berechtigten Bearbeitungsstellen die Daten anderer Themen ab dem Datenmarkt. In der Datenansicht ergänzt die Variante die heutige Ist-Situation dadurch, dass der Benutzer über ein domänenübergreifendes Auskunftssystem auf den Datenmarkt zugreift (vgl. Untertitel "Ansicht Daten"). Bewirtschaftung Daten Die originären Daten werden durch die Bearbeitungsstelle selber erfasst. Die Bewirtschaftung der originären Daten wird pro Bearbeitungsstelle autonom vorgenommen. Welcher Fachapplikation die Hoheit über die Daten zukommen, d.h. welche Daten bei welchen Bearbeitungsstellen als originäre Daten gelten und demnach bewirtschaftet werden, wird auf Attributstufe geregelt. Austausch Daten / Datenmarkt Die einzelnen Fachapplikationen liefern ihre Daten (originäre Daten 5 ) periodisch 6 an den Datenmarkt. Sobald mehr als zwei Stellen dieselben Daten benötigen, sind sie zur Datenlieferung an den Datenmarkt verpflichtet. Auf dem Datenmarkt ist dadurch jederzeit der letzte Stand der Objektdaten vorhanden. Der Bezug der Daten (Fremddaten) erfolgt als Holschuld ab dem Datenmarkt im Pull-Prinzip. Der Datenmarkt hält die Daten redundant als Kopie. Im Datenmarkt sind die einzelnen Objektdaten mit einem Identifikator miteinander verknüpft. Die Kombination bestehender Informationen kann zusätzliche Informationen generieren. Diese können zurück in die Fachapplikation übernommen werden. Ein bilateraler Austausch von Daten zwischen den einzelnen Fachapplikationen existiert nicht mehr. Ansicht Daten Ein Portal dient für den Benutzer (intern oder extern) als Einstiegsplattform zum Datenmarkt Objektwesen. Über das Portal greift der berechtigte Benutzer auf den Datenmarkt zu und nicht auf die Daten der Fachapplikationen. Die Suchabfragen erfolgen im Datenmarkt. Dieser dient als Grundlage für das domänenübergreifende Auskunftssystem. Verlässt der Betrachter die Ansicht, verbleiben die Daten weiterhin auf dem zentralen Datenmarkt. Eine Bearbeitung der Daten auf dem Datenmarkt ist nicht möglich, hingegen sind weitere Verwendungen (Export, Monitoring etc.) über das Auskunftssystem realisierbar. 5 6 Gemäss vorangegangenem Kapitel über die Bewirtschaftung der Daten handelt es sich bei den originären Daten um jene Daten, die von der Bearbeitungsstelle selber erfasst werden. Die Zuständigkeiten der Bearbeitungsstellen für die Erfassung der Daten werden bis auf Attributstufe geregelt. Die Periodizität der Datenlieferung an den Datenmarkt ist im Rahmen der Detailerarbeitung zu bestimmen und richtet sich nach den Erfordernissen der beteiligten Stellen. Objektwesen Luzern: Lösungsvarianten für ein gesamtheitliches Objektwesen Seite 19 von 55

20 Organisatorische Regelung Eine Fachstelle Objektwesen 7 koordiniert die Datenlieferungen an den Datenmarkt (Frequenz, Format, Qualitätsvorgaben). Sie nimmt Plausibilisierungschecks wahr und sorgt für die Qualität der Daten. Fehler und Redundanzen meldet die Fachstelle den Fachapplikationen zurück zur Behebung. Gegenüber den beteiligten Stellen verfügt die Fachstelle Objektwesen über Weisungsrecht. Der Betrieb des Datenmarktes wird von der DIIN wahrgenommen. Graphischer Überblick Abbildung 4: Graphischer Überblick Variante Datenmarkt Erläuterungen Zeichnung: blaue Linien Ansicht der Daten rote Linien Austausch der Daten 7 Die Ausgestaltung der Aufgaben, der Verantwortung und der Kompetenzen dieser Fachstelle ist im Folgeprojekt vorzunehmen. Objektwesen Luzern: Lösungsvarianten für ein gesamtheitliches Objektwesen Seite 20 von 55

21 6.6 Variante 4: Universal (Bus und Datenmarkt) Kurzbeschrieb Die Variante Universal verbindet die Elemente der Varianten Bus und Datenmarkt. Die Daten werden durch die Bearbeitungsstelle selber erfasst. Die Bewirtschaftung der originären Daten wird pro Bearbeitungsstelle autonom vorgenommen. Alle Daten werden in einem Replikat auf einem Datenmarkt gehalten, die Bearbeitungsstellen sind rechtlich zur periodischen Lieferung an den Datenmarkt verpflichtet. Bei Bedarf holen die berechtigten Bearbeitungsstellen die Daten anderer Themen ab dem Datenmarkt. In der Datenansicht ergänzt die Variante die heutige Ist- Situation dadurch, dass der Benutzer über ein Auskunftssystem auf den Datenmarkt zugreift (vgl. Untertitel "Ansicht Daten"). Der Datenaustausch erfolgt bei ereignisorientierten Meldungen zwingend über den Enterprise Service Bus (ESB) nach definierten Regeln und Standards eines übergeordneten Objektwesens. Bei bedarfsorientierten Meldungen erfolgt der Bezug von Fremddaten über den Datenmarkt. In der Datenansicht ergänzt die Variante die heutige Ist-Situation dadurch, dass der Benutzer über ein Auskunftssystem auf den Datenmarkt zugreift (vgl. Untertitel "Ansicht Daten"). Bewirtschaftung Daten Die originären Daten werden durch die Bearbeitungsstelle selber erfasst. Die Bewirtschaftung der originären Daten wird pro Bearbeitungsstelle autonom vorgenommen. Welcher Fachapplikation die Hoheit über die Daten zukommen, d.h. welche Daten bei welchen Bearbeitungsstellen als originäre Daten gelten und demnach bewirtschaftet werden, wird auf Attributstufe geregelt. Austausch Daten / Datenmarkt Die einzelnen Fachapplikationen liefern ihre Daten (originäre Daten) periodisch an den Datenmarkt. Sobald mehr als zwei Stellen dieselben Daten benötigen, sind sie zur Datenlieferung an den Datenmarkt verpflichtet. Auf dem Datenmarkt ist dadurch jederzeit der letzte Stand der Objektdaten vorhanden. Bedarfsorientiert erfolgt der Bezug der Daten (Fremddaten) ab dem Datenmarkt als Holschuld im Pull-Prinzip. Der Datenmarkt hält die Daten redundant als Kopie. Im Datenmarkt sind die einzelnen Objektdaten miteinander verknüpft. Die Kombination bestehender Informationen kann zusätzliche Informationen generieren. Diese können zurück in die Fachapplikation übernommen werden. Der Datenaustausch erfolgt bei ereignisorientierten Meldungen zwingend über den Enterprise Service Bus (ESB) nach definierten Regeln und Standards eines übergeordneten Objektwesens. Ansicht Daten Ein Portal dient für den Benutzer (intern oder extern) als Einstiegsplattform zum Datenmarkt Objektwesen. Über das Portal greift der berechtigte Benutzer auf den Datenmarkt zu und nicht auf die Daten der Fachapplikationen. Die Suchabfragen erfolgen im Datenmarkt. Dieser dient als Grundlage für das Auskunftssystem. Verlässt der Betrachter die Ansicht, verbleiben die Daten weiterhin auf dem zentralen Datenmarkt. Eine Bearbeitung der Daten auf dem Datenmarkt ist nicht möglich, hingegen sind weitere Verwendungen (Export, Monitoring etc.) über das Auskunftssystem realisierbar. Objektwesen Luzern: Lösungsvarianten für ein gesamtheitliches Objektwesen Seite 21 von 55

22 Organisatorische Regelung Eine Fachstelle Objektwesen koordiniert die Datenlieferungen an den Datenmarkt (Frequenz, Format, Qualitätsvorgaben). Sie nimmt Plausibilisierungschecks wahr und sorgt für die Qualität der Daten. Fehler und Redundanzen meldet die Fachstelle den Fachapplikationen zurück zur Behebung. Gegenüber den beteiligten Stellen verfügt die Fachstelle Objektwesen über Weisungsrecht. Der Betrieb von Datenmarkt und Bus wird von der DIIN wahrgenommen. Graphischer Überblick Abbildung 5: Graphischer Überblick Variante Universal Erläuterungen Zeichnung: blaue Linien Ansicht der Daten rote Linien Austausch der Daten Objektwesen Luzern: Lösungsvarianten für ein gesamtheitliches Objektwesen Seite 22 von 55

23 6.7 Variante 5: objektwesen.exe Kurzbeschrieb Die umfassendste Variante läuft unter dem Arbeitstitel "objektwesen.exe". Diese Variante hat die grössten Auswirkungen auf die vorhandenen technischen und organisatorischen Systeme. Alle Daten mit Objektbezug werden in einer zentralen neuen Fachanwendung "objektwesen.exe" bewirtschaftet. Bewirtschaftung Daten Die Bewirtschaftung der Objektdaten aller Themen erfolgt von allen beteiligten Stellen in einer einzigen Fachapplikation. Daneben bleiben die bisherigen Fachapplikationen wo nötig bestehen für den Teil der Daten ohne Objektbezug. Die Kombination bestehender Informationen kann zusätzliche Informationen generieren. Austausch Daten Ein eigentlicher Datenaustausch ist nicht mehr nötig, da sämtliche Daten mit Objektbezug in einer einzigen Fachapplikation abgewickelt werden. Hingegen ist der Datenaustausch zu den Rest-Fachapplikationen (Fachapplikationen ohne den Objektdatenteil) sicherzustellen. Ansicht Daten Die berechtigten Benutzer sehen die Daten über einen Viewer. Sie greifen damit direkt auf die originären Daten von "objektwesen.exe" zu. Organisatorische Regelung Es wird eine eigene Organisationseinheit Objektwesen aufgebaut. Diese hält die fachliche Verantwortung über die Daten. Sie koordiniert die Aufgaben der einzelnen Stellen, nimmt Plausibilisierungschecks wahr und sorgt für die Qualität der Daten. Gegenüber den beteiligten Stellen verfügt die Organisationseinheit Objektwesen über Weisungsrecht. Objektwesen Luzern: Lösungsvarianten für ein gesamtheitliches Objektwesen Seite 23 von 55

24 Graphischer Überblick Abbildung 6: Graphischer Überblick Variante objektwesen.exe Objektwesen Luzern: Lösungsvarianten für ein gesamtheitliches Objektwesen Seite 24 von 55

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