Erzeugungsanlagen am Mittelspannungsnetz,

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1 Technische Richtlinie Erzeugungsanlagen am Mittelspannungsnetz der Netze W GmbH Ergänzung der Netze W GmbH zum Wortlaut der EW-Veröffentlichung Erzeugungsanlagen am Mittelspannungsnetz, usgabe Juli 2008 und deren 4. Ergänzung Regelungen und Übergangsfristen vom 1. Januar 2013 September 2013 Version 1.0 Netze W GmbH Ein Unternehmen der EnW

2 Herausgegeben und bearbeitet: Netze W GmbH Schelmenwasenstr Stuttgart usgabe: September 2013 lle Rechte vorbehalten. ieses Werk ist urheberrechtlich geschützt. Jede Vertretung außerhalb der gesetzlichen Vorgaben ist unzulässig und strafbar und muss von den Herausgebern schriftlich genehmigt werden. Netze W GmbH Schelmenwasenstr Stuttgart Internet: Satz: Netze W GmbH

3 Technische Richtlinie Erzeugungsanlagen am Mittelspannungsnetz der Netze W GmbH Vorwort ie Technische Richtlinie Erzeugungsanlagen am Mittelspannungsnetz Richtlinie für nschluss und Parallelbetrieb von Erzeugungsanlagen am Mittelspannungsnetz vom EW, die hierzu veröffentlichten Regelungen und Übergangsfristen und die im Internet auf Grundlage von 19 bs. 1 EnWG veröffentlichten technischen Mindestanforderungen für den Netzanschluss im Netzgebiet der Netze W GmbH sind zu beachten. Es wird die zwingende Einhaltung der Fristen, der Vorgaben aus den vorliegenden Richtlinien und die entsprechende Zertifizierung der nlagen gefordert. ie hiermit vorliegende Ergänzung der technischen Richtlinie konkretisiert verschiedene nforderungen der Netze W GmbH, die von den Erzeugungsanlagen mit Netzanschlusspunkt im Mittelspannungsnetz, sowie ab Umspannwerk einzuhalten sind. In diesen Ergänzungen werden keine neuen nforderungen an die EW-Technische Richtlinie Erzeugungsanlagen am Mittelspannungsnetz und deren Ergänzungen formuliert. ie Umsetzung der technischen Richtlinie Erzeugungsanlagen am Mittelspannungsnetz ist im Folgenden näher beschrieben. Version 1.0 vom September 2013 Seite 3 von 32

4 Technische Richtlinie Erzeugungsanlagen am Mittelspannungsnetz der Netze W GmbH Inhaltsverzeichnis 1 nwendungsbereich Normative Verweisungen egriffe und bkürzungen egriffe bkürzungen Netzanschluss (Ergänzungen zu Kapitel 2) Verhalten der EZ am Netz (Ergänzungen zu Kapitel 2.5) ynamische Netzstützung (Ergänzungen zu Kapitel ) Eingeschränkte dynamische Netzstützung (LVRT Modus 1) dynamische Netzstützung (LVRT Modus 2) lindleistung (Ergänzungen zu Kapitel 2.5.4) Erzeugungsanlagen mit S max < 1 MV und Netzanschlusspunkt in der Mittelspannung Erzeugungsanlagen mit S max > 1 MV und Netzanschlusspunkt in der Mittelspannung usführung der nlage (Ergänzungen zu Kapitel 3) llgemeines zum Entkupplungsschutz (Ergänzungen zu Kapitel 3.1.3) Entkupplungsschutz zwischengelagert bei PV-Erzeugungseinheiten Übergeordneter Entkupplungsschutz am Netzanschlusspunkt Kuppelschalter Fernwirktechnische nbindung (Ergänzungen zu Kapitel 3.2) llgemeines Eigentumsabgrenzung, Verfügungsbereiche Schnittstelle Richtung Kundenanlage Technische aten des Protokollumsetzers Installationshinweise Funktionsprüfung und Inbetriebnahme nschlusskonzepte für Erzeugungsanlagen nschlusskonzept Version 1.0 vom September 2013 Seite 4 von 32

5 Technische Richtlinie Erzeugungsanlagen am Mittelspannungsnetz der Netze W GmbH 7.2 nschlusskonzept nschlusskonzept nschlusskonzept nschlusskonzept nschlusskonzept nhang - ufbau Prüfklemmleiste Klemmleistenbezeichnung Klemmenbezeichnung Klemmentyp Klemmleiste Wandlerklemmleiste Hilfsspannungsversorgung Signal- und Steuerklemmleiste Version 1.0 vom September 2013 Seite 5 von 32

6 Technische Richtlinie Erzeugungsanlagen am Mittelspannungsnetz der Netze W GmbH 1 nwendungsbereich iese Ergänzungen gelten ebenfalls für Erzeugungsanlagen, die an ein kundeneigenes Niederspannungsnetz angeschlossen, über einen Kundentransformator mit dem Mittelspannungsnetz der Netze W GmbH verbunden und an dem keine Niederspannungsleitungen der Netze W GmbH zur Versorgung weiterer Kunden angeschlossen sind. Erzeugungsanlagen die an ein primär auf ezug ausgerichtetes, kundeneigenes Niederspannungsnetz angeschlossen sind, dürfen in diesem Zusammenhang mit einer maximalen nschlussleistung von S max < 100 kv nach der VE-R-N 4105 angeschlossen und betrieben werden. iese Technische Richtlinie tritt mit der Veröffentlichung in Kraft. Für Erzeugungsanlagen, die an das Niederspannungsnetz der Netze W GmbH angeschlossen sind und betrieben werden, gelten die T Niederspannung und VE-R-N Normative Verweisungen Für Planung, au, nschluss, etrieb, wesentliche Änderungen und Repowering von Erzeugungsanlagen gelten insbesondere die nachfolgenden Richtlinien in der jeweils gültigen Fassung: EW-Technische Richtlinie Erzeugungsanlagen am Mittelspannungsnetz Richtlinie für nschluss und Parallelbetrieb von Erzeugungsanlagen am Mittelspannungsnetz / Stand Juni 2008 Regelungen und Übergangsfristen für bestimmte nforderungen in Ergänzung zur technischen Richtlinie (EW, 01. Januar 2013 / 4. Ergänzung) VE-nwendungsregel (VE-R-N 4105) Ergänzungen der Netze W GmbH zu der technischen Richtlinie Erzeugungsanlagen am Mittelspannungsnetz des EW EW: Technische nschlussbedingungen für den nschluss an das Mittelspannungsnetz - T Mittelspannung 2008 Netze W GmbH zur EW-Richtlinie T Mittelspannung Technische nschlussbedingungen für den nschluss an das Mittelspannungsnetz VN-für digitale Schutzsysteme Transmissionode 2007 Netz- und Systemregeln der deutschen Übertragungsnetzbetreiber FGW Technische Richtlinien für Erzeugungseinheiten und anlagen Verordnung zu Systemdienstleistungen durch Windenergieanlagen (Systemdienstleistungsverordnung - SLWindV) Version 1.0 vom September 2013 Seite 6 von 32

7 Technische Richtlinie Erzeugungsanlagen am Mittelspannungsnetz der Netze W GmbH 3 egriffe und bkürzungen 3.1 egriffe Für die nwendung dieses okuments gelten die folgenden egriffe. nlagenbetreiber Im Sinne dieser Richtlinie der Unternehmer oder eine von ihm beauftragte natürliche oder juristische Person, die die Unternehmerpflicht für den sicheren etrieb und ordnungsgemäßen Zustand der Kundenanlage wahrnimmt. nschlussnehmer Jede natürliche oder juristische Person (z.. Eigentümer), deren elektrische nlage unmittelbar über einen nschluss mit dem Netz des Netzbetreibers verbunden ist. Sie steht in einem Rechtsverhältnis zum Netzbetreiber. nschlusszusage Nach der Netzverträglichkeitsprüfung erhält der nschlussnehmer das Schreiben Mitteilung zum Netzverknüpfungspunkt. ieses Schreiben ist die nschlusszusage. ie nschlusszusage beinhaltet eine befristete verbindliche Reservierung der an einem bestimmten Netzanschlusspunkt technisch möglichen Einspeiseleistung unbeschadet des Zustandekommens der vertraglichen Regelungen zu Netzanschluss und Stromeinspeisung bzw. Entgelt für dezentrale Einspeisung. nschlusswirkleistung P V Zwischen Netzbetreiber und nschlussnehmer vereinbarte Wirkleistung am Netzanschlusspunkt. utomatische Wiedereinschaltung (WE) Von einer automatischen Einrichtung gesteuerte Wiedereinschaltung des einem fehlerbehafteten Teil des Netzes zugeordneten Leistungsschalters, mit der Erwartung, dass der Fehler während der Unterbrechungszeit verschwindet. lindleistung Q nteil der Scheinleistung, der nicht zur Erzeugung elektrischer Energie beiträgt. Sie ist in der Regel das Produkt aus Scheinleistung und Sinus des Phasenverschiebungswinkels φ zwischen den Grundschwingungen der Leiter-Sternpunkt-Spannung U und Stroms I. Erzeugungsanlage (EZ) nlage, in der sich ein oder mehrere Erzeugungseinheiten elektrischer Energie befinden (einschließlich der nschlussanlage) und alle zum etrieb erforderlichen elektrischen Einrichtungen. Formelzeichen, die sich auf die Erzeugungsanlage beziehen, erhalten den Index. Erzeugungsanlage- Nennwirkleistung P n ie Erzeugungsanlage- Nennwirkleistung ergibt sich aus der Summe der Nennwirkleistungen aller Erzeugungseinheiten in der Erzeugungsanlage. Erzeugungseinheit (EZE) Einzelne nlage zur Erzeugung elektrischer Energie. nmerkung: Formelzeichen, die sich auf die Erzeugungseinheit beziehen, erhalten den Index E. Kundenanlage ie elektrische nlage nach 13 und 14 NV und damit die Gesamtheit aller elektrischen etriebsmittel hinter der Übergabestelle mit usnahme der Messeinrichtung und dient der Versorgung der nschlussnutzer. Maximale Scheinleistung einer Erzeugungsanlage S max Version 1.0 vom September 2013 Seite 7 von 32

8 Technische Richtlinie Erzeugungsanlagen am Mittelspannungsnetz der Netze W GmbH Ist die Summe aller maximalen Wirkleistung P Emax geteilt durch den vom Netzbetreiber am Netzanschlusspunkt vorgegebenen Leistungsfaktor. Im praktischen Gebrauch wird in der Regel anstelle des Leistungsfaktor cos φ verwendet. nmerkung: in dieser erechnung sind alle Netzkomponenten zwischen Netzanschlusspunkt und den Erzeugungseinheiten zu berücksichtigen. Maximale Wirkleistung der Erzeugungsanlage P Emax Höchste Wirkleistung einer Erzeugungseinheit. Ergibt sich als höchster Mittelwert während eines definierten Zeitraumes von in der Regel 10 Minuten. Für Windenergieanlagen kann dieser Wert z.. als 600-Sek. Höchstwert dem Prüfbericht entnommen werden. Ist dieser Wert nicht explizit angegeben, wird in der Regel die elektrische Nennleistung der Erzeugungseinheit eingesetzt. nmerkung: ei manchen nlagen kann während ihres etriebes eine höhere als ihre nschlussnennleistung auftreten. Mittelspannungsnetz des Netzbetreibers rehstromnetz der Netzbetreiber mit einer Nennspannung > 1 kv bis < 60 kv. Netzanschlusspunkt (NP) Netzpunkt, an dem die Kundenanlage an das Netz des Netzbetreibers angeschlossen ist. Netzbetreiber etreiber eines Netzes der allgemeinen Versorgung für elektrische Energie. Niederspannungsnetz des Netzbetreibers rehstromnetz der Netzbetreiber mit einer Nennspannung < 1 kv. Oberschwingung Sinusförmige Schwingung, deren Frequenz ein ganzzahliges Vielfaches der Grundfrequenz (50Hz) ist. Schutzeinrichtung Einrichtung, die ein oder mehrere Schutzrelais sowie soweit erforderlich Logikbausteine enthält, um eine oder mehrere vorgegebene Schutzfunktionen auszuführen. nmerkung: Eine Schutzeinrichtung ist Teil eines Schutzsystems. Spannung auf der Niederspannungsseite (U NS ) ie Spannung auf der Niederspannungsseite des Maschinentransformators der Erzeugungseinheit (U NS = U c / ü mit ü = Übersetzungsverhältnis des Maschinentransformators). Übererregt etriebszustand eines Synchrongenerators, bei dem der Generator kapazitive lindleistung aus dem Netz aufnimmt. Übersetzungsverhältnis (ü) Quotient aus emessungsspannungen der Ober- zur Unterspannung von Transformatoren. Untererregt etriebszustand eines Synchrongenerators, bei dem der Generator induktive lindleistung aus dem Netz aufnimmt. Version 1.0 vom September 2013 Seite 8 von 32

9 Technische Richtlinie Erzeugungsanlagen am Mittelspannungsnetz der Netze W GmbH Vereinbarte Versorgungspannung (U c ) ie vereinbarte Versorgungsspannung ist im Normalfall gleich der Nennspannung U n des Netzes. Falls zwischen dem Netzbetreiber und dem Kunden eine Spannung an dem Übergabepunkt vereinbart wird, die von der Nennspannung abweicht, so ist dies die vereinbarte Versorgungsspannung U c. Verschiebungsfaktor cos φ In dieser Richtlinie ist der Verschiebungsfaktor der osinus des Phasenwinkels zwischen den Grundschwingungen einer Leiter-Sternpunkt-Spannung und eines Stromes. 3.2 bkürzungen Für diese Ergänzung gelten folgende bkürzungen: K R SU WE nschlusskonzept nwendungsregel pplication Service ata Unit ( ienstdateneinheiten ) utomatische Wiedereinschaltung EW MSR 2008 Technische Richtlinie der EW Erzeugungsanlagen am Mittelspannungsnetz Richtlinie für nschluss und Parallelbetrieb von Erzeugungsanlagen am Mittelspannungsnetz EEG EZ EZE FGW HS IE LVRT MS NP NS PV ü U c U N U NS UW VE Erneuerbare Energien Gesetz Erzeugungsanlage Erzeugungseinheit Fördergesellschaft Windenergie und andere Erneuerbare Energien Hochspannung International Electronical ommission Low-Voltage-Ride-Through bzw. urchfahren des Spannungseinbruchs Mittelspannung Netzanschlusspunkt Niederspannung Photovoltaik-nlage Übersetzungsverhältnis Vereinbarte Versorgungsspannung Nennspannung des Mittelspannungsnetzes Spannung auf der Niederspannungsseite Umspannwerk Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.v. Version 1.0 vom September 2013 Seite 9 von 32

10 Technische Richtlinie Erzeugungsanlagen am Mittelspannungsnetz der Netze W GmbH 4 Netzanschluss (Ergänzungen zu Kapitel 2) m Netzanschlusspunkt (NP) sind in bstimmung mit dem Netzbetreiber die erforderlichen Komponenten der Sekundärtechnik vorzusehen. ie technisch erforderlichen nlagen umfassen in der Regel: Schutz-, Steuerungs- und Fernwirktechnik Kommunikationstechnik vom und zum Netzbetreiber Kommunikationstechnik vom und zu den Erzeugungsanlagen Kommunikationstechnik zu einer ggf. vorhandenen Parksteuerung Telekommunikationsanschlüsse, Funkantennen Fernmelde- und Steuerleitungen Eigenbedarfs- und Hilfsenergieversorgung us den im Kapitel 2 genannten Normen und Richtlinien können sich weitere Komponenten ergeben. 4.1 Verhalten der EZ am Netz (Ergänzungen zu Kapitel 2.5) Im Netz der Netze W GmbH müssen sich alle Erzeugungsanlagen an der statischen Spannungshaltung beteiligen. Zu den Kapiteln Statische Spannungshaltung und lindleistung der Technischen Richtlinie Erzeugungsanlagen am Mittelspannungsnetz (EW MSR 2008) gelten die nachfolgenden usführungen: ie Vorgaben der Netze W GmbH werden nach den vorliegenden Netzgegebenheiten getroffen und dem Kunden bei der Nennung des NP mitgeteilt. Es wird unterschieden, ob die Erzeugungsanlage an der Sammelschiene eines Umspann- bzw. Schaltwerkes oder im Mittelspannungs-Netz angeschlossen wird. ie Netze W GmbH behält sich in Einzelfällen vor, wenn die Erzeugungsanlage fernwirktechnisch angebunden wird, von dem in Kapitel 4.3 lindleistung beschriebenen Konzept abzuweichen. ie verbindliche Vorgabe zur statischen Spannungshaltung erfolgt mit der Netzvoruntersuchung. 4.2 ynamische Netzstützung (Ergänzungen zu Kapitel ) lle Erzeugungsanlagen im Netz der Netze W GmbH, die ihren Netzanschlusspunkt im Mittelspannungsnetz haben, müssen technisch und baulich alle nforderungen zur Teilnahme an der dynamischen Netzstützung (LVRT-Modus) erfüllen. Je nach Netzanschlusspunkt wird die eingeschränkte dynamische Netzstützung oder die dynamische Netzstützung gefordert. ies wird mit der nschlusszusage mitgeteilt. ie Grenzlinien für den Spannungsverlauf von EZE Typ 1 (Synchrongenerator) und Typ 2 (alle anderen Erzeugungseinheiten) sind der EW MSR 2008 zu entnehmen. Version 1.0 vom September 2013 Seite 10 von 32

11 Technische Richtlinie Erzeugungsanlagen am Mittelspannungsnetz der Netze W GmbH Eingeschränkte dynamische Netzstützung (LVRT Modus 1) Eingeschränkte dynamische Netzstützung bedeutet, dass Erzeugungsanlagen technisch dazu in der Lage sein müssen: sich bei Fehlern im Netz nicht vom Netz zu trennen während eines Netzfehlers keinen lindstrom in das Netz einzuspeisen keine oder minimale Wirkleistung einzuspeisen nach Fehlerklärung dem Mittelspannungsnetz nicht mehr induktive lindleistung zu entnehmen als vor dem Fehler 1 er LVRT Modus 1 kann ebenfalls als zero power mode benannt werden. Erzeugungsanlagen, die aufgrund des technischen Konzeptes den LVRT-Modus 1 nicht erfüllen können, müssen nach Rücksprache mit der Netze W GmbH die dynamische Netzstützung (LVRT Modus 2) erfüllen. Je nach NP können sich für diesen Fall geänderte Schutzeinstellwerte ergeben. iese und das geänderte nschlusskonzept sind bei der Netze W GmbH zu erfragen dynamische Netzstützung (LVRT Modus 2) ynamische Netzstützung bedeutet, dass Erzeugungsanlagen technisch dazu in der Lage sein müssen: sich bei Fehlern im Netz nicht vom Netz zu trennen während eines Netzfehlers die Netzspannung durch Einspeisung eines lindstromes in das Netz zu stützen. ies erfolgt, wenn keine abweichende Forderung der Netze W GmbH erfolgt mit k = 2. ie Netze W GmbH behält sich jedoch vor, das gesamte Spektrum nach der SLWindV oder des T 2007 zu fordern. nach Fehlerklärung dem Mittelspannungsnetz nicht mehr induktive lindleistung zu entnehmen als vor dem Fehler 1 Weitere Hinweise zur dynamischen Netzstützung entnehmen Sie bitte der EW MSR lindleistung (Ergänzungen zu Kapitel 2.5.4) lle Erzeugungsanlagen, die ihren NP in der Mittelspannung haben, beteiligen sich an der statischen Spannungshaltung mit einem Verschiebungsfaktor cos φ zwischen 0,95 untererregt und 0,95 übererregt. ufgrund individueller netztechnischer Gegebenheiten kann im Rahmen der Netzvoruntersuchung von der Netze W GmbH eine lindleistungs- / Spannungskennlinie Q(U) ein Verschiebungsfaktor cos φ (P) ein fester Verschiebungsfaktor cos φ ein variabler per Fernwirkanlage einstellbarer lindleistungssollwert vorgegeben werden. lle Vorgaben zum Verschiebungsfaktor beziehen sich immer auf den Netzanschlusspunkt der Erzeugungsanlage. urch Änderung von Schaltzuständen oder Umbauten in den HS- / MS-Netzen der Netze W GmbH kann es notwendig sein, nachträglich das lindleistungsverhalten der Erzeugungsanlage abzuändern. ie dabei entstehenden Kosten sind vom nschlussnehmer zu tragen. Unabhängig der von der Netzvoruntersuchung mitgeteilten Information zur statischen Spannungshaltung muss ein Übergang zur lindleistungs-/ Spannungskennlinie immer möglich sein. ie dafür notwendigen Komponenten müssen nachgerüstet werden können. 1 er lindleistungs-/ Unterspannungsschutz zur Überwachung dieses Verhaltens ist aktuell nur bei Erzeugungsanlagen mit S max > 1 MV oder bei nlagen, die über einen MS-Leistungsschalter mit dem Netz der Netze W GmbH verbunden sind, gefordert. Eine Nachrüstung der notwendigen Wandler muss jederzeit möglich sein. Version 1.0 vom September 2013 Seite 11 von 32

12 Technische Richtlinie Erzeugungsanlagen am Mittelspannungsnetz der Netze W GmbH Erzeugungsanlagen mit S max < 1 MV und Netzanschlusspunkt in der Mittelspannung lle Erzeugungsanlagen mit einer Scheinleistung S max < 1 MV, die nicht an der Sammelschiene des Umspann- bzw. Schaltwerkes angeschlossen werden, müssen, falls von der Netze W GmbH nicht abweichend gefordert, die lindleistungs- / Spannungskennlinie (Q(U)-Kennlinie) realisieren. In bbildung 1 ist die Standard-Q(U)-Kennlinie der Netze W GmbH dargestellt. ufgrund individueller netztechnischer Gegebenheiten kann im Rahmen der Netzvoruntersuchung auch eine abweichende Kennlinie vorgegeben werden. Q/S max Spannungssollwert UQ0 : 0,31-0,31 0,98 19,6 untererregt 1 1,02 1,04 1,06 20,4 21,2 übererregt U/U c U bei U c = 20 kv U Q0 = 1,02 Verstärkungsfaktor k qu : Q SrE kqu 7,75 U Verstärkungsfaktor für die bezogene lindleistung (in p.u.) abhängig von der bweichung der Sollspannung (in p.u.) Gradientenbegrenzung t G : t G = 45 s bbildung 1: Q(U)-Kennlinie der Netze W GmbH am Netzanschlusspunkt. Es gilt das Verbraucherzählpfeilsystem. Weitere Ergänzungen zu bbildung 1: Nach der EW MSR 2008 muss sich der ergebene lindleistungssollwert automatisch einstellen. ieser Wert muss zwischen 10 Sekunden und 1 Minute einstellbar sein. Nach der EW MSR 2008 und den Regelungen und Übergangsfristen für bestimmte nforderungen in Ergänzung zur technischen Richtlinie (4. Ergänzung) vom 01. Januar 2013, Kapitel 2.2 gilt: ie EW-Richtlinie Erzeugungsanlagen am Mittelspannungsnetz wird in Kapitel im Teilleistungsbereich zwischen 0 % und 10 % P n dahingehend ergänzt, dass die Erzeugungsanlage in diesem ereich nicht mehr lindleistung als maximal 10 % des etrages der vereinbarten nschlusswirkleistung PV aufnehmen oder liefern darf. ie Q(U)-Kennlinie gilt daher ab einer Leistung von P n > 10 %. ie Q(U)-Kennlinie in bbildung 1 beschreibt das Verhalten der Erzeugungsanlage am Netzanschlusspunkt bei Nennleistung. Im Teilleistungsbereich kann die lindleistungsbereitstellung abweichend von der Kennlinie reduziert werden, wenn ein cos = 0,95 am Netzanschlusspunkt unterschritten wird. ie lindleistungsgenauigkeit am NP ist nach der FGW TR8 einzuhalten. (Q = ± 5% der Nennleistung der EZ P V ) Version 1.0 vom September 2013 Seite 12 von 32

13 Technische Richtlinie Erzeugungsanlagen am Mittelspannungsnetz der Netze W GmbH er Spannungssollwert für die Q(U)-Kennlinie muss am Netzanschlusspunkt in der vereinbarten Versorgungsspannung U c gemessen werden. ei Erzeugungsanlagen mit S max < 500 kv, an denen eine messtechnische Erfassung der Versorgungsspannung U c nicht wirtschaftlich ist, kann die Kennlinie auf den NP hochgerechnet werden. abei sind die Impedanzen zwischen EZE und NP sowie gegebenenfalls weitere signifikante Einflussgrößen zu berücksichtigen. ie hochgerechnete Kennlinie ist bei der Netze W GmbH mit den Inbetriebsetzungsprotokollen für Mittelspannungs-Erzeugungsanlagen einzureichen. ie notwendigen Spannungswandler zum Erfassen der Versorgungsspannung U c müssen vom nlagenbetreiber zur Verfügung gestellt werden. Wandler mit mehreren Spannungsabgriffen (oppelwicklungsspannungswandler) sind, wenn diese den Vorgaben der Netze W GmbH entsprechen, zulässig. Ein Soll- Ist-Wertvergleich der lindleistung am NP wird bei nlagen < 1MV aktuell nicht gefordert. ei Wechselrichtern darf im Schwachlastbereich keine stark schwankende lindleistungsaufnahme/erzeugung, verbunden mit stark ansteigenden Oberschwingungsströmen auftreten. Sollten sich unzulässige Netzrückwirkungen ergeben, behält sich die Netze W GmbH vor, die Erzeugungsanlage vom Netz zu trennen bis der Einbau entsprechender Kompensationseinrichtungen erfolgt ist Erzeugungsanlagen mit S max > 1 MV und Netzanschlusspunkt in der Mittelspannung Erzeugungsanlagen mit einer Scheinleistung S max > 1 MV ohne fernwirktechnische nbindung müssen die im Kapitel vorgegebene lindleistungs- / Spannungskennlinie (Q(U)-Kennlinie), falls nicht anders von der Netze W GmbH gefordert, realisieren. ies ist unabhängig davon, ob diese an der Sammelschiene des Umspann- bzw. Schaltwerkes oder im Mittelspannungs-Netz angeschlossen ist. bweichend zu Kapitel 4.3.1, muss die lindleistung am NP gemessen werden. Hierbei sind die notwendigen Strom- und Spannungswandler vom nlagenbetreiber bereit zu stellen und zu installieren. er am NP gemessene lindleistungswert muss zu einer Soll- Ist-Wert-Regelung (geschlossener Regelkreis) verwendet werden. Wird eine fernwirktechnische nbindung der EZ gefordert (wie in Kapitel 6 beschrieben), so wird dem nschlussnehmer dies bei der nschlusszusage mitgeteilt. ei einem usfall der fernwirktechnischen nbindung müssen die in diesem Kapitel beschriebenen Ergänzungen zur statischen Spannungshaltung eingehalten werden (siehe Signalplan E20-Erneuerbare Energien unter Version 1.0 vom September 2013 Seite 13 von 32

14 Technische Richtlinie Erzeugungsanlagen am Mittelspannungsnetz der Netze W GmbH 5 usführung der nlage (Ergänzungen zu Kapitel 3) 5.1 llgemeines zum Entkupplungsschutz (Ergänzungen zu Kapitel 3.1.3) ie Schutzwerte für den Schutz am Netzanschlusspunkt (übergeordneter Entkupplungsschutz), den zwischengelagerten oder den Schutz der Erzeugungseinheiten sind in den nschlusskonzepten in dem Kapitel 7 definiert. ie Entkupplungsschutzeinrichtungen sind vom nschlussnehmer im Rahmen der Inbetriebnahme zu prüfen und mittels Prüfprotokoll zu dokumentieren. ie Funktionalität der Schutzsysteme ist durch den nschlussnehmer vor der Inbetriebsetzung zu prüfen. ie Ergebnisse der Prüfung sind zu dokumentieren und der Netze W GmbH vorzulegen ie Schutzprüfprotokolle sind zusammen mit den Inbetriebnahme-Protokollen bei der Netze W GmbH einzureichen. ie Voraussetzung der Schutzprüfung ist eine geeignete Prüfklemmleiste. rt und ufbau der Prüfklemmleiste ist dem nhang 1 zu entnehmen. ndere usführungsformen der Prüfklemmleiste sind vorab mit der Netze W GmbH abzustimmen. 5.2 Entkupplungsschutz zwischengelagert bei PV-Erzeugungseinheiten ei Photovoltaik-Erzeugungsanlagen, die über eine Vielzahl an Erzeugungseinheiten verfügen, kann ein zwischengelagerter Entkupplungsschutz installiert werden. er zwischengelagerte Entkupplungsschutz muss alle an den NP angeschlossenen Erzeugungseinheiten abschalten. Weiterhin lässt die Netze W GmbH die Verwendung der internen Kuppelschalter in Verbindung mit dem zwischengelagerten Entkupplungsschutz zu - wenn die in der EW MSR 2008 vorgegebenen uslösezeiten eingehalten werden. Kommt bei den genannten PV-EZ der zwischengelagerte Schutz zum Einsatz und wird der Netze W GmbH bei der Inbetriebnahme der Erzeugungsanlage ein Schutzprüfprotokoll vom zwischengelagerten Entkupplungsschutz ausgehändigt, entfallen die Schutzprüfprotokolle der einzelnen Erzeugungseinheiten (PV-Wechselrichter). er Schutz der nachgelagerten Erzeugungseinheiten darf nicht vor dem zwischengelagerten Schutz auslösen. Version 1.0 vom September 2013 Seite 14 von 32

15 Technische Richtlinie Erzeugungsanlagen am Mittelspannungsnetz der Netze W GmbH 5.3 Übergeordneter Entkupplungsschutz am Netzanschlusspunkt lle EZ mit NP im MS-Netz der Netze W GmbH, unabhängig davon ob diese an der Sammelschiene des Umspann- bzw. Schaltwerkes oder im MS-Netz angeschlossen sind, müssen mit einem übergeordneten Entkupplungsschutz ausgestattet sein. ie Erfassung der notwendigen Messgrößen erfolgt über Messwandler auf der Mittelspannungsseite in der Lieferspannung U c (die Messung muss oberspannungsseitig vom Maschinentransformator erfolgen). ie Messung in der Lieferspannung fordert den Einsatz von Wandlern in der Übergabestation, die vom nschlussnehmer bereitzustellen sind. ei EZ die nach den nschlusskonzepten keinen lindleistungs-/unterspannungsschutz (U Q &U< - Schutz) benötigen, reicht der Einsatz von Spannungswandlern aus. Für den Fall, dass sich die EZ auch nachträglich an der dynamischen Netzstützung (LVRT Modus 2) beteiligen muss, sind vom nschlussnehmer die entsprechende Schutzeinrichtungen und Wandler nachzurüsten und die Einstellwerte der Schutzeinrichtungen der EZE / EZ an die Forderungen der Netze W GmbH anzupassen. er übergeordnete Entkupplungsschutz muss dreiphasig ausgeführt werden. urch die Messung der vereinbarten Versorgungsspannung (U c ) ist die Spannung zwischen den ußenleitern zu überwachen. adurch wird gewährleistet, dass die EZ bei einem stehenden Erdschluss, in dem kompensierten MS- Netz der Netze W GmbH, bestimmungsgemäß nicht durch die Schutzeinrichtung abgeschaltet wird. Hierbei reicht die uswertung der 50-Hz- Grundschwingung aus. er Frequenzsteigerungs-/Rückgangsschutz muss am EZ-Entkupplungsschutz auf den automatisierten Leistungsschalter der EZ bzw. EZE wirken. Eine bschaltung des Mittelspannungsleistungsschalters (Übergabeschalteinrichtung) ist nicht zulässig, da dieser nicht automatisiert zuschalten darf. Falls dies nicht möglich ist, muss der Frequenzschutz über den zwischengelagerten- oder EZE-Schutz realisiert werden. Weitere Hinweise zur usführung sind in den nschlusskonzepten (Kapitel 7) ausgeführt. ie Trennung der EZ ist generell über einen Kuppelschalter zu realisieren. ei EZ, deren Übergabeschalter am NP als MS-Lastschalter-Sicherungs-Kombination ausgeführt ist, wirkt die uslösung des übergeordneten Entkupplungsschutz auf den NS-Kuppelschalter der EZ oder EZE. ei EZ, deren Übergabeschalter am NP als MS-Leistungsschalter ausgeführt ist, wirkt der übergeordnete Entkupplungsschutz in der Regel auf den MS-Leistungsschalter. Hiervon abweichende Konzepte sind mit der Netze W GmbH vor der Realisierung abzustimmen. 5.4 Kuppelschalter Unabhängig davon, ob der Kuppelschalter auf der Oberspannungs- oder Unterspannungsseite des Maschinentransformators zum Einsatz kommt, muss dieser als galvanische Schalteinrichtung alle aktiven Leiter der Erzeugungsanlage schalten. ie Schalteinrichtungen des Kuppelschalters müssen kurzschlussfest ausgelegt sein. as Schaltvermögen des Kuppelschalters ist mindestens nach dem nsprechbereich der vorgeschalteten Sicherung und dem maximalen Kurzschlussstrombeitrag der Erzeugungsanlage zu bemessen. Version 1.0 vom September 2013 Seite 15 von 32

16 Technische Richtlinie Erzeugungsanlagen am Mittelspannungsnetz der Netze W GmbH 6 Fernwirktechnische nbindung (Ergänzungen zu Kapitel 3.2) Wenn die Erzeugungsanlage fernwirktechnisch angebunden werden soll, wird dies bei der nschlusszusage mitgeteilt. In diesem bschnitt werden die nforderungen beschrieben, welche zur Kommunikation zwischen der Erzeugungsanlage und dem Leitsystem der Netze W GmbH notwendig sind. Wobei hier lediglich die Schnittstelle zwischen dem Fernwirkgerät der Netze W GmbH und dem Fernwirkgerät des nschlussnehmers beschrieben wird. 6.1 llgemeines Leitstelle PN Router Umsetzer IE Signalumfang gemäß Signalplan Leittechnik/ FW-Gerät z.. EEG Erzeugungsanlage 1) 1) 1) EOR Schutz Messung 1) Protokolle nach pplikation unterschiedlich, z.. S7, 61850, Modbus, parallel, IE -103 etc. EnW Teil : Protokollumsetzer Übergabestation Kunde Teil : nschlusstechnik Netzkunde bbildung 2: Übersicht Fernwirktechnik ie Fernwirkanbindung an das Leitsystem der Netze W GmbH erfolgt über einen Protokollumsetzer, welcher folgende IE-Protokolle verarbeitet: Richtung Netze W Leitsystem: IE Richtung Kundenanlage: IE Eigentumsabgrenzung, Verfügungsbereiche er Protokollumsetzer befindet sich im unterhaltspflichtigen Eigentum der Netze W GmbH. Ebenfalls liegt die etreiber- und nlagenverantwortung bei der Netze W GmbH. ie Klemmenleiste des Netzanschlusses innerhalb des Wandschrankes und der nschluss der seriellen Schnittstelle auf der Schrankunterseite bilden die Eigentumsgrenze. ie nschlusskabel liegen im unterhaltspflichtigen Eigentum des nschlussnehmers. er Protokollumsetzer inklusive aller Zusatzkomponenten und den nschlussbereichen liegt im Verfügungsbereich der Netze W GmbH. Version 1.0 vom September 2013 Seite 16 von 32

17 Technische Richtlinie Erzeugungsanlagen am Mittelspannungsnetz der Netze W GmbH 6.3 Schnittstelle Richtung Kundenanlage ie Kommunikation zum Netze W GmbH Leitsystem erfolgt grundsätzlich über den Protokollumsetzer. ie Fernwirktechnik des nschlussnehmers ist über eine serielle Schnittstelle mit dem Protokoll IE an den Protokollumsetzer anzubinden. ie Schnittstelle muss die nforderungen des Standards Kompatibilitätsliste IE EEG usgabe für die nkopplung von EEG-Einspeisern an Netze W GmbH-Fernwirktechnik erfüllen. Eine direkte nkopplung an das Leitsystem der ENetze W GmbH über IE ist nicht möglich. ie Prozessdaten werden gemäß den Vorgaben der Netze W GmbH zwischen den Fernwirkanlagen ausgetauscht. er aktuell gültige Signalumfang ist der Richtlinie TTU 6021 Signalplan Teil E20 Erneuerbare Energien zu entnehmen. er Signalplan ist auf der Homepage eingestellt. ie eschreibung der einzelnen atenpunkte ist dem dresskonzept zu entnehmen, welches während der Projektphase ausgegeben wird. In Richtung Netzkunde (efehlsrichtung) ist der Protokollumsetzer als Zentralstation anzusehen. Zur Zeitsynchronisation erhält die Unterstation (Fernwirkanlage des nschlussnehmers) zyklisch eine Zeitsetzung über IE ie dresse der Verbindungsschicht (Linkadresse) und die gemeinsame dresse der SU werden von der Netze W GmbH während der Projektphase vergeben und dem nschlussnehmer mitgeteilt. 6.4 Technische aten des Protokollumsetzers Elektrische Werte Versorgungsspannung: Max. Leistungsaufnahme: nschluss: 230 V () uf Klemmenleiste X1 innerhalb des Wandschrankes Kommunikation mit der Kundenanlage Schnittstelle: RS485 Protokoll: IE nschluss: RJ45 uchse auf der Schrankunterseite Äußere bmessungen: Höhe: reite: Tiefe: 600 mm 400 mm 200 mm Version 1.0 vom September 2013 Seite 17 von 32

18 Technische Richtlinie Erzeugungsanlagen am Mittelspannungsnetz der Netze W GmbH 6.5 Installationshinweise er Protokollumsetzer der Netze W GmbH wird in einem Metallwandschrank beigestellt. er nschlussnehmer ist für den mechanischen und elektrischen nschluss des Schrankes verantwortlich. er Schrank ist im Innenraum der Übergabestation auf edienhöhe zu montieren. Hierbei ist auf eine mechanisch ausreichende efestigung zu achten. Zur Montage sind innerhalb des Wandschrankes entsprechende ohrungen vorgesehen. Ein rbeiten an dem Wandschrank muss ohne Freischalten der Mittelspannungsfelder jederzeit möglich sein. ie elektrische nbindung (Spannungsversorgung) des Protokollumsetzers erfolgt über die Klemmenleiste X1 innerhalb des Wandschrankes. In der Kundenanlage ist der Protokollumsetzer selektiv abzusichern. Über diese Sicherung dürfen keine weiteren nlagenteile des nschlussnehmers versorgt werden. ie Montagearbeiten am Netzanschluss dürfen nur im freigeschalteten Zustand durchgeführt werden. ie Einhaltung der 5 Sicherheitsregeln gemäß IN VE 0105 ist zu beachten. er Wandschrank ist auf direktem Weg in die Erdungseinrichtung der Übergabestation zu integrieren. Hierfür ist auf der Schrankunterseite ein Erdungsbolzen vorgesehen (nicht auf der bbildung 3 dargestellt). er nschluss der seriellen Schnittstelle erfolgt über eine RJ45 uchse auf der Schrankunterseite. nschluss IE über RJ45 uchse/stecker nschluss Spannungsversorgung 230 V auf Klemmenleiste X1 bbildung 3: Metallwandschrank mit Protokollumsetzer der Netze W GmbH ie atenübertragung zum Leitsystem erfolgt grundsätzlich über Mobilfunk. Sämtliche Komponenten werden durch die Netze W GmbH beigestellt. us technischen Gründen kann es gegebenenfalls erforderlich sein, eine Mobilfunkantenne außen am Gebäude zu montieren. ie Notwendigkeit einer abgesetzten Mobilfunkantenne wird zu Projektbeginn ermittelt und dem nschlussnehmer mitgeteilt. Wenn eine abgesetzte ntenne erforderlich ist, ist diese nach den Vorgaben der Netze W GmbH durch den nschlussnehmer zu montieren. as nschlusskabel ist in diesem Fall durch den nschlussnehmer bis zum Wandschrank mechanisch geschützt zu verlegen. Version 1.0 vom September 2013 Seite 18 von 32

19 Technische Richtlinie Erzeugungsanlagen am Mittelspannungsnetz der Netze W GmbH 6.6 Funktionsprüfung und Inbetriebnahme ie Funktionsprüfung und die Inbetriebnahme des Protokollumsetzers werden von der Netze W GmbH durchgeführt. er nschlussnehmer hat während der gesamten Prüfung und Inbetriebnahme anwesend zu sein und diese zu unterstützen. Vorab hat der nschlussnehmer die Funktion seines Fernwirkgerätes bis zur RJ45 uchse sicher zu stellen und zu dokumentieren. Hierzu hat er den Vordruck von der Netze W GmbH zu nutzen. ieser wird zusammen mit dem dressierungskonzept während der Projektphase übergeben. Version 1.0 vom September 2013 Seite 19 von 32

20 EZ < 1 MV EZ > 1 MV Technische Richtlinie Erzeugungsanlagen am Mittelspannungsnetz der Netze W GmbH 7 nschlusskonzepte für Erzeugungsanlagen as nschlusskonzept der EZ ist abhängig von der nlagenleistung, dem Netzanschlusspunkt und den Eigenschaften der Erzeugungsanlage. ie nachfolgenden Schutzwerte sind die Standardvorgabe der Netze W GmbH. ie Netze W GmbH behält sich vor, davon abweichende Schutzeinstellungen vorzugeben. Wenn erforderlich, kann die Netze W GmbH auch nachträglich abweichende Einstellwerte für die Schutzeinrichtungen vorgeben. ie folgende Tabelle zeigt die verschiedenen nschlusskonzepte (K): S max Netzanschlusspunkt (NP) Erzeugungsanlagen am Mittelspannungsnetz Sammelschiene des Umspannwerkes bzw. Schaltwerkes mit LVRT Modus 2 K 1 MS-Netz - bgang mit LVRT Modus 2 K 2 MS-Netz - bgang mit LVRT Modus 1 K 3 Sammelschiene des Umspannwerkes bzw. Schaltwerkes mit LVRT Modus 2 K 4 MS-Netz - bgang mit LVRT Modus 2 K 5 MS-Netz - bgang mit LVRT Modus 1 K 6 nmerkung: ie abgebildeten nschlusskonzepte sind auf die für Kurzschluss- und Entkupplungsschutz im Sinne des Netzbetreibers relevanten Elemente reduziert. uf arstellung des kundeneigenen Kurzschlussschutzes wurde verzichtet. Version 1.0 vom September 2013 Seite 20 von 32

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