Thema 7 Einstieg in die Semesterarbeit

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1 SE Vertiefung Beuth-Hochschule Berlin Thema 7 Einstieg in die Semesterarbeit

2 Agenda 1. Beschränkung der Aufgabe 2. Vorgehensweise bei der Metamodell-Erstellung 3. Anforderungen und Bewertungsgrundlage 4. Diskussion Profile 5. Diskussion DSL 6. Weiteres Vorgehen Hinweis auf weiteres Material in Moodle! (Beispielprojekte zu DSL und Profilen) (c) schmiedecke 11 SE3-9-Semesterarbeit 2

3 Beschränkung der Aufgabe M2M M2T PIM PSM ISM Fachliches Modell Entwurfsmodell Code Wir haben uns in diesem Semester nicht mit M2M-Trasnformation beschäftigt, sondern erstellen das PSM händisch mithilfe eines eigenen Metamodells Definitieren Sie die Metasprache: Erstellen Sie eine PSM-DSL oder ein oder mehrere Profile zur Auszeichnung des PSM in der UML. Schreiben Sie einen M2T-Generator zur Umsetzung auf die Zielplattform Erstellen Sie das M1-Modell für Ihre Ziel-Anwendung unter Verwendung Ihrer Metasprache Generieren Sie die Anwendung und ergänzen Sie sie von Hand. 3

4 Mögliche Themen Android-App-Generierung Anwendung und Ausprogrammierung für verschiedene Anwendungen, z.b. Tracking Mensa Shared Notes Taschenrechner, Umrechner Standard-Blogseite SOA-Anwendung Webservice Responsive Design (c) schmiedecke 11 SE3-9-Semesterarbeit 4

5 Vorgehensweise allgemein: Denken Sie daran: Metamodell und Generator müssen für Ihr Beispiel funktionieren verallgemeinern können Sie beides später noch Erst die Beispielanwendung prototypisch in UML skizzieren und implementieren dann iterativ daraus M2, M1 und den Generator entwickeln: 2. Modellierungsanforderungen ermitteln und in eine M2-Sprache bringen 3. M1-Modell erstellen und händisch daraus Code generieren 4. Generator schreiben. (c) schmiedecke 11 SE3-9-Semesterarbeit 5

6 Vorgehen bei der DSL-Erstellung 1. Modell- und Zielskizze (M1 und Code): Kleines Zielmodell in UML modellieren ("Modellskizze") Händisch umsetzen ("Zielskizze") 2. DSL schrittweise entwickeln: Elemente des Zielmodells identifizieren und typisieren (farbig markieren) Ergebnis im Zielsystem identifizieren Iterativ vorgehen: Grundlegende DSL bauen erstellen und Modellierung und Transformation damit testen. Schrittweise ausbauen Ggf. Probleme posten und nach Workarounds suchen. 3. Fertige DSL auf Ihre Ausdrucksstärke hin evaluieren Verschiedene M1-Modelle modellieren, Ausdrucksstärke bewerten, Umfang des generierbaren Codes bewerten. 4. Generator schrittweise bauen und testen 5. "Großes" Zielmodell erstellen, generieren, händisch vervollständigen (c) schmiedecke 11 SE3-9-Semesterarbeit 6

7 Vorgehen bei der Profilerstellung 1. Modell- und Zielskizze PIM: Kleines Zielmodell in UML modellieren ("Modellskizze") Händisch umsetzen ("Zielskizze") 2. PSM vorbereiten: Entscheiden, um welche Infos das PIM angereichert werden soll Und wie sich das im Zielsystem niederschlagen soll Iterativ vorgehen: Kleine Testprofile bauen und mit kleinen MTL-Modulen testen. Ggf. Probleme posten und nach Workarounds suchen. 3. Profil(e) erstellen und definieren Analysierbarkeit testen. 4. Modellskizze händisch in ein PSM überführen Mit Stereotypen und Tagged Values versehen Modellierungswert beurteilen, ggf. Profile überarbeiten 5. Generator schrittweise bauen und testen 6. "Großes" Zielmodell erstellen, generieren, händisch vervollständigen (c) schmiedecke 11 SE3-9-Semesterarbeit 7

8 Rollen im MDSD-Prozess nach J.Bettin uc Rollen im MDSD lt. Bet... Kunde Domänenanalytiker Domänenarchitekt Domänenexperte Sprachdesigner Prototyp-Entw ickler Referenz-Implementierer Plattform-Entw ickler (c) schmiedecke 11 SE3-9-Semesterarbeit Transformations-Enw ickler 8

9 Anforderungen und Bewertungsgrundlage: Praxis Struktur des Metamodells Zahl und Umfang der im Metamodell behandelten Aspekte, z.b. Architektur GUIs/Views Datenhaltung / Synchronisation Nutzung von Services / Geräten Geräteabhängige Eigenschaften Kriterium: für die Generierung nützliche Zusatzinformation Struktur, Umfang und Korrektheit des Generators Kaskadierung möglich! Korrektheit, Struktur und Vollständigkeit des generierten Codes Zielmodell Umfang, Aussagefähigkeit, ggf. Relevanz (c) schmiedecke 11 SE3-9-Semesterarbeit 9

10 Anforderungen und Bewertungsgrundlage: Text Das "punktet": Diskussion des Metamodell-Entwurfs Diskussion der Generatorstruktur Zielvorgabe für die Softwarestruktur Darlegung der praktischen Umsetzung, incl. Workarounds Natürlich müssen Sie auch noch schreiben: Einleitung Theoretische Grundlagen: MDA, Eclipse Tools, Zielplattform Konzeption und Entwurf des Generierungsprozesses Fazit (c) schmiedecke 11 SE3-9-Semesterarbeit 10

11 Diskussion des Metamodell-Entwurfs DSL: Welche Information als eigenes Modellelement welche als Attribut eines Modellelements? Wer nutzt das Metamodell, welche Kenntnisse vorausgesetzt? Wie nützlich wäre eine andere grafischen Repräsentation welche? Profile: Profil klar benennbar (fachlicher Zusammenhang)? gut strukturiert? warum welches M2-Element erweitert? welche Profil-Assoziationen und Attribute ("tagged values"), welche Klassen-Assoziationen und Attribute? (c) schmiedecke 11 SE3-9-Semesterarbeit 11

12 Exkurs: Was ist ein gutes Profil? Profile verbessern / schärfen die Ausdrucksmöglichkeiten der UML Es entstehen neue Modellelemente mit anderer oder zusätzlicher Bedeutung Zweck: Zusätzliche Information, ggf. auf anderer Ebene Ein- und ausblendbar Nicht in allen Details direkt sichtbar Von Werkzeugen nutzbar. (c) schmiedecke 11 SE3-9-Semesterarbeit 12

13 Stereotypen neue oder veränderte Modellelemente class Requirements Mo... «view» Startpage «link» «view» PersonalizedStartpage nicht Klasse im Java-Sinn nicht Assoziation im Java-Sinn «entity» Account Klasse im Java-Sinn mit zusätzlichen Features «Factory» AccountFactory Klasse im Java-Sinn mit besonderen Aufgaben (c) schmiedecke 11 SE3-9-Semesterarbeit 13

14 (einfache) TaggedValues class Requirements Mo... «stereotype» Factory + JNDIname: String Zusatzinformationen, die stereotyp-spezifisch sind, und auf den Verwendungskontext verweisen «stereotype» Entity + IDStrategy: Integer + TableName: String «stereotype» Label + hidable: Boolean Attribute, die im Modell nicht darstellbar sind, z.b. bei Property- Stereotypen (c) schmiedecke 11 SE3-9-Semesterarbeit 14

15 Metamodell-Assoziationen (zwischen Stereotypen) Aus dem Tagged-Values-Beispiel von R. Petrasch (c) schmiedecke 11 SE3-9-Semesterarbeit 15

16 Assoziationsfreies M1-Modell Assoziationen sind TaggedValues der Stereotypen! (c) schmiedecke 11 SE3-9-Semesterarbeit 16

17 Kriterien für die Verwendung von Metamodell-Assoziationen Insbesondere wenn das PSM durch Profile unterstützt von Hand erzeugt wird, ist die Lesbarkeit wichtig! Profile sollen zusätzliche typischerweise technische Aspekte modellierbar machen Das Herausziehen von Assoziationen (und anderen Informationen) auf die "unsichtbare" Metaebene ist nur ausnahmsweise sinnvoll, z.b. wenn es sonst eine Doppelung geben müsste wenn die Information aus technischen Gründen anders untergebracht werden muss (Factory statt direkter Assoziation) In diesen Fällen ist ggf. eine Stereotypisierung der M1- Information sinnvoll (Darstellung ohne Generatoreffekt) (c) schmiedecke 11 SE3-9-Semesterarbeit 17

18 Stereotypisierte M1-Assoziation <<control>> (c) schmiedecke 11 SE3-9-Semesterarbeit 18

19 Und was können wir jetzt machen? Kreativ sein, natürlich Themenbeispiele aus den letzten beiden Semestern Wetter App (DSL + Profil) Geschützter Mailverkehr (Profil) To-Do-App (DSL) BMI-Rechner (Profil) div. Fitness-Apps (DSL + Profil) Kostenmanager (DSL) WG-App (DSL) Kartenanwendung für Homepages (Profil) MVC-CRUD-Generator für Symfony Geo-Reminder Rezepte-App Webseitenbaukasten (Profil + DSL) REST-Persistenz für Apps Webseitenbaukasten (c) schmiedecke 11 SE3-9-Semesterarbeit 19

20 Weiteres Vorgehen Dies war die letzte "reguläre" Vorlesung Ab jetzt gibt es nur gelegentlich, nach Ankündigung, Input s.u. Die VL-Zeit wird zur Übungszeit (ab 10:00) Nächster Vortrag am :00 Vorstellung eines Semesterprojekts Im Januar: M2M-Transformation Testprofile Modellgetriebenes Vorgehen bei Microtool in Berlin (c) schmiedecke 11 SE3-9-Semesterarbeit 20

21 Ende der Theorie vielen Dank fürs Durchhalten!

22 ANHANG: TAGGED VALUES -ANSÄTZE- In diesem Bereich hat sich in den letzten Acceleo-Versionen so vel verändert, dass ich die Folien entfernt habe. Näheres dazu in dne Übungen. (c) schmiedecke 11 SE3-9-Semesterarbeit 22

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