FELDTESTS VON RELEASE 1

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1 WISSENSCHAFTLICHE EVALUATION DER FELDTESTS VON RELEASE 1 EVALUATIONSBERICHT IM RAHMEN DER TESTREGIONEN ÜBERGREIFENDEN EVALUATION DER ER TESTS BEI DER EINFÜHRUNG DER ELEKTRONISCHEN GESUNDHEITSKARTE Felderhebung durchgeführt im Zeitraum Oktober November 2008 Bayreuth, Frankfurt, den 4. Juni 2009 I

2 Inhaltsverzeichnis 1 Zusammenfassung der Ergebnisse der wissenschaftlichen Evaluation der Feldtests von R Einleitung Ausgangslage und Zielsetzung Spezifika Feldtest Release Rahmenbedingungen zu Release 1 im Feld Methodik und Vorgehen Auswahl der Befragungsteilnehmer Ärzte und Apotheker Versicherte Kliniken Krankenkassen, Kassenärztliche Vereinigungen, Apothekerverbände Vorgehensweise bei der Befragung Ärzte und Apotheker Versicherte Einzelfallanalysen Instrumente der Datenerhebung Untersuchungsmodell Erhebungsbögen für Ärzte und Apotheker Erhebungsbögen für Versicherte Interviewleitfäden Einzelfallanalysen Konzept der Datenauswertung Ergebnisse der wissenschaftlichen Evaluation Prozess- und Akzeptanzanalysen bei Ärzten Beschreibung der Stichprobe der teilnehmenden Ärzte Ergebnisse der Prozessevaluation bei den Ärzten Aktivierung HBA und SMC-B-Karte in der Arztpraxis Einlesen der Versichertenstammdaten in der Arztpraxis Ausstellen einer elektronischen Verordnung in der Arztpraxis Erstellen und Ändern von Notfalldaten in der Arztpraxis Ergebnisse der Akzeptanzanalyse der Ärzte Praxis-EDV und Telematikhardware in der Arztpraxis Versichertenstammdaten Elektronische Verordnungen I

3 Notfalldaten Datenschutz und Datensicherheit Patientensouveränität aus Sicht der Ärzte Gesamtbeurteilung der egk durch die teilnehmenden Ärzte Prozess- und Akzeptanzanalysen bei den Apothekern Beschreibung der Stichprobe der teilnehmenden Apotheker Ergebnisse der Prozessevaluation bei den Apothekern Aktivierung vom HBA und SMC-B in der Apotheke Einlösen von elektronischen Verordnungen in der Apotheke Ergebnisse der Akzeptanzanalyse der Apotheker Apotheken-EDV und Telematikhardware in der Apotheke Versichertenstammdaten Elektronische Verordnungen Datenschutz und Datensicherheit Patientensouveränität aus Sicht der Apotheker Gesamtbeurteilung der egk durch die teilnehmenden Apotheker Ergebnisse der Versichertenbefragung Beschreibung der Stichprobe der befragten Versicherten Nutzung der elektronischen Gesundheitskarte (nur Teilnehmer) Anwendung erezept Anwendung Notfalldaten Datenschutz und Datensicherheit Patientensouveränität aus Sicht der Versicherten Gesamteinschätzung der egk durch die befragten Versicherten Ergebnisse der Einzelfallanalysen im Krankenhaus Beschreibung der Stichprobe der teilnehmenden Kliniken Krankenhausinformationssystem und Hardware Praktischer Einsatz der egk in den Kliniken Heilberufsausweis und SMC-B in den Kliniken Anwendungen der elektronischen Gesundheitskarte Versichertenstammdaten Elektronische Verordnung Notfalldaten Gesamtbeurteilung der egk durch die teilnehmenden Kliniken Ergebnisse der Einzelfallanalysen bei Kostenträgern, KVen und Apothekerverbbänden II

4 4.5.1 Gesetzliche Krankenkassen und Private Krankenversicherungen Gesetzliche Krankenkassen Private Krankenversicherungen Kassenärztliche Vereinigungen Apothekerverbände Interpretation der Ergebnisse und Schlussfolgerungen Interpretation der Repräsentativität der Studie Interpretation der Ergebnisse zur Anwendung VSDM Interpretation der Ergebnisse zur Anwendung erezept Interpretation der Ergebnisse zur Anwendung Notfalldatensatz Interpretation der Sicht der Ärzte und Apotheker Interpretation der Sicht der Versicherten Handlungsempfehlungen Versichertenstammdatenmanagement (VSDM) Verordnungsdatenmanagement (VODM) Notfalldatenmanagement (NFDM) Fazit III

5 1 Zusammenfassung der Ergebnisse der wissenschaftlichen Evaluation der Feldtests von R1 A. Ausgangslage und Zielsetzung Die vorliegende Studie hat die Tests der elektronischen Gesundheitskarte im Feld in den Monaten Oktober und November 2008 evaluiert. Aufgabe war es, die Erfahrungen der Ärzte, Apotheker und Versicherten in der Nutzung der elektronischen Gesundheitskarte systematisch zu erfassen und die Akzeptanz der egk Anwendungen im Releasestand 1 bei diesen Nutzergruppen mit wissenschaftlichen Methoden auszuwerten. Anhand der Auswertung der unter Alltagsbedingungen gewonnenen Testerfahrungen der Nutzer sollten Erkenntnisse abgeleitet werden, die zur Weiterentwicklung der Anwendungen der egk für die weiteren Tests der Releasestände 2 und 3 dienen. Es wurde keine technische Evaluation und damit keine Bewertung der Telematikinfrastruktur durchgeführt. Zum Zeitpunkt der wissenschaftlichen Evaluation von Release 1 liefen die Tests bereits mehrere Monate. Der Einsatz der egk und die Durchführung der Testmaßnahmen waren daher weitgehend etabliert. Da die Tests in den Regionen als auch in den einzelnen Einrichtungen zu jeweils verschiedenen Zeitpunkten aufgenommen worden waren und im Feld eine Vielzahl verschiedener Systeme und Komponenten mit jeweils unterschiedlichem Implementierungsgrad im Einsatz war, fand die Evaluation der Tests in den Regionen und Praxen unter heterogenen Testbedingungen statt. Die wissenschaftliche Auswertung des umfangreichen Datenmaterials hat eine Vielzahl von Ergebnissen und Erkenntnissen gebracht, die für die weitere Ausarbeitung der Anwendungen der elektronischen Gesundheitskarte, ihrer Testung sowie für die spätere Einführung in die Flächenversorgung von Bedeutung sein dürften. Diese werden in diesem Bericht sowie beigefügtem Anhang ausführlich dargestellt. Der evaluierte Release Stand 1 wird im bevorstehenden Rollout der egk noch nicht zur Anwendung kommen. Zunächst wird die egk nur mit der Anwendung VSD lesen in die Fläche eingeführt werden. Dies geschieht in 2009 im Rahmen des Basis-Rollouts mit Offline-Funktionalität, ab 2010 dann mit der Möglichkeit die Versichertenstammdaten auch online updaten zu können ( Online-Funktionalität ). Erst im Anschluss daran soll den 1

6 Planungen der gematik folgend die in dieser Studie evaluierte Funktionalität von Release mit den Anwendungen everordnung und Notfalldatensatz zum Tragen kommen. Die Aussagen dieser Studie sind daher nicht als Solches auf die in der Fläche im Rahmen des Basis-Rollouts (2009) bzw. Online-Rollouts (2010) zum Einsatz kommenden Gesundheitskarte übertragbar. Da der evaluierte Releasestand nur eine Zwischenstufe in der Testung weiterer Releasestände mit optimierter bzw. erweiterter Funktionalität darstellt, richten sich die Evaluationsergebnisse vorrangig an Personen, die innerhalb der gematik sowie für die beteiligten Gesellschafter an der Konzeption und Spezifikation der Anwendungen der Gesundheitskarte arbeiten und an den Kreis der Entscheidungsträger, der für die Ausgestaltung und Einführung der elektronischen Gesundheitskarte in Deutschland Verantwortung trägt. B. Methodik und Vorgehen Zur Evaluation von Release 1 wurden Testteilnehmer bundesweit in allen 7 Testregionen mittels standardisierten Fragebögen bzw. strukturierten Interviews befragt sowie Prozessmessungen und teilnehmende Beobachtungen durchgeführt. Die Evaluationsmethoden sind sowohl für spezifische Funktionalitäten als auch verschiedene Zielgruppen adaptiert und orientieren sich an den empirischen Erfahrungen der Testteilnehmer. Zu Beginn der Evaluation wurden über sogenannte Strukturkriterienfragebögen jeweils Art, Anzahl und Releasestand der Komponenten erhoben, wie sie zum Zeitpunkt der wissenschaftlichen Evaluation in den in die Studie einbezogenen Einrichtungen vorlagen. Mehr als 60% aller testteilnehmenden Ärzte und Apotheker wurden vor Ort besucht. Über standardisierte Fragebögen mit jeweils mehr als 120 Fragen wurden ihre Einstellungen sowie Erfahrungen mit dem Einsatz der egk in Release 1 erhoben. In Ergänzung dazu wurden vor Ort für alle R1 Anwendungen Prozessabläufe und -zeiten gemessen und analysiert. Die Ergebnisse der Akzeptanz- und Prozessanalysen in den Arztpraxen und Apotheken wurden jeweils den entsprechenden Ergebnissen aus der IST-Analyse gegenübergestellt. Die Prozesszeiten zwischen egk und KVK wurden trotz der völlig unterschiedlichen Technologie beider Kartensysteme vorgenommen (Prozessor- vs. Speicherkarte), da die Anwender in ihrem Alltag ebenfalls die Prozessperformance der 2

7 beiden Technologien mit einander vergleichen werden und zudem ein anderer, geeigneter Vergleichsparameter nicht vorliegt. Alle 11 testteilnehmenden Krankenhäuser waren in Form semi-strukturierter Interviews in die Evaluation einbezogen ( Einzelfallanalysen ). Für Release 1 wurde zudem eine Versichertenbefragung durchgeführt. Von den rund testteilnehmenden Versicherten wurden rund angeschrieben. Über Versicherte haben ihre Akzeptanzfragebögen zurückgesandt und damit eine der bisher größten Versichertenbefragungen zur Gesundheitskarte in Deutschland ermöglicht. Ergänzend zu den Akzeptanzanalysen bei den Leistungserbringern und Versicherten wurden in allen Testregionen semi-strukturierte Interviews mit Vertretern der Kostenträger und Leistungserbringer Organisationen geführt, die in ihren jeweiligen Bereichen direkt oder indirekt in die Testung oder Einführung der Gesundheitskarte verantwortlich eingebunden sind ( Einzelfallanalysen ). Methodisch wurde die Akzeptanz der Ärzte, Apotheker und Versicherten anhand der in der Rechtsverordnung genannten Kriterien sowie anhand der Kriterien des wissenschaftlichen Technologieakzeptanzmodells TAReGK der Universität Bayreuth ermittelt. C. Ergebnisse der wissenschaftlichen Evaluation und Schlussfolgerungen Aufgrund der großen Stichprobe und Zahl befragter Testteilnehmer sowie durchgeführter Prozessmessungen liegt eine repräsentative Erhebung vor, deren Aussagen auf die Gesamtheit der testteilnehmenden Personen und Einrichtungen übertragen werden kann. C1 Akzeptanz im Allgemeinen Zu den im Folgenden kurz zusammengefassten, wichtigsten Ergebnissen der wissenschaftlichen Studie zählt die Erkenntnis, dass die Mehrheit aller Befragten die elektronische Gesundheitskarte grundsätzlich für sinnvoll hält. Rund 60% der befragten Ärzte und Apotheker sehen das Potenzial, das mit dem Aufbau der Telematikinfrastruktur und der elektronischen Gesundheitskarte sowie ihren Anwendungen zusammenhängt und halten die elektronische Gesundheitskarte prinzipiell für sinnvoll. Die grundsätzlich 3

8 positive Einstellung der Versicherten zur Karte ist mit über 80% Zustimmung noch größer als bei den Leistungserbringern. Grund der positiven Grundeinstellung ist der mögliche Nutzen der neuen, zusätzlichen Funktionalität, den sich die Befragten durch die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte erhoffen. Ärzte und Apotheker erhoffen sich mit der Gesundheitskarte eine leichtere Kommunikation mit anderen Leistungserbringern und einen verbesserten Zugang zu medizinischen Informationen über ihre Patienten, die häufig auch von anderen Ärzten oder in Kliniken mitversorgt werden. Für Versicherte steht ihre verbesserte medizinische Versorgung im Vordergrund, die sie sich durch die Verfügbarkeit medizinischer Informationen zu ihrer Person erhoffen. Rund 80% der in dieser Studie befragten Versicherten mit Gesundheitskarte gaben dies auch als Hauptgrund für ihre Testteilnahme an. Bemerkenswert ist, dass sich nur knapp die Hälfte der Versicherten und Testteilnehmer hinreichend gut über die egk informiert fühlen. Hier besteht ganz offensichtlich ein weiterer Informationsbedarf, der noch nicht ausreichend gedeckt ist. Bei Ärzten und Apothekern gaben 85% der Befragten an, gut bis sehr gut informiert und im Umgang mit der Karte und ihren Anwendungen erfahren zu sein. Diese prinzipiell positive Grundeinstellung der Befragten relativiert sich jedoch, wenn sie nach ihrem Gesamturteil befragt werden, in das neben ihrer Grundeinstellung auch ihre eigenen Erfahrungen einfließen, die sie im Laufe der Tests von Release 1 mit der Karte und deren Anwendungen gemacht haben. Nach ihrem Gesamturteil befragt beurteilen nur noch etwas mehr als 60% der Versicherten die Gesundheitskarte insgesamt positiv. Bei Ärzten und Apothekern beurteilen nur noch 20% der Befragten die Gesundheitskarte insgesamt positiv, rund 30% geben der egk ein mittelmäßiges Gesamturteil und gut 50% bewerten sie insgesamt als schlecht bzw. sehr schlecht. Ein Grund für die deutlich schlechtere Gesamtbeurteilung der egk durch Ärzte und Apotheker im Vergleich zu den Versicherten liegt wohl darin, dass die Leistungserbringer im Vergleich zu den Versicherten in ihrer täglichen Arbeit deutlich mehr Erfahrungen mit den Anwendungen der egk sammeln konnten, die weniger positiv beurteilt wurde. In der Akzeptanzforschung ist ein Zusammenhang zwischen Akzeptanz und Erfahrung gut belegt. Ein Indiz für diese Interpretation bietet die vorliegende Studie auch an anderen 4

9 Stellen, in denen ein direkter Zusammenhang zwischen häufiger Nutzung und negativer Beurteilung einer Anwendung direkt belegbar war. Bei den Versicherten scheint hingegen ihre positive Grundeinstellung in einem deutlich größeren Umfang in die Gesamtbeurteilung eingeflossen zu sein als ihre eigene, oft geringe Erfahrung mit den Anwendungen der egk. So haben weniger als 15% der testteilnehmenden Versicherten die Anwendung everordnung genutzt, bei den Notfalldaten waren dies sogar weniger als 2%. Im Wesentlichen haben die Versicherten bei der Beurteilung zur egk daher nur die bisherige Funktionalität der KVK bewerten können. C2 Versichertenstammdaten Die Praktikabilität der Anwendung Versichertenstammdaten wird von rund 75% der befragten Mitarbeiter in den Arztpraxen insgesamt als gut bis befriedigend bewertet. Der Zeitbedarf für das Auslesen der Versichertenstammdaten dauerte mit der egk im Durchschnitt etwa doppelt so lange wie mit einer herkömmlichen Krankenversichertenkarte (ca. 10 Sek. mit egk vs. ca. 5 Sek. mit KVK). Da die VSD im Feldtest Release 1 über den Konnektor aus dem geschützten Bereich ausgelesen wurden, liegt ein Grund für die längere Auslesezeit in der unterschiedlichen Technologie der hier miteinander verglichenen Kartensysteme und dem höheren Sicherheitsstandard der egk. Da aber auch mit der egk in mehr als einem Viertel der evaluierten Prozesse eine Auslesezeit im Median von 5 Sek. gemessen wurde, gibt es egk Installationen, die trotz komplexerer Sicherheitstechnologie KVK Prozesszeiten aufweisen, d.h. eine Annäherung der Auslesezeiten technisch realisierbar scheint. Eine Optimierung der in dieser Studie im Feld gemessenen Auslesezeit für die späteren Releasestände scheint geboten, da das mit dem Einlesen der VSD betraute Praxispersonal in rund 70% der besuchten 112 Arztpraxen den Wunsch nach einem schnellerem Auslesevorgang der VSD von der egk äußerte. Die Steigerung des Anteils an egk Installationen, die die VSD annähernd in KVK Geschwindigkeit auslesen können, sollte die Akzeptanz der Anwendung daher noch weiter erhöhen. Der Basis-Rollout ist hiervon allerdings nicht berührt, da hierin die VSD über ein BSC Terminal aus dem ungeschützten Bereich, und nicht über einen Konnektor aus dem geschützten Bereich, ausgelesen werden. 5

10 In 30% der Praxen traten nach eigenen Angaben oft Fehler beim Einlesen und Übertragen der VSD in das Primärsystem der Praxis auf. Zu den Ursachen konnten die befragten Ärzte bzw. Arzthelferinnen keine definitiven Angaben machen. Sie vermuteten Interoperabilitätsprobleme zwischen den Komponenten der Telematikinfrastruktur und dem Primärsystem als Ursache, ohne dies tatsächlich einschätzen und beurteilen zu wollen bzw. zu können. Da im Rahmen der vorliegenden Studie keine begleitende technische Evaluation vorgesehen war bzw. durchgeführt wurde, können spezifisch technische Angaben weder zu möglichen Ursachen der verlängerten Auslesedauer, noch zu der erhobenen Fehlerrate gegeben werden. C3 everordnung Die Messungen der Prozesszeiten für die Erstellung und Speicherung von elektronischen Rezepten auf der Gesundheitskarte ergaben einen signifikant größeren Zeitbedarf als dies für die Ausstellung von herkömmlichen Papierrezepten während der IST-Analyse festgestellt wurde. Die Prozessanalyse ergab ferner, dass einige häufig vorkommende arbeitsteilige Prozesse bei der Rezeptausstellung zwischen Arzt und Praxismitarbeitern nicht oder nicht in dem notwendigen Umfang mit der elektronischen Gesundheitskarte durch die Primärsysteme in den Praxen umgesetzt waren. Im Rahmen der begleitenden Beobachtung und der Befragung der Testteilnehmer wurden mehrere Ansatzpunkte für eine optimierte Integration der Anwendung in die täglichen Abläufe von Arztpraxen identifiziert, die im vorliegenden Bericht erläutert werden. Zusätzlich zu den Defiziten bei der Integration der everordnung in die Praxisabläufe traten Stabilitätsprobleme und Fehlermeldungen auf, die herstellerabhängig unterschiedlich stark ausgeprägt waren. All diese Faktoren wirken sich nachteilig auf die Akzeptanz und Bewertung der Praktikabilität der everordnung durch die Ärzte aus. Gleiches gilt auch für die Einschätzung der Apotheker zur Akzeptanz und Praktikabilität der Anwendung. Die Prozessanalyse in Apotheken ergab, dass das Auslesen einer everordnung durchschnittlich etwa doppelt so lange dauert wie dies bei Papierrezepten der Fall ist. Ein Trainingseffekt, d.h. eine Verkürzung der Zeitdauer des Auslesens in solchen Apotheken, die überdurchschnittlich viele elektronische Verordnungen ausgelesen haben, konnte nicht identifiziert werden. Im Gegenteil wurde festgestellt, dass Apotheker mit überdurchschnittlich vielen ausgelesenen elektronischen Rezepten den Zeitbedarf für die Bearbeitung von elektronischen Verordnungen signifikant häufiger als hoch bis sehr hoch eingeschätzt haben als jene Apotheker, die eine geringere Zahl an 6

11 elektronischen Rezepten eingelöst haben (47% vs. 13%). Als akzeptanzmindernd hat sich auch die hohe Fehlerrate des Ausleseprozesses erwiesen. Fast jeder Zweite der befragten Apotheker gab an, dass die Fehler- und Störrate bei der Bearbeitung von everordnungen im Release 1 nicht akzeptabel sei. Ursache der hohen Fehlerrate seien nach Angaben der Apotheker Interoperabilitätsprobleme zwischen den einzelnen dezentralen Komponenten der Telematikinfrastruktur und den Primärsystemen der Apotheken. Nähere Hinweise auf die genauen Ursachen der Interoperabilitätsprobleme können anhand der wissenschaftlichen Evaluation nicht ohne eine zusätzliche Analyse der zugrunde liegenden technischen Vorgänge abgeleitet werden. C4 Notfalldaten Die Testung der Notfalldaten im Feld fand bisher nur in wenigen Praxen und mit wenigen Versicherten statt. In 2008 wurden für die bundesweit mehr als testteilnehmenden Versicherten zusammen rund 600 Notfalldatensätze erstellt. Bezogen auf die Zahl eingelesener Gesundheitskarten (ca ) wurde demnach für rund 2% der Versicherten, die mit ihrer egk einen testteilnehmenden Arzt besucht haben, ein Notfalldatensatz angelegt. Die geringe Nutzung der Anwendung spiegelt sich auch in den Evaluationsergebnissen wider. Nur 46 von insgesamt 112 in der Studie befragten Testärzte (entspricht etwa 40%) haben bisher Notfalldaten geschrieben. Von diesen haben wiederum nur 3 Ärzte einen bereits angelegten Notfalldatensatz geändert. Im Krankenhaus wurde im Zeitraum der Evaluation bei keinem testteilnehmenden Versicherten im Echtzeitbetrieb ein Notfalldatensatz angelegt oder eingesehen. Besonders auffällig bei der Prozessanalyse und Zeitmessung war der hohe Zeitbedarf (bis zu 30 min), der für die Erstellung des Notfalldatensatzes in den Praxen notwendig war. Als problematisch erwies sich zudem die PIN-Eingabe, insbesondere bei älteren und behinderten Patienten. Über 50% der befragten Ärzte berichteten, dass ihre Patienten oft Probleme mit der PIN-Eingabe hatten, 10% der Ärzte antworteten sogar, dass dies immer der Fall war. In der wissenschaftlichen Auswertung der Akzeptanzbefragung wurde die Praktikabilität der Anwendung Notfalldaten in Release Stand von den Ärzten insgesamt als ungenügend bewertet. Die befragten Ärzte lehnen die elektronische Speicherung von Notfalldaten aber nicht grundsätzlich ab. Sie stehen der digitalen Bereitstellung von Notfalldaten grundsätzlich sogar positiv gegenüber. Ca. 80% der befragten Ärzte glaubt, dass das Vorliegen medizinischer Informationen im Notfall grundsätzlich die medizinische Behandlung verbessern kann. Kritisiert wird daher 7

12 vorrangig die Art und Weise, wie der Notfalldatensatz in Release 1 in den Praxen anwendungstechnisch als auch inhaltlich zur Testung bereitstand. Grundlegende Verbesserungen werden über die gesamte Anwendung, beginnend mit der Optimierung des PIN-Verfahrens, der Interaktion mit den Primärsystemen bis hin zu den Inhalten des Notfalldatensatzes als notwendig angesehen. C5 Versichertenbefragung Zu den wichtigsten Ergebnissen der Versichertenbefragung zählen nicht nur die eingangs skizzierten Erkenntnisse zur Information, Erfahrung und allgemeinen Akzeptanz der testteilnehmenden Versicherten, sondern auch Informationen zu den Gründen der Nicht- Testteilnahme und der Einstellung der Versicherten zu den Themen Datenschutz und Datensicherheit. Hier zeigt sich eine zweigeteilte Interessenslage bei den Versicherten. Testteilnehmende Versicherte verbinden mit der egk, wie eingangs erwähnt, in erster Linie den Wunsch nach einer verbesserten medizinischen Versorgung und eine verbesserte Verfügbarkeit medizinischer Informationen zu ihrer Person. Nicht am Test teilnehmende Personen bzw. Testablehner geben für ihre ablehnende Haltung sowohl datenschutzrechtliche Bedenken als auch den bürokratischen Aufwand an, der mit der egk verbunden ist bzw. sein kann (z.b. die Zustimmung zu freiwilligen Anwendungen, das PIN-Verfahren). Bemerkenswert sind auch hier die Ergebnisse der Subgruppenanalysen, wonach die nicht-testteilnehmenden Versicherten in einem deutlich größeren Umfang Erfahrung in der Computernutzung und auch mit dem Internetzahlungsverkehr haben als die am Test teilnehmenden Versicherten. Im Umkehrschluss würde dies bedeuten, dass die mit den Chancen und den Risiken der Nutzung digitaler Informationswege eigentlich erfahreneren Versicherten eher auf die Testteilnahme verzichtet haben als weniger erfahrene Versicherte. Gleichzeitig gab die Gruppe der Nicht-Testteilnehmer prozentual deutlich öfter an, sich nicht ausreichend über die Themen Datenschutz und Datensicherheit informiert zu fühlen als die weniger computererfahrenen Testteilnehmer. Trotz der Vielzahl an Maßnahmen durch die gematik (z.b. Whitepaper Sicherheit) und das BMG besteht damit ein erhebliches, mithin nicht ausreichend gedecktes Informationsbedürfnis und -defizit insbesondere bei den Versicherten, die, bedingt durch ihre eigene, häufige Nutzung von Computern und Internet, neuen Technologien gegenüber eigentlich offen stehen sollten. 8

13 Die unterschiedliche Interessenslage zum Thema Datenschutz und Datensicherheit, vielleicht aber auch nur der unterschiedliche Informations- und Aufklärungsstand der Versicherten, zeigt sich auch bei den Antworten auf die Frage an die Versicherten, ob sie eher den Schutz der eigenen Daten oder eine verbesserte Behandlung durch vereinfachten Zugriff auf ihre Daten höher gewichten würden. Rund 25% der befragten Testteilnehmer gewichten die vereinfachte Zugriffsmöglichkeit und eine dadurch verbesserte Behandlung deutlich höher als den Schutz der eigenen Daten. Für fast ebenso viele Versicherte ist der Datenschutz weitaus wichtiger als die Datenverfügbarkeit. Für das genaue Verständnis der Präferenzen der Versicherten bzw. von Versichertengruppen wären weitere, detaillierte Untersuchungen dieser Frage notwendig. Ein klares Bild ergab sich hingegen bei der Frage nach der Sinnhaftigkeit des Verbergens medizinischer Information vor Ärzten. Mehr als 80% der Versicherten hält dies für nicht sinnvoll. D Handlungsempfehlungen Die Ergebnisse der Evaluation von Release 1 haben gezeigt, dass die Nutzer der elektronischen Gesundheitskarte der Weiterentwicklung der Funktionalitäten der bisherigen Krankenversichertenkarte positiv gegenüberstehen. Bei den Leistungserbringern (Ärzte und Apotheker) hat der Release Stand 1 der egk allerdings im Vergleich zur Krankenversichertenkarte und dem heutigen Papierrezept mit Ausnahme des Datenschutzes / Datensicherheit, der als gleichwertig wahrgenommen wird, über alle anderen in der Testverordnung genannten Kriterien hinweg deutlich schlechtere Akzeptanzwerte. Die Evaluation der Tests hat Optimierungspotential aufgezeigt, das bei allen Anwendungen und auch bei der Handhabung der elektronischen Gesundheitskarte durch die Nutzer besteht. Für den in diesem Jahr beginnenden Basis-Rollout ergeben sich aus den Erkenntnissen dieser Studie, wie oben bei der Anwendung VSD kurz ausgeführt, keine Auswirkungen. Für den Online-Rollout, bei dem die VSD erstmals im Wirkbetrieb über einen Konnektor aus dem geschützten Bereich ausgelesen werden, ist die Sicherstellung adäquater VSD Auslesezeiten im Feld (Feldtest Release 2a ab Q1 2010) wichtig. Die Umsetzung der Erkenntnisse aus dem Anwendertest von Release 2a und die Optimierungsmaßnahmen, die die gematik nach dem Feldtest Release 1 und den noch in diesem Jahr stattfindenden 9

14 Tests (z.b. Proof-of-Concept) eingeleitet hat sind für den Erfolg des Feldtestes Release 2a und des nachfolgenden Online-Rollouts von zentraler Bedeutung. Abschließende Bewertungen der Anwendungen everordnung und Notfalldaten können wegen des ungenügenden Implementierungsgrades von Release 1 im Feld nicht getroffen werden. Vor einer Re-Evaluation dieser Anwendungen sind die entsprechenden Anwendungsfälle und -prozesse zu optimieren. Zudem sollten Mindestanforderungen an die Primärsysteme definiert werden, um einen Implementierungsstand zu erreichen, der den komplexen Alltagsanforderungen der Praxen, Apotheken und Kliniken gleichermaßen gerecht wird. Zu optimieren sind ferner die Testmaßnahmen in der frühen Entwicklung und Erprobung der Anwendungen unter Einbezug der gängigen Primärsysteme, unter Wahrnehmung der End-zu-End-Perspektive durch die gematik. Die Einführung einer Proof-of-Concept-Phase durch die gematik ist ein erster wichtiger Schritt in der Optimierung der Testmaßnahmen. Bereits geplante Maßnahmen zur Testerweiterung um einen Proof-of-Concept und einen Integrationstest sind stringent weiter zu verfolgen und über die Anwendungen der egk hinweg konsistent umzusetzen. Bei der Testung ist die gematik auf eine verbindliche Zusammenarbeit mit den Primärsystemherstellern und eine stringente Umsetzung der Anwendungen bzw. Implementierungslösungen in den Testregionen angewiesen. Die Evaluation des Feldtests von Release 1 hat gezeigt, wie wichtig es für die Akzeptanz der Anwendungen ist, dass sie nur nach erfolgreichen Anwendertests flächendeckend im Feld zur Testung bereitgestellt werden. Dies gilt nicht nur für die Akzeptanz der Anwendungen und der elektronischen Gesundheitskarte bei den Testteilnehmern, sondern auch für die Wahrnehmung der Akzeptanz in der nicht beteiligten Öffentlichkeit und damit für den Erfolg des Projektes als Ganzes. Aus diesem Grund sind alle an der Konzeption und Ausgestaltung der Anwendungen der elektronischen Gesundheitskarte Beteiligten aufgerufen, die Erkenntnisse dieser Studie zur Optimierung der Anwendungen und der weiteren Tests zu nutzen. 10

15 4.4 Ergebnisse der Einzelfallanalysen im Krankenhaus Beschreibung der Stichprobe der teilnehmenden Kliniken Im Rahmen dieser Analyse wurden in den Einzelfallanalysen Mitarbeiter der elf teilnehmenden Test-Krankenhäuser befragt und damit alle 7 Testregionen abgedeckt. Acht der befragten Krankenhäuser sind nach Krankenhausbedarfsplan Häuser der Grundund Regelversorgung, zwei der Schwerpunktversorgung und eines der Maximalversorgung. Bei sechs Krankenhäusern handelt es zudem um akademische Lehrkrankenhäuser der ortsansässigen medizinischen Fakultäten. Die Mehrheit der Krankenhäuser sind in freigemeinnütziger Trägerschaft (sechs Kliniken), drei in kommunaler und zwei sind in privater Trägerschaft, jedoch als gemeinnütziges Kommunalunternehmen tätig Krankenhausinformationssystem und Hardware Der Themenkomplex Krankenhausinformationssystem (KIS) und Hardware umfasste im Wesentlichen, ob die Interoperabilität zwischen KIS und elektronischer Gesundheitskarte grundsätzlich gegeben ist, welcher Konnektor verwendet wird und ob weitere Umrüstungen in Sachen Hard- und Software geplant sind. Identifiziertes Hauptproblem ist die mangelhafte Stabilität der Netzwerkfunktionalität zwischen KIS, Konnektor und Kartenlesegerät im bisherigen Testverlauf. Bei der Mehrzahl der befragten Kliniken besteht auch heute noch eine relevante Instabilität der Verbindung mit häufigen Abstürzen, wobei auch der Status der SMC-B verloren wird. Dies hat dann jeweils zur Folge, dass das gesamte System jeweils neu gebootet werden muss und wieder eine neue Authentifizierung mittels eines HBA / SMC-B notwendig ist. Zudem ist wegen der Stabilitätsprobleme die SMC-B nicht adäquat einsetzbar. Einige Kliniken haben aufgrund der nicht gegebenen Stabilität in der getesteten Umgebung unter anderem die Realtime-Tests sowie Schulungen für Mitarbeiter vorerst gestoppt. Aufgrund des bisherigen Testverlaufes hat fast keine der befragten Kliniken zum jetzigen Zeitpunkt weitere Umrüstungen an Hard- oder Software hinsichtlich der elektronischen Gesundheitskarte geplant. Zwar beabsichtigen einige Kliniken die Anschaffung weiterer Kombi-Kartenleser, jedoch soll zunächst die Stabilität des jetzigen Systems gewährleistet sein. Aufgrund der wenigen elektronischen Gesundheitskarten, die in den Krankenhäusern aktuell auflaufen, wird eine Aufrüstung momentan nicht für sinnvoll erachtet. 142

16 4.4.3 Praktischer Einsatz der egk in den Kliniken In 10 von 11 Kliniken konnten zum Zeitpunkt der Evaluation VSD eingelesen werden. In den meisten Kliniken wurden neben der zentralen Patientenaufnahme auch ausgewählte Bereiche mit der notwendigen Telematikinfrastruktur ausgestattet (z. B. Ambulanzen, Zentrale Notaufnahme). Nach Angaben der befragten Kliniken ist aber bisher die Zahl an Patienten, die mit einer elektronischen Gesundheitskarte zur Aufnahme kamen noch sehr gering und würden kaum ausreichen, um von belastbaren Erfahrungen im Hinblick auf einer späteren Echtbetrieb berichten zu können Heilberufsausweis und SMC-B in den Kliniken Erst in fünf der elf befragten Krankenhäuser haben ausgewählte Klinik-Ärzte bereits Test- HBA s erhalten und könnten somit, falls die anderen Voraussetzungen gegeben sind, theoretisch freiwillige Anwendungen in der Realität testen. Eine Klinik hat die HBA s bereits im Mai 2007 ausgegeben, in einem Krankenhaus haben aktuell bereits ca. 80 % aller Ärzte einen Heilberufsausweis. Diese Kliniken nehmen damit eine Sonderstellung ein. Die meisten Kliniken verfügen nur über ein bis zwei von Ärzten zu Testzwecken geliehene HBA s, die zudem zumeist in der EDV zur Wartung des Systems verwahrt werden (notwendig z. B. nach einem Konnektor-Restart). Ausgaben von HBA s an nichtärztliche Berufsgruppen wurden nicht verzeichnet. Drei der Kliniken, die bereits HBA s an ihre Ärzte ausgegeben haben, haben diese in einem zentralen, durch die Klinik Vor-Ort koordinierten Verfahren beantragt, wodurch ein dezentrales Postident-Verfahren nicht mehr notwendig war. Lediglich diejenigen Ärzte, die an den entsprechenden Vor-Ort-Terminen nicht anwesend waren, mussten den HBA über Postident beantragen. Dieser Vorgang gestaltete sich deutlich schwerer und langwieriger. Tatsächlich zeigten sich in der Praxis erhebliche Umsetzungsprobleme bei der Beantragung, sobald ein dezentrales Vorgehen und insbesondere ein Postident-Verfahren notwendig wurde. Das Verfahren wurde von den teilnehmenden Ärzten nach Angaben der Befragten als sehr zeitaufwändig, unpraktikabel (z. B. auch nicht delegierbar) und mit erheblichen Unsicherheiten behaftet (u. a. waren z. B. viele Postfilialen mit dem Verfahren überhaupt nicht vertraut) eingeschätzt. Zudem sei das Online-Formular zur HBA- Beantragung auch aufgrund der juristisch wohl notwendigen, aber als sperrig empfundenen Formulierungen, relativ kompliziert gestaltet. Das Ausfüllen für Laien ohne 143

17 Hilfestellung sei kaum möglich. Das beim dezentralen Verfahren notwendige Postident- Verfahren wird von den damit befassten Ärzten abgelehnt. Das Verfahren der zentralen Ausgabe hat sich gegenüber dem dezentralen Verfahren damit in den betreffenden Kliniken im Test bei einer ausgewählten Ärztegruppe bewährt. Diese Kliniken planen, dieses zentrale Verfahren auch anzuwenden, wenn in Zukunft alle Ärzte der Klinik mit einem HBA ausgestattet werden müssten. Die Erfahrungen in den Kliniken, die hierzu Aussagen machen konnten, haben gezeigt, dass die HBA- Beantragung über das Postident-Verfahren schlecht funktioniert hat. Als nächstes wurde gefragt, wie der Authentifizierungsprozess mittels HBA in die täglichen Arbeitsabläufen integriert wurde. Die Meinung der Befragten aus den Kliniken, die zu diesem Thema überhaupt Erfahrungen beitragen konnten, war einhellig. Die individuellen Steck-Prozeduren der Ärzte-HBA s haben sich nach Angaben der Befragten im Pretest als problematisch dargestellt, die Akzeptanz dieses Verfahrens im ärztlichen Alltag ist gering. So wurde bei den befragten Kliniken die zentrale Authentifizierung über die SMC-B (anstelle des individuellen HBA) in der Klinik als einzig praktikable Lösung angesehen. Doch auch die Autorisierung mittels der SMC-B aus dem KIS heraus sei sehr umständlich und für den normalen Anwender (Arzt) nicht mit vertretbarem Aufwand durchführbar. Darüber hinaus würden häufig Probleme, sprich Systemabstürze, des Konnektors und somit auch mit der SMC-B auftreten. Das System sei aber nicht auf Remote-Management ausgelegt, was zur Folge hat, dass das rebooten nur mit PIN möglich und immer eine Person mit gültigem HBA Vor-Ort notwendig ist. Es sei aber im Klinikalltag nur schwer möglich, immer den HBA eines Mediziners in der IT-Abteilung (Standort des Konnektors) zu verwenden, wenn technische Probleme auftreten. Zudem stellt sich dann die Frage, wer hierfür seinen HBA dafür zur Verfügung stellt und damit für die Freischaltung für mehrere hundert Ärzte, die dann keinen HBA mehr brauchen, verantwortlich zeichnen soll. Diese allgemeine Freischaltung wird aber aus Praktikabilitätsgründen für notwendig erachtet, wenn man auf ständiges individuelles Stecken des HBAs verzichten möchte. Diese und ähnliche Prozessszenarien seien in den bestehenden Fachkonzepten jedoch nicht ausreichend dargelegt bzw. berücksichtigt. Aus diesen Gründen halten viele der befragten Kliniken einen Art IT-BA ( Informationstechnologie-Berufsausweis für verantwortlichen IT-Mitarbeiter) zur Entstörung, Fehlersuche und Testung der egk-komponenten nicht nur für wünschenswert, sondern unter Praktikabilitätsgesichtspunkten für unabdingbar. Dieser IT-BA sollte analog zum HBA funktionieren mit einem eigenen Attribut, dass dieser nur 144

18 für die EDV bestimmt ist. Zur damit verbundenen Datenschutzproblematik wird angeführt, dass die IT-Mitarbeiter auch heute über das KIS auf Patientendaten zugreifen können und damit ohnehin zum Datenschutz verpflichtet seien. Mit einem derartigen IT-BA könnte dann auch das HBA-Antragsverfahren für einen neuen, gesperrten oder zu ändernden HBA verkürzt und vereinfacht werden, in dem man sich beispielsweise über das Internet mit einem Klinik-IT-BA in einem Trustcenter auf einer eigenen Meldeebene anmelden kann und bestätigen, dass der Arzt wirklich an der Klinik als Arzt angestellt ist. Der Klinik lägen meist auch bereits elektronische Passbilder für die jeweiligen Mitarbeiterausweise vor. Dabei haftet der Inhaber des IT-BA für die Richtigkeit der Angaben Anwendungen der elektronischen Gesundheitskarte Versichertenstammdaten Insgesamt haben 10 von 11 Kliniken bereits in Teilbereichen auf den Echtzeitbetrieb umgestellt und können somit technisch auch VSD einlesen. Die vorgefundenen Probleme mit der technischen bzw. physikalischen Stabilität der elektronischen Gesundheitskarten sind dabei marginal, nur einige wenige elektronische Gesundheitskarten konnten aufgrund defekter Chips bisher nicht ausgelesen werden, die Fehlerrate liegt damit ähnlich wie bei der bisherigen konventionellen Krankenversicherungskarte. Die IT-technische Weiterverarbeitung der so eingelesenen VSD der elektronischen Gesundheitskarte gestaltet sich jedoch unterschiedlich. Einige Kliniken können heute die Versichertenstammdaten voll weiterverarbeiten und stellen bereits das Mapping dar, haben also die Übermittlung und Rückkopplung der Versichertenstammdaten zu den Krankenkassen bereits erfolgreich getestet. Die Mehrzahl der Kliniken können zwar die VSD in das KIS einlesen, aber die Verbindung zum 301-Datensubsystem ist entweder gar nicht möglich oder funktioniert noch nicht zweiseitig. Dennoch geben die meisten aktiv testenden Krankenhäuser an, dass das Einlesen der VSD an sich grundsätzlich problemlos verläuft. Nur die Dauer des ersten Einlesens einer elektronischen Gesundheitskarte (C2C-Authentifizierung) von rund sieben bis 18 Sekunden wird als zu lange angesehen, insbesondere vor dem Hintergrund, dass sich diese Zeit beim Online-Verfahren voraussichtlich nochmals deutlich verlängern wird. Dies ist vor allem für die zentrale administrative Patientenaufnahme relevant, in der mehrere 145

19 Patienten parallel in hoher Zahl aufgenommen werden und somit zeitliche Verzögerungen besonders im Prozess auffallen. Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass das grundsätzliche Problem für die geringe Testerfahrung mit relativ wenigen aussagekräftigen Erfahrungen auch hier der geringe Traffic an Patienten mit einer elektronischen Gesundheitskarte ist, so dass kaum ein Test mit Echtkarten durchgeführt werden konnte. Zumeist wurden Testkarten zu Testzwecken in der EDV-Abteilung eingelesen und auch als Testfälle dokumentiert. In den Kliniken die bereits Erfahrungen sammeln konnten verläuft das Auslesen der Versichertenstammdaten aber meist problemlos. Nur die Weiterverarbeitung der Daten gestaltet sich problematisch und die Dauer des Einlesens wird kritisiert Elektronische Verordnung Elektronische Verordnungen wurden im realen Echtzeitbetrieb bisher in keiner der befragten Kliniken ausgestellt. Lediglich zwei Kliniken haben bereits die Erstellung von everordnungen im Test durchgespielt und die Funktionalität ist hinsichtlich der Komponenten theoretisch gegeben. In der Praxis ist jedoch bisher ist noch kein Anwendungsfall in Echtzeit eingetreten. Eine Klinik plant aktuell die everordnung in Realität einzuführen in einer Abteilung, in der viele Rezepte ausgestellt werden und die über viele wiederkehrende Patienten verfügt. Entsprechende Bemühungen in gleicher Intensität konnten in anderen Kliniken nicht ermittelt werden. Die Gründe, warum in neun der elf Kliniken praktisch keine Tests durchgeführt werden sind vielfältig. In einer Klinik wird die Applikation everordnung nicht vom KIS unterstützt. Ein anderes Krankenhaus verfügt apparativ selbst nicht über eine Testmöglichkeit, ein Test ist somit nur möglich, wenn das Projektbüro das entsprechende Equipment zum Test mitbringt. Auch ist die Motivation der Ärzte zur Echtzeittestteilnahme nach Angaben der Befragten eher gering, der relativ hohe Aufwand der elektronischen Rezepterstellung wird gegenüber dem aktuellen Nutzen als gering angesehen. Mehrfach erfolgte die Angabe, dass Klinikärzte in ihrem Arbeitsumfeld, in dem die Rezepterstellung eine eher untergeordnete Rolle spielt, die elektronische Verordnung wahrscheinlich ohne Komfortsignaturverfahren kaum akzeptieren würden. 146

20 Notfalldaten Notfalldaten wurden im realen Echtzeitbetrieb bisher in keiner der befragten Kliniken eingelesen, verändert oder ausgestellt. Mit dem Thema Notfalldaten (NFD) haben sich zumindest schon vier der befragten Krankenhäuser im Feldtest Release 1 praktisch befasst. In diesen Häusern können Notfalldaten theoretisch ausgelesen und geschrieben werden. Auch bei dieser Anwendung besteht das ursächliche Hauptproblem darin, dass praktisch kaum egk- Patienten mit NFD existieren und damit keine Echtfälle in den Kliniken auftreten. Berücksichtigt man, wie viele Notfalldaten insgesamt je Testregion geschrieben werden und das überregionale Einzugsgebiet der Kliniken, so ist es auch kaum verwunderlich, dass überhaupt nur eine sehr geringe Anzahl an Patienten mit geschriebenen Notfalldaten in die Krankenhäuser aufgenommen wird. Damit werden zurzeit auch in den befragten Kliniken weder die technische Umrüstung noch die entsprechende Schulung der Mitarbeiter für sinnvoll gehalten, da der Schulungsbedarf und -aufwand für die marginale Zahl an Fällen zu hoch ist. Eine Klinik plant aktuell eine Informationskampagne, um den Traffic zu erhöhen und um Patienten sowie niedergelassene Vertragsärzte bei elektiven Aufnahmen darauf hinzuweisen, sich gegebenenfalls vor dem Eingriff Notfalldaten auf die elektronische Gesundheitskarte schreiben zu lassen Gesamtbeurteilung der egk durch die teilnehmenden Kliniken Im letzten Abschnitt der strukturierten Interviews wurden die Gesprächspartner gebeten eine Gesamtbeurteilung der elektronischen Gesundheitskarte nach ihren bisherigen Erfahrungen in der Klinik abzugeben und Potenziale sowie Problemfelder zu nennen. Die lebenslange, eineindeutige Unique-ID für die Patienten wird aus Krankenhaussicht im aktuellen Umsetzungsstand als Hauptpotenzial der elektronischen Gesundheitskarte gesehen. Diese erleichtere die Administration der Patienten über viele Aufnahmen hinweg und ermögliche eine schnelle sektorübergreifende Patientenzuordnung, was vor allem für eine daraus abgeleitete zukünftige elektronische Patientenakte relevant sei. Des Weiteren würden die Betrugsmöglichkeiten durch die Patienten aufgrund der besseren Identifizierbarkeit minimiert. Die Missbrauchsrate wird dadurch zwar vielleicht geringer, doch werden Bedenken geäußert hinsichtlich des Verfahrens, wie eine Klinik mit den Patienten verfahren soll, die so als Betrüger auffallen. Im Zweifel gälte hier der Behandlungsauftrag der Kliniken und es wird befürchtet, dass die Kliniken letztendlich die 147

21 Kosten für diese Patienten übernehmen müssten falls sich keine übernahmebereite Krankenkasse finde, was im Betrugsfall der Standard sei. Auch die Aktualisierung der Versichertenstammdaten über VSDD wird als gewinnbringende Innovation erachtet, vor allem wegen der schnelleren Kostenzusicherung aufgrund der dann vorliegenden Aktualität und Korrektheit der Stammdaten. Der hauptsächliche Mehrwert der elektronischen Gesundheitskarte wird aus Kliniksicht jedoch nicht in der aktuellen Variante der egk-umsetzung, sondern in der potenziellen Zukunft gesehen und als medizinischer Mehrnutzen über bessere Behandlungsqualität definiert, der sich vor allem durch einen umfassenderen Informationszugriff ergibt z. B. mittels epa, AMTS oder NFD-Varianten. Die Kliniken erhoffen sich vor allem durch eine verbesserte Variante der Notfalldaten einen verbesserten Informationsfluss auch über die Sektorengrenzen hinweg. Aktuell herrscht hier jedoch die Meinung vor, dass die Notfalldaten zwar von der Idee her richtig sind, jedoch in der momentanen Spezifikation sogar eher kontraproduktiv sind. Zudem wird der Nutzen durch die Freiwilligkeit der Anwendung vermindert, der medizinische Mehrwert steht und fällt mit der noch nicht hinreichend geregelten Aktualität, Korrektheit und der Vollständigkeit der Daten. Auch wenn die elektronische Gesundheitskarte als Konzept in den Kliniken grundsätzlich noch positiv gesehen wird, so sehen sich die Krankenhäuser doch vor eine Reihe an Problemen gestellt. Ein grundsätzliches Problem wird in der unzureichenden Information der Versicherten über die Möglichkeiten der elektronischen Gesundheitskarte gesehen, die kaum in den Kliniken geschult und aufgeklärt werden könnten. Nach Meinung der befragten Kliniken muss diese Information der Versicherten ganz klar bei den Kostenträgern liegen. Auf Seiten der Klinikärzte wird die HBA-Problematik als zentral angegeben, da die Ärzte das permanenten Tragen des HBA einüben müssten und vor allem die jedes Mal notwendige persönliche Authentifizierung mit persönlicher Geheimzahl im Klinikalltag kaum zu realisieren sei. Die Notwendigkeit hierfür wird von den Klinikärzten auch nicht gesehen, da aktuell im Vergleich wesentlich umfänglichere Patientendatenbestände, z. B. über das KIS oder die Papierakten, ohne umständliche PIN-Eingabe zugänglich sind. Von Seiten der Ärzte wird auch bemängelt, dass man zwei verschiedene PINs für die Authentifizierung und für das Signieren benötigt. Dieses als kompliziert empfundene Handling der elektronischen Gesundheitskarte minimiert die Akzeptanz der Ärzte. Der 148

22 Authentifizierungsprozess stellt für sie einen Eingriff in funktionierende Abläufe ohne erkennbaren Mehrwert dar. Einhellig wurde die jeweils separate individuelle Authentifizierung mittels HBA abgelehnt und ein Handling nur mittels SMC-B als einzige praktikable Möglichkeit gesehen. Hier müssten zudem die technischen Unzulänglichkeiten, wie die Kommunikation zwischen Konnektor, KIS und Kartenterminal, behoben werden. Auf die bereits. angeführte mangelnde Stabilität des Systems und die Netzwerk- / Konnektorenproblematik wurde ebenfalls bei jedem Interview hingewiesen. Aufgrund des geringen Aufkommens an egk-patienten in den Kliniken konnte auch aus deren Sicht bisher kein wirklicher Test der elektronischen Gesundheitskarte in den Klinken stattfinden. Mehrmals wurde thematisiert, dass die Prozessabläufe in Kliniken wesentlich weniger standardisiert und deutlich komplexer sowie interdependenter seien als etwa in einer Arztpraxis, für die wesentlich ausgefeiltere egk-konzepte vorliegen würden. Hier wurde eine wesentliche inhaltliche konzeptionelle Nacharbeit der egk- Konzepte für den stationären Bereich gefordert. Zudem führen die aktuell noch geringen Anwendungsmöglichkeiten der elektronischen Gesundheitskarte angesichts des personellen, technischen, administrativen und finanziellen Aufwandes zu einem ungünstigen Kosten-Nutzen-Verhältnis. Daher werden in allen befragten Kliniken aktuell andere IT-Projekte höher priorisiert. Zu praktischen Problemen hinsichtlich den Anwendungen der elektronischen Gesundheitskarte konnten aufgrund der sehr geringen Praxiserfahrung nur wenige Kliniken Angaben machen. Kritisch wird die schlechte Performance beim Einlesen der Versichertenstammdaten gesehen, die je Krankenkasse / Kartenhersteller deutlich variieren kann. Beim der elektronischen Verordnung wird der erhebliche zeitliche und technische Mehraufwand gegenüber dem Papierrezept bemängelt, dies basiert jedoch nicht auf tatsächlichen Testerfahrungen. Hinsichtlich der Anwendungen bestand als Einführungshindernis die Meinung, dass die everordnung ohne Komfortsignatur nicht umsetzbar sei und vor Einführung der Notfalldaten die Qualität des Katalogs sowie des Fachkonzeptes verbessert werden müsse. Außerdem müssten hier die Zugriffbeschränkungen veränderbar sein. Nach Meinung der befragten Krankenhäuser verhindert allerdings die patientenseitige PIN- Problematik in ihrer heutigen Form im medizinischen Bereich den realistischen Einsatz der Notfalldaten in der Klinik. 149

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