NoSQL-Datenbanken. Kapitel 2: Key-Value Stores. Lars Kolb Sommersemester Universität Leipzig 2-1

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "NoSQL-Datenbanken. Kapitel 2: Key-Value Stores. Lars Kolb Sommersemester 2014. Universität Leipzig http://dbs.uni-leipzig.de 2-1"

Transkript

1 NoSQL-Datenbanken Kapitel 2: Key-Value Stores Lars Kolb Sommersemester 2014 Universität Leipzig 2-1

2 Inhaltsverzeichnis Key-Value Stores File/Object Storage Services Beispiele: Microsoft Azure Storage Amazon S3 / Dynamo 2-2

3 Object Storage Services Dienst zum Speichern von Objekten (Binärdaten) in der Cloud Upload + Speicherung auf mehreren Knoten Einfache Strukturierung Buckets: einfache (flache) Container Objekte: beliebige Daten (z.b. Datei), beliebige Größe Authentifizierung, Zugriffsrechte Einfache API HTTP-Requests (REST-ful API): PUT, GET, DELETE Einfache Nutzung durch Anwendungen, z.b. DropBox (Online Backup & Sync Tool) Performanz Schnell, skalierbar, hochverfügbar Kosten Pay as you go : #Request, Datenmenge, Upload- und Download-Menge Beispiele: Microsoft Azure Storage, Amazon S3, Google Cloud Storage 2-3

4 Probleme Mehrere Nutzer können auf die gleichen Daten zugreifen Youtube-Videos, kollaborative Arbeit an Dokumenten,... Problem 1: Konkurrierende Schreibzugriffe Conditional Updates: IF AktuelleVersion=X THEN Update Knoten-basierte Versionierung Kopien von Daten werden auf verschiedenen Knoten gespeichert Zuverlässigkeit Redundanz zum Schutz gegen Knoten-Ausfall Lese-Geschwindigkeit mehre Clients können verschiedene Kopien parallel lesen Ausnutzung von Lokalität Problem 2: Synchronisation der Replikate Strong Consistency: Nach Write lesen alle Clients sofort die aktuellen Daten Eventual Consistency: Nach Write lesen alle Clients letztendlich die aktuellen Daten Read-your-writes Consistency: EC + schreibender Client liest sofort aktuelle Daten 2-4

5 Azure Storage: Architektur 2-5

6 Azure Storage: Request Lifecycle Beispiel: PUT <account>.blob.core.windows.net DNS-Auflösung Ermittle IP-Adresse eines Front-End-Server der Geo-Location des Accounts Front-End-Server Authentifizierung, Autorisierung Partition Map: Object-Name Partition Server Partition Server GET: Falls Daten nicht im Memory-Cache Request an einen DFS-Server PUT: Request an primary DFS-Server DFS Server: Replikation Primary DFS Server + Replikation bei 2 Secondary Servern Strong Consistency 2-6

7 Azure Storage: Ausfall-Behandlung Front-End-Server Entfernen von DNS-Liste Partition Server Partitionen werden von anderem Server verwaltet Anpassung der Partition Map des zu Hilfe eilenden Front End Server Keine Verschiebung der Daten (nur Metadaten-Anpassung) DFS Server Nutzung eines neuen DFS Servers Erstellung eines neuen Replikats 2-7

8 Zeit Azure Storage: Conditional Updates Update-Request enthält Versionsnummer (ETag) der aus Client-Sicht aktuellen Version Erfolg, wenn Client-Versionsnummer = Knoten-Versionsnummer; sonst Fehler bei Neuerstellung Version=0 Verhindert unbeabsichtigtes Überschreiben Konsistenzwahrung wird auf Anwendung übertragen Beispiel GET V7 UPD V7 OK V8 GET V7 UPD V7 ERROR 2-8

9 Azure Storage: Content Delivery Network Erweiterung um ein CDN sinnvoll für Daten mit hohen Lesezugriffen (in einem bestimmten Zeitraum) Daten mit geografisch stark verteilten Zugriffen Einführung von Edge locations Server nahe vom Client/Nutzer performanter Zugriff fungieren als Proxy-Server für Zugriffe auf Azure Storage Request Lifecycle Client fragt CDN-URL für Objekt an DNS routet an nächstgelegene Edge Location Wenn Datei im Cache Response andernfalls Request an Azure Storage; Speicherung im Cachel; Response Time-to-Live für Cache-Objekt Aufgabe der Strong-Consistency Updates werden wegen Cache verzögert repliziert 2-9

10 Amazon Dynamo: Übersicht Amazon S3 basiert auf Amazon Dynamo Verteilter, skalierbarer Key-Value-Speicher v.a. für kleine Datensätze (z.b. 1 MB/Key), z.b. Warenkörbe (Software/API-gestützte Aufteilung größerer Daten) Eigenschaften hochverfügbar geringe Latenz Eventually consistent data store Schreibzugriffe sollen immer möglich sein reduzierte Konsistenzzusicherungen zugunsten Verfügbarkeit Performance SLA (Service Level Agreement) response within 300ms for 99.9% of requests for peak client load of 500 requests per second P2P-artige Verteilung keine Master-Knoten alle Knoten haben selbe Funktionalität 2-10 Quelle: [Dynamo]

11 Amazon Dynamo: Partitionierung Knoten bilden logischen Ring Position entspricht zufälligem Punkt im Wertebereich einer Hashfunktion Zuordnung zwischen Daten und Knoten Bestimme Hash-Wert des Keys Speicherung auf den im Uhrzeigersinn N Folgeknoten Bsp: Hash-Wert zwischen A und B bei N=3: Knoten B, C und D Einfügen, Löschen, Verschieben von Knoten performant, da nur Nachbarknoten betroffen Präferenzliste Liste der N Knoten, die zur Datenspeicherung für einen Key zuständig wird von jedem Knoten geführt Consistent-Hashing Geeignete Hash-Funktion für Daten-Lokalität und Lastverteilung F G E A D Hash(key) B C 2-11

12 Amazon Dynamo: Datenzugriff Key-Value-Store-Interface Primary-Key-Zugriff; keine komplexen Queries Anfrage kann an beliebigen Knoten des Ringes gesendet werden Weiterleitung an einen (meist ersten) Knoten der Präferenzliste dieses Keys Put (Key, Context, Object) Koordinator erstellt Vector Clock (Versionierung) auf Basis des Contexts Lokales Schreiben des Objektes inkl. Vektor Clock Replikation Get (Key) Write-Request an N-1 andere Knoten der Präferenzliste Erfolg, wenn (mindestens) W-1 Knoten antworten asynchrone Aktualisierung der Replikate W<N Konsistenzprobleme Read-Request an N Knoten der Präferenzliste Rückgabe von Responses von R Knoten Kann mehrere Versionen eines Objektes zurückliefern: Liste von (Object, Context)-Paaren 2-12

13 Amazon Dynamo: Replikation Verwendung von Read/Write-Quoren R/W = minimale Anzahl der N Replikat-Knoten, die für erfolgreiche Read/Write Operation übereinstimmen müssen Anwendung kann (N,R,W) an Bedürfnisse an bzgl. Performanz, Verfügbarkeit und Dauerhaftigkeit einstellen Aktuelle Version wird immer gelesen wenn R + W > N Basis-Konsistenz = kein Informationsverlust Ggf. nutzergesteuerte Konfliktbehandlung für abweichende Versionen nötig Varianten Optimierung der Lesezugriffe: R=1, W=N Optimierung der Schreibzugriffe: R=N, W=1 üblich ist (3,2,2) 2-13

14 Amazon Dynamo: Versionierung Verwenden von Vector Clocks um Abhängigkeiten zwischen verschiedenen Versionen eines Objektes darzustellen Versionsnummer/zähler pro Replikat-Knoten z.b. D ([S x, 1]) für Objekt D, Speicherknoten S x, Version 1 Vector Clock : Liste von (node,counter)-paaren zur Anzeige welche Objektversionen bekannt sind Beispiel zur Entwicklung von Objektversionen Sx Sy Sz 2-14

15 Amazon Dynamo: Versionierung (2) mit Vector Clocks feststellbar, ob zwei Objektversionen aufeinander aufbauen oder nicht Counter der 1. Vector Clock alle Counter der 2. Vector Clock 1.Version ist Vorfahr, kann gelöscht werden sonst Konflikt Leseoperation liefert im Konfliktfall alle bekannten Versionen inkl. Vector Clocks darauf folgendes Update führt verschiedene Versionen wieder zusammen Anwendung kann Konfliktlösung bestimmen z.b. Mischen verschiedener Warenkorbversionen 2-15

16 Amazon Dynamo: Temporäre Fehler Knoten können temporär nicht verfügbar sein Sloppy Quorum (N, R, W) Alle Operationen auf den ersten N verfügbaren ( healthy ) Knoten ausgeführt Damit auch bei Ausfall eines Replikat-Knoten writable (z.b. W=N) Hinted Handoff Wenn ein Knoten bei Replikation nicht verfügbar ist, wird Anfrage an anderen Knoten weitergereicht ( hinted replica ) Background-Job: Wenn Original-Knoten wieder verfügbar, wird Hinted Replica mit Original-Knoten synchronisiert 2-16

17 Amazon Dynamo: Synchronisation v. Replikaten Hash-Tree (Merkle Tree) für Key-Range Blätter sind Hash-Werte der Key-Werte Eltern-Knoten sind Hash-Werte der Kind-Knoten-Werte H(...) Vorteile Effiziente Überprüfung ob zwei Replikate synchron sind: Wurzel- Knoten haben gleichen Wert Effiziente Identifikation nichtsynchroner Teile: Rekursive Analyse der Teilbäume Nachteile Neuberechnung bei Re-Partitionierung (z.b. neue Knoten) H(H(H(k 1 ), H(k 2 )), H(H(k 3 ), H(k 4 ))) H(H(k 1 ), H(k 2 )) H(H(k 3 ), H(k 4 )) H(k 1 ) H(k 2 ) H(k 3 ) H(k 4 ) K1 V1 K2 V2 K3 V3 K4 V

18 Amazon Dynamo: Techniken (Übersicht) Problem Technologie Vorteil Partitionierung Consistent Hashing Hochverfügbarkeit von Schreibzugriffen Temporärer Ausfall von Knoten Recovering Vector Clocks mit Konfliktbehandlung bei Lesezugriffen Sloppy Quorum und Hinted Handoff Hash Tree (Merkle Tree) Weitere Techniken u.a. Gossip-artiges Protokoll für P2P-Organisation (neue Knoten, Ausfallerkennung,...) 2-18

19 Vergleich Azure Storage vs. Amazon S3/Dynamo Azure Storage (CP) Amazon Dynamo (AP) Partitionierung Objekt-Name Hash-Funktion Dynam. erweiterbar + + Routing hierarchisch P2P Replikation Synchron Asynchron Konsistenz Strong Consistency Eventual Consistency Behandlung konkurrierender Writes Performanz (Fokus) 2-19

20 Literatur [Azure]: Calder et al.: Windows Azure Storage: A Highly Available Cloud Storage Service with Strong Consistency, SOSP 11 [Dynamo] DeCandia et al.: Dynamo: Amazon s Highly Available Keyvalue Store, SOSP

Cloud Data Management

Cloud Data Management Cloud Data Management Kapitel 3: Cloud Data Stores Dr. Andreas Thor Sommersemester 2011 Universität Leipzig Institut für Informatik http://dbs.uni-leipzig.de 1 Inhaltsverzeichnis Datastores CAP-Theorem,

Mehr

NoSQL-Datenbanken. Kapitel 1: Einführung. Lars Kolb Sommersemester 2014. Universität Leipzig http://dbs.uni-leipzig.de 1-1

NoSQL-Datenbanken. Kapitel 1: Einführung. Lars Kolb Sommersemester 2014. Universität Leipzig http://dbs.uni-leipzig.de 1-1 NoSQL-Datenbanken Kapitel 1: Einführung Lars Kolb Sommersemester 2014 Universität Leipzig http://dbs.uni-leipzig.de 1-1 Inhaltsverzeichnis NoSQL-Datenbanken Motivation und Definition Kategorisierung, Eigenschaften

Mehr

9. Cloud Data Management

9. Cloud Data Management 9. Cloud Data Management Einführung Verteilte Datenhaltung Dateisysteme (GFS) Hbase (Google Big Table) Amazon Dynamo MapReduce B 9-1 Cloud Computing Cloud computing is using the internet to access someone

Mehr

NoSQL Datenbanken. Seminar:Software as a Service, Cloud-Computing und aktuelle Entwicklungen Dozent: Dipl. Inf. Andreas Göbel

NoSQL Datenbanken. Seminar:Software as a Service, Cloud-Computing und aktuelle Entwicklungen Dozent: Dipl. Inf. Andreas Göbel NoSQL Datenbanken Seminar:Software as a Service, Cloud-Computing und aktuelle Entwicklungen Dozent: Dipl. Inf. Andreas Göbel 17. Juni 2010 Gliederung Der Begriff NoSQL Wichtige Konzepte NoSQL-Arten Cassandra

Mehr

Persönlichkeiten bei bluehands

Persönlichkeiten bei bluehands Persönlichkeiten bei Technologien bei Skalierbare Anwendungen mit Windows Azure GmbH & co.mmunication KG am@.de; posts..de/am 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Immer mehr Mehr Performance Mehr Menge Mehr Verfügbarkeit

Mehr

Algorithmen. Consistent Hashing Bloom Filter MapReduce. Distributed Hash Tables. Einführung 1

Algorithmen. Consistent Hashing Bloom Filter MapReduce. Distributed Hash Tables. Einführung 1 Algorithmen Consistent Hashing Bloom Filter MapReduce Distributed Hash Tables Einführung 1 Consistent Hashing Problem: Wie finde ich den Speicherort für ein Objekt in einem verteilten System mit n Knoten?

Mehr

Dateisysteme und Datenverwaltung in der Cloud

Dateisysteme und Datenverwaltung in der Cloud Dateisysteme und Datenverwaltung in der Cloud Sebastian Fischer Master-Seminar Cloud Computing - WS 2013/14 Institut für Telematik, Universität zu Lübeck Dateisysteme und Datenverwaltung in der Cloud 1

Mehr

Was ist Windows Azure? (Stand Juni 2012)

Was ist Windows Azure? (Stand Juni 2012) Was ist Windows Azure? (Stand Juni 2012) Windows Azure Microsofts Cloud Plattform zu Erstellung, Betrieb und Skalierung eigener Cloud-basierter Anwendungen Cloud Services Laufzeitumgebung, Speicher, Datenbank,

Mehr

Verteiltes Backup. Einleitung Grundlegende Backup Techniken Backup in Netzwerken. Client/Server Peer-to-Peer

Verteiltes Backup. Einleitung Grundlegende Backup Techniken Backup in Netzwerken. Client/Server Peer-to-Peer Verteiltes Backup Einleitung Grundlegende Backup Techniken Backup in Netzwerken Client/Server Peer-to-Peer Einleitung Backup: Das teilweise oder gesamte Kopieren der in einem Computersystem vorhandenen

Mehr

Prof. Dr.-Ing. Dagmar Meyer Architekturen verteilter SW-Systeme 5 SYNCHRONISATION

Prof. Dr.-Ing. Dagmar Meyer Architekturen verteilter SW-Systeme 5 SYNCHRONISATION Prof. Dr.-Ing. Dagmar Meyer 5 SYNCHRONISATION Warum braucht man Synchronisation? Ausgangssituation Prozesse müssen sich koordinieren / synchronisieren, z. B. beim Zugriff auf gemeinsame Ressourcen. Alle

Mehr

Oracle Big Data Technologien Ein Überblick

Oracle Big Data Technologien Ein Überblick Oracle Big Data Technologien Ein Überblick Ralf Lange Global ISV & OEM Sales NoSQL: Eine kurze Geschichte Internet-Boom: Erste Ansätze selbstgebauter "Datenbanken" Google stellt "MapReduce"

Mehr

Server: Vice nach Tanenbaum, van Steen

Server: Vice nach Tanenbaum, van Steen 3 Fallbeispiel: Coda Nachfolger des Andrew File Systems (AFS) Carnegie Mellon University, 1990 (CMU) Zielsetzung hohe Verfügbarkeit bei mehreren 10.000 Client-Rechnern Fehlertoleranz abgesetzter Betrieb

Mehr

Seminar Cloud Data Management WS09/10. Tabelle1 Tabelle2

Seminar Cloud Data Management WS09/10. Tabelle1 Tabelle2 Seminar Cloud Data Management WS09/10 Tabelle1 Tabelle2 1 Einführung DBMS in der Cloud Vergleich verschiedener DBMS Beispiele Microsoft Azure Amazon RDS Amazon EC2 Relational Databases AMIs Was gibt es

Mehr

NoSQL. Was Architekten beachten sollten. Dr. Halil-Cem Gürsoy adesso AG. Architekturtag @ SEACON 2012 Hamburg

NoSQL. Was Architekten beachten sollten. Dr. Halil-Cem Gürsoy adesso AG. Architekturtag @ SEACON 2012 Hamburg NoSQL Was Architekten beachten sollten Dr. Halil-Cem Gürsoy adesso AG Architekturtag @ SEACON 2012 Hamburg 06.06.2012 Agenda Ein Blick in die Welt der RDBMS Klassifizierung von NoSQL-Datenbanken Gemeinsamkeiten

Mehr

SimpleVOC-Yetanother. Bausteine für eine Key/Value- Datenbank

SimpleVOC-Yetanother. Bausteine für eine Key/Value- Datenbank SimpleVOC-Yetanother Memcached? Bausteine für eine Key/Value- Datenbank SimpleVOC Yet another memcached? Bausteine für eine Key/Value Datenbank. Theorie (Martin Schönert) Praxis (Frank Celler) Eine Weisheit

Mehr

Kapitel 4 Teil 2 NoSQL-Datenbanksysteme

Kapitel 4 Teil 2 NoSQL-Datenbanksysteme Kapitel 4 Teil 2 NoSQL-Datenbanksysteme Inhalt: CAP (Consistency/Availability/Partition-Tolerance); BASE (Basically Available, Soft State, Eventually Consistent); Datenmodelle: Key-Value-Stores, Spaltenbasierte

Mehr

NoSQL Deep Dive mit Cassandra. Kai Spichale

NoSQL Deep Dive mit Cassandra. Kai Spichale NoSQL Deep Dive mit Cassandra Kai Spichale 13.04.2011 1 NoSQL 13.04.2011 2 BerlinExpertDays NoSQL Wide Column Stores / Column Families Document Stores Graph Databases Key Value / Tupe Stores 13.04.2011

Mehr

Think Big. Skalierbare Anwendungen mit Azure. Aydin Mir Mohammadi Bluehands GmbH & co.mmunication KG

Think Big. Skalierbare Anwendungen mit Azure. Aydin Mir Mohammadi Bluehands GmbH & co.mmunication KG Skalierbare Anwendungen mit Azure Bluehands GmbH & co.mmunication KG 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Immer mehr Mehr Performance Mehr Menge Mehr Verfügbarkeit Skalierung http://www.flickr.com/photos/39901968@n04/4864698533/

Mehr

Oracle 10g und SQL Server 2005 ein Vergleich. Thomas Wächtler 39221

Oracle 10g und SQL Server 2005 ein Vergleich. Thomas Wächtler 39221 Oracle 10g und SQL Server 2005 ein Vergleich Thomas Wächtler 39221 Inhalt 1. Einführung 2. Architektur SQL Server 2005 1. SQLOS 2. Relational Engine 3. Protocol Layer 3. Services 1. Replication 2. Reporting

Mehr

Verteilte Systeme - 5. Übung

Verteilte Systeme - 5. Übung Verteilte Systeme - 5. Übung Dr. Jens Brandt Sommersemester 2011 Transaktionen a) Erläutere was Transaktionen sind und wofür diese benötigt werden. Folge von Operationen mit bestimmten Eigenschaften: Atomicity

Mehr

ein verteiltes und repliziertes Dateisystem XtreemOS IP project is funded by the European Commission under contract IST-FP6-033576

ein verteiltes und repliziertes Dateisystem XtreemOS IP project is funded by the European Commission under contract IST-FP6-033576 ein verteiltes und repliziertes Dateisystem is funded by the European Commission XtreemOS IPunder project contract IST-FP6-033576 1 Das XtreemOS Projekt Europäisches Forschungsprojekt gefördert von der

Mehr

Erweiterung des verteilten Datenspeichersystems Cassandra um eine Indexunterstützung

Erweiterung des verteilten Datenspeichersystems Cassandra um eine Indexunterstützung Leibniz Universität Hannover Fakultät für Elektrotechnik und Informatik Institut für Praktische Informatik Fachgebiet Datenbanken und Informationssysteme Erweiterung des verteilten Datenspeichersystems

Mehr

Dunkel Cloud Storage. Der sichere Cloud-Speicher für Unternehmen

Dunkel Cloud Storage. Der sichere Cloud-Speicher für Unternehmen Dunkel Cloud Storage Der sichere Cloud-Speicher für Unternehmen Was ist Dunkel Cloud Storage? Dunkel Cloud Storage (DCS) stellt Ihnen Speicherplatz nach Bedarf zur Verfügung, auf den Sie jederzeit über

Mehr

GRAU DataSpace 2.0 Die sichere Fileshare & Sync Lösung für Unternehmen und Organisationen YOUR DATA. YOUR CONTROL

GRAU DataSpace 2.0 Die sichere Fileshare & Sync Lösung für Unternehmen und Organisationen YOUR DATA. YOUR CONTROL GRAU DataSpace 2.0 Die sichere Fileshare & Sync Lösung für Unternehmen und Organisationen YOUR DATA. YOUR CONTROL 20. Mar 2014 im Überblick Basiert auf robustem DMS/ECM-Kern (agorum core) Zahlreiche offene

Mehr

Seminararbeit Cloud Data Management Key Value Stores Dynamo und Cassandra

Seminararbeit Cloud Data Management Key Value Stores Dynamo und Cassandra Seminararbeit Cloud Data Management Key Value Stores Dynamo und Cassandra Simon Bin Januar 2010 Inhaltsverzeichnis 1 Einführung 4 2 Amazon Dynamo 6 2.1 Designziele................................ 6 2.2

Mehr

Eine Einführung in Apache CouchDB. Java-Forum Stuttgart 2011

Eine Einführung in Apache CouchDB. Java-Forum Stuttgart 2011 Eine Einführung in Apache CouchDB Java-Forum Stuttgart 2011 Johannes Schneider, cedarsoft GmbH js@cedarsoft.com http://blog.cedarsoft.com http://cedarsoft.com Vielen Dank CouchDB The VERY Basics Vorerfahrung?

Mehr

Verteilte Systeme. Map Reduce. Secure Identity Research Group

Verteilte Systeme. Map Reduce. Secure Identity Research Group Verteilte Systeme Map Reduce Map Reduce Problem: Ein Rechen-Job (meist Datenanalyse/Data-Mining) soll auf einer riesigen Datenmenge ausgeführt werden. Teile der Aufgabe sind parallelisierbar, aber das

Mehr

Institut für Verteilte Systeme

Institut für Verteilte Systeme Institut für Verteilte Systeme Prof. Dr. Franz Hauck Seminar: Multimedia- und Internetsysteme, Wintersemester 2010/11 Betreuer: Jörg Domaschka Bericht zur Seminarssitzung am 2011-01-31 Bearbeitet von :

Mehr

NoSQL-Databases. Präsentation für Advanced Seminar "Computer Engineering", Matthias Hauck, matthias.hauck@stud.uni-heidelberg.de

NoSQL-Databases. Präsentation für Advanced Seminar Computer Engineering, Matthias Hauck, matthias.hauck@stud.uni-heidelberg.de NoSQL-Databases Präsentation für Advanced Seminar "Computer Engineering", Matthias Hauck, matthias.hauck@stud.uni-heidelberg.de Klassische SQL-Datenbanken Anwendungsgebiet: Geschäftsanwendungen Behördenanwendungen

Mehr

AFS / OpenAFS. Bastian Steinert. Robert Schuppenies. Präsentiert von. Und

AFS / OpenAFS. Bastian Steinert. Robert Schuppenies. Präsentiert von. Und AFS / OpenAFS Präsentiert von Bastian Steinert Und obert Schuppenies Agenda AFS Verteilte Dateisysteme, allg. Aufbau Sicherheit und Zugriffsrechte Installation Demo Vergleich zu anderen DFs Diskussion

Mehr

GRAU DataSpace 2.0 DIE SICHERE KOMMUNIKATIONS- PLATTFORM FÜR UNTERNEHMEN UND ORGANISATIONEN YOUR DATA. YOUR CONTROL

GRAU DataSpace 2.0 DIE SICHERE KOMMUNIKATIONS- PLATTFORM FÜR UNTERNEHMEN UND ORGANISATIONEN YOUR DATA. YOUR CONTROL GRAU DataSpace 2.0 DIE SICHERE KOMMUNIKATIONS- PLATTFORM FÜR UNTERNEHMEN UND ORGANISATIONEN YOUR DATA. YOUR CONTROL Einführung Globales Filesharing ist ein Megatrend Sync & Share ist eine neue Produktkategorie

Mehr

Sichere Daten mit OSL Storage Cluster

Sichere Daten mit OSL Storage Cluster Sichere Daten mit OSL Storage Cluster Alternative Konzepte für die Datensicherung und Katastrophenvorsorge Dipl.-Ing. Torsten Pfundt Gliederung Voraussetzungen für die Konzepte und Lösungen restorefreies

Mehr

Verteilte Dateisysteme in der Cloud

Verteilte Dateisysteme in der Cloud Verteilte Dateisysteme in der Cloud Cloud Data Management Maria Moritz Seminar Cloud Data Management WS09/10 Universität Leipzig 1 Inhalt 1.) Anforderungen an verteilte Dateisysteme 2.) GoogleFS 3.) Hadoop

Mehr

Infrastructure as a Service. Überblick. Herausforderungen. Eucalyptus

Infrastructure as a Service. Überblick. Herausforderungen. Eucalyptus Überblick Motivation Zusammenfassung Bereitstellung von Hardware-nahen Ressourcen Virtuelle Maschinen auf Systemebene Zuverlässiger und hochverfügbarer Datenspeicher Angestrebtes Preismodell: Pay-as-you-go

Mehr

SAP NetWeaver Gateway. Connectivity@SNAP 2013

SAP NetWeaver Gateway. Connectivity@SNAP 2013 SAP NetWeaver Gateway Connectivity@SNAP 2013 Neue Wege im Unternehmen Neue Geräte und Usererfahrungen Technische Innovationen in Unternehmen Wachsende Gemeinschaft an Entwicklern Ausdehnung der Geschäftsdaten

Mehr

TAV Übung 3. Übung 3: Verteilte Datenhaltung

TAV Übung 3. Übung 3: Verteilte Datenhaltung Übung 3: Verteilte Datenhaltung 1. Serialisierung Konstruieren Sie Historien aus drei Transaktionen T1, T2 und T3, die folgende Merkmale aufweisen: 1. Die serielle Reihenfolge ist T1 vor T2 vor T3. 2.

Mehr

GRAU DataSpace 2.0 Enterprise Fileshare & Sync in der Hybrid Cloud YOUR DATA. YOUR CONTROL

GRAU DataSpace 2.0 Enterprise Fileshare & Sync in der Hybrid Cloud YOUR DATA. YOUR CONTROL GRAU DataSpace 2.0 Enterprise Fileshare & Sync in der Hybrid Cloud YOUR DATA. YOUR CONTROL 3. April 2014 Die Herausforderung... Sicherer Zugriff auf Unternehmensdaten: über Mobile Geräte (Smart-Phones/Tablets/Notebooks)

Mehr

Einsatz von Replikation. Florian Munz

Einsatz von Replikation. Florian Munz Einsatz von Replikation Florian Munz Agenda Wofür braucht man Replikation? Anwendungsszenarien Wie funktioniert Replikation? Konsistenzbegriff und Strategien Wie implementiert man Replikation? Lösungen

Mehr

KURZANLEITUNG CYBERDUCK MIT CLOUD OBJECT STORAGE

KURZANLEITUNG CYBERDUCK MIT CLOUD OBJECT STORAGE KURZANLEITUNG CYBERDUCK MIT CLOUD OBJECT STORAGE Version 1.12 01.07.2014 SEITE _ 2 INHALTSVERZEICHNIS 1. Einleitung...Seite 03 2. Zugriff auf Cloud Object Storage mit Cyberduck...Seite 04 3. Neuen Container

Mehr

Key Value Stores. (CouchDB, BigTable, Hadoop, Dynamo, Cassandra)

Key Value Stores. (CouchDB, BigTable, Hadoop, Dynamo, Cassandra) Key Value Stores (CouchDB, BigTable, Hadoop, Dynamo, Cassandra) 1 Neue Herausforderungen große Datenmengen in Unternehmen Twitter, youtube, facebook, (social media) Daten als Ware bzw. Rohstoff x TB /

Mehr

Die wichtigsten Funktionen von Red Hat Storage Server 2.0 im Überblick:

Die wichtigsten Funktionen von Red Hat Storage Server 2.0 im Überblick: Red Hat Storage Server Die wichtigsten Funktionen von Red Hat Storage Server 2.0 im Überblick: Offene Software Lösung für Storage Ansprache über einen globalen Namensraum Betrachtet Storage als einen virtualisierten

Mehr

Extended Abstract Obserseminar: Datenbanksysteme - Aktuelle Trends. Cloud-Datenbanken. Franz Anders 02.07.2015

Extended Abstract Obserseminar: Datenbanksysteme - Aktuelle Trends. Cloud-Datenbanken. Franz Anders 02.07.2015 Extended Abstract Obserseminar: Datenbanksysteme - Aktuelle Trends Cloud-Datenbanken Franz Anders 02.07.2015 Dies ist das erweiterte Abstract zum Vortrag Cloud-Datenbanken für das Oberseminar Datenbanksysteme

Mehr

Cloud Data Management

Cloud Data Management Cloud Data Management Kapitel 2: Infrastruktur und Services Dr. Anika Groß Sommersemester 2015 Universität Leipzig http://dbs.uni-leipzig.de/ Inhaltsverzeichnis Hardware-Infrastruktur Grundideen performanter

Mehr

RAID. Name: Artur Neumann

RAID. Name: Artur Neumann Name: Inhaltsverzeichnis 1 Was ist RAID 3 1.1 RAID-Level... 3 2 Wozu RAID 3 3 Wie werden RAID Gruppen verwaltet 3 3.1 Software RAID... 3 3.2 Hardware RAID... 4 4 Die Verschiedenen RAID-Level 4 4.1 RAID

Mehr

Mobile Backend in der

Mobile Backend in der Mobile Backend in der Cloud Azure Mobile Services / Websites / Active Directory / Kontext Auth Back-Office Mobile Users Push Data Website DevOps Social Networks Logic Others TFS online Windows Azure Mobile

Mehr

Next Generation Cloud

Next Generation Cloud Next Generation Cloud Building Blocks In Zukunft wird es darum gehen, aus der Summe der Teile Anwendungen (Apps) zu generieren, die Mehrwerte zu schaffen App besteht aus Integration von > Funktionen, z.b.

Mehr

OmniCloud. Sichere Nutzung von Cloud-Speicherdiensten. Ruben Wolf (Fraunhofer SIT)

OmniCloud. Sichere Nutzung von Cloud-Speicherdiensten. Ruben Wolf (Fraunhofer SIT) OmniCloud Sichere Nutzung von Cloud-Speicherdiensten Ruben Wolf (Fraunhofer SIT) Sicus e.v. AK Datenschutz & Security AK Identity & Access Management 25.04.2013 ThyssenKrupp, Essen Inhalt 1. Sicherheit

Mehr

Storage-Trends am LRZ. Dr. Christoph Biardzki

Storage-Trends am LRZ. Dr. Christoph Biardzki Storage-Trends am LRZ Dr. Christoph Biardzki 1 Über das Leibniz-Rechenzentrum (LRZ) Seit 50 Jahren Rechenzentrum der Bayerischen Akademie der Wissenschaften IT-Dienstleister für Münchner Universitäten

Mehr

Seminar: Innovative Netztechnologien

Seminar: Innovative Netztechnologien Seminar: Innovative Netztechnologien Content Distribution Networks Andreas Siemer 06/2002 1 Inhalt 1. Content Networking 2. 3. Akamai 2 Begriffe: Content Networking Inhalt (Content) im Internet verfügbare

Mehr

GIS in der Cloud: Beispiele von ESRI und con terra

GIS in der Cloud: Beispiele von ESRI und con terra GIS in der Cloud: Beispiele von ESRI und con terra Dr. Matthias Bluhm ESRI Deutschland GmbH 9. März 2011, Darmstadt 2 ESRI Deutschland GmbH, 2011 GmbH 2010 ESRI Unternehmensgruppe (in Deutschland und der

Mehr

Man liest sich: POP3/IMAP

Man liest sich: POP3/IMAP Man liest sich: POP3/IMAP Gliederung 1. Einführung 1.1 Allgemeiner Nachrichtenfluss beim Versenden von E-Mails 1.2 Client und Server 1.2.1 Client 1.2.2 Server 2. POP3 2.1 Definition 2.2 Geschichte und

Mehr

MySQL Replikationstechnologien

MySQL Replikationstechnologien MySQL Replikationstechnologien Lenz Grimmer MySQL Community Relations Specialist $ whoami 1998 2002 2008 2010 Agenda Replikation: Definition und Klassifizierung Anwendungsgebiete

Mehr

Ceph Erasure Coding und weitere neue Features

Ceph Erasure Coding und weitere neue Features Ceph Erasure Coding und weitere neue Features Wer sind wir? wir bieten seit 20 Jahren Wissen und Erfahrung rund um Linux- Server und E-Mails IT-Consulting und 24/7 Linux-Support mit 21 Mitarbeitern Eigener

Mehr

Neo4J & Sones GraphDB. Graph-Datenbanken. Von Toni Fröschke. Problemseminar NoSQL-Datenbanken (WS 2011/12)

Neo4J & Sones GraphDB. Graph-Datenbanken. Von Toni Fröschke. Problemseminar NoSQL-Datenbanken (WS 2011/12) Neo4J & Sones GraphDB Graph-Datenbanken Von Toni Fröschke Problemseminar NoSQL-Datenbanken (WS 2011/12) Gliederung Neo4J Überblick Neo4J-Komponenten Datenhaltung/ -verwaltung Verfügbarkeit & Recovery I/O

Mehr

13. Binäre Suchbäume

13. Binäre Suchbäume 1. Binäre Suchbäume Binäre Suchbäume realiesieren Wörterbücher. Sie unterstützen die Operationen 1. Einfügen (Insert) 2. Entfernen (Delete). Suchen (Search) 4. Maximum/Minimum-Suche 5. Vorgänger (Predecessor),

Mehr

Themen. Anwendungsschicht DNS HTTP. Stefan Szalowski Rechnernetze Anwendungsschicht

Themen. Anwendungsschicht DNS HTTP. Stefan Szalowski Rechnernetze Anwendungsschicht Themen Anwendungsschicht DNS HTTP Anwendungsschicht OSI-Schicht 7, TCP/IP-Schicht 4 Dienste für den Nutzer/Anwender Unabhängig von den niederen Schichten Verschiedene Dienste bzw. Services DNS HTTP FTP,

Mehr

Warmer Regen oder Gewitter: Cloud Storage

Warmer Regen oder Gewitter: Cloud Storage Warmer Regen oder Gewitter: Cloud Storage Frühjahrstreffen der GI Fachgruppe Datenbanksysteme zum Thema Database as a Service 6. Mai 2010, Leipzig Uwe Hohenstein, Michael C. Jaeger Siemens CT T, Corporate

Mehr

Inhaltsverzeichnis Vorwort Konzepte des Active Directory

Inhaltsverzeichnis Vorwort Konzepte des Active Directory Vorwort.................................................................. XI Warum dieses Buch.................................................... XI Kapitelübersicht.......................................................

Mehr

Schnellstartanleitung. Version R9. Deutsch

Schnellstartanleitung. Version R9. Deutsch Data Backup Schnellstartanleitung Version R9 Deutsch März 19, 2015 Agreement The purchase and use of all Software and Services is subject to the Agreement as defined in Kaseya s Click-Accept EULATOS as

Mehr

Hochverfügbarkeit mit Windows Server vnext. Carsten Rachfahl Microsoft Hyper-V MVP

Hochverfügbarkeit mit Windows Server vnext. Carsten Rachfahl Microsoft Hyper-V MVP Hochverfügbarkeit mit Windows Server vnext Carsten Rachfahl Microsoft Hyper-V MVP Carsten Rachfahl www.hyper-v-server.de Roling Cluster Upgrade Herausforderung: Update eines Failover Clusters ohne Downtime

Mehr

GoGrid Hochschule Mannheim

GoGrid Hochschule Mannheim Christoph Eikermann GoGrid Hochschule Mannheim WS0910 1/25 GoGrid Hochschule Mannheim Christoph Eikermann Fakultät für Informatik Hochschule Mannheim c.eikermann@googlemail.com 11.12.2009 Christoph Eikermann

Mehr

5.Vorlesung Cluster-, Grid- und Cloud-Computing Hochschule Mannheim

5.Vorlesung Cluster-, Grid- und Cloud-Computing Hochschule Mannheim Christian Baun 5.Vorlesung Cluster-, Grid- und Cloud-Computing Hochschule Mannheim WS1112 1/36 5.Vorlesung Cluster-, Grid- und Cloud-Computing Hochschule Mannheim Christian Baun Karlsruher Institut für

Mehr

2 Datei- und Druckdienste

2 Datei- und Druckdienste Datei- und Druckdienste 2 Datei- und Druckdienste Lernziele: Verteiltes Dateisystem (DFS) Dateiserver Ressourcen Manager (FSRM) Verschlüsseln Erweiterte Überwachung Prüfungsanforderungen von Microsoft:

Mehr

vinsight BIG DATA Solution

vinsight BIG DATA Solution vinsight BIG DATA Solution München, November 2014 BIG DATA LÖSUNG VINSIGHT Datensilos erschweren eine einheitliche Sicht auf die Daten...... und machen diese teilweise unmöglich einzelne individuelle Konnektoren,

Mehr

Drei-Schichten-Architektur. Informatik B - Objektorientierte Programmierung in Java. Vorlesung 16: 3-Schichten-Architektur 1 Fachkonzept - GUI

Drei-Schichten-Architektur. Informatik B - Objektorientierte Programmierung in Java. Vorlesung 16: 3-Schichten-Architektur 1 Fachkonzept - GUI Universität Osnabrück Drei-Schichten-Architektur 3 - Objektorientierte Programmierung in Java Vorlesung 6: 3-Schichten-Architektur Fachkonzept - GUI SS 2005 Prof. Dr. F.M. Thiesing, FH Dortmund Ein großer

Mehr

SQL Azure Technischer Überblick. Steffen Krause Technical Evangelist Microsoft Deutschland GmbH http://blogs.technet.com/steffenk

SQL Azure Technischer Überblick. Steffen Krause Technical Evangelist Microsoft Deutschland GmbH http://blogs.technet.com/steffenk SQL Azure Technischer Überblick Steffen Krause Technical Evangelist Microsoft Deutschland GmbH http://blogs.technet.com/steffenk Haftungsausschluss Microsoft kann für die Richtigkeit und Vollständigkeit

Mehr

Überblick. Einführung Graphentheorie

Überblick. Einführung Graphentheorie Überblick Einführung Graphentheorie Graph-Algorithmen mit Map Kurzeinführung Graphentheorie Algorithmus zum Finden von Cliquen Graphen bestehen aus Knoten (englisch: Node, Vertex, Mehrzahl Vertices) Kanten

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Vorwort 13. Kapitel 1 Einleitung 17. Kapitel 2 Architekturen 51. Kapitel 3 Prozesse 91

Inhaltsverzeichnis. Vorwort 13. Kapitel 1 Einleitung 17. Kapitel 2 Architekturen 51. Kapitel 3 Prozesse 91 Inhaltsverzeichnis Vorwort 13 Kapitel 1 Einleitung 17 1.1 Definition eines verteilten Systems................................ 19 1.2 Ziele........................................................ 20 1.2.1

Mehr

Algorithmen für Peer-to-Peer-Netzwerke Sommersemester 2004 04.06.2004 7. Vorlesung

Algorithmen für Peer-to-Peer-Netzwerke Sommersemester 2004 04.06.2004 7. Vorlesung Algorithmen für Peer-to-Peer-Netzwerke Sommersemester 2004 04.06.2004 7. Vorlesung 1 Kapitel III Skalierbare Peer to Peer-Netzwerke Tapestry von Zhao, Kubiatowicz und Joseph (2001) Netzw erke 2 Tapestry

Mehr

Charakteristika und Vergleich von SQL- und NoSQL- Datenbanken

Charakteristika und Vergleich von SQL- und NoSQL- Datenbanken Universität Leipzig Fakultät für Mathematik und Informatik Abteilung Datenbanken Dozent: Prof. Dr. Erhard Rahm Betreuer: Stefan Endrullis Problemseminar NoSQL-Datenbanken Semester: WS 11/12 Charakteristika

Mehr

NoSQL. Einblick in die Welt nicht-relationaler Datenbanken. Christoph Föhrdes. UnFUG, SS10 17.06.2010

NoSQL. Einblick in die Welt nicht-relationaler Datenbanken. Christoph Föhrdes. UnFUG, SS10 17.06.2010 NoSQL Einblick in die Welt nicht-relationaler Datenbanken Christoph Föhrdes UnFUG, SS10 17.06.2010 About me Christoph Föhrdes AIB Semester 7 IRC: cfo #unfug@irc.ghb.fh-furtwangen.de netblox GbR (http://netblox.de)

Mehr

1 Hochverfügbarkeit. 1.1 Einführung. 1.2 Network Load Balancing (NLB) Quelle: Microsoft. Hochverfügbarkeit

1 Hochverfügbarkeit. 1.1 Einführung. 1.2 Network Load Balancing (NLB) Quelle: Microsoft. Hochverfügbarkeit 1 Hochverfügbarkeit Lernziele: Network Load Balancing (NLB) Failover-Servercluster Verwalten der Failover Cluster Rolle Arbeiten mit virtuellen Maschinen Prüfungsanforderungen von Microsoft: Configure

Mehr

Hadoop. Simon Prewo. Simon Prewo

Hadoop. Simon Prewo. Simon Prewo Hadoop Simon Prewo Simon Prewo 1 Warum Hadoop? SQL: DB2, Oracle Hadoop? Innerhalb der letzten zwei Jahre hat sich die Datenmenge ca. verzehnfacht Die Klassiker wie DB2, Oracle usw. sind anders konzeptioniert

Mehr

Cassandra Query Language (CQL)

Cassandra Query Language (CQL) Cassandra Query Language (CQL) Seminar: NoSQL Wintersemester 2013/2014 Cassandra Zwischenpräsentation 1 Gliederung Basic facts Datentypen DDL/DML ähnlich zu SQL Besonderheiten Basic facts CQL kurz für

Mehr

Magento goes into the cloud Cloud Computing für Magento. Referent: Boris Lokschin, CEO

Magento goes into the cloud Cloud Computing für Magento. Referent: Boris Lokschin, CEO Magento goes into the cloud Cloud Computing für Magento Referent: Boris Lokschin, CEO Agenda Über symmetrics Unsere Schwerpunkte Cloud Computing Hype oder Realität? Warum Cloud Computing? Warum Cloud für

Mehr

EHCache und Terracotta. Jochen Wiedmann, Software AG

EHCache und Terracotta. Jochen Wiedmann, Software AG EH und Terracotta Jochen Wiedmann, Software AG Autor Perl-Contributor DBD::mySQL 2, DBI::Proxy, DBI::Shell, DBD::CSV, Net::Daemon, RPC::Pl(Client Server) (Autor) DBI (Developer) ASF-Member (Apache Software

Mehr

Red Hat Cluster Suite

Red Hat Cluster Suite Red Hat Cluster Suite Building high-available Applications Thomas Grazer Linuxtage 2008 Outline 1 Clusterarten 2 3 Architektur Konfiguration 4 Clusterarten Was ist eigentlich ein Cluster? Wozu braucht

Mehr

Skalieren von SaaS Anwendungen. Patric Boscolo, Developer Evangelist, patbosc@microsoft.com, Microsoft Deutschland GmbH

Skalieren von SaaS Anwendungen. Patric Boscolo, Developer Evangelist, patbosc@microsoft.com, Microsoft Deutschland GmbH Skalieren von SaaS Anwendungen Patric Boscolo, Developer Evangelist, patbosc@microsoft.com, Microsoft Deutschland GmbH Windows Azure Cloud Services Developer Resources Windows Azure Windows Azure Services

Mehr

Cloud OS. eine konsistente Plattform. Private Cloud. Public Cloud. Service Provider

Cloud OS. eine konsistente Plattform. Private Cloud. Public Cloud. Service Provider Cloud OS Private Cloud Public Cloud eine konsistente Plattform Service Provider Trends 2 Das Cloud OS unterstützt jedes Endgerät überall zugeschnitten auf den Anwender ermöglicht zentrale Verwaltung gewährt

Mehr

SQL- & NoSQL-Datenbanken - Speichern und Analysen von großen Datenmengen

SQL- & NoSQL-Datenbanken - Speichern und Analysen von großen Datenmengen SQL- & NoSQL-Datenbanken - Speichern und Analysen von großen Datenmengen Lennart Leist Inhaltsverzeichnis 1 Einführung 2 1.1 Aufgaben einer Datenbank...................... 2 1.2 Geschichtliche Entwicklung

Mehr

Vorwort... 11 Azure Cloud Computing mit Microsoft... 12 Danksagungen... 13 Kontakt zum Autor... 13

Vorwort... 11 Azure Cloud Computing mit Microsoft... 12 Danksagungen... 13 Kontakt zum Autor... 13 Inhaltsverzeichnis Vorwort... 11 Azure Cloud Computing mit Microsoft... 12 Danksagungen... 13 Kontakt zum Autor... 13 Einleitung... 15 Zielgruppe... 16 Aufbau... 16 Inhalt der einzelnen Kapitel... 17 Systemanforderungen...

Mehr

OpenStack. Proseminar: Software Engineering in der Cloud Fakultät für Informatik Technische Universität Dortmund. Jörn Esdohr

OpenStack. Proseminar: Software Engineering in der Cloud Fakultät für Informatik Technische Universität Dortmund. Jörn Esdohr OpenStack Proseminar: Software Engineering in der Cloud Fakultät für Informatik Technische Universität Dortmund Jörn Esdohr Betreuer: Prof. Dr. Jakob Rehof Boris Düdder 8. November 2012 OpenStack OpenStack

Mehr

Antwortzeitverhalten von Online Storage Services im Vergleich

Antwortzeitverhalten von Online Storage Services im Vergleich EPOD Encrypted Private Online Disc Antwortzeitverhalten von Online Storage Services im Vergleich Fördergeber Förderprogramm Fördernehmer Projektleitung Projekt Metadaten Internet Foundation Austria netidee

Mehr

Wide Column Stores. Felix Bruckner Mannheim, 15.06.2012

Wide Column Stores. Felix Bruckner Mannheim, 15.06.2012 Wide Column Stores Felix Bruckner Mannheim, 15.06.2012 Agenda Einführung Motivation Grundlagen NoSQL Grundlagen Wide Column Stores Anwendungsfälle Datenmodell Technik Wide Column Stores & Cloud Computing

Mehr

JEAF Cloud Plattform Der Workspace aus der Cloud

JEAF Cloud Plattform Der Workspace aus der Cloud JEAF Cloud Plattform Der Workspace aus der Cloud Juni 2014 : Aktuelle Situation Heutige Insellösungen bringen dem Nutzer keinen Mehrwert Nutzer sind mobil Dateien und Applikationen sind über Anbieter und

Mehr

Cloud-Computing. 1. Definition 2. Was bietet Cloud-Computing. 3. Technische Lösungen. 4. Kritik an der Cloud. 2.1 Industrie 2.

Cloud-Computing. 1. Definition 2. Was bietet Cloud-Computing. 3. Technische Lösungen. 4. Kritik an der Cloud. 2.1 Industrie 2. Cloud Computing Frank Hallas und Alexander Butiu Universität Erlangen Nürnberg, Lehrstuhl für Hardware/Software CoDesign Multicorearchitectures and Programming Seminar, Sommersemester 2013 1. Definition

Mehr

Manfred Helber Microsoft Senior PreSales Consultant

Manfred Helber Microsoft Senior PreSales Consultant Manfred Helber Microsoft Senior PreSales Consultant Agenda ROK Vorteile Extended Live Migration Extended Hyper-V Replica Hyper-V Cluster Erweiterungen Storage Quality of Service Auswahl geeigneter Serversysteme

Mehr

System Center 2012 R2 und Microsoft Azure. Marc Grote

System Center 2012 R2 und Microsoft Azure. Marc Grote System Center 2012 R2 und Microsoft Azure Marc Grote Agenda Ueberblick Microsoft System Center 2012 R2 Ueberblick Microsoft Azure Windows Backup - Azure Integration DPM 2012 R2 - Azure Integration App

Mehr

Windows XP. Windows.Net-Server NUBit 2002. experience the new Windows. Andreas Kopp Consultant, Microsoft Services Hamburg

Windows XP. Windows.Net-Server NUBit 2002. experience the new Windows. Andreas Kopp Consultant, Microsoft Services Hamburg XP Windows XP experience the new Windows Windows.Net-Server NUBit 2002 Andreas Kopp Consultant, Microsoft Services Hamburg Agenda.Net-Serverversionen Wichtigste Neuerungen Active Directory heute.net Server:

Mehr

REST-basierte Web-Services mit PHP (1)

REST-basierte Web-Services mit PHP (1) REST-basierte Web-Services mit PHP (1) REST nutzt direkt die HTTP-Operationen Daher ist es (vgl. SOAP) einfacher, einen REST-basierten Webservice direkt mit PHP zu implementieren. Einige PHP-Frameworks,

Mehr

Infinispan - NoSQL für den Enterprise Java Alltag

Infinispan - NoSQL für den Enterprise Java Alltag Infinispan - NoSQL für den Enterprise Java Alltag Version: 1.1 Orientation in Objects GmbH Weinheimer Str. 68 68309 Mannheim www.oio.de info@oio.de Gliederung NoSQL und Java EE Infinispan Integrationsszenarien

Mehr

MATCHING VON PRODUKTDATEN IN DER CLOUD

MATCHING VON PRODUKTDATEN IN DER CLOUD MATCHING VON PRODUKTDATEN IN DER CLOUD Dr. Andreas Thor Universität Leipzig 15.12.2011 Web Data Integration Workshop 2011 Cloud Computing 2 Cloud computing is using the internet to access someone else's

Mehr

Web-Performance-Optimierung - Websites auf Speed SEO Barbecue - DIWISH - Kiel - 01. August 2012. Timo Heinrich t.heinrich@online-werbung.

Web-Performance-Optimierung - Websites auf Speed SEO Barbecue - DIWISH - Kiel - 01. August 2012. Timo Heinrich t.heinrich@online-werbung. SEO Barbecue Web-Performance-Optimierung - DIWISH - Kiel - 01. August 2012 - Websites auf Speed 1 2 Kinder 1 Frau 41 Jahre jung Seit 1996 autodidaktischer Onliner Schwerpunkte: Suchmaschinenoptimierung

Mehr

25.09.2014. Zeit bedeutet eine Abwägung von Skalierbarkeit und Konsistenz

25.09.2014. Zeit bedeutet eine Abwägung von Skalierbarkeit und Konsistenz 1 2 Dies ist ein Vortrag über Zeit in verteilten Anwendungen Wir betrachten die diskrete "Anwendungszeit" in der nebenläufige Aktivitäten auftreten Aktivitäten in einer hochgradig skalierbaren (verteilten)

Mehr

MS SQL Server: Index Management. Stephan Arenswald 10. Juli 2008

MS SQL Server: Index Management. Stephan Arenswald 10. Juli 2008 MS SQL Server: Index Management Stephan Arenswald 10. Juli 2008 Agenda 1. Einführung 2. Grundlagen Tabellen 3. Grundlagen Indexe 4. Indextypen 5. Index-Erstellung 6. Indexe und Constraints 7. Und Weiter...?

Mehr

7. Replizierte Datenbanken Einführung (Replikationsstrategien) Update-Strategien bei strenger Konsistenz

7. Replizierte Datenbanken Einführung (Replikationsstrategien) Update-Strategien bei strenger Konsistenz 7. Replizierte Datenbanken Einführung (Replikationsstrategien) Update-Strategien bei strenger Konsistenz ROWA-Verfahren / 2PC Voting-Verfahren Schwächere Formen der Datenreplikation Refresh-Alternativen

Mehr

Dateisysteme und Datenverwaltung in der Cloud

Dateisysteme und Datenverwaltung in der Cloud 1 Dateisysteme und Datenverwaltung in der Cloud Sebastian Fischer Master-Seminar Cloud Computing - WS 2013/14 Institut für Telematik, Universität zu Lübeck Zusammenfassung Das Thema Big Data und, damit

Mehr

Cloud-Infrastrukturen Seminar Cloud Data Management WS09/10

Cloud-Infrastrukturen Seminar Cloud Data Management WS09/10 Cloud-Infrastrukturen Seminar Cloud Data Management WS09/10 Richard Beyer 1 Inhalt 1. Allgemeines 2. Amazon EC2 3. Yahoo Cloud 4. Vergleich 5. Fazit 6. Literatur Richard Beyer 2 Definition Cloud computing

Mehr

WINDOWS AZURE IM ÜBERBLICK GANZ NEUE MÖGLICHKEITEN

WINDOWS AZURE IM ÜBERBLICK GANZ NEUE MÖGLICHKEITEN WINDOWS AZURE IM ÜBERBLICK GANZ NEUE MÖGLICHKEITEN Dr. Bernd Kiupel Azure Lead Microsoft Schweiz GmbH NEUE MÖGLICHKEITEN DURCH UNABHÄNGIGKEIT VON INFRASTRUKTUR BISHER: IT-Infrastruktur begrenzt Anwendungen

Mehr