Annette Kehnel Hg. Kredit und Vertrauen

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3 Annette Kehnel Hg. Kredit und Vertrauen Band 2 der Reihe Wirtschaft und Kultur im Gespräch

4 Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über abrufbar. Annette Kehnel Hg. Kredit und Vertrauen Band 2 der Reihe Wirtschaft und Kultur im Gespräch F.A.Z.-Institut für Management-, Markt- und Medieninformationen GmbH Frankfurt am Main 2009 ISBN F.A.Z.-Institut für Management-, Marktund Medieninformationen GmbH Mainzer Landstraße Frankfurt am Main Gestaltung/Satz Umschlag: Titelbild: Satz Innen: Druck und Bindung: F.A.Z., Verlagsgrafik Anja Schindler Ernst Bernsmann Messedruck Leipzig GmbH, Leipzig Alle Rechte, auch des auszugsweisen Nachdrucks, vorbehalten. Printed in Germany

5 Inhalt Einleitung 9 Annette Kehnel Geld und Vertrauen 17 Otmar Issing Kunst und Markt eine Mesalliance? 29 Peter Raue Vertrauen in gesellschaftliche(n) Arenen 37 Rupert Graf Strachwitz Unser täglich Ranking gib uns heute 51 Stefan Hornbostel, Jürgen Kaube, Alfred Kieser und Frank Ziegele Philosophische Köpfe mutieren zu Brodgelehrten 79 Alfred Kieser Vertrauen Sie niemandem, der Ihnen erzählt, er wisse, wie sich die Kurse entwickeln 87 Markus Glaser und Martin Weber Trust A Concept Too Many! 105 Timothy W. Guinnane Die Hausbank Auslaufmodell oder Hoffnungsträger? 129 Josef Zimmermann Vertrauen in der Krise? Das ewige Karussell des Wertezerfalls 151 Stefanie Unger Markenbildung und die Gewinnung des öffentlichen Vertrauens 157 Frank Merkel

6 Vertrauen als Intervention funktioniert so Innovation? 167 Konstantin Adamopoulos, Iria Budisantoso und Christoph Sextroh Vertrauen ist gut, Vertrag ist besser? 183 Marc-Philippe Weller Vertrauen statt Wissen Qualität im Wissenschaftsjournalismus 197 Matthias Kohring Unsicherheit und Vertrauen: Eine sozialpsychologische Perspektive 211 Jana Janssen, Christiane Schoel und Dagmar Stahlberg Vertrauen und soziale Präferenzen: Die Sicht der experimentellen Wirtschaftsforschung 225 Klaus M. Schmidt Invisible hand, wenn es dich gibt, rette meinen Kredit, wenn ich noch einen habe 239 Jochen Hörisch Die Kunstkreditkarte 245 Iris Stephan, Angela Rohde, Ulrich Dohmen, Peer Boehm Die Autoren 249

7 Die Reihe Wirtschaft und Kultur im Gespräch an der Universität Mannheim ist ein gemeinsames Projekt der Philosophischen Fakultät und der Fakultät für Betriebswirtschaftslehre, mit Unterstützung von ABSOLVENTUM MANNHEIM, der Freunde der Universität Mannheim und in Zusammenarbeit mit dem Bronnbacher Stipendium Mannheim. Unser gemeinsames Ziel ist es, statt Gräben zwischen Wirtschaft und Kultur zu ziehen, Brücken zu schlagen, um ein beidseitig befruchtendes Verhältnis aufzubauen. Prof. Dr. Hans-Wolfgang Arndt, Rektor der Universität Mannheim

8 Abbildung 1: Iris Stephan, Kunstkreditkarte: Grand Place I Abbildung 2: Iris Stephan, Kunstkreditkarte: Grand Place II

9 Einleitung Annette Kehnel Vertrauen hat Hochkonjunktur als Managementkonzept, als Prinzip der Mitarbeiterführung oder als Grundprinzip der Markenbildung. Gleichzeitig sind die Gefahren von zu viel Vertrauen und zu wenig Kontrolle in der aktuellen Finanzkrise nur allzu deutlich geworden. Und während die einen das Bekenntnis zum ökonomischen Wert des Vertrauens einfordern, pochen die anderen auf Kontrolle. Auch in der Forschung ist Vertrauen ein brandaktuelles Thema. Es wird als Fortschrittsfaktor und Sozialkitt von Wirtschafts-, Politik- und Sozialwissenschaften erforscht: Länder, in denen die Menschen einander vertrauen, weisen ein höheres Wirtschaftswachstum und eine höhere durchschnittliche Lebenszufriedenheit auf. Im zweiten Band der Reihe Wirtschaft und Kultur im Gespräch diskutieren Ökonomen, Künstler, Soziologen, Wirtschafts- und Finanzexperten, Politikwissenschaftler und Studenten folgende Fragen: Wie funktioniert Vertrauen? Ist Vertrauen nicht vielfach eine Ausrede für Trägheit? Wäre der Markt überhaupt überlebensfähig, wenn die Akteure statt Kapitalrenditen immer nur Vertrauenswürdigkeit im Sinn hätten? Und warum beschäftigt sich ausgerechnet die innovativste Spitzenforschung in den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften mit Vertrauen? Kredit und Vertrauen sind hochaktuell. Eine kurze Begriffsklärung vorab Kredit und Vertrauen sind Begriffe des täglichen Sprachgebrauchs. Kredit so die naheliegende Assoziation gehört ins Bankwesen: Kreditgeber und Kreditnehmer trifft man im Bereich Finance. Kreditwürdigkeit und Kreditvergabekriterien werden geprüft und entwickelt. Kredite haben mit hartem Geschäft, mit Investitionen, mit Information, mit Schulden und mit Werten zu tun. Vertrauen dagegen gehört in den Bereich des Sozialen. Therapeuten, Sozialarbeiter, Pastoren, Eltern, Erzieher etc. sind zuständig. Vertrauen und Vertrauensbruch sind eher Themen fürs Sofa, für Paare, etwas Privates jedenfalls. Einleitung 9

10 Kredit und Vertrauen gehören verschiedenen Sphären des täglichen Lebens an. Doch auch das Gegenteil lässt sich mit Fug und Recht behaupten. Kredit und Vertrauen gehören zusammen. Sprachgeschichtlich wurzelt der Kredit im lateinischen credere, heißt zugleich glauben und vertrauen. Creditum ist das im guten Glauben Anvertraute. Gemeinsam mit anderen Begriffen des Banken- und Finanzwesens wie Giro, Konto, Bank oder Kontor wurde Kredit in Zeiten der wirtschaftlichen Expansion seit dem 13. Jahrhundert aus dem Italienischen in fast alle europäischen Sprachen übernommen. Kredit setzt Vertrauen voraus und zählt zu den Grundprinzipen des Wirtschaftslebens und der Geschäftsbeziehungen. Nur derjenige Kaufmann konnte langfristig Erfolg haben, dessen Ansehen (creditum) untadelig war. Seit Beginn der Bankenkrise im September 2008, dem Zusammenbruch von Lehman Brothers, wird die Zusammengehörigkeit der Begriffe vermehrt betont. Die Krise so die Argumentation in den Medien sei durch mangelnde Kontrolle und blindes Vertrauen ausgelöst worden. Wie konnte es geschehen, dass so viele vernünftige, rational denkende und handelnde Privatleute, Banker, Investmentberater, Finanzexperten etc. in Wertpakete investierten und Wertpakete schnürten, die im Nachhinein mit ganz wenig Aufklärungsbedarf von jedem Kind als wertlos identifiziert werden können? Warum hat keiner die ungedeckten Tripple-A-Ratings hinterfragt? Wie kann der systematische Verzicht auf Information, wie kann das blinde Vertrauen der Fachleute erklärt werden? Eine Vertrauenskrise? Der massive Vertrauensverlust unter den Geldinstituten wurde als verhängnisvolle Folge der Finanzkrise erkannt. Vertrauen ist nicht länger Privatsache. Blindes Vertrauen, der Verzicht auf adäquate Information, die unkritische Gewährung von Krediten, fehlendes Vertrauen, missbrauchtes Vertrauen und der Verlust an Vertrauenswürdigkeit tauchen als Begriffe in jeder Fehleranalyse zur Krise auf. Angesichts dieser widersprüchlichen Vielfalt am kollektiven Verständnishorizont lässt sich der Zusammenhang zwischen Kredit und Vertrauen folgendermaßen konkretisieren: Kredit im engeren Sinne (= die Überlassung von Geld oder Werten auf Zeit an einen Dritten) und Vertrauen (= ein Mechanismus der Komplexitätsreduktion, der Entscheidungen auch in unüberschaubaren Situationen ermöglicht) sind unmittelbar miteinander verknüpft. Besonders insofern, als wirtschaftliches Handeln ein Handeln in komplexen Zusammenhängen meint. Um mit dem Soziologen Niklas Luhmann zu sprechen: Ohne Vertrauen sind nur sehr einfache, auf der Stelle abzuwickelnde Formen menschlicher Kooperation möglich. Wirtschaftliches Handeln erfordert Trans- 10 Einleitung

11 aktionen, die das menschliche Handlungspotential über die elementaren Formen hinaus steigert, Transaktionen, die nicht stets aufs Neue die Voraussetzungen und Folgen vorangegangener Entscheidungen in Frage stellen oder überprüfen können. Vertrauen als Thema der Wissenschaft In den Wirtschafts-, Politik- und Sozialwissenschaften wird Vertrauen als Wirtschaftsfaktor und Sozialkitt schon seit langem erforscht. Vertrauen ist kein privates Thema, kein exklusives Problem für Psychotherapeuten oder Moraltheologen, kein Refugium für spezielle Probleme der menschlichen Psyche. Das Thema Vertrauen hat Hochkonjunktur als Wirtschaftsfaktor. Man hat empirische Studien vorgelegt, die belegen, dass in Ländern, in denen die Menschen einander vertrauen, ein höheres Wirtschaftswachstum und eine höhere durchschnittliche Lebenszufriedenheit herrschen. Vertrauen in der Arbeitswelt steigert die Leistungsfähigkeit. Entsprechend hat Vertrauen Hochkonjunktur in der Erfolgsfaktorenforschung, als Managementdevise, als Prinzip der Mitarbeiterführung, als Grundlage der Markenbildung, als Organisationsprinzip etc. Vertrauen beschäftigt Sozialpsychologen, Soziologen, Verhaltensbiologen, Organisationstheoretiker etc. Vertrauen wird hier nicht länger als Privatsache oder ein Konzept für Seelsorger oder Beziehungsberater behandelt, sondern vielmehr als ein für Fortschritt, Wachstum und Wohlstand unentbehrlicher Erfolgsfaktor. Auch Erkenntnisse aus der empirischen Sozialforschung und den Naturwissenschaften können ins Feld geführt werden. Hier wird untersucht, unter welchen Bedingungen Menschen bereit sind, blind zu vertrauen, Risiken einzugehen, zu entscheiden und zu handeln sowie zu investieren ohne nachzufragen. Unter welchen Voraussetzungen verzichten sie auf weitere Informationen über das Zustandekommen der Entscheidungsgrundlagen und der potentiellen Folgen ihrer Entscheidung? Mit den Oxytocinrezeptoren hat man die molekularen Grundlagen für Vertrauen allgemeiner gesprochen für gesteigerte Risikobereitschaft und für Altruismus gefunden. Oxytocin wird besonders dann ausgeschüttet, wenn Tiere oder Menschen auf Partnersuche sind. Verhaltensökonomen haben in Experimenten gezeigt, dass Mitspieler bei Vertrauensspielen, in denen sich die Teilnehmer wechselseitig Geldbeträge übereignen müssen, dann mehr übereignen, wenn man ihnen vorher Oxytocin verabreicht hat. Das Wissen um die Relevanz von Vertrauen ist natürlich wesentlich älter als die wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Thema. Das Entlastungsangebot im freiwilligen Verzicht auf Kontrolle war für den Men- Einleitung 11

12 schen schon immer verlockend und zugleich überlebensnotwendig. In diesem Sinne wäre das sprichwörtlich seligmachende Gottvertrauen eine altmodische Bezeichnung für das, was wir heute Überlebensstrategie nennen. Ohne ein grundständiges Zutrauen in die eigenen Erwartungen an die Welt wäre es auch dem modernen Menschen unmöglich, den Alltag zu bewältigen, einen Einkauf zu tätigen, in ein Auto zu steigen oder morgens sein Bett zu verlassen. Vertrauen wäre demnach ganz allgemein eine soziale Tatsache, ein empirisch unbestreitbares Faktum. Der Ruf nach mehr Vertrauen in aktuellen Wertedebatten scheint daher nicht ganz zutreffend. Vertrauen ist genau genommen kein Wert, keine Tugend, kein Verdienst an sich. Die Luhmann sche Rede vom Mechanismus der Komplexitätsreduktion nimmt dem Begriff den moralischen Unterton. Vertrauen ermöglicht die Steigerung der Handlungspotentiale eines sozialen Systems. Vertrauen spart Zeit. Ganz neue Arten von Handlungen werden durch Vertrauen möglich, vor allem solche, die erst langfristig Erfüllung in Aussicht stellen, Handlungen also, die nicht unmittelbar befriedigen und daher künstlich motiviert werden müssen. Vertrauen befähigt Menschen und Gesellschaften zu Handlungen, die langfristige Zwecke, Entlohnung oder Rendite verfolgen. Die Überlassung von Werten an Dritte wäre demnach eine Form der Vergabe von Vorschussvertrauen, eine Form des Zukunftshandelns, das kreativ mit Werten umgeht. Ob dieses Zukunftshandeln auf Zeitersparnis im Fegefeuer oder auf Steuerersparnis beim Finanzamt zielt, ist aus Sicht der Mediävistin nur eine Frage des Zeitgeistes. Was bietet dieser Band? Der Band, den Sie hier in Händen halten, bietet Stimmen und Ergebnisse aktueller Forschungen zum Thema aus den verschiedensten Fachdisziplinen und aus den verschiedensten Bereichen des öffentlichen Lebens. Einschlägige Beiträge aus Politik und Öffentlichkeit eröffnen den Band: Otmar Issing, der Vater des Euro, knüpft an die Frage nach dem Zusammenhang zwischen Geist und Geld die Thematik des ersten Bandes der Reihe Wirtschaft und Kultur im Gespräch an und endet mit Cicero, De officiis : Keine Sache hält den Staat mehr zusammen als Vertrauen. Der Anwalt der schönen Künste, Peter Raue, widmet sich der Frage: Wie eigentlich funktioniert der Kunstmarkt?. Rupert Graf Strachwitz fragt nach den politischen Implikationen des Vertrauens. Unter der Überschrift: Unser täglich Ranking gib uns heute diskutieren Stefan Hornbostel, Jürgen Kaube, Alfred Kieser und Frank Ziegele über das Vertrauen in Ratings, Rankings, Evaluationen und andere 12 Einleitung

13 Objektivitätsgeneratoren im Wissenschaftsbetrieb. Der Organisationstheoretiker Alfred Kieser hinterfragt erneut das Vertrauen in Leistungskennziffern und Ranglisten in der Wissenschaft, ja er behauptet, es sei völlig naiv. Friedrich Schillers klassische Unterscheidung zwischen dem Brodgelehrten und dem Philosophischen Kopf sei in dieser Hinsicht bis heute gültig. Die Mannheimer Finanzexperten Martin Weber und Markus Glaser warnen vor zu viel Vertrauen in jene, die vorgeben zu wissen, wie sich die Kurse entwickeln. Timothy Guinnane, Wirtschaftshistoriker aus Yale, vertritt die provokante These, dass Vertrauen im Finanzsektor ein überflüssiges Konzept sei. Josef Zimmermann fragt nach den Vorteilen einer vertrauensbasierten Hausbankbeziehung gegenüber der stets bedarfsorientierten Abdeckung des Finanzbedarfs im Alltagsgeschäft herkömmlicher Kreditinstitute. Stefanie Unger problematisiert das maßlose Vertrauen in vermeintlich idyllische Zeiten in der Vergangenheit, als die freie Marktwirtschaft noch den Geboten der Rücksichtnahme und Angemessenheit folgte. Frank Merkel untersucht Markenführung als ethisches Prinzip und fragt als Marketingfachmann, warum Vertrauen verpflichtet. Konstantin Adamopoulos, Kurator des Mannheimer Bronnbacher Stipendiums, fragt nach dem stets prekären Verhältnis zwischen Vertrauen und Innovation. Entsteht nicht dort Innovation, wo auf Kontrolle verzichtet wird? Die Mannheimer Bronnbacher Stipendiaten Iria Budisantoso und Christoph Sextroh denken über jenen Vertrauensvorschuss nach, der ihnen von Seiten des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft entgegengebracht wird. Der Mannheimer Jurist Marc-Philippe Weller geht der Frage nach, in welchem Verhältnis die Vertragstreue als normative Größe ( pacta sunt servanda ) und ihrem Gebrauch als Passepartout in verschiedensten Argumentationszusammenhängen steht. Die Rolle von Vertrauen im Wissenschaftsjournalismus hinterfragt der Medien- und Kommunikationswissenschaftler Matthias Kohring in seinem Beitrag über Qualität im Wissenschaftsjournalismus. Aus sozialpsychologischer Perspektive betrachten Jana Janssen, Christiane Schoel und Dagmar Stahlberg das Problem der gefühlten Unsicherheit im Hinblick auf individuelle Bedürfnislagen nach zuverlässigen und vertrauenswürdigen Führungspersönlichkeiten. Klaus M. Schmidt hinterfragt aus Sicht des Behavioural Economists den Homo oeconomicus als Fiktion der Standardökonomie und stellt fest, dass Vertrauen, das Bedürfnis nach Ausgeglichenheit und soziale Präferenzen eine zentrale Rolle im aktuellen Verhalten seiner Probanden spielen. Jochen Hörisch geht aus von dem Faszinosum des Wirtschaftsweisen und hinterfragt das Vertrauen in institutionalisierte Instanzen vermeintlich zuverlässigen Wissens: invisible hand, wenn es dich gibt, rette meinen Kredit, wenn ich noch einen habe. Einleitung 13

14 Wirtschaft und Kultur bleiben im Gespräch. Wirtschaft braucht Kultur. Kultur braucht Wirtschaft. Die Gesellschaft braucht beides. Dieses Wissen wird an der Universität Mannheim großgeschrieben. Das Bronnbacher Stipendium des Kulturkreises der Deutschen Wirtschaft hat diese Erkenntnis in ein innovatives Förderprogramm übersetzt. Der hier vorgelegte zweite Band der Mannheimer Reihe Wirtschaft und Kultur im Gespräch zum Thema Kredit und Vertrauen hätte schon dann seine Pflicht erfüllt, wenn damit die stereotypen Grenzen unseres Alltagsdenkens hinterfragt werden. Wenn es darüber hinaus gelänge, zu weiteren zukunftsträchtigen Experimenten und Krediten an den Grenzen zwischen Wissenschaft, Kultur, Kunst und Wirtschaft zu inspirieren, dann wird die Zukunft zur Kür. Fußnoten 1 Luhmann, Niklas, Vertrauen. Ein Mechanismus der Reduktion sozialer Komplexität, Vierte Auflage, Stuttgart 2000, S Einleitung

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16 Abbildung 3: Peer Boehm, Kunstkreditkarte:Geist und Geld I Abbildung 4: Peer Boehm, Kunstkreditkarte: Geist und Geld II

17 Geld und Vertrauen Geld und Geist Geld oder Geist? Otmar Issing Die Nationalökonomie verliert für den wahren Adepten niemals ihr Faszinosum. Das gilt im Besonderen für die Politische Ökonomie im Sinne der Klassiker. Es ist unserer Disziplin nicht gut bekommen, dass sie sich allzu lange und allzu sehr in der Spezialisierung isoliert und das Feld der Rahmenbedingungen anderen Fächern überlassen hat. Als mich Frau Kollegin Kehnel auf diese Veranstaltungsreihe angesprochen hat, konnte ich der Einladung nicht widerstehen. Erst recht nicht, als sie die Publikation Geist und Geld erwähnte, die aus der ersten Runde hervorging. Schon seit langem beobachte ich die Diskrepanz zwischen der überwiegend feindlichen Einstellung der Vertreter der schönen Künste zum Geld und ihrer meist verborgenen, gelegentlich aber auch offen demonstrierten Gier nach dem angeblich verachteten Medium. Ich will es hier mit einem, allerdings besonders prominenten Beispiel bewenden lassen. Als mir die Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Universität Bayreuth im Jahre 1996 die Würde eines Ehrendoktors verlieh, wählte ich für meinen Festvortrag den Titel Wider den dämonischen Begriff des Geldes diesseits und jenseits von Geldangebot und Geldnachfrage. Dies war auch als Huldigung an den Genius Loci zu verstehen. Richard Wagner hatte nämlich am 14. Juni 1848 in einem Vortrag vor dem Vaterlandsverein in Dresden sein Publikum mit folgenden Worten zum Beifall hingerissen. 1 Wir werden erkennen, dass die menschliche Gesellschaft durch die Tätigkeit des Geldes erhalten wird: wir werden den Grundsatz in klarer Überzeugung feststellen, und Gott wird uns erleuchten, das richtige Gesetz zu finden, durch das dieser Grundsatz in unser Leben geführt wird, und wie ein böser nächtlicher Alb wird dieser dämonische Begriff des Geldes von uns weichen mit all seinem scheußlichen Gefolge von öffentlichem und heimlichem Wucher, Papiergaunereien, Zinsen und Bankiersspekulationen. 2 Ich will erst gar nicht versuchen, die Logik in diesen Ausführungen aufzuspüren ein Unterfangen, das bei Wagner im Allgemeinen nicht sehr Geld und Vertrauen 17

18 weit führt. Allen voran war er wie viele herausragende Musiker oder Literaten der festen Überzeugung, die Gesellschaft schulde ihm nicht nur die Anerkennung für das Werk, sondern auch die Mittel für einen zumindest gehobenen Lebensstil. Wagner hat dies nicht nur vielfach geäußert, sondern dieser Überzeugung auch kräftig nachgeholfen, indem er Gönner und Gönnerinnen ausgenutzt und Gläubiger betrogen hat. Ich sehe hier die Wurzel für die feindselige Haltung vieler Künstler und Intellektueller gegenüber der Marktwirtschaft beziehungsweise dem Kapitalismus: Das Geld weilt meist nicht dort, wo der Geist herrscht. Von da ist es nicht weit bis zum Verdacht, mit dem Geist sei es dort nicht weit her, wo der Mammon zu Hause ist. Wem fielen dazu nicht sofort Beispiele ein. So ist auch zu erklären, warum die Großverdiener unter den Künstlern und Literaten, die es ja durchaus gibt, oft besonders rabiat antikapitalistische Parolen pflegen man will sich schließlich vor falschem Verdacht schützen. Aber reicht das schon für die Antithese Geist oder Geld? Heißt es aber nicht schon in der Bergpredigt (Matthäus, 6.24): Niemand kann zwei Herren dienen: entweder er wird den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird dem einen anhängen und den anderen verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon. In die Sprache der weniger Gläubigen übersetzt: Wer als Künstler oder Intellektueller nicht genug Geld hat, verdankt dies seinem elitären Dienst an höheren Dingen. Grundlage des Vertrauens Bevor ich mich weiter in philosophischem Dilettantismus verliere, will ich mich auf das Thema meines Vortrages konzentrieren: Geld und Vertrauen. Geld braucht Vertrauen, das ist so offensichtlich, dass ich mit diesen drei Worten eigentlich meinen Vortrag beginnen und zugleich beenden könnte. Vielleicht lohnt es sich aber doch, ein wenig darüber nachzudenken, worauf dieses Vertrauen gebaut ist. Warum verkaufe ich ein wertvolles Bild und nehme dafür Papier entgegen? Weil auf den Euroscheinen Jean-Claude Trichet, der Präsident der Europäischen Zentralbank, unterschrieben hat? 3 Aber wofür steht diese Unterschrift? Gehen Sie einmal in die Kaiserstraße 29 in Frankfurt und versuchen Sie, eine Euronote einzulösen. Wenn Sie Glück haben, schickt man Sie einfach weg und ruft nicht den Arzt. Auf der Pfund-Sterling-Note der Bank of England befindet sich neben dem Bild der Queen Elizabeth und der Unterschrift des Chief Cashier der ominöse Satz: I promise to pay the bearer on demand the 18 Geld und Vertrauen

19 sum of twenty pounds. Machen Sie den Versuch in der Threadneedle Street in London, und man wird Ihnen bestenfalls den Schein gegen einen neuen mit der gleichen Aufschrift umtauschen. In den USA unterschreibt auf den Dollarscheinen nicht der Notenbankpräsident, sondern der Secretary of the Treasury, also der Finanzminister. Dafür steht auf der Rückseite: In God We Trust. Ich will nicht behaupten, der Dollar benötige göttlichen Beistand, doch darf die Frage erlaubt sein, wie das Vertrauen in Gott der amerikanischen Währung helfen soll? Und: Warum hat man noch nichts von einer Klage der Atheisten gegen diese Praxis gehört? Im Papierstandard unserer Zeit erreicht das Geld den Zenit der Abhängigkeit vom Vertrauen der Menschen. Hinter dem Papiergeld steht zunächst einmal: nichts. Die Notenbank als Schöpfer des Geldes unterliegt keinerlei Einlösungspflicht. Das ändert allerdings nicht unbedingt etwas daran, dass Vorstellungen einer Art Deckung kaum auszurotten sind. Der damalige Bundesbankpräsident Blessing hatte beispielsweise immer wieder einmal die Bevölkerung mit dem Hinweis beruhigt, der DM-Bargeldumlauf sei zu mehr als 100 Prozent durch Gold und Devisen gedeckt. De facto verkörpert das Geld einen Anspruch an das reale Sozialprodukt, dessen Wert vom Preisniveau abhängt. Es ist hier nicht der Ort, den einzelnen Facetten der Geschichte des Geldes nachzugehen. Der Ursprung des Geldes dürfte in der Verwendung als Rangzeichen und Schmuck sowie für sakrale Zwecke zu suchen sein. 4 Den Schritt von dieser Zwecksetzung hin zu einem Mittler des Tausches sehen die Vertreter der Konventionstheorie in einer Übereinkunft, die durch den aufkommenden Fernhandel erforderlich wurde. Man kam daher überein, behufs Tausches gegenseitig eine Sache zu geben und anzunehmen, die selbst zu den nützlichen Dingen zählte und bei ihrer Verwendung im Verkehr am leichtesten zu handhaben war, wie es Eisen, Silber und dergleichen ist. Zuerst bestimmte man sie einfach nach Größe und Gewicht, schließlich aber drückte man ihr ein Zeichen auf, um sich das Messen und Wägen zu ersparen, indem die Prägung als Zeichen ihrer Quantität galt. 5 Carl Menger hält die Auffassung für widerlegt, dass das Geld das Produkt einer allgemeinen Übereinkunft oder positiver Gesetzgebung (also das Ergebnis von vornherein des Zieles und der Mittel bewusster staatlicher und gesellschaftlicher Maßregeln) sei. 6 Vielmehr sei das Geld das Ergebnis eines allmählichen gesellschaftlichen Fortschrittes, Folge einer entstehenden Gewohnheit. Diese Erklärung liegt auf der Linie der britischen Philosophen, die den Ursprung von Institutionen nicht in rationalen Entwürfen sehen, sondern darlegen, wie Nationen im Dunkeln auf Einrichtungen stoßen, die Geld und Vertrauen 19

20 in der Tat das Ergebnis menschlichen Handelns sind, nicht die Durchführung eines menschlichen Plans 7. Diese Erklärung verbindet Menger mit der überraschenden Schlussfolgerung, Vertrauen sei für die Erklärung des Geldes ebenso unzulänglich wie überflüssig. 8 Es sei einmal dahingestellt, ob nicht schon der Fernhandel, der Handel mit Fremden, nicht auf gegenseitigem Vertrauen basiert und daher auch die gegenseitige Anerkennung von Geld Vertrauen voraussetzt. Solange als Geld Güter fungieren, die wie Gold und Silber von Natur aus knapp sind, bleiben die Anforderungen an das notwendige Vertrauen auf die Verlässlichkeit des Reinheitsgehalts oder des Gewichts von Münzen beschränkt. Die geschichtliche Erfahrung liefert allerdings hinreichend viele Beispiele dafür, dass die Verwendung edler Metalle keine Garantie für gutes Geld ist. Denn überall in der Welt haben Herrscher und unabhängige Staaten in ihrer Habsucht und Ungerechtigkeit das Vertrauen der Menschen missbraucht, indem sie nach und nach den ursprünglichen Metallgehalt ihrer Münzen herabgesetzt haben. 9 Gleichwohl hat die Vorstellung lange dominiert, das Geld bedürfe eines materiellen Ankers. In seinem Buch Das Geld berichtet D. H. Robertson: Man erzählt von einem Bergwerksbesitzer in Johannesburg, der ein Glasauge hatte, dass er dieses, wenn ihn die Geschäfte fortriefen, auf einen erhöhten Platz niederlegte. Solange nun das Auge des Herrn auf ihnen ruhte, fuhren die Arbeiter fort, zu arbeiten. Aber eines Tages ging einer der Arbeiter, mutiger als die übrigen, an die allsehende Halbkugel heran und bedeckte sie mit einer umgestülpten Zigarettendose, worauf dann er und seine Genossen sich prompt davonmachten und sich betranken. Ähnlich wie in dieser Erzählung würde es dann hergehen, wenn jeder Anschein eines Goldstandards vernichtet würde. 10 Dem heutigen Leser des ansonsten immer noch interessanten Autors dürfte es allerdings schwerfallen, dieses Argument ernst zu nehmen. Wie kann man Vertrauen durch einen Schwindel erzeugen, zumal einen, der derart leicht zu durchschauen ist? Zerrüttung der Währung in der Hyperinflation Nachdem sich das Geld im Laufe der Geschichte zunehmend von der Bindung an Gold oder Silber löste, hat der Faktor Vertrauen immer mehr an Bedeutung gewonnen. Im reinen Papierstandard, der heute weltweit herrscht, gibt es vor allem keine natürliche Bremse an der Notenpresse. Dem Missbrauch sind damit Tür und Tor geöffnet. 20 Geld und Vertrauen

21 Erwartungsgemäß hat der Staat in vielen Ländern und zu allen Zeiten die Notenpresse bedient, um seine Ausgaben zu finanzieren. Uferlose Ausweitung der Geldmenge, Inflation und Zerrüttung der Währung waren oft die Folgen. Deutschland steht mit der Hyperinflation nach dem Ersten Weltkrieg mit an der Spitze dieser Tabelle. Im Oktober 1923 lag die monatliche (!) Inflationsrate bei rund Prozent. 11 Unter solchen Umständen kann es nicht überraschen, dass die Mark weitgehend ihre Geldfunktionen verlor. Wer den Anspruch durchsetzen konnte, ließ sich in Devisen oder realen Gütern bezahlen. Wer die sich am Ende minütlich entwertende Mark erhielt, versuchte, sie so schnell wie möglich loszuwerden. Die Umlaufsgeschwindigkeit des Geldes stieg unter diesen Umständen ins Unermessliche. Als Recheneinheit wurde die Mark von Indexierungen und Wertsicherungsklauseln der verschiedensten Art (z.b. Weize- oder Roggenanleihen) abgelöst. In seiner Entscheidung vom 28. November 1923 erklärte schließlich sogar das Reichsgericht, das Festhalten am (Nominal-)Prinzip Mark = Mark verstoße gegen den Grundsatz von Treu und Glauben. Die wirtschaftlichen, sozialen und schließlich politischen Folgen der vollständigen Zerrüttung des Geldwesens waren verheerend. Die Produktion geriet immer mehr ins Stocken. Eine vernünftige Kalkulation war kaum mehr möglich, die Rationalität des Wirtschaftens war durch den faktischen Ausfall der Geldwirtschaft gravierend beeinträchtigt. Während der Staat sich entschuldete, waren die Opfer der Inflation vor allem die Sparer, die zur Alterssicherung in traditioneller Weise in gutem Glauben Staatsanleihen erworben hatten, deren Wert jetzt auf null gesunken war. Niemand hat anschaulicher als Stefan Zweig in seinem Buch Die Welt von Gestern Erinnerungen eines Europäers den Kontrast zwischen Stabilität und Inflation beschrieben. Im goldenen Zeitalter der Sicherheit, wie er die Phase gegen Ende des 19. Jahrhunderts bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges nennt, lohnte es sich, Geld Jahr für Jahr in sicheren Anlagen zu investieren. Diese Welt ging in der Hyperinflation 1922 und 1923 unter: Nichts hat das deutsche Volk dies muss immer wieder ins Gedächtnis gerufen werden so erbittert, so hasswütig, so hitlerreif gemacht wie die Inflation. Denn der Krieg, so mörderisch er gewesen, er hatte immerhin Stunden des Jubels geschenkt mit Glockenläuten und Siegesfanfaren. Und als unheilbar militärische Nation fühlte sich Deutschland durch die zeitweiligen Siege in seinem Stolz gesteigert, während es durch die Inflation sich einzig als beschmutzt, betrogen und erniedrigt empfand; eine ganze Generation hat der deutschen Republik diese Jahre nicht vergessen und nicht verziehen und lieber seine Schlächter zurückgerufen. 12 Geld und Vertrauen 21

22 Einen krasseren Vertrauensverlust in Staat und Währung kann man sich kaum vorstellen. Ein Neubeginn konnte danach nur über eine grundlegende Reform gelingen. In Deutschland geschah dies durch die Ausgabe der Rentenmark zum Kurs von 1 Billion gegen die alte Währung. Das neue Geld gewann schnell Vertrauen. Dazu trug die Vorstellung bei, die Rentenmark sei durch Grund und Boden gedeckt. Entscheidend war aber, dass die Reichsbank die Diskontierung von Schatzanweisungen des Reiches einstellte. Damit war die Defizitfinanzierung durch die Notenpresse beendet und damit die entscheidende Quelle der vorangegangenen Inflation stillgelegt. (Im Oktober 1923 waren gerade noch 1 Prozent der Ausgaben des Reiches durch Steuern gedeckt.) Am Extrem der Hyperinflation sind die Konsequenzen instabilen Geldes besonders deutlich zu verfolgen. Die Sparer, die vorher in gutem Glauben öffentliche Anleihen gekauft haben, werden vollständig um ihr Vermögen gebracht und fühlen sich vom Staat betrogen. Vertrauen in das Geld Vertrauen in das Geld, das heißt Vertrauen in die Erhaltung des Geldwertes, ist ein unverzichtbares Erfordernis einer Gesellschaft freier Bürger. Die Möglichkeit, privates Geldvermögen zu bilden und insoweit finanzielle Unabhängigkeit zu erhalten, ist ein unverzichtbares Element individueller Freiheit. In diesem Sinne ist Dostojewskis Charakterisierung des Geldes als geprägte Freiheit zu verstehen. In vielen Ländern verlangt inzwischen allein schon die Demografie einen Ausbau der privaten Altersvorsorge. Vertrauen in die Stabilität des Geldwertes spielt dabei eine entscheidende Rolle. In 20 bis 30 Jahren, den Zeiträumen, um die es sich bei der finanziellen Absicherung für das Alter (mindestens) dreht, führen bereits vermeintlich mäßige Inflationsraten zu einer weitgehenden Erosion des Realwertes des Geldvermögens. Schon bei einer verschiedentlich als akzeptabel apostrophierten Preissteigerungsrate von jährlich 5 Prozent hat das Geld nach 20 Jahren fast zwei Drittel seiner Kaufkraft verloren, nach 30 Jahren sind es sogar mehr als drei Viertel. Diesem rechnerischen Wertverlust steht entgegen, dass sich die Anleger nicht dauerhaft betrügen lassen das berühmte Wort Abraham Lincolns erfasst diesen Zusammenhang zutreffend und entsprechend ihren Inflationserwartungen einen Zuschlag im Nominalzins verlangen. Ob diese Rechnung im Nachhinein betrachtet aber immer voll aufgeht, muss bezweifelt werden. Einmal kann es zu unerwarteten Inflationsschüben kommen, so dass die tatsächlich erzielte reale Verzinsung hinter den Erwartungen zurückbleibt. Zudem wirkt die Besteuerung von 22 Geld und Vertrauen

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