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1 Ausgabe 12/2002 Dezember 2002 Das Magazin für Informationstechnologie ISSN X P.b.b. Zul.Nr. 02Z031040M - Verlagsort Wien, Verlagspostamt 1110 Wien - Coverbild Photo Disc Series Storage-Konzepte: Die Qual der Wahl Lösungen: Gläsernes Rückgrat für die ÖBB Marktüberblick: Daten-/Videoprojektoren Outsourcing ist unser Leitthema für 2003 Hans Leisentritt,Geschäftsführer Atos-Origin Österreich Hier sollte Ihr Name stehen. Fragen Sie uns nach einem Abo. Tel: 01/ IT-Business in Österreich 2003 Jetzt bestellen unter

2 EDITORIAL Erfolge, Wahlhilfe, Wachstumsmärkte und eine Wette Ich habe den Verkauf verdoppelt! Wer wünscht sich nicht so eine Bilanz in einem schwierigen Geschäftsjahr wie Atos Origin Österreich-Geschäftsführer Hans Leisentritt verrät im Gespräch mit Monitor-Autor Andreas Roesler-Schmidt die Geheimnisse seines Erfolges. Ganz symbolisch liegt die Österreich-Zentrale des Unternehmens ja im Schatten des großen Philips-Hauses und Philips ist immer noch der wichtigste Kunde. Wir gehen den Weg mit Philips gemeinsam in Downsizing-Projekten, in kleineren Projekten und das ist auch in unserem Businessplan berücksichtigt. Der einzige Unterschied ist, dass Philips in Zukunft nicht mehr so stark die Umsatzhoheit einnehmen wird. Aber das sehe ich positiv: Wenn ich einen ausgewogenen Mix an Kunden habe, dann ist es weniger riskant, als wenn ich einen habe, von dem 80 Prozent des Business abhängt. Dafür habe sich die Firma stark am Kunden ausgerichtet, Marketing und Branding wurde verbessert: Atos Origin war immer die graue Maus, die sehr solid agierende aber konservative Philips-IT-Maus. Mit einer Kampagne ( Doktorfisch ) habe man versucht in den Markt hineinzuschreien: Wir sind da. Wir haben viel mit Partnern gemacht und ein sehr dichtes Partnernetz gespannt. Lesen Sie das ganze Interview ab S. 36. Wahlhilfe Nicht nur unsere Wölfe mussten sich durch die Informationsmengen quälen, auch Sie haben die Qual der Wahl, wenn es um das Thema Speicher geht. Daher widmet sich unser Thema diesmal ab S. 18 auf 15 Seiten dem Unternehmens-Storage in all seinen Vernetzungen. Explosionsartig steigende Datenmengen stellen nämlich IT- Abteilungen vor immer größere Herausforderungen. Der Betrieb rund um die Uhr ist längst Alltag in vielen Unternehmen und hier stellt die ständige Verfügbarkeit aller Daten eine Grundvoraussetzung dar. Das klassische Beispiel für ein Storage- Konzept, welches in enger Bindung mit dem Server steht, ist Direct Attached Storage (DAS), bei dem einem Server eine Speichereinheit direkt zugeordnet wird. Diese feste Zuordnung erschwert aber eine Mitbenutzung der Speicher dieser Storagesysteme durch andere Server. Daraus ergibt sich eine Vielzahl an Problemen, die Storage-Konzepte lösen wollen, deren Technologie neue Lösungen für das Speichern und das Wiederauffinden von Informationen über die ganze Firma hinweg offerieren. Projektorenmarkt wächst Nachdem die letzten Jahre durchwegs sehr gute Zahlen für die Projektorenhersteller gebracht hatten, entwickelte sich der Markt im ersten Halbjahr 2002 vor allem wegen der schlechteren wirtschaftlichen Lage eher enttäuschend. In unserem Marktüberblick ab S. 54 erfahren Sie mehr über Anbieter und Entwicklungen in diesem Hoffnungsmarkt. Trostpflaster bleibt jedenfalls, dass das eigentliche Potenzial in diesem Wachstumsmarkt bislang nur angekratzt wurde. Im EMEA-Markt (Europa & Mittlerer Osten) wurden insgesamt Projektoren umgesetzt, das stärkste Wachstum gab es im Home-Cinema-Segment. Für diesen Bereich erwarten die Berater von Inter- Connection mit ihrer detaillierten Marktund Branchenanalyse über den EMEA- Mark IC-MARKET MONITOR Projectors IN EUROPE für das Gesamtjahr eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 85%. DI Rüdiger Maier, Chefredakteur Wetten mit Evan Mahaney Meine Freunde die Leprechauns sind die Besten der Welt, wenn es darum geht, jemandem eine kalte Dusche zu verpassen. Unser amerikanischer Autor Evan Mahaney weiß um die Eigenarten und Seherqualitäten seiner Fabelwesen: Ein gutes Beispiel dafür war, als wir kürzlich über Open Office Organization diskutierten, die gerade ihr ganzes Paket an Office Software heraus gebracht hatten. Und unser Autor lässt sich diesmal sogar auf eine Wette mit seinen kleinen Besuchern ein, die ihm Mr. Hachit anbot: Schreiben Sie es sich in den Kalender, in einem Jahr eine weitere Kolumne über Open Office für Ihre teuren Leser zu verfassen. Wir wetten mit Ihnen, dass Open Office nur geringen Einfluss auf die Verkaufszahlen von Microsoft Office haben wird. Und dass es Probleme und Komplikationen in Hülle und Fülle geben wird mit den neuen, zur Verfügung gestellten Versionen von Open Office. Und dass Tausende Personal Computer Open Office zwar geladen haben werden - aber wenn Sie sich ansehen, wann es zuletzt verwendet worden ist, wird das Monate her sein. Die Leute, die sich das downloaden, werden wieder zu ihren Microsoft Office Paketen zurückkehren. Also: Wetten Sie mit und lesen Sie in einem Jahr nach, wer die Wette gewonnen hat. Viel Erfolg bei Ihrem Tipp, eine anregende Lektüre, erholsame Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr - das ja von vielen Wirtschaftsfachleuten hoffnungsvoll erwartet wird - wünscht Ihnen Ihr monitor 12/2002 3

3 Inhalt WIRTSCHAFT 6 Business Pläne der IT-Anbieter lassen zu wünschen übrig 8 SER Management-Buy-Out: Start gelungen 10 Outsourcing wird zu strategischem Element LÖSUNGEN 12 Eiskalte Rechner - HP Notebooks bei Fischer Ski 14 Gläsernes Rückgrat: Lichtwellenleiter tragen österreichweite ÖBB-Datenkommunikation THEMA: STORAGE Unternehmensweites Speichermanagement verl Trends bei SAN, NAS, Management-Software 18 Storage-Konzepte: Wer die Wahl hat, hat die Qual 22 Datensicherung 23 Ressourcen-Management ist wesentliche Herausforderung 24 Die perfekte Kombination von Betriebssicherheit und Datensicherung 26 SAN-Lösungen von Fujitsu Siemens-Computers 27 Speichervirtualisierung mit SANsymphony Ordnung im Datenspeicher 29 Speicherarchitekturen für die Zukunft 30 Storage und Backup Consulting 30 Besserer Zugang zu Speicherpools 31 Storage Konzepte MULTIMEDIA 34 Die Europäische Kommission fördert digitale Inhalte 35 e-rating: Stunde der Kleinen? China ist der aufstrebende IT-Markt: Hier finden Sie den zweiten Teil dieser Serie Seite 64 E-WORLD 36 Das Haus im Schatten von Philips - Interview mit Hans Leisentritt, Geschäftsführer Atos-Origin Österreich 37 Automatisches Suchen und Finden mit Autonomy 38 Customer Relationship Management auf Probe 39 Sieger-Marken 40 Business Integration für IBM WebSphere 41 e-learning: Das interaktive Klassenzimmer 42 Microsoft Windows 2000 bekommt höchstmögliches Sicherheitsniveau bestätigt 43 Kompetenz in der Nähe - ERP für den Mittelstand Marktüberblick Daten-/Videoprojektoren: Über 100 neue Modelle! Seite 54

4 Dezember 2002 NETZ & TELEKOM erlangt nach neuen Strategien: Die aktuellen Seite 18 KSI Spezialkabel 44 Telekom Austria Business Access - Innovative Internetlösungen für Unternehmen 45 Neues RJ250 Modul von Kerpen 46 Hot News über Security und Analyse 46 Antiviren-Lösung für Linux-User in Lotus Notes-- Umgebung 47 Die Wahl des richtigen Providers 48 Neue Antivirus-Kompetenz für Österreich 49 HARD & SOFTWARE Tastatur eingebaut 50 Tally Computer Printers forciert Umstieg auf Farblaserdrucker 51 PC-Tablette gegen Skizzen-Blues 52 Neue Samsung TFT-Monitore 53 MARKTÜBERBLICK Angekratzter Projektorenmarkt 54 NECs neue Projektorenreihe 55 Benq bringt neue Projektoren 56 Elektronisches Rednerpult 57 Marktübersicht: Daten-/Video-Projektoren 58 MONISKOP Lösungen: Ein neues Rückgrat für das Datennetz der ÖBB Seite 14 Evan Mahaney s Leprechauns 62 China Serie Teil 2: Paradies der Arbeiter? 64 Buch Tipp: Der Uramazonas-Forscher 65 AUS DER REDAKTION Editorial 3 Inserentenverzeichnis 66 Impressum 66 Sie sind wieder da und blicken in die IT-Zukunft: Evan Mahaney s Leprechauns Seite 62 Das Magazin für Informationstechnologie

5 WIRTSCHAFT STUDIE / KARRIERE Business Pläne der IT-Anbieter lassen zu wünschen übrig Ein Großteil der Businesspläne, die IT-Anbieter von der META Group überprüfen lassen, ist schlichtweg unbrauchbar. So das Resultat des Marktforschungs- und Beratungsunternehmens. Noch immer spiegelt sich in den meisten Geschäftsplänen das Wunschdenken des Managements oder einer Konzernmutter wieder. Die realen Ziele und deren Umsetzung im lokalen Markt bleiben weitgehend unberücksichtigt. Entsprechend hart ist das Erwachen in Zeiten, in denen der IT-Gesamt-Markt stagniert und einzelne Bereiche sogar rückläufig sind während andere wiederum ein akzeptables Wachstum aufweisen. Wesentlich für einen dauerhaften Unternehmenserfolg ist eine strategische Ausrichtung, die auch Märkte, Wettbewerber, Kunden, Geschäftsnutzen, Marketing und Vertrieb umfasst. Zwei harte Jahre liegen hinter der Branche Unzählige Hard- und Softwareanbieter sowie viele IT-Service Unternehmen haben während der letzten zwei Jahre deutlich Federn lassen müssen. Personalabbau, das Schließen von Niederlassungen und Insolvenzen charakterisieren den IT-Markt von heute. Erstaunlich ist allerdings, dass eine ganze Industrie ins Wanken kommt, obwohl der Markt keineswegs einbricht, sondern lediglich langsamer wächst, wundert sich Peter O Neill, Director Consultant bei der META Group. Allerdings müssen die IT-Anbieter akzeptieren, dass die Aufbaujahre der IT nahezu abgeschlossen sind. Die wesentlichen Basisinvestitionen wurden getätigt und die wirklich notwendigen Werkzeuge sind bereits im Einsatz. In Zukunft werden IT-Entscheidungen im Wesentlichen auf Basis von Total Cost of Ownership (TCO), Total Value of Ownership (TVO) und Return on Investment-Betrachtungen (ROI) getroffen, sagt Wolfgang Schwab, Senior Consultant bei der META Group. Diese veränderten Kriterien führen dazu, dass Hypes wie der E-Commerce seltener auftreten werden. Eine reine Kostenbetrachtung reicht heute einfach nicht mehr aus und durch das Überprüfen des Geschäftsnutzens erfolgt eine enge Ankopplung an die Geschäftsbereiche. Unbrauchbare Businesspläne Wichtiger denn je ist es daher, reale Business Pläne zu erstellen. Ein Großteil der Business Pläne, die META Group zur Prüfung bekommt, Eine reine Kostenbetrachtung reicht heute einfach nicht mehr aus und durch das Überprüfen des Geschäftsnutzens erfolgt eine enge Ankopplung an die Geschäftsbereiche. - Wolfgang Schwab, Senior Consultant bei der META Group ist schlichtweg unbrauchbar, meint O Neill. In den wenigsten Fällen gehen die Unternehmen auf die eigenen Stärken und/oder Schwächen ausreichend ein. Markteinschätzungen beziehen sich jedoch generell auf den Gesamtmarkt und wenn Firmen über große Marktanteile verfügen wollen, muss die Strategie einfach stimmen. Business Planung 2003 Für die Business Planung 2003 sind also die folgenden Themenkomplexe von entscheidender Bedeutung: Markteinschätzung des vom Anbieter adressierten Marktes. Überprüfung der Marketing-Strategie. Wichtig dabei ist die klare Kommunikation von Vorteilen, die ein Anwender durch die neuen Produkte oder Dienstleistungen hat. Außerdem muss es eine klare Vorstellung über den ROI-Ansatz geben. Voraussetzung dafür allerdings ist, dass der Anbieter die Kundenbedürfnisse versteht. Personalmaßnahmen: Eigene Mitarbeiter aber auch Kunden sind verunsichert, wenn immer wieder Personal abgebaut wird. Ziel muss es sein, auf Basis einer konservativen Umsatzund Gewinnplanung für das Jahr 2003 den konkreten Personalbedarf zu ermitteln und entsprechende Maßnahmen noch im alten Geschäftsjahr einzuleiten. Dadurch wird erreicht, dass im Jahr 2003 wieder etwas Ruhe einkehrt und sich die Mitarbeiter zu 100 Prozent auf ihre eigentliche Arbeit konzentrieren können. Karriere Dr. Radovan Dršata ist neuer Country Manager Austria beim Software- Engineering Spezialisten Rational Software: Der 40- jährige Doktor der Wirtschaftswissenschaften leitet ab sofort die österreichische Niederlassung von Rational Software in Wien. Dr. Radovan Dršata bringt 15 Jahre Berufserfahrung in der Software-Branche in seine neue Position ein, insbesondere im Markt für Anwendungsentwicklung. Fritz Fleischmann, 57, ist neuer Vice President für das operative Geschäft in Zentraleuropa bei Critical Path, Lösungsanbieter im Bereich Internetkommunikation. Gleichzeitig übernimmt er die Position des General Managers und Geschäftsführers in Deutschland. Fleischmann war zuletzt bei Parametric Technology (OTC) tätig und davor sechs Jahre bei IBM/Lotus, zuletzt als General Manager und Vice President EMEA. Mario Rieth, 35, wurde beim Wireless LAN-Hersteller Proxim Corporation zum Vertriebsleiter für die D,A,CH-Region bestellt. Rieth war zuvor bei Lucent Technologies und danach bei Agere Systems tätig und baute den indirekten Sales Channel für die WaveLAN/ORiNOCO-Produktpalette in dieser Region auf. Karin Korschan, 33, ist bei Sharp Electronics Ges.m.b.H. zuständig für Marketing und Corporate Communication CED & IST für Österreich sowie Zentral- und Osteuropa. Korschan, war unter anderem bei Unternehmen wie Digital Equipment und Cabletron bzw. Enterasys beschäftigt. Franz Weberberger, 31, ist neuer Sales Product Manager bei Actebis Österreich. Er wird in dieser Funktion für den Bereich Network, Telekom und Storage-Solutions verantwortlich sein. 6 monitor 12/2002

6 WIRTSCHAFT NEWS SER Management-Buy-Out: Start gelungen Die Restrukturierung der SER Gruppe in Deutschland und Österreich ist erfolgreich abgeschlossen: die neue SER Solutions Deutschland GmbH geht in ihr erstes Geschäftsjahr. Dominik Troger Die heftigen Turbulenzen, die den fünftgrößten deutschen Softwarehersteller seit Jahresbeginn gebeutelt haben, sind überwunden. Während die ehemalige Konzermutter, die SER Systems AG, ihr Insolvenzverfahren abwickelt, hat die Gläubigerversammlung der Übernahme der Gruppe Deutschland/Österreich durch das Management zugestimmt. Die neue SER-Gruppe besteht jetzt aus fünf operativen Gesellschaften, darunter auch die SER Solutions Österreich GmbH, und besitzt keinerlei gesellschaftsrechtliche Beziehungen zur insolventen SER Systems AG mehr. Auch die Produktrechte sind auf die neuformierte SER übertragen worden. Das Management-Buy-Out Team besteht aus acht Managern, welche auch bisher die operativen Geschäfte für Deutschland und Österreich geführt haben. Konzentration auf Kerngeschäft und -märkte In Österreich fungiert Hartmut R. Gailer als Geschäftsführer der SER Solutions Österreich GmbH. Die schlechte Wirtschaftslage sowie eine zu expansive Konzernpolitik seien für den Schiffbruch verantwortlich gewesen, erläutert Gailer, jetzt werde man sich wieder auf die Kernkompetenzen und -produkte konzentrieren. Er steht dem ersten Geschäftsjahr der neuformierten Gruppe sehr positiv gegenüber. Das deutschsprachige Geschäft der SER war immer Ab sofort ist das Software-Unternehmen kvault Software, kurz KVS, auch in Österreich mit einer eigenen Niederlassung vertreten. Österreich wurde bis dato direkt von München aus betreut, wo die Zentrale von KVS für Central Europe angesiedelt ist. Wir setzen auf ein profitables Geschäft, das schon funktioniert! - Hartmut R. Gailer, Geschäftsführer der SER Solutions Österreich ein profitables, so Gailer. Und wir haben im ersten Geschäftsjahr für die gesamte Gruppe bereits einen positiven EBIT von rund 1.6 Mio. Euro und einen kleinen Jahresüberschuss projektiert. Der Umsatz wird bei rund 36 Mio. Euro liegen; davon etwa 7 Mio. in Österreich. Die SER kann von einem sehr stabilen Kundenstock ausgehen, der in Österreich etwas über 100 Unternehmen sowie Kunden aus dem öffentlichen Bereich umfasst. Derzeit wird über die Hälfte dieses Umsatzes im klassischen Dokumenten-Management erwirtschaftet - ein Bereich, der nach wie vor zukunftsträchtig ist, so Gailer: Im Bereich Imaging und Dokumenten Management ist keine Rezession zu erwarten. Bei der Marktpositionierung wird sich SER weiterhin auf das Großkundengeschäft konzentrieren, wobei dem Unternehmen die jahrelangen Erfahrungen in heterogenen Mainframe- Umgebungen und im SAP-Umfeld zugute kommen. KVS verstärkt Präsenz in Österreich mit eigener Niederlassung Die steigende Bedeutung Österreichs sowie zahlreiche Kundenanforderungen veranlassten Herbert Höhlein, Country Manager Central Europe, nun, den österreichischen Markt direkt von Österreich aus zu betreuen. Zuständig für Österreich ist Marion Rotter, die als Key-Account Managerin Austria fungiert. Frau Rotter ist zuständig für die Betreuung der KVS-Kunden in Österreich und für das Neukundengeschäft. Österreich ist ein wichtiger Markt für KVS. Nicht nur in der Unterstützung bei der Migration auf Exchange 2000 sehen wir ein großes Wachstumspotential für unsere Archivierungslösung KVS Enterprise Vault, so Herbert Höhlein Das Software-Unternehmen kvault Software Plc bietet mit Enterprise Vault ein System für sicheres -Management im Unternehmen. Enterprise Vault bietet individuelle Verfügbarkeit der elektronischen Post und ermöglicht gleichzeitig Sicherheit, Kontrolle, abteilungsund themenorientierte Zuordenbarkeit sowie Revisionssicherheit. D-Link: Vertriebsniederlassung in Österreich D-Link, internationaler Hersteller von Netzwerk- und Internetworking- Produkten, eröffnet seine erste Repräsentanz in Österreich. Mit Reinhard Paulnsteiner als Country Representative für Österreich wird D-Link mit dem Büro im Wiener Millennium Tower direkter und näher als je zuvor den österreichischen Markt betreuen können. Hierbei stehen zum einen die Beziehungen zum Fachhandel, insbesondere mit dem Campus-Programm in Kooperation mit Unilog Integrata Österreich und zum anderen der Ausbau des Marktes im Zentrum der Geschäftstätigkeiten. Mit Reinhard Paulnsteiner, 42, hat D-Link einen Netzwerk- und Vertriebs-Profi unter Vertrag genommen, der auf eine langjährige Karriere in der Branche zurückblicken kann. Paulnsteiner war unter anderem Vertriebsleiter bei Agora und Computer 2000 sowie Sales Manager bei Cisco in Österreich. Mit seiner Erfahrung und Expertise soll er die Kontakte und Geschäfte der Netzwerkschmiede entscheidend ausbauen und D-Link in Österreich nach vorne bringen. Nach unseren Büroeröffnungen in der Schweiz und Osteuropa ist die Eröffnung des Wiener Büros ein weiterer Beleg für unsere starke Kunden-, Partner- und Service-Orientierung, so Klaus Dieter Hesse, Area Manager Central Europe und Geschäftsführer der D-Link Deutschland GmbH. Der Markt für Netzwerk- und Internetworking-Produkte hat in den letzten Jahren auch in Österreich einen enormen Zuwachs erfahren. Wir werden unsere bereits guten Beziehungen zum Handel weiter ausbauen und so unseren Kunden einen optimalen Service auf lokaler Basis bieten, erläutert Reinhard Paulnsteiner, Country Representative für Österreich. T-Mobile Austria mit neuem COO Günther Ottendorfer übernimmt Technik- & IT-Verantwortung. Ab sofort übernimmt DI Günther Ottendorfer, Jahrgang 1968, als COO (Chief Operating Officer) die Verantwortung für die Bereiche Technik und IT bei T- Mobile Austria. Ottendorfer ergänzt damit die Geschäftsleitung beim größten privaten und international agierenden Mobilfunkbetreiber Österreichs. 8 monitor 12/2002

7 WIRTSCHAFT NEWS / KARRIERE Umsätze und Gewinne Sybase meldet für das dritte Quartal 2002 einen Gewinn pro Aktie (pro forma earnings per share) von 0,26 US-Dollar und einen Umsatz von 203,0 Millionen Dollar. Damit wurden die Erwartungen der Analysten erfüllt. Im dritten Quartal des Vorjahres hatten der EPS 0,20 Dollar und der Umsatz 226,8 Millionen Dollar betragen. Der Nettogewinn (pro forma net income) stieg von 20,0 Millionen im dritten Quartal 2001 auf nunmehr 25,2 Millionen Dollar. Compuware Corporation erzielte im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres (Ende: 30. September 2002) einen Umsatz von 358 Millionen US-Dollar im Vergleich zu 427,8 Millionen US-Dollar im zweiten Quartal des vorigen Geschäftsjahres. Der Nettogewinn stieg auf 33,8 Millionen US-Dollar gegenüber 26,5 Millionen US-Dollar im Vorjahresquartal. Das entspricht einer Steigerung von 28 Prozent. Das Unternehmen verzeichnet einen Gewinn pro Aktie von 9 US-Cents (Vorjahresquartal: 7 US- Cents), basierend auf 376,7 Millionen sich im Umlauf befindlicher Aktien (Vorjahresquartal: 386,7 Millionen Aktien). Logitech erreichte im 2. Quartal einen Umsatz von 252 Mio. US-Dollar, was einer Steigerung von 16% gegenüber dem selben Quartal des Vorjahres entspricht. Der operative Gewinn belief sich auf 25.7 Mio. Dollar und war somit um 37% höher als im gleichen Vorjahresquartal. Der Reingewinn von 21 Mio. Dollar (0.42 pro Aktie) war um 51% höher. Der Halbjahresumsatz betrug 447 Mio. US.Dollar (plus 42%); der Reingewinn 31,8 Mio. Dollar (plus 57%). Security-Anbieter RSA Security hat die Finanzzahlen für das dritte Quartal des Jahres 2002 veröffentlicht. Das Unternehmen hat in diesem Zeitraum Einnahmen in Höhe von 59,0 Mio. US-Dollar verzeichnet, verglichen mit 62,6 Mio. US-Dollar im dritten Quartal des Jahres RSA Security berichtet von einem Nettoverlust auf GAAP-Basis in Höhe von 8,2 Millionen US- Dollar (dies entspricht einem Verlust von 0,14 US-Dollar pro Aktie) verglichen mit einem Nettoverlust in Höhe von 15,5 Millionen im gleichen Zeitraum des Jahres BMC Software hat im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2003 (30. September 2002), bereinigt um Sonderposten, ein Nettoergebnis von 19,3 Millionen US-Dollar erzielt. Das Ergebnis pro Aktie beläuft sich auf 0,08 US-Dollar. Das Ergebnis liegt um 0,05 US-Dollar höher als im Vergleichsquartal Unter Berücksichtigung von Sonderposten liegt das Nettoergebnis im zweiten Quartal 2003 bei 10,1 Millionen US-Dollar oder 0,04 US-Dollar pro Aktie. Im Vergleichsquartal des Vorjahres belief sich das Nettoergebnis auf minus 53,3 Millionen US-Dollar oder minus 0,22 US-Dollar pro Aktie. Der Gesamtumsatz lag im zweiten Quartal 2003 bei 291,2 Millionen US-Dollar, im Vergleich zu 295,1 Millionen US-Dollar im Vorjahresquartal. Outsourcing wird zu strategischem Element Cap Gemini Ernst & Young Studie: Kostenargument nach wie vor wichtigster Grund für Outsourcing Das Auslagern von Unternehmensteilen oder Geschäftsprozessen steht bei Unternehmen weiter hoch im Kurs. In einer Cap Gemini Ernst & Young-Studie gaben 88 Prozent der befragten Unternehmen an, in den letzten fünf Jahren Teile ihres Kerngeschäfts oder ihrer IT-Funktionen ausgelagert zu haben. Die meisten von ihnen, 80 Prozent, werden diese Aktivitäten in den nächsten drei Jahren auf gleichbleibendem oder sogar steigendem Niveau fortsetzen. Für die Untersuchung wurden weltweit 60 Führungskräfte auf Geschäftsleitungsebene von Großunternehmen mit mehr als einer Milliarde Dollar Umsatz befragt. Kostenargument als wichtigste Begründung Bei der Frage nach den Gründen für Outsourcing liegt das Kostenargument nach wie vor auf Platz Eins. Dicht darauf folgen aber bereits die Punkte Konzentration auf das Kerngeschäft sowie Gewinnung von Flexibilität und Adaptivität. Wenn das Kostenargument wegfällt, haben beim Outsourcing unternehmensstrategische Überlegungen für die Manager Top-Priorität. Die Bereitschaft, bestimmte Unternehmenseinheiten oder Funktionen in die Eigenständigkeit zu entlassen oder die Aufgaben an Drittanbieter zu vergeben steigt, je mehr ein Unternehmen vom Auf und Ab der Wirtschaft betroffen ist. Firmen in besonders volatilen Märkten wie Finanzdienstleistungen, Energie und Telekommunikation werden voraussichtlich 40 Prozent mehr Kernaktivitäten auslagern als der Durchschnitt der befragten Unternehmen. Sie investieren doppelt so viel in Outsourcing- Projekte: 22,3 gegenüber 11,3 Millionen Dollar pro Jahr. Damit setzt sich der Trend der vergangenen Jahre fort. Eine stärkere Konzentration auf das Kerngeschäft ist für 60 Prozent der Befragten ein Grund für das große Engagement, und 45 Prozent möchten sich durch Outsourcing zukünftig flexibler und vorausschauender an die Wirtschaftslage anpassen. Karriere Rudolf Gotsmy, 44, wurde zum Chief Operation Officer (COO) der Bull AG Österreich ernannt. Gotsmy war unter anderem Account Manager im Bankbereich und im Financial Industry Solution Centre bei Digital Equipment in London und für den Aufbau eines Outsourcing Centers für Banken bei Systor/UBS in Zürich verantwortlich. Rudolf Gotsmy startete im Oktober 2001 als Vertriebsdirektor bei der Bull AG in Wien. Zum neuen Geschäftsführer der EDS Austria wurde Christian Kalaschek, 41, berufen. Kalaschek war unter anderem bei Atos Origin als Sales Manager für die DACH-Region sowie Ungarn, Tschechien und Polen zuständig. Zuletzt war er als selbständiger Unternehmensberater im IT-Bereich tätig. Ing. Hannes Schipany, 34, ist neuer Geschäftsführer der Österreich-Niederlassung der Toshiba Europe GmbH Geschäftsbereich Computer Systeme Deutschland/Österreich. Zu seinen Kernaufgaben zählt die Stärkung der Marktposition von Toshiba in Österreich. Er trat im Jahr 1996 in das Unternehmen ein und zeichnete für die Betreuung von Großkunden verantwortlich. Thomas Deutschmann, 44, ist neuer CEO beim CRM-Spezialisten update Software AG. Er folgt Gerhard Schuberth, der das Unternehmen aus persönlichen Gründen verlässt. Deutschmann fokussiert auf die traditionellen Stärken von update: klare Produktpositionierung, zufriedene Kunden, erfolgreiche Partnerstrategie. Mag.Bernhard Schuster, 37, wurde vom Aufsichtsrat der BOOM Software AG zum Prokuristen bestellt. Der studierte Betriebswirt wird in seiner neuen Funktion BOOM- Vorstand Joachim Schnedlitz in der operativen Unternehmensführung unterstützen. 10 monitor 12/2002

8 LÖSUNGEN FISCHER SKI / HP Die Anforderungen eines Skierzeugers wie Fischer können zu recht ungewöhnlichen Testbedingungen führen. Wenn die Geräte auch bei tiefen Minustemperaturen bei Tests auf der Skipiste zum Einsatz kommen, dann müssen sie halt vorher in der Tiefkühltruhe ihre Frostbeständigkeit beweisen. Monitor war dabei. Eiskalte Rechner Rüdiger Maier Erfolge wollen hart erarbeitet sein: Als Fischer Ski mit insgesamt 58 Medaillen bei den Olympischen Winterspielen in Salt Lake City die Bestenliste der Skiproduzenten anführte, dachte wohl niemand daran, welche IT- Hilfsmittel dazu beigetragen hatten. Selbst Bode Miller, Shooting-Star des vergangenen Ski-Winters, holte die erste olympische Kombinations-Medaille für die USA mit österreichischen Qualitätsskiern an den Füßen. Reinhard Windhager, IT Systems Manager bei Fischer Ski: Notebooks werden bei uns nicht nur vom Vertrieb verwendet. Auch die Skitester speichern bei Gleittests auf den Pisten Daten wie Temperatur und Skinummer. Test in der Tiefkühltruhe Vor dreieinhalb Jahren begab man sich bei Fischer Ski auf die Suche nach neuen Notebooks, die den gestiegenen Anforderungen an Mobilität und gleichzeitiger Stabilität gerecht werden konnten. Wir hatten bis dahin Compaq Notebooks, mit denen wir aber nicht mehr so zufrieden waren, blickt Windhager zurück. Ein ungewöhnliches Testverfahren bestimmte die Auswahl: Drei Notebooks wurden für zwei Stunden bei minus 18 Grad Celsius in eine Tiefkühltruhe gesperrt. Nach dem Kälte-Test ließ sich nur ein Gerät problemlos hochfahren und verfügte auch über die von uns gewünschte Akkuleistung, weiß der IT-Spezialist. Das HP Omnibook 4150 war das einzige Gerät, das die Anforderungen Fischer Ski 1924 in Ried, Oberösterreich, gegründet, ist Fischer heute eine der bedeutendsten Sportmarken der internationalen Ski- und Tenniswelt. Im Geschäftsjahr 2001/2002 wurden 1,39 Millionen Paar Ski und Rackets in 23 Ländern verkauft. Die 710 Mitarbeiter erwirtschafteten einen Umsatz von 117 Millionen Euro. auch nach dem Extremtest noch erfüllte. Das österreichische Unternehmen nutzt die Notebooks bei Testfahrten auf der Skipiste, wenn es darum geht, die richtige Material-Zusammensetzung für die Fahrt aufs Siegespodest zu finden. Die gesammelten Informationen werden unmittelbar via GSM-Handy oder über eine Telefonleitung an die CAD-Abteilung in Ried im Innkreis geschickt. Dort fließen die Daten zunächst in das hauseigene Forschungssystem und danach direkt in die Konstruktion ein, wodurch Fischer Ski wertvolle Zeit bei Forschung und Entwicklung gewinnt. Wir überlegen nun auch, mithilfe einer Citrix-Lösung den Testmitarbeitern vor Ort den direkten Zugriff auf CAD-Daten etc. zu ermöglichen. Eine entsprechende Firewall soll dafür die notwendige Sicherheit garantieren, denkt Windhager schon über eine weitere Verbesserung nach. Reinhard Windhager, IT Systems Manager bei Fischer Ski: Nach dem Kälte-Test ließ sich nur ein Gerät problemlos hochfahren und verfügte auch über die von uns gewünschte Akkuleistung. Dauernde Verbesserungen sichern den Erfolg Der Erfolg von Fischer in der Skiindustrie basiert auf dem tief im Unternehmen verankerten Innovationsgeist und der Offenheit für technologische Entwicklungen. HP stand zum Zeitpunkt des Tiefkühltruhentests am Anfang eines verstärkten Engagements am Notebook-Markt. Eine modulare Bauweise, die gleiche Funktionsweise der wichtigsten Elemente über einen langen Zeitraum, geringe Ausfallsraten und das interessante Preis- Leistungsverhältnis erleichterten die Entscheidung, erklärt Johannes van Woudenberg, Partner Account Manager bei HP Österreich. Auch Windhager kann hier zustimmen: Wir sind wirklich sehr zufrieden mit den Produkten, dem Service und der Unterstützung. Und wir hoffen, dass auch nach der Übernahme von Compaq durch HP die Notebooks ihr typischen HP-Eigenschaften behalten werden. Böse Überraschungen bei der Beschaffung von Ersatzteilen oder Erweiterungswünschen gab es bei den HP Omnibooks bisher nicht. Wir setzen die erste Generation der Notebooks, die wir vor drei Jahren angeschafft haben, nach einer Speichererweiterung auch heute noch problemlos ein. Leistung und Preis müssen stimmen Für die Systemadministratoren war darüber hinaus die hohe Imagestabilität ausschlaggebend. Außerdem können die wichtigsten und aktuellsten Treiber immer kostenlos von der HP-Homepage runtergeladen werden, so Windhager. Nach dem Kauf von 30 HP Omnibooks 4150 folgte die Aufstockung durch HP Omnibooks 6000, und mit den HP Omnibooks 6100 sind mittlerweile über 70 Geräte bei Fischer Ski im Einsatz. Sukzessive wurden von der Geschäftsführung abwärts alle Abteilungen mit Omnibooks ausgestattet. Nächstes Jahr werde es wohl eine größere Umstellung bei der Software geben und es müssten auch die Notebooks auf den letzten Stand gebracht werden. Wir bleiben weiter ein kritischer Kunde: Wenn Leistung und Preis stimmen, werden wir gerne wieder HP-Notebooks kaufen, gibt sich Windhager offen. Bei Fischer Ski schätzt man aber nicht nur die Qualität der HP Omnibooks, es sind darüber hinaus auch Workstations und PCs des Herstellers in allen Bereichen des Unternehmens im Einsatz, Server des Herstellers sichern die Hochverfügbarkeit. Hier begrüßen wir den Zusammenschluss HP/Compaq ganz klar, da wir durch das Einfließen der Compaq-Server-Technologie eine weitere Verbesserung der Server erwarten, analysiert der IT-Experte. 12 monitor 12/2002

9 LÖSUNGEN ÖBB / SCHOELLER Wir haben den Rückzug des Herstellers 3Com aus dem Core- WAN-Bereich zum Anlass genommen, unser Netz zu überdenken. RailNet.TK heißt das daraus geborene, nunmehr übergebene neue WAN und unsere Zukunftserwartungen was Anwendungen und Bandbreiten betrifft, sind prompt eingetroffen, erklärt Ing. Werner Vogl, der Netzwerkverantwortliche der ÖBB, wie wichtig es war, dem ÖBB Datennetz ein neues Rückgrat zu verpassen. Gläsernes Rückgrat Lichtwellenleiter tragen österreichweite ÖBB- Datenkommunikation Noch vor einem Jahr war das Bahn Datennetz (BADA-Netz) mit dem 10 Mbit-Backbone ausreichend dimensioniert. Um neue Netzwerkdienste anbieten zu können und auch um für mehr Bandbreite vorzusorgen, wurde bereits im Winter 2000 das Projekt RailNet.TK ins Leben gerufen. Bei einem Netz, das an die Anwender unterstützt, kann man nicht erst dann, wenn es eng wird, Maßnahmen setzen. Hier hat die ÖBB rechtzeitig und richtig gehandelt, stellt Mag. Werner Vashold, Projektleiter von schoeller network design fest. Die Qualität der Anbindung einzelner Standorte an das Backbone kann man bei Bedarf relativ kurzfristig anheben. Ein neues österreichweites Backbone hingegen zu schaffen, dauert. Wir konnten auf ÖBB-eigene Dark Fiber und SDH Verbindungen zurückgreifen und haben in nur 15 Monaten ein neues redundantes, österreichweites Backbone mit 155 Mbit (STM-1) und GB-Ethernet mit 35 Knoten realisiert und sämtliche Anwender vom BADA-Netz auf das neue RailNet.TK migriert. Für die ÖBB waren Sicherheit, Kostengünstigkeit und Entwicklungsfähigkeit erste Ziele. Die Sicherheit wurde dadurch erreicht, dass das neue Backbone in Betrieb genommen wurde, während das bestehende Netz voll funktionsfähig blieb. Dann wurden beide Backbones verbunden und schrittweise einzelne Netze an das neue RailNet.TK direkt angeschlossen. Der Access-Bereich, also die Fläche, die mehr als lokale Netze umfasst, wurde vorerst technisch nicht verändert. Laut Vogl sollen Investitionen erst dann getätigt werden, wenn sie unmittelbar benötigt werden: Kapazitäten quasi auf Vorrat bereitzustellen erhöht nur die Kosten, bringt aber kein Mehr an Kundenzufriedenheit. Backbone-Struktur Das Backbone umfasst 35 Netzknoten, davon 8 in Wien und 27 in den Bundesländern. In Wien ist GB-Ethernet in Verwendung, in den Bundesländern sind die Standorte größtenteils über STM-1 angebunden. Auf jeden Fall sind Mehrfach-Redundanzen gegeben, so dass der Ausfall einer einzelnen Verbindung von den Anwendern schlechtestenfalls, wenn überhaupt, als Mangel bei QoS bemerkt werden kann. Im Backbone in Wien werden Cisco GSR12008 in Kombination mit Cisco 7500 eingesetzt. In den Bundesländern wurden an den Core-Backbone-Standorten meist Cisco 7507 und an den Edge-Backbone-Standorten Cisco 7206 installiert. Gemanagt wird das Netz von vier Netzwerk-Management-Centern aus, je einem in Innsbruck, Villach, Linz und Wien, wobei Wien eine zentrale Funktion zukommt. Von diesen Management-Centern werden nicht nur allfällige Probleme analysiert, sondern, wenn notwendig vor Ort, Störungen behoben. Hier werden auch die Kundenaufträge und neue Dienste eingerichtet. Diese Management Center stehen unter der Leitung der Netzwerkbearbeiter der Telekom Regionalleitungen. Geschäftsabwicklung Der Geschäftsbereich Telekom der ÖBB stellt den anderen, sehr unterschiedlichen Geschäftsbereichen ein Netzwerk zur Verfügung, das ihre jeweiligen Standorte untereinander und die Bereiche miteinander verbindet. Dabei werden die Geschäftsbereiche und deren IT-Abteilungen als Kunden behandelt. Bislang waren Rechner angeschlossen worden. Nunmehr werden aber Bandbreiten angeboten. Abgesehen von der physischen Verbindung muss nicht nur geprüft werden, ob die Kapazitäten vorhanden sind, sondern auch wie sie bereitgestellt werden können. Es ist dafür zu sorgen, dass die abseits des Backbone (in der Fläche) vorhandenen Komponenten QoS-geeignet sind. Schließlich müssen die nötigen Einstellungen an den Routern vorgenommen und dokumentiert werden. Dem Kunden sind Monitoring-Möglichkeiten anzubieten, damit er überprüfen kann, was ihm 14 monitor 12/2002

10 ÖBB / SCHOELLER RailNet.TK versorgt an die Anwender geliefert wird und was er benützt. Kundenaufträge und ihre Umsetzung sind Teil des Netzwerkmanagements und müssen in einer Datenbank auf Knopfdruck sichtbar sein. Ist ein neuer Auftrag im Laufen, muss der Kunde unmittelbar Hilfe bekommen, es ist also eine Help-Desk-Struktur zu schaffen. Betroffene müssen Probleme melden können (Trouble-Tickets) und dafür muss ein sich selbst dokumentierender, verfolgbarer Online-Ablauf geschaffen werden. Wachsender Bedarf Wie richtig die Entscheidung war, das Backbone auszubauen, zeigt auch die Tatsache, dass bereits eine Vielzahl von QoS-Verbindungen bestellt wurden. Nun, nachdem RailNet.TK Realität ist, können auch Anwendungen aus dem Nicht-IT- Bereich wie die Video-Überwachung von Bahnhöfen oder von unbesetzten Haltestellen dieses Netzwerk benutzen. Welche Datenmengen das sind, selbst wenn nur im Sekundentakt Einzelbilder übertragen werden, macht die Zahl von geplanten 70 Kameras an nur einem großen Bahnhof deutlich. Die Umsetzung Die Umsetzung des Projektes RailNet.TK begann mit dem Aufstellen der Projektstruktur durch schoeller. Das war zwar sehr aufwändig, aber für die erfolgreiche Projektabwicklung äußerst wichtig. Die Realisierung wurde in Teams vorgenommen. Die Arbeitsgruppen wurden gemischt nach fachlichen Kriterien besetzt: ÖBB, Schoeller, die beiden weiteren Partner und Cisco. Um die Teams unter einander ausreichend zu koordinieren, wurde eine eigene IT-gestützte Organisation für die Projektabwicklung geschaffen. Im zentralen Informationstool RailNet.TK-Corner wurden alle Dokumente, Berichte und Management-Summaries online zur Verfügung gestellt. Folgende Arbeitsgruppen wurden eingesetzt: die AG Management und die AG Netzwerk war für die technische Umsetzung verantwortlich. Die AG Dienste definierte mögliche Dienste und Angebote, die AG Servicemanagement war für den Workflow und die Kundendatenbank verantwortlich. Die AG Organisation und die AG Schulung achteten auf die Koordinierung und die Ausbildung. Ein zentraler Jour Fixe mit Ergebnisdiskussion wurde alle drei Wochen abgehalten. Weiterer Ausbau Die Abnahme ist abgeschlossen. Die Betriebsführung wurde mit dem Projektabschluss von schoeller an die ÖBB übergeben. Der weitere Netzausbau wird von den ÖBB Netzwerkbearbeitern nach dem von schoeller erarbeiteten Regelwerk, dem RailNet.TK Handbuch, durchgeführt. Von Anfang an war bei Rail- Net.TK ein Ausbau auf STM-4 (Bandbreitenerhöhung auf 622 Mbit) vorgesehen. Ing. Vogl erwartet, dass der Bedarf in den nächsten Jahren gegeben sein wird. Auf jeden Fall aber müssen bis zum Jahr 2004 ausschließlich Cisco-Komponenten - auch im Feld - im Einsatz sein, denn dann fällt der 3Com-Herstellersupport weg. In der Zwischenzeit aber bestimmen die Kundenanforderungen die Reihenfolge des Austausches der Router. Über sich hinauswachsen leicht gemacht. Jetzt ist das erfolgreiche Präsentieren noch leichter. Die neuen EPSON EMP-720/730 sind mit ihren 1,9 kg echte Fliegengewichte. Als handliche Begleiter für unterwegs ermöglichen sie Ihnen größte Mobilität. Dabei brillieren sie mit bis zu ANSI Lumen bis SXGA (EPSON EMP-730). Die Trapezkorrektur erfolgt vollautomatisch. Je nach Anlass und gewünschter Atmosphäre wählen Sie aus 6 voreingestellten Darstellungsmodi. Gestalten Sie mit den vielfältigen Funktionen der kleinen IR-Fernbedienung im Scheckkartenformat Ihre Präsentationen komplett multimedial. Aber bevor Sie über sich hinauswachsen, sollten Sie Informationsmaterial anfordern! EPSON Deutschland GmbH Kaufberatung: Telefon / (0,12 /Min.) Mo. Fr.: Uhr Sa. So.: Uhr EPSON in Österreich Kaufberatung: Telefon 08 10/ (0,07 /Min.) Mo. Fr.: Uhr Sa. So.: Uhr Die microportablen Business-Projektoren EPSON EMP-720/730. monitor 12/

11 THEMA STORAGE Explosionsartig steigende Datenmengen stellen IT-Abteilungen vor immer größere Herausforderungen. Der Betrieb rund um die Uhr ist längst Alltag in vielen Unternehmen und hier stellt die ständige Verfügbarkeit aller Daten eine Grundvoraussetzung dar. Ilse u. Rudolf Wolf Storage-Konzepte Wer die Wahl hat - hat die Qual Das klassische Beispiel für ein Storage-Konzept, welches in enger Bindung mit dem Server steht, ist Direct Attached Storage (DAS), bei dem einem Server eine Speichereinheit direkt zugeordnet wird. Der Zugriff auf die Storage- Ressource erfolgt auf Blockebene. Für fast jede Applikation wurde ein Rechner mit einem exklusiven Storage eingesetzt. Damit erreichte man zwar eine gute Trennung der einzelnen Applikationen ohne direkte gegenseitige Abhängigkeiten, wobei das Storage für die einzelne Anwendung gezielt ausgewählt werden konnte. Diese feste Zuordnung erschwert aber eine Mitbenutzung der Speicher dieser Storagesysteme durch andere Server. Vorhandene Storage Ressourcen können nicht effizient genutzt werden, denn so verteilte Storagesysteme ermöglichen nicht die heute geforderte Flexibilität und Verfügbarkeit und erfordern einen erheblichen Administrationsaufwand und damit rasch wachsende Kosten. Im Einzelnen lassen sich unter anderem folgende Probleme der herkömmlichen Speicherlösungen identifizieren: Hohe administrative Kosten durch eine Vielzahl von Fileservern. Nicht ausreichende Zeitfenster zur Durchführung von Backups auf Grund mangelhafter Backup-Geschwindigkeiten. Blockierung des LAN-Netzwerkes durch Speicherdatenströme. Inkompatible Datei-Systeme die einen Datenaustausch verhindern. Schlechte, unflexible Speicherauslastung durch eine Vielzahl isolierter Speicherinseln. Unnötige Wartezeiten für das Kopieren/Rücksetzen von Datenbeständen. Als Lösung des Problems nehmen Storage-Konzepte rasch an Bedeutung zu, deren Technologie neue Lösungen für das Speichern und das Wiederauffinden von Informationen über die ganze Firma hinweg offerieren. Die Qual der Wahl Wer heute ein Speichernetz aufbauen will, hat die Qual der Wahl: SAN, NAS, DAS, Storage over IP - hinter diesen Abkürzungen verstekken sich verschiedene Konzepte. Mit dem Erscheinen des Mediums Fibre (Glasfaser) im Storage-Umfeld und den gleichzeitigen Bemühungen verschiedener Storage-Hersteller, sich auf ein gemeinsames Protokoll für die Kommunikation zwischen Rechnern und Storage zu einigen, wurden die herkömmlichen Architekturen schlagartig revolutioniert. Fibre-Channel ist bei objektiver Betrachtung nichts Anderes als eine neue Verbindungsart (Connectivity) zwischen Rechnern und dem Storage. Mit Fibre-Channel wird Storage nicht mehr einem bestimmten Rechner zugeordnet, sondern zu einer gemeinsamen Ressource im Storage-Netzwerk transformiert. In diesem Zusammenhang wurde der Begriff Storage Area Network (SAN) als Unterscheidung zum LAN (Local Area Network) - welcher primär die Verknüpfung von Storage und Rechner in einem Storage-Netzwerkverbund mit entsprechenden Hilfskomponenten (Fabrics) umschreibt - geboren. Selbstverständlich muss ein solches Netzwerk mit Elementen wie eine klassische Netzwerkarchitektur bestückt sein, Hubs für die Feinverteilung und Switches für die Verbindung von Subnetzen. Um den gestiegenen Nutzen von Storage Networks zu verstehen, ist es zunächst wichtig, die beiden zu Grunde liegenden Architekturen zu unterscheiden: Network Attached Storage (NAS) und Storage Area Networks (SAN). Beide sind sich zwar von der Form her sehr ähnlich, bezeichnen jedoch zwei verschiedene Technologien. NAS sieht Plattenspeichereinheiten vor, die über ein LAN-Interface (Ethernet) direkt an das User-Netzwerk angeschlossen sind und dabei die gleichen Protokolle nutzen. Ein NAS arbeitet wie ein Server in einer Client/Server-Architektur, besitzt einen Prozessor, ein Betriebssystem oder einen Micro-Kernel und verarbeitet File- I/O-Protokolle wie SMB (System Message Block) und NFS (Network File System). Gegenüber Applikationen im Netz operiert ein NAS wie ein Hochgeschwindigkeitsspeicher für spezielle Daten und Anwendungen. Für die Clients handelt es sich schlicht um eine Festplatte großer Kapazität. SAN bezeichnet eine Netzwerktechnologie, die den Anschluss von Massenspeichergeräten an ein gemeinsam genutztes Netzwerk unterstützt. Im Gegensatz zu NAS-Lösungen arbeiten SAN-Lösungen nicht als Server, sondern verarbeiten Block-I/O-Protokolle im Auftrag eines anderen Systems, möglicherweise eines Servers. Ein auf der Fibre Channel-Technologie basierendes SAN ist die ideale Lösung für große Datenvolumina, da es den Transfer sehr umfangreicher Datenmengen auf separate Storage-Netzwerke ermöglicht. Kern des SAN-Konzeptes ist die Trennung von Server und Speicherfunktionen und die Etablierung der Speichersysteme als gleichberechtigte Komponenten der Gesamtstruktur. In ei- 18 monitor 12/2002

12 THEMA STORAGE nem Storage Area Network können verschiedene Hostsysteme dynamisch Laufwerke und Libraries gemeinsam nutzen. Damit wird das Storage-Netzwerk auch zu einer Verbindung der Hostsysteme. Die gemeinsame Nutzung der Storage-Ressourcen mit Hilfe der SAN-Architektur bietet zahlreiche Vorteile: reduzierter Netzwerkverkehr, effizientere Ressourcennutzung, bessere Backup-Performance sowie eine zentralisierte, sichere und einfach zu verwaltende Datenablage. Wie konventionelle Sub-Netze auch, bringt ein SAN zusätzliche Bandbreiten für bestimmte Speicherfunktionen mit und belastet das primäre Netz nicht sonderlich. SANs verbessern daher die Performance von LANs und WANs. Hauptvorteil ist die Umgehung von Flaschenhälsen in den Bandbreiten, die den primären Netzen zu schaffen machen. SAN und NAS sind keine konkurrierenden Lösungsansätze Auf den ersten Blick empfiehlt sich SAN für Server-orientierte Umgebungen, die höchste Skalierbarkeit, Sicherheit und Flexibilität fordern. Durch die Integration aller Dienste rund um die Sicherheit und Verfügbarkeit von Daten ist SAN eine zentrale Lösung mit einem Höchstmaß an Administrierbarkeit. Aktuellste SAN Technologien wie Business Continuance Volumes (BCV), Snapshots, Remote Mirroring und Virtualisierung erlauben eine effiziente Nutzung unter Miteinbeziehung von Leistung, Sicherheit und Verfügbarkeit. NAS empfiehlt sich zunächst für den Einsatz in Umgebungen bei denen hochintegrative Lösungen nicht notwendig oder nicht möglich sind und bietet den Unternehmen die Möglichkeit relativ einfach schnellen und zentralen Storage zur Verfügung zu stellen. Über den Einsatz der einen oder anderen Technologie entscheiden aber letztlich die Geschäftsprozesse die abgebildet werden sollen. SAN hat aber eine Möglichkeit zu bieten, welche die Vorteile beider Technologien vereint: Schon heute gibt es so genannte NAS-Köpfe für SANs. Diese NAS-Köpfe stellen LAN Clients Kapazität, aus dem hinter dem NAS-Kopf liegenden SAN, zur Verfügung. Von Fibre Channel zu iscsi Kaum haben sich die Anwender an Fibre Channel und Storage Area Networks (SANs) gewöhnt, tauchen Namen neuer Speicherprotokolle auf - an erster Stelle: iscsi. Speichernetze lassen sich auch auf Basis des Internet-Protokolls verwalten. Das Verfahren Storage over IP (iscsi) überträgt blockorientierte SCSI-Daten über Standard-IP-Netzwerke und realisiert auf diese Weise den netzweiten Speicherzugriff. Eine leistungsfähige Storage- Infrastruktur, die auf Standards wie Ethernet, iscsi, SCSI, Fibre Channel beruht, ermöglicht neben SAN- und NAS-Lösungen über IP auch Enterprise Storage Management Services wie zum Beispiel Speichervirtualisierung. iscsi wird eingesetzt, um externe Niederlassungen über eine virtuelle Ende-zu-Ende Verbindung den Zugriff auf das Speichernetz zu ermöglichen, ohne dass in den Niederlassungen eigene Speichergeräte aufgestellt werden müssen. Das iscsi-verfahren wurde unter anderem von Cisco und IBM entwickelt, von vielen anderen Unternehmen unterstützt und von der IETF standardisiert. Als Vorteile des I/O-Protokolls SCSI gelten: hohe Geschwindigkeit auf Grund des Designs als Blockübertragung, geringe Latenz und robuste Datenintegrität. Das SCSI-Protokoll zeichnet sich des Weiteren durch geringe Latenz aus: Der größte Teil des Protokolls ist in Hardware wie Adaptern oder Storage-Controllern implementiert, nur ein kleinerer Teil in Software. Das bedeutet, dass nur ein geringer CPU-Overhead, also Prozessor-Tätigkeit und -Interrupts, für Storage-I/O-Prozesse benötigt wird. Traditionelle Netzwerke unter TCP/IP beruhen mehr auf Software-Implementierung und beanspruchen deshalb stärker die CPU. Neben den Vorteilen von SCSI gibt es jedoch auch Mängel, denn SCSI bietet nur begrenztes Sharing von Ressourcen. Virtuelle Datenspeicher Die Speicher-Virtualisierung stellt eine neue Methodik dar, die von Array-Controllern unabhängige, dynamisch allokierbare Speicherressourcen im SAN schafft. Diese Technologie, virtualisiert die Speicherressourcen und macht sie damit beliebig skalierbar. Durch die Virtualisierung des physischen Speichers ist es nicht mehr nötig, Server mit Speicherüberkapazität zu kaufen, um ein erwartetes Wachstum abzudecken. Stattdessen kauft der Kunde Speicher dann hinzu, wenn er ihn benötigt. Die virtuellen Techniken erleichtern die Administration des SANs, erhöhen die Skalierbarkeit und Ausfallsicherheit und erlauben die Nutzung eines gemeinsamen Speicherpools von verschiedenen Servern mit jeweils eigenen Applikationen. Storage Management Die neuen Storage-Konzepte und Produkte bieten bereits eine solche Vielfalt von Konfigurations- und Ausstattungsmöglichkeiten, dass die gezielte Auswahl und der Einsatz eines solchen Systems nur noch von speziell geschulten Systemadministratoren und Technikern vorgenommen werden kann. Die neuen Entwicklungen im Bereich der Backupsoftware und Streamertechnologie erfordern ebenfalls umfangreiche Kenntnisse, um die Auswahl und den Einsatz eines neuen Systems erfolgreich durchzuführen. Bluefin: In komplexen Netzen sind Managementstandards längst zu Hause. Mit Bluefin hält das objektorientierte Web-Based Enterprise Management nun Einzug in die Speichernetze. Bluefin definiert eine allgemeine Schnittstelle zur Verwaltung von Speichernetzen. Mit Bluefin will man eine allgemeine Schnittstelle zur einfachen Administration unterschiedlicher SAN-Lösungen etablieren. Sie soll Objekte nach einheitlichen Kriterien identifizieren und klassifizieren. Ebenso lassen sich reale und virtuelle Ressourcen im Unternehmen überwachen und unter Nutzung eines gemeinsamen Transportmechanismus übertragen. Dabei integriert Bluefin Technologien wie Common Information Model (CIM) und Web Based Enterprise Management (WBEM). Common Information Model (CIM): CIM ist entwickelt worden, um ein neutrales und allgemeines Schema (Datenmodell) bereitzustellen, dass zur Abbildung von Informationen für die Verwaltung von heterogenen Hard- und Softwaresystemen in einem Unternehmensnetzwerk geeignet ist. Das CIM-Schema bildet damit die Basis für die Entwicklung von Managementanwendungen, die eine übergreifende Verwaltung verschiedenster IT-Ressourcen über ein vereinheitlichtes Konzept ermöglicht. CIM wurde von der Distributed Management Task Force (DMTF) entwickelt. Web Based Enterprise Management (WBEM): WBEM ist ein Rahmenwerk aus standardisierten Softwaretechnologien, das entwickelt wurde, um das Management der heterogenen IT-Infrastrukturen in einem Unternehmen zu vereinheitlichen. Den Kern des Rahmenwerks bildet das Common Information Model (CIM) der Domain Management Task Force(DMTF). WBEM ermöglicht die Bereitstellung von gut integrierten und standardbasierten Managementwerkzeugen unter Nutzung von Web- Technologien. Führende Speicherhersteller forcieren offene Standards Hitachi, IBM, Sun und Veritas kündigten im Oktober dieses Jahres Pläne an, die darauf abzielen, die SNIA-Spezifikationen des Common Information Model (CIM), der Technologie des Web-Based Enterprise Management (WBEM) und der Storage Management Initiative (SMI, ehemals Bluefin) für das Storage-Management von Speichernetzwerken zu fördern und weiterzuentwickeln. Im Zuge dieser Maßnahmen wollen die Unternehmen 2003 Produkte ausliefern, die auf CIM/WBEM basieren. CIM/WBEM vereinfacht das Management heterogener Speichernetzwerke mit Produkten unterschiedlicher Hersteller und wird vom Branchenverband SNIA unterstützt. 20 monitor 12/2002

13 THEMA STORAGE Die Datensicherung lässt sich am besten mit einer Versicherung vergleichen. Sie minimiert unbekannte Risiken und reduziert bei deren Eintritt die Auswirkungen auf ein abgesichertes Minimum. Ilse u. Rudolf Wolf Datensicherung Bei der Datensicherung unterscheidet man verschiedene Sicherungsarten (Full- Backup, Incremental-, Differenzial- bzw. Level- Backup). Jede dieser Sicherungsarten hat ihre besonderen Eigenheiten. Je nach Relevanz der Daten, Bandbreite des Netzwerkes usw. muss bei einem Datensicherungskonzept die eine oder andere Sicherungsart integriert werden. RAID - Redundant Array of Independent Disks Bei RAID handelt es sich um ein Konzept einer Speicherarchitektur für ausfallsichere hochleistungsfähige Systeme. Schon 1988 wurde dieses Konzept entwickelt, das Plattenspeicher fehlertolerant macht, ohne dafür eine hundertprozentige Redundanz wie das Mirroring zu erfordern. Bei RAID wird die Arbeit mehrerer Plattenspeicher koordiniert, die sich die Datenlast ebenso wie das Fehler- und Verlustrisiko teilen. Moderne RAID-Controller sorgen dafür, dass von mehreren Platten eine ausfallen darf, ohne die Systemsicherheit zu gefährden. In allen Bereichen, in denen ein hoher Anspruch auf Leistung und Datensicherheit gestellt wird, kommt das Verfahren zum Tragen. Unterschieden wird RAID nach verschiedenen Stufen (Levels), die über unterschiedliche Leistungsmerkmale verfügen. Allerdings kann vom Zahlenwert eines Levels nicht direkt auf die Qualität oder auf die Funktionalität des entsprechenden RAID-Systems geschlossen werden.ein Merkmal moderner RAID-Systeme besteht - neben der Sicherheit - zudem darin, dass defekte Platten im laufenden Betrieb ausgetauscht werden können, so dass außer den Netzwerkadministratoren üblicherweise niemand von einem Ausfall etwas merkt. RAID Storage-Systeme werden an Server und Workstations mit DAS (Direct Attached Storage) über High-Speed Storage-Netzwerke (Storage Area Network) sowie über klassische LAN/WAN-Netzwerke (Network Attached Storage) angeschlossen. Tape-Backup Garantieren Cluster- und RAID Storage-Systeme die nahezu ständige Verfügbarkeit von Daten und Applikationen, so sind regelmäßige Datensicherungen (Backups) noch immer der beste Schutz vor Datenverlusten. Tape-Backup- Systeme stehen bei der Datensicherung nach wie vor an erster Stelle, denn exponenziell wachsende Datenmengen lassen sich nur mit Tape-Backup Systemen sicher, zeitgerecht und kostengünstig sichern. Dank dem Einsatz von Tape-Libraries kann bei der Datensicherung ein sehr großer Automatisierungsgrad erreicht werden. Bei RAIL/RAIT (Redundant Array of Inexpensive Libraries/Tapes) handelt es sich um eine Datensicherungssoftware mit der für Festplatten entwickelten Technologien auf Bandlaufwerken eingesetzt werden. Durch den Einsatz von RAIT wird ein virtuelles Bandlaufwerk bereitgestellt, das in Wirklichkeit aus mehreren physischen Bandlaufwerken besteht. Moderne Backup- Technologien Neue Technologien ermöglichen es heute, Datensicherung während des normalen Geschäftsbetriebes durchzuführen. Um neueste Storagetechnologien wie BCVs (Business Continuance Volumes), Snapshots, Remote-Mirroring und Virtualisierung zur Datensicherung zu nutzen, werden hochkapazitive Bandroboter (Libraries) in SAN-Infrastrukturen eingebunden. Dadurch werden die Vorteile von zentraler Storage und zentralem Backup genutzt, was einfachere Verwaltung und Management, eine Erhöhung der Flexibilität und Geschwindigkeiten beim Sichern sowie eine Reduktion der Gesamtkosten von Sicherungslösungen im Vergleich zu dezentralen Ansätzen erlaubt. Business Continuance Volumes (BCV): Erweitert die herkömmlichen Spiegelungsmethoden, indem ohne Unterbrechung des Systembetriebs mehrere unabhängig adressierbare Kopien der Datenbestände erzeugt werden. Diese werden beispielsweise für Backups, das Laden von Data-Warehouses und die Entwicklung von Anwendungen benötigt. Mit Hilfe von Befehlen aus dem Hostsystem können diese Kopien separat verwaltet und genutzt werden, um Aufgaben parallel durchzuführen. Sobald eine Aufgabe abgeschlossen ist, kann das betreffende BCV wieder mit der Produktionsplatte synchronisiert, einer anderen Produktionsplatte zugeordnet oder für eine weitere Aufgabe vorgehalten werden. Snapshot-Lösungen: Erstellen eine virtuelle Kopie des Dateisystems oder der Speicherblöcke der Dateien sowie ein Protokoll der danach folgenden Änderungen. Dies wird mit Hilfe von Pointern realisiert. Damit stellt der Snapshot eine konsistente virtuelle Dateikopie zur Verfügung, die dann im Hintergrund auf Band geschrieben wird. Dieses Verfahren beeinflusst operative Anwendungen nur geringfügig. Snapshot benötigt deutlich weniger zusätzlichen Speicherplatz als das BCV-Verfahren. Allerdings ist nicht in jedem Fall sichergestellt, dass Snapshot-Verfahren die Performance nicht beeinträchtigen, da sie mit mehr I/O-Operationen arbeiten, die Leistung benötigen. In der Praxis wird sich das vor allem dann negativ bemerkbar machen, wenn Systeme bereits an der Leistungsgrenze arbeiten. NDMP - Datensicherung für NAS: Das Network Data Management Protocol (NDMP) bildet die Grundlage für direkte Datensicherungen in NAS-Umgebungen. Backups unter NDMP laufen auf einem Rechner mit NDMP-kompatibler Backup-Software. Der Server steuert die Übertragung der Daten auf das Bandsystem. Der entscheidende Unterschied zum BCV- Verfahren liegt darin, dass Backup- Software und Anwendungen auf die gleichen Festplatten zugreifen. Damit ist das Risiko höher, dass der Produktivbetrieb beeinträchtigt wird. Zudem können NDMP-Verfahren nicht mit der Geschwindigkeit von BCVs konkurrieren, die Daten etwa um den Faktor 10 schneller sichern. Online Backup: Dieses Konzept sieht vor, dass während der Datensicherung die Applikation in einen Backup-Modus gesetzt wird. Dieser Modus führt dazu, dass Änderungen am Datenbestand während des Backups nicht eingetragen, sondern nur mitprotokolliert werden. Ist das Backup zu Ende, werden die Änderungen nachträglich in den Produktivdaten durchgeführt. Der Vorteil dieser Variante ist, dass die Applikation den Anwendern auch während der Datensicherung zur Verfügung steht. Erwähnt werden muss allerdings, dass die Performance der Applikation während des Online Backups beeinträchtigt ist. LAN-free Backup: Während eines Backups werden riesige Datenmengen transportiert und die Performance des LAN kann empfind- 22 monitor 12/2002

14 Ressourcen-Management ist die wesentliche Herausforderung Storage Area Network oder Just a Bunch of Discs : Für jeden Speicherbedarf gibt es die ideale Storage-Lösung. Ein Gespräch mit DI Gunter Kappacher, Geschäftsführung Siemens Business Services. Studien und Experten sind sich einig: In den nächsten Jahren wird der Speicherbedarf weiterhin steigen.was ist der Vorteil von Storage-Lösungen? Ein sicheres und effizientes Speichermanagement gehört für jede IT-Landschaft zu den wesentlichen Aufgaben. Neue Speichertechnologien und -strategien können die Kosten erheblich reduzieren und ermöglichen schnellen Zugriff auf sichere Daten. Die Speichersysteme der Unternehmen haben sich im Laufe der Zeit zu heterogenen Landschaften entwickelt, deren einzelne Komponenten die Anwender mit geringstmöglichem Aufwand integrieren wollen und müssen. Das effektive Management von SBS als Storage-Dienstleister Als eines der führenden IT-Dienstleistungsunternehmen unterstützt Siemens Business Services bereits Storage-Produkte folgender Hersteller in Service und Integration: ADIC- Grau, Dell, Fujitsu Siemens Computers, Network Appliance, Quantum/ATL und StorageTek. Mit der aktuellen Servicepartnerschaft erweitert SBS sein Service-Angebot für von EMC Computer Systems. Siemens Business Services (SBS) und EMC Computer Systems Austria GmbH haben eine gemeinsame Servicepartnerschaft unterzeichnet. Ab sofort bietet SBS Serviceverträge für EMC CLARiiON Produkte in ganz Österreich an. Mit dieser Vereinbarung etabliert sich Siemens Business Services als umfassender und herstellerneutraler Servicepartner für Storage-Systeme in Österreich. lich beeinträchtigt werden. In solchen Fällen empfiehlt es sich, ein eigenes Backup-LAN/SAN einzurichten. Damit werden die zu sichernden Server bzw. Storage-Devices direkt an eine Library angebunden, das Produktivnetzwerk wird während des Backup-Vorgangs nicht mehr belastet. Serverless Backup: Wenn ein eigenes Bakkup-LAN/SAN eingerichtet wird, bestehen alle Voraussetzungen, auch die Applikationsserver noch weiter zu entlasten. Der logische nächste Schritt ist deshalb, die Storage- und Bakkup-Devices entkoppelt von den Applikationsservern in das SAN einzubinden. Das Backup erfolgt dann praktisch direkt von den Storage- Devices zu dem Backup-Device. Das effektive Management von Ressourcen ist heute die wesentliche Herausforderung. - DI Gunter Kappacher, Geschäftsführung Siemens Business Services Ressourcen ist heute die wesentliche Herausforderung. Gibt es bei der gespeicherten Datenmenge eine bestimmte Größenordnung,ab der Storage- Lösungen notwendig sind? Grundsätzlich wird es ab einer Größenordnung von rund 500 GB interessant, über eine konsolidierte Storagelösung nachzudenken. Mit der Vielfalt an neuen digitalen Informationsquellen - Audiodaten, Videodaten, digitale Bilder, Scans und Telekommunikationsdaten - ist dieses Volumen schnell erreicht. -Verkehr und Business-to-Business-Commerce sind weitere Treiber der Storage-Anforderungen. Mittlerweile werden übrigens bereits 93 Prozent aller Informationen ausschließlich digital erstellt. Nach welchen Kriterien sollten Storage-Lösungen ausgewählt werden? Es gibt unterschiedliche Lösungsansätze: Direct Attached Storage (DAS), Network Attached Storage (NAS), Storage Area Network (SAN) oder Just a Bunch of Discs (JBOD). All diese Varianten haben ihre Berechtigung. Gerade auf Grund dieser Vielfalt ist eine umfassende Beratung durch SpezialistInnen für die Auswahl des richtigen Speichermediums so wichtig. Wo liegen die besonderen Vorteile von SBS als Dienstleister zum Thema Storage? Wir sind herstellerunabhängig, arbeiten mit den Best-of-Breed-Lieferanten am Markt zusammen und wählen je nach konkreten Anforderungen unserer Kunden die jeweils für ihn optimal passende Lösung aus. Dies entspricht unserem Grundverständnis als neutraler Berater, Systemintegrator und Support-Partner. Mit unserem umfangreichem Know-how zuwir auf zahlreiche erfolgreich umgesetzte Referenzprojekte verweisen. &x i o n. i t s y s t e m s a g ; w i e n ; d r e s d n e r s t r a ß e / 8. s t o c k ; f e s t n e t z : / 1 / ; w e b : x i o n. a t it partner f ü r backup/ restore im heterogenen enviroment mit backup express: datenbanken - R M A N - unix - ms - backoffice. it partner f ü r backup/ restore im heterogenen monitor 12/2002

15 THEMA STORAGE PROMOTION TANDBERG Die perfekte Kombination von Betriebssicherheit und Datensicherung! Mit mehr als 30 Jahren Erfahrung in der Speicherung von großen Datenmengen in modernen IT-Umgebungen hat sich TANDBERG DATA einen guten Namen erworben. Die Datenaufzeichnung auf magnetische Datenträger gehört seit jeher zur Domäne der europäischen Entwicklungscrew in Norwegen. JBOD- bzw. NAS-Lösung Das Aufzeichnen und Verwalten von Datenbeständen bis hin in den Terabyte-Bereich wird im Rahmen von Datensicherungs- und Datenrücksicherungs-Systemen realisiert. Backupsysteme sind in allen IT-Umgebungen Pflicht und absolut notwendig und nahezu überall mit implementiert. Die Installation und der Betrieb dieser Systeme sind ein wichtiger Bestandteil im Rahmen einer IT-Struktur und runden die Konzepte um die Themen Betriebssicherheit und Datenverfügbarkeit ab. Durch die Einführung der StorageCab Systeme wird die Produktpalette von TANDBERG DATA konsequent erweitert. TANDBERG DATA hat unter dem Namen StorageCab eine neuartige SCSI-basierende Speichersystemfamilie für den Einsatz in mittleren und kleinen Netzwerkumgebungen entwickelt. Der renommierte Datensicherungsspezialist, bekannt für seine SLR-, DLT- und SDLT-Systeme, steigt damit nicht nur in das Marktsegment der Massenspeicher ein, sondern verbindet zugleich Online- und Offline-Speicher auf sehr effiziente Weise. Das Produktkonzept von StorageCab ist auf höchste Datenverfügbarkeit und Betriebssicherheit ausgelegt. JBOD-Lösungen StorageCab-Lösungen in der JBOD-Ausführung ( Just a Bunch of Disks ) sind besonders optimiert für den Einsatz in zentralen Server-Einheiten. Häufig wird eine Server-Cluster-Lösung gewählt, bei der stets auch die Server redundant aufgebaut sind. Im Fehlerfall übernimmt der verbleibende Server die Aufgaben des ausgefallenen Servers, wobei immer sicher gestellt werden muss, dass der Zugriff auf einen gemeinsamen Datenpool vorhanden ist. Diese Disk Arrays (JBODs) werden üblicherweise in einem RAID-Verbund als primäre Massenspeicher eingesetzt. Der zentrale Speicher des Systems ist somit weitestgehend mit redundanten Komponenten aufgebaut: die Festplatten werden üblicherweise im RAID 1 oder RAID 5 Level betrieben, wobei der Austausch der Disk Shuttles im laufenden Betrieb möglich ist. Die Netzteile sind doppelt vorhanden und hotswap austauschbar, ebenso sind die Lüfter zur Kühlung der Storage-Einheit hotswap-fähig. Diese Lösung stellt somit ein Höchstmaß an Datenverfügbarkeit und Betriebssicherheit für die Anwender dar. JBOD/Tape-Lösungen Insbesondere durch die Kombination von Disk Arrays und Tape Drives (JBOD/Tape) verbindet TANDBERG DATA die bestehende Kompetenz rund um Datensicherung mit den betriebssystemspezifischen Anforderungen und Notwendigkeiten moderner, primärer Massenspeicher. JBOD/Tape-Lösungen können sowohl in einem 19 -Rack als auch als separate Tower-Einheiten ausgeführt sein. In der Grundausstattung bietet die StorageCab 6ST-73 Lösung ca. 210 GByte Kapazität als JBOD. Die Datensicherung wird durch das SDLT220 Laufwerk realisiert, wobei auf einer Data Cartridge bis zu 220 GByte aufgezeichnet werden können. Durch diese Lösung wird die Betriebssicherheit der Storage-Einheit (redundante, hotswap Disk Shuttles, Netzteile und Lüfter) mit der notwendigen Datensicherungseinheit kombiniert. NAS-Lösungen NAS steht für Network Attached Storage und ist ein Konzept, wobei ein in das System eingebauter Server über die Ethernet-Schnittstelle JBOD/Tape- bzw. NAS-Lösung und (in der Regel) das TCP/IP Protokoll virtuelle Festplatten für die angeschlossenen Clients darstellt. Die besonderen Merkmale einer NAS- Lösung sind die einfache Konfigurierbarkeit und Bedienung sowie das lizenzfreie Erweitern eines Netzwerks. Das ganze System kombiniert in einer einfachen Form die Betriebssicherheit durch die ausgeführten redundanten Komponenten (wie Disk Shuttles, Netzteile, Lüfter) mit den Komponenten der Datensicherung (Tape Drive, Backupsoftware, Restore-Funktion). Die Bedienung des Systems erfolgt über einen Web Browser, der von einer angeschlossenen Workstation aus betrieben wird. Der Web Browser stellt das GUI (Graphical User Interface) für den Administrator dar. Neben einer dreijährigen Garantie gewährt Tandberg Data für die StorageCab-Lösungen kostenlose Hotline und technischen Support. Hinzu kommt ein im ersten Garantiejahr kostenloses Vor-Ort-Serviceprogramm. Optimalen Speicherlösungen sieht man nicht an, dass sie genial sind - aber es steckt viel Erfahrung, Know-how und Kreativität dahinter. Die StorageCab-Systeme von Tandberg Data werden überall dort eingesetzt, wo große Datenmengen verwaltet werden müssen. Die Kombination von Disk Arrays und Tape Drives machen Sie zu einem optimalen Massenspeicher. TANDBERG DATA GmbH Tel Fax: ; monitor 12/2002

16 STORAGE SAN-Lösungen von Fujitsu Siemens Computers Mit SAN (Storage Area Network) bietet Fujitsu Siemens Computers ein fortschrittliches Speicherkonzept an. Viele sehen nur einzelne Elemente. Zielsetzungen wie ständige Verfügbarkeit, hohe Performance, Flexibilität und geringe Betriebskosten, sollen auf elegante Art und Weise durch SAN-Lösungen verwirklicht werden. So erschließen sich ganz neue Möglichkeiten: Speicherplatz kann serverübergreifend nach Bedarf flexibel verteilt werden bei freier Wahl der Speichermedien. Die entfernte Spiegelung von Informationen zur Erhöhung der Verfügbarkeit und zum Schutz gegen Katastrophen wird einfacher und kostengünstiger. Backup-Zentren können zur automatisierten Datensicherung in einer zentralen Tape Library und zur Sicherheit gegen Verlust und Manipulation über große Entfernungen einfach angeschlossen und verwaltet werden. Das Einbinden von entfernten Servern in einem SAN erleichtert die Serverkonsolidierung, wodurch die Verfügbarkeit und Stabilität der Information deutlich verbessert wird. Eine Rekonfiguration oder Erweiterung der Speicherressourcen kann durchgeführt werden, ohne die Applikationen zu unterbrechen. Viele Server können sich eine Ressource teilen, zum Beispiel Bandgeräte oder RAID-Systeme. Vorhandene Ressourcen können optimal eingesetzt werden. Der Aufbau und Betrieb von Rechner-Clustern wird vereinfacht. Die Administrationskosten werden reduziert. Die dünnen, einfach zu verlegenden Kabel erlauben den Aufbau eines flexiblen Netzwerkes und tragen so ebenfalls zur Kostenreduzierung bei. Durch zukünftige Software-Entwicklungen, die das neue Konzept konsequent nutzen, werden weitere Möglichkeiten geschaffen. Backup als Einstieg Backup kann ein Einstieg in die Storage Area Network Technologie sein. Dazu wird die Datensicherung der Server über die schnelle FC-Verbindung einfach administrierbar zentral zusammengeführt. Bei dem so genannten LAN-less-Backup werden die Daten direkt über das SAN vom Rechner zum Sicherungsgerät transportiert. Die NAS Speichersysteme mit großem Datenvolumen müssen nicht mehr über das Netz gesichert werden. Die Leistungsfähigkeit des SAN- Konzeptes wird besonders deutlich an komplexen Anwendungen, wie zum Beispiel der CentricStor Virtual Tape Library. In Datenarchiven besteht die Herausforderung darin, die vorhandene Kapazität so gut wie möglich auszunutzen, um Kosten und Zugriffszeit zu sparen. Hier sorgt die Einführung des SAN-basierten virtuellen Datenarchivs CentricStor dafür, dass bei der endgültigen Sicherung der Archivdaten auf Kassetten im Roboterarchiv der Ausnutzungsgrad der Tapes nahezu 100 % beträgt. Speicher-Virtualisierung Die SAN-Entwicklungen haben als verlockendes Ziel die völlige Virtualisierung von Speicherplatz. Jeder Server wird sich an das SAN wenden können, um Speicher mit Attributen wie Größe, Geschwindigkeit und Sicherheitsaspekten anzufordern. Speicherplatz wird zu einer Ressource, die nach Bedarf aus dem SAN angefordert wird. Speicher nach Maß Das Systemhaus ACP reagierte auf die wachsende Bedeutung des Themas Speicher mit der Gründung einer eigenen Tochterfirma: ACP Enterprise startete im Frühjahr, spezialisiert auf Archiv- und Storagelösungen sowie auf Hochleistungsrechner. Als unabhängiges österreichisches Unternehmen kann ACP neutral beraten und kann Systeme aller namhaften Hersteller anbieten. Besonders vorteilhaft erweist sich das bei heterogenen Anlagen mit unterschiedlichen Betriebssystemen, die ACP ohne technische und emotionelle Probleme betreut. ACP führt Hard- und Software aller bedeutenden Produzenten im Storage-Bereich, darunter beispielsweise HP, IBM, Network Appliances, StorageTek und Brocade. Der Kunde hat den Vorteil, dass er sich nicht im Voraus auf einen bestimmtem Hersteller festlegen muss, auch nicht auf eine bestimmte Philosophie wie NAS (Network-Attached Storage) oder SAN (Storage Area Network). ACP verfügt über eigene Fachleute und genug Know-how, um verschiedenste Storage-Lösungen selbst einzurichten, ohne Unterstützung der Hersteller. Die Betreuung heterogener Systeme mit unterschiedlicher Hardware und mehreren Betriebssystemen stellt daher weder emotionell noch fachlich eine Hürde dar. monitor 12/2002

17 STORAGE Durch Investitionen Kosten senken: Speichervirtualisierung mit SANsymphony 5.0 Das Ressourcenmanagement in heterogenen Speichernetzen ist zeitraubend und kostenintensiv. Die Technologie- Schmiede DataCore bietet mit der Virtualisierungslösung SANsymphony Version 5.0 eine offene Speicherplattform, die das Konzept vom Storage on Demand erstmals unternehmensweit verwirklicht. Volker Sommer Bei der Speichervirtualisierung werden Kapazitäten in einem netzwerkweiten Pool logisch, d.h. unabhängig von physikalischen Gegebenheiten definiert. Dadurch kann das Speichermanagement zentralisiert werden. Der Software-Hersteller DataCore legt mit SANsymphony Version 5.0 ein umfassendes Administrationsinstrument für SANs vor: Mit SANsymphony können Speicherkapazitäten, die bislang an das lokale Datenzentrum gebunden waren, über einen zentralen Pool unternehmensweit zur Verfügung gestellt werden. Dies führt zu einer drastischen Erhöhung des verwalteten Speicherumfangs pro Administrator, zur Eliminierung speicherbedingter Ausfallzeiten und einer verbesserten Ausnutzung der bestehenden Infrastruktur. Dabei genügt die Managementplattform höchsten Leistungsanforderungen bezüglich Skalierbarkeit, Hochverfügbarkeit und Sicherheit. Neue Features der Version 5.0 Volker Sommer, Regional Sales Director bei DataCore Software Zu den neuen Features der Version 5.0 gehören die Network Managed Volumes (NMVs), die das Volume- Management netzwerkweit automatisieren. Unabhängig vom kalkulierten Bedarf werden den Anwendungen die theoretisch größtmöglichen Kapazitäten suggeriert. Physikalische Kapazitäten werden dann dynamisch je nach tatsächlichem Bedarf aus dem Netzwerkspeicher automatisch hinzugefügt. Dadurch werden Ausfallzeiten ebenso eliminiert wie Eingriffe des Administrators zur Neupartitionierung oder -zuweisung von Speicherplatten. Die Software erfüllt neben der Virtualisierung weitere wichtige Funktionen zur unternehmensweiten Datensicherung. Zeitspezifische Snapshots garantieren Kontinuität bei Backup-Prozessen und bei der Teilung von Daten zwischen unterschiedlichen Anwendungsservern an unterschiedlichen Stellen des SANs. Die Remote-Mirror-Funktion spiegelt komplette Datenbestände von einem Plattenpool auf einen anderen und ermöglicht eine redundante Speicherung an verschiedenen Standorten. Außerdem können verschiedene Kontroll- und Warninstrumente eingesetzt sowie Zugriffsrechte und Sicherheitsbestimmungen für Prioritäten bei der Service- und Speicherqualität definiert werden. Mit DataCores Software-Tool lassen sich in besonderem Maße die wirtschaftlichen Vorteile eines schnelleren Investitionsnutzen (ROI) und deutlich niedrigerer Systemgesamtkosten (TCO) realisieren; die Unabhängigkeit von Hardware- und Betriebssystemplattformen garantiert zudem bei Aufbau, Erweiterung oder Umstrukturierung von SANs größtmögliche Entscheidungsfreiheit. T-Systems sieht das Ganze. ITC-Outsourcing von T-Systems Ihr Unternehmen will sich aufs Kerngeschäft konzentrieren? Gleichzeitig Kosten sparen und das Qualitätsniveau steigern? Dann prüfen Sie jetzt das integrierte ITC-Outsourcing von T-Systems (ITC: Information and Telecommunications Technologies). Wir betreuen Ihre gesamte digitale Infrastruktur vom Corporate Network über Rechenzentren bis hin zum PC. Und das weltweit. Eine nahtlose Lösung, die Ihnen klare Wettbewerbsvorteile verschafft: Kostenoptimierung. Geringere Investitionen für Hardware, Software und Personal. Außerdem verringern Sie Ihre Kapitalbindung. Flexibilität. Mit unseren hochskalierbaren Ressourcen können Sie sofort auf neue Anforderungen reagieren. Aktualität. Sie profitieren von globalen Netzen und Rechenzentren, die immer auf dem neusten Stand der Technik sind. Zufriedenheit. Höchste Qualität und e-security sind selbstverständlich. T-Systems garantiert durchgängige Service Levels. Über T-Systems. T-Systems integriert Know-how aus IT und Telekommunikation. Wir sind Europas zweitgrößtes Systemhaus und gestalten innovative Konvergenzlösungen. Führende Unternehmen in mehr als 20 Ländern schätzen uns als zuverlässigen Partner. Jetzt informieren: Convergence is our business!" ==Systems=!! monitor 12/2002

18 THEMA STORAGE Patrol Storage Management von BMC Software ermöglicht eine optimale Kapazitätsplanung, Performance und Verfügbarkeit aller vorhandenen Storage Ressourcen. Dadurch stehen Unternehmensdaten zu jeder Zeit am richtigen Ort zur Verfügung. Ordnung im Datenspeicher Die Datenmenge, die gespeichert werden muss, steigt unaufhörlich. Analysten gehen davon aus, dass sich in Unternehmen die gespeicherte Datenmenge jedes Jahr nahezu verdoppelt. BMC hilft Unternehmen mit seinem Patrol Storage Management, die Kosten für ein unternehmensweites Management der gespeicherten Daten niedrig zu halten. So können beispielsweise mit Hilfe des Patrol Storage Management Administratoren den zukünftigen Speicherbedarf ermitteln, um überdimensionierte Investitionen in die Storage-Infrastruktur zu vermeiden. Neben dem reinen Kostenmanagement muss natürlich auch eine reibungslose Verfügbarkeit der gespeicherten Daten gesichert sein. In geschäftskritischen Umgebungen ist eine kontinuierliche Bereitstellung von Daten für ein Unternehmen überlebensnotwendig. Aus diesem Grund hat BMC mit seiner Storage Management Plattform eine offene Lösung geschaffen, die ein herstellerneutrales Storage Management in Mainframe sowie heterogen vernetzten IT-Umgebungen sicherstellt. Die Vorteile Durch die logische Sicht auf das Speicherumfeld ergeben sich vor allem in zentralisierten Storage-Umgebungen große Vorteile: Optimiert die Speicher-Nutzung Patrol Storage Management zeigt auf, wieviel Speicher benutzt und wieviel frei ist bzw. wo man Daten löschen kann oder wo man sie zuerst sichern und dann löschen muß. Dadurch werden die vorhandenen Speicher-Reserven größer, ein gerade im SAN und NAS Umfeld wichtiger Punkt, da hiervon alle angeschlossenen Server profitieren (inklusive Mainframe). Erlaubt quantitative und qualitative Prognosen Performance Analyse und Kapazitätsplanung sind für alle Speicher verfügbar. Bietet eine einheitliche und zentrale Plattform zum Management der gesamten Speicherinfrastruktur Dadurch haben Administratoren die Übersicht, welche Server auf welche SAN-Systeme zugreifen: Es wird sozusagen eine Karte des Storage Area Networks erstellt. Bezieht den Speicher in das System-/ Service Level Management ein Das Patrol Storage Management von BMC ist herstellerübergreifend. Dadurch wird der gesamte Speicher einbezogen. Da derzeit kein Industriestandard für Storage Konzepte und Realisierungen existiert, ist das Patrol Storage Management die derzeit einzige Möglichkeit die gesamte Speicherinfrastruktur an einem Punkt darzustellen. Ermöglicht eine anwendungsorientierte Speicher-Sicht Damit sieht der Administrator, welche Anwendung wieviel und welchen Speicher benötigt. Es wird der gesamte Weg von der Anwendung über den Host Bus Adapter, den Fibre Switch, bis zur Platte dargestellt - nicht nur zum logischen Volume, sondern bis zum physischen Volume. Anwendungsbereiche Das Patrol Storage Management wurde vor allem für Unternehmen mit zentralen Speicherkonzepten, also SAN und NAS, konzipiert. Bei der hier installierten Plattenkapazität sind die Fähigkeiten der BMC-Lösung äußerst sinnvoll einzusetzen. Bei reinen Direct Attached Storage Installationen, ist es in der Regel pragmatischer, schlicht und einfach eine neue Platte hinzuzufügen, als erst softwareseitig zu planen und dann die gleiche neue Platte hinzuzufügen. Patrol Storage Management hat den Vorteil, die Speichersicht in vorhandene Systems Management Lösungen integrieren zu können, am einfachsten natürlich in Patrol. Die Lösung ist aber herstellerunabhängig, d.h. die unterschiedlichsten Speichersysteme können eingebunden werden. Auch unterschiedliche Konzepte SAN, NAS, DAS lassen sich von einem Single Point managen. Durch den Ansatz eines applikationszentrierten Storage Management verbindet BMC mit seiner Lösung das Storage Management direkt mit den Geschäftsprozessen eines Unternehmens. Dadurch wird es Unternehmen ermöglicht, ihre unternehmensweiten Storage Aufgaben so zu optimieren, dass benötigte Anwendungen immer zur Verfügung stehen. 28 monitor 12/2002

19 STORAGE THEMA Zentralisierung von Storage-Komponenten spart Geld Früher war Datenspeicherung eine Nebenaufgabe, die jeder Server zu erfüllen hatte. Heute ist sie eines der Hauptthemen für das IT-Management. Optimales IT-Management erfordert auch einheitliches und zentrales Storage Management. Nicht nur die Systemüberwachung, auch Datensicherung sollte nicht mit unterschiedlichen Werkzeugen und Sicherungsmedien erfolgen, sondern zentral, einheitlich und damit zuverlässig. Die Vereinheitlichung spart nicht nur Investitionskosten. Gartner Inc. schätzt die Ausgaben für das Datenmanagement als vier bis siebenmal so hoch wie die Kosten für die Storage Hardware. Last but not least, gehören Daten nicht einem Server, sondern dem gesamten Unternehmen. SAN (Storage Area Network) und NAS (Network Attached Storage) Technologien bieten heute die Basis für die Implementierung flexibler und ökonomischer Speicherinfrastruktur. Diese Systeme bieten nicht nur die plattformübergreifende Nutzung der Daten und die bedarfsgerechte Skalierbarkeit, sondern schaffen durch die Konsolidierung der Backup- und Storage-Systeme die Voraussetzung für ein zentrales Management aller Komponenten. Storage Konsolidierung ermöglicht den flexiblen und umfassenden Zugriff auf alle Daten. Umso wichtiger ist es deshalb, die Daten durch Schutzmechanismen vor unbefugtem Zugriff zu bewahren. Speicherarchitekturen für die Zukunft Internet und e-business haben die Datenspeicherung in den letzten Jahren in den Mittelpunkt des IT-Netzwerkes verlagert. Mit modernsten Speicherarchitekturen (NAS, SAN) möchte IBM diese Herausforderung erfüllen. Network-Attached Storage (NAS), Storage Area Network (SAN) und Total Storage Solutions mit NAS und SAN sind Lösungen, die für Unternehmen aller Größen entwickelt wurden. Durch die uneingeschränkte Interoperabilität können die verschiedenen Komponenten und Geräte effizient kombiniert werden. IBM erleichtert seinen Kunden die Implementierung von Storage Networking Lösungen. Heterogene Umgebungen, unvereinbare Standards, mangelndes Fachwissen und fehlende Interoperabilität bereiteten schon vielen Unternehmen Probleme. IBM stellt Lösungen bereit, die Komplexität und Kosten von Speichernetzwerken verringern. Vorgetestete und vorkonfigurierte Pakete erleichtern Informations- Management-Fachkräften die Implementierung von Speichernetzwerken. Als Reaktion auf den wachsenden Bedarf im Storage Bereich, hat IBM als Ergänzung zum traditionellen Storage Geschäft eine neue Software Division innerhalb der Storage Systems Group ins Leben gerufen. Die neue Software Storage Division Gewähr leistet, dass IBM den wachsenden Bedarf an uneingeschränktem Datenzugriff abdecken kann. Optimale Speicherlösungen genial und einfach StorageCab - die perfekte Kombination von Betriebssicherheit und Datensicherung Optimalen Speicherlösungen sieht man nicht an, dass sie genial sind aber es steckt viel Erfahrung, Know-How und Kreativität dahinter. Die StorageCab- Systeme von Tandberg Data werden überall dort eingesetzt, wo große Datenmengen verwaltet werden müssen. Die Kombination von DiskArrays und Tape Drives machen sie zu einem optimalen Massenspeicher. Vertrauen Sie uns Ihre Daten an! Autorisierte Distributoren: TANDBERG DATA GmbH Feldstr. 81 D Dortmund Tel.: +49 (0) 231/ Fax: +49 (0) 231/ medea VertriebsgmbH Tel.: +43 (0) 1/ pluscom Vertriebsgesellschaft mbh Tel.: +43 (0) 1/

20 THEMA STORAGE Besserer Zugang zu unternehmensweiten Speicherpools Das neue HP StorageWorks Enterprise Virtual Array (EVA) V.2 bietet eine höhere Speicherkapazität und eine bessere Unterstützung von Betriebssystemen. Es lässt sich zu Speicher-Clustern konfigurieren und ist einfach administrierbar. Das HP Storage- Works EVA V.2 arbeitet mit 36 GB großen Fibre-Channel-Festplatten ( U/min) und wird über 2 Gb/s Host Bus Adapter angesteuert. Darüber hinaus lässt es sich über die neuen 2-Gb-Switches von HP mit hohem Datendurchsatz in SANs (Storage Area Networks) integrieren. Erweitert und verbessert wurden auch die Virtual Arrays der Reihe HP StorageWorks VA7410. Es bietet gegenüber seinen Vorgängermodellen eine höhere Skalierbarkeit, die doppelte Leistung und lässt sich besser in bestehende Speicherumgebungen integrieren. Speicherumgebungen von Arbeitsgruppen, Abteilungen und Niederlassungen größerer Unternehmen lassen sich über standardisierte SCSI-Schnittstellen mit der NAS- Lösung HP StorageWorks NAS B2000 ausrüsten. Dadurch kann der Speicherbedarf der Anwender auf einem System konsolidiert angeboten und flexibel gemanagt werden. Das HP StorageWorks NAS B2000 ist in der Lage, gleichzeitig mit den Protokollen von Windows (CIFS), den verschiedenen Unix- Derivaten (NFS-Varianten), von Novell (NCP) und MacOS (AppleTalk) zu kommunizieren. Da sich das Speichersystem HP StorageWorks NAS B2000 unterbrechungsfrei aufrüsten lässt, eignet es sich besonders für den Einsatz in virtuellen Speicherpools. Zu den neuen Lösungen von HP für die Datensicherung gehören die Bandlaufwerke HP StorageWorks SDLT 160/320, HP StorageWorks DLT VS 40/80 und HP Storage- Works LTO Ultrium 100/200 GB. Das neue Bandlaufwerk HP StorageWorks SDLT 160/320 bietet eine, im Vergleich zu aktuellen Systemen mit Super Digital Linear Tape-(SDLT)-Standard, um 45 Prozent höhere Speicherkapazität. Das HP StorageWorks DLT VS 40/80 ist das erstes DLT-Bandlaufwerk mit halber Bauhöhe. Durch die Verdoppelung der Kapazität gegenüber dem DLT 20/40-Bandlaufwerk lässt sich die Leistungsdichte bei einem gleich bleibend günstigen Preis-Leistungs-Verhältnis drastisch erhöhen. Das HP StorageWorks LTO Ultrium 100/200 ist auf höchste Zuverlässigkeit, Speicherkapazität und Datendurchsätze zugeschnitten. Das Bandlaufwerk kann 100 GB (komprimiert 200 GB) auf einem Band aufzeichnen und mit einer Geschwindigkeit von 54 GB/h zurückspielen. Die neuen Lösungen wurden von HP für den Einsatz in den Speicherpools mittlerer und großer Unternehmen konzipiert und lassen sich durch die mitgelieferten Software-Lösungen besonders leicht installieren und administrieren. Mit den neuen Speicherlösungen verschmelzen die Storage-Produktlinien der in der neuen HP fusionierten Unternehmen Hewlett- Packard und Compaq. Network Appliance bietet neue Management- Lösungen Kern des neuen NetApp Management-Lösungsportfolios ist die neue Version 2.1 der Software DataFabric Manager. Das Tool erlaubt das zentralisierte Management geografisch verteilter NetApp Speicherlösungen sowohl in SAN- als auch in NAS- Umgebungen. Ein weiterer wichtiger Bestandteil der NetApp Management-Lösungen ist SnapDrive 2.0. Dieses Software-Tool dient dem Management im Umfeld der existenziell wichtigen Applikationen in Windows-Umgebungen und verbessert deren Verfügbarkeit und Recovery-Zeit. Mit Hilfe von SnapDrive können Administratoren auf einfache Weise virtuelle Festplatten aus Storage-Pools erstellen, die auch auf mehrere Storage-Appliances verteilt sein können. Mit Hilfe des Virtual File Managers (VFM) sind Storage-Administratoren in der Lage, die Downtime zu reduzieren. Die richtige Strategie für Storage-Lösungen ist für den Erfolg eines Unternehmens von entscheidender Bedeutung. Bacher Systems hat dafür eine umfassende Palette an Services entwickelt. Nicht nur der gegenwärtige, sondern auch der zukünftige Informationsbedarf muss gedeckt sein. Die eingesetzte Technologie muss flexibel, leicht zugänglich, zuverlässig und hochverfügbar sein. Neue Technologien müssen problemlos integriert werden können, und nicht zuletzt muss der ROI stimmen. Bacher Systems hat eine umfassende Palette an Services entwikkelt, mit deren Hilfe Unternehmen ihre Storage-Umgebung planen, implementieren, betreiben und weiterentwickeln können. Für alle Services stehen Storage-Experten mit Best Practices aus unzähligen Projekten zur Seite. Storagekonsolidierung Unter Storagekonsolidierung versteht man eine Zusammenfassung der unterschiedlichen Storage- Plattformen einer IT-Landschaft. Storage und Backup Consulting Die sich ergebende zentrale Verwaltung bringt vor allem eines: einen riesigen Kostenvorteil. Bacher Systems konsolidiert die Storage-Architektur eines Unternehmens auf Basis einer umfassenden und dennoch flexiblen Lösung, die alle aktuellen und künftigen Forderungen an Kapazität und Performance erfüllt. SAN und NAS Das heute noch vorherrschende Prinzip des Server Attached bzw. Direct Attached Storage (der Speicher ist jeweils bei dem einzelnen Server lokalisiert), wird zunehmend von zwei neuen Konzepten abgelöst: SAN und NAS. Beiden Konzepten ist gemeinsam, dass sie mit der Explosion der Administrationskosten endgültig Schluss machen. Technisch gesehen dienen sie dazu, Speichersysteme als eigene Einheiten im Unternehmensnetzwerk zu installieren. Der Speicher der IT-Landschaft wird zentral verwaltet und die Administrationskosten sinken drastisch. Backup erhöht Sicherheit Selbst die zuverlässigsten Systeme kommen nicht ohne Mechanismus zur Datensicherung und Archivierung aus. Selbst wenn die Ausfallwahrscheinlichkeit für das System nur noch minimal ist, so besteht immer noch das Risiko von Schäden an den Speichermedien durch fehlerhafte Bedienung. In solchen Fällen kann der Fehler nur über ein Backup behoben werden. In der Realisierung reicht das Angebotsspektrum von Bacher Systems von der einfachen Tape- Library Implementierung bis zur kompletten unternehmensweiten Datensicherungslösung. Zum Einsatz kommen dabei die technologisch führenden Backupund Restore-Komponenten sowie das Dienstleistungsspektrum der Bacher Systems Experten. 30 monitor 12/2002

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