Soziales Kapital als Ressource im Kontext von Migration und Integration

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1 Soziales Kapital als Ressource im Kontext von Migration und Integration Dr. Sonja Haug Bundesamt für Migration und Flüchtlinge Nürnberg Sektion Soziale Ungleichheit und Sozialstrukturanalyse der DGS, Tagung Soziale Netzwerke und Sozialkapital , , ZIF Bielefeld 1

2 Inhalt Theoretische Grundlagen Soziales Kapital und Migration Soziales Kapital und Integration Operationalisierung und Beispiele Schlussfolgerungen Ressourcenausstattung, Reziprozität, t, Homogenität, t, Dichte sozialer Netzwerke 2

3 Definitionen Soziales Kapital Soziales Kapital ist eine Ressource, die sich aus Beziehungen in sozialen Netzwerken bzw. den Merkmalen einer Netzwerkstruktur ergibt und die Nutzen hervorbringt (Coleman, Burt) Mikro-Ebene Ebene: : Der Nutzen für f r Individuen ergibt sich aus dem Wert der Ressourcen von Kontaktpersonen (Unterstützung, tzung, Informationen) und der Wahrscheinlichkeit des Zugangs beim Tausch Reziprozität Makro-Ebene Ebene: : Die Nützlichkeit N für f r Kollektive ergibt sich aus der Überwindung des Trittbrettfahrerproblems und der Einhaltung der Reziprozitätsnorm tsnorm Sozialkapital als Kollektivgut 3

4 Soziales Kapital und Migration Einfluss auf Migrations-/ Remigrationsentscheidungen Soziales Kapital am Herkunftsort (herkunftsortspezifisches soziales Kapital) wirkt migrationshemmend Affinitätshypothesetshypothese Ausnahmen: Konflikthypothese Ermutigungshypothese/Haushaltsstrategien Soziales Kapital am Zielort (Zielortspezifisches soziales Kapital) wirkt migrationsförderlich rderlich Informationshypothese, Erleichterungshypothese Bei Migrations-/entscheidungen entscheidungen: : Aufrechterhaltung bzw. Wiedererlangung des familialen sozialen Kapitals in Familien/Haushalten Entstehung von Migrationsketten/Kettenmigration 4

5 Mehrebenenmodell der Migration Strukturelle Rahmenbedingungen: Ökonomische Bedingungen Politik, Institutionelle Regeln Kultureller Kontext Demographie und Ökologie Soziale Situation 1: Herkunftskontext: Pionierwanderer sind ausgereist Soziales Kapital: Soziale Netzwerke im Herkunftsland Soziale Netzwerke im Einwanderungsland Soziale Gebilde und Interaktionssysteme 1 Soziale Situation 2: Herkunftskontext: Weitere Auswanderung, Einwanderungskontext: weitere Einwanderung Transnationale Soziale Netzwerke Soziale Gebilde und Interaktionssysteme 2 Soziales Kapital: Soziale Netzwerke im Herkunftsland Soziale Netzwerke im Einwanderungsland Individuelle Ressourcen: Ökonomisches Kapital Humankapital Kulturelles Kapital Individuelle Präferenzen Subjektive Erwartungen Akteure Migrationsentscheidung 5

6 Migrationsmuster im Haushaltskontext bei italienischen Migranten Partnerin durchschn.. 5 Jahre nach HHvorstand, Kinder 2 Jahre später Dauer des Familien- nachzugs durchschn.. 5 Jahre, maximal 26 Jahre HHgröße Migrationstyp Migrationssukzessionsmuster n % gesamt % der Mehrpers.HH 1 1 alleinstehend , HHvorstand < Partnerin 73 23,00 34, Partnerin < HHvorstand 16 5,00 7, HHvorstand = Partnerin 32 10,10 15, HHvorstand < Kind 2 0,60 0, HHvorstand = Kind 2 0,60 0, HHvorstand < Verwandte 15 4,70 7, Partnerin < Kind 3 0,90 1, Verw. = Verw. 6 1,90 2, HHvorstand < Partnerin < Kind 8 2,50 3, Partnerin < HHvorstand < Kind 2 0,60 0, HHvorstand < Partnerin < Kind 2 0,60 0, HHvorstand = Partnerin < Kind 7 2,20 3, HHvorstand < Kind = Partnerin 11 3,50 5, HHvorstand = Kind < Partnerin 3 0,90 1, HHvorstand < Kind < Verwandte 8 2,50 3, Verwandte < HHvorstand Partnerin 1 0,30 0, HHvorstand < Partnerin < Verwandte 3 0,90 1, HHvorstand = Partnerin = Kinder 3 0,90 1, HHvorstand < Partnerin = Kinder 4 1,30 1, HHvorstand < Partnerin < Kind < Kind 1 0,30 0, HHvorstand < Kinder 1 0,30 0, HHvorstand = Partnerin < Kinder 1 0,30 0, HHvorstand < Partnerin +?? 1 0,30 0, HHvorstand= Partnerin +?? 1 0,30 0, HHvorstand = Partnerin = Verwandte 1 0,30 0, HHvorstand = Kind < Partnerin < Kind 1 0,30 0, HHvorstand = Partnerin = Kinder 1 0,30 0, HHvorstand = Partnerin < Kind < Kinder 2 0,60 0, HHvorstand < Kinder 1 0,30 0, HHvorstand < Partnerin +??? 1 0,30 0, ,00 100,00 Quelle: SOEP 1. Welle 1984, Analyse der Migrationsmuster innerhalb von 318 Haushalten, Frage nach dem Zuzugsjahr nach der Stellung im Haushalt (Haushaltsvorstand, Partnerin, Kind, sonstige verwandte Person). Migrationssukzessionsmuster: x < y: x immigrierte vor y. x=y: x immigrierte im gleichen Jahr wie y. 6

7 Determinanten der Remigration bei italienischen Migranten Wichtigste Faktoren: Anzahl der HHmitglieder (remigrations- hemmend) Anzahl remigrierter Hhmitglieder (remigratons- förderlich) Erwerbsstatus Rentenalter Hyp. Unabhängige Variablen Modell 1 Grundmodell Modell 2 Individuell Modell 3 Haushalt Modell 4 Netzwerk Beta odds Beta odds Beta odds Beta odds Biographische Kontrollvariablen 14 Immigrationsalter 0,00 1,01 0,00 1,00 0,00 1,00 0,05 1,04 15 Aufent haltsdauer - 0,06** 0,90-0,06* 0,90 0,00 0,94 0,00 1,19 Aufenthaltsdauer 0,00 1,00 0,00 1,00 0,00 1,00 0,00 0,10 Individuelle Determinanten 16 Rückkehrabsicht 0,12** 2,71 0,14** 3,92 0,18** 11,81 4 Schulabschluß in 0,00 1,07 0,00 1,33 0,00 0,38 Deutschland 5 Schulabschluß in Italien 0,00 1,04 0,00 0,83 0,00 1,24 6 Vollzeiterwerbstätig - 0,10** 0,50-0,13** 0,38-0,14** 0,23 10 Einkommenstransfer nach 0,05* 1,00 0,00 1,00 0,00 0,10 Italien 12 Deutschkenntnisse 0,00 0,96-0,04* 0,88-0,00 0,94 Haushaltsfamilie 3 Verheiratet - 0,04* 0,59-0,05 0,35 17 Anzahl der - 0,24** 0,51-0,18** 0,56 Haushaltsmitglieder 17 Anzahl der Kinder 0,00 0,14 0,00 0,17 21 Anzahl bisheriger 0, 43** 7,71 0,43** 8,85 Remigranten 19 Ehepartnerin in Italien 0,00 0,84 0,00 0,00 20 Anzahl der Kinder in 0,00 1,04 0,18** 2,85 Italien 22 Verwandte in D. 0,00 0,86 0,10* 3,53 außerhalb des HH Verwandtschaftsnetzwerk 24 Gesamtnetzwerk Größe 0,15** 1,03 23 Netzwerk in Deutschland - 0,03 0,74 24 Netzwerk in Italien 0,00 0,85 Konstante - 2,17** - 2,29** - 0,49-7,68 Fallzahl in Personenjahren Chi 2 30,703 75, ,68 143,881 (Cox und Snell) Pseudo- R 2 0,007 0,018 0, 092 0,042 Quelle: SOEP Welle, Splitdatensatz, partielle ß-Koeffizienten, * signifikant auf 5%-Niveau, 7 ** signifikant auf 1%-Niveau.

8 Soziales Kapital und soziale Integration Ressourcen in Beziehungsnetzwerken als Indikator der sozialen Integration Indikatoren der Ausstattung mit sozialem Kapital (Größ öße e der Netzwerke, Ortsspezifisch) Haushaltsgröß öße Verwandtschaftsnetzwerke in Deutschland und im Herkunftsland Herkunft der Eltern (> binationale Eltern) Freundschaften Partnerschaften Ausstattung mit aufnahmelandspezifischem sozialen Kapital soziale Ungleichheit zwischen Einheimischen und Migranten 8

9 Partnerschaften mit Deutschen Italienisch- stämmige Männer /Deutsch- Italiener: hoher Anteil deutsche Partnerin; 100,0 90,0 80,0 70,0 60,0 50,0 40,0 30,0 20,0 10,0 2,9 3,3 89,6 88,9 1,4 54,8 4,3 77,3 3,8 28,2 2,6 57,1 19,3 8,6 Deutsch 19,7 34,2 Eingebürgert Deutsch 0,0 Türkische Deutsch Deutsch Deutsch- Deutsch- Italienisch Italienisch Deutsch- Deutsch- Türkisch Frauen: fast weiblich männlich Italienisch Italienisch weiblich männlich Türkisch Türkisch weiblich weiblich männlich weiblich männlich keine deutschen Partner Quelle: Integrationssurvey des BiB,, Jährige J mit deutscher, italienischer, türkischer t Abstammung 5,8 5,8 5,7 19,4 Türkisch männlich 9

10 Deutsche Freunde / Homogenität t Freundesnetzwerk (%) Staatsangehörigkeit Ethnische Abstammung Fallzahl Deutsche Freunde Homogenitätsindex 1 Ethnie Homogenitätsindex 2 Staatsangehörigkeit Deutsche Abstammung ,1 71,2 71,2 Italienische Abstammung ,9 16,4 29,7 Deutsch-Italiener ,1 6,7 43,6 Italiener ,0 21,9 21,9 Türkische Abstammung ,3 24,9 24,0 Deutsch-Türken ,8 19,7 16,9 Türken ,5 27,1 27,1 Datenquelle: Integrationssurvey des BiB. Zeilenprozente: Anteil der Nennungen bei der Antwortkategorie deutsch bei der Staatsangehörigkeit der Freunde. Mehrfach- Nennungen waren möglich. Index 1: ausschließlich Freunde mit Staatsangehörigkeit gleich der ethnischen Abstammung wie Befragte(r), Index 2: ausschließlich Freunde mit gleicher Staatsangehörigkeit wie Befragte(r). Deutsch-Italiener: hoher Anteil deutsche Freunde, Türken: selten deutsche Freunde, hoher Anteil ethnisch homogene Freundesnetzwerke Deutsch-Türken: geringere Homogenität t als Türken T und Italiener 10

11 Deutsche Freunde / Homogenität t Freundesnetzwerk (%) Stichprobe, Staatsangehörigkeit- Ethnische Abstammung Fallzahl Relation der deutschen Freunde (bei maximal drei Freunden) Homogenes Netzwerk (Nationalität/Herkunft) 0 1/3 1/2 2/3 1 Deutsche SP ,8 1,3 0,2 4,3 90,4 92,8 Italienische SP ,3 14,5 0,6 15,9 36,8 69,2 Deutsch-Italiener 92 8,7-1,1 13,0 77,2 16,7 Italiener ,4 19,5 0,4 16,9 22,8 76,6 Türkische SP ,7 18,4 1,0 8,0 13,9 89,7 Deutsch- Türken ,2 21,4 0,8 11,5 28,2 68,7 Türken ,6 17,6 1,1 7,2 10,5 93,7 Datenquelle: Sozio-ökonomisches Panel (DIW Berlin); SP: Stichprobenzuordnung auf der Basis der Haushalte der 1. Welle des Panels/1984 (Haug 2003) Deutsch-Italiener: hoher Anteil deutsche Freunde, Türken: hoher Anteil ethnisch homogene Freundesnetzwerke Deutsch-Türken: geringere Homogenität t als Türken T und Italiener 11

12 Schlussfolgerungen Soziales Kapital bei Immigranten: Indikatoren /Interpretationen Mikro-Ebene: Ressource, die sich aus den Eigenschaften des egozentrierten Beziehungsnetzwerks ergibt (ortsspezifisches s. K.). Z.B. Freundschaften zu Deutschen = Ausstattung mit aufnahmelandspezifischem sozialen Kapital versus ethnisch homogene Netzwerke Makro-Ebene: Vernetzungsstruktur des Kollektivs/ der ethnischen Gemeinschaft. Z.B. Einbettung in Verwandtschaftsnetzwerk und ethnisch homogene Gemeinschaft (ethnic( community) ) = soziales Kapital Widersprüchliche Interpretationen verschiedener Ansätze tiefergehende Unterscheidung notwendig, z. B. in aufnahmeland- und herkunftslandspezifisches soziales Kapital 12

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