10. Ministerialkongress

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1 10. Ministerialkongress Neues Finanzmanagement für ein Bundesland - Flexibel steuern auf Basis eines innovativen öffentlichen Rechnungswesens Staatssekretär Rudolf Zeeb Berlin, den Ministerium der Finanzen des Landes Brandenburg

2 Agenda 11 Ausgangssituation und Grundlagen 22 Vorgehensmodell und Projektziele 33 Projektstand und Erfahrungswerte 44 Ausblick Ministerium der Finanzen des Landes Brandenburg 1

3 Reformstrategie des Landes Brandenburg Kernbestandteile Neues Steuerungsmodell Aufgabenkritik Personalmanagement E-Government Einführung betriebswirtschaftlicher Steuerungsinstrumente/ Finanzmanagement Ministerium der Finanzen des Landes Brandenburg 2

4 Säulen des Neuen Finanzmanagements Beschluss der Landesregierung vom (KV 869/02): Durchführung eines Pilotprojektes KLR Haushaltssicherungsgesetz 2003 einschl. Verwaltungsmodernisierungsgesetz Beinhaltet: Modernisierung der Landesverwaltung und Einführung bzw. Standardisierung betriebswirtschaftlicher Steuerungselemente Ausgliederungen Steuerungsinstrumente: landesweit einheitliche Standards IT: Bereitstellung der zur betriebswirtschaftlichen Steuerung notwendigen IT- Unterstützung Ministerium der Finanzen des Landes Brandenburg 3

5 Grundüberlegungen Zielvorstellungen für ein modernes Rechnungswesen Eine den tatsächlichen Verhältnissen entsprechende Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Landes Brandenburg Robustes, effizientes und integratives Werkzeug zur Unterstützung der Umsetzung politischer Ziele in konkretes administratives Verwaltungshandeln Politikorientierte Informationen als Kontroll-Instrument Ministerium der Finanzen des Landes Brandenburg 4

6 Agenda 11 Ausgangssituation und Grundlagen 22 Projektziele und Vorgehensmodell 33 Projektstand und Erfahrungswerte 44 Ausblick Ministerium der Finanzen des Landes Brandenburg 5

7 Zielpyramide Rechnungswesen Brandenburg Die Zielpyramide als strategischer Ansatz für das Gesamtvorgehen Konzernrechnung Brandenburg übermorgen Konsolidierung (erweiterte Kameralistik + Doppik) (inhaltliche Steuerung z.b. Investitionscontrolling, landesweite Konsolidierung von Forderungen und Verbindlichkeiten, einheitliche Sicht Mittelherkunft / Mittelverwendung, (Produkthaushalt?)) morgen Klassische Kameralistik/ KLR Erweiterte Kameralistik Doppik heute Klassische Kameralistik gestern Ministerium der Finanzen des Landes Brandenburg 6

8 Projektziele der Pilotierung Aufbau, Betrieb und Test eines pragmatischen, ressourcenorientierten Steuerungssystems auf Basis der Kosten- und Leistungsrechnung in ausgewählten Bereichen! 2. Übertragbarkeit der Projektergebnisse in eine landesweite Anwendung sichern! 3. Einheitliche technische Grundlage für einen möglichen flächendeckenden Ausbau des Steuerungssystems sicherstellen! 4. Sicherstellung einer wirtschaftlichen und zielgruppenorientierten Mitarbeiterqualifikation mit besonderem Schwerpunkt bei den Führungskräften! Ministerium der Finanzen des Landes Brandenburg 7

9 Projektorganisation für die pilothafte Einführung Projektbegleitender Ausschuss auf Abteilungsleiterebene Vorsitz: AL 2, MdF Gesamtprojektleitung/ Zentrale Projektsteuerung Herr Altenburg Welle 1: Einführungsprojekt Polizei des Landes (flächendeckend) Einführungsprojekt Staatskanzlei (flächendeckend) Einführungsprojekt Landeslabor (flächendeckend) Einführungsprojekt Straßenwesen (flächendeckend) Welle 2: Einführungsprojekt Bau- und Liegenschaftsbetrieb (flächendeckend) Einführungsprojekt Justiz (JVA,Staatsanwaltsch. Gerichtsbarkeit) Einführungsprojekt Landesamt für Arbeitsschutz (flächendeckend) Einführungsprojekt Feuerwehr/ Katastrophenschutz (flächendeckend) Ministerium der Finanzen des Landes Brandenburg 8

10 Agenda 11 Ausgangssituation und Grundlagen 22 Projektziele und Vorgehensmodell 33 Projektstand und Erfahrungswerte 44 Ausblick Ministerium der Finanzen des Landes Brandenburg 9

11 Derzeitiger Projektstand Vorbereitung der landesweiten Einführung mit zwei Ausprägungen: Zentral Projekt MdF Polizei StK KLR HKR KLR KLR KLR KLR Neues HKR Verfahren erweitert um KLR und Vermögenshaushalt für Landesverwaltung Erweitertes HKR (kamerale Buchhaltung mit KLR und Vermögenshaushalt) Labor Straßen wesen Landes Betrieb Landes Betrieb Landes Betrieb Doppik für Anwender im Land (Landesbetriebe, Anstalten, Stiftungen... Doppik (kaufmänn. Buchhaltung) Pilotierung Welle Welle Welle X Ministerium der Finanzen des Landes Brandenburg 10

12 Projektausdehnung Bisher beteiligte in der Landesverwaltung Behörden (Stand 2005) Zentralprojekt MdF, Pilotbehörden der Welle 1 Pilotbehörden der Welle 2 Ministerium der Finanzen des Landes Brandenburg 11

13 Projektkennzahlen Pilotprojekt Zentralprojekt Ministerium der Finanzen Phase 1 Ausschreibung Phase 0 Initialisierung Konzeption Realisierung Testphase Produktivbetrieb Schulung Projektdaten Pilotierung Laufzeit Welle 1 und 2 : Mai 2003 Januar 2007 Umfang: 13 Pilotbereiche (ca involvierte Mitarbeiter/-innen), 1 Zentralbereich MdF, ca Volllizenzen, ca Beratungstage Im System abgebildetes Haushaltsvolumen: ca. 1,6 Mrd. EURO (bei ca. 11 Mrd. Gesamthaushalt) externer Dienstleister: Softwarebasis: Welle 1: SAP/IBM/CSC Welle 2: BearingPoint/ Mummert mysap Business Suite 4.7 c Ministerium der Finanzen des Landes Brandenburg 12

14 Fazit der Pilotierung MdF hat die standardisierte Einführung von KLR und Doppik abgesichert, der Einsatz der Systeme, z.b. für Planung und Budgetierung liegt ausschließlich in der Verantwortung der Behörden und Einrichtungen! Systeme denken nicht. Das Potenzial der Systeme liegt in der besseren Informationsbereitstellung, nutzen müssen dies die Führungskräfte! Neben dem reinen Informationssystem bestehen aufgrund der Projektergebnisse eine Vielzahl von Ansatzmöglichkeiten für weitere Modernisierungen! Ministerium der Finanzen des Landes Brandenburg 13

15 Agenda 11 Ausgangssituation und Grundlagen 22 Vorgehensmodell und Projektziele 33 Projektstand und Erfahrungswerte 44 Ausblick Ministerium der Finanzen des Landes Brandenburg 14

16 Gründe für die flächendeckende Ausweitung des Projektes Auslöser für flächendeckende Einführung neues Finanzmanagement Ergebnis Kassenuntersuchung und Welle Ablösungsbedarf Altsystem ProFiskal Forderungen Koalitionsvertrag, KV 869/02 (Produkthaushalt, KLR Roll Out) IT-Strategie des Landes (ERP-System) Projektziele und Projektabgrenzung bis 2008 Ersatz des HKR Verfahrens und Einführung einer integrierten HKR Lösung mit KLR und Vermögenshaushalt bis Schaffung aller Grundlagen für einen Produkthaushalt bis Konzentration auf die Kernbestandteile des Rechnungswesens während der Einführung Ministerium der Finanzen des Landes Brandenburg 15

17 Fazit: Nutzen der flächendeckenden Einführung Nutzen der Einführung für Brandenburg (Auszüge): Die ohnehin notwendige Modernisierung des Buchhaltungssystems wird durchgeführt Die Forderung des LRH und des Parlaments nach Aufbau eines Vermögenshaushaltes wird erfüllt Es entsteht eine qualitativ völlig neue Transparenz des Werteverzehrs innerhalb der Verwaltung (auch periodenübergreifend) Politische und administrative Entscheidungsalternativen können mit substanziellen Ressourceninformationen aus der KLR untersetzt werden Die Kontrolle der Zielerreichung von Beschlüssen kann über Kennzahleninformationen aussagekräftig unterstützt werden Durch die prozessuale Sicht im Rahmen der KLR-Einführung wurde ein Einstieg in tatsächliche Ablaufoptimierungen von Verwaltungshandeln geschaffen Ministerium der Finanzen des Landes Brandenburg 16

18 Vielen Dank für die Aufmerksamkeit. Ministerium der Finanzen des Landes Brandenburg 17

19 Diskussion Fragen... Hinweise... Feedback... Ministerium der Finanzen des Landes Brandenburg 18

15. Ministerialkongress

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