2010 Ing. Punzenberger COPA-DATA GmbH. Alle Rechte vorbehalten.

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2 2010 Ing. Punzenberger COPA-DATA GmbH Alle Rechte vorbehalten. Die Weitergabe und Vervielfältigung dieses Dokuments ist - gleich in welcher Art und Weise nur mit schriftlicher Genehmigung der Firma COPA-DATA gestattet. Technische Daten dienen nur der Produktbeschreibung und sind keine zugesicherten Eigenschaften im Rechtssinn. Änderungen auch in technischer Hinsicht - vorbehalten.

3 1. Willkommen bei der COPA-DATA Hilfe Web Server und Web Server Pro Allgemeines Voraussetzungen Publishingdienst - (HTML Web Server) Browser Voraussetzungen unter Windows Vista/Windows Generelle Einschränkungen zenon Webserver versus zenon Webserver PRO zenon Webserver (PRO) Installation zenon Webserver (PRO) - Topologien zenon Webserver (PRO) - Lizenzierung/Konfiguration/Status Donglelizenzierung Softlizenzierung zenon Webclient - Setups Dateiablage zenon Webclient - Kompatibilität Verfügbare Funktionen im WebClient Projektieren im Editor Projektkonfiguration 5.x Projektkonfiguration 6.x Bildschirmauflösung und Monitorverwaltung Mehrprojektverwaltung und redundante Projekte iii

4 11. Erstellen der HTML-Projekteinstiegsseite Beispiel für eine Minimal Default.htm Seite Beispiel von der Web Server CD Die index.html Seite Standard zenon Webclient Installation Links zur Standard Projekteinstiegsseite Automatische zenon Webclient Installation mittels CAB Datei Konfiguration der Beispielseite Benutzerberechtigungen Mögliche Fehlerquellen ActiveX control failed to load ActiveX control nicht korrekt installiert Ausnahmefehler Webclient bei Internet Explorer Automatic zenon Webclient installation failed Init Runtime Error Max. Clients erreicht zenon Webserver in eine Internetumgebung einbinden iv

5 Falls Sie in diesem Hilfekapitel Informationen vermissen oder Wünsche für Ergänzungen haben, wenden Sie sich bitte per an Unterstützung bei Fragen zu konkreten eigenen Projekten erhalten Sie vom Support-Team, das Sie per an erreichen. Sollten Sie feststellen, dass Sie weitere Module oder Lizenzen benötigen, sind unsere Mitarbeiter unter gerne für Sie da. 1

6 Info Der Web Server bringt Projekte 1:1 ins Internet und Intranet, so können Produktionsdaten unternehmens- oder konzernweit veröffentlich werden. Für den Transfer sind keinerlei Projektanpassungen erforderlich. Im Gegensatz zum Web Server Pro, bietet der Web Server eine reine Beobachtungsfunktionalität. Der Web Server Pro bietet eine komplette Bedien- und Beobachtungsfunktionalität. Über das Web kann direkt auf Prozesse eingegriffen werden. 2

7 Der zenon Webclient verbindet sich über den zenon Webserver mit einem Runtime Server. Er zeigt das Projekt des Runtime Servers so, wie es auch ein normaler Client anzeigen würde. Einziger Unterschied: Beim zenon Webclient erfolgt die Darstellung in einem Browser. Der Runtime Server ist jener Rechner, auf dem das Projekt als Serverprojekt läuft. Der Runtime Server hat die gesamte Datenhoheit über alle Daten: Projektierungsdaten, online Daten, historische Daten. Der zenon Webserver ist ein Gateway (Proxy-Server), der folgende Aufgaben erfüllt: Datenschnittstelle (TCP/IP Portumsetzung) zwischen dem Runtime Server und dem Webclient. Überprüfung der Lizenz und Überprüfung der Anzahl der mit dem zenon Webserver gleichzeitig verbundenen Clients. Der zenon Webclient ist ein Programm, das in einem Standard Web Browser läuft und ein Projekt darstellt. Der Publishingdienst ist ein Standard HTML Web Server von einem Dritthersteller. Dieser ist notwendig, damit die Projekteinstiegsseite veröffentlicht wird. Für den eigentlichen zenon Webclient-Betrieb ist dieser Dienst nicht erforderlich. Der zenon Webclient greift nicht auf den Publishingdienst zu. Damit in diesem Dokument keine Begriffsverwirrung entsteht, wird dieser bewusst nicht als Webserver, sondern immer als Publishingdienst bezeichnet. Info Für einen einfachen Ausbau können der Runtime Server, der zenon Webserver und der Publishingdienst auf ein und demselben Rechner betrieben werden. Info Der zenon Webclient verfügt immer über die Eigenschaften der Energy Edition. Beim Start wird jedoch der normale Startbildschirm angezeigt. 3

8 Der zenon Webserver steht derzeit für folgende Betriebssysteme zur Verfügung: Windows XP Windows Server2003 und 2008 Windows Vista Windows 7 alle für zenon freigegebenen Windows CE Versionen Der zenon Webserver kann mit allen verfügbaren zenon Webclient Versionen betrieben werden Publishingdienst - (HTML Web Server) Im lokalen Netzwerk (für Intranet Anwendungen) bzw. auf einem Server im Internet muss ein Publishingdienst installiert sein, der zumindest eine Webseite im Intranet/Internet zur Verfügung stellt. Diese Webseite dient als Einstiegspunkt für den Webbrowser. Von Microsoft werden für die einzelnen Betriebsysteme unterschiedliche Publishingdienste, wie Internet Information Server für Windows XP/Windows Server 2003 oder Peer Web Services für Windows XP Workstation, angeboten. Zur Darstellung der Einstiegsseite können aber auch andere Dienste wie Apache unter Linux eingesetzt werden. Wie die Microsoft Dienste oder andere Publishingdienste zu installieren und zu konfigurieren sind, entnehmen Sie der Dokumentation/Hilfe von Microsoft bzw. vom entsprechenden Drittanbieter Browser Als Browser für den zenon Webclient wird der Microsoft Internet Explorer ab Version 6.0 empfohlen. 4

9 Info Der zenon Webclient kann derzeit nur in Browsern betrieben werden, die auf folgenden Betriebssystemen laufen: Windows XP/Vista/7, Windows 2003/2008 Server. Andere Betriebssysteme wie Windows CE, Linux oder sonstige sind nur in Verbindung mit einem Terminalserver möglich. Achtung Internet Explorer 8: Der Internet Explorer 8 enthält die Eigenschaft Speicherschutz aktivieren, um das Risiko von Onlineangriffen zu verringern. Ist diese Eigenschaft aktiviert, kann eine VBA-Makros den zenon Webclient zum Absturz bringen. Deaktivieren (auf Seite 35) Sie diese Eigenschaften, damit VBA-Makros im zenon Webclient korrekt ablaufen Voraussetzungen unter Windows Vista/Windows 7 Der zenon Webserver benötigt unter Windows Vista/Windows 7 folgende Voraussetzungen: Der Adminserver (zenadminsrv.exe) muss installiert sein und muss laufen. Die Installation über eine CAB-Datei ist nicht mehr möglich. Die Seite muss unter Windows Vista/7 zu den vertrauenswürdigen Seiten hinzugefügt werden und der geschützte Modus muss deaktiviert werden. Ansonsten kann es zu Abstürzen des Adminservers kommen. 5

10 Es gibt sowohl beim zenon Webserver als auch beim zenon Webserver Pro gewisse Einschränkungen: Das Bild vom Typ Archiv-Nachbearbeitung ist nicht verfügbar. Archive können weder gelesen noch verändert oder gespeichert werden. VBA ist nur verfügbar, wenn VBA auf dem zenon Webclient manuell installiert wurde. Für detaillierte Informationen dazu wenden Sie sich an den zenon Support. Die Empfängerdatenbank des Moduls Message Control kann nicht bearbeitet werden. Der Production and Facility Scheduler (PFS) ist nur in Version 6.01 oder höher verfügbar. Das Bild vom Typ Variablen-Diagnose ist nicht verfügbar. Die Tastenkombinationen auf Buttons wie z.b. F3 sind nicht verfügbar. Die Statusinformationen, die durch ein gedrückt Halten der rechten Maustaste angezeigt werden, sind nur teilweise verfügbar. Die Monitor Verwaltung funktioniert nur eingeschränkt. So sind z.b. Auflösung anpassen und Scrollbalken nicht verfügbar. Vor dem ersten Drucken auf dem zenon Webclient muss die Funktion Drucker auswählen ausgeführt werden. Hier können die Drucker für den Client definiert werden. Diese Einstellungen werden in der zenon6.ini gespeichert, sodass dieser Vorgang nicht mit jedem neuen Druckauftrag neu ausgeführt werden muss. Das Modul Industrial Performance Analyzer (IPA) ist nur auf zenon Webclients in einem Intranet verfügbar. Da über das Internet keine Verbindung zur Datenbank hergestellt werden kann. Bei einer Verbindung über ein Intranet müssen die Datenbank-Berechtigungen beachtet werden, sodass ein Remote-Rechner in Form eines zenon Webslients auf diese Datenbank zugreifen kann. Quittieren am zenon Webserver ist nicht erlaubt. Im zenon Webclient werden Hauptmenüs nicht angezeigt. Info VSTA: Der Web Client unterstützt kein VSTA. 6

11 Es können maximal drei zenon Webclients gleichzeitig mit einer CE Runtime verbunden sein. Der zenon Webserver muss auf demselben Gerät laufen wie die CE Runtime, mit der er verbunden sein soll. Eine Verbindung zu einer CE Runtime auf einem anderen Gerät ist nicht möglich. Die Lizenzierung des zenon Webservers für CE erfolgt über die Remote Lizenzierung. Achtung Internet Explorer 8: Der Internet Explorer 8 enthält die Eigenschaft Speicherschutz aktivieren, um das Risiko von Onlineangriffen zu verringern. Ist diese Eigenschaft aktiviert, kann eine VBA-Makros den zenon Webclient zum Absturz bringen. Deaktivieren (auf Seite 35) Sie diese Eigenschaften, damit VBA-Makros im zenon Webclient korrekt ablaufen. 7

12 Es kann anhand der Lizenz zwischen zenon Webserver und zenon Webserver PRO unterschieden werden. Der Unterschied zwischen den beiden Lizenzen liegt darin, dass der zenon Webserver lediglich als Viewer funktioniert und somit keine Bedienaktionen (Sollwert absetzen, Rezept ausführen, PFS Einstellungen speichern,...) ausgeführt werden können Ausnahme: siehe Info). Der zenon Webserver PRO hingegen lässt Bedienaktionen zu. Info Ab Version 6.22 SP1 Build5 können auch bei Verwendung des Standard zenon Webservers Interne Variablen (Berechnung lokal) auf dem Webclient per Funktion Sollwert absetzen beschrieben werden. Das Beschreiben per Elementeingabe oder VBA ist nicht möglich. 8

13 Um den zenon Webserver oder Webserver Pro zu installieren: Legen Sie die zenon Webserver CD in das Laufwerk ein, die Installation startet automatisch. Falls Sie Autostart von CD/DVD deaktiviert haben, führen Sie die start.exe auf der CD aus. Folgen Sie der Installationsroutine. Starten Sie den Computer neu. Die Setup-Dateien für den Webclient finden Sie nach der Installation in Unterverzeichnissen des Webserver-Installationspfades (xxx steht für die jeweilige Version von zenon), z.b.: C:/Programme/COPA- DATA/zenonWebServer/zenon/controlversions/Versionxxx/zenon_WEB_Client_S etup_german.exe oder C:/Inetpub/wwwroot/zenon/controlversions/Versionxxx/zenon_WEB_Client_Se tup_german.exe Es werden auch die Beispiel-Webseiten (index*.html und init*.html) mitinstalliert. Diese sind im Unterverzeichnis zenon des Webserver-Installationspfades zu finden, z.b.: C:/Programme/zenonWebServer/zenon/index.htm oder C:/Inetpub/wwwroot/zenon/index.html Info Der Dienst für den Webserver wird nur in der lizenzierten Version automatisch gestartet. Im Demo-Modus muss der Webserver manuell über die Webserver-Konsole gestartet werden. 9

14 Um eine Verbindung zwischen dem zenon Webclient und dem Runtime Server herzustellen, ist der zenon Webserver notwendig. Dieser kann auf jedem beliebigen Rechner im Netzwerk installiert werden, der eine physikalische Netzwerk-Verbindung zum Runtime Server hat. Der Betrieb des zenon Webclients und des Runtime Servers auf dem selben Rechner ist nicht möglich. Der zenon Webserver allerdings kann auch auf dem selben Rechner wie der Runtime Server installiert sein. Bei redundanten Runtime-Stationen werden auch redundante zenon Webserver empfohlen. Fällt ein zenon Webserver aus bzw. wird gestoppt, wechselt der zenon Webclient automatisch zum Standby- Webserver. Ein automatisches Zurückwechseln wie beim Runtime Server erfolgt nicht. Der zenon Webclient bleibt solange mit dem zenon Webserver verbunden, bis entweder der zenon Webclient neu gestartet oder der zenon Webserver gestoppt wird bzw. ausfällt. Dann versucht der zenon Webclient sich wieder mit dem als Standard definierten ersten zenon Webserver zu verbinden. Bei Verwendung nur eines zenon Webservers empfiehlt es sich, diesen nicht auf dem selben Rechner wie den Runtime Server oder den Runtime Standby-Server zu betrieben, da bei einem Ausfall dieses Rechners der zenon Webserver ebenfalls ausfallen würde. 10

15 Durch die Lizenzierung wird festgelegt, ob es sich um einen zenon Webserver oder um einen zenon Webserver PRO handelt. Außerdem wird damit die Anzahl der parallel möglichen zenon Webclient Verbindungen definiert (Concurent Use Lizenz). Unter Windows CE steht nur der zenon Webserver PRO zur Verfügung. Dieser ist in die Runtime integriert, d.h. die Runtime muss gestartet sein, damit der zenon Webserver PRO läuft. Die Lizenzierung erfolgt über den Remote Transport im Editor mittels Remote Lizenzierung. Wenn der zenon Webserver installiert ist, gibt es in der Windows Systemsteuerung ein neues Symbol mit dem Namen zenon WEB Server. Durch Doppelklick auf dieses Symbol starten Sie den Konfigurationsdialog des zenon Webservers (PRO) und können den zenon Webserver lizenzieren, starten und stoppen. Bitte beachten Sie, dass der zenon Webserver im Demomodus nur über diesen Dialog gestartet werden kann. Für Windows CE steht kein Konfigurationsdialog zur Verfügung. Info Um den zenon Webserver unter Windows CE zu starten müssen die folgenden Voraussetzungen gegeben sein: die Runtime muss gestartet sein das Flag Network activ muss aktiviert sein zenon unterstützt zur Lizenzierung per Dongle die Systeme WIBU-Key und Codemeter. Details dazu lesen Sie im Handbuch Lizenzierung im Abschnitt Donglelizenzierung. Die Lizenzierung über einen Dongle erfolgt über: 11

16 rechnerbezogenen Dongle oder Netzwerkdongle Sie bekommen von uns einen Dongle. Schließen Sie diesen an den selben Rechner an, an dem Sie den zenon Webserver installiert haben, und geben Sie auf der Seite Licence im zenon Webserver die Seriennummer und die Aktivierungsnummer ein, die auf dem Lizenzschein ausgewiesen sind. Durch Klick auf Set New Key werden die beiden Nummern gespeichert. Damit die Lizenzierung gültig wird, müssen Sie den zenon Webserver auf der Seite State neu starten. Achtung Alle angeschlossenen zenon Webclients verlieren dabei die Verbindung. Die zenon Webclients führen nach der eingestellten Timeoutzeit einen automatischen Reconnect durch. Alternativ zum Dongle auf dem selben Rechner können Sie auch den zentralen COPA-DATA Netzwerkdongle verwenden. Dieser kann an einem beliebigen Rechner im Netzwerk stecken. Für eine Softlizenzierung müssen Sie zuerst die Lizenznummer des Rechners auslesen, auf dem der zenon Webserver installiert ist. Dazu starten Sie das Programm Lizenzanforderung unter Programme- >COPA-DATA. 12

17 Durch klick auf die Schaltrfläche Lizenzanforderung für Softlizenzierung können Sie eine Lizenzanforderung stellen. Bitte füllen Sie alle Felder aus. Das Programm erzeugt einen Lizenzanforderungsschein mit der für Ihren Rechner gültigen Lizenznummer. Bitte schicken Sie diesen mit Ihrer Bestellung an COPA-DATA. Sie bekommen dann einen Lizenzschein mit Seriennummer und Aktivierungsnummer. Die Lizenznummer ist auf dem Lizenzschein ebenfalls enthalten und muss mit der Ihres Rechners übereinstimmen. Starten Sie in der Systemsteuerung den zenon Webserver Dialog und geben Sie auf der Seite Licence die Seriennummer und die Aktivierungsnummer ein, die auf dem Lizenzschein ausgewiesen sind. Durch Klick auf Set New Key werden die beiden Nummern gespeichert. Damit die Lizenzierung gültig wird, müssen Sie den zenon Webserver auf der Seite State neu starten. Alle angeschlossenen Clients verlieren dabei die Verbindung. Die zenon Webclients führen nach der eingestellten Timeoutzeit einen automatischen Reconnect durch. Lizenzierung zenon Webserver: 13

18 zenon Webserver gestoppt: zenon Webserver gestartet: 14

19 zenon Webserver Pro gestartet: Hier läuft der zenon Webserver im Demomodus mit 2 Clients. Es können sich also nur 2 zenon Webclients gleichzeitig auf den Runtime Server verbinden. 15

20 Damit ein Browser Projekte darstellen kann, muss der Webclient lokal auf demselben System installiert sein. (Beachten Sie die im Kapitel Browser (auf Seite 4)angeführten Betriebssysteme). Der zenon Webclient besteht in der Hauptsache aus einem ActiveX Control, das die Informationen in einem Browser darstellt. Die Darstellung erfolgt dabei 1:1 wie bei einem normalen Client. Die Verbindung zum Runtime Server erfolgt über den zenon Webserver mittels TCP/IP Kommunikation. Die aktuellsten Installationssätze für das ActiveX Control sind nach der Installation des zenon Webservers (Pro) im jeweiligen Unterverzeichnis zu finden (z.b.: C:/Programme/COPA- DATA/zenonWebServer/zenon/Version550SP7/zenon_WEB_Client_Setup_GERMAN.E XE), und können auf einer Webseite zum Download bereitgestellt werden. Weitere zenon Webclient Setups finden Sie auf der zenon Webserver CD im Verzeichnis Web Client Versions Für jede Version stehen dabei entsprechende Sprachversionen zur Verfügung. Für die automatische Installation stehen für jede Version und Sprache entsprechende CAB Dateien im selben Verzeichnis wie die Standard Installation-Setups zur Verfügung, z.b.: C:/Programme/COPA- DATA/zenonWebServer/zenon/Version550SP7/zenWebCli_GERMAN.CAB. Alle zenon Webclient Setups sind digital signiert. Sie können Sie daher problemlos auch im Internet zum Download bereitstellen. Über die Eigenschaften des zenon Webclient Setups können Sie die entsprechenden Zertifikatinformationen abrufen. Info Der zenon Webclient sendet Error und Log-Files. Der Logging Server wird bei einer Installation des zenon Webclients mitinstalliert. Der Webserver speichert die Runtime-Dateien in einem Ordner. Als Standard wird der Ordner %Temp%\zenWebCli benutzt. 16

21 %Temp% bezeichnet unter Windows den temporären Dateiordner. Dieser wird für jeden Benutzer individuell gespeichert und kann unter Systemsteuerung -> System -> Erweiterte Systemeinstellungen -> Umgebungsvariablen verändert werden. Sie können eine beliebigen Ordner mithilfe folgendem zenon6.ini-eintrag festlegen. In der Sektion [PATH] mit dem Eintrag WEB_PROJECT_PATH= legen Sie den Ordner fest. Mit dem zenon Webclient greifen Sie analog zur Runtime-Kompatibilität auf unterschiedliche Runtime- Versionen zu. Die Versionsnummer des Webclients muss lediglich gleich der Runtime-Version oder höher sein. Die Runtime Online-Kompatibilität ermöglicht die Interoperabilität von Runtime-Systemen (auch über Webclient) im zenon Netzwerk, selbst wenn die Version der Client-Runtime höher ist als jene der Server-Runtime. Die aktuelle Runtime kann Projekte folgender Versionen laden: 6.20 SP SP SP SP SP SP SP0 Im Rahmen der Mehrprojektverwaltung können auch unterschiedliche Projekte geladen werden. Zum Beispiel kann das I-Projekt von der Version 6.50 sein, ein Unterprojekt von der Version 6.21 und ein weiteres Unterprojekt von der Version 6.22 SP1. Info Verwenden Sie am besten immer den zenon Webclient mit der höchsten Servicepacknummer innerhalb einer Version. 17

22 Audiodatei ausführen Bild indizieren Bild schließen Bild zurück Bildmittelpunkt verschieben Bildumschaltung Dateioperation Dauerton Start Dauerton Stopp Drucken Hardcopy Drucken Momentan Werte Drucken Report Drucker wählen Eingabe auf Element mit Focus aktivieren Export Archive Exportieren Daten Exportieren Report Fokus auf Schablone setzen Fokus setzen Fokus von Schablone nehmen Login Login ohne Passwort 18

23 Logout Menü anzeigen Monitor zuordnen Nachladen Passwort ändern PCE anzeigen Schablone schließen Script ausführen Script mit Online Auswahl Sprachumschaltung Starte Programm Übersichtsfenster Uhrzeit von Variablen lesen VBA Makro ausführen VBA Makro Dialog anzeigen VBA Visual Basic Editor anzeigen Achtung Internet Explorer 8: Der Internet Explorer 8 enthält die Eigenschaft Speicherschutz aktivieren, um das Risiko von Onlineangriffen zu verringern. Ist diese Eigenschaft aktiviert, kann eine VBA-Makros den Web Client zum Absturz bringen. Deaktivieren (auf Seite 35) Sie diese Eigenschaften, damit VBA-Makros im Web Client korrekt ablaufen. Info Der Web Client unterstützt kein VSTA. 19

24 Um über das Internet/Intranet auf einen Runtime Server zugreifen zu können, muss das Projekt ein Server Projekt sein. Die Runtime muss als Server gestartet sein. Dies wird im Editor in den Projekteigenschaften in der Registerkarte Netz konfiguriert. Um das Projekt im Netzwerk einsetzen zu können, muss die Checkbox Projekt im Netzwerk einsetzen aktiviert werden. Mit Hilfe des Buttons wird der Rechner ausgewählt, der die Rolle des Servers für dieses Projekt übernehmen soll. Dieser Rechnername muss dann auch in der Projekteinstiegsseite (z.b.: Globalvars.js, siehe Konfiguration der Beispielseite (auf Seite 29)) angegeben werden, damit eine Verbindung hergestellt werden kann. Weiter Informationen über die Netzwerkmöglichkeiten und Einstellungen finden Sie im Kapitel Netzwerk. 20

25 Die Runtime muss als Server gestartet sein. Dies wird im Editor bei den Projekteigenschaften im Bereich Netz konfiguriert. Um das Projekt im Netzwerk einsetzen zu können, muss die Checkbox Aktiv gesetzt sein und bei Server der Rechnername des Runtime Servers eingetragen sein. Dieser Rechnername muss dann auch in der Projekteinstiegsseite (z.b.: Globalvars.js, siehe Konfiguration der Beispielseite (auf Seite 29)) angegeben werden, damit eine Verbindung hergestellt werden kann. Für weitere Informationen über die Netzwerkmöglichkeiten und Einstellungen finden Sie im Kapitel Netzwerk. Derzeit stehen am zenon Webclient nicht alle Funktionalitäten der Monitor Verwaltung zur Verfügung. So wird z.b. die Funktionalität Auflösung anpassen nicht ausgeführt. Deshalb muss bereits bei der Projektierung beachtet werden, dass die Bildschirmgröße richtig gesetzt wird. Der zenon Webclient verwendet im Normalfall die beim Projekt eingestellte Bildschirmgröße, die Sie in der Monitorverwaltung in der Registerkarte Allgemein bei Bildschirmgröße einstellen können. Es gibt die Möglichkeit, über eine zenon Webclient Eigenschaft die Auflösung zu skalieren. Siehe Kapitel Konfiguration der Beispielseite (auf Seite 29). 21

26 Mit Hilfe der Zoom-Eigenschaft kann der zenon Webclient auf die Größe eines ActiveX - Elementes gezoomt werden. Bitte beachten Sie, dass der Browser immer einen gewissen Bereich der Monitorfläche für Menüs und Scrollbalken benötigt. Der Bereich der dem zenon Webclient zur Darstellung zur Verfügung steht, ist daher immer kleiner als die eingestellte Monitorauflösung. Wenn Sie im Browser ein Vollbild des Projekts haben möchten, empfehlen wir daher die Bildschirmgröße kleiner als tatsächlich am zenon Webclient vorhanden ist einzustellen. Z.B. Monitorauflösung am zenon Webclient PC 1024x768 Pixel -> Bildschirmgröße in der Monitorverwaltung 800x600. Info Wenn Sie die Mehrprojektverwaltung am zenon Webclient nutzen (mehrere Projekte gleichzeitig starten), muss die eingestellte Bildschirmgröße bei allen Projekten gleich sein! Sollten Sie die Monitorverwaltung für ein Mehrmonitorsystem einsetzen, dann empfiehlt es sich das Standard Profil so einzurichten, dass alle Monitore auf den Hauptmonitor gemapped werden (Siehe Tutorial Monitorverwaltung -> Konfiguration rechnerbezogen, Client). Ansonsten werden die Prozessbilder, wie im Profil projektiert auf den verschiedenen reellen Monitoren aufgeschaltet. (Diese liegen dann außerhalb des sichtbaren Bereichs, Sie können aber hinscrollen). Info Am zenon Webclient wird standardmäßig immer das Profil Standard geladen, außer Sie geben in der zenon6.ini ein anderes Monitorprofil an. 22

27 Der zenon Webclient unterstützt alle Netzwerkfähigkeiten wie ein normaler Client. Es werden daher auch alle Unterprojekte geladen, wenn Sie ein Dachprojekt als Startprojekt einstellen. Bitte beachten Sie dabei, dass der Client Rechner auch den selben Speicher und die selbe Hardware benötigt wie ein normaler Client. Ebenso werden Redundante Runtime Server unterstützt. Der zenon Webclient wechselt nach einem Runtime Serverausfall automatisch zum Standby Runtime Server. 23

28 Damit der Webbrowser den zenon Webclient starten kann, und sich dieser zum entsprechenden Runtime Server verbinden kann, bedarf es einer Projekteinstiegsseite. Diese Seite enthält den dafür notwendigen Code. Als Skriptsprache wird dazu Java Script verwendet. Java Script muss daher im Browser aktiviert sein! Ebenso muss der zenon Webclient auf dem Rechner lokal installiert sein, auf dem der Webbrowser ausgeführt wird. Es empfiehlt sich daher, eine Projektstartseite (default.htm) mit zwei Hyperlinks zu erstellen: Ein Hyperlink, der den Download des zenon Webclient Setups ermöglicht und ein weiterer Hyperlink, der die Projekteinstiegsseite öffnet, mit der die Verbindung zum zenon Webserver und zum Runtime Server hergestellt wird. Da die auf der zenon Webserver CD mitgelieferte index.html Seite komplexer ist, als es in der minimal Konfiguration notwendig wäre, befindet sich anbei ein Beispiel einer default.htm in minimaler Konfiguration. Diese besteht aus 2 Links für die Projekteinstiegsseiten (Manuell/Auto), sowie aus 2 weiteren Links für den Download des zenon Webclient Setups <html> <body> <a href=../ init_auto. html >LINK_FÜR_PROJEKTEINSTIEGSSEITE_AUTO</a> <a href=../ init. html > LINK_ FÜR _PROJEKTEINSTIEGSSEITE _MANUEL</a> <a href=../ Controlversions/verison620SP4/ zenon _ WEB _ Client _ Setup _ GERMAN. EXE > LINK_ DOWNLOAD_WEBclient></a> </body> </htm> 24

29 Bei der Installation des zenon Webservers wird ein Beispiel für eine Projektstartseite mit Hyperlink zum Download und Hyperlink für eine Projekteinstiegsseite mitinstalliert. Verzeichnisstruktur auf der Festplatte: In diesem Beispiel liegen die Seiten index.html, init.html und init_auto.html im Verzeichnis C:/Programme/COPA-DATA/zenOnWebServer/zenon. Wenn Sie bereits einen Internet Information Server auf Ihrem Rechner installiert haben, wird der Ordner zenon vom Setup automatisch im wwwroot Verzeichnis des IIS angelegt. Die index.html ist die Projekteinstiegseiten. Für die automatische zenon Webclient Installation in der konfigurierten Sprache wird die init_auto.html-datei aufgerufen. Für die klassische (manuelle Installation) Projekteinstiegsseite beim zenon Webclient wird die Datei init.html ausgeführt Die index.html Seite Die Seite index.htm ist die Startseite für unser Beispiel. (Default Englisch, andere Sprachen direkt auf der Seite umschaltbar). Die Links für eine manuelle Installation der entsprechenden Sprache ist in der jeweiligen index-datei einstellbar. Für automatische Sprachauswahl, wird die Default-Sprache in Globalvars.js definiert. 25

30 Die Links dienen dem Aufruf des Webclients in unteschiedlichen Bildschirmgrößen sowie der Installation des Webclient. Ergänzende Erklärungen finden Sie direkt auf der Beispielseite Standard zenon Webclient Installation Im Normalfall muss vor dem ersten Start des zenon Webclients der zenon Webclient vom Publishingdienst heruntergeladen und auf dem lokalen Rechner installiert werden. Für jede Sprache steht dafür ein eigenes Setup für jede Version bereit. Details dazu finden Sie im zenon Webclient. Für den Download des zenon Webclient Setups finden Sie in den Seiten index*.html entsprechende Beispiele. Im einfachsten Fall sieht ein solcher Hyperlink so aus: < a href =../ Controlversions/version620SP4/ zenon _ WEB _ Client _ Setup _ GERMAN. EXE >< br > LINK _ DOWNLOAD _ WEBclient > Links zur Standard Projekteinstiegsseite Für den Start des zenon Webclients stehen in unserem Beispiel ein Standard-, ein Fullscreen - sowie eine New Window -Modus zur Verfügung: Der zenon Webclient - und damit das Projekt - wird innerhalb des HTML Framesets angezeigt. <html> <head> </head> 26

31 <body> <a href=../ init. html >Link_für_Stardard</a> </body> </html> Der zenon Webclient - und damit das Projekt - wird mit Hilfe eines Java-Scripts, in einem neuen Browser Fenster im Vollbildmodus geöffnet. Der Pfad der index.html wird dabei global in der Java-Script Funktion definiert. <html> <head> <script> <!-- function fullwin(){ window.open(../projekt_m.htm,,fullscreen) } //--> </script> </head> <body> <a href=# onclick=javascript:fullwin()>link_für_fullscreen</a> </body> </html> Der zenon Webclient - und damit das Projekt - wird in einem neuen Browser Fenster im normalen Modus geöffnet. <html> <head> </head> <body> <a href=../ init. html target=_blank>link_für_stardard</a> </body> </html> 27

32 Automatische zenon Webclient Installation mittels CAB Datei Bei der automatischen Installation sind kein manueller Download und keine manuelle Installation des zenon Webclients notwendig. Ebenso kann das Update auf eine neuere Version des zenon Webclients automatisiert werden. Die Installation des zenon Webclients erfolgt hierbei über eine CAB Datei. Beim ersten Aufschalten der Projekteinstiegsseite wird die CAB Datei im Hintergrund vom Publishingdienst heruntergeladen und bettet sich direkt in den Internet Explorer ein. Bei der Erstaufschaltung kann es daher, je nach Geschwindigkeit der Verbindung zum zenon Webserver, einige Sekunden bis zu mehreren Minuten dauern, bis die CAB Datei im Hintergrund heruntergeladen und im Browser eingebettet wurde. Für diese Zeit ist nur ein leeres Browser-Fenster sichtbar. Info Diese Installationsart ist nur mit dem Microsoft Internet Explorer möglich! Einschränkung: Unter Windows NT4.0 / Windows 95/98/ME funktioniert diese Lösung nicht. Info Sollen Daten des Industrial Performance Analyzer mittels der.xsl Stylesheets auf dem zenon Webclient exportiert werden, so müssen die.xsl Stylesheets zuvor manuell auf den zenon Webclient Rechner übertragen werden. Dies gilt nur für die automatische Installation mittels CAB. Die Deinstallation bzw. die Überprüfung der aktuellen zenon Webclient Version (installiert per CAB Datei), kann im Internet Explorer über das Menü Extras->Internetoptionen auf der Registerkarte Allgemein im Bereich Browserverlauf->Einstellungen->Objekte Anzeigen erfolgen. 28

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