SENIOR/INNEN BEIM EINSTIEG IN DIE DIGITALE WELT BEGLEITEN. Telfs, 30. September 2015 DI Barbara Amann-Hechenberger

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1 SENIOR/INNEN BEIM EINSTIEG IN DIE DIGITALE WELT BEGLEITEN Telfs, 30. September 2015 DI Barbara Amann-Hechenberger

2 Das ÖIAT ( Das Österreichisches Institut für angewandte Telekommunikation (ÖIAT) ist ein gemeinnütziger, unabhängiger Verein. Finanzierung: auf Projektbasis durch Ministerien, EU, Sozialpartner und Unternehmen. Das ÖIAT fördert den kompetenten, sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien.

3 Leistungen des ÖIAT Initiativen zur Bewusstseinsbildung Angewandte Forschung Content-Entwicklung Beratung und Schlichtung Workshops und Vorträge Zertifizierung

4 Projekte (Auszug) Initiative für die sichere Nutzung von Internet, Handy & Co. durch die Förderung von Medienkompetenz. Kostenlose Beratungs- und Streitschlichtungsstelle für Online-Konsument/innen in Österreich. Unabhängige Informationsplattform zu Internet-Betrug und betrugsähnlichen Online-Fallen. Entwicklung eines frei nutzbaren Online-Tools für die einfache Erstellung von E-Books (z.b. für Seminare, Workshops) Forschungs- und Entwicklungsprojekt zur Nutzung von Smartphones und Tablets durch Senior/innen in Österreich.

5 IM PRINZIP IST ALLES DIGITAL

6 Edith Bacher erklärt, warum Facebook interessant und nützlich ist: Medienkompetenz von Frauen 60plus (BMASK, 2014): 14 Interviews über den Umgang von Frauen 60plus mit den neuen Medien. Die DVD samt Booklet kann unter bestellt werden. Alle Videos:

7 2008

8 2015

9

10 Quelle: A1 Telekom Austria (Hg.) (2014): A1 Seniorenstudie zu Internet, Handy & Co. Online verfügbar unter

11 Quelle: A1 Telekom Austria (Hg.) (2014): A1 Seniorenstudie zu Internet, Handy & Co. Online verfügbar unter

12 Bevölkerungspyramide für Österreich nach Alter

13 SENIOR/INNEN UND INTERNET: EINE HETEROGENE ZIELGRUPPE?

14

15 Ja, sehr! Aber es gibt auch

16 entscheidende Gemeinsamkeiten Unsicherheit im Umgang mit digitalen Medien Defizite bei Ansprechstellen: Seniorinnen und Senioren wollen mit ihren Kompetenzen, Fähigkeiten und Bedürfnissen ernst genommen werden. Altersbedingte Einschränkungen (Seh- und Hörleistung, Feinmotorik, Kurzzeitgedächtnis, Informationsverarbeitung). Alltagsnahes, interessengeleitetes Lernen steht im Vordergrund. Hürden bei der Inbetriebnahme und Erstnutzungsphase: Hilfe beim Start! Besondere Anforderungen an Gebrauchsanleitungen. Sicherheitsbedenken, insbesondere zu Datenschutz und Kostenfallen.

17 MOTIVE FÜR DEN EINSTIEG INS NETZ

18 Christa Wascher erklärt, warum das iphone hilfreich ist: Medienkompetenz von Frauen 60plus (BMASK, 2014): 14 Interviews über den Umgang von Frauen 60plus mit den neuen Medien. Die DVD samt Booklet kann unter bestellt werden. Alle Videos:

19 Motive für den Einstieg und die Nutzung digitaler Medien Gesellschaftliche Teilhabe ( Up-to-date bleiben, Mitreden können, Es gibt keine Alternativen, ) Mit anderen Menschen in Verbindung zu kommen oder zu bleiben ( Kontakt halten, Mit den Jungen kommunizieren ) Druck oder Anstoß aus dem sozialen Umfeld (z. B. Gerät geschenkt bekommen) Kostennachteile durch Offline-Erledigungen (z. B. teurerer Ticketkauf)

20

21 HÜRDEN UND HEMMNISSE

22 Hürden & Hemmnisse auf individueller Ebene Altersbedingte Einschränkungen Selbsteinschätzung/Selbstvertrauen Geringe Aufgeschlossenheit/mangelndes Wissen um der Vorteile Sprache und Begriffe Das Konzept Internet verstehen Angst vor Online-Gefahren

23 Hürden & Hemmnisse auf Angebotsseite Herausforderung Usability Kosten Mangelnde Ausrichtung von Verkauf, Support und Bildungsangeboten auf Zielgruppe

24 MOBILISIERUNG DER ZIELGRUPPE

25 Wichtige Motivationsphase An konkreten persönlichen Vorteilen anknüpfen Zielgruppe ist (noch) nicht online Lokale Multiplikator/innen einbinden Mit bestehenden Einrichtungen und Veranstaltungsorten kooperieren Häufig: persönliches Engagement von Einzelpersonen

26 VERMITTLUNG VON INTERNETWISSEN FÜR SENIOR/INNEN

27 Vermittlung von Internetwissen für Senior/innen Auf heterogene Gruppen einstellen Mit Fehlern und Angst umgehen Mit Ungeduld umgehen Motivationen nutzen Genderaspekte berücksichtigen Trainer/innen reflektieren eigene Altersbilder Kosten Zeit/Dauer Ort/Distanz Ausstattung

28 DIDAKTISCHE STRATEGIEN SIEHE HANDOUT

29 ANGST NEHMEN UND SICHERHEITSBEDÜRFNIS UNTERSTÜTZEN

30 SELBSTVERTRAUEN STÄRKEN

31 EIGENSTÄNDIGKEIT FÖRDERN

32 ERLEICHTERUNG DES ALLTAGS UNTERSTÜTZEN

33 SPAß & LEICHTIGKEIT VERMITTELN

34 EINFACHE SPRACHE VERWENDEN

35 HILFE BEIM START

36 DAUER & LERNTEMPO

37 Angebote Campus in Wien, Salzburg und Klagenfurt und On Tour in 40 Gemeinden in ganz Österreich Rund 30 Computerias in Tirol

38 SENIOR/INNEN BEIM EINSTIEG IN DIE DIGITALE WELT BEGLEITEN Telfs, 30. September 2015 DI Barbara Amann-Hechenberger

39 Kontakt DI Barbara Amann-Hechenberger Österreichisches Institut für angewandte Telekommunikation

40 Bild-Videoquellen / Folien CC-0 Pixabay (13,17,21, 24, 26, 28-36) CC-BY ÖIAT (6, 14, 18, 20) Shutterstock (1,5, 37, 38) Integral (7, 8) Statistik Austria (9, 12) A1 (10,11) Medienkompetenz von Frauen 60plus : 14 Interviews über den Umgang von Frauen 60plus mit den neuen Medien. Die Interviews sind Teil einer qualitativen, dokumentarischen Studie (BMASK 2014). ÖIAT-Studien: Saferinternet.at: Broschüre & Trainer/innen-Leitfaden mobi.senior.a: Leitfaden Bildungsangebote für Senior/innen zum Ausprobieren und Erlernen digitaler Medien (Smartphone, Tablet). Didaktische Szenarien und Beispiele für die Umsetzung.

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