Wie sieht die Zukunft der onkologischen Pflege in 20 Jahren in Brandenburg aus? 2. Brandenburger Krebskongress, Regina Wiedemann, MScN

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1 Wie sieht die Zukunft der onkologischen Pflege in 20 Jahren in Brandenburg aus? 2. Brandenburger Krebskongress, Regina Wiedemann, MScN

2 Brustzentrum am Re- zertifiziertes Brustzentrum nach Äkzert NRW Betreuung von ca. 270 Frauen mit primärem Brustkrebs 20 stationäre Betten ambulante Sprechstunde ca Frauen ambulante Chemotherapie ca. 750 Zyklen Pflegeberatung mit BCN + Darmkrebszentrum + Gynäkologisches Krebszentrum

3 Gliederung Entwicklung / Spannungsfeld bis 2030 Onkologisch pflegerische Versorgungskonzepte Qualifikationsniveaus in der Pflege - ANP Drei Visionen für die Pflege in 20 Jahren

4 Entwicklung / Spannungsfeld bis 2030 Veränderung in der Alterszusammensetzung der Bevölkerung von Flächenländern massiver Einwohnerrückgang von bis zu 30% Zunahme von Krebserkrankungen Wandel im Gesundheitswesen Entwicklung der Bevölkerungsstruktur Alterspyramide wachende Lebenserwartung verbesserte Behandlungsmöglichkeiten Veränderungen medizinische Versorgungslandschaft

5 Entwicklung / Spannungsfeld bis 2030 Zunahme an Pflegebedürftigen ,37 Millionen ,27 Millionen Pflegekräftemangel Zentralisierung der onkologischen Versorgung Zunahme onkologischer Zentren = weitere Wege weiter zunehmende ambulante Versorgung Ärztemangel vor allem in ländlichen Gebieten

6 onkologisch pflegerische Versorgungskonzepte Entwicklung von Versorgungskonzepten bei geringer Verweildauer und Zunahme der ambulanten Versorgung (DRG, DMP) Wer erbringt die erweiterte pflegerische Versorgung (Ressourcen)? Welche Inhalte sind in der Versorgung relevant (Wissen)? Welche Relevanz haben solche Konzepte im Klinikalltag und in der ambulanten Versorgung? Wie ist die Finanzierung geregelt? Grundvoraussetzung Wissen darüber in welcher Weise Patientinnen und ihre Angehörigen Selbst- und Fürsorge verstehen und praktizieren Ansätze für die Praxis?

7 . aktuelle Konzepte Beispiel: Zertifizierung als Brustzentrum nach den Vorgaben von EUSOMA, OnkoZert, Äkzert (NRW) Erhebungsbogen, Anforderungskatalog (an die Pflege: OnkoZert) Onkologische Fachpflegekräfte Einbindung mind. 1 aktive onkologischen Fachpflegekraft pro Zentrum Zuständigkeiten/Aufgaben Pflegerische Beratung der Betroffenen und Angehörigen im Sinne eines pflegerischen Case-Managements Assessment und Management von Belastungen, Symptomen und Nebenwirkungen Umsetzung der neuesten (pflege-) wissenschaftlichen Forschungsergebnisse in die Pflegepraxis Entwicklung eines Pflegekonzeptes Krankenpflegegesetz / Weiterbildungsordnungen ANP Konzepte

8 Advanced Nursing Practice = ANP drei Charakteristika des ANP Spezialisierung Erweiterung Fortschritt Spirig & De Geest, 2004 Kriterien für APN: akademische Ausbildung auf dem Master- oder Promotionsniveau Fokussierung der beruflichen Praxis auf die Patientin und das familiäre Netzwerk Kompetenzen in Information, Schulung, Beratung, Konsultation, Forschung, Führung, Zusammenarbeit und ethischer Entscheidungsfindung (Kernkompetenzen) zentrale Kompetenz eine exzellente direkte klinische Praxis Hamric, 2005: 94f

9 drei Visionen für die Zukunft der onkologischen Pflege in 20 Jahren in Brandenburg Erbringung eigenständiger pflegerischer Leistung Festlegung relevanter Inhalte aufgrund von Pflegeforschung Vergütung pflegerischer Leistung Einsatz von ANPs (verschiedener Qualifikationsniveaus) Versorgung durch Pflegeexpertinnen sowohl in Zentren als auch in der ambulanten Betreuung um krebserkrankte Menschen im Sinne der Versorgung chronisch Kranker langfristig im System betreuen zu können Corbin, Strauss, 2004 aufgrund großer Entfernungen der Zentren zum Wohnort

10 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Kontakt: Regina Wiedemann

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