KOMPETENZENTWICKLUNG DURCH WISSENSTRANSFER IN EINEM THEORIE-PRAXIS VERBINDENDEN LERNORT. Ein mögliches Handlungsfeld für Advanced Nursing Practice?

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1 KOMPETENZENTWICKLUNG DURCH WISSENSTRANSFER IN EINEM THEORIE-PRAXIS VERBINDENDEN LERNORT Ein mögliches Handlungsfeld für Advanced Nursing Practice? 2015/CHUR, SCHW EIZ 1

2 ÜBERBLICK Problemstellung Zielsetzung Fragestellungen Methodisches Vorgehen Inhalte im Überblick Ergebnisse Conclusio 2015/CHUR, SCHW EIZ 2

3 PROBLEMSTELLUNG Zunehmende Komplexität der Disziplin Pflege Breites Spektrum an Kompetenzen (FH-GuK-AV, 2008; ÖBIG, 2003) Kompetenzentwicklung in der Ausbildung Ungenügende Transferwirksamkeit von Wissen (Landwehr, 2003; Kaiser, 2005; NÖGUS, 2012) Schulischer und betrieblicher Lernort zeigen wenige gemeinsame Berührungspunkte (Landwehr, 2003) 2015/CHUR, SCHW EIZ 3

4 ZIELSETZUNG Theorie-Praxis verbindender Lernort Kompetenzentwicklung in der Ausbildung Modelle zur Kompetenzentwicklung Didaktische Konzeptionen zur Unterstützung des Theorie-Praxis- Transfers des Wissens Handlungsfeld für ANP 2015/CHUR, SCHW EIZ 4

5 FORSCHUNGSFRAGEN I Gibt es Modelle zur Kompetenzentwicklung in der Gesundheitsund Krankenpflege? Bilden diese Modelle Kompetenzen auf der Handlungsebene aus und ab? 2015/CHUR, SCHW EIZ 5

6 FORSCHUNGSFRAGEN II Welche didaktischen Konzeptionen sind geeignet, um den Wissenstransfer von explizitem und implizitem Wissen in Theorie und Praxis (und umgekehrt) zu fördern, um dadurch Kompetenzen zu generieren? 2015/CHUR, SCHW EIZ 6

7 FORSCHUNGSFRAGEN III Sind ein Theorie-Praxis verbindender Lernort und die damit verbundene Kompetenzentwicklung ein mögliches Handlungsfeld für ANP? 2015/CHUR, SCHW EIZ 7

8 METHODISCHES VORGEHEN Hermeneutisch-interpretative Literaturarbeit Literaturrecherche mit festgelegten Suchbegriffen in deutscher und englischer Sprache 2015/CHUR, SCHW EIZ 8

9 INHALTE IM ÜBERBLICK Einleitung Begriffliche Bestimmungen Gesetzliche Grundlagen Modelle zur Kompetenzentwicklung Wissen und Wissenstransfer Didaktische Konzeptionen für einen Theorie-Praxis verbindenden Lernort ANP und Kompetenzentwicklung in einem Theorie-Praxis verbindenden Lernort Schlussfolgerungen und Beantwortung der Forschungsfragen Überlegungen zur Implementierung eines Theorie-Praxis verbindenden Lernortes 2015/CHUR, SCHW EIZ 9

10 ERGEBNISSE Kompetenzentwicklungsmodelle (Dreyfus & Dreyfus, 2000; Benner, 2000, 2012; Olbrich, 2010) Ausbildung von Kompetenzen auf der Handlungsebene (Darmann-Finck & Reuschenbach, 2013) Didaktische Konzeptionen für einen gelingenden Wissenstransfer (Meyer-Hänel & Umbescheidt, 2006; Schwarz-Govaers, 2005; Stalmeijer et al., 2008; Wolley & Jarvis, 2007; Svejda et al., 2011; Robinson & Dearmon, 2013; Aebersold et al., 2012; Otting, 2012; Fesl, 2012; Schröder, 2011) Handlungsfeld für Advanced Nursing Practice (Schober & Affara, 2008; Benner, 2012; Schrems, 2013) 2015/CHUR, SCHW EIZ 10

11 CONCLUSIO Im Kontext mit den gestellten Forschungsfragen kann zusammengefasst werden Modelle zur Kompetenzentwicklung in der Gesundheits- und Krankenpflege Die Operationalisierung der Kompetenzen sowie der Instrumente zur Kompetenzüberprüfung sind in diesen Modellen nicht enthalten Geeignete didaktische Konzeptionen zum gelingenden Wissenstransfer von explizitem und implizitem Wissen (und umgekehrt ) sind problembasiertes Lernen mit Simulationen, OSCE und PEQ sowie ein integriertes Modell aus Skillslab und Cognitive Apprenticeship Ein Theorie-Praxis verbindender Lernort ist ein Handlungsfeld für APN 2015/CHUR, SCHW EIZ 11

12 Danke für Ihr Interesse. 2015/CHUR, SCHW EIZ 12

13 AUSZUG AUS DEM LITERATURVERZEICHNIS Aebersold, M., Tschannen, D., & Bathish, M. (2012). Innovative Simulation Strategies in Education. Abgerufen am 10. Dezember 2013 von Arets, J., Obex, F., Vaessen, J., & Wagner, F. (1999). Professionelle Pflege 1. Bern: Verlag Hans Huber. Behrens, J., & Langer, G. (2010). Evidence-based Nursing and Caring. Bern: Verlag Hans Huber. Benner, P. (1994). Stufen zur Pflegekompetenz. Bern: Verlag Hans Huber. enner, P. (2012). Stufen zur Pflegekompetenz. Bern: Verlag Hans Huber. Darmann, I. (2004). Theorie-Praxis-Transfer in der Pflegeausbildung. Printernet. Die wissenschaftliche Fachzeitschrift für die Pflege, 4/2004, Darmann-Finck, I. & Reuschenbach, B. (2013). Entwicklungsstand der Kompetenzmessung im Berufsfeld Pflege. Zeitschrift für Evidenz, Fortbildung und Qualität im Gesundheitswesen,107/2013 (S ). Dreyfus, H.L., & Dreyfus, S.T. (2000). Kompetenzerwerb im Wechselspiel von Theorie und Praxis. In P. Benner, C.A. Tanner, C.A. Chesla (Hrsg.), Pflegeexperten (45-67). Bern: Verlag Hans Huber. 2015/CHUR, SCHW EIZ 13

14 AUSZUG AUS DEM LITERATURVERZEICHNIS Fesl, S. (2012). Prüfen beim problembasierten Lernen. In In M. Mair, G. Brezowar, G. Olsowski, & J. Zumbach (Hrsg.), Problem-Based Learning im Dialog ( ), Wien: facultas.wuv Universitätsverlag. FH-GuK-AV, Fachhochschul-Gesundheits- und Krankenpflege-Ausbildungsverordnung abgerufen am 01. Juli 2013 von Fichtmüller, F., & Walter, A. (2007). Pflegen lernen. Empirische Begriffs- und Theoriebildung zum Wirkgefüge von Lernen und Lehren beruflichen Pflegehandelns. Göttingen: V & R unipress. Flasch, A. (2009). Wissenstransfer in der Pflege. Unveröffentlichte Master-Thesis. Krems: Donau Universität. Gnahs, D. (2010). Kompetenzen Erwerb, Erfassung, Instrumente. Bielefeld: W. Bertelsmann Verlag GmbH & Co. KG. GÖG, Gesundheit Österreich GmbH (2012). Gesundheits- und Krankenpflege Evaluierung der Ausbildungsbereiche. Wien: Gesundheit Österreich GmbH. GuK-AV, Gesundheits- und Krankenpflege-Ausbildungsverordnung abgerufen am 01. Juli 2013 von /CHUR, SCHW EIZ 14

15 AUSZUG AUS DEM LITERATURVERZEICHNIS Ingwersen, R. (2009). Pflegebildung in Deutschland und die Verzahnung der Aus-, Fort- und Weiterbildung mit dem tertiären Bereich. Norderstedt: BOD-Verlag. Kaiser, H. (2003). Kompetenz Versuch einer Arbeitsdefinition. Abgerufen am 27. September 2013 von Kaiser, H. (2005). Wirksames Wissen aufbauen. Ein integratives Modell des Lernens. Bern: h.e.p. Verlag Kempe, C., & Pietsch, K. (2001). Grundlagen des Wissens- und Fertigkeitserwerbs: Vom Konzept zur Lösung komplexer Probleme. Abgerufen am 27. Oktober 2013 von Klemme, B. & Siegmann, G. (2006). Clincal Reasoning. Therapeutische Denkprozesse lernen. Stuttgart: Georg Thieme Verlag. Landwehr, N. (2002): Der dritte Lernort. In W. Goetze, P. Gonon, A. Gresele, S. Kübler, H. Landolt, N. Landwehr, R. Marty, U. Renold, & P. Egger (Hrsg.), Der dritte Lernort (37-71). Bern: h.e.p. verlag ag. Landwehr, N. (2003). Der dritte Lernort und seine Bedeutung für ein transferwirksames Lernen. Printernet, Die wissenschaftliche Fachzeitschrift für die Pflege, 12/2003, /CHUR, SCHW EIZ 15

16 AUSZUG AUS DEM LITERATURVERZEICHNIS Meyer-Hänel, P., & Umbescheidt, R. (2006). Der Lernbereich Training & Transfer. Printernet, Die wissenschaftliche Fachzeitschrift für die Pflege, 05/2006, NÖGUS, NÖ Gesundheits- und Sozialfonds (2012). Pflegeausbildung in Zukunft. Beschreibung ZETT: Zentrum für Entwicklung-Training-Transfer. ÖBIG, Österreichisches Bundesinstitut für Gesundheitswesen (2003). Offenes Curriculum für die Ausbildung in Allgemeiner Gesundheits- und Krankenpflege. Wien: ÖBIG. Olbrich, C. (2010). Pflegekompetenz. Bern: Verlag Hans Huber. Otting, H. (2012). Problem-Based Learning: experiences and research in the Netherlands. In M. Mair, G. Brezowar, G. Olsowski, & J. Zumbach (Hrsg.), Problem-Based Learning im Dialog (37-49), Wien: facultas.wuv Universitätsverlag 2015/CHUR, SCHW EIZ 16

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