13. Abzählen von Null- und Polstellen

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1 13. Abzählen von Null- und Polstellen Abzählen von Null- und Polstellen Als weitere Anwendung des Residuensatzes wollen wir nun sehen, wie man ot au einache Art berechnen kann, wie viele Null- bzw. Polstellen eine gegebene Funktion in einem bestimmten Gebiet hat. Unter anderem wird sich mit dieser Methode ein weiterer Beweis des Fundamentalsatzes der Algebra ergeben, der im Gegensatz zu unseren rüheren Beweisen (siehe Augabe 4.7, Satz 6.19 und Satz 8.7) sehr anschaulich ist und dessen Idee auch ohne jegliche Kenntnisse der Funktionentheorie einach verständlich ist. Wir wissen ja bereits aus Bemerkung 11.18, dass ein geschlossenes Kurvenintegral (z)dz über eine Randkurve als Ergebnis einach 2πi mal die Summe der Residuen von im Inneren von ergibt. Der Schlüssel zur Berechnung der Anzahl der Null- und Polstellen von im Inneren von liegt daher in dem olgenden Lemma, das die Ordnung von in einem Punkt als ein Residuum ausdrückt: Lemma Es seien D C oen, : D C eine holomorphe Funktion, und z D oder z C\D eine isolierte Singularität von. Wir nehmen an, dass lokal um z nicht gleich der Nullunktion und ord z ist. Dann gilt ord z = res z. Beweis. Setzen wir m = ord z, so können wir au D nach Lemma 1.4 als (z) = (z z ) m g(z) schreiben, wobei g eine au D {z } holomorphe Funktion mit g(z ) ist. Dierenzieren ergibt nun und damit (z) = m(z z ) m 1 g(z) + (z z ) m g (z) (z) (z) = m + g (z) z z g(z). Hierbei ist der Ausdruck g g in einer Umgebung von z holomorph und damit dort eine Potenzreihe um z. Entwickelt man also um z in eine Laurent-Reihe, so lieert der Term g g keine Beiträge mit negativen Potenzen von z z. Das Residuum von in z, d. h. nach Deinition der Koeizient von (z z ) 1 in der Laurent-Entwicklung von ( ) um z, ist damit wie behauptet gleich m. Mit dieser Formel ergibt sich nun soort das olgende Resultat: Satz 13.2 (Das Null- und Polstellen zählende Integral). Es sei D oen und einach zusammenhängend sowie eine Funktion, die au D mit Ausnahme endlich vieler isolierter Polstellen holomorph ist. Weiterhin sei eine Randkurve in D, die die Null- und Polstellen von nicht trit, und U das Innere von. Dann gilt ord z = 1 2πi (z) (z) dz, d. h. das Integral au der rechten Seite ist gleich der Anzahl der Nullstellen minus der Anzahl der Polstellen von in U (wobei die Null- und Polstellen mit Vielachheit gezählt werden müssen, d. h. eine Null- bzw. Polstelle der Ordnung m trägt m bzw. m zum Integral au der rechten Seite bei). ( )

2 78 Andreas Gathmann Beweis. Mit dem Residuensatz aus Bemerkung ergibt sich soort nach Lemma πi (z) (z) dz = 1 2πi 2πi res z = ord z. Man kann das Ergebnis von Satz 13.2 auch in einer integralreien Version schreiben: Folgerung 13.3 (Die Null- und Polstellen zählende Umlauzahl). Mit denselben Voraussetzungen wie in Satz 13.2 gilt ord z = ind ( ), d. h. die Anzahl der Nullstellen minus die Anzahl der Polstellen von im Inneren von ist gleich der Umlauzahl des Bildweges von unter um. Beweis. Dies ergibt sich soort aus Satz 13.2, denn es ist 1 (z) 2πi (z) dz = 1 1 2πi w dw (mit der Substitution w = (z)) = ind ( ) (Deinition 11.2 der Umlauzahl). Beispiel Für ein gegebenes n N betrachten wir die au ganz C deinierte Funktion (z) = z n. Weiterhin sei U = {z C : z < r} die oene Kreisscheibe um mit Radius r und Randkurve : [,2π] C, t r e it. Natürlich hat in U keine Polstellen und (mit Vielachheiten gezählt) n Nullstellen nämlich die Nullstelle mit Ordnung n. Dies erhalten wir auch aus Satz 13.2 und Folgerung 13.3: (a) Das Null- und Polstellen zählende Integral aus Satz 13.2 lieert nach Beispiel 3.11 (b). ord z = 1 nz n 1 2πi z n dz = n dz 2πi z = n (b) Bilden wir andererseits den Weg mit ab, so erhalten wir den Bildweg : [,2π] C, t (r e it ) n = r n e int, der (mit Radius r n ) wie im Bild unten n-mal um die Null herumläut. Also lieert auch die Null- und Polstellen zählende Umlauzahl aus Folgerung 13.3 ord z = ind ( ) = n. r U r n Wenn wir dieses Beispiel etwas erweitern, können wir damit bereits zu einem weiteren und sehr anschaulichen Beweis des Fundamentalsatzes der Algebra kommen. Wir stellen diesen Beweis zunächst inormell vor, da man ihn in dieser Form auch mit nur elementaren Kenntnissen über komplexe Zahlen gut nachvollziehen kann. In Satz 13.8 werden wir ihn noch exakt ausühren.

3 13. Abzählen von Null- und Polstellen 79 Bemerkung 13.5 (Anschaulicher Beweis des Fundamentalsatzes der Algebra). Es sei ein komplexes Polynom vom Grad n > mit Leitkoeizient 1. Wie in Beispiel 13.4 sei wieder der Rand des Kreises U mit Mittelpunkt und Radius r. Wählen wir r sehr groß, so ist anschaulich einleuchtend, dass (z) ür Punkte z au der Kreislinie (also mit z = r) nahe bei z n liegen sollte, da die Terme niedrigerer Ordnung ür betragsmäßig große z nur eine kleine Rolle spielen. Die Bildkurve sollte also nur eine kleine Deormation der Bildkurve in Beispiel 13.4 sein, so wie im olgenden Bild ür den Fall n = 2 dargestellt: r U Insbesondere erwarten wir ür also immer noch einen Weg, der n-mal um die Null herum läut (wenn auch nicht mehr au einer exakten Kreislinie, sondern au einem etwas deormierten Weg). Mit Folgerung 13.3 würde dies also schon bedeuten, dass genau n Nullstellen in U hat, und damit insbesondere den Fundamentalsatz der Algebra zeigen. Wir wollen Folgerung 13.3 hier aber nicht voraussetzen, sondern auch dieses Resultat noch anschaulich begründen, so dass wir insgesamt also eine komplett anschauliche Begründung des Fundamentalsatzes erhalten. Wie also kann man sich anschaulich vorstellen, dass in U eine Nullstelle besitzen muss, wenn die Umlauzahl ind ( ) des Bildweges um ungleich Null ist? Um dies zu sehen, lassen wir einach (wie im olgenden Bild von oben nach unten dargestellt) den Radius r des betrachteten Kreises kleiner werden und schließlich gegen gehen, so dass der Weg au einen Punkt (nämlich den Nullpunkt) zusammengezogen wird. Natürlich ziehen wir damit auch den Bildweg au einen Punkt zusammen. Der ursprüngliche Bildweg hatte aber eine Umlauzahl ungleich Null um den Nullpunkt und war damit in C\{} nicht zusammenziehbar. Also muss der Bildweg beim Verkleinern von r irgendwann einmal den Nullpunkt treen (in der Skizze oben ist dies in der mittleren Zeile der Fall). Genau in diesem Punkt liegt dann aber natürlich eine Nullstelle von vor, denn es gibt dann ja einen Punkt au, der von au abgebildet wird. Man kann diese Idee auch leicht in der Sprache der Homotopien (siehe Deinition 5.1) ausdrücken: die ursprüngliche Kreislinie lässt sich mit der Homotopie ψ : [,2π] [,1] C, ψ(t,s) = rse it au den Nullpunkt zusammenziehen. Dann ist aber ψ eine Homotopie zwischen und einem konstanten Weg. Da es eine solche Homotopie wegen ind ( ) nicht in C\{} geben kann,

4 8 Andreas Gathmann muss der Nullpunkt im Bild von ψ liegen was dann bedeutet, dass eine Nullstelle haben muss. Um dieses anschauliche Argument zu einem exakten Beweis zu machen, müssen wir lediglich noch die obige Aussage, dass eine leichte Störung an der Funktion die Umlauzahl von um nicht ändert, präzise ormulieren und beweisen. Wir zeigen dies gleich in einer deutlich allgemeineren Form, die sich auch noch ür andere Anwendungen als nützlich erweisen wird. Satz 13.6 (Satz von Rouché). Es seien,g: D C zwei holomorphe Funktionen au einer oenen und einach zusammenhängenden Menge D C. Ferner sei eine Randkurve in D mit Innerem U. Gilt dann (z) g(z) < g(z) ür alle z au dem Weg, so olgt ord z = ord z g, d. h. und g haben (mit Vielachheiten gezählt) gleich viele Nullstellen in U. Beweis. Für t R mit t 1 betrachten wir die holomorphe Funktion h t : D C, z g(z) +t ( (z) g(z)), so dass also h = g und h 1 = ist. Nach Voraussetzung gilt ür alle t und alle z au dem Weg h t (z) = g(z) +t ( (z) g(z)) g(z) t (z) g(z) g(z) (z) g(z) >. Also hat h t keine Nullstellen au dem Weg. Damit ist das Integral N(t) := 1 h t(z) 2πi h t (z) dz wohldeiniert und zählt nach Satz 13.2 die Anzahl der Nullstellen von h t im Inneren von. Beachte, dass der Integrand und damit auch die Funktion N(t) stetig in t ist. Da N(t) aber nur ganzzahlige Werte annehmen kann, muss N(t) also konstant sein. Insbesondere ist daher N() = N(1), d. h. h = g und h 1 = haben gleich viele Nullstellen im Inneren von. Bemerkung Auch den Satz 13.6 von Rouché kann man anschaulich leicht verstehen. Nach Folgerung 13.3 brauchen wir dazu ja nur zu sehen, dass die beiden Bildwege und g die gleiche Umlauzahl um haben. Das olgende Bild illustriert dies in dem Fall, in dem diese Umlauzahl gleich 1 ist: (z) g(z) g (z) g(z) g(z) Wir sehen an diesem Bild anschaulich, dass die Bedingung (z) g(z) < g(z) au dem Weg sicherstellt, dass genauso ot um die Null herumläut wie g : da der Abstand von (z) zu g(z) stets kleiner ist als der von g(z) zu, hat (z) nicht genug Bewegungsreiheit, um unabhängig von g(z) um die Null herumzulauen. Im Sinne von Bemerkung 13.5 können wir g als eine hinreichend kleine Deormation und damit als gute Näherung von auassen. In der Tat war ja auch die Beweisidee von Satz 13.6, die Funktionenschar h t zu untersuchen, die g ür t [,1] nach deormiert. Im Sinne von Kapitel 5 bezeichnet man h t auch hier als eine Homotopie nur diesmal nicht von Wegen, sondern von holomorphen Funktionen [G3, Kapitel 6].

5 13. Abzählen von Null- und Polstellen 81 Anschaulich wird der Satz von Rouché ot auch als der Satz vom Mann, dem Hund und der Laterne bezeichnet: man stelle sich den Nullpunkt als eine Laterne vor, und g als den Weg eines (wahrscheinlich betrunkenen) Mannes, der um diese Laterne torkelt. Der Mann hat einen Hund an der Leine dabei, den er dabei entlang des Weges mit sich mitschleit. Achtet der Mann dabei darau, dass die Leine zu jedem Zeitpunkt kürzer ist als sein Abstand zur Laterne (d. h. gilt also stets (z) g(z) < g(z) ), so muss der Hund am Ende oensichtlich genauso ot um die Laterne gelauen sein wie der Mann. Mit dem Satz von Rouché können wir nun die Idee aus Bemerkung 13.5 zu einem exakten Beweis machen: Satz 13.8 (Fundamentalsatz der Algebra, 4. Beweis). Jedes nicht-konstante komplexe Polynom hat eine Nullstelle in C. Beweis. Wir können ohne Einschränkung annehmen, dass (z) = z n + a n 1 z n a 1 z + a ein nicht-konstantes Polynom mit Leitkoeizient 1 ist. Mit g(z) := z n ist dann (z) g(z) = a n 1 z n a 1 z + a ein Polynom von einem Grad k n 1. Nach Augabe 4.7 (a) gibt es also Konstanten R > und c >, so dass (z) g(z) c z k ür alle z C mit z R gilt. Dann gilt aber auch ür alle z C mit z = r := max(r,c + 1), also ür alle z au einer Kreislinie um mit diesem Radius r (z) g(z) c z k = cr k cr n 1 < r r n 1 = z n = g(z). Aus dem Satz 13.6 von Rouché olgt damit, dass im Kreis {z C : z < r} genauso viele Nullstellen hat wie g(z), nämlich n. Bemerkung Obwohl wir beim Beweis von Satz 13.8 unsere Ergebnisse der Funktionentheorie benutzt haben, sollte aus der anschaulichen Begründung in Bemerkung 13.5 deutlich geworden sein, dass wir ür die dort gegebenen Argumente gar nicht benötigt haben, dass holomorph ist, sondern dass es eigentlich nur au die Stetigkeit von ankam (damit der Weg kontinuierlich variiert, wenn es tut). Wir können diesen Beweis des Fundamentalsatzes der Algebra daher als rein topologischen Beweis auassen im Gegensatz zu unseren vorherigen Beweisen in Augabe 4.7 (b), Satz 6.19 und Satz 8.7, die mit der Cauchyschen Integralormel, dem Minimumprinzip bzw. dem Satz von Liouville wirklich charakteristische Eigenschaten holomorpher Funktionen benutzen. In der Tat ist es gerade die topologische Natur des neuen Beweises in diesem Kapitel, die es uns ermöglicht, den Beweis anschaulich so leicht nachzuvollziehen. Zum Abschluss dieses Kapitels wollen wir noch an einem Beispiel sehen, wie man mit Hile des Satzes von Rouché ot Abschätzungen über die Lage der Nullstellen holomorpher Funktionen gewinnen kann. Beispiel Es sei (z) = z 5 + 4z + 2. Wir wissen natürlich, dass als Polynom ünten Grades in der komplexen Ebene ün Nullstellen hat. Es gibt jedoch kein Verahren, mit dem man diese Nullstellen exakt berechnen kann (was übrigens üblicherweise in der Vorlesung Einührung in die Algebra gezeigt wird). Man ist ür die Bestimmung der Nullstellen von also au Näherungsverahren angewiesen. Mit Hile des Satzes von Rouché können wir nun bereits eine erste Abschätzung geben, wo die Nullstellen von liegen müssen. Dazu müssen wir einach eine Vergleichsunktion g und einen Weg inden, so dass wir... einerseits zeigen können, dass g au eine hinreichend gute Näherung ür darstellt (also dass dort (z) g(z) < g(z) gilt), und andererseits wissen, wie viele Nullstellen g im Inneren von hat.

6 82 Andreas Gathmann Hierür haben wir natürlich verschiedene Möglichkeiten. Im konkreten Beispiel unseres hier betrachteten Polynoms können wir z. B. olgende Vergleichsunktionen wählen: (a) Für eine komplexe Zahl z mit z = 2 dominiert im Polynom der Term z 5 : setzen wir hier also g(z) = z 5, so olgt ür z = 2 (z) g(z) = 4z z + 2 = 1 < 32 = z 5 = g(z). Wählen wir ür eine Kreislinie mit Radius 2 um, so sagt uns der Satz von Rouché also, dass im Inneren dieses Kreises genau so viele Nullstellen hat wie g, nämlich ün. Alle Nullstellen von sind also betragsmäßig kleiner als 2. (b) Für z = 1 hingegen dominiert in der lineare Term: setzen wir hier g(z) = 4z, so erhalten wir ür z = 1 (z) g(z) = z z = 3 < 4 = 4z = g(z). Für diese Wahlen ergibt sich also genauso wie oben, dass im Kreis um mit Radius 1 genau eine Nullstelle hat (nämlich genau so viele wie g). Aus diesen beiden sehr einachen Rechnungen olgt also bereits, dass eine der Nullstellen von Betrag kleiner als 1 hat und der Betrag der anderen vier Nullstellen zwischen 1 und 2 liegt. Natürlich könnten wir auch noch andere Wege oder Vergleichsunktionen wählen, um diese Abschätzungen noch zu verbessern. Das Bild rechts zeigt übrigens (näherungsweise) die Lage der Nullstellen von. Im 1 2 Re 13 Augabe Zeige mit Hile des Satzes von Rouché, dass (a) drei Lösungen der Gleichung 2z 4 +5z 3 +z 1 = betragsmäßig kleiner als 1 sind, und dass der Betrag der vierten Lösung zwischen 2 und 3 liegt; (b) die Gleichung 3z 2 + e z = im Gebiet {z C : Rez < 1} genau zwei Lösungen besitzt.

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