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1 Personalentwicklung als betriebliches Handlungsfeld Workshop am Berlin Beatrix Weber

2 Übersicht Projekttypologie im Rahmen der Sozialpartnerrichtlinie Charakteristika des Typ III Aufbau von Personalentwicklungsstrukturen Inhaltliche Merkmale Strukturelle Merkmale Begriffsbestimmung von Personalentwicklung Seite 2 Beatrix Weber Regiestelle Weiterbildung

3 Projekttypologie im Rahmen der Sozialpartnerrichtlinie Heterogenität der Projektvorhaben von reinen Strukturprojekten ohne Qualifizierungsmaßnahmen bis hin zu reinen Qualifizierungsmaßnahmen bei allen Unterschieden lassen sich fünf Grundmuster von Projektvorhaben identifizieren Projekte eines Typs haben die gleiche inhaltliche Ausrichtung und weisen ähnliche Charakteristika des Projektverlaufs auf Detaillierte Darstellung der Projekttypen im: Leitfaden zur inhaltlichen Ausgestaltung von Projekten Seite 3 Beatrix Weber Regiestelle Weiterbildung

4 Anteil der Projekttypen 15% 10% 14% Projekttyp I: Ermittlung des branchenspezifischen Qualifizierungsbedarfs Projekttyp II: Durchführung von Qualifizierungsmaßnahmen Projekttyp III: Aufbau von Personalentwicklungsstrukturen 26% 35% Projekttyp IV: Motivation von Zielgruppen Projekttyp V: Aufbau von vernetzten Strukturen Auswertung der positiv votierten Projektvorhaben V1 bis V10, n = 125 (ohne doppelte Interessenbekundungen neue/alte Bundesländer und zurückgezogene Interessenbekundungen) Seite 4 Beatrix Weber Regiestelle Weiterbildung

5 Projekttyp III Aufbau von Personalentwicklungsstrukturen Seite 5 Beatrix Weber Regiestelle Weiterbildung

6 Ausgangssituation zentrale Themen: Fachkräftesicherung und demografischer Wandel zwei Drittel der Projekte des Typ III (68,75 %) thematisieren den demografischen Wandel im Vergleich zu der Gesamtheit aller Projektvorhaben (41,6 %) liegt dieser Anteil deutlich höher spezifische Problemlage der Unternehmen bzw. der Branche durch bisherige Strategien und Verfahren nicht lösbar Seite 6 Beatrix Weber Regiestelle Weiterbildung

7 Ausgangssituation Seite 7 Beatrix Weber Regiestelle Weiterbildung

8 Inhaltliche Merkmale Aufbau von nachhaltigen Strukturen im Betrieb steht im Vordergrund Grundlage der Handlungskonzepte: Ermittlung des Qualifizierungsbedarfes Entwicklung eines Qualifizierungskonzeptes Durchführung erster Mitarbeiterschulungen (häufig Piloten ) Führungskräfte als Motor der Innovation Seite 8 Beatrix Weber Regiestelle Weiterbildung

9 Strukturelle Merkmale 6,25% 9,4% 50% In knapp 85 % aller Projektvorhaben beziehen sich die Aktivitäten auf ein oder mehrere Unternehmen innerhalb eines Bundeslandes 34,4% Seite 9 Beatrix Weber Regiestelle Weiterbildung

10 Strukturelle Merkmale 37,5% 37,5% Über ein Drittel der Projekte verfolgt die Entwicklung überbetrieblicher Strukturen zur Förderung von Personalentwicklung 62,5% Seite 10 Beatrix Weber Regiestelle Weiterbildung

11 Strukturelle Merkmale 59,4% 28,2% 12,5% 40,6% 9,4%% 21,9% 21,9%% 6,25% In 60 % aller Projektvorhaben des Typ III sind die Sozialpartner in die Projektumsetzung einbezogen Aber: auffällig geringe Einbindung des Personal- /Betriebsrates Seite 11 Beatrix Weber Regiestelle Weiterbildung

12 Begriffsbestimmung von Personalentwicklung Seite 12 Beatrix Weber Regiestelle Weiterbildung

13 Personalentwicklung enge Begriffsfassung: Personalentwicklung bezieht sich inhaltlich auf die betriebliche Aus- und Weiterbildung, z. B. interne und externe Schulungen, Anpassungs- und Aufstiegsfortbildungen erweiterte Begriffsfassung: Personalentwicklung schließt ebenfalls die gezielte Förderung der Beschäftigten mit ein, z. B. durch strukturierte Mitarbeitergespräche, Nachfolge- und Karriereplanung, Coaching und Mentoringprogramme weite Begriffsfassung: Personalentwicklung schließt auch arbeitsgestaltende Prozesse mit ein und weist Schnittstellen zur Organisationsentwicklung auf, z. B. Teamentwicklung, Gruppenarbeit, soziotechnische Systemgestaltung, interne und externe Vernetzung keine einheitliche Definition des Begriffs (vgl. Becker, 2009, S.4ff) Seite 13 Beatrix Weber Regiestelle Weiterbildung

14 Personalentwicklung Wie Personalentwicklung in einem Unternehmen verstanden wird zeigt sich u. a. darin, welche Ziele umgesetzt werden sollen (strategisch, anlassbezogen), wo sie im Unternehmen verortet ist, welche Akteure einbezogen sind und welche Funktionen sie übernehmen. Seite 14 Beatrix Weber Regiestelle Weiterbildung

15 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Seite 15 Beatrix Weber Regiestelle Weiterbildung

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