Feldstudie Nektar-Sonnenblume Daten- und Dokumentationsblatt

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1 Liebe Sonnenblumen- und Bienenfreunde, Feldstudie Nektar-Sonnenblume Daten- und Dokumentationsblatt Rosenfeld, hier ist nun das Daten- und Dokumentationsblatt für unseren Feldversuch Nektar-Sonnenblume. Von Ihren Rückmeldungen zum Schneckenfraß wissen wir, dass die ganze Bandbreite, von wenig bis alles aufgegangen und von 50 cm bis 1,5 m Höhe, an den verschiedenen Versuchsstandorten auftritt. An manchen Standorten ist es schon höchste Zeit für die Beobachtungen, da die Blüte bereits begonnen hat. Wir möchten Sie bitten, die Beobachtungen zum Insektenbeflug mindestens einmal wöchentlich durchzuführen. Gerne dürfen Sie die Daten auch häufiger erheben. Fotokopieren Sie hierzu das Tabellenblatt, da das eine Blatt evtl. nicht ausreicht für alle Beobachtungen. Sie finden das Tabellenblatt auch im Internet unter als Download. Standortbedingungen Die abgefragten Informationen zum Standort sind relativ einfach gehalten und sind deshalb selbsterklärend. Die Güte des Bodens (Bodenqualität: 1 für z. B. sehr arme Sandböden bis 5 z. B. Lößboden in der Börde) ist eine sehr relative Einschätzung. Am besten wäre es, wenn Sie uns die Acker- oder Bodenwertzahl mitteilen könnten. Dies kann z. B. beim zuständigen Landwirtschaftsamt erfragt werden. Witterung im Jahr 2012 Niederschlag: Sie würden uns sehr helfen, wenn Sie die genaue Niederschlagsmenge in Millimeter nennen könnten (z. T. im Internet abrufbar bei meteorologischen Instituten, Wasserwirtschaftsämtern), ansonsten benutzen Sie bitte die relative Einstufung von sehr gering (1) über durchschnittlich (3) bis sehr hoch (5) je Monat. Gleiches gilt für die Sonnenscheindauer (in Std.), die relative Einstufung umfasst die Skala von sehr gering (1) über durchschnittlich (3) bis sehr hoch (5) je Monat. Beobachtung Bienen- und Insektenbeflug Die Beobachtung des Insektenbefluges ist ein Kernstück Ihrer Untersuchung. Die Beobachtungen sollen nur bei geeignetem Wetter für Bienen- bzw. Insektenflug dokumentiert werden: Sonnenschein mindestens 50 %, Temperatur über 15 C, kein Niederschlag; höchstens Windstärke 5 (größere Zweige und Bäume bewegen sich). Die beste Uhrzeit für Beobachtungen ist entsprechend der Zeit der höchsten Nektarabsonderung zwischen 9 und 16 Uhr. Für die Anzahl der Bienen kontrollieren Sie bitte 10 zufällig ausgewählte Blüten und zählen die auf den Blüten sitzenden Honigbienen und anderen Blüten bestäubenden Insekten. Bitte notieren Sie alle Insekten, die Ihnen auf den Blüten auffallen. Insbesondere Honigbienen und Hummeln besuchen z. T. intensiv Sonnenblumen. Dabei sammeln sie Nektar [N] und Pollen [P]. Bitte notieren Sie die Anzahl der jeweiligen Individuen von Honigbienen und Hummeln. Tiere mit Pollenhöschen werden im Feld P: notiert, alle Tiere ohne Pollenhöschen im Feld N:. Im Feld Bemerkung können Sie weitere Beobachtungen notieren (die Schattierung einzelner Spalten verbessert die Lesbarkeit und hat keine besondere Bedeutung). Erfassung Honigmagenfüllung (für Imker und Leute, die sich trauen) Die Beobachtung des Verhaltens der Bienen gibt Hinweise auf den Nutzen der Sonnenblumen als Trachtpflanze. Noch besser kann man die Nektarabsonderung und deren Nutzung zusätzlich durch Kontrolle der Honigblase der Bienen feststellen. Hierzu ist es nötig, Bienen an der Blüte mit der Hand zu fangen und sie vorsichtig durch leichten Druck auf den Hinterleib den Honigblaseninhalt erbrechen zu lassen (s. Fotoanleitung nächste Seite). Die Bienen sind danach froh, wenn man sie loslässt, und sie fliegen heil wieder nach Hause. Wir gehen davon aus, dass dies nur Imker oder Interessierte mit viel Erfahrung im Umgang mit Insekten durchführen (fühlen Sie sich keinesfalls verpflichtet, die Honigmagenkontrolle durchzuführen). Kontrollieren Sie hierfür bitte mindestens 5 Bienen und bilden Sie einen Durchschnitt pro Dokumentation. Die Skala der Honigblasenfüllung reicht von keine/sehr wenig (1) bis sehr viel (5). Kontrollieren Sie bitte schon im Vorfeld Bienen am Stock, um ein Gefühl für die Vorgehensweise und die Menge des Blaseninhalts zu bekommen. Fangen Sie dazu heimkehrende Bienen am Flugbrett ab (s. Fotoanleitung). Netzwerk Blühende Landschaft 1

2 Fotoanleitung zur Kontrolle der Honigblase Abb. 1: Greifen Sie die Biene am Thorax mit leichtem Druck auf den Untergrund an den Flügeln - jedoch direkt von der Blüte (nicht wie auf dem Foto; zur Übung sind Bienen am Einflugloch gut geeignet) Abb. 2: Halten Sie die Biene am Thorax (sehr robust) zwischen den zwei Fingern. Sie kann wegen ihrer eingeschränkten Beweglichkeit des Hinterleibes nicht stechen. Abb. 3: Drücken Sie dann mit dem Daumennagel der anderen Hand vorsichtig auf den Hinterleib der Biene. Sie kann wiederum nicht stechen. Der Daumennagel taugt mehr als ein Chitinpanzer... Abb. 4: Die Biene erbricht den Inhalt der Honigblase entsprechend dem Druck unmittelbar durch ihren Schlund. Das tut sie täglich oftmals (nur sonst freiwillig). Eichen Sie Ihre Erfahrung bezüglich der Tropfengröße wenn möglich an heimkehrenden Bienen am Bienenstock bei anderer starker Tracht, von der sie mit voller Honigblase zurückkommen. Das Tröpfchen auf dem Foto könnten Sie mit viel (5) bewerten. Netzwerk Blühende Landschaft 2

3 Protokollbogen zur Feldstudie Nektar-Sonnenblume Ihre Anschrift/Ort der Beobachtungen Vor-/Nachname: Straße: Land (z. B. D, A): PLZ: Ort: Tel. Nr. (freiwillig, für Rückfragen): / Standortbedingungen Standort Pflanzen (X): Acker/Feld Garten Sonstiges Lage des Standorts (X): Ebene/Talgrund Hang Berg/Kuppe Höhenlage ünn: m Besonnung (1-5): Vollschatten (1) Halbschatten (3) Vollsonne (5): Bodenfeuchtigkeit generell (1-5): trocken (1) durchschnittlich (3) nass (5): Bodenqualität (1-5): schlecht (1) durchschnittlich (3) sehr gut (5): oder Ackerzahl oder Bodenwertzahl Sonnenblumenblüte Sorte 1 ca. Gesamtzahl ausgewachsener blühfähiger Pflanzen der Sorte 1 am Wuchsort: Stück Sorte 2 ca. Gesamtzahl ausgewachsener blühfähiger Pflanzen der Sorte 2 am Wuchsort: Stück Sorte 3 ca. Gesamtzahl ausgewachsener blühfähiger Pflanzen der Sorte 3 am Wuchsort: Stück Sorte 4 ca. Gesamtzahl ausgewachsener blühfähiger Pflanzen der Sorte 4 am Wuchsort: Stück Sorte 5 ca. Gesamtzahl ausgewachsener blühfähiger Pflanzen der Sorte 5 am Wuchsort: Stück Witterung im Jahr 2012 Niederschläge (1-5 oder mm): Sonnenscheindauer (1-5 oder Std.): Juni: Juli: August: September: Juni: Juli: August: September: Bemerkungen / Notizen: Netzwerk Blühende Landschaft 3

4 Nr. KW / Datum Uhrzeit Sorten Nr. Schmetterlinge Honigbienen 1 N: P: N: P: 2 N: P: N: P: 3 N: P: N: P: 4 N: P: N: P: 5 N: P: N: P: 6 N: P: N: P: 7 N: P: N: P: 8 N: P: N: P: 9 N: P: N: P: 10 N: P: N: P: 11 N: P: N: P: 12 N: P: N: P: 13 N: P: N: P: 14 N: P: N: P: 15 N: P: N: P: 16 N: P: N: P: 17 N: P: N: P: 18 N: P: N: P: 19 N: P: N: P: 20 N: P: N: P: 21 N: P: N: P: 22 N: P: N: P: 23 N: P: N: P: 24 N: P: N: P: 25 N: P: N: P: 26 N: P: N: P: 27 N: P: N: P: 28 N: P: N: P: 29 N: P: N: P: 30 N: P: N: P: 31 N: P: N: P: 32 N: P: N: P: 33 N: P: N: P: 34 N: P: N: P: 35 N: P: N: P: 36 N: P: N: P: Beflug von Insekten Hummeln Fliegen und Sonstige Anzahl Individuen / 10 zufällig ausgewählter Blüten Bemerkungen Honigblasen füllung (mind. 5 Bienen) kein/sehr wenig (1) sehr viel (5) Netzwerk Blühende Landschaft 4

5 Bitte senden Sie den Protokollbogen zurück an (Für Fensterbriefumschlag bitte Blatt in Drittel falten) Netzwerk Blühende Landschaft bei Mellifera e. V. - Feldstudie Sonnenblume - Fischermühle Rosenfeld Netzwerk Blühende Landschaft 5

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