Die Entwicklung neuer Distributionskanäle und Implikationen für Refinanzierungsmodelle Media-Business-Symposium, Hochschule der Medien 6.

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1 Die Entwicklung neuer Distributionskanäle und Implikationen für Refinanzierungsmodelle Media-Business-Symposium, Hochschule der Medien 6. Februar 2009 Seite 1

2 Inhalt Neue Distributionskanäle Geschäftsmodelle Refinanzierung Next Steps Seite 2

3 Distribution Markanteile der Distributionskanäle 5% 49% Kabel Sattelit DVB-T 46% Seite 3

4 Distribution Internet wird deutlich wachsen Verfügbarkeit hoher Bandbreite steigt ( MBit/s mit DOCSIS 3.0 schon heute möglich) Höhere Datenkompression, z.b. MPEG 4ff Kostengünstiger / höhere Marge für Sender Markteintrittsbarrieren sinken z.b. für neue Sender / Produzenten Seite 4

5 Distribution hoch Benötigte Bandbreite Verfügbare Bandbreite niedrig Zeit Seite 5

6 Breitband-Penetration OECD Haushalte 100,0 90,0 80,0 70,0 60,0 50,0 40, ,0 20,0 10,0 0,0 Korea (2) Iceland Netherlands Japan (3) Denmark Norw ay (4) Finland Sw eden Canada (5) Belgium Luxembourg (6) United Kingdom Germany New Zealand Austria EU25 France Spain Australia Portugal Hungary Poland United States Czech Republic Italy Ireland Slovak Republic Mexico (7) Greece Turkey Quelle: OECD, Broadband statistics Seite 6

7 Geschwindigkeit DSL Mexico Turkey Poland United States Czech Republic Ireland Slovak Republic Austria Iceland Netherlands Luxembourg Sw itzerland Canada Germany Norw ay Belgium Hungary Denmark Spain Australia Finland Greece Italy New Zealand Portugal Sw eden United Kingdom France Japan Korea Advertised Mbit/s Quelle: OECD, Broadband statistics Seite 7

8 Geschwindigkeit Kabel Greece Iceland Italy Turkey Mexico Ireland Sw itzerland New Zealand Finland Slovak Republic Czech Republic Austria Belgium United States United Kingdom Poland Netherlands Korea Hungary Denmark Sw eden Spain Portugal Canada Norw ay Germany Luxembourg Japan France Australia Advertised Mbit/s Quelle: OECD, Broadband statistics Seite 8

9 Geschwindigkeit Glasfaser Italy Austria Denmark United States Norw ay Portugal Advertised Mbit/s Sw eden Korea France Finland Japan Quelle: OECD, Broadband statistics Seite 9

10 Internetnutzung EU Reise und Unterkunft Internet-banking Kontakte zu Behörden Suche nach Gesund-heitsinfor-mationen Les en von Nachric hten, Zeitungen oder Zeitsc hriften Bes tellung von Waren oder Dienst-leistungen Arbeitssuche/Versenden von Bewerbungen EU27* BE BG CZ DK DE EE IE EL ES FR IT CY LV LT LU HU MT NL AT PL PT RO SI SK FI SE UK NO HR Quelle: Eurostat, Pressemitteilung vom Seite 10

11 Online Video-Nutzung in Deutschland Jahre Jahre Jahre Jahre 50 Jahre und älter Quelle: FAS, Seite 11

12 Online Video-Nutzung in Deutschland Unterhaltung 39 Musikvideos 33 Ausschnitte von Fernsehsendungen 19 Sport 16 Nachrichten 9 Werbung Fernsehsendungen Quelle: FAS, Seite 12

13 Haus der Zukunft Seite 13

14 Wertschöpfungsketten gestern Seite 14

15 Wertschöpfungsketten heute Internet Seite 15

16 Zuschauer Opportunities Entlinearisierung Individualisierung Mehr Vielfalt Interaktivität Threats Weniger Übersicht Höhere Medienkompetenz Produzenten Mehr Umsatz Starke Marke ausbauen Mehr Wettbewerb Sender Kosteneinsparungen Steigerung der Reichweite Marke ausbauen Mehr Wettbewerb Umsatzverluste Seite 16

17 Handlungsoptionen der Marktteilnehmer Etablierte Sender Nutzung von Internet als vierten Übertragungsweg neben den anderen Drohpotential gegen Kabelnetzbetreiber Neue Werbeformen Aber: Markteintritt neuer Wettbewerber Seite 17

18 Handlungsoptionen der Marktteilnehmer Neue Sender Markteintritt über das Internet als Distributionskanal Seite 18

19 Handlungsoptionen der Marktteilnehmer Produzenten Umgehung der Sender durch direkte Distribution Seite 19

20 Refinanzierungsmodelle Abonnement Pay per view Werbefinanziert... Zuschauer kann eine Wahlmöglichkeit gegeben werden! Seite 20

21 Werbung (1) Internet ermöglicht höhere Effizienz (deutlich geringere Streuverluste) Zuschauer kann auf Werbung reagieren Seite 21

22 Werbung (2) Kombination verfügbarer Informationen IP-Adresse zur Identifizierung des Rechnerstandortes Verbindung mit geo-soziodemographischen Daten (GfK, Nielsen, AGIS, PitneyBowes MapInfo,...) Nutzung semantischer Verfahren zur Verbesserung des Targeted Advertising (siehe Google, Yahoo, Amazon,...) TV-Werbung wird für lokale / regionale Werbetreibende interessant Seite 22

23 Next steps Ein Bildschirm TV/PC (Weiter)Entwicklung von Videosuchmaschinen (Weiter)Entwicklung von targeted Advertising (Weiter)Entwicklung von tags (Weiter)Entwicklung von interaktiven Werbeformen Seite 23

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