Konsumentenverhaltensforschung am Point-of-Sale

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Konsumentenverhaltensforschung am Point-of-Sale"

Transkript

1 Konsumentenverhaltensforschung am Point-of-Sale Andrea Gröppel-Klein Marketing Grundsätzliche Anforderungen an das Handelsmarketing aus Konsumentensicht Orientierung Eine erhebliche Rolle für das Kaufverhalten spielt die Orientierungsfreundlichkeit einer Einkaufsumgebung. Das ist naheliegenderweise nicht nur bei großflächigen Hypermärkten oder Shopping Centern von großer Bedeutung, auch bei kleinflächigeren Geschäften möchte der Konsument kognitive Entlastung durch schnelles Finden der für ihn relevanten Produkte erfahren. Schließlich kann der Kunde nur kaufen, was er wahrnimmt. Dabei zeichnet sich der Konsument nicht gerade durch besondere Geduld beim Suchen aus: Entweder er gibt resigniert auf (Umfragen belegen, dass z.b. in SB- Warenhäusern jeder fünfte geplante Produktkauf verschoben oder ganz aufgehoben wird, weil der Kunde das gewünschte Produkt nicht finden kann) oder er versucht, beim Verkaufspersonal Hinweise auf den Standort der interessierenden Ware zu erhalten. Der überwiegende Anteil der Kundenanfragen beim Personal besteht aus reinen Orientierungsfragen (Wo finde ich was?), wodurch das Personal weniger Zeit für die eigentliche Beratung hat. Neben dem Zeitverlust für die Mitarbeiter muss ein weiterer Effekt berücksichtigt werden fehlende Orientierung dürfte auch die Einstellung der Kunden zur Einkaufsstätte verändern: Verwirrung führt zu Enttäuschung. Der stationäre Einzelhandel hat die Bedeutung dieses Faktors durchaus erkannt. So werden heute bereits in verschiedenen Geschäften computergestützte Informationsterminals eingesetzt (z.b. das in manchen Baumärkten genutzte XPLACE-Terminal). In dem so genannten Future Store der Metro AG können sich Konsumenten ebenfalls an elektronischen Info-Terminals helfen Am Point-of-Sale (PoS = Verkaufsort, also in der Regel das Geschäft) wird über den Erfolg und Misserfolg von Produkten, (Handels-)Marken bzw. ganzen Betriebsformen des Handels entschieden. Immer weniger Konsumenten kommen mit sehr konkreten Kaufvorstellungen ins Geschäft oder verwenden einen detaillierten Einkaufszettel. Sie treffen ihre Kaufentscheidungen erst am PoS und lassen sich durch das Sortiment, besondere (preiswerte) Angebote anregen und werden auch durch die Ladengestaltung und Warenpräsentation in ihrer Kaufentscheidung beeinflusst. Der Anteil der so genannten Instore-Decisions beträgt je nach Produktgruppe bis zu 70 Prozent (Liebmann und Zentes, 2001, S. 522). Springt ein Produkt einem Kunden am PoS ins Auge und löst dieses Freude und/oder Überraschung aus, dann ist ein Impulskauf wahrscheinlich. Doch um diesen buhlen in Verbrauchermärkten oder SB-Warenhäusern gerne verschiedene Artikel oder mehr. Zudem muss die Unternehmensphilosophie des Händlers für den Kunden erlebbar sein, so dass der/die Kunde(in, im Folgenden zur Vereinfachung stets der Kunde/der Konsument) innerhalb weniger Momente einschätzen kann, worin der besondere Vorteil der von ihm aufgesuchten Handelsstätte besteht. Außerdem wird das Konsumentenverhalten immer vielschichtiger und es gilt der Satz: Kein Trend ohne Gegentrend. So steht dem Wunsch nach Abwechslung (Variety Seeking) der Wunsch nach immer gleichen Angeboten gegenüber und der Konsument lässt verschiedene Herzen in seiner Brust schlagen. Das hybride Verhalten zeigt sich wahlweise mal in extremer Preisorientierung, mal in Qualitäts-, Bequemlichkeits- oder Erlebnisorientierung. Das erschwert die Erforschung des Konsumentenverhaltens am PoS, macht sie aber nicht unmöglich, sondern eher um so bedeutsamer. lassen oder im Einkaufswagen integrierte (und damit mobile) persönliche Einkaufsberater nutzen, die mit Hilfe von Navigationssystemen den Weg zu kaufrelevanten Produkten zeigen (Personal Shopping Assistant: PSA) 1. Es ist jedoch z.b. aufgrund von Bedienungs- oder Zeitproblemen zu bezweifeln, dass durch den Einsatz dieser elektronischen Terminals alle Probleme der Orientierung von Konsumenten am PoS gelöst werden und die Convenienceorientierung erhöht wird. Auch Kostengründe (Anschaffungs-, permanente Wartungskosten) mögen viele Händler von der Investition solcher Terminals abschrecken. Für den Einzelhandel ist es daher von größter Bedeutung, dass sich Konsumenten in den Geschäften auch ohne technische Unterstützung leicht orientieren und die gewünschten Produkte quasi intuitiv finden können. Eine theoretische Basis für die Erklärung der Wirkungen von Ladengestaltung und Warenpräsentation bietet die Umweltpsychologie. Hierbei handelt es sich um einen interdisziplinären Forschungsansatz, der sich seit den 70er-Jahren mit der Fragestellung auseinandersetzt, wie die physische (materielle) Umwelt (auch stationäre und virtuelle Verkaufsstellen des Handels) einen Einfluss auf das Verhalten der in dieser Umwelt lebenden Menschen ausübt und wie die Umwelt im Dienste des Menschen gestaltet werden kann. Die Umweltpsychologie geht dabei von der Erkenntnis aus, dass ein Individuum bestrebt ist, sich seines Umfeldes zu bemächtigen, d.h. der Mensch versucht, in einer ihm unbekannten Umgebung Orientierung zu gewinnen, um anschließend die neue Umwelt zu kategorisieren und um 1 Auch die Globus Handelshof GmbH & Co. KG plant den Einsatz intelligenter Einkaufshilfen. 14 Universität des Saarlandes

2 einen gefühlsmäßigen Gesamteindruck abgeben zu können. Die Wechselwirkung zwischen Mensch und Umwelt wird durch mentale Prozesse vermittelt. Je nachdem, ob eher kognitive oder eher emotionale umweltinduzierte Prozesse Gegenstand des wissenschaftlichen Interesses sind, spricht man von dem primär kognitiven bzw. dem primär emotionalen Ansatz der Umweltpsychologie. Die kognitiv-orientierten Umweltpsychologen befassen sich mit der Geographie des Geistes, d.h. sie versuchen, die Fähigkeit des Menschen zu erforschen, räumliche Umwelten wahrzunehmen, zu begreifen und sich derer zu erinnern. In diesem Zusammenhang wird auch von mentaler Kartographie oder von mental maps gesprochen, um damit die Art der Gewinnung von Vorstellungsbildern zu charakterisieren. Für den Einzelhandel ist es von größter Bedeutung, dass die Konsumenten über mental maps von Geschäften und Einkaufsregionen verfügen. Als mental maps bzw. kognitive Landkarten werden interne (mentale) Repräsentationen externer geographischer Realität bezeichnet. Die Speicherung einer räumlichen Umwelt zum Zweck der Orientierung kann sowohl Informationen über räumliche Bezüge zwischen Objekten ( Das Produkt X liegt im ersten Regal links neben dem Eingang ) als auch bildlich-analoge Elemente (z.b. auffällige Farbe des Regals) enthalten. Regressionsanalytische Untersuchungen zeigen hochsignifikante Beziehungen zwischen Präzision der mental map als unabhängiger und positiver Beurteilung und Ausgabebetrag als jeweils abhängiger Variable. Zudem muss durch die Gestaltung des Layouts und der Warenpräsentation die kognitive und praktische Fähigkeit des Konsumenten verbessert werden, sich in den räumlichen Umgebungen schnell und fehlerfrei zurechtzufinden, was auch als Wayfinding bezeichnet wird. Erkenntnisse der Forschung zum Wayfinding belegen, dass sich Menschen an markanten Wegzeichen, Kreuzungen und Orientierungspunkten orientieren. Auch Händler können durch die Vermittlung verbaler und nonverbaler Informationen am PoS zur Verbesserung der kognitiven Landkarten der Einkaufsstätte beitragen (z.b. mit Hilfe von visuell stark auffälligen Orientierungszeichen oder klar voneinander getrennten Wegesystemen und Verkaufszonen). Beobachtungsstudien in Supermärkten zeigen, dass Konsumenten sich vor einem Regal zunächst horizontal (z.b. Wo ist welche Produktgruppe?) und anschließend vertikal (z.b. Wo ist meine Marke oder meine spezifische Geschmackssorte?) orientieren. Durch zusätzliche Hinweisschilder, Displays oder Fahnen kann dieses Suchverhalten erleichtert werden. Auch Verbundpräsentationen können eine entscheidende Rolle für die aus Kundensicht erlebte Orientierungsfreundlichkeit spielen. Die individuelle Suchlogik der Kunden besteht darin, dass sie bedarfsverwandte Produkte in räumlicher Nähe erwarten. Die in brain scripts gespeicherten Assoziationsketten werden beim Kunden so nicht zersplittert, sondern verstärkt (z.b. Kaffee und Filtertüten). Zudem führen Kunden häufiger erinnerungsgesteuerte Impulskäufe durch, auch zusätzlicher Bedarf nach artverwandten Gütern oder Zusatzprodukten kann geweckt werden. Methodische Verfahren zur Messung der mental maps und Orientierungsfreundlichkeit Erste Erfahrungen, die am Institut für Konsum- und Verhaltensforschung mit der Nutzung Geographischer Informationssysteme (GIS) gewonnen wurden (siehe Gröppel-Klein und Bartmann, 2007) zeigen, dass mit Hilfe dieser in der Geographie verwendeten Methode auch die mentale Kartographierung von Produkten in die Regale eines Supermarktes erfasst sowie anschließend geprüft werden kann, ob eine vor dem Einkauf mehr oder weniger hohe richtige Trefferquote einen Einfluss auf die Höhe der anschließend eingekauften Waren ausübt. Zunächst sollen Kunden (vor dem Betreten des Geschäftes) auf einen Lageplan den genauen Standort eines Produktes einzeichnen, anschließend kann mit Hilfe einer GIS-Auswertung die Fehlermetersumme zu dem tatsächlichen Standort berechnet und damit die Präzision der mental map ermittelt werden (siehe Abb. 1). Abb. 1: Auswertung mit geographischen Informationssystemen Beispielsweise zeigt ein in zwei Discountern durchgeführtes Experiment, dass innerhalb von Geschäften die Laufrichtung (mit dem vs. gegen den Uhrzeigersinn) und die Plazierung von Produkten (Innen- vs. Außengänge) den Aufbau präziser mental maps beeinflussen. Die Überlegenheit eines Ladenlayouts, das die Konsumenten im Uhrzeigersinn durch das Geschäft führt, ist vermutlich auf zwei angeborene Verhaltenstendenzen zurückzuführen: Bei (rechtshändigen) Konsumenten ist aufgrund einer erhöhten Dopaminkonzentration in der linken Gehirnhälfte ein Rechtsdrall (also weg von der linken Gehirnhälfte) zu beobachten, der dazu führt, dass sich Rechtshänder automatisch eher den rechts von ihnen liegenden Produkten in einem Geschäft zuwenden. Zudem haben Konsumenten auch eine unweigerliche Wandorientierung, d.h. sie bewegen sich in Räumen auf die Wände zu, wie sozialpsychologische Experimente seit Jahrzehnten immer wieder bestätigen. Zusammenmagazin forschung 2/

3 genommen fördert somit ein Im-Uhrzeigersinn-Layout zumindest in den Außengängen eine stärkere Wahrnehmung von Produkten die rechts und links (an der Wand) liegen, während ein Gegen-den-Uhrzeigersinn-Layout aufgrund der Wandorientierung und des Rechtsdralls die Blicke der Konsumenten nur auf die rechts liegenden Produkte - und damit auf potentiell weniger Produktkontakte - lenkt. Die Studie zeigt außerdem, dass genaue mental maps die subjektiv empfundene Orientierungsfreundlichkeit der Einkaufsstätte erhöhen, welche wiederum das Annäherungs- und Ausgabeverhalten der Konsumenten gegenüber der Einkaufsumwelt beeinflusst. Neben solchen mental map-aufgaben sollten außerdem zur Erhebung der Orientierungsfreundlichkeit Suchaufgaben gestellt werden, bei denen Konsumenten gebeten werden, vorgegebene Produkte einzukaufen und die Probanden werden während dieser Suchvorgänge unbemerkt beobachtet. Als Resultat (siehe Abb. 2) erhält man Hinweise über besonders problematische Produkte, Angaben über das Verhalten (z.b. gezieltes Aufsuchen der richtigen Standorte (= Kurzstreckenkunden) vs. ungezieltes Hin- und Hergehen (= Langstreckenkunden), Nachfragen beim Personal oder bei anderen Kunden) sowie Werte für die Suchzeit und Trefferquote, die dann auch als Vergleichsmaßstäbe nach Umbauten bzw. mit unterschiedlichen Geschäften oder Filialen dienen können. Erlebnisorientierung und Variety Seeking Orientierungsfreundlichkeit ist nur eine notwendige, nicht jedoch eine hinreichende Bedingung für erfolgreiches Einzelhandelsmarketing. Die Ladenatmosphäre spielt eine besondere Rolle zur Befriedigung der Erlebnisorientierung. Der hedonistische, erlebnisorientierte Mensch repräsentiert eine Spezies, die sich emotional verwirklichen will und nicht primär für die Zukunft, sondern in der Gegenwart lebt, in der Individualität ausgedrückt wird und Fantasien ausgelebt werden sollen (Kroeber-Riel/Weinberg, 2003, S.115). Erlebnismarketing bedeutet die Anwendung einer langfristigen Positionierungsstrategie, die sich auf sämtliche Marketing-Mix-Instrumente bezieht, für den Kunden vor allem durch die Abb. 2: Suchaufgaben Ladengestaltung erlebbar wird, Corporate-Identity prägend ist, sich an langfristigen Wertetrends der Konsumenten ausrichtet, beim Konsumenten angenehme Empfindungen auslöst, die über die Befriedigung reiner Versorgungsbedürfnisse hinausgehen und einen Beitrag zur Lebensqualität spenden und ein schließlich eigenständiges Image aufbaut, welches sich von der Konkurrenz eindeutig abhebt (Gröppel- Klein 2006, S.37). Das gewählte Erlebnisthema sollte durch die Ladengestaltung visualisiert werden. Erlebnisorientierte Einkaufsstätten können, dürfen aber nicht pauschal mit luxuriös schillernden Konsumpalästen aus Glas und Marmor gleichgesetzt werden. Es gibt neben der bereits angesprochenen Dimension Exklusivität/Luxus vielfache Möglichkeiten, den Konsumenten emotional anzusprechen. Mögliche Erlebnisthemen sind: Kommunikation, Natur, Rustikalität, Avantgarde, Tradition. Die Erfolgswirksamkeit der Erlebnisstrategie ist nicht von der Kostbarkeit der Ware oder der Ladengestaltung abhängig, sondern von der Intensität der Kundenorientierung. Der emotionale Ansatz der Umweltpsychologie beschäftigt sich mit der Fragestellung, welche Gefühle und Reaktionen durch Umweltreize ausgelöst werden können. Das umweltpsychologische Verhaltensmodell von Mehrabian und Russell, bereits 1974 entwickelt, stellt das Kernstück dieser Forschungsrichtung dar und dient weltweit als theoretische Basis für diverse empirische Untersuchungen. Verschiedene Umweltreize werden durch die so genannte Informationsrate gekennzeichnet (die Menge von Informationen, die pro Zeiteinheit in der Umwelt enthalten sind oder wahrgenommen werden). Die Stimulusvariablen lösen Gefühle aus, die als intervenierende Variablen die Reaktionen (Annäherung oder Meidung) gegenüber der Umwelt bestimmen. Dabei können objektiv gleiche Reize aufgrund unterschiedlicher persönlicher Prädispositionen zu unterschiedlichem Verhalten führen. Drei verschiedene intervenierende Variablen können für die Reaktion Annäherung bzw. Meidung verantwortlich gemacht werden: Vergnügen, Erregung und Dominanz. Jene Einkaufsumwelten bewirken ein Annäherungsverhalten der Konsumenten, das sich dann in längeren Verweilzeiten und Einkaufsbeträgen niederschlägt, die erhöhte Aktivierung, Vergnügen und ein leichtes Gefühl der Dominanz auslösen. Zum Aufbau einer erlebnisorientierten Ladenatmosphäre stehen dem Händler affektive, intensive und kollative Stimuli zur Verfügung. Affektive Stimuli: Zu den affektiven Stimuli zählen Variablen, die aufgrund angeborener Reiz-Reaktionsmechanis- 16 Universität des Saarlandes

4 men oder aufgrund von Konditionierungen angenehme oder unangenehme Emotionen auslösen. Zu den positiven affektiven Reizen zählen im Allgemeinen Schlüsselreize: Kindchenschema, Natur (Pflanzen, Nachbau von Landschaften), Erotik, aber auch Stimuli, die für den einzelnen eine besondere Bedeutung haben (z.b. Attrappen von Segelschiffen für maritime Mode, Attrappen von großen Diamanten für die Schmuckabteilung, Bilder der New Yorker Börse für die Herrenabteilung, etc.). Schlüsselreize können nicht nur visuell, sondern auch taktil und olfaktorisch wahrgenommen werden (z.b. frischer Kaffee- oder Kuchenduft). Intensive Stimuli: Die intensiven Reize wirken durch die physikalischen Eigenschaften und lösen als saliente Informationen reflexartige Orientierungsreaktionen aus. Zu dieser Kategorie zählen Lautstärke, Helligkeit, chromatische, auffällige Farben, kurz Stimuli, die aufgrund ihrer Intensität automatisch Aktivierungsprozesse provozieren. Kollative Stimuli: Als kollative Reizvariablen werden Stimuluskonstellationen definiert, die aufgrund ihrer Vielfältigkeit, ihrer Neuartigkeit oder ihres Überraschungsgehaltes stark aktivieren. Beispiele für kollative Stimuli am PoS sind lebendig wirkende und agierende (Schaufenster-) Puppen oder überraschende Warendekorationen: Fischattrappen, die Krawatten tragen, Flanellnachthemden auf einem riesigen Toaster mit dem Slogan warm as toast etc. Konsumenten ziehen bewusst, aber auch unbewusst Rückschlüsse von Umweltreizen (sog. cues ) wie Dekorationen, Farbgebung, verwendete Materialien etc. auf den Wert eines Einzelhandelsunternehmens bzw. auf das Preisimage des Geschäftes. Konsumenten, die über die Service- und/oder Sortimentsqualität eines Geschäftes nicht genau informiert sind bzw. noch keine manifeste Einstellung gebildet haben, versuchen hiermit Informationen für ihre Kaufentscheidungen am PoS zu gewinnen. Diese Umweltinformationen können als Entscheidungsheuristik dienen. Nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre war Andrea GRÖPPEL-KLEIN als wissenschaftliche Mitarbeiterin bzw. Assistentin am Lehrstuhl für Absatz-, Konsumund Verhaltenswissenschaften an der Universität Paderborn tätig. Promotion zum Dr. rer. pol. zum Thema: Erlebnisstrategien im Einzelhandel" (1990), Habilitation zum Thema: Wettbewerbsstrategien im Einzelhandel - Chancen und Risiken von Preisführerschaft und Differenzierung im Non-Food-Handel unter Berücksichtigung der Managerpersönlichkeit (1996). Die Dissertationsschrift wurde durch die Unternehmensgruppe Ostwestfalen e.v. prämiert, die Habilitation erhielt den "Büropa-Preis" des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft Inhaberin des Lehrstuhls für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Internationales Marketing, Konsum- und Handelsforschung an der Europa-Universität Viadrina, Frankfurt (Oder) Ruf auf die Stelle einer Universitätsprofessorin an die Universität Trier (nicht angenommen). Seit 1991 Gastprofessuren für Handelsmarketing und/oder Konsumentenverhalten an den Universitäten Stockholm, Innsbruck, Wien, Basel sowie am Collegium Polonicum in Slubice, Polen. Seit 1997 Faculty-Mitglied beim EDEN-Doktorandenseminar für Konsumentenverhalten des European Institute for Advanced Studies in Management (EIASM) in Brüssel Mitglied im Beirat für Wissens- und Technologietransfer des Landes Brandenburg. Seit SS 2006 Inhaberin des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Marketing und Direktorin des Instituts für Konsum- und Verhaltensforschung an der Universität des Saarlandes. Von Juli Juli 2007 Vorsitz der Wissenschaftlichen Kommission Marketing im Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft e.v. Im Juli 2007 Berufung von der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Frau Dr. von der Leyen in den Sachverständigenrat zur Erstellung des Sechsten Altenberichts der Bundesregierung zum Thema "Altersbilder in der Gesellschaft". Abb. 3: EDR-Testperson in einem Supermarkt Gleichfalls soll die Ladengestaltung und Warenpräsentation den Wunsch vieler Konsumenten nach Abwechslung befriedigen. Zara, Hennes & Mauritz oder Tchibo haben in den letzten Jahren extrem hohe Umsatzzuwächse durch häufige (z.t. 12mal im Jahr) Sortimentswechsel verzeichnen können und haben dabei den Variety-Seeking-Trend der Konsumenten gut befriedigt. Nicht alle Geschäfte verfügen über diese Möglichkeiten dieser schnellen Sortimentsveränderungen. Sie können jedoch Dekorationen oder Schaufenster häufiger umgestalten. Auch normale Supermärkte können Abwechslung generieren, z.b. durch einen Wechsel der Zweitplazierungsständer. Empirische Studien zeigen, dass hierdurch die präsentierten Artikel höhere Aufmerksamkeit erfahren. Methodische Verfahren zur Messung der Aktivierungskraft von Warenpräsentationen Zur Messung der Erlebniswirkung von Geschäften steht eine Vielzahl von Verfahren zur Verfügung: von standardisierten Befragungen, freien Interviews, projektiven Verfahren, Bilderskalen bis hin zu Experimenten. Dabei stellt insbesondere die Messung der am PoS erlebten Aktivierung eine besondere Herausforderung dar. Unter Aktivierung wird im Allgemeinen ein Erregungsvorgang verstanden, durch den der menschliche Organismus in einen Zustand der Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft versetzt wird. Ohne Aktivierung findet keine Kaufentscheidung statt: Es bestehen hochsignifikante Beziehungen zwischen am PoS erlebter Aktivierung und Kaufverhalten. Aktivierung kann schmerzfrei gemessen werden über magazin forschung 2/

5 Abb. 4: Typischer Ablauf eines Experimentes Elektroden, die an der Handinnenfläche angebracht werden. Bei Aktivierung schwitzt die Hand, oftmals unmerklich für den Probanden. Die Hydration wird durch interne oder externe Reize (z.b. aufregende Warenpräsentation ) ausgelöst, die zu einer guten elektrischen Leitfähigkeit der Haut führt. Im Unterschied zu früheren EDR-Messgeräten, die nur für das Labor geeignet waren, können die mobilen Geräte der neuen Generation im Feld eingesetzt werden (siehe Abb. 4), da die Messwerte mit Hilfe eines Verstärkers zu einem Computer übertragen werden können (telemetrische Messung). Die Probanden können sich im Feld im Prinzip frei bewegen. Das EDR-Mess- und Funkgerät kann bequem in einer Umhängetasche getragen oder in den Einkaufswagen gelegt werden. Normales Gehen oder Körperbewegungen wirken sich nicht auf die Amplitudenhöhe oder die Frequenz aus. Die elektrodermale Reaktion liefert den empfindlichsten Indikator für die verhaltenssteuernde Aktivierung. Dank der Abb. 5: EDR-Reaktionen eines männlichem Probanden Erhebung dieses psychophysiologischen Messwertes im Feld kann EDR mithin einen wertvollen Beitrag zur weiteren Erforschung des durch die Aktivierung ausgelösten Kaufverhaltens der Konsumenten leisten. So kann man beispielsweise damit nachweisen, dass in normalen Supermärkten Wechsel der Zweitplazierungen oder besondere Displays Aktivierung auslösen (siehe Abbildung 4, typischer Versuchsaufbau mit EDR-Messung, Beobachtung, Befra- 18 Universität des Saarlandes

6 gung). Auch kann man prüfen, welche Schaufenster in einer Innenstadt hohe Aktivierung auslösen. So zeigt Abbildung 5 beispielsweise, dass der männliche Proband bei einem Schaufenster mit Herrenmode höhere Ausschläge aufwies als bei Damenmode. Du bist vielleicht ne neue Marke: Herrlich unkompliziert und ehrlich preiswert! Zusammenfassung und Ausblick Angesichts des zunehmenden Trends, dass mehr und mehr Kaufentscheidungen am PoS getroffen werden und die Konsumenten die Warenpräsentation als Erinnerungshilfe oder Impulsgeber ansehen, werden Ladengestaltung und Warenpräsentation des stationären Handels in Zukunft noch bedeutsamere Wettbewerbsfaktoren darstellen. Es ist daher in den nächsten Jahren zum einen eine Professionalisierung der praktischen Optimierung der Ladengestaltung und Warenpräsentation zu erwarten, und zum anderen werden sich mehr wissenschaftliche Schriften dieser Problematik widmen. Denkbar sind weitere Untersuchungen über den Einfluss der Ladenatmosphäre auf langfristige Kundenbindungen oder kurzfristige Kaufanreize (z.b. Forcierung von Impulskäufen) bzw. über den Zusammenhang zwischen Verkaufsförderungsaktivitäten der Industrie und Markenimages (neben den schon klassischen Untersuchungen zu quantitativen Absatzwirkungen). Aufgrund der zunehmenden Internationalisierung von Handelsunternehmen werden zudem mehr cross-cultural studies über das Kundenverhalten am PoS in unterschiedlichen Ländern zu erwarten sein. Für Kaffee-Tanten Literatur GRÖPPEL-KLEIN, A. (2004): Aktivierungsforschung und Konsumentenverhalten, in: Gröppel-Klein, A. (Hrsg.): Konsumentenverhaltensforschung im 21. Jahrhundert, Wiesbaden: Gabler, S GRÖPPEL-KLEIN, A. (2006): Point-of-Sale- Marketing, in: Handbuch Handel, hrsg. von Joachim Zentes, Wiesbaden: Gabler, GRÖPPEL-KLEIN, A.; BARTMANN, B.: Anti-Clockwise or Clock-wise? The Impact of Store Layout on the Process of Orientation in a Discount Store, in: European Advances in Consumer Research, 2007 (im Druck). KROEBER-RIEL, W.; WEINBERG, P. (2003): Konsumentenverhalten, 8. Aufl., München. LIEBMANN, H.-P.; ZENTES, J. (2001): Handelsmanagement, München. Ich esse. Ich trinke. Ich lebe: vivo! Cool, komplett und unkompliziert das Design der neuen Marke vivo. magazin forschung 2/2007 Gewinnspiel:

Das Institut für Konsum- und Verhaltensforschung

Das Institut für Konsum- und Verhaltensforschung Das Institut für Konsum- und Verhaltensforschung Das Institut für Konsum- und Verhaltensforschung beschäftigt sich mit Marketing aus verhaltenswissenschaftlicher Sicht und steht unter der wissenschaftlichen

Mehr

Verhaltenswissenschaftliches Management und Marketing

Verhaltenswissenschaftliches Management und Marketing Schwerpunkt im BWL-Master Verhaltenswissenschaftliches Management und Marketing Informationsveranstaltung Agenda Mission Beteiligte Lehrstühle Veranstaltungsangebot im Überblick Kontakt, Links Mission

Mehr

Zusammenfassung der Dissertation "Convenience im Handel"

Zusammenfassung der Dissertation Convenience im Handel Zusammenfassung der Dissertation " im Handel" im Handel ist das vom Kunden wahrgenommene Ausmaß der Vermeidung von Einkaufskosten in Form von Zeit sowie physischer, kognitiver und emotionaler Mühe. Dieses

Mehr

Littering. Merkmale, Ursachen, Prävention. Prof. Dr. Elke van der Meer, PD Dr. Reinhard Beyer & Dr. Rebekka Gerlach

Littering. Merkmale, Ursachen, Prävention. Prof. Dr. Elke van der Meer, PD Dr. Reinhard Beyer & Dr. Rebekka Gerlach Littering Merkmale, Ursachen, Prävention Prof. Dr. Elke van der Meer, PD Dr. Reinhard Beyer & Dr. Rebekka Gerlach Humboldt-Universität zu Berlin Institut für Psychologie, Lehrstuhl Kognitive Psychologie

Mehr

Die assoziativ-projektive Markenkern-Analyse. Eine tiefenpsychologische Untersuchungsmethode als Quelle strategischer Marketing-Planung

Die assoziativ-projektive Markenkern-Analyse. Eine tiefenpsychologische Untersuchungsmethode als Quelle strategischer Marketing-Planung Die assoziativ-projektive Markenkern-Analyse Eine tiefenpsychologische Untersuchungsmethode als Quelle strategischer Marketing-Planung 1 Das Geheimnis erfolgreichen Marketings Wer Menschen durch Marketing

Mehr

Erhöhung des Durchschnittsbons im Einzelhandel

Erhöhung des Durchschnittsbons im Einzelhandel Erhöhung des Durchschnittsbons im Einzelhandel Branchenbezogene Forschung Gesa von Wichert und Ulf-Marten Schmieder Conomic Marketing & Strategy Consultants Weinbergweg 23, 06120 Halle an der Saale Telefon:

Mehr

Der Laden aus Kundensicht Chancen für den stationären Handel im Zeitalter des Internet

Der Laden aus Kundensicht Chancen für den stationären Handel im Zeitalter des Internet Der Laden aus Kundensicht Chancen für den stationären Handel im Zeitalter des Internet Manfred Schindler Projekt Manager Sovato GmbH 1 Im Fokus der Sovato: Digitale Medien am POS 2 Die Kernfrage des Kaufens

Mehr

Zielgruppengerechte Beleuchtung von Shop&Retail-Flächen Neue Retail-Studie von Zumtobel

Zielgruppengerechte Beleuchtung von Shop&Retail-Flächen Neue Retail-Studie von Zumtobel Presseinformation Zielgruppengerechte Beleuchtung von Shop&Retail-Flächen Neue Retail-Studie von Zumtobel Eine Laborstudie von Zumtobel und der Gruppe Nymphenburg konnte ihre Zielführung, emotionale Reaktionen

Mehr

Duftmarketing in der Messepraxis - Neueste empirische Ergebnisse

Duftmarketing in der Messepraxis - Neueste empirische Ergebnisse Duftmarketing in der Messepraxis - Neueste empirische Ergebnisse Einleitung Anhaltende Veränderungen im Bereich der»genuss-, Erlebnis- und Freizeitorientierung«prägen die wachsende»wellness- und Erlebnisökonomie«:

Mehr

Hypothesenentwicklung und Fragebogengestaltung

Hypothesenentwicklung und Fragebogengestaltung Hypothesenentwicklung und Fragebogengestaltung 1 1 Hypothesen: Grundlagen 2 Die Entwicklung und Untersuchung von Hypothesen Typischer Forschungsablauf zur Untersuchung handelswissenschaftlicher Hypothesen

Mehr

Sozialtechniken. Kommunikation

Sozialtechniken. Kommunikation Institut für KonsumdVerhaltensforschung und h An der Universität des Saarlandes Univ.-Professor Dr. Peter Weinberg Sozialtechniken erfolgreicher Kommunikation Prof. Dr. Peter Weinberg Sozialtechniken erfolgreicher

Mehr

Eventmarketing Umsatzkiller oder langfristiger Rentabilitätsfaktor

Eventmarketing Umsatzkiller oder langfristiger Rentabilitätsfaktor Eventmarketing Umsatzkiller oder langfristiger Rentabilitätsfaktor Referat im Rahmen des Standorttags des Handelsverbands; 27. September 2005 --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Mehr

Diplomprüfung SBWL-Marketing SS 2004 (240 min)

Diplomprüfung SBWL-Marketing SS 2004 (240 min) Technische Universität Chemnitz Fakultät für Wirtschaftswissenschaften Professur für Marketing und Handelsbetriebslehre Prof. Dr. Cornelia Zanger Diplomprüfung SBWL-Marketing SS 2004 (240 min) Name: Vorname:

Mehr

Ökonomische Aspekte der Fußball WM in Südafrika

Ökonomische Aspekte der Fußball WM in Südafrika Ökonomische Aspekte der Fußball WM in Südafrika Sommersemester 2010 Marketingstrategien am Beispiel der Fußball WM in Südafrika Donnerstag, 29.04.2010, 16-18 Uhr Lernziele 2 Wie kann man Konsumentenverhalten

Mehr

Sozialwissenschaftliche Methoden I

Sozialwissenschaftliche Methoden I Sozialwissenschaftliche Methoden I 4. Grundlagen der empirischen Sozialforschung Wintersemester 2008/09 Jr.-Prof. Dr. Thomas Behrends Internationales Institut für Management ABWL, insb. Personal und Organisation

Mehr

Studiengang Messe-, Kongress- und Eventmanagement. Event Emotion Erfolg. Prof. Stefan Luppold

Studiengang Messe-, Kongress- und Eventmanagement. Event Emotion Erfolg. Prof. Stefan Luppold Studiengang Messe-, Kongress- und Eventmanagement Vom Studiengang zum Thema Events Marketing Kultur Sport Sonstige Emotion Veranstaltungen Marktplatz, Produkt Wissen, Kommunikation Messen Kongresse Folie

Mehr

Sex sells? Werbewirkung gezielt maximieren

Sex sells? Werbewirkung gezielt maximieren Sex sells? Werbewirkung gezielt maximieren Zusammenfassung MediaAnalyzer 2005 Seite 2 Ziele der Studie: Sex sells? Es wird viel spekuliert, ob Sex in den Anzeigen hilft, Produkte zu verkaufen. MediaAnalyzer

Mehr

Mobile Advertising am Point-of-Sale

Mobile Advertising am Point-of-Sale 1 von 5 17.05.2011 20:10 Veröffentlichung (http://www.ecc-handel.de /alle_veroeffentlichungen_anzeigen.php?parent=212190) - Online- Marketing (http://www.ecc-handel.de/online-marketing.php) (javascript:window.print();)

Mehr

Von Multi-Channel zu Cross-Channel Konsumentenverhalten

Von Multi-Channel zu Cross-Channel Konsumentenverhalten Von Multi-Channel zu Cross-Channel Konsumentenverhalten im Wandel Eine Studie des E-Commerce Center Handel (ECC Handel) in Zusammenarbeit mit der hybris GmbH. Stationäre Geschäftsstellen 23,0 % 27,0 %

Mehr

Positionierung. Informationen. Marketing. Grundlagen

Positionierung. Informationen. Marketing. Grundlagen Marketing Informationen Positionierung Grundlagen Die meisten Märkte sind gesättigt. Das Angebot ist entsprechend grösser als die Nachfrage. Dennoch bringen immer mehr Unternehmen immer mehr Produkte auf

Mehr

Absatz Übung. Kommunikation managen. Malte Christ M. A. Sommersemester 2015. Lehrstuhl für Marketing Bergische Universität Wuppertal

Absatz Übung. Kommunikation managen. Malte Christ M. A. Sommersemester 2015. Lehrstuhl für Marketing Bergische Universität Wuppertal Absatz Übung Kommunikation managen Malte Christ M. A. Lehrstuhl für Marketing Bergische Universität Wuppertal Sommersemester 2015 Marketing Mix Kommunikationspolitik Markenund Produktpolitik Preis- und

Mehr

Verändern sich zwischenmenschliche Beziehungen im Handyzeitalter

Verändern sich zwischenmenschliche Beziehungen im Handyzeitalter Verändern sich zwischenmenschliche Beziehungen im Handyzeitalter LV: 18.92 Empirische Forschungsmethoden in praktischer Anwendung Leiterin: Mag. Dr. Gunhild Sagmeister Inhaltsverzeichnis 1. Fragestellung/Erkenntnisinteresse

Mehr

Emergency Room für Projektleiter

Emergency Room für Projektleiter Emergency Room für Projektleiter Handlungsfähigkeit schnell zurückgewinnen Präsentation P0540 Copyright hyperskill GmbH 2010-2013 www.hyperskill.de Version 5.1 Emergency Room für Projektleiter Der Nutzen

Mehr

Kundenorientierte Verkaufsraumgestaltung am Point of Experience- eine Eye Tracking Studie im Handel

Kundenorientierte Verkaufsraumgestaltung am Point of Experience- eine Eye Tracking Studie im Handel Doris Berger-Grabner Kundenorientierte Verkaufsraumgestaltung am Point of Experience- eine Eye Tracking Studie im Handel 119 - Customer Experience (not only) in Tourism Abstract Kaufentscheidungen von

Mehr

(Future) POS Experience Was die Kunden von morgen erwarten. München 26.04.2012

(Future) POS Experience Was die Kunden von morgen erwarten. München 26.04.2012 (Future) POS Experience Was die Kunden von morgen erwarten München 26.04.2012 Referenten Neuromarketingkongress2012 25.04.2012 2 METRO GROUP im Überblick Neuromarketingkongress2012 25.04.2012 3 Gruppe

Mehr

EINFLUSS VON WERBEARTIKELN AUF DIE WAHRNEHMUNG VON MARKEN

EINFLUSS VON WERBEARTIKELN AUF DIE WAHRNEHMUNG VON MARKEN EINFLUSS VON WERBEARTIKELN AUF DIE WAHRNEHMUNG VON MARKEN KURZZUSAMMENFASSUNG JUNI 2015 1 Impressum: Prof. DDr. Bernadette Kamleitner Eva Marckhgott, BSc Institute for Marketing & Consumer Research Department

Mehr

LINK Institut auf der Research & Results 2015

LINK Institut auf der Research & Results 2015 LINK INSTITUT. PASSION FOR QUALITY auf der Research & Results 2015 28. - 29. Oktober 2015 MOC Veranstaltungscenter München Hier finden Sie uns! Hallenplan Nutzen Sie die Gelegenheit für ein persönliches

Mehr

Seminartermine 2014. Shopper Research Basics. Umsetzbare Erkenntnisse mit den richtigen Methoden

Seminartermine 2014. Shopper Research Basics. Umsetzbare Erkenntnisse mit den richtigen Methoden Seminartermine 2014 Shopper Research Basics Umsetzbare Erkenntnisse mit den richtigen Methoden Shopper Research ist ein kommerziell orientiertes Anwendungsfeld der Käuferverhaltensforschung, das sich mit

Mehr

2 Psychische Determinanten des Konsumentenverhaltens

2 Psychische Determinanten des Konsumentenverhaltens Gliederung 2 Psychische Determinanten des Konsumentenverhaltens 2.1 Aktivierende Konstrukte/Prozesse 2.2 Kognitive Konstrukte/Prozesse 2.4 Komplexe Konstrukte/Prozesse 1 2.2 Kognitive Konstrukte/Prozesse

Mehr

Vorlesung Marktkommunikation. Sommersemester 2013 Lehrstuhl für E-Business

Vorlesung Marktkommunikation. Sommersemester 2013 Lehrstuhl für E-Business Vorlesung Marktkommunikation Sommersemester 2013 Lehrstuhl für E-Business 2 Kursinhalt Was ist Marktkommunikation und wie funktioniert sie? Modelle der Marktkommunikation (Mikroökonomik) Was bewirkt Marktkommunikation?

Mehr

Moderne Marktforschung für Unternehmensgründer. von Dr. Björn Castan. Universität Hamburg 11.11.2009

Moderne Marktforschung für Unternehmensgründer. von Dr. Björn Castan. Universität Hamburg 11.11.2009 von Dr. Björn Castan Universität Hamburg 11.11.2009 Seite 1 Agenda Teil I Gründungsgeschichte der United Research AG Aufgaben der Marktforschung Marktforschungsinstrumente Marktforschung und der Gründungsprozess

Mehr

Der Lockruf der Natur -

Der Lockruf der Natur - Der Lockruf der Natur - Dem unbewussten Kaufverhalten auf der Spur Dipl.-Psych. psyrecon research & consulting GmbH Homo Oeconomicus vs. Konsumäffchen Der Mensch als Krönung aller Lebewesen, als Homo Oeconomicus,

Mehr

Whitepaper Preispsychologie. Vom Preismanagement zum Preiswahrnehmungsmanagement. Input Consulting 2014

Whitepaper Preispsychologie. Vom Preismanagement zum Preiswahrnehmungsmanagement. Input Consulting 2014 Input Consulting AG Input Consulting AG Olgastrasse 10 Zeughausgasse 14, Postfach 415 CH-8001 Zürich CH-3000 Bern 7 Telefon + 41 44 253 67 17 Telefon +41 31 909 20 10 Fax +41 44 253 67 18 Fax +41 31 909

Mehr

GK Psychologie. 2-stündig 1 Klausur pro Halbjahr m:s 50 :50. Stundenprotokoll

GK Psychologie. 2-stündig 1 Klausur pro Halbjahr m:s 50 :50. Stundenprotokoll GK Psychologie 2-stündig 1 Klausur pro Halbjahr m:s 50 :50 Stundenprotokoll 1. Was ist Psychologie? Psychologie ist nicht... Seelenspionage, Gläser rücken, Psycho von Hitchcock, der Kummerkasten für alle...

Mehr

Vorlesung Konsumentenverhalten 2015_1 Dr. Hansjörg Gaus

Vorlesung Konsumentenverhalten 2015_1 Dr. Hansjörg Gaus Vorlesung Konsumentenverhalten 2015_1 Dr. Hansjörg Gaus Universität des Saarlandes Centrum für Evaluation (CEval) Vorlesung Konsumentenverhalten Folienskript: Download unter www.tu-chemnitz.de/wirtschaft/bwl2/lehre/downloads.php/skripte

Mehr

Multisensuale Beratungsprojekte

Multisensuale Beratungsprojekte Multisensuale Beratungsprojekte im Überblick Evaluierung von Duft- & Klanggestaltung am POS A-8020 Graz Eckertstrasse 133 T: +43 316 575530-0 F: DW 14 e-mail: office@sensarama.com Graz, 27. März 2007 Inhalte

Mehr

Mehr Interaktion! Aber einfach und schnell!

Mehr Interaktion! Aber einfach und schnell! Mehr Interaktion! Aber einfach und schnell! Dirk Böning-Corterier, Oliver Meinusch DB Systel GmbH Frankfurt am Main Schlüsselworte Interaktion, Umfrage, Wand, Impulse, Voting, Abfrage, APEX Einleitung

Mehr

Einführung in die Pädagogische Psychologie (06/07) Dipl.-Psych. M. Burkhardt 1

Einführung in die Pädagogische Psychologie (06/07) Dipl.-Psych. M. Burkhardt 1 Sozialpsychologie Einführung in die Sozialpsychologie Soziale Wahrnehmung Soziale Einstellung Beziehungen zwischen Gruppen Sozialer Einfluss in Gruppen Prosoziales Verhalten Einführung in die Pädagogische

Mehr

98,8% 08.07.2015. Der Kunde der Zukunft ist der Kunde von heute. Guten Tag! Erkenntnisse des Neuromarketings für den Handel.

98,8% 08.07.2015. Der Kunde der Zukunft ist der Kunde von heute. Guten Tag! Erkenntnisse des Neuromarketings für den Handel. 5 6 Guten Tag! Vorstand Gruppe Nymphenburg Consult AG b.werner@nymphenburg.de Der Kunde der Zukunft ist der Kunde von heute Erkenntnisse des Neuromarketings für den Handel Köln, den 7. Juli 2015 2 Zentrale

Mehr

ERFOLGREICH MIT DIGITALEM IN-STORE-MARKETING

ERFOLGREICH MIT DIGITALEM IN-STORE-MARKETING ERFOLGREICH MIT DIGITALEM IN-STORE-MARKETING Ein Leitfaden zur Implementierung von Kiosk-Terminals, Digital Signage und mobilen Assistenten im stationären Handel Philipp Spreer Zusammenfassung Digitale

Mehr

Erfolgsfaktoren des Marketing

Erfolgsfaktoren des Marketing Vahlens Kurzlehrbücher Erfolgsfaktoren des Marketing von Prof. Dr. Katja Gelbrich, Dr. Stefan Wünschmann, Prof. Dr. Stefan Müller Prof. Dr. Stefan Müller, Inhaber des Lehrstuhls für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre

Mehr

Inhaltsverzeichnis TABELLENVERZEICHNIS. Nagengast, Liane Kunden erfolgreich binden 2011

Inhaltsverzeichnis TABELLENVERZEICHNIS. Nagengast, Liane Kunden erfolgreich binden 2011 V Inhaltsverzeichnis VORWORT III INHALTSVERZEICHNIS V ABBILDUNGSVERZEICHNIS XI TABELLENVERZEICHNIS XIII ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS XVI TEIL A EINLEITUNG 1 1. EINFÜHRUNG IN DIE PROBLEMSTELLUNG 1 1.1 Hohe Investitionen

Mehr

Diskussion eines IT-Outsourcing unter Berücksichtigung von Compliance Anforderungen. Bachelorarbeit

Diskussion eines IT-Outsourcing unter Berücksichtigung von Compliance Anforderungen. Bachelorarbeit Diskussion eines IT-Outsourcing unter Berücksichtigung von Compliance Anforderungen Bachelorarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Bachelor of Science (B.Sc.) im Studiengang Wirtschaftswissenschaft

Mehr

Die fünf M s der Werbung Aspekte des Managements von Werbeprogrammen Teil II Media und Measurement

Die fünf M s der Werbung Aspekte des Managements von Werbeprogrammen Teil II Media und Measurement Die fünf M s der Werbung Aspekte des Managements von Werbeprogrammen Teil II Media und Measurement Von Oliver Recklies Die Entscheidung zur Medienbelegung...1 Beurteilung der Werbewirkung...3 In Teil I

Mehr

News Aktuelles aus Politik, Wirtschaft und Recht 15.11.09 Konsumverhalten Verlag Fuchs AG

News Aktuelles aus Politik, Wirtschaft und Recht 15.11.09 Konsumverhalten Verlag Fuchs AG News Aktuelles aus Politik, Wirtschaft und Recht 15.11.09 Konsumverhalten Konsumverhalten der Kaufentscheid Die Kundschaft am Point of Sale ansprechen Es ist unbestritten, dass Musik, Bilder und Düfte

Mehr

Web Market Research.360

Web Market Research.360 .360 Kunden verstehen durch Zuhören - nicht durch Befragen! Research, Analysis & Consulting www.schwerdtundfeger.de trifft das Social Als Marktforschung kann man den Als Social wird die Gesamtheit von

Mehr

IRM Weihnachtsstudie 2012 Konsumentenverhalten im Weihnachtsgeschäft

IRM Weihnachtsstudie 2012 Konsumentenverhalten im Weihnachtsgeschäft Konsumentenverhalten im Weihnachtsgeschäft Eine Studie des Kompetenzzentrums für Retail Branding am Forschungszentrum für Handelsmanagement der Universität St.Gallen (IRM-HSG) Untersuchungsdesign Befragung

Mehr

Let s shop phygital! Zum Zusammenwachsen von digitaler und physischer Welt im Handel

Let s shop phygital! Zum Zusammenwachsen von digitaler und physischer Welt im Handel Let s shop phygital! Zum Zusammenwachsen von digitaler und physischer Welt im Handel ebusiness-kongress Ruhr 2014 Jana Becker ebusiness-lotse Ruhr c/o FTK Forschungsinstitut für Telekommunikation und Kooperation

Mehr

19. Werbepsychologie für Existenzgründung

19. Werbepsychologie für Existenzgründung 19. Werbepsychologie für Existenzgründung a) Werbepsychologie allgemein Als Teilgebiet der angewandten Psychologie untersucht die Werbepsychologie, die Wirkung der Werbung auf das Verhalten und Erleben

Mehr

8. Grundlagen der empirischen Sozialforschung

8. Grundlagen der empirischen Sozialforschung Einführung in das Studium der Management- und Wirtschaftswissenschaften WS 2013/14 8. Grundlagen der empirischen Sozialforschung Internationales Institut für Management und ökonomische Bildung Professur

Mehr

Produkt - und Programmpolitik

Produkt - und Programmpolitik Namen: Janine Franz, Kristin Körbächer, Christina Laukel und Stephanie Will Klasse: 12FO 05 Fach: Marketing Lehrer: Herr Böcking Produkt - und Programmpolitik Die Produkt- und Programmpolitik beschäftigt

Mehr

Agribusiness Marketing

Agribusiness Marketing Agribusiness Marketing SS 2011 Prof. Dr. Jutta Roosen Lehrstuhl Marketing und Konsumforschung Alte Akademie 16 jroosen@tum.de 08161 / 71-3316 www.mcr.wi.tum.de Zielsetzung Ziel der Lehrveranstaltung ist

Mehr

Die Agrarwissenschaften in Europa neue Herausforderungen, neue Aufgaben

Die Agrarwissenschaften in Europa neue Herausforderungen, neue Aufgaben Ländlicher Raum 1 / 2001 1 Leopold März Die Agrarwissenschaften in Europa neue Herausforderungen, neue Aufgaben Die wohl signifikantesten Entwicklungen der vergangenen Jahre mit profunden Auswirkungen

Mehr

Feng Shui Einrichtungsberater

Feng Shui Einrichtungsberater Feng Shui Einrichtungsberater Abschluss mit DFSI-Zertifikat 1 Feng Shui Einrichtungsberater Abschluss mit DFSI-Zertifikat Kursleitung: unter der Leitung von Katrin Martin-Fröhling Ausbildungsdauer: 3 Tage

Mehr

Der Konsument als Erfolgsfaktor Über die Psychologie des Kaufverhaltens

Der Konsument als Erfolgsfaktor Über die Psychologie des Kaufverhaltens Der Konsument als Erfolgsfaktor Über die Psychologie des Kaufverhaltens 1 Wien Mai 2012 Prof. Dr. Arnd Florack Angewandte Sozialpsychologie und Konsumentenverhaltensforschung Universität Arnd Florack Wien

Mehr

Inhaltsverzeichnis... XI. Abbildungsverzeichnis... XV. Tabellenverzeichnis... XIX. Abkürzungsverzeichnis... XXIII. Symbolverzeichnis...

Inhaltsverzeichnis... XI. Abbildungsverzeichnis... XV. Tabellenverzeichnis... XIX. Abkürzungsverzeichnis... XXIII. Symbolverzeichnis... Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis... XI Abbildungsverzeichnis... XV Tabellenverzeichnis... XIX Abkürzungsverzeichnis... XXIII Symbolverzeichnis... XXIX A Bedeutung der Multisensualität in der Live

Mehr

Mystery Check. ABC Marketingpraxis AG. Rütistrasse 3a 5400 Baden Tel. + 41 56 470 44 11 info@abc-marketingpaxis.ch www.abc-marketingpaxis.

Mystery Check. ABC Marketingpraxis AG. Rütistrasse 3a 5400 Baden Tel. + 41 56 470 44 11 info@abc-marketingpaxis.ch www.abc-marketingpaxis. Mystery Check ABC Marketingpraxis AG Rütistrasse 3a 5400 Baden Tel. + 41 56 470 44 11 info@abc-marketingpaxis.ch www.abc-marketingpaxis.ch Wer nach vorne will muss wissen, wo er steht. Wissen Sie wirklich,

Mehr

Klaus-Peter Wiedmann Sabine Meissner Sascha Fusy

Klaus-Peter Wiedmann Sabine Meissner Sascha Fusy Schriftenreihe Marketing Management Universität Hannover Lehrstuhl für ABWL und Marketing II Prof. Dr. Wiedmann M2 Marketing & Management Klaus-Peter Wiedmann Sabine Meissner Sascha Fusy Reputation : -

Mehr

WIE WIRKLICH IST DIE WIRKLICHKEIT WIE SCHNELL WERDEN SMART GRIDS WIRKLICH BENÖTIGT? DI Dr.techn. Thomas Karl Schuster Wien Energie Stromnetz GmbH

WIE WIRKLICH IST DIE WIRKLICHKEIT WIE SCHNELL WERDEN SMART GRIDS WIRKLICH BENÖTIGT? DI Dr.techn. Thomas Karl Schuster Wien Energie Stromnetz GmbH WIE WIRKLICH IST DIE WIRKLICHKEIT WIE SCHNELL WERDEN SMART GRIDS WIRKLICH BENÖTIGT? DI Dr.techn. Thomas Karl Schuster Wien Energie Stromnetz GmbH Agenda Einleitung Historisches zum Thema Smart Definitionen

Mehr

Warum du noch heute an deiner Einstellung zu Geld arbeiten solltest, um Geld leichter anzuziehen (+ sofort anwendbare Übung) - Teil 1/3

Warum du noch heute an deiner Einstellung zu Geld arbeiten solltest, um Geld leichter anzuziehen (+ sofort anwendbare Übung) - Teil 1/3 Warum du noch heute an deiner Einstellung zu Geld arbeiten solltest, um Geld leichter anzuziehen (+ sofort anwendbare Übung) - Teil 1/3 Seit meinem 16. Lebensjahr beschäftige ich mich intensiv mit den

Mehr

Die Wirkungskette des Beziehungsmarketing

Die Wirkungskette des Beziehungsmarketing 1 Marketing im 21. Jahrhundert Kundenbedürfnis Marke niedriger Preis hohe Qualität Exklusivität 1 1 Marketing im 21. Jahrhundert Die Wirkungskette des Beziehungsmarketing Erstkontakt Kauf Inanspruchnahme

Mehr

HAMBURGER WIRTSCHAFTSTREND

HAMBURGER WIRTSCHAFTSTREND HAMBURGER WIRTSCHAFTSTREND NACHHALTIGKEIT DURCH KUNDENZUFRIEDENHEIT Herausgegeben von Hanseatic Consulting Studentische Unternehmensberatung e.v. April 2011 1 Vorwort Liebe Leserinnen und Leser, Hamburg

Mehr

Tanz auf dem Diamanten

Tanz auf dem Diamanten Tanz auf dem Diamanten Seite - 1 - I. Fallbeispiel Person A hat vor einiger Zeit eine neue Stelle angetreten, weil sie sich davon bessere Karrierechancen versprach. Beeinflusst wurde diese Entscheidung

Mehr

Der Weg zum guten Produkt: Fokus auf Anforderungen

Der Weg zum guten Produkt: Fokus auf Anforderungen Der Weg zum guten Produkt: Fokus auf Anforderungen Standort bytics engineering ag Bachweg 5 CH-8133 Esslingen T +41 44 905 64 64 Andrey Schukin Rapperswil, 10. April 2014 bytics engineering ag / 10.04.2013

Mehr

Der Gartner Hype Cycle als. prognostischer Hintergrund

Der Gartner Hype Cycle als. prognostischer Hintergrund Der Gartner Hype Cycle als 2 prognostischer Hintergrund Die Digitale Revolution steht nicht bevor, sondern sie entfaltet in vielen Bereichen schon die Kraft der schöpferischen Zerstörung. Eine wichtige

Mehr

Praktikum Physik. Protokoll zum Versuch: Geometrische Optik. Durchgeführt am 24.11.2011

Praktikum Physik. Protokoll zum Versuch: Geometrische Optik. Durchgeführt am 24.11.2011 Praktikum Physik Protokoll zum Versuch: Geometrische Optik Durchgeführt am 24.11.2011 Gruppe X Name1 und Name 2 (abc.xyz@uni-ulm.de) (abc.xyz@uni-ulm.de) Betreuerin: Wir bestätigen hiermit, dass wir das

Mehr

playfit outdoor-fitness Mehr Lebensqualität durch sanfte Bewegung im Freien

playfit outdoor-fitness Mehr Lebensqualität durch sanfte Bewegung im Freien playfit outdoor-fitness Mehr Lebensqualität durch sanfte Bewegung im Freien 1 Das playfit Gerätesystem ist seit 2006 auf dem deutschen Markt. Die 650 Standorte, an denen playfit Geräte bereits installiert

Mehr

Gibt es einen Geschmacksunterschied zwischen Coca Cola und Cola Zero?

Gibt es einen Geschmacksunterschied zwischen Coca Cola und Cola Zero? Gibt es einen Geschmacksunterschied zwischen Coca Cola und Cola Zero? Manche sagen: Ja, manche sagen: Nein Wie soll man das objektiv feststellen? Kann man Geschmack objektiv messen? - Geschmack ist subjektiv

Mehr

HappyOrNot. Kundenzufriedenheit überall und jederzeit messen Servicequalität überwachen und optimieren

HappyOrNot. Kundenzufriedenheit überall und jederzeit messen Servicequalität überwachen und optimieren HappyOrNot Kundenzufriedenheit überall und jederzeit messen Servicequalität überwachen und optimieren HAPPYORNOT der direkte Weg zum Kundenfeedback Eine gezielte Frage an den Kunden, vier leicht zu verstehende

Mehr

Retail & POS Research

Retail & POS Research GfK Panel Services Retail & POS Research Retail & POS Research Fundierte Lösungen für Ihre Fragestellungen im Handel GfK. Growth from Knowledge Antworten rund um den POS Im Handel kommt es zur Begegnung

Mehr

Warum Kunden kaufen. Das Rätsel Kunde lösen

Warum Kunden kaufen. Das Rätsel Kunde lösen Warum Kunden kaufen Wie neueste Erkenntnisse der Gehirnforschung die Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen beeinflussen werden Von Jörg Löhr Funktionelle Magnetresonanztomografie heißt das neue

Mehr

microm Limbic Types Ihren Kunden in den Kopf geschaut!

microm Limbic Types Ihren Kunden in den Kopf geschaut! microm Limbic Types Ihren Kunden in den Kopf geschaut! microm Limbic Types Konsumenten in den Kopf geschaut! Coole Idee in Salzburg war ich noch nie! und Lufthansa auch Amadeus ich komme Denen hätte ich

Mehr

E-Commerce Stationärer Handel Herausforderung und versus Chance Onlinehandel für den Handel 1

E-Commerce Stationärer Handel Herausforderung und versus Chance Onlinehandel für den Handel 1 E-Commerce Herausforderung Stationärer Handel und Chance versus für Onlinehandel den Handel 1 3 17% Wo kommen wir her? Rasantes Wachstum der Online-Umsätze 38,7 Mrd Euro Veränderung zu Vorjahr 33,1 29,5

Mehr

Fragebogen zur Untersuchung der Kundenzufriedenheit mit SB-Kassen (zweite empirische Untersuchung)

Fragebogen zur Untersuchung der Kundenzufriedenheit mit SB-Kassen (zweite empirische Untersuchung) Interviewer: Fragebogennummer: Datum: Uhrzeit: SB Guten Tag, im Rahmen einer Seminararbeit an der Professur für Handelsbetriebslehre der Universität Göttingen führe ich eine empirische Untersuchung zur

Mehr

WIE MAN DEN INTERESSENKONFLIKT ZWISCHEN UNTERNEHMEN UND KONSUMENTEN REDUZIERT

WIE MAN DEN INTERESSENKONFLIKT ZWISCHEN UNTERNEHMEN UND KONSUMENTEN REDUZIERT Steigerung von Vertrauen in personalisiertes Marketing WIE MAN DEN INTERESSENKONFLIKT ZWISCHEN UNTERNEHMEN UND KONSUMENTEN REDUZIERT Nicole Baumann Consultant Cocomore AG E-Mail: presseservice@cocomore.com

Mehr

Negative somatische Marker Solche Marker sind als Alarmsignale zu verstehen und mahnen zur Vorsicht.

Negative somatische Marker Solche Marker sind als Alarmsignale zu verstehen und mahnen zur Vorsicht. Wahrnehmung, Achtsamkeit, Bewusstsein Somatische Marker Damasio nennt die Körpersignale somatische Marker, die das emotionale Erfahrungsgedächtnis liefert. Soma kommt aus dem Griechischen und heißt Körper.

Mehr

Handelsmarketing und Electronic Commerce im Internet

Handelsmarketing und Electronic Commerce im Internet -2 Wolfgang Fritz Handelsmarketing und Electronic Commerce im Internet AP - Nr. 98/04 Technische Universität Braunschweig Braunschweig 1998 ISBN 3-930 166-85-2 II Prof. Dr. Wolfgang Fritz Electronic Commerce

Mehr

Übungsaufgabe 7: Ziele der BWL. a) Welche Ziele hat die Betriebswirtschaftslehre als Wissenschaft?

Übungsaufgabe 7: Ziele der BWL. a) Welche Ziele hat die Betriebswirtschaftslehre als Wissenschaft? Übungsaufgabe 7: Ziele der BWL a) Welche Ziele hat die Betriebswirtschaftslehre als Wissenschaft? b) Kosiol und Gutenberg vertreten verschiedene Auffassungen, wie ein Betrieb zu kennzeichnen ist. Hat dies

Mehr

Gärtnerei Sonnenschein

Gärtnerei Sonnenschein wir wissen was Sie von uns wünschen Gärtnerei Gärtnerei, Blumenstraße 18, 94315 Straubing Herr Joseph Käufer Mozart-Str. 6 94315 Straubing Kommentar [g1]: Direkte Anbindung an die Kundendatenbank/ Word-Serienbrieffunktion

Mehr

Qualitätssicherung von Dienstleistungsbegegnungen

Qualitätssicherung von Dienstleistungsbegegnungen Christiane Erbel 2008 AGI-Information Management Consultants May be used for personal purporses only or by libraries associated to dandelon.com network. Qualitätssicherung von Dienstleistungsbegegnungen

Mehr

Dem Kunden auf der Spur Die Zusammenfassung der think:act Study von Roland Berger Strategy Consultants*

Dem Kunden auf der Spur Die Zusammenfassung der think:act Study von Roland Berger Strategy Consultants* R Dem Kunden auf der Spur Die Zusammenfassung der think:act Study von Roland Berger Strategy Consultants* *Quelle: Roland Berger Strategy Consultants und ECE: Dem Kunden auf der Spur - Wie wir in einer

Mehr

Die integrierte Zeiterfassung. Das innovative Softwarekonzept

Die integrierte Zeiterfassung. Das innovative Softwarekonzept Die integrierte Zeiterfassung Das innovative Softwarekonzept projekt - ein komplexes Programm mit Zusatzmodulen, die einzeln oder in ihrer individuellen Zusammenstellung, die gesamte Abwicklung in Ihrem

Mehr

5.1 Positive Entwicklung des Online-Handels Ein eindeutiger Trend

5.1 Positive Entwicklung des Online-Handels Ein eindeutiger Trend 5.1 Positive Entwicklung des Online-Handels Ein eindeutiger Trend Ein Mega-Trend, der so eindeutig ist, dass er wohl nicht lange begründet werden muss, ist die zunehmende Bedeutung des Online-Handels.

Mehr

Tipps und Tricks bei Gästebefragungen. Tourismus Trend Forum Graubünden 2009

Tipps und Tricks bei Gästebefragungen. Tourismus Trend Forum Graubünden 2009 Tipps und Tricks bei Gästebefragungen Dr. Tobias Luthe Projektleiter ITF und Dozent für Nachhaltigkeit und Tourismus Tourismus Trend Forum Graubünden 2009 Seite 1 Struktur der Präsentation Bedeutung der

Mehr

Handout Lösungstrance im virtuellen Coaching Professionelle Anwendungen im virtuellen Raum Coaching, Therapie, Beratung und Supervision

Handout Lösungstrance im virtuellen Coaching Professionelle Anwendungen im virtuellen Raum Coaching, Therapie, Beratung und Supervision Handout Lösungstrance im virtuellen Coaching Professionelle Anwendungen im virtuellen Raum Coaching, Therapie, Beratung und Supervision Kongress Mentale Stärken Workshop 76 am 02.11.2014 (9.00-12.00 Uhr)

Mehr

Was unsere Augen über Google verraten

Was unsere Augen über Google verraten Was unsere Augen über Google verraten Online Eye-Tracking Ergebnisse zur Wahrnehmung von Google Suchresultaten Mag. Thomas Schwabl, Marketagent.com Mag. Andrea Berger, Marketagent.com Dr. Sebastian Berger,

Mehr

Europas größte mobile Workforce

Europas größte mobile Workforce Europas größte mobile Workforce Überall. Jederzeit. Grenzenlos. Stellen Sie sich vor, auf Hunderttausende Smartphone- Nutzer überall vor Ort zurückgreifen zu können Kurzfristig Beschäftigte einstellen

Mehr

Multi-Channel-Retailing

Multi-Channel-Retailing Hanna Schramm-Klein Multi-Channel-Retailing Verhaltenswissenschaftliche Analyse der Wirkung von Mehrkanalsystemen im Handel Mit einem Geleitwort von Prof. Dr. Joachim Zentes Deutscher Universitäts-Verlag

Mehr

Multichannel-Retailing. Inhaltsverzeichnis. Hendrik Schröder. Berlin: Springer-Verlag, 2005. Abkürzungsverzeichnis...XV

Multichannel-Retailing. Inhaltsverzeichnis. Hendrik Schröder. Berlin: Springer-Verlag, 2005. Abkürzungsverzeichnis...XV Hendrik Schröder Multichannel-Retailing Berlin: Springer-Verlag, 2005 Abkürzungsverzeichnis...XV 1 Zum Verständnis von Mehrkanalsystemen im Einzelhandel... 1 1.1 Der Begriff Mehrkanalsystem und seine Verwandten...

Mehr

Tabelle 6a: Deskriptive Statistiken der metrischen Variablen

Tabelle 6a: Deskriptive Statistiken der metrischen Variablen Ergebnisse 77 5 Ergebnisse Das folgende Kapitel widmet sich der statistischen Auswertung der Daten zur Ü- berprüfung der Hypothesen. Die hier verwendeten Daten wurden mit den in 4.3 beschriebenen Instrumenten

Mehr

Adaptive Displays Die Zukunft des Marketings am POS?

Adaptive Displays Die Zukunft des Marketings am POS? 1 Adaptive Displays Die Zukunft des Marketings am POS? Inhalt Digitale Displays sind für den Einzelhandel von großer Bedeutung, da sie Abverkäufe steigern und die Atmosphäre im Laden verbessern. Status

Mehr

Akzeptanz & Gebrauchstauglichkeit mobiler Endgeräte am Beispiel Apple ipad und Sony ereader

Akzeptanz & Gebrauchstauglichkeit mobiler Endgeräte am Beispiel Apple ipad und Sony ereader ELEKTRONISCHES LESEN Akzeptanz & Gebrauchstauglichkeit mobiler Endgeräte am Beispiel Apple ipad und Sony ereader Agenda 1. Warum elektronisch Lesen? 2. Wiegebrauchstauglich sindlesegeräte? 3. Was muss

Mehr

Einfach. Gut. Geschützt.

Einfach. Gut. Geschützt. Visual Merchandising Erlebnishandel führt zum Erfolg Tipps und Tricks Das ist Visual Merchandising Als Visual Merchandising bezeichnet man alle sichtbaren Maßnahmen, die Sie in Ihrem Fachgeschäft durchführen,

Mehr

Werbung passiert im Kopf... wir wissen wie!

Werbung passiert im Kopf... wir wissen wie! Werbung passiert im Kopf... wir wissen wie! MediaAnalyzer Newsletter Februar 2010 Wollen Sie mehr über die Optimierungsmöglichkeiten Ihrer Webseite erfahren? Dann lesen Sie in diesem Newsletter alles über

Mehr

Machen Sie es sich in Ihrer zurückgelehnten Position bequem und schließen Sie Ihre Augen.

Machen Sie es sich in Ihrer zurückgelehnten Position bequem und schließen Sie Ihre Augen. Erkenne dich selbst Astrale Wahrnehmung In dieser Meditationsübung werden wir die Natur unsere eigenen astralen Körpers erforschen und durch unsere astralen Sinne wahrnehmen. Es wird unsere erste Aufgabe

Mehr

Behavioral Economics im Unternehmen

Behavioral Economics im Unternehmen Behavioral Economics im Unternehmen Ganz einfach Gewinne steigern Rationale Kunden? Um am Markt zu bestehen, muss jedes Unternehmen die Kunden von den eigenen Produkten überzeugen. Letztendlich muss sich

Mehr

Erfolgreicher E-Commerce. Roadshow 2012 - Trends und Visionen im E-Business Geschäftspotentiale erkennen und umsetzen

Erfolgreicher E-Commerce. Roadshow 2012 - Trends und Visionen im E-Business Geschäftspotentiale erkennen und umsetzen 1 November 2012 Erfolgreicher E-Commerce Roadshow 2012 - Trends und Visionen im E-Business Geschäftspotentiale erkennen und umsetzen 2 November 2012 Pixelboxx GmbH - Das Unternehmen Sitz des Unternehmens:

Mehr

VISUAL MERCHANDISING - MARKETING DES HANDELS Der erste Eindruck im Auge des Betrachters soll zum Eintreten, Kaufen und Wiederkommen animieren.

VISUAL MERCHANDISING - MARKETING DES HANDELS Der erste Eindruck im Auge des Betrachters soll zum Eintreten, Kaufen und Wiederkommen animieren. VISUAL MERCHANDISING - MARKETING DES HANDELS Der erste Eindruck im Auge des Betrachters soll zum Eintreten, Kaufen und Wiederkommen animieren. AUTHENTISCHES UND GLAUBWÜRDIGES ERSCHEINUNGSBILD. Der Kunde

Mehr

KRAFT - Kreative, praxisorientierte Methoden zur individuellen Entwicklung TPPA/2013/03/26

KRAFT - Kreative, praxisorientierte Methoden zur individuellen Entwicklung TPPA/2013/03/26 KRAFT - Kreative, praxisorientierte Methoden zur individuellen Entwicklung TPPA/2013/03/26 Praxisorientierte Methoden zur Ermittlung und Entwicklung von Kompetenzen in der individuellen Beratung - Beispiele

Mehr

Inhaltsverzeichnis: Definitionen Informationssysteme als Kommunikationssystem Problemlösende Perspektiven Allgemeine System Annäherung Fazit

Inhaltsverzeichnis: Definitionen Informationssysteme als Kommunikationssystem Problemlösende Perspektiven Allgemeine System Annäherung Fazit Informationssysteme Inhaltsverzeichnis: Definitionen Informationssysteme als Kommunikationssystem Problemlösende Perspektiven Allgemeine System Annäherung Fazit Definitionen: Informationen Informationssysteme

Mehr