2 Der kybernetische Regelkreis als Managementinstrument

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1 2 Der kybernetische Regelkreis als Managementinstrument im Anlagenlebenszyklus Frank Krause, Johannes Schmidt, Christian Schweitzer, Michael Sonnenberg 2.1 Einleitung Anlagenlebenszyklus von Erneuerbare-Energie-Anlagen Beteiligte Rollen im Anlagenlebenszyklus Relevante Dienstleistungen bzw. Betreiberpflichten entlang des Lebenszyklus Herausforderung eines strukturierten Informationsaustauschs Kybernetischer Regelkreis Zusammenfassung 11 Literaturverzeichnis 11 Kurzfassung: Anlagenbetreiber müssen entlang des Lebenszyklus einer Erneuerbare-Energie- Anlage verschiedene Betreiberpflichten erbringen. Mit dem Zeitpunkt der Investitionsabsicht werden Informationen zwischen verschiedenen Akteuren ausgetauscht. Dabei lässt sich jede einzelne Lebensphase, in der sich die Anlage sowie deren verbaute Ausrüstungsteile befinden, exakt definieren. Die Hauptphasen im Lebenszyklus einer Erneuerbare-Energie-Anlage sind die Vorbereitung, Planung, Errichtung, die Nutzung und Rückabwicklung. Der kybernetische Regelkreis bietet als Managementkonzept eine geeignete Methode den Informationsfluss im Unternehmen unter Berücksichtigung von Sichten zu optimieren, wobei die Sichten als Informationsprofile die Informationsflüsse strukturieren. 2.1 Einleitung Die Betriebszeit von Erneuerbare-Energie-Anlagen liegt heute meist über dem durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geförderten Zeitraum von 20 Jahren [EEG12]. Anlagenbetreiber sind bestrebt den Lebenszyklus ihrer Anlage so weit wie möglich zu verlängern um ihre Wirtschaftlichkeit zu erhöhen. Mit der Investitionsabsicht beginnt für die Anlagenbetreiber die Verpflichtung rechtliche, technische und ökonomische Rahmenbedingungen einzuhalten. Doch während des Anlagenlebenszyklus sind zahlreiche Phasen- und Gefahrenübergänge zu verzeichnen, welche mit einem Wechsel der beteiligten Akteure einhergehen können. Daher ist es einerseits notwendig möglichst exakt zu definieren wo, wann und welche Informationen zwischen den Akteuren fließen und andererseits, welche Akteure in welcher Lebenszyklusphase beteiligt sind. Hierzu ist ein einheitliches Verständnis von Zeit, Lage und Art der Informationen

2 erforderlich, um eine hohe Qualität sicher zu stellen. So soll gewährleistet werden, dass zu einem späteren Zeitpunkt die Informationen bis zu ihrem Ursprung nachvollziehbar sind. 2.2 Anlagenlebenszyklus von Erneuerbare-Energie- Anlagen Für Erneuerbare-Energie-Anlagen gibt es verschiedene Ansätze zur Gliederung ihrer Lebensphasen. Grundsätzlich gibt es keine standardisierte bzw. vereinheitlichte Festlegung. Es lassen sich jedoch Parallelen zu bestehenden Definition aus dem Bauwesen (siehe Honorarordnung für Architekten und Ingenieure HOAI) [SeLo02, S. 21ff] sowie der Verfahrenstechnik [DIN11] anwenden. Ihnen gemein ist die grundlegende Strukturierung in die Hauptphasen Vorbereitung, Nutzung und Rückabwicklung (vgl. [DIN14a], [Sonn13] sowie [VDI06]). In Zukunft spielt die ganzheitliche Betrachtung von Informationen einer Erneuerbare- Energie-Anlage eine wesentliche Rolle, da Informationen über Lebensphasen hinweg ausgetauscht werden müssen. Deshalb gewinnen gerade die frühen Lebensphasen zur Informationsbereitstellung an Bedeutung. Im Gegensatz zu anderen Lebenszyklen bietet die HOAI eine sehr dezidierte Aufteilung dieser frühen Lebensphasen und somit die Möglichkeit noch klarer den Zeitpunkt zu definieren, in dem sich die Anlage befindet. In Abbildung 2.1 ist der Lebenszyklus einer Erneuerbare-Energie-Anlage in Anlehnung an die HOAI [SeLo02, S. 21ff] dargestellt. Darin sind neben den drei Hauptphasen Vorbereitung, Planung, Errichtung, Nutzung und Rückabwicklung die jeweiligen Teilphasen dargestellt. Zeitgleich zu den Hauptphasen erfolgt die Objektbetreuung und Dokumentation der Anlage, welche maßgeblich durch die Instandhaltungsmaßnahmen Wartung, Instandsetzung und Verbesserung bestimmt wird. Unter der Objektbetreuung wird dabei die Objektbegehung, Mängelfeststellung und -beseitigung sowie die Mitwirkung bei der Vergabe von zusätzlichen Dienstleistungen verstanden.

3 Abbildung 2.1 Anlagenlebenszyklus von Erneuerbare-Energie-Anlagen und deren Komponenten (Quelle: bse Engineering Leipzig GmbH) Der Anlagenlebenszyklus beginnt mit der Phase der Vorbereitung, Planung, Errichtung. Hierin kann eine weitere Untergliederung in Teilphasen vorgenommen werden. Beginnend mit der Idee werden grundlegende Bedingungen für die Durchführbarkeit des Vorhabens in Form von Machbarkeiten und Portfolioplanungen geprüft. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen können die Grundlagen für die Standortauswahl der Anlage getroffen werden. Hierunter fallen z.b. die Definition von Verantwortlichkeiten sowie die Bestandsaufnahme erster projektrelevanter Parameter. Gleichzeitig werden Aussagen über die wirtschaftliche Rahmensituation, wie der Nutzungs- und Instandhaltungsstrategie, getroffen. Im Anschluss werden die Vor-, Entwurfs-, Genehmigungs-, Ausführungsplanung, die Vorbereitung und Mitwirkung bei der Auftragsvergabe bis hin zur Objektüberwachung teiluntergliedert. Innerhalb der Phase Vorbereitung, Planung, Errichtung reift das technische Stadium der Anlage ausgehend von der Festlegung der technologischen Eigenschaften bis hin zu konkreten Produkten mit definierten Parametern. Mit der Vergabe wird die Beschaffung initiiert. Anschließend erfolgt die Konstruktion der Anlage beim Anlagenhersteller. Mit dem Abschluss der Planung beginnt die Teilphase der Errichtung, in welcher der Aufbau am definierten Standort erfolgt. Innerhalb der Errichtungsphase werden sämtliche infrastrukturellen Maßnahmen zur technischen Anbindung und Integration in Strom-, Gas- und Telekommunikationsnetze ausgeführt sowie die Mechanik und Elektrik montiert.

4 Nach der Errichtung erfolgt die Teilphase der Inbetriebnahme. Hierin wird die korrekte Funktionserfüllung der geforderten Eigenschaften der Anlage anhand von Komponenten-, Funktions- und Systemtests geprüft. Mit dem Garantieversuch bzw. Leistungsnachweis erfolgt der Haftungsübergang vom Anlagenplaner und Errichter auf den Anlagenbetreiber. Mit dem Zeitpunkt der Übergabe an den Anlagenbetreiber beginnt die Garantiezeit. Die Teilphase der Inbetriebnahme lässt sich der Hauptphase der Vorbereitung, Planung, Errichtung oder Nutzung zuordnen, da das Ende dieser Phase nicht fest definiert ist und vom Anlagentyp abhängen kann. Die anschließende Nutzungsphase einer Erneuerbare-Energie-Anlage lässt sich in die Teilphasen Anlagenbetrieb, Inspektion und Stillsetzung (Außerbetriebnahme) untergliedern. Innerhalb dieser wird zunächst der Einsatz von Ressourcen sowie Prozessen geplant und gesteuert. In ihr läuft die Anlage im bestimmungsgemäßen Betrieb und liefert die produzierten Stoff- bzw. Energiemengen an definierte Abnahmestellen. Parallel dazu erfolgen routinemäßige Inspektionen zur Aufrechterhaltung der Produktion. Inspektionen sind als Teil der Instandhaltung zu verstehen (vgl. [DIN10]). Sie können weitere Maßnahmen in Form von Wartung, Instandsetzung und Verbesserung nach sich ziehen. Bei einigen dieser Maßnahmen, die eine ausgiebige Instandhaltung im Sinne eines Projektes erfordern, wird der Lebenszyklus (vgl. Abbildung 2.1) wieder von der Idee an begonnen. Im Rahmen der Instandhaltung aber auch durch andere normative Einflüsse (z.b. kaufmännische, juristische Gesichtspunkte) kann es zu einer Stillsetzung der Anlage kommen. Im Anschluss an die Nutzung wird die Anlage in der Phase der Rückabwicklung wieder rückgebaut und ggf. wiederverwertet. Dem geht eine Stilllegungsplanung voraus. In ihr wird dezidiert der anschließende Rückbau durch Demontage der Mechanik und Elektrik, dem Abbau der Infrastruktur (Straßen, Gebäude, Fundamente, usw.) sowie die Entsorgung bzw. Verwertung durch Recycling, Endlagerung oder Verkauf geplant. Gleichzeitig wird die Anlage außer Betrieb genommen. Die Stilllegung ist mit dem Ende der Betriebsgenehmigung gleichzusetzen. Mit der Wiederherstellung der Oberflächen und Rekultivierung endet der Lebenszyklus einer Erneuerbare-Energie-Anlage an einem Standort. 2.3 Beteiligte Rollen im Anlagenlebenszyklus Entlang des im Kapitel 2.2 beschrieben Lebenszyklus einer Erneuerbare-Energie- Anlage sind eine Vielzahl unterschiedlicher Akteure (siehe auch Beitrag B_055) beteiligt. Oft wird in diesem Zusammenhang auch der Begriff der Rolle verwendet. Eine Rolle im Sinne des Projektmanagements bezeichnet eine temporäre Funktion einer Person oder Organisationseinheit [Ange14]. Sie wird maßgeblich durch die ihr übertragenen Aufgaben, Befugnisse und Verantwortlichkeiten definiert. Ein Akteur (natürliche oder juristische Person) kann entlang des Anlagenlebenszyklus mehrere Rollen einnehmen. Um die Informationen über den gesamten Lebenszyklus vollständig erfassen zu können ist es wichtig alle beteiligten Rollen entlang der Wertschöpfungskette zu ermitteln. Damit in einem zweiten Schritt der Informationsfluss strukturiert werden kann ist es zwingend notwendig die Phasenbeteiligung sowie die Eintritts- und Austrittpunkte dieser Rollen zu erfassen. Denn gerade die Phasenübergänge im Anlagenlebenszyk-

5 lus stellen ein hohes Risiko für Informationsverluste dar, da hier ein Austausch und eine Übergabe von Informationen zwischen den Akteuren stattfinden. Die wichtigsten Rollen können der [DIN14a] entnommen werden. Diese sind entlang des Anlagenlebenszyklus bzw. ihrer Phasenbeteiligung in Tabelle 2.1 zusammengetragen. Tabelle 2.1: Rollenzuordnung zu Lebenszyklusphasen einer Erneuerbare-Energie- Anlage Rolle Anlagenbetreiber Phasenbeteiligung* Alle Phasen Betriebsführer 2, 3, 4 Sachverständiger / Gutachter Instandhaltungsdienstleister 2, 4 Anlagenhersteller 1, 2 Gebietskörperschaft Anlagenerrichter 1, 2 Anlagenplaner Alle Phasen Alle Phasen Alle Phasen * 1: Vorbereitung, Planung, Errichtung 2: Nutzung 3: Rückabwicklung 4: Wartung, Instandsetzung, Verbesserung Aus der Tabelle 2.1 ist ersichtlich, welche Rollen gemeinsam an einer Phase beteiligt sind. Grundlegend kann man zwei Arten von Abhängigkeiten unterscheiden: 1) Übergabe von Informationen bei einem Phasenübergang im Anlagenlebenszyklus. 2) Informationsaustausch innerhalb einer Phase. Diese Auflistung verdeutlicht das komplexe Wertschöpfungsnetzwerk zwischen den einzelnen Akteuren und untermauert die Notwendigkeit eines standardisierten Kommunikationsflusses. Mit Hilfe der Rollen können die unterschiedlichen Aufgabengebiete im Anlagenlebenszyklus abgebildet werden. 2.4 Relevante Dienstleistungen bzw. Betreiberpflichten entlang des Lebenszyklus Die Anlageneigentümer werden im Rahmen des gesicherten Anlagenbetriebs mit einer zunehmenden Anzahl von Aufgaben und Pflichten konfrontiert. Diese Aufgaben und Pflichten lassen sich unter dem Begriff der Betreiberpflichten zusammenfassen. Im Moment liegt noch kein einheitliches Verständnis vor, welchen Umfang und Tiefe diese Bezeichnung beschreibt. In [GEF13] wird eine Betreiberpflicht wie folgt definiert: Wahrnehmung der Betreiberverantwortung bzw. der gesetzlichen/normativen Anforderungen. [GEF13, S. 2] Aus dieser Definition lässt sich die in Abbildung 2.2 schematische Gliederung der gesetzlichen Betreiberpflichten ableiten.

6 Abbildung 2.2 Gesamtstruktur der gesetzlichen Betreiberpflichten [GEF04, S. 4] Primär wird zwischen Unternehmens- und persönlichen Pflichten unterschieden, deren Ziel der Schutz von Beschäftigten, Dritten, sonstiger Rechte und der Umwelt sind. Im Rahmen von EUMONIS wurde der Fokus auf die Analyse der Unternehmenspflichten gelegt, mit dem Hintergrund, dass jede Betreiberpflicht eine Dienstleistung darstellen kann. Diese Dienstleistungen können sowohl intern durch den Anlageneigentümer bzw. -betreiber als auch durch die Übertragung von Verantwortlichkeiten durch einen spezialisierten externen Dienstleister erbracht werden. Dafür sind die Informationsschnittstellen eindeutig zu definieren. Um alle gesetzlichen und normativen Anforderungen zu strukturieren wurde eine Klassifikation entlang des Anlagenlebenszyklus erarbeitet, welche alle zu erbringenden Dienstleistungen für einen Anlagenbetreiber einer Erneuerbare-Energie-Anlage aufführt. Ein Extrakt dieser Klassifikation ist [DIN14b] zu entnehmen, welche sich auf die Dienstleistungen für die technische Betriebsführung konzentriert. 2.5 Herausforderung eines strukturierten Informationsaustauschs Im Rahmen des Forschungsprojektes EUMONIS wurde eine Software- und Systemplattform für Energie- und Umweltmonitoringsysteme auf Basis von Systemfamilien konzipiert (vgl. Beitrag C_100). Die in Abschnitt 2.3 vorgestellten Rollen agieren mit Hilfe der Plattform in einem Dienstleistungsverhältnis. Im Falle der Übernahme von Betreiberpflichten durch einen Dienstleister ist ein (strukturierter) Informationsfluss zwischen dem Auftraggeber (Kunde) und dem Auftragnehmer (Dienstleister) erforderlich. Fordert beispielsweise der Anlagenbetreiber die Übernahme einer Betreiberpflicht an um sie nicht selbst erbringen zu müssen so hat er hierfür spezifizierte Informationen

7 für die Erbringung der Dienstleistung zur Verfügung zu stellen. Nach einer Weiterverarbeitung dieser Informationen erhält der Anlagenbetreiber revidierte Informationen zurück, die zu dokumentieren sind. Der wichtigste Kunde der EUMONIS-Plattform ist demnach der Anlageneigentümer bzw. der -betreiber, der über die EUMONIS- Plattform externe Dienste in Anspruch nimmt. Das bedeutet, dass die Nachfrage nach der Übertragung von Betreiberpflichten das Angebot an Dienstleistungen definiert. Gleichzeitig zeigt es für die Dienstleister Potentiale auf, welche Leistungen sie anbieten können. Letzteres ist der Fall, wenn Kunden spezielle Dienstleistungen anfragen, welche zu diesem Zeitpunkt nicht durch die Plattform offeriert werden. Damit ein Dienstleistungsverhältnis zustande kommt, ist mindestens das Vertrauen des Auftraggebers in die Fähigkeiten des Auftragnehmers notwendig. Der Auftraggeber muss bei einem Abruf von externen Dienstleistungen folgende Risiken abwägen: Verlust von betriebsinternem Know-how infolge der Verlagerung von Wissen von intern nach extern. Geheimhaltung bzw. Bekanntgabe von Informationen, welche nur für den internen Gebrauch bestimmt sind. Sicherstellung und Dokumentation des Informationsflusses unter Berücksichtigung verschiedener Anforderungen an die Authentizität und Integrität. Wer zieht aus welchen Informationen welche Schlüsse und trifft welche Entscheidungen, die er mit wem zu kommunizieren hat? Und wer autorisiert diese Entscheidungen? Es ist für die Erbringung der Dienstleistung bzw. Erfüllung der Betreiberpflicht notwendig nachvollziehen zu können, wer, wann, welche Informationen von wem erhalten hat. Darüber hinaus ist es von Relevanz, wie diese Informationen zur Weiterverarbeitung genutzt werden. Hierfür bietet der sog. kybernetische Regelkreis einen geeigneten Ansatz als Managementinstrument um Informationsflüsse zu strukturieren. 2.6 Kybernetischer Regelkreis Unter dem kybernetischen Regelkreis wird ein Managementinstrument zur dynamischen Steuerung des Informationsfluss innerhalb des Unternehmens bzw. zur unternehmensübergreifende Kommunikation verstanden. Denn zentraler Gegenstand der Kybernetik sind die Regelungs- und Lenkungsvorgänge von und in Systemen sowie der Informationsaustausch zwischen den Teilsystemen und ihrer dynamischen Umwelt [Herm10, S. 98f]. Da diese Vorgänge einen immer wiederkehrenden Zirkel bilden (siehe Abbildung 2.3), welcher auf ändernde Umwelteinflüsse (Störgrößen) reagiert und einen permanenten Soll-Ist-Abgleich vornimmt, kann von einem Regelkreis gesprochen werden. Um die Risiken bei der Sicherstellung des Informationsflusses für den Kunden zu reduzieren soll der Ansatz verfolgt werden diesen zu standardisieren. Der Ablauf (vgl. Abbildung 2.3) kann wie folgt strukturiert werden:

8 Der Anlagenbetreiber leitet seine Anforderungen anhand der Vorgabe von Soll- Werten ab. Im nächsten Schritt werden die Ist-Daten aufgenommen. Diese Ist-Daten stellen eine Fortschreibung der Vergangenheit dar, da diese Ist-Daten nicht mehr änderbar sind. Sie geben Auskunft über einen Zustand zu einem definierten Zeitpunkt. Im nächsten Schritt erfolgt die Gegenüberstellung der Ist-Daten mit den Soll- Vorgaben. Durch diesen Vergleich ist eine Abweichung (Soll-Ist-Abgleich) feststellbar. Es erfolgt eine Prüfung der Relevanz der festgestellten Abweichungen. In Abhängigkeit von der Bedeutung der Abweichung werden Maßnahmen zum Erreichen bzw. zum Ändern der Soll-Vorgaben vorgeschlagen. Diese Handlungsempfehlung wird einer Entscheidungsfindung zugeführt. Aus der Entscheidungsfindung erfolgt eine neue Festsetzung des Soll-Wertes. Zur besseren Handhabung werden die Informationen anhand spezifischer Informationsprofile in Form von Sichten unterteilt. Dazu kann eine Rolle (siehe auch Beitrag B_055) situationsbedingt verschiedene Sichten einnehmen. In Folge findet innerhalb des kybernetischen Regelkreises das Wechselspiel zwischen folgenden Sichten gemäß [DIN14a] statt: technologisch: Rollen, die für Funktionen, Prozesse, Verfahren und Tätigkeiten, die durch spezifische Parameter bzw. durch Anweisungen und Beschreibungen charakterisiert werden, verantwortlich sind z.b. technischer Betriebsführer, Produktionsleiter technisch: Rollen, die für statische Eigenschaften von ortsgebundenen Objekten zur Erfüllung einer bestimmten Funktion verantwortlich sind z.b. Instandhalter, Servicetechniker, Schadensanalyst ökonomisch: Rollen, die für Auskünfte über den Einsatz, die Verfügbarkeit und Verfolgbarkeit von finanziellen Ressourcen verantwortlich sind z.b. kaufmännischer Betriebsführer, Buchhalter, Einkäufer, Verkäufer rechtlich: Rollen, die rechtliche Rahmenbedingungen zur Anlage, deren Betrieb sowie Vorschriften verantwortlich sind z.b. Arbeitsschutzbeauftragter, Datenschutzbeauftragter stofflich: Rollen, die für Auskünfte über nachweispflichtige Stoffe, welche für den Bau (oder Recycling), den Betrieb (z.b. Schmierstoffe) und die Produktion (z.b. Rohstoffe) verantwortlich sind z.b. Abfallbeauftragter Der Kunde erwartet bei der Bestellung von externen Dienstleistern einen Mehrwert. Dieser Mehrwert kann sich ergeben durch:

9 die Verlagerung von CAPital EXpenditure (CAPEX) zu OPerational EXpenditure (OPEX), die Reduktion der Vorhaltung eigener Ressourcen, die Verringerung seiner Kosten durch Outsourcing bzw. die Haftungsverlagerung vom Anlagenbetreiber auf den Dienstleister, u.a. Anhand des in Abbildung 2.3 dargestellten kybernetischen Regelkreises können sämtliche Informationsflüsse strukturiert werden. Zur Verdeutlichung des Ablaufes dient das nachfolgende Beispiel (gemäß [DIN14a]). Abbildung 2.3: Kybernetischer Regelkreis von technischen Anlagen (Quelle: bse Engineering Leipzig GmbH) Die Betriebseinheit Fermenter einer Biogasanlage besitzt als Betriebsmittel ein Schauglas. Anhand der Dokumentation des Anlagenherstellers lassen sich die Vorgaben für die Erhaltung der Garantieleistung in Form einer Betreiberpflicht für die Instandhaltung ableiten. Diese können der Lebenslaufakte (siehe Beitrag D_180 ) des Schauglases entnommen werden. Der Anlagenbetreiber spiegelt diese Vorgaben als Entscheidung in Form eines Soll-Wertes in seinem Wartungsplan wider. Es erfolgt eine Transformation dieser Entscheidung auf die technische, technologische, stoffliche, rechtliche und ökonomische Sicht. Hierzu werden folgende Festlegungen getroffen:

10 Tabelle 2.2: Anwendungsbeispiel Soll-Werte für den Informationsfluss im kybernetischer Regelkreis nach [DIN14a, S. 40] Sicht Technisch Technologisch Beispiel Kennzeichnung: DIN Nutzungsspezifische Anlagen Fermenter Betreiberpflicht: Regelmäßige Wartungsarbeiten Anweisung: Schauglas in jährlichen Wartungsplan aufnehmen Wartungsarbeiten: Die Muttern der Spannschrauben sind einmal jährlich mit einem Drehmoment von ca. 10Nm nachzuziehen. Dokument: Einbauanweisung (DCC: DZ) Betreiberpflicht: Die Muttern der Spannschrauben müssen gleichmäßig angezogen werden. Die Reihenfolge sollte wie in obiger Zeichnung nummeriert jeweils gegenüber und kreuzweise versetzt erfolgen. Stofflich Kennzeichnung: CAS Rechtlich Ökonomisch Hinweis: Durch stark kalk- oder eisenhaltiges Wasser kann die Scheibe erblinden. Anweisung: Überprüfung des Wassers auf zulässigen Kalk- und Eisengehalt Bereich: Europäisches Recht Rechtsvorschrift: Verordnungen Name: Maschinenbaurichtlinie 2006/42/EG Stand: Inhalt: Kennzeichnung nach CE-Kennung Bedeutung: Überprüfung des Schauglases auf zulässige CE-Kennzeichnung Umsetzung: Sichtprüfung bei Errichtung Überprüfung: Herr Mustermann hat beim Einbau des Schauglases am die zulässige CE-Kennzeichnung beachtet. Kennzeichnung: IKR 6065 Sonstige Reparaturen Betreiberpflicht: Definition Budget; 1000 /a; Überwachung Budget Die Rollen erfassen gemäß ihrer einzelnen Sichten nun mit ihren Mitteln und Methoden den aktuellen Ist-Wert und definieren hieraus eine Abweichung vom Soll-Wert. So kann sich beispielsweise eine Abweichung vom Ist-Wert ergeben, wenn keine Rückmeldung von der jährlichen Wartung durch die Akteure der technischen Sicht erfolgt. Daraus ergibt sich aus rechtlicher Sicht die Beurteilung der Relevanz, welche Auswirkungen die fehlende Rückmeldung hat. Im Beispiel wird diese Relevanz als hoch eingestuft, da bspw. die Garantieleistung des Anlagenherstellers erlöschen kann. Als Handlungsempfehlung eskalieren die Akteure der rechtlichen Sicht eine sofortige Prüfung des Sachverhaltes durch die Akteure der technischen Sicht sowie die Nachholung der Wartungsarbeiten. Im gleichen Zug melden die Akteure der ökonomischen Sicht exemplarisch die Überschreitung des jährlichen Budgets für diese Form der Wartungsarbeit und empfehlen eine Umwidmung von Mitteln aus nicht verbrauchten Budgets. Die Handlungsempfehlungen sind Entscheidungsgrundlagen für den Anlagenbetreiber. Auf Grundlage der fachlichen Expertise der Akteure aus den verschiedenen Sichten

11 wird er in die Lage versetzt eine optimale Entscheidung zu treffen. Er ordnet die sofortige Wartung, Mittelumwidmung und dauerhafte Erhöhung des Budgets an. Der Regelkreis beginnt von neuem. 2.7 Zusammenfassung Für die Sicherstellung eines optimierten Informationsflusses zwischen den Beteiligten an einer Erneuerbare-Energie-Anlage ist ein gemeinsames Verständnis des Anlagenlebenszyklus mitsamt einer Zuordnung der Rollen zu den verschiedenen Lebensphasen notwendig. Somit lassen sich die komplexen Beziehungen zwischen den Rollen sowie ihre spezifischen Informationsbedarfe strukturiert erfassen. Zur Unterstützung bei der Kommunikation können Sichten in Form von Informationsprofilen helfen den Informationsfluss bedarfsgerecht zu befriedigen. Der kybernetische Regelkreis definiert dabei nicht die Qualität und Quantität der innerhalb des Regelkreises transportierten Informationen. Er dient ausschließlich dem strukturierten Informationsfluss und stellt somit ein Instrument dar Anlagenbetreiber methodisch bei der Erfüllung ihrer Betreiberpflichten zu unterstützen. Festlegungen zur Struktur der Informationen sowie Hinweise zur Pflege der Anlagendokumentation sind in Beitrag D_180 enthalten. Literaturverzeichnis [Ange01] Angermeier, Georg. Projektmagazin Das Fachportal für Projektmanagement. [Online] [abgerufen am: ] [DIN10] [DIN11] Deutsches Institut für Normung e.v. DIN EN 13306: : Instandhaltung - Begriffe der Instandhaltung. Berlin: Beuth Verlag; Deutsches Institut für Normung e.v. DIN : : Chemischer Apparatebau - Dokumentation im Lebensweg von Prozessanlagen. Berlin: Beuth Verlag; [DIN14a] Deutsches Institut für Normung e.v. DIN SPEC 91303: : Bestandteile und Struktur einer Lebenslaufakte für Erneuerbare-Energie-Anlagen. Berlin: Beuth Verlag; [DIN14b] Deutsches Institut für Normung e.v. DIN SPEC 91310: : Klassifikation von Dienstleistungen für die technische Betriebsführung von Erneuerbare-Energie- Anlagen. Berlin: Beuth Verlag; [EEG12] Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energie i.d.f. der Bekanntmachung vom 25. Oktober 2008 (BGBI. I S. 2074), zuletzt geändert durch Art. 5 G vom 20. Dezember 2012 (BGBI. I S. 2730, 2743 f.) [GEF04] GEFMA e.v. Deutscher Verband für Facility Management. GEFMA 190: Betreiberverantwortung im Facility Management. Bonn: GEFMA; [GEF13] GEFMA e.v. Deutscher Verband für Facility Management. GEFMA 198: Dokumentation im Facility Management - Begriffsabgrenzung, Vorgehensweise, Gliederung und Instrumente. Bonn: GEFMA; 2013.

12 [Herm10] Herrmann, Christoph. Ganzheitliches Life Cycle Management. Berlin, Heidelberg: Springer Verlag; [SeLo02] Seifert, Werner; Locher, Horst. Verordnung über die Honorare für Leistungen der Architekten und der Ingenieure in der Fassung der Fünften ÄnderungsVO unter Berücksichtigung des Neunten Euro-Einführungsgesetzes. Düsseldorf: Werner Verlag; [Sonn14] Sonnenberg, Michael. Phasenbezogene Klassifikation von Dienstleistungen im Bereich erneuerbare Energien in den Sparten Windenergie, Biomasse und Solarenergie. [Masterarbeit] Leipzig: Universität Leipzig; [VDI06] Verein Deutscher Ingenieure e.v. VDI 4500 Blatt 1: Technische Dokumentation Begriffsdefinitionen und rechtliche Grundlagen. Berlin: Beuth Verlag GmbH; 2006.

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