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5 DAS DEUTSCHE NACHRICHTEN-MAGAZIN Hausmitteilung 20. September 1999 Betr.: Barak, Geldschieberei, Berlin Israels Ministerpräsident Ehud Barak, 57, war von seinem 17. Lebensjahr an in der Armee und brachte es bis zum Generalstabschef. Nun hat sich der Mann des Krieges vorgenommen, das Werk seines politischen Ziehvaters Jizchak Rabin zu vollenden und den Konflikt mit den Palästinensern ein für alle Mal beizulegen. Wie er das schaffen will, erläuterte er vergangenen Donnerstag in Tel Aviv den SPIEGEL- Redakteuren Stefan Aust, Annette Großbongardt und Romain Leick. In seinem ersten großen Gespräch mit einem deutschen Medium entwarf Barak seine Vision eines künftigen Nahen Ostens. Zu fortgeschrittener Stunde fand die Diskussion ein jähes Ende: Ein Sicherheitsberater stürmte herein und sagte, er müsse den Ministerpräsidenten auf der Stelle wegbringen. Noch im Hinausgehen beantwortete der Regierungschef die Fragen der SPIEGEL-Leute. Den Grund Großbongardt, Aust, Barak für die plötzliche Hektik erzählte Barak ihnen am nächsten Morgen: Im Haus eines Freundes hatte er sich gegen Mitternacht mit seinem palästinensischen Verhandlungspartner Jassir Arafat getroffen. Bei Gänseleber und gegrilltem Fisch laut Barak eine vertrauensbildende Maßnahme hätten die beiden den hürdenreichen Weg zum Frieden besprochen (Seite 227). Vor knapp einem Jahr bekam SPIEGEL-Redakteur Jürgen Hogrefe, 50, damals Korrespondent in Jerusalem Hinweise auf eine große Geldschieberei: Israelische Rentner beklagten sich, sie würden um ihre Zahlungen aus Deutschland geprellt. In Berlin war SPIEGEL-Redakteur Peter Wensierski, 45, auf der gleichen Spur. Er hatte von der Verhaftung eines Rechtsanwalts erfahren, dem die Staatsanwaltschaft Steuerhinterziehung in zweistelliger Millionenhöhe vorwirft. Fortan recherchierten die beiden SPIEGEL-Journalisten gemeinsam und legten in monatelanger Arbeit eine internationale Affäre frei: FOTOS: A. BRUTMANN Hogrefe (r.), israelische Rentner Rund eine Milliarde Mark deutsche Rentengelder waren nicht in Israel gelandet, sondern auf Konten obskurer Geschäftemacher. Das Ergebnis der Recherchen liest sich wie ein Krimi: Das Milliarden-Ding (Seite 44). Noch vor einem Jahrzehnt führte die Mauer durch Berlin, nun wird Deutschland von dort aus regiert. Der radikale Wandel fasziniert Neu-Berliner und Besucher aus aller Welt. SPIEGEL-Redakteur und Alt-Berliner Michael Sontheimer, 44, hat die Metamorphose der Stadt seit 1990 beobachtet. Jetzt legt er im SPIEGEL- Buchverlag eine Momentaufnahme der deutschen Metropole im Umbruch vor: Berlin, Berlin der Umzug in die Hauptstadt. Im Internet: d e r s p i e g e l 38/1999 5

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8 In diesem Heft Deutschland Panorama: Geheimpapier belastet Berlins Innensenator / Finanzbeamter wechselt Front Kirche: Machtkampf mit dem Vatikan Regierung: Schröder und Schäuble zur Zusammenarbeit verdammt SPD: SPIEGEL-Gespräch mit Franz Müntefering über die Krise seiner Partei Angst an Rhein und Ruhr Parteien: Wie konservativ sind junge Wähler? Hauptstadt: Industriespionage gefährdet Flughafen-Pläne RAF: Tödlicher Schlag gegen dritte Generation Affären: Die Geldschiebereien mit den deutsch-jüdischen Renten Kriminalität: Prozess gegen Münchner Prügel-Polizisten Strafjustiz: Gisela Friedrichsen über das dritte Verfahren gegen Monika Böttcher, geschiedene Weimar Sekten: Weltuntergangs-Phantasten im Gemeinderat Verkehr: Mit dem Schwimmpanzer in die Elbkneipe Kommentar Rudolf Augstein: Die höchste Stelle Spiegel des 20. Jahrhunderts Das Jahrhundert des geteilten Deutschland 40 Jahre DDR: Hans Michael Kloth über die Ära Honecker Wirtschaft Trends: Umbau im DaimlerChrysler-Vorstand / Fusion Veba/Viag perfekt Geld: Schönheitsaktien ohne Phantasie / Spekulation mit Daewoo-Anleihe Wirtschaftspolitik: Das französische Wunder Internet: Ende der Anarchie? Affären: Immobilienschwindel im Osten Deutsche Bahn: Interview mit dem neuen Bahnchef Hartmut Mehdorn Störfall Transrapid Strom: Chaos um Energiemarkt Volkswagen: Ärger um Auslands-Fabriken Videospiele: Bill Gates greift an Medien Trends: Eins zu Null für TM 3 / Neues Tagesschau -Konzept Fernsehen: TV-Zerrbilder aus dem Schulalltag Vorschau Verlage: Führungswechsel bei Springer Produzenten: Das Comeback des Ex-RTL-Programmdirektors Marc Conrad TV-Geschichte: ARD-Reihe zur Mauer Ausland Panorama: Manipulationen belasten Japans Atomprogramm / Uno-Entwicklungshelfer kämpfen ums Geld Russland: Chaos um Jelzin Bomben von der Geheimpolizei Interview mit Gouverneur Alexander Lebed über Terrorismus und Krieg im Kaukasus Osttimor: Gefährliche Aufgabe für Uno-Friedenstruppe Nahost: SPIEGEL-Gespräch mit Israels Premier Ehud Barak über Chancen und Barrieren des Friedensprozesses Österreich: Kanzler Klima kämpft um Wiederwahl Grossbritannien: Urgroßmutter als Spionin entlarvt Angola: Der vergessene Krieg Kosovo: Einsame Stimme der Vernunft Weltbevölkerung: Die Menschheit wächst auf sechs Milliarden AFP / DPA Kirchenstreit um die Abtreibung Seite 24 Papst Johannes Paul II. Die Rentenräuber Seite 44 Rund eine Milliarde Mark aus der Rentenkasse der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte ist nicht bei denen angekommen, für die sie gedacht war: bei Rentnern in Israel. Gewiefte Geschäftemacher in Deutschland und Israel leiteten den größten Teil des Geldes auf private und Firmenkonten um. Deutsche und israelische Staatsanwälte ermitteln in der Affäre vor allem gegen zwei Rechtsanwälte in Tel Aviv und Berlin. d e r s p i e g e l 38/1999 Hauskrach bei den Katholiken um die Abtreibung: Der Bannstrahl des Papstes gegen den Verbleib der Kirche in der staatlichen Schwangeren-Beratung beschert den deutschen Bischöfen die größte Krise seit Bestehen der Republik. Die Fundamentalisten haben sich durchgesetzt, Oberhirten werfen sich Intrigantentum vor, Laien wollen kirchenunabhängige Beratungsgremien gründen. Aufsteiger: Die neuen Chefs Seiten 106, 120 Mehdorn T. BARTH / ZEITENSPIEGEL Führungswechsel in zwei deutschen Konzernen. Beim Springer-Verlag soll Ex- Bild -Chef Larass die Führung übernehmen. Darauf verständigten sich im Stillen die Großaktionäre. Laut verkündete die Regierung, dass der Manager Mehdorn neuer Bahnchef wird. Mehdorn outet sich im Interview als Bahnfan: Da kann man auch mal ein Nickerchen machen. Shoot-out in Wien Seite 38 Er war über Norwegen, Österreich und Syrien in den Libanon geflüchtet, jetzt fand er in Wien den Tod: Polizisten erschossen am vergangenen Mittwoch den mutmaßlichen RAF-Terroristen Horst Ludwig Meyer und verhafteten seine Begleiterin Andrea Klump kein Fahndungserfolg, sondern Zufall. Unbehelligt hatten die beiden Deutschen als Untermieter eines Studenten in der österreichischen Hauptstadt gelebt. Larass DPA Erschossener Terrorist Meyer VIENNA REPORT

9 NIBAUER / TONY STONE ROSENFELD / IMAGINE Fitness-Training, Yoga, Krebsvorsorge JUMP R. FROMMANN / LAIF Titel Länger gesund Medizinbetrieb: Labyrinth der Heilkunst Körperkult: Wellness-Paläste verdrängen die Kraftmaschinen Ernährung: Welche Diät hilft gegen Krankheit? Herzinfarkt: Rotwein zur Vorbeugung Schönheit: Fortschritte bei Kosmetik und Chirurgie Sex: SPIEGEL-Gespräch mit John Bancroft, dem Leiter des Kinsey-Instituts Forschung: Wie alt wird der Mensch? Kuren: Wein, Weib und Wasserspiele Senioren: Happy mit der neuen Hüfte Hormon-Kur: Verjüngungs-Cocktails in Palm Springs Klinik: Wie überlebt man als Patient im Krankenhaus? Krebsvorsorge: Programme zur Früherkennung nützen wenig Hormone: Therapie der Wechseljahre Wohltat oder Risiko? Die Hitzewallungen des Mannes Umwelt: Öko-Krankheiten häufen sich Stress: Strategien gegen ein fatales Erbe aus der Steinzeit Medikamente: Psychopillen Doping für den Alltag Gedächtnis: Mit Hirnjogging den Geist trainieren Alter: Die Belle Époque des Lebens Die sechste Milliarde Seite 246 Am 12. Oktober erreicht die Menschheit laut Uno-Berechnung die sechste Milliarde. Besonders schnell wächst die Bevölkerung auf den katholischen Philippinen. Uno-Projekte in Slums und Dörfern kämpfen gegen die Macht der Kirche und der Tradition. Sagenstadt Vineta aufgetaucht? Seite 302 Ist ein Berliner Archäologe der sagenhaften Ostsee-Metropole Vineta auf die Spur gekommen? Vor 800 Jahren soll die damals größte Stadt Europas versunken sein. Unweit von Rügen tauchten mögliche Überreste der mittelalterlichen Boomtown auf. Eine Tauchfirma will den Barther Bodden jetzt mit Sonargeräten absuchen. Steffis neue Liebe Seite 310 Nach ihrem Rücktritt ordnet Steffi Graf auch das Privatleben neu: Sie überraschte ihre Fangemeinde mit der Trennung von ihrem Lebensgefährten Michael Bartels und turtelte in Amerika mit dem Weltranglistenersten Andre Agassi. Die Beziehung der Seelenverwandten entwickelt sich zur Medienromanze des Jahres. Graf DPA Agassi H. RAUCHENSTEINER Kultur Szene: Autoren-Aufstand bei Rowohlt / Fotokünstler Wackerbarth über Ideenklau Debatte: Ludger Lütkehaus zum Streit um Sloterdijk und Habermas Bestseller Architektur: Farbrausch am Bau Zeitgeschichte: Die Lebenslügen von Hitlers Vorzugsminister Albert Speer Vorabdruck aus der Speer-Biografie von Joachim Fest Entertainer: Interview mit Altstar Julio Iglesias über Blondinen und Depressionen Stars: Wie Westernheld John Wayne sich beim US-Geheimdienst bewarb Kino: Der Mengele-Thriller Nichts als die Wahrheit Wissenschaft + Technik Prisma: Forschungserfolge durch Einwanderer / Bewegliche Gesichtsprothesen Prisma Computer: Schlauer Sicherheitsgurt / Freigabe für US-Verschlüsselungstechnik Meteorologie: Der Kampf der Sturmforscher gegen den Hurrikan Floyd Archäologie: Lag bei Rügen einst Europas größte Stadt? Raumfahrt: Spionagesatellit für jedermann Sport Tennis: Daviscup entscheidet Beckers Zukunft Stars: Steffis neues Doppel Fußball: Die Ohnmacht Otto Rehhagels Briefe Impressum... 16, 318 Leserservice Chronik Register Personalien Hohlspiegel/Rückspiegel d e r s p i e g e l 38/1999 9

10 Und sie mischen sich doch Nr. 36/1999, Titel: Aufbruch zur Weltstadt New Berlin Abgesehen von der prognostizierten soghaften Entwicklung Berlins zur Weltstadt im Herzen Europas, zur politischen und kulturellen Metropole, birgt Ihre Titel- Illustration eine hintergründige, wenn auch wahrscheinlich unbewusste Ironie. Schließlich wissen wir bereits seit den Brüdern Montgolfier, dass solche Ballone mit nichts als heißer Luft gefüllt sind und überdies oftmals recht aufgeblasen erscheinen. Bleibt nur zu hoffen, dass Berlin es schafft, die Ballastsäcke deutscher Trägheit und schwermütiger Egozentrik abzuwerfen, denn dann kann dieser Ikarus es wirklich schaffen, aufzusteigen und auch oben zu bleiben. Drage (Schlesw.-Holst.) Christoph Purschke Der Umzug nach Berlin mag zwar spektakulär und auch durchaus historisch und daher medienwirksam sein, aber in der allgemeinen Euphorie über den Wechsel von Bonn nach Berlin scheinen die Menschen zu vergessen, dass sich zwar die Häuser ändern, nicht aber die Regierungen. Da braucht es etwas mehr als einen örtlichen Wechsel. Bochum Markus Pietraszek Moloch Berlin: Die Deutschen schicken sich an, die gleichen Fehler zu machen wie einst die Italiener in Rom und die Franzosen in Paris. Port-Blanc (Frankreich) Freddi Kollmus Das neue Berlin, gekennzeichnet durch Geschwindigkeit, durch ständige Veränderung, durch das Zusammentreffen der Kulturen, unvereinbare Gegensätze. Ist dies so neu? Ein kleiner Blick in die Klamottenkiste hilft. Die wunderbaren Couplets von Otto Reutter helfen weiter: Berlin ist ja so groß, s ist das Geheimnis von Berlin, Ich kann das Tempo nicht ertragen. All die als neu bezeichneten Eigenschaften Berlins wurden von Reutter wunderbar beschrieben, nur dass dies Anfang dieses Jahrhunderts war. Somit gehört eine Otto-Reutter- CD ins Handgepäck jedes Abgeordneten. Diese würde mancher/m helfen, das neue 10 SPIEGEL-Titel 36/1999 Briefe Berlin hat trotz Mauerfall und Hauptstadt seinen typischen Charakter, die deutsche,flegelstadt zu sein, nicht verloren. Damals wie heute tobt sich dort die Jugend aus, um danach entweder unterzugehen oder geläutert in den Provinzen Karriere zu machen. Michael Müller-Hegen aus Darmstadt zum Titel Aufbruch zur Weltstadt New Berlin Berlin zu ertragen, und einiges an Heimreisekosten ins heimelige Bonn einsparen. Freiburg Stephan Liebenow Ich verstehe die Begeisterung von Schröder, der erste Bundeskanzler im neuen Berlin zu sein. Trotzdem haben mich zwei Sätze in diesem Artikel gestört. Es heißt dort Geschichte ist ihm piepe und: Für ihn ist die Nachkriegszeit endgültig vorbei. Ein Privatmann darf sich so ausdrücken. Als deutscher Bundeskanzler ist Schröder mit der deutschen Vergangenheit nolens volens verbunden. Tel Aviv (Israel) Dr. Max Münz Berlin kann sich rühmen, das rüdeste Verkaufspersonal in ganz Deutschland zu haben, vielleicht sogar auf der ganzen Welt. Diejenigen, die mir begegnet sind, wären in Frankreich längst entlassen worden. Anstatt Millionen in Imagekampagnen zu stecken, sollte der Berliner Senat besser Benimmkurse für Berliner Verkäuferinnen anbieten. Straßburg (Frankreich) Michael App Der Umzug der Staatsorgane von Bonn nach Berlin ist der letzte formale Versuch der politischen Klasse in Deutschland, eine so genannte Normalisierung zu erreichen. Kampfeinsätze für die Bundeswehr durchzusetzen war das vorletzte große Hindernis. Es dient immer noch dem Bestreben, sich zu verstecken oder in anderen Nationen aufzulösen. Sind wir jetzt bis zur Unkennt- d e r s p i e g e l 38/1999 lichkeit normal? So souverän wie Holland? Die Kinder von Goethe, Marx, Himmler und Coca-Cola sind immer noch eine Millionenansammlung von Bausparkassen-Vertrags-Inhabern. Es fehlt ihnen der Wesenskern. Auch Berlin wird da nicht helfen, sondern eher die Zweifel mehren. Berlin muss seine Qualifikation zur Hauptstadt erst mal unter Beweis stellen. Werden die Berliner Repräsentanten hysterisch reagieren, wenn die Stadt mit den Problemen der gesamten Republik, wie der Arbeitslosigkeit, identifiziert wird? Werden von hier aus dann die großen politischen Reformentwürfe kommen? Ich bin da eher skeptisch. Berlin Hans Wallow Ex-SPD-MdB Die echten Balina. Adrienne Woltersdorf ist offensichtlich keine. Sonst wüsste sie, dass im Berlinischen nicht jedes er zum a wird, schon gar nicht bei Berlin und seinen Abwandlungen. Es ist der typische Fehler des Möchtegern-Berlinernden; gehört Szene-Café in Berlin: Raunzbackenmäßig im Resto haben kann sie es nicht. Dafür sind ihre sonstigen Wahrnehmungen etwas einseitig.,,sehn Se, dit is Balin! Balin vielleicht; Berlin ist, wie sie ja auch zum Schluss einräumt, insgesamt anders. Dit gibt es auch nicht. Es heißt,,det. Ich weiß, es ist nicht leicht, aber man kommt in Berlin auch ganz gut mit Hochdeutsch durch. Berlin Jörg Karau Seit fast zehn Jahren fahre ich mit meiner Taxe in ganz Berlin, vor zwei Jahren bin ich von West nach Ost gezogen, Freunde und Bekannte wohnen in der ganzen Stadt. Weder bei der Arbeit noch privat verschwende Vor 50 Jahren der spiegel vom 22. September 1949 Der größte Industrieprozess seit Kriegsende beginnt in Hamburg Der Direktor der Phrix-Werke Adolf Grom wegen Veruntreuungen angeklagt. Moskau kann sich auf seinen Statthalter in Ungarn, Matyas Rakosi, verlassen Er ist Favorit des Kreml außerhalb der Sowjetunion. Die britische Kronkolonie Malta hat große Geldsorgen Meistbietend zu versteigern. Igor Strawinskis Neue Musik wird in Deutschland populär Ein Fanatiker an Genauigkeit und Präzision. Erster Film-Vertrag seit Ufa- Zeiten für Zarah Leander Regisseur von Gabriela ist Geza von Cziffra. Diese Artikel sind im Internet abzurufen unter Titel: Motorradrennfahrer Friedel Schön T. SANDBERG

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14 ich einen Gedanken an diese Ost- West-Vergangenheit. Probleme damit sind mir fremd. So sehen das auch die meisten Fahrgäste. Daher werde ich den Eindruck nicht los, dass die Medien von Zeit zu Zeit nach der,,mauer in den Köpfen suchen und das dann verbreiten. Berlin Jens Geißler Ich bin vor vier Jahren in den Osten gegangen und sage zum Trotz gegen Ihr Vorurteil: Und sie mischen sich doch, lernen voneinander und gewinnen neue Freunde. Muss doch mal gesagt werden. Potsdam Muriel K. Helbig Sitze gerade raunzbackenmäßig im Resto und dönere mir einen. Amüsiere mich köstlich über Tanja Dückers Szene-Geplapper, das ja wohl neue U-30-Leser zum SPIEGEL spülen soll: eine Sprache wie ein rasch wirkendes Abführmittel. Kann mir Drum n Bass-Tanja nicht auch mal die Spaßnischen von München erklären? Aber Bayern ist ferner als das Mittelmeer, provinzeirig eben und nur mit Kultur gesegnet statt mit Culture. Furth (Bayern) Thomas Lochte 14 Der Graben ist noch sehr tief Nr. 36/1999, Außenpolitik: Neue Nähe zu Polen Ich habe ein Jahr in Polen gearbeitet und den Eindruck gewonnen, dass die Mehrheit der dortigen Bevölkerung noch Jahrzehnte brauchen wird, sich wirtschaftlich wie mental auf einen Beitritt zur EU vorzubereiten. Wer dies ignoriert und politische Schnellschüsse vorbereitet, tut dies entweder aus Unkenntnis oder als Erfüllungsgehilfe der deutschen Industrie. Da hegen viele Polen vermutlich den richtigen Verdacht, denn sie haben wohl auch schon von den Bedingungen des Binnenmarkts gehört: Ein Spargel stechender Saisonarbeiter hat eben keine Chance gegen den Druck westeuropäischen Geldes. Das Ganze gilt natürlich auch umgekehrt: Mit dem Tag, an dem wir mit Polen den Euro teilen, hilft nur noch gemeinsames Beten! Wer jemals eine Nacht in einem alten polnischen Provinzhotel zugebracht hat oder auch einen der vielen Beinahezusammenstöße mit Vieh auf polnischen Schnellstraßen erlebt hat, wird die Ansicht teilen, dass sich Polen noch lange Zeit auf dem Weg von Vorgestern nach Übermorgen bewegen wird. Göttingen Frank H. Henning Bei den Berichten über die deutsch-polnische Freundschaft darf nicht vergessen werden, dass einen großen Beitrag zur Versöhnung auch die Vereine und Gemeinden geleistet haben. Meine Gemeinde Asendorf pflegt seit 1990 eine Freundschaft zu der Stadt und Gemeinde Trzciel (früher J. BERGMAN / GAMMA / STUDIO X Dorfszene in Polen Ein langer Weg von Vorgestern nach Übermorgen Hier soll der Überbringer schlechter Nachrichten gelyncht werden mit der Behauptung, er würde pränatale Selektion propagieren. Sie wird praktiziert. Das ist für die denkende Zunft ein traumatisierendes Fakd e r s p i e g e l 38/1999 Tirschtiegel) wurde diese Freundschaft mit einem Partnerschaftsvertrag besiegelt. Seitdem finden gegenseitige Besuche zwischen den Gemeinderäten, Vereinen, Schülern und Bürgern statt. Zu vielen privaten Feiern wird gegenseitig eingeladen. Selbstverständlich gibt es auch in meiner Gemeinde Vorbehalte, und es gibt Bürger, die diese Partnerschaft konsequent ablehnen. Ich lasse mich aber nicht beirren und werde an dieser Partnerschaft weiter arbeiten und sie nach Möglichkeit noch stärker fördern. Der Graben zwischen West und Ost ist auch heute noch sehr tief. Geknüpft werden muss ein Band der Völkerverständigung, wie es in Asendorf und Trzciel begonnen wurde. Asendorf (Nieders.) Peter Muus Bürgermeister von Asendorf Sie schreiben, für manche Deutsche sei Polen das Land der schwarzen Madonna und der Autodiebe. Als gebürtiger Pole habe ich diesen Satz als beleidigend empfunden. Die polnisch-deutschen Beziehungen sind nicht so solide, dass sie solche Beleidigungen verkraften. Suchen die Deutschen von Herzen die Freundschaft mit Polen, sollten sie lieber auf die positiven polnischen Eigenschaften fokussieren. Villeneuve d Ascq (Frankreich) Prof. Dr. Lech Pawlowski Spekulativ historischer Großentwurf Nr. 36/1999, Intellektuelle: Mode-Philosoph Peter Sloterdijk über Menschenzüchtung Mit Argusaugen wacht der SPIEGEL über die moralische Hygiene des bundesdeutschen Diskurses. Wehe, wenn da einer ausschert! Da erlaubt sich doch tatsächlich dieser Sloterdijk, Thesen zu verbreiten, die so gar nicht in die bequeme Links-tolerantweltoffen-liberal-kritisch-antifaschistischetc.-Schablone passen, also schnell draufhauen. Die moralinsaure Aufregung ist nichts anderes als das trotzige Umklammern geistiger Besitzstände. Nußloch (Bad.-Württ.) Oliver Mohr

15 Briefe tum. Bisher hinken wir losgelösten Forschern und den Profit-Visionären der Börsen mit einem abgegriffenen Humanismus- Fetisch harmlos hinterher. Schaffen wir endlich eine international tragfähige Wertebasis und durchsetzbare Gesetzesgrundlagen, statt Vordenker wie Sloterdijk auf dem Nebenkriegsschauplatz zu verteufeln. Göttingen Andreas Clausen Die Kritik von Reinhard Mohr an Sloterdijks großformatigen Züchtungsphantasien ist sicher überzeugend, aber um einen Hinweis auf den aktuellen Stand kleinformatiger gentechnischer Laborforschung zu ergänzen. Nichts unterstreicht dies deutlicher als der Umstand, dass dasselbe SPIEGEL- Heft nicht nur die,,züchtung des Übermenschen zum Thema macht, sondern auch einen Beitrag über das Forschungsprojekt zur Züchtung intelligenter Übermäuse bringt. Dabei handelt es sich natürlich nicht um ein Mäuseprojekt, sondern um ein Menschenprojekt. Die Gentechnik, einerseits, geht offenbar bei ihrer Intervention am Menschen von der Korrektur an der leiblichen Hülle zur Gestaltung des geistig-emotionalen Kerns über und zielt dabei in ihren medizinspezifischen Varianten auf Hilfe gegenüber individuellen Krankheiten und Defekten. Demgegenüber impliziert Sloterdijks,,Zarathustra-Projekt mit seiner philosophisch-ideologischen Flankierung der technischen Realisation, wieder einmal in Gestalt eines spekulativ historischen Großentwurfs, die Enttabuisierung einer totalitären Obszönität: der Koppelung von gentechnischem Potenzial und Herrschaftseliten/Wissenschaftseliten mit Zuchtkompetenz. Bremen Prof. Dr. Reinhard Damm Umstrittener Philosoph Sloterdijk Sophistischer Taschenspielertrick? ZEITENSPIEGEL Es ist an der Zeit, dass die modische Vernunftkritik der Philosophen vom Schlage eines Herrn Sloterdijk endlich als das desavouiert wird, was sie tatsächlich ist: ein sophistischer Taschenspielertrick, ein permanentes Fortziehen des eigenen Fundaments, aber mit der merkwürdigen Inkonsequenz der Inanspruchnahme desselben Fundaments, wenn sich diese Art Denken durch Gegenargumentationen belästigt sieht. Sulzbach/Taunus Dr. Wilhelm Jüsten d e r s p i e g e l 38/1999

16 Briefe Sloterdijk reiht sich würdig in die Reihe verlarvender Denker ein, die seit Hegel und Heidegger die deutsche Philosophie prägen. Er flieht von marxistischen Illusionen in genetische Illusionen. Platos Frage Wer überwacht die Wächter? stellt sich jedoch neu: Wer züchtet und zähmt die humangenetischen Züchter? Bayreuth Dr. Johannes Driendl Was mir gefehlt hat, war die Pointierung dessen, worin das ethische Problem an genmanipulierten Menschen wurzelt. Denn ebenso wie die technische Machbarkeit näher rückt, nehmen Geschichtsbewusstsein und religiöse Werte immer mehr ab, so dass ein Verweis auf die Parallelen zum Dritten Reich langfristig nicht ausreichen wird. In einer Zeit immer schnellerer Entwicklungen und problematisierten Geburtenrückgangs in den Industriestaaten mag auf den ersten Blick beispielsweise die Züchtung eines Menschen, der bis in sein hohes Alter uneingeschränkt lernfähig bleibt, manchem sogar vernünftig erscheinen. Regensburg Marcus Niepmann Dicke Wand zum Unbewussten Nr. 36/1999, Medizin: Die Leiden der Schlafsüchtigen Die Suche nach genetischem Anderssein von Narkoleptikern mag zwar für die Entwicklung von Medikamenten hilfreich sein, die umfassende Erforschung des Schlafes und seiner Krankheiten steht weiterhin aus. Gerade Schlafen wird Kindern sehr konfliktbeladen beigebracht. Schlaf bedeutet 16 Armut statt Arbeit Nr. 37/1999, Panorama Zitat Sollte ich tatsächlich unverschuldete Arbeit für das größte Unglück halten, so wie es im Fragebogen der FAZ stand, den Sie zitieren? Nein, dort war durch einen Übertragungsfehler die falsche Antwort gedruckt worden. Natürlich hätte es unverschuldete Armut heißen müssen. Hamburg Ortwin Runde Erster Bürgerm. der Fr. u. Hansest. Hamburg VERANTWORTLICHER REDAKTEUR dieser Ausgabe für Panorama, Regierung,SPD (S.29),Parteien,Affären: Dr.Gerhard Spörl; für Kirche, SPD (S.31),Hauptstadt,RAF,Kriminalität,Sekten: Clemens Höges; für Verkehr,Tennis,Stars,Fussball: Matthias Geyer; für Spiegel des 20.Jahrhunderts: Dr.Dieter Wild; für Trends,Geld,Wirtschaftspolitik,Internet, Affären, Deutsche Bahn, Strom, Volkswagen, Videospiele, Verlage, Produzenten: Gabor Steingart; für Fernsehen, TV-Geschichte, Szene, Debatte, Bestseller,Architektur, Entertainer: Dr. Mathias Schreiber; für Titel: Jürgen Petermann; für Panorama Ausland, Russland, Osttimor, Nahost,Österreich,Grossbritannien,Angola,Kosovo,Chronik: Dr.Olaf Ihlau; für Zeitgeschichte: Dr. Rolf Rietzler; für Prisma, Meteorologie, Archäologie, Raumfahrt: Olaf Stampf; für die übrigen Beiträge: die Verfasser; für Briefe, Register, Personalien,Hohlspiegel, Rückspiegel: Dr. Manfred Weber; für Titelbild: Stefan Kiefer; für Layout: Rainer Sennewald; für Hausmitteilung: Hans-Ulrich Stoldt; Chef vom Dienst: Karl-Heinz Körner (sämtlich Brandstwiete 19, Hamburg) TITELFOTO: Frank P.Wartenberg für den SPIEGEL Testschläfer im Schlaflabor: Der Spukwelt ausgesetzt weiterhin zu häufig, einschlafen zu müssen, Alpträume zu haben und Kampf mit Horrorvisionen vom Schlafvergnügen wird zu wenig berichtet. Bei Narkoleptikern bringt Veränderung von Schlafgewohnheit häufig Besserung, mit genetischer Verursachung lässt sich das ja nicht erklären. Köln Bernd Sammeck Imperative Schlafanfälle sind extrem seltene Ereignisse, die eine differenzierte internistisch-neurologische-epileptologische Abklärung erfordern. Natürlich denkt der normale Arzt auch an Narkolepsie und lässt sie feststellen oder widerlegen. Der normale Arzt darf sich ein wenig schadenfroh trösten, dass den Experten wenigstens der Unterschied von Morpheus (Gott der Träume, Sohn des Schlafgottes Hypnos) und Orpheus (dem schicksalrührenden Sänger und Leierspieler) unbekannt ist und auch Ihnen eine Fehldiagnose unterlaufen ist. Bielefeld Dr. Wilhelm Schwindt Sie haben die Symptome der Narkolepsie gut dargestellt. Ich habe sie in sehr milder Form seit fast 50 Jahren und konnte mich an sie etwas gewöhnen. Das Wesen der Narkolepsie sehe ich ein bisschen anders. Bei den Gesunden gibt es eine sehr dicke Wand zum Unbewussten. Von Alpträumen einmal abgesehen, haben sie dorthin keinen Zugang. Als ich als Kind meine psychischen Erlebnisse den Ärzten gutgläubig schilderte, merkte ich schon, dass sie auch rein gar nichts kapierten. Aber wie sollten die Ärzte es auch verstehen, wenn sie in dieser Materie einfach ignorant sind. Und wenn sie wüssten, dass die Erlebniswelten mit allen nur erdenklichen Gruselkabinetten sehr wohl real sind, würden sie ganz schön die Gänsehaut bekommen. Bei den Narkoleptikern ist die schützende Wand zum Unbewussten durchlässig. Man ist den Einflüssen aus der weniger schönen Spukwelt ziemlich ausgesetzt. Es wird wohl noch mehr als hundert Jahre dauern, bis die Medizin den mechanistischen Realitätsbegriff überwindet. Berlin Dr. J.-Georg Blomeyer d e r s p i e g e l 38/1999 R. FROMMANN / LAIF Bildungspolitischer Karneval Nr. 36/1999, Hochschulen: Professoren-Gehälter nach Leistung Gern hätte ich gelesen, um wie viel niedriger als 10 bis 15 Prozent der Anteil unterdurchschnittlich Dienstbeflissener in anderen Berufsgruppen liegt, um meine Verachtung für die Sippe deutscher Professoren auskosten zu können. Die Aussage zu geschickten Berufungs- und Bleibeverhandlungen suggeriert, dass Bauernschläue die wesentliche Voraussetzung für Mehrfachberufungen sei. Sie unterschlägt die Tatsache, dass Berufungsverfahren eine besonders anspruchsvolle Form der Leistungsüberprüfung darstellen. Ohne Veröffentlichungen von Rang, ohne substanzielle Drittmittel und ohne den praktischen Nachweis der Lehrbefähigung erhält auch im deutschen Beamtenparadies niemand einen Ruf. Hagen Prof. Bernd Krämer Die Leistungen der Hochschulen zwischen den einzelnen Wissenschaften zeigen eine Verschiedenheit, die im linearen Maßstab eines Gehalts durchaus nicht zu bewerten ist. Gemessen an den Kungeleien und Intrigen, die dann außerdem bei einer versuchten Einstufung vorauszusehen sind, muss die mängelbehaftete bisherige Besoldungsregelung als das kleinere Übel erscheinen. Kassel Prof. Dr. W. Meyer-Christian Anatomie-Vorlesung in Lübeck: Das kleinere Übel? Wäre es nicht besser, auf wirklich Bewährtes wie das Hörergeld zurückzugreifen, statt weitere 30 Jahre bildungspolitischen Karneval zu veranstalten? Köln Prof. Dr. Fritz Eggesiecker Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe bitte mit Anschrift und Telefonnummer gekürzt zu veröffentlichen. Einer Teilauflage dieser Ausgabe ist ein Prospekt der Firma Clark Shoes, Bingen, und eine Postkarte der Firma Handelsblatt/Wirtschaftswoche, Düsseldorf, beigeklebt. Die Gesamtauflage dieser Ausgabe enthält eine Beilage der Firma IBM Deutschland, Stuttgart. Einer Teilauflage der Postauflage liegt eine Beilage der Firma Gruner + Jahr/National Geographic, Hamburg, bei. F. HOLLANDER / DIAGONAL

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19 Panorama Deutschland KURDEN Frühe Warnung Der Sturm auf das israelische Generalkonsulat in Berlin durch militante Kurden im Februar dieses Jahres hätte womöglich verhindert werden können: Entgegen den Beteuerungen des Berliner Innensenators Eckard Werthebach hatten die Behörden offenbar doch konkrete Kenntnis davon, dass Kurden nach der Verhaftung ihres Führers Abdullah Öcalan anti-israelische Aktionen planten. Dies geht aus einem vertraulichen Dokument hervor, das im Geheimschutzraum des Berliner Abgeordnetenhauses liegt. Bislang hat Werthebach alle Vorwürfe, Verfassungsschutz, Landeskriminalamt und Polizei hätten das Konsulat besser schützen können, stets von sich gewiesen. Kategorisch erklärte er etwa am 21. Mai, am Abend des 16. Februar, also dem Tag vor der Erstürmung, hätten konkrete Hinweise auf die Gefährdung nicht vorgelegen. Das vertrauliche Dokument die Druckfassung einer elektronisch übermittelten Information des Bremer Verfassungsschutzes an die Berliner Kollegen vom Nachmittag des 16. Februar besagt allerdings etwas anderes. Darin warnt das Landesamt in Bremen, dass ein im PKK/ERNK- Gebiet aktiver Informant der Behörde am Morgen berichtet habe, die Kurden wüssten von der Zusammenarbeit kenianischer, griechischer, amerikanischer und auch israelischer ARIS REUTERS Werthebach,Bergung von Opfern aus dem Berliner Konsulat Dienste bei der Entführung Öcalans. Es seien nun Aktionen nach Guerrilla-Taktik vorgesehen. Obwohl die Warnung der Geheimdienstquelle weit konkreter war als alle anderen Spekulationen, maßen die Berliner ihr keine besondere Bedeutung zu. Bei der Aktion wurden vier Kurden von Israelis erschossen. STEUERN Ärgerlicher Seitenwechsel Ein spektakulärer Coup der Commerzbank empört den hessischen Finanzminister Karlheinz Weimar (CDU). Der bisher für die Bank zuständige Konzernbetriebsprüfer des Frankfurter Finanzamts, Reinhard Henkel, hat die Seiten gewechselt und arbeitet seit dem 1. September für das Kreditinstitut. Henkel, der als hoch qualifizierter Finanzexperte gilt, hatte mit dafür gesorgt, dass die Bank mehrere hundert Millionen Mark Steuern nachzahlen musste (SPIEGEL 22/1996). Der Wechsel des Kontrolleurs zum bisher von ihm geprüften Geldkonzern ist für Weimar ein absolutes Ärgernis. Der Minister, der erst Ende voriger Woche von dem Vorgang erfuhr, will jetzt prüfen, ob der Fall noch rückgängig gemacht werden kann und welche Konsequenzen für die Zukunft zu ziehen sind. Das scheint nötig. Ein weiterer Frankfurter Konzernbetriebsprüfer hat intern erklärt, das von ihm kontrollierte Kreditinstitut habe ihm ein Angebot gemacht. Commerzbank-Zentrale in Frankfurt N. SCHNARR / BAUMGARTEN GRÜNE Präsident Joschka Außenminister Joschka Fischer will sich als Quasi-Parteipräsident an die Spitze der Grünen setzen jedoch ohne das Amt offiziell zu übernehmen. Nach der Wahl in Sachsen bietet Fischer der Partei an, sich in den kommenden zweieinhalb Jahren weit mehr als bisher zu Wahlkampf- und Werbungszwecken zur Verfügung zu halten. Fischer: Ich mache das, aber ich mache das nicht allein. Dafür stellt der Ober-Grüne mehrere Bedingungen: Die Parteisprecherinnen Gunda Röstel und Antje Radcke sollen zurücktreten und durch ein anderes Duo ersetzt werden. Ein Sonderparteitag soll die Aufhebung der Trennung von Amt und Mandat beschließen. Für die Parteispitze wünscht er zudem drei Stellvertreter. Ein Generalsekretär soll die inhaltliche, personelle und strukturelle Reform der Grünen einleiten. Ferner verlangt Fischer eine aus dem Parteiapparat ausgegliederte Wahlkampfzentrale nach SPD-Vorbild. d e r s p i e g e l 38/

20 Panorama Beladung eines Bundeswehr- Tornados Ende März in Piacenza NATO Unzufriedene Sieger Verteidigungsminister Rudolf Scharping muss sich beim Treffen mit seinen Nato-Kollegen in Toronto in dieser Woche auf massiven Druck der USA gefasst machen. Washingtons Wehrminister William Cohen will mit seinen Partnern aus Europa ins Gericht gehen. Kernvorwurf: Die Europäer geben zu wenig Geld für Rüstung aus und gefährden so die Nato-Schlagkraft. Als Lehre aus dem Kosovo-Krieg fordern die Amerikaner von ihren Partnern, die Verteidigungshaushalte dürften nicht weiter schrumpfen. Vielmehr müssten die Europäer mehr Geld investieren, um neue Präzisionswaffen anzuschaffen, ältere Waffensysteme zu modernisieren sowie Forschung und Entwicklung zu forcieren. Es sei ein Unding, dass mangels moderner Funkgeräte die Zuweisung von Zielen an europäische Kampfpiloten nur auf Kanälen möglich war, die von den Serben abgehört werden konnten. Dem deutschen Verteidigungsminister kommen die Forderungen der Amerikaner allerdings insgeheim zupass als Argumentationshilfe bei seinem Kampf gegen Kürzungen des Wehretats. Vertrauliche Analysen der Brüsseler Nato- Zentrale fällen ebenfalls ein düsteres Urteil: Die Europäer allein hätten den Krieg gegen Serben-Führer Slobodan Milo eviƒ nicht führen, geschweige denn gewinnen können. Es sei ein Fehler gewesen, den Einsatz von Bodentruppen in öffentlichen Erklärungen auszuschließen. Die Nato hätte Milo eviƒ vielmehr im Unklaren über einen möglichen Rückgriff auf Kampftruppen lassen sollen. Das hätte den Krieg vermutlich ebenso verkürzt wie eine andere Art der Luftkriegführung. Die Allianz, so die Kritik, hätte sofort durch massive Schläge auf strategische Ziele in Serbien Entschlossenheit demonstrieren sollen, statt zunächst nur einige symbolische Ziele in Belgrad mit Marschflugkörpern anzugreifen. Aber auch die Europäer sind in der Rückschau unzufrieden: Mangels eigener strategischer Aufklärungsmittel wie Satelliten sei eine gleichberechtigte Mitsprache und politische Kontrolle der von den USA beherrschten Zielplanung und so letztlich des gesamten Einsatzes nicht möglich gewesen. AP 20 RECHTSEXTREMISMUS Ausgang für Deckert Die baden-württembergische Justizvollzugsanstalt Bruchsal hat dem Rechtsextremisten und ehemaligen NPD-Vorsitzenden Günter Deckert, 59, Hafterleichterungen zugebilligt. Deckert, der unter anderem wegen Volksverhetzung seit November 1995 einsitzt, darf seit kurzem mehrmals im Monat das Gefängnis verlassen, um seine Familie zu besuchen. Insbesondere bei der Polizei stößt die Vergünstigung auf Unverständnis: Der Holocaust- Leugner habe bisher weder Reue noch Umdenken erkennen lassen. Außerdem hatte Deckert bei seiner Festnahme im November 1995 einem Hauptkommissar mit den Worten gedroht: Sie sind der Erste, den ich eigenhändig totschlage, wenn ich wieder rauskomme. Dann weiß ich wenigstens, warum ich gesessen habe. Offen ist noch, ob sich Deckerts Haftzeit, die im Juni 2000 endet, um weitere fünf Monate verlängern wird. Gegen ein entsprechendes Berufungsurteil des Landgerichts Mannheim von 1998 wegen Beleidigung hatte Deckert Revision eingelegt. Deckert (1995) d e r s p i e g e l 38/1999 AP GESUNDHEIT Von Grund auf neu Im Streit um die Gesundheitsreform fordert der für Sozialpolitik zuständige Unions-Fraktionsvize Hermann Kues, der Gesetzentwurf von Ministerin Andrea Fischer (Grüne) müsse komplett zurückgenommen werden. Erst wenn SPD und Grüne bereit seien, vorbehaltlos und von Grund auf neu zu verhandeln, seien Gespräche zwischen Regierung und Union in Bund und Ländern vorstellbar. Als Bedingungen für eine Einigung nennt Kues eine prozentuale Beteiligung von Patienten an den Kosten für Arzneien sowie die Rückkehr zu der Pauschalabrechnung ärztlicher Leistungen. Ferner müsste der Einfluss der Krankenkassen reduziert werden. Die Union kann im Bundesrat allerdings nicht die komplette Reform blockieren: Die Länder müssen nur im Krankenhausbereich zustimmen.

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