Foto: ICC. Incoterms 2010 Workshop

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1 Foto: ICC Incoterms 2010 Workshop Hennigsdorf, am 4. April 2012

2 Gliederung Historie der Incoterms Warum Incoterms Anwendbarkeit der Incoterms Die Auslegungsregelungen Neuregelungen im Überblick Die E-Klausel Die F-Klauseln Die C-Klauseln Die D-Klauseln Foto: ICC Workshop Incoterms 2010 Hennigsdorf, am 4. April 2012 Seite 2

3 Incoterms Ihr Programm 14:00 h Begrüßung / Vorstellung 14:10 h Warum Incoterms? Abgrenzung zu anderen "Klauseln" 14:20 h Die Anwendbarkeit der Incoterms - Geltung des Auslegungskatalogs im Zusammenhang mit Vertrag, Allgemeinen Geschäftsbedingungen und anderen rechtlichen Regelungen 14:50 h Die Auslegungsregeln (A1-10 gegen B1-10) als wesentlicher Bestandteil der Incoterms 15:30 h Die Neuregelungen der Incoterms 2010 im Überblick 16:00 h Kaffee-Pause 16:15 h Die 11 Incoterms 2010 im Überblick 17:15 h Diskussion / Q&A 18:00 h Ende des Workshops 10 Min. Die E-Klausel (EXW) 15 Min. Die F-Klauseln (FCA, FAS, FOB) 20 Min. Die C-Klauseln (CFR, CIF, CPT, CIP) 15 Min. Die D-Klauseln (DAP, DAT, DDP) Workshop Incoterms 2010 Hennigsdorf, am 4. April 2012 Seite 3

4 Incoterms Historie Die Incoterms International Commercial Terms, International Regulations for the Interpretation of Trade Terms, Règles Internationales pour l'interpretation des Termes Commerciaux sind erstmals 1936 von der Internationalen Handelskammer (ICC/CCI), Paris, als Möglichkeit zur Vereinfachung der Aufteilung aller mit dem Transportgeschäft von grenzüberschreitenden Warenlieferungen zusammenhängenden Risiken vorgestellt worden. Seitdem ist dieses Regelwerk mehrfach überarbeitet worden (1953, 1967, 1976, 1980,1990, 2000 und Gültigkeit seit 1. Januar 2011). Ziel der Neufassungen ist es, Veränderungen, die sich im internationalen Transportwesen ergeben, zeitnah zu berücksichtigen. Heute kommt Sicherheitsaspekten eine immer größer Bedeutung zu und es gilt natürlich auch, der zunehmenden elektronischen Kommunikation im internationalen Handel gerecht zu werden. So berücksichtigte bereits die fünfte Revision der Incoterms die Fassung für den dokumentären Bereich den auch heute noch zunehmenden Einsatz von EDI (Electronic Data Interchange). In der jetzt geltenden Fassung, der siebenten Revision (Fassung 2010), stellen die Incoterms eine weltweit bekannte, geschätzte und akzeptierte Form dar, die genauen Liefer- und Annahmebedingungen zwischen Verkäufer und Käufer in standardisierter Form zu regeln. Workshop Incoterms 2010 Hennigsdorf, am 4. April 2012 Seite 4

5 Incoterms Abkürzungen EXW FOB CIF DAP DDP DAP Documents agains payment COD Cash on delivery CIF Código de Identificación Fiscal F.O.B. Free on board (U.S. foreign trade definitions) FOB IATA-Code für Fort Bragg, Kalifornien Workshop Incoterms 2010 Hennigsdorf, am 4. April 2012 Seite 5

6 Incoterms Regelbereich Durch die Anwendung der Incoterms im Rahmen eines Vertrages über den Verkauf und die Lieferung von Waren werden folgende grundlegenden Festlegungen vorgenommen: wann gelten die Waren als geliefert? wer arrangiert und zahlt den Transport und die Nebenleistungen? wer trägt das Risiko, wenn einzelne Schritte nicht ausgeführt werden können? wer trägt das Transportrisiko (Verlust oder Beschädigung)? Die sich aus Vertragsverletzungen ergebenden Konsequenzen werden ausschließlich durch den Kaufvertrag bzw. durch das auf den Vertrag anzuwendende Recht geregelt. Die Incoterms enthalten keinerlei Festlegungen zu den aus regelwidrigem Verhalten ggf. zu ziehenden Konsequenzen. Sie definieren insofern auch keine Sanktionen. Workshop Incoterms 2010 Hennigsdorf, am 4. April 2012 Seite 6

7 Incoterms Haupt- und Nebenfunktionen Die Hauptfunktionen der Incoterms betreffen die Bestimmung des Kostenübergangs die Bestimmung des Gefahrenübergangs Durch die Nebenfunktionen der Incoterms werden folgende Aspekte berücksichtigt: die Verpflichtung zur Verpackung und Inspektion die Verpflichtung zur Beschaffung von Frachtraum Benachrichtigungspflichten (z. B. über den gebuchten Frachtraum) ggf. das Eindecken einer Transportversicherung die Verpflichtung der Export- und Importabfertigung und damit auch das Risiko der Durchführbarkeit und das Tragen der damit ggf. verbundenen Kosten die Verpflichtung zur Beschaffung von Dokumenten ggf. erforderliche Sicherheitsfreigaben Workshop Incoterms 2010 Hennigsdorf, am 4. April 2012 Seite 7

8 Incoterms verbindliche Vereinbarung Obwohl sich die Incoterms zu einem international sehr breit akzeptierten Standard für eine einfache und eindeutige Lastenverteilung in Bezug auf die Durchführung einer Lieferung entwickelt haben, gelten sie grundsätzlich nicht als Gesetz. Die Incoterms regeln lediglich die Rechte und Pflichten, die sich aus dem Kaufvertrag unmittelbar zwischen Verkäufer und Käufer ergeben. Gegenüber Dritten entstehen durch die Anwendung der Incoterms jedoch keine unmittelbar wirksamen Rechte oder Pflichten. Sich aus einzelnen Klauseln ableitende kaufvertragliche Verpflichtungen (z. B. der Abschluss des Transport- und/oder Versicherungsvertrags) - müssen insofern stets durch eigenständige Vertragsbeziehungen begründet werden. Incoterms werden erst durch ausdrückliche Vereinbarung zum Vertragsbestandteil: Beispiel: The seller undertakes to deliver the contract products DAT Container-Terminal, Gatehouse III, Bremerhaven, according Incoterms 2010 Die vollständige Bezeichnung der Incoterms lautet: Incoterms 2010 rules by the International Chamber of Commerce (CCI) Workshop Incoterms 2010 Hennigsdorf, am 4. April 2012 Seite 8

9 Incoterms Auslegungsregeln Wenn Incoterms vereinbart werden, finden bei Abwesenheit abweichender Vereinbarungen auch die Auslegungsregeln der Incoterms Anwendung. Unter 10 für alle Klauseln gleichen Überschriften werden die Rechte und Pflichten von Verkäufer und Käufer gegenübergestellt. Die Geltung der Auslegungsregeln begründet sich als vereinbarter Handelsbrauch durch den Hinweis auf die Incoterms (entsprechend Art. 9 I CISG) oder als üblicher Handelsbrauch (entsprechend Art. 9 II CISG). Bei der Verwendung von Incoterms sollte größter Wert darauf gelegt werden, dass die Klausel auch zum vorgesehenen Transportmittel passt. FAS, FOB, CFR und CIF sind nur für See- und Binnenschiffstransporte ausgelegt und ausdrücklich nicht für Containerverkehre geeignet. Die übrigen sieben Klauseln EXW, FCA, CPT, CIP, DAT, DAP und DDP können uneingeschränkt für alle Transportarten und Beförderungsmittel geeignet. Die Incoterms werden stets zusammen mit einer (möglichst genauen) Ortsbezeichnung verwendet. Bei Verwendung der E-, F- und D-Klauseln ist dies der Lieferort (der gleichzeitig auch Abnahmeort ist). Bei der Verwendung von C-Klauseln ist immer der Abnahmeort (der nicht identisch mit dem Lieferort ist) zu benennen. Wichtig: nur die englische Textfassung der Incoterms ist rechtsverbindlich. Workshop Incoterms 2010 Hennigsdorf, am 4. April 2012 Seite 9

10 Incoterms dispositive Auslegungsregeln Die Anwendung der Auslegungsregeln zu den Incoterms können verändert werden. Sie sind immer dann dispositiv, wenn die Vertragsparteien entsprechende Vereinbarungen darüber treffen oder sich aus den Allgemeinen Geschäftsbedingungen abweichende Regelungen ergeben. Bei internationalen Geschäften sollten AGBn grundsätzlich zum dezidierten Vertragsgegenstand gemacht werden nach deutschem Recht würde ein unwidersprochener Verweis auf die AGBn (ggf. Einsichtmöglichkeit) genügen. Grundsätzlich gilt in Bezug auf die Regelstrenge folgende Reihenfolge: Vertrag AGBn Incoterms (und Auslegungsregeln) anwendbares Recht abnehmende Regelstrenge Workshop Incoterms 2010 Hennigsdorf, am 4. April 2012 Seite 10

11 Incoterms 2010 Mit der Neufassung passen sich die Incoterms den Entwicklungen in der Praxis des internationalen Handels an. Einflussfaktoren sind insbesondere: die starke Zunahme und fortschreitende Entwicklungen im Bereich der Containerverkehre und der Transporttechniken allgemein der stark wachsender Bedarf für eine elektronische Dokumentation die stetig höher werdende Sicherheitsanforderungen er wachsende Bedarf, die Incoterms auch bei nationalen Lieferungen einzusetzen Die Anwendung der Incoterms 2010 wird von der ICC seit 1. Januar 2011 empfohlen. Die Verwendung älterer Versionen ist möglich und bleibt auch weiterhin zulässig. Wichtig ist jedoch, dass eine eindeutige Vereinbarung darüber getroffen wird, welche Fassung der Incoterms angewendet werden soll. Beispiel: Wenn in einem Vertrag im Juli 2010 die Anwendung der Incoterms 2000 verabredet wurde, die Lieferung aber erst im Jahr 2011 erfolgt, gelten für diese Lieferung die Regelungen der Incoterms Die Vertragsparteien hätten sich aber auch nachträglich noch darauf verständigen können die Fassung der Incoterms 2010 anzuwenden also quasi ein update des Vertrages vorzunehmen). Workshop Incoterms 2010 Hennigsdorf, am 4. April 2012 Seite 11

12 Incoterms 2010 Systematik Die Incoterms 2010 umfassen 11 Klauseln (vorher 13 Klauseln), die sich untereilen lassen in 2 unterschiedliche Transportgruppen - alle Transportarten - Haupttransport per See- oder Binnenschiff 4 unterschiedliche Systemgruppen - E-Klausel (Abholklausel, Käufer trägt praktisch alle Lasten) - F-Klauseln (Absendeklauseln, Käufer trägt den Haupttransport) - C-Klauseln (Absendeklauseln, Verkäufer trägt den Haupttransport) - D-Klauseln (Ankunftsklauseln, Verkäufer trägt auch Lasten bei Ankunft) Workshop Incoterms 2010 Hennigsdorf, am 4. April 2012 Seite 12

13 Incoterms 2010 Transportgruppen Klauseln für für alle alle Transportarten: EXW -Ex -Ex works FCA -- Free carrier CPT CIP CIP -- Carriage paid to to -- Carriage and and insurance paid to to DAT -- Delivered at at terminal DAP -- Delivered at at place DDP -- Delivered duty paid Klauseln nur nur für für den den See- und Binnenschiffsverkehr: FAS -- Free alongside ship FOB -- Free on on board CFR -- Cost and and freight CIF CIF -- Cost, insurance and and freight Workshop Incoterms 2010 Hennigsdorf, am 4. April 2012 Seite 13

14 Incoterms 2010 Systemgruppen Incoterms 2010 Incoterms 2000 Beschreibung EXW EXW Ex works FCA FCA Free carrier FAS FAS Free alongside ship FOB FOB Free on board CPT CPT Carriage paid to CIP CIP Carriage and insurance paid to CFR CFR Cost and freight CIF CIF Cost, insurance and freight DDP DDP Delivery duty paid DAT Delivered at terminal DAP Delivered at place DAF Delivered at frontier DES Delivered ex ship DEQ Delivered ex quay DDU Delivered duty unpaid Workshop Incoterms 2010 Hennigsdorf, am 4. April 2012 Seite 14

15 Incoterms 2010 Ein- & Zweipunkt-Klauseln Berlin Bremen Houston Dallas E-Klausel F-Klauseln C-Klauseln D-Klauseln Die Incoterms lassen sich in Ein- und Zweipunkt-Klauseln unterscheiden. Bei den Einpunkt-Klauseln (E-, F- und D-Klauseln) sind Liefer- und Abnahmeort identisch. An diesem Ort findet immer auch der Gefahrübergang vom Verkäufer zum Käufer statt. Bei den Zweipunkt-Klauseln (C-Klauseln) sind Liefer- und Abnahmeort nicht identisch. Der Gefahrübergang findet jedoch immer am Lieferort statt. Dementsprechend trägt der Käufer bei allen Zweipunkt-Klauseln immer das Risiko für den eigentlichen Haupttransport. Workshop Incoterms 2010 Hennigsdorf, am 4. April 2012 Seite 15

16 Institute Cargo Clauses - Bedeutung Die Institute Cargo Clauses (ICC) werden als Transportversicherungsbedingungen, Policenformen und Klauseln von der International Underwriting Association of London (IUA) herausgegeben. Sie beziehen sich auf die Versicherung bestimmter Risiken im Außenhandel, insbesondere für den Seetransport, aber auch für Landtransportrisiken. ICC/A ICC/B ICC/C bietet den höchsten Versicherungsschutz (All-Risk) bietet Deckung für ausdrücklich genannten Risiken (Named-Peril-Prinzip) (Gefahren 1-11 nach der Gefahrenliste der ICC nächste Folie) bietet einen Mindestversicherungsschutz gegen ausdrücklich genannte Schadensereignisse, für genannte Schadenereignisse, wie z.b. Große Haverei, Feuer, Strandung, Transportmittelunfall, Seebeben usw. (Named- Peril-Prinzip) (Gefahren 1-7 nach der Gefahrenliste der ICC nächste Folie) Der im Rahmen der Incoterms CIF und CIP durch den Verkäufer zu besorgende Mindesttransportversicherungsschutz bezieht sich auf die Institute Cargo Clause C der schwächsten der drei Klauseln. Im Zusammenhang mit Dokumentenakkreditiven enthält nimmt Art. 34 f ERA indirekte Bezug auf ICC/C (Mindestbetrag, auf den die in einem Versicherungsdokument angegebene Versicherungsdeckung lauten muss). Die ICC werden von Banken und Versicherungsgesellschaften weltweit als Standard verwendet. Workshop Incoterms 2010 Hennigsdorf, am 4. April 2012 Seite 16

17 Institute Cargo Clauses - Gefahrenliste Gefahrenliste der Institute Cargo Clauses 1. Feuer und Explosion 2. Stranden, Aufgrundlaufen, Kentern 3. Überschlagen und Entgleisen von Landtransportmitteln 4. Kollision oder Berühren des Transportmittels mit anderen Gegenständen, ausgenommen Wasser 5. Entladen von Gütern in einem Nothafen 6. Aufopferung und Seewurf bei der Großen Haverei 7. Beiträge zur Großen Haverei und Bergungskosten umfassen z.b. Überbordspülen, Erdbeben, Vulkanausbruch, Blitzschlag, sowie Eindringen von See- und Flusswasser in das Transportmittel, den Container oder den Lagerplatz. ICC/A ICC/B ICC/C All Risks Gefahren der vorstehenden Liste (Named Peril-Prinzip) Risk der vorstehenden Liste (Named Peril-Prinzip) Workshop Incoterms 2010 Hennigsdorf, am 4. April 2012 Seite 17

18 Weitere Institute Clauses Über die durch die Institute Cargo Clauses abgedeckten Risiken hinaus können durch die folgenden Clauses weitere Risiken abgedeckt werden: Institute War Clauses: im Cargo-Bereich als Zusatzversicherung gegen Kriegsrisiken Institute Strike Clauses: im Cargo-Bereich als Zusatzversicherung gegen die durch Streik entstehenden Gefahren Malicious Damage Clauses: als Absicherung gegen Schäden durch mutwillige Beschädigung oder Zerstörung Institute Commodity Trade Clauses: Warentransportversicherungsbedingungen, die für bestimmte Versandarten oder Handelsgüter vorgesehen sind wie zum Beispiel Kühl-, Luft- oder Seeguttransporte, Transporte von Erdöl, Holz, Uran usw. Workshop Incoterms 2010 Hennigsdorf, am 4. April 2012 Seite 18

19 Incoterms 2010 Auslegungshinweise A1/B1 (2000): Lieferung vertragsgemäßer Ware / Zahlung des Kaufpreises (2010): Allgemeine Verpflichtungen des Verkäufers / Käufers A2/B2 (2000): Lizenzen, Genehmigungen und Formalitäten (2010): Lizenzen, Genehmigungen, Sicherheitsfreigaben und andere Formalitäten A3/B3 (2000): Beförderungs- und Versicherungsverträge (2010): Beförderungs- und Versicherungsverträge A4/B4 (2000): Lieferung / Abnahme (2010): Lieferung / Übernahme A5/B5 (2000): Gefahrenübergang (2010): Gefahrenübergang Workshop Incoterms 2010 Hennigsdorf, am 4. April 2012 Seite 19

20 Incoterms 2010 Auslegungshinweise A6/B6 (2000): Kostenteilung (2010): Kostenverteilung A7/B7 (2000): Benachrichtigung des Käufers / Verkäufers (2010): Benachrichtigungen an den Käufer / Verkäufer A8/B8 (2000): Liefernachweise, Transportdokumente oder entsprechende elektronische Mitteilungen (2010): Transportdokument / Liefernachweis A9/B9 (2000): Prüfung - Verpackung - Kennzeichnung / Prüfung der Ware (2010): Prüfung - Verpackung - Kennzeichnung / Prüfung der Ware A10/B10 (2000): sonstige Verpflichtungen (Ein-, Aus- und Durchfuhr) (2010): Unterstützung bei Informationen und damit verbundene Kosten (Ein- und Ausfuhr, Transport, Sicherheit) Workshop Incoterms 2010 Hennigsdorf, am 4. April 2012 Seite 20

21 Incoterms 2010 Auslegungshinweise (FOB) Workshop Incoterms 2010 Hennigsdorf, am 4. April 2012 Seite 21

22 Incoterms 2010 Auslegungshinweise (FOB) Workshop Incoterms 2010 Hennigsdorf, am 4. April 2012 Seite 22

23 Incoterms 2010 Auslegungshinweise (FOB) Workshop Incoterms 2010 Hennigsdorf, am 4. April 2012 Seite 23

24 Incoterms 2010 Auslegungshinweise (FOB) Workshop Incoterms 2010 Hennigsdorf, am 4. April 2012 Seite 24

25 Incoterms 2010 Auslegungshinweise (FOB) Workshop Incoterms 2010 Hennigsdorf, am 4. April 2012 Seite 25

26 Incoterms 2010 Auslegungshinweise (FOB) Workshop Incoterms 2010 Hennigsdorf, am 4. April 2012 Seite 26

27 Incoterms 2010 Auslegungshinweise (FOB) Workshop Incoterms 2010 Hennigsdorf, am 4. April 2012 Seite 27

28 Incoterms 2010 Auslegungshinweise (FOB) Workshop Incoterms 2010 Hennigsdorf, am 4. April 2012 Seite 28

29 Incoterms 2010 Auslegungshinweise (FOB) Workshop Incoterms 2010 Hennigsdorf, am 4. April 2012 Seite 29

30 Incoterms 2010 was ist neu? Vier Klauseln wurden gegenüber der der Fassung 2000 gestrichen: DAF Delivered at at frontier DES Delivered ex ex ship DEQ Delivered ex ex quay DDU Delivered duty unpaid Zwei Klauseln sind bei bei den den Incoterms 2010 neu neu hinzugekommen: DAP Delivered at at place DAT Delivered at at terminal Workshop Incoterms 2010 Hennigsdorf, am 4. April 2012 Seite 30

31 Incoterms 2010 was ist neu? Reduzierung auf 11 Klauseln (gegenüber vormals 13) Neu sind die Klauseln DAP (Delivered at place) und DAT (Delivered at terminal). Die Klauseln DAF, DES, DEQ und DDU sind entfallen. Die Incoterms 2010 enthalten die klare Empfehlung, die Ladestelle bzw. Hausadresse möglichst genau anzugeben (statt einer bisher meist nur sehr allgemeinen Ortsangabe). Jede Klausel wird durch eine erweiterte guidance note erläutert. Die Auslegungsregeln sind sprachlich überarbeitet und klarer gefasst worden ( take delivery in B4). Für die Klauseln FOB, CFR und CIF gilt aus Praktikabilitätsgründen nicht mehr das Überschreiten der Schiffsreling als Zeitpunkt der Lieferung (Lieferort); die Ware gilt als geliefert, sobald sie sich an Bord befindet. Die Incoterms 2010 werden erstmals und ausdrücklich auch auf nationale Kaufverträge für anwendbar erklärt (bislang bezog sich die Anwendbarkeit auf grenzüberschreitende Kaufverträge). Workshop Incoterms 2010 Hennigsdorf, am 4. April 2012 Seite 31

32 Incoterms 2010 was ist neu? Die Gleichstellung der Kommunikation in elektronischer Form gegenüber derjenigen in Papierform durch eine für alle Klauseln gleichlautende Formulierung in A1/B1 der Auslegungsregeln (es wird nicht mehr definiert, welche Dokumente durch elektronische Mitteilungen ersetzt werden können). Die Incoterms 2010 berücksichtigen die in den Institute Cargo Clauses vollzogenen Änderungen (Informationspflichten zu den Beförderungs- und Versicherungsverträgen werden jetzt nicht mehr in A10/B10 sondern detaillierter unter A3/B3 erläutert. Eine klare Festlegung dazu, wer für die Sicherheitsfreigabe (security clearance) und die Beibringung der hierfür notwendigen Informationen zuständig ist in A2/B2. Deutliche Erweiterung der allgemeinen Informationspflichten in A10/B10. Die genauere Festlegung der Verteilung von Umschlag- und Handlingkosten für die Klauseln CPT, CIP, CFR, CIF, DAT, DAP und DDP. Die Verschaffung versandter Waren wird der Verpflichtung gleichgestellt, die Waren tatsächlich zu versenden (Kettengeschäfte/ string sales mit schwimmender Ware bei Anwendung der dafür vorgesehenen Klauseln FAS, FOB, CFR und CIF). Die Auslegungsregeln tragen unter A8 jetzt die Bezeichnung Transportdokument ; gemeint ist jeder geeignete Liefernachweis (bei EXW, FCA, FAS und FOB kann es sich bei dem Transportdokument lediglich um eine Empfangsbestätigung handeln). Workshop Incoterms 2010 Hennigsdorf, am 4. April 2012 Seite 32

33 Incoterms 2010 was ist neu? Bei DDP obliegen jetzt die aus pre-shipment inspections resultierenden Verpflichtungen / Kosten dem Verkäufer (lagen bisher beim Käufer). Die C- und D-Klauseln enthalten in Bezug auf Versicherungsverträge unter A3/B3 deutlich erweiterte Verpflichtungen zur Informationsbeschaffung und deren Übermittlung. Bei der Klausel EXW ist das voraussichtlich verwendete Beförderungsmittel nicht mehr alleinig ausschlaggebend für die Art der Verpackung; maßgeblich ist, welche spezifischen Verpackungsanforderungen der Käufer dem Verkäufer vor Vertragsabschluss mitgeteilt (notifiziert) hat, sofern diese unwidersprochen geblieben sind (A9/B9). EXW sieht in der neuen Fassung nicht mehr vor, dass die Lieferung mangels einer Vereinbarung über die Zeit, in der für die Lieferung üblichen Zeit zur Verfügung zu stellen ist. Auch die Incoterms 2010 treffen keine Festlegung über die Verantwortlichkeiten der Vertragsparteien zur Verstauung der Waren innerhalb von Containern. Entsprechende Regelungen sollten daher in den Kaufvertrag aufgenommen werden! Workshop Incoterms 2010 Hennigsdorf, am 4. April 2012 Seite 33

34 Angebote einholen Um mehrere Angebote auf einfache Weise vergleichen zu können, sollte bei deren Anforderung immer die gleiche Lieferklausel vorgegeben werden. Empfehlung: Verkäufer und Käufer sollten das Transportgeschäft möglichst fair untereinander aufteilen. Bei einer Lieferung DAT, DAP oder CIF sorgt der Verkäufer dafür, dass die Ware sein Land reibungslos verlässt und er organisiert den Haupttransport; der Käufer ist dann bereits ab Grenze Zielland für alles Weitere verantwortlich insbesondere auch für die Einfuhrverzollung. Diese Vorgehensweise kann als für beide Seiten fair, gelten, weil Käufer und Verkäufer sich jeweils nur mit den Regelungen ihres eigenen Landes auseinandersetzen müssen. Tipp: Immer auch den eigenen Personalaufwand für die Koordinierung von Transportleistungen berücksichtigen. Merke: Egal welche Lieferklausel verabredet wird: letztlich trägt der Käufer immer die Kosten für Transport und Versicherung! Workshop Incoterms 2010 Hennigsdorf, am 4. April 2012 Seite 34

35 Incoterms 2010 Überblick Verpflichtung zur transportgerechten Verpackung und Kennzeichnung der Ware Sitz des Verkäufers... Sitz des Käufers Ausübung / Art der Exportfreimachung Haupttransport Kosten Veranlassung / Art Gefahr Transit Importfreimachung Lieferhandlung Besonderheiten EXW V K K K K K K FCA V V K K K K K 2 Varianten f. Lieferung FAS V V K K / Schiff K K K FOB V V K K / Schiff K K K CPT V V V V K K K CIP V V V V K K K Minimal- Versicherung CFR V V V V / Schiff K K K CIF V V V V / Schiff K K K Minimal- Versicherung DAP V V V V V V K DAT V V V V V V K Verkäufer entlädt DDP V V V V V V V Lieferort Abnahmeort Übergabe der Ware Zurverfügungstellung der Ware Workshop Incoterms 2010 Hennigsdorf, am 4. April 2012 Seite 35

36 Pflichtenverteilung (I) Workshop Incoterms 2010 Hennigsdorf, am 4. April 2012 Seite 36

37 Pflichtenverteilung (II) Workshop Incoterms 2010 Hennigsdorf, am 4. April 2012 Seite 37

38 Incoterms EXW Lieferort / Risikoübergang Verkäufer Käufer Abnahmeort dem Käufer verladebereit zur Verfügung stellen EXW Ex Ex works (Ab (Ab Werk -- benannter Abnahmeort) Der Der Verkäufer muss die die Ware in in vertragsgemäßem Zustand am am benannten Ort Ort (Werk, Lager etc.) verpackt, ohne Exportfreimachung und und unverladen zur zur Verfügung stellen. Transport: jede Transportart, auch multimodal; zuständig ist ist der der Käufer Versicherung: keine Verpflichtung des des Verkäufers die die Ware zu zu versichern Lieferung: transportgerecht verpackt am am benannten Ort Ort bereit stellen Be-/Entladung :: der der Käufer muss die die Ware selbst verladen (sonst FCA) Besonderheiten: der der Verkäufer muss die die Ware in in der der für für die die Transportart geeigneten Weise verpacken und und kennzeichnen, es es sei sei denn, der der Käufer hat hat bis bis Vertragsschluss besondere Anforderung geäußert. Der Der Gefahrübergang erfolgt sobald Ware zur zur Verfügung gestellt wurde! Workshop Incoterms 2010 Hennigsdorf, am 4. April 2012 Seite 38

39 Incoterms FCA Lieferort / Risikoübergang Verkäufer Käufer beim Verkäufer verladen übergeben Abnahmeort beim Frachtführer entladebereit zur Verfügung stellen FCA Free carrier (Frei Frachtführer -- benannter Abnahmeort) Der Der Verkäufer muss die die Ware je je nach Übergabeort dem Frachtführer vertragsgemäß,, für für den den Export frei frei gemacht und und verladen übergeben oder zur zur Verfügung stellen. Alle Alle weiteren Verpflichtungen und und Kosten ab ab diesem Zeitpunkt obliegen dem Käufer. Transportart: jede Transportart, auch multimodal, zuständig ist ist der der Käufer Versicherung: keine Verpflichtung des des Verkäufers die die Ware zu zu versichern Lieferung: je je nach Übergabeort erfolgt Übergabe oder Zurverfügungstellung Be-/Entladung: der der Verkäufer verlädt und und übergibt bzw. stellt zur zur Verfügung Besonderheiten: der der genauen Beschreibung des des Abnahmeortes kommt bei bei FCA besondere Bedeutung zu. zu. Da Da der der Käufer ab ab diesem Zeitpunkt alle alle Risiken trägt, sollte er er sich sich entsprechend absichern. Workshop Incoterms 2010 Hennigsdorf, am 4. April 2012 Seite 39

40 Incoterms FAS Lieferort / Risikoübergang Verkäufer Käufer längsseits zur Verfügung stellen Abnahmeort FAS Free alongside ship (Frei Längsseite Schiff -- benannter Verschiffungshafen) Der Der Verkäufer stellt die die Ware vertragsgemäß, für für die die Ausfuhr frei frei gemacht, auf auf sein Risiko und und seine Kosten längsseits des des Schiffes zur zur Verfügung. Transport: nur nur See- oder Binnenschiffstransporte (für (für Container ungeeignet; besser FCA); der der Käufer muss den den Transport besorgen Versicherung: keine Verpflichtung des des Verkäufers die die Ware zu zu versichern Lieferung: der der Verkäufer muss die die Ware längsseits des des Schiffes zur zur Verfügung stellen Be-/Entladung: i. i. d. d. R. R. wird die die Ware direkt vom Beförderungsmittel zu zu Lasten des des Käufers an an Bord des des Schiffes verladen (keine eindeutige Regel) Besonderheiten: Verschaffen verschiffter Ware ist ist gleichwertig ( string sales ) Workshop Incoterms 2010 Hennigsdorf, am 4. April 2012 Seite 40

41 Incoterms FOB Lieferort / Risikoübergang Verkäufer Käufer an Bord übergeben Abnahmeort FOB Free on on board (Frei an an Bord -- benannter Verschiffungshafen) Der Der Verkäufer muss die die Ware vertragsgemäß, für für die die Ausfuhr frei frei gemacht, auf auf sein Risiko und und seine Kosten an an Bord des des Schiffes übergeben. Transport: nur nur See- oder Binnenschiffstransporte (für (für Container ungeeignet ;; besser FCA); der der Käufer muss den den Transport besorgen Versicherung: keine Verpflichtung des des Verkäufers die die Ware zu zu versichern Lieferung: der der Verkäufer muss die die Ware an an Bord des des Schiffes übergeben; Be-/Entladung: die die on-board -Verladung geht zu zu Lasten des des Verkäufers Besonderheiten: Risikoübergang nicht mehr überqueren der der Reling ; Verschaffen verschiffter Ware ist ist gleichwertig ( string sales ) Workshop Incoterms 2010 Hennigsdorf, am 4. April 2012 Seite 41

42 Incoterms CPT Lieferort / Risikoübergang Verkäufer dem Frachtführer übergeben Entladekosten werden je nach Transportvertrag verteilt Abnahmeort Käufer CPT Carriage paid to to (Frachtfrei -- benannter Abnahmeort) Der Der Verkäufer muss die die Ware in in vertragsgemäßem Zustand und und exportfrei an an den den Frachtführer übergeben und und den den Transportvertrag bis bis zum Abnahmeort abschließen. Transportart: jede Transportart, auch multimodal (auch Seecontainer), zuständig ist ist der der Verkäufer Versicherung: keine Verpflichtung des des Verkäufers die die Ware zu zu versichern Lieferung: die die Übergabe erfolgt an an den den Frachtführer Be-/Entladung: Beladungskosten sind Verkäufersache (ggf. auch Entladekosten) Besonderheiten: Zweipunkt-Klausel; Liefer- und und Abnahmeort möglichst genau bestimmen. Der Der Käufer sollte das das Transportrisiko, da da dieses zu zu seinen Lasten geht, versichern! Workshop Incoterms 2010 Hennigsdorf, am 4. April 2012 Seite 42

43 Incoterms CIP Lieferort / Risikoübergang Verkäufer dem Frachtführer übergeben; Minimalversicherung Entladekosten werden je nach Transportvertrag verteilt Abnahmeort Käufer CIP CIP Carriage and and insurance paid to to (Frachtfrei versichert -- benannter Abnahmeort) Der Der Verkäufer muss die die Ware in in vertragsgemäßem Zustand und und für für den den Export frei frei gemacht an an den den Frachtführer übergeben und und die die Transport- und und Versicherungsverträge bis bis zum Abnahmeort abschließen. Transportart: jede Transportart, auch multimodal (auch Seecontainer), zuständig ist ist der der Verkäufer Versicherung: der der Verkäufer muss den den Transport versichern (Mindestdeckung) Lieferung: Übergabe an an den den Frachtführer Be-/Entladung: Beladungskosten sind Verkäufersache (ggf. auch Entladekosten) Besonderheiten: Zweipunkt-Klausel; Liefer- und und Abnahmeort möglichst genau bestimmen; die die Versicherung erfolgt zu zu Gunsten des des Käufers! Workshop Incoterms 2010 Hennigsdorf, am 4. April 2012 Seite 43

44 Incoterms CFR Lieferort / Risikoübergang Verkäufer an Bord übergeben Entladekosten werden je nach Transportvertrag verteilt Käufer Abnahmeort Zielhafen CFR Cost and and freight (Kosten und Fracht -- benannter Zielhafen) Der Der Verkäufer muss die die Ware in in vertragsgemäßem Zustand und und für für den den Export frei frei gemacht an an Bord des des Schiffes im im Abgangshafen übergeben (oder dem Käufer diese verschaffen) und und für für den den Transportvertrag bis bis zum Zielhafen // Abnahmeort sorgen. Transport: nur nur See- oder Binnenschiffstransporte (für (für Container ungeeignet!) Versicherung: keine Verpflichtung des des Verkäufers die die Ware zu zu versichern Lieferung: Übergabe an an Bord des des Schiffes im im Abgangshafen Be-/Entladung: Beladungskosten sind Verkäufersache (ggf. auch Entladekosten) Besonderheiten: Risikoübergang nicht mehr überqueren der der Reling ; Zweipunkt- Klausel nur nur Schiffstransporte; Liefer- und und Abnahmeort möglichst genau bestimmen; für für Container besser CPT wählen. Workshop Incoterms 2010 Hennigsdorf, am 4. April 2012 Seite 44

45 Incoterms CIF Lieferort / Risikoübergang Verkäufer an Bord übergeben; Minimalversicherung Entladekosten werden je nach Transportvertrag verteilt Käufer Abnahmeort Zielhafen CIF CIF Cost, insurance and and freight (Kosten, Versicherung und Fracht -- Zielhafen) Der Der Verkäufer muss die die Ware in in vertragsgemäßem Zustand an an Bord im im Abgangshafen übergeben und und für für die die Transport -und Versicherungsverträge bis bis zum Zielhafen sorgen. Transport: nur nur See- oder Binnenschiffstransporte (für (für Container ungeeignet!) Versicherung: Verkäufer muss den den Seetransport versichern (Mindestdeckung) Lieferung: Übergabe an an Bord des des Schiffes im im Abgangshafen Be-/Entladung: Beladungskosten sind Verkäufersache (ggf. auch Entladekosten) Besonderheiten: Risikoübergang nicht mehr überqueren der der Reling ; Zweipunkt- Klausel nur nur Schiffstransporte (für (für Container besser CIP CIP wählen); Liefer- und und Abnahmeort möglichst genau bestimmen; Verschaffen ist ist gleichwertig; die die Versicherung erfolgt zu zu Gunsten des des Käufers! Workshop Incoterms 2010 Hennigsdorf, am 4. April 2012 Seite 45

46 Incoterms DAP Lieferort / Risikoübergang Verkäufer Käufer dem Käufer entladebereit zur Verfügung stellen Abnahmeort DAP Delivered at at place (Geliefert -- benannter Abnahmeort) Der Der Verkäufer stellt die die Ware zur zur Ausfuhr frei frei gemacht auf auf sein Risiko und und seine Kosten vertragsgemäß und und abladebereit am am benannten Abnahmeort zur zur Verfügung. Transport: jede Transportart, auch multimodal (auch Seecontainer), zuständig ist ist der der Verkäufer Versicherung: keine Verpflichtung des des Verkäufers die die Ware zu zu versichern Lieferung: der der Verkäufer muss die die Ware am am Abnahmeort zur zur Verfügung stellen Be-/Entladung: das das Abladen am am Abnahmeort obliegt dem Käufer Besonderheiten: DAP sieht keine Verpflichtung des des Verkäufers für für die die Freimachung des des Imports der der Ware vor vor (im (im Gegensatz zu zu DDP) Workshop Incoterms 2010 Hennigsdorf, am 4. April 2012 Seite 46

47 Incoterms DAT Lieferort / Risikoübergang Verkäufer Käufer dem Käufer entladen zur Verfügung stellen Abnahmeort DAT Delivered at at terminal (Geliefert Terminal -- benannter Abnahmeort) Der Der Verkäufer muss die die Ware in in vertragsmäßigem Zustand und und für für den den Export frei frei gemacht am am vereinbarten Abnahmeort entladen zur zur Verfügung stellen und und den den Transportvertrag bis bis dort dort abschließen. Transport: jede Transportart, auch multimodal (auch Seecontainer), zuständig ist ist der der Verkäufer Versicherung: keine Verpflichtung des des Verkäufers die die Ware zu zu versichern Lieferung: der der Verkäufer muss die die Ware am am Abnahmeort zur zur Verfügung stellen Be-/Entladung: der der Verkäufer muss die die Ware am am Abnahmeort entladen Besonderheiten: DAT eignet sich sich insbesondere für für Container-Verkehre. Der Der Käufer sollte besonderen Wert auf auf passenden Weitertransport legen! Workshop Incoterms 2010 Hennigsdorf, am 4. April 2012 Seite 47

48 Incoterms DDP Lieferort / Risikoübergang Verkäufer Käufer dem Käufer entladebereit zur Verfügung stellen Abnahmeort DDP Delivered duty paid (Geliefert verzollt -- benannter Abnahmeort) Der Der Verkäufer stellt die die Ware vertragsgemäß, für für die die Aus- und und Einfuhr frei frei gemacht, auf auf sein Risiko und und seine Kosten und und abladebereit am am Abnahmeort zur zur Verfügung. Transportart: jede Transportart, auch multimodal (auch Seecontainer), zuständig ist ist der der Verkäufer Versicherung: keine Verpflichtung des des Verkäufers die die Ware zu zu versichern Lieferung: der der Verkäufer muss die die Ware für für die die Aus- und und Einfuhr frei frei gemacht am am Abnahmeort zur zur Verfügung stellen Be-/Entladung: das das Abladen am am Abnahmeort obliegt dem Käufer Besonderheiten: DDP stellt die die Maximalverpflichtung des des Verkäufers dar. dar. Die Die Verzollung im im Zielland kann für für den den Verkäufer problematisch sein! Workshop Incoterms 2010 Hennigsdorf, am 4. April 2012 Seite 48

49 Incoterms Publikationen Incoterms 2010 englisch-deutsch ICC Publikationsnummer 715 ED ISBN ,34 EUR 3,60 EUR Porto/Verpackung 2,87 EUR (7% Mwst.) 43,81 EUR Endpreis oder Workshop Incoterms 2010 Hennigsdorf, am 4. April 2012 Seite 49

50 Incoterms Publikationen Incoterms 2010 Kommentierung für die Praxis inklusive offiziellem Regelwerk deutsch (Regelwerk deutsch-englisch) ICC Publikationsnummer 715/1D ISBN ,79 EUR 3,60 EUR Porto/Verpackung 3,46 EUR (7% Mwst.) 52,85 EUR Endpreis oder Workshop Incoterms 2010 Hennigsdorf, am 4. April 2012 Seite 50

51 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Dipl.-Ing. Christian Treichel Berlin Partner GmbH Ludwig Erhard Haus Fasanenstraße Berlin - Germany fon mob fax mail web Workshop Incoterms 2010 Hennigsdorf, am 4. April 2012 Seite 51

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