Thema im Monat April 2014: Steuerhinterziehung: Kavaliersdelikt oder Sozialbetrug?

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Thema im Monat April 2014: Steuerhinterziehung: Kavaliersdelikt oder Sozialbetrug?"

Transkript

1 Kostenloses Unterrichtsmaterial für die Sekundarstufe II Diese Arbeitsblätter sind ein kostenloser Service für die Oberstufe und erscheinen jeden ersten Donnerstag im Monat. Sie beleuchten ein aktuelles Thema aus der ZEIT, ergänzt durch passende Arbeitsanregungen zur praktischen Umsetzung im Unterricht. In Zusammenarbeit mit: Thema im Monat April 2014: Steuerhinterziehung: Kavaliersdelikt oder Sozialbetrug? Getrickst, gebunkert und gelogen: Die aktuellen Fälle von Steuerhinterziehung bei Prominenten haben das Bewusstsein für die Steuermoral geschärft. Neben politisch-juristischen Konsequenzen wie schärferen Kontrollen und höheren Strafen wird auch über die Verantwortung des demokratischen Staatsbürgers debattiert. Brauchen wir eine neue Ethik des Gemeinwohls, ein modernes»zoon politikon«? In dieser Unterrichtseinheit beschäftigen sich Ihre Schüler mit der grundlegenden Bedeutung von Steuern für einen modernen Sozialstaat. Sie erstellen Kriterien für die Legitimation und Akzeptanz von Steuern und Abgaben, reflektieren ihr eigenes Verhältnis zum Staat und erörtern das ethisch-juristische Dilemma, wenn Steuerbetrüger durch Selbstanzeigen straffrei ausgehen. Inhalt: 2 Einleitung: Thema und Lernziele 3 Arbeitsblatt 1: Steuerhinterziehung: Wer nicht zahlt, wird gehäutet 8 Arbeitsblatt 2: Grenzen der Moral 13 Internetseiten zum Thema

2 »ZEIT für die Schule«-Arbeitsblätter Steuerhinterziehung: Kavaliersdelikt oder Sozialbetrug? 2 Einleitung: Thema und Lernziele Schwarzgeld in der Schweiz gebunkert, bei der Steuererklärung getrickst: Steuerbetrug ist keineswegs nur ein Phänomen von EU-Krisenländern und Bananenrepubliken, sondern auch in Deutschland Alltag. Das ist nicht neu, und eigentlich weiß es auch jeder aber jahrzehntelang hat man erstaunlich wenig darüber gesprochen. Eher waren es Hartz-IV-Empfänger oder Asylbewerber, die öffentlich als Sozial-schmarotzer angeprangert wurden. Jetzt haben Steuerhinterziehungsfälle von Promis und Politikern die Öffentlichkeit alarmiert. Nach den Enthüllungen durch Daten-CDs und Offshore-Leaks und einer Welle von Selbstanzeigen wird immer deutlicher: Dem Gemeinwesen gehen Milliardeneinnahmen durch Betrug oder Steuervermeidung verloren. Inzwischen hat die Bundesregierung die Steuerfahndung verschärft und den Druck auf Länder erhöht, die sich in den vergangenen Jahren als Erfüllungsgehilfen der Steuerhinterzieher erwiesen haben. Auch soll es erschwert werden, sich mittels einer Selbstanzeige von einer Strafverfolgung freizukaufen. Die Gefahr, als Steuertrickser erwischt zu werden, ist somit in den vergangenen Jahren merklich gestiegen. 18 Milliarden zusätzliche Euro flossen nach Angaben des Bundesfinanzministeriums zwischen 2003 und 2012 den deutschen Steuerfahndern zu, Tendenz steigend. Doch wie viel Geld wird tatsächlich im Ausland versteckt oder am Finanzamt vorbeigeschleust? Die EU schätzt, dass ihr jedes Jahr etwa eine Billion Euro Steuergelder allein in Offshore-Steueroasen verloren gehen Länder wie die Schweiz oder Luxemburg sind hierbei nicht einmal eingerechnet. Der Verlustanteil für Deutschland soll bei 160 Milliarden Euro liegen, das ist mehr als die Hälfte des Bundeshaushaltes von Milliardenbeträge, die der Gemeinschaft fehlen, um Kitaplätze zu finanzieren, Lehrer einzustellen, die Lebensqualität in Pflegeheimen zu verbessern oder die Schuldenlast abzubauen. Ein enormer sozialer und finanzieller Schaden entsteht auf diese Weise. Und es wird nicht nur im großen Stil betrogen: Die Deutsche Steuer-Gewerkschaft schätzt, dass etwa 50 Prozent der Deutschen weniger Steuern zahlen, als sie eigentlich müssten. Offenbar nehmen viele die eigenen Verstöße gegen die Steuerehrlichkeit weit weniger wahr als die der Prominenten. Dabei ist Steuernzahlen womöglich weit mehr als eine Zwangsabgabe. Es kann auch als Beleg für das demokratische Bewusstsein eines Staatsbürgers gewertet werden, der als»zoon politikon«seinen Beitrag für das Gemeinwohl bewusst leistet. Doch dies setzt ein Vertrauen voraus, dass das gemeinschaftliche Vermögen den Bürgern wieder zugutekommt und nicht verschleudert wird oder in dunkle Kanäle fließt. Insofern ist der moderne Sozial- und Steuerstaat ein austariertes System von Leistungen und Gegenleistungen, das ohne Transparenz und Mitbestimmung nicht funktionieren kann. Arbeitsblatt 1 setzt einen Schwerpunkt auf die Bedeutung des Steuersystems für einen modernen Sozialstaat. Anhand eines Artikels über die Kulturgeschichte der Steuern ziehen die Schüler historische Vergleiche und erörtern die Legitimität von steuerlichen Zwangsabgaben. In Arbeitsblatt 2 analysieren die Schüler ethische, rechtliche und politische Aspekte des Steuerbetrugs. Sie wägen Argumente für und gegen die Steuerbefreiung bei Selbstanzeigen ab und diskutieren die eigentümliche Doppelmoral, wenn es um Prominentenfälle oder den eigenen Steuerbetrug geht.

3 »ZEIT für die Schule«-Arbeitsblätter Steuerhinterziehung: Kavaliersdelikt oder Sozialbetrug? 3 Arbeitsblatt 1 Steuerhinterziehung: Wer nicht zahlt, wird gehäutet Jeder weiß: Ein Staat ohne Steuern kann nicht existieren. Und doch zahlt kaum einer gern. Versuch einer kulturhistorischen Steuererklärung. 5 Kurz nach Anbeginn der Zeit, irgendwo an den Ufern des Nils: Menschen in kleinen Gruppen, spärlich bekleidet, begreifen mühsam, dass sie der staubigen Erde noch mehr Essbares entlocken können, wenn sie ihr Wasser geben. Nur, wie soll das gehen: gleichzeitig Äcker pflügen und Kanäle graben? Die Bauern legen zusammen, jeder ein paar Körner Getreide, dafür, dass einer von ihnen die Wassergräben ausschaufelt. Welch ein Moment im Lauf der Dinge! Die Menschheit erfindet im Schweiße ihres Angesichts den Steuerstaat und mit ihm die Zivilisation. Das Rudel beginnt, die Beute zu teilen, aus der wilden Gemeinschaft erwächst eine Gesellschaft. Was vor Jahren den frühen Hochkulturen Ägyptens und Mesopotamiens entsprang, brachte uns nach langer Evolution Errungenschaften wie: die Pendlerpauschale Max Weber, der Übervater der Soziologie, erkannte in diesem Prozess die Genese des Staatswesens, die»vergesellschaftung«. Aus der Tierwelt wissen wir aber: Nicht jedes Wildschwein fügt sich freiwillig der Ordnung des Rudels. Manches Exemplar empfindet die Unterwerfung in der Gemeinschaft durchaus als Zwang ein Verhalten, bekannt auch unter Menschen. Viele hadern mit ihrem Beitrag zum System, selbst solche, die sich anerkanntermaßen verdienstvoll für das Ganze engagiert haben, wie der FC-Bayern-Präsident Uli Hoeneß. Sein Widerwille aber, sich der gesetzlichen Ordnung zu fügen, endet nun vor Gericht. Wie viele Steuerhinterzieher führte womöglich auch ihn in die Illegalität, dass er das System als ungerecht empfunden haben mag und er sich zu stark beansprucht fühlte. Zitat:»Ich weiß, dass es doof ist, aber ich zahle volle Steuern.«20 25 Ein Problem, das uns von Anfang an begleitet. Auf die Geburt des Steuerstaates folgte sogleich die Ernüchterung. Ich zahle für etwas, wofür es keine direkte Gegenleistung gibt: Statt Brot für mein Geld bekomme ich ein Versprechen von gemeinsamer Wohlfahrt. Eine Verheißung, an der schon früh mancher zweifelt. Berichte brutaler Bestrafungen von Steuerhinterziehern sind reichlich überliefert, etwa von einem assyrischen Herrscher aus dem 9. Jahrhundert vor Christus:»Ich ließ gegenüber dem Stadttor einen Turm bauen, alle Hauptmeuterer schinden und überzog das Gerüst mit ihren Häuten. Einige mauerte ich in den Turm ein.«30 Tugendhaftigkeit endet beim Geld Es darf wohl auch als zivilisatorische Leistung gelten, dass Uli Hoeneß höchstens mit einer Haftstrafe zu rechnen hat. Dennoch ist klar: Wer sich der Steuerpflicht entzieht, untergräbt die Fundamente eines Staates. Der gute und edle Bürger handelt so nicht, schon gar nicht das Zoon politikon, wie Aristoteles den idealisierten Menschen im Staate nennt. Der ist sich seiner Verantwortung für die Allgemeinheit bewusst, gleichermaßen als Herrscher wie als Beherrschter. Dieses Gleichgewicht zu halten aber gelang den Menschen selten. Bei Geld findet Tugendhaftigkeit eben schnell ein Ende.

4 »ZEIT für die Schule«-Arbeitsblätter Steuerhinterziehung: Kavaliersdelikt oder Sozialbetrug? Wir kämpfen also mit einem inneren Konflikt: Wie viel ist zu viel des Guten? Das rechte Maß verloren gerade die Mächtigen im Mittelalter allzu leichtfertig. Dabei wissen wir doch, dass sie lediglich den Zehnten, also zehn Prozent der Ernte verlangten. Viel weniger als heute! Gemeint waren aber zehn Prozent der gesamten Ernte, ohne Kosten für Saat, Anbau und Löhne. Das machte schnell mehr als die Hälfte des Nettoertrags aus. Je nach Lage kamen noch allerhand Kriegs- oder Konsumsteuern dazu. Dass dies ungerecht sein könnte, selbst wenn ein König von Gottes Gnaden darauf besteht, auf die Idee kamen auch Kirchenlehrer wie Thomas von Aquin:»Wenn Fürsten etwas, was ihnen nicht geschuldet ist, mit Gewalt erpressen, so ist das Raub, genau wie jede andere Räuberei.«45 50 Nur blieb den Geknechteten nicht viel mehr, als ihre Mistgabel zu erheben. Wir dagegen haben heute den Bund der Steuerzahler, der genau weiß, was gerecht ist und was nicht. Hilfe bietet überdies die moderne Psychologie: Wäre der Nutzen unserer Steuer offensichtlicher, würde die Zahlungsmoral steigen. Weiß ich also, dass der Staat mit Betrag X aus meiner Einkommensteuer die Straße Y baut, zahle ich lieber. Je größer die Distanz zwischen Steuerzahler und Staat, desto höher die Fragilität des Systems. Wir wollen darüber entscheiden können, was mit unserem Geld geschieht. Aus einem solchen Missverhältnis sind übrigens die Vereinigten Staaten von Amerika hervorgegangen. 55 Gründungsmythos des libertären Steuerstaates Wir erinnern uns: Die britischen Kolonien auf dem neuen Kontinent gewinnen mehr und mehr an wirtschaftlicher Stärke und Selbstständigkeit. Die Regierung im fernen London beäugt dies argwöhnisch und versucht mit immer neuen Steuern, von dem Erfolg zu profitieren. Als schließlich auch eine Abgabe auf Tee gezahlt werden soll, verkleiden sich in Boston einige Männer als Indianer, entern ein britisches Handelsschiff und werfen Teekisten ins Wasser. Die Aktion geht als Boston Tea Party in die Annalen ein, ist der Ausgangspunkt des Unabhängigkeitskrieges und Gründungsmythos des libertären amerikanischen Steuerstaates Nun haben wir in der Regierungszeit von Angela Merkel nicht gerade einen Vormärz in Deutschland erlebt. Abgesehen von den prominenten und weniger bekannten Steuerhinterziehern, steht es um die Zahlungsmoral im internationalen Vergleich gar recht gut. Um genau zu sein: Die Deutschen liegen nach Angaben der OECD im Mittelfeld. Das Finanzministerium begründet dies eigenen Erkundungen zufolge damit, dass die Bürger ein verhältnismäßig großes Vertrauen in den Deutschen Bundestag haben, der maßgeblich über die Verwendung des Steuergeldes entscheidet. 70 Hier findet die Evolution des Steuerstaates ihre vorläufige Vollendung. Der Mensch entscheidet zumindest indirekt darüber, was mit seinem Zehnten geschieht: Wir nennen dies Demokratie. Warum sucht trotzdem so mancher für sein Geld das Weite? Vielleicht fühlen wir uns im kleinen Rudel wohler als im großen Staate. Jeder rangelt selbst um den größten Teil der Beute. Gemeinschaftssinn ja, aber bitte nicht zu viel davon. Gründet nicht auch der moderne Kapitalismus auf diesem Prinzip? Egoismus ist der Trieb zur Selbsterhaltung, und Steuerhinterziehung folglich nur das Ergebnis einer natürlichen Veranlagung. Ein Urkonflikt der Menschheit also, den selbst Alice Schwarzer nicht lösen kann: Freiwillig zahlt eben keiner gern. Zacharias Zacharakis, ZEIT ONLINE, ,

5 »ZEIT für die Schule«-Arbeitsblätter Steuerhinterziehung: Kavaliersdelikt oder Sozialbetrug? 5 Aufgaben 1. Das Textverständnis klären: Historische Bezüge recherchieren Der Artikel kommentiert die aktuelle Steuerdebatte anhand verschiedener kulturhistorischer Bezüge. Recherchieren Sie in Kleingruppen je einen der unten stehenden Vergleiche. Erschließen Sie den historischen, theoretischen oder auch biologischen Sachverhalt, fassen Sie diesen in zwei bis drei Sätzen zusammen, und setzen Sie ihn in Bezug zur aktuellen gesellschaftspolitischen Diskussion. Erklären Sie auf diese Weise die im Text angedeuteten Zusammenhänge. a. Bewässerungssystem antiker Hochkulturen Pendlerpauschale b. Max Weber Vergesellschaftung c. Wildschweinrudel Uli Hoeneß d. Codex Hammurapi (anstelle des zitierten assyrischen Herrschers) Haftstrafen für Steuersünder e. Mittelalterlicher Zehnt Bund der Steuerzahler f. Boston Tea Party libertärer amerikanischer Steuerstaat g. Revolutionäre Stimmung des Vormärzes Regierung Angela Merkels 2. Die Argumentationsstruktur des Textes analysieren Erläutern Sie, welche Funktion evolutionsbiologische Vergleiche bei der Aufbereitung des gesellschaftspolitischen Themas»Steuerhinterziehung«in dem Artikel von Zacharias Zacharakis spielen. Stellen Sie Thesen auf, warum der Autor dieses Stilmittel wählte. 3. Einen Bezug zum Alltagsgeschehen herstellen Tragen Sie im Plenum zusammen, wo Sie persönlich an einem normalen Werktag indirekt oder direkt von Steuerzahlungen profitieren. Kategorisieren Sie Ihre Funde in Form einer Mind-Map. 4. Staatstheoretische Theorie- und Modellbildung a. Arbeiten Sie grundlegende Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Steuersystem moderner, demokratischer Staaten und in den vorgestellten historischen Vorgängern heraus. b. Erläutern Sie, wie steuerliche Zwangsabgaben ethisch oder politisch legitimiert werden können. Entwerfen Sie hierfür einen Kriterienkatalog, der geeignet ist, eine höchstmögliche Akzeptanz bei den steuerpflichtigen Bürgern zu erzielen. Stellen Sie hierfür die Leistungen der Bürger den Gegenleistungen des Staates bzw. der Gemeinschaft gegenüber. 5. Selbstreflexion und Entwicklung einer politischen Ethik a. Skizzieren Sie Ihre persönliches Verhältnis zum Staat: Welche Pflichten sind Sie bereit zu erfüllen, welche Gegenleistungen erwarten sie? b. Der Artikel zitiert die antike Vorstellung des»zoon politikon«als Ideal des verantwortungsvollen Staatsbürgers. Recherchieren Sie zu diesem Begriff eine Definition, und erörtern Sie, inwiefern sich dieses Menschenbild auf die heutige Zeit und den modernen Steuerstaat anwenden lässt. c. Erstellen Sie Thesen für eine moderne Interpretation von staatsbürgerlicher Ethik.

6 »ZEIT für die Schule«-Arbeitsblätter Steuerhinterziehung: Kavaliersdelikt oder Sozialbetrug? 6 6. Einen journalistischen Text verfassen Schreiben Sie einen Kommentar, der Thesen aus den unten stehenden Zitaten aufnimmt, gedanklich weiterführt und bewertet.»ich bin kein Sozialschmarotzer.«Bayern-München-Präsident Uli Hoeneß während seines Prozesses wegen Steuerbetrug in Höhe von 27 Millionen Euro. Hoeneß verwies auf den Betrag von rund fünf Millionen Euro, die er für soziale Zwecke gespendet, und den Betrag von mehr als 50 Millionen Euro, die er in den vergangenen Jahren in Deutschland an Steuern gezahlt habe. b.»nüchtern betrachtet ist Hoeneß Blick auf die Welt ein gefährlich gestriger, vordemokratischer: Im Leben des einstigen Spitzensportlers [ ] ist das Geben keine demokratisch vereinbarte, austarierte Pflicht, sondern eine patriarchalisch zu gewährende Gunst. Arme und Kranke (haben) keine Rechtsansprüche, sondern müssen auf die Gnade der Wohlhabenden und Gesunden hoffen.am Ende der Selbstgefälligkeit«, Der Spiegel 12/2014, S. 101 c.»es ist weitgehend akzeptiert, dass der Staat Steuern auch deshalb erhebt, damit er soziale Ziele realisieren kann. Das funktioniert grundlegend durch Umverteilung, das heißt: Bessergestellte finanzieren Leistungen für Schlechtergestellte. Dadurch entsteht ein soziales Netz und im Idealfall Chancengleichheit, zum Beispiel bei der Bildung. [ ] Man muss unterscheiden zwischen moralischer Schuld und sozialem Schaden. [ ] Für dieses Geld (27 Millionen Euro) hätte der Staat etliche Kitas einrichten und viele Erzieher einstellen können. Hoeneß hat sich gegenüber denjenigen schuldig gemacht, die auf die staatlichen Dienste, die mit seinem Geld hätten finanziert werden können, verzichten mussten.«julius Schälike, Professor für Ethik am Philosophischen Seminar der Universität Mannheim, ZEIT ONLINE, ,

7 »ZEIT für die Schule«-Arbeitsblätter Steuerhinterziehung: Kavaliersdelikt oder Sozialbetrug? 7 Arbeitsblatt 2 Grenzen der Moral Steuerhinterziehern sollten wir weniger mit Empörung als mit juristischem und politischem Druck begegnen. Was ist nur mit der Elite los? Die bekannteste Frauenrechtlerin, der wichtigste Fußballmanager, ein ehemaliger Herausgeber der ZEIT sie alle haben in mehr oder weniger großem Stil Steuern hinterzogen. Sie haben damit dem Gemeinwesen Schaden zugefügt, und deshalb ist die Empörung mehr als berechtigt. Empörung, gerade berechtigte, kann aber auch zu einer Lust werden, zu einer Art Breitensport Gewiss, jeder Staat hat mit seinen Bürgern einen unausgesprochenen Vertrag abgeschlossen: Ihr entrichtet Steuern, im Gegenzug sorge ich für Sicherheit, Straßen und Gerechtigkeit. Teil des Deals ist schließlich auch, dass, wer viel hat, auch viel geben muss. Die Gesellschaft akzeptiert in der Regel, dass einige über mehr Geld oder Einfluss verfügen als andere aber nur, wenn auch die Reichen und Mächtigen die Grundregeln des Zusammenlebens einhalten. Von den weniger Begüterten wird das wie selbstverständlich erwartet: Wer bei Hartz IV betrügt, der kann nicht auf Milde hoffen. Die Sanktionen beim Missbrauch von staatlichen Sozialleistungen sind in den vergangenen Jahren immer weiter verschärft worden. Und nicht selten haben diejenigen, die jetzt die Steuerfahndung fürchten müssen, einer solchen Verschärfung das Wort geredet Die Schweiz und andere Steueroasen geraten immer mehr unter Druck Schlimmer als die Steuerhinterziehungen sind oft die Ausreden. Da wird allen Ernstes die eigene Steuerflucht zum Akt des zivilen Ungehorsams stilisiert, mit dem Argument: Der Staat verschwendet das Geld doch sowieso nur, also behalte ich es besser. Selbstjustiz gegenüber dem Staat also. Nein, auch für die Reichen gilt: Der Weg hin zu einem anderen Steuersystem führt in einer Demokratie über die Wahlurne. Wer weniger Steuern zahlen will, der kann die FDP wählen, aber nicht die Schweiz. 25 Dann schon lieber Vergesslichkeit vorschützen, möchte man fast sagen. Nur: Niemand vergisst einfach, dass er ein paar Millionen in der Schweiz liegen hat, es sei denn, er hat ein paar Milliarden. Das ist eben das Problem bei den Ausreden, sie verkaufen die Betrogenen auch noch für dumm. Tatsache ist hingegen: Der Steuerbetrug entspringt in den allermeisten Fällen dem schlichten Kalkül, es werde schon keiner etwas bemerken. So war es auch viele Jahre lang. Die Kosten-Nutzen-Rechnung hat sich mittlerweile allerdings verändert, weil der Staat genauer hinschaut. Wer sich also heute selbst anzeigt, der beweist damit nicht Einsicht in seine Fehler, sondern in die veränderte Gefahrenlage. Nicht so nobel Insofern ist die ganze Steuerhinterzieherei moralisch wie juristisch ein Vergehen. Es gibt jedoch gerade im ethisch hyperventilierenden Deutschland einen entscheidenden Unterschied zwischen Recht und Moral. Die Richter verurteilen und setzen das Strafmaß fest, die Moralisten verurteilen und werden dabei oft selbst maßlos, sie können einfach nicht mehr satt werden in ihrem Gerechtigkeitshunger. Der vergangene Woche zurückgetretene CDU-Schatzmeister Helmut Linssen etwa hat recht viel Geld von den Bahamas nach Panama verschoben, aber bislang hat ihm niemand nachweisen können, Steuern hinterzogen zu haben. Eigentlich sollte hier die Unschuldsvermutung gelten die Medien aber sind über ihn hergefallen, seine

8 »ZEIT für die Schule«-Arbeitsblätter Steuerhinterziehung: Kavaliersdelikt oder Sozialbetrug? 8 40 Partei hat ihn schnell entsorgt. Die Botschaft, die von dieser moralisch-politischen Vorverurteilung ausgeht, ist ebenso klar wie falsch: Es kommt nicht mehr darauf an, wofür ein Politiker steht, sondern darauf, was für ein Mensch er ist. Die weiße Weste ersetzt die inhaltliche Auseinandersetzung. In den Augen einer etwas zu selbstgerechten Öffentlichkeit spaltet sich die Welt in die Guten, die anklagen, und die Bösen, die schon bei Anklageerhebung von dannen ziehen sollen So besteht die Gefahr, dass an die Stelle der Herrschaft des Rechts ein moralischer Rigorismus tritt, der die halbe Republik unter Generalverdacht stellt, aber in der Sache wenig bewirkt. Denn dem Staat wäre damit nicht gedient. In Deutschland gehen Steuerhinterzieher straffrei aus, wenn sie sich selbst anzeigen. Das mag unter moralischen Gesichtspunkten problematisch sein, denn wer dem Staat nichts anzubieten hat, kommt nicht in den Genuss einer solchen Sonderbehandlung Doch mit den zusätzlichen Staatseinnahmen, die infolge dieser halben Amnestie in die Staatskassen fließen, lassen sich viele Schulen und Straßen bauen. Davon profitieren auch diejenigen, die auf staatliche Leistungen angewiesen sind. Denn trotz immer ausgereifterer Fahndungsmethoden bliebe ohne die Selbstanzeige viel altes Geld unentdeckt. Eine gute Ergänzung für das Recht wäre darum nicht die Moral, sondern der Pragmatismus Deshalb muss die Konsequenz aus den jüngsten Steuerdelikten lauten, die bestehenden Schlupflöcher mit gesetzlichen Mitteln besonnen zu beseitigen. Vieles wurde schon auf den Weg gebracht. Die Schweiz und andere sogenannte Steueroasen geraten unter immer stärkeren internationalen Druck. Die Finanzämter arbeiten heute viel enger zusammen als früher, es gibt immer weniger Verstecke für schwarzes Geld. Moral hingegen taugt als politische Kategorie nur bedingt. Die Steuerfahndung braucht nicht mehr Moral, sondern mehr Personal. Mark Schieritz, DIE ZEIT Nr. 8/2014, de/2014/08/steuerhinterziehung-steuerpolitik-justiz

9 »ZEIT für die Schule«-Arbeitsblätter Steuerhinterziehung: Kavaliersdelikt oder Sozialbetrug? 9 Aufgaben 1. Das Textverständnis klären Mark Schieritz unterscheidet in seinem Artikel zwischen einer moralisch-ethischen und einer juristischen Reaktion auf Steuervergehen. Geben Sie wieder, welchen Unterschied der Autor zwischen einer rechtlichen und einer moralischen Beurteilung zieht und welche Chancen und welche Gefahren er bei den unterschiedlichen Herangehensweisen wahrnimmt. Ergänzen Sie die Liste durch eigene Überlegungen. 2. Informationsgewinnung und Bewertung der Ergebnisse Der Autor des Artikels kritisiert die Rechtfertigungen vieler Steuerbetrüger und deren Tendenz, ihre Tat als zivilen Ungehorsam darzustellen. Recherchieren Sie anhand der Medienberichterstattung Beispiele hierfür, und beurteilen Sie, wie überzeugend und glaubwürdig die Aussagen der Beschuldigten in Ihren Augen erscheinen. 3. Internetrecherche und Präsentation a. Analysieren Sie Internetkommentare zum Thema Steuerhinterziehung hinsichtlich der ethischmoralischen Einstellung bei den Lesern. Welche Werte werden besonders hervorgehoben? Worüber empören sich die Leser am meisten, wofür wird Verständnis gezeigt? Untersuchen Sie hierfür in Gruppenarbeit verschiedene Onlinemedien (auch lokale Presse oder Boulevardmedien, Blogs oder Twitter). b. Präsentieren Sie Ihre Arbeitsergebnisse, vergleichen Sie sie untereinander, und ermitteln Sie, ob Sie unterschiedliche ethische Normen bei den verschiedenen Zielgruppen der Medien ausmachen können. 4. Eine Pro-und-Kontra-Diskussion abhalten Sollten Steuerhinterzieher straffrei ausgehen, wenn sie sich selbst anzeigen? Erstellen Sie zu dieser Frage eine Gliederung für eine dialektische Erörterung mit einer Einleitung, einem Hauptteil mit Thesen und Antithesen sowie einer Synthese in zwei bis drei Sätzen. Diskutieren Sie im Anschluss die Fragestellung im Plenum. 5. Zu einem Zitat Stellung beziehen Erörtern Sie die aktuelle Diskussion um Steuerbetrug anhand des folgenden Zitates:»Weshalb sollten gerade sie (Politiker, Manager und Prominente) stets vorbildlich Steuern auf ihre Geldanlagen zahlen, wenn doch Steuervermeidung alljährlicher Volkssport ist und Schummelei in der Steuererklärung als normal empfunden wird? Wo liegt der grundlegende Unterschied zwischen Schwarzarbeit und einem Schwarzgeldkonto?«Ludwig Greven, ZEIT ONLINE, ,

10 »ZEIT für die Schule«-Arbeitsblätter Steuerhinterziehung: Kavaliersdelikt oder Sozialbetrug? 10 Internetseiten zum Thema: Steuerhinterziehung: Kavaliersdelikt oder Sozialbetrug? ZEIT ONLINE: Täter, die sich für Opfer halten ZEIT ONLINE: Steuerhinterziehung: Zankerei um die Selbstanzeige ZEIT ONLINE: Keine Privilegien mehr für Steuerbetrüger! ZEIT ONLINE:»Man kann Hoeneß als Sozialschmarotzer sehen«http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/ /hoeness-interview-moralphilosophie Bundesfinanzministerium: Bundeshaushalts-Info Bundeszentrale für politische Bildung: Unser Steuersystem Bundeszentrale für politische Bildung: Der Zehnte ein Streifzug durch die Steuergeschichte Das kostenlose ZEIT-Angebot für Schulen Die aktualisierten Unterrichtsmaterialien»Medienkunde«und»Abitur, und was dann?«können Sie kostenfrei bestellen. Lesen Sie auch drei Wochen lang kostenlos DIE ZEIT im Klassensatz! Alle Informationen unter IMPRESSUM Projektleitung: Annika Theuerkauff, Zeitverlag Gerd Bucerius GmbH & Co. KG, Projektassistenz: Wiebke Prigge, Zeitverlag Gerd Bucerius GmbH & Co. KG, didaktisches Konzept und Arbeitsaufträge: Susanne Patzelt, Wissen beflügelt

Die Schülerinnen und Schüler sollen sich mit dem Begriff arm auseinandersetzen und die offiziellen Definitionen kennen und verstehen.

Die Schülerinnen und Schüler sollen sich mit dem Begriff arm auseinandersetzen und die offiziellen Definitionen kennen und verstehen. Arbeitsblatt Armut in der Gesellschaft Lösungsvorschläge 1. Recherchieren Sie, was die offizielle Definition von Armut ist. Klären Sie dabei auch die Begriffe absolute Armut, relative Armut und gefühlte

Mehr

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei einer um am sind noch wie einem über einen so zum war haben nur oder

Mehr

Verschärfung der strafbefreienden Selbstanzeige dient der Steuergerechtigkeit

Verschärfung der strafbefreienden Selbstanzeige dient der Steuergerechtigkeit Rede von Finanzminister Dr. Norbert Walter-Borjans Verschärfung der strafbefreienden Selbstanzeige dient der Steuergerechtigkeit Berlin, 7. November 2014 (es gilt das gesprochene Wort) Ein Staat, der seine

Mehr

Beitrag: Deutschlands Steuerbetrüger Streit um Steuergeheimnis und gestohlene Daten

Beitrag: Deutschlands Steuerbetrüger Streit um Steuergeheimnis und gestohlene Daten Manuskript Beitrag: Deutschlands Steuerbetrüger Streit um Steuergeheimnis und gestohlene Daten Sendung vom 4. Februar 2014 von Ilka Brecht und Thomas Vogel Anmoderation: Emanze im Elend titelte echt garstig

Mehr

Redemittel für einen Vortrag (1)

Redemittel für einen Vortrag (1) Redemittel für einen Vortrag (1) Vorstellung eines Referenten Als ersten Referenten darf ich Herrn A begrüßen. der über das/zum Thema X sprechen wird. Unsere nächste Rednerin ist Frau A. Sie wird uns über

Mehr

Steuerkultur und Steuermoral in Deutschland 2014

Steuerkultur und Steuermoral in Deutschland 2014 Pressekonferenz am 24. Juli 2014 in Düsseldorf Statement von RA Heinz Wirz, Vorsitzender Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen und Reiner Holznagel, Präsident Bund der Steuerzahler Deutschland Es gilt

Mehr

Formen des Zuhörens. Universität Mannheim Seminar: Psychologische Mechanismen bei körperlichen Krankheiten

Formen des Zuhörens. Universität Mannheim Seminar: Psychologische Mechanismen bei körperlichen Krankheiten Formen des Zuhörens Universität Mannheim Seminar: Psychologische Mechanismen bei körperlichen Krankheiten Prof. Dr. Claus Bischoff Psychosomatische Fachklinik Bad DürkheimD Gesetzmäßigkeiten der Kommunikation

Mehr

BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG

BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG Nr. 54-2 vom 15. Juni 2005 Rede der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Edelgard Bulmahn, zum Bundesausbildungsförderungsgesetz vor dem Deutschen Bundestag am 15. Juni

Mehr

1. Tipp: 6 Tipps zur Unternehmensführung

1. Tipp: 6 Tipps zur Unternehmensführung 6 Tipps zur Unternehmensführung 1. Rolle des Unternehmers 2. Zweck des Unternehmens 3. Der Unternehmer als Spiegel des Unternehmens 4. Unternehmensvision 5. Strategie und Positionierung des Unternehmens

Mehr

Leibniz. (G.W.F. Hegel)

Leibniz. (G.W.F. Hegel) Leibniz 3. Der einzige Gedanke den die Philosophie mitbringt, ist aber der einfache Gedanke der Vernunft, dass die Vernunft die Welt beherrsche, dass es also auch in der Weltgeschichte vernünftig zugegangen

Mehr

Die Parteien äußerten sich zu wahlentscheidenden Themen - in kurzen, einfachen und leicht verständlichen Sätzen.

Die Parteien äußerten sich zu wahlentscheidenden Themen - in kurzen, einfachen und leicht verständlichen Sätzen. Wahlprüfsteine 2013 Aktuelle Themen, die bewegen leicht lesbar! Der Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung bringt sich auch im Wahljahr 2013 ein und fragte bei den Parteien ihre politische Positionen

Mehr

Musikmodul «Classes bilangues» :

Musikmodul «Classes bilangues» : Musikmodul «Classes bilangues» : 3. Freiheit - freedom www.goethe.de/frankreich/bilangues Inhalt 1. "Freiheit": Einstieg über das Hören Seite 3 2. Assoziogramm/Wortigel Seite 3 3. Formen von Freiheit Seite

Mehr

PHILOSOPHIE. Qualifikationsphase (Q2) GRUNDKURS Unterrichtsvorhaben XIV: Unterrichtsvorhaben XIII:

PHILOSOPHIE. Qualifikationsphase (Q2) GRUNDKURS Unterrichtsvorhaben XIV: Unterrichtsvorhaben XIII: PHILOSOPHIE Unterrichtsvorhaben XIII: Qualifikationsphase (Q2) GRUNDKURS Unterrichtsvorhaben XIV: Thema: Welche Ordnung der Gemeinschaft ist gerecht? - Ständestaat und Philosophenkönigtum stellen die Legitimationsbedürftigkeit

Mehr

Strafgesetzbuch (StGB) der USR

Strafgesetzbuch (StGB) der USR Strafgesetzbuch (StGB) der USR 1 Verpflichtung gegenüber dem Staat und dem Gesetz (1) Alle Bürgerinnen und Bürger der USR sowie deren Besucher sind zur Einhaltung der Gesetze des Staates USR verpflichtet.

Mehr

Womit beschäftigt sich Soziologie? (1) Verschiedene Antworten:

Womit beschäftigt sich Soziologie? (1) Verschiedene Antworten: (1) Verschiedene Antworten: Soziale Tatsachen Emile Durkheim Interaktion (soziale Wechselwirkungen Georg Simmel) (soziales) Handeln Max Weber Gruppen Strukturen Soziale Systeme Fazit: Mikro- und Makro-Ebene

Mehr

Kurz-Wahl-Programm in leichter Sprache

Kurz-Wahl-Programm in leichter Sprache Kurz-Wahl-Programm in leichter Sprache Anmerkung: Das sind die wichtigsten Dinge aus dem Bundestags-Wahl-Programm in leichter Sprache. Aber nur das original Bundestags-Wahl-Programm ist wirklich gültig.

Mehr

Inkonsistenzen in der Modellierung

Inkonsistenzen in der Modellierung Inkonsistenzen in der Modellierung Software Group Claudio Grolimund: Inkonsistenzen in Modellen sollten schnell erkannt und behoben werden. Im Rahmen der Rational Software Developer Platform 2009 stellte

Mehr

Qualifikationsphase (Q2) GRUNDKURS Unterrichtsvorhaben XIII: Unterrichtsvorhaben XIV:

Qualifikationsphase (Q2) GRUNDKURS Unterrichtsvorhaben XIII: Unterrichtsvorhaben XIV: Qualifikationsphase (Q2) GRUNDKURS Unterrichtsvorhaben XIII: Thema: Welche Ordnung der Gemeinschaft ist gerecht? - Ständestaat und Philosophenkönigtum als Staatsideal stellen die Legitimationsbedürftigkeit

Mehr

E I N F A C H E W A H R H E I T E N. Was ist richtig? Was ist falsch? Fragen an die Wähler. Copyright BUTTER. Agentur für Werbung GmbH www.butter.

E I N F A C H E W A H R H E I T E N. Was ist richtig? Was ist falsch? Fragen an die Wähler. Copyright BUTTER. Agentur für Werbung GmbH www.butter. . Was ist richtig? Was ist falsch? Fragen an die Wähler. Was ist richtig. Was ist falsch? Oft hört man den Satz, dass sozialdemokratische Antworten eben komplizierter seien als konservative. Aber ist das

Mehr

Kurz-Wahl-Programm in leichter Sprache

Kurz-Wahl-Programm in leichter Sprache Kurz-Wahl-Programm in leichter Sprache Anmerkung: Das sind die wichtigsten Dinge aus dem Bundestags-Wahl-Programm in leichter Sprache. Aber nur das original Bundestags-Wahl-Programm ist wirklich gültig.

Mehr

Führungskräfteentwicklungsprogramms für einen Automobilzuliefererunternehmen mit über 240 Führungskräften.

Führungskräfteentwicklungsprogramms für einen Automobilzuliefererunternehmen mit über 240 Führungskräften. 1 2 3 Konzeptionierung und Durchführung eines Traineeprogramms für den zweitgrößten Energieversorger Bayerns. Konzeptionierung und Durchführung eines Führungskräfteentwicklungsprogramms für einen Automobilzuliefererunternehmen

Mehr

Lebensversicherungen. Werden den Kunden noch mehr Erträge vorenthalten? Lebensversicherungen: Werden Kunden Erträge vorenthalten?

Lebensversicherungen. Werden den Kunden noch mehr Erträge vorenthalten? Lebensversicherungen: Werden Kunden Erträge vorenthalten? Lebensversicherungen Werden den Kunden noch mehr Erträge vorenthalten? Lebensversicherungen: Werden Kunden Erträge vorenthalten? Renditen im freien Fall? Die Lebensversicherer machen gerade einen neuen

Mehr

Rede der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Johanna Wanka, anlässlich der 2./3. Lesung des Bundeshaushalts 2015, Epl.

Rede der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Johanna Wanka, anlässlich der 2./3. Lesung des Bundeshaushalts 2015, Epl. Rede der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Johanna Wanka, anlässlich der 2./3. Lesung des Bundeshaushalts 2015, Epl. 30, am 27. November 2014 im Deutschen Bundestag Es gilt das gesprochene

Mehr

Suizid: ein großes Thema in der Literatur. und in der Gesellschaft

Suizid: ein großes Thema in der Literatur. und in der Gesellschaft Suizid: ein großes Thema in der Literatur. und in der Gesellschaft 1. Der Suizid ist das willentliche Beenden des eigenen Lebens, sei es durch absichtliches Handeln oder absichtliches Unterlassen. Die

Mehr

Bankgeheimnis hat sich erledigt

Bankgeheimnis hat sich erledigt https://klardenker.kpmg.de/bankgeheimnis-hat-sich-erledigt/ Bankgeheimnis hat sich erledigt KEYFACTS - 52 Staaten schließen Abkommen gegen Steuerhinterziehung - Bankkunden müssen angeben, in welchem Land

Mehr

1. Verfasst in einer Gruppe auf einem Plakat eine Mindmap zum Thema arm sein.

1. Verfasst in einer Gruppe auf einem Plakat eine Mindmap zum Thema arm sein. Arbeitsblatt Armut Lösungsvorschläge 1. Verfasst in einer Gruppe auf einem Plakat eine Mindmap zum Thema arm sein. Die Schülerinnen und Schüler sollen sich mit dem Begriff arm auseinandersetzen. Dabei

Mehr

Dass er mich nie verlassen wird, herfürtritt - um mich aus meinen Ängsten zu reißen! - Kraft Seiner Angst und Pein!

Dass er mich nie verlassen wird, herfürtritt - um mich aus meinen Ängsten zu reißen! - Kraft Seiner Angst und Pein! Lied vor der Predigt: O Haupt voll Blut und Wunden (Strophe) Wenn ich einmal soll scheiden, so scheide nicht von mir. Wenn ich den Tod soll leiden, so tritt Du dann herfür. Wenn mir am Allerbängsten wird

Mehr

Marketingmaßnahmen bei der Steuerfahndung welche Informationen hat die Landesregierung?

Marketingmaßnahmen bei der Steuerfahndung welche Informationen hat die Landesregierung? LANDTAG NORDRHEIN-WESTFALEN 16. Wahlperiode Drucksache 16/5929 21.05.2014 Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage 2194 vom 9. April 2014 der Abgeordneten Kai Abruszat, Henning Höne und Ralf

Mehr

Wünsch dir was entscheide dich!

Wünsch dir was entscheide dich! Wünsch dir was entscheide dich! Augen auf Werbung Vorbemerkung Ziele 52 Wünsche können durch Werbung beeinflusst werden. Wenn Sie ein Kind fragen, ob sich Werbung auf seine Wünsche auswirkt, wird es diese

Mehr

Was Sie schon immer über Wirtschaft wissen wollten

Was Sie schon immer über Wirtschaft wissen wollten Rainer Hank Hg. Erklär'mir die Welt Was Sie schon immer über Wirtschaft wissen wollten ^ranffurterallgemeine Buch Inhalt Warum ist die Wirtschaft unser Schicksal? 9 Geld regiert die Welt 1 Warum brauchen

Mehr

Jwala und Karl Gamper. Ich bin genial Die 7 Erkenntnisse zum Genius

Jwala und Karl Gamper. Ich bin genial Die 7 Erkenntnisse zum Genius Jwala und Karl Gamper Ich bin genial Die 7 Erkenntnisse zum Genius 2 3 Inhaltsverzeichnis Was ist Genialität? 7 Die sieben Erkenntnisse 15 Erste Erkenntnis Erkenne deine Position 17 Nicht von einem Tag

Mehr

Achten Sie auf Spaß: es handelt sich dabei um wissenschaftliche Daten

Achten Sie auf Spaß: es handelt sich dabei um wissenschaftliche Daten Tipp 1 Achten Sie auf Spaß: es handelt sich dabei um wissenschaftliche Daten Spaß zu haben ist nicht dumm oder frivol, sondern gibt wichtige Hinweise, die Sie zu Ihren Begabungen führen. Stellen Sie fest,

Mehr

Es gilt das gesprochene Wort. Anrede

Es gilt das gesprochene Wort. Anrede Sperrfrist: 28. November 2007, 13.00 Uhr Es gilt das gesprochene Wort Statement des Staatssekretärs im Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus, Karl Freller, anlässlich des Pressegesprächs

Mehr

Wenn die Menschen gerecht wären, bräuchten wir kein Recht auf beiden Seiten.

Wenn die Menschen gerecht wären, bräuchten wir kein Recht auf beiden Seiten. Wenn die Menschen gerecht wären, bräuchten wir kein Recht auf beiden Seiten. Im Kauf und Verkauf legt man das Recht auf die Waage, und wenn es im Gleichgewicht ist, dann ist es Rechtmäßig. Ist in Deutschland,

Mehr

Lektion Was hatte Gott Adam gesagt, würde geschehen, wenn sie vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen essen würden? - Sie würden sterben.

Lektion Was hatte Gott Adam gesagt, würde geschehen, wenn sie vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen essen würden? - Sie würden sterben. Lektion 12 1. Als Satan kam, um Eva zu täuschen, wie versteckte er sich? - In einer Schlange. 2. Wusste Eva, dass es Satan war, der zu ihr sprach? - Nein. 3. Warum versteckte sich Satan in der Schlange?

Mehr

In der deutschsprachigen Hundeszene (ein unpassendes Wort, weil sich die Hunde ja nicht an den Diskussionen beteiligen können) herrscht heute ein

In der deutschsprachigen Hundeszene (ein unpassendes Wort, weil sich die Hunde ja nicht an den Diskussionen beteiligen können) herrscht heute ein Einleitung Hunde sind faszinierende Lebewesen. Ich glaube, es gibt kein anderes Tier, das derart viele Aufgaben und vor allem Ansprüche des Menschen erfüllt und erfüllen muss wie der Hund. Sie müssen für

Mehr

von RA/FAStR/StB Ingo Heuel 1 www.lhp-rechtsanwaelte.de Köln, Zürich

von RA/FAStR/StB Ingo Heuel 1 www.lhp-rechtsanwaelte.de Köln, Zürich Einschränkung der strafbefreienden Selbstanzeige: Synopse Gesetzestext 371 AO nach dem Gesetzentwurf der Bundesregierung. von RA/FAStR/StB Ingo Heuel 1 www.lhp-rechtsanwaelte.de Köln, Zürich Das Bundesministerium

Mehr

www.geld-ist-genug-da.eu

www.geld-ist-genug-da.eu www.geld-ist-genug-da.eu - Geld ist genug da. Zeit für Steuergerechtigkeit Wir wollen ein Europa, in dem jeder Mensch Arbeit findet und davon in Würde leben kann. Wir wollen ein Europa, in dem erwerbslose,

Mehr

5 Planung und Vorbereitung GA (NP-EG K 3, 4)

5 Planung und Vorbereitung GA (NP-EG K 3, 4) 5 Planung und Vorbereitung GA (NP-EG K 3, 4) 5.1 Gruppenbildung (NP-EG Kapitel 3) Auftrag Sie führen Klassen mit 15 bis 27 Schülerinnen und Schülern. In koedukativen Klassen kann das Verhältnis der Anzahl

Mehr

Interkulturelle Konflikte. Interkulturelle Konflikte

Interkulturelle Konflikte. Interkulturelle Konflikte Interkulturelle Konflikte Interkulturelle Konflikte Interkulturelle Konflikte Im Unterschied zum Rassismus beruhen urteilen gegen andere, sondern auf unterschiedlichen Grundeinstellungen und Werten, also

Mehr

(Beifall bei der CDU/CSU, der SPD und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)

(Beifall bei der CDU/CSU, der SPD und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Berlin, den 15. Dezember 2011/cs Rede zu Top 9 vom Donnerstag, den 15. Dezember 2011 Menschenwürde ist nicht verhandelbar Bedingungen in griechischen Flüchtlingslagern sofort verbessern Stephan Mayer (Altötting)

Mehr

Das heißt: Der Großteil unseres Geldes ist eigentlich wertlos.

Das heißt: Der Großteil unseres Geldes ist eigentlich wertlos. Die tatsächlichen Ursachen der Eurokrise lassen sich herausfinden, wenn man sich unser Geldsystem anschaut. Ein Kollaps ist bei unserem heutigen Geldwesen unvermeidbar, weil das Geldsystem fest eingebaute

Mehr

Welche Werte sind heute wichtig?

Welche Werte sind heute wichtig? 1 Vieles, was den eigenen Eltern und Großeltern am Herzen lag, hat heute ausgedient. Dennoch brauchen Kinder Orientierungspunkte, um in der Gemeinschaft mit anderen zurechtzukommen. Alle Eltern wollen

Mehr

Kürzungen verschärfen die Krise! Unsere Alternative: Überfluss besteuern, in die Zukunft investieren

Kürzungen verschärfen die Krise! Unsere Alternative: Überfluss besteuern, in die Zukunft investieren Kürzungen verschärfen die Krise! Unsere Alternative: Überfluss besteuern, in die Zukunft investieren Ja zu Vorschlägen, die - Vermögen und Kapitaleinkommen höher besteuern und ein gerechteres Steuersystem

Mehr

Unterrichtsreihe: Liebe und Partnerschaft

Unterrichtsreihe: Liebe und Partnerschaft 08 Trennung Ist ein Paar frisch verliebt, kann es sich nicht vorstellen, sich jemals zu trennen. Doch in den meisten Beziehungen treten irgendwann Probleme auf. Werden diese nicht gelöst, ist die Trennung

Mehr

Oberbürgermeister Hunsteger-Petermann. Eröffnung des Möbelhauses Finke. 16. September 2015, 10 Uhr. Sehr geehrter Herr Finke!

Oberbürgermeister Hunsteger-Petermann. Eröffnung des Möbelhauses Finke. 16. September 2015, 10 Uhr. Sehr geehrter Herr Finke! Oberbürgermeister Hunsteger-Petermann Eröffnung des Möbelhauses Finke 16. September 2015, 10 Uhr 1 Sehr geehrter Herr Finke! Sehr geehrter Dr. Christa! Sehr geehrte Damen und Herren! Der Ostwestfale gilt

Mehr

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus:

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form Auszug aus: Handy und Smartphone: Dauernd erreichbar, dauernd genervt? Strukturierte Erörterung Das komplette Material finden Sie hier: School-Scout.de

Mehr

Auch ohne staatliche Rente.

Auch ohne staatliche Rente. k(l)eine Rente na und? So bauen Sie sicher privaten Wohlstand auf. Auch ohne staatliche Rente. FinanzBuch Verlag KAPITEL 1 Wie hoch ist meine Rente wirklich?»wir leben in einer Zeit, in der das, was wir

Mehr

Motivieren durch Erwartungen

Motivieren durch Erwartungen 1.3 Motivieren durch Erwartungen Handlungssituation Sie stellen fest, dass eine Mitarbeiterin in der Probezeit sich bei einem Projekt stark anstrengt. Nachdem Sie sie gut beurteilt haben und sie eine Festanstellung

Mehr

GSE 10 Themenliste mündliche Prüfung

GSE 10 Themenliste mündliche Prüfung GSE 10 Themenliste mündliche Prüfung Thema 1: GESCHLECHTERROLLEN - Nenne Beispiele für Frauenrechtlerinnen und erläutere, wofür sie stehen! - Lege dar, wodurch wird unser menschliches Rollenverhalten geprägt!

Mehr

Handyverbot an Schulen

Handyverbot an Schulen 8. Handynutzung (9./10. Schulstufe) 1 Thema: Handynutzung Schreibauftrag 1 Handyverbot an Schulen Verfassen Sie eine Erörterung. Situation: In den österreichischen Medien wird zur Zeit viel über ein Handyverbot

Mehr

Leben statt Profit! ProSolidar FondsBrief digital #30 / hier abbestellen

Leben statt Profit! ProSolidar FondsBrief digital #30 / hier abbestellen Seite 1 von 5 Karl-Heinz Sabelleck Von: ProSolidar [info@prosolidar.net] Gesendet: Donnerstag, 13. November 2008 13:21 An: Betreff: Adresse Leben statt Profit! ProSolidar: Finanzen und Finanzkrise ProSolidar

Mehr

Datenschutz Das virtuelle Tattoo

Datenschutz Das virtuelle Tattoo MS, Sek I/II: Medienbildung/ICT + Medien, Individuum + Gemeinschaft, Recht, Ethik Datenschutz 14:09 Minuten Zusammenfassung Didaktik Als sensibel, persönlich und schützenswert werden insbesondere jene

Mehr

D&E Didaktisch-methodisches Zusatzmaterial Heft 54 EU- von der Wirtschafts- zur Sozialunion?

D&E Didaktisch-methodisches Zusatzmaterial Heft 54 EU- von der Wirtschafts- zur Sozialunion? D&E Didaktisch-methodisches Zusatzmaterial Heft 54 EU- von der Wirtschafts- zur Sozialunion? Autor: Bruno Zandonella, S. 38-45 (Materialziffern siehe Printvorlage) Beitrag 5: Das europäische Sozialmodell

Mehr

Arzt und Patient im Spannungsfeld zwischen Medizin, Ethik, Ökonomie und Politik

Arzt und Patient im Spannungsfeld zwischen Medizin, Ethik, Ökonomie und Politik Arzt und Patient im Spannungsfeld zwischen Medizin, Ethik, Ökonomie und Politik Prim. Univ.-Prof. Dr. Ch. Menzel Vorstand der Brustzentrum Salzburg Situation ist eine Katastrophe, allerdings: Eine Erhöhung

Mehr

Günter Emde. Fließendes Geld. Ein notwendiger Schritt zu einer menschenwürdigen Lebensordnung

Günter Emde. Fließendes Geld. Ein notwendiger Schritt zu einer menschenwürdigen Lebensordnung Günter Emde Fließendes Geld Ein notwendiger Schritt zu einer menschenwürdigen Lebensordnung 1. Die heutige Situation 2. Wie kann die Situation verbessert werden? 3. Was können wir tun? Vortrag im Inselkreis

Mehr

Globalisierung und Soziale Marktwirtschaft. Rede. Michael Glos, MdB. Bundesminister für Wirtschaft und Technologie

Globalisierung und Soziale Marktwirtschaft. Rede. Michael Glos, MdB. Bundesminister für Wirtschaft und Technologie Globalisierung und Soziale Marktwirtschaft Rede Michael Glos, MdB Bundesminister für Wirtschaft und Technologie anlässlich der Veranstaltung zum 60. Jahrestag der Währungsreform am 16. Juni 2008 um 10:00

Mehr

Liebe Freunde der Weisheit, sehr geehrte Damen und Herren!

Liebe Freunde der Weisheit, sehr geehrte Damen und Herren! Liebe Freunde der Weisheit, sehr geehrte Damen und Herren! Im Namen des Philosophieforum Kelkheim e.v. begrüße ich Sie herzlich zu unserer letzten Veranstaltung in diesem Jahr. Eine Programmübersicht für

Mehr

I. Einleitung: Kann der Gottesglaube vernünftig sein?

I. Einleitung: Kann der Gottesglaube vernünftig sein? I. Einleitung: Kann der Gottesglaube vernünftig sein? In seiner Hausmitteilung vom 20. 12. 1997 schreibt Der Spiegel: «Unbestreitbar bleibt, daß die großen Kirchen in einer Zeit, in der alle Welt den Verlust

Mehr

ARD-DeutschlandTREND: November 2013. ARD- DeutschlandTREND November 2013 Eine Studie im Auftrag der tagesthemen

ARD-DeutschlandTREND: November 2013. ARD- DeutschlandTREND November 2013 Eine Studie im Auftrag der tagesthemen ARD- DeutschlandTREND November 2013 Eine Studie im Auftrag der tagesthemen Untersuchungsanlage Grundgesamtheit: Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren Stichprobe: Repräsentative Zufallsauswahl

Mehr

In: Widerspruch Nr. 27 Philosophie und Alltag (1995), S. 26-30 Autoren: Andreas Edmüller/Thomas Wilhelm Artikel

In: Widerspruch Nr. 27 Philosophie und Alltag (1995), S. 26-30 Autoren: Andreas Edmüller/Thomas Wilhelm Artikel In: Widerspruch Nr. 27 Philosophie und Alltag (1995), S. 26-30 Autoren: Andreas Edmüller/Thomas Wilhelm Artikel Andreas Edmüller Thomas Wilhelm Projekt Philosophie Überzeugen durch Argumente Projekt Philosophie

Mehr

Die Sinnfrage Wofür überhaupt leben?

Die Sinnfrage Wofür überhaupt leben? Die Sinnfrage Wofür überhaupt leben? Radiokolleg Gestaltung: Ulrike Schmitzer Sendedatum: 18. 21. März 2013 Länge: 4 Teile, je ca. 23 Minuten Aktivitäten 1) Umfrage zum Thema Lebenssinn / Gruppenarbeit

Mehr

1. Was ist der Pflege - Bahr?

1. Was ist der Pflege - Bahr? BFFM GmbH & Co KG Normannenweg 17-21 20537 Hamburg www.bffm.de Januar 2013, Nr. 2 Pflegeversicherungen Stiftung Warentest hält den neuen Pflege - Bahr für sinnvoll Und die ersten Policen sind auch schon

Mehr

Thema im Dezember 2012:

Thema im Dezember 2012: Kostenloses Unterrichtsmaterial ein Service von: Für Die Schule www.zeit.de/schulangebote Das Magazin für Kinder Thema im Dezember 2012: Warum Menschen glauben Wo kommen wir her? Wo gehen wir hin? Seit

Mehr

Letzte Krankenkassen streichen Zusatzbeiträge

Letzte Krankenkassen streichen Zusatzbeiträge Zusatzbeiträge - Gesundheitsfonds Foto: D. Claus Einige n verlangten 2010 Zusatzbeiträge von ihren Versicherten. Die positive wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2011 ermöglichte den n die Rücknahme der

Mehr

Wir sind die Partei DIE LINKE. Das wollen wir mit unserer politischen Arbeit. geschrieben in Leichter Sprache

Wir sind die Partei DIE LINKE. Das wollen wir mit unserer politischen Arbeit. geschrieben in Leichter Sprache Wir sind die Partei DIE LINKE Das wollen wir mit unserer politischen Arbeit geschrieben in Leichter Sprache 1 Herausgeber: Bundes-Geschäfts-Führung von der Partei DIE LINKE Kleine Alexanderstraße 28 10178

Mehr

Das Kurz-Wahl- Programm der CDU. Für die Europa-Wahl. In Leichter Sprache

Das Kurz-Wahl- Programm der CDU. Für die Europa-Wahl. In Leichter Sprache Das Kurz-Wahl- Programm der CDU. Für die Europa-Wahl. In Leichter Sprache Hinweis: Das sind die wichtigsten Dinge aus dem Wahl-Programm. In Leichter Sprache. Aber nur das Original-Wahl-Programm ist wirklich

Mehr

2 in 1. Recht einfach: Schadensersatz im Strafprozess. www.justiz.nrw.de

2 in 1. Recht einfach: Schadensersatz im Strafprozess. www.justiz.nrw.de 2 in 1 Recht einfach: Schadensersatz im Strafprozess. www.justiz.nrw.de Opfer von Straftaten haben bereits im Strafverfahren die Möglichkeit, eine gerichtliche Entscheidung über Entschädigungsansprüche

Mehr

SOZIALE SICHERUNG DURCH MARKT UND STAAT

SOZIALE SICHERUNG DURCH MARKT UND STAAT SOZIALE SICHERUNG DURCH MARKT UND STAAT Sommersemester 2011 Prof. Dr. Wolfgang Buchholz 1. Einführung a) Soziale Sicherung als Teil der Staatsaufgaben: Versuch einer Einordnung Weshalb soll der Staat in

Mehr

Wir haben viele neue Ideen: Das wollen wir in den nächsten 4 Monaten machen

Wir haben viele neue Ideen: Das wollen wir in den nächsten 4 Monaten machen Von den Vorsitzenden der Partei Wir haben viele neue Ideen: Das wollen wir in den nächsten 4 Monaten machen geschrieben in leichter Sprache Für wen ist leichte Sprache? Jeder Mensch kann Texte in Leichter

Mehr

Video-Thema Manuskript & Glossar

Video-Thema Manuskript & Glossar DER DEUTSCHE SOZIALSTAAT Immer mehr Menschen in Deutschland haben keine Arbeit und sind abhängig von staatlicher Hilfe. Das ist teuer: Über die Hälfte der Staatsausgaben in Deutschland sind für Soziales.

Mehr

Ein Stein fällt ins Wasser...

Ein Stein fällt ins Wasser... Ein Stein fällt ins Wasser......und zieht dann Kreise. Ein kleiner Stein, der ins Wasser fällt, beeinflusst und steuert automatisch die sich ausbreitenden Kreise. Diese Kreise, ob nun positiv oder negativ,

Mehr

Nachweis über die Fähigkeit, selbständig eine wissenschaftliche Fragestellung unter Benutzung der einschlägigen Literatur zu lösen und darzustellen.

Nachweis über die Fähigkeit, selbständig eine wissenschaftliche Fragestellung unter Benutzung der einschlägigen Literatur zu lösen und darzustellen. Das Verfassen einer Hausarbeit Ziel einer Hausarbeit: Nachweis über die Fähigkeit, selbständig eine wissenschaftliche Fragestellung unter Benutzung der einschlägigen Literatur zu lösen und darzustellen.

Mehr

Genusstoleranz. Von Jim Leonard. (Jim Leonard ist der Begründer von Vivation, der Methode, aus der AIM hervorgegangen ist.)

Genusstoleranz. Von Jim Leonard. (Jim Leonard ist der Begründer von Vivation, der Methode, aus der AIM hervorgegangen ist.) Sabeth Kemmler Leiterin von AIM Tel. +49-30-780 95 778 post@aiminternational.de www.aiminternational.de Genusstoleranz Von Jim Leonard (Jim Leonard ist der Begründer von Vivation, der Methode, aus der

Mehr

Die Führungskraft als Coach eine Illusion?

Die Führungskraft als Coach eine Illusion? Die Führungskraft als Coach eine Illusion? Karin Pape Metrion Management Consulting GbR Martinskirchstraße 74 60529 Frankfurt am Main Telefon 069 / 9 39 96 77-0 Telefax 069 / 9 39 96 77-9 www.metrionconsulting.de

Mehr

Seite 1 Das trägerübergreifende Persönliche Budget So können Menschen mit Behinderung mehr selber bestimmen

Seite 1 Das trägerübergreifende Persönliche Budget So können Menschen mit Behinderung mehr selber bestimmen Seite 1 Das trägerübergreifende Persönliche Budget So können Menschen mit Behinderung mehr selber bestimmen Seite 2 Inhaltsverzeichnis Seite 4 6 Vorwort von Olaf Scholz Bundesminister für Arbeit und Soziales

Mehr

Die klassische Beschäftigungstheorie und -politik Deutsche Sparkassenzeitung, Nr. 65, 09.09.1977, Seite 2

Die klassische Beschäftigungstheorie und -politik Deutsche Sparkassenzeitung, Nr. 65, 09.09.1977, Seite 2 Deutsche Sparkassenzeitung, Nr. 65, 09.09.1977, Seite 2 1 Die Beseitigung der nach allgemeiner Ansicht zu hohen Arbeitslosigkeit ist heute das wirtschaftspolitische Problem Nummer eins. Um dieses Problem

Mehr

Werte und Grundsätze des Berufskodexes für interkulturell Dolmetschende. Ethische Überlegungen: Was ist richtig? Wie soll ich mich verhalten?

Werte und Grundsätze des Berufskodexes für interkulturell Dolmetschende. Ethische Überlegungen: Was ist richtig? Wie soll ich mich verhalten? Werte und Grundsätze des Berufskodexes für interkulturell Dolmetschende Ethische Überlegungen: Was ist richtig? Wie soll ich mich verhalten? 1 Was ist «Moral»? «ETHIK» und «MORAL» Moralische Grundsätze

Mehr

Gutes Leben was ist das?

Gutes Leben was ist das? Lukas Bayer Jahrgangsstufe 12 Im Hirschgarten 1 67435 Neustadt Kurfürst-Ruprecht-Gymnasium Landwehrstraße22 67433 Neustadt a. d. Weinstraße Gutes Leben was ist das? Gutes Leben für alle was genau ist das

Mehr

Blaukreuz-Zentrum Hagen Blaues Kreuz Diakoniewerk mildtätige GmbH. MENSCH SUCHT SPIEL Hilfe für Glücksspielsüchtige

Blaukreuz-Zentrum Hagen Blaues Kreuz Diakoniewerk mildtätige GmbH. MENSCH SUCHT SPIEL Hilfe für Glücksspielsüchtige Blaukreuz-Zentrum Hagen Blaues Kreuz Diakoniewerk mildtätige GmbH MENSCH SUCHT SPIEL Hilfe für Glücksspielsüchtige Alles aufs Spiel gesetzt? Das Spiel hatte mich voll gepackt. Jetzt habe ich den Weg daraus

Mehr

Symposium des Deutschen wissenschaftlichen Instituts der Steuerberater e.v. 2012. Die Neuregelung der Selbstanzeige und ihre Probleme in der Praxis

Symposium des Deutschen wissenschaftlichen Instituts der Steuerberater e.v. 2012. Die Neuregelung der Selbstanzeige und ihre Probleme in der Praxis Symposium des Deutschen wissenschaftlichen Instituts der Steuerberater e.v. 2012 Die Neuregelung der Selbstanzeige und ihre Probleme in der Praxis DWS-Schriftenreihe Nr. 28 Die Neuregelung der Selbstanzeige

Mehr

Wir beraten Eltern und alle Interessierte zu folgenden familiären Themen (familylab):

Wir beraten Eltern und alle Interessierte zu folgenden familiären Themen (familylab): Portfolio/Angebote Familie Wir beraten Eltern und alle Interessierte zu folgenden familiären Themen (familylab): 1. Vom Paar zur Familie 2. Eltern = Führungskräfte 3. Angemessen Grenzen setzen Beziehung

Mehr

Schreiben. Prof. Dr. Fred Karl. Veranstaltung Wissenschaftliches Arbeiten

Schreiben. Prof. Dr. Fred Karl. Veranstaltung Wissenschaftliches Arbeiten Schreiben Prof Dr Fred Karl Veranstaltung Wissenschaftliches Arbeiten Schreiben Ihre Gedanken zusammenhängend, nachvollziehbar und verständlich zu Papier zu bringen Schreiben 1 Strukturieren 2 Rohfassung

Mehr

Rede des Parlamentarischen Staatssekretärs. bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Thomas Rachel, MdB

Rede des Parlamentarischen Staatssekretärs. bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Thomas Rachel, MdB Rede des Parlamentarischen Staatssekretärs bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Thomas Rachel, MdB anlässlich Abschlussveranstaltung Tag der Talente 2012 am 17.09.2012 in Berlin Es gilt

Mehr

Wie man wählt: BUNDESTAGSWAHL

Wie man wählt: BUNDESTAGSWAHL Wie man wählt: BUNDESTAGSWAHL Von Karl Finke/Ulrike Ernst Inklusion im Bundestag Die 2009 verabschiedete UN Behindertenrechtskonvention verpflichtet die Bundesrepublik auch Wahlen barrierefrei zu machen

Mehr

1. Einleitung. 2. Grundlagen

1. Einleitung. 2. Grundlagen 1. Einleitung In der Wissenschaft, Wirtschaftspraxis und auf Kapitalmärkten gab es ab den 80er Jahren eine Zunahme an Beiträgen, Zeitschriften, Fonds und Studiengängen zu Nachhaltigkeit. Nachhaltigkeit

Mehr

BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG

BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG Nr. 58-2 vom 4. Juni 2008 Rede des Bundesministers des Innern, Dr. Wolfgang Schäuble, in der Debatte zur Bespitzelungsaffäre bei der Deutschen Telekom und Konsequenzen vor

Mehr

Grundsätze der Leistungsbewertung im Fach Erziehungswissenschaft

Grundsätze der Leistungsbewertung im Fach Erziehungswissenschaft Grundsätze der Leistungsbewertung im Fach Erziehungswissenschaft Die Leistungsbewertung ist Grundlage für die weitere Förderung der Schülerinnen und Schüler, für ihre Beratung und die Beratung der Erziehungsberechtigten

Mehr

Inhalt. Statt einer Einleitung 1 Lust auf Demokratie? 11 2 Oder Demokratiefrust? 13

Inhalt. Statt einer Einleitung 1 Lust auf Demokratie? 11 2 Oder Demokratiefrust? 13 Inhalt Statt einer Einleitung 1 Lust auf Demokratie? 11 2 Oder Demokratiefrust? 13 I Demokratie macht Staat 3 Was heißt überhaupt Demokratie? 15 4 Was ist der Unterschied zwischen Demokratie und Republik?

Mehr

Krank gesund; glücklich unglücklich; niedergeschlagen froh?

Krank gesund; glücklich unglücklich; niedergeschlagen froh? Krank gesund; glücklich unglücklich; niedergeschlagen froh? Stimmungen schwanken Seit Jahren macht sich im Gesundheitsbereich ein interessantes Phänomen bemerkbar es werden immer neue Krankheitsbilder

Mehr

Übung zu HRE&M II: Lehren, Lernen und Entwickeln. Sommersemester 2014. Übungsblatt zur 5. Übung am 05.06.2014

Übung zu HRE&M II: Lehren, Lernen und Entwickeln. Sommersemester 2014. Übungsblatt zur 5. Übung am 05.06.2014 Übung zu HRE&M II: Lehren, Lernen und Entwickeln Sommersemester 2014 Übungsblatt zur 5. Übung am 05.06.2014 Aufgabe 1: Klassifikation von Lernzielen nach dem Abstraktionsgrad (Richt-, Groboder Feinlernziel)

Mehr

Magic Workbooks Business Survival Manual REISEKOSTEN- ABRECHNUNG 2014 ODER. M ein Staat sucht eine Mahlzeit

Magic Workbooks Business Survival Manual REISEKOSTEN- ABRECHNUNG 2014 ODER. M ein Staat sucht eine Mahlzeit Magic Workbooks Business Survival Manual REISEKOSTEN- ABRECHNUNG 2014 ODER M ein Staat sucht eine Mahlzeit 1 In Zeiten von Big Data, Cloud-Computing und der Bürgerbespitzelung durch finstere ausländische

Mehr

Rede zum Antrag Die Linke "Straffreiheit bei Steuerhinterziehung durch Selbstanzeige abschaffen"

Rede zum Antrag Die Linke Straffreiheit bei Steuerhinterziehung durch Selbstanzeige abschaffen 26.04.2013 Rede zum Antrag Die Linke "Straffreiheit bei Steuerhinterziehung durch Selbstanzeige abschaffen" Antrag der Fraktion DIE LINKE: Straffreiheit bei Steuerhinterziehung durch Selbstanzeige abschaffen

Mehr

weitergegeben haben. Der Ingenieur war bei Scope für die Maschinenproduktion zuständig. Mitarbeiter der Firma berichten der Staatsanwaltschaft, der

weitergegeben haben. Der Ingenieur war bei Scope für die Maschinenproduktion zuständig. Mitarbeiter der Firma berichten der Staatsanwaltschaft, der weitergegeben haben. Der Ingenieur war bei Scope für die Maschinenproduktion zuständig. Mitarbeiter der Firma berichten der Staatsanwaltschaft, der Schweizer habe immer sehr genau darauf geachtet, dass

Mehr

die steuern sind verrückt! zeit, sie wieder gerade zu rücken!

die steuern sind verrückt! zeit, sie wieder gerade zu rücken! die steuern sind verrückt! zeit, sie wieder gerade zu rücken! Von der Ungerechtigkeit der Vermögensverteilung, hohen Steuern auf Arbeit und den Vorteilen von vermögensbezogenen Steuern. Ohne Steuern geht

Mehr

Unterrichtsreihe: Liebe und Partnerschaft

Unterrichtsreihe: Liebe und Partnerschaft 06 Hochzeit Der schönste Tag im Leben soll es werden das wünschen sich viele Paare von ihrer Hochzeit. Wie dieser Tag genau ablaufen soll, entscheidet jedes Paar individuell. Eine gute Planung gehört in

Mehr

Ziel meiner Rede ist es, ein Band zwischen der europäischen Idee und der Jugend Europas zu spannen.

Ziel meiner Rede ist es, ein Band zwischen der europäischen Idee und der Jugend Europas zu spannen. 1 Kreativ-Wettbewerb für Jugendliche Zukunft Europa(s) Die Faszination der europäischen Idee Recklinghausen, den 25.03.2016 Sehr geehrter Herr Präsident des Europäischen Parlamentes, meine Damen und Herren

Mehr

9. Sozialwissenschaften

9. Sozialwissenschaften 9. Sozialwissenschaften 9.1 Allgemeines Die Lektionendotation im Fach Sozialwissenschaft beträgt 200 Lektionen. Davon sind 10% für den interdisziplinären Unterricht freizuhalten. (Stand April 2005) 9.2

Mehr

Äußerst wissenswert: Man braucht hierzulande weder einen Führerschein, noch eine Fahrerlaubnis 19. Dezember 2014

Äußerst wissenswert: Man braucht hierzulande weder einen Führerschein, noch eine Fahrerlaubnis 19. Dezember 2014 Äußerst wissenswert: Man braucht hierzulande weder einen Führerschein, noch eine Fahrerlaubnis 19. Dezember 2014 Was wir mit diesem Artikel mitzuteilen haben, wird die meisten Leserinnen und Leser wohl

Mehr

saubere umwelt. saubere politik.

saubere umwelt. saubere politik. saubere umwelt. saubere politik. In diesem Flyer sind Wörter unterstrichen. Diese Wörter werden auf Seite 18 erklärt. Wir sind hundertprozentig Bio. Wir sind überhaupt nicht korrupt. Jetzt aber schnell.

Mehr