Wirtschaftsförderung im Land Brandenburg

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1 Investition in Ihre Zukunft! Wirtschaftsförderung im Land Brandenburg Investieren, Wachsen und Gründen

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3 Vorwort Ulrich Junghanns Die Brandenburger Landesregierung hat in dieser Legislaturperiode die Wirtschaftsförderpolitik neu justiert: Das Leitmotiv lautet Stärken stärken und ist ausgerichtet auf die großen Potenziale des Landes. Es ist mittlerweile in nahezu allen fachpolitischen Handlungsfeldern verankert. Die stärkere sektorale Fokussierung auf die Wachstumsbranchen des Landes hat zu einer dynamischen Entwicklung geführt. Ein wichtiges Instrument zur Unterstützung der Branchenkompetenzfelder ist neben der Investitionsförderung auch der Aufbau landesweiter Branchennetzwerke. Mit der räumlichen Fokussierung von Fördermitteln in den Regionalen Wachstumskernen mit überregionalen wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Potenzialen wurde die Ausstrahlungskraft merklich erhöht. Davon profitiert der gesamte Wirtschaftsraum mit einem deutlichen Wachstum und mehr Beschäftigung im Land Brandenburg. Ein wichtiger Wachstumsmotor im Land ist der Mittelstand. Gerade mittelständische Investitionen sind oft mit relativ hohen Arbeitsplatzeffekten verbunden. Und meist sind es gerade Existenzgründerinnen und -gründer sowie junge Unternehmen, die wesentlich zur Entwicklung ihrer Branche beitragen. Sie werden vom Land Brandenburg gezielt unterstützt. Klaus-Dieter Licht Dabei spielen Fördermittel der EU-Kommission eine bedeutende Rolle. Der überwiegende Teil der Landesprogramme wird mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert. Die mit EU-Mitteln kofinanzierten Förderprogramme sind mit der Europa-Flagge gekennzeichnet. Unternehmer, Investoren und Existenzgründer brauchen eine leicht verständliche Navigation durch die vielfältigen Programme und Angebote des Landes Brandenburg, des Bundes und der Europäischen Union. Von zentralen Fragen der Unternehmensgründung über Marktforschung bis hin zu den vorhandenen Fördermöglichkeiten. Einen solchen optimierten Überblick über die vorhandenen Instrumente soll diese Broschüre bieten. Prof. Dr. Detlef Stronk Brandenburg verfügt seit 2001 über eine One-stop-agency für Investoren, ansässige Unternehmen und technologieorientierte Existenzgründer. Die Kooperationspartner ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH (ZAB), InvestitionsBank des Landes Brandenburg (ILB) sowie BC Brandenburg Capital GmbH (BC) arbeiten eng zusammen. Hier erhalten Unternehmen alle Leistungen zur Wirtschaftsförderung aus einer Hand. Gemeinsam arbeiten sie für zukunftsorientierte Investitionen und neue Arbeitsplätze zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes. Als stets aktuelle Informationsquelle ist auch für Fragen der Wirtschaftsförderung das Internet unverzichtbar. Die vorliegende Broschüre bietet Ihnen deshalb Einstiegsinformationen und verweist mit entsprechenden Links auf aktuelle und detaillierte Informationen im Internet. Das Brandenburger Wirtschaftsministerium bietet weitere Informationen unter Die ILB, ZAB und BC Brandenburg Capital sind mit aktuellen Angeboten unter und ebenfalls online präsent. Ebenso helfen Ihnen die Internet-Seiten der Industrie- und Handelskammern sowie der Handwerkskammern weiter. Im Zentrum unserer Bemühungen stehen die leistungsfähigen und motivierten Unternehmer, Investoren und Existenzgründer. Ihnen gilt unsere Unterstützung. Auf ihr Engagement hier im Land Brandenburg zählen wir. Ulrich Junghanns Minister für Wirtschaft des Landes Brandenburg Klaus-Dieter Licht Vorsitzender des Vorstandes der InvestitionsBank des Landes Brandenburg Prof. Dr. Detlef Stronk Vorsitzender der Geschäftsführung der ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH Vorwort 3

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5 Inhalt Einleger: Die wichtigsten Programme im Überblick Vorwort Wirtschaftsförderung in Brandenburg... 6 Hier finden Ideen ein Zuhause Wirtschaftsstandort Brandenburg 1.1 Hier stärkt man Ihnen den Rücken Förderpolitik neu ausgerichtet Hier investiert Europa EU-Förderung EFRE Auf Rekordniveau Flughafen BBI beflügelt Investitionsinteresse Hier treffen Sie auf Gleichgesinnte Netzwerke der Hauptstadtregion Hier stecken Wissenschaftler die Köpfe zusammen Forschungsumfeld Brandenburg Investieren, Wachsen und Gründen Hier wachsen Sie über sich hinaus Wirtschaft in Brandenburg 2.1 Fruchtbarer Boden für Ihre Pläne Die Förderlandschaft in Brandenburg Das richtige Saatgut finden Vom Bedarf zur Förderung Ihr Unternehmen in der Gründerzeit Fragen stellen, Antworten bekommen Das Feld bestellen Förderprogramme für Unternehmensgründungen Erfahrungen nutzen Beratung für Gründerinnen und Gründer Erfahrung bündeln Gründerzentren Training für gute Ideen Wettbewerbe und Gründermesse Hier finden Sie Förderprogramme, Anlaufstellen, Adressen und Literatur 3.1 Geld spielt eine Rolle Förderprogramme der EU, des Bundes und des Landes Brandenburg Übersicht Zuschüsse Darlehen Kombination von Förderprogrammen der EU, des Bundes und des Landes Brandenburg Beteiligungen / Eigenkapitalfinanzierungen Bürgschaften Wir sind für Sie da Serviceeinrichtungen für Investoren, Unternehmer und Existenzgründer Landeseinrichtungen der Investitionsförderung Banken und Fondsgesellschaften Investitions- und Gründungsberatung Interessenvertretungen der Wirtschaft Interessenvertretungen Freie Berufe Netzwerke Weitere Serviceeinrichtungen Schwarz auf Weiß Literatur und Online-Informationen Glossar Impressum Inhalt 5

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7 1Wirtschaftsförderung in Brandenburg 7

8 in Brandenburg 1. Wirtschaftsförderung in Brandenburg Hier finden Ideen ein Zuhause Wirtschaftsstandort Brandenburg Diese Broschüre ist für Sie. Wenn Sie vorhaben, ein neues Unternehmen zu gründen, Ihr bestehendes Unternehmen zu erweitern, oder als Investor am Standort Brandenburg interessiert sind hier finden Sie Informationen zu Förderprogrammen für Investitionen und Wachstum im Land Brandenburg. Wir stellen Ihnen einen außergewöhnlichen Standort mit den besten Förderbedingungen in ganz Europa vor. Gleichzeitig nennen wir Ihnen alle Anlaufstellen für Beratung und Unterstützung bei der Umsetzung Ihrer Pläne. Für Ihre eigene Recherche haben wir darüber hinaus Verweise auf weitere Informationen im Internet zusammengestellt. Ein starkes Stück Starthilfe unsere gezielte Branchenförderung Gezielte Förderung Brandenburg hat seine Wirtschaftsförderung 2005 neu von Branchenkompetenzfeldern und aufgestellt. Stärken stärken ist das Motto, unter dem die Fördermittel gezielt für die Branchenkompetenzfelder Unterstützung durch Wissenschaft und und die erfolgreichen Standorte im Land eingesetzt werden. Damit werden Branchensynergien genutzt, und die Netzwerke Attraktivität für Ansiedlungen wird erhöht. Brandenburg wird von der EU-Strukturfondsförderung im Rahmen des Konvergenz zieles unterstützt. Ein besonders wichtiges Instrument ist dabei der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Für Sie als Investor bedeutet dies ein Optimum an Förderbedingungen. Zahlreiche Förderprogramme mit unterschiedlichen Schwerpunkten unterstützen Investoren und Gründer in Brandenburg mit Zuschüssen, Darlehen, Beteiligungen und Bürgschaften. Besondere Schwerpunkte bilden dabei die Innovations- Auftragseingang 121,4 Verarbeitendes und die Technologieförderung, die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit sowie die 115,4 Schaffung und der Erhalt von Gewerbe 111,2 (Monatsdurchschnitt Arbeitsplätzen. von Unternehmen mit mehr als 19 Beschäftigten) Mit neun 2003 Universitäten 2004 und Hochschulen 2005 und mehr als 30 außeruniversitären Forschungseinrichtungen bietet Ihnen der Standort Brandenburg innovatives Know-how und kompetente Unterstützung bei der Anzahl der Gewerbeanmeldungen (netto) Entwicklung neuer Produkte und Prozesse. Bestehende Branchennetzwerke und -kooperationen sowie kumuliert seit Beginn zahlreiche Technologie- und Gründerzentren schaffen der Erfassung im Land Brandenburg Synergieeffekte und ermöglichen es Ihnen, Ihre Investitionen oder Ihr Gründungsvorhaben zum Erfolg zu führen. EFRE-Förderung eine positive Bilanz für Brandenburg Allein in der vergangenen Förderperiode wurden mehr als Vorhaben mit 1,7 Milliarden Euro Unterstützung aus dem EFRE erfolgreich umgesetzt. Fasst man die Ausgaben aller an den Projekten Beteiligten zusammen, so ergibt das mehr als 6 Milliarden Euro. Auch die Zahl der in der gewerblichen Wirtschaft geschaffenen und gesicherten Arbeitsplätze kann sich sehen lassen. Um diese positive Förderbilanz fortschreiben zu können, stehen Ihnen kompetente Partner für unterschiedlichste Fördermöglichkeiten bei der Planung für die Zukunft im Land Brandenburg zur Verfügung. EFRE-Förderung in Brandenburg in Milliarden Euro Ansiedlungen Wirtschaftsförderung in Brandenburg

9 Int. Verkehrsflughafen Verkehrslandeplatz Sonderlandeplatz, Landeplatz oder Segelfluggelände Senftenberg 13 Nordwest- Brandenburg Nordost- Brandenburg Mitte/West- Brandenburg Ost- Brandenburg Unsere RegionalCenter Hier bekommen Sie Antworten: ZAB, ILB und BC Partner für die Zukunft Süd- Brandenburg Als erstes deutsches Bundesland bietet Brandenburg Investoren, Unternehmern und technologieorientierten Gründern eine One-stop-agency als zentrale Anlaufstelle. Die Kooperationspartner ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH, InvestitionsBank des Landes Brandenburg und BC Brandenburg Capital GmbH bieten Ihnen alle Leistungen zur Wirtschaftsförderung aus einer Hand. ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH InvestitionsBank des Landes Brandenburg BC Brandenburg Capital GmbH Die ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH betreut und unterstützt Ihre Investitionsvorhaben in der Potsdamer Zentrale und fünf RegionalCentern. Von der Erstinformation über Standortsuche, Fachkräfteanalyse, Beratung zu Technologieförderung und Energiefragen sowie zur Antragstellung bis hin zur Begleitung der behördlichen Genehmigungsverfahren finden Sie hier kompetente und tatkräftige Unterstützung. Nach den ersten acht Jahren ihres Bestehens weist die ZAB eine stolze Bilanz aus: 747 Ansiedlungen mit über Arbeitsplätzen hat sie nach Brandenburg geholt und damit Investitionen von fast 5,5 Milliarden Euro eingeworben. Hinzu kommen die durch die ZAB unterstützten High-Tech-Gründungen. Auch nach der Erstinvestition begleitet die ZAB Erweiterungsinvestitionen, unterstützt Technologie- und Innovationsvorhaben, hilft bei der Markterschließung und bietet Energieberatung. Die gute ZAB-Bilanz ist auch eine Bestätigung für die Neuausrichtung der Wirtschaftspolitik mit der Stärkung wirtschaftlicher Schwerpunkte, die in allen Landkreisen und kreisfreien Städten Projekte hervorgebracht hat. Als zentrales Förderinstitut unterstützt die Investitions- Bank des Landes Brandenburg (ILB) das Land und andere öffentliche Träger bei der Erfüllung ihrer Aufgaben. Kerngeschäft der ILB ist die Förderung öffentlicher und privater Investitionsvorhaben in den Bereichen Wirtschaft, Prenzlau Infrastruktur und Wohnungsbau. Seit Gründung der ILB Perleberg Schwedt vor 17 Jahren hat die Bank Projekte von Existenz- Wittenberge Eberswalde Neuruppin gründern und Unternehmen gefördert. Mit der darauf entfallenen Fördersumme von rund 6,4 Strausberg Milliarden Euro ver- Hennigsdorf Rathenow binden sich Investitionen von Berlin 27,2 Milliarden Fürstenwalde Euro und die Potsdam Schaffung und Sicherung Teltow von knapp Wildau Arbeitsplät- Frankfurt (Oder) Brandenburg/Havel Belzig Luckenwalde zen. Im Bereich Wirtschaft werden gewerbliche Unternehmen und Existenzgründer sowie Agrar- und Medienunternehmen unterstützt. Aus Mitteln des Landes, des Bun- öffentlich geförderte Cottbus Technologie- u. Gründerzentredes, der EU und aus Eigenmitteln Herzberg bietet die Forst ILB den Kunden Zuschüsse, Studenten zinsgünstige Darlehen, Zinszuschüsse, Senftenberg 21 Hochschulen mit Schwarzheide > 250 Forschungsinstitute Haftungsfreistellungen, Bürgschaften sowie Risiko- und 7 Universitäten Beteiligungskapital. Im April 2007 startete die ILB ein neues Darlehensprogramm für gewerbliche Unternehmen, Freiberufler und Existenzgründer in Brandenburg. Basierend auf dem zinsgünstigen KfW-Unternehmerkredit bietet sie mit ihrem neuen Produkt Brandenburg-Kredit für den Mittelstand jetzt ein durch die ILB zusätzlich zinsverbilligtes Darlehen für den Mittelstand. An 36 Standorten im Land berät Sie die ILB professionell und wettbewerbsneutral und begleitet Ihren gesamten Innovationsprozesses von der Projektidee über die Antragstellung und die fachliche Prüfung bis zum Projektstart. Die Beratungen des ILB-Kundencenters zu Fragen der gewerblichen Förderung sind individuell und kostenfrei. Die ILB informiert auch über Programme der KfW Mittelstandsbank. Die BC Brandenburg Capital GmbH (BC GmbH) operiert als Management- und Holdinggesellschaft verschiedener Beteiligungsfonds. Als Tochtergesellschaft der ILB und Beteiligung der tbg Technologie-Beteiligungsgesellschaft mbh der KfW Mittelstandsbank unterstützt die BC GmbH wachstums- und innovationsorientierte mittelständische Unternehmen bei der Finanzierung aller Phasen der Unternehmensentwicklung: von der Forschung und Entwicklung in der Frühphase, der Entwicklung eines Produktes oder Verfahrens zur Markteinführung bis hin zu einem eventuellen Börsengang des Unternehmens. Die BC GmbH ist in Potsdam und in Frankfurt (Oder) präsent und managt derzeit sechs Fonds, die mit einem Gesamtvolumen von 170 Millionen Euro ausgestattet sind. Gegenwärtig tritt die BC GmbH in über 40 Unternehmen als Finanzierungspartner auf. Unter dem Dach der ZAB sowie im Verbund mit privaten Kapitalgebern sind die Fonds der BC GmbH in den mehr als zehn Jahren ihrer Geschäftstätigkeit Beteiligungen in einem Gesamtvolumen von über 100 Millionen Euro eingegangen. Im Mittelpunkt ihrer Investitionstätigkeit stehen Unternehmen der Informationsund Kommunikationstechnologie, Life Sciences, Nanotechnologie, Prüf- und Messtechnik, Mikroelektronik und Industrie- und Verfahrenstechnik. Risiko- und Beteiligungskapital für die Unternehmensentwicklung: BC Brandenburg Capital GmbH Wirtschaftsförderung in Brandenburg 9

10 Die Fördermittel der InvestitionsBank Brandenburg Weitere kompetente Ansprechpartner finden Sie in den Industrie- und Handelskammern, den Handwerkskammern und Lotsendiensten. Industrie- und Handelskammer Cottbus Industrie- und Handelskammer Ostbrandenburg Industrie- und Handelskammer Potsdam Handwerkskammer Cottbus Handwerkskammer Frankfurt (Oder) Handwerkskammer Potsdam Lotsendienste Regionale Wirtschaftsförderungen > wirtschaftsadressen Alle relevanten Anlaufstellen im Land Brandenburg für Investitionsförderung, Banken, Investitions- und Gründerberatung sowie die Interessenvertretungen der Wirtschaft und der Freien Berufe finden Sie im Kapitel 3 dieser Broschüre. 1.1 Hier stärkt man Ihnen den Rücken Förderpolitik neu ausgerichtet Die Brandenburgische Landesregierung hat mit ihrer gezielten Prioritätensetzung bei der Wirtschaftsförderpolitik einen innovativen neuen Weg beschritten. Das Leitmotiv Stärken stärken Mehr Wirtschaftswachstum für mehr Beschäftigung hat sich bewährt und wurde in den letzten Jahren in nahezu allen fachpolitischen Handlungsfeldern verankert. Ein zentrales Element der Neuausrichtung der Wirtschaftsförderpolitik ist die stärkere sektorale Fokussierung auf die Wachstumsbranchen des Landes. Basierend auf Analysen der Wirtschaftsstruktur wurden 14 Branchen ermittelt, die sich dynamisch entwickelt haben und Wachstumspotentiale für die Zukunft aufweisen. Im Vordergrund steht die Weiterentwicklung der Branchenkompetenzen durch Stärkung von Synergieeffekten, effiziente Vernetzung, Verbesserung der Standortqualität und Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen. Die ermittelten Branchen wurden zu 14 Branchenkompetenzfeldern und einer Querschnittsbranche zusammengefasst: Automotive Biotechnologie/Life Sciences Energiewirtschaft/Energietechnologie einschließl. Mineralölwirtschaft/Biokraftstoffe Ernährungswirtschaft Holzverarbeitende Wirtschaft Kunststoffe/Chemie Logistik Luftfahrttechnik Medien/Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) einschließl. Geoinformationswirtschaft Metall Optik Papier Schienenverkehrstechnik Tourismus (Rad-, Wasser-, Gesundheits- und Tagungstourismus) Mikroelektronik (Querschnittsbranche) Ein wichtiges Instrument zur Unterstützung der Branchenkompetenzfelder ist neben der Investitionsförderung der Aufbau landesweiter Branchennetzwerke (vgl. Kap. 1.4), die in der Startphase über das GA-Clustermanagement gefördert werden. Die Branchenkompetenzfelder stehen auch im Fokus des neuen Landesinnovationskonzeptes. Beispielsweise setzt die Gründung von Branchentransferstellen gezielt an den branchenspezifischen Bedürfnissen im Bereich des Technologiertransfers an. Kombiniert wird die sektorale Schwerpunktsetzung mit einer Ressourcenbündelung an wirtschaftlich starken Standorten. Räumliche Nähe von Akteuren erleichtert zum einen den Austausch von branchenspezifischem Wissen. Zum anderen sind attraktive Standorte für die Vermarktung, die Identifikation der Unternehmen mit ihrer Region sowie die Gewinnung von Fachkräften wichtig. Die Benennung von Brachenschwerpunktorten dient der besseren Sichtbarkeit der brandenburgischen Wirtschaftspotenziale. Die räumliche Fokussierung von Fördermitteln in den regionalen Wachstumskernen mit überregionalen wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Potenzialen führt zu einer erhöhten Ausstrahlungskraft. Davon profitiert der gesamte Wirtschaftsraum. Ein wichtiges Anliegen des Landes ist die gezielte Förderung des Mittelstandes. Die Fördermittel sind daher so gestaffelt, dass Kleinunternehmen bei ihren Investitionsvorhaben gezielt unterstützt werden. 10 Wirtschaftsförderung in Brandenburg

11 Förderprogramm Zusagen Zusagevolumen Investitionsvolumen GA- Gewerbe Brandenburg-Kredit für den Mittelstand Gründung- u. Wachstumsfinanzierung (bis ) Beratung Markterschließung Forschung und Entwicklung von KMU Staffelung der Fördermittel nach Unternehmensgröße und Standort Für kleine Unternehmen + 20 % Für mittlere Unternehmen + 10 % Basisförderung 15 % Potenzialförderung 15 % Kleinunternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern erhalten für förderfähige Investitionen bis 5 Millionen Euro befristet bis 2010 unabhängig vom Standort die Höchstförde- Arbeitskosten in ausgewählten OECD Ländern durchschnittliche Arbeitskosten/Stunde im Verarbeitenden rung Gewerbe von in 50 Euro, % ,14 Mittlere Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern 27,60 werden für förderfähige Investitionen bis 5 Millionen Euro 23,74 befristet bis 2010 unabhängig vom Standort mit 40 % gefördert. 21,15 20,74 Große EFRE-Förderung Unternehmen in Brandenburg ab 250 Mitarbeiter in Milliarden können Euro 19,89 abhängig vom Standort, Branchenkompetenzfeld und Erfüllung ,24 von Struktureffekten mit bis zu 30 % gefördert werden ,15 Dabei erhalten die förderfähigen Unternehmen in einem Branchenkompetenzfeld ,97 eine Basisförderung von %, eine 2007 Potenzialförderung 2013 von 4,53 weiteren 15 % und für Vorhaben über Mio. Euro 3,61 einen Konjunkturaufschlag von 5 % befristet bis Ende 2010, 3,29wenn sie die festgelegten Struktureffekte erfüllen. (vgl. hierzu auch ab S. 30) Mit 440 Zusagen im Jahr 2008 und einem damit bewirkten Investitionsvolumen von rund 1,3 Milliarden Euro ist die gewerbliche Investitionsförderung im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GA-Gewerbe) das finanziell stärkste Förderinstrument, das derzeit in Brandenburg zum Einsatz kommt. Hier werden Mittel des Landes Brandenburg und der EU gebündelt, wodurch weit reichende Synergieeffekte erzielt werden. Wachstumsstarke Branchen werden bedarfsgerecht gefördert und Anreize für Kooperationen über die gesamte Wertschöpfungskette werden gesetzt. Auch der Informationsaustausch, Verbundprojekte und die Arbeit von Unternehmensnetzwerken wird durch die räumliche Nähe erleichtert. Insbesondere unterstützt das Land Brandenburg durch verschiedene von Bund und EU finanzierte Förderprogramme auch den Ausbau bestehender Netzwerke zwischen der Wirtschaft und der universitären und außeruniversitären Forschung. Als Investor oder Unternehmensgründer erhalten Sie somit immer die passende Unterstützung. Mehr als Menschen arbeiten in den Betrieben der Medien/Informations- und Kommunikationstechnik in Brandenburg. 13 % aller brandenburgischen Betriebe zählen zu diesem Branchenkompetenzfeld, das Medienunternehmer und Mediendienstleister ebenso umfasst wie Verlage und Werbeagenturen, Telekommunikationsanbieter und Softwareunternehmen. Allein im Bereich moderner Telefondienstleistungen beschäftigen 60 Center derzeit etwa Mitarbeiter. Die Branche stützt sich auf die ausgeprägte Forschungsund Hochschullandschaft in der Hauptstadtregion. Eines ihrer Flaggschiffe ist das Hasso-Plattner-Institut für Software-Systemtechnik in Potsdam. Wirtschaftsförderung 2008 (Volumen in Tausend Euro) Förderprogramm GA- Gewerbe Brandenburg-Kredit für den Mittelstand Gründung- u. Wachstumsfinanzierung (bis ) Beratung Markterschließung Forschung und Entwicklung von KMU Zusagen Für Sie als Investor liegen die Vorteile auf der Hand. Die Attraktivität der Standorte wird gezielt verbessert. Staffelung der Für kleine Für mittlere Fördermittel nach Unternehmen Unternehmen Unternehmensgröße + 20 % + 10 % und Standort Basisförderung 15 % Potenzialförderung 15 % Zusagevolumen Investitionsvolumen Mehr als 130 Betriebe mit über Beschäftigten umfasst das Kompetenznetzwerk Automotive in der Region Berlin-Brandenburg. Eine erhebliche Umsatz- und Produktivitätssteigerung in den letzten Jahren ging mit einer deutlichen Steigerung des Absatzes ins Ausland einher. Regionale Schwerpunkte sind Ludwigsfelde, Brandenburg an der Havel und Fürstenwalde. Eingeschlossen ist der Kernbereich (Herstellung von Originalteilen, Karosserien, Aufbauten) ebenso wie der Zuliefererbereich. Darüber hinaus übertragen die Produzenten in diesem Sektor zunehmend auch Forschungs- und Entwicklungsaufgaben an Zulieferer. Das bewirkt eine enge Verzahnung der Zuliefererstruktur der Branche. Wirtschaftsförderung in Brandenburg Synergien durch räumliche Nähe und Branchenkonzentration 11

12 Auf Seiten der Unternehmen bestehen F&E-Kapazitäten in Bereichen wie Oberflächentechnik und Produktionsverfahren. Wissenschaftliche F&E-Kompetenz ist schwerpunktmäßig an der BTU Cottbus und am Fraunhofer-Anwendungszentrum sowie an der Technischen Fachhochschule Wildau zu finden. Landes Brandenburg Stärken stärken verwendet. Eine Grundlage hierfür war die bereits erwähnte Ausweisung von Branchenkompetenzfeldern, aber auch die regionaler Wachstumskerne, die im Folgenden dargestellt sind: Beschäftigte arbeiten in der Kunststoff verarbeitenden Industrie Brandenburgs, die an den Standorten Schwarzheide, Fürstenwalde und Oranienburg eng mit der expandierenden Chemieindustrie vernetzt ist. Die Chemieindustrie hat Arbeitnehmer und kam 2006 auf einen Umsatz von 1,9 Milliarden Euro. Dazu kommen Arbeitnehmer in der Mineralöl verarbeitenden Industrie, die meisten am Standort Schwedt/Oder der PCK eine der effizientesten Raffinerien Europas und eine der größten Deutschlands. Außeruniversitäre F&E Kapazitäten bestehen am Fraunhofer-Institut für angewandte Polymerforschung in Potsdam-Golm und an der Außenstelle Polymaterialien und Composites des Fraunhofer-Instituts für Zuverlässigkeit und Mikrointegration in Teltow. 1.2 Hier investiert Europa Förderung durch EFRE Das Ziel der europäischen Regionalpolitik besteht darin, die Unterschiede im Entwicklungsstand der verschiedenen Regionen zu verringern. Durch ihren speziellen Ansatz bringt die europäische Regionalpolitik den Projekten vor Ort einen Mehrwert. Sie hilft bei der Finanzierung von Projekten zur Unterstützung der Regionen, der Städte und ihrer Bürger. Viele Unternehmen, Landesstraßen, Gewerbegebiete, nicht wenige kulturelle Einrichtungen, Schulen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen entwickelten sich nicht zuletzt aufgrund der öffentlichen Förderung so positiv. Die gesamte Regionalpolitik steht im Einklang mit den Prioritäten zu Gunsten des Wachstums und der Beschäftigung, die sich die Europäische Union gesetzt hat. Die zentralen Leitlinien Stärkung der Anziehungskraft Europas für Investoren und Arbeitskräfte, Förderung des Wissens und der Innovation für Wachstum und Mehr und bessere Arbeitsplätze sind auch für die Förderung im Land Brandenburg strategische Eckpunkte. Die dabei eingesetzten EFRE-Mittel werden in der Förderperiode im Einklang mit der Förderstrategie des Hier profitieren Investoren Als Investor profitieren Sie von der europäischen Regionalpolitik durch finanzielle Erleichterungen bei der Ansiedlung oder Erweiterung Ihres Standortes. Brandenburg wird seit 1991 von der EU gefördert. Als Zielgebiet der Konvergenzförderung der EU bietet Brandenburg Großunternehmen bis zu 30 %, mittleren Unternehmen bis zu 40 % und kleinen Unternehmen bis zu 50 % Investitionsförderung. Insgesamt 1,5 Milliarden Euro stehen dem Land Brandenburg in der Förderperiode aus dem EFRE zur Verfügung. Mit den bereitgestellten Mitteln der vergangenen Förderperiode wurden seit dem Jahr 2000 Gesamtinvestitionen von mehr als 6 Milliarden Euro angeschoben. Allein in der gewerblichen Wirtschaft entstanden dadurch rund Arbeitsplätze und mehr als bestehende Arbeitsplätze wurden gesichert. Die Ziele und Schwerpunkte der EFRE-Förderung im Land Brandenburg wurden für den Zeitraum in einem Operationellen Programm festgelegt. Die Fördermöglichkeiten sind vielfältig. Ausgehend vom obersten Ziel, die regionale Wettbewerbsfähigkeit der Region zu stärken, wurden drei strategische Ziele im Rahmen der EFRE-Förderung entwickelt und mit vier Schwerpunkten untersetzt. 12 Wirtschaftsförderung in Brandenburg

13 Förderung betrieblicher Investitions- und Innovationsprozesse: Für den Unternehmenssektor direkt von größter Bedeutung ist der Schwerpunkt 1. Hier finden sich die klassischen Wirtschaftsförderprogramme wieder, wie z. B. die Gemeinschaftsaufgabe (GA) 1 zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur. Einen breiten Raum nimmt die Technologieförderung ein. Einerseits wird die einzelbetriebliche Forschung und Entwicklung gefördert, andererseits aber auch der Transfer der Forschungsergebnisse zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Den Technologietransferstellen kommt hierbei eine Schlüsselfunktion zu, da die EU der Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft einen hohen Stellenwert einräumt, um zum weltweit dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum zu werden. Kombiniert mit einem Beratungsangebot sowohl für bestehende Firmen als auch für Existenzgründungen ergibt sich so ein integrierter Gesamtansatz. Entwicklung innovations-, technologieund bildungsorientierter Infrastrukturen: Indirekt profitiert der Unternehmenssektor von der Förderung der Forschungs- und der Bildungsinfrastruktur. Hierzu gehört einerseits der Ausbau und die bessere Ausstattung der Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, aber auch die bessere Ausstattung von Einrichtungen des ersten und des zweiten Bildungsweges. Abgerundet werden die Maßnahmen dieses Schwerpunktes vom Ausbau einer Geodateninfrastruktur, die für Unternehmer bei der Auswahl von Standorten zunehmend von Bedeutung ist. Wirtschaftsnahe, touristische und Verkehrsinfrastrukturen: Zu einem gesunden wirtschaftsfreundlichen Umfeld gehört aber auch der Bau bzw. Ausbau von Landesstraßen oder die qualitative Aufwertung von Gewerbegebieten. Förderungen im Bereich Fremdenverkehr und Kultur sind etwa darauf ausgerichtet, den Anteil des Tourismus am Wirtschafts- und Beschäftigungswachstum zu erhöhen. Neben Maßnahmen im touristischen Infrastrukturbereich sollen gezielte Maßnahmen wie Zertifizierungen eingesetzt werden, um die Qualitätsstandards zu verbessern. Umwelt und städtische Entwicklung: Die Verbesserung der Umweltverhältnisse und die Konversion militärischer Liegenschaften werden fortgesetzt. Die verstärkte Verzahnung von Stadtentwicklung, Ökonomie, Ökologie und eine aktive Beteiligung der Bevölkerung sollen die Städte nachhaltig stärken. Ein Schwerpunkt dabei ist die kleinräumige Wirtschaftförderung. Ein absolutes Novum kommt hier zum Tragen: Erstmals haben kleine und mittlere Unternehmen die Gelegenheit, Fördermittel zur Stadtentwicklung zu beantragen. Europäische Struktur- und Regionalpolitik Die EU will durch die Förderung eine ausgewogene und nachhaltige Entwicklung der europäischen Regionen erreichen und den wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalt stärken. Konkrete Vorgaben sind dabei eine ausgezeichnete Wettbewerbsfähigkeit, ein hohes Beschäftigungsniveau, Nachhaltigkeit und Umweltschutz sowie die Gleichstellung von Männern und Frauen. Beispielhafte EFRE-geförderte Projekte aus den unterschiedlichsten Bereichen stellt unter anderem die Publikation Brandenburg inspiriert. vor. Diese und weitere Projektbeispiele können auch im Internet eingesehen werden. Brandenburg inspiriert. Darüber hinaus werden im Rahmen einer EFRE-Informationskampagne, die im Frühjahr 2009 begonnen hat, u. a. regelmäßig EFRE-geförderte Top-Projekte des Monats einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Mit vielfältigen weiteren Maßnahmen wird die Funktionsweise und Wirkung des EFRE im Land Brandenburg kommuniziert. Zentral ist dabei die Nutzung des Internets, u. a. mit einer Multimediapräsentation, die über interaktive Module eine vollständige neue Form der Informationsvermittlung nutzt. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Internet. EFRE-Informationskampagne Zudem ist die europäische territoriale Zusammenarbeit Bestandteil der Kohäsions- und Strukturfonds der EU. Ziel dieser Zusammenarbeit ist eine harmonische, ausgewogene und nachhaltige Entwicklung der Gemeinschaft. Nationale Grenzen, die eine ausgewogene Entwicklung und Integration des europäischen Wirtschaftsraums behindern, sollen mit diesem Instrument überwunden werden. Daher wird zur Stärkung der Zusammenarbeit zwischen lokalen und regionalen Akteuren in der EU innerhalb des EFRE die bisherige Gemeinschaftsinitiative INTERREG im Förderzeitraum als Brandenburg ist Zielgebiet der EU-Konvergenzförderung 1 Die zukünftige Abkürzung lautet GRW entsprechend dem GRW-Gesetz vom 6. Oktober 1969 (BGBl. I S. 1861), das zuletzt durch Artikel 8 des Gesetzes vom 7. September 2007 (BGBl. I S. 2246) geändert worden ist Wirtschaftsförderung in Brandenburg 13

14 14 neues Ziel 3 fortgeführt und im Rahmen von zwei Operationellen Programmen erfolgen. In der vergangenen Förderperiode (INTER- REG III A) wurden KMU zwar nur mittelbar gefördert, doch konnten die geförderten Projekte KMU bei ihren Vorbereitungen und ersten Schritten zur Aufnahme einer wirtschaftlichen Tätigkeit in Polen oder der Gründung von deutsch-polnischen Unternehmenskooperationen unterstützen. Best-Practice-Beispiele hierzu können im Internet eingesehen werden. Grenzübergreifende Zusammenarbeit INTERREG III A 1.3 Auf Rekordniveau Flughafen BBI beflügelt Investitionsinteresse Der positive Trend bei der Ansiedlung von Unternehmen in Brandenburg ist ungebrochen. Mit 125 Neuansiedlungen allein im Jahr 2008 wurden rund neue Arbeitsplätze im Land geschaffen. Die herausragende Ansiedlung im Biotech-Sektor war die der Human Bio Sciences Auftragseingang GmbH (HBS) am Standort Luckenwalde. Der Produzent 121,4 Verarbeitendes und Entwickler für Biomedizinprodukte wird hier 100 Arbeitsplätze schaffen. Motor 111,2 des Aufschwungs wird zu- Gewerbe 115,4 (Monatsdurchschnitt nehmend das größte von Infrastrukturprojekt Europas: der Unternehmen mit mehr als Flughafen 19 Beschäftigten) Berlin-Brandenburg International (BBI). Dies belegen die erheblich gestiegenen Ansiedlungszahlen des umliegenden Landkreises Dahme-Spreewald. Der ebenfalls deutliche Zuwachs bei den Erweiterungsinvestitionen im vergangenen Jahr ist ein klares Indiz für die Anzahl der Gewerbeanmeldungen anhaltende wirtschaftliche (netto) Stabilisierung und die positi ve Auftragslage der im Land existierenden Unternehmen. kumuliert seit Beginn der Darüber Erfassung hinaus im Land setzt die ZAB 2009 einen Schwerpunkt Brandenburg auf die Akquisition von Ansiedlungen im Umfeld des BBI in Schönefeld, der Ende eröffnet 2007 werden soll Ansiedlungen in Brandenburg gesamt davon Direktinvestitionen davon Erweiterungsinvestitionen Auch international ist Brandenburg als Investitionsstandort zunehmend des in Bruttoinlandsprodukts den Fokus des Interesses global agie- Entwicklung der Neuen Bundesländer (Wachstumsrate) render Unternehmen gerückt. Namhafte ausländische Mecklenburg-Vorp. 31,10 Unternehmen wie z. B. First Solar aus den USA in Frankfurt (Oder) oder die gemeinsam mit Berlin 36,00 umgesetzte Sachsen Sachsen-Anhalt 39,30 Thüringen 42,50 Brandenburg 43,90 Wirtschaftsförderung in Brandenburg Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg Eigene Berechnungen Imagekampagne The German Capital Region More Value for Your Investment haben maßgeblich dazu beigetragen. So konnte die ZAB 2008 weitere 19 internationale Investoren in Brandenburg ansiedeln. Besonders erfreulich sind 2008 auch die positiven Entwicklungen bei Ansiedlungen in sämtlichen Brandenbur- 121,4 Auftragseingang Verarbeitendes ger Gewerbe Kreisen und kreisfreien Städten. Wichtig 115,4 ist dabei auch 111,2 der Auftragseingang hohe Innovationsgrad der Investitionen. Drei Viertel (Monatsdurchschnitt von 121,4 der Verarbeitendes Unternehmen Ansiedlungen mit mehr kommen aus den innovativsten Branchen des Landes, die Hälfte 111, Gewerbe als 19 Beschäftigten) 115,4 zählt zu den 2004 Spitzen- und 2005 Hochtechnologien. (Monatsdurchschnitt von Positiv entwickeln sich auch die Unternehmensgründungen als 19 Beschäftigten) in Brandenburg: 2008 steigerte Unternehmen mit mehr sich mit etwa neuen Gewerbeanmeldungen erneut die Anzahl Zahl der Gewerbeanmeldungen (netto) Selbstständigen im Land Brandenburg kumuliert seit Beginn Anzahl der Erfassung der Gewerbeanmeldungen (netto) im Land Brandenburg kumuliert seit Beginn der Erfassung im Land Brandenburg Ansiedlungen in Brandenburg gesamt Auftragseingang, Ansiedlungen Umsatz 2004 und 2005 Außenhandel der brandenburgischen 2008 davon Direkt- Unternehmen 66 steigen 50 kontinuierlich Die in investitionen Brandenburg Hauptstadtregion gesamt Berlin-Brandenburg ist mit rund sechs Millionen davon Erweiterungsinvestitionen Einwohnern EFRE-Förderung bevölkerungsstärker 41 in 48Brandenburg 38 als 54in Dänemark, Milliarden 76 Euro davon Direktinvestitionen Norwegen 1991 oder 1993 Finnland und 243 einer der größten Absatzmärkte Europas davon Erweiterungsinvestitionen Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts der Neuen Bundesländer (Wachstumsrate) Mecklenburg-Vorp. 31,10 Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts der Sachsen Neuen Bundesländer (Wachstumsrate) 36,00 Mecklenburg-Vorp. Sachsen-Anhalt 31,10 39,30 Sachsen Thüringen Sachsen-Anhalt Brandenburg Thüringen 36,00 42,50 39,3043,90 42,50 Brandenburg 43,90 Gemeinsam verfügen Berlin und Brandenburg über eine Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg Eigene Berechnungen in Europa einmalige Dichte wissenschaftlicher Einrichtungen. Die enge Kooperation mit der Wirtschaft gehört zum Gründungsauftrag der drei brandenburgischen Universitäten in Potsdam, Cottbus und Frankfurt (Oder). Für brandenburgische Unternehmen stehen gut ausgebildete, hoch flexible Wirtschaftsförderung und weiterbildungsbereite 2008 (Volumen in Fachkräfte Tausend Euro) bereit. Unter Förderprogramm den 16 Bundesländern Zusagen hat Bran- Zusage- volumen denburg einen der höchsten Anteile an Fach- und Hochschulabsolventen GA- und Gewerbe an Beschäftigten mit 400 abgeschlossener Investitionsvolumen Berufsausbildung. Brandenburg-Kredit für den Mittelstand Gründung- u. Wachstumsfinanzierung (bis ) Beratung Markterschließung Forschung und Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg Eigene Berechnungen E 1 E W F W G F B f G t B fb G tm BF E M F E S F U u S F U u A d G A d G

15 Brandenburg verfügt über eine moderne, sehr gut ausgebaute Infrastruktur: das mit km Länge größte deutsche Kommunikationsnetz mit hundertprozentigem Digitalisierungsgrad und optimale Verkehrswege auf Straße, Schiene, Wasser und in der Luft. Nicht von ungefähr ist die Logistik hier ebenso eine etablierte Kompetenzbranche wie die Luftfahrttechnik. Mit der Internationalen Luftfahrtausstellung ILA richtet Brandenburg eine der weltweit größten und bekanntesten Luftfahrtmessen aus. Und durch den Ausbau des Flughafens Schönefeld zum Hauptstadt-Airport Berlin-Brandenburg International (BBI) wird der Standort nicht nur für diese beiden Branchen noch attraktiver werden. Moderne Infrastruktur Prenzlau 19 Welt: mit dem Potsdamer Welterbe der UNESCO, zahlreichen Festivals, über 500 historischen Schlössern und Parks, 170 Museen und mehr als 150 Bühnen. 1.4 Hier treffen Sie auf Gleichgesinnte Netzwerke der Hauptstadtregion Europa setzt zunehmend auf eine netzwerkorientierte Wirtschaftsförderung. Die Verzahnung von Unternehmen untereinander, aber auch von Wirtschaft und Wissenschaft macht einen Wirtschaftsstandort attraktiv für Investoren. Brandenburg hat die Förderung solcher Netzwerke frühzeitig als einen wichtigen Faktor für die nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung des Landes erkannt. Heute treffen Sie in Brandenburg auf eine dynamische Netzwerklandschaft, deren Partner die Herausforderungen einer globalisierten Wirtschaft gemeinsam meistern. Hervorragende Infrasruktur Naherholungs- und Naturschutzgebiete: Lebensqualität pur Modernes Netz von Autobahnen Zwei Internationale Flughäfen Perleberg Komplett modernsiertes Eisenbahnsystem 2 Rathenow 2 24 Brandenburg Belzig Autobahn Neuruppin 9 Bundesstraße Oranienburg 10 Potsdam Eisenbahn Fluss/Kanal Int. Verkehrsflughafen Verkehrslandeplatz Sonderlandeplatz, Landeplatz oder Segelfluggelände 115 Herzberg Seelow Lübben Beeskow Hier hat die Zukunft Platz Besonders für raumintensive Investitionen treffen Sie in Brandenburg mit über 700 Gewerbe-, Industrie- und Bürostandorten in allen Lagen eine hervorragende Wahl. Die Grundstücks- und Baulandkosten sind günstig. Auch Ihre Mitarbeiter werden sich hier wohl fühlen. Denn Brandenburg bietet Lebensqualität pur Seen, viele Mitte/Westtausend Kilometer Fließgewässer, weite Landschaften, Wälder, Naturschutzgebiete und ein ausge- Brandenburg Ost- Brandenburg dehntes Radwegenetz machen Brandenburg zu einer der attraktivsten Hauptstadtregionen in Europa. Gleichzeitig bieten Brandenburg Brandenburg und Berlin eine der interes- Südsantesten und vielfältigsten Kunst- und Kulturszenen der 111 Schönhagen Luckenwalde Nordwest- Brandenburg Nordost- Brandenburg Finow Eberswalde Senftenberg Frankfurt (Oder) Cottbus 15 Forst Mit Kooperationsnetzwerken helfen wir Unternehmen und Investoren, ihre Stärken zu bündeln und zu entwickeln. Insbesondere als kleines und mittleres Unternehmen erhalten Sie so Kostenvorteile und Marktchancen, die Ihnen sonst nur schwer zugänglich wären. In einer kleinteiligen Wirtschaftsstruktur ermöglichen Netzwerke neue Formen der Zusammenarbeit mit Forschungsund Entwicklungseinrichtungen, im Absatz und besonders im Export. Sowohl der Bund als auch das Land Brandenburg setzen sich dafür ein, dass die Netzwerklandschaft Brandenburgs auf- und ausgebaut wird. Im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (kurz: GA) werden seit Ende 2005 Clusterinitiativen, sog. GA-Netzwerke, in möglichst allen Branchenkompetenzfeldern sukzessive aufgebaut. Die im Rahmen einer Private-Public-Partnership-Finanzierung zunächst auf drei Jahre angelegte Anschubförderung bietet den Rahmen für die Netzformierung, insbesondere durch die Finanzierung des Netzwerkmanagements. Seitens des Bundes wurde im Frühjahr 2008 die Möglichkeit eröffnet, die Förderung bestehender GA-Netzwerke um weitere drei Jahre auf der Grundlage eines positiven Evaluierungsergebnisses und mit besonderer Begründung einmalig verlängern zu können. Mit diesem Förderinstrument wird das Ziel verfolgt, die Wettbewerbs- und Anpassungsfähigkeit Brandenburger Unternehmen zu stärken sowie die Wachstumspotenziale durch die Förderung der regionalen und überregionalen Kooperation zwischen Unternehmen, Prenzlau Forschungs- Perleberg Schwedt Wittenberge Eberswalde Neuruppin einrichtungen und wirtschaftsnahen Einrichtungen auszuschöpfen. Optimales Verkehrsnetz Auch Netzwerke machen den Standort attraktiv Brandenburg Potsdam Unsere RegionalCenter Rathenow Potsdam Hennigsdorf Berlin Teltow Brandenburg/Havel Strausberg Belzig Luckenwalde Fürstenwalde Wildau Wirtschaftsförderung Frankfurt (Oder) in Brandenburg 15

16 Die GA-Netzwerke sind grundsätzlich für Berliner und Brandenburger Unternehmen und Institutionen sowie für potenzielle Kooperationspartner aus anderen Bundesländern offen. Wesentliche Ziele der GA-Netzwerke bestehen z. B. in der Profilbildung der Branche in der Hauptstadtregion, im Aufbau von Informationsnetzwerken und Zulieferbeziehungen zwischen Unternehmen, der Schließung von Wertschöpfungsketten, der Initiierung von Kooperationsprojekten sowie der gemeinsamen Durchführung von Initiativen zur Nachwuchskräftesicherung. Im Wettbewerb der Regionen und Standorte kann sich Brandenburg auf diese Weise erfolgreich behaupten. So stellt z. B. das GA-Netzwerk automotive BerlinBrandenburg (abb) ein leistungsfähiges Zuliefernetzwerk von über 70 vorwiegend kleinen und mittelständischen Unternehmen der Automobilzulieferindustrie dar. Seit Mai 2006 ist abb zudem Mitglied im Automotive Cluster Ostdeutschland (ACOD) und damit überregional, international und vor allem kundenorientiert eingebunden. Im Verbund ist es damit möglich, auch Zulieferprojekte mit Großunternehmen wie z. B. Daimler, BMW oder Porsche zu initiieren und die Kompetenzen des Netzwerks und damit der Hauptstadtregion auch auf internationalen Fachmessen wie z. B. der IAA 2007 zu präsentieren. Erfolge, die jede der Netzwerkfirmen allein nicht hätte erringen können. Bei der Formierung und Weiterentwicklung eines Netzwerks sind nicht nur betriebswirtschaftliche und technologische Aspekte, sondern vor allem auch soziale Aspekte zu berücksichtigen. Die Branchenteams und Regional- Center der ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH unterstützen die Netzwerke in Brandenburg bei ihren komplexen Aufgaben und dienen als Bindeglieder in einer dynamischen, zukunftsorientierten Netzwerklandschaft. GA-Netzwerke: Branchenkompetenzfeld Energiewirtschaft/Energietechnologie einschl. Mineralölwirtschaft/Biokraftstoffe GA-Kooperationsnetzwerk Energiewirtschaft/Energietechnologie (EWET) Kompetenznetzwerk Mineralölwirtschaft/Biokraftstoffe Brandenburg-Berlin Branchenkompetenzfeld Ernährungswirtschaft Brandenburger Ernährungsnetzwerk (BEN) Branchenkompetenzfeld Geoinformationswirtschaft GEOkomm networks Branchenkompetenzfeld Logistik Logistiknetz Berlin-Brandenburg e. V. (LNBB) Branchenkompetenzfeld Luftfahrttechnik Luftfahrt BB (BBAA) Branchenkompetenzfeld Medien/IKT MobKom e. V. Branchenkompetenzfeld Automotive automotive BerlinBrandenburg (abb) Security and Safety made in Berlin-Brandenburg e. V. (SeSamBB) Branchenkompetenzfeld Biotechnologie/Life Science DiagnostikNet-BB Netzwerk Weiße Biotechnologie Berlin-Brandenburg Branchenkompetenzfeld Metallerzeugung, -be- u. -verarbeitung/mechatronik M+E-Netzwerk profil.metall 16 Wirtschaftsförderung in Brandenburg

17 Branchenkompetenzfeld Optik optic alliance brandenburg berlin (oabb) PhotonikBB Branchenkompetenzfeld Tourismus Aktiv in der Natur Tagung/MICE (Meeting, Incentive, Convention, Events) Einen Überblick über die GA-Netzwerke in Brandenburg finden Sie im Internetportal der ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH. GA-Netzwerke in Brandenburg Während die GA-Netzwerkförderung auf den Aufbau überbetrieblicher Strukturen abzielt und übergreifende Themen der jeweiligen Branche im Mittelpunkt stehen, besteht im Rahmen des so genannten Impuls-Programms die Möglichkeit, konkrete Kooperationsprojekte von Netzwerken aus den Branchenkompetenzfeldern (Ausnahme: Tourismus), aus dem verarbeitenden Gewerbe und/oder dem Bereich industrienaher Dienstleistungen in den Regionen Brandenburgs zu fördern. Für nähere Informationen zum Impuls-Programm steht Ihnen das Koordinierungsbüro der ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH, Potsdam, gern zur Verfügung. Eine Bundesinitiative ist NEMO Netzwerkmanagement Ost, die in den neuen Ländern den Aufbau innovationsorientierter, wirtschaftsnaher Netzwerke unterstützt, wie sie in den alten Bundesländern historisch gewachsen sind. Dabei fördert NEMO nicht die einzelnen teilnehmenden Unternehmen, sondern das Netzwerk bzw. Netzwerkmanagement selbst. NEMO Netzwerkmanagement Ost 1.5 Hier stecken Wissenschaftler die Köpfe zusammen Forschungsumfeld Brandenburg Die Region Berlin-Brandenburg verfügt über eine in Europa einmalige Dichte von wissenschaftlichen Einrichtungen. Sieben Universitäten, 21 Hoch- und Fachhochschulen und rund 250 weitere wissenschaftliche Institute forschen und bilden hier wissenschaftlichen Nachwuchs aus. In Brandenburg können diese auch auf die Unterstützung aus dem EFRE zählen. Darunter sind so renommierte Universitäten wie die Freie Universität Berlin und die Humboldt-Universität zu Berlin. Die Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) betreibt im polnischen Slubice gemeinsam mit der polnischen Adam-Mickiewicz-Universität das Collegium Polonicum. Die Universität Potsdam hat gerade das Hasso-Plattner- Institut für Software-Systemtechnik aufgebaut, das aus der Stiftung des SAP-Gründers finanziert wurde und dringend benötigte Software-Ingenieure ausbildet. Und in Cottbus hat die Brandenburgische Technische Universität jüngst ein wegweisendes Informations-, Kommunikationsund Medienzentrum (IKMZ) errichtet. Zu den bekanntesten, auch international renommierten Forschungseinrichtungen zählen das Institut für innovative Mikroelektronik (IHP) in Frankfurt (Oder) sowie das Deutsche Institut für Ernährungsforschung (DIfE) in Potsdam-Rehbrücke und das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Die drei brandenburgischen Universitäten und fünf der sechs Hochschulen und Fachhochschulen wurden Anfang der 90er Jahre neu gegründet. Hier studieren rund junge Menschen. Die Universitäten sind wichtige Kooperationspartner für zahlreiche außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und innovative Unternehmen. Mit der Wirtschaft zu kooperieren ist ihr Gründungsauftrag. Bei der Drittmitteleinwerbung liegen die Brandenburger und Berliner Universitäten bundesweit an der Spitze. Für innovative und international ausgerichtete Firmen ist diese dichte akademische Infrastruktur ein unschätzbarer Standortvorteil sowohl wegen der optimalen Kooperationsmöglichkeiten in den Bereichen Forschung und Entwicklung, als auch wegen des großen Potenzials wissenschaftlich ausgebildeter Arbeitskräfte. Kooperationspartner der Wirtschaft Das Netzwerk der Technologietransferstellen iq brandenburg bietet insbesondere den kleinen und mittleren Unternehmen des Landes Brandenburg die gebündelte Innovationskompetenz aus den Brandenburger 17

18 Finow Eberswalde Brandenburg Potsdam 10 Seelow Frankfurt (Oder) 13 Lübben Beeskow berg Senftenberg 13 Cottbus 15 Wissenschaftseinrichtungen sowie umfassende Dienstleistungen von der Vermittlung von Experten über die Forst Organisation von Fachveranstaltungen bis hin zur Initiierung von FuE-Projekten zwischen Wirtschaft und Wissenschaft und der administrativen Unterstützung bei deren Abwicklung. Das Netzwerk iq brandenburg ist im ersten Halbjahr 2009 eines der Top-Projekte in der EFRE-Informationskampagne. iq brandenburg In der Region Berlin-Brandenburg können sich junge und technologieorientierte Unternehmen in zahlreichen öffentlich geförderten Technologie- und Gründerzentren ansiedeln, in denen variable, kostengünstige Gewerberäume sowie professionelle Beratung und Unterstützung für Existenzgründer angeboten werden. t- nburg Wissenschaft, Forschung und Entwicklung in der deutschen Hauptstadt-Region Prenzlau urg Wittenberge Perleberg Neuruppin Eberswalde Schwedt Rathenow Potsdam Hennigsdorf Berlin Teltow Brandenburg/Havel Strausberg Wildau Belzig Luckenwalde Fürstenwalde Frankfurt (Oder) öffentlich geförderte Technologie- u. Gründerzentren 21 Hochschulen mit Studenten > 250 Forschungsinstitute 7 Universitäten Herzberg Forst Cottbus Senftenberg Schwarzheide 18 Wirtschaftsförderung in Brandenburg

19 2Investieren, Wachsen und Gründen 19

20 2. Investieren, Wachsen und Gründen Hier wachsen Sie über sich hinaus Wirtschaft in Brandenburg Brandenburg fördert Sie. Unternehmen, die im Lande investieren möchten und Existenzgründer in der Wachstumsphase werden durch Fördermittel des Landes, des Bundes und der EU unterstützt. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf kleinen und mittelständischen Unternehmen. Die Hauptziele sind Wachstum und Beschäftigung. Gezielte Förderung von Branchenkompetenzfeldern und Unterstützung durch Wissenschaft und Netzwerke 2.1 Fruchtbarer Boden für Ihre Pläne Die Förderlandschaft in Brandenburg Im Wesentlichen hat die Investitionsförderung zwei Säulen: Die erste Säule besteht aus Maßahmen zur Senkung des Eigenkapitalbedarfs des Investors. Dazu zählen: Zuschüsse (z. B. aus der GA-Förderung oder der Investitionszulage), öffentliche Kreditprogramme und Eigenkapital hilfen, Landes- und Bundesbürgschaften. Die zweite Säule umfasst Maßnahmen zur Reduzierung der Betriebskosten wie: Lohnkostenzuschüsse, Qualifizierungs- und Einarbeitungsförderung, Unterstützung bei Forschung und Entwicklung. Brandenburg bietet Ihnen ein breites Spektrum an Förderprogrammen. Ob Ihr Unternehmen bereits besteht oder Sie neu investieren möchten die Förderprogramme decken ganz verschiedene Bedürfnisse ab. Den Acker urbar machen GA-Förderung und Investitionszulage GA-Förderung der gewerblichen Wirtschaft Die Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur hilft Ihrem Unternehmen mit Mitteln des Landes, des Bundes und der EU, wettbewerbsfähige und qualifizierte Dauerarbeitsplätze zu schaffen und zu sichern. Sie hilft außerdem Unternehmen, in wirtschaftlich schwachen Regionen wettbewerbsfähig zu bleiben. Gefördert werden Ihre Investitionen, wenn sie für Produktions-, Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe oder Tourismusvorhaben bestimmt sind. Auch als Existenzgründerinnen und -gründer mit überregionalem Absatz werden Sie entsprechend gefördert, sofern Sie nicht aufgrund Ihrer Branche von der Förderung ausgeschlossen sind. Die GA-Förderung ist in der Höhe gestaffelt. 15 % Basisförderung erhalten alle Unternehmen für förderfähige Investitionen in einem Branchenkompetenzfeld. Zusätzlich bis zu 15 % Potenzialförderung erhalten Unternehmen unter Berücksichtigung der Erfüllung von Struktureffekten. Die mögliche Höchstförderung ist an ein Engagement im Ausbildungsbereich gebunden. Die Förderung wird um jeweils 5 % reduziert bei Unternehmen mit mehr als 10 Mitarbeitern, die nicht in angemessenem Umfang in Brandenburg ausbilden. Eine Höchstförderung erhalten die Unternehmen des Mittelstandes bei förderfähigen Investitionen bis 5 Millionen Euro befristet bis Ende 2010 unabhängig vom Standort und der Branche sowie der Erfüllung von festgelegten Struktureffekten. Mittlere Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern können 40 % und kleine Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern 50 % der Höchstförderung erhalten. Befristet bis Ende 2010 erhalten Nicht-KMU sowie große Vorhaben über 5 Mio. Euro förderfähige Investitionen von KMU einen Konjunkturaufschlag von 5 %. Die Förderhöchstsätze sind zu beachten. 20 Investieren, Wachsen und Gründen

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