Whitepaper. Produkt: combit List & Label 16. List & Label Windows Azure. combit GmbH Untere Laube Konstanz

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1 combit GmbH Untere Laube Konstanz Whitepaper Produkt: combit List & Label 16 List & Label Windows Azure

2 List & Label Windows Azure Inhalt Softwarevoraussetzungen 3 Schritt 1: Neues Projekt anlegen 3 Schritt 2: List & Label 16 Referenz hinzufügen 5 Schritt 3: Microsoft Azure Blob Storage 5 Schritt 4: Microsoft Azure Queue 6 Schritt 5: Die Rollen 6 Schritt 6: Starten des Projekts 7 Ablauf der Anwendung 7 Verwendung in Windows Azure 9 Storage Connection String 9 List & Label Module 9

3 List & Label Windows Azure Softwarevoraussetzungen Betriebssystem: Windows 7, Windows Server 2008 und höher, Windows Vista IIS 7.0 mit folgenden aktivierten Diensten o ASP.NET 2.0 o WCF HTTP Activation o Static Content Microsoft Visual Studio 2010, Microsoft Visual Web Developer 2010 Express, Microsoft Visual Studio 2008 SP1 oder Microsoft Visual Web Developer 2008 Express Edition mit SP1 SQL Server 2005 Express Edition oder höher Zusätzlich benötigen Sie die "Windows Azure Tools für Microsoft Visual Studio" 1. Da die Windows Azure AppFabric eine 64-Bit-Umgebung ist, benötigen Sie für die Azure- Entwicklung die 64-Bit DLLs von List & Label (cxll16.dll, cxbr16.dll, etc.), d.h. Sie benötigen mindestens die Professional Edition und zusätzliche Server/Webserver-Lizenzen. Für die Enterprise Edition sind diese zusätzlichen Server/Webserver-Lizenzen nicht notwendig. Der gesamte Quellcode für das hier vorgestellte Beispiel steht Ihnen zum Download unter zur Verfügung. Das Beispiel demonstriert die Kommunikation zweier Rollen zur Berichtserstellung als PDF oder JPEG-Datei. Weitere Exportformate könnten leicht hinzugefügt werden. Dieses Whitepaper stellt nur die wichtigsten Konzepte und Codestellen vor. Schritt 1: Neues Projekt anlegen Nachdem die Windows Azure Tools für Microsoft Visual Studio erfolgreich installiert wurden, erstellt man ein neues Projekt in Visual Studio. Unter den Menüpunkten C# und VB.NET gibt es jeweils eine neue Vorlage mit dem Namen "Cloud". 1

4 List & Label Windows Azure Abbildung 1: Neues Projekt anlegen Anschließend bestätigt man den Dialog mit 'OK' und hat nun die Möglichkeit die dazugehörigen Rollen auszuwählen. In diesem Fall fügen Sie eine ASP.NET WebRole und eine WorkerRole hinzu. Abbildung 2: Rollen hinzufügen

5 List & Label Windows Azure Schritt 2: List & Label 16 Referenz hinzufügen Damit List & Label innerhalb dieses Projekts genutzt werden kann, muss die Datei combit.listlabel16.dll dem Projekt hinzugefügt werden. Diese Datei befindet sich im List & Label Installationsverzeichnis, im Unterordner "Redistributierbare Dateien". Wählen Sie dazu den Menüpunkt 'Project > Add Reference '. In diesem Beispiel benötigen Sie die Referenz nur innerhalb der WorkerRole. Abbildung 3: combit List & Label 16 Referenz Schritt 3: Microsoft Azure Blob Storage Ein Blob Storage ist nichts anderes als ein Speicher für große Binärdaten. In diesem Beispiel wird er dazu verwendet, die erstellten Berichte zu speichern. Damit die Storage erzeugt und genutzt werden kann, benötigen Sie einen Connection String. Dieser kann dann in den Eigenschaften der einzelnen Rollen hinzugefügt werden. Wichtig ist, diesen Connection String bei beiden Rollen, also sowohl bei der WebRole wie auch bei der WorkerRole, zu setzen. Abbildung 4: Connection String Danach lässt sich mit wenigen Zeilen Code ein Blob Storage erzeugen:

6 List & Label Windows Azure // D: Erstelle ein Blob Storage // US: create a blob storage CloudStorageAccount storageaccount = CloudStorageAccount.FromConfigurationSetting("LLBlobConnectionString"); CloudBlobClient blobclient = storageaccount.createcloudblobclient(); CloudBlobContainer container = blobclient.getcontainerreference("reports"); container.createifnotexist(); Schritt 4: Microsoft Azure Queue Für die Kommunikation der beiden Rollen wird eine Queue verwendet. Über diese können beide Rollen Nachrichten austauschen. Eine solche Queue wird wie folgt erzeugt: // D: Erstelle eine Queue // US: create queue CloudQueueClient queueclient = storageaccount.createcloudqueueclient(); CloudQueue cloudqueue = queueclient.getqueuereference("llqueuework"); cloudqueue.createifnotexist(); Anschließend kann der Queue über die Methode AddMessage() eine neue Nachricht hinzugefügt werden. Die Methode erwartet entweder ein Byte-Array als Parameter oder einen String. In diesem Beispiel wird ein String ausgetauscht. Der Aufbau der Nachricht sieht folgendermaßen aus: Reportname;Exportformat (z.b. Report.lst;PDF). Schritt 5: Die Rollen Eine WebRole ist eine einfache Webanwendung, welche später auf einem IIS läuft. Eine WorkerRole ist hingegen eine Rolle, welche sich im Hintergrund um die Verarbeitung von komplexeren Aufgaben kümmert. Ein Cloud Service muss mindestens aus einer dieser Rollen bestehen, kann aber beliebig viele enthalten. Beide Rollen erben standardmäßig von der Klasse RoleEntryPoint. Diese stellt Methoden zum Initialisieren, Starten und Stoppen der Rolle bereit. Im Beispielprojekt wird die WorkerRole verwendet um über List & Label einen Bericht entweder im PDF oder JPEG Format zu exportieren, die WebRole stellt die Oberfläche des Beispiels zur Verfügung. Der eigentliche Druck des Projekts ist ein gewöhnlicher "stiller Export", wie er auch in normalen Webanwendungen implementiert wird: using (ListLabel ll = new ListLabel()) { // D: Setze Druckoptionen // US: set print options ll.autoshowselectfile = false; ll.autoshowprintoptions = false; ll.autodestination = LlPrintMode.Export; ll.autoprojecttype = LlProject.List; ll.autoboxtype = LlBoxType.None; //... // D: Setze Exportoptionen // US: set export options ll.exportoptions.add("export.file", filename + extname); ll.exportoptions.add("export.path", temppath); ll.exportoptions.add("export.quiet", "1"); // D: Setze Datenquelle für den Druck // US: set data source ll.datasource = GenericList.GetGenericList(); //... } ll.print(llproject.list, stream);

7 List & Label Windows Azure Schritt 6: Starten des Projekts Bevor das Projekt gestartet werden kann muss sichergestellt sein, dass Visual Studio als Administrator ausgeführt wird. Wenn das Projekt nun gestartet wird öffnet sich in Ihrem Webbrowser eine Webseite. Abbildung 5: Beispielprojekt im Browser Ablauf der Anwendung Zu 1) - Benutzer wählt den zu exportierenden Bericht aus - Benutzer klickt auf den Button "Create Report" - Ausgewählter Report wird in den Blob Storage hochgeladen Zu 2) - Nachricht wird der Queue hinzugefügt Zu 3) - WorkerRole überwacht Queue und liest Nachricht aus - WorkerRole erzeugt Datei im ausgewählten Format Zu 4) - Erzeugte Datei wird in den Blob Storage hochgeladen Zu 5) - Datei wird aus dem Blob Storage heruntergeladen und im Browser angezeigt

8 List & Label Windows Azure Verwendung in Windows Azure Wenn Sie dieses Beispiel innerhalb von Windows Azure nutzen möchten, dann beachten Sie bitte die folgenden Punkte. Storage Connection String Der Storage Connection String muss auf Ihren Storage Account in Windows Azure angepasst werden. Abbildung 6: Storage Connection String List & Label Module Damit Sie List & Label innerhalb von Windows Azure nutzen können, müssen Sie dem Projekt, in dem Sie List & Label nutzen, alle benötigten Module hinzufügen. Eine Liste dieser Module finden Sie in der Datei redist.txt, welche sich in Ihrem Installationsverzeichnis befindet. Anschließend markieren Sie alle hinzugefügten Dateien und stellen in den Eigenschaften folgende Optionen ein: Abbildung 7: List & Label Modul (64 Bit) Hinweis: combit macht keine Angaben zu einer bestimmten Eignung obiger Informationen. Irrtümer und Fehler bleiben ausdrücklich vorbehalten, die Angaben erfolgen ohne Gewähr und enthalten keine Zusicherung. Die Informationen können z.t. auch ein Versuch sein, Ihnen bei einer Aufgabenstellung zu helfen, selbst wenn das Produkt eigentlich nicht für diesen speziellen Zweck vorgesehen wurde.

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