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2 zum ^ TJ Jie Tage von steuerfreiem Geld in der Schweiz sind gezählt. FORMAT analysiert in 12 Fragen, was das neue Steuerabkommen bedeutet und welche Optionen jetzt Steuersündern bleiben. i ie Schweizer Banken wollen es nicht mehr hergeben, die Institute in Singapur wollen es erst gar nicht haben. Die Rede ist von Schwarzgeld, das mancher Österreicher diese Woche noch schnell von seinem Konto in der Schweiz abheben woilte, um es in das fernöstliche Steuerparadies zu verschieben. Die Ursache für die Hektik an Schweizer Bankschaltern. an denen laut FORMATInformanten in Zürich zum Teil überhaupt kein Bargeld mehr ausgezahlt wird: Österreichs Finanzministerin Maria Fekter hat Ende der Vorwoche ihre Unterschrift unter das Steuerabkommen mit der Schweiz gesetzt, das Schwarzgeldsünder nun ins Schwitzen bringt. Fekter wäscht perfekter. Dabei kommen reiche Österreicher, die laut Schätzung insgesamt zwischen zwölf und 20 Milliarden Euro unversteuertes Vermögen auf Wertpapierdepots und Konten bei Schweizer Banken gebunkert haben, eigentlich noch glimpflich davon. Die Steuersätze liegen deutlich unter dem. was selbst Normal Verdiener in Österreich zahlen. Zusätzlicher Vorteil: Wer die FekterGeldWeißwaschmaschine anwirft und seinen Obolus an den Fiskus leistet, genießt den Vorteil einer Steueramnestie für alle bisherigen Steuersünden. Dementsprechend ist das Thema heiß umstritten. Kernfrage: Werden Millionäre bevorzugt, oder ist es für den Staat letztlich besser, den Spatz in der Hand statt der Taube am Dach zu haben? Siehe Debatte ab S Diese Frage könnte auch das Höchstgericht interessieren Verfassungsrechtler Heinz Mayer sr1* jedenfalls in der Zeitschrift Falter" beim Abkomr den Gleichheitsgrundsatz verletzt. Tatsache ist jedenfalls, dass das Geld in dei Schweiz meist gar nicht so schwarz ist, wie viele denken. Ein Teil des Vermögens floss schon vor Jahrzehnten versteuert zu den Eidgenossen Beispiel aus einer einst durchaus verb vor einem Einmarsch der Roten Armee M Und selbst bei Geld, das an der Einkommenssteuer.

3 r 1 I Das Abkommen im Überblick 12 bis 20 Milliarden Euro in der Schweiz Das Ziel des Vertrags zwischen Österreich und der Schweiz ist, Abgaben für bisher unversteuertes Geld zu kassieren und es im Gegenzug zu legalisieren. Wie viel AustroGeld bei den Eidgenossen liegt, ist unklar. Schätzungen reichen bis zu 20 Milliarden. Eine Milliarde sofort für das Budget 2013? Finanzministerin Maria Fekter hofft auf eine Milliarde Euro als Einmaleinnahme und danach 50 Millionen jährlich durch die laufende Ertragsbesteuerung. Die tatsächlichen Budgetbeiträge hängen stark von den Reaktionen der Betroffenen ab. Wie schwarz" ist das Vermögen in Zürich & Co? Längst nicht alles Geld floss unversteuert in die Schweiz. Auch die meisten ursprünglichen SchwarzgeldEinkommen sind schon verjährt. In der Regel wurden aber Zinsen und Dividenden gegenüber dem österreichischen Fiskus verschwiegen. Stichtag für Wohnsitz ist der 31. Dezember 2010 Grundsätzlich betroffen sind natürliche Personen mit Schweizer Vermögen und einem Wohnsitz in Österreich Ende 2010 rascher Umzug ist also sinntos. Auch Schweizer oder andere Ausländer, die hierhergezogen sind, geraten ins Visier. Die drei Möglichkeiten für Steuersünder Wird nichts unternommen, zieht die Schweiz im Jahr 2013 anonym Steuern ab und überweist sie nach Wien. Man kann aber auch eine oft billigere Selbstanzeige machen oder versuchen, bis Ende 2012 in andere Steuerschlupflöcher auszuweichen. Pauschale Steuersätze von 15 bis 38 Prozent Basis der Steuer, die die Schweiz einhebt, ist das Vermögen am Die Steuerhöhe 15 bis 30 Prozent hängt davon ab, wie sich das Kapital zwischen 2002 und 2012 vermehrt hat. Bis 38 Prozent bei mehr als zwei Millionen Euro Guthaben. Wie gerecht ist das Abkommen? Die Frage ist heiß umstritten. In der Tat können Steuersünder relativ günstig davonkommen. Andererseits bekommt der Staat Geld, das er sonst nicht bekäme. Fakt ist jedenfalls, dass Geld, das aus Verbrechen stammt, nicht amnestiert wird. Tritt der Vertrag tatsächlich in Kraft? Voraussetzung sind Gesetzesbeschlüsse in beiden Staaten. Eine mögliche Hürde ist eine negative Volksabstimmung in der Schweiz. Und das Gesetz könnte in Österreich verfassungswidrig sein, wie etwa Verfassungsrechtler Heinz Mayer glaubt.

4 , und sauber. wenn ZÜRICH, BAHNHOFSTRASSE. Viele Banken sitzen an der Schweizer Finanzmeile. ST Inhaber von Schweizer Konten haben jetzt gut ein Jahr Zeit zum Nachdenken.' Roman Leitner Leitner & Leitner vorbeigeschleust wurde, hat längst die zehnjährige Verjährungsfrist gegriffen. Constantin VeyderMalberg, der als Vorstand der Capital Bank schon Dutzende Fälle kennengelernt hat: Früher gehörte es in Kreisen der reichen Unternehmer oder des alten Adels fast zum guten Ton, einen Teil des Vermögens in der Schweiz in Sicherheit zu bringen. Bei 80 bis 90 Prozent der Anleger geht es aber heute nur noch um die laufenden Zinsen und Dividenden, die nicht deklariert wurden." FORMAT stellt die wichtigsten 12 Fragen rund um das Steuerabkommen. Zu den überraschenden Antworten zählt, dass eine Selbstanzeige oft der günstigste Weg für die Betroffenen ist und dass es auch in Österreich Steueroasen gibt zwar durchaus auch für Normal Verdiener. 1 Wer ist vom neuen Steuerabkommen zwischen Österreich und der Schweiz betoffen? Betroffen sind natürliche Personen, die per 1. Jänner 2013 ein Konto oder Depot bei einer Schweizer Bank besitzen und Ende 2010 in Österreich wohnten. Der Pass spielt keine Rolle, es ist sogar ein Genfer betroffen, der in Wien lebt. Das Abkommen gilt grundsätzlich nicht für Privatstiftungen, Personen und Kapitalgesellschaften, sonstige Körperschaften sowie Vereine. Allerdings gilt dies nicht bei Umgehungskonstruktionen, sodass zum Beispiel auch der häufige Fall einer Liechtensteiner Stiftung mit Konto in der Schweiz auf der Watchlist steht. 2 Welche Bandbreite wurde für den Satz der Abgeltungssteuer in Österreich fixiert? Der Satz liegt irgendwo zwischen 15 und 38 Prozent. Zum Vergleich: Im Steuerabkommen zwischen Deutschland und der Schweiz fällt die maximale Steuerlast mit 41 Prozent noch höher aus. Offizielle Begründung: In Deutschland galten früher höhere Steuersätze. Wie hoch die Pauschal Steuer in Österreich ist, entscheidet unter anderem die Höhe des Vermögenszuwachses seit dem Jahr Wer zum Beispiel Ende 2002 eineinhalb Millionen Euro in der Schweiz parkte und Ende 2012 zwei Millionen hat, zahlt laut Berechnungen der BDO anonym 15,09 Prozent. Wurde 2002 eine Million eingesetzt, die sich bis Jahresende auf zwei Millionen vermehrt, werden 20,09 Prozent kassiert. Wirklich teuer wird es jenseits der zwei Millionen, dann können bis zu 38 Prozent anfallen. 3 Wie schwarz ist das Geld auf den Schweizer Konten wirklich? Wie bereits erwähnt, ist die ursprüngliche Einkommensquelle in den meisten Fällen auch manch mal nur dank Verjährung In vielen Fällen war auch die Steuerhinterziehung gar nicht der eigentliche Grund für die Swiss Connection. Oft wollten die Eigentümer nur Geld vor der Familie und damit der gesetzlichen Erbfolge oder auch vor etwaigen Konkursgläubigern verstecken. Im Regeltall wurden aber zumindest die laufenden Erträge verheimlicht. CapitalBankVorstand VeyderMalberg: Die ganz Bösen sind schon längst in Singapur oder sonstwo." Und reagierten schon auf die ersten Anzeichen einer Schweizer Gesprächsbereitschaft mit Deutschland und Großbritannien. 4 Welche Möglichkeiten haben jene, die Schwarzgeld in der Schweiz halten? Wer nicht versteuertes Geld in der Eidgenossenschaft arbeiten lässt, kann sich gemäß dem Abkommen zwischen Österreich und der Schweiz zur pauschalen Nach Versteuerung des Vermögens entschließen. Vor

5 I 6l SteuersparModell: Was ist bei der Selbstanzeige zu beachten? Sorgfältige Schritte sind zu setzen, um die strafbefreiende Wirkung zu erreichen. Österreichern, die ihr Geld über Jahre hinweg auf einer Schweizer Bank arbeiten ließen, ohne den erforderlichen Obolus an die heimische Finanz zu leisten, stehen zwei Wege offen. Sie können entweder zuwarten und zähneknirschend die Abgeltungssteuer von bis zu 38 Prozent in Kauf nehmen und damit ihre Anonymität erhalten. Häufig Hinterziehung erfolgte. Dabei reicht jedoch eine rein verbale Beschreibung der Tatbestände nicht aus. Damit die Selbstanzeige straf befreiend wirkt, sind der heimischen Finanz sämtliche Zahlen, Daten und Fakten zu übermitteln. Tibor Nagy, Finanzstrafrechtsexperte der Kanzlei nagy/germuth partners Wirtschaftstreuhand: Ab ' i i <4 Q> 5 s 2 z teil dieser Variante: Die Anonymität bleibt weiter bestehen. Als eine Alternative zur Abgeltungssteuer steht die Selbstanzeige bei einem Österreichischen Finanzamt offen, die im Normaliall billiger ist s. Frage 6, Kasten rechts. Für Roman Leitner, Steuerberater bei Leitner & Leitner, haben die Betroffenen jetzt viel Zeit zum Nachdenken: Ab sofort ist das Geld vorläufig vor Verfolgungsmaßnahmen geschützt, wenn noch kein Verfahren eingeleitet wurde. Bis Mai 2013 kann man sich entscheiden, ob man sich pauschal oder individuell via Selbstanzeige deklarieren will." Eine zusätzliche Alternative zu Pauschalbesteuerung und Selbstanzeige bieten der Abschluss einer Fondspolizze s. Frage 12 oder der Abzug des Vermögens aus der Schweiz mit folgendem Transfer in Steuerparadiese wie Singapur oder Dubai bis Ende Dezember. PwCSteuerberater Thomas Strobach: Diese Variante ist nicht ungefährlich. Es ist zu bedenken, dass die Schweizer Banken zumindest statistische Daten über die zehn wichtigsten Staaten zu liefern haben, in die das Geld verlagert wird. In Zukunft könnte das weltweite Netz gegen Steuerhinterziehung im Lichte neuer OECDBestimmungen noch dichter werden/' So wächst auch in Singapur die Bereitschaft zur Offenheit, um von grauen Listen zu verschwinden. Imke Gerdes, Anwältin und Steuerberaterin bei Baker & McKenzie: Das Netz für Schwarzgeldsünder wird immer enger. Und wenn man jetzt das Geld verlagert und später erwischt wird, ist es klarer Vorsatz und nicht ein bloßes.vergessen" eines Altkontos." 5 Mit welcher Vorgehensweise kann die Steuerlast i minimiert werden? In vielen Fällen dürfte die Selbstanzeige die günstigere Variante sein. Dazu ein Beispiel aus der Praxis: Ein in der Schweiz gehaltenes Wertpapierdepot wies < TIBOR NAGY, Steuerstrafrechtsexperte: Im Rahmen der Selbstanzeige sind der Finanz ab 2003 erzielte Kapitalerträge offenzulegen." wird sich aber die Flucht nach vorne mittels strafbefreiender Selbstanzeige beim Finanzamt rechnen. Bei der Selbstanzeige sind in der Praxis mehrere Punkte zu beachten. Da seit der Novelle des Finanzstrafgesetzes 2010 eine örtliche Zuständigkeit nicht mehr nötig ist, kann die Anzeige bei jedem österreichischen Finanzamt eingebracht werden. Bei der Einbringung der Anzeige muss angeführt werden, dass es zu einer Abgaben Verkürzung gekommen ist. Darüber hinaus muss der Täter namentlich genannt werden. Zusätzlich ist offenzulegen, welche konkreten Transaktionen die Steuerhinterziehung ausgelöst haben, um welche Abgabenarten es sich handelt und in welchen Perioden die 2003 erzielte Kapitalerträge sind detailliert zu berechnen. Dabei ist auf Steueroptimierung, die etwa bei Indexzertifikaten, schwarzen Fonds, beim Verlustausgleich und der Anrechnung ausländischer Quellensteuer möglich ist, zu achten." Damit die Selbstanzeige am Ende den gewünschten Zweck der Strafbefreiung erfüllt, sind die hinterzogenen oder verkürzten Steuern an das Finanzamt zu überweisen. Vorsicht: Die Selbstanzeige hat nur strafbefreiende Wirkung, wenn sie rechtzeitig erfolgt. Sind die Finanzbehörden schon aktiv geworden, weil bereits eine Steuerhinterziehung entdeckt wurde, ist der Zug für die strafbefreiende Selbstanzeige abgefahren. %

6 auch Oft ist die Variante einer Selbstanzeige günstiger als die pauschale Besteuerung." Thomas Strobach PwC Ende 2010 einen Wert von Euro auf. Zwischen 2002 und 2010 lag der durchschnittliche Depotwert bei Euro. Bei diesem Depot läge der Satz der künftig zu entrichtenden Abgeltungssteuer bei 15 Prozent, was einer Steuerschuld von Euro entspricht. Dagegen beträgt die Steuer nach konkreter Durchrechnung der einzelnen Positionen, die für eine Selbstanzeige bei der Finanz nötig ist, insgesamt nur etwa Euro oder 12,5 Prozent. Dabei sind die Kosten in Höhe von Euro, die der Steuerberater für die Kalkulation in Rechnung stellt, noch nicht berücksichtigt. Da diese Kosten als Sonderausgaben absetzbar sind, ergibt sich in diesem Fall am Ende ein gesamter Vermögens vorteil von Euro. Generell liegt die Bandbreite der tatsächlich anfallenden Steuersätze laut Steuerexperte Leitner zwischen vier und 14 Prozent. Die Hauptsorge, die Schwarzgeldbesitzer vor einer Selbstanzeige zurückschrecken lässt, ist aber nicht die Höhe der Nachzahlung, sondern etwaige Nebenwirkungen wie etwa eine Steuerprüfung im Inland. Roland Rief, Steuerexperte von Ernst & Young: Die Finanzämter reagieren sehr unterschiedlich. Es gab Fälle, wo tatsächlich einige Zeit danach eine Betriebsprüfung angesetzt wurde, oft passiert aber auch gar nichts." Das heißt: Wer ohnehin kürzlich geprüft wurde, hat wenig zu befürchten. Wer schon länger keine Kontrolle erlebt hat und hohe Nachzahlungen befürchtet, wird sich eine Selbstanzeige überlegen. Achtung: Oft, etwa nach Erbschaften, hat das Geld in der Schweiz mehrere Begünstigte. Wenn jetzt einer eine detaillierte Selbstanzeige macht, fliegen auch alle anderen auf. Banker VeyderMalberg: Manchmal spielen sich dann echte Familiendramen ab." 7 Was verlangt der Steuerberater für die i Berechnung einer Selbstanzeige? Wie das obige Beispiel zeigt, sind die Spesen für die Durchrechnung eines relativ kleinen Depots überschaubar. In der Praxis hängen die Kosten, die der Steuerberater in Rechnung stellt, aber sehr stark von der Komplexität der Vermögensverwaltung ab. Dabei gilt: Die Berechnung wird umso teurer, je mehr Anlageprodukte und Transaktionen zu berücksichtigen sind. Tipp von Helmut Moritz, selbständiger i* * Steuerberater in Wien: Es f lohnt sich jedenfalls, mehrere Anbote einzuholen, kostet doch die Steuerkalkulation für ein umfangreiches Vermögen bei günstigen Kanzleien im Schnitt rund Euro. Dagegen stellen Steuer ENDSPIEL FÜR OASEN. Baker&McKenzieExpertin linke Gerdes: Das Netz zieht sich immer mehr zu." 1 r Steueroasen 11. Welche SchwarzgeldDestinationen sind noch wasserdicht? Vanuatu? Der 83 Eilande umfassende Inselstaat liegt im Süd Kennen Sie pazifik und ist mit einer Fläche von *,/ '" Echte Steueroasen sind Mangelware rund Quadratkilometern nur unwesentlich größer als Oberösterreich. Im Gegensatz zum viertgrößten Bundesland der Alpenrepublik weist Vanuatu eine Besonh % * ::::;.:::* B K* x. i?g * SINGAPUR. Die im Steuerparadies ansässigen Banken zieren sich bereits bei der Annahme von Geld, das aus der Schweiz abgezogen wird. derbeit auf: Die Inselgruppe galt bis vor kurzem als echte" Steueroase mit garantierter Steuerfreiheit. Obwohl laut OECD bereits alle europäischen Länder sauber sind und damit nicht mehr als echte Steueroasen eingestuft werden, gibt es international doch noch vereinzelt populäre Rückzugsgebiete, die attraktive 1 Singapur oder Dubai sind nur ein Spiel auf Zeit. Steuervorteile bieten. So wird Singapur zugetraut, die bisherige Rolle der Schweiz zu übernehmen. Der Haken: Im Moment zeigen die in der asiatischen Republik ansässigen Banken nur wenig Interesse, von Österreichern aus der Schweiz abgezogenes Geld anzunehmen. Eine Alternative dazu könnte die Verschiebung des Vermögens nach Dubai sein. Zu bedenken ist aber, dass Österreich sowohl mit Dubai als auch mit Singapur ein Doppelbesteuerungsabkommen mit Informationsaustausch abgeschlossen hat. Und gerade dieser Informationsaustausch macht vor dem Bankgeheimnis nicht halt. Fraglich ist auch, ob die aus Steuergründen bei OffshoreGesellschaften beliebten Kanalinseln Jersey und Guernsey für Private geeignete Zufluchtsorte sind. Das gilt auch für die bei Holdinggesellschaften beliebten Staaten Gibraltar, Hongkong, Zypern oder Malta. Und dubiose Staaten wie Panama können vielleicht noch vor Schwarzgeldfahndern schützen, dafür verschwindet mitunter das Geld aus anderen Gründen spurlos... In Summe sollten Vermögende den Gang in eine Steueroase genau überdenken, da sich das weltweite Netz des zwischenstaatlichen Informationsaustauschs immer mehr zuzieht. So signalisierte jüngst auch Liechtenstein die Bereitschaft zu einem neuen Steuerabkommen mit Österreich. J

7 Altbestand ROBERT berater mit hohen Stundensätzen für den gleichen Aufwand bis zu Euro in Rechnung." 8 Wie ist der Schutz von AktienAltbeständen im Steuerabkommen geregelt? Bei der neuen österreichischen WertpapierKESt gibt es einen Schutz von Altbestanden, die bis Ende 2010 erworben wurden. In der Vereinbarung zwischen Österreich und der Schweiz ist ein Bestandsschutz nicht dezidiert geregelt. Wer aber nachweisen kann, dass er die Aktien bereits vor dem 1. Jänner 2011 auf seinem Schweizer Depot liegen hatte, sollte sich keine Sorgen machen. PwCExperte Strobach: Egal, ob die Aktien Dividenden brachten oder nicht bleibt Altbestand. Es sind nur die laufenden Erträge zu besteuern. Das gilt sowohl bei der Offenlegung als auch bei der Pauschal Versteuerung." Ein Restrisiko besteht, dass die Schweizer Banken die komplizierte WertpapierKEStRegeln gar nicht in die EDV einpflegen. Hier hilft dann allenfalls, zu viel gezahlte Steuern via Steuererklärung in Österreich zurückzufordern. Achtung: Wenn der Nachweis des Altbestandes misslingt, fällt der Schutz des Altbestandes ohnehin weg. 9 Ist ein Depotvermögen nach einer Selbstanzeige nach Österreich übertragbar? Die Übertragung von einer in der Schweiz ansässigen Bank auf ein Institut in Österreich ist nach Selbstanzeige steuerlich unbedenklich. Die zukünftigen laufenden Erträge werden praktisch gleich besteuert. Ein Nachteil in der Schweiz ist die 35prozentige EUQuellensteuer auf Zinserträge. Zwar könnte man sich die Differenz zur österreichischen KESt via Steuererklärung zurückholen, was aber naturgemäß die Anonymität aufhebt. Für einen Depotübertrag nach Österreich sprechen auch die hier in der Regel deutlich günstigeren Spesen. 10. Was passiert nach 2013, wenn neues Schwarzgeld in die Schweiz gebracht wird? Mit Weißwaschen von Vermögen ist dann Schluss, weil es in Hinkunft keine pauschale Abgeltung mehr gibt. Durch das aktuelle Abkommen wird lediglich verhindert, dass noch heuer große Geldmengen in die Schweiz transferiert werden, um die Abgeltungssteuer in Anspruch zu nehmen. Wer also im Jänner 2013 Geld in die Schweiz bringt, zahlt nur anonym Steuern auf laufende Erträge, ohne eine sofortige Amnestie zu erreichen. Außerdem bleibt eine Rute im Fenster. Das Steuerabkommen kann mit Zweijahresfrist gekündigt werden. Ob die Schweiz künftig überhaupt noch offenkundiges Schwarzgeld annimmt, ist derzeit offen. Jedenfalls haben sich die Schweizer Banken zu verpflichten, dass sie bei keinen Strukturen mehr mitwirken, bei denen ihnen bekannt ist, dass Schwarzgeld mit im Spiel ist. WINTER, MARTIN KWAUKA * fe Es macht wenig Sinn, künftig noch frisches Schwarzgeld in die Schweiz zu bringen.'4 Roland Rief Ernst & Young kleine fluchten 12. Wo gibt es noch ganz legale Steueroasen für jedermann?? B 63 m * Physische Anlagen wie Gold unterliegen genauso wenig der KESt wie Investments in Fondspolizzen. SCHLIESSFACH. Wertgegenstände wie Goldbarren oder Schmuck Können mit Gewinn verkauft werden, ohne dass eine Steuer anfällt. Man muss kein SchwarzgeldMillionär mit krimineller Energie sein, um dem Fiskus auch weiterhin zu entkommen. Die neue WertpapierKESt die künftig auch in der Schweiz anfällt kennt nämlich einige Ausnahmen. Grundregel: Gewinne mit Wertgegenständen, die in physischer Form vorliegen, sind nach einem Jahr Spekulationsfrist steuerfrei. Das betrifft Goldmünzen und barren genauso wie Antiquitäten oder ausländische Geldscheine. Außerdem bleiben auch weiterhin Kursgewinne aus Aktien und vielen anderen Wertpapieren, die vor dem KEStStichtag meist angeschafft wurden, steuerfrei. Spartipp Polizzen. Generell bleiben Gewinne aus Lebensversicherungen steuerfrei, das gilt auch für Fondspol izzen. Es fallen nur einmalig vier Prozent Versicherungssteuer an. Für Schweizer Vermögen kann eine LiechtensteinPolizze eine Lösung sein. Allerdings muss man aufpassen, dass diese so konstruiert ist wie eine AustroFondspolizze und zum Beispiel nicht bloß über ein Wertpapierdepot gestülpt wird. PwCSteuerberater Thomas Strobach: Sonst kann man doch KEStpf lichtig werden." Die Capital Bank hat ein System entwickelt, das ein Zertifikat über eine zum Beispiel Schweizer Vermögensverwaltung legt. CapitalBankVorstand Constantin VeyderMalberg: Das hat zumindest den Vorteil, dass die KESt bis zum Verkauf aufgeschoben wird. Außerdem kann man das Zertifikat auch steuerschonend mit einer Lebensversicherung kombinieren." Immobilien und Schiffe. Bei vielen Investments hat ein ausländischer Staat das Steuerrecht. So werden Immobilien in Deutschland oder Holland dort versteuert. Oft ist dort die Steuerprogression niedriger, oder die Steuer kann im besten Fall sogar auf null sinken wie etwa bei einem offenen Immofonds mit DeutschlandObjekten. Auch Schiffsfonds sind oft begünstigt, diese waren allerdings zuletzt meist ein ohnehin steuerfreies Verlustgeschäft.

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