Sichtweise. Es bietet die Voraussetzung für moderne Managementmethoden und erlaubt eine differenzierte Kostenanalyse. Realisierung

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1 KELLER Die Methode KPM uterstützt das Spitalmaagemet bei der Prozessoptimierug ud damit bei Kostesekuge. Die Keller Uterehmesberatug bietet diese erprobte Methode auch i der Schweiz a. Motivatio IN FORMATIV I dieser Ausgabe! Prozessmaagemet im Spital! Kosteträgerrechuge Stad der Eiführug! Vorsicht bei der Wahl eies Iformatik- Lieferate! Weiterer Ausbau userer Diestleistuge Prozessmaagemet im Spital: visualisiere ud bewerte vo Arbeitsabläufe mit KPM Der immer grösser werdede Kostedruck auf Spitäler erfordert auch i diesem Bereich eie itesive Auseiadersetzug mit de Prozessstrukture. Das Prozessmaagemet etspricht de Asprüche a leistugsbezogee Fiazierug, steigede Kostedruck, Qualitätssicherug ud Motivatio der Mitarbeiter durch eie ablaufbezogee Sichtweise. Es bietet die Voraussetzug für modere Maagemetmethode ud erlaubt eie differezierte Kosteaalyse bis auf die Tätigkeitsebee. Realisierug Auf der Basis der itegrierte Uterehmesmodellierug (IUM), dem Geschäftsprozess- Modellierugstool MO_GO ud dem Kosterechugstool der Firma PCC wurde ei Vorgehe für die Abbildug, Aalyse ud Kalkulatio vo Spitalprozesse erarbeitet. Die Behadlugsabläufe werde etspreched der am Patiete durchgeführte Tätigkeite visualisiert. Die Schittstelle zwische de Prozesse werde klar defiiert ud trasparet gemacht. Auf oberster Ebee erfolgt die Abbildug möglichst stadardisierter Prozesse (Aufahme, Aamese, Diagostik, Therapie ud Etlassug) um eie spätere Vergleich mit adere Krakehäuser zu erleichter. Uterschiedliche Variate vo Prozesse ud Tätigkeite köe beschriebe ud aalysiert werde (Belastugs-EKG, eifaches EKG). Arbeitspläe, Vorleistuge (eigekaufte Leistuge), Materialie ud etsprechede Variate werde a de Prozesse als Verweise auf die Stammdate hiterlegt. Stammdate wie Kostestellestamm ud Materialstamm werde i MO_GO ierhalb eier Ressourceklasse abgebildet (Bild ute). Die graphisch. modellierte Prozesse mit hiterlegte Kostedate

2 Seite 2 KELLER Hauptprozesse Prozesse Tätigkeite Präoperative Phase Arbeits pla Materialie Vorleistuge Therapie Koservative Therapie Arbeitspla Materialie Vorleistuge Aästhesie OP Phase Variatedefiitio Variatedefiitio Operatio Ressource Stammdate Kostestellestam m Materialstam Vorproduktestam m m Idetifizierug eies ieffiziete Ablaufes, als auch die Berücksichtigug verschiedeer Prozessvariate. Olav Skowroek, OSC Gesellschaft für Uterehmesberatug, Köl Die Methode KPM wird i der Schweiz durch die Keller Uterehmesberatug AG agebote werde i das Kosterechugstool übertrage. Hier köe die Prozessvariate zu Fallkoste zusammegestellt werde. Das Verfahre für de mediziische Bereich ka auch auf die Verwaltugs- ud Logistikebee agewedet werde. Ergebisse Arbeitspla Materialie Vorleistuge Arbeits pla Materialie Vorleistuge - Ei Verfahre zur Modellierug, Aalyse ud Kalkulatio vo Krakehausprozesse ist verfügbar. - Ei detailliertes Prozessmodell der Behadlugsabläufe vo der Aufahme der Patiete bis zur Etlassug der Patiete wurde realisiert (Titelbild). - Nachkalkulatio vo Fallpauschale ud eie patietebezogee Kosteermittlug wurde eigeführt. Zusammefassug Der systematische Eisatz vo Objekte ud graphische Symbole erlaubt die Modellierug eier vollstädige Krakehausbehadlug aus Sicht des Patiete. Die Tätigkeite am Patiete iklusive desse Zustadsveräderuge werde abgebildet. Die admiistrative Ergäzuge durch de ärztliche oder pflegerische Diest ud der Eisatz des beötigte Persoals wird a de Prozesse ud Tätigkeite dokumetiert. Die Koste werde über die Eisatzmege der Ressource (z.b. Arztmiute, Pflegermiute) erfasst. Die graphische Darstellug des reale Ablaufes mit Hilfe der IUM Modellierugselemete (Titelbild) ermöglicht sowohl die Iformatik-Abieter: Prüfe, wer sich (ewig) bidet! Fusioe, Kooperatioe, Ueberahme bestimme die Schlagzeile i de heutige Wirtschaftskolume. Auch die Iformatik-Abieter im Gesudheitswese werde vo diese Turbuleze icht verschot. Fast jede Moat eue "Commitmets", eue Kostellatioe. Es wird daher bei Evaluatioe ud Beschaffuge immer wichtiger, das Lieferateumfeld geau uter die Lupe zu ehme. Wir stelle Ihe usere Iformatioe gere zur Verfügug. De prüfe, wer sich (ewig) bidet! Xaver Volathe

3 KELLER Seite 3 72% der Schweizer Spitäler wolle i de ächste zwei Jahre eie Kosteträgerrechug eiführe. Dies ist das Ergebis eier Umfrage. Die H+-Kostestellerechug hat sich izwische beiahe flächedecked durchgesetzt. Das aktuelle Thema im Spitalrechugswese ist die Kosteträgerrechug. Die Umfrage wurde alässlich eier Semiararbeit a der Fachhochschule für Wirtschaft i St. Galle im Rahme des Nachdiplomstudiums Itegrales Spitalmaagemet durchgeführt ud Ede Oktober präsetiert. Ziele der Umfrage Die Umfrage hatte zum Ziel, eie Überblick über de Führe Sie eie Kostestellerechug ach H+? Nei 14 9% Ja % Stad der Eiführug der Kosteträgerrechug i Schweizer Spitäler zu gewie. Der Frageboge wurde i vier Abschitte aufgeteilt: 1. Kostetrasparez gegeüber extere Stelle (Behörde ud Kasse) 2. Kostestellerechug ach H+ 3. Kosteträgerrechug 4. Iformatik Ageschriebe wurde Akutspitäler, Rheuma- ud Rehabilitatioskliike ud Psychiatrische Kliike der deutsche ud der frazösische Schweiz. Nicht eibezoge wurde Krakeheime, geriatrische Kliike ud der Kato Tessi. Isgesamt wurde Führe Sie bereits eie Kosteträgerrechug? Nei % keie Atwort 2 1% Ja 22 14% 286 Frageboge. Gewüschtes Rücksededatum war der 15. Juli 1998 für die Deutschschweiz ud der 31. Juli 1998 für die Westschweiz. Rücklauf Der Rücklauf lag bei 56% (160 Frageboge). Dies ist eie ausgesproche gute Quote, welche durch die Aktualität des Themas zu begrüde ist. Sicher war auch das Agebot motiviered, als Teilehmer der Umfrage die Resultate zugesadt zu erhalte. Auswertbar ware 152 Frageboge. Kostetrasparez gegeüber extere Stelle Das erste Kapitel der Umfrage befasste sich mit der Frage der Kostetrasparez gegeüber Behörde oder Dritte. Art. 49, Abs. 6 KVG, welcher die Führug eier Kostestellerechug ach eiheitlicher Methode vorschreibt, wird och immer verschiede iterpretiert. Die Auslegug der Budesämter für Statistik ud Sozialversicherug, dass damit eigetlich die Kosteträgerrechug gemeit ist, wird vo eiige Deutschschweizer Spitalveratwortliche icht geteilt. Der frazösische Gesetzestext ist hier eideutiger. Er spricht vo der Führug eier comptabilité aalytique welche als Begriff die Kosteträgerrechug bereits mit eischliesst. Isofer ist der deutsche Text uglücklich gewählt. Ei Expoet des Budesamtes für Statistik

4 Seite 4 KELLER sprach sogar eimal vo gesetzgeberischem Irrtum. Eie Mehrheit der Spitäler spricht sich für das Offelege gewisser Kostekompoete aus. Allerdigs gehe die Meiuge über de Detaillierugsgrad auseiader. Für eie Viertel der Atwortede steht der Ausweis vo Date aus der Betriebsabrechug icht zur Diskussio. Hierbei hadelt es sich vor allem um Privatspitäler, welche ihr Geschäft voll ud gaz ach marktwirtschaftliche Kriterie betreibe. Befürworte Sie die Durchführug vo Betriebsvergleiche auf der Basis der itere Betriebsrechug 19% 1% 6% Ja Nei teilweise 74% keie Atwort Als Bediguge für die Durchführug vo Bechmarkig wurde folgede Pukte geat: - Die Kriterie müsse klar defiiert sei. Dazu gehört, dass der Weg zur Kezahl überall derselbe ist (gleicher Aufbau der Kosterechug etc.) - Die Kriterie müsse eie hudertprozetige Vergleichbarkeit biete. Dazu gehört, dass ur Spitäler mit gleichem Leistugsauftrag ud ählicher Struktur miteiader vergliche werde. - Qualitätskriterie sid miteizubeziehe - Die Auswertug muss vo kompetete Stelle durchgeführt werde, eie Ao-ymisierug der Date ist wüscheswert. Ziele der Kosteträgerrechug Die Umfrageteilehmer wurde gebete aus verschiedee Ziele ei Ragliste auszuwähle. Hier die Resultate: 1. Ierbetriebliches Cotrollig/Prozesskotrolle Leistugserbrigug 2. Basis für Tarifverhadluge 3. zwischebetriebliche Vergleiche 4. Erfüllug gesetzlicher Vorschrifte 5. Defiitio vo Behadlugsstadards Praktische Probleme bei der Eiführug Jee Häuser, welche bereits eie Eiführug der Kosteträgerrechug hiter sich habe, musste dabei folgede Schwierigkeite meister: - Fiazielle ud persoelle Mittel - Gemeikosteverteilschlüssel - Verteilug der Arztlöhe - Verteilug der Pauschalerträge - Berechug der Verrechugspreise - Verstädis bei Veratwortliche für itere Sicht - Verlässlichkeit der Iformatiosquelle - Motivatio der Ärzteschaft ud der Pflege für die Nützlichkeit des Projektes, isbesodere we diese eue Iformatioe liefer müsse - Vollstädigkeit der Leistugserfassug - Defiitio der Patietegruppe - Strukturierug der Date - Iformatikwerkzeug muss dem Iformatiossystem agepasst sei - ugeügede Hardware- Kapazitäte für riesige Datemege - Parametrisierug des Systems - Datevolume Erketisse / Schlussfolgeruge Die Umfrage zeigt deutlich, dass sich das Spitalrechugswese i der Schweiz i eiem eigetliche Umbruch befidet. Nachdem jahrelag ur mit Fiazbuchhaltugszahle gearbeitet wurde ud sich auch die Kostestellerechug ach H+ ur lagsam ud mühsam durchgesetzt hat, ist u mit dem eue KVG eie eigetliche Iovatioswelle durch die Brache geschwappt. Kozepte für eie Kosteträgerrechug wurde etwickelt ud umgesetzt. Die meiste Betriebe

5 KELLER Seite 5 Egagemet ud Durchsetzugsvermöge. Die bereits i weige Betriebe erfolgte Eiführuge beweise aber, dass mit eiem saubere Weiterer Ausbau userer Diestleistuge Mit dem Eitritt vo Herr Stefa Mörgeli, Betriebsökoom HWV wurde der Bereich der betriebswirtschaftliche Beratug weiter ausgebaut. Stefa Mörgeli verfügt über mehrjährige praktische Spitalerfahrug als Stellvertreteder Verwaltugsdirektor, Leiter Admiistratio ud Rechugswese. Sie erreiche Herr Mörgeli über Telefo , Telefax oder deke a eie Erweiterug des betriebliche Rechugswese iert de ächste zwei Jahre. Das grosse Iteresse a der Umfrage bestätigt die Aktualität des Themas. Die Spitäler wolle wisse, wieviel ihre Leistuge koste. Für Verhadluge mit de Katoe ud de Versicherer ist dieses Wisse heute uerlässlich. Die Iformatioe aus der Kostestellerechug geüge als Etscheidugsgrudlage für das Maagemet icht mehr. Was i der Idustrie scho lage üblich ist, hält jetzt auch im Gesudheitswese Eizug. Die Kosteträgerrechug ist ei betriebswirtschaftliches Werkzeug, welchem i Zeite grosse Spardrucks eie strategische Bedeutug zukommt. Projektmaagemet das Ziel zu erreiche ist. Stefa Mörgeli. Projekte für die Eiführug eier Kosteträgerrechug sid aspruchsvoll ud verlage vo de Beteiligte

6 Seite 6 KELLER Ihr direkter FAX für mehr Iformatioe " Wir möchte INFORMATIV regelmässig ud kostelos erhalte. " Wir möchte mehr Wisse über das Prozessmaagemet mit KPM. Bitte rufe Sie us a. " Wir möchte mehr Wisse über die Kosteträgerrechug. Bitte rufe Sie us a. " Wir möchte mehr Wisse über die Situatio bei de EDV-Lieferate. Bitte rufe Sie us a. " Sede Sie us Ihr Firmeprofil " Bitte rufe Sie us a. Usere Bemerkuge/Mitteiluge: Name Fuktio Spital/Firma Telefo

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