Prof. Dr. Ulrich Meyer

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1 Prof. Dr. Ulrich Meyer, Universität Bamberg Probleme bei der Übertragung von Alterungsrückstellungen in der PKV Hamburg, Folie 1 Prof. Dr. Ulrich Meyer Universität Bamberg Probleme bei der Übertragung von Alterungsrückstellungen in der PKV 1. Einführung 2. Die individuelle prospektive Alterungsrückstellung (AR ip ) 3. Allgemeine Einwände gegen das Konzept der AR ip 4. Erforderliche Änderungen in der Kalkulation der PKV 5. Das Problem der Bestimmung der AR ip

2 Prof. Dr. Ulrich Meyer, Universität Bamberg Probleme bei der Übertragung von Alterungsrückstellungen in der PKV Hamburg, Folie 2 Zu 1.: Einführung Einführung der Portabilität der rechnungsmäßigen Alterungsrückstellung im GKV-WSG von Basistarif zu Basistarif (2): mit Kontrahierungszwang und Risikoausgleich von Normaltarif zu Normaltarif (1+2+3): ohne Kontrahierungszwang und Risikoausgleich VU A Normaltarif A VU B Normaltarif B (1) (3) Basistarif (2) Basistarif

3 Prof. Dr. Ulrich Meyer, Universität Bamberg Probleme bei der Übertragung von Alterungsrückstellungen in der PKV Hamburg, Folie 3 Zu 2.: Die individuelle prospektive Alterungsrückstellung (ARip) Kalkulationsgrundlage: Versicherungsmathematisches Äquivalenzprinzip AR rech + PZ = VL AR rech = VL PZ AR = Alterungsrückstellung, PZ = Prämienzahlung, VL = Versicherungsleistung, rech = rechnungsmäßig zukünftig zu erwartende, abdiskontiert zukünftig zu erwartende, abdiskontiert AR ip + PZ ip = VL ip AR ip = PZ ip VL ip ip = individuell prospektiv

4 Prof. Dr. Ulrich Meyer, Universität Bamberg Probleme bei der Übertragung von Alterungsrückstellungen in der PKV Hamburg, Folie 4 3. Allgemeine Einwände gegen das Konzept 3.1 Der kollektive Charakter der AR 3.2 Erfordernis eines Einheitstarifs 3.3 Negative Folgen: Prämienerhöhungen 3.4 Portabilität auch zur GKV o. Ä.?

5 Prof. Dr. Ulrich Meyer, Universität Bamberg Probleme bei der Übertragung von Alterungsrückstellungen in der PKV Hamburg, Folie 5 Zu 3.2: Erfordernis eines Einheitstarifs Versicherungsmathematisches Äquivalenzprinzip: AR + PZ = VL VU A berechnet mitzugebende AR gemäß: VU A VU A VU A ip = ip ip AR VL PZ VU B berechnet die neue Prämie gemäß: VU B ip VU B ip PZ = VL AR mitgebracht VU A = abgebendes Versicherungsunternehmen VU B = aufnehmendes Versicherungsunternehmen

6 Prof. Dr. Ulrich Meyer, Universität Bamberg Probleme bei der Übertragung von Alterungsrückstellungen in der PKV Hamburg, Folie 6 4. Erforderliche Änderungen in der Kalkulation 4.1. Stornoquoten in der Kalkulation 4.2 Doppelte Abschlussprovisionen 4.3 Asymmetrie bzgl. guter und schlechter Risiken 4.4 Übertragene AR in der Rechnungslegung

7 Prof. Dr. Ulrich Meyer, Universität Bamberg Probleme bei der Übertragung von Alterungsrückstellungen in der PKV Hamburg, Folie 7 Zu 4.3: Asymmetrie bzgl. guter und schlechter Risiken X 1,X 2 Zwillinge, beide stets gesund, beide im Alter 50 gute Risiken X 1 : seit Alter 30 in VU A, Prämie P 30, AR rech = im Alter 50 AR ip = (da gutes Risiko) wechselt im Alter 50 zu VU B, mitgebrachte AR ip führt zu Prämie P 30 X 2 : bisher nicht privat versichert, tritt im Alter 50 in VU B ein. Einstufung als Normalrisiko führt zu Prämie P 50 Prämiendifferenz P 50 P 30 entspricht ! d. h., X 2 müsste gewissermaßen bei Eintritt in VU B zahlen, um dieselbe Prämie wie X 1 zu bekommen (P 30 )

8 Prof. Dr. Ulrich Meyer, Universität Bamberg Probleme bei der Übertragung von Alterungsrückstellungen in der PKV Hamburg, Folie 8 Zu 4.3: Asymmetrie bzgl. guter und schlechter Risiken

9 Prof. Dr. Ulrich Meyer, Universität Bamberg Probleme bei der Übertragung von Alterungsrückstellungen in der PKV Hamburg, Folie 9 Zu 4.4: Übertragene AR in der Rechnungslegung VN X (sehr schlechtes Risiko) wechselt von VU A zu VU B Tarif TA Tarif TB Erwartete Restlebenszeit: 10 Jahre Erwartete Mehrkosten je Jahr: AR ip AR rech = 10x = 1 Mio. (keine Zinsberücksichtigung) Wäre X im VU A geblieben: In VU A 10 Jahre Mehrkosten Wechsel von X zu VU B: In VU B 10 Jahre Mehrkosten

10 Prof. Dr. Ulrich Meyer, Universität Bamberg Probleme bei der Übertragung von Alterungsrückstellungen in der PKV Hamburg, Folie 10 Zu 4.4: Übertragene AR in der Rechnungslegung Gewinn- und Verlustrechnung des abgeb. Versicherungsunternehmens A S H Aufwand aus abgeflossenen AR 1 Mio. Ertrag aus einer Vorauszahlung für Wechsler aus Tarif TA 1 Mio. Bilanz des abgebenden Versicherungsunternehmens A A P (Minderung des Geldverm. wg. abgefloss AR) 1 Mio. Vorauszahlung für Wechsler aus Tarif TA + 1 Mio. 10 Jahre lang: Belastung von Tarif TA mit jährlich zur Tilgung der obigen Vorauszahlung Gewinn- und Verlustrechnung des aufnehmenden Versicherungsunternehmens B S H Aufwand aus Zuführung zu Rückstellungen für Wechsler in den TB 1 Mio. Ertrag aus zugeflossenen Alterungsrückstellungen 1 Mio. Bilanz des aufnehmenden Versicherungsunternehmen B A P (Mehrung des Geldverm. aus übertragenen AR) + 1 Mio Rückstellung für Wechsler in den Tarif TB +1 Mio. 10 Jahre lang: Entnahme von jährlich aus der obigen Rückstellung für die laufenden Aufwendungen von Tarif TB

11 Prof. Dr. Ulrich Meyer, Universität Bamberg Probleme bei der Übertragung von Alterungsrückstellungen in der PKV Hamburg, Folie Das Problem der Bestimmung der AR ip 5.1 Medizinisch-aktuarielles Problem 5.2 Ordnungspolitische Vorgaben 5.3 Preissteigerungen

12 Prof. Dr. Ulrich Meyer, Universität Bamberg Probleme bei der Übertragung von Alterungsrückstellungen in der PKV Hamburg, Folie 12 Zu 5.3: Preissteigerungen Inflation (allgemeine Preissteigerung) Z. B.: 3,0% Spezielle Kostensteigerungen im Gesundheitswesen Z. B.: 2,5% [Preissteigerungen im Gesundheitswesen insgesamt Z. B.: 5,5%] Preissteigerungen nur im Umfang der Inflation führen in der PKV nicht zu Problemen ( Altenproblem ), da die (Nominal-) Verzinsung entsprechend steigt. Die speziellen Kostensteigerungen im Gesundheitswesen sollten dagegen bei der Kalkulation berücksichtigt werden.

13 Prof. Dr. Ulrich Meyer, Universität Bamberg Probleme bei der Übertragung von Alterungsrückstellungen in der PKV Hamburg, Folie 13 Zu 5.3: Preissteigerungen Zusammenhang von Inflationsrate und Nominalzinssatz % 11,0 10,0 9,0 Nominalzins in % 8,0 7,0 6,0 5,0 4,0 Inflationsrate in % 3,0 2,0 1,0 0,0-1,

14 Prof. Dr. Ulrich Meyer, Universität Bamberg Probleme bei der Übertragung von Alterungsrückstellungen in der PKV Hamburg, Folie 14 Zu 5.3: Preissteigerungen Wirkung der speziellen Kostensteigerungen im Gesundheitswesen (zu erwartende) Krankheitskosten K x (30) K x (50) K x x Lebensalter ( x ) x x 0 (1 ) 0 x x K = K + g g = jährlicher Steigerungssatz der speziellen Kost. i. Ges.Wes.

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