Tagungsmagazin POLEN IM FOKUS 2014

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1 Tagungsmagazin POLEN IM FOKUS 2014

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3 INHALT 4 Überblick 4 Wirtschaftstrends Jahreswechsel 2013/14 8 Über 11% der neuen EU-Mittel gehen nach Polen 11 Maschinenbau 11 Branche kompakt - Maschinen- und Anlagenbau (Auszug) 13 Maschinennachfrage steigt in vielen Branchen 17 Recycling 17 Branche kompakt - Recycling- und Entsorgungswirtschaft (Auszug) 20 Neue Technologien 20 Energiekonzerne investieren in smarte Stromzähler 22 IT-Sektor setzt auf mobile Lösungen 25 Medizintechnik 25 Branche kompakt - Medizintechnik (Auszug) 28 Logistik 28 Transport und Logistik 33 Image deutscher Produkte 33 Made in Germany steht in Polen für Premiumprodukte Germany Trade & Invest 3

4 ÜBERBLICK / WIRTSCHAFTSTRENDS JAHRESWECHSEL 2013/14 Foto: rognar - istockphoto.com ÜBERBLICK WIRTSCHAFTSTRENDS JAHRES- WECHSEL 2013/14 Von Michael Wozniak Polens Wirtschaftswachstum legt wieder zu. Das reale Bruttoinlandsprodukt soll 2014 um mindestens 2,5% wachsen. Nach zwei recht schwachen Jahren wird die Binnennachfrage wieder kräftiger anziehen und sich als Wachstumsfaktor zum Zugpferd Export hinzugesellen. Dennoch wird die Situation einzelner Branchen von der gesamteuropäischen Konjunktur abhängen. Impulse versprechen sich Experten von neuen EU-Fördermitteln, die ab Ende 2014 wieder vermehrt fließen sollten. Die offiziellen BIP-Prognosen für 2014 liegen etwa doppelt so hoch wie für 2013 und reichen von 2,5% von der Europäischen Kommission bis 2,8% laut dem Internationalen Währungsfonds. Die polnische Regierung schrieb im Haushaltsplan 2,5% fest, was nach Ansicht inländischer Ökonomen konservativ erscheint. Die meisten von ihnen prognostizieren einen Wert um 3%, immer mehr gehen noch darüber hinaus. Die Hoffnungen ruhen dabei auf einem wachsenden privaten Konsum, der allerdings von einer schwachen Investitionsbereitschaft relativiert werden könnte. Die Wirtschaftliche Eckdaten Indikator Vergeichsdaten Deutschland 2012 BIP (nominal, Mrd. Euro) 370,9 381, BIP pro Kopf (Euro) Bevölkerung (Mio.) 38,5 38,5 80,5 Wechselkurs (Jahresdurchschnitt, 1 Euro = Zloty) 4,1198 4,1847 Quellen: Eurostat, GUS, IWF, NBP, Statistisches Bundesamt 4 Polen im Fokus

5 Wirtschaft wird im kommenden Jahr weiterhin hauptsächlich durch den Nettoexport angetrieben, nicht durch die Binnennachfrage, erklärte Janusz Jankowiak, Chefvolkswirt des Polish Business Roundtables (www.prb.pl), gegenüber der Tageszeitung Rzeczpospolita. Für 2015 erwarten Experten durchschnittlich ein Wachstum von 3,1%, da auch die Unternehmer wieder mehr anlegen und der Wirtschaft unter die Arme greifen sollen. Investitionen Trotz der steigenden Wirtschaftsdynamik lauern polnische Unternehmen weiterhin in Wartestellung und verschieben ihre Investitionsvorhaben. Dies bestätigen die seit Mitte 2012 sinkenden Bruttoinvestitionen, die 2013 um 0,4% unter dem Vorjahresniveau lagen. Ein Grund dafür sind sicherlich die wenig ermunternden Produktionsstatistiken: 2012 konnte die Industrieproduktion um lediglich 0,8% zulegen, im 1. Quartal 2013 lag sie sogar 2% unter dem Vorjahreszeitraum. In den nachfolgenden Monaten konnten die Verluste aber wieder wettgemacht werden. Die Leistung der Industrieunternehmen lag am Jahresende bereits 2,2% über dem Vorjahr. Das Bauwesen erholt sich dagegen nur langsam und schloss das Gesamtjahr mit einem Minus von 12% ab. Laut dem Institut für Marktwirtschaftsforschung (www.ibngr.pl) wird 2013 allerdings die Talsohle markieren. Bereits 2014 sollen Unternehmen 2,6% mehr ausgeben. Optimismus verbreitet der steigende Wert der Investitionskredite, der alleine im August um 3,1% über dem Niveau im Vorjahresmonat lag. Nach Angaben der Polnischen Nationalbank (NBP, investiert bereits knapp ein Drittel der Unternehmen mehr als im Vorjahr. Besonders dynamisch stiegen im 2. Quartal die Ausgaben im Transport (+10,0%) und in der verarbeitenden Industrie (+8,7%). Neue EU-Fördermittel und die Laufzeitverlängerung der 14 polnischen Sonderwirtschaftszonen (SWZ) bis mindestens 2026 sollten 2014 für weiteren Aufwind sorgen. Potenzielle Investoren und Unternehmen, die nach Polen exportieren wollen, sollten bei ihrer Entscheidung über den Markteintritt das Stärken-Schwächen-Profil des Standorts und die damit verbundenen Chancen und Risiken (SWOT-Analyse) berücksichtigen: Germany Trade & Invest 5

6 ÜBERBLICK / WIRTSCHAFTSTRENDS JAHRESWECHSEL 2013/14 SWOT-Analyse Polen S trengths (Stärken) W eaknesses (Schwächen) Großer Binnenmarkt (38 Mio. Einwohner). Logistische Drehscheibe zwischen Deutschland und Osteuropa. Solide Zulieferbasis aufgrund zahlreicher mittelständischer Engagements. Engagierte und gut ausgebildete Arbeitskräfte. Stabile politische Lage. Energieverteilernetze renovierungsbedürftig (mancherorts Versorungsengpässe einkalkulieren). Starke Kohleabhängigkeit der Energiebilanz (langfristig unvereinbar mit EU-Klimazielen). Starke Exportabhängigkeit einiger Branchen, dadurch Anfälligkeit gegenüber externen Schocks. Kursschwankungen des Zloty bergen zusätzliche finanzielle Risiken bei Ein- und Ausfuhren. O pportunities (Chancen) T hreats (Risiken) PPP- und Konzessionsgesetz zur Beschleunigung von Verkehrsinfrastruktur- und kommunalen Umweltvorhaben. Sogar 106 Mrd. Euro für Polen in der neuen EU- Budgetperiode ab Weitere geplante Großinvestitionen der öffentlichen Hand u.a. in den Bereich Infrastruktur und Energetik. Häufige Gesetzesänderungen, gleichzeitiges Fehlen konkretisierender Verordnungen führt zu ungewollten Spielräumen entscheidungsbefugter Verwaltungsorgane. Beitritt zur Eurozone noch in relativ weiter Ferne. Öffentliche Ausschreibungen mit dienstleisterlastiger Risikoverteilung. Zunahmendes Interesse an Know-how- Austausch. Öffentliche Aufträge finden oftmals ein Finale vor Gericht, was Zahlungen verzögert. Unausgewogene Haushaltspläne führen zu einer steigenden Staatsverschuldung. Germany Trade & Invest Konsum Die Binnennachfrage stieg 2013 um 1,1%. Der Privatkonsum konnte mit einer Dynamik von 0,8% noch nicht zu seinen Spitzenzeiten zurückkehren, beschleunigte aber mit dem Jahresverlauf. Bereits im 3. Quartal 2013 stieg der Konsum wieder und stieß zum Export als zweite treibende Kraft des Aufschwungs dazu. Alles deutet darauf hin, dass sich diese Tendenz fortsetzt, sagte Maciej Reluga, Mitglied des Wirtschaftsrates beim polnischen Premierminister, gegenüber der Tageszeitung Rzeczpospolita Den Konsum einbremsen könnte die hohe Arbeitslosenquote, die im Dezember 2013 wieder auf 13,4% anstieg. Für 2014 sieht selbst die Regierung keine Chancen auf eine entscheidende Verbesserung der Situation. Zudem dürfte 2014 das reale Lohnwachstum, bedingt durch die steigende Inflation, nicht mehr die Dynamik vom Vorjahr erreichen, die bei 1,8% lag. Einen Lichtblick bieten die Leitzinssätze, die auf einem historisch niedrigen Niveau von 2,5% stehen und sogar bis Ende 2014 stabil bleiben könnten: Die für 2014 prognostizierte Teuerungsrate von 2,1% liegt nämlich innerhalb des Inflationsziels der Polnischen Nationalbank. 6 Polen im Fokus

7 Außenhandel In den ersten elf Monaten 2013 nahmen die Exporte um fast 6% zu, die Importe aber lediglich um 0,3%. Somit war in diesem Zeitraum die Handelsbilanz mit einem Negativsaldo von knapp über 1,6 Mrd. Euro sehr ausgewogen. Deutschland ist weiterhin wichtigster Handelspartner und behauptet auch seinen Anteil am polnischen Außenhandel: Zwischen Januar und November 2013 lag dieser bei etwa 23,3% und damit sogar leicht über der Vorjahresmarke. Sowohl bei Ein- als auch Ausfuhren verzeichnete die Gruppe der Entwicklungsländer die größte Dynamik mit 6,2 beziehungsweise 15,5%. Bemerkenswert ist zudem die polnische Exportdynamik in Richtung der außerhalb der EU gelegenen Länder in Mittelosteuropa: In die Staatengruppe Albanien, Moldau, Russland, Ukraine und Weißrussland wurden in den ersten elf Monaten 2013 fast 8% mehr Güter ausgeführt als im gleichen Vorjahreszeitraum. Laut Schätzungen des Wirtschaftsministeriums sollten im Gesamtjahr 2013 die Ausfuhren um 5% und die Einfuhren um 1% zugenommen haben. Bedingt durch den wirtschaftlichen Aufschwung soll 2014 der Außenhandel weiter beschleunigen, dabei sollte - dank des steigenden Konsums - der Import den Abstand in der Dynamik zum Export verkleinern. Außenhandel Polens (in Mio. Euro; reale Veränderung im Vergleich zum Vorjahr in %) Veränderung 2012/11 Importe , ,2 1,0 Exporte , ,1 4,9 Handelsbilanzsaldo , ,1 Quelle: GUS Germany Trade & Invest 7

8 ÜBER 11% DER NEUEN EU-MITTEL GEHEN NACH POLEN ÜBER 11% DER NEUEN EU-MITTEL GEHEN NACH POLEN Weitreichende Investitionspläne für den Zeitraum 2014 bis 2020 / Knapp 73 Mrd. Euro allein für die Regionalentwicklung / Von Michal Wozniak Die EU-Fördermittel im Zeitraum 2007 bis 2013 haben Polen laut Experten über 1% an zusätzlichem BIP-Wachstum pro Jahr beschert. Neue Gelder für die Weiterführung bereits begonnener Maßnahmen sowie für die Realisierung ambitionierter Pläne stehen zur Verfügung, fließen aber erst nach deren Freigabe aus Brüssel. Allein für die Regionalentwicklung kann das Land in der Förderperiode 2014 bis 2020 aus dem EU- Topf knapp 73 Mrd. Euro abrufen. Am hat das Europaparlament den Kompromiss für das EU-Budget für den Förderzeitraum 2014 bis 2020 beschlossen. Von den geplanten Ausgaben in Höhe von 960 Mrd. Euro werden über 11% auf Polen entfallen. Allein für die Regionalentwicklung stehen dem Land an der Weichsel demnach knapp 73 Mrd. Euro zur Verfügung. Auch wenn im neuen Finanzierungsrahmen mehr Gewicht auf innovative Wirtschaft und sozialen Ausgleich gelegt wird, so sollen nach ersten Vorschlägen des polnischen Ministeriums für Regionalentwicklung (Ministerstwo Rozwoju Regionalnego; MRR; gov.pl) zwischen 36 Mrd. und 45 Mrd. Euro in den weit gefassten Infrastrukturausbau fließen. Im Vergleich zur Budgetperiode 2007 bis 2013 werden den regionalen Selbstverwaltungen mehr Mittel zur Ver- Polens Ausgabenplan für EU-Mittel aus der Regionalpolitik 2014 bis 2020 (in Mrd. Euro) Ziel Betrag 2007 bis 2013 Betragsspanne für 2014 bis 2020 Unterstützung von Forschung, technologischer Entwicklung und Innovation 9,4 11,2 bis 13,8 Ausbau der Zugänglichkeit, des Nutzungsgrads und der Qualität der IKT-Technologien 3,6 3,4 bis 4,5 Steigerung der Konkurrenzfähigkeit des KMU- Sektors, der Landwirtschaft, Fischerei und Aquakultur 2,2 1,8 bis 2,9 Unterstützung der Niedrigemissionswirtschaft in allen Sektoren 1,4 3,5 bis 6,8 Anpassung an den Klimawandel, Vorbeugung und Management von Risiken 0,9 0,9 bis 1,5 Umweltschutz und Unterstützung bei der effektiven Nutzung von Ressourcen 9,4 7,2 bis 9,0 Ausgewogener Transportmix sowie Beseitigung von Kapazitäts- und Funktionsengpässen in den wichtigsten Infrastrukturbereichen 26,6 20,8 bis 23,5 Unterstützung des Arbeitsmarktes und der Arbeitnehmermobilität 4,1 5,1 bis 5,8 Bekämpfung der sozialen Ausgrenzung und der Armut 3,0 3,2 bis 4,1 Investitionen in Bildung und Fortbildung 5,6 4,7 bis 6,0 Stärkung des Potenzials und der Effektivität der öffentlichen Administration 0,5 0,9 bis 1,1 Quelle: Ministerium für Regionalentwicklung (MRR) 8 Polen im Fokus

9 fügung stehen. Für die 15 regionalen Programme sollen etwa 60% der Gelder aufgewendet werden. Der Eigenanteil wird überwiegend auf bis zu 15% begrenzt werden können. Die einzige Ausnahme bildet die Hauptstadtregion Masowien: In der reichsten polnischen Woiwodschaft muss mindestens ein Fünftel der anfallenden Investitionssumme aus eigener Tasche beigesteuert werden. Im Infrastrukturbereich verliefen die EU-gestützten Investitionen nicht immer problemlos. Bestes Beispiel hierfür sind der Ausbau und die Modernisierung des Schienentransports. Von den über 6,5 Mrd. Euro an EU- Mitteln der zu Ende gehenden Budgetperiode wurden bis Ende Oktober 2013 lediglich 15% ausgeschöpft. Vorgesehen war, 2013 im Vergleich zum Vorjahr fast eine Verdoppelung der Investitionsvorhaben zu erreichen. Allerdings werden von den geplanten knapp 1,7 Mrd. Euro wohl nur 1,2 Mrd. Euro ausgegeben. Im Fokus stehen Bahn-, Strom- und Verkehrsinfrastruktur Mit den neuen Finanzierungsrahmen verbindet PKP PLK große Hoffnungen. Die Gesellschaft verspricht sich fast 7 Mrd. Euro Finanzierungsmittel für die Jahre 2014 bis Diese sollen, ergänzt durch Eigenmittel und Kredite, Investitionen in Höhe von etwa 8,5 Mrd. Euro ermöglichen. Die polnische Bahn will sich neben der Verbesserung des Komforts und der Reisegeschwindigkeit der Passagiere vor allem die Optimierung des Gütertransports konzentrieren. Nach Angaben des Spediteurs PKP Cargo beträgt die Durchschnittsgeschwindigkeit von Güterzügen heute lediglich 23 km/h. Ziel zukünftiger Investitionsmaßnahmen ist das Erreichen einer stabilen Geschwindigkeit zwischen 60 und 120 km/h. Schwerpunkte werden auf die Anbindungen zu den großen polnischen Ostseehäfen Danzig, Gdingen, Stettin und Swinemünde sowie auf die Zufahrtswege zum Industriestandort Schlesien gelegt. zeugung fließen. Allein bis 2017 sollen die Produktionskapazitäten um MW steigen - größtenteils dank der bereits begonnenen Errichtung des neuen Kohleblocks in Kozienice für 5,1 Mrd. Zl. Zudem ist vorgesehen, die Leistung aus erneuerbaren Energiequellen bis 2020 auf 500 MW zu erhöhen. Die Nord-Süd-Verbindungen standen auch im Vordergrund der noch für 2013 geplanten Straßeninvestitionen der Generaldirektion für Landesstraßen und Autobahnen (Generalna Dyrekcja Drog Krajowych i Autostrad; GDDKiA; So sollen zum Beispiel weitere Teilstücke der Schnellstraßen S7 zwischen Warschau und Krakau sowie der S17 zwischen Warschau und Lublin modernisiert werden. Auch an der S18 von der Hauptstadt nach Bialystok, sowie der Landstraße Nr. 8 Richtung Breslau sind Arbeiten geplant. Insgesamt wollte die GDDKiA bis Ende 2013 sogar noch 18 Ausschreibungen starten, darunter die für sieben Umgehungsstraßen. Anfang 2014 sollten auch die restlichen Genehmigungen für den Bau des fehlenden Teilstücks der Autobahn A1 zwischen Kattowitz und Lodsch vorliegen. Flughäfen planen Erweiterung ihrer Kapazitäten Das Passagieraufkommen der polnischen Flughäfen steigt und die Airports bauen ihre Kapazitäten aus. Dank EU-Hilfen haben sie für die Modernisierung und Erweiterung bestehender Anlagen seit 2007 bereits knapp 1,2 Mrd. Euro ausgegeben. Aus dem neuen Topf werden wohl kaum neue Mittel zur Verfügung stehen, da diese in der Luftfahrt nur noch für sicherheitsrelevante Projekte erteilt werden sollen. Die Flughafenbetreiber schreckt dies jedoch nicht ab. Auch die Stromversorger müssen investieren, nach Expertenmeinungen drohen Polen noch vor 2020 Versorgungsengpässe. Der Stromnetzbetreiber Polskie Sieci Elektroenergetyczne (Polnische Stromnetze; PSE; will in naher Zukunft Ausschreibungen für Investitionen im Gesamtwert von etwa 600 Mio. Euro starten. Dabei laufen diverse Verfahren bereits jetzt, sie summieren sich auf rund 1,5 Mrd. Zloty. Fast 5 Mrd. Euro will in den kommenden sieben Jahren der drittgrößte Energieversorger Polens, Enea (http:// investieren. Knapp 60% dieser Summe sollen in Stromnetze und in die traditionelle Energieer- Foto: Bart Kwieciszewski - Fotolia.com Germany Trade & Invest 9

10 ÜBER 11% DER NEUEN EU-MITTEL GEHEN NACH POLEN Der Betreiber des hauptstädtischen Chopin-Flughafens PPL (Staatsunternehmen Flughäfen; will innerhalb der nächsten zwei Jahre weitere über 120 Mio. Euro in sein Prestigeobjekt stecken, vor allem in den Bau neuer Abstellplätze und Rollbahnen. Der Danziger Flughafen (http://www.airport. gdansk.pl) möchte die Fläche seines Terminals um 30% vergrößern, wofür etwa 40 Mio. Euro veranschlagt sind. Etwa gleich große Ausgaben sieht in nächster Zukunft der Breslauer Flughafen (http://www.airport.wroclaw.pl) vor. Etwa 50 Mio. Euro muss bis 2015 der Masuren-Flughafen in Schimanen ausgeben, um sein Anrecht auf EU- Fördermittel nicht zu verlieren. Der Krakauer Balice- Flughafen (http://www.krakowairport.pl) rüstet sich für den Weltjugendtag Bevor die erwarteten 3 Mio. Pilger einfliegen, sollen bereits das Flughafenhotel, die Stadtbahnhaltestelle sowie das ausgebaute Terminal betriebsbereit sein. Der Finanzrahmen für die nächsten zwei Jahre wird auf etwa 170 Mio. Euro beziffert. Ohne Selbstbeteiligung geht nichts Nur in geringem Umfang können hingegen die lokalen Verwaltungen planen. Posen will 2014 lediglich knapp 38 Mio. Euro für Investitionen in seinem Budget veranschlagen. Im Jahr 2015 sollen es noch einmal 12% weniger sein. Breslauer Beamte schrieben sogar in ihren Annahmen für die gesellschaftsökonomische Politik der Stadt Breslau für 2014 fest, dass die Stadtverwaltung 2014 keine neue großen Investitionen beginnen wird. Das Warten auf die neuen EU-Mittel müssen Hausrenovierungen, Straßeninstandhaltungen oder ein etwa 8-Mio.-Euro-Zuschuss des Nationalen Umweltschutzund Wasserwirtschaftsfunds (NFOSiGW, für die Smogbekämpfung überbrücken. Aus eigener Tasche geht - wegen der hohen Verschuldung, vor allem der Großstädte - wenig. Zudem ist es dringend notwendig, die Budgets zu konsolidieren. Ohne Mittel für die Selbstbeteiligung werden selbst die am besten geplanten Projekte vergeblich auf EU-Mittel warten. 10 Polen im Fokus

11 MASCHINENBAU / BRANCHE KOMPAKT - MASCHINEN- UND ANLAGENBAU (AUSZUG) MASCHINENBAU BRANCHE KOMPAKT - MASCHINEN- UND ANLAGENBAU (AUSZUG) Von Beatrice Repetzki Konjunkturmotor für Maschinen und Anlagen sind - trotz der schwierigen Lage in einigen Abnehmerländern - die Exporte. Nahrungs- und Genussmittel, Hausgeräte und Flugzeugteile werden verstärkt ausgeführt, was Investitionen nach sich zieht. Deutsche Maschinenhersteller profitieren davon, da sie die wichtigsten Ausrüstungslieferanten sind. In der neuen EU-Haushaltsperiode 2014 bis 2020 ist mit Auftrieb für öffentliche Infrastruktur- projekte zu rechnen. Das neue Regierungsprogramm Inwestycje Polskie soll längerfristig angelegte Großvorhaben fördern und finanziell unterstützen. Polnische Branchenunternehmen verfügten Ende März 2013 über ein Gesamtbudget von rund 157 Mrd. Zl für Investitionen (-4,6% gegenüber März 2012), wobei nur ein kleinerer Teil davon tatsächlich verwendet wird. Der positive Saldo der ausländischen Direktinvestitionen betrug im 1. Quartal 2013 laut dem Wirtschaftsministerium 2,132 Mrd. Euro. Ein Indikator für den Bedarf an Maschinen und Anlagen ist die Nutzungsüberlassung. Leasingfirmen finanzierten 2012 laut ihrem Verband ZPL Ausrüstungen im Gesamtwert von schätzungsweise 11,1 Mrd. Zl (+3,1% gegenüber 2011) und im 1. Quartal 2013 von 2,3 Mrd. Zl (-4,1%). Investitionen in wichtigen Abnehmerbranchen des Maschinen- und Anlagenbaus in Polen 2012 (Investitionssumme in Mio. Zl) Sektor Schwerpunkte Investitionssumme Strom, Gas, Warmwasser Kraftwerke, Strom- und Wärmeversorgung, Schiefergas Nahrungsmittel, Getränke, Tabakwaren Verpackungen, Getränke Stein- und Braunkohlebergbau Steinkohle Wasser- und Abfallwirtschaft, Rekultivierung Kläranlagen, Kanalisation Kfz Fahrzeuge, Teile Elektronische und elektrische Ausrüstungen, Maschinenbau Hausgeräte, Fernseher, Maschinen, Anlagen, Teile Metallproduktion, verarbeitung Stahl Gummi- und Kunststoffprodukte Kunststoffprodukte Andere nichtmetallische Güter Baustoffe Baugewerbe Geräte, Ausrüstungen Chemieprodukte Bau- und Haushaltschemie Koks, Erdölraffinerie Brenn- und Treibstoffe Papier- und Papierprodukte Verpackungen Möbel Holzmöbel 903 Sonstige Transportmittel Flugzeugteile 766 Holz-, Kork-, Stroh- und Korbweideprodukte Quellen: GUS, Pressemeldungen, Recherchen von Germany Trade & Invest Holzprodukte, Spanplatten, Baubedarf 632 Germany Trade & Invest 11

12 MASCHINENBAU / BRANCHE KOMPAKT - MASCHINEN- UND ANLAGENBAU (AUSZUG) Die größeren Investitionen in Polen summierten sich einschließlich neu begonnener Projekte 2012 laut GUS auf insgesamt 99,7 Mrd. Zl (-0,1% gegenüber 2011, laufende Preise). Auf Maschinen, Anlagen und Werkzeuge entfielen davon 47,3 Mrd. Zl (+0,4%) und auf Baumaßnahmen 40,5 Mrd. Zl (+3,6%). Experten veranschlagen den Wert der bis 2020 im Energiesektor notwendigen Investitionen auf bis zu 200 Mrd. Zl. Die zumeist mit Kohle befeuerten Kapazitäten sind zu modernisieren und neue, umweltfreundlichere zu schaffen. Die Energiequellen müssen diversifiziert, die Starkstromnetze erneuert und ausgebaut werden. Mit dem Anlaufen des EU-Haushaltes 2014 bis 2020 werden wieder große Summen für die Verkehrsinfrastruktur bereitstehen, wobei die Eisenbahn stärker in den Fokus rückt. Bombardier Transportation Polska will automatische Bahnausrüstungen entwickeln und in Katowice (Kattowitz) produzieren. In die Wasserversorgung floss 2012 mit Mio. Zl ein rund doppelt so hoher Investitionsbetrag wie in die Abfallwirtschaft (857 Mio. Zl). Seit Mitte 2013 muss Polen aber den gesamten Hausmüll getrennt einsammeln und behandeln. Die Einführung des neuen Systems verläuft jedoch nicht reibungslos. Künftig ist mit umfangreichen Aufwendungen für Müllverbrennungsanlagen (MVA) und Recyclingwerke zu rechnen. Die Stadt Krakow (Krakau) begann im Herbst 2013 mit dem Bau einer MVA für 648 Mio. Zl (netto). Die in Schlesien aktive deutsche Firma Alba will Wroclaw (Breslau) zu ihrem Recyclingzentrum machen. Hohe Investitionen fließen weiter in die Nahrungs- und Genussmittelbranche, darunter zunehmend in die Getränkesparte. Hier geht der Trend zu leichteren Alkoholika. Der dänische Brauereikonzern Carlsberg erweitert für 187 Mio. Zl seine Kapazitäten am Standort Sierpc. Der schweizerische Nestlé-Konzern will bei Wroclaw für 300 Mio. Zl eine Fabrik für Haustierfutter errichten. Der Nudelproduzent Lubella (Maspex-Gruppe, lubella.pl) will künftig die Marke Malma in seinem Werk in Lublin herstellen, das für 50 Mio. Zl ausgebaut und um ein Logistikzentrum erweitert wird. Mondelez Polska (früher Kraft Foods Polska) baut ebenfalls die Kapazitäten aus. Produktion/Branchenstruktur In Polen kommen vor allem importierte Maschinen und Anlagen zum Einsatz. Dennoch existiert auch eine be- achtliche Inlandsproduktion, unter anderem durch ausländische Investoren. Eine auch international starke Position haben die inländischen Hersteller von Bergwerksmaschinen. Die Investitionen in den polnischen Kohlebergbau stiegen 2012 um 27% auf 4,8 Mrd. Zl kräftig an. Führend ist die Kopex- Gruppe aus Katowice mit einem Umsatz 2012 von Mio. Zl (+2,0% gegenüber 2011). Weiter aufholen konnte ihre größte inländische Konkurrentin, die Famur-Gruppe aus Katowice (Umsatz 2012: Mio. Zl; +59,4%). Der Exportanteil ihrer Umsätze legte auf knapp 30% stark zu. Sie wird zunehmend international aktiv und ist unter anderem in Deutschland, Russland und Indien vertreten. Weitere bedeutende Maschinenbauer sind Alstom Power in Warschau (Umsatz 2012: Mio. Zl) und der Hersteller von Kfz-Motoren Toyota Motor Manufacturing Poland in Walbrzych (Waldenburg; Umsatz 2012: Mio. Zl; -13,9%). Unter anderem Baumaschinen produzieren die Polnische Verteidigungsholding PHO (2012 noch Bumar-Gruppe; +6,1%) und Huta Stali Jakosciowych aus Stalowa Wola (früher HSW; 491 Mio. Zl; -12,7%). Die PHO will mit dieser Stahlhütte fusionieren. Das polnische Aviation Valley im Raum Rzeszow gewinnt an Bedeutung. Die deutsche MTU Aero Engines baut dort ihre Kapazitäten für 40 Mio. Euro aus. Der japanische Produzent von Kompressoren für Kfz-Klimaanlagen Sanden erweitert sein Werk in Legnica (Liegnitz) für mindestens 95 Mio. Zl. Die französische Firma Somfy will zunächst 55 Mio. Euro in den Bau einer Fabrik für Elektromotoren für Außenjalousien, Ladengitter, Fensterläden und Fenster in Niepolomice bei Krakow (Krakau) investieren. Aufgrund der anstehenden Vorhaben im Energiesektor bestehen gute Aussichten für Kesselanlagen von Rafako aus Raciborz (Ratibor, Umsatz 2012: Mio. Zl; +15,5%). Rafako will ein für 9,4 Mrd. Zl (netto) zu errichtendes Kohlekraftwerk in Opole (Oppeln) bestücken. Seco/Warwick aus Swiebodzin (Schwiebus) stellt Öfen zur Warmbearbeitung von Metall her (498 Mio. Zl; +34,1%) und verfügt auch über Werke in den USA, der VR China, Indien und Brasilien. Die ungekürzte Version der Branche kompakt finden Sie unter 12 Polen im Fokus

13 MASCHINENNACHFRAGE STEIGT IN VIELEN BRANCHEN MASCHINENNACHFRAGE STEIGT IN VIELEN BRANCHEN Deutschland wichtigstes Lieferland / Niederlande in einzelnen Segmenten besonders bedeutsam / Von Michal Wozniak Polen weist einen der höchsten Industrialisierungsgrade der EU auf und zieht weiter Investoren an. Für Maschinenbauer und -anbieter eröffnen sich so weiterhin zahlreiche neue Geschäftschancen. Die sich verbessernde Konjunktur wird weitere Ausgaben in diesem Bereich begünstigen. Im Inland ansässige Hersteller, darunter viele ausländische Investoren, vermelden konstant steigende Umsätze. Deutschland bleibt größter ausländischer Handelspartner, die Niederlande ein wichtiger Lieferant. Die Industrie steuert in Polen knapp ein Viertel der gesamten Wirtschaftsleistung bei. Wenngleich etwas niedriger als in Deutschland, liegt diese Quote um ein Drittel über der in den Niederlanden oder dem Durchschnitt in den alten EU-Ländern (EU15). Laut dem Report Richtungen Made in Poland, der von der Beratungsfirma Deloitte (http://www.deloitte.com/pl) im Auftrag der DNB Bank Polska (http://www.dnb.pl) vorbereitet wurde, konnte das Land an der Weichsel seinen Anteil an der globalen Wirtschaftsleistung der verarbeitenden Industrie innerhalb der letzten 20 Jahre in etwa verdreifachen. Bereits 2011 steuerte Polen etwa 1% aller Güter auf dem Weltmarkt bei. In der gleichen Zeit büßte Deutschland die Hälfte seines Anteils ein, erreicht aber weiterhin mehr als den siebenfachen Produktionswert Polens. Wirtschaft in Polen Indikator 2013 BIP (nominal, in Mrd. Euro) 1) 388,6 BIP pro Kopf in Euro 2) BIP-Wachstum real 2014 (in %) 3) 2,5 Maschinenbaumarkt (Umsatz in Mrd. Euro) 1) 8,5 Wachstum Maschinenbaumarkt 2014 (in %) 3) 3,5 1) Schätzung; 2) eigene Berechnungen anhand von Expertenschätzungen; 3) Prognose. Quellen: Eurostat, GUS Von Bedeutung für den Aufstieg der polnischen Industrie ist nach wie vor der Kostenvorteil vor Ort. Obwohl einige Sektoren wie der Bergbau oder die Lederverarbeitung bereits nah am oder sogar über dem EU-Durchschnitt liegen, fallen die polnischen Produktionskosten bei Transportmitteln um fast 17% niedriger aus, bei elektronischen und optischen Geräten sowie im Maschinenbau sogar um einen Viertel. Dabei hat sich in beiden Bereichen die Arbeitsproduktivität zwischen 2005 und 2011 mehr als verdoppelt. Der Mehrwert pro Monat und Angestellten lag bereits 2011 nur knapp unter Euro. In 62 von 97 nach dem Balassa-Index von Deloitte analysierten Produktgruppen genießt Polen einen komparativen Vorteil gegenüber Deutschland. Das trifft auch auf den Maschinenbau zu, wenn auch nur mit einem kleinen Vorsprung. Damit können sich nicht nur die polnischen Unternehmen aus der Branche über eine gute Konkurrenzfähigkeit freuen, sondern auch ausländische Investoren, deren Engagement kumuliert bei über 2 Mrd. Euro liegt. Insgesamt rechnet das Statistische Hauptamt etwa Firmen zum Maschinenbau. Kunden wieder ausgabefreudiger Im Jahr 2012 investierten polnische Unternehmen knapp 24 Mrd. Euro, wovon etwa die Hälfte auf Maschinen, Anlagen und Werkzeuge entfiel. Für 2013 wird ein leichter Rückgang erwartet. Dennoch vermeldet der Polnische Leasingverband (Zwiazek Leasingu Polskiego, ZPL, dass die Summe der Leasingverträge für Maschinen und Geräte 2013 um 3,4% stieg. Die größten Zuwächse wurden dabei in den Bereichen Polygrafie (+32%), Medizintechnik (+24%) und Nahrungsmittel verarbeitende Maschinen (+17%) verzeichnet. Rückläufig waren hingegen die Umsätze mit Gastronomieausstattung (-18%), Baumaschinen (-15%), Maschinen zur Kunststoffproduktion und Metallverarbeitung (-5,4%) sowie Gabelstaplern (-3%). Im Jahr 2014 soll sich der positive Trend beschleunigen. Angespornt von den guten Wirtschaftsprognosen steigt der Optimismus der Unternehmer. Laut der Polnischen Nationalbank (Narodowy Bank Polski; pl) erreichte im 4. Quartal 2013 die Einschätzung der wirtschaftlichen Lage der Firmen den höchsten Wert seit September Nach Monaten rückläufiger Ergebnisse wird selbst im Bauwesen die Stimmung besser. Exporteure und Verarbeiter wollen neue Arbeitsplätze schaffen. Germany Trade & Invest 13

14 MASCHINENNACHFRAGE STEIGT IN VIELEN BRANCHEN Die Polnische Agentur für die Entwicklung des Unternehmertums (Polska Agencja Rozwoju Przedsiebiorczosci; prognostiziert in ihrem Bericht im Rahmen des ISR-Programms (ISR-Instrument Szybkiego Reagowania, Schnelles Eingreifinstrument ) große Zuwächse vor allem in der Leder-, Textil-, Möbel-, Papier-, Holz verarbeitenden und chemischen Industrie. Im 1. Halbjahr 2014 sollen in allen sieben Sparten Zuwächse im zweistelligen Bereich verzeichnet werden. Die Prognosen für Automotive und die Nahrungsmittelverarbeitung bewegen sich nur knapp unter dieser Marke, für die Pharma- sowie die Bekleidungsindustrie werden Wachstumsraten unter 5% vorhergesagt. dass die internationale Expansion der Entwicklungspfad mit den besten Zukunftsaussichten sein wird. Und nach Umfrageergebnissen des Marktforschungsinstituts Homo Homini (http://www.homohomini.com.pl) nehmen sie für den internationalen Erfolg auch gerne Kosten auf sich. Über 40% der Exporteure wollen 2014 ihre Investitionsausgaben aufstocken. Den Rückenwind nutzen Die Ergebnisse solcher Ankündigungen können im Inland ansässige Maschinenbauer kaum erwarten. Bereits 2012 verließen Maschinen und Geräte im Wert von knapp 32,7 Mrd. Zloty (Zl; etwa 7,8 Mrd. Euro; 1 Euro = 4,1847 Zl; Durchschnittskurs 2012) ihre Fabriken. Damit konnte ein Anstieg von etwa 11% gegenüber dem Vorjahr und sogar um über 36% im Vergleich zu 2010 erzielt werden. Besonders erfolgreich agierten Anbieter von sonstigen Pumpen und Kompressoren (+29,4%), Maschinen für den Bergbau, Fördertechnik und Bauwesen (+20,0%) sowie mechanische Handwerkzeuge (+19,1%). Zweistellig wuchsen des Weiteren Maschinen für die Land- und Forstwirtschaft sowie die Metallverarbeitung. Nachgelassen hat hingegen die Nachfrage nach Maschine für die Papierindustrie (-8,9%) sowie Bürogeräte (-5,5%, ohne IT-Hardware). Diese beiden Teilbereiche machen zusammen allerdings nur knapp über 1% der Gesamtbranche aus. Trotz wachsender Inlandsproduktion bleibt nach wie vor noch viel Platz für ausländische Anbieter, denn die polnische Handelsbilanz im Maschinenbau ist weiterhin negativ. Laut Eurostat führte Polen 2012 Maschinen und Geräte im Wert von knapp 4,5 Mrd. Euro aus und für circa 3,1 Mrd. Euro ein. Überschüsse können nur bei einfacheren Maschinen sowie Teilen in Bereichen wie der Landwirtschaft, der Nahrungsmittelverarbeitung oder auch bei Handgeräten verzeichnet werden. Vor allem bei technologisch fortgeschrittenen Produkten führt aber oft kein Weg an Importen vorbei. Foto: Bilderbox Die guten Prognosen bestätigen auch Ergebnisse des CEO Survey, der von der Beratungsfirma PwC (http:// durchgeführt wurde. Demnach glauben 85% der befragten polnischen Manager großer Firmen, die Erfolgsquote ihrer Unternehmen verbessern zu können. Mehr als die Hälfte meint aber, Zuwächse nicht im Inland generieren zu können. Jeder Fünfte gibt dafür an, Deutschland ist wichtigstes Lieferland Deutschland als Polens größter Außenhandelspartner nimmt auch im Maschinenbau den ersten Platz ein und war 2012 die Quelle von mehr als einem Drittel aller Lieferungen. In der Metallverarbeitung stammten über 40% der Importe vom deutschen Nachbarn, in der Druck- und Papierindustrie sogar mehr als die Hälfte. Eine fast monopolistische Stellung konnten sich deutsche Ausrüster der Tabakindustrie erarbeiten. Sie liefern 65% aller im Ausland eingekauften Geräte. 14 Polen im Fokus

15 Einfuhr von Maschinen 2012 (in Mio. Euro) SITC Warenbezeichnung Einfuhr insgesamt darunter aus den Niederlanden darunter aus Deutschland 723, Bau- und Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen 842,6 35,5 318,4 724 Textil- und Ledermaschinen 220,0 6,1 68,3 725, 726 Druck- und Papiermaschinen 297,2 11,5 155,6 727, Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen 291,0 23,9 118, , Holzbearbeitungsmaschinen 127,5 3,5 49, Kunststoff- und Gummimaschinen 233,6 4,0 101,2 742, Pumpen, Kompressoren 1.149,9 25,9 367,6 744 Fördertechnik 746,6 37,4 257,2 731, 733, 735 Werkzeugmaschinen zur Metallbearbeitung 573,8 18,6 242,9 Quelle: Eurostat Im gleichen Bereich sind auch Unternehmen aus den Niederlanden mit 19% der Importe sehr stark. Einen besonders hohen Lieferanteil nehmen Molkereiausrüstungen ein. Fast 32% der Melk- und anderen milchwirtschaftlichen Maschinen sind niederländischer Herkunft. Zweistellige Anteile an den polnischen Einfuhren sicherten sich die Holländer außerdem bei der Ausstattung der Land-, Forst- und Nahrungsmittelwirtschaft, bei Näh- und Druckmaschinen sowie Metallwalzwerken und Walzen dafür. Insgesamt liegen die Niederlande allerdings erst in der zweiten Hälfte unter den zehn größten Importeuren und müssen Ländern wie Italien, dem Vereinten Königreich oder Frankreich den Vortritt lassen. Dazu gewährt der nur geringe Vorsprung auf Tschechien und Österreich keine Verschnaufpause. Diversifizierte Exportrichtungen Zu erkennen ist Polens sehr starke Importabhängigkeit von seinen EU-Partnern im Maschinenbau. Kaum mehr als jeder zehnte Euro wird an Lieferanten von außerhalb der Gemeinschaft überwiesen. Die polnischen Exporte sind dagegen viel diversifizierter. Zwar finden auch diese mehrheitlich Abnehmer auf dem europäischen Binnenmarkt, immerhin über 40% der Erzegisse gelangen aber auch in Drittländer. Deutschland ist bei den Ausfuhren ebenfalls der wichtigste Partner und Abnehmer von etwa 22% der Güter. Besonderer Bedeutung haben deutsche Hersteller von Getränke-, Weinpressen und ähnlichen Apparaten, denn sie nehmen fast 85% der polnischen Exporte ab. Auf den gleichen Weg machen sich auch über die Hälfte aller Maschinen zur Halbleiterherstellung, mehr als 43% der Textil- und Ledermaschinen, fast ein Drittel der Werkzeugmaschinen zur Metallbearbeitung sowie über ein Viertel der Fördertechnik. Weniger Anklang finden in Deutschland Technologieanbieter für die Nahrungsmittel- und Holzindustrie, die nur unwesentlich mehr als ein Zehntel ihrer Ausfuhren im Nachbarland platzieren können. Bei Kunststoff- und Gummimaschinen ist der Anteil mit etwa 7% noch kleiner. In diesen Produktgruppen beliefern polnische Fabriken vor allem die Märkte in den USA, Russland und Frankreich. Aus diesen drei Staaten kommt weit über ein Drittel der im Ausland erzielten Einnahmen. Im gleichen Sektor werden fast 5% der Einnahmen aus dem Handel mit den Niederlanden generiert - etwa doppelt so viel wie im ganzen Maschinenbau. Überdurchschnittlichen Erfolg können bei den Exporten nach Holland außerdem noch Technologieanbieter im Bereich Nahrungsmittel- sowie Tabakverarbeitung vermelden. Erstgenannte finden Germany Trade & Invest 15

16 MASCHINENNACHFRAGE STEIGT IN VIELEN BRANCHEN dort etwa jeden zehnten Abnehmer, letztere können sogar fast ein Viertel ihrer Ausfuhren auf dem Markt platzieren. Aber auch diese Ausnahmen helfen dem Land nicht, unter die zehn wichtigsten Abnehmerländer zu kommen. Dennoch dürften die Niederlande nach Deutschland auch weiterhin zu den wichtigen Handelspartnern des polnischen Maschinenbaus sowie ihrer potenziellen Kunden zählen. Ausfuhr von Maschinen 2012 (in Mio. Euro) SITC Warenbezeichnung Ausfuhr insgesamt darunter in die Niederlande darunter nach Deutschland 723, Bau- und Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen 827,0 16,7 177,4 724 Textil- und Ledermaschinen 99,2 0,5 43,0 725, 726 Druck- und Papiermaschinen 103,4 1,6 15,4 727, Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen 200,4 18,9 24, , Holzbearbeitungsmaschinen 48,0 1,2 5, Kunststoff- und Gummimaschinen 42,3 2,0 3,1 742, Pumpen, Kompressoren 787,0 2,6 154,7 744 Fördertechnik 695,7 9,9 176,6 731, 733, 735 Werkzeugmaschinen zur Metallbearbeitung 274,6 3,5 85,5 Quelle: Eurostat 16 Polen im Fokus

17 RECYCLING / BRANCHE KOMPAKT - RECYCLING- UND ENTSORGUNGSWIRTSCHAFT (AUSZUG) RECYCLING BRANCHE KOMPAKT - RECYCLING- UND ENTSORGUNGSWIRTSCHAFT (AUSZUG) Von Beatrice Repetzki EU-Vorgaben und neue gesetzliche Bestimmungen zwingen die polnische Abfallwirtschaft zu umfangreichen Investitionen, die auch deutschen Firmen Chancen bieten. Die Recyclingquote muss erhöht werden und mehrere Müllverbrennungsanlagen sind zu bauen, auch unter Beteiligung privater Partner. Die Stadtreinigungsbranche konsolidiert sich. Nur noch die Gemeinden dürfen die Müllabfuhren beauftragen. Der Hausmüll soll möglichst umfassend getrennt werden. Die Einführung der seit Mitte 2013 gesetzlich vorgeschriebenen Behandlung kommunaler Abfälle in Polen verläuft nicht reibungslos. Die allermeisten Gemeinden haben sich aber bereits nach erfolgter Ausschreibung für Müllabfuhrbetriebe entschieden. Die bislang stark zersplitterte Stadtreinigungsbranche konsolidiert sich somit, denn Gemeinden mit weniger als Einwohnern dürfen nur eine einzige Firma beauftragen, größere je eine pro Sektor, die auf diesem ausschließlich tätig wird. Zuvor konnten Wohnungsbaugenossenschaften und Hausbesitzer selbst solche Firmen engagieren. Die Gemeinden stellen jeweils zwei oder mehr farbige Müllbehälter auf, um die Abfälle getrennt einzusammeln (grün für Buntglas, weiß für Weißglas, blau für Papier, gelb für Metall und Kunststoffe etc.). Auffallend ist, dass sich sämtliche Bewohner des Landes entscheiden sollten, ob sie ihren Müll trennen oder nicht. Ein Zweipersonenhaushalt in einem Warschauer Wohnblock zum Beispiel soll monatlich 37,00 Zloty (Zl; rund 8,73 Euro; 1 Euro = 4,24 Zl; Stand: ) an Gebühren entrichten, wenn er seinen Müll trennt. Wenn nicht, sind es 51,80 Zl. Aufkommen an kommunalen Abfällen in Polen (in t) Kennziffer Aufkommen kommunaler Abfälle insgesamt Eingesammelte kommunale Abfälle, darunter ohne Abfalltrennung gesammelt, davon deponiert aus Gemischtabfällen aussortiert biologisch behandelt thermisch behandelt getrennt gesammelt, davon Glas biologisch abbaubare Abfälle k.a Papier/Pappe Kunststoffe großvolumige Abfälle Textilien Metalle gefährliche Abfälle Quelle: Polnisches Umweltministerium Germany Trade & Invest 17

18 RECYCLING / BRANCHE KOMPAKT - RECYCLING- UND ENTSORGUNGSWIRTSCHAFT (AUSZUG) Die Umsätze auf dem polnischen Markt zur Behandlung kommunaler Abfälle werden auf 5 Mrd. bis 6 Mrd. Zloty veranschlagt, mit weiter steigender Tendenz. Für 2013 rechnet die Branche mit einem Wachstum um ein Fünftel. Allein das jährliche Aufkommen von rund 4 Mio. t Verpackungsmüll muss ab 2014 zu bis zu 60% wiedergewonnen und zu 55% recycelt werden. Die Gemeinden sind verpflichtet, bis 2020 dafür zu sorgen, dass mindestens die Hälfte der Glas-, Metall-, Papier- und Kunststoffabfälle wiederverwertet werden. Dieser Anteil soll 2013 bei 12% und 2014 bereits bei 14% liegen. Laut Umweltministerium landen immer noch etwa 78% der kommunalen Abfälle auf zum Teil illegalen Deponien. Von den rund 600 legalen Halden muss in den kommenden Jahren mindestens die Hälfte geschlossen werden, Foto: Gina Sanders - Fotolia.com da sie entweder die Normen nicht erfüllen oder ihre Kapazitäten ausgeschöpft sind. Gut zwei Drittel des Siedlungsmülls stammen von privaten Haushalten; pro Kopf sind das 315 kg jährlich (EU-Durchschnitt: 502 kg). Nach der polnischen Statistik liegt die Recyclingquote der kommunalen Abfälle erst bei 14%, etwa 1% wird verbrannt und 7% werden kompostiert. Von den 12 Mio. t Siedlungsmüll, die jährlich entstehen, werden nach offiziellen Angaben mindestens 2 Mio. t nicht ordnungsgemäß beseitigt. Diese Menge ist nach Aussagen des Leiters des Umweltausschusses der Landeswirtschaftskammer KIG, Krzysztof Kawczynski, jedoch zu niedrig angesetzt. Er schätzt das tatsächliche Aufkommen auf 15 Mio. t, von denen einige Mio. t einfach in den Wald geworfen würden. Zur Kofinanzierung der Vorhaben stehen bis 2016 Mittel von insgesamt rund 10 Mrd. Zl aus verschiedenen Quellen zur Verfügung. Zur Finanzierung dienen auch Bankenkredite, darunter der Bank für den Umweltschutz, Bank Ochrony Srodowiska (BOS, pl). Ausländische Finanzhilfen werden unter anderem verteilt über den Ökofonds (http://www.ekofundusz.org. pl), der zum Beispiel Umwelttechnologieimporte im Rahmen öffentlich-privater Partnerschaften (PPP) fördert, oder durch die EU (Strukturfonds, operationelle Programme; Großprojekte finanzieren internationale Institutionen wie die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) oder die Weltbank. Die Städte können auch Schuldverschreibungen ausgeben oder PPP-Projekte verwirklichen. Wichtige Investitionsprojekte in der Abfallwirtschaft in Polen (in Mio. Zl) Vorhaben Betrag Projektstand Anmerkungen, Bauausführer MVA Poznan MVA Krakow MVA Szczecin 725 *) Baubeginn 648 *) Planung 596 Planung PPP-Projekt, Stadt Poznan und Sita fertig 2015, Krakowski Holding Komunalny S.A. und POSCO fertig Ende 2015, Mostostal Warszawa MVA Bydgoszcz 433 Baubeginn fertig Ende 2015, Astaldi, FM.E MVA Bialystok 655 Planung fertig Ende 2015, Konsortium Budimex *) geschätzter Nettowert. Quelle: Landesfonds für Umweltschutz und Wasserwirtschaft NFOSiGW, eigene Angaben der Initiatoren, Pressemeldungen 18 Polen im Fokus

19 Produktion/Branchenstruktur Die vier ausländischen Marktführer im Bereich Stadtreinigung decken etwa ein Fünftel des Marktes ab. Große Unternehmen dürften ihre Position weiter festigen, denn nur diese verfügen über komplexe Anlagen zur Abfallbehandlung, wie die beiden Marktführer Remondis (http:// und Sita Polska (http://www.sitapolska.pl) sowie die deutsche Alba Gruppe (http://www.alba. info) und Veolia Environmental Services (http://www.veolia-es.pl). Alba engagiert sich in Schlesien und legt den Schwerpunkt auf die Wiederverwertung der Materialien und die Nutzung der Rohstoffe im Stoffkreislauf, so die zuständige Geschäftsführerin Jeanette Winter. Die Firma beabsichtigt, Wroclaw (Breslau) zu ihrem Recyclingzentrum auszubauen. Hier bleibe noch abzuwarten, ob auch diese Stadt eine MVA errichten wolle. Außerdem plane Alba an ihren beiden Anlagenstandorten Dabrowa Gornicza und Chorzow bis 2016 Investitionen von jeweils 10 Mio. Euro. Im oberschlesischen Kochlowice betreibt Alba eine moderne Glas-Recyclinganlage mit einer Jahreskapazität von t. Die schwedische Firma Stena Recycling ist ebenfalls in Polen aktiv und will dort bis 2014/2015 weitere rund 30 Mio. Zl investieren. Mit der Verarbeitung von Elektroschrott befassen sich in Polen 180 Betriebe. Von den jährlich etwa t ausrangierten Elektrogeräten und Batterien werden laut Schätzungen von Branchenkennern 40% nicht recycelt. Erst 2014 sollen die entsprechenden EU-Richtlinien auch in Polen in Kraft treten. Die Grupa Biosystem eröffnete im Herbst 2012 einen Recyclingbetrieb für Kühlschränke, den sie möglicherweise vergrößern und auch für andere weiße Ware ausrüsten will. Bei der Wiederverwertung von Glas engagiert sich unter anderem die Firma Krynicki Recycling, die ab 2015 etwa bis t verarbeiten will. Sie errichtet bereits einen vierten modernen Betrieb mit einer Jahreskapazität von etwa t Glas für 38 Mio. Zl in Luliniec in der Sonderwirtschaftszone (SWZ) von Katowice (Kattowitz). Weitere Recyclingunternehmen dürften folgen. Hersteller von Maschinen und Anlagen zur Abfallsortierung und -behandlung finden sich auch vor Ort in Polen. MVA-Technik stellen in Polen unter anderem Rafako (http://www.rafako.com.pl), Winderickx (http://www. winderickx.pl) und ZBUS-TKW Combustion (http://www. zbus-tkw.pl) her. Sortieranlagen produzieren beispielsweise Horstmann (http://www.horstmann.pl), Roczniak Recycling System (http://www.roczniak.pl), Sutco Polska (http://www.sutco-polska.com.pl) und Falubaz (http:// Pressen und andere kleinere Geräte unter anderem Stalco (http://www.stalco.com.pl), Avermann (http://www.avermann.pl), ARTechnic (http:// HSM Polska (http://www.hsmpolska. com), Inter-Hydro (http://www.inter-hydro.pl), KK Balers in Gdansk (http://www.kkbalers.com), Pressor Polska (http://www.pressor.pl) und Orwak (http://www.orwak. com.pl). Mit Müllbehältern und -containern beliefert Sulo (http://sulo.pl) Gemeinden und Firmen. Die ungekürzte Version der Branche kompakt finden Sie unter Germany Trade & Invest 19

20 NEUE TECHNOLOGIEN / ENERGIEKONZERNE INVESTIEREN IN SMAR- TE STROMZÄHLER NEUE TECHNOLOGIEN ENERGIEKONZERNE INVESTIEREN IN SMARTE STROMZÄHLER Umfangreicher Nachholbedarf / Von Michal Wozniak Polen muss laut EU-Vorgaben bis 2020 etwa 16 Mio. Stromzähler austauschen. Die Smart-Metering-Welle kommt langsam in Fahrt. Noch kann mit Energa zwar erst einer der vier größten Stromversorger umfangreiche Implementierungen vorweisen. Ende 2013 starteten allerdings neue Ausschreibungen, von denen sich Marktexperten eine Beschleunigung erhoffen. Immer mehr Technologieanbieter wollen sich ein Stück vom Kuchen sichern, der bis 2020 rund 2,5 Mrd. Euro umfassen könnte. Laut Expertenschätzungen beliefen sich die Investitionen in Energienetze in Polen 2013 auf etwa 1,6 Mrd. Euro, fast 12% mehr als im Vorjahr und über 50% mehr als noch hat sich endlich etwas auf dem Markt bewegt. Zu Energa, die bereits seit Jahren im Bereich der intelligenten Stromzähler tätig ist, stoßen weitere Energiekonzerne hinzu, sagte Adam Leda, Vorstandsvorsitzender der IT-Firma Cube.ITG (http://www.cubeitg. pl), der Tageszeitung Puls Biznesu (http://www.pb.pl). Eine Umkehr der Tendenz ist kaum abzusehen, denn der Modernisierungsbedarf ist enorm. Vorrang hat der Austausch der Stromzähler: Laut Andrzej Szostak, Chef der Firma Apator (http://www.apator.com/en) aus Thorn, könnten allein im Jahr 2014 eine Million Smart Meter ausgeschrieben werden. Auch aufgrund von EU-Vorgaben besteht großer Nachholbedarf. Technologieanbieter dürfen sich deswegen auf gute Verdienstchancen freuen. Alleine die 16 Mio. Smart Meter, die Polen bis 2020 installieren muss, werden insgesamt etwa 1,5 Mrd. Euro kosten. Laut T-matic Systems könnte die gesamte Infrastruktur sogar bis zu 2,5 Mrd. Euro an Aufträgen generieren. Diese Summe werden die Stromanbieter größtenteils selbst aufbringen müssen. Noch 2012 legte der Nationale Fonds für Umweltschutz und Wasserwirtschaft (NFO- SiGW, ein über 80 Mio. Euro umfassendes Förderprogramm auf, das Investitionen in intelligente Stromnetze unterstützen sollte. Laut Monika Zolkowska, stellvertretende Koordinatorin des Projek- tes, wurden bis 2013 knapp 45 Mio. Euro davon vergeben. Die restlichen Mittel wurden aber auf andere Ziele umgelagert. Weitere Ausschreibungen in diesem Bereich sind zur Zeit nicht vorgesehen. Energiekonzerne schreiben Smart Meter aus Die Austauschfrist bleibt dennoch gültig, weswegen Energiekonzerne weiter investieren. So hat Energa (http://www.energa.pl) in Nordpolen bereits Smart Meter installiert und deckt damit 10% der Abnehmer ab. Der Danziger Konzern plant dennoch keine Verschnaufpause. Laut seiner Pressesprecherin Alina Geniusz-Siuchninska will Energa 2014 etwa weitere Zähler austauschen und somit ein Viertel seiner Kunden mit dem System ausstatten. Die Geräte liefert ein Konsortium des Börsenunternehmens Arcus (http://www. arcus.pl) und seiner Tochterfirma T-matic Systems. Für die Installation von Geräten der Firma ADD Grup (http://www.addgrup.com) werden über 18 Mio. Euro veranschlagt. Foto: unique3d - Fotolia.com Mit einem breit angelegten Pilotprojekt startete im November 2013 Tauron Dystrybucja (http://www.taurondystrybucja.pl). Der Sieger der entsprechenden, noch laufenden Ausschreibung soll in Breslau für Endabnehmer ein komplettes System des intelligenten Energiemanagements einrichten. Die Lieferungen sollen Einphasen- und Dreiphasenzähler umfassen, wobei Tauron sich das Recht vorbehält, die Bestellungen um jeweils 20% zu erhöhen. Die Smart Meter sollen über die PLC-Technologie kommunizieren. Drei mögliche Übertragungsstandards sind vorgesehen: IDIS, OSGP und PRIME. Von den acht eingereichten An- 20 Polen im Fokus

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