Die Wirtschaftszeitung für die deutsche Industrie. TECHNIK. Intralogistik Strahlendes Comeback für Milliardengrab Lager

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1 Produktion Messe-Special: CeBIT 2008 Wichtiger Termin: Energie-Effizienz-Symposium METAV, 1. April Februar 2008 Nummer 9 Die Wirtschaftszeitung für die deutsche Industrie Einzelpreis Euro 2,80 Leserservice Produktion Eltville DPAG PVST 5339 Entgelt bezahlt 3 WIRTSCHAFT 4 WIRTSCHAFT 17 TECHNIK 19 Beachtliche Chancen bei der kleinen Sensorik-Branche KfW fördert Energie-Effizienz bei KMU mit 10 Mio Euro Fernbedienungen mit Laser individuell kennzeichnen TECHNIK Mahr: Akkreditiert für Konturnormale TECHNIK IM FOKUS Teure Schwingungen In der Zerspanung können Schwingungen beträchtliche Auswirkungen auf das Bearbeitungsergebnis, aber auch auf die Kosten für Werkzeuge und Maschinenspindeln haben. Die Lösung sind Systeme mit integrierter Schwingungsdämpfung. Seite 14 Auge auf Genauigkeit Carl Zeiss Industrielle Messtechnik ist Partner bei der Entwicklung eines Mikroprüfwerkstücks für 5-Achsen-Mikrofräsmaschinen. Künftig soll ein Standardprüfwerkstück es erleichtern, die Genauigkeit einer 5-Achsen-Mikrofräsmaschine zu überprüfen. Seite 14 Genaue Ortung per PDA Forscher des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Schaltungen nutzen drahtlose lokale Funknetze (WLAN), um Positionen zu bestimmen. Am Beispiel Nürnberg demonstrieren sie eine Ortungsgenauigkeit von drei Metern. Jeder Ort lässt sich über die empfangenen Signalstärken eindeutig kennzeichnen. Seite 15 Laser fügt Glas/Metall Am Laser Zentrum Hannover arbeiten Forscher an einem neuen Ansatz zum Fügen von Glas mit Metall mittels Lasertechnologie. Die Vorteile der präzisen Laserstrahlung liegen dabei in der variablen Gestaltung der Fügegeometrie. Seite 15 EVENT Kongress Fabrik des Jahres/ GEO : 6./7. März in Nürnberg LANDSBERG. (gk). Was die Sieger des Wettbewerbs Fabrik des Jahres getan haben, um ihr Werk an die Spitze zu bringen, erfahren Teilnehmer des Kongresses Fabrik des Jahres/GEO 2007 am 6./7. März im Nürnberger Maritim-Hotel. Sie lernen unter anderem die Erfolgsrezepte der Sieger Siemens und Saar Gummi kennen. Zudem werden die Siegerwerke von Siemens und Bosch besichtigt. Anmeldung: 08191/ Info: Global Excellence in Operations Leserservice Redaktion: Tel.: ( ) , Fax: ( ) Anzeigen: Tel.: ( ) , Fax: ( ) Abo-Service: Tel.: (01 80) * Fax: (01 80) * *9 Cent je Minute aus dem deutschen Festnetz (abweichende Mobilfunktarife möglich) Intralogistik Strahlendes Comeback für Milliardengrab Lager von Klaus Hiemer FRANKFURT. Das einst als Milliardengrab verpönte Lager erlebt derzeit ein strahlendes Comeback. Kundenauftragsfertigung und der Zwang zur schnellen Marktbelieferung lassen moderne Distributionszentren zu wichtigen Wettbewerbsfaktoren werden. Das klassische Lager war ein Auslaufmodell und heißt heute Distributionszentrum. Die komplexen Produktionsbedingungen der Industrie haben zur Entwicklung solcher moderner Distributionszentren geführt. Vorrangiges Ziel von Industrieunternehmen ist es, mit möglichst wenig Material auszukommen. Und das setzt hochmoderne Lagertechnik voraus, so Christoph Hahn- Woernle, Geschäftsführender Gesellschafter des Lagerspezia- Umsatz deutscher Intralogistik-Unternehmen Deutscher Umsatz in Mrd. Euro Quelle: VDMA 12,6 12,7 14,7 listen viastore systems und Vorsitzender des CeMAT-Präsidum gegenüber Produktion. Das Lager wird mehr und mehr zum Wettbewerbsfaktor. Wer schneller liefern kann, macht das Geschäft, sagt viastore Marketing-Experte Dr. Matthias Schweizer. Das Lager ist nicht mehr nur Aufbewahrungsort für Gegenstände, son * Produktion Kontinuierliches Wachtum verzeichnete die deutsche Intralogistik-Branche in den vergangenen Jahren. Auch 2008 wird ein Plus erwartet. 15,9 18,6 *Prognose 20,1 (-1,6%) (+1,0%) (+15,0%) (+8,3%) (+17,0%) (+8,0%) 3. Maschinenbau-Gipfel Kanzlerin Merkel kommt von Claus Wilk LANDSBERG/BERLIN. Kanzlerin Angela Merkel hat zugesagt: Sie kommt zu Deutschlands wichtigstem industriepolitischen Kongress am 14. und 15. Oktober in Berlin. Was tut die Bundesregierung, um den Staat und seine Systeme in Hinblick auf die nachhaltige Leistungsfähigkeit des Standorts Deutschland zukunftsfähig zu machen? Kanzlerin Angela Merkel wird am 14. Oktober anlässlich des 3. Maschinenbau-Gipfels von Bild: Imago Die Kanzlerin folgt dem Ruf des Maschinenbaus. VDMA, VDW und der Wirtschaftszeitung Produktion dazu die Antworten geben. Neben dem Thema Deutschland am Wendepunkt wird das Thema Energie-Effizienz die dominierende Rolle spielen. Infos und Anmeldung: Sagen Sie uns Ihre Meinung: Im Rampenlicht: Hochmoderne Distributionszentren mit schnellen Umschlagszeiten bringen Wettbewerbsvorteile. gers zurückbesonnen und gemerkt, dass darauf nicht zu verzichten ist. Als Grund für diese Entwicklung nennt Schmidt die strikte Abstimmung der einzelnen Glieder im Supply Chain Management. Industrieunternehmen benötigten Teile zu einer bestimmmten Zeit just in time. Dadurch entstehe in der Produktionskette ein Pufferbedarf. So kamen die alten Lager wieder zu Ehren. In der Intralogistik spiele das Thema Distributionszentren auch in Zukunft eine wichtige Rolle. Die gesamte Intralogistik- Branche in Deutschland erzielte 2007 einen Umsatz in Höhe von 18,6 Mrd Euro, ein Plus von 17 % gegenüber dem Vorjahr. Die Intralogistik ist damit die größte Branche im deutschen Maschinenbau, teilte der VDMA auf der Jahrespressekonferenz des Forum Intra- dern effektives Werkzeug für Distribution und Produktion. Dabei spielt es laut Christoph Hahn-Woernle keine Rolle, ob Hemden oder Kugellager abgelegt sind. Die Prozesse müssten immer schnell und sicher ablaufen. Wichtigster Bestandteil dabei ist die Software. Die Schnittstellen-Problematik ist längst überwunden, so Hahn- Woernle. Investitionen in moderne Lagerhaltung seien durchaus lohnenswert. Der Kaufpreis einer Anlage macht sich gelegentlich allein durch die Einsparung gegenüber dem alten System bezahlt, sagt Hahn-Woernle. Ein Comeback des Lagers sieht auch Stefan Schmidt, Leiter der Stabsabteilung Forschungskoordination beim Fraunhofer Institut Materialfluss und Logistik (IML) in Dortmund. Man hat sich auf die Grundfunktionen des Laweiter auf Seite 2 Spann- und Greiftechnik Schunk schafft 22 % Plus von Kathrin Irmer LAUFFEN. Der Spann- und Greiftechnikspezialist Schunk kann für das vergangene Geschäftsjahr 2007 ein kräftiges Wachstum melden. Das Familienunternehmen hat seinen Gruppenumsatz um 22 % auf 183 Mio Euro gesteigert. Die Exportquote lag bei 40 %. Für das laufende Geschäftsjahr 2008 rechnet Schunk mit einem Umsatzplus von 15 %. Qualität aus Deutschland ist im In- und Ausland extrem gefragt, bestätigt Heinz-Dieter Schunk, geschäftsführender Bild: Bito/Dachser Gesellschafter der Schunk GmbH & Co. KG. Unsere Kunden vertrauen auf exzellente Produkte und richtungsweisende Innovationen. Mit Pioniergeist und dem stetigen Streben nach dem Besseren werden wir diesen Erwartungen gerecht. Der Lauffener Spezialist hat den Bereich der Greif-Drehmodule weiter ausgebaut: Winkelund Radialgreifer (180 Winkelgreifen) kamen zu den bereits angebotenen Segmenten Parallel- und Zentrischgreifer hinzu. Kompakte, platzsparende Kombinationsmodule, die in einem Gerät sowohl das Greifen als auch das Drehen WIRTSCHAFTS-TICKER 1,55 1,50 1,45 Euro in Dollar 1, ,48 $ 59,22 Rupie 159,09 Yen 36,22Rubel 10,58 Yuan 3,56Zloty 0,75 263,89 Forint METAV-Symposium DÜSSELDORF (gk). Die weltweite Debatte um Klima- und Umweltschutz hat die Industrie erreicht: Enorm gestiegene Energiepreise fordern von der verarbeitenden Industrie neue Wege im Hinblick auf Energie- Effizienz bei Maschinen und Anlagen. Deshalb veranstalten Produktion und VDW am 1. April auf der METAV das 1. Internationale Symposium Energie-Effizienz in der Produktion. Vorträge kommen unter anderem von den Managern Peter Zwanziger (Siemens) und Martin Roßmann (Rittal) sowie von Andre Brisear, EU-Direktion für neue und erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Innovation. Dürr mit starkem Plus STUTTGERT (DJ). Die Dürr AG hat den Jahresüberschuss des Unternehmens mehr als verdoppelt. Er erreichte nach vorläufigen Berechnungen 21 (8,2) Mio Euro. Der Auftragseingang wuchs um 22 % und damit deutlich stärker als geplant. Das Umsatzplus stieg um 8,5 % auf 1,476 (1,361) Mrd Euro. Das entspricht einer EBIT-Marge von 3,7 %. ZAHL DER WOCHE 22 Mrd...Euro Umsatz hat die kleine Branche Sensorik im Jahr 2007 generiert und damit 11 Prozent Umsatzwachstum erzielt (siehe Seite 3). Heinz-Dieter Schunk: will den Umsatz von Schunk in diesem Jahr um 15% steigern. von Werkstücken anbieten, werden am Markt immer stärker nachgefragt, so Schunk. Schunk produziert an den Standorten Lauffen, Brackenheim und Mengen. Bild: Schunk

2 2 Produktion Wirtschaftsfakten 28. Februar 2008 Nr. 9 Strahlendes Comeback... ENERGIE & ROHSTOFFE KONJUNKTUR & MÄRKTE FINANZEN & STEUERN Fortsetzung von Seite 1 logistik in Frankfurt mit. Für 2008 rechnet der VDMA mit einem Wachstum von 8 %. Diese Prognose ist nach Aussage von Christoph Hahn- Woernle zurückhaltend. Wir müssen mit unseren Prognosen vorsichtig sein, weil die deutschen Intralogistik- Anbieter etwa die Hälfte ihrer Produkte und Systeme exportiert. Die politische und wirtschaftliche Entwicklung in Auslandsmärkten müsse sorgfältig beobachtet und analysiert werden. Vor allem die Entwicklung auf dem amerikanischen Markt sei angesichts von Bankenkrise, Rezession und anstehender Präsidentschaftswahl schwierig einzuschätzen. Die USA sind laut VDMA unverändert größtes Abnehmerland für deutsche Intralogistik. Größte Abnehmerregion ist die EU mit einem Volumen von 6,3 Mrd Euro. Unter den Nägeln brennt der gesamten Intralogistik-Branche der immer gravierender werdende Fachkräftemangel. Es sind nicht nur Ingenieure, sondern auch Techniker und Konstrukteure, die uns fehlen, schildert Hahn-Woernle. Die Branche braucht hoch qualifizierte Mitarbeiter, sagt Jens Rohrbäch, Projektleiter Forum Intralogistik. Wir suchen qualifizierte Leute. Der Fachkräftemangel ist ein drängendes Problem, so Dr. Frauke Luise Küsgen, Marketingleiterin bei Vanderlande Industries. Entwicklung Ölpreis / Barrel (159 l) Neue Kraftwerke im Bau DÜSSELDORF (DJ). Anfang 2008 waren in Deutschland zwanzig Kraftwerke mit einer Leitung von mindestens 20 Megawatt (MW) im Bau. Insgesamt sind dies neue Anlagen mit gut MW. Die neuen Kraftwerke sollen bis etwa 2012 in Betrieb gehen und haben ein Investitionsvolumen von rund 8 Mrd Euro. Sie sollen vorwiegend ältere Kohle- sowie Kernkraftwerke ersetzen. Bis 2020 soll ein Viertel der Kraftwerke ersetzt werden. ROHSTOFFPREISE Aluminium je Tonne: 2919,85$ Kupfer je Tonne: 8374,50$ Gold je Feinunze: 948,40$ Silber je Feinunze: 18,01$ Nickel je Tonne: 19011,89 Zinn je Tonne: 11800,25 Weltwirtschaftsklima fällt MÜNCHEN (DJ). Das ifo-weltwirtschaftsklima hat sich im ersten Quartal 2008 weiter verschlechtert und ist dabei auf den niedrigsten Stand seit Mitte 2003 gefallen. Wie das Münchener ifo Institut für Wirtschaftsforschung auf Basis seiner vierteljährlichen Umfrage unter rund Experten aus 90 Ländern mitteilte, sank der Index auf 90,4 Punkte von 99,3 im vierten Quartal des vergangenen Jahres. Noch im dritten Quartal und damit zu Beginn der Finanzturbulenzen in den USA - lag der Indikator mit 113,6 Punkten auf einem zyklischen Hoch. Britische Produktion steigt LONDON (DJ). Die britische Industrieproduktion dürfte sich im Februar wesentlich dynamischer entwickeln als erwartet. Wie die Confederation of British Industry (CBI) mitteilte, betrug der Saldo der befragten Unternehmen, die für Februar mit einer höheren Produktion rechnen, abzüglich jener Unternehmen, die einen Produktionsrückgang erwarten, plus 11. Damit übertraf der Saldo die Prognose deutlich. Volkswirte hatten einen Saldo von minus 2 prognostiziert. Im Januar hatte der Diffusionsindex bei plus 9 gelegen. Dem Industrieverband zufolge wurde der Anstieg vornehmlich vom Investitionsgüterbereich getragen, dessen Auftragsbestand das höchste Niveau seit 1988 erreicht habe. DIW sieht weitere Risiken BERLIN (DJ). Das Risiko einer Bankenkrise in Deutschland bleibt nach Einschätzung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hoch. Vor allem die ungeklärte Frage der Aufgaben und Geschäftsstrategie der Landesbanken gefährde die Stabilität des deutschen Bankenmarktes, heißt es im DIW-Wochenbericht, der am Mittwoch veröffentlicht wurde. Das tatsächlich notwendige Ausmaß der Neubewertungen und Abschreibungen infolge der US-Immobilienkrise ist weiterhin kaum zu bestimmen, sagte DIW-Bankenexpertin Mechthild Schrooten. Damit sind die künftigen Zahlungsverpflichtungen und Risiken im Bankensystem derzeit nicht abzuschätzen, sagte Schrooten weiter. Es komme hinzu, dass die betroffenen Banken offenbar selbst kaum über eine realistische Einschätzung der Risiken verfügten oder die nötigen Informationen nur stückweise bereitstellten. Orders in Italien rückläufig ROM (DJ). Der Auftragseingang der italienischen Industrie ist im Dezember gegenüber dem Vormonat überraschend eingebrochen. Der Ordereingang fiel saisonbereinigt im Vergleich zum November um 5,4 % und verzeichnete damit den stärksten Rückgang seit September 2006, laut Istat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat legte der Ordereingang unbereinigt 0,5 % zu. Entwicklung Deutscher Aktienindex DAX Deutsche Börse auf Sparkurs FRANKFURT (DJ). Die Deutsche Börse AG will mit ihrem im September 2007 angekündigten Restrukturierungsprogramm bereits in diesem Jahr rund 50 Mio EUR einsparen. Im nächsten Jahr soll der Sparbetrag auf 75 Mio EUR steigen, teilte der Börsenplatzbetreiber in Frankfurt mit. Der überwiegende Anteil soll dabei aus Einsparungen bei den Sachkosten wie Prozessoptimierungen und Einsparungen beim Einkauf und Gebäudemieten stammen. Ab 2010 will die Deutsche Börse rund 100 Mio EUR jährlich sparen. Ihre Ausschüttungsquote zwischen 40% und 60% bleibt aber beibehalten. In diesem Korridor liege auch die für 2007 vorgeschlagene Ausschüttung von 403 Mio EUR, die 51 % des Gewinns ausmache. Dazu werden auch in Zukunft weitere Aktienrückkäufe getätigt, um die Ausschüttungsziele zu erreichen. Mittelstand in Deutschland gibt Gas von unternehmern empfohlen. gleich zwei mal wir bedanken uns bei allen kunden für die auszeichnungen. und laden alle nicht-kunden ein, von dieser empfehlung aus erster hand zu profitieren. ideen nach vorn Globus Infografik Produktion COMMERZBANK Bankenrating Familienunternehmer bewerten ihre Hausbank Die Familienunternehmer ASU e.v. COMMERZBANK Mittelstandsbank des Jahres 2008 ////// / /////////////////////////////////////////// Bau- und Baustoffmaschinen Personal um 10 % aufgestockt von Sebastian Moser FRANKFURT. Die deutschen Hersteller von Bau- und Baustoffmaschinen konnten ihren Umsatz im vergangenen Jahr um 29 % auf 15,3 Mrd Euro steigern. Wachstumsmotor war auch 2007 der Export. Das Jahr 2007 war für unsere Branche ein Spitzenjahr, berichtet Dr. Christof Kemmann, Vorsitzender des VDMA Fachverbandes Bau- und Baustoffmaschinen. Gegenwärtig liegen die Auftragsbestände zum Teil doppelt so hoch wie im Jahr zuvor. Um die immense Nachfrage zu decken, haben die Unternehmen im vergangenen Jahr kräftig in ihre Standorte investiert und ihr Personal im Durchschnitt um 10 % aufgestockt Wir gehen davon aus, dass wir 2008 bei den Umsätzen nochmals um rund 8 % zulegen können, betont Kemman. Wachstumsmotor der Branche war auch 2007 das Exportgeschäft. Die Exportumsätze lagen mit 11,4 % Mrd Seit 2006 geht es mit der lange krisengeschüttelten Bau- und Baustoffmaschinenbranche wieder aufwärts. Euro um 30 % höher als im Vorjahr. Der Exportanteil beträgt jetzt 77 %. Aber auch bei der Inlandsnachfrage setzte sich dank der anziehenden Baukonjunktur ein seit 2006 spürbar positiver Trend fort. So kletterte der Inlandsumsatz der Branche gegenüber dem Jahr 2006 um 27 %. Bild: Hochtief

3 Halle 5, Stand A 18 ERP PPS WWS ebusiness abas-business- Software für den Mittelstand zukunfts- und investitionssicher flexibel weltweit Tel / Produktion Wirtschaft CeBIT Halle 6, Stand C16, Halle 4, Stand F46 Nummer 9 Nachrichten aus der Industrie 28. Februar KSB Halle Das Ex-Kombinat ist heute das KSB-Kompetenzcenter Wassertechnik 5 TÜV Süd 7 Interview: Was sich zum Thema Betriebssicherheit alles ändert CeBIT 2008 Business-Solutions bleiben Thema Nr. Eins auf der größen IT-Messe SEMINARANZEIGEN Sensorik Kleine Fühler spüren große Chancen auf Wie Sie mit Lean die Effizienz Ihrer Prod. & Logistik nachhaltig steigern! Erleben Sie über 25 Fachreferenten incl. 4 Werksbesuche & Dinner. Ihre Fachthemen: Lean Praxisbeispiele & Projekte Effiziente Toyota-Produktionssysteme Lieferantenanbindung / -integration Wertstromdesign & Prod.glättung Kanban, Lean & IT Lean in Low Cost Countries Führung in der Produktion, etc. 5 Vertiefungsworkshops am Prod.systeme auf Basis Toyota Flexible Fabrik II; Prod.glättung SAP meets Lean; Kanban intensiv Melden Sie sich an unter Infos: Tel von Sabine Spinnarke NÜRNBERG. Eine kleine Branche leistet Großes. Umsätze und Personalentwicklung in der Sensorik zeigen: Deutsche Hersteller haben das Potenzial, an vorderster Front mitzumischen. Mit Beschäftigten und rund 22 Mrd Euro Umsatz handelt es sich bei der Sensorik um eine relativ kleine Branche in Deutschland. Vergleicht man sie mit der Vorzeigebranche Maschinenbau, die im vergangenen Jahr 193 Mrd Euro Umsatz generierte, nimmt die Sensorik kaum ein Zehntel davon ein. Trotzdem ist sie eine Branche, deren Bedeutung und Dynamik nicht unterschätzt werden sollte: Mit 11 % Umsatzwachstum steht sie dem Maschinenbau (+13 %) kaum nach und übertrifft das Wachstum der verarbeitenden Industrie (+6 % in 2007) fast um das Doppelte. Ob im Automobil-, der Unterhaltungs-Industrie, Sicherheitstechnologie, Maschinenbau, Life Science oder Luft- und Raumfahrt: Es gibt kaum einen industriellen Bereich, in dem Sensoren nicht prüfen, überwachen oder automatisieren. Dass die Branche verhältnismäßig wenig Beachtung findet, mag an ihrer Bild: AMA besonderen Struktur liegen: über die Hälfte der Unternehmen beschäftigt weniger als 50 Mitarbeiter, auch ist der F&E Anteil hier ausgesprochen hoch: 35 % der Mitarbeiter von Sinus Messtechnik beispielsweise sind in F&E beschäftigt, Eltrotec hat einen Ingenieursanteil von 60%. Geschäftsführer Claus Hofmann dazu: Wir entwickeln ständig neue Produkte, dazu brauchen wir die besten Leute. Bei der Komplexität der meisten Anwendung ist es enorm wichtig, genau zu wissen, welcher Sensor für welche Leistung geeignet ist, wie die Umgebungsbedingungen der Anwendung sind, welche Störgrößen einer Maschine bei- Bild: Endress+Hauser spielsweise berücksichtigt werden müssen. Nur hochqualifizierte Ingenieure, die den Kunden genau kennen und das Fachwissen haben, können dies leisten. Eltrotec entwickelt Bildverarbeitungslösungen, Farb- und Laserdistanzsensoren als auch Lichtleitersensoren für extreme Industrieanwendungen. Laut AMA sind es die kleinen Unternehmen, die überproportional Personal einstellen und damit den Umsätze zeigen die Motorwirkung der Sensorik in unserer Industrie Prof. Dr. Solzbacher Vorsitzender AMA Standort nachhaltig stärken: So wurden laut statistischem Bundesamt im verarbeitenden Gewerbe 2007 insgesamt nur 1,7 % mehr Mitarbeiter beschäftigt als im Jahr davor, wohingegen die Mitarbeiterzahl deutscher Sensorikhersteller um angewachsen ist, was einer Wachstumsquote von 6,2 % entspricht. Und dieses Wachstum soll auch weitergehen, so Johannes W. Steinebach, AMA Schatzmeister denn für das laufende Jahr planen 77 % der Arbeitgeber, weiteres Personal einzustellen im Durchschnitt um über 5,1 % zu wachsen und 23 % wollen den jetzt erreichten Status erhalten. Niemand hat Entlassungen budgetiert. Innerhalb des verarbeitenden Gewerbes sind die Hersteller von Metallerzeugnissen (+5,6 %), Maschinen (+4,2 %), Geräten zur Elektrizitätserzeugung und -Verteilung (+2,4 %) die personell am stärksten wachsenden Bereiche. Schlecht sieht es für Mitarbeiter chemischer Unternehmen, des Ernährungsgewerbes und der Automobilhersteller aus: hier wird entlassen, allerdings in geringem Umfang (zwischen minus 0,3 und 0,8 %). Im Gegensatz zur Personalentwicklung verteilten sich die Umsatzzuwächse in der Sensorik fast gleichmäßig auf alle Firmen der Branche, unabhängig von ihrer Größe. Steinebach: Das bedeutet, dass die kleineren Firmen ihre Umsatzzuwächse insbesondere durch neues Personal erwirtschaftet haben, während die Sagen Sie uns Ihre Meinung: Mail an: Endress+Hauser, einer der führenden Anbieter von Messgeräten, stellt ein: Mit 450 Neueinstellungen im vergangenen Jahr wuchs das Unternehmen mittlerweile auf über 7000 Mitarbeiter an. ihre Produktivität gesteigert haben. Die Mitgliederbefragung des Fachverbandes ergab, dass durchschnittlich rund 9,5 % mehr investiert wurde als im Vorjahr. Dabei traten besonders die größeren Firmen hervor. In der Gruppe mit 100 bis 250 Mitarbeitern überwogen allerdings Unternehmen die ihr Wachstum offenbar durch Aktivierung von Produktivitätsreserven ermöglicht haben. Forschungszuschüsse wichtig, um Innovationskraft zu erhalten Innerhalb der Sensorik spielt die Mikrosystemtechnik eine zentrale Rolle. Damit die deutsche Wirtschaft ihre im internationalen Vergleich führende Stellung erhalten und ausbauen kann, müssen Entwicklungen in der Mikrosystemtechnik schnell in Produkte umgesetzt und vermarktet werden. Das Bundesforschungsministerium stellt für die Forschung in Wirtschaft und Wissenschaft von 2004 bis 2009 insgesamt rund 260 Mio Euro bereit. Recherchen von Produktion im Bundesministerium haben ergeben, dass dies eine Kürzung der Forschungsgelder in den Technologiefeldern Mikrosystemtechnik, Nanotechnologie, Optische Technologien und Fertigungstechnologien bedeutet. Einige Projekte sind dadurch stark gefährdet. Allerdings konnten laut AMA Haushaltsreserven des BMBF angelegt werden um Finanzierungs- und Bewilligungslücken auszugleichen die Rettung für manches Projekt, wie beispielsweise die Weiterbildungsinitiative des Fachverbandes in den Hochtechnologien. Verschwendungsjagd per Videoanalyse Prozesse intelligent analysieren Training inklusive Software , SEW-EURODRIVE, Bruchsal Tel / Johann Soder Produktionssysteme auf Basis der Toyota -Prinzipien Erfolgreiche Einführung und Umsetzung incl. Werksbesichtigung bei der Dura GmbH, Plettenberg/NRW 2.-3.April 2008 Tel Personalentwicklung Produktion Quelle: AMA e.v. Das Personalwachstum in der Sensorik liegt mit 6,2% über dem des verarbeitenden Gewerbes, das sich mit +1,7% nur leicht entspannter als in den Vorjahren darstellt. Angewandte Forschung RWTH plant Riesen-Campus von Gunnar Knüpffer AACHEN. Die RWTH Aachen will den nach eigenen Angaben größten Wissenschaftscampus in Europa errichten. Den Architekturwetbewerb dafür gewann das Aachener Büro rha reicher haase associierte GmbH. Auf Quadratmetern in Seffent/Melaten sollen sich bis 2015 an die 100 Unternehmen im direkten Verbund mit Instituten und Forschungszentren der RWTH ansiedeln. Bis zu Arbeitsplätze könnten dort entstehen, auch im Dienstleistungssektor. Architektur-Visualisierung vom geplanten neuen RWTH-Campus: Bis zu 100 Firmen sollen dort unterkommen. Bild: rha reicher haase associierte

4 Wirtschaft: Markt und Meinung 4 Produktion 28. Februar 2008 Nr. 9 Gastkommentar Ausbildung funktioniert nicht Ich war lange in der Produktion tätig und bin es daher gewohnt, das Prozessergebnis unter die Lupe zu nehmen. Wenn wir uns darauf verständigen, dass dieses Land als wesentlichen Rohstoff intellektuelle Kompetenzen hat und entwickelt, dann ist es eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung, die passenden technischen Mitarbeiter zu generieren, also auch genügend Nachwuchs an Ingenieuren. Wenn wir uns jetzt den Prozess ansehen und dabei in der Kette zurückblicken, müssen wir uns fragen, ob er richtig funktioniert. In der Produktion ist es üblich, sich vor allem um die Ausschussquoten zu kümmern. Wenn wir uns eine Ingenieursausbildung leisten, die eine Abbrecherquote von 30 bis 40 % hat, dann steht fest: Bei diesem Prozess gibt es Optimierungspotenzial. Dazu ist es nicht Dr.-Ing. Siegfried Russwurm, Siemens- sie solle ihre Anforderungen senken. Das wäre so, als wirklich hilfreich, wenn man die Industrie auffordert, Personalvorstand wenn man einem Autobauer, der zu hohen Ausschuss in der Motorenproduktion hat, vorschlägt, er solle die Anforderungen an den Motor senken, damit die Produktion leichter fällt. Wir müssen uns also kritisch den Prozess anschauen und uns fragen, ob wir in diesem Ablauf die richtigen Vorprodukte nutzen. Übertragen heißt das: Haben wir in unserem Bildungssystem alles richtig gemacht, damit die Anfänger von Ingenieursstudiengängen richtig qualifiziert sind, und schaffen wir es in der Vorstufe, junge Menschen, also auch Kinder, für Technik zu begeistern? In allen Stufen dieses Prozesses haben wir genügend offene Fragen zu beantworten, um das gemeinsame Ziel zu erreichen: den zentralen Rohstoff Brain zu fördern und genügend technischen Nachwuchs heranwachsen zu lassen. Solartechnik Gildemeister mit Großauftrag BIELEFELD (sm). Die a+f GmbH, ein Unternehmen des Gildemeister-Konzerns, hat einen Großauftrag über die Lieferung von Solaranlagen erhalten. Es handelt sich um 240 SunCarrier im Wert von 55,4 Mio Euro. Die a+f GmbH errichtet im Auftrag eines spanischen Investors einen weiteren Solarpark in Extremadura (Spanien). Der Großauftrag umfasst die Lieferung von 240 gesteuerten Solar- Tracker-Systemen, die auf einer Fläche von 42 Hektar in Alange installiert werden. Ein SunCarrier kann in Spanien bis zu 20 Haushalte mit Elektrizität versorgen. Der SPS-gesteuerte 250 Quadratmeter große SunCarrier folgt dem Sonnenstand durch eine Drehung von bis zu 220 Grad. Damit erzielt er rund 30 % mehr Leistung als fest aufgeständerte Systeme. Das Konzept von a+f ist zum Patent angemeldet. Aufgrund der hohen Nachfrage erwartet a+f im laufenden Geschäftsjahr für den Bereich SunCarrier ein Auftragsvolumen von rund 150 Mio Euro. Standort Halle KSB wächst mit Wassertechnik von Gunnar Knüpffer HALLE. Der Anbieter von Pumpen und Armaturen KSB musste das VEB- Kombinat Pumpen und Verdichter in Halle nach der Übernahme vollständig neu ausrichten. Heute ist das Werk das Kompetenzzentrum für Abwassertechnik von KSB und der größte Industriebetrieb in Halle. Das heutige KSB-Werk Halle war einstmals das VEB-Kombinat Pumpen und Verdichter mit 2200 Mitarbeitern. Nach der Wende in Ostdeutschland lief das Geschäft nicht mehr rund und über die Treuhand stand das Kombinat zum Verkauf. Das Frankenthaler Unternehmen Klein, Schanzlin und Becker (KSB) sah seine Chance, sich über das sachsen-anhaltinische Unternehmen Zugang zu den osteuropäischen Märkten zu verschaffen und kompetente Mitarbeiter mit diesen Kontakten gewinnen zu können. Folglich erwarb der KSB-Konzern aus dem Rhein- Neckar-Gebiet 1991 das Kombinat, das 1990 als Hallesche Pumpenwerke GmbH privatisiert wurde, für den symbolischen Preis von einem Euro. KSB investierte 45 Mio Euro in das Werk in Halle Bild: KSB KSB in Halle: Der Pumpenhersteller, der dort sein Kompetenzzentrum für Wassertechnik hat, stellt auch Motoren her. Doch die Rechnung ging nicht auf: Die Geschäftsmöglichkeiten in Osteuropa brachen weg und damit nutzten KSB die Kontakte der Mitarbeiter wenig. In Folge dessen entwickelte Geschäftsführer Christian Haag eine neue Strategie für die ostdeutsche KSB-Niederlassung: Das Pumpenwerk Halle wurde 1993 mit der Muttergesellschaft verschmolzen und zum Kompetenzzentrum für Wasserund Abwasserpumpen, Mischer und Rührer innerhalb der KSB AG ausgebaut. Um das Werk auf dem Weltmarkt wieder wettbewerbsfähig zu machen, investierte Haag zwischen 1991 und 2006 rund 45 Mio Euro. Die Mittel flossen hauptsächlich in die Produktionsmittel wie den Maschinenpark, so dass dieser jünger als 8 Jahre ist. Mit dieser Neuausrichtung gelang es Haag, dass der Auftragseingang im Werk Halle zwischen 1996 und 2006 im Schnitt jährlich um 6,3 % anstieg: Betrug der Eingang 1996 noch 49,8 Mio Euro, wuchs er im Jahr 2007 auf 104 Mio Euro. Dabei verlagerte der Geschäftsführer 2004 sogar einen Auftragseingang in Höhe von 9 Mio Euro von Halle nach Frankreich. Die rund 450 Mitarbeiter in dem Werk betreuen heute ihre Kunden weltweit: Die Fachleute für Wasser und Abwasser steigerten den Umsatz mit der Region naher und mittlerer Osten, Afrika und Osteuropa von 5 Mio Euro im Jahr 1996 auf 21,5 Mio Euro im Jahr 2006, sie erhöhten den in Frankreich generierte Umsatz von 3,6 auf 5,3 Mio Euro und ließen den Umsatz in Resteuropa von 10,6 Mio Euro auf 24,8 Mio ansteigen. Bei diesen Zahlen ist noch nicht das Anlagengeschäft berücksichtigt. Bei den internationalen Projekten realisierten die Hallenser auch so anspruchsvolle Aufgaben wie die Installation der Trinkwasserversorgung von Teheran in dem Ort Lar Dam in 2200 Meter Höhe. Dabei übernahm KSB die gesamte Abwicklung inklusive Bau der Schächte, Installation und Steuerung des Projekts, wobei sie in den schneebedeckten Bergen nur zwei Monate Zeit hatte. Weitere Referenzen des Kompetenzzentrums sind eine Shrimps-Farm am Roten Meer in Saudi-Arabien und eine Fischtreppe im argentinischen Yacyreta. Werk bleibt durch die Nutzung von Zeitarbeit flexibel Mit zu dem Aufschwung bei dem Hallenser KSB-Werk trug nach Aussage von Haag das flexible Einstellen von Mitarbeitern über den Personaldienstleister DIS bei. Dadurch habe man in dem Werk auf Umsatzschwankungen kurzfristig reagieren können. Heute kommen rund 10 % der Fachkräfte von dem Personaldienstleister. Insgesamt ist KSB mit seiner erstarkten Wirtschaftskraft jetzt der größte Industriebetrieb in Halle. Ausgebaut werden soll die Position mit Investitionen in Höhe von 17,7 Mio bis 2009, mit denen eine Fertigung für Großprojekte des Marktsegments Wasser aufgebaut wird. Energieeffizienz-Förderung Bis zu 10 Mio für KMU-Umweltprojekt von Claus Wilk BERLIN. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und die KfW-Förderbank starteten vergangene Woche den Sonderfonds Energieeffizienz in KMU. INITIATIVE Energie-Effizienz Die KfW greift kleinen und mittleren Unternehmen unter die Arme: Bis zu 10Mio Euro steuert sie bei Energiesparprogrammen bei. Öffnungszeiten: , Uhr , Uhr Bild: Imago Das Förderprogramm besteht aus zwei Bausteinen: Erstens aus Zuschüssen von bis zu 80% der Kosten für fachkundige und unabhängige Energieberatung sowie zweitens aus zinsverbilligten Krediten für besonders energieeinsparende Investitionen in den Unternehmen. Mit dem Baustein Energieeffizienzberatungen sollen in der mittelständischen Wirtschaft nicht nur ungenutzte Energieeinsparpotenziale identifiziert werden, sondern daraus auch konkrete Vorschläge für Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz hervorgehen. Damit die bei der Beratung erfassten Einsparpotenziale von den Unternehmen auch realisiert werden können, stellt die KfW ihnen mit dem zweiten Programmbaustein zinsgünstige Darlehen für die erforderlichen Investitionen zur Verfügung. Gefördert werden Maßnahmen, mit denen eine Energieeinsparung von mindestens 15 % bzw. 20 % erzielt wird. Mitfinanziert werden bis zu 100 % der förderfähigen Investitionskosten, maximal 10 Mio Euro. Wirtschaftsminister Michael Glos: Angesichts der Entwicklungen auf den Welt-Energiemärkten ist der effiziente Einsatz von Energie in allen Bereichen der Wirtschaft ein Wettbewerbsfaktor ersten Ranges. Hartmut Schauerte, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, ergänzt: Damit leisten wir einen wesentlichen Beitrag zur Belebung von Konjunktur und Beschäftigung. Wie mehrere Studien belegen, bestehen bei KMU noch erhebliche unausgeschöpfte Potenziale zur Energieeinsparung, deren Nutzung rentabel wäre. Experten schätzen, dass mit heute verfügbaren Techniken etwa 20 % des derzeitigen Energieverbrauchs in diesen Unternehmen wirtschaftlich eingespart werden könnte.

5 28. Februar 2008 Nr. 9 Wirtschaft: Markt und Meinung Produktion 5 Solarkraft Juwi baut größte Photovoltaik-Anlage von Gunnar Knüpffer MAINZ. Die Juwi-Gruppe will östlich von Leipzip ab 2009 rund 40 Mio Kilowattstunden Strom mit Solarmodulen erzeugen. Die Juwi-Gruppe aus Bolanden, Rheinland-Pfalz, kommt beim Bau der weltgrößten Photovoltaik-Anlage voran: Mit der Inbetriebnahme eines weiteren Solarfeldes ist der Energiepark Waldpolenz mit derzeit über INITIATIVE Energie-Effizienz 12,5 Megawatt Leistung das größte Solarkraftwerk in Deutschland. Östlich von Leipzig errichtet Juwi bis Ende 2009 eine 40-Megawatt-Anlage mit moderner Dünnschichttechnologie. Nach Fertigstellung werden in dem Solarstrom-Kraftwerk im sächsischen Muldentalkreis pro Jahr etwa 40 Mio Kilowattstunden sauberer Strom erzeugt. Das Solarkraftwerk soll jährlich rund Tonnen Kohlendioxid einsparen. In einer Zeit, wo alle Welt über den Klimawandel diskutiert, zeigen wir die Leistungsfähigkeit der erneuerbaren Energien, sagt Juwi-Vorstand Matthias Willenbacher. Solarstrom schont nicht nur die Umwelt, sondern macht auch unabhängig von teuren Energieimporten und schafft neue Arbeitsplätze. Freiflächenanlagen als preisgünstigstes Photovoltaik-Segment trügen maßgeblich zu diesem Erfolg bei, sagt Willenbacher. Juwi ist für Planung, Logistik und Bauleitung verantwortlich. Nach der Inbetriebnahme werden Juwi-Mitarbeiter auch für die Betriebsführung sowie den Bild: Juwi Service und die Wartung des Solarparks tätig sein. Durch Solarprojekte dieser Art werden bundesweit zahlreiche Arbeitsplätze in der Zulieferindustrie bei der Herstellung von Solarmodulen, Wechselrichtern und im Metallbau geschaffen. So werden die Solarfeld im sächsichen Muldental: Derzeit können dort 12,5 Megawatt Strom erzeugt werden Solarmodule überwiegend in der neuen Fabrik von First Solar, Frankfurt/Oder, hergestellt. Auch die Wechselrichter und die Unterkonstruktionen werden in Deutschland gefertigt. Das Investitionsvolumen beträgt rund 130 Millionen Euro. PRODUKTION-INTERVIEW Ferdinand Neuwieser, TÜV SÜD Rechtliches Risiko steigt Bild: TÜV SÜD LANDSBERG (lz). Betreiber von überwachungsbedürftigen Anlagen müssen die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) seit Januar 2008 in eigener Verantwortung umsetzen. Muss nun zusätzliches Fachpersonal eingestellt werden? Ferdinand Neuwieser, Geschäftsführer der TÜV SÜD Industrie Service GmbH, gibt Entwarnung und erklärt Produktion, was Unternehmen beachten müssen und worin die Vorund Nachteile der Neuregelung liegen. Kommen auf Unternehmen nun immense Aufgaben bei der Bewältigung BetrSichV zu? In der Theorie haben Anlagenbetreiber mit der Verordnung mehr Gestaltungsspielraum gewonnen, in der Praxis wurde ihnen vor allem mehr Verantwortung übertragen. Sie können und müssen die Prüffristen für überwachungsbedürftige Anlagen unter Einhaltung von bestimmten Höchstfristen selbst festlegen. Dafür ist eine sicherheitstechnische Bewertung erforderlich. Laut BetrSichV müssen Unternehmen zudem eine Gefährdungsbeurteilung für Arbeitsmittel und überwachungsbedürftige Anlagen durchführen, um die möglichen Gefährdungen an den Arbeitsplätzen zu ermitteln. Die Anlagenbetreiber können in Zukunft selbst entscheiden, welcher Zugelassenen Überwachungsstelle (ZÜS) sie den Auftrag für die Prüfungen ihrer Anlagen geben. Eine ZÜS muss bei der Zentralstelle der Länder für Sicherheit akkreditiert sein, zudem ist eine bundeslandspezifische Benennung durch die jeweilige Landesbehörde nötig. Sind Unternehmen nun höheren Risiken ausgesetzt? Große Unternehmen setzen die BetrSichV aus eigener Kraft oder mit externem Knowhow zügig um, kleine und mittlere Unternehmen können aufgrund der fehlenden Ressourcen die Chancen der neuen Regelungen kaum nutzen und sind durch die gewachsene Eigenverantwortung einem höheren rechtlichen Risiko ausgesetzt. Die eindeutigen Vorgaben und Festlegungen der früheren Regelungen sind weggefallen. Dadurch haben die Unternehmen mehr Möglichkeiten zu gestalten, aber auch mehr Möglichkeiten etwas falsch zu machen. Was geschieht, wenn ein Unternehmen seine Anlagen nicht prüfen lässt? Dann verstößt es gegen die gesetzlichen Vorgaben der BetrSichV. Es ist Aufgabe der zuständigen Behörden, die Durchführung von vorgeschriebenen Prüfungen zu kontrollieren und Verstöße entsprechend zu ahnden. Anlagenbetreibern wurde mehr Verantwortung übertragen Ferdinand Neuwieser, TÜV SÜD Neuregelung BetrSichV Für überwachungsbedürftige Anlagen endeten zum Jahreswechsel wichtige Übergangsvorschriften nach der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV), die Betreiber der Anlagen beachten müssen. Für Altanlagen endete der Prüferbestandsschutz der amtlich anerkannten Sachverständigen zum 31. Dezember Seit 1. Januar 2008 dürfen diese Prüfungen nur noch von Zugelassenen Überwachungsstellen (ZÜS) durchgeführt werden. Müssen Unternehmen nun zusätzliches Fachpersonal einstellen? Die Durchführung von sicherheitstechnischen Bewertungen und die Erstellung von Explosionsschutzdokumenten setzt entsprechendes regulatorisches Wissen und praktische Erfahrungen im Umgang mit überwachungsbedürftigen Anlagen voraus. Für die Prüfung von Arbeitsmitteln und bestimmten überwachungsbedürftigen Anlagen können Unternehmen so genannte befähigte Personen einsetzen. Diese müssen eine entsprechende Berufsausbildung und -erfahrung aufweisen, den Stand der Technik und die relevanten Vorschriften und Regeln kennen und zudem Erfahrungen mit dem Prüfprozedere haben. Wenn Anlagenbetreiber diesen hohen personellen Aufwand vermeiden wollen, können sie auch externe Stellen wie die ZÜS mit den Aufgaben der befähigten Personen beauftragen. Können Betreiber durch die Flexibilisierung der Prüffristen Kosten sparen? Die Möglichkeit zur Kosteneinsparung durch die Flexibilisierung der Prüffristen wird stark überschätzt. Die BetrSichV schreibt bestimmte Höchstfristen vor, die den früheren Regelfristen entsprechen und die von den meisten Unternehmen auch in Anspruch genommen werden. In wenigen Ausnahmen ist eine Verlängerung der Prüffristen über die vorgeschriebenen Höchstfristen hinaus möglich. Das setzt aber die Erarbeitung eines detaillierten Sicherheitskonzepts und vor allem die Zustimmung der zuständigen Aufsichtsbehörde voraus. Müssen Altanlagen ersetzt oder aufgerüstet werden? Nein. Grundsätzlich gilt, dass die Betr- SichV keine neuen Anforderungen stellt, die zu einer Nachrüstpflicht führen. Wenn ein Anlagenbetreiber bisher die gesetzlichen Anforderungen erfüllt hat, dann wird auch die Umsetzung der neuen Regelungen zu keinen größeren Problemen führen. Natürlich muss ein Betreiber die Mängel beheben, die im Rahmen einer wiederkehrenden Prüfung erkannt werden. Aber das war auch vor der BetrSichV der Fall. Nach welchen Kriterien sollten Unternehmen eine ZÜS beauftragen? Anlagenbetreiber sollten auf eine ZÜS vertrauen, die langjährige Erfahrungen bei den erforderlichen Prüfungen und in verschiedenen Branchen hat. Für Unternehmen mit verschiedenen Standorten in Deutschland ist es von Vorteil, wenn die ZÜS in allen in Frage kommenden Bundesländern benannt und damit die erforderlichen Prüfungen aus einer Hand möglich sind. Das ist bei TÜV SÜD der Fall. METAV März 4. April Düsseldorf Internationale Messe für Fertigungstechnik und Automatisierung Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e.v. Corneliusstraße Frankfurt am Main Tel Fax Eine Messe des A Fair by

6 6 Produktion Wirtschaft: Markt und Meinung 28. Februar 2008 Nr Mio-Auftrag für Nordex aus Polen NORDERSTEDT (gk). Mit einem Großauftrag gelingt Nordex der Eintritt in den polnischen Wachstumsmarkt. Der Turbinenhersteller erhielt von der Betreibergesellschaft Megawatt Baltika den Zuschlag für den Windpark Tychowo, der an der polnischen Ostseeküste entsteht. Ende 2008 wird Nordex 20 Anlagen des Typs N90/2500 LS mit einer Nennleistung von insgesamt 50 Megawatt liefern. Das Auftragsvolumen beträgt 51 Mio Euro. Zudem ist Nordex für 9 Jahre mit dem Service für die Anlagen beauftragt worden. Europas führende Messe für Schleiftechnik Your own grinding show! GrindTec März Messe Augsburg täglich 9-18 Uhr Der umfassende Marktüberblick mit führenden Anbietern GrindTec FORUM Neuheiten, Trends und Perspektiven präsentiert von Wettbewerb Werkzeugschleifer des Jahres ( Halle 3) Umsatzentwicklung Mitsubishi steuert am schnellsten von Sabine Spinnarke RATINGEN. Mitsubishi Electric Works gewinnt bei Frequenzumrichtern und Kompaktsteuerungen Marktanteile. Für einen weiteren Ausbau des Geschäfts soll das neue Steuerungskonzept iq Plattform sorgen. Wesentlich zum Umsatzwachstum des vergangenen Geschäftsjahres hat der Bereich Factory Automation beigetragen: Hier stiegen die Umsätze um zehn Prozent auf 5,6 Mrd Euro. Dies macht rund ein Viertel des Konzernumsatzes von 25,42 Mrd Euro aus. Parallel dazu sind die Umsätze dieser Sparte auch in Europa zweistellig gewachsen. Sie betrugen 235 Mio Euro und lagen damit um 11,9 % höher als im letzten Geschäftsjahr. Wir haben durch Firmenzukäufe und Beteiligungen in Italien und Skandinavien unsere Position in strategisch wichtigen Regionen innerhalb von Europa ebenfalls weiter gestärkt, erklärt Peter Mischitz, Leiter Abteilung Marketing Operation. Rekordzahlen bei Kompakt-SPS und Frequenzumrichtern Mitsubishi Electric konnte im Jahr 2007 seine Position im Bereich Kompaktsteuerungen weiter ausbauen. Seit Markteinführung der ersten Kompakt-SPS in 1981 konnten mehr als 8 Mio Stück verkauft werden. In Europa betrug der Umsatzzuwachs gegenüber dem Vorjahr 8 %, damit ist Mitsubishi nach eigener Aussage weltweit der zweitgrößter Hersteller von Kompaktsteuerungen. Mit seinen Produktionsanlagen im Werk Himeji/Japan ist Mitsubishi in der Lage, mehr als 1,5 Mio CPUs für Kompaktsteuerungen im Jahr zu fertigen. Auch bei den Frequenzumrichtern Studie: Novumed Life Science Consulting Kunststoff erobert die Medizintechnik von Anna Brückner Produktion Nr. 09, 2008 MÜNCHEN. Der Einsatz von Einwegprodukten aus Kunststoff in der Medizintechnik, vor allem in der Chirurgie, wird laut einer Untersuchung von Novumed Life Science Consulting in den nächsten Jahren ansteigen. Bild: Mitsubishi Electric Works Uwe Mester, DivisionManager,freut sich über Geschwindigkeitsrekord durch das neue Steuerungsnetzwerk CC-Link IE. konnte der Umsatz um 15 % gesteigert werden Mit einem neuen Steuerungskonzept will das Unternehmen im Lösungs- und Komponentengeschäft weiter wachsen. Die iq Plattform bindet jetzt auch CNC- und Roboter- Steuerungen auf einer gemeinsamen Plattform ein. Das integrierte Steuerungskonzept der iq ist weltweit einzigartig, erklärt Uwe Mester, Division Manager Sales Central Europe. Mit der iq Plattform sei es möglich, den gesamten Produktionsprozess durch die Integration aller Factory Automation Komponenten durchgängig über alle Ebenen zu steuern. Zudem sei das System äußerst schnell. Die Kommunikation zwischen den Steuerungen für SPS, Motion Control, CNC und Roboter erfolgt in Echtzeit über den neuen High-Speed-Rückwandbus. Weitere Steuerungen können über CC-Link IE, das Ethernet-basierende Netzwerk mit Gigabit-Technologie, angebunden werden. Anwendung biokompatibler Fluorpolymere in den USA Quelle: Novumed Analyse Produktion USA ist mit dem europäischen Markt vergleichbar (ähnlicher Wachstumstreiber). Beratermarkt Komplettanbieter mit Nase vorn von Claus Wilk KAUFBEUREN. Der von den Unternehmen zunehmend nachgefragte Anbietertyp des Gesamtdienstleisters mit Beratung ist in vielen Beratungssegmenten inzwischen auf Augenhöhe mit den klassischen Beratungsunternehmen. So das Ergebnis einer Marktstudie von Lünendonk. Im Hinblick auf die Gesamtlösungskompetenz, also die Kombination der einzelnen Dienstleistungen, schneiden die Gesamtdienstleister sogar etwas besser ab als die klassischen Beratungen. Die befragten Kundenunternehmen sehen, bezogen auf den Mittelwert der Bewertungen zur Gesamtlösungskompetenz (Bewertungsskala: 1=schwach bis 6=sehr hoch), die Gesamtdienstleister wie Accenture, Capgemini und IBM (kumulierter Mittelwert der einzelnen Bewertungen: 3,98) vor klassischen Beratungshäusern wie McKinsey, Boston Consulting Group und Roland Berger (kumulierter Mittelwert: 3,72). Während 41,5 % der befragten Kunden bei den klassischen Beratungshäusern Vorteile wie spezifische Kenntnisse/Fokussierung in Fach-, Branchen- und/oder Strategiethemen sehen, ist in der aktuellen Studie ein eindeutiger Trend zur Abgrenzung von strategischen Managementberatungsthemen zu erkennen: Gesamtdienstleister mit starker Position gegenüber Klassikern In Strategiethemen, die einen direkten oder indirekten Einfluss auf die Geschäfts- und IT-Prozesse und somit auf die Aufbau- und Ablauforganisation der Kundenunternehmen darstellen und anschließend auch umgesetzt werden müssen, haben Gesamtdienstleister mit Beratung inzwischen eine starke Position gegenüber klassischen Beratungshäusern eingenommen, bringt Lünendonk die aktuelle Wettbewerbssituation auf den Punkt. Vorteile beim Einsatz von Gesamtdienstleistern Bei der Frage nach den Vorteilen beim Einsatz von Gesamtdienstleistern mit Beratung ist die Umsetzungsverantwortung und -orientierung während der Strategiekonzeption für die befragten Kundenunternehmen einer der wichtigsten Vorteile bei der Auswahl des Beratungsunternehmens (43,1%). Produktion Quelle: Lünendonk samtmarkt der chirurgischen Instrumente aus Metall nur rund 3 bis 4 % wächst. Die Gründe liegen in den erhöhten Anforderungen an medizinische Produkte, wie zum Beispiel ein erhöhter Infektionsschutz und verbesserte Röntgentauglichkeit sowie die verschärften medizinisch-rechtlichen Bestimmungen. Außerdem müssen herkömmliche Metallinstrumente nach jedem Einsatz gereinigt, gewaschen, verpackt und sterilisiert werden. Diese Prozessschritte sind enorm zeit-, und kostenintensiv und zudem fehleranfällig. Bei Einwegprodukten entfallen diese aufwendigen Prozesse jedoch vollständig. Desweiteren kann sich die Wachstumsrate laut Experten Bereits 50 % des eingesetzen Materials in der Medizintechnik ist Kunststoff. Der Einsatz bei chirurgischen Instrumenten liegt momentan bei 10 % (7,5 Mio Euro). Die biokompatiblen Kunststoffe Fluorpolymere und Silikone sind hier besonders wichtig. Ihre Wachstumsraten liegen in den USA bei ca. 7 %, während der Gestetig verändern: Sobald Krisen entstehen wie BSE oder Grippe-Epidemien dürfte der Druck der Öffentlichkeit steigen und der Markt für Einwegprodukte sprunghaft anwachsen. Momentan sind nur rund 16 % der deutschen Spritzgießer (Schweiz: 28 %) in der Lage, dieses spezialisierte Know-how und eine Produktion im Reinraum anzubieten. Nur diese Firmen wären geeignet, chirurgische Instrumente aus Kunststoff herzustellen. Technisch gesehen können durch die Vermischung verschiedenster Komponenten laut Novumed moderne Hochleistungspolymere bei entsprechender Gestaltung der Produkte eine dem Stahl vergleichbare Stabilität erreichen. Aus den Unternehmen Veranstalter AFAG Messen und Ausstellungen GmbH Augsburg Tel. +49 (0) Fachlicher Träger FDPW Fachverband Deutscher Präzisions-Werkzeugschleifer e.v Heraeus: Heraeus Noblelight, Tochterfirma des Heraeus Konzerns, bezog im Januar 2008 in Shanghai neue Büroräume und ein neues Anwendungszentrum. Ein weiterer Ausbau in China ist geplant. Rainer Küchler, Geschäftsführer von Heraeus Noblelight, ist sich sicher: "Das neue Gebäude gibt uns weitere Wachstumsmöglichkeiten. Es ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg, ein führender Hersteller von Speziallampen in China zu werden." In Shenyang werden Lampen für die Analytik, Infrarotstrahler für die industrielle Prozesstechnik und UV-Lampen zur Wasserentkeimung gefertigt, vorwiegend für den asiatischen Markt. +++ OEST: Alexander Klein, der bereits leitende Postionen im Branchenumfeld bekleidet hat, ist zum 1. Januar neu in die Firmengruppe Oest eingetreten und übernimmt den Vorsitz der Geschäftsleitung. Der langjährige kaufmännische Leiter Karlheinz Perlinger wurde zum Geschäftsführer berufen. Die neue Leitung hat sich zum Ziel gesetzt, den Wachstumskurs des mittelständischen Unternehmens mit rund 200 Mitarbeitern zu stabilisieren und langfristig auszubauen. +++ Messe Stuttgart: Die AMB, internationale Ausstellung für Metallbearbeitung, findet 2008 auf dem Gelände der Neuen Messe Stuttgart vom 9. bis 13. September statt. Acht Monate vor Messebeginn haben sich bereits Aussteller angemeldet. Das haben wir zu so einem frühen Zeitpunkt nicht erwartet", freut sich Daniela Löbbe, Teamleiterin der AMB. Auf dem Gelände, das von auf Bruttoquadratmetern erweitert wurde, ist nun auch eine thematische Zuordnung der beteiligten Unternehmen möglich. +++ Dörries: Die IHK hat die Döries Scharmann Technologie GmbH (DST) als einen der besten Ausbildungsbetriebe 2007 ausgezeichnet. DST bildet aktuell 45 angehende Kaufleute, Facharbeiterinnen und Facharbeiter aus. Bei 608 Mitarbeitern entspricht das einem Anteil von 7,4%. Hochqualifizierten Nachwuchs bezeichnet Dr. Norbert Hennes, Vorsitzender der Geschäftsführung, als eine der Erfolgsgrundlagen im globalen Wettbewerb. Die hohen Qualitätsansprüche an die Mitarbeiter kann der Personalmarkt nicht erfüllen. Deshalb ist die Ausbildung besonders wichtig für den Unternehmenserfolg.

7 28. Februar 2008 Nr. 9 Messe-Special: Produktion 7 CeBIT 2008 Business Solutions bleiben Thema Nummer Eins von Daniela Hoffmann HANNOVER (ilk). Mit einem gestrafften Konzept öffnet die CeBIT in diesem Jahr am 4. März ihr Tore um einen Tag kürzer von Dienstag bis Sonntag. Angesagt haben sich mehr als Aussteller aus 75 Ländern, die in ihrem Gepäck alles mitführen, was ITK heute zu bieten hat. Genaues Hinschauen verdienen in diesem Jahr Themen wie Business Intelligence, Service-orientierte Architekturen (SOA) und Prozessmanagement. Diesmal ohne den Irrgarten der IT- Welt in Halle 1, hat der CeBIT-Macher Deutsche Messe den Schwerpunkt Business Solutions in den Hallen 2 bis 7 untergebracht. Halle 5 bleibt Home of ERP. Die neue Ausrichtung der Hallen hat zahlreiche ERP-Hersteller dazu bewogen, künftig auch in der Halle 5 auszustellen, sagt Dr. Sven- Michael Prüser, Geschäftsbereichsleiter der CeBIT. Hier finden sich auch die Initiative CeBIT Mittelstand und der LinuxPark. Aussteller wie Kaba oder Interflex sind traditionell eng mit der IT-Sicherheitsbranche verbunden. Daher haben wir die beiden Themenschwerpunkte in Halle 6 an einem gemeinsamen Standort zusammengefasst, so Prüser. Laut Marktforschungsinstitut Gartner steht BI seit drei Jahren ganz oben auf den Agenden der CIOs. Zu den wichtigsten Projekten zählt das Nutzen vorhandener Informationen mit Anzeige Hilfe von Businesss Intelligence, sagte Peter Sondergaard, Senior Vice President Research bei Gartner auf der Handelsblatt-Tagung Strategisches IT-Management. BI-Werkzeuge geben nicht nur Aufschluss über Symptome, Business Intelligence: Karten am Markt sind neu gemischt Dr. Sven- Michael Prüser, Geschäftsbereichsleiter der CeBIT. Die Ausrichtung der Hallen hat ERP- Hersteller dazu bewogen, künftig auch in der Halle 5 auszustellen. Peter Sondergaard, Senior Vice President Research bei Gartner: Zu den wichtigsten Projekten zählt das Nutzen vorhandener Informationen mit Hilfe von Businesss Intelligence. sondern auch über deren Ursachen, und liefern Prognosen. Dazu werden klassischerweise Daten aus unterschiedlichen Systemen in einem Data Warehouse konsolidiert und intelligent miteinander in Beziehung gesetzt. Ansatz für BI im Unternehmen sind häufig Strategien wie CRM, BPM (Business Process Management) oder abteilungsübergreifenden Fragestellungen. Nachdem die Riesen einkaufen waren, ist der bisher von großen Spezialisten geprägte BI-Markt deutlich verändert. Business Objects gehört jetzt zu SAP, Hyperion zu Oracle und Cognos zu IBM. In Halle 3 ist zum Thema auf rund 600 Quadratmetern das BI + EII zu finden, an dem sich Unternehmen wie Business Objects, Cognos, Microsoft, Infor, Informatica Bild: Gartner Bild: Deutsche Messe AG Bild: Deutsche Messe AG Am 4.3. geht es los: Die größte Messe der Welt zum Thema Informationstechnik öffnet ihre Pforten. und QlikTek beteiligen. Hier geht es am Messefreitag um das ungeliebte Kernthema Datenqualität. Die Deutsche Gesellschaft für Informationsund Datenqualität (DQIQ e.v.) nimmt dort bewährte und neue technologische Lösungen rund um die Datenund Informationsqualität aus praktischer und wissenschaftlicher Sicht unter die Lupe. Zu den Trendthemen gehören auch weiterhin Service-orientierte Architekturen (SOA). Die Idee, Business-Funktionen und Prozesse in Form von modularen, wiederverwendbaren Services zu orchestrieren, wird mittlerweile von vielen Software-Herstellern aufgegriffen. SOA leistet eine Verknüpfung von Prozessen und Systemen mittels Webservices über Plattformen hinweg. So lässt sich beispielsweise mit einem Service Bonitätsprüfung eine Zahl aus einem Legacy-Finanzsystem in der Mainframeumgebung holen und mit Daten aus dem CRM verbinden. SOA soll zudem die Grundlage schaffen für flexible marktabhängige Veränderungen in Business-Strategien und Geschäftsmodellen sowie eine kürzere time-to-market von Produkten. Einen Schritt weiter kommt das Thema Busines Process Management (BPM). Der Grundgedanke: Ein Geschäftsprozess wird definiert, im System modelliert und auf Knopfdruck kommt eine fertige, ablauffähige Abbildung dieses Prozesses heraus. Bei BPM-Strategien befinden sich Modellierung und Monitoring in einem geschlossenen Kreislauf, an dem iterativ so lange am Prozess gebastelt wird, bis er optimal läuft. Natürlich kommt auch das Thema Green IT auf der weltweit größten IT- Messe nicht zu kurz. Wie sich der Co2- Ausstoß durch energiebewusstes Computing verringern lässt, findet seinen Niederschlag im umfangreichsten Konferenzprogramm seit CeBIT-Start und wird von Unternehmen wie SAP oder Microsoft thematisiert. CeBIT 2008 In 2,5 Stunden vom Software-Laien zum versierten Experten von Claus Wilk AACHEN. Wer sich auf der Suche nach einer Software-Lösung befindet, hat auf der CeBIT einen langen Weg vor sich. Doch nur selten ist den Unternehmen der Aufwand, der mit der Suche und der Implementierung einer neuen Software-Lösung verbunden ist, bewusst. Bild: Trovarit Auch 2008: Führungen für Entscheider ohne tieferes IT-Wissen. Das ist die Trovarit AG Das Unternehmen wurde im September 2000 von Peter Treutlein und Dr. Karsten Sontow als Spin-Off des FIR an der RWTH Aachen gegründet. Mit dem IT-Matchmaker (www.itmatchmaker.com) betreibt die Trovarit AG eine Plattform für die Auswahl und Ausschreibung betrieblicher Software-Lösungen im deutschsprachigen Raum. Das Angebot der Trovarit AG wendet sich vor allem an mittelständische Unternehmen und Unternehmensberater, deren Fokus auf ei-ner sicheren Entscheidung im Zuge von Software-Investitionen liegt. Schnell wird den Unternehmen klar, dass wenig Transparenz auf dem großen Markt der Software-Lösungen herrscht. Mit den Guided Tours das sind begleitete Messerundgänge zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten will die Trovarit AG im Auftrag der Deutschen Messe AG nun im fünften Jahr auf der CeBIT dabei helfen, Licht in das Dunkel der Software- Landschaft zu bringen. Unabhängige neutrale Experten führen zum Nulltarif in nur 2,5 Stunden durch die für den Besucher oft unüberschaubaren Messehallen. Sie erwartet ein volles Programm: anhand einer vorgegebenen Aufgabenstellung präsentieren vier Anbieter ihre Software-Lösung. Durch das einheitliche Skript können die Lösungen optimal miteinander verglichen werden. Jede Tour will innerhalb ihres Themenbereichs einen Überblick über die verschiedenen Lösungsan- sätze und Kompetenzschwerpunkte des Software- und Anbieter-Marktes geben. Die so gewonnenen Erkenntnisse können im Anschluss an die Tour mit dem Tour-Guide diskutiert werden. Es werden wieder Expeditionen im Bereich ERP/PPS, ERP/Warenwirtschaft, CRM, DMS und MES angeboten. Folgende Software-Lösungen stehen auf dem Programm: proalpha, Semiramis, FEPA, SO: Business Software, MES HYDRA, GREENAX, ams, abas-business Software, PSIPENTA, X/Time-MES, PIO, GUS-OS ERP. Weitere Informationen und Anmeldung unter +++ CeBit-Splitter +++ Auf der diesjährigen zeigt MPDV Mikrolab erstmals xmes. Damit bietet der MES-Spezialist SAP-Anwendern, die die neue xmii-technologie einsetzen, die Möglichkeit, ein vollständig in SAP integriertes MES zu nutzen. Daneben zeigt MPDV SAP-Anwendern mit dem neuen Produkt xpcc eine Lösung an, Echtzeitdaten von verschiedensten Maschinen, Anlagen und peripheren Einrichtungen direkt und automatisch in SAP zu übertragen und in der umgekehrten Richtung Daten aus SAP direkt an die Maschinen zu transferieren (Manufacturing Integration). Halle 4, Stand D12 Im Zentrum des Messeauftritts von FibuNet steht ein aktuelles Release sowie Highlights rund um die Themen Controlling, Workflows, Sicherheit im Rechnungswesen und Automatisierung im Rechnungseingang. Zudem zeigt der Finanzbuchhaltungsspezialist erstmals die Web-basierte Controlling-Anwendung FibuNet webco, mit der Anwender jederzeit und von jedem Standort auf die FibuNet Daten zugreifen können. Halle 5, Stand D48 Halle 5 Stand C16 auf der CeBIT 2008: Eine, die zu Ihnen hält! Semiramis hat unser Unternehmen verändert und die Marktchancen erweitert. Semiramis öffnet viele Türen. Wir können Semiramis mit gutem Gewissen weiterempfehlen. Semiramis, die ERP II Software der new generation verfügt über eine hervorragende Ergonomie, ist 100% Java und 100% Internet-basiert. Özgür Bender, Geschäftsführer KANZ Kindermoden Die ERP II -Software für starke Unternehmen

8 8 Produktion Messe-Special: 28. Februar 2008 Nr CeBit-Splitter +++ CeBit-Splitter +++ CeBit-Splitter +++ CeBit-Splitter +++ CeBit-Splitter +++ CeBit-Splitter +++ CeBit-Splitter +++ Bilder: Deutsche Messe AG Die ALPHA Business Solutions AG stellt auf der CeBIT die neuen proal- PHA Branchenlösungen für mittelständische Unternehmen aus dem Fahrzeugbau, der Kunststoffindustrie und der Elektronikbranche vor. Mit dem neuen Lösungsangebot baut der ERP-Spezialist und Anbieter betriebswirtschaftlicher Komplettsysteme das Leistungsportfolio auch auf horizontaler Ebene weiter aus. Dienstleistungen rund um das ERP- Projektmanagement, die Software- Einführung, Geschäftsprozessoptimierung sowie die Organisations- und IT-Beratung runden das um die Branchenlösungen erweiterte Leistungsspektrum ab. Halle 5, Stand E36 tionsplanung und -steuerung (PPS), Customer Relationship Management (CRM), e-business und Supply Chain Management (SCM), Webfähigkeit inklusive. Die integrierte Finanz- und Controlling-Software XDRECO beinhaltet neben den Funktionen einer umfassenden Buchhaltung die effektive Darstellung des Werteflusses sowie betriebswirtschaftlicher Kennzahlen und Auswertungen. Halle 4, Stand B58 Unter dem Motto IT starts with the Chip stellt Intel seine umfassende Palette an 45nm-Produkten vor. So können sich die Messebesucher von den Leistungssteigerungen der neuen Intel-Chips bei gleichzeitig verbesserter Energieeffizienz überzeugen. Die neue Prozessortechnologie macht die Entwicklung Westentaschen großer mobiler Internetgeräte möglich und ist Voraussetzung für High Performance Lösungen. Pavillon P33 Ein CeBIT-Schwerpunkt des auf Lösungen für die effiziente Zusammenarbeit und den Wissensaustausch in verteilten Teams spezialisierten Softwarehauses Communardo Software GmbH wird das Thema Enterprise 2.0 sein. Dazu kommen die konkreten Auswirkungen von Enterprise 2.0 auf die IT-Strategie, das Intranet sowie auf die Informations- und Kommunikationsprozesse in den Unternehmen. Geschäftsführer Ilja Hauß: Die Konzepte zu Enterprise 2.0 wurden in den Die r.z.w. Infoniqa, r.z.w. cimdata und IBeeS stellen in diesem Jahr erstmals gemeinsam mit weiteren Unternehmen der Infoniqa Gruppe ihre ERP- Lösungen XDPPS und AFPS für die mittelständische Fertigungsindustrie vor. XDPPS ist die Weiterentwicklung der geschäftsprozessorientierten, skalierbaren Business Lösung cd2000 der r.z.w. cimdata für Serien- und Variantenfertiger. Die Software präsentiert sich mit neuer Oberfläche auf Basis der derzeit technologisch gegebenen Möglichkeiten und mit vollständiger funktionaler Integration des Dokumenten- und Informationsmanagements InfoShare von KENDOX sowie des Rechnungswesens und Controllings. Es vereint die Module Produkletzten Monaten umfassend erörtert, nun ist es an der Zeit, die konkrete Umsetzung voranzutreiben und zu bewerten. Dazu eröffnen wir bereits im Januar den Communardo Enterprise 2.0 Blog und stellen unsere operativen Erfahrungen zur Diskussion. Halle 3, Stand C45 SPSS mit Deutschlandpremiere: Der Predictive-Analytics-Spezialist zeigt auf der diesjährigen CeBIT erstmals SPSS Clementine Ein Standbesuch lohne sich laut SPSS, denn das Fachpublikum kann sich über das gesamte Lösungs-Spektrum in den Bereichen Predictive-Analytics, Statistik, Data-, Web- und Text Mining sowie Befragungen informieren. Mit Hilfe der SPSS-Anwendungen lassen sich passgenaue Marketingkampagnen realisieren, Befragungen durchführen und auswerten, potenzielles Betrugsverhalten erkennen, Call Center-Prozesse optimieren sowie die Kundenbindung verbessern. Halle 3, Stand D 56 Der ERP-Softwareanbieter Oxaion bringt mit oxaion open eine Plattform unabhängige ERP-Lösung auf den Markt. Auf der diesjährigen Ce- BIT können Interessenten die neue, auf Java basierende betriebswirtschaftliche Software zum ersten Mal live erleben. Mit der neuen, Plattform unabhängigen Software wagt sich das badische Softwarehaus jetzt auch auf den freien Servermarkt. Bislang richtete sich der ERP-Spezialist mit dem Schwesterprodukt oxaion business solution ausschließlich an Unternehmen, die den IBM Mittelstandsrechner iseries einsetzen. Funktional steht die neue Software der bewährten Lösung aus dem Hause oxaion ag in nichts nach. Auch die Zielgruppe ist identisch Mittelstandsunternehmen zwischen 20 bis 1500 Mitarbeitern aus Industrie, Dienstleistung und Handel. Halle 5, Stand A38 Auf der CeBIT zeigt der Softwarehersteller Nissen & Velten die Version 2.0 seiner auf.net-technologie basierenden Unternehmenssoftware NVinity. Zu den neuen Lösungen, die frisch aus der Software-Entwicklung kommen, zählt das Modul Produktionsplanung und steuerung (PPS). Das Herz des neuen PPS-Moduls von NVinity bildet der Leitstand der Produktion. Auf einer Plantafel wird die Auslastung der Ressourcen im Zeitverlauf visualisiert. Hier lässt sich am Bildschirm die grafische Ein- und Umplanung von Produktions- und Betriebsaufträgen sowie von Arbeitsgängen vornehmen. Produktions- und Betriebsaufträge können zwischenzeitlich auch geparkt werden, wenn Aufträge mit höherer Priorität vorgezogen werden müssen. Ebenfalls neu entwickelt für NVinity 2.0 sind die Module Anlagenbuchhaltung und Management-Informationssystem (MIS). Halle 5, Stand A37 SoftENGINE, Entwickler der ERP-Lösung BüroWA- RE für mittelständische Betriebe, präsentiert sich mit einem großen Partneraufgebot auf der CeBIT. Das Messe- Team des Softwareherstellers zeigt die breite Palette der aktuellen Büro- WARE Produkte und Zusatzlösungen. Ein Thema steht dabei für SoftENGI- NE ganz besonders im Vordergrund: die direkte Vernetzung und Vernetzbarkeit von ERP-Lösungen mit ecommerce- und Shopsystemen. Daneben sind vor allem die zahlreichen Büro- WARE Branchenlösungen ein Hauptschwerpunkt der Präsentationen am Stand. Halle5, E04 Die Orbis AG stellt auf der CeBIT das aktuelle Lösungsportfolio rund um Microsoft Dynamics CRM vor. Das Highlight des Messeauftritts ist laut eigenen Angaben Microsoft Dynamics CRM for SAP, eine neue CRM- Branchenlösung für SAP-Kunden. Die Lösung wurde kürzlich von Microsoft zertifiziert und ist auf die speziellen Anforderungen der Branchen Fertigungsindustrie und Dienstleistung zugeschnitten. Halle 4, D64 Auch dieses Jahr ist Kaba in Hannover wieder mit einem Stand vertreten. Gemeinsam mit acht Partnern präsentiert das Unternehmen Lösungen im Bereich der Unternehmensdatenerfassung sowie integrale Lösungen für die Zutrittskontrolle und Zeitwirtschaft. Neben den neuen Zutrittslesern B-Net und B-Net wird das neue Release 2.2 des Zutrittskontrollsystems Kaba exos 9300 vorgestellt, das neben Online- Lesern und Mechatronikkomponenten auch alle rein mechanisch gesicherten Türen in ein System integriert und damit eine Verschmelzung der Standalone-Welt mit der Online-Welt schafft. Halle 6, Stand C16 Der Business Intelligence-Anbieter SAS zeigt Flagge im sich konsolidisierenden BI-Markt. Aus seinem Portfolio an Fach- und Branchenlösungen hat SAS für seinen neuen, kompakten Messeauftritt zwei IT-Themen ausgewählt. SAS präsentiert hierzu sein neues Innovation Program, mit dem Unternehmen den Einsatz ihrer strategisch-analytischen Software verbessern können. Der zweite Schwerpunkt im Messeauftritt von SAS ist Green IT auch eines der Hauptthemen der diesjährigen CeBIT. Halle 3, Stand C55/1 PCS Systemtechnik GmbH präsentiert Lösungen aus den Bereichen Zutrittskontrolle und Sicherheit, Zeiterfassung, Videoüberwachung und Betriebsdatenerfassung. Premiere feiert das Zeiterfassungsterminal INTUS 5300 mit einem Fingerprint-Sensor, der die hohen Anforderungen Homeland Security Presidential Directive erfüllt. Weltpremiere hat darüber hinaus die biometrische Lösung Palm- Secure. Halle 6, Stand D12

9 28. Februar 2008 Nr. 9 Messe-Special: Produktion 9 Anzeige +++ CeBit-Splitter +++ CeBit-Splitter +++ CeBit-Splitter +++ CeBit-Splitter +++ Mit einem Standkonzept, das auf Kundengespräche zielt, ist Sun Microsystems in diesem Jahr auf der CeBIT zu finden. Unter dem Thema Wachstum braucht Sun stellt das Unternehmen Lösungen aus seinem gesamten Produktportfolio vor, wobei Green IT ein zentrales Thema sein wird. Viele Unternehmen gaben im Jahr 2007 laut IDC erstmals mehr Geld aus für Strom und Kühlung ihrer vorhandenen IT-Infrastruktur als für Hardware-Neuanschaffungen. Die Betriebskosten von Rechenzentren werden zunehmend durch den Stromkostenanteil bestimmt. Dieser Trend zu stetig steigenden Stromkosten im Rechenzentrum ist jedoch umkehrbar: Zehn mal mehr Effizienz soll laut Sun mit neuen Technologien wie stromsparenden Ultra SPARC basierten Internetservern realisierbar sein. Halle 2, Stand B 33 Mit ihrem Angebot aus Produkten und Services präsentiert sich die Cubeware GmbH in Hannover. Das Rosenheimer Unternehmen ist Anbieter von Business-Intelligence (BI)- und Performance-Management (PM)-Lösungen. Als besonderes Schmankerl erwartet die Besucher die erstmals dem breiten Fachpublikum vorgestellte Internet-Version der neuen Frontend-Generation Cubeware Cockpit V6pro. Die Anwender können damit übers Web uneingeschränkt und Eins zu Eins interoperabel alle Funktionalitäten für Analyse, Planung, Reporting und Dashboarding nutzen. Cubeware Cockpit V6pro funktioniert mit verschiedenen Browsern wie Internet Explorer, Firefox, Opera oder Safari und unterschied- lichsten Web-Servern wie Microsoft IIS, IBM WebSphere, Apache Tomcat, BEA Weblogic, SAP Netweaver Server. Halle 3, Stand C43 ams.hinrichs+müller zeigt auf der Cebit, wie Maschinen- und Anlagenbauer fortwährend Transparenz darüber gewinnen, ob ihre kapital- und zeitintensiven Aufträge noch in den dafür eingestellten Budgets liegen. Klarheit schafft das Auftragsmanagementsystem ams.erp durch seine mitlaufende Kalkulation, die im aktuellen Release noch einmal deutlich erweitert wurde. Hierbei gingen insbesondere Erfahrungen aus Kundenprojekten ein, die verstärkt die verlängerte Werkbank nutzen, um bei Teilprozessen externe Konstruktionsbüros einzubinden. Auf diese Weise unterstützt die erweiterte Auftragskalkulation von ams.erp die Verwirklichung von Lean-Management-Initiativen. Halle 5, Stand B28 Sage Software, Anbieter von betriebswirtschaftlicher Software und Services, kommt zur CeBITmit der neuen Version 10 der Software ACT!. Die Kontaktmanagement-Software zeichnet sich durch eine verbesserte visuelle Darstellung und eine besonders intuitive Handhabbarkeit aus. Durch ein grundlegendes Re-Design einzelner Software-Komponenten und eine Anbindung an SQL-Datenbanken erreicht die Software eine um 20 % schnellere Performance im Vergleich zu den Vorgängerversionen. Mit dem System sollen auch kleine und mittlere Unternehmen ihre Kunden- und Kontaktdaten stets im Blick haben können. Halle 5, Stand B16 Der Full-Service-IT- Dienstleister Freudenberg IT (FIT) stellt auf der CeBIT 2008 seine integrierten, auf den Mittelstand zugeschnittenen Paket-Lösungen auf der Basis von SAP und MES (Manufacturing Execution Systems) vor. Im Mittelpunkt stehen dabei Paket-Lösungen zur Betriebs- und Maschinendatenerfassung sowie zum Fertigungsleitstand, die auf den Bedarf mittelständischer Fertigungsunternehmen ausgerichtet sind. Unternehmen gewinnen mit deren Einsatz mehr Transparenz in der Fertigung, erhöhen ihre Bestandsqualität und sichern die termingerechte Belieferung ihrer Kunden. Da Fertigungssysteme und Geschäftsprozesse oft nicht sehr tief integriert sind, fehlen durchgängige IT-Lösungen, mit denen Produktionsdaten und Planabweichungen bewertet werden können. Halle 4, Stand D12 Die Steeb Anwendungssysteme GmbH zeigt auf der CeBIT ihr Leistungsspektrum für mittelständische Unternehmen unter dem Motto Fix IT! Passgenaue SAP-Lösungen zu fixen Preisen. Im Mittelpunkt dabei stehen sieben vorkonfigurierte Bran- chenpakete sowie die neue On-Demand-Lösung SAP Business ByDesign. Neben den Branchenlösungen für Maschinen- und Anlagenbauer, die Konsumgüterbranche, Automobilzulieferer, Komponentenfertiger, Kleinserienfertiger sowie Metall- und Kunststoffverarbeiter bietet der SAP- Lösungsanbieter weiterhin die Fix- Pakete für die Unternehmensanwendungen ERP, Kundenbeziehungsmanagement (CRM), Kontaktleitstand (Customer Interaction Center), Business Intelligence und Fertigungsplanung (APO Advanced Planning and Optimization) an. Halle 4, Stand D 12 Übersetzungsgerechtes Schreiben stellt die Across Systems GmbH in den Mittelpunkt ihres diesjährigen CeBIT-Auftrittes. Der Spezialist für systemgestütztes Übersetzungsmanagement stellt seine Authoring-Lösung vor, die Anwender bei der Erstellung mehrsprachiger Inhalte maßgeblich unterstützt. International agierende Unternehmen und Organisationen sind damit in der Lage, schon bei der Erstellung von Handbüchern, Marketingunterlagen etc. die Grundlage für schnelle und kostengünstige Übersetzungen in die jeweiligen Zielsprachen zu legen. Für cross-author steht eine Vielzahl von Plugins für alle relevanten Quelltext- Editoren wie Microsoft Word, Adobe FrameMaker und Just XMetaL zur Verfügung. Anwender können somit unter ihrer gewohnten Arbeitsoberfläche den Nutzen der leistungsstarken Authoring-Lösung ausschöpfen. Halle 3, Stand C65 Die GUS Group stellt auf der CeBIT eine Lösung vor, die CRM umfassend unterstützten soll. GUS-OS integriert neben Leistungen für das operative CRM auch Planungs- und Analyseleistungen für das analytische CRM sowie den Marketing-Support (kommunikatives CRM). Die Software bietet darüber hinaus Funktionen für Kunden- und Produktdaten sowie mit dem Regiezentrum Kunden das Herzstück des Kundeninformationssystems. Dies leistet einen Überblick über Kundenstammdaten, Ansprechpartner, Lieferadressen, Konditionen, Preise, ORGA-Struktur uvm. Halle 5, Stand F38 Panasonic konzentriert sich zur Ce- BIT vorwiegend auf den Geschäftsbereich Business-Systems. Die Messe- Besucher können unter anderem Neuheiten aus den Produktgruppen Telekommunikation (PBX und DECT), POS-Systeme, IP Kameras, Netzwerktechnologie (PLC) und Notebooks (Toughbooks) sowie Medical Care erwarten. Außerdem wird eine Beteiligung am neuen Schwerpunktthema Green IT noch geprüft. Halle 26, Stand B40 - Anzeige - Erfolg durch Strategie Die proalpha Gruppe setzt von Anfang an auf konsequente Eigenentwicklung. Ein integriertes System aus einem Guss macht Ihre Geschäftsprozessabwicklung einfach, schlank und effizient. proalpha die aktive ERP-Komplettlösung für den Mittelstand. Halle 5 Stand E18 Jederzeit die Übersicht behalten - mit X/TIME -MES Zukunftsweisendes Zeit- und Betriebsdaten-Management sorgt für optimierte Abläufe und Organisation Fertigungskapazitäten werden wesentlich flexibler ausgelastet und der Wirkungsgrad der Produktion erhöht. Entlastung der Disposition von Routinetätigkeiten das Ergebnis ist die Fokussierung auf Kernaufgaben. GFOS mbh, D Essen Tel.: +49 (0)201 / CeBIT 2008 Halle 6 Stand B.14 Produktion

10 10 Produktion Messe-Special: 28. Februar 2008 Nr. 9 CeBIT 2008 ERP-Markt bleibt spannend von Daniela Hoffmann HANNOVER (ilk). Unser virtueller Messe-Rundgang speziell für Vertreter von Fertigungsunternehmen durch die Ce- BIT-Hallen führt vorbei an zahlreichen Novitäten pünktlich zur CeBIT wurden neue Versionen geschnürt und Branchenfeatures aufgestockt. Zu den prominentesten Adresswechseln zählt der Umzug von IBM, traditionell in Halle 1, jetzt in Halle 2. Im Vordergrund stehen unter anderem die Themen Information On Demand (BI und Data Warehousing), Enterprise Collaboration 2.0 (Web 2.0-Technologien) und Serviceorientierte Architektur (SOA). Im SOA-Kontext steht das Geschäftsprozessmanagement im Mittelpunkt, gezeigt wird, wie über eine stärkere Verbindung zwischen Geschäft und IT die strukturelle Optimierung in Unternehmen erhöht werden kann. In Halle 4, Stand A26, werden der Microsoft Windows Server 2008, SQL Server 2008 und die Microsoft System Center-Familie sowie Visual Studio 2008 und das.net Framework 3.5 erstmals vorgestellt. Partner präsentieren im Bereich ERP, wie eine vollständige IT-gestützte Integration der technischen und betriebswirtschaftlichen Prozessabläufe der Fertigungswirtschaft helfen soll, einen hohen Automatisierungsgrad und schlanke Planungsabläufe zu erreichen. Drei neue Mitglieder des 2007 Microsoft Office System sind ebenfalls auf der CeBIT zu sehen: Office Communications Server 2007 (OCS), Office PerformancePoint Server 2007 (PPS) und Search Server 2008 Express. Ebenfalls in Halle 4, Stand D12, legt SAP auch in diesem Jahr wieder seinen Fokus auf Lösungen für kleinere und mittelständische Unternehmen. Gemeinsam mit Partnern zeigen die Walldorfer neben SAP Business One und SAP Business All-in-One ihre neue On- Wir haben keine Angst im offenen ERP-Haifischbecken Uwe Kutschenreiter, Vorstand Oxaion Demand-Softwarelösung für den Mittelstand: SAP Business ByDesign, eine leicht konfigurierbare Mietlösung. Zudem stehen strategische IT-Themen wie Enterprise Service-oriented Architecture sowie Geschäftsprozesse auf dem Plan. SoftM zeigt in Halle 5, Stand C16 das neue Release 4.4 der ERPII-Software Semiramis mit neuen Frameworks für Rechnungswesen und Business Intelligence (BI), erstmals als Komplettlösung für ERP und Finance. Kombiniert mit den bisher bereits in Semiramis vorhandenen Workflow-Komponenten steht mit Release 4.4 eine vollintegrierte Lösung für Business Process Management (BPM) inklusive Designtool zur Verfügung. Neu im Bereich Finance: die neue Java-Rechnungswesensoftware SharkNex, eine komplette Neuentwicklung für Finanz- und Anlagenbuchhaltung sowie Controlling und BI. Die Oxaion AG bringt mit oxaion open eine Plattform-unabhängige ERP-Lösung auf den Markt und verlässt, wie einige Jahre zuvor schon SoftM, die reine iseries-welt. Die neue, auf Java basierende betriebswirtschaftliche Software für Industrieunternehmen zwischen 20 bis 1500 Mitarbeitern ist an Stand A38 zum ersten Mal live zu sehen. Vorstand Uwe Kutschenreiter verkündet zuversichtlich: Wir haben keine Angst im offenen ERP-Haifischbecken; unsere ERP-Lösung ist von der Funktionalität her so gut, dass wir uns nicht fürchten müssen. Mit oxaion open wird uns der Durchbruch am freien Servermarkt gelingen. Highlight bei der Karlsruher AP AG, Stand C24, ist die neue APplus Version 5.0 im SaaS-Betrieb (Software as a Service), die anhand von konkreten Anwenderbeispielen gezeigt wird. Relevante Kennzahlen für die Managementebene ermittelt das neue Modul für Business Intelligence und Prozessmanagement. Die Funktionalität unterstützt die Definition von Unternehmens- oder Prozesszielen und verfolgt alle relevanten Steuergrößen. Die proalpha Software AG schlägt ihre Zelte an einem neuen Standort in Halle 5 auf, Stand E18. Hier soll es um das neue Softwarerelease von proalpha gehen, das auch SOA-Technologien einbezieht. Neu sind unter anderem eine komfortablere EDI-Abwicklung, die stärkere Automatisierung der Beschaffungsprozesse im Rahmen von Abrufbestellungen und Lieferavisen sowie die Einbindung von Lieferantenlogistikzentren auf Kundenseite. PSIPENTA Software Systems hat ein neues Release der ERP-Suite PSIpenta im Gepäck. Der Fokus an Stand A008 soll auf Brancheninhalten liegen, wie den für den Maschinenbau relevanten Anwendungsbausteinen Capable-to-Promise-Lieferterminierung, Rückstandsauflösung und Einkaufssynchronisation als Standardfunktionen. Erweitert wurde das Engineering Change Management (ECM), neu hinzu kamen das Kennzahlen- Cockpit und eine Wiki-basierte Online-Dokumentation. An Stand A18 stellt die ABAS Software AG die zunehmend internationale Ausrichtung der abas-business-software ERP-Anbieter für die Industrie: Jede Menge neue Module und Neuerungen in den Bereichen, ebusiness, Einführungs- und Qualifizierungs-Management, Kalkulation, Preisfindung und Serviceabwicklung. Mit abas-elearning ist eine neue Kommunikationsplattform im Angebot, die auf Verfahren wie Blended Learning setzt, eine Kombination aus klassischer Präsenzschulung und dem Einsatz von elearning-tools. Neues aus dem Hause Sage bäurer gibt es an Stand B16. bäurer industry und bäurer trade wurden um Branchenfunktionalitäten für den Maschinenbau und den Apparatebau erweitert, darunter der Kommissionierleitstand, der Wareneingangsleitstand oder die Erweiterung der graphischen Produktionsplanung. Zudem wurde MS SQL als weitere Datenbank für die ERP-Lösungen von Sage bäurer freigegeben. Interflex Datensysteme zeigt ebenfalls in Halle 6, Stand B16, eine Softwarelösung für das Projektzeitmanagement. Die Ergänzung hilft, Projekte innerhalb des Zeitmanagementsystems IF-6020-Time zu planen und zu administrieren. Interflex hat in dieser Software zum Datenaustausch Schnittstellen wie CATS (Cross Application Time Sheet) und KK4 (Interface Netzpläne) zu SAP ERP sowie Lohn- und Controllingsystemen integriert. MPDV schlägt sein Lager in Halle 4, Stand D12, auf. Mit der Marktneuheit xmes können SAP-Anwender, die die neue xmii-technologie einsetzen, ein vollständig in SAP integriertes MES nutzen (Manufacturing Intelligence). Daneben bietet MPDV SAP-Anwendern mit dem neuen Produkt XPCC eine Lösung an, Echtzeitdaten von verschiedensten Maschinen, Anlagen und peripheren Einrichtungen automatisch mit SAP zu koppeln (Manufacturing Integration). Bild: Deutsche Messe AG Ihr Platz in der Lieferkette kann richtig komfortabel sein. * * mit StS.supply Die Web-basierte Branchenlösung für die Zuliefer-Industrie - 25 Jahre Branchen-Erfahrung - hochflexibel und anpassungsfähig - zukunftssicher und skalierbar Als Systemhaus mit 250 Mitarbeitern betreuen wir über Kunden. Industrieund Handelsunternehmen bieten wir IT-Komplettlösungen (ERP, CAD,..) und umfassenden Service in höchster Qualität, schnell, sicher und pragmatisch. SteinhilberSchwehr AG Berner Feld 10, D Rottweil Telefon +49 (O) Sehen wir uns? CeBIT Halle 5, C16 Mann + Hummel machts sauber. wer noch auf eine saubere Datenlage setzt, erfahren Sie unter WE DELIVER OEE.

11 28. Februar 2008 Nr. 9 Wirtschaft: Geld und Recht Produktion 11 Altersversorgung Riestern ist nichts für Führungskräfte Bild: Master Series Vorsorge: Führungskräfte sollten überprüfen, ob für sie Riester- und Rürup- Rente die beste Wahl sind. von Ralf E. Geiling NEUSS (gk). Besserverdienende sollten vorsichtig bei dem Abschluss von Riester-Renten sein, da sie keine Zulagen erhalten. Durch das seit Jahresbeginn geltende Jahressteuergesetz wurden die Möglichkeiten der steuerlichen Behandlung von Vorsorgeaufwendungen bei Spitzenverdienern weiter zurückgefahren. Bisher konnte die Summe der Vorsorgeaufwendungen bis maximal Euro pro Jahr (bei Zusammenveranlagung höchstens Euro) berücksichtigt werden. Der maximale Höchstbetrag zum Absetzen beträgt 2007 nur 64 % des bisherigen Maximalbetrages. Für 2008 können Alleinstehende höchstens Euro der Vorsorgebeiträge steuerlich geltend machen. In den folgenden Jahren steigt dieser Anteil um jeweils zwei Prozentpunkte, bis 2025 die volle Abzugsfähigkeit erreicht ist. So war der Abschluss einer Basisrente, auch Rürup-Rente genannt, bislang insbesondere für nicht sozialversicherungspflichtige Spitzenverdiener einträglich. Mehr als Selbständige, Gesellschafter-Geschäftsführer und besserverdienende Angestellte haben davon Gebrauch gemacht. Doch bieten Rürup-Renten den Hinterbliebenen nicht zwangsläufig einen Versorgungsschutz. Riestern hingegen können geringverdienende Teilzeitkräfte ebenso wie der besserverdienende Betriebsleiter. Knapp 10 Mio Arbeitnehmer machen davon Gebrauch. Doch nicht jeder, der eine Riester-Rente abgeschlossen hat, hat auch das Recht auf staatliche Zulagen und Steuervergünstigungen. Voraussetzung für die Riester-Förderung: Der Antragsteller muss sozialversicherungspflichtig beschäftigt sein. Wer nicht der Versicherungspflicht unterliegt oder wer freiwillig rentenversichert ist, hat keinen Anspruch. Bei rund zertifizierten Riester- Produkten können selbst Kenner den Überblick verlieren: Fondssparpläne, Versicherungspolicen und Banksparpläne bieten zwar dieselben Zulagen und Steuervorteile, doch gibt es große Unterschiede bei Risiken und Renditen. Profitieren von laufenden Verfahren BONN (gk). Unternehmen und Privatleute sollten vor dem Hintergund aktueller Gerichtsurteile ihre Steuerbescheide 2007 aufmerksam prüfen und im Zweifelsfall Einspruch einlegen. So bleibt der Bescheid offen und steuerzahlerfreundliche Urteile finden später noch Anwendung. Zur Zeit laufen viele Musterklagen vor dem Bundesfinanzhof, dem Bundesverfassungsgericht und dem Europäischen Gerichtshof. Derzeit sind folgende Verfahren anhängig: 1. Arbeitszimmer: Der Fiskus erkennt seit 2007 ein Arbeitzimmer nur unter strengen Bedingungen an. Der BFH hat zu entscheiden, welche räumliche Nähe ein Arbeitszimmer zur Privatwohnung haben darf. Gilt ein Arbeitszimmer, das im gleichen Mehrfamilienhaus auf einer anderen Etage als die Privatwohnung liegt, als außerhäusliches Büro? Nur dann sind die Kosten in voller Höhe absetzbar. 2. Entfernungspauschale: Nach der Neuregelung können die anfallenden Wegekosten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte erst ab dem 21. Kilometer steuerlich geltend gemacht werden. Der BFH-Urteil widerspricht: Die Wegstrecke zählt zur Arbeitssphäre und anfallende Kosten sollen als Werbungskosten voll absetzbar sein. Eine abschließende Entscheidung trifft das Bundesverfassungsgericht. Nach einer aktuellen Auskunft des BMF sollen entsprechende Einkommensteuerbescheide vorläufig ergehen, so dass in den Fällen ein Einspruch entbehrlich wäre. 3. Familienverträge: Die Anerkennung von Darlehensverträgen mit dem Ehepartner oder den Kindern ist grundsätzlich strittig. Das BFH hat zu entscheiden, ob das Abweichen von marktüblichen Vereinbarungen den Schuldzinsabzug zwangsläufig ausschließt. Das gilt für fehlende Vertragsbestimmungen wie Laufzeit des Kredites oder Art und Zeitpunkt der Tilgung. Bild: MEV Derzeit laufen mehrere Verfahren, die dazu führen könnten, dass Steuerzahler mehr Ausgaben absetzen können.

12 12 Produktion Wirtschaft: Nachrichten 28. Februar 2008 Nr. 9 Boeing mit Verzögerungen SINGAPUR (DJ). Nach einigen Verzögerungen bei dem neuen Modell B787 Dreamliner rechnet der Flugzeugbauer Boeing nun damit, den im Januar verschobenen Zeitplan einhalten zu können. Ganz ausschließen konnte das Unternehmen aus Chicago mögliche Verzögerungen aber nicht. Es gebe einen Engpass bei den Flugzeugteilen, die aber bei einem überschaubaren Niveau liegen würden. Der US-Konzern habe den Produktionsplan für den Dreamliner noch nicht abgeschlossen. Bis Ende des ersten Quartals sollte dieser beendet sein, sodass Boeing dann bessere Prognosen hinsichtlich der Auslieferungen für 2009 und darüber hinaus abgeben kann Kontron übernimmt Thales FRANKFURT (DJ). Die Kontron Modular Computers GmbH kauft die Thales Computers SA. Wie die Muttergesellschaft Kontron AG mitteilte, wird der Abschluss der Transaktion für März im Anschluss an die Genehmigung durch das französische Wirtschaftsministerium erwartet. Nach Aussage von Ulrich Gehrmann, Vorstandsvorsitzender der in Eching beheimateten Kontron AG, wird die Akquisition das Kerngeschäft des Unternehmens stärken und ihm zudem eine beachtliche Präsenz im französi- schen Markt verschaffen. Die französische Thales Computers SA ist eine Tochter der Thales Group. Die in Kaufbeuren ansässige Kontron Modular Computers GmbH ist ein Anbieter von Embedded Computersystemen. Nach Angaben von Kontron erwartet Thales Computers für das Jahr 2008 einen Umsatz von über 20 Mio Euro. Thyssen plant indisches JV BANGALORE (DJ). Der Technologiekonzern ThyssenKrupp AG sucht einem Zeitungsbericht zufolge einen Käufer oder Joint-Venture-Partner für sein weltweites Kurbelwellen-Geschäft. Der Düsseldorfer Konzern habe Gespräche mit indischen Zubehörteileherstellern wie der Mahindra & Mahindra Ltd, der Bharat Forge Co Ltd und der Amtek Auto Ltd aufgenommen, schreibt die indische Economic Times. In dem Bericht ist von einem Transaktionswert von etwa 500 Mio USD die Rede. Tognum mit 60-Mio-Auftrag FRIEDRICHSHAFEN (DJ). Der Motorenhersteller Tognum hat zwei Aufträge der türkischen Regierung zur Ausrüstung von neuen Patrouillenbooten und einer neuen Korvette erhalten. Das Auftragsvolumen bezifferte die Tognum AG auf insgesamt etwa 60 Mio Euro. Die Tognum-Tochter MTU Friedrichshafen soll für 16 KURZNACHRICHTEN neue Patrouillenboote 32 Motoren des Typs 6V 4000 M90 einschließlich der Getriebe an eine Werft in der Türkei liefern. Zudem werde MTU Friedrichshafen für die Korvette Milgem den gesamten Antriebsstrang bereitstellen. Dieser ist eine Kombination aus Dieselmotoren und Gasturbine. Die Anlage soll gegen Mitte des Jahres 2009 geliefert werden. Dräger wächst weiter LÜBECK (DJ). Der Dräger-Konzern konnte sein operatives Ergebnis 2007 gegenüber dem Vorjahr (148) mit 151,9 Mio Euro leicht übertreffen. Für 2008 wird wieder ein stabiles operatives Ergebnis erwartet. Continental baut Stellen ab HANNOVER (DJ). Die Continental AG plant weltweit rund 2000 Stellendurch natürliche Fluktuation abzubauen. Dieser Schritt steht im Zusammenhang mit der Eingliederung der von Siemens übernommenen Sparte VDO, sagt der Vorstandsvorsitzende Manfred Wennemer. Zusätzlich soll die Produktion im Werk Wetzlar eingestellt werden. Dort sind rund 450 Mitarbeiter beschäftigt. Erst kürzlich hatte das Unternehmen seine Umsatzzahlen bekannt gegeben. Continental und Siemens VDO erwirtschafteten 2007 einen Umsatz von 26,4 Mrd Euro. Siemens Low-End stärken MÜNCHEN (DJ). Die Siemens AG wird künftig ihr Geschäft mit Produkten im Low-End-Bereich stärken, um das überproportionale Wachstum in den Emerging Markets besser ausschöpfen zu können. Es gibt eine hohe Wachstumsgeschwindigkeit in diesen Segmenten, die auch für Siemens eine ungeheure Möglichkeit darstellen, sagte der Chefstratege Horst Kayser. Um diesem Trend zu folgen, wird sich auch der Anteil der Wertschöpfung von Siemens verstärkt in Richtung der Emerging Markets verschieben. Allein in Indien und China schätzen wir die Low-Cost-Märkte für unsere Geschäftsfelder auf rund 50 Mrd Euro, sagte der Leiter der Konzernstrategie bei Siemens. Weltweit liege der für Siemens adressierbare Markt bei rund 100 Mrd Euro. Der Siemens-Manager sieht hier in den kommenden Jahren ein im Vergleich zum Konzernwachstum überdurchschnittliches Wachstum von 10 % bis 20 %. RWE Offshore-Windparks DÜSSELDORF (DJ). Die RWE AG plant zwei Offshore-Windparks vor der niederländischen Küste. Wie der Essener Konzern mitteilte, wurden bei den zuständigen Behörden bereits Planungsanträge eingereicht. Mit einer Gesamtkapazität von Megawatt (MW) gehe es dabei um eines der weltweit größten Entwicklungsprojekte für Windkraftanlagen. Die Erteilung der ersten Genehmigungen für die Parks erwartet RWE in den nächsten zwei bis drei Jahren. Der eine Windpark ist 64 Kilometer vor der Küste von Ijmuiden geplant. Die Leistung der Anlagen an dem Standort mit dem Namen Tromp soll MW betragen. Den Standort des zweiten Offshore-Parks nannte RWE noch nicht. Airbus Weitere Aufträge SINGAPUR (DJ). Die EADS-Tochter Airbus rechnet im Jahr 2008 mit 30 festen neuen Aufträgen für seine Maschinen des Typs A380. Der Chief Operating Officer des Flugzeugherstellers, John Leahy, sagte bei der Singapore Airshow, das Modell des Konkurrenten Boeing könne als Passagierflugzeug nicht mit der A380 mithalten. Er erwartet, dass in Zukunft auch US-Fluggesellschaften die A380 nutzen werden. Zudem führe Airbus mit AirAsia X Gespräche über 20 bis 25 Flugzeuge des Typs A350. Die asiatische Airline könne bis zum Sommer eine Bestellung abgeben. Flurförderzeuge Kion Group mit mehr Umsatz und Marktanteil Gemeinsamer Kongress der Veranstalter: Anmeldecoupon Fix per Fax 08191/ Bitte schicken Sie mir das druckfrische Programm zu (Erscheinungstermin Ende Februar 2008). Hiermit melde ich mich verbindlich zum Kongress "Beyond Lean" zum Preis von 1.350, zzgl. MwSt. an ( ) Wir haben Interesse an einer Firmenpräsentation vor Ort. Bitte senden Sie uns kostenlos und unverbindlich Informationsmaterial zu Nutzen Sie den Frühbucherrabatt bis zum Sie sparen 100,! Weitere Informationen zum Fachkongress erhalten Sie gerne von: Petra Baumeister mic management information center GmbH Tel: ++49 (0) 8191/ oder Beyond Lean: Erfolgreiche Strategien für die Zukunft 4. Fachkongress für Arbeit, Organisation und Führung Kunde Entwicklung Produktion 17. und 18. Juni 2008, Mövenpick Hotel Stuttgart Airport Name, Vorname: Abteilung/Position: Firma/Branche: Firmenanschrift (Straße, HsNr.): Firmenanschrift (PLZ, Ort): Telefon (für Rückfragen)*: *: Datum/Unterschrift: Rechnung an (Abteilung/Name): * freiwillige Angaben Datenschutzhinweis: Die mic GmbH ist ein Unternehmen der Süddeutscher Verlag Mediengruppe. Ihre frei willigen Angaben werden zusammen mit den für die Vertragsabwicklung erforderlichen Daten von uns und der Unternehmensgruppe, unseren Dienstleistern sowie anderen ausgewählten Unternehmen verarbeitet und genutzt, um Sie über Produkte und Dienstleistungen zu informieren. Wenn Sie dies nicht mehr wünschen, schreiben Sie bitte an mic management information center GmbH, Justus-von-Liebig-Straße 1, D Landsberg von Klaus Hiemer WIEBADEN. Die Kion Group, ein weltweit führender Gabelstapler- und Lagertechnikhersteller, hat 2007 einen Nettoumsatz von 4,31 Mrd Euro erzielt (plus 10 % zum Vorjahr) und die Position auf einem deutlich wachsenden Markt weiter ausgebaut. Während der Weltmarkt für Flurförderzeuge 2007 um rund 11 % auf über neu bestellte Fahrzeuge zulegte, konnte die Kion Group nach eigenen Angaben die Fahrzeugbestellungen stückzahlbezogen um 13 % steigern. Der Weltmarktanteil der Kion Group liegt damit bei rund 17 %. Die Kion Group hat 2007 ihren Erfolgskurs der letzten Jahre nahtlos fortgesetzt. Wir sind aufgrund der durch Globalisierung und Welthandel getriebenen starken Nachfrage nach hochwertigen Investitionsgütern der innerbetrieblichen Logistik stark gewachsen. Dank der hohen Flexibilität unserer Produktionskapazitäten konnten wir unsere Marktposition weiter ausbauen. Unsere Mitarbeiter haben hoch engagierte und hervorragende Arbeit geleistet, so dass wir unsere Kunden trotz knapper Ressourcen unserer Lieferanten bestmöglich beliefern konnten, sagte Hubertus Krossa, CEO der Gruppe. Alle drei Marken Linde, Still und OM haben zur positiven Entwikklung unseres Unternehmens beigetragen. Unsere hochwertigen Produkte tragen ganz wesentlich zur Leistungssteigerung der Intralogistik unserer Kunden bei und verschaffen ihnen so spürbare Wettbewerbsvorteile. Der vorläufige Auftragseingang stieg gegenüber dem Vergleichswert des Vorjahres (4,17 Mrd Euro) um 10 % auf 4,59 Mrd. Euro. Der Auftragsbestand der Kion Group betrug zum 31. Dezember 2007 über 940 Mio Euro. Der Umsatz von Linde stieg um 8 %, Still legte um 12 % zu und OM kam auf ein Plus von 17 %. Stark zeigte sich der europäische Markt. Die Kion Group hat ihren Erfolgskurs nahtlos fortgesetzt Hubertus Krossa CEO Kion Group Bild: Kion Group

13 Jetzt gratis Newsletter Entscheider lesen Produktion Produktion Technik Nummer 9 Lösungen für die Produktion 28. Februar Trends und Reports 17 Praxis 20 Damit die Fertigung nicht zur Konzerthalle wird Leuchten-Linie mit Kleinschraubern rationalisiert Produkte Small is beautiful: Neue Tracker von Leica NEWS EOS und Trumpf lizenzieren an MCP KRAILLING (sm). EOS GmbH Electro Optical Systems ud Trumpf Werkzeugmaschinen GmbH + Co. KG geben bekannt, dass sie eine Vereinbarung mit MCP Tooling Technology Ltd. in Stone, UK, und MCP-HEK Tooling GmbH in Lübeck unterzeichnet haben. Unter der Vereinbarung erhalten die beiden MCP-Firmen eine nichtexklusive Lizenz zu bestimmten Patentrechten von EOS und Trumpf, die das Laserschmelzverfahren betreffen. EOS ist ein weltweit führender Hersteller von Lasersinteranlagen, Trumpf ein weltweit führender Hersteller von Werkzeugmaschinen für die Blechbearbeitung und Lasertechnik. Schuler mit Auftragsrekord GÖPPINGEN (hi). Nach der Integration von Müller Weingarten hat der Auftragseingang der Schuler AG im ersten Quartal 2007/08 den Rekordwert von 410,2 Mio Euro erreicht. Neben den mechanischen Großpressen und den Standardpressen legten die Automationsanlagen zu. Präzisionswerkzeuge online TÜBINGEN (hi). Ab sofort können die Werkzeuge der Marken Walter, Titex und Prototyp über das Internet beschafft werden. Unter steht ein breites Sortiment an Präzisionswerkzeugen für die Metallzerspanung online zur Verfügung. Der Einstieg wird dem Benutzer nach Unternehmensangaben leicht gemacht, denn der neue Internet-Shop ist gut zu handhaben und verfügt über eine benutzerfreundliche Menüführung. Bahntechnik im Überblick FÜRTH (hi). Kennametal, führender Zulieferer für Werkzeuglösungen, präsentiert einen neuen Bahntechnik-Katalog, in dem die neuesten Werkzeuglösungen für die Rad- und Schienentechnik vorgestellt werden. Der Katalog gibt nach Unternehmensangaben einen umfassenden Überblick über die gesamte Produktpalette. Offshore-Windkraftanlagen Zulieferer entscheiden den Wettlauf um beste Technologiekonzepte von Lothar Lochmaier LANDSBERG (mg). Um Investoren vom Gang auf das offene Meer zu überzeugen, reichen die an Land erprobten Konzepte nicht aus. Gefragt sind effiziente Standortkonzepte und eine direkt in der Nähe angesiedelte Versorgungslogistik. Vor allem gefragt ist jedoch das kreative Know-how der Ausrüster und Technologielieferanten. Windkraftwerke sollen alle britischen Haushalte versorgen Eine Kapazität von rund 40 Gigawatt Leistung will die europäische Windenergieindustrie auf dem Meer bis 2020 installiert haben. Am weitesten nach vorne wagt sich derzeit die britische Regierung, die nach Bekunden des Energieministeriums den Löwenanteil von 33 Gigawatt am Markt beisteuern will und bis zum Ende der nächsten Dekade jeden Haushalt im Königreich mit Strom vom offenen Meer versorgen will. Abseits von politisch motivierten Versprechungen sind derzeit jedoch eher tragfähige Lösungskonzepte gefragt, die einer langfristigen Wirtschaftlichkeitsbetrachtung standhalten. Die Verantwortlichen müssen dazu die richtigen Entscheidungen treffen, denn wir benötigen die Fabriken und Versorgungslogistik direkt an der Küste, betont Andreas Nauen, Leiter bei Siemens-Windpower. Dass die Herausforderung nicht mehr primär auf der richtigen Turbinentechnologie liegt, gilt in der Branche als offenes Geheimnis. Um die Leistung bei gleichzeitig sinkenden Kosten nach oben zu skalieren, ist vor allem das kreative Know-how der Zulieferer gefragt. Schließlich müssen Technik und Logistik das ganze Jahr über reibungslos Sagen Sie uns Ihre Meinung: Mail an: Siemens-Experte Andreas Nauen plädiert analog zur Industrie für die Schaffung von Assembly Lines, einer maßgeschneiderten Wertschöpfungskette, um die einzelnen Vorhaben einschließlich der Verträge mit den Zulieferern auf eine standardisierte Grundlage zu stellen. Bisher wird jedes Projekt aufwändig wieder auf das nächste übertragen. Von diesen Eins-zu-eins-Businessmodellen müssen wir uns wegbewegen, bilanziert Nauen. Dies erhöhe den industriellen Reifegrad und reduziere die Kosten. Dass sich der Wettlauf um die besten Anlagen und Betreiberkonzepte an den Zulieferern festmachen dürfte, bestätigt auch Bo Morup, Vice President Sales beim Siemens-Konkurrenten Vestas. Der dänische Anlagenbauer gilt als einer der Vorreiter im Bereich Offshore- Wind. Die Haltung der Anlagenbauer in Bezug auf die Zulieferer und Komponentenhersteller hätte sich dramatisch verändert, gibt Morup zu bedenken. Gefragt seien jetzt enge Partnerschaften mit einer sinnvollen Risikoaufteilung, um die Projekte langfristig erfolgreich zu stemmen. Dazu müssen auch die Zulieferer investieren, sagt Morup. Dass diese bereits in hohe Vorleistungen getreten sind, zeigt sich am Beispiel des schottischen Vorreiterprojekts auf den Beatrice Fields. Dort stehen der aufkeimenden jungen Industrie gewaltige Herausforderungen bevor. Mit von der Partie sind zahlreiche deutsche Unternehmen, allen voran der Hamburger Anlagenbauer REpower Systems AG mit seinen zwei dort bereits installierten Prototypen der 5M. Im Beatrice-Ölfeld, 23 km östlich vor der Küste, erleben Besucher eine stürmisch aufpeitschende See. Keine 100 m neben einer Bohrinsel sind zwei gigantische Windräder in rund 45 m Tiefe in die Nordsee eingelassen. Das Windrad soll auch die Plattform Alpha mit Strom versorgen. Ein Konsortium, bestehend aus der Ölfirma Talisman Energy sowie weiteren schottischen Energielieferanten, hat im ersten Abschnitt zunächst rund 41 Mio Pfund, 60 Mio Euro, investiert. Der Versorger Offshore- Windkraftanlagen: Der Wettlauf um die besten Anlagen und Betreiberkonzepte hat begonnen. Der Gang in größeremeerestiefen gilt unter Experten als umstritten plant, in den nächsten Jahren nach erfolgreichem Testbetrieb der beiden Pilotanlagen auf dem Beatrice-Ölfeld insgesamt 198 Windtürme aufzustellen. Meistern die Entwickler das sensible Terrain erfolgreich, winken lukrative Folgeaufträge in der ganzen Welt. Beteiligt an der zukunftsträchtigen Investition ist neben REpower eine größere Zahl einheimischer Zulieferer, die ein erhebliches finanzielles wie logistisches Entwicklungsrisiko mittragen. Dazu gehören etwa Lust DriveTronics mit einer ausgefeilten Antriebstechnik, die Walzengießerei Coswig mit einer außergewöhnlich großen Rotorhohlwelle oder LM Glasfiber mit intelligenten Rotorblättern sowie der Maschinenbau Loerzen mit maßgeschneiderten Stahlbauteilen. Dennoch bleibt fraglich, ob der Gang in größere Meerestiefen abseits der Küstenlinie die richtige strategische Option darstellt. Denn in Fachkreisen gilt es zwar als anerkannt, dass sich nur größere Leistungsbereiche zwischen fünf bis zehn Megawatt je Turbine langfristig überhaupt lohnen. Dennoch dürfte dies allein kaum ausreichen, um ausreichend niedrige Stromgestehungskosten sowie einen wirtschaftlichen Dauerbetrieb zu ermöglichen. Bild: Carl Stahl TECHNIK-BILD DER WOCHE Die Region um Newcaste upon Tyne im Nordosten Englands hat ein neues Wahrzeichen. Der neue Flugsicherungsturm des Newcastle International Airport wurde vom Architekturbüro 3DReid konzipiert. Eine einzigartige Konstruktion aus rund 44 t verzinktem Stahl bildet das Gerüst des hyperbolisch geformten Turms. Blickfang ist ein gedrehtes, sich zur Mitte hin verjüngendes und nach oben wieder öffnendes Gitterwerk aus Stahlverstrebungen, das sich um den Betonkern des Turmes legt. Ein filigraner Schleier aus Edelstahlseilen von Carl Stahl schmiegt sich von innen an die Gitterkonstruktion und verleiht dem Bau Leichtigkeit. Je nach Lichteinfall ergeben sich verschiedene Reflexionen und Durchsichten, ein Spiel aus Transparenz und Opazität entsteht. Sicherheit Digitale Karte ermöglicht Einsatz-Strategien MÜNCHEN (hi). Mit dem System MobiKat, das von Wissenschaftlern des Fraunhofer-Instituts für Verkehrsund Infrastruktursysteme IVI entwickelt wurde, lassen sich Rettungsleitpläne entwerfen und mögliche Einsätze steuern. Auf einer digitalen Karte vom Gelände sehen die Einsatzleiter unter anderem die Gefahrenpunkte, die Aufenthaltsorte der Rettungshelfer oder die Fluchtwege. Auf dieser Grundlage können sie mit unseren Algorithmen verschiedene Einsatzstrategien berechnen, sagt Dr.- Ing. Kamen Danowski, Gruppenleiter beim IVI. Zur besseren Übersicht ist die Karte zudem mit hoch auflösenden Luftbildern unterlegt. Vier Kameras überwachen kritische Stellen auf dem Gelände etwa die Feuerwehrzufahrt. Unabhängig vom Stromnetz können sie fünf Tage lang aktuelle Bilder per Funk zum Bildserver im Einsatzleitwagen übertragen. Nicht nur beispielsweise auf dem Gelände der Bob-WM bot MobiKat Rettungskräften einen Leitfaden, sondern für jeden Punkt im Landkreis sächsische Schweiz: Das System integriert komplexe Algorithmen und Entscheidungsverfahren, welche Daten zur Geographie, Infrastruktur, Luftbilder und vieles mehr für jeden Punkt im Landkreis verarbeiten. Mit Hilfe des Systems können operative Entscheidungen getroffen werden. Zudem unterstützt es vielfältige Planungsaufgaben wie die Brandschutzbedarfsplanung oder die Festlegung von Alarm- und Ausrückordnungen optimal. Den Praxistest hat das System bereits hinter sich die Hochwasserkatastrophe im Frühjahr Nach kaum einem Viertel der Projektlaufzeit drängte der Katastrophenschutzstab auf den Einsatz von MobiKat. Kameras überwachten beispielsweise permanent den Wasserstand.

14 14 Produktion Technik: Trends und Reports 28. Februar 2008 Nr. 9 Spanntechnik/Werkzeughalter Damit die Fertigung nicht zur Konzerthalle wird Bilder: Schunk LAUFFEN/NECKAR (sm). In der Zerspanung können Schwingungen beträchtliche Auswirkungen auf das Bearbeitungsergebnis, aber auch auf die Kosten für Werkzeuge und Maschinenspindeln haben. Die Lösung sind Systeme mit integrierter Schwingungsdämpfung. Rattermarken sind ein Zeichen für schlechte Schwingungsdämpfung. Gedämpfte Werkzeughaltersysteme reduzieren sie. Schwingungen in der Zerspanung können sich störend auf den Menschen und schädigend auf die Maschinenkomponenten auswirken. Eine entscheidende Rolle spielt dabei der Werkzeughalter, der auftretende Schwingungen an der Schnittstelle zwischen Maschine und Werkstück kompensieren kann. Ähnlich einem Stoßdämpfer federt er im Idealfall Vibrationen ab und sorgt auf diese Weise für einen ruhigeren Schneideneingriff. Das reduziert die Geräuschentwicklung, verbessert die Qualität der Werkstückoberfläche und schont Werkzeuge und Spindeln. Schwingung (Oszillation) stammt vom lateinischen Verb für schaukeln (oszillare). Dieses Schaukeln ist eine Beschreibung für sich periodisch wiederholende Vorgänge. Was in der Musik oder auf dem Spielplatz für große Freude sorgt, verursacht bei so manchem Ingenieur oder Maschinenführer Sorgenfalten auf der Stirn. Gefahr: Schlechte Oberflächen und hoher Werkzeugverschleiß Entsprechend dem Nachgiebigkeitsfrequenzgang des Gesamtsystems Maschine-Werkzeughalter- Werkzeug-Werkstückspannung-Werkstück treten infolge der Zerspankräfte Schwingungen auf, die zu einem erhöhten Verschleiß, zu Werkzeugbruch, schlechten Oberflächenqualitäten oder Maschinenschäden führen können. Man unterscheidet zwischen fremderregten und selbsterregten Schwingungen. Schwingungssysteme, bei denen die Energiezufuhr durch den Schwingungsvorgang Bild: Schunk Man unterscheidet verschiedene Arten von Schwingungen selbst gesteuert wird, führen selbsterregte Schwingungen aus. Ein typisches Beispiel sind die Schwingungen der Saiten einer Violine. Diese werden dadurch verursacht, dass die Haftreibung zwischen Bogen und Saite größer ist als die Gleitreibung und die Gleitreibung mit wachsender Differenzgeschwindigkeit noch abnimmt. Selbsterregte Schwingungen sind praktisch immer nichtlinear, anderenfalls würden wenn die Erregung zeitlich unbegrenzt wirkt die Amplituden exponentiell anwachsen und zur Zerstörung des Schwingungssystems führen. Ratterschwingungen im Fräsprozess sind selbsterregte Schwingungen von Fräswerkzeug und Werkzeugmaschinen. Die Ursache für das Rattern ist die Spandickenänderung während des Bearbeitungsprozesses. Das Fräswerkzeug wird durch eine Störung zu Schwingungen in seiner Eigenfrequenz angeregt. Ein Fräszahn erzeugt durch diese Schwingungen auf der Werkstückoberfläche ein wellenförmiges Muster. Der nachfolgende Zahn schneidet in dieses Wellenmuster ein und das Fräswerkzeug wird somit genau in seinen Eigenfrequenzen zu Schwingungen angeregt, da sich die Spandicke mit der Eigenfrequenz verändert. Das Rattern kann durch eine Variation der Schnittgeschwindigkeit (Vc), der Schnitttiefe (ap), des Vorschubs (f) oder der Schneidgeometrie beeinflusst werden. Bei einer erzwungenen Schwingung (fremderregte Schwingung) wird das System durch eine äußere Kraft angetrieben. Ein Beispiel ist eine Kinderschaukel, die immer am höchsten Punkt durch eine Person angestoßen wird. Auch Musikinstrumente führen erzwungene Schwingungen durch, wie etwa das Zupfen bei Saiteninstrumenten, der Luftstrom bei Blasinstrumenten oder der Schlag bei Trommeln. Fremderregte Schwingungen an Werkzeugmaschinen können durch Unwuchten, Zahnflankenschlagen von Zahnradgetrieben, unrunde Wälzlager oder die Frequenz der Hydraulikpumpen auftreten. Auch Einleitungen durch das Fundament oder ein unterbrochener Schnitt sind mögliche Ursachen. Beim Fräsen wird, bedingt durch den unterbrochenen Schnitt der einzelnen Zähne, eine periodische Anregung verursacht. Spezielle Werkzeughalter können Schwingungen unterdrücken Schwingungen können unter anderem die Ursache für Rattermarken am Werkstück oder für einen vorzeitigen Verschleiß (Schneidkantenausbruch) am Werkzeug sein. Mit Hilfe der Signalanalyse mit der Pulshammermethode werden die Schwingungen von Werkzeughaltern gemessen. Anhand dieser Ergebnisse kann je Werkzeughaltertyp eine Frequenzanalyse durchgeführt werden. Werkzeughalter, die aufgrund ihrer Bauweise Dämpfungseigenschaften besitzen, haben wesentliche Vorteile: Sie erzielen deutlich längere Werkzeugstandzeiten, eine verbesserte Oberflächenqualität des Werkstücks, eine verminderte Geräuschentwicklung bei der Bearbeitung und eine verlängerte Lebensdauer der Maschinenspindel. Mit Hilfe der Signalanalyse/Pulshammermethode werden auch die Schwingungen von Werkzeughaltern gemessen und analysiert. Suchen leicht gemacht! Die Homepage des Magazins technik+einkauf erstrahlt in neuem Glanz. Das topaktuelle Portal überzeugt durch umfangreiche Such- und Recherchemöglichkeiten. Recherchieren Sie nach speziellen Themen. Suchen Sie nicht länger! Finden Sie die gewünschten Produkte, Firmen, Artikel und News oder stöbern Sie im umfangreichen Stellenmarkt. Probieren Sie es aus! Ein Besuch auf bringt Sie auf den neuesten Stand. Hier finden Sie: Produkte Firmen Artikel News Stellenmarkt Prüfwerkstück für Mikrofräsmaschinen OBERKOCHEN (sm). Carl Zeiss Industrielle Messtechnik ist Partner bei der Entwicklung eines Mikroprüfwerkstücks für 5-Achsen-Mikrofräsmaschinen. Künftig soll ein Standardprüfwerkstück es erleichtern, die Genauigkeit einer 5-Achsen-Mikrofräsmaschine zu überprüfen. Zurzeit entwickeln die Carl Zeiss Industrielle Messtechnik GmbH, die Ulmer NC-Gesellschaft e.v. und das wbk Institut für Produktionstechnik der Universität Karlsruhe ein solches Präzisionsteil. Dabei fertigte Zeiss den Entwurf eines Mikroprüfwerkstücks. Es enthält alle kritischen Geometriemerkmale und auch Freiformflächen, um die Fähigkeiten einer 5-Achsen-Mikrofräsmaschine nachzuweisen und abzunehmen. Spezielle Elemente dienen dazu, das Zusammenspiel und die Interpolationsgenauigkeit von drei Achsen und die Orientierungsgenauigkeit des Fräsers zu bestimmen. In einem Krater lässt sich das Zusammenspiel aller fünf Achsen testen. Die weitere Ausarbeitung und Optimierung des Prüfkörpers wird zusammen mit Herstellern von Mikrofräsmaschinen erfolgen. Damit soll die Praxistauglichkeit des zukünftigen Prüfwerkstücks NCG-2007 gewährleistet werden.

15 28. Februar 2008 Nr. 9 Technik: F&E Produktion 15 Drahtlose Funknetze Genaue Ortung per PDA von Jürgen Hupp NÜRNBERG (hi). Forscher des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Schaltungen nutzen drahtlose lokale Funknetze (WLAN), um Positionen zu bestimmen. Am Beispiel Nürnberg demonstrieren sie eine Ortungsgenauigkeit von drei Metern. Drahtlose Funknetze bieten nicht nur einen bequemen Zugang ins Internet. Sie helfen auch Fußgängern, sich zuverlässig durch enge Innenstädte oder Gebäude zu navigieren. Wie das funktioniert, zeigen Fraunhofer-Forscher auch auf der CeBIT in Hannover (4. bis 9. März). Sich in fremden Städten zu orientieren, ist oft ein Problem. Wo findet man das nächste thailändische Restaurant? Gibt es in der Nähe eine Apotheke? Wie kann man ein Taxi rufen, wenn man nicht genau weiß, in welcher Straße man ist? Unterstützung bietet ein neues System: die selbstständige WLAN-Lokalisierung per PDA oder Smartphone. Sie erkennt automatisch wo sich der Nutzer befindet. Zusatzdienste können dann weitere Informationen liefern etwa über Restaurants und Apotheken in der Nähe, oder sie bestellen auf Wunsch ein Taxi zum Standort. Autofahrer gelangen meist mit GPS sicher zum Ziel. Um aber Fußgänger durch enge Innenstädte, Gebäude oder U-Bahnbereiche zu navigieren, ist das satellitengestützte System zu ungenau. Forscher des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Schaltungen IIS nutzen daher drahtlose lokale Funknetze, kurz WLAN (Wireless Local Area Network), um die Position zu bestimmen. Dabei machen wir es uns zunutze, dass Städte sehr gut mit WLAN-Netzen ausgestattet sind, und dass immer mehr Handys WLAN-fähig sind, erläutert Jürgen Hupp, Leiter der Abteilung Kommunikationsnetze am IIS. Beispiel Nürnberg: Hier befinden sich im Innenstadtbereich durchschnittlich WLAN-Sender pro Quadratkilometer. Das ermög- Nominiert für Innovationspreis Bild: Fraunhofer Drahtlose Funknetze können helfen, sich durch Innenstädte oder Gebäude zu navigieren. Informationen sind auf einem zentralen Server hinterlegt licht in Gebäuden eine Ortung mit einer mittleren Genauigkeit von drei Metern und draußen von sieben bis zehn Metern, erklärt Hupp. Jeder Ort in einer Stadt oder in einem Gebäude lässt sich über die empfangenen Signalstärken mehrerer WLAN-Basisstationen eindeutig kennzeichnen. Daher werden im ersten Schritt an verschiedenen Referenzpunkten Messwerte aufgenommen. Diese Informationen sind auf einem zentralen Server hinterlegt und können auf mobilen Endgeräten zusammen mit dem Plan der Stadt oder der öffentlichen Einrichtung heruntergeladen werden. Für die kontinuierliche Selbstlokalisation benötigt der Nutzer dann noch eine Software auf seinem PDA oder Smartphone. Dieser Lokalisierungsalgorithmus berechnet selbstständig die aktuelle Position. Durch den autarken Ansatz ist die Ortsinformation nur auf dem Endgerät verfügbar. Der Nutzer kann also nicht von außen lokalisiert werden, betont Hupp. Das System berücksichtigt sowohl kommerzielle Hot-Spots als auch private WLAN-Sender. Es arbeitet jedoch ohne Anmeldung und Zugriff ins Datennetz. Der Nutzer kann frei entscheiden, ob er die Lokalisierung nur zur eigenen Orientierung einsetzt oder weitere Serviceangebote wie etwa den Taxiruf oder den Apothekenfinder nutzt. Um das System in der Praxis zu testen, stellt das IIS in Nürnberg die Technologie zur Lokalisierung auf einer Fläche von 25 Quadratkilometern zur Verfügung. In einem offenen Konsortium werden ortsabhängige Dienste entwickelt und unter realen Bedingungen untersucht. Gemeinsam mit ersten Partnern wie Müller Medien mit seinen Tochterunternehmen IT2media, Map and Route, sowie T- Systems, Gaschba, cruso AG und der VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg werden ab Januar neue Anwendungen realisiert. Die Ergebnisse des großflächigen Tests sollen als Grundlage für eine angestrebte Standardisierung der Schnittstellen zur WLAN-Lokalisierung und für lokale Services dienen, nennt Hupp ein Ziel des Projekts. Auf der CeBIT informieren die Forscher über die Technologie der autarken WLAN-Lokalisierung und ihre Einsatzmöglichkeiten. Lasertechnik Neuer Ansatz zum Fügen von Glas mit Metall HANNOVER (hi). Am Laser Zentrum Hannover arbeiten Forscher an einem neuen Ansatz zum Fügen von Glas mit Metall mittels Lasertechnologie. Die Vorteile der präzisen Laserstrahlung liegen dabei in der variablen Gestaltung der Fügegeometrie. Verbindungen von Glas mit Metall finden in immer weiteren Produktgebieten Anwendung, und mit einer stärkeren Marktetablierung der Produkte ist zukünftig zu rechnen. Um Glas mit Metall zu verbinden, werden derzeitig sowohl Kleben, Löten und Ultraschallfügen wie auch das thermische Fügen eingesetzt. Eine Weiterentwicklung der thermischen Prozesstechnologie ist zur Steigerung der Qualität notwendig. Am Laser Zentrum Hannover (LZH) wird daher ein neuartiger Ansatz zum thermischen Fügen von Glas mit Metall verfolgt. Statt mit der herkömmlichen Brennertechnik, das so genannte Anglasen, werden am LZH Glas-Metall-Verbindungen mit verschiedenen Laserstrahlquellen erzeugt. Die Vorteile der Lasertechnologie sind unter anderem die Prozessreinheit (Laser statt Brenner), die exakte Temperaturbeherrschung und der hohe Automatisierungsgrad. Durch die präzise Laserstrahlung ist es möglich, die Fügegeometrie variabel und filigran zu gestalten. Die Temperaturregelung findet durch die berührungslose optische Pyrometrie in einem geschlossenen Regelkreis statt (siehe Bild). Eine erhöhte Qualität und eine niedrigere Ausschussrate sind dabei durch die Prozessführung zu erzielen. Die Vorteile des neuen Verfahrens sollen nicht nur eine Qualitätssteigerung sondern auch eine Kostenreduzierung ermöglichen. Das Einsatzpotential des Glas-Metallfügens mit dem Laser ist vor allem für die Solarthermie hoch, besonders wegen der erhöhten Prozessreinheit. Das Forschungsprojekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWi) sowie der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen Otto von Guericke e.v. (AiF) finanziell unterstützt, teilt das LZH mit. Die Temperaturregelung findet durch die berührungslose optische Pyrometrie in einem geschlossenen Regelkreis statt. Lifting for Professionals Neues Verfahren soll die Kosten reduzieren Bild: LZH GÖTTINGEN (sp). Zum 8. Mal wird der AMA Fachverband für Sensorik den mit Euro dotierten Sensor Innovationspreis vergeben. Drei Arbeiten hoben sich deutlich ab, so dass die Jury eine Nominierung aussprach: Die FH Regensburg wurde für ein multisensorielles Schreibsystem nominiert. Durch eine im Stift integrierte Sensorik wird auf dem Papier oder frei im Raum die Schreibbewegung erfasst und digitalisiert. Die Future-Shape entwickelte gemeinsam mit dem Ingenieurbüro Glaser einen sensitiven Bodenbelag für Ambient Assisted Living. Darunter verstehen die Höhenkirchner Ingenieure einen großflächigen, textilen Fußbodenbelag, der in kapazitive Sensorflächen unterteilt ist und von einem Funkmodul ausgelesen wird. Dies eröffnet ein breites Anwendungsspektrum in der Gebäudeautomation, Einbruchsicherung oder Altenpflege: zentral wird erfasst, ob und wo sich jemand hinbewegt oder beispielsweise, ob eine Person auf dem Boden liegt. InfraTec, TU Chemnitz und weitere Institute präsentieren einen spektral durchstimmbaren Infrarot-Detektor mit mikromechanischem Fabry-Perot- Filter für die Analyse von Gasen, Flüssigkeiten und Oberflächen. Fiessler Elektronik GmbH & Co. KG Kastellstraße 9 D Esslingen Telefon 0711/ Telefax 0711/ essler.de Mehr Infos unter Firat Arslan, Boxprofi und WBA-Weltmeister im Cruisergewicht

16 16 Produktion Technik: Neue Produkte 28. Februar 2008 Nr. 9 Bild: Baumer Bourdon-Haenni GmbH Druckwächter TED, Thermostate ETTN Mit Edelstahl robust messen STUTTGART (rm). Mit den Baureihen TED/YTED und ETTN/YTTN stellt die Baumer Bourdon-Haenni GmbH robuste Messgeräte für die Druck- und Temperaturkontrolle in der Prozesssteuerung bereit. Die ganz aus Edelstahl gefertigten Geräte eignen sich insbesondere für raue Umgebungen. Sie sind mit Hilfe Robuste Edelstahl-Druck- und -Temperaturmessgeräte sind vollständig vor Ort programmierbar und auch mit ATEX- Zulassung zu haben. von über einen Zugangscode abgesicherten Tasten vor Ort vollständig programmierbar. Es gibt zwei Ausgänge mit Schaltfunktionen (PNP-Transistoren oder galvanisch getrennt). Das Ausgangssignal kann analog (4 bis 20 ma) oder digital (RS485 Modbus) sein. Die digitalen Geräte der Baureihen TED und YTED eignen sich zur absoluten und relativen Druck- und Unterdruckmessung bis 400 bar. TED-Geräte liegen für zahlreiche unterschiedliche Druckanschlüsse sowie in einer um 300 drehbaren Ausführung vor. Druckwächter der Baureihe YTED gibt es auch zusammen mit Sicherheitsmodulen als vollständige Systeme mit ATEX-Zulassung für Eigensicherheit. Zur Verarbeitung des Signals der Schaltausgänge muss das Gerät an eine außerhalb des Gefahrenbereichs liegende Sicherheitsbarriere angeschlossen werden. Die Versorgung des Druckwächters erfolgt über die Verarbeitungsbaugruppen. Die digitalen Thermostate der Baureihen ETTN und YTTN können einen Bereich von -200 bis +400 C mit einer Genauigkeit von ±0,5 C messen. Ein Fehler des Temperaturübergangs (Schutzrohr zu Mantelfühler) ist durch die manuelle Eingabe der Prozesstemperatur korrigierbar. Je nach Ausführung erfolgt die Temperaturmessung über eine Tauchsonde oder per Kontakt. Die YTTN- Thermostate liegen ebenfalls als vollständige Systeme mit ATEX-Zulassung für Eigensicherheit vor. Baumer Bourdon-Haenni GmbH Schieberdinger Straße Stuttgart Fax: 0711/ Heavy-Duty-Vakuumejektoren Ganz harte Typen für raue Einsatzbedingungen ISMANING (rm). Für besonders raue Einsatzbedingungen wie in der Holz-, Stein- und Verpackungsindustrie hat die FIPA GmbH fünf neue Heavy-Duty- Vakuumejektoren entwickelt. Sie erreichen eine hohe Zuverlässigkeit im harten Produktionsalltag. Ein massives Aluminiumgehäuse macht die Ejektoren besonders strapazierfähig. Trotzdem wiegt zum Beispiel das Modell A lediglich 48g. 90 % der Maximalleistung stehen schon bei 3 bar Speisedruck bereit. Besonders positiv ist dies bei Schwankungen in der Druckluftversorgung. Der Einsatzbereich der Ejektoren liegt zwischen 3 und 6 bar, der günstigste Speisedruck ist 4 bar. Bild: FIPA Wegen ihres Aluminiumgehäuses sind diese Vakuumejektoren besonders leicht, dabei aber strapazierfähig. Durch die wahlweise Verwendung eines Schalldämpfers oder einer Sammelabluftführung steigt die Einsatzflexibilität der Ejektoren. Mehrere Querbohrungen unterstützen die einfache Montage. Zugleich ist wegen der kompakten Bauform der Einbau nahe am Vakuumsauger möglich. Die minimale Evakuierungszeit der kurzen Leitungen ermöglicht so kurze Takte. Zu den gegen Störungen resistenten Ejektoren gibt es passendes Zubehör, beispielsweise die komplette Peripherie für Vakuumerzeugung und -steuerung. FIPA GmbH Freisinger Straße Ismaning Fax: 089/ Beschleunigungssensoren 4610, 4630 Schwingungsmessung von 2 bis 500 g News auf einen Klick! Bild: Measurement Specialities Inc. Der Beschleunigungssensor 4630 (links) in einem versiegelten Gehäuse ist für die triaxiale Vibrationsüberwachung ausgelegt. Drei Beschleunigungssensoren 4610 lassen sich auf einem Montageblock (rechts) für Einzelmessungen an jeder Achse anordnen. Ein Besuch auf bringt Sie auf den neuesten Stand. Die klare thematische Struktur und umfangreiche Newsdatenbank der Homepage werden Sie überzeugen. Ihre hohe Aktualität, der zeitungstypisch schnelle Überblick, die starke Fokussierung auf Industrie und Business sowie die große Bandbreite branchenübergreifender Themen sind weitere Merkmale dieser hochkarätigen Website. Kurzum: mehr Wissen - mehr News - mehr Inhalt. erfolgsmedien für experten verlag moderne industrie GmbH Justus-von-Liebig-Str Landsberg Tel / Fax / DORTMUND (rm). Der rauscharme Beschleunigungssensor 4610 von Measurement Specialities Inc. mit Signalkonditionierung und hoher Langzeitstabilität eignet sich für DC- und niederfrequente Messungen. Das Modell 4630 hat die gleichen Leistungsmerkmale in einem kompakten Gehäuse für Triax-Messungen. Alternativ dazu können drei Beschleunigungssensoren 4610 auf einem optionalen Triax-Montageblock für Einzelmessungen an jeder Achse befestigt werden. Die Beschleunigungssensoren eignen sich für niederfrequente Messungen. So zur Fahrkomfort- und Bewegungssteuerung von Schienenfahrzeugen, zur Gleichlaufprüfung, für Kraftfahrzeugtests, für Maschinensteuerungen und Konstruktionsanalysen. Zu haben sind die Sensoren mit verstärktem DC-Signal in Messbereichen von ±2 bis ±500 g. Sie haben eine integrierte Temperaturkompensierung für stabile Ausgangssignale über einen weiten Betriebsbereich von - 40 C bis +115 C. Die MEMS-Messelemente sind gasgedämpft und stellen einen breiten, stabilen Frequenzgang bereit. Der Aufbau ist für einen zuverlässigen Betrieb unter rauen Bedingungen hermetisch versiegelt und gegen Überlaststöße bis g geschützt. Durch eine spezielle ASIC-Schaltung können die Beschleunigungssensoren für eine hohe Wärmestabilität programmiert und für verschiedene Signalausgänge und Skalierfaktoren rekalibriert werden. Dies erledigen weltweite Kundendienstzentren. Measurement Specialities HL Planartechnik GmbH Hauert Dortmund Fax: 0231/

17 28. Februar 2008 Nr. 9 Technik: Praxis Produktion 17 Montagetechnik Leuchten-Linie mit Kleinschraubern rationalisiert von Reinhold Mannel ESSEN. Durch eine aufgeräumte Zweifach-Linie konnte Waldmann Lichttechnik den Ausstoß einer Leuchtenserie um 15 % steigern, wozu ergonomische Kleinschrauber von Atlas Copco Tools sowie eine innovative Mutternzuführung beitrugen. Die doppelte Fertigungslinie für Maschinenrohrleuchten ist mit 18 Niederspannungsschraubern EBL bestückt. Das Modell EBL 12 ist für Schrauben der Größe M 2 und M 3 vorgesehen, die mit Drehmomenten von 0,2 bis 1,2 Nm montiert werden sollen. Der Typ EBL 35 eignet sich für 1,0 bis 3,5 Nm und die Schraubengrößen M 2,5 bis M 4. An jeweils vier Stationen der Linie wird spiegelbildlich montiert, mit den EBL sowie einem Tensor DL, einem kompakten, gesteuerten Elektroschrauber ebenfalls von Atlas Copco. Am ersten Arbeitsplatz steckt die Werkerin zunächst die Litze durchs Lampen-Lochblech und montiert Vorschaltgeräte mit dem Tensor DL auf das Blech. Die dafür benötigten Muttern werden über eine Böllhoff-Zuführung eingeschossen. Links daneben, an Station zwei, 15 % mehr Leuchten Wesentliche Details der doppelten Montagelinie für Maschinenrohrleuchten: 18 Niederspannungsschrauber EBL von Atlas Copco Tools Mehrere gesteuerte Elektroschrauber Tensor DL von Atlas Copco Tools Automatische Produktprüfung und -beschriftung Durchlaufzeit 25 s bis 2 min Verschiedene Schrauber für jeden Drehmomentfall Schrauber sind leise, leicht und liegen gut in der Hand Automatische Mutternzuführung SPS steuert Montagelinie Bilder: Atlas Copco Tools Bitwechsel und Drehmomentverstellen gehören bei Waldmann der Vergangenheit an. Von den neun EBL-Schraubern auf jeder Seite der Montagelinie passt stets einer. So lassen sich auch Blechschrauben und Muttern in diversen Größen sowie Verschraubungen in Kunststoff in einer Linie bewältigen. werden die Leuchtenhalter mit einem EBL montiert, einen Arbeitsplatz weiter die Leuchtmittel und an der vierten Stelle wird das bestückte Blech in das Leuchtenrohr eingebaut. Lieber mehr Schrauber als zu lange Taktzeiten Eine automatische Station prüft und beschriftet mittels Laser am Ende das fertige Produkt. Diese Station wird von beiden Seiten genutzt, ohne dass es Taktzeitverluste gibt. Ein Förderband taktet das Werkstück von Station zu Station. 25 s bis 2 min dauert ein Durchlauf, je nach Modell. Über den Arbeitsplätzen hängen unterschiedlich viele EBL-Niederspannungsschrauber, nur die vierte Station kommt mit einem aus. Für die niedrigeren Drehmomente setzt Waldmann auf den EBL 12, für die höheren auf den EBL 35. Damit ist bei jeder Verbindung die maximale Drehzahl möglich. Weil verschiedene Schraubenarten montiert werden müssen, häufiges Drehmomentverstellen und Bitwechsel während eines Auftrags aber die Zykluszeit drastisch erhöhen würden, steht für jeden Schraubfall ein eigenes Werkzeug bereit. Sie sind leise, leicht und liegen ergonomisch in der Hand. Außerdem ist wegen der bürstenlosen Servomotoren mit einer langen Lebensdauer zu rechnen. Viel Zeit und umständlichen Handhabungsaufwand spart die Kombination aus Böllhoff-Mutternzuführung und Tensor-DL-Elektroschrauber an der ersten Station. Denn Ausrichtung und Position zu erkennen und sie in der richtigen Lage zuzuschießen, ist viel kniffliger als bei Schrauben, die über ihre Länge, den Kopf und den Schaft einem Rüttelförderer besser definierte Angriffspunkte liefern. Bei den im Waldmann-Werk verwendeten Bundmuttern kommt erschwerend deren spezielle Verzahnung hinzu: Wegen ihrer unterschiedlichen Ober- und Unterseiten müssen sie lagerichtig und quer zugeführt werden. Das funktioniert aber so gut, dass der Nachladevorgang nur etwa 1 s dauert. Eine fernüberwachte Steuerung taktet das Förderband Der Schrauber Tensor DL wurde unter anderem deshalb gewählt, weil er über die SPS ansteuerbar ist. Das Start- und Stopp-Signal erhält der Schrauber über die Böllhoff-Steuerung, genauso wie der Befehl für das Nachladen der Muttern von der SPS kommt. Druckluftschrauber wären dafür ebenfalls geeignet, doch sie sind zu laut und für kritische Schraubfälle wie die Schutzleiterverschraubungen An der vollautomatischen vierten Station der Linie werden die fertigen Teile geprüft und mittels Laser beschriftet. nicht prozesssicher genug. Die Steuerung wurde so lange optimiert, bis die Zykluszeit ein Minimum erreichte. Die Software zeigt alle vier Arbeitsplätze einer Linie gleichzeitig auf dem Bildschirm an, außerdem die aktuellen Ist- und Sollmengen des gerade bedienten Auftrags. Man kann sehen, ob die Teile richtig montiert und geprüft sind, ob die Laserprägung in Ordnung ist und wie lang die Zykluszeiten sind. Die gesamte Linie wird mit einer SPS überwacht. Die Steuerung ihrerseits kann extern kontrolliert werden. Über die Software werden alle Aufträge an- und nach Fertigstellung automatisch abgemeldet. Auch die Weitertaktung läuft über die SPS: Wenn alle Werker an den vier Stationen ihr Bauteil auf das Band gelegt haben, transportiert es diese je einen Arbeitsplatz weiter. Lasermarkiersystem Fernbedienungen individuell kennzeichnen Alle paar Minuten wird auf der RESALE eine Maschine verkauft. von Reinhold Mannel LUDWIGSBURG. Wallis Universal, Hersteller von Ersatzfernbedienungen, setzt ein Lasermarkiersystem der Technifor GmbH bei der Produktion von Tausenden verschiedener Ausführungen in kleinen bis großen Losgrößen ein. Bild: Technifor GmbH Mit dem Lasermarkiersystem TD410 lassen sich täglich bis zu 400 Fernbedienungen eigenständig markieren. Für die Markierung der Geräte dient das kompakte Lasermarkiersystem TD410. Es ist in eine kleine, autonome Arbeitszelle integriert und wurde mit Unterstützung von Technifor von Wallis eingerichtet und programmiert. Der Markiervorgang beginnt mit dem Erstellen einer Liste von Bestellungen, die über Nacht auf der Website des Unternehmens eingegangen sind. Sobald die Strichcodes dieser Bestellungen gescannt werden, erscheint eine Abbildung der angeforderten Ware auf einem Bildschirm neben der Markierstation. Dabei ist es bedeutungslos, ob Fernbedienungen gleicher oder verschiedener Art bestellt worden sind, da der Bediener jedes einzelne bestellte Objekt auf dem Bildschirm sieht. Anschließend wird das entsprechende Grundmodell vom Lasermarkiersystem mit den entsprechenden Symbolen, Formen und Seriennummern markiert. Der Lasermarkierer ist eine luftgekühlte Markiereinheit mit einer wartungsarmen, fasergekoppelten Diode. Die Einheit hat einen einstellbaren, um 360 drehbaren Kopf für eine flexible und vielseitige Anwendung. Lasermodul und Kopf sind kompakt. Bandsägen Internationale Messe für gebrauchte Maschinen und Anlagen Messe Karlsruhe 23. bis 25. April 2008 Anmelden und informieren: Tel. +49(0)7244/

18 28. Februar 2008 Nr. 9 Technik: Qualitätssicherung Produktion 19 Koordinatenmessmaschinen Wenzel macht das KMG zum Bearbeitungszentrum WIESTHAL (sm). Wenzel präsentiert einen neu konzipierten 2-Achsen-Fräsund Bohrkopf für die Bearbeitung von Bauteilen auf 3D-Koordinatenmessmaschinen. Auf Grundlage der von der Messmaschine ermittelten Bauteildaten oder durch Übergabe von CAD/CAM-Daten können Bearbeitungsprogramme erzeugt werden, die direkt auf der Messmaschine spanende Prozesse zur Bauteiloptimierung, insbesondere an Freiformflächen, durchführen. Bild: Wenzel Group Auf einigen Wenzel-Koordinatenmessmaschinen sind auch leichte Fräsarbeiten für bestimmte Materialien möglich. Über die Wenzel Group Die Wenzel Group gehört zu den Marktführern in der Koordinatenund Verzahnungsmesstechnik. Am Stammsitz in Wiesthal (Spessart) werden Messmaschinen hergestellt, die zur Messung hochgenauer Teile benötigt werden. Zu den Hauptabnehmern zählen Kunden aus der Automobilindustrie, der Luft- und Raumfahrt sowie dem Maschinenbau. Das Unternehmen besitzt Tochtergesellschaften in der Schweiz, in den Niederlanden, in Frankreich, Großbritannien, den USA, China und Singapur. Die Wenzel-Gruppe beschäftigt weltweit ca. 500 Mitarbeiter. Die Fräsprogrammierung kann auch offline erfolgen Der neue Hochleistungs-Fräskopf zeichnet sich gegenüber dem Vorgängermodell DMH 120 durch deutlich gesteigerte Leistungsdaten aus. Bei einer Wiederholgenauigkeit von nur ±0,025 mm am Werkzeugkopf beträgt der stufenlos regelbare Drehzahlbereich U/min im Rechts- und Linkslauf. Anwender können mit unseren Messmaschinen aus der Baureihe R Modellbauwerkstoffe wie beispielsweise Industrieplastilin oder PU-Schäume bis zu einer Raumdichte von ca. 300 g/l bearbeiten. Die dabei entstehenden Belastungen beeinträchtigen die Messgenauigkeit der Koordinatenmessmaschine nicht, da sie relativ gering sind, berichtet Thomas Reyer, Projektleiter Software bei Wenzel. Einfache Adaption an die Messmaschine und eine in den Fräskopf integrierte Steuerung sorgen für eine bedienerfreundliche Kommunikation und einfache Statusabfrage am Bedienmonitor mit Anzeige aller Prozessdaten. Die Steuerung kann selbständig mehrere Programme nacheinander abarbeiten und erlaubt einen mannlosen Betrieb. Der stufenlos regelbare Schwenkbereich des 2-achsigen Bearbeitungskopfes beträgt parallel zur X-Achse der Messmaschine ±90 Grad, zur Y-Achse ±180 Grad. Durch die schlanke Ausführung des Fräskopfes ist eine gute Zugänglichkeit zum Bauteil gewährleistet. Optional ist der Kopf auch für fremde Messmaschinen lieferbar. Mit dem neuen Fräskopf legt Wenzel Präzision neben der klassischen Qualitätssicherung per 3D-Messmaschine dem Anwender im Bereich des Automobil-Stylings, des Werkzeug- und Formenbaus und der Produktentwicklung ein komfortables Tool zur Modell- und Werkzeugoptimierung sowie zur Produktentwicklung in die Hand. Sämtliche Software-Funktionen liefert das Design-Paket DesCAD3D von Wenzel. DesCAD3D ist ein Tool für Modelleure und Designer, mit dem alle anfallenden Aufgaben im Designbetrieb erledigt werden können. Wesentliche Bestandteile von DesCAD3D sind das Digitalisieren geometrischer Elemente und Oberflächendaten an Werkstücken und Modellen mit berührenden, optischen und Flächen erfassenden Sensoren sowie der nahtlose Im- und Export der Daten in computergestützte Systeme wie CAD, CAM oder CAQ. Das System ermöglicht die Generierung von Fräsprogrammen auch für fremde Maschinensteuerungen, Fräslauf auf der Messmaschine und einfache Flächengenerierungen. Für eine optimale Auslastung des eingesetzten Koordinatenmessgerätes kann die gesamte Fräsprogrammierung offline erfolgen. Kalibrierung Mahr: Akkreditiert für Konturnormale GÖTTINGEN (sm). Der Messtechnik- Spezialist Mahr kann ab sofort Konturnormale aus der ganzen Welt zertifizieren. Diese Normale, die zur Überwachung, Justage und Kalibrierung von Messgeräten dienen, sichern die Qualität und Funktionalität vieler Werkstücke. Betriebe, die ein Maximum an Qualität erreichen wollen, arbeiten mit kalibrierten rückgeführten Messgeräten und Normalen. Die Rückführung mit Normalen gewährleistet, dass die Konturenmessungen, z. B. an Bauteilen der Pneumatik, an Zahnrädern, an Gewinden oder bei Kugellagern, richtig ausgeführt werden. Die Kalibrierung der Normale übernehmen Labore des Deutschen Kalibrierdienstes. Mahr ist als DKD-Labor für Rauheitsmessgrößen akkreditiert sowie seit 2002 für Formmessgrößen und ab sofort auch für Konturenmessgrößen wie Radien, Abstände und Winkel. In 2007 auditierte die Akkreditierungsstelle des Bundeswirtschaftsministeriums das Mahr-Kalibrierlabor. Die Begutachter der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt bestätigten nicht nur, dass das Mahr-Labor die Anforderungen der internationalen Qualitätsmanagementnorm DIN EN ISO Bild: Mahr erfüllt, sondern sie erweiterten die Zulassung auf die Vermessung von Konturnormalen. Konturenmessung ist die Ermittlung von Radien, Abständen und Winkeln im Mikrometerbereich. Neben den Formabweichungen wie Rundheit und Oberflächenabweichungen wie Rauheit ist die Passform vieler Komponenten erst durch die mikrometergenaue Einhaltung von Fasen, Verrundungen, Hinterschneidungen und Winkeln gegeben. Diese Messungen waren bisher sog. Dreikoordinatenmessmaschinen (CMM) vorbehalten. Bei dem jetzt akkreditierten Verfahren von Mahr werden die Messpunkte aus einem zweidimensionalen Tastschnitt und nicht mehr durch Einzelpunktantastung gewonnen. Unternehmen, die ihre Messgeräte im DKD-Labor von Mahr überprüfen, ihre Normale vermessen oder Werkstücke kalibrieren lassen, erhalten objektive Messergebnisse und einen Kalibrierschein. Sie sichern und dokumen- Die Messung der Konturnormale erfolgt im DKD-Labor des Göttinger Messtechnik-Spezialisten Mahr. tieren damit ihre Rückführung auf nationale und internationale Normale, sichern ihre Qualität, können ihre Maschinen anhand der Werte justieren und kalibrieren und schaffen die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zertifizierung ihres eigenen Qualitätsmanagementsystems. Carbon: Leichter und genauer messen MEERSBURG (sm). Wer zum Beispiel nach der Fertigung die Innenschale eines Handys vermessen möchte, um produktionstechnische Mängel aufzudecken, oder beliebige Körper mit hoher Auflösung und Genauigkeit scannen will, der benötigt ein hochgenaues Mess- oder Scansystem. Die Firma Breuckmann GmbH in Meersburg hat sich darauf spezialisiert. Für ihr stereoscan-3d-messsystem holte sie sich die Unterstützung des Chemnitzer Instituts für Konstruktion und Verbundbauweisen e.v. (KVB). Die Forscher dieses Institutes der TU Chemnitz entwickelten für dieses Messsystem ein neuartiges Tragsystem. Es besteht aus Hohlprofilen, die aus carbonfaserverstärkten Kunststoffen (CFK) gefertigt wurden. Der Einsatz dieser hochfesten Carbonfasern macht die Kunststoffe zu leistungsfähigen Konstruktionswerkstoffen mit einem beachtlichen Leichtbaupotenzial. Deshalb sind ein geringes Gewicht und eine hohe Stabilität zwei entscheidende Vorteile carbonfaserverstärkter Kunststoffe gegenüber herkömmlichen metallischen Werkstoffen. Zudem können Temperaturwechsel den Teilen aus CFK kaum etwas anhaben. Die CFK-Träger werden im Chemnitzer Institut mittels Injektionsverfahren in Kleinserie gefertigt. NEU BEI UNS. QUICK VISION APEX Höhere Messgenauigkeit Größerer Arbeitsabstand Kontrastreichere, hellere Bilder Verbesserte, optische Auflösung

19 20 Produktion Technik: Qualtitätssicherung 28. Februar 2008 Nr. 9 Messarme Faro: Hohe Genauigkeit zum günstigen Preis KORNTAL (sm). Ein Messarm für Einsteiger in die Welt der portablen Koordinatenmessmaschinen ist der neue Fusion von Faro. Siggi Buss, Geschäftsführer von Faro Europe, erläutert: Der neue Fusion-Arm ersetzt unsere bewährten Faro-Arme der Titanium-Serie, bietet jedoch eine um bis zu 15 % höhere Genauigkeit bei sehr viel günstigeren Preisen. Dieser Spagat ist uns durch die Übernahme diverser Funktionalitäten des kürzlich ebenfalls neu vorgestellten Quantum- Arms gelungen. Durch diese innovativen Technologien erreicht der Fusion- Arm eine hohe Messgenauigkeit von ±0,036 mm. Der Fusion-Arm wurde für Anwender entwickelt, die Messungen während des Fertigungsprozesses durchführen und Flächenrückführungsmöglichkeiten genauso wie die Ergonomie des etablierten Platinum-Arms nutzen möchten. Dank der hohen Genauigkeit und der leichtgewichtigen Konstruktion des Systems verfügt der Benutzer jetzt über eine erschwingliche und portable Messlösung. Zur Messung führt der Anwender den Messtaster einfach entlang der Oberfläche des zu vermessenden Objekts. Der im Lieferumfang des Fusion- Arms enthaltene Laptop-Computer zeigt parallel die 3D-Messungen am Bildschirm an und speichert sämtliche Daten. Dadurch wird eine 3D- Kopie des Teils bzw. des Werkstücks erstellt, so dass der Arm ein universell einsetzbares, tragbares Hilfsmittel für Messkontrollen, Werkzeug-Zertifizierungen, CAD-zu-Bauteil-Analysen oder für das Reverse-Engineering darstellt. Der Fusion-Arm stellt den perfekten Einstieg in unsere Faro-Arm-Produktserie dar. Er bietet eine hohe Genauigkeit, die bisher zu diesem günstigen Preis auf dem Markt nicht zu erhalten war. Die Nachfrage nach diesem System ist dementsprechend groß. Mit unseren mobilen Messarmen der Fusion-, Platinum- und Quantum-Serie sind wir nunmehr hervorragend aufgestellt und deshalb auch davon überzeugt, unsere führende Marktposition weiter auszubauen, glaubt Buss. Bild: Faro Neue Generation: Der neue Fusion-Arm ersetzt die Titanium-Serie. Faro gibt eine Genauigkeit von ±0,036mm an. Laser-Tracker Small is beautiful: Neue Leica-Tracker UNTERENTFELDEN (sm). Laser- Tracker von Leica Geosystems gelten als robust und genau, aber vergleichsweise unhandlich. Darauf haben die Schweizer jetzt mit der besonders kompakten Produktlinie Leica Absolute Tracker reagiert. Mit 22 kg Gewicht und 62 cm Höhe handelt es sich um den bisher kompaktesten Laser- Tracker im Produktangebot von Leica Geosystems. Bild: Leica Die neuen Leica Absolute Tracker sind ein leichtes, kompaktes und dabei genaues Messgerät für große Bauteile. Das Messvolumen liegt bei bis zu 80m. Die Leica-Absolute-Tracker-Produktfamilie besteht aus drei Laser-Tracker- Systemen. Beim Leica AT901-Basic handelt es sich um das Einstiegsmodell mit einem Messvolumen von bis zu 80 m. Dieser Laser-Tracker eignet sich besonders für einfache Anwendungen, bei denen hauptsächlich Messungen mit einem Tripelspiegelreflektor durchgeführt werden sollen. Der Leica AT901-MR ist ein Laser- Tracker aus dem mittleren Segment mit 6DOF (6 Freiheitsgraden), d.h., er lässt sich mit den Leica-Geosystems-T-Produkten Leica T-Probe, Leica T-Scan und Leica T-Mac kombinieren. In Verbindung mit den T-Produkten verfügt der Leica AT901-MR über ein Messvolumen von bis zu 18 m. Bei der Inspektion mit einem Tripelspiegelreflektor erhöht sich das Messvolumen auf bis zu 50 m. Der Leica AT901-MR ist besonders für Anwendungen in der Automobilbranche geeignet, da innerhalb seines Messbereichs mehrere Rohkarosserien Platz finden. Beim Leica AT901-LR handelt es sich um das Topmodell der Laser- Tracker-Produktfamilie sowohl was das Messvolumen als auch die Anwendungsflexibilität betrifft. Bei der Messung mit den T-Produkten besitzt der Leica AT901-LR ein Volumen von bis zu 30 m. Durch Verwendung eines Tripelspiegelreflektors kann das Messvolumen auf 80 m erweitert werden. Dank des großen Messvolumens Hexagon Metrology Hexagon Metrology ist Teil von Hexagon Measurement Technologies, einem neuen Geschäftsfeld innerhalb der Hexagon-Gruppe. Hexagon Metrology vereinigt bekannte Marken der industriellen Messtechnik wie Brown & Sharpe, CE Johansson, CimCore, CogniTens, DEA, Leitz, Romer, Sheffield, TESA, Wilcox und Leica Geosystems (Metrology Division) in einem Unternehmen. Mit mehr als KMG- Installationen, über Gelenkarmen, Millionen von tragbaren Instrumenten und über Lizenzen der PC-DMIS-Messsoftware sorgt Hexagon Metrology weltweit dafür, dass die gefertigten Teile exakt den Konstruktionsplänen entsprechen. und der Funktionen der T-Produkte eignet sich der Leica AT901-LR für Werkzeugbau bis hin zu Montageund Prüfanwendungen in der Luftfahrtindustrie. Duncan Redgewell, General Manager der Laser-Tracker-Produktlinie: Mit dem Leica Absolute Tracker haben wir den technologisch ausgereiftesten Laser-Tracker der Branche auf den Markt gebracht. Er bietet die Genauigkeit, Robustheit und thermische Stabilität, für die unsere Laser-Tracker bekannt sind, in einem kompakten, einfach zu transportierenden Instrument mit attraktivem Design, das Leica Geosystems Die Metrology Division von Leica Geosystems bietet weltweit umfassende Hardware- und Softwarepakete für die industrielle Messtechnik an. Diese Produkte lassen sich mit den gängigen CAD-Programmen sowie mit verschiedenen Konstruktions-, Kontroll- und Reverse-Engineering-Werkzeugen integrieren. Mit modernster Technik machen die Industriemessprodukte von Leica Geosystems die Qualitätssicherung, den Zusammenbau, die Montage sowie die Konstruktion großer und kleiner Bauteile leichter und präziser. Die laserunterstützte Technologie von Leica Geosystems ist weltweit mit mehr als mobilen Messtechnik-Systemen im Einsatz. durch 6DOF-Lösungen maximale Flexibilität gewährleistet. Mit diesem Instrument reagieren wir nicht nur auf die sich verändernden Anforderungen des Marktes, sondern gestalten die weitere Entwicklung der Metrologiebranche aktiv mit. Die Leica-Absolute-Tracker-Produktfamilie eignet sich hervorragend für eine breite Palette an Anwendungen in der industriellen Messtechnik. So können wir unseren Kunden eine maximale Rentabilität ihrer Investition garantieren. Computertomografen Mit Metrotom bleibt kein Fehler unentdeckt Bild: Carl Zeiss IMT OBERKOCHEN (sm). Mit Metrotom 1500 bietet die Carl Zeiss Industrielle Messtechnik GmbH einen leistungsstarken Computertomografen für die industrielle Qualitätssicherung an. Er erschließt die Bereiche im Werkstückinneren, die taktilen und optischen Sensoren unzugänglich sind. Gleichzeitig dient er zur Materialstrukturkontrolle und misst auch äußere Merkmale. Wie bei 3D-Koordinatenmessgeräten auch, kommt die CADbasierten Messsoftware Calypso zum Einsatz. Dazu wurde sie an die speziellen Gegebenheiten der Computertomografie Metrotomografie von Carl Zeiss angepasst. Mit den Messergebnissen aus Calypso ist die kontinuierliche Begleitung der Entwicklung bis zur Erstbemusterung einfach. Metrotom gestattet es auch, CAD-Modelle zu erzeugen. Anwendungsbereiche der Metrotomografie sind Montagekontrolle und Materialprüfung, Schadens-, Porositäts- und Defektanalyse. Bis zu 350 mm große Aluminium- und Kunststoffteile lassen sich mit Metrotom prüfen. Die computertomografische Werkstückprüfung erfolgt laut Angaben des Herstellers schnell. Die Messsoftware Calypso unterstütze beispielsweise beim Vergleich zu Soll- Geometrien, wo bislang nur die Sichtprüfung möglich war. Mit den Ergebnissen aus Calypso ist die kontinuierliche Begleitung der Entwicklung bis Mit CT sind Geometrie- und Materialprüfungen in einem Messgang möglich. zur Erstbemusterung laut Zeiss IMT einfach. Werkzeuge lassen sich noch während der Entwicklungsphase eines Werkstücks ändern, oder auch Guss- und Montageverfahren. Die Prozessanlaufzeiten sollen kürzer werden, die Entwicklungskosten sinken. Der Nutzen für den Messtechniker: Mit Metrotom 1500 und Calypso befindet er sich in seiner gewohnten Auswerteumgebung. Wo bisher manuell und subjektiv ausgewertet wurde, gibt es jetzt automatische und objektive Auswertemethoden. Der Metrotom 1500 kann, beispielsweise mit Hilfe von Holos, von jedem metrotomografierten Werkstück einen kompletten CAD-Datensatz erstellen. Dieser lässt sich in allen gängigen Formaten ausgeben und ermöglicht es, schnell und hoch genau Daten während der Erarbeitung des Designs zu erzeugen. Entscheidend ist, komplette Datensätze von komplexen Innenstrukturen erstellen zu können, die sich nicht digitalisieren oder herkömmlich messen lassen. Metrotom 1500 wird mit bewährten Verfahren unter Verwendung kalibrierter Normale eingemessen. Mit diesem Vorgehen gewährleistet Carl Zeiss die spezifizierte Genauigkeit der Messergebnisse ohne zusätzliche Referenzmessungen. So kommt ein wesentlicher Vorteil von Metrotom 1500 der Verzicht auf die Erstellung eines weiteren Messablaufs mit anderen Sensoren voll zum Tragen. Die Ergebnisse sind mit kalibrierten Normalen und standardisierten Methoden auf das Längennormal der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) rückgeführt. Die Verfahren zum Einmessen von Metrotom 1500 sind zum Patent angemeldet.

20 28. Februar 2008 Nr. 9 Technik: Qualitätssicherung Produktion 21 Digitale Handmessmittel Einziges IP65-Innenmessgerät mit TÜV-Zertifikat NEUSS (sm). Als bislang einziges digitales Dreipunkt-Innenmessgerät trägt Digimatic Holtest von Mitutoyo das TÜV-DotCom-Zeichen des TÜV Rheinland für geprüften Schutz gegen Staubeintritt und Strahlwasser entsprechend der Schutzart IP65. Das Dreipunkt-Innenmessgerät Digimatic Holtest von Mitutoyo will durch eine besonders hohe Resistenz gegen äußere Einflüsse überzeugen und wartet laut Hersteller mit einer Reihe weiterer Praxisvorteile auf. So sorge die Coolant-Proof-Technologie über die IP65-Schutzart hinaus für besondere Widerstandskraft gegen Öle und Chemikalien, zum Beispiel Kühlmittel. Äußerst alltagsgerecht sei die Möglichkeit, zwei Vorwahlwerte zu programmieren. Dadurch können die Werte zweier Einstellringe abgespeichert werden, wenn die Messköpfe des Geräts für unterschiedliche Messaufgaben gewechselt werden. Dies ist laut Mitutoyo ein entscheidender Zeit- und Funktionsgewinn für rationelle Arbeitsabläufe. Besonders praxisgerecht zeige sich die komplett neu gestaltete Bedieneinheit mit deutlich vergrößertem Display. Auf ihm erscheinen die Messwerte nun in einer bequem ablesbaren Ziffernhöhe von 7,5 Millimetern. Eine Function Lock -Einstellung als Sperre verhindert das unbeabsichtigte oder unberechtigte Bedienen der Tasten. Die an der Längsachse des Geräts orientierte, symmetrische Verteilung der Bedienelektronik sorge für eine spürbar ausgewogene Gewichtsverteilung des Digimatic Holtest. Das erleichtere ein verkantungsfreies und stabiles Messen in der Bohrungsachse. Hinzu kommt laut Mitutoyo ein neuer, besonders gefühlvoll und gleichmäßig agierender Ratschenmechanismus für ein selbstständiges Zentrieren in der Bohrung sowie eine Verbesserung der Wiederholpräzision. Die neuen, TÜV-zertifizierten digitalen Innenmessgeräte Digimatic Holtest von Mitutoyo sind als Sätze und Einzelgeräte für Messbereiche zwischen sechs und 300 Millimetern erhältlich. Bild: Mitutoyo Die neuen digitalen Innenmessgeräte Digimatic Holtest von Mitutoyo sind als Sätze und Einzelgeräte für Messbereiche zwischen 6 und 300mm erhältlich. Bild: Klostermann Häufig ist die Bauteilevermessung durch externe Messdienstleister eine interessante Alternative. Alles vermessen, was kommt REMSCHEID (sm). Die optische Vermessung von Bauteilen mit der neuen Comet V von Steinbichler bringt durch die neue Projektionstechnologie eine höhere Auflösung und Datendichte. Zudem kann dieses Kamerasystem wesentlich tiefer in Spalten und Bohrungen hineinmessen. Die verkürzte Aufnahmezeit bringt laut Volker Klostermann, Geschäftsführer des gleichnamigen Messdienstleisters, z. B. bei vibrationsanfälligen Messungen ausgezeichnete Ergebnisse. In der Summe erhalte der Anwender eine höhere Sicherheit für die Beurteilung der Einhaltung von vorgegebenen Toleranzen. Dies sei besonders für seine Kunden aus dem Automobilzulieferbereich interessant, da sie nun schneller, genauer und mit der größtmöglichen Punktedichte ihre CAD-Daten mit den gefertigten Produkten abgleichen können. Messdienstleister Klostermann hat 25 Jahre Erfahrung Klostermann verfügt als Vertriebspartner über eine Vielzahl von modernen Messmaschinen bekannter Hersteller wie ogp, Wenzel, Steinbichler oder X-Tek, auf denen taktile, optische, scannende und Röntgenmesstechnik zum Einsatz kommen. Elf unterschiedliche Messmaschinen decken alle Größenanforderungen ab und stehen für Messdienstleistungen in den klimatisierten Räumen zur Verfügung. Sie sind maximal 1,5 Jahre alt und auf höchste Genauigkeit getrimmt. Die umfangreichen Softwaremöglichkeiten im Haus gestatten es, Daten aus praktisch allen CAD-Systemen einzulesen. Die Messtechnikerfahrung aus mehr als 25 Jahren Tätigkeit stellt Klostermann in den Dienst seiner Kunden. Die Messtechnikabteilung erstellt Erstmusterprüfberichte nach VDA-Norm, macht Einzelteil- und Serienmessungen, statistische Auswertungen, Messungen gegen CAD-Daten, Begleitung von Serienanläufen, Digitalisierung von Freiformflächen, Auftragsprogrammierungen von Messaufgaben sowie die Gestellung von Messtechnikern bei Personalengpässen. Weitere Informationen sind auch unter zu erhalten. Mit freundlicher Unterstützung von: + WERKZEUGSCHLEIFER DES JAHRES 2008 präsentieren den Wettbewerb Werkzeugschleifer des Jahres am auf der Grindtec, Augsburg DAS FACHMAGAZIN FÜR DIE METALLBEARBEITUNG

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