Tourismus in Österreich 2011

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1 Tourismus in Österreich 2011 Ein Überblick in Zahlen

2 IMPRESSUM Herausgeber: Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend Stubenring Wien Österreich Sektion Tourismus und Historische Objekte Layout: Herbert Stadler, 1060 Wien Foto: Österreich Werbung / Diejun STATISTIK AUSTRIA/WKÖ/BMWFJ/ÖHT Das Produkt und die darin enthaltenen Daten sind urheberrechtlich geschützt. Die Vervielfältigung und Verbreitung der Daten sowie deren kommerzielle Nutzung ist ohne deren vorherige schriftliche Zustimmung nicht gestattet. Eine zulässige Weiterverwendung ist nur mit korrekter Quellenangabe gestattet.

3 Österreich Werbung Tourismus in Österreich 2011 Ein Überblick in Zahlen

4 Vorwort Österreich zählt im internationalen Vergleich zu den tourismusintensivsten Ländern. Dies belegt auch die Tourismusbilanz 2011: Mit 34,6 Millionen Gästen kamen so viele Gäste wie noch nie zuvor nach Österreich. Rekorde wurden sowohl bei den Inländer- (plus 2 Prozent auf 11,6 Millionen) als auch bei den Ausländerankünften (plus 4,6 Prozent auf 23 Millionen) verzeichnet. Auch bei den Nächtigungen liegen wir mit 126 Millionen im vergangenen Jahr wieder annähernd auf dem Vorkrisenniveau von Die Tourismuswirtschaft bleibt ein wirtschaftlicher Schlüsselfaktor und hat 2011 mit rund 7,4 Prozent erneut wesentlich zum österreichischen Bruttoinlandsprodukt beigetragen. Mit durchschnittlich unselbstständig Beschäftigten das sind 5,4 Prozent aller unselbstständig Beschäftigten in Österreich zählt der Tourismus zudem zu den wichtigsten Beschäftigungsmotoren. Erfreulich ist auch, dass im vergangenen Jahr Lehrlinge in der Branche ausgebildet wurden. Dennoch sind die Herausforderungen für den österreichischen Tourismus vielfältig. Mit der rasant fortschreitenden Globalisierung steigt der Wettbewerbsdruck auf die einzelnen Destinationen. Dazu kommt die demografische Entwicklung, ein verändertes Reiseverhalten sowie ein zunehmendes Umweltbewusstsein. All diese Faktoren machen ein koordiniertes Agieren und eine bessere Abstimmung der heimischen Tourismuspartner notwendig, wie es im Rahmen der neuen Tourismusstrategie forciert wird. Damit sichern wir die langfristige Wettbewerbsfähigkeit des Tourismusstandortes Österreich. In der vorliegenden Broschüre dokumentiert das Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend in Kooperation mit der Statistik Austria und der Wirtschaftskammer Österreich die Entwicklung des österreichischen Tourismus. Statistiken und Analysen wichtiger Kennziffern wie Ankünfte, Nächtigungen und Wertschöpfungsentwicklung sollen allen Verantwortlichen im österreichischen Tourismus eine zusätzliche Informationsquelle und Entscheidungshilfe bieten. Dr. Reinhold Mitterlehner Bundesminister für Wirtschaft, Familie und Jugend Tourismus in Österreich 2011

5 Vorwort Information ist heute für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft einer der zentralen Faktoren. In allen Bereichen setzen Prozesse der Planung, Entscheidung und Kontrolle die Verfügbarkeit der relevanten Informationen voraus. STATISTIK AUSTRIA ist in Österreich der führende Anbieter von Information. Die statistischen Produkte der STATISTIK AUSTRIA werden mit Verfahren erstellt, die den modernsten, in internationalen Normen abgesicherten Standards entsprechen; die von der STATISTIK AUSTRIA angebotenen Ergebnisse und Kenngrößen decken alle Bereiche des Wirtschafts- und Soziallebens ab. STATISTIK AUSTRIA zählt auch im Bereich des Tourismus zu den führenden Statistikanbietern. Die detaillierten, nachfrage- und angebotsspezifischen Ergebnisse der Tourismusstatistik sind Grundlage für alle wesentlichen Entscheidungen in Tourismuspolitik und Tourismuswirtschaft. Das gilt sowohl für die nationale als auch für die regionale Ebene, bis hin zu den Gemeinden. Ergebnisse der Tourismusstatistik sind darüber hinaus eine wichtige Basis für weiterführende Analysen. Die vorliegende Broschüre ist wie bereits in den Vorjahren das Ergebnis der Kooperation zwischen dem Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend, der Wirtschaftskammer Österreich und STATISTIK AUSTRIA. Der Band ist als Nachschlagewerk konzipiert und bietet alle grundlegenden und aktuellen statistischen Informationen über Bedeutung, Struktur und Entwicklung des Tourismus in Österreich. Die Broschüre gibt Aufschluss über die Gästeströme aus dem In- und Ausland, über die Struktur der Beherbergungsindustrie, über die makroökonomische Bedeutung des Tourismus im Hinblick auf Wertschöpfung und Beschäftigung. Dargestellt werden auch die Reisegewohnheiten der Österreicher im Wandel der Zeit. Schließlich wird, basierend auf international vergleichbaren Indikatoren, die Stellung des österreichischen Tourismus im internationalen Kontext veranschaulicht, sodass eine globale Einschätzung der Wettbewerbssituation mit anderen Destinationen ermöglicht wird. Mit der Auswahl der Inhalte und Art der Präsentation hoffen wir, den Bedürfnissen des Leserkreises dieser Broschüre bestmöglich zu entsprechen. Dr. Konrad Pesendorfer Fachstatistischer Generaldirektor der STATISTIK AUSTRIA Tourismus in Österreich 2011

6 Vorwort Die Unternehmen der Tourismus- und Freizeitwirtschaft haben im Vorjahr wieder Hervorragendes geleistet. In wirtschaftlich angespannten Zeiten, wo jeder Urlaubsentscheidungen genau überlegt und Destinationen kritisch vergleicht, hat unser Angebot noch mehr Zustimmung gefunden als bisher! Der Gast hat erkannt, dass er in Österreich am Meisten für sein Geld erhält am meisten Natur, am meisten Erholung, am meisten Tradition, am meisten persönliche Betreuung. Die labile Weltwirtschaftslage hat bei vielen Gästen auch zu einem neuen Werte-Bewusstsein geführt. Sie wollen keine Leistungspakete oder Tourismusprodukte, sondern die persönliche Auseinandersetzung mit der Natur und anderen Menschen. Sie wollen in Einklang mit sich selbst leben und der Weg dazu führt nur über das konstruktive Miteinander egal ob in kleiner oder größerer Gesellschaft. Die regionale Kultur, das regionale Denken und Wirtschaften, das Österreich immer schon ausgezeichnet hat, findet unter dem Begriff Nachhaltigkeit neue Anerkennung. Von unserer Natur, von unserer Geschichte und von unseren Süßspeisen schwärmt die ganze Welt. Dass wir auch im Bereich nachhaltiger Tourismus der führende Anbieter sind, wird vielen jetzt bewusst. Wir haben uns daher entschlossen, das, was wir so gut aus dem Bauch heraus all die Jahre praktiziert haben, auch in die Ausbildung künftiger Generationen einfließen zu lassen. Die jüngste Tourismusschule der Wirtschaftskammerorganisation in Bramberg am Wildkogel hat sich dieser Schwerpunktsetzung verschrieben. Der Tourismus sichert Arbeitsplätze im Land, in der Region, ja sogar im einzelnen Unternehmen, wie unsere genaueren Analysen in Zusammenarbeit mit unabhängigen Instituten ergeben haben. Wir haben unser Arbeitsplatzangebot in den vergangenen sechs Jahren um 25 % ausgebaut! Das war kein Auf- und Ab, sondern ein stetiges Wachstum. Auch innerhalb des Jahres dominiert die Stabilität die Beschäftigung in unseren Unternehmen. Der Stand an MitarbeiterInnen bleibt unabhängig von Zeiten geringerer Auslastung bemerkenswert konstant. Genauso wie uns Stammgäste die Treue halten, so halten wir unser Stammpersonal! Komm.Rat Hans Schenner Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft Tourismus in Österreich 2011

7 Inhalt Ankünfte und Übernachtungen 1 Entwicklung der Ankünfte und Übernachtungen Übernachtungen nach Herkunftsländern und Verteilung nach Bundesländern 2 Aufenthaltsdauer in- und ausländischer Gäste in Österreich 3 Nächtigungsverteilung nach Monaten 3 Ankünfte und Übernachtungen nach Bundes- und Herkunftsländern im Jahr Übernachtungen von in- und ausländischen Gästen seit Ankünfte und Übernachtungen von Gästen aus Zentral- und Osteuropa 7 Übernachtungen in den Winter- und Sommersaisonen seit Top-10-Tourismusgemeinden 9 Beherbergungsbetriebe und Betten 10 Betriebe, Betten und Auslastung in Wintersaison 2010/11 und Sommersaison 2011 nach Bundesländern und Unterkunftsarten 10 Entwicklung der Betten in Hotels und ähnlichen Betrieben seit Aufteilung der Betten nach Unterkunftsarten und Bundesländern 13 Tourismus als Arbeitsplatzmotor 14 Unselbstständig Beschäftigte im Beherbergungs- und Gaststättenwesen 14 Lehrlinge im Tourismus 15 Saisoniers in Winter und Sommer 15 Volkswirtschaftliche Bedeutung des Tourismus 16 Beitrag des Tourismus zum BIP und zur Beschäftigung 16 Struktur der getätigten Aufwendungen Touristischer Konsum nach Produkten 18 Pro-Kopf-Einnahmen der Bevölkerung 19 Tourismus in Österreich 2011

8 Inhalt Ausgewählte Indikatoren aus dem Förderungsbereich 20 Budgetmittel Tourismus in den Bundesrechnungsabschlüssen 20 Entwicklung des geförderten Investitionsvolumens bei der ÖHT 21 Verteilung der Förderbarwerte des Bundes auf Bundesländer 22 Tourismusförderungen bezogen auf Nächtigungen 23 Urlaubs- und Geschäftsreisen der österreichischen Bevölkerung 24 Urlaubsreisen der österreichischen Bevölkerung im Jahr 2011 nach Zielländern 24 Geschäftsreisen der österreichischen Bevölkerung im Jahr 2011 nach Zielländern 25 Haupturlaubsreisen der österreichischen Bevölkerung seit Tourismus im internationalen Vergleich 28 Weltweite Entwicklung 28 Europäische Entwicklung 29 Tourismus im europäischen Vergleich 30 Die Kaufkraft des österreichischen Euro im Urlaub Internationaler Reiseverkehr Einnahmen und Ausgaben 33 Zivilluftfahrt 34 Kommerzieller Luftverkehr auf österreichischen Flughäfen 34 Internet 35 Nutzung des Internets für Informationssuche und Kauf von touristischen Produkten 35 Wirtschaftskammer Österreich Branchenzahlen 36 Mitglieder der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft 37 Die beliebtesten Lehrberufe in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft 38 Unselbstständig Beschäftigte in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft 39 Stabile Arbeitsplätze auch in der Zwischensaison 41 Tourismus in Österreich 2011

9 Ankünfte und Übernachtungen Die Zahl der Gäste aus dem In- und Ausland sowie die Struktur der österreichischen Beherbergungsbetriebe bilden wichtige Grundlagen für Planung und Analyse der Entwicklung für diesen strategischen Bereich der österreichischen Wirtschaft. Im Kalenderjahr 2011 besuchten rund 34,6 Millionen Gäste unser Land und nächtigten über 126 Mio. mal in rund österreichischen Beherbergungsbetrieben. Entwicklung der Ankünfte ,6 in Mio , , Q: Statistik Austria Entwicklung der Übernachtungen , ,6 126,0 in Mio , Q: Statistik Austria Tourismus in Österreich

10 28 % von den rund 126 Mio. Nächtigungen im Kalenderjahr 2011 entfallen auf inländische Gäste und 72 % auf Gäste aus dem Ausland. 52 % der ausländischen Gäste kommen aus unserem benachbarten Deutschland. Bei Gästen aus den wichtigsten Herkunftsländern Deutschland und den Niederlanden waren Nächtigungsrückgänge festzustellen: Deutschland -1,6 % auf 47,4 Mio., Niederlande -1,9 % auf 8,9 Mio. Diese Nächtigungseinbußen konnten jedoch von Gästen anderer wichtiger Herkunftsmärkte kompensiert werden, so von Gästen aus der Schweiz (+12,6 %), aus Frankreich (+2,7 %) oder aus Belgien (+4,1 %). Überdurchschnittliche Zuwächse erreichten die Nächtigungen von Gästen aus Ländern des zentral- und osteuropäischen Raums (CEE): Russland (+25,6 %), Tschechische Republik (+5,4 %), Polen (+6,7 %) oder Ungarn (+5,8 %). Übernachtungen in Österreich nach Herkunftsländern im Jahr 2011 Schweiz und Liechtenstein 3 % Niederlande 7 % Vereinigtes Königreich 3 % Italien 2 % Belgien 2 % Frankreich (einschl. Monaco) 1 % Zentral- u. Osteuropa 8 % Sonstige 8 % Deutschland 38 % Übernachtungen insgesamt: 126,0 Mio. Österreich 28 % Q: Statistik Austria Verteilung der Übernachtungen nach Bundesländern im Jahr 2011 Vorarlberg 6% Oberösterreich 6 % Niederösterreich 5 % Burgenland 2 % Tirol 34 % Wien 9% Steiermark 9 % Kärnten 10 % Salzburg 19 % Übernachtungen insgesamt: 126,0 Mio. Q: Statistik Austria 2 Ankünfte und Übernachtungen

11 Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer nahm in den letzten 30 Jahren kontinuierlich ab, nämlich von 6,2 Nächten im Kalenderjahr 1980 auf nunmehr 3,6 Nächte (ausländische Gäste: 3,9 Nächte; inländische Gäste: 3 Nächte). Aufenthaltsdauer in- und ausländischer Gäste in Österreich 7 Ausländische Gäste 6 5 Inländische Gäste in Nächten Q: Statistik Austria Analysiert man die monatliche Verteilung der Übernachtungen während des Jahres 2011, so sind die Übernachtungsspitzen deutlich im Juli und August zu erkennen, während Mai und November die nächtigungsschwächsten Monate sind. Nächtigungsverteilung nach Monaten in den Kalenderjahren 1981 und Übernachtungen insgesamt 2011 in Mio Übernachtungen insgesamt Jänner Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember Q: Statistik Austria Tourismus in Österreich

12 Ankünfte und Übernachtungen nach Bundesländern und ausgewählten Herkunftsländern ANKÜNFTE Österreich Burgenland Kärnten NÖ INSGESAMT ÖSTERREICH Ausland insgesamt Deutschland Niederlande Schweiz und Liechtenstein Vereinigtes Königreich Italien Belgien Tschechische Republik Frankreich Ungarn Polen Russland Dänemark USA Rumänien Schweden Spanien Slowakei Japan China übriges Ausland ÜBERNACHTUNGEN Österreich Burgenland Kärnten NÖ INSGESAMT ÖSTERREICH AUSLAND gesamt Deutschland Niederlande Schweiz und Liechtenstein Vereinigtes Königreich Italien Belgien Tschechische Republik Frankreich Ungarn Polen Russland Dänemark USA Rumänien Schweden Spanien Slowakei Japan China übriges Ausland Ankünfte und Übernachtungen

13 in Österreich im Kalenderjahr 2011 (sortiert nach Übernachtungen) OÖ Salzburg Steiermark Tirol Vorarlberg Wien OÖ Salzburg Steiermark Tirol Vorarlberg Wien Q: Statistik Austria Tourismus in Österreich

14 Übernachtungen von in- und ausländischen Gästen seit 1980 Insgesamt Österreich Ausland Deutschland Niederlande Q: Statistik Austria Übernachtungsentwicklung in- und ausländischer Gäste seit 1980 (in Mio.) ,2 85,1 94,8 87,0 82,5 87,7 89,9 90, ,6 in Mio ,4 56,8 58,4 52,3 51,0 48,2 47, ,5 27,5 28,8 30,1 31,2 31,5 35,0 35, Inland Ausland Deutschland Q: Statistik Austria 6 Ankünfte und Übernachtungen

15 Entwicklung der Ankünfte und Übernachtungen von Gästen aus Zentral- und Osteuropa 1) ANKÜNFTE ÜBERNACHTUNGEN Insgesamt Zentral- und Osteuropa Insgesamt Zentral- und Osteuropa ) Bulgarien, Estland, übrige GUS, ehem. Jugoslawien, Kroatien, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, Russland, Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik, Ukraine, Ungarn. Q: Statistik Austria Entwicklung der Übernachtungen aus Zentral- und Osteuropa 1) (in Mio.) ,8 10 8,8 8,6 9, ,0 7 6,0 in Mio , ) Bulgarien, Estland, übrige GUS, ehem. Jugoslawien, Kroatien, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, Russland, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ukraine, Ungarn. Q: Statistik Austria Tourismus in Österreich

16 Saisonen In der Sommersaison 2011 wurden rund 64 Mio. Übernachtungen gezählt, was im Vergleich zur Vorjahressommersaison einer Zunahme von 2,4 % entspricht. Die Bedeutung der Wintersaison hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen, so waren die Übernachtungen in der Wintersaison 2005/06 zum ersten Mal höher als jene der Übernachtungen in der Sommersaison In der Wintersaison 2010/11 wurden 62 Mio. Nächtigungen verzeichnet, um Übernachtungen weniger als im Vergleich zur Vorjahreswintersaison. Übernachtungen in den Winter- und Sommersaisonen seit 1980 (in Mio.) WINTERSAISON SOMMERSAISON ,80 78, ,10 78, ,42 74, ,42 72, ,43 69, ,31 67, ,13 67, ,99 66, ,08 68, ,45 72, ,85 73, ,39 78, ,07 77, ,05 73, ,90 69, ,41 65,57 WINTERSAISON SOMMERSAISON ,50 61, ,81 60, ,54 61, ,12 61, ,42 59, ,27 59, ,30 60, ,83 61, ,10 59, ,19 59, ,94 58, ,38 60, ,30 62, ,90 61, ,70 62, ,06 64,01 Q: Statistik Austria Übernachtungsentwicklung in den Winter- und Sommersaisonen seit Sommersaison in Mio Wintersaison Q: Statistik Austria 8 Ankünfte und Übernachtungen

17 Top-10-Tourismusgemeinden Der Tourismus in Österreich ist sowohl zeitlich als auch räumlich stark konzentriert. Im Winterhalbjahr 2010/11 wurden 16,6 % aller Nächtigungen (ohne Landeshauptstädte) von nur zehn Tourismusgemeinden generiert; in der Sommersaison 2011 waren es 9,7 % der Übernachtungen. Mehr als 90 % der Übernachtungen in diesen Gemeinden entfallen auf ausländische Gäste, wobei der höchste Anteil von ausländischen Gästen in Mittelberg (99,6 % in der Wintersaison 2010/11; 99,2 % in der Sommersaison 2011) liegt. Im Kalenderjahr 2011 waren 14 % der Übernachtungen auf den Tourismus in den Landeshauptstädten (17,6 Mio.) zurückzuführen. Die Übernachtungsergebnisse der Top-10-Tourismusgemeinden (ohne Landeshauptstädte) WINTERSAISON 2010/11 Insgesamt Anteile von inländischen Gästenächtigungen in % Anteile von ausländischen Gästenächtigungen in % 1 Sölden ,0 96,0 2 Saalbach-Hinterglemm ,4 81,6 3 Ischgl ,0 95,0 4 Sankt Anton am Arlberg ,5 91,5 5 Obertauern ,5 71,5 6 Mayrhofen ,8 96,2 7 Lech ,1 84,9 8 Neustift im Stubaital ,9 98,1 9 Mittelberg ,4 99,6 10 Zell am See ,2 87,8 SOMMERSAISON 2011 Insgesamt Anteile von inländischen Gästenächtigungen in % Anteile von ausländischen Gästenächtigungen in % 1 Mittelberg ,8 99,2 2 Sankt Kanzian am Klopeiner See ,1 34,9 3 Zell am See ,4 86,6 4 Villach ,4 63,6 5 Eben am Achensee ,9 92,1 6 Mayrhofen ,4 88,6 7 Saalbach-Hinterglemm ,6 83,4 8 Seefeld in Tirol ,8 96,2 9 Bad Gastein ,2 64,8 10 Hermagor-Pressegger See ,4 78,6 Q: Statistik Austria Die Übernachtungsergebnisse in den Landeshauptstädten im Kalenderjahr 2011 Insgesamt Inländer Ausländer Eisenstadt Klagenfurt St. Pölten Linz Salzburg Graz Innsbruck Bregenz Wien Österreich insgesamt Q: Statistik Austria Tourismus in Österreich

18 Beherbergungsbetriebe, Betten und Auslastung in Winter und Sommer WINTERSAISON 2010/11 Betriebe Österreich Burgenland Kärnten NÖ 5/4-Stern Hotels Stern Hotels /1-Stern Hotels gewerbl. Ferienwohnungen Privatquartiere 1) Sonstige 2) Insgesamt 3) Betten 5/4-Stern Hotels Stern Hotels /1-Stern Hotels gewerbl. Ferienwohnungen Privatquartiere 1) Sonstige 2) Insgesamt 3) Auslastung 5/4-Stern Hotels 49,1 39,6 37,9 33,9 3-Stern Hotels 34,9 16,5 18,8 16,9 2/1-Stern Hotels 27,2 11,7 12,4 11,8 gewerbl. Ferienwohnungen 34,2 2,5 22,7 7,8 Privatquartiere 1) 23,1 4,6 11,6 10,2 Sonstige 2) 31,6 39,4 23,9 31,9 Insgesamt 3) 33,9 21,9 21,4 21,5 SOMMERSAISON 2011 Betriebe Österreich Burgenland Kärnten NÖ 5/4-Stern Hotels Stern Hotels /1-Stern Hotels gewerbl. Ferienwohnungen Privatquartiere 1) Sonstige 2) Insgesamt 3) Betten 5/4-Stern Hotels Stern Hotels /1-Stern Hotels gewerbl. Ferienwohnungen Privatquartiere 1) Sonstige 2) Insgesamt 3) Auslastung 5/4-Stern Hotels 52,0 51,5 55,4 47,1 3-Stern Hotels 36,3 41,0 32,8 30,4 2/1-Stern Hotels 23,5 31,4 23,4 18,7 gewerbl. Ferienwohnungen 21,3 27,2 27,4 13,5 Privatquartiere 1) 16,2 27,7 16,9 20,4 Sonstige 2) 29,8 45,8 27,6 34,2 Insgesamt 3) 31,0 39,8 29,8 31,5 1) Privatquartiere auf und nicht auf Bauernhof, Ferienwohnungen auf und nicht auf Bauernhof. 2) Kurheime der SV bzw. privat, Kinder- u. Jugenderholungsheime, 10 Beherbergungsbetriebe und Betten

19 OÖ Salzburg Steiermark Tirol Vorarlberg Wien ,5 50,6 44,7 57,7 51,8 50,8 21,4 39,8 26,1 45,7 42,8 48,7 14,8 33,4 19,0 35,8 31,4 40,0 14,7 35,5 25,8 41,5 34,0 9,7 10,1 25,5 15,5 28,7 25,1 10,1 33,2 42,1 25,3 24,4 22,1 46,2 22,6 37,3 26,5 40,0 34,8 48,7 OÖ Salzburg Steiermark Tirol Vorarlberg Wien ,5 50,7 51,2 51,0 44,7 62,5 36,1 33,2 30,9 36,6 35,4 63,5 23,3 21,9 18,3 22,1 24,1 50,2 23,6 19,3 18,8 19,8 21,5 46,0 20,9 14,3 17,6 14,9 16,5 24,0 39,5 26,9 28,1 20,5 22,4 68,6 32,6 28,3 29,2 28,0 26,7 61,7 Jugendherbergen, bewirtschaftete Schutzhütten. 3) ohne Camping Q: Statistik Austria Tourismus in Österreich

20 Betriebe und Betten In Österreich stehen in rund Betrieben knapp 1,1 Mio. Betten zur Verfügung. Betten in Hotels der gehobenen Kategorien werden seit vielen Jahren bevorzugt genutzt. 65,3 % der Nächtigungen (82,3 Mio. Übernachtungen) fanden in rund Hotelbetten (54,4 % Anteil am Gesamtbettenangebot) statt. Die Betten in Privatquartieren und privaten Ferienwohnungen (28,6 % Anteil am Gesamtbettenangebot) wurden weniger oft genutzt (20,7 Mio. Übernachtungen). Insgesamt ging die Bettenauslastung in der Wintersaison 2010/2011 im Vergleich zur Vorjahressaison mit 33,9 % leicht zurück (-0,3 Prozentpunkte), wobei in allen Beherbergungskategorien rückläufige Auslastungszahlen beobachtet wurden. Wie zu erwarten erreichten im Winter 2010/11 die 5/4-Stern-Betriebe (49,1 %) die deutlich höchste Auslastung, gefolgt von den 3-Stern-Betrieben (34,9 %) und den gewerblichen Ferienwohnungen/-häusern (34,2 %). Private Beherbergungsbetriebe wiesen die geringsten Auslastungszahlen auf (Privatquartiere: 18,3 %; private Ferienwohnungen/-häuser: 25,8 %). Am häufigsten wurden die Tourismusbetten in Wien genutzt (insgesamt: 48,7 %), gefolgt von Tirol (40 %) und Salzburg (37,3 %). In der Sommersaison 2011 nahm die Bettenauslastung mit insgesamt 31 % im Vergleich zur Vorjahressaison um 0,7 Prozentpunkte zu, womit die höchste Bettenauslastung seit zehn Jahren verzeichnet wurde. Es wurden in allen Kategorien abgesehen von den 5/4-Stern-Hotels (-0,1 Prozentpunkte) zunehmende Bettenauslastungen beobachtet. Alle Unterkunftsarten mit Ausnahme der 5/4-Stern-Hotels und 3-Stern-Hotels erfreuen sich im Winter einer höheren Auslastung als im Sommer. Entwicklung der Betten in Hotels und ähnlichen Betrieben seit Hotels gesamt 600 in Tausend /1-Stern 3-Stern 5/4-Stern Q: Statistik Austria 12 Beherbergungsbetriebe und Betten

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Beilage 3. F-G1 Blatt 1/2 04/2016. Dorfgastein. St. Johann im Pongau. Letzter Einsendetag: 15. des folgenden Monats! Beilage 3 Bundesanstalt Statistik Österreich Direktion Raumwirtschaft, Tourismus Guglgasse 13, 1110 Wien Tel. +43(1) 711 28-7736, 7740, Fax. +43(1) 711 28-8002 http://www.statistik.at DVR 0000043 e-mail.

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Beilage 3. F-G1 Blatt 1/2 06/2016. St. Johann im Pongau. Dorfgastein. Letzter Einsendetag: 15. des folgenden Monats!

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