Sauerstoff (O) Ordnungszahl: 8 Relative Atommasse: 15,9994 Englischer Name: Französischer Name:

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Sauerstoff (O) Ordnungszahl: 8 Relative Atommasse: 15,9994 Englischer Name: Französischer Name:"

Transkript

1 Sauerstoff (O) Sauerstoff (O) Ordnungszahl: 8 Relative Atommasse: 15,9994 Englischer Name: oxygen Französischer Name: oxygène Dichte: 1,42895 g/l Schmelzpunkt: -218,80 C Siedepunkt: -182,962 C Größe des Flüssigkeitsbereiches: 35,838 C Härte (Mohs): - Elektronegativität (Allred/Rochow): 3,5 Normalpotential E : - Gitterenergie: 0,07 ev/atom Oxidationszahlen: -2, -1 Elektronenkonfiguration: [He]2s 2 2p 4 Namensherkunft: oxygenium (Säurebildner) Entdecker: Priestley, Scheele (England, Schweden) Jahr der Entdeckung: 1774 Elastizitätsmodul: - Schmelzenthalpie: 27,75 kj/kg Siedeenthalpie: 426,25 kj/kg Thermische Leitfähigkeit: 0,02598 W/mK Elektrische Leitfähigkeit: - Häufigkeit in der Erdkruste: 47,2 % Anzahl natürlicher Isotope: 3 Anzahl stabiler Isotope: 3 Anzahl instabiler Isotope: 9 Natürliche Häufigkeit: O-16 99,762 % O-17 0,038 % O-18 0,200 %

2 Sauerstoff in Glasampulle; 30 ml; 99,999 % Flüssiger Sauerstoff bei -183 C; 100 g; 99,99 %

3 Flüssiger Sauerstoff bei -183 C; 500 g; 99,99 % Sauerstoffspektralröhre; 99,999 %

4 Flüssiger Sauerstoff und Wasserstoff sind der Treibstoff von Raumsphären. Bei Verwendung von flüssigem Stickstoff als Kühlmittel ist zu bedenken, dass sich dieser mit der Zeit an flüssigem Sauerstoff anreichert, und dieser ist wiederum ein äußerst aggressives Oxidationsmittel, welches binnen Sekundenbruchteilen organische Stoffe explosiv oxidieren kann. Technisch wird Sauerstoff, wie auch Stickstoff und die schweren Edelgase, durch fraktionierte Destillation von flüssiger Luft gewonnen. Beim LD-Verfahren (benannt nach den Voest-Standorten Linz und Donawitz) wird in die Schmelze aus Roheisen, die einen hohen Anteil nichtmetallischer Verunreinigungen wie Kohlenstoff, Silicium und Phosphor enthält, Sauerstoff eingeblasen. Dadurch werden die nichtmetallischen Verunreinigungen oxidiert, da Sie eine höhere Affinität zu Sauerstoff als Eisen haben. Die Nichtmetalloxide können dann als Schlacke abgegossen werden. Da in den letzten Jahren immer öfter über die Ozonschicht bzw. das Ozonproblem in urbanen Gebieten diskutiert wurde, soll hier kurz auf die beiden, grundsätzlich völlig unabhängigen, Probleme eingegangen werden. Ozon entsteht aus Sauerstoffmolekülen, wenn auf diese Energie einwirkt, wie z.b. in Form von elektromagnetischer Strahlung bzw. durch elektrische Entladungen. Durch die Energie wird das Sauerstoffmolekül aufgespalten und es entsteht atomarer Sauerstoff, welcher sich binnen Sekundenbruchteilen mit einem anderen Sauerstoffmolekül zu Ozon, O3, verbindet. Im Labor wurde bereits vor vielen Jahren festgestellt, dass Gase wie etwa monoatomarer Sauerstoff und Wasserstoff bei geringem Druck stabil sind, da hier die mittlere freie Weglänge der Teilchen sehr groß ist und es somit nicht zu Kollisionen kommt, bei denen sich das Radikal mit einem Molekül verbinden kann. Ozon bildet sich bei Gewittern durch Blitze, vor allem aber durch hochenergetische ultraviolette Strahlung der Sonne in der Stratosphäre, die sich in einer Höhe von 15 bis 50 km befindet. Das gebildete Ozon absorbiert die für höhere Lebewesen schädliche UV-Strahlung und ermöglicht so dem Menschen das Leben auf der Erde. Durch die exzessive Verwendung von FCKW (Fluorchlorkohlenwasserstoffe) in der Vergangenheit wurden große Mengen halogenierter Kohlenwasserstoffe in die Stratosphäre eingebracht, welche wie auch Sauerstoff durch die dort auftretenden hochenergetischen Strahlen aufgespalten werden. Doch verbinden sich die gebildeten Radikale wie atomares Chlor und Fluor nicht mit gleichen Radikalen zu

5 neutralen Molekülen, sondern reagieren mit Ozon zu Halogenoxiden. Aus diesen Oxiden wird das Halogen bald wieder freigesetzt und es kann erneut Ozonmoleküle zerstören, wodurch ein Chloratom bis zu Ozonmoleküle zerstören kann. Durch diese Reaktion wurden in der Vergangenheit große Teile der Ozonschicht vor allem über der Arktis und der Antarktis zerstört. Nun soll auf die Wirkung von Ozon in der Troposphäre, in der auch der Mensch lebt, eingegangen werden. Durch den Verkehr werden große Mengen an Stickoxiden emittiert, die dann, vor allem im Sommer, durch das Sonnenlicht in ein Sauerstoffärmeres Stickstoffoxid und in ein Sauerstoffradikal gespalten werden. Dieses Radikal verbindet sich mit einem Sauerstoffmolekül zu Ozon, welches ein starkes Atemgift ist und die Schleimhäute stark reizt. Da Ozon auch auf Bakterien einwirkt, eignet es sich als umweltfreundliches Desinfektionsmittel in Schwimmbädern. Aus der obigen Darstellung lässt sich leicht erkennen, dass Ozon einerseits für den Menschen lebensnotwendig und auf der anderen Seite lebensbedrohlich ist. Neben Sauerstoff für die Ozonbildung spielt die kosmische Strahlung eine wichtige Rolle in der Atmosphäre. Die kosmische Strahlung wurde bereits am Anfang des 20. Jahrhunderts entdeckt, weil bei Messungen die Strahlenbelastung mit der Höhe über dem Erdboden zunahm. Die hochenergetische Strahlung besteht aus Protonen, Elektronen, Alphateilchen und ionisierten Atomen. Pro Sekunde strahlen etwa Teilchen pro Quadratmeter auf die Atmosphäre ein. Nur ein extrem kleiner Teil davon erreichen den Erdboden, da die hochenergetischen Teilchen mit dem Sauerstoff und Stickstoff der Atmosphäre wechselwirken. Quelle für die beschleunigten Teilchen sind die Sonne sowie Supernovaexplosionen. Durch die hochenergetischen Teilchen kommt es zu einer Kernreaktion, zur so genannten Spallation. Da die hochenergetischen Teilchen von der Erdatmosphäre abgehalten werden die Erdoberfläche zu erreichen, kommt es in fester Materie nur im Weltraum zu Spallationsreaktionen, bei denen häufig radioaktive Isotope gebildet werden. Dadurch kann das Alter von Meteoriten abgeschätzt werden. Da die Höhenstrahlung auf dem Erdboden nicht ankommt, kann die Strahlung nur durch die Sekundärstrahlung, die durch Teilchen-Teilchen Wechselwirkung entstehen, nachgewiesen werden. Das bekannteste Naturphänomen bedingt durch die Höhenstrahlung ist das Polarlicht, es entsteht weil über den Polen die Teilchen durch das Magnetfeld der Erde nicht abgelenkt werden

6 Polarlicht über der Amundsen-Scott Südpol Station Foto: C. Danals Durch amerikanische Kernwaffentests der Operation Starfish Prime im Jahr 1962 wurde durch den elektromagnetischen Puls, der von der Explosion ausging, erstmals ein künstliches Polarlicht erzeugt. Durch den elektromagnetischen Impuls wurden noch in Hawaii zahlreiche Elektrogeräte außer Funktion gesetzt. Bei den ersten Versuchen, eine Atombombe in großer Höhe zu zünden, explodierten die Trägerraketen bereits in 10 km Höhe oder darunter, wodurch das Johnston-Atoll sowie die Nachbarinsel Sand Island noch heute mit Plutonium verseucht sind. Das Johnston-Atoll war in der Vergangenheit Sitz einer Fabrik für die Vernichtung von Kampfgasen sowie Lagerort für radioaktive Abfälle, heute wird versucht die Schäden an der Natur wieder zu beheben. Bei Versuchen am CERN werden Teilchen, welche auch in der Höhenstrahlung enthalten sind, erzeugt. Bei einem internationalen Versuch werden am CERN in der Schweiz Neutrinos erzeugt die anschließend in 700 km Entfernung am Laboratori Nazionali del Gran Sasso in Italien analysiert werden. Die Neutrinos bewegen sich praktisch ungehindert durch die 700 km Gestein von Norditalien. Darüber hinaus gibt es erste Anzeichen, dass sich die Neutrinos mit Überlichtgeschwindigkeit bewegen, die Ergebnisse müssen jedoch noch bestätigt werden

Messung radioaktiver Strahlung

Messung radioaktiver Strahlung α β γ Messung radioaktiver Strahlung Radioaktive Strahlung misst man mit dem Geiger-Müller- Zählrohr, kurz: Geigerzähler. Nulleffekt: Schwache radioaktive Strahlung, der wir ständig ausgesetzt sind. Nulleffekt

Mehr

Erläutere den CO 2 -Nachweis. Definiere den Begriff exotherme Reaktion und zeichne ein passendes Energiediagramm. Grundwissenskatalog Chemie 8 NTG

Erläutere den CO 2 -Nachweis. Definiere den Begriff exotherme Reaktion und zeichne ein passendes Energiediagramm. Grundwissenskatalog Chemie 8 NTG Erläutere den CO 2 -Nachweis. Wird das Gas in Kalkwasser (Ca(OH) 2 ) eingeleitet bildet sich ein schwerlöslicher Niederschlag von Calciumcarbonat (CaCO 3 ). Abgabe von innerer Energie (Wärme, Knall,...)

Mehr

Ammoniaksynthese nach Haber-Bosch

Ammoniaksynthese nach Haber-Bosch Sarah Kiefer, Thomas Richter Ammoniaksynthese nach Haber-Bosch 1. Allgemeine Einführung 2. Chemisches Grundprinzip 3. Industrielle Umsetzung 4. Anwendung und Auswirkungen 1. Allgemeine Einführung Steckbrief:

Mehr

Kapitel 4: Chemische. Woher stammen die chemischen Symbole?

Kapitel 4: Chemische. Woher stammen die chemischen Symbole? Kapitel 4: Chemische Symbole Woher stammen die chemischen Symbole? Das sind die Anfangsbuchstaben (manchmal auch die ersten beiden Anfangsbuchstaben) der lateinischen oder griechischen Namen der Elemente.

Mehr

Fortsetzung der Erkundungen im Periodensystem

Fortsetzung der Erkundungen im Periodensystem Fortsetzung der Erkundungen im Periodensystem Wiederholung Für die chemischen Eigenschaften der Elemente sind die Elektronen der äußersten Schale verantwortlich Valenzorbitale Valenz- oder Außenelektronen

Mehr

Photochemische Wasserdesinfektion und -reinigung. Ein Vortrag von Janina Mamok und Olga Olfert

Photochemische Wasserdesinfektion und -reinigung. Ein Vortrag von Janina Mamok und Olga Olfert Photochemische Wasserdesinfektion und -reinigung Ein Vortrag von Janina Mamok und Olga Olfert Geschichtliches Reinigung von Wasser Desinfektion von Wasser -DNS - Replikation von DNS - Verhinderung der

Mehr

Reaktionsgleichungen und was dahinter steckt

Reaktionsgleichungen und was dahinter steckt Reaktionsgleichungen und was dahinter steckt Prinzipien Bestehende Formeln dürfen nicht verändert werden. Bei Redoxreaktionen kann H, OH oder H 2 O ergänzt werden. Links und rechts vom Reaktionspfeil muss

Mehr

Einheiten und Einheitenrechnungen

Einheiten und Einheitenrechnungen Chemie für Studierende der Human- und Zahnmedizin WS 2013/14 Übungsblatt 1: allgemeine Chemie, einfache Berechnungen, Periodensystem, Orbitalbesetzung, Metalle und Salze Einheiten und Einheitenrechnungen

Mehr

Grundwissen Chemie 8. Jahrgangsstufe G8

Grundwissen Chemie 8. Jahrgangsstufe G8 Grundwissen Chemie 8. Jahrgangsstufe G8 1. Stoffeigenschaften und Teilchenmodell - Teilchenmodell: Alle Stoffe bestehen aus kleinsten Teilchen, am einfachsten aus Kugeln (Kugelteilchenmodell). Die Teilchen

Mehr

Schulcurriculum des Faches Chemie. für die Klassenstufen 8 10

Schulcurriculum des Faches Chemie. für die Klassenstufen 8 10 Schulcurriculum des Faches Chemie für die Klassenstufen 8 10 Chemie - Klasse 8 Was ist Chemie? Richtig experimentieren und Entsorgen Naturwissenschaftliche Arbeitsweise Rotkraut oder Blaukraut? Richtig

Mehr

2. Chemische Bindungen 2.1

2. Chemische Bindungen 2.1 2. Chemische Bindungen 2.1 Chemische Bindungen Deutung von Mischungsversuchen Benzin und Wasser mischen sich nicht. Benzin ist somit eine hydrophobe Flüssigkeit. Auch die Siedepunkte der beiden Substanzen

Mehr

Atome - Chemische Symbole

Atome - Chemische Symbole Atome - Chemische Symbole Um zu erklären, dass die Grundstoffe nicht weiter zerlegbar sind, nahm der englische Wissenschaftler John Dalton um 1800 an, dass die chemischen Elemente aus unteilbaren Teilchen

Mehr

-1- Da wären die Elemente: Nr. 13 Aluminium, Al Nr. 47 Silber, Ag (lat. Argentum) Nr. 79 Gold, Au (lat. Aurum) -2-

-1- Da wären die Elemente: Nr. 13 Aluminium, Al Nr. 47 Silber, Ag (lat. Argentum) Nr. 79 Gold, Au (lat. Aurum) -2- -1- Da wären die Elemente: Nr. 13 Aluminium, Al Nr. 47 Silber, Ag (lat. Argentum) Nr. 79 Gold, Au (lat. Aurum) Actinium, Ac kommt in der Natur nur in Spuren vor. Americium, Am gehört zu den Actiniden und

Mehr

Element. Verbindung. Reinstoff. Gemisch

Element. Verbindung. Reinstoff. Gemisch Element Reinstoff, der chemisch nicht mehr zersetzt werden kann dessen Teilchen (Atome oder Moleküle) aus einer einzigen Atomart (gleiche Ordnungszahl) besteht Verbindung = Reinstoff, der sich in Elemente

Mehr

Element. Verbindung. Reinstoff. homogenes Gemisch

Element. Verbindung. Reinstoff. homogenes Gemisch Element Reinstoff, der chemisch nicht mehr zersetzt werden kann und dessen Teilchen(Atome oder Moleküle) aus einer einzigen Atomart (d.h. Teilchen mit gleicher Ordnungszahl) besteht. Verbindung Reinstoff,

Mehr

Die Avogadro-Konstante N A

Die Avogadro-Konstante N A Die Avogadro-Konstante N A Das Ziel der folgenden Seiten ist es, festzustellen, wie viele Atome pro cm³ oder pro g in einem Stoff enthalten sind. Chemische Reaktionen zwischen Gasen (z.b. 2H 2 + O 2 2

Mehr

ANALYSEN GUTACHTEN BERATUNGEN. aktuelle Kurzinformationen zu

ANALYSEN GUTACHTEN BERATUNGEN. aktuelle Kurzinformationen zu ANALYSEN GUTACHTEN BERATUNGEN aktuelle Kurzinformationen zu Radioaktivität Stand Mai 2011 Institut Kirchhoff Berlin GmbH Radioaktivität Radioaktivität (von lat. radius, Strahl ; Strahlungsaktivität), radioaktiver

Mehr

Curriculum Fach: Chemie Klasse: 8 Hölderlin-Gymnasium Nürtingen. Chemie

Curriculum Fach: Chemie Klasse: 8 Hölderlin-Gymnasium Nürtingen. Chemie Klassenstufe 8 BS (nach S. 196/197) Curriculum Fach: Chemie Klasse: 8 Chemie Kerncurriculum Inhalte Zeit Kompetenzen: die Schülerinnen und Schüler können Stoffe und ihre Eigenschaften Bemerkungen Wichtige

Mehr

Radioaktivität II. Gamma Absorption. (Lehrer AB) Abstract:

Radioaktivität II. Gamma Absorption. (Lehrer AB) Abstract: Radioaktivität II Gamma Absorption (Lehrer AB) Abstract: Den SchülerInnen soll der Umgang mit radioaktiven Stoffen nähergebracht werden. Im Rahmen dieses Versuches nehmen die SchülerInnen Messwerte eines

Mehr

Atome so klein und doch so wichtig

Atome so klein und doch so wichtig Atome so klein und doch so wichtig Unterrichtsfach Themenbereich/e Schulstufe (Klasse) Fachliche Vorkenntnisse Fachliche Kompetenzen Sprachliche Kompetenzen Chemie Atombau und Periodensystem 8 (4. Klasse)

Mehr

Chemische Verbrennung

Chemische Verbrennung Christopher Rank Sommerakademie Salem 2008 Gliederung Die chemische Definition Voraussetzungen sgeschwindigkeit Exotherme Reaktion Reaktionsenthalpie Heizwert Redoxreaktionen Bohrsches Atommodell s Elektrochemie:

Mehr

CHEMIE 7. Klasse - (Kernstoff) ORG. Bausteine der Stoffe: Aufbau der Atome Aufbau der Elektronenhülle Atommodelle: Dalton, Bohr Orbitalmodell

CHEMIE 7. Klasse - (Kernstoff) ORG. Bausteine der Stoffe: Aufbau der Atome Aufbau der Elektronenhülle Atommodelle: Dalton, Bohr Orbitalmodell 7. Klasse - (Kernstoff) ORG Bausteine der Stoffe: Aufbau der Atome Aufbau der Elektronenhülle Atommodelle: Dalton, Bohr Orbitalmodell Ordnung der Elemente: Aufstellung des Periodensystems Eigenschaften

Mehr

Klimasystem. Das Klima der Erde und wie es entsteht: Definition Klima

Klimasystem. Das Klima der Erde und wie es entsteht: Definition Klima Das Klima der Erde und wie es entsteht: Definition Klima Unter dem Begriff Klima verstehen wir die Gesamtheit der typischen Witterungsabläufe an einem bestimmten Ort oder in einer bestimmten Region über

Mehr

Chemische Bindung. Chemische Bindung

Chemische Bindung. Chemische Bindung Chemische Bindung Atome verbinden sich zu Molekülen oder Gittern, um eine Edelgaskonfiguration zu erreichen. Es gibt drei verschiedene Arten der chemischen Bindung: Atombindung Chemische Bindung Gesetz

Mehr

Die chemische Reaktion

Die chemische Reaktion Die chemische Reaktion 1. Versuch In eine mit Sauerstoff gefüllte Flasche halten wir ein Stück brennenden Schwefel. Beobachtung : Der gelbe Schwefel verbrennt mit blauer Flamme. Dabei wird Wärme frei und

Mehr

Praktikum II NR: Natürliche Radioativität

Praktikum II NR: Natürliche Radioativität Praktikum II NR: Natürliche Radioativität Betreuer: Dr. Torsten Hehl Hanno Rein praktikum2@hanno-rein.de Florian Jessen florian.jessen@student.uni-tuebingen.de 06. April 2004 Made with L A TEX and Gnuplot

Mehr

Die Einheit der Atommasse m ist u. Das ist der 12. Teil der Masse eines Kohlenstoffatoms. 1 u = 1,6608 * 10-27 kg m(h) = 1 u

Die Einheit der Atommasse m ist u. Das ist der 12. Teil der Masse eines Kohlenstoffatoms. 1 u = 1,6608 * 10-27 kg m(h) = 1 u Analytische Chemie Stöchiometrie Absolute Atommasse Die Einheit der Atommasse m ist u. Das ist der 12. Teil der Masse eines Kohlenstoffatoms. 1 u = 1,6608 * 10-27 kg m() = 1 u Stoffmenge n Die Stoffmenge

Mehr

Warum ist radioaktive Strahlung gefährlich? Wie wirkt radioaktive Strahlung?

Warum ist radioaktive Strahlung gefährlich? Wie wirkt radioaktive Strahlung? Warum ist radioaktive Strahlung gefährlich? Wie wirkt radioaktive Strahlung? Mozart-Schönborn-Gymnasium Würzburg März 2010 (Mai 2007) 1 Wie wird radioaktive Strahlung absorbiert? 2 Biologische Wirkung

Mehr

Lösungen (ohne Aufgabenstellungen)

Lösungen (ohne Aufgabenstellungen) Lösungen (ohne Aufgabenstellungen) Aufgaben A 1 Einerseits reflektieren die Eiswolken die von der Erde abgehende Infrarotstrahlung; dadurch erhöht sich der Treibhauseffekt. Andererseits reflektieren die

Mehr

Grundwissen 8. Klasse Chemie

Grundwissen 8. Klasse Chemie Grundwissen 8. Klasse Chemie 1. Gefahrstoffkennzeichnung 2. Wie werden naturwissenschaftliche Erkenntnisse gewonnen? 1. Beobachtung von Umwelterscheinungen => Problem => Hypothese (Vermutung) zur Problemlösung

Mehr

www.wasistwas.de BAND 4 SEHEN HÖREN MITMACHEN Chemie

www.wasistwas.de BAND 4 SEHEN HÖREN MITMACHEN Chemie www.wasistwas.de BAND 4 Chemie SEHEN HÖREN MITMACHEN Vom Feuer zur chemischen Industrie Was sind chemische Vorgänge? 4 Was ist eine chemische Reaktion? 6 Was nützt uns die Chemie? 6 Seit wann nutzen Menschen

Mehr

Elementarteilchen in der Materie

Elementarteilchen in der Materie Physik Grundlagenforschung - Elementarteilchen Unterlagen für den Physikunterricht (Herausgegeben von RAOnline) Teilchenbeschleuniger LHC im Kernforschungszentrum CERN Das CERN (die Europäische Organisation

Mehr

3.4. Leitungsmechanismen

3.4. Leitungsmechanismen a) Metalle 3.4. Leitungsmechanismen - Metall besteht aus positiv geladenen Metallionen und frei beweglichen Leitungselektronen (freie Elektronengas), Bsp.: Cu 2+ + 2e - - elektrische Leitung durch freie

Mehr

Die Nebenquantenzahl oder Bahndrehimpulsquantenzahl l kann ganzzahlige Werte von 0 bis n - 1 annehmen. Jede Hauptschale unterteilt sich demnach in n

Die Nebenquantenzahl oder Bahndrehimpulsquantenzahl l kann ganzzahlige Werte von 0 bis n - 1 annehmen. Jede Hauptschale unterteilt sich demnach in n 1 1. Was sind Orbitale? Wie sehen die verschiedenen Orbital-Typen aus? Bereiche mit einer bestimmten Aufenthaltswahrscheinlichkeit eines Elektrons werden als Orbitale bezeichnet. Orbitale sind keine messbaren

Mehr

11. Klasse Heft 1. Maximilian Ernestus September/Oktober 2007. Chemie 11. Klasse Heft 1 1

11. Klasse Heft 1. Maximilian Ernestus September/Oktober 2007. Chemie 11. Klasse Heft 1 1 1 GRUNDLAGEN 11. Klasse Heft 1 Maximilian Ernestus September/Oktober 2007 Chemie 11. Klasse Heft 1 1 1. Chemische Elemente Elemente haben allgemein folgende Eigenschaften: sie sind nicht weiter zerlegbar

Mehr

Effiziente Klärschlammentwässerung und Phosphorrückgewinnung mittels HTC

Effiziente Klärschlammentwässerung und Phosphorrückgewinnung mittels HTC Effiziente Klärschlammentwässerung und Phosphorrückgewinnung mittels HTC 5. VDI-Fachkonferenz Klärschlammbehandlung Straubing September 2014 Vertrauliche Information / AVA-CO2 1 DIE AVA GRUPPE AVA-CO2

Mehr

Protokoll. Versuch Nr. XVI: Messen mit ionisierender Strahlung. Gruppe 18:

Protokoll. Versuch Nr. XVI: Messen mit ionisierender Strahlung. Gruppe 18: Protokoll Versuch Nr. XVI: Messen mit ionisierender Strahlung Gruppe 18: Tuncer Canbek 108096245659 Sahin Hatap 108097213237 Ilhami Karatas 108096208063 Valentin Tsiguelnic 108097217641 Versuchsdatum:

Mehr

ALLGEMEINE und ANORGANISCHE CHEMIE

ALLGEMEINE und ANORGANISCHE CHEMIE ALLGEMEINE und ANORGANISCHE CHEMIE (770.100; 2 Std) Arbeitsunterlagen (Folien) unter 1. Einheit http://www.chemie.boku.ac.at/4711.html Atome, Elemente, Isotope Einführung Was ist Chemie Die verschiedenen

Mehr

Der radioaktive Zerfall ist ein zufälliger und nicht deterministischer Prozess. Im Mittel gehorcht er folgendem Gesetz:

Der radioaktive Zerfall ist ein zufälliger und nicht deterministischer Prozess. Im Mittel gehorcht er folgendem Gesetz: Radioaktiver Zerfall Der radioaktive Zerfall ist ein zufälliger und nicht deterministischer Prozess. Im Mittel gehorcht er folgendem Gesetz: (1) Nt () = Ne λt Aktivität Die Aktivität ist als Anzahl der

Mehr

Biogas eine natürliche und endlos verfügbare Energiequelle

Biogas eine natürliche und endlos verfügbare Energiequelle Biogas eine natürliche und endlos verfügbare Energiequelle Mit Biogas können Sie sich als Kundin oder Kunde der IBAarau Erdgas AG noch stärker für die Umwelt engagieren. Sie können frei entscheiden, ob

Mehr

UNIVERSITÄT BIELEFELD

UNIVERSITÄT BIELEFELD UNIVERSITÄT BIELEFELD 7 Kernphysik 7.1 - Grundversuch Radioaktivität Durchgeführt am 15.11.06 Dozent: Praktikanten (Gruppe 1): Dr. Udo Werner Marcus Boettiger R. Kerkhoff Marius Schirmer E3-463 marius.schirmer@gmx.de

Mehr

9.1. Wie kann man Stoffe unterteilen? 9.2. Was versteht man unter den Kenneigenschaften von Reinstoffen? 9.3

9.1. Wie kann man Stoffe unterteilen? 9.2. Was versteht man unter den Kenneigenschaften von Reinstoffen? 9.3 Stoffe 9.1 Wie kann man Stoffe unterteilen? Gemische Trennung heterogen homogen (uneinheitlich) (einheitlich) chem. Verbindung Reinstoffe Zersetzung Element Element Element Unter gleichen äußeren Bedingungen

Mehr

+ O. Die Valenzelektronen der Natriumatome werden an das Sauerstoffatom abgegeben.

+ O. Die Valenzelektronen der Natriumatome werden an das Sauerstoffatom abgegeben. A Oxidation und Reduktion UrsprÄngliche Bedeutung der Begriffe UrsprÅnglich wurden Reaktionen, bei denen sich Stoffe mit Sauerstoff verbinden, als Oxidationen bezeichnet. Entsprechend waren Reaktionen,

Mehr

Kapitel 08: Radioaktivität

Kapitel 08: Radioaktivität Kapitel 08: Radioaktivität 1 Kapitel 08: Radioaktivität Quelle Bild: public domain by United States Department of Energy, thank you; https://de.wikipedia.org/wiki/datei:castle_romeo.jpg Kapitel 08: Radioaktivität

Mehr

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Radioaktivität im Alltag - Messungen mit dem Geiger-Müller- Zählrohr

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Radioaktivität im Alltag - Messungen mit dem Geiger-Müller- Zählrohr Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form Auszug aus: Radioaktivität im Alltag - Messungen mit dem Geiger-Müller- Zählrohr Das komplette Material finden Sie hier: Download bei School-Scout.de

Mehr

Jahrgangsstufe 7. Inhaltsfeld 1: Stoffe und Stoffveränderungen. Inhaltsfeld 2: Stoff- und Energieumsätze bei chemischen Reaktionen.

Jahrgangsstufe 7. Inhaltsfeld 1: Stoffe und Stoffveränderungen. Inhaltsfeld 2: Stoff- und Energieumsätze bei chemischen Reaktionen. Jahrgangsstufe 7 Inhaltsfeld 1: Stoffe und Stoffveränderungen Speisen und Getränke alles Chemie? Von der Küche ins Labor 1. Wir untersuchen Lebensmittel und andere Stoffe 2. Es friert und brodelt - Aggregatzustände

Mehr

Atomphysik NWA Klasse 9

Atomphysik NWA Klasse 9 Atomphysik NWA Klasse 9 Radioaktive Strahlung Strahlung, die im Inneren der Atomkerne entsteht heißt radioaktive Strahlung. Wir unterscheiden zwischen Teilchen- und Wellenstrahlung! Strahlung in der Natur

Mehr

Facultatea de Chimie și Inginerie Chimică, Universitatea Babeș-Bolyai Admitere 2015

Facultatea de Chimie și Inginerie Chimică, Universitatea Babeș-Bolyai Admitere 2015 1. Welche Aussage betreffend die Besetzung der Energieniveaus mit Elektronen ist wahr? A. Die 3. Schale kann höchstens 8 Elektronen enthalten B. Die 3d-Unterschale wird mit Elektronen ausgefüllt vor der

Mehr

Chemie Technische BerufsmaturitÄt BMS AGS Basel

Chemie Technische BerufsmaturitÄt BMS AGS Basel A AtomverbÄnde Mit Ausnahme der Edelgase bilden die Atome in allen Stoffen gråssere VerbÄnde: MolekÇle oder Gitter. Die Atome werden dabei durch chemische Bindungen zusammengehalten. Chemische Bindungen

Mehr

Physikalisches Praktikum I

Physikalisches Praktikum I Fachbereich Physik Physikalisches Praktikum I Name: Abschwächung von γ-strahlung Matrikelnummer: Fachrichtung: Mitarbeiter/in: Assistent/in: Versuchsdatum: Gruppennummer: Endtestat: Dieser Fragebogen muss

Mehr

Anorganische Chemie I Dr. Egbert Figgemeier. 04. Dezember 2006

Anorganische Chemie I Dr. Egbert Figgemeier. 04. Dezember 2006 Anorganische Chemie I Dr. Egbert Figgemeier 04. Dezember 2006 Gruppe 14 C Si Ge Sn [Ed]2s 2 p 2 Pb Gruppe 14 Physikalische Eigenschaften Zunahme des metallischen Charakters innerhalb der Gruppe. Element

Mehr

Braune Zwergsterne - Gasplaneten

Braune Zwergsterne - Gasplaneten Braune Zwergsterne - Gasplaneten Braune Zwerge Unterhalb der Zündtemperatur für den niederenergetischen Teil des pp-zyklus (~ 3 Millionen Kelvin) gibt es zwei weitere Kernfusionsreaktionen: Deuteriumbrennen

Mehr

Chemiefragen 9.Klasse:

Chemiefragen 9.Klasse: Hausaufgaben bitte entweder: - auf Papier schriftlich erledigen oder - per email an Herrn Apelt senden: Reinhard.Apelt@web.de Chemiefragen 9.Klasse: A) Stoffe und ihre Erkennung B) Anwendung des Teilchenmodells

Mehr

Sternentstehung. Von der Molekülwolke zum T-Tauri-Stern. Von Benedict Höger

Sternentstehung. Von der Molekülwolke zum T-Tauri-Stern. Von Benedict Höger Sternentstehung Von der Molekülwolke zum T-Tauri-Stern Von Benedict Höger Inhaltsverzeichnis 1. Unterschied zwischen Stern und Planet 2. Sternentstehung 2.1 Wo entsteht ein Stern? 2.2 Unterschied HI und

Mehr

a.) Wie groß ist die Reaktionsenthalpie für die Diamantbildung aus Graphit? b.) Welche Kohlenstoffform ist unter Standardbedingungen die stabilere?

a.) Wie groß ist die Reaktionsenthalpie für die Diamantbildung aus Graphit? b.) Welche Kohlenstoffform ist unter Standardbedingungen die stabilere? Chemie Prüfungsvorbereitung 1. Aufgabe Folgende Reaktionen sind mit ihrer Enthalpie vorgegeben C (Graphit) + O 2 CO 2 R = 393,43 KJ C (Diamant) + O 2 CO 2 R = 395,33 KJ CO 2 O 2 + C (Diamant) R = +395,33

Mehr

Fachschulen für Land-, Hauswirtschaft und Ernährung Dietenheim. Fachschule für: LANDWIRTSCHAFT. Lehrplan aus dem Fach: Chemie

Fachschulen für Land-, Hauswirtschaft und Ernährung Dietenheim. Fachschule für: LANDWIRTSCHAFT. Lehrplan aus dem Fach: Chemie Fachschulen für Land-, Hauswirtschaft und Ernährung Dietenheim Biennium / Inhalte 1. Schuljahr / 2 Wochenstunden Fachschule für: LANDWIRTSCHAFT Lehrplan aus dem Fach: Chemie KOMPETENZEN FERTIGKEITEN GRUNDKENNTNISSE

Mehr

Grundlagen der Chemie Atome, Elemente und das Periodensystem

Grundlagen der Chemie Atome, Elemente und das Periodensystem Atome, Elemente und das Periodensystem Prof. Annie Powell KIT Universität des Landes Baden-Württemberg und nationales Forschungszentrum in der Helmholtz-Gemeinschaft www.kit.edu Elementarteilchen, Elemente

Mehr

Enseignement secondaire technique

Enseignement secondaire technique Enseignement secondaire technique Régime de la formation de technicien Division agricole Section horticole Chimie Classe de T0HR Nombre de leçons: 1.0 Nombre minimal de devoirs: 2 par trimestre Langue

Mehr

Vorbereitung zum Versuch. Absorption von Betaund Gammastrahlung. 0 Grundlagen

Vorbereitung zum Versuch. Absorption von Betaund Gammastrahlung. 0 Grundlagen Vorbereitung zum Versuch Absorption von Betaund Gammastrahlung Kirstin Hübner (1348630) Armin Burgmeier (1347488) Gruppe 15 9. Juni 2008 0 Grundlagen 0.1 Radioaktive Strahlung In diesem Versuch wollen

Mehr

1. Einteilung von Stoffen

1. Einteilung von Stoffen 1. Einteilung von Stoffen Reinstoffe Stoffe Trennverfahren (physikalisch) Stoffgemische Verbindungen Analyse Synthese Element e homogene Gemische heterogene Gemische Molekulare Stoffe; z.b. Wasser Moleküle:

Mehr

Grundlagen der Elektronik

Grundlagen der Elektronik Grundlagen der Elektronik Wiederholung: Elektrische Größen Die elektrische Stromstärke I in A gibt an,... wie viele Elektronen sich pro Sekunde durch den Querschnitt eines Leiters bewegen. Die elektrische

Mehr

Chemie umwandeln und verändern... 8. Stoffgemische und Trennverfahren. Luft. Inhaltsverzeichnis. Pinnwand: Chemie ist überall...

Chemie umwandeln und verändern... 8. Stoffgemische und Trennverfahren. Luft. Inhaltsverzeichnis. Pinnwand: Chemie ist überall... Chemie umwandeln und verändern........ 8 Pinnwand: Chemie ist überall................ 10 Stoffgemische und Trennverfahren 1 Stoffe mit den Sinnen erkennen........... 12 1.1 Körper und Stoffe......................

Mehr

Verschiedene feste Stoffe werden auf ihre Leitfähigkeit untersucht, z.b. Metalle, Holz, Kohle, Kunststoff, Bleistiftmine.

Verschiedene feste Stoffe werden auf ihre Leitfähigkeit untersucht, z.b. Metalle, Holz, Kohle, Kunststoff, Bleistiftmine. R. Brinkmann http://brinkmann-du.de Seite 1 26/11/2013 Leiter und Nichtleiter Gute Leiter, schlechte Leiter, Isolatoren Prüfung der Leitfähigkeit verschiedener Stoffe Untersuchung fester Stoffe auf ihre

Mehr

A. Kräfte und Bewegungsgleichungen (19 Punkte) Name: Vorname: Matr. Nr.: Studiengang: Platz Nr.: Tutor:

A. Kräfte und Bewegungsgleichungen (19 Punkte) Name: Vorname: Matr. Nr.: Studiengang: Platz Nr.: Tutor: Prof. Dr. Sophie Kröger Prof. Dr. Gebhard von Oppen Priv. Doz. Dr. Frank Melchert Dr. Thorsten Ludwig Cand.-Phys. Andreas Kochan A. Kräfte und Bewegungsgleichungen (19 Punkte) 1. Was besagen die drei Newtonschen

Mehr

Das Higgs-Boson wie wir danach suchen

Das Higgs-Boson wie wir danach suchen Das Higgs-Boson wie wir danach suchen Beschleuniger und Detektoren Anja Vest Wie erzeugt man das Higgs? Teilchenbeschleuniger Erzeugung massereicher Teilchen Masse ist eine Form von Energie! Masse und

Mehr

2. Steckbrief 2: Welches Metall verbirgt sich hinter dem folgenden Steckbrief?

2. Steckbrief 2: Welches Metall verbirgt sich hinter dem folgenden Steckbrief? Moodle-Kurs: Metalle Test: Gebrauchsmetalle (Block 2) 1. Steckbrief 1: Welches Metall verbirgt sich hinter dem folgenden Steckbrief? Das gesuchte Metall ist ein silberglänzendes Leichtmetall. An seiner

Mehr

Bindungsarten und ihre Eigenschaften

Bindungsarten und ihre Eigenschaften Bindungsarten und ihre Eigenschaften Atome sowohl desselben als auch verschiedener chemischer Elemente können sich miteinander verbinden. Dabei entstehen neue Stoffe, die im Allgemeinen völlig andere Eigenschaften

Mehr

Chemie Klausur #1 12.2

Chemie Klausur #1 12.2 Chemie Klausur #1 12.2 Chemisches Gleichgewicht Ein chemisches Gleichgewicht liegt bei allen Reaktionen vor, die umkehrbar sind. Dabei wird bei bestimmten Bedingungen vor allem die Synthese (Erstellung)

Mehr

Schall. Kräfte. Inhaltsverzeichnis. 1.2 Ein Ton kann hoch und laut sein... 10 1.3 Schall sichtbar gemacht... 11

Schall. Kräfte. Inhaltsverzeichnis. 1.2 Ein Ton kann hoch und laut sein... 10 1.3 Schall sichtbar gemacht... 11 Schall 1.2 Ein Ton kann hoch und laut sein........... 10 1.3 Schall sichtbar gemacht................ 11 2 Schallausbreitung...................... 12 2.1 Schall in Luft......................... 12 2.2 Wasser

Mehr

5.1. Kinetische Gastheorie. Ziel: Der Gasdruck: Kolben ohne Reibung, Gasatome im Volumen V Wie groß ist F auf den Kolben?

5.1. Kinetische Gastheorie. Ziel: Der Gasdruck: Kolben ohne Reibung, Gasatome im Volumen V Wie groß ist F auf den Kolben? 5.1. Kinetische Gastheorie z.b: He-Gas : 3 10 Atome/cm diese wechselwirken über die elektrische Kraft: Materie besteht aus sehr vielen Atomen: gehorchen den Gesetzen der Mechanik Ziel: Verständnis der

Mehr

Freie Universität Berlin

Freie Universität Berlin 6.6.2014 Freie Universität Berlin - Fachbereich Physik Radioaktiver Zerfall Protokoll zum Versuch des physikalischen Grundpraktikums I Teilnehmer: Florian Conrad: florianc@zedat.fu- berlin.de Ludwig Schuster:

Mehr

Schulcurriculum des Faches Physik. für die Klassenstufen 7 10

Schulcurriculum des Faches Physik. für die Klassenstufen 7 10 Geschwister-Scholl-Gymnasium Schulcurriculum Schulcurriculum des Faches Physik für die Klassenstufen 7 10 Gesamt Physik 7-10 09.09.09 Physik - Klasse 7 Akustik Schallentstehung und -ausbreitung Echolot

Mehr

Radioaktive Belastung von Waldpilzen aus der Region Heilbronn

Radioaktive Belastung von Waldpilzen aus der Region Heilbronn Radioaktive Belastung von Waldpilzen aus der Region Heilbronn Prof. Dr. Kurt Rauschnabel, Labor Strahlungsmesstechnik in Zusammenarbeit mit dem Pilzverein Heilbronn e.v. Radioaktive Belastung von Waldpilzen

Mehr

Grundwissen der Jahrgangsstufe 8 (nur NTG)

Grundwissen der Jahrgangsstufe 8 (nur NTG) der Jahrgangsstufe 8 (nur NTG) Die Schüler können Stoffe aufgrund wichtiger Kenneigenschaften ordnen. Sie sind mit wichtigen Aussagen des Teilchenmodells vertraut. Sie können chemische Formeln und Reaktionsgleichungen

Mehr

Vorkurs Chemie 19. Oktober 2015 Dr. Helmut Sitzmann, Apl.-Professor für Anorganische Chemie

Vorkurs Chemie 19. Oktober 2015 Dr. Helmut Sitzmann, Apl.-Professor für Anorganische Chemie Vorkurs Chemie 19. Oktober 2015 Dr. Helmut Sitzmann, Apl.-Professor für Anorganische Chemie Titelfoto wurde entfernt, dafür wurden Links eingefügt: Materialien zur Vorlesung: https://www.chemie.uni-kl.de/sitzmann/lehre/allgemeine-chemie-fuer-maschinenbauer-und-bauingenieure-ch-v1/

Mehr

Kosmische Strahlung beim Fliegen

Kosmische Strahlung beim Fliegen FLUGS-Fachinformationsdienst Kosmische Strahlung beim Fliegen In der Atmosphäre ist die kosmische Strahlung höher als auf dem Erdboden, Flugpersonal und Passagiere sind daher einer erhöhten Strahleneinwirkung

Mehr

LEHRPLANÜBERSICHT: CHEMIE, KLASSE 7-10 (STAND: JANUAR 2010)

LEHRPLANÜBERSICHT: CHEMIE, KLASSE 7-10 (STAND: JANUAR 2010) LEHRPLANÜBERSICHT: CHEMIE, KLASSE 7-10 (STAND: JANUAR 2010) Regelschule Förderschule/Lernen Förderschule/Geistige Entwicklung Anmerkungen Regelschule Klasse 7 1. Stoffe und ihre Eigenschaften 9. Gegenstand

Mehr

Packung, Oktaeder-, Tetraederlücken, kubisch-innenzentrierte Packung, Raumausfüllung, Ionenstrukturen - abgeleitet von Ionendichtestpackungen,

Packung, Oktaeder-, Tetraederlücken, kubisch-innenzentrierte Packung, Raumausfüllung, Ionenstrukturen - abgeleitet von Ionendichtestpackungen, Wiederholung der letzten Vorlesungsstunde: Thema: Metallbindung / Salzstrukturen Der metallische Zustand, Dichtestpackung von Kugeln, hexagonal-, kubischdichte Packung, Oktaeder-, Tetraederlücken, kubisch-innenzentrierte

Mehr

Fragen und Antworten für den 3. Physik- und Chemietest 3. Klasse Hinweis: Frage 1 bis 71 sind alte Fragen, ab Frage 72 sind es neue Fragen!

Fragen und Antworten für den 3. Physik- und Chemietest 3. Klasse Hinweis: Frage 1 bis 71 sind alte Fragen, ab Frage 72 sind es neue Fragen! Fragen und Antworten für den 3. Physik- und Chemietest 3. Klasse Hinweis: Frage 1 bis 71 sind alte Fragen, ab Frage 72 sind es neue Fragen! Schreib die Fragen auf deine Karteikärtchen und beantworte sie

Mehr

1 Stoffe. 2 Chemische Reaktionen. 1.1 Teilchenmodell. 1.2 Einteilung von Stoffen. 2.1 Kennzeichen

1 Stoffe. 2 Chemische Reaktionen. 1.1 Teilchenmodell. 1.2 Einteilung von Stoffen. 2.1 Kennzeichen 1 Stoffe 1.1 Teilchenmodell Stoffe bestehen aus kleinsten Teilchen. Sie können in folgenden Aggregatzuständen auftreten: Der Raum zwischen den Teilchen ist leer Die Teilchen verschiedener Stoffe unterschieden

Mehr

AvH: Schulinternes Curriculum für das Fach Physik, Klasse 9 (Entwurf)

AvH: Schulinternes Curriculum für das Fach Physik, Klasse 9 (Entwurf) AvH: Schulinternes Curriculum für das Fach Physik, Klasse 9 (Entwurf) Fachlicher Kontext Inhaltsfeld Methoden konzeptbezogene Kompetenzen Schülerinnen und Schüler prozessbezogene Kompetenzen Schülerinnen

Mehr

Hochdisperse Metalle

Hochdisperse Metalle Hochdisperse Metalle von Prof. Dr. rer. nat. habil. Wladyslaw Romanowski Wroclaw Bearbeitet und herausgegeben von Prof. Dr. rer. nat. habil. Siegfried Engels Merseburg Mit 36 Abbildungen und 7 Tabellen

Mehr

Ozon - Eine Übersicht über die Substanz, Anwendungsmöglichkeiten, und was man dabei berücksichtigen muss

Ozon - Eine Übersicht über die Substanz, Anwendungsmöglichkeiten, und was man dabei berücksichtigen muss Ozon - Eine Übersicht über die Substanz, Anwendungsmöglichkeiten, und was man dabei berücksichtigen muss Dr. Jan M. Reimers CEBE Reinigungschemie GmbH Ruhrstraße 47 22761 Hamburg Bundesrepublik Deutschland

Mehr

Grundwissen Chemie. Klasse 8: Frage 1 51 Klasse 9: Frage 52 89 Klasse 10: Frage 90 105

Grundwissen Chemie. Klasse 8: Frage 1 51 Klasse 9: Frage 52 89 Klasse 10: Frage 90 105 Grundwissen Chemie Klasse 8: Frage 1 51 Klasse 9: Frage 52 89 Klasse 10: Frage 90 105 zusammengestellt anhand des Chemielehrplanes für Mittelschulen in Sachsen FrageNr Klasse Frage Antwort 1 8 2 8 Wie

Mehr

Physikalisches Grundpraktikum Abteilung Kernphysik

Physikalisches Grundpraktikum Abteilung Kernphysik K0 Physikalisches Grundpraktikum Abteilung Kernphysik Strahlenschutz Die radioaktiven Präparate werden NUR vom zuständigen Assistenten in die Apparatur eingesetzt. Die Praktikumsteilnehmer dürfen NICHT

Mehr

Akkreditierungsumfang der Prüfstelle (ISO/IEC 17025) Amt der Tiroler Landesregierung, Chemisch-technische Umweltschutzanstalt / (Ident.Nr.

Akkreditierungsumfang der Prüfstelle (ISO/IEC 17025) Amt der Tiroler Landesregierung, Chemisch-technische Umweltschutzanstalt / (Ident.Nr. Amt der Tiroler Landesregierung, Chemisch-technische Umweltschutzanstalt / (Ident.: 0100) Titel 1 BGBl. II 292/2001 2001-08 Verordnung des Bundesministers für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft

Mehr

11.4 Detektion von radioaktiver Strahlung. 11.4.1 Die Wilsonsche Nebelkammer

11.4 Detektion von radioaktiver Strahlung. 11.4.1 Die Wilsonsche Nebelkammer 11.4 Detektion von radioaktiver Strahlung Jegliche radioaktive Strahlung die beim radioaktiven Zerfall von instabilen Atomkernen entsteht ist unsichtbar. Dies gilt sowohl für die Alpha- und Betastrahlung,

Mehr

Grundkurs Chemie I und II

Grundkurs Chemie I und II Arnold Arni Grundkurs Chemie I und II Allgemeine, Anorganische und Organische Chemie für Fachunterricht und Selbststudium unter Mitarbeit von Klaus Neuenschwander WIEY- VCH WIEY-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA

Mehr

V. Wiskamp. Anorganische Chemie. Ein praxisbezogenes Lehrbuch. Verlag Harri Deutsch

V. Wiskamp. Anorganische Chemie. Ein praxisbezogenes Lehrbuch. Verlag Harri Deutsch V. Wiskamp Anorganische Chemie Ein praxisbezogenes Lehrbuch Verlag Harri Deutsch Inhaltsverzeichnis 1 ALLGEMEINE CHEMIE 1 1.1 Chemisches Rechnen 1 1.1.1 Das Massenwirkungsgesetz 2 1.1.1.1 Ein Gedankenexperiment

Mehr

Pressemitteilung. Reduzierter Ozoneintrag senkt Betriebskosten. 15.06.2015, Achema 2015. H+E präsentiert optimiertes AOP-Verfahren

Pressemitteilung. Reduzierter Ozoneintrag senkt Betriebskosten. 15.06.2015, Achema 2015. H+E präsentiert optimiertes AOP-Verfahren Pressemitteilung 15.06.2015, Achema 2015 H+E präsentiert optimiertes AOP-Verfahren Reduzierter Ozoneintrag senkt Betriebskosten Stuttgart. Hager + Elsässer (H+E), einer der weltweit führenden Lösungsanbieter

Mehr

- Sprache der Physik Experimentbeschreibung. - Anfertigung eines Protokolls - selbstständiges Erforschen. - selbstständiges Experimentieren

- Sprache der Physik Experimentbeschreibung. - Anfertigung eines Protokolls - selbstständiges Erforschen. - selbstständiges Experimentieren Klasse: 6 1. Elektrischer Strom I: Einfache elektrische Stromkreise: Elektrische Stromkreise Elektrische Quellen Schaltsymbole und Schaltpläne Stromkreise beim Fahrrad Elektrische Geräte im Alltag: Schaltung

Mehr

GYMNASIUM ESSEN NORD-OST Gymnasium für Jungen und Mädchen Sekundarstufe I und II Ganztagsgymnasium

GYMNASIUM ESSEN NORD-OST Gymnasium für Jungen und Mädchen Sekundarstufe I und II Ganztagsgymnasium GYMNASIUM ESSEN NORD-OST Gymnasium für Jungen und Mädchen Sekundarstufe I und II Ganztagsgymnasium Schulinternes Curriculum für das Fach Physik in der Sekundarstufe I (G8) Jahrgangsstufe 6.1 Teil 1 Kontext:

Mehr

Grundwissen Chemie 9. Klasse

Grundwissen Chemie 9. Klasse Grundwissen Chemie 9. Klasse 1. Stoffe 1.1. Reinstoffe können durch physikalische Trennverfahren nicht zerlegt werden. Sie sind gekennzeichnet durch charakteristische Kenneigenschaften (Siedepunkt, Schmelzpunkt,

Mehr

Michael Faraday Britischer Physiker und Chemiker (22.9.1791-25.8.1867); Autor bedeutender Werke zu experimentellen Versuchen über Elektrizität.

Michael Faraday Britischer Physiker und Chemiker (22.9.1791-25.8.1867); Autor bedeutender Werke zu experimentellen Versuchen über Elektrizität. 1/5 Magnetismus - Geschichte der Erforschung, Elektromagnetische Theorie, Magnetfeld, Magnetische Materialien, Andere magnetische Ordnungen, Anwendungen Magnetische Feldlinien Eisenspäne richten sich nach

Mehr

Zusammenfassung Chemie

Zusammenfassung Chemie Zusammenfassung Chemie 1. Physikalische / chemische Vorgänge unterscheiden physikalische Vorgänge chemische Vorgänge - Holz spalten - Armierungseisen biegen Keine Veränderung des Stoffes! - Holz verbrennen

Mehr

Chemie Stoffe: Gemenge Reinstoffe Grundstoffe Verbindungen physikalische Trennverfahren chemische Trennverfahren

Chemie Stoffe: Gemenge Reinstoffe Grundstoffe Verbindungen physikalische Trennverfahren chemische Trennverfahren Chemie Stoffe: Gemenge Reinstoffe Grundstoffe Verbindungen physikalische Trennverfahren chemische Trennverfahren heterogenes Gemenge Granit: heterogenes Gemenge Salzlösung: homogenes Gemenge Elektrolyse

Mehr

Thermische Isolierung mit Hilfe von Vakuum. 9.1.2013 Thermische Isolierung 1

Thermische Isolierung mit Hilfe von Vakuum. 9.1.2013 Thermische Isolierung 1 Thermische Isolierung mit Hilfe von Vakuum 9.1.2013 Thermische Isolierung 1 Einleitung Wieso nutzt man Isolierkannen / Dewargefäße, wenn man ein Getränk über eine möglichst lange Zeit heiß (oder auch kalt)

Mehr

Europäischer Chemielehrerkongress Leoben Österreich im April 2007

Europäischer Chemielehrerkongress Leoben Österreich im April 2007 Einfache und erprobte Experimente für den Anfangsunterricht im Fach Chemie 1. Stoffumwandlung Stoffe reagieren Aggregatzustandsänderung Zusammensetzung der Luft Gesetz von der Erhaltung der Masse Reaktion

Mehr