Geschäftsbericht 2006/07. Ideen und Leistung

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1 Geschäftsbericht 2006/07 Ideen und Leistung

2 Werkzeugmaschinen und Elektrowerkzeuge WERKZEUGMASCHINEN Wir begleiten unsere Kunden von der ersten Idee bis zum gestalteten Blechteil. Mit Maschinen, Automatisierungseinrichtungen, Software und Dienstleistungen für das Stanzen, Biegen, Laserschneiden und Laserschweißen. Aus flachem Metall entstehen so komplexe Formen und hoch wertige Produkte. ELEKTROWERKZEUGE Profis verwenden unsere Elektrowerkzeuge: im Baugewerbe, in der Klimatechnik, im Recycling und Rückbau, beim Trennen und Fügen von Blech. Überall dort, wo Qualität und Innovation gefordert sind. Lasertechnik und Elektronik LASERTECHNIK Schneiden, Schweißen, Markieren und Oberflächenbearbeitung: Für jede industrielle Anwendung haben wir den richtigen Laser. Die richtige Systemlösung. Die richtige Prozesstechnologie. Ob im Makro-, Mikro- oder Nanobereich, wir bieten Applikationswissen, Beratung und Systemlösungen für die Bedürfnisse unserer Kunden. ELEKTRONIK Ohne Prozess-Stromversorgungen wäre die Industrieproduktion von heute nicht möglich. Durch unsere Hoch- und Mittelfrequenzgeneratoren bekommt Strom für die Induktionserwärmung, Plasma- und Laseranregung eine definierte Form aus Frequenz und Leistung. Unser Expertenwissen fließt in jede Lösung ein. Medizintechnik Der Alltag im Krankenhaus ist für Ärzte und Pflegepersonal fordernd und anstrengend. Unsere Produkte für die Ausstattung von Operationssälen, Intensiv stationen und Kliniklogistik wirken zusammen und erleichtern Abläufe. Damit das Wohl der Patienten im Mittelpunkt stehen kann.

3 TRUMPF Gruppe 2006/ 07 Umsatz * in Millionen t 1.705,8 Mitarbeiter am 30. Juni * konsolidiert innerhalb des Geschäftsbereichs +19 % Umsatzveränderung im Vergleich zum Vorjahr +18 % Die TRUMPF Gruppe hat ihr Geschäftsjahr 2006 / 07 erfolgreich beendet. Der Umsatz stieg um 18 Prozent auf 1,94 Milliarden e. TRUMPF GRUPPE Umsatz nach Regionen 2006/ 07 Umsatz * in Millionen t 474,1 Mitarbeiter am 30. Juni ,6 % * konsolidiert innerhalb des Geschäftsbereichs + 8 % Umsatzveränderung im Vergleich zum Vorjahr 30,4 % 40,0 % 2006/ 07 Umsatz * in Millionen t 112,5 Mitarbeiter am 30. Juni 474 in Millionen u in % Deutschland 573,2 29,6 Europa (ohne Deutschland) 776,2 40,0 Amerika /Asien-Pazifik/ Sonstige 588,5 30,4 Gesamt 1.937,9 100,0 * konsolidiert innerhalb des Geschäftsbereichs + 5 % Umsatzveränderung im Vergleich zum Vorjahr

4 Auf einen Blick TRUMPF Gruppe 2006/ /06 Veränderung in Prozent Umsatz Millionen t 1.937, ,5 + 17,8 Auslandsanteil Prozent 70,4 72,6 Auftragseingang Millionen t 2.038, ,9 + 15,9 Ergebnis vor Steuern Millionen t 266,0 204,8 + 29,9 Jahresüberschuss Millionen t 206,8 154,0 + 34,3 Umsatzrendite vor Steuern Prozent 13,7 12,4 Cashflow nach Steuern* Millionen t 231,6 183,1 + 26,5 Investitionen Millionen t 126,0 89,0 + 41,6 Forschung und Entwicklung Millionen t 135,4 119,8 + 13,0 Bilanzsumme Millionen t 1.271, ,2 + 4,2 Eigenkapital Millionen t 634,3 556,9 + 13,9 Eigenkapitalquote Prozent 49,9 45,6 Mitarbeiter am 30. Juni Anzahl ,9 Personalaufwand Millionen t 458,4 419,3 + 9,3 * Konzernjahresüberschuss nach Steuern der Gesellschafter zuzüglich Abschreibungen des Geschäftsjahrs und Veränderung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

5 Über uns Wir sind ein Technologieunternehmen mit Schwerpunkten in der Fertigungs- und Medizintechnik. Unseren Kunden bieten wir nicht nur innovative Produkte von hoher Qualität. Wir haben Lösungen für ihre Aufgaben ob in der Blech bearbeitung, beim Lasereinsatz in Produktionsprozessen, bei Elektronik appli ka tionen oder der Krankenhausausstattung. Unser Wissen in diesen Feldern ist der Wettbewerbs vorsprung unserer Kunden. Dafür entwickeln wir uns weiter: in unserem Know-how, unseren Verfahren, unseren Produkten. Aber auch in unseren eigenen Prozessen und den weltweiten Marktaktivitäten. Innovation ist die Grundlage unseres Erfolgs. Die kontinuierliche Veränderung leitet uns. Beständig sind wir in einem: unserer Unternehmensform. Wir sind ein Familienunternehmen. Und wir werden es bleiben. Inhalt 2 Vorwort der Geschäftsführung 4 Unternehmensleitung 6 Bericht des Aufsichtsrats 8 Organe des Unternehmens 10 Ideen und Leistung 29 Konzernlagebericht 30 Konzernstruktur und Geschäftstätigkeit 31 Wirtschaftliches Umfeld 32 Geschäftsverlauf 40 Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage 46 Ereignisse nach Ende des Geschäftsjahrs 46 Risikobericht 49 Ausblick 51 Konzernabschluss 52 Konzernbilanz 53 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 54 Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals 54 Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens 56 Konzern-Kapitalflussrechnung 57 Konzernanhang 71 Bestätigungsvermerk 72 Anteilsbesitz der TRUMPF GmbH + Co. KG 1

6 An die Freunde des Unternehmens Sehr geehrte Damen und Herren, die TRUMPF Gruppe kann auf ein gutes Jahr zurückblicken. Das Unternehmen ist sowohl im Umsatz als auch im Auftragseingang deutlich zweistellig gewachsen. Unsere Umsatzrendite ist erfreulich. Wir verfügen über ausreichend Liquidität, um in den kommenden Jahren unsere hohen Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen und Investitionen aus eigener Kraft finanzieren zu können. Diesen Erfolgskurs wollen wir beibehalten. Wir streben an, auch in der Zukunft deutlich zweistellig im Umsatz zu wachsen angesichts unserer Größe ein ehr geiziges Ziel. Wie jedes Unternehmen sind wir dafür auf ordentliche konjunkturelle und wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen angewiesen, wobei wir uns bewusst sind, dass erfolgreiches unternehmerisches Handeln ganz wesentlich von unseren eigenen Bemühungen um Wettbewerbs- und Zukunfts fähigkeit abhängt. Der wichtigste Faktor für den langfristigen Erfolg eines technologiegetriebenen Unternehmens ist die Inno vationskraft bei Produkten, Prozessen und Strukturen. Wir bemühen uns deshalb in allen Bereichen um ein innovationsfreundliches Klima. Es sind die großen und kleinen Ideen, die uns jeden Tag ein Stück nach vorne bringen. Diese Mischung das beweist der Erfolg ist uns im vergangenen Geschäftsjahr gelungen. Wir haben zahlreiche neue Produkte in allen Geschäftsfeldern erfolgreich auf den Markt gebracht. An neuen Standorten haben wir den Geschäftsbetrieb aufgenommen, an bestehenden unsere Aktivitäten verstärkt. Schwerpunkte im vergangenen Jahr waren Osteuropa und Asien. Die Zufriedenheit unserer Kunden seien es neue oder solche, die wir bereits viele Jahre mit unseren Produkten und Dienstleistungen begleiten ist uns oberstes Anliegen. Die Kapazitätserweiterungen des vergangenen Jahres, ob in der Produktion, in der Ausweitung unseres Dienstleistungsangebots oder im Vertrieb, stehen dafür. Meine Kollegen in der Geschäftsleitung und ich werden uns mit ganzer Kraft dafür einsetzen, dass unsere Kunden in TRUMPF auch in der Zukunft einen verlässlichen Partner finden, durch den sie ihre Wettbewerbsfähigkeit sichern können. Für all dieses sind wir auf die Ideen und die Leistung unserer Mitarbeiter angewiesen. Ihre Kreativität, ihr Einsatz und ihre Loyalität sind unverzichtbarer Bestandteil unseres Erfolges. Dabei hat die hohe Auslastung sehr viel von unseren Mitarbeitern abverlangt. Ihr vielfach beispielhaftes Engagement ist außergewöhnlich und für mich keineswegs selbstverständlich. Deshalb möchte ich all unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weltweit meinen Dank und meine Anerkennung aussprechen. Diese erwarten und fordern wir dezidiert von unseren Mitarbeitern. Denn um nur eine tragfähige und wirtschaftlich erfolgreiche Innovation entwickeln zu können, bedarf es einer Vielzahl von Einfällen. Dafür schaffen wir Freiräume und fördern unsere Mitarbeiter entsprechend. Eine beispielhafte Führung ist dabei entscheidend. Sie muss Freiheiten zulassen, aber auch Notwendigkeiten einfordern. Ditzingen, im Oktober 2007 Dr. phil. Nicola Leibinger-Kammüller Vorsitzende der Geschäftsführung 2

7 TRUMPF Gruppe Ideen und Leistung Konzernlagebericht Konzernabschluss Weitere Informationen 3

8 Die Unternehmensleitung der TRUMPF Gruppe 4

9 TRUMPF Gruppe Ideen und Leistung Konzernlagebericht Konzernabschluss Weitere Informationen Dr. phil. Nicola Leibinger-Kammüller Jahrgang 1959, Vorsitzende der Geschäftsführung, verantwortlich für strategische Unternehmensentwicklung, Unternehmenskommunikation, Anlagen und Bauten Dipl.-Ing. Peter Leibinger Jahrgang 1967, Stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung, Vorsitzender des Geschäftsbereichs Lasertechnik und Elektronik, verantwortlich für Forschung und Entwicklung sowie neue Geschäftsfelder Dr.-Ing. Mathias Kammüller Jahrgang 1958, Vorsitzender des Geschäfts bereichs Werkzeugmaschinen und Elektrowerkzeuge, verantwort lich für Produktion, Qualitätsmanagement sowie Vertrieb Werkzeug maschinen Dipl.-Ing. Friedrich Kilian Jahrgang 1956, verantwortlich für Zentraleinkauf sowie Forschung und Entwicklung Werkzeugmaschinen Dr. rer. soc. Gerhard Rübling Jahrgang 1954, Arbeitsdirektor, verantwortlich für Personal- und Sozialwesen sowie Dienstleistungen Werkzeug maschinen Dipl.-Ök. Harald Völker Jahrgang 1954, Vorsitzender des Geschäfts - bereichs Medizintechnik, verantwortlich für Finanzen, Controlling, Informationstechnik und Recht 5

10 Bericht des Aufsichtsrats Sehr geehrte Damen und Herren, wenn Unternehmen ein gutes Umfeld für ihr Tun vorfinden, wenn eine rege Konjunktur in den für das Unternehmen wichtigen Branchen herrscht, hat es der Aufsichtsrat leicht. Die vorgelegten Zahlen für das Geschäftsjahr 2006/07 unterstreichen dies. Die TRUMPF Gruppe hat ein glänzendes Geschäftsjahr hinter sich. Auf eine Tatsache freilich ist besonders hinzuweisen: Alle für die Beurteilung des Unternehmens relevanten Zahlen haben sich positiv entwickelt. Nicht nur der Umsatz stieg, sondern auch das Ergebnis und die Eigenkapitalquote wuchsen deutlich. Die Zahl der Beschäftigten nahm auch zu aber in angemessenem Rahmen. Das Wachstum wurde solide bewältigt. Der Aufsichtsrat der Berthold Leibinger GmbH hat im Berichtsjahr dreimal getagt. Das Gremium wurde durch die Geschäftsführung ausführlich über die aktuellen Entwicklungen informiert. Investitionsvorhaben, Personalpolitik und wichtige strategische Vorhaben wurden konstruktiv diskutiert. Der Jahresabschluss und der Konzernabschluss sowie der Konzernlagebericht wurden von der Ernst & Young AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Stuttgart, geprüft und jeweils mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk ver sehen. Der Abschlussprüfer hat dem Aufsichtsrat in seiner heutigen Sitzung über das Ergebnis der Jahres- und Konzernabschlussprüfung ausführlich berichtet. Der Aufsichtsrat hat die vorgelegten Prüfungsberichte sowie die Ergebnisse der Jahres- und Konzernabschlussprüfung zustimmend zur Kenntnis genommen. Nach Abschluss seiner eigenen Prüfungen von Jahresabschluss, Gewinnverwendungsvorschlag und Konzernabschluss sowie des Konzernlageberichts hat der Aufsichtsrat den von der Geschäftsführung aufgestellten Jahresabschluss und Konzernabschluss ohne Einwendungen billigend zur Kenntnis genommen. Der Aufsichtsrat dankt der Geschäftsführung und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die große Leistung im vergangenen Geschäftsjahr, die hinter den vorgelegten Zahlen steht. Die Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung zeichnete sich durch einen offenen Dialog aus. Die Geschäfts - führung zeigte sich bestens mit den jeweiligen Sachverhalten vertraut und stand dem Aufsichtsrat jederzeit Rede und Antwort. Ditzingen, den 22. Oktober 2007 Der Aufsichtsrat Prof. Dr.-Ing. Berthold Leibinger Vorsitzender 6

11 TRUMPF Gruppe Ideen und Leistung Konzernlagebericht Konzernabschluss Weitere Informationen 7

12 Organe des Unternehmens GESCHÄFTSFÜHRUNG DER TRUMPF GMBH + CO. KG GESELLSCHAFTER Dr. phil. Nicola Leibinger-Kammüller Vorsitzende der Geschäftsführung, verantwortlich für strategische Unternehmensentwicklung, Unternehmenskommunikation, Anlagen und Bauten Dipl.-Ing. Peter Leibinger Stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung, Vorsitzender des Geschäftsbereichs Lasertechnik und Elektronik, verantwortlich für Forschung und Entwicklung sowie neue Geschäftsfelder Familie Leibinger 96,2 Prozent Berthold Leibinger Stiftung GmbH * 3,8 Prozent *mittelbar über die Berthold Leibinger Beteiligungen GmbH Dr.-Ing. Mathias Kammüller Vorsitzender des Geschäftsbereichs Werkzeugmaschinen und Elektrowerkzeuge, verantwortlich für Produktion, Qualitätsmanagement sowie Vertrieb Werkzeugmaschinen Dipl.-Ing. Friedrich Kilian Verantwortlich für Zentraleinkauf sowie Forschung und Entwicklung Werkzeugmaschinen (ab 1. Juli 2007) Dr. rer. soc. Gerhard Rübling Arbeitsdirektor, verantwortlich für Personalund Sozialwesen sowie Dienstleistungen Werkzeugmaschinen (ab 1. Juli 2007) Dipl.-Ök. Harald Völker Vorsitzender des Geschäftsbereichs Medizintechnik, verantwortlich für Finanzen, Controlling, Informationstechnik und Recht 8

13 TRUMPF Gruppe Ideen und Leistung Konzernlagebericht Konzernabschluss Weitere Informationen AUFSICHTSRAT DER BERTHOLD LEIBINGER GMBH Prof. Dr.-Ing. Berthold Leibinger Gerlingen Vorsitzender des Aufsichtsrats Gerd Duffke * Leonberg Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats, Vorsitzender des Konzernbetriebsrats der TRUMPF GmbH + Co. KG und Gesamtbetriebsratsvorsitzender der TRUMPF Werkzeugmaschinen GmbH + Co. KG in Ditzingen Doris Leibinger Gerlingen Prof. Dipl.-Ing. / M. Arch. Regine Leibinger Berlin Architektin, Barkow Leibinger Architekten Prof. Dr. Norbert Loos Mannheim Geschäftsführender Gesellschafter der Loos Beteiligungs-GmbH Johann Baur * Filderstadt Erster Bevollmächtigter der IG Metall Stuttgart (ab 1. Juli 2007) Werner Bruker * Lauterbach Stellvertretender Vorsitzender des Konzernbetriebsrats der TRUMPF GmbH + Co. KG und Betriebsratsvorsitzender der TRUMPF Laser GmbH + Co. KG Jörg Hofmann * Esslingen Bezirksleiter der IG Metall Baden-Württemberg (bis 30. Juni 2007) Prof. Dr. Uwe Loos Stuttgart Dr. Simone Rehm * Stuttgart Leiterin Informationstechnik und Prozesse der TRUMPF GmbH + Co. KG Hansjörg Schmierer * Stuttgart Sekretär der IG Metall Dr. Dr. oec. h. c. Walther Zügel Stuttgart Rupert Kraus * Gammertingen Stellvertretender Gesamtbetriebsratsvorsitzender der TRUMPF Werkzeugmaschinen GmbH + Co. KG und Stellvertretender Vorsitzender des Betriebsrats der TRUMPF Werkzeugmaschinen GmbH + Co. KG in Hettingen *Arbeitnehmervertreter 9

14 Ideen und Leistung Oder: Wie aus vielen größeren und kleineren Gedanken außergewöhnliche Produkte und Dienstleistungen entstehen Große Ideen entstehen im Kopf. Großartige Produkte und Projekte wiederum entstehen, indem man die vielversprechendsten Köpfe zusammenbringt. Bei TRUMPF geschieht das, indem das Unternehmen Ideen auf unkonventionelle Weise verfolgt. Indem es die Potenziale seiner Mitarbeiter fördert und fordert und seine Lieferanten in ein welt - um spannendes Innovationsnetzwerk einbindet. Indem es rund um den Globus mit demselben hohen Qualitätsanspruch wächst, aber für jeden Markt und jeden Kunden eine individuelle Lösung bereithält. 10

15 Schatten der anderen ausleuchtet? Und was, wenn man dabei statt der traditionellen Glüh-, Halogenoder Gasentladungslampen, die schon seit gut 100 Jahren die Operationssäle ausleuchten, einmal LED-Leuchten verwendete? iled eine OP-Leuchte wie ein Insektenauge Genau vermag heute niemand mehr zu sagen, wie sie eigentlich in den Operationssaal gelangte, aber eines Tages war die Fliege einfach da. Rudolf Marka und sein Entwicklerteam hatten bereits einige Zeit Konzepte für eine neue, deutlich verbesserte Operationsleuchte hin- und herbewegt. Klar war, dass sie eine wirkliche Novität für Operationssäle darstellen musste einen echten Technologiesprung, der die Präzisions arbeit am menschlichen Körper spürbar erleichtern würde. Doch mit welcher Art, Anzahl oder Kon stellation von Leuchten das Entwicklungsteam auch experimentierte, das Grundproblem, dass jedes Licht irgendwo unerwünschte Schatten wirft, blieb bestehen. Bis eines Tages jemand die Idee mit der Fliege aufbrachte. Wie wäre es, wenn man anstelle einiger starker Lampen viele Dutzend kleiner Lichtquellen einsetzte, ganz ähnlich den Millionen Sehnerven im Auge eines Insekts? Was, wenn man daraus starke Lichtfelder formte, in denen jede Lichtquelle die Als wir diese Idee hatten, erinnert sich Entwicklungschef Marka, war der entscheidende Sprung geschafft. Die eigentliche Arbeit begann damit aber erst. Dazu gehörte beispielsweise die aufwändige Suche nach einem Hersteller geeigneter Hochleistungs-LEDs und Partnern mit genau jener speziellen Licht-Expertise, die das TRUMPF Team für seine Arbeit am Operationslicht der Zukunft benö tigte. Heute weiß man: Die Suche hat sich gelohnt. Die iled, wie die Leuchte heißt, steht für das schatten ärmste, kontrastreichste und augenfreundlichste Licht, das je einen Operationssaal erhellt hat und nebenbei für einen außerordentlichen Markterfolg. Wir hatten mit einigen Hundert verkauften Leuchten kalkuliert, sagt Marka, tatsächlich haben wir bereits im ersten Jahr über verkauft. Die iled steht damit auch für etwas, das die TRUMPF Forschung und Entwicklung grundsätzlich auszeichnet: Das Zusammenbringen ganz unterschiedlicher Ideen und Talente. Den Willen, ungewöhnliche Wege zu gehen, um zu außergewöhnlichen Ergebnissen zu gelangen. Vor allem aber die Kombination unkonventioneller Kompetenzen und Köpfe, die auch einmal jen seits des Mainstreams schwimmen. Wir setzen traditionell auf Mit arbeiter, die gerne die berühmte Extra meile gehen, erklärt Nicola Leibinger-Kammüller, Vorsitzende der TRUMPF Geschäftsführung. Menschen mit Ideen und Leistung haben bei uns die besten Chancen, ihr Potenzial zu entwickeln. Und häufig kommen sie deshalb bei uns auch sehr schnell sehr weit. 11

16 100 Jahre wurden OP-Säle von herkömmlichen Leuchten mehr oder weniger erhellt bis Rudolf Markas Entwicklungsteam mit der iled eine revolutionäre Lichtquelle erfand. 184 Leuchtdioden in sechseckigen Waben sorgen in der iled für die schiere Unmöglichkeit: Licht ohne Schatten. 150 Feldtest-Stunden verbrachte das Entwicklungsteam um Rudolf Marka bei Live-Operationen im OP-Saal. 12

17 13

18 25 Jahre war Andreas Fuchs alt, als TRUMPF ihm die Verantwortung für ein millionen schweres Einkaufsvolumen übertrug. 600 Millionen Euro Liefervolumen steuert Fuchs heute gemeinsam mit Kollegen und Partnerlieferanten. 500 Hauptlieferanten versorgen die TRUMPF Gruppe mit Komponenten, Materialien, Dienstleistungen und Software. 14

19 15

20 Dabei, weiß Leibinger-Kammüller, entstehen viele ausgezeichnete Ideen nicht nur im Unternehmen selbst, sondern auch an seiner Peripherie: beispielsweise bei einem der rund 500 Hauptlieferanten, von denen die TRUMPF Gruppe Komponenten und Materialien, Dienstleistungen oder Software bezieht. Um dieses Potenzial künftig systematischer zu nutzen, erprobt das schwäbische Hightech-Unternehmen derzeit mit wichtigen Partnern eine völlig neue Form der Zusammenarbeit. Das althergebrachte Beschaffungsprinzip wird um das Prinzip Flotte erweitert, bei dem sich viele kleinere, schnelle Schiffe zusammen mit einem Mutterschiff in Richtung eines gemeinsam vereinbarten Ziels bewegen. Auf der Brücke des Flottenverbands stehen dabei so genannte Technologie-Expertenteams (TET) aus Entwicklern und Einkäufern, die in einem ersten Schritt die Technologie- und Beschaffungsstrategie für einzelne Komponenten oder Materialien definieren. Welche Materialien will das Unternehmen mittelund langfristig nutzen? Auf welche Technologien setzt es? Welche Produkte und Lösungen werden TRUMPF Kunden in drei, fünf oder sieben Jahren den entscheidenden Vorsprung verschaffen? Und welche Zulieferer bieten dafür heute die besten Ansätze? Innovative Laseroptiken Ergebnisse aus dem TRUMPF Ideenpark Sobald diese Fragen beantwortet sind, setzen die TETs mit den ausgewählten Partnerunternehmen langfristige, gegenseitig bindende Kooperationsvereinbarungen auf. Das Ganze sei eine völlig entgegengesetzte Philosophie zum klassischen Transaktions einkauf, bei dem Lieferanten nach Preis- und Angebotslage beliebig ausgetauscht werden, erklärt Andreas Fuchs, aber komplexe Produktentwicklungen entstehen nun einmal nicht nebenbei. Fuchs ist Diplom-Maschinenbauingenieur, hat vor sieben Jahren als Facheinkäufer bei TRUMPF begonnen und parallel dazu ein MBA-Studium International Sourcing am Stuttgart Institute of Management and Technology absolviert. Heute verantwortet der 32-Jährige den Einkauf des Produktionsmaterials innerhalb des Zentraleinkaufs für die TRUMPF Gruppe. Wir wollen unsere Innovationsführerschaft weiter ausbauen, erklärt er, und dabei liegt es doch nahe, dass wir auf die Unterstützung entscheidender Partner setzen: unserer Zulieferer. 16

21 14 Expertenteams steuern mittlerweile Einkaufsvolumina von insgesamt knapp 600 Millionen Euro. Eines davon kümmert sich zum Beispiel um Laseroptiken. Dabei hat die TET-Philosophie in Fuchs Worten wenig mit Kooperationsromantik zu tun, bei der sich alle irgendwie lieb haben. Dafür aber viel mit einer neuen Qualität der Partnerschaft. Mit klar definierten Zielen, die wir regelmäßig überprüfen. Mit einer in der Regel auf drei Jahre begrenzten Zusammen - arbeit, die sich bei Erfolg aber durchaus ve rlängern lässt. Mit Vertrauen, Offenheit und Endprodukten, die innovativer, kostengünstiger und qualitativ hochwertiger sind, als ein Unternehmen allein sie je hervorbringen könnte. Sichtbar wird der Erfolg dieses Modells am unverändert starken Wachstum von TRUMPF. Zu diesem trägt auch eine hohe Kundenzufriedenheit bei und damit wiederum etwas, mit dem Tobias Baur ziemlich zufrieden sein kann. Baur ist von Hause aus Jurist und hat nach seinem Jura-Studium noch ein MBA-Studium in Reutlingen und Kyoto absolviert. Schwerpunkte waren Internationaler Handel und Marketing, weil mir der Um gang mit unterschiedlichen Märkten und Kulturen enormen Spaß macht, wie er sagt. Heute steht Baurs Schreibtisch in Ditzingen, aber virtuell ist er Tag für Tag in der ganzen Welt unterwegs. Als Leiter des Produktmanagements Services, dem Dienstleistungsbereich des Geschäftsfelds Werkzeugmaschinen, entwickelt er zukunftsweisende Dienstleistungen für TRUMPF Kunden in 50 Ländern. Bislang, meint Baur selbstbewusst, galten wir in der Branche nur als der beste Maschinenhersteller. In Zukunft wollen wir auch als der beste Dienst leister bekannt sein. Jener Unternehmensbereich, der früher schlicht unter Wartung und Ersatzteile firmierte, umfasst heute ein ganzes Portfolio an Dienstleistungen. Unter der Bezeichnung TruServices werden Leistungen von Finanzierung oder Leasing einer Maschine über deren individuelle Konfiguration, Beratung beim Optimieren von Produktionsprozessen oder die gemeinsame Entwicklung von Bearbeitungskonzepten, Schulungen an allen größeren Standorten bis zum Weiterverkauf von Gebrauchtmaschinen angeboten. TruServices das Dienstleistungsrückgrat für TRUMPF Werkzeugmaschinen und Lasertechnik 17

22 18

23 9 unterschiedliche Dienstleistungs-Produktbereiche für Werkzeugmaschinen verantwortet Tobias Baur als Leiter des Produktmanagements Services. 51 Tochtergesellschaften unterstützt Tobias Baur bei der Vermarktung von Services. 50 Prozent der deutschen Kunden haben TRUMPF bisher mit einer umfassenden Servicebetreuung beauftragt. 19

24 7 Jahre schon arbeitet Yonglin Gu mit und für TRUMPF eine dauerhafte Partnerschaft in China. 50 Mitarbeiter unterstehen Yonglin Gu im Job Shop in Taicang und tragen TRUMPF Know-how nach China. 40 Prozent Umsatzwachstum pro Jahr erzielte TRUMPF in China in den letzten Jahren. 20

25 21

26 liche Märkte auch ganz unterschiedliche Serviceangebote zu entwickeln. In einem extrem ausgedehnten Land wie Brasilien sind dezentrale Schulungsangebote wesentlich hilfreicher als im kleineren und bestens vernetzten Deutschland, weiß Baur. In jungen Märkten wiederum möchten Kunden zunächst einmal die Potenziale von TRUMPF Technologien und Prozessen sehen und verstehen. Job Shop im chinesischen Taicang Türöffner, Musterbetrieb und Vorbild Für maximale Verfügbarkeit steht den Kunden ein globales Netzwerk von 850 Servicetechnikern zur Seite. 90 Prozent aller Ersatzteile werden am Tag der Bestellung ausgeliefert. Tobias Baur und seine Kollegen kümmern sich dabei vor allem darum, Kunden in aller Welt ein vergleichbar hohes Serviceniveau zu bieten. Andererseits geht es darum, für unterschied- In China beispielsweise inszeniert das Unternehmen diesen Vorführ effekt auf die denkbar überzeugendste Art: indem es nicht nur demonstriert, sondern tatsächlich produziert. Jedes Jahr werden im TRUMPF Job Shop in Taicang bei Shanghai Blechteile und Komponenten im Wert von fast sechs Millionen Euro gefertigt und Kunden eingeladen, den Maschinen live bei der Arbeit zuzusehen. Für die Expansion des Unterneh mens, dessen Umsatz in China in den letzten Jahren durchschnittlich um 40 Prozent gewachsen ist, hat das Hightech-Anschauungsobjekt in den vergan genen sechs Jahren enorme Überzeugungskraft bewiesen. Wir können Kunden verschiedene Möglichkeiten aufzeigen, wie sich im täglichen Geschäft ungekannte Qualität und Präzi sion erzielen lassen, berichtet Yonglin Gu, Ingenieur, ge bürtiger Shanghaier und Geschäftsführer von TRUMPF Sheet Metal Products. Derzeit entwickelt sich die Nach frage derart dynamisch, dass es nur noch eine Frage der Zeit scheint, bis TRUMPF, dessen Name ins Mandarin übersetzt uni versell und schnell bedeutet, im Reich der Mitte die Produktions- und Entwicklungskapazitäten ausbauen muss. 22

27 Gut möglich daher, dass Gus Kunden schon bald ein weiteres echtes TRUMPF Produkt kennen und schätzen lernen: SYNCHRO. Das Produktionssystem, nach dem TRUMPF in sämtlichen Produktionsstätten seine Herstellung taktet, steht für die konstante Verbesserung von Arbeitsprozessen und Produktqualität. Bei HÜTTINGER Elektronik in Freiburg, der Elektroniksparte von TRUMPF, nutzten die Mitarbeiter den Umzug in ein neues Fabrikationsgebäude, um die Produktionslinie nach SYNCHRO Prinzipien völlig neu aufzubauen. Schneller, schlanker, präziser sei die Fertigung damit geworden, meint Thomas Zipfel, 43 Jahre alt, ein Energiegeräte-Elektroniker, der im September 1979 eine Lehre im Werk begann und heute die Prüfung der Generatoren verantwortet. Entscheidend ist, dass SYNCHRO auf das Wissen und die Optimierungsideen von Mitarbeitern wie Zipfel setzt genauso, wie das Unternehmen grundsätzlich mitdenkende, mitlernende Mitarbeiter fördert. TRUMPF verdankt seinen Erfolg zu einem guten Teil den frischen Ideen, unverbrauchten Blickwinkeln und mutigen Ansätzen seiner Mitarbeiter, erklärt Gerhard Rübling, Personalchef bei TRUMPF. Deshalb fördert das Unternehmen die Weiterbildung seiner Leistungsträger mit regelmäßiger Jobrotation und Projekt arbeit über Qualifikations-, Abteilungs- und Geschäfts bereichs grenzen hinweg. Mit ganzheitlichen Arbeitsplätzen und Aufgaben, die Mitarbeitern max i male Ver antwortung für Produkte und Projekte übertragen und dafür sorgen, dass Kunden bei TRUMPF tat säch lich nur mit rundum informierten Ansprech - part nern zu tun haben. Mit 25 obligatorischen Stunden Weiter bildung pro Jahr für jeden Mitarbeiter. Mit einer offe nen Unternehmenskultur, die Mitarbeitern ein Maximum an Freiräumen und Gestaltungsmög lich kei ten lässt. Und mit einer im doppelten Sinne anspruchsvollen Ausbildung der aktuell rund 350 Azubis. Hochleistungsgeneratoren von HÜTTINGER Elektronik der richtige Strom zur richtigen Zeit 23

28 28 Jahre ist es her, dass Thomas Zipfel bei HÜTTINGER Elektronik als Lehrling begann heute leitet er das Prüffeld für Generatoren. 19 TRUMPF Fertigungsstätten weltweit arbeiten nach den erprobten Prinzipien des SYNCHRO Prozesses Quadratmeter groß ist die SYNCHRO Produktion bei HÜTTINGER Elektronik in Freiburg. 24

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31 5 Abteilungen lernt Stefanie Wirth während ihrer Ausbildung bei TRUMPF kennen. Danach ist sie Maschinenbauingenieurin. 55 Prozent der Zeit verbringen unsere Auszubildenden in den Fachabteilungen und arbeiten voll mit. 350 Auszubildende lernen derzeit bei TRUMPF weltweit nach TRUMPF eigenen, ausgezeichneten Ausbildungsstandards. 27

32 Stanzmaschinen von TRUMPF Taktgeber in der Stanztechnik Stefanie Wirth beispielsweise ist gerade erst 20 Jahre alt, hat vor einem Jahr ihre Ausbildung an der Berufsakademie Stuttgart begonnen und kürzlich ihre erste Praxisphase bei TRUMPF absolviert. Und dennoch hat sie bereits in der Konstruktions abteilung mitgeplant und an einer Optimierung des werksinternen Material flusses getüftelt. Demnächst wird sie bei der Entwicklung einer Stanzmaschine mitarbeiten, weil Auszubildende bei TRUMPF prinzipiell raus aus dem Biotop Lehrwerkstatt und hinein ins echte (Arbeits-) Leben, so Gerhard Rübling, geschickt werden ein Ausbildungskonzept, das die Bundes agentur für Arbeit 2005 mit ihrem Preis für ausgezeich nete Nachwuchsförderung prämierte. Und Stefanie Wirth freut sich darauf, während ihrer Lehrzeit für sechs Wochen ins Ausland zu gehen eine echte Chance für TRUMPF Auszubildende. Wirth will diese Zeit nutzen, um ihre Diplomarbeit zu schreiben. In welcher Tochtergesellschaft und wo rüber sie forschen wird, weiß die angehende Maschinenbauingenieurin noch nicht zu sagen. Nur dass es eine ziemliche Herausforderung wird, weiß sie jetzt schon und eine großartige Gelegenheit, sich bei TRUMPF zu beweisen. Gemütlich, meint TRUMPF Chefin Leibinger-Kammüller dazu, ist es bei uns wirklich nicht. Aber fair, herausfordernd und niemals langweilig. 28

33 Konzernlagebericht Inhalt 30 Konzernstruktur und Geschäftstätigkeit 31 Wirtschaftliches Umfeld 32 Geschäftsverlauf 32 Das Geschäftsjahr im Überblick 33 Aktivitäten in Märkten und Produktfeldern 34 Forschung und Entwicklung 37 Beschaffung 37 Produktion 38 Prozesse und Organisation 39 Mitarbeiter 40 Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage 40 Umsatzentwicklung 43 Ergebnis 44 Vermögens- und Finanzlage 45 Investitionen 46 Ereignisse nach Ende des Geschäftsjahrs 46 Risikobericht 49 Ausblick 29

34 Konzernstruktur und Geschäftstätigkeit TRUMPF ist ein Technologieunterneh men mit Schwerpunkten in der Fertigungs- und der Medi zintechnik. Unter dem Dach einer Management-Holding, der TRUMPF GmbH + Co. KG, sind drei Geschäftsberei che zusammengefasst: Werkzeug maschinen und Elektro werkzeuge, Lasertechnik und Elektronik sowie Medizintechnik. Das Geschäftsfeld Werkzeugmaschinen hat seinen Stammsitz in Ditzingen, das Geschäftsfeld Elektro werkzeuge in Grüsch, Schweiz. Das Geschäftsfeld Lasertechnik verfügt über drei Hauptstandorte: Ditzingen, Schramberg und Grüsch, Schweiz. Das Geschäftsfeld Elektronik wird von Freiburg aus geleitet. Der Geschäftsbereich Medizintechnik hat seine Hauptstand orte in Puchheim und Saalfeld. Ein weltweites Netz von geschäftsfeldübergreifenden Produktions-, Vertriebs- und Servicegesellschaften unterstützt die Aktivitäten der Geschäftsfelder. Die Gruppe ist in den wichtigsten Märkten mit 51 eigenen Tochtergesellschaften vertreten in Europa, Amerika und Asien. Verantwortlichkeiten in der TRUMPF Gruppe Ein sechsköpfiges Team führt seit dem 1. Juli 2007 die Geschäfte der TRUMPF GmbH + Co. KG. Den Vorsitz der Geschäftsführung hat Dr. Nicola Leibinger-Kammüller inne. Sie verantwortet neben der strategischen Unternehmensentwicklung die Unternehmenskommunikation sowie Anlagen und Bauten. Stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung ist Peter Leibinger. Er ist Vorsitzender des Geschäftsbereichs Lasertechnik und Elektronik und verantwortet gruppenweit die Forschung und Entwicklung sowie den Bereich neue Geschäftsfelder. Dr. Mathias Kammüller ist Vorsitzender des Geschäftsbereichs Werkzeugmaschinen und Elektro werkzeuge. Er ist gruppenweit verantwortlich für Produktion, Qualitäts management und Vertrieb Werk zeugmaschinen. Friedrich Kilian, bisher Geschäftsführer Forschung und Entwicklung im Geschäftsfeld Werkzeugmaschinen, übernahm zum Geschäftsjahr 2007/08 zusätzlich die Verantwortung für den Zentraleinkauf der TRUMPF Gruppe. Dr. Gerhard Rübling leitet das gruppenweite Personal- und Sozialwesen und ist Arbeitsdirektor. Zudem verantwortet er den Bereich Dienstleistungen im Geschäftsfeld Werkzeugmaschinen. Harald Völker ist Vorsitzender des Geschäftsbereichs Medizintechnik und zuständig für die Funktions bereiche Finan zen, Controlling, Informationstechnik und Recht. 30

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